Das Maare-Fieber brennt: VulkanBike Eifel-Marathon 2026 wirft seine Schatten voraus

Das Maare-Fieber brennt: VulkanBike Eifel-Marathon 2026 wirft seine Schatten voraus

Wenn am zweiten Septemberwochenende wieder rund 2.000 Mountainbiker aus ganz Europa in die Vulkaneifel strömen, gibt es dafür nur einen Grund: Der VulkanBike Eifel-Marathon lädt am 12. September 2026 zu seiner neuesten Auflage. Rund um die „VulkanBike-Hauptstadt“ Daun wartet auf die Fahrer eines der landschaftlich schönsten und sportlich anspruchsvollsten Event-Highlights Deutschlands.

Das Maare-Fieber brennt: VulkanBike Eifel-Marathon 2026 wirft seine Schatten voraus
Foto © www.inmedia.info

Die nackten Zahlen des Trailparks Vulkaneifel lassen das Herz jedes Offroad-Fans höherschlagen: 850 Trail-Kilometer und stolze 19.500 Höhenmeter stehen Bikern für unvergessliche Touren bereit. Für das Event selbst haben die Macher um Orga-Leiter Markus Appelmann wieder ein Strecken-Line-up aus dem Ärmel geschüttelt, das vom Genussbiker bis zum absoluten Vollprofi jeden glücklich macht.

Grenzenloses Bikevergnügen auf den Trail-Klassikern

Wer die ultimative Herausforderung sucht, wirft sich auf die Ultra-Marathon-Distanz: Satte 101 Kilometer und 2.400 Höhenmeter verlangen den Beinen alles ab. Wer es etwas kompakter, aber nicht minder intensiv mag, wählt zwischen dem Marathon (90 km), dem Halbmarathon (65 km) oder dem schnellen Sport-Track (38 km). Auch Gravelbiker und E-MTB Rider kommen voll auf ihre Kosten. Und wer ganz ohne Zeitjagd das Panorama der Maare genießen möchte, rollt entspannt auf der GesundLand-Strecke (25 km / 550 hm) mit.

Die Anmeldung für den VulkanBike Eifel-Marathon 2026 läuft bereits auf Hochtouren.Alle Infos zu den Strecken, Startzeiten und der Anmeldung findet ihr direkt unter vulkan.bike.

TPU-Schlauch und Akku-Pumpe: Hitze-Falle im Pannen-Set

TPU-Schlauch und Akku-Pumpe: Hitze-Falle im Pannen-Set

Um für den Fall der Fälle eines Plattens Gewicht und Platz zu sparen, greifen immer mehr Biker zum thermoplastischen Polyurethan-Schlauch (TPU-Schlauch) statt zu schwerem Butyl. Kombiniert mit einer modernen, elektrischen Mini-Akkupumpe steht somit das vermeintlich perfekte, federleichte Notfall-Set parat. Doch Vorsicht: Wer hier nicht aufpasst, schmilzt sich im Ernstfall das Ventil weg, bevor der Reifen voll ist.

Erzeugen mächtig Hitze im Einsatz: Moderne, leistungsfähige Mini-Akkupumpen können Kunststoffventile beschädigen

Das Problem: Radikaler Leichtbau mit Leichtbau-Kunststoff

Das Prinzip von TPU-Schläuchen basiert auf radikalem Leichtbau. Um jedes Gramm einzusparen, setzen viele Hersteller auf Ventilschäfte aus speziellem Kunststoff, anstatt aus schwerem Messing oder Aluminium. Doch nicht nur beim Schlauch lässt sich ordentlich Gewicht sparen. Die immer beliebter werdenden Mini-E-Akkupumpen kombinieren ihrerseits ein niedriges Gewicht mit einem ultrakompakten, handlichen Gehäuse. Ein scheinbar unschlagbares Duo also?!

Ja, wenn eine sehr wichtige Sache bedacht wird. Mini-E-Akkupumpen entwickeln beim schnellen Aufpumpen systembedingt enorme Hitze am Pumpenkopf. Wird die Pumpe direkt ohne Zwischenstück auf das Kunststoffventil gesetzt, wandert die Hitze ungebremst in das Material. Die Folge: Das Ventil verformt sich, wird undicht und / oder der Kleber an der sensiblen Übergangsstelle zum Schlauch schmilzt. Die vermeintlich schnelle und unkomplizierte Pannen-Hilfe endet damit im Totalschaden.

TPU-Schlauch und Akku-Pumpe: Mit diesen 3 Tipps gehst du auf Nummer sicher

Wer TPU-Schläuche fährt und mobil elektrisch pumpen will, sollte sich daher unbedingt an die Vorgaben der Hersteller halten. Diese weisen in ihren Manuals meist auf die hohe Hitzeentwicklung hin. Sollte kein Verlängerungsschlauch im Lieferumfang enthalten sein, ist dieser oft optional im jeweiligen Shop erhältlich.

  • Den Verlängerungsschlauch nutzen: Niemals die Akkupumpe direkt auf das Kunststoffventil setzen. Ein kleiner, flexibler Zwischenschlauch (Extension Hose) sorgt dafür, dass sich die Hitze auf dem Weg zum Ventil abkühlen kann.
  • Auf das Ventilmaterial achten: Wer ohnehin plant, mit E-Pumpen zu arbeiten, sollte beim Kauf von TPU-Schläuchen gezielt zu Varianten mit verstärkten Metall-Ventilschäften greifen. Diese vertragen die thermische Belastung deutlich besser.
  • Im Notfall pausieren: Wird der Pumpenkopf spürbar heiß, den Pumpvorgang kurz unterbrechen und die Pumpe sowie das Ventil abkühlen lassen.

Bikepacking im Hitzesommer: An diesen Eifel-Spots springst du legal ins kühle Nass

Während die Eifel mit ihren erstklassig ausgebauten Radfernwegen eine perfekte Infrastruktur für das reine Kilometermachen bietet, zeigt sich die Herausforderung beim Bikepacking oft im Detail – besonders im Hitzesommer. Wer jedoch weiß, wo die legalen Oasen liegen, kann das Abenteuer Bikepacking perfekt mit erfrischenden Badestopps und erstklassigen Zeltnächten direkt am Wasser verbinden. Schnapp dir also deine Packtaschen, plan die Route und ab auf die Trails.

