Der perfekte Mix aus Style, Schutz und Race-Dynamik. Wir testen für dich Helme, Protektoren und Bike-Bekleidung unter realen Bedingungen auf dem Trail, damit du für jedes Wetter optimal gerüstet bist. Außerdem blicken wir über den Tellerrand und berichten über die großen Events, Marathons und aktuellen News aus der Mountainbike- und Gravel-Szene.
Wenn am zweiten Septemberwochenende wieder rund 2.000 Mountainbiker aus ganz Europa in die Vulkaneifel strömen, gibt es dafür nur einen Grund: Der VulkanBike Eifel-Marathon lädt am 12. September 2026 zu seiner neuesten Auflage. Rund um die „VulkanBike-Hauptstadt“ Daun wartet auf die Fahrer eines der landschaftlich schönsten und sportlich anspruchsvollsten Event-Highlights Deutschlands.
Die nackten Zahlen des Trailparks Vulkaneifel lassen das Herz jedes Offroad-Fans höherschlagen: 850 Trail-Kilometer und stolze 19.500 Höhenmeter stehen Bikern für unvergessliche Touren bereit. Für das Event selbst haben die Macher um Orga-Leiter Markus Appelmann wieder ein Strecken-Line-up aus dem Ärmel geschüttelt, das vom Genussbiker bis zum absoluten Vollprofi jeden glücklich macht.
Grenzenloses Bikevergnügen auf den Trail-Klassikern
Wer die ultimative Herausforderung sucht, wirft sich auf die Ultra-Marathon-Distanz: Satte 101 Kilometer und 2.400 Höhenmeter verlangen den Beinen alles ab. Wer es etwas kompakter, aber nicht minder intensiv mag, wählt zwischen dem Marathon (90 km), dem Halbmarathon (65 km) oder dem schnellen Sport-Track (38 km). Auch Gravelbiker und E-MTB Rider kommen voll auf ihre Kosten. Und wer ganz ohne Zeitjagd das Panorama der Maare genießen möchte, rollt entspannt auf der GesundLand-Strecke (25 km / 550 hm) mit.
Die Anmeldung für den VulkanBike Eifel-Marathon 2026 läuft bereits auf Hochtouren.Alle Infos zu den Strecken, Startzeiten und der Anmeldung findet ihr direkt unter vulkan.bike.
Der Hitzesommer 2026 läuft auf Hochtouren, und die Eifel kocht – nicht nur auf den Gravel- und MTB-Tracks der Region, sondern auch im Rahmen der Open-Air-Rockfestivals. Wenn du Bock hast, in dieser Saison ein Bikepacking-Abenteuer der besonderen Art zu erleben, kommt hier dein chronologischer Fahrplan für den perfekten Festival-Sommer.
Symbolbild / Foto: Pixabay – Pexels
1. Tollrock Festival (Schmidt / Nideggen)
Wann: 10. + 11. Juli 2026 Stil: Rock & Alternative (Mit Highlights wie Accept, H-Blockx und Life of Agony)
Das Tollrock Festival in Schmidt (bei Nideggen) steigt auf den Eifel-Höhen direkt an der Rurtalsperre. Du kannst den Tag perfekt mit einer fordernden Runde um den See oder durch die tiefen Wälder der Rureifel beginnen und pünktlich zu den Headlinern in die Festival-Atmosphäre eintauchen.
Tickets: Tages-Ticket ab 60,50 €
2. Krawall’o’Rock Open Air (Büdesheim)
Wann: 07. + 08. August 2026 Stil: Hard Rock & Heavy Metal (Line-up u. a.: Destruction, Grave Digger, Tankard, Motorjesus)
Veranstaltet wird das Event auf dem Sportplatz in Büdesheim vom Eifelkrawallos Heavy Metal Club e.V. . Hier gibt es ehrlichen, harten Sound auf die Ohren. Wichtige Zeltplatz-Regel: Laut AGB ist elektronische Musik auf dem Campingplatz verboten – hier regiert die Gitarre! Perfekt für ein langes Wochenende im Vulkaneifel-Sattel.
Tickets: Festivalticket ca. 99,90 € (inkl. Camping), Tagestickets ab ca. 59,90 €.
3. Thunder Rail Tribute Festival (Arzfeld)
Wann: 13. – 15. August 2026 Stil: Rock & Metal Tribute-Acts (Die besten Cover-Bands Europas für Rammstein, Iron Maiden, System of a Down etc.)
Das Festival steigt auf dem alten Ausstellungsgelände „Zum Bahnhof“ in Arzfeld. Und hier kommt der absolute Bikepacking-Tipp: Der wunderschöne Enz-Radweg führt direkt an Arzfeld vorbei! Schnapp dir dein Gravelbike, mach eine geniale Genusstour entlang der alten Bahntrasse und lass den Abend mit den größten Rock-Hymnen der Geschichte ausklingen.
Tickets: Wochenend-Ticket 73,44 €, Camping-Zusatz ca. 11,34 €.
Wichtiger Hinweis in eigener Sache (Disclaimer):
Alle Angaben sind ohne Gewähr, Irrtümer und Änderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. Bevor du dich aufs Bike schwingst, checke bitte zur absoluten Sicherheit noch einmal die offiziellen Kanäle und Webseiten der jeweiligen Veranstalter.
Mountainbiken ist weit mehr als nur ein Sport: es ist ein Lebensgefühl. Es ist intensiv, rough und zieht dich völlig in den Bann. Genau diese Eigenschaften teilt sich die Bike-Kultur mit einer ganz bestimmten Musikrichtung. Nicht umsonst lautet das ewige Motto unseres Magazins „Bikes, Trails & Rock ’n‘ Roll“. Aber woher kommt diