Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Die Sigma iD.FREE Multisportuhr besticht durch eine Vielzahl an Funktionen. Auf dem smarten Alleskönner sind nicht weniger als sechs Sportprofile wie Radfahren und Laufen installiert. Sinnvolle Features wie Höhenmessung, Wettertrend und Kompass sollen Outdoor-Enthusiasten bei ihren Aktivitäten unterstützen. Selbst ein Crash Alert ist mit an Bord. Und das Ganze gibt es für knapp 170 Euro. Kann die Multisportuhr allerdings wirklich überzeugen?

Mit Blick auf die vielen Funktionen der Sigma iD.FREE Multisportuhr ist der Preis von knapp 170 Euro schon sehr klein. Sportuhren anderer Hersteller mit vergleichbaren Funktionen kosten deutlich mehr und machen dieses Modell nicht nur für Sparfüchse interessant. Wir konzentrieren uns in diesem Test auf die für das Biken wichtigen Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören unter anderem GPS Empfang, Navigation, Bedienbarkeit und Ablesbarkeit. Zum Lieferumfang gehört eine SnapOn Bike Mount Befestigung, die eine schnelle und einfache Platzierung der Multisportuhr am Lenker ermöglicht. Natürlich kann die Uhr alternativ auch am Handgelenk getragen werden, aber wie gesagt: Bei uns dreht sich alles ums Biken.

Bis ins kleinste Detail nachvollziehbare Touren

Gesteuert wird die Multisportuhr über vier Tasten. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich schnell durch die Menüs blättern und Einfluss auf individuelle Daten nehmen. Mit einem Anzeigefeld von 24 x 21 mm ist die 42 Gramm leichte Smartwatch wirklich smart. Die Ablesbarkeit ist dank der hochauflösenden und kontrastreichen Darstellung dennoch sehr gut. Besonders bei der Navigation ein Muss, da die am Lenker befestigte Uhr recht weit von den Augen entfernt ist. Lediglich die etwas kleiner und nicht fett abgebildeten Ziffern lassen sich schlecht ablesen. Im Dunkeln lässt sich mittels der beiden unteren Tasten die Hintergrundbeleuchtung anschalten. Diese erlischt nach wenigen Sekunden automatisch. Für die Navigation im Dunkeln eher suboptimal.

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Um die Sigma iD.FREE Multisportuhr optimal nutzen zu können, empfiehlt sich auf jeden Fall die Anbindung an das Smartphone und/oder den heimischen PC. Sigma stellt diesbezüglich zwei kostenfreie Anwendungen zur Verfügung: Das Sigma Data Center für den PC und die Sigma Link App. Die App zeigt eine Übersicht aller Daten, das Data Center bietet viele zusätzliche Funktionen. So ist hier nicht nur eine detaillierte Analyse der Daten möglich, sondern auch der Datenaustausch. Geplante und gefahrene Touren lassen sich bis ins Detail nachvollziehen und die Kartenansicht lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Wer die Sigma iD.FREE Multisportuhr nutzt, sollte sich also unbedingt die PC Software installieren. Die Anbindung an die Sigma Cloud ist möglich, aber kein Muss.

Doch zurück zur Uhr. Ein zuverlässiger GPS-Empfang ist für uns unabdingbar. Nicht nur für die Navigation durch fremde Gefilde, sondern auch im Falle eines Crashs. Diesbezüglich können wir bei der Sigma iD.FREE grünes Licht geben. Die Verbindung ist stabil und selbst in den tiefsten Wäldern der Eifel konnten wir zu keiner Zeit ein Problem mit dem Empfang feststellen. Lediglich der erstmalige Aufruf zu Beginn einer Tour lässt dann das eine oder andere Mal etwas auf sich warten. Das geht bei den Sigma Bike-Computern der ROX Modellreihe wesentlich schneller. Sobald die Verbindung steht, überzeugt diese allerdings durch Zuverlässigkeit. Ein sicheres Navigieren ist mit der Uhr also kein Problem.

Sigma iD.FREE Multisportuhr mit Navigation und barometrischer Höhenmessung

Da es sich um ein Monochrome-Display handelt, geschieht die Navigation lediglich per Richtungsanzeige. Für eine bessere Orientierung zeigt eine feine Linie den weiteren Verlauf der Strecke an. Beim Verlassen des Tracks wird eine Warnmeldung eingeblendet. Übertragen wird die geplante Tour vorab über das Sigma Data Center oder die Sigma Link App. Eine weitere Möglichkeit bietet die Anbindung des Smartphones in Verbindung mit der Komoot App. Die Abbiegehinweise werden dann direkt auf der Sigma iD.FREE angezeigt und optisch durch das Smart Light unterstützt. Ein weiteres Feature bei der Navigation ist die Möglichkeit des Setzens individueller POIs auf dem Track. Bei Erreichen der jeweiligen Position erscheint auf dem Display eine Notiz.

