Gründer und Urgestein des Online-Magazins Fraktur. Andreas leitet nicht nur das Magazin, sondern verfasst auch viele der dort veröffentlichten Berichte. Darüber hinaus fungiert er mit seiner langjährigen Erfahrung als Testfahrer.
Wer auf Trails oder im Bikepark unterwegs ist, sieht oftmals motivierte Anfänger, die sich verkrampft den Berg hinabquälen. Dabei liegt es manchmal tatsächlich nur an „Kleinigkeiten“, um spürbar mehr Grip, Sicherheit und Fahrspaß zu bekommen. Wir haben bei erfahrenen Fahrtechniktrainern nachgefragt und die Top-Tipps der Bikeschulen zusammengetragen.
Mit nur wenigen einfachen Kniffen aus dem Nähkästchen der Profis kann sofort spürbar mehr Grip, Sicherheit und Fahrspaß aus dem Mountainbike herausgeholt werden – und das zum Nulltarif.
Der größte Fehler passiert hierbei oft schon vor dem Start in der Garage. Aus Angst vor Pannen oder aus Vertrauen auf die Pauschalangaben der Reifenhersteller starten viele Mountainbike-Anfänger mit viel zu viel Reifenluftdruck (oftmals über 2,5 bar) ins Gelände. Die Quittung folgt mit aller Härte – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Wurzeln und Steinen. Der Reifen kann sich dem Boden nicht anpassen, das Rad springt wie ein Flummi und jeglicher Grip geht verloren. In jeder professionellen Bikeschule lernt man schnell, dass ein spürbar reduzierter Luftdruck Wunder wirkt – die Traktion steigt drastisch und das Bike liegt ruhig auf dem Trail.
Fahrwerk, Reifenluftdruck und aktive Grundposition
Dazu gehört auf der Abfahrt zwingend ein Plus an Bewegungsfreiheit. Wer bergab den Sattel nicht absenkt (per Vario-Sattelstütze oder klassischem Schnellspanner), blockiert seinen Körperschwerpunkt und kann das Bike nicht frei führen. Ähnlich verschenkt wird das Potenzial oft bei der Federung. Viele Einsteiger fahren ihre Luftfedergabeln und Dämpfer extrem straff oder vergessen schlichtweg, den Lockout nach der Auffahrt zu deaktivieren. Ein Federelement, das kaum nachgibt, nimmt dem Fahrwerk jegliches Schluckvermögen. Im Grunde könnte man so gleich mit einer starren Gabel über die Wurzeln rumpeln. Erst mit korrekt eingestelltem Negativfederweg (SAG) kann die Federung sensibel ansprechen.
Kombiniert werden sollten die optimierten Fahrwerkseinstellungen und der ideale Reifenluftdruck mit dem Fahren in einer aktiven Grundposition. Das bedeutet in der Praxis Ellbogen nach außen beugen und tief auf den Pedalen stehen anstatt passiv auf dem Sattel zu sitzen. Durch die aktive Grundposition werden die Arme und Beine zu den effektivsten Federbeinen. Wird die Blickführung dann noch weit vorausschauend auf den weiteren Verlauf des Trails gerichtet statt starr auf das Hindernis direkt vor dem Vorderrad, entsteht ganz automatisch flüssiger Fahrspaß auf dem Mountainbike.
Ein weiterer kleiner Tipp am Rande: Klickpedale sorgen bei Einsteigern im technischen Terrain bergab oftmals für hohe Unsicherheit. Griffige Plattformpedale geben dagegen die nötige mentale Sicherheit, um Fahrtechnik-Tricks risikofrei auszuprobieren.
Die Top-Tipps der Bikeschulen für beste Trail-Performance
Wer mit offenen Augen durch die Eifel fährt, sieht es an jeder Ecke: Das Fahrrad ist für Kinder und Jugendliche längst kein reines Fortbewegungsmittel mehr. Es ist Sportgerät, Freiheit und sozialer Treffpunkt zugleich. Ob BMX, Dirtbike oder Mountainbike – gefühlt jedes zweite Kind steht heute auf Stollenreifen oder Rollen. Doch während die Nordeifel diesen Trend erkannt hat und einen Pumptrack nach dem anderen aus dem Boden stampft, herrscht in den Zentren im Süden der Eifel gähnende Leere. Ein kritischer Blick auf eine spürbare regionale Schieflage.
Der Norden macht es vor: Kleine Orte, riesige Wirkung
Man muss kein Städteplaner sein, um zu sehen, wie moderne Jugendsport-Förderung funktioniert. Ein Blick über die Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen reicht völlig aus.
Im beschaulichen Sieberath (Gemeinde Hellenthal) steht ein 1.300 Quadratmeter großer Pumptrack, in Kall rollt die Jugend an der Auelstraße, am Mühlenpark in Mechernich-Kommern findet sich ebenfalls eine hochmoderne Anlage – und auch in Schleiden, Nettersheim oder Blankenheim gehören durchgestaltete Asphalt-Rundkurse längst zum Ortsbild.