Schalkenmehrener Maar / Foto © Eifel Tourismus GmbH, Dominik Ketz

Die Eifel ist im Sommer ein absoluter Traum für Bikepacker und Gravel-Enthusiasten. Wer stundenlang im Sattel sitzt, träumt allerdings irgendwann nur noch von einer eiskalten Erfrischung. Doch die Enttäuschung ist leider oft vorprogrammiert: Viele idyllische Gewässer entpuppen sich als streng geschützte Naturschutzgebiete – Baden verboten! ​Damit deine Tour nicht zum Frust-Trip wird, verraten wir dir die besten Seen der Eifel, an denen du nicht nur legal abtauchen, sondern am Abend auch direkt das Zelt am Wasser aufschlagen kannst.

​1. Comeback des Klassikers: Der Kronenburger See (Kronenburg / Dahlem)

​Bikepacker, die im tiefen Süden der Nordeifel unterwegs sind, dürfen aufatmen. Nach einer aufwendigen, jahrelangen Sanierung der Staumauer infolge der Flutkatastrophe 2021 ist der Badebetrieb am Kronenburger See wieder offiziell und in vollem Umfang freigegeben. Auch wenn der alte Wasser-Seilgarten der Vergangenheit angehört, bieten die weitläufigen Liegewiesen und das klare Wasser die perfekte Regeneration für müde Radlermuskeln.

​An welchem Radweg liegt’s?
Der See ist ein strategischer Volltreffer für Radtourenfahrer. Er liegt unmittelbar an der Kyll-Radroute (einer der absoluten Hauptschlagadern für Bikepacking von Belgien bis nach Trier) und ist zudem perfekt über den Tälerroute-Radweg erreichbar.

​Erfrischungs-Fakten:
Die Nutzung der Freizeitanlage und das Baden sind absolut kostenlos. Vor Ort gibt es zudem sanitäre Anlagen und gastronomische Angebote für den schnellen Kaloriennachschub.

​Overnight-Check (Camping):
Direkt am Gewässer befindet sich der Campingpark Kronenburger See. Der Platz ist offiziell „Bett+Bike“-zertifiziert und extrem fahrradfreundlich eingestellt. Es gibt eine separate, wunderschöne Zeltwiese. Der absolute Luxus für Bikepacker: Ein abschließbarer, überdachter Fahrradraum sowie ein Aufenthaltsraum, falls am Sommerabend doch mal ein Gewitter aufzieht.

​2. Das Wald-Idyll für Genießer: Freilinger See (Freilingen / Blankenheim)

​Wer den Staub der Trails abschütteln und Ruhe abseits des Massentourismus sucht, ist am Freilinger See goldrichtig. Eingebettet in dichten Wäldern besticht dieser künstlich angelegte See seit Jahren durch eine herausragende Wasserqualität. Die weitläufigen Liegewiesen bieten viel Schatten unter alten Bäumen – perfekt, um die strapazierten Beine hochzulegen und den Puls nach den Eifel-Anstiegen zu beruhigen.

​An welchem Radweg liegt’s?
Der See liegt zwar nicht direkt am Ahr-Radweg, ist von dort aber sehr gut erreichbar. Auch Bikepacker, die die anspruchsvollen Höhenzüge der Querverbindungen zwischen Erft- und Kyll-Radroute via Blankenheim bezwingen, steuern das Gewässer fast automatisch an.

​Erfrischungs-Fakten:
Der Zugang zum See und das Baden sind komplett kostenlos. Ein Kiosk mit angeschlossener Grillhütte sorgt dafür, dass kalte Getränke und Snacks griffbereit sind.

​Overnight-Check (Camping):
Nur wenige Gehminuten vom Ufer entfernt liegt das mehrfach ausgezeichnete „Eifel-Camp“ Freilinger See. Für Bikepacker haben die Betreiber hier ein echtes Ass im Ärmel: Die sogenannte „Bachwiese“. Diese großzügige, extrem ruhig gelegene Zeltwiese schmiegt sich direkt an einen kleinen Bachlauf unterhalb des Staudamms. Ein Koch- und Spülhaus sowie Sanitäranlagen befinden sich in unmittelbarer Nähe, sodass der Komfort trotz Wildnis-Feeling nicht zu kurz kommt.

​3. Abkühlung im Vulkankrater: Die Maare bei Daun (Gemündener & Schalkenmehrener Maar)

​Einmal im Krater eines erloschenen Vulkans abzutauchen, gehört auf jede Eifel Bikepacking-Bucket-List. Die Dauner Maare bieten dafür die spektakulärste Kulisse. Während viele Maare aus Gründen des strengen Naturschutzes komplett für Schwimmer gesperrt sind, haben das Gemündener Maar und das Schalkenmehrener Maar jeweils ein offizielles Naturbad integriert. Das Wasser ist tiefblau und bietet selbst im Hochsommer eine fantastische Erfrischung.

​An welchem Radweg liegt’s?
Diese beiden Spots sind ein absoluter Pflichtstopp für alle, die auf dem legendären Maare-Mosel-Radweg oder dem Kosmosradweg unterwegs sind. Auch vom Kyll-Radweg aus lässt sich ein toller, wenn auch knackiger Schlenker einbauen.

​Erfrischungs-Fakten:
Da es sich um offiziell bewirtschaftete Naturbäder mit erstklassiger Infrastruktur (Umkleiden, Steganlagen, Lebensrettern und Kiosk) handelt, wird ein kleiner, absolut fairer Eintritt erhoben. Das Geld ist für den Erhalt dieser Naturwunder bestens angelegt.

​Overnight-Check (Camping):
Direkt am Ufer des Schalkenmehrener Maars liegt der urige „Camping am Maar“, der an das örtliche Hotel Schneider angegliedert ist. Für die rund 10 Zeltstellplätze ist allerdings keine Vorab-Reservierung möglich: Bikepacker melden sich vor Ort an der Hotelrezeption – wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der Platz bietet moderne Sanitäranlagen sowie Waschmaschinen und Trockner, was nach einer schweißtreibenden Eifel-Vulkantour ein echter Segen für die Radklamotten ist.