Die genaue Angabe erkämpfter Höhenmeter steht und fällt bei vielen Apps durch die Messung per GPS. Wer genaue Angaben möchte, sollte auf eine barometrische Höhenmessung zurückgreifen. Auch in diesem Punkt weiß die Sigma iD.FREE Multisportuhr durch die integrierte Funktion zu überzeugen. Ebenfalls positiv fallen die konfigurierbaren Sportprofile auf. Fünf Datenseiten mit bis zu drei Datenfeldern ermöglichen einen schnellen Blick auf die gewünschten Anzeigedaten. Mehr als drei Datenfelder machen angesichts des recht kleinen Displays auch keinen Sinn. Die Auswahl der möglichen Datenfelder ist sehr umfangreich und beinhaltet unter anderem ein Höhenprofil und einen Wettertrend.

An feinen Detaillösungen spart die Uhr trotz des überschaubaren Preises nicht. So reduziert der leicht erhöhte Rand die Gefahr von Kratzern im Display. Auch optisch lässt sich mit wenig Aufwand ein großer Effekt erzielen. Dank der Schnellverschlüsse lassen sich die Silikonarmbänder schnell austauschen. Sigma bietet diesbezüglich optional passende Armbänder in weiteren Farben an. Ein zusätzliches Feature ist der Crash Alert, den wir glücklicherweise nicht in der Praxis testen konnten bzw. mussten. Funktionieren soll das Ganze so: Sobald die iD.FREE einen Sturz erkannt hat, kann der Nutzer innerhalb von 30 Sekunden dem System eine Rückmeldung geben. Geschieht dies nicht, werden die als Notfallkontakte hinterlegten Nummern per SMS benachrichtigt.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten

Als Multisportuhr geizt die bis 50 Meter wasserdichte Sigma iD.FREE nicht mit einem vielfältigen Funktionsumfang. Die Herzfrequenzmessung per PPG-Sensor am Handgelenk ermöglicht ein effizientes Training und mit Hilfe ausgewählter Trainingsprogramme können bestimmte Ziele leichter erreicht werden. Im Alltag bietet das Activity Tracking einen Blick auf die zurückgelegten Schritte und die dabei verbrauchten Kalorien. Sogar eine Überwachung der Schlafphasen ist möglich. Der Einsatzbereich der Uhr ist so immens breit, dass eine komplette Beschreibung den Umfang dieses Tests weit überschreiten würde. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten.

So gefällt uns nicht, dass sich die Sigma iD.FREE nicht ausschalten lässt. Da die Akkulaufzeit ziemlich knapp bemessen ist, muss die Uhr selbst bei Nichtgebrauch vor der nächsten Tour unbedingt geladen werden. Mit GPS und Pulsmessung lässt sich die Uhr knapp 8 Stunden im Dauerbetrieb nutzen. Smart Notifications sind natürlich eine tolle Sache, doch die dem smarten Display geschuldeten kleinen Schriftzeichen erschweren das Lesen der eingehenden Nachrichten. Verbesserungswürdig ist auch die Synchronisation mit dem Smartphone, die klappt leider nicht immer auf Anhieb und muss dann wiederholt werden.

Fazit

Trotz des niedrigen Preises kann die Sigma iD.FREE in vielen Belangen mit teureren Modellen mithalten. Positiv hervorzuheben sind das schlanke Erscheinungsbild, die gute Verarbeitung und die vielen Funktionen. Besonders die Navigation und der Crash Alert bieten beim Biken einen absoluten Mehrwert. Der SnapOn Bike Mount Sockel ermöglicht zudem eine schnelle und unkomplizierte Befestigung am Lenker. Die Akkulaufzeit geht angesichts des Preises in Ordnung, etwas mehr würde der Multisportuhr aber gut zu Gesicht stehen.

Produktdetails Sigma iD.FREE

  • Gewicht: 42 Gramm
  • Größe: Etwa 52 x 35 x 13 mm (inklusive Bedienknöpfe und Befestigungssockel Armband)
  • Anzeigefeld: 24 x 21 mm
  • Material Display: Mineralglas
  • Material Arband: Silikon
  • Wasserdicht: Bis 5 ATM (50 Meter)
  • Verfügbare Farben: Plum (im Test), Gray, Green, Blue
  • Lieferumfang: SnapOn Bike Mount, Ladekabel
  • Preis: 169,95 Euro

Web: https://www.sigmasport.com

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison

Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack legt die Eifelgemeinde Pronsfeld jetzt mit einem komplett neu gebauten Mountainbike-Trail nach. Der Hochberg-Trail startet vom Aussichtspunkt oberhalb der Prüm und windet sich kurvenreich bergab bis zum Prümtal-Radweg. Realisiert wurde das gesamte Projekt unter Leitung des Ortsbürgermeisters Harald Urfels von vielen freiwilligen Mithelfern.

Wieder einmal beweist die kleine Gemeinde in der Eifel, wie unkompliziert ein zukunftsweisendes Projekt durchgeführt werden kann. Tatsächlich besitzt der neue Hochberg-Trail im Umkreis von 30 bis 40 Kilometern ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Im Fokus steht nämlich nicht das Fahren bergauf, sondern der Spaß bergab. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten richtet sich der Trail an geübte Biker, die ihr Rädchen im Griff haben. Um es auf den Punkt zu bringen: Das starke Gefälle und die engen Kurven unterstreichen den hohen technischen Anspruch der Strecke. Wer sein Bike also gut unter Kontrolle hat, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison 2023

MTB Hochberg-Trail in Pronsfeld: Wie ist der Streckenverlauf?

Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Lines gewählt werden. Die Hauptlinie führt in engen und steilen Serpentinen ohne Drops oder Sprünge Richtung Tal. Leicht alpines Feeling vermittelt die Alternativ-Linie, die teilweise auf einem steinigen Grat verläuft. Hier sind AM- und Enduro-Biker perfekt aufgehoben. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine Race-Jumpline mit drei Tables abgebogen werden. Zwischen den beiden Lines sorgen zudem feine Kombinationsmöglichkeiten für erhöhten Fahrspaß.

Wie findet man den Mountainbike-Trail?

Der MTB Hochberg-Trail in der Eifelgemeinde Pronsfeld ist Teil eines Rundkurses und führt auch am Bikepark vorbei. Einen guten und einprägsamen Einstieg in die Runde bietet die Kreuzung am Lokdenkmal (Hauptstraße/Prümtal-Radweg). Von hier ist der Hochberg-Trail bereits ausgeschildert. Die erste Station ist schon nach kurzer Zeit erreicht: Der Pumptrack. Nach wenigen hundert Metern führt ein moderat ansteigender Wanderweg in den Wald. Nach knapp 50 Höhenmetern beginnt der Abfahrtsspaß. Unten angekommen und dem Radweg links folgend können so unzählige Runden gedreht werden. Insgesamt hat die komplette MTB-Tour ein Länge von etwa 2,1 Kilometern.

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison 2023

Wo parken, essen und schlafen in der Eifelgemeinde Pronsfeld?

Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Bikepark/Pumptrack oder am ehemaligen Bahnhof in Pronsfeld. Hungern muss hier ebenfalls niemand: Direkt an der Lok befindet sich das Café Stullwerk. Egal ob im Biergarten oder im historischen Eisenbahnwaggon, hier gibt es leckere Kuchen, Sandwiches und Getränke in nostalgischer Atmosphäre. Freunde der italienischen Küche mit all ihren Köstlichkeiten kommen im Ristorante Da Mario (Ecke Lünebacher Straße/Hauptstraße) auf ihre Kosten. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich bei privaten Anbietern. Der Wohnmobilstellplatz in Pronsfeld bietet zudem Stellplätze für 7,00€ pro Nacht.

Web-Links zum Thema:

www.pronsfeld.de
www.stullwerk.de
https://www.facebook.com/people/Ristorante-Pizzeria-Da-Mario/100063733474387/

Dank an Jan und Paul für das Foto-Shooting 🙂

HeatPerformance: Beheizbare Handschuhe im Test

Eine denkbar ungünstige Eigenart des Winters sind bekanntlich die Temperaturen – vor allem in unseren Breitengraden. Wer sich beim Biken oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten nicht die Flossen abfrieren möchte, muss also dementsprechend handeln. Gute Handschuhe und Socken alleine reichen bei Werten im tieferen Minusbereich allerdings oftmals nicht mehr aus. Hilfe versprechen hier Varianten mit eingebauter Heizung. Das niederländische Unternehmen HeatPerformance bietet ein ganzes Füllhorn an beheizter Bekleidung an. Zwei dieser Produkte mussten während der ersten Kälteperiode ihre Fähigkeiten in der Eifel unter Beweis stellen.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

HeatPerformance: Spezielle Produkte für anwendungsspezifische Anforderungen

Die Marke HeatPerformance hat sich auf wärmende Bekleidung für drinnen und draußen spezialisiert. Mit eigens ausgerichteten Produkten wird hierbei auf anwendungsspezifische Anforderungen eingegangen. Der beheizte Fahrradhandschuh HeatPerformance ALLROUND richtet sich der Bezeichnung entsprechend an Radfahrer, kann aber genau so gut beim Wandern oder Laufen getragen werden. Beheizbare Socken werden in unterschiedlichen Dicken angeboten. Wir haben uns für das Modell HeatPerformance THIN entschieden, die von der Dicke her mit Tennissocken vergleichbar sind und somit perfekt zu Radschuhen oder Sneakern passen.

Fakt ist: Mit eiskalten Fingern und Füßen macht Biken nicht nur keinen Spaß, sondern parallel hierzu verabschiedet sich das Feingefühl fürs Bike, vom Schalten und Bremsen mal ganz abgesehen. Wir waren deshalb sehr gespannt, wie sich die beheizbaren Handschuhe und Socken von HeatPerformance in der Praxis schlagen. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken kommen von Werk aus in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss. Die Handschuhe werden grundsätzlich mit Batterien ausgeliefert, bei den Socken kann zwischen Optionen mit oder ohne Batterie gewählt werden.

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND

Die beheizten Fahrradhandschuhe sind für moderates Radfahren entwickelt worden und wirken optisch wie normale Winterhandschuhe. Das liegt unter anderem an der unauffälligen Positionierung des schlanken Akkus. Lediglich der im Betrieb beleuchtete Schalter oberhalb des Handgelenks weist auf die integrierte Heizung hin. Beheizt werden sowohl die Finger als auch der Handrücken. Der Handschuh besteht aus einer Mischung aus TPU und Neopren und ist somit wind- und wasserdicht. Das Innenfutter aus Baumwolle sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Eine Bedienung des Smartphones ermöglicht die Touchscreen-Fingerspitze.

Der HeatPerformance ALLROUND Heizhandschuh besticht durch hohen Tragekomfort und ein gutes Griffgefühl. Die Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Handinnenseite gewährleistet selbst bei Nässe enormen Grip am Lenker. Bremse und Schaltung lassen sich ohne Einschränkungen bedienen. Das längere Bündchen sorgt dafür, dass der Handschuh auf dem Jackenärmel aufliegt und somit weder Kälte noch Nässe an die Haut gelangen. Die Wärmeverteilung ist ausgezeichnet und sogar bei eisigen Temperaturen bleibt durch die Wärme das Gefühl in den Fingern vollkommen erhalten. Dank der drei Heizstufen kann die Innentemperatur individuell angepasst werden.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN

Bei den HeatPerformance THIN handelt es sich um flauschige, beheizbare Socken. Etwa so dick wie Tennissocken können die aus 68% Bambusviskose, 20% Elastan und 12% Spandex bestehenden Socken ohne Probleme mit Sneakern, Turnschuhen oder Radschuhen getragen werden. Das Tragegefühl ist ausgezeichnet und ein Kratzen kommt selbst bei längeren Touren nicht auf. Die Bambusviskose fühlt sich angenehm weich an und verfügt über saugfähige und atmungsaktive Eigenschaften. Die Verwendung von Elasthan und Spandex sorgt wiederum für hohe Elastizität und eine gute Passform.

Die Heizelemente sind bei dem beheizbaren Socken sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zehen angebracht. Unsere Befürchtung, dieser Aufbau könnte beim Tragen stören, bestätigte sich nicht. Das Konzept hat natürlich einen guten Grund: Die Zehen sind die erste Stelle, an der die Kälte wahrgenommen wird. Der Rest des Fußes wird von den Zehen aus erwärmt. Das funktioniert wirklich wunderbar! Energie bezieht der Socken durch den im Beinstück eingeschlagenen Akku. Wie bei den Handschuhen stehen ebenfalls drei Heizstufen zur Verfügung, die sich bequem per Tastschalter einstellen lassen.

Pflege, Temperatur und Batterielaufzeit

Für die Energieversorgung sorgen pro Handschuh und Socke jeweils ein 7,4 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2600 mAh. Mit einem Gewicht von je 88 Gramm machen sich diese beim Tragen in keinster Weise bemerkbar. Die kompakten Maße von 70 x 58 x 10 mm sprechen ebenfalls für sich. Das Aufladen mit dem mitgelieferten Dual-Ladegerät nimmt knapp über vier Stunden in Anspruch. Das Einsetzen der Akkus in die Handschuhe und Socken geht schnell und einfach über die Bühne. Das Kabel ist lang genug, um den Stecker problemlos mit der Buchse verbinden zu können. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken können per Handwäsche gereinigt werden.

Die Batterielaufzeit ist natürlich von den Außentemperaturen und der Heizstufe abhängig und variiert somit stark. Unterschiedlich ist auch die Betriebszeit von Handschuhen und Socken. Grund hierfür dürften die umfangreicheren Heizelemente des Handschuhs sein. In der höchsten Heizstufe, die um die 60 Grad Wärme erzeugt, sind bei den Handschuhen zwei bis drei Stunden möglich, bei den Socken sogar drei bis vier Stunden. Die beiden schwächeren Heizstufen bringen um die 40 bzw. 50 Grad mit entsprechend längeren Wärmezeiten. Das wärmende Gefühl setzt übrigens sehr schnell ein: Innerhalb einer Minute darf man sich über warme Hände und Füße freuen.

Fazit

Wer selbst bei eisigen Temperaturen seine Outdoor-Aktivitäten nicht einschränken möchte, der ist mit den beheizbaren Handschuhen und Socken von HeatPerformance bestens beraten. Die langanhaltende Wärme, der gute Tragekomfort und die hohe Verarbeitungsqualität sprechen eindeutig für die Produkte. Die nächste Eiszeit kann also kommen!

Web: www.heatperformance.de

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND: Details, Ausführungen und Preise

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN: : Details, Ausführungen und Preise

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Mit den Low- und Midcut Fahrradsneakern erweitert der Schuhhersteller Chrome sein Portfolio um eine neue Generation Bike Footwear. Optisch wirken die Modelle wie ganz normale Freizeitschuhe mit etwas dickerer Sohle, aber bei genauem Hinschauen fallen eine Menge Features auf. Welche Highlights auf Euch genau warten und wie sich die Schuhe in der Praxis bewähren, das verrät unser Test des Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuhs.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Trail Ready: Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh

Beim Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh handelt es sich laut Beschreibung um einen Schuh für alle Bike-Abenteuer. Das TR in der Bezeichnung steht für Trail Ready – im Gegensatz zu den anderen Low- und Midcut Fahrradsneakern von Chrome verfügt dieser Schuh über keine Aufnahme für ein Pedalsystem. Grip in allen Situationen soll die durchgehende Panaracer-Außensohle garantieren. Das Obermaterial besteht aus atmungsaktivem Mesh mit Wildleder-Overlays für eine erhöhte Stabilität. Weitere Merkmale des Schuhs sind die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen, die verstärkte Zunge und die Schnürsenkelgarage. Ein einfaches An- und Ausziehen soll die Zuglasche gewährleisten.

Perfekt zum Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack?

Auffallend ist der sehr robuste und massive Aufbau des Sneakers. Die Verarbeitung wirkt wie die verwendeten Materialien hochwertig. Ebenso fällt das recht hohe Gewicht des Schuhs auf, was für den angedachten und von uns bevorzugten Einsatzbereich allerdings keine Rolle spielt. Viel wichtiger sind für uns ein sicherer Halt auf dem Pedal, eine optimale Fußführung und ein gutes Tragegefühl, das auch ein Feedback des Bikes nicht ausschließt. Hohe Anforderungen, denen sich der Chrome Kursk TR im Test stellen musste. Wir haben den Flatpedal-Fahrradschuh beim Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack getestet – und natürlich auch einfach mal nur so beim Gehen, was ja auch ab und zu mal vorkommen soll.

Robuste Konstruktion und extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle

Der Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh vermittelt trotz der robusten Konstruktion ein erstaunlich leichtfüßiges Tragegefühl. Die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen sorgt für hohen Komfort beim Fahren wie beim Gehen oder Stehen. Sehr beeindruckend präsentiert sich der Bike-Sneaker in puncto Grip. Die extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle, die in Zusammenarbeit mit dem Fahrradreifenhersteller Panaracer entwickelt wurde, saugt sich regelrecht auf dem Pedal fest. Egal wie ruppig es auf dem Trail wird, einmal auf dem Pedal abgesetzt überzeugt der rutschsichere Halt. Selbst auf dem nassen Pedal besticht die Panaracer-Außensohle durch enormen Grip.

Chrome Kursk TR: Mehrschichtiger Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie

Die Sohle hat es in der Tat in sich. Sie verfügt über den gleichen Aufbau wie die anderen Mitglieder der Kursk-Familie, allerdings mit einem ausgeprägteren Profil. Der mehrschichtige Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie beinhaltet auch eine steife ¾-lange Nylonplatte. Das Ergebnis ist auf jeden Fall beeindruckend! Der Halt ist phänomenal, die Kraftübertragung top. Ebenso funktionell und auftrumpfend präsentiert sich das Obermaterial. Die Verwendung von atmungsaktivem Mesh fördert das angenehme Tragegefühl selbst bei wärmeren Temperaturen. Nicht weniger überzeugend ist der übrige Aufbau des Schuhs mit Schnürsenkelgarage und verstärkter Zunge. Das Aus- und Anziehen gestaltet sich dank der Zuglasche zudem äußerst einfach und unkompliziert.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Fazit

Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh überzeugt durch enormen Grip auf dem Pedal. Selbst bei schlechter Witterung steht wildem Shreddern nichts entgegen. Auch der Tragekomfort ist erstklassig. Die gute Verarbeitung, der langlebige Aufbau und die tolle Optik sorgen ihrerseits für Bestnoten.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh: Details

  • Erhältliche Größen: 7 bis 13
  • Gewicht: Etwa 530 Gramm / Schuh (Gr. 10.5)
  • Verfügbare Farbvarianten: Black/Grey oder Earth/Gum
  • Preis: 130,00 Euro

Web: www.chromeindustries.com

Body Glide Cycle Hautschutzbalsam im Test: Wirksame Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Langes Sitzen auf dem Sattel bereitet vielen Radfahrern große Probleme – wir von der Fraktur bilden da leider keine Ausnahme. Unser bisheriges Zaubermittel Hirschtalg minimiert zwar effektiv die Gefahr des Wundscheuerns, die Handhabung ist dann aber leider doch recht – sagen wir mal – „gewöhnungsbedürftig“. Einen sehr wirksamen Schutz bei gleichzeitig unkompliziertem Gebrauch verspricht der Hautschutzbalsam Body Glide Cycle. Die perfekte Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Body Glide Cycle: Pflanzliche Inhaltsstoffe und Verzicht auf Tierversuche

Body Glide gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche, vom Foot Glide über Skin Glide bis hin zum Cycle Glide. Letzt genannter Balsam soll Entzündungen reduzieren, die durch Reibungen beim Radfahren verursacht werden. Auch wenn Body Glide Cycle vorrangig als Gesäßschutz gedacht ist, kann es nach Angaben am gesamten Körper eingesetzt werden. Wir wollen uns im Rahmen dieses Tests allerdings auf die Sitzproblematik beschränken. Zum Einsatz kommen nach Angaben des Unternehmens pflanzliche, allergenfreie Inhaltsstoffe, auf Tierversuche wurde lobenswerter Weise verzichtet.

Der natürliche Schutz gegen wunde Haut im Test: Anwendung und Erfahrungen

Vom Aufbau her ähnelt Body Glide Cycle einem Deo-Stick. Der Balsam sitzt wohl geschützt in einer griffigen Kunststoffbox, und lässt sich mittels des unten angebrachtem Drehrädchens nach oben befördern. Aufgetragen wird der Hautschutz, der unter anderem das Provitamin B5 enthält, entweder direkt auf die gewünschten Körperstellen oder auf das Polster der Radhose. Die Hände kommen also nicht mit dem Balsam in Berührung. Schmierige Hände gehören dank des Sticks somit der Vergangenheit an. Erstaunlich ist, dass sich der trockene Schutzfilm nicht fettig anfühlt und keine sichtbaren Rückstände hinterlässt.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Unauffällig, aber dennoch sehr effizient

Im Gegensatz zu Hirschtalg ist Body Glide Cycle nach dem Auftragen absolut unauffällig und vermittelt ein trockenes Sitzgefühl. Das vom Klassiker gewohnte, anfänglich doch recht „unschöne“ Gefühl bleibt hier völlig aus. So unauffällig sich der nahezu geruchsneutrale Balsam auch präsentiert, die Effizienz weiß absolut zu begeistern. Trotz des sparsamen Verbrauchs bietet der Balsam einen sehr effektiven Schutz vor Wundreibung. Das Produkt ist nicht klebrig, verschmiert nicht die Wäsche und überzeugt selbst nach vielen Kilometern im Sattel durch eine langanhaltende Wirkung.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Fazit

Nach vielen Jahren mit Hirschtalg ist für uns die Zeit des Umstiegs gekommen. Body Glide Cycle überzeugt uns von der Handhabung ebenso wie vom Sitzgefühl und der Wirkung. Ein innovatives Produkt, das selbst über längere Distanzen effektiv Schutz vor Wundreibung bietet. Auf die Umverpackung aus Kunststoff könnten wir hingegen verzichten.

Body Glide Cycle: Details

  • Inhalt: 42 Gramm
  • Inhaltsstoffe*: Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Ozokerite, Glyceryl Behenate, Stearyl Alcohol, Allantoin, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Fragrance)
  • Preis: 17,95 Euro

    *Angaben des Herstellers

Web: www.bodyglide.info

Schöffel Shorts Steep Trail M im Test: Der Trail ruft!

Konzipiert für flowige Downhills und technisch anspruchsvolle Trails soll die Schöffel Shorts Steep Trail M nicht nur eine lässige Optik bieten, sondern auch genug Platz zum Tragen von Protektoren lassen. Die Mountainbike-Shorts weist zudem einige innovative Merkmale auf, die eines genaueren Blickes bedürfen. Ausreichend Gründe für uns, der Baggyhose einem Test zu unterziehen.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Lässig, cool…und funktionell!

Spezialisiert auf die Fertigung funktioneller Ski- und Outdoorbekleidung dreht sich bei Schöffel alles um Bewegung in der Natur. Nicht nur das Erleben der Natur als solche steht im Fokus, sondern auch die Verantwortung ihr gegenüber. So verwundert es nicht, dass die Schöffel Shorts Steep Trail M laut Angaben zu 70% aus recyceltem Material hergestellt wird. Der Stoff ist sehr leicht und weist ein gutes Stretch-Verhalten auf, wodurch die Hose auch bei starken Bewegungen einen sehr hohen Komfort gewährleistet. Das Zauberwort lautet hierbei Bodymapping. Das Bodymapping Prinzip ermöglicht individuell an den Körper angepasste Produkte, die auf die spezifischen Anforderungen des Trägers zugeschnitten sind. Das System führt unterschiedliche Materialeigenschaften nahtlos in einem einzigen Material zusammen.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Bodymapping und Lasercut

Besonders beim Tragen von Protektoren machen sich die Eigenschaften des Bodymapping Prinzips sehr positiv bemerkbar. Die Bewegungsfreiheit wird selbst bei wilder Action in keinster Weise eingeschränkt. Unterstützend wirken hierbei natürlich auch die vorgeformten Knie und der großzügig dimensionierte Beinabschluss, der ausreichend Platz für Protektoren lässt. Bei sommerlichen Temperaturen weiß die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch hohe Atmungsaktivität zu überzeugen. Die Lasercut Ventilation sorgt für ein Plus an Luft in der Buxe und trägt somit ihrerseits zum Tragekomfort bei. Sehr gut gefällt uns auch der hohe Bund und die beidseitige Einstellbarkeit per Klett. Das sorgt in Kombination mit den beiden vorderen Druckknöpfen für einen in allen Fahrsituationen rutschsicheren Sitz der Baggyhose.

Bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine kleine Ausnahme

Kleinere Dinge wie Schlüssel oder Liftkarte können in den beiden mit Reißverschluss ausgestatteten Oberschenkeltaschen verstaut werden. In diesen befinden sich zusätzlich noch kleine Einschubtaschen für Kleingeld, Handy etc. Der wasserabweisende 4-Wege-Stretch bietet Schmutz kaum Halt und lässt sich daher leicht reinigen. Seitlich an der Innenseite angebrachte Straps ermöglichen zudem die Fixierung einer Innerpants. Ein wirklich bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine winzige Ausnahme. Eine Kleinigkeit würden wir uns an der Schöffel Shorts Steep Trail M tatsächlich noch wünschen: Eine hinten angebrachte Aufhängelasche würde das Handling zum Beispiel zum Trocknen etwas erleichtern.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Fazit

Eine sehr durchdachte und funktionelle Baggyhose für All Mountain- und Endurobiker. Neben dem hohen Stylefaktor punktet die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch außerordentliche Qualität. Die Verwendung von recyceltem Material verdient zusätzlich Lob. Mit einem Preis von knapp 120 Euro gehört dieses Modell allerdings auch zu den teureren Vertretern, zumal für ein Sitzpolster zusätzlich investiert werden muss.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Orange, blau, blau
  • Materialzusammensetzung: Oberstoff: 94% Nylon / 6% Elastan / 70% recycelt
  • Größen: 48 bis 58
  • Preis: 119,95 Euro (Gr. 58: 139,95 Euro)

Web: www.schoeffel.com

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am MTB Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

In einem für die Region einzigartigen Projekt möchte die Eifelgemeinde Pronsfeld ihr Angebot für Mountainbiker deutlich erweitern. Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack gilt das Augenmerk diesmal ambitionierten Mountainbikern, die bergab für jeden Spaß zu haben sind. Oberhalb des Prümtal-Radwegs entsteht im Moment der MTB Hochberg-Trail, an dessen Gestaltung die Fraktur nicht ganz unbeteiligt ist.

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

Wie unkompliziert ein derartiges Projekt durchgeführt werden kann, beweist mit Bravour die Gemeinde Pronsfeld. Treibende Kraft ist hierbei Ortsbürgermeister Harald Urfeld, der mit seinen Ideen dem Ort definitiv neue Perspektiven eröffnet. Natürlich geht auch hier nichts ohne die Bürger und den Ortsgemeinderat, die tatkräftig hinter den Projekten stehen. Wo anderswo um Entscheidungen gerungen wird, werden in Pronsfeld schon längst die Ärmel hochgekrempelt. Die Pläne für den Hochberg-Trail liegen tatsächlich schon länger auf dem Tisch, doch Corona zwang alle Beteiligten immer wieder zur Zwangspause. Darunter auch die Fraktur. Zusammen mit dem Bürgermeister haben wir am Design der Strecke gefeilt. Seit dem Frühjahr laufen endlich die Arbeiten am Hochberg.

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

Projekt basiert ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit

Die Planung der Strecke war nicht ganz so einfach. Wir mussten uns auf das Gelände der Ortsgemeinde beschränken, Gespräche mit dem Eigentümer des benachbarten Grundstücks verliefen leider ohne positives Ergebnis. Der Hang ist nicht nur relativ schmal, sondern vor allem im mittleren Bereich sehr steil. Noch schwieriger ist somit die Umsetzung in die Realität. Die Befestigung der Strecke ist äußerst zeitintensiv und kraftraubend. Unermüdlich graben, hacken und schaufeln die Pronsfelder den Trail in den Hang. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass das gesamte Projekt ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit basiert. Dadurch zieht sich die Fertigstellung noch etwas hin.

Pronsfeld Hochberg-Trail: Fahrtechnik dringend erforderlich

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Pronsfeld Hochberg-Trail wird nicht für Anfänger geeignet sein. In diesem Fall empfehlen wir den Besuch des Bikeparks mit dem Pumptrack, um die eigenen Skills zu verbessern. Wer sein Rädchen gut unter Kontrolle hat, wird am Hochberg-Trail auf seine Kosten kommen. Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Linien gewählt werden. Die eine Linie führt in engen und steilen Serpentinen Richtung Tal, die andere führt über einen teilweise steinigen Grat und vermittelt ein leicht alpines Feeling. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte, etwas ruppigere Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine von uns geshapte Race-Jumpline abgebogen werden.

Arbeiten am Hochberg-Trail dauern noch etwas an

Wie bereits erwähnt laufen die Arbeiten am Hochberg-Trail derzeit auf Hochtouren. Die Strecke ist noch nicht fertiggestellt und somit auch noch nicht freigegeben. Einige Passagen auf den etwa 50 Höhenmetern müssen noch ausgebaut, befestigt und überarbeitet werden. Sobald der Trail am Hochberg offiziell befahren werden darf, wird das hier auf der Fraktur natürlich sofort kommuniziert. Eine Anreise nach Pronsfeld lohnt sich aber dennoch. Der Bikepark Pronsfeld erfreut sich großer Beliebtheit und im unweit frisch eröffneten Waggon-Cafe an der Lok wartet leckerer Kaffee und Kuchen auf Euch. Stay tuned!

Rockrider All Mountain Short im Test: Nach lang kommt kurz

Der Frühling ist da! Spätestens jetzt offenbart der Blick in den Kleiderschrank bei vielen Ridern ein großes Defizit: Es fehlt ein adäquates Beinkleid. Nach dem Test der Rockrider All Mountain Pants für die Übergangszeit wollen wir heute deshalb mit der kurzen Variante nachlegen. Auch bei diesem Modell animiert der Preis, das gute Stück beim Online-Shopping mit einem schnellen Klick in den Warenkorb zu befördern. Eine gute Entscheidung oder eine überhastete Handlung, die spätestens nach der ersten Ausfahrt bereut wird?

Rockrider All Mountain Short im Test

Rockrider All Mountain Short: Die kurze Variante der Rockrider All Mountain Pants

Offensichtlich scheinen bei der Rockrider All Mountain Short die gleichen Designer am Werk gewesen zu sein wie bei der langen Ausführung der Hose. Schnitt und Optik sind nahezu identisch, sogar bei den Eigenschaften gibt es große Parallelen. So besteht die leichte Short ebenfalls aus wasserabweisenden, dehnbaren Materialien. Der Mix aus unterschiedlichen Stoffen und die breiten Gummibänder im Hüftbereich sollen eine gute Passform, hohen Tragekomfort und beste Bewegungsfreiheit gewährleisten. Für eine zusätzliche Fixierung weist die Rockrider All Mountain Short robuste Druckknöpfe auf, die zweireihige Anordnung ermöglicht eine individuelle Anpassung. Zwei mit einem Reißverschluss verschließbare Einschubtaschen auf der Vorderseite bieten Raum für Smartphone, Lift-Ticket und/oder Kleingeld. Im Rückenbereich ist die Hose wie die lange Ausführung höher geschnitten. Eine kleine Lasche erlaubt auch hier das Aufhängen der Hose an einem Haken.

Praxistest auf dem Trail

Optik, Aufbau und Verarbeitung können also in der Theorie überzeugen. Doch wie schlägt sich die Hose in der Praxis? Nach vielen Wochen im Einsatz dürfen wir behaupten: Ausgesprochen gut. Die Rockrider All Mountain Short trägt sich aufgrund ihres leichtgewichtigen Aufbaus unauffällig und punktet durch Komfort. Sinnvoll angeordnet gewährleisten die flexiblen Bereiche ein Plus an Bewegungsfreiheit. Das Tragen von Schonern bereitet – auch dank des etwas größer dimensionierten Beinabschlusses – keinerlei Schwierigkeiten. Das Material hält leichten Regen ab und lässt sich entsprechend unkompliziert reinigen. Die Atmungsaktivität ist gut, unterstützt wird die Funktionalität durch Belüftungseinsätze im Leistenbereich. Was uns bereits bei der Pants sehr beeindruckt hat: Die enorme Robustheit des Produkts. Weder die vielen Stunden im Sattel noch die unzähligen Runden in der Waschmaschine konnten die Short beeindrucken.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer kurzen, robusten und lässigen Radhose mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist, sollte sich unbedingt mal die Rockrider All Mountain Short anschauen.

Rockrider All Mountain Short: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz
  • Materialzusammensetzung: Hauptmaterial 88% Polyester (PES), 12% Elasthan, Einsatz 93% Polyamid (PA), 7% Elasthan
  • Größen: S bis 3XL
  • Preis: 39,99 Euro
  • Web: www.decathlon.de