Das Erfolgsgeheimnis dieser Anlagen liegt auf der Hand:
Allround-Nutzung: Egal ob Bambini auf dem Laufrad, Teenager auf dem Dirtbike, Inliner-Fans oder Skateboarder – Asphalt-Pumptracks bieten Bewegung für jedes Alter und jedes Rollgerät.
Wartungsarm & Ganzjährig: Im Gegensatz zu alten Erde-Sprüngen im Wald sind asphaltierte Tracks extrem pflegeleicht und nahezu ganzjährig befahrbar.
Sozialer Treffpunkt: Hier kommen Jugendliche ohne Konsumzwang und ohne Vereinsbindung zusammen.
Dynamik und jede Menge Airtime: So sieht moderner Jugendsport auf einem asphaltierten Pumptrack aus. Im Süden der Eifel sucht man solche Trainingsmöglichkeiten vergebens. (Foto: Ben Lorse)
Der Süden hinkt hinterher: Die weiße Landkarte in den regionalen Zentren
Wer dagegen den Blick in die Südeifel, die Vulkaneifel oder den Raum Wittlich richtet, reibt sich verwundert die Augen. Wo sind die modernen Begegnungsstätten in den regionalen Zentren?
In den großen Kreisstädten und Mittelzentren wie Bitburg, Wittlich, Gerolstein, Daun oder Hillesheim sucht man städtische, asphaltierte Allround-Pumptracks vergebens. Während im Norden selbst kleine Dörfer rollende Infrastruktur bieten, werden Kinder und Jugendliche in den südlichen Zentren vielerorts auf verwaiste Bolzplätze, unbefestigte Wald-Ecken oder im schlimmsten Fall auf die Straße geschickt.
Am Geld liegt es nicht: Töpfe wie EU-LEADER werden nicht genutzt
Dass es sich bei solchen Anlagen keineswegs um unbezahlbare Millionengräber handelt, beweisen nicht nur die Gemeinden im Norden, sondern auch einzelne Positiv-Beispiele aus der Region: Der aus Erde gebaute Pumptrack in Pronsfeld zeigt zumindest, was möglich ist, wenn Förderprogramme wie das EU-Programm LEADER oder Landessportmittel konsequent genutzt werden.
Die Gelder aus Brüssel, Berlin und den Landesregierungen stehen Städten in Rheinland-Pfalz exakt genauso zur Verfügung wie Gemeinden in NRW. Warum also schaffen es kleine Dorfgemeinschaften, sechsstellige Förderquoten abzugreifen, während in den Ratshäusern von Bitburg, Gerolstein oder Wittlich beim Thema Rollsport Stillstand herrscht?
Nord vs. Süd im Eifel-Vergleich
Ein Blick auf die regionale Infrastruktur verdeutlicht das Gefälle auf zwei Rädern:
Region
Ort / Gemeinde
Status & Anlagentyp
Nordeifel (NRW)
Sieberath (Hellenthal)
✅ 1.300 m² Asphalt-Pumptrack
Nordeifel (NRW)
Mechernich / Kommern
✅ Moderner Asphalt-Pumptrack (Mühlenpark)
Nordeifel (NRW)
Kall
✅ Moderner Asphalt-Pumptrack (Auelstraße)
Nordeifel (NRW)
Schleiden
✅ Sportpark-Pumptrack & Dirtjump-Line
Nordeifel (NRW)
Nettersheim
✅ 1.200 m² Asphalt-Track
Nordeifel (NRW)
Blankenheim
✅ 145 Meter Asphalt-Pumptrack
Südeifel (RLP)
Bitburg
❌ Keine städtische Asphalt-Pumptrack-Anlage
Moseleifel (RLP)
Wittlich
❌ Keine städtische Asphalt-Pumptrack-Anlage
Vulkaneifel (RLP)
Gerolstein / Daun / Hillesheim
❌ Keine städtische Asphalt-Pumptrack-Anlage
Westeifel (RLP)
Prüm
❌ Keine städtische Asphalt-Pumptrack-Anlage
Kein Luxus, sondern Bewegungskultur: Ein Appell an die Kommunen
Ein Pumptrack ist längst kein „Trend-Gag“ für eine kleine Nische mehr. Durch das ständige Abdrücken („Pumpen“) über Wellen und Anlieger schulen Kinder spielerisch ihre Motorik, Balance und Radbeherrschung – Fähigkeiten, die ihnen auch im Straßenverkehr die nötige Sicherheit auf dem Fahrrad geben.
Dass es im Süden der Eifel an engagierten Bikern und Eltern fehlt, darf bezweifelt werden. Was fehlt, ist der Mut und der politische Wille in den Ratshäusern und Verwaltungen, das Thema Rollsport endlich als festen Bestandteil moderner Jugendarbeit zu begreifen.
Liebe Lokalpolitiker, Bürgermeister und Räte in Bitburg, Wittlich, Gerolstein und Co.: Schaut in den Norden der Eifel! Die Fördergelder liegen bereit – es braucht nur den Willen, der Jugend im Süden endlich den Raum zu geben, den sie längst verdient hat.
Es gibt kaum etwas, das auf einer Tour oder beim Shredden über Trails mehr nervt als ein ständiges Quietschen, Knarzen oder Klappern. Das größte Problem bei der Ursachensuche ist, dass der Bike-Rahmen wie ein Resonanzkörper wirkt. Ein Knacken, das gefühlt eindeutig aus dem Tretlager kommt, entsteht nicht selten ganz woanders, wie zum Beispiel an der Sattelstütze oder Hinterradachse. Wir zeigen dir, wie du den nervigen Geräuschen mit einer systematischen Spurensuche auf die Schliche kommen kannst.
Die Ausschluss-Taktik: Woher kommt das Bike-Geräusch wirklich?
Bevor du zum Werkzeug greifst, musst du das Geräusch im Ausschlussverfahren natürlich erst eingrenzen. Tritt das Geräusch nur beim Treten auf, liegt die Ursache im Antriebsbereich (Pedale, Kurbel, Kette, Kassette, Tretlager). Tritt es auch auf, wenn du die Beine stillhältst und über Unebenheiten rollst, liegt es eher am Fahrwerk, den Achsen oder den Laufrädern. Knarzt es nur, wenn du im Sattel sitzt, aber sobald du in den Wiegetritt gehst ist Ruhe? Dann ist das Tretlager unschuldig und die Ursache liegt in diesem Fall fast immer an der Sattelstütze, der Sattelklemmung oder den Sattelschienen.
Die 5 häufigsten Ursachen im Schnell-Check
Sattelstütze und Sattelgestell
Die Hauptgründe für Knackgeräusche in diesem Bereich sind fast immer feiner Staub und Trockenheit. Lösungsvorschlag: Sattelstütze ausbauen, Sitzrohr gründlich reinigen. Bei Alu- und Stahlrahmen dünn fetten; bei Carbon-Rahmen oder Carbon-Stützen ausschließlich Montagepaste für Carbon verwenden (niemals Fett!). Vergiss auch die Klemmung der Sattelschienen nicht: Ein Tropfen Sprühöl oder etwas Fett an den Kontaktpunkten des Sattelgestells wirkt oft Wunder.
Pedale und Kurbelarme
Bevor du das Tretlager verdächtigst, schau dir die Pedale an. Über die Gewinde werden enorme Kräfte übertragen. Lösungsvorschlag: Pedale abschrauben (Achtung: Linksgewinde auf der linken Seite!), Gewinde säubern und wieder mit frischem Montagefett einsetzen. Prüfe auch die Kettenblattschrauben auf festen Sitz.
Steckachsen und Schaltauge
Trockene Kontaktflächen an der Steckachse oder am Schaltauge können unter Last quietschen und Knackgeräusche hervorbringen. Lösungsvorschlag: Steckachsen herausziehen, säubern und das Gewinde sowie den Schaft leicht einfetten. Auch die Kontaktfläche des Schaltauges zum Rahmen freut sich über eine dünne Schicht Fett.
Cockpit und Steuersatz
Ein Knacken beim Lenken oder im pumpenden Wiegetritt kommt häufig aus dem Frontbereich. Lösungsvorschlag: Lenkerklemmung am Vorbau lösen, reinigen und über Kreuz mit dem vorgegebenen Drehmoment (meist 4 bis 6 Nm) wieder festziehen. Wenn das nicht hilft: Vorbau abnehmen, Steuersatzspiel prüfen und die Lager frisch abschmieren.
Bei Fullsuspension-Bikes: Hinterbau-Gelenke und Dämpferbolzen
Moderne Hinterbauten besitzen viele Dreh- und Lagerpunkte. Wenn sich hier Dreck sammelt oder Lager trocken laufen, knarzt das gesamte Bike. Lösungsvorschlag: Dämpferbolzen nacheinander ausbauen, säubern, leicht fetten und exakt mit dem Herstellermoment anziehen. Wichtig: Niemals Kriechöl (wie beispielsweise WD-40) direkt auf Rillenkugellager sprühen – das wäscht das Fett aus den Lagern!
Das richtige Werkzeug für Ruhe am Bike
Drehmomentschlüssel: Knacken entsteht oft durch ungleichmäßig oder zu fest angezogene Schrauben.
Hochwertiges Lagerfett: Für Metall-auf-Metall-Verbindungen (Pedale, Achsen, Gewinde).
Carbon-Montagepaste: Erhöht die Reibung und schützt Carbon-Teile vor dem Verrutschen, ohne dass du Schrauben überdrehen musst.
Isopropanol / Bremsenreiniger: Zum fettfreien Reinigen von Kontaktflächen.
Lass dich von nervigen Geräuschen also nicht wahnsinnig machen. Gehe systematisch vor, ändere immer nur eine Stellschraube und teste erst, bevor du den nächsten Schritt unternimmst. In den allermeisten Fällen ist die Ursache kein teurer Defekt, sondern schlicht ein trockenes Gewinde oder ein bisschen Dreck an der falschen Stelle.
Rock ’n‘ Roll ist für uns viel mehr als nur ein Musikgenre mit verzerrten E-Gitarren, es ist für uns eine Lebenseinstellung. Es steht für Ecken und Kanten, für Freiheit, Leidenschaft und das Ausbrechen aus dem Mainstream. Und genau aus dieser Haltung heraus hat auch die elektronische Musik ihren festen Platz bei uns. Denn wenn es auf dem Bike nicht um brachiale Gewalt, sondern um den puren Flow, stoischen Rhythmus und absolute Fokussierung geht, entfalten Techno und House ihre ganz eigene Magie.
Wer wie der Macher der Fraktur selbst tief im Acid verwurzelt ist und die Pionierzeit der späten 80er-Jahre miterlebt hat, kennt diesen besonderen Effekt: Der unverwechselbare Sound des analogen Roland TB-303 Synthesizers und monotone, unerbittliche Beats blenden den Lärm und den Stress des Alltags aus. Sie schicken dich direkt in den Tunnel. Keine Strophen, keine Ablenkung – nur du, die Frequenz und der Trail. Eine Erfahrung, die wir dir schlichtweg nicht vorenthalten wollen. In der folgenden Playlist stecken vier Jahrzehnte Leidenschaft für House, Techno und vor allem Acid. Hau dir die Tracks rein und beame dich auf ein anderes Level.
1. Uphill (Der harte Aufstieg)
Wenn der Anstieg kein Ende nehmen will, die Beine brennen und die Trittfrequenz stur gehalten werden muss.
Boris Brejcha – Gravity
Der unerbittliche, rollende High-Tech-Minimal-Beat setzt den idealen Takt. Umdrehung für Umdrehung frisst man hiermit stoisch und fokussiert jeden Höhenmeter.
Pietro Morello – Lay It Down For Me
Tiefe, hypnotische Bässe ohne überflüssigen Schnickschnack. Dieser Track zieht dich in einen gleichmäßigen Tunnel und lässt dich das Brennen in den Oberschenkeln vergessen.
2. Flow & Speed Trail (Dynamik & Rhythmus)
Für flüssige Richtungswechsel, schnelle Anlieger und messerscharfe Reaktionen.
Groovebox – Rhythm Reactor
Ein treibender, elastischer Track, der förmlich dazu einlädt, das Bike aktiv von einer Kurve in die nächste zu drücken.
999999999 – X0004000X
Eine Bemerkung kurz vorweg: Nein, die Tastatur hatte keinen Hänger. Pure Acid-Peitsche für kompromisslosen Biss. Wer mit maximaler Präzision durch engere Trail-Sektionen zirkeln will, bekommt hier den perfekten analogen Kick.
3. High-Speed Downhill (Adrenalin & Speed)
Wenn die Bremsen aufgemacht werden, die Bäume verschwimmen und volle Konzentration gefragt ist.
Charlotte de Witte – Vidmahe
Kompromissloser Peak-Time-Techno. Die drückenden Kicks und düsteren Vocals geben ein gnadenloses Tempo vor – ideal für steile, anspruchsvolle Passagen. Abgesehen davon: CDW ist die Techno-Queen überhaupt. Lohnt sich auf jeden Fall, da auch mal live dabei zu sein.
Enrico Sangiuliano – Order In Chaos (Reactive Mix)
Der Name ist Programm. Glasklare Soundarchitektur, die inmitten fliegender Steine und Wurzeln die nötige kühle Struktur und mentale Schärfe bewahrt.
4. After-Ride & Chillout (Das Ausrollen)
Helm ab, Staub von den Waden klopfen und den Tag bei einem kühlen Getränk ausklingen lassen.
Samm (BE) – Does It Matter (Ajna Remix)
Schwebend, organisch und leicht. Der musikalische Einstieg, um den Puls nach der Abfahrt langsam wieder auf Normalnull zu bringen.
Quasar – A Song For Us
Wärmster, analoger Lo-Fi Deep House mit staubigem Vinyl-Knistern. Fängt genau die Stimmung ein, wenn die Sonne hinter den Bäumen versinkt und der Tag entspannt ausklingt.
5. Kult & Heritage (Die Acid-Wurzeln)
Wenn du noch mehr möchtest: Zeitlose Meilensteine aus der Pionierzeit.
Brandon Cooke feat. Roxanne Shante – Sharp As A Knife (1988)
Ein meisterhaftes Stück Club-Geschichte. Messerscharfe Acid-Synths und die rohe Energie der späten 1980er-Jahre, die zeigen, wo die Wurzeln dieser Faszination liegen.
Emmanuel Top – Acid Phase (1994)
Der Prototyp des hypnotischen Acid Techno. Keine Ablenkung, nur sägende 303-Power, die auf dem Trail auch nach über 30 Jahren noch kompromisslos funktioniert.
Wer auf ausgedehnten Bike-Touren in der Eifel unterwegs ist, kennt das Gefühl: Nach etlichen Höhenmetern brennen die Oberschenkel, der Schweiß läuft gefühlt aus allen Poren und die Trinkflasche ist schneller leer als gedacht. Doch gerade bei hoher Belastung reicht reines Leitungswasser oft nicht aus, um den Körper auf Betriebstemperatur zu halten. Die Eifel bietet hierfür ein ganz besonderes Naturphänomen direkt am Wegesrand: die legendären Dreis-Quellen.
In der gesamten Region stoßen Biker und Wanderer immer wieder auf frei zugängliche Mineralquellen – regional oft als „Dreis“ (Drees) bezeichnet. Durch den vulkanischen Ursprung des Eifel-Raums bahnt sich das Wasser seinen Weg durch tiefgelegene Gesteinsschichten. Dabei reichert es sich nicht nur extrem stark mit wertvollen Mineralien an, sondern nimmt tief im Boden auch natürliche Kohlensäure auf.
Wer an einer solchen Quelle einen Stopp einlegt und seine Flasche auffüllt, kommt in den Genuss eines echten Naturerlebnisses: Das Wasser tritt bereits natürlich sprudelnd und erstaunlich feinperlig an die Oberfläche. Beim ersten Schluck wird man zudem sehr überrascht sein: Das Quellwasser schmeckt intensiv, säuerlich und spürbar nach Eisen. Nicht jedermanns Geschmack, aber das Wasser hat es in sich.
Dreis-Quellen: Der natürliche Mineralien-Kick
Die Zusammensetzung des vulkanischen Quellwassers ist ein echter Schatz für die Muskeln auf der Tour:
Natürliche Kohlensäure: Macht das feinperlige Wasser nicht nur extrem erfrischend, sondern regt auch die Durchblutung der Mundschleimhaut an.
Eisen: Spielt eine zentrale Rolle beim Sauerstofftransport im Blut – ideal für Ausdauersportler auf langen Anstiegen.
Magnesium und Calcium: Schützen vor vorzeitiger Muskelermüdung und fiesen Krämpfen.
Hydrogenkarbonat: Hilft dem Körper dabei, die Säurebildung in den Muskeln bei starker Anstrengung effektiv zu puffern.
Unsere Andrea legt eine Trail-Pause ein: Durchschnaufen auf der Bank, bevor es an den nächsten Anstieg geht
Gezapft direkt aus der Natur – oder aus der Flasche
Das Trinken direkt an den historischen Dreis-Brunnen hat in der Eifel eine lange Tradition. Viele dieser Quellen sind als Trinkwasser freigegeben und eignen sich hervorragend für eine Erfrischung zwischendurch. Einige Quellen, wie etwa in Duppach, sind optisch wunderschön in Szene gesetzt, während andere ganz unauffällig mitten im Wald aus der Erde sprudeln. Wer das vulkanische Mineralwasser lieber kontrolliert genießt, greift auf die bekannten regionalen Abfüllungen zurück. Traditionsunternehmen wie Brohler oder Gerolsteiner nutzen genau diese tiefen Vulkan-Quellen der Eifel.
Ein besonderes Schmankerl für Tourenfahrer, die unter anderem den linksrheinischen Rheinradweg befahren: Am Standort des Brohler Mineralbrunnens zeigt man sich extrem radlerfreundlich. Biker können dort direkt auf ihrer Tour Halt machen und ihre Trinkflaschen kostenlos mit frischem Mineralwasser auffüllen – der perfekte Zwischenstopp für die nächsten Höhenmeter! Das Mineralwasser als Gratisgetränk kann aus organisatorischen Gründen allerdings nur während der Bürozeiten (Verwaltungsgebäude) ausgegeben werden. Eine freizugängliche Quelle, an der man seine Flasche auffüllen kann, gibt es leider nicht.
Naturphänomen am Wegesrand: Die historisch gefasste Dreis-Quelle in Duppach
Praxis-Tipp: So wird aus Vulkanwasser der perfekte Isotonie-Drink
So wertvoll die Mineralien aus der Quelle oder der Flasche für die Muskeln auch sind: Bei langen, schweißtreibenden Etappen reicht reines Mineralwasser allein meist nicht aus. Um einer Dehydrierung vorzubeugen und die Flüssigkeit optimal im Darm aufzunehmen, braucht der Körper zusätzlich Natrium (Salz) und leicht verfügbare Kohlenhydrate.
Der Biker-Hack für unterwegs: Fülle deine Flasche am Dreis-Brunnen oder beim Quell-Ausschank auf, gib eine klitzekleine Prise Salz hinein und mische das Ganze im Verhältnis 2:1 mit Fruchtsaft (z. B. Apfelsaft). Schon hast du aus dem frischen Vulkanwasser einen vollwertigen, isotonischen Durstlöscher gezaubert!
Die bequeme Alternative: Wer auf der Tour nicht selbst mischen möchte, kann natürlich auch auf fertige isotonische Sportgetränke zurückgreifen. Auch hier bieten die großen regionalen Mineralbrunnen mittlerweile gut abgestimmte, isotonische Drinks an, die den Elektrolythaushalt rasch wieder auffüllen.
Fazit
Egal ob frisch und feinperlig gezapft am rustikalen Dreis-Brunnen mitten im Wald oder gut gekühlt aus der Flasche – das vulkanische Mineralwasser der Eifel ist eine fantastische Basis für unterwegs. Mit dem richtigen Kniff verwandelt man den natürlichen Mineralien-Kick im Handumdrehen in den perfekten Tour-Treibstoff für lange Tage im Sattel.
Wenn am zweiten Septemberwochenende wieder rund 2.000 Mountainbiker aus ganz Europa in die Vulkaneifel strömen, gibt es dafür nur einen Grund: Der VulkanBike Eifel-Marathon lädt am 12. September 2026 zu seiner neuesten Auflage. Rund um die „VulkanBike-Hauptstadt“ Daun wartet auf die Fahrer eines der landschaftlich schönsten und sportlich anspruchsvollsten Event-Highlights Deutschlands.
Die nackten Zahlen des Trailparks Vulkaneifel lassen das Herz jedes Offroad-Fans höherschlagen: 850 Trail-Kilometer und stolze 19.500 Höhenmeter stehen Bikern für unvergessliche Touren bereit. Für das Event selbst haben die Macher um Orga-Leiter Markus Appelmann wieder ein Strecken-Line-up aus dem Ärmel geschüttelt, das vom Genussbiker bis zum absoluten Vollprofi jeden glücklich macht.
Grenzenloses Bikevergnügen auf den Trail-Klassikern
Wer die ultimative Herausforderung sucht, wirft sich auf die Ultra-Marathon-Distanz: Satte 101 Kilometer und 2.400 Höhenmeter verlangen den Beinen alles ab. Wer es etwas kompakter, aber nicht minder intensiv mag, wählt zwischen dem Marathon (90 km), dem Halbmarathon (65 km) oder dem schnellen Sport-Track (38 km). Auch Gravelbiker und E-MTB Rider kommen voll auf ihre Kosten. Und wer ganz ohne Zeitjagd das Panorama der Maare genießen möchte, rollt entspannt auf der GesundLand-Strecke (25 km / 550 hm) mit.
Die Anmeldung für den VulkanBike Eifel-Marathon 2026 läuft bereits auf Hochtouren.Alle Infos zu den Strecken, Startzeiten und der Anmeldung findet ihr direkt unter vulkan.bike.
Um für den Fall der Fälle eines Plattens Gewicht und Platz zu sparen, greifen immer mehr Biker zum thermoplastischen Polyurethan-Schlauch (TPU-Schlauch) statt zu schwerem Butyl. Kombiniert mit einer modernen, elektrischen Mini-Akkupumpe steht somit das vermeintlich perfekte, federleichte Notfall-Set parat. Doch Vorsicht: Wer hier nicht aufpasst, schmilzt sich im Ernstfall das Ventil weg, bevor der Reifen voll ist.
Erzeugen mächtig Hitze im Einsatz: Moderne, leistungsfähige Mini-Akkupumpen können Kunststoffventile beschädigen
Das Problem: Radikaler Leichtbau mit Leichtbau-Kunststoff
Das Prinzip von TPU-Schläuchen basiert auf radikalem Leichtbau. Um jedes Gramm einzusparen, setzen viele Hersteller auf Ventilschäfte aus speziellem Kunststoff, anstatt aus schwerem Messing oder Aluminium. Doch nicht nur beim Schlauch lässt sich ordentlich Gewicht sparen. Die immer beliebter werdenden Mini-E-Akkupumpen kombinieren ihrerseits ein niedriges Gewicht mit einem ultrakompakten, handlichen Gehäuse. Ein scheinbar unschlagbares Duo also?!
Ja, wenn eine sehr wichtige Sache bedacht wird. Mini-E-Akkupumpen entwickeln beim schnellen Aufpumpen systembedingt enorme Hitze am Pumpenkopf. Wird die Pumpe direkt ohne Zwischenstück auf das Kunststoffventil gesetzt, wandert die Hitze ungebremst in das Material. Die Folge: Das Ventil verformt sich, wird undicht und / oder der Kleber an der sensiblen Übergangsstelle zum Schlauch schmilzt. Die vermeintlich schnelle und unkomplizierte Pannen-Hilfe endet damit im Totalschaden.
TPU-Schlauch und Akku-Pumpe: Mit diesen 3 Tipps gehst du auf Nummer sicher
Wer TPU-Schläuche fährt und mobil elektrisch pumpen will, sollte sich daher unbedingt an die Vorgaben der Hersteller halten. Diese weisen in ihren Manuals meist auf die hohe Hitzeentwicklung hin. Sollte kein Verlängerungsschlauch im Lieferumfang enthalten sein, ist dieser oft optional im jeweiligen Shop erhältlich.
Den Verlängerungsschlauch nutzen: Niemals die Akkupumpe direkt auf das Kunststoffventil setzen. Ein kleiner, flexibler Zwischenschlauch (Extension Hose) sorgt dafür, dass sich die Hitze auf dem Weg zum Ventil abkühlen kann.
Auf das Ventilmaterial achten: Wer ohnehin plant, mit E-Pumpen zu arbeiten, sollte beim Kauf von TPU-Schläuchen gezielt zu Varianten mit verstärkten Metall-Ventilschäften greifen. Diese vertragen die thermische Belastung deutlich besser.
Im Notfall pausieren: Wird der Pumpenkopf spürbar heiß, den Pumpvorgang kurz unterbrechen und die Pumpe sowie das Ventil abkühlen lassen.
Während die Eifel mit ihren erstklassig ausgebauten Radfernwegen eine perfekte Infrastruktur für das reine Kilometermachen bietet, zeigt sich die Herausforderung beim Bikepacking oft im Detail – besonders im Hitzesommer. Wer jedoch weiß, wo die legalen Oasen liegen, kann das Abenteuer Bikepacking perfekt mit erfrischenden Badestopps und erstklassigen Zeltnächten direkt am Wasser verbinden. Schnapp dir also deine Packtaschen, plan die Route und ab auf die Trails.
Die Eifel ist im Sommer ein absoluter Traum für Bikepacker und Gravel-Enthusiasten. Wer stundenlang im Sattel sitzt, träumt allerdings irgendwann nur noch von einer eiskalten Erfrischung. Doch die Enttäuschung ist leider oft vorprogrammiert: Viele idyllische Gewässer entpuppen sich als streng geschützte Naturschutzgebiete – Baden verboten! Damit deine Tour nicht zum Frust-Trip wird, verraten wir dir die besten Seen der Eifel, an denen du nicht nur legal abtauchen, sondern am Abend auch direkt das Zelt am Wasser aufschlagen kannst.
1. Comeback des Klassikers: Der Kronenburger See (Kronenburg / Dahlem)
Bikepacker, die im tiefen Süden der Nordeifel unterwegs sind, dürfen aufatmen. Nach einer aufwendigen, jahrelangen Sanierung der Staumauer infolge der Flutkatastrophe 2021 ist der Badebetrieb am Kronenburger See wieder offiziell und in vollem Umfang freigegeben. Auch wenn der alte Wasser-Seilgarten der Vergangenheit angehört, bieten die weitläufigen Liegewiesen und das klare Wasser die perfekte Regeneration für müde Radlermuskeln.
An welchem Radweg liegt’s? Der See ist ein strategischer Volltreffer für Radtourenfahrer. Er liegt unmittelbar an der Kyll-Radroute (einer der absoluten Hauptschlagadern für Bikepacking von Belgien bis nach Trier) und ist zudem perfekt über den Tälerroute-Radweg erreichbar.
Erfrischungs-Fakten: Die Nutzung der Freizeitanlage und das Baden sind absolut kostenlos. Vor Ort gibt es zudem sanitäre Anlagen und gastronomische Angebote für den schnellen Kaloriennachschub.
Overnight-Check (Camping): Direkt am Gewässer befindet sich der Campingpark Kronenburger See. Der Platz ist offiziell „Bett+Bike“-zertifiziert und extrem fahrradfreundlich eingestellt. Es gibt eine separate, wunderschöne Zeltwiese. Der absolute Luxus für Bikepacker: Ein abschließbarer, überdachter Fahrradraum sowie ein Aufenthaltsraum, falls am Sommerabend doch mal ein Gewitter aufzieht.
Unsere Andrea auf dem Weg durch die Eifel Toskana in Richtung Ahr und Freilinger See
2. Das Wald-Idyll für Genießer: Freilinger See (Freilingen / Blankenheim)
Wer den Staub der Trails abschütteln und Ruhe abseits des Massentourismus sucht, ist am Freilinger See goldrichtig. Eingebettet in dichten Wäldern besticht dieser künstlich angelegte See seit Jahren durch eine herausragende Wasserqualität. Die weitläufigen Liegewiesen bieten viel Schatten unter alten Bäumen – perfekt, um die strapazierten Beine hochzulegen und den Puls nach den Eifel-Anstiegen zu beruhigen.
An welchem Radweg liegt’s? Der See liegt zwar nicht direkt am Ahr-Radweg, ist von dort aber sehr gut erreichbar. Auch Bikepacker, die die anspruchsvollen Höhenzüge der Querverbindungen zwischen Erft- und Kyll-Radroute via Blankenheim bezwingen, steuern das Gewässer fast automatisch an.
Erfrischungs-Fakten: Der Zugang zum See und das Baden sind komplett kostenlos. Ein Kiosk mit angeschlossener Grillhütte sorgt dafür, dass kalte Getränke und Snacks griffbereit sind.
Overnight-Check (Camping): Nur wenige Gehminuten vom Ufer entfernt liegt das mehrfach ausgezeichnete „Eifel-Camp“ Freilinger See. Für Bikepacker haben die Betreiber hier ein echtes Ass im Ärmel: Die sogenannte „Bachwiese“. Diese großzügige, extrem ruhig gelegene Zeltwiese schmiegt sich direkt an einen kleinen Bachlauf unterhalb des Staudamms. Ein Koch- und Spülhaus sowie Sanitäranlagen befinden sich in unmittelbarer Nähe, sodass der Komfort trotz Wildnis-Feeling nicht zu kurz kommt.
3. Abkühlung im Vulkankrater: Die Maare bei Daun (Gemündener & Schalkenmehrener Maar)
Einmal im Krater eines erloschenen Vulkans abzutauchen, gehört auf jede Eifel Bikepacking-Bucket-List. Die Dauner Maare bieten dafür die spektakulärste Kulisse. Während viele Maare aus Gründen des strengen Naturschutzes komplett für Schwimmer gesperrt sind, haben das Gemündener Maar und das Schalkenmehrener Maar jeweils ein offizielles Naturbad integriert. Das Wasser ist tiefblau und bietet selbst im Hochsommer eine fantastische Erfrischung.
An welchem Radweg liegt’s? Diese beiden Spots sind ein absoluter Pflichtstopp für alle, die auf dem legendären Maare-Mosel-Radweg oder dem Kosmosradweg unterwegs sind. Auch vom Kyll-Radweg aus lässt sich ein toller, wenn auch knackiger Schlenker einbauen.
Erfrischungs-Fakten: Da es sich um offiziell bewirtschaftete Naturbäder mit erstklassiger Infrastruktur (Umkleiden, Steganlagen, Lebensrettern und Kiosk) handelt, wird ein kleiner, absolut fairer Eintritt erhoben. Das Geld ist für den Erhalt dieser Naturwunder bestens angelegt.
Overnight-Check (Camping): Direkt am Ufer des Schalkenmehrener Maars liegt der urige „Camping am Maar“, der an das örtliche Hotel Schneider angegliedert ist. Für die rund 10 Zeltstellplätze ist allerdings keine Vorab-Reservierung möglich: Bikepacker melden sich vor Ort an der Hotelrezeption – wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der Platz bietet moderne Sanitäranlagen sowie Waschmaschinen und Trockner, was nach einer schweißtreibenden Eifel-Vulkantour ein echter Segen für die Radklamotten ist.
4. Das „Eifeler Meer“ für Kilometerfresser: Der Rursee (Nordeifel)
Wer den Nationalpark Eifel durchquert, kommt an diesem gigantischen Gewässer nicht vorbei. Der Rursee ist einer der größten Stauseen Deutschlands und eine absolute landschaftliche Wucht. Da das riesige Gewässer jedoch strengen Nutzungs- und Naturschutzregeln unterliegt, ist wildes Baden tabu. Für Bikepacker gibt es aber zwei legale Hotspots, die sich perfekt in eine Tour integrieren lassen: das Naturfreibad Rurberg und der Sonnenstrand Eschauel. Während Rurberg eine riesige, entspannte Liegewiese direkt am Biketrail bietet, kommt am Sonnenstrand Eschauel (Nideggen) mit echtem Sandstrand und dem dazugehörigen Beach Club echtes Urlaubsfeeling auf.
An welchem Radweg liegt’s? Beide Spots liegen wie Perlen auf der Schnur direkt an der landschaftlich grandiosen RurUfer-Radroute. Wer die anspruchsvollen Höhenmeter rund um den Nationalpark hinter sich gebracht hat, rollt hier direkt auf die Uferpromenade.
Erfrischungs-Fakten: Das Naturfreibad im Rurseezentrum Rurberg ist komplett kostenlos zugänglich. Am Sonnenstrand Eschauel zahlt man ebenfalls keinen Eintritt für den Strand an sich, kann sich dafür aber im Beach Club mit einem eiskalten Getränk belohnen.
Overnight-Check (Camping): Am Rursee haben Radler die Qual der Wahl. Der beste Tipp für Bikepacker ist der „Camping Rursee“ in Simmerath-Rurberg. Er liegt direkt an der RurUfer-Radroute und bietet einen wunderschönen, naturnahen Zeltbereich. Wer es noch eine Spur uriger mag, steuert die „NabeDi-Zeltwiese“ in der Woffelsbacher Bucht an. Von dort aus hat man beim Zeltaufbau den perfekten Blick aufs Wasser. Tipp: Da die Plätze am Rursee heiß begehrt sind, lohnt sich in der absoluten Hochsaison ein kurzer Blick auf den Online-Belegungskalender vor der Anreise.