Obersee Rur / Foto © Städteregion Aachen, Dominik Ketz

​​4. Das „Eifeler Meer“ für Kilometerfresser: Der Rursee (Nordeifel)

​Wer den Nationalpark Eifel durchquert, kommt an diesem gigantischen Gewässer nicht vorbei. Der Rursee ist einer der größten Stauseen Deutschlands und eine absolute landschaftliche Wucht. Da das riesige Gewässer jedoch strengen Nutzungs- und Naturschutzregeln unterliegt, ist wildes Baden tabu. Für Bikepacker gibt es aber zwei legale Hotspots, die sich perfekt in eine Tour integrieren lassen: das Naturfreibad Rurberg und der Sonnenstrand Eschauel. Während Rurberg eine riesige, entspannte Liegewiese direkt am Biketrail bietet, kommt am Sonnenstrand Eschauel (Nideggen) mit echtem Sandstrand und dem dazugehörigen Beach Club echtes Urlaubsfeeling auf.

​An welchem Radweg liegt’s?
Beide Spots liegen wie Perlen auf der Schnur direkt an der landschaftlich grandiosen RurUfer-Radroute. Wer die anspruchsvollen Höhenmeter rund um den Nationalpark hinter sich gebracht hat, rollt hier direkt auf die Uferpromenade.

​Erfrischungs-Fakten:
Das Naturfreibad im Rurseezentrum Rurberg ist komplett kostenlos zugänglich. Am Sonnenstrand Eschauel zahlt man ebenfalls keinen Eintritt für den Strand an sich, kann sich dafür aber im Beach Club mit einem eiskalten Getränk belohnen.

​Overnight-Check (Camping):
Am Rursee haben Radler die Qual der Wahl. Der beste Tipp für Bikepacker ist der „Camping Rursee“ in Simmerath-Rurberg. Er liegt direkt an der RurUfer-Radroute und bietet einen wunderschönen, naturnahen Zeltbereich. Wer es noch eine Spur uriger mag, steuert die „NabeDi-Zeltwiese“ in der Woffelsbacher Bucht an. Von dort aus hat man beim Zeltaufbau den perfekten Blick aufs Wasser. Tipp: Da die Plätze am Rursee heiß begehrt sind, lohnt sich in der absoluten Hochsaison ein kurzer Blick auf den Online-Belegungskalender vor der Anreise.

Abseits des Asphalts: Das Gravel-Revier Eifel neu entdeckt

Abseits des Asphalts: Das Gravel-Revier Eifel neu entdeckt

Die Eifel ist für Outdoor-Enthusiasten längst kein Geheimtipp mehr – und doch zeigt sie sich abseits der asphaltierten Straßen von einer völlig neuen, wilden Seite. Wer die Region mit dem Gravelbike erkundet, erlebt den perfekt abgestimmten Mix aus sportlicher Herausforderung, erdgeschichtlicher Faszination und grenzenloser Natur. Von den tiefen Wäldern der Nordeifel über die vulkanisch geprägte Landschaft der Vulkaneifel bis hin zu den schroffen Tälern der Südeifel: Dieses Revier verlangt nach breiten Reifen, Abenteuerlust und Entdeckergeist.

Mystische Stimmung in der Schönecker Schweiz

​Die Eifel bietet die perfekte Infrastruktur für unvergessliche Bikepacking-Trips oder knackige Tagestouren. Mit unserem Guide hast du die perfekte Planungsgrundlage für deinen nächsten Urlaub in der Eifel. Damit das Gravel-Abenteuer in der Eifel ein voller Erfolg wird, haben wir für dich zudem ein paar essenzielle Tipps zusammengefasst. Und natürlich kommen bei uns auch de Nederlandse bikepackers nicht zu kurz.

​Die Regionen der Eifel im Detail: Vielfalt auf Schotter

​1. Die Nordeifel: Waldmeer und Wasserwelten

​Die Nordeifel besticht durch ihre endlosen, dichten Waldgebiete und die beeindruckenden Seenlandschaften rund um die Rurtalsperre. Graveler finden hier perfekt ausgebaute forstwirtschaftliche Wege mit moderaten, aber langen Anstiegen. Ein absolutes Highlight ist die Nähe zum Nationalpark Eifel, wo die Natur sich selbst überlassen wird. Die Strecken führen oft entlang alter Bahntrassen, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Täler freigeben.

​2. Die Vulkaneifel: Auf den Spuren der Erdgeschichte

​Das Graveln in der Vulkaneifel gleicht einer Zeitreise. Die Strecken führen vorbei an den berühmten Maaren, den „blauen Augen“ der Eifel, die durch vulkanische Explosionen entstanden sind. Der Untergrund wechselt hier oft zu dunklem, vulkanischem Sand und feinem Lavaschotter, was fahrtechnisch einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Die Topografie ist wellig und erfordert eine gute Krafteinteilung, belohnt aber mit epischen Panoramen.

​3. Die Südeifel und der Islek: Tiefe Schluchten und Grenzquerungen

​Wer die Herausforderung sucht, ist in der Südeifel richtig. Nahe der luxemburgischen Grenze wird das Terrain rauer. Tief eingeschnittene Flusstäler (wie das Our- oder Sauertal), spektakuläre Felsenformationen (wie in der Teufelsschlucht bei Irrel oder der Schönecker Schweiz) und knackige, steile Rampen prägen das Bild. Hier überschreitet man auf den Touren fast unbemerkt die Grenzen und genießt echtes, wildes Abenteuer-Feeling.

In den Tiefen des Isleks:  Irrhausen
In den Tiefen des Isleks: Irrhausen

Bikepacking & Microadventures: Die Eifel als Overnighter-Paradies

​Wer das echte Abenteuer sucht, schnallt sich Taschen und ein Zelt ans Rad und macht aus der Gravel-Tour ein Bikepacking-Erlebnis. Die Eifel eignet sich hervorragend für sogenannte „Overnighter“ (Touren mit einer Übernachtung) oder mehrtägige Runden. ​Das Besondere hierbei: Die Region setzt voll auf naturnahen Tourismus. Egal ob reiner Naturstellplatz oder gut ausgestatteter Komfort-Campingplatz, viele Betriebe in der Eifel sind hervorragend auf Radreisende eingestellt. Regionale Hotspots sind unter anderem die Campingplätze in Prüm oder Waxweiler im Islek.

​​(NL) Bikepacking in de Eifel: Tips voor de ultieme outdoorbeleving

​Voor de Nederlandse bikepackers is de Eifel de perfecte achtertuin voor een avontuurlijk weekend weg. Schitterende natuur, uitdagende hoogtemeters en uitstekende faciliteiten voor tenten. Of je nu kiest voor een pure natuurcamping of een modernere camping met alle faciliteiten – veel locaties in de Eifel zijn volledig ingesteld op fietsers. De idyllische campings in bijvoorbeeld Prüm of Waxweiler zijn de ideale uitvalsbasis voor een legendarische ‚overnighter‘!

​Tipps für die Eifel-Tour

  • ​​Bargeld ist Trumpf: In vielen kleinen Dorfcafés, Bäckereien oder Restaurants in der Eifel gilt nach wie vor: Nur Bares ist Wahres. Mit Karte oder Smartphone kommt man hier oft nicht weiter. Pack also genug Münzen und Scheine für den wohlverdienten Zwischenstopp ein.
  • ​Wasser-Management: In den tiefen Tälern und ausgedehnten Wäldern gibt es oft kilometerweit keine Tankstellen oder Supermärkte. Hab mindestens zwei große Flaschen am Rad und nutze jede Gelegenheit im Ort, um deine Vorräte aufzufüllen.
  • ​Digitale Pause (das berüchtigte Funkloch): In einigen Tälern der Vulkan- und Südeifel bricht das Mobilfunknetz komplett weg. Lade dir deine GPS-Tracks und Karten (z.B. via Komoot) unbedingt vor dem Start für die Offline-Nutzung herunter. Vertrau nicht auf den Live-Empfang!
  • ​Respekt im Nationalpark: Im Nationalpark Eifel gelten strenge Regeln zum Schutz der Natur. Fahre bitte ausschließlich auf den für den Radverkehr freigegebenen Wegen (gekennzeichnet mit dem Fahrrad-Symbol), um die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu stören.

(NL) Tips voor onze Nederlandse vrienden

  • ​Cashgeld is koning: In veel kleine dorpscafés, bakkerijen of schuilhutten in de Eifel kun je nog steeds niet met een pinpas of telefoon betalen. Neem altijd voldoende contant geld mee voor je welverdiende pauze.
  • ​Watermanagement: In de diepe bossen en dalen van de Eifel zijn er soms kilometerslang geen supermarkten of tankstations. Neem minstens twee grote bidons mee en vul ze bij elke gelegenheid aan.
  • ​Digitale detox (of mobiele gaten): In sommige diepe valleien van de Vulkaneifel of Südeifel heb je absoluut geen mobiel bereik. Download je GPS-tracks en kaarten (zoals in Komoot) dus altijd offline voordat je vertrekt.
  • ​Respecteer de natuur: In het Nationaal Park Eifel gelden strenge regels. Fiets uitsluitend op de speciaal voor fietsers vrijgegeven paden.
Abseits des Asphalts: Das Gravel-Revier Eifel neu entdeckt
So viel Zeit muss sein (auch bei schlechtem Wetter): Andrea mit einem Schaf im Dialog

🌿 Die grüne Seele der Fraktur

​Das Graveln lebt vom Entdecken. Dass wir die Eifel heute mit so wachen Augen für die Details am Wegesrand durchstreifen, verdanken wir unserer Gravelspezialistin Andrea. Als unsere Expertin für die Pflanzen-, Kräuter- und Tierwelt hat sie der Fraktur die grüne Seele gegeben. Ihre Leidenschaft fährt auf jedem Kilometer mit uns mit.

Die offiziellen Tourenportale: Deine Planungsgrundlage

​Damit die Tour nicht im Nirgendwo endet, stellen wir ausschließlich das offiziell geprüfte und gepflegte Wegenetz der Region vor. Die folgenden Portale der Eifelgemeinden und Tourismusverbände bieten GPS-Downloads, aktuelle Wegesperrungen und detaillierte Höhenprofile.

Prüm als Offroad-Base: Gravelbike oder E-MTB? Der ultimative Bikevergleich für das Prümtal und die Umgebung

Prüm als Offroad-Base: Gravelbike oder E-MTB?

Wer die schöne Westeifel mit dem Rad erkunden möchte, findet in Prüm die perfekte Ausgangsbasis. Von der geschichtsträchtigen Abteistadt aus eröffnen sich Strecken, die gegensätzlicher kaum sein könnten: von flachen, schnellen Ex-Bahntrassen im Tal bis hin zu den rauen, steilen Höhenzügen des Schneifel-Rückens kommt jeder Radfahrer auf seine Kosten. ​Doch wer hier auf Tour geht, steht unweigerlich vor der Frage, ob eher das sportliche, leichte Gravelbike oder das kraftvolle E-MTB die bessere Wahl ist. ​Wir haben den Härtetest rund um unsere Base in Prüm gemacht und zeigen dir, wo welches Bike die Nase vorn hat.

Auf rauen Pisten hoch über dem Prümtal – wie hier von unserer unvergessenen Andrea zelebriert

​1. Das Revier für Gravel-Spezialisten: Bahntrassen-Flug und breite Forstwege

​Das absolute Filetstück der Region Prüm liegt direkt vor der Haustür: ​Das Pronsfelder „Action-Kreuz“ und der Prümtal-Radweg. Von Prüm aus führt der Radweg flussabwärts über das historische Eisenbahnerdorf Pronsfeld. Bis nach Waxweiler ist die ehemalige Bahntrasse komplett asphaltiert und verläuft wunderschön parallel zur Prüm. Hier fliegt das Gravelbike förmlich dahin.

Unsere Gravel-Tipps für dich:

Prümtal-Radweg: Fahr genau bis Waxweiler! Weiter flussabwärts verläuft der Radweg teilweise über die hügelige Landstraße ohne separaten Radweg – das macht mit dem Rad deutlich weniger Spaß.

Abstecher nach Bleialf: Ab Pronsfeld zweigt eine weitere geniale Bahntrasse ab. Der Weg Richtung Bleialf ist ebenfalls komplett asphaltiert, extrem naturnah und bietet Gravel-Genuss pur. Extrem beliebt ist die Fahrt weiter bis ins belgische St. Vith.

Alternative Nimstal: Wer eine Alternative sucht, wechselt ins benachbarte Nimstal. Auch hier verläuft ein hervorragender Radweg, der sich mit seinem Mix aus feinem Asphalt und perfekt gepflegten Schotterabschnitten („Gravel“) ideal für sportliche Runden eignet.

Der sportliche Uphill: Da die Landstraßen auf die Hochebenen oft keinen Radweg haben, nutzen Graveler abseits der Täler die meist breiten und gut ausgebauten Forst- und Wirtschaftswege – es lohnt sich, sowohl landschaftlich als auch fahrtechnisch.

​2. Das E-MTB-Revier rund um Prüm: Wurzeln, Höhenmeter und das Pronsfelder „Action-Kreuz“

​Sobald man den feinen Asphalt der Täler verlässt und die echten Höhenmeter der Eifel bezwingen will, verschieben sich die Kräfteverhältnisse zugunsten des E-MTBs. Hier knacken die giftigen Rampen locker die 10 % bis 15 % Steigung – perfekt für satten Motor-Support.

Unsere E-MTB-Tipps für dich:

Pronsfeld Pumptrack und Hochbergtrail: Pronsfeld ist nicht nur für Graveler ein Knotenpunkt. ​Richtung Bleialf wartet ein Pumptrack inklusive Jumpline auf euch. In Richtung Waxweiler kommst du am Ziel des Hochbergtrails vorbei. Wer die Herausforderung sucht, folgt der Beschilderung zum Einstieg. Die Abfahrt ist extremst steil und mit engen Kehren gespickt – hier ist eine sehr gute Fahrtechnik Voraussetzung! Für Gravelbike absolut ungeeignet!

Schönecker Schweiz (Nimstal): Dieses Highlight liegt im benachbarten Nimstal! Dort findest du offiziell ausgewiesene Mountainbikerouten durch eine faszinierende Landschaft. Aber Achtung: Die Strecken sind teilweise mit schönen Wurzelpassagen gespickt. Mit dem Gravelbike macht das hier – abgesehen vom unteren, sehr gut ausgebauten Talweg – schlicht keinen Sinn. Für das E-MTB ist die Schönecker Schweiz ein Traumrevier.

Der Schwarze Mann: Der Höhenzug bei Prüm ist ein Eldorado für Mountainbiker. Wer die breiten, gut ausgebauten Waldwege im Express-Tempo nehmen oder die raueren Naturpfade unter die Stollen nehmen will, ist mit dem E-MTB bestens bedient. Ein beliebtes Ziel ist das Blockhaus oben am Skilift.

Die Wolfsschlucht, der „Hausberg“ direkt vor der Tür: Auf den breiten Waldwegen direkt bei Prüm kann man zwar auch mit dem Gravelbike Spaß haben, aber mit dem Mountainbike erwacht das Gebiet erst richtig zum Leben, weil du spontan jeden Trail links und rechts mitnehmen kannst.

3. Das Angebot für Radfahrer in und um Prüm wächst weiter


​Prüm-Wolfsschlucht: Downhill-Strecke im Bau

In der Wolfsschlucht bei Prüm tut sich was: Hier entsteht aktuell eine offizielle Downhill-Strecke mit Anliegern, Sprüngen und weiteren Spaß-Faktoren. Bis zur Fertigstellung wird es zwar noch etwas dauern, aber Enduro- und Downhill-Fans sollten den Spot definitiv schon jetzt auf dem Schirm haben. Wir bleiben für euch dran!

Radweg-Lückenschluss von Prüm nach Gerolstein im Bau

Neben den bestehenden Routen entsteht gerade ein weiteres Highlight für die Rad-Infrastruktur der Eifel. ​Auf einer Länge von rund 22 Kilometern wird die stillgelegte Bahntrasse zwischen Prüm und Gerolstein im Rahmen des Eifel-Ardennen-Radwegs komplett ausgebaut. Nach der geplanten feierlichen Eröffnung im Frühjahr 2028 wird die alte Abteistadt unumstritten DIE Rad-Hauptstadt der Westeifel sein.

4. ​Fazit: Die Base steht – du wählst das Werkzeug

​Rund um Prüm gibt es kein „besser“ oder „schlechter“ zwischen Gravelbike und E-MTB. Wer das entspannte, schnelle Dahingleiten auf den perfekt asphaltierten Ex-Bahntrassen bis Waxweiler oder Bleialf sucht, greift zum Gravelbike. Wer dagegen den Pumptrack testen, sich den extrem steilen Hochbergtrail hinabstürzen, die wurzeligen MTB-Routen der Schönecker Schweiz bezwingen oder die Wolfsschlucht erkunden will, findet im E-MTB die ultimative Allzweckwaffe für die Westeifel.

Respektiere die Natur!

Die Westeifel ist ein sensibler Naturraum. Egal ob mit oder ohne Motor: Bleibe bitte immer auf den ausgewiesenen Wald-, Forst- und offiziellen Mountainbikewegen, meide illegale Pfade und nimm Rücksicht auf Wanderer und Wildtiere. Das Befahren und die Auswahl der Strecken erfolgt auf eigene Gefahr und sollte immer den persönlichen Grenzen entsprechend angepasst werden.

Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro im Test: Bezaubernde Mary

Im vergangenen Winter stand bei uns der Test von Mountainbike-Reifen im Fokus. Nasskalte Witterungsbedingungen und die damit verbundenen schwierigen Streckenverhältnisse stellten in Kombination mit wechselnden Untergründen höchste Anforderungen an die Reifen – perfekte Bedingungen also für einen Praxischeck. Einer dieser Reifen war der speziell für den Gravity-Bereich entwickelte Schwalbe Magic Mary Radial Gravity.

Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro im Test: Bezaubernde Mary

Mit den Radialreifen hat Schwalbe für mächtig Wirbel im Fahrradbereich gesorgt. Das grundlegende Merkmal der neuen Reifen ist die komplett neu gedachte Konstruktion der Karkasse. Die Karkassenfäden, die bei herkömmlichen Fahrradreifen diagonal im 45°-Winkel über den Reifen laufen, sind bei den Radialreifen in einem deutlich stumpferen Winkel angeordnet. Hierdurch wird das Karkassenmaterial kürzer, was wiederum dafür sorgt, dass sich die Karkassenfäden mit weniger Spannung überlappen. Der Reifen verformt sich punktueller und reagiert bei Unebenheiten deutlich flexibler und anpassungsfähiger. Laut Schwalbe bieten die Radialreifen bei gleichem Luftdruck etwa 30 % mehr Auflagefläche als ein vergleichbarer herkömmlicher Reifen. So viel zur Theorie.

Im Test: Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro mit Addix Soft Compound

Für unseren Reifentest auf der Fraktur hatten wir uns für den Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro mit Addix Soft Compound entschieden. Bei Addix Soft handelt es sich um eine Gummimischung, die eine Brücke über viele Bereiche schlägt und sich somit für Enduro und Downhill ebenso eignet wie für All Mountain oder Trail. Wegen der optimierten Kälteeigenschaften ermöglicht Addix Soft zudem einen ganzjährigen Einsatz, also auch im Winter. Weitere Merkmale des Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro im Test sind 67 EPI und TLR. In der von uns getesteten Reifengröße 27.5 x 2.5 bringt der Reifen 1258 Gramm auf die Waage – pro Stück natürlich. Der Preis für den einzelnen Reifen beträgt 79,90 Euro.

Neue Innenkonstruktion, bewährtes Profil-Design

Obwohl die Karkasse des Magic Mary völlig neu konstruiert ist, präsentiert sich das Profil im alt-bekannten Look. Die abgeschrägten Flach-Stollen im Laufflächenzentrum für ein besseres Rollverhalten haben sich ebenso bewährt wie das offene Profildesign und die bissigen Schulterstollen. Anders sieht es bei dem im Fahrrad-Bereich revolutionären Aufbau der Karkasse aus. Tatsächlich macht sich die neue Innenkonstruktion bereits bei der Montage positiv bemerkbar. Die geschmeidige Karkasse ermöglicht ein sehr unkompliziertes Aufziehen des Reifens. Rider, die noch mit Schlauch unterwegs sind und auf einer Enduro-Tour einen Platten bekommen, werden dies besonders zu schätzen wissen.

Getestet haben wir den Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro primär in seinem natürlichen Habitat, und das besonders der Schwerkraft folgend – sprich bergab. Die geschmeidige Reifenkarkasse passt sich Unebenheiten wie Steinen oder Wurzeln perfekt an, wodurch der Reifen enormen Grip aufbaut. Man hat geradezu das Gefühl, dass der Reifen sich förmlich in den Trail beißt. Die im Vergleich zu herkömmlichen Reifen höhere Auflagefläche trägt ihren Teil dazu bei, dass der Reifen gefühlt mit dem Trail verschmilzt. Ob es am Ende wirklich etwa 30 % mehr Auflagefläche ist wie von Schwalbe angegeben, können wir – zumindest was die Bezifferung angeht – nicht beurteilen.

Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro im Test: Bezaubernde Mary

Auf dem Trail: Bremse auf!

Neben dem fantastischen Grip bietet der Schwalbe Radialreifen durch die geschmeidigere Karkasse eine hohe Dämpfung. Egal ob Steinfelder oder Wurzelteppiche, anvisieren und Bremse auf heißt die Devise. Das bewährte Profil und die weiche Gummimischung erledigen ihren Teil für noch mehr Speed – beim Ballern geradeaus ebenso wie in Kurven. Die spürbare flexiblere Verformbarkeit der Karkasse spricht vor allem Rider an, die bei ihren Rides einen niedrigeren Luftdruck bevorzugen. Natürlich kann der subjektiven Instabilität mit höherem Luftdruck entgegengewirkt werden, allerdings büßt der Reifen dann von seinen Vorteilen ein. Der Schwalbe bietet dann zwar immer noch guten Grip, aber die Fahrcharakteristik gleicht sich der eines herkömmlichen Diagonalreifens an.

Das Rollverhalten des Reifens ist dank der flacheren Mittelsollen für einen Reifen in dieser Klasse recht gut – mit etwas mehr Luftdruck sind sogar weitere Touren kein Problem. Die Begrifflichkeit des „Anker Werfens“ nimmt beim Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro hingegen eine neue Dimension an. Mit unfassbarer Brutalität bringt der Reifen die Bremskräfte auf den Boden. Selbst auf losen Böden beißt sich der Schwalbe Magic Mary Gravity Pro beim Bremsen regelrecht im Untergrund fest und ermöglicht so ein punktgenaues Verzögern in der sprichwörtlich letzten Sekunde. Das offene Profil sorgt zudem für eine gute Selbstreinigung, wodurch der Reifen auch bei matschigen Böden das Brems-Niveau auf Dauer hochhalten kann.

Fazit

Wollen wir nicht lange rumschwafeln: mit dem Magic Mary Radial Gravity Pro ist Schwalbe echt ein großer Wurf gelungen. Der Reifen bietet bei entsprechend geringem Luftdruck einen unfassbaren Grip und erlaubt extrem hohe Kurvengeschwindigkeiten. Die Bremskraft ist geradezu brutal. Mit höherem Luftdruck büßt der Reifen zwar seine Charakteristik etwas ein, bleibt aber auch hier ganzjährig eine gute Wahl für schnelle Abfahrten.

Schwalbe Magic Mary Radial Gravity Pro mit Addix Soft Compound: Details

  • Ausführung: HS447, Evo, TLR, 67EPI Radial B
  • Compound: Addix Soft
  • Gewicht: 1258 gr. / Stck. (27.5 x 2.5)
  • Preis: 79,90 Euro

Hersteller: www.schwalbe.com

VEE Tire Crown GEM Reifen für XC und Trail: Die schnelle Pelle im Test

VEE Tire Crown GEM Reifen für XC und Trail: Die schnelle Pelle im Test

Nach dem VEE Tire Flow Snap hatten wir mit dem VEE Tire Crown GEM einen weiteren MTB Reifen des taiwanischen Herstellers im Test. Empfohlen wird der Reifen für Tour und All Mountain, knifflige Cross-Country Strecken, technische Enduro-Trails sowie Down-Country. Fast schon zu schön und vielseitig, um wahr zu sein. Kurze Rede, langer Sinn: wir haben den Reifen aufgezogen und in unterschiedlichsten Bereichen getestet.

Vor wenigen Wochen hatten wir mit dem VEE Tire Flow Snap bereits einen Reifen des aus Taiwan stammenden Herstellers im Test. Die Allroundeigenschaften des Reifens konnten uns im Bereich All Mountain und Enduro absolut überzeugen, und das sogar bei matschigen Bodenverhältnissen. Dementsprechend hoch waren unsere Erwartungen an den Crown GEM Reifen, der laut VEE Tire in jeder Situation funktioniert – egal bei welchem Wetter, egal in welchem Gelände. Das breite Einsatzspektrum von Tour und All Mountain über für knifflige Cross-Country Strecken bis hin zu technischen Enduro-Trails lässt aufhorchen.

Flaches Profil mit eng angeordneten kleinen Stollen

Angeboten wird der VEE Tire Crown GEM in unterschiedlichsten Größen, Breiten und Ausführungen. Das Spektrum reicht von 26“ bis 29“ – und wird durch Plus-Reifen und E-Bike Ready Versionen ergänzt. Die Auswahl ist also groß und spricht somit eine große Nutzerschicht an. Wir hatten im Test den Reifen in den Größen 29×2.30 und 27.5×2.35 mit Dual Control Compound und Skinwall Synthesis. Das Gewicht der 90 TPI Reifen liegt bei 851 Gramm (27.5“) bzw. 973 Gramm (29“). Beide Reifen sind natürlich Tubeless-Ready und kosten in der uns vorliegenden Version jeweils 24,95 Euro.

Wie der VEE Tire Flow Snap baut auch der VEE Tire Crown GEM relativ breit und wirkt somit im Vergleich zu Reifen anderer Hersteller mit gleichen Maßen sehr voluminös. Das flache Profil mit den eng angeordneten kleinen Stollen sorgt nicht nur für ein niedriges Gewicht, sondern verspricht zudem wenig Rollwiderstand. Die Reifen lassen sich mit wenig Kraftaufwand montieren und sitzen sofort ohne Unwucht passgenau auf der Felge. Um die Pannenanfälligkeit des Reifens zu testen, sind wir den Crown GEM mit Schläuchen gefahren. Getestet haben wir den Reifen auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt, Waldboden und Schotter bei Regen sowie im Trockenen.

Dual Control Compound aus zwei Arten von Materialien

Neben dem Profil spielt natürlich die Gummimischung eine entscheidende Rolle bezüglich des Grips, der Traktion, des Rollwiderstandes und der Haltbarkeit. Für Geschwindigkeit und Kontrolle besteht Dual Control Compound aus zwei Arten von Materialien. Mit einer Härte von 56a in der Mitte und einer weicheren 48a an den Seiten soll der Crown GEM Mountainbike-Reifen wenig Rollwiderstand mit ausgezeichneten Kurveneigenschaften kombinieren. Damit unterscheidet sich das von uns getestete DCC Modell deutlich von dem ebenfalls mit Tackee Compound erhältlichen Reifen. TC weist eine Härte von 48a sowohl in der Mitte als auch an den Seiten auf.

VEE Tire Crown GEM Reifen für XC und Trail: Die schnelle Pelle im Test

Die flache Profilgestaltung mit den eng angeordneten kleinen Stollen ermöglicht in Verbindung mit der festeren Gummimischung in der Mitte der Lauffläche auf harten und trockenen Trails ein sehr effizientes Vorankommen. Dank des geringen Rollwiderstandes lässt sich das Bike nicht nur schnell beschleunigen, sondern ebenso mit maximaler Warp-Geschwindigkeit die Berge hochtreten. Das gilt für Asphalt ebenso wie für harte Waldböden und Feldwege. Die weicheren Stollen am Rand sorgen für ausreichend Grip in den Kurven. Bezüglich des Bremsverhaltens weiß der VEE Tire Crown GEM ebenso zu begeistern.

Anders sieht es hingegen bei Nässe und vor allem auf losen oder matschigen Untergründen auf. Hier reißt der Grip ohne Vorwarnung abrupt ab und lässt den Reifen unter diesen Gegebenheiten unberechenbar werden. Bei diesen Bedingungen zeigen sich die Nachteile des Reifen-Designs – was im Trockenen zu begeistern vermag, kehrt sich bei Nässe ins Gegenteil um. Auf schlammigen Trails, wo der VEE Tire Flow Snap in einem vorherigen Test der Fraktur unfassbar gut war, waren wir mit dem VEE Tire Crown GEM selbst nach mehrmaligem Absenken des Reifenluftdrucks teilweise lost. Zum Abschluss des Tests dann aber noch zwei sehr positive Eigenschaften: der Verschleiß des Reifens ist absolut vernachlässigbar und auch die Pannensicherheit ist top.

Fazit

Auf trockenen und harten Böden kann der VEE Tire Crown GEM seine Stärken voll ausspielen: der Reifen eignet sich perfekt für XC- und Trail-Runden, wo es auf schnelle Zeiten und hohe Effizienz ankommt. Allerdings konnte uns der Crown GEM mit DCC bei nassen und matschigen Verhältnissen nicht überzeugen. Auch auf losen Schotterwegen ist der Reifen weit weg von einem souveränen Fahrverhalten. Unserer Meinung nach handelt es sich somit nicht um einen Allrounder, sondern um einen Spezialisten für trockene, harte Untergründe – und hier schlägt sich die schnelle Pelle von VEE Tire hervorragend. Sehr großes Potential sehen wir dank der Verfügbarkeit in 26″ ebenfalls im Bereich Pumptrack und 4X.

VEE Tire Crown GEM: Details

  • Gummimischung: Dual Control Compound
  • Karkasse: Skinwall Synthesis
  • Eigenschaften: TLR, 90 TPI
  • Gewicht: 851 Gramm (27.5 x 2.35), 973 Gramm (29 x 2.30)
  • Preis: 24,95 Euro

Webwww.veetireco.de

VEE Tire Flow Snap Reifen im Test: Der perfekte Allrounder?

Wer alle möglichen Streckeneigenschaften in kompakter Form auf einem einzigen Trail vorfinden möchte, der ist in den deutschen Mittelgebirgen wie der Eifel goldrichtig. Schlammige Passagen wechseln sich mit trockenen ab, Laub- und Mischwälder gehen harmonisch ineinander über und der Boden geizt nicht mit Wurzeln und Steinen. Keine Frage, hier braucht es den perfekten Allrounder. Kann der VEE Tire Flow Snap Reifen die hohen Anforderungen erfüllen?

VEE Tire Flow Snap Reifen im Test: Der perfekte Allrounder?

Für klar definierte Anforderungen bieten sich Spezialisten an, die einen ganz bestimmten Bereich perfekt abdecken. Bei der Entwicklung neuer Reifen-Modelle können die Ingenieure auf feste Parameter zurückgreifen und dementsprechend agieren. Nicht so bei Allroundern. Diese müssen unterschiedlichste Anforderungen erfüllen – und das so gut wie möglich. Das gelingt den Reifen-Herstellern mal mehr, aber auch mal weniger gut. Auf der Suche nach dem perfekten Allrounder sind wir auf den VEE Tire Flow Snap Reifen gestoßen. Auf der Internetseite bezeichnet der aus Taiwan stammende Hersteller den Reifen als Enduro-König. Das lässt aufhorchen.

Reifen mit Tackee Compound und Enduro Core Karkasse

Angeboten wird der Flow Snap in unterschiedlichen Ausführungen und Größen als universeller Gravityreifen von Schlamm über trockenes bis hin zu losem Gelände. Der Reifen ist sogar als 26″ Variante verfügbar. Im Rahmen des Tests haben wir uns für den Reifen mit Tackee Compound und Enduro Core Karkasse in Skinwall-Ausführung entschieden. Enduro Core ist laut VEE Tire die richtige Wahl, um Abfahrten standzuhalten und gleichzeitig die Klettereigenschaften zu erhalten. Die 1-lagige Ummantelung in Verbindung mit der reduzierten Apex-Festigkeit soll der perfekte Gewichtskompromiss für die Anforderungen im Bereich Enduro und Super Trail sein.

Die Montage des VEE Tire Flow Snap geht sehr fix von der Hand. Ohne großen Kraftakt lässt sich der Reifen unkompliziert auf die Felge hieven. Hilfe in Form eines Reifenmontagemittels wird nicht benötigt. Der Reifen sitzt sofort passgenau ohne Unwucht in der Felge. Montiert haben wir den Reifen in zwei Ausführungen: vorne den Flow Snap in der Dimension 29 x 2.35, hinten in 27,5 x 2.35. Weitere Eigenschaften sind TLR und 72 TPI, das von uns gemessene Gewicht liegt bei 1079 Gramm (27,5 x 2.35) bzw. 1280 Gramm (29 x 2.35). Montiert baut der Reifen recht breit und steht 2.4er Modellen anderer Hersteller (auf der gleichen Felge) in nichts nach.

VEE Tire Flow Snap: Besonders souverän auf Waldböden

Auf dem Trail wurden wir von den Fahreigenschaften des VEE Tire Flow Snap regelrecht geflasht. Mit der weichen Tackee Compound Gummimischung verspricht der taiwanische Hersteller nicht zu viel. Die markanten Mittelstollen und die äußeren, seitlich versetzten Stollen, die nicht weniger markant designt sind, beißen sich regelrecht im Trail fest. Selbst bei Nässe überzeugt der Reifen durch eine überdurchschnittlich gute Fahrperformance. Spurtreu lässt sich der VEE Tire Flow Snap über den Trail lenken. Im Grenzbereich verliert der Reifen kurzzeitig den Grip, packt dann aber sofort wieder und ermöglicht so das Beibehalten der Linie.

Sein Potential musste der Flow Snap auf unterschiedlichsten Untergründen und Witterungsverhältnissen unter Beweis stellen. Besonders souverän verhält sich der Reifen auf Waldböden – egal ob trocken, halbtrocken oder nass. Das offene Profil gewährleistet bei schlammigen Böden zudem eine gute Selbstreinigung und trägt somit zum Grip und zur Traktion bei. Ebenfalls überzeugend sind die vorbildlichen Eigenschaften beim Bremsen. Selbst bei harten Bremsmanövern weiß der Reifen durch Spurtreue zu überzeugen. Auf Schotterpisten schwimmt der Reifen allerdings etwas auf, bleibt dabei aber dennoch gut beherrschbar.

Begeistert hat uns der hohe Durchschlagsschutz, dem sogar kernige Wurzelpassagen nichts anhaben können. Plattenanfälligkeit ist für den VEE Tire Flow Snap ein Fremdwort. Doch nicht nur bergab, sondern auch bergauf kann der Reifen punkten. Auf Enduro-Touren gewährleistet der Flow Snap bei Uphills in schwierigen Passagen eine gute Traktion. Trotz der weichen Gummimischung lässt sich der Reifen gut bergauf treten, wobei natürlich nicht die Leichtfüßigkeit einer XC-Rennpelle erwartet werden darf. Dann wäre natürlich noch der Punkt Verschleiß. Weiche Gummimischungen neigen zum hohen Abrieb, aber selbst hier überrascht der VEE Tire Flow Snap. Der Verschleiß hält sich absolut in Grenzen und rundet den sehr guten Eindruck des Reifens ab.

Fazit

Der perfekte Allrounder? Nach dem Test können wir sagen: verdammt nah dran! Der VEE Tire Flow Snap bietet auf nahezu allen Böden unglaublichen Grip. Egal ob trocken, halbtrocken oder nass, auf den Reifen ist Verlass. Ganz leichte Schwächen leistet sich der Reifen lediglich auf Schotterpisten, bleibt aber dennoch immer kontrollierbar. Der Rollwiderstand ist angesichts des enormen Grips erstaunlich gut und ermöglicht so auch anspruchsvollere Enduro-Touren. Mit seinem unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnis ist der VEE Tire Flow Snap die ideale Wahl für alle Rider, die einen zuverlässigen Reifen mit Top-Performance suchen.

VEE Tire Flow Snap: Details

  • Gummimischung: TC – Tackee Compound
  • Karkasse: Enduro Core (Skinwall),
  • Eigenschaften: TLR, 72 TPI
  • Gewicht: 1079 Gramm (27.5 x 2.35), 1280 Gramm (29 x 2.35)
  • Preis: 49,95 Euro

Web: www.veetireco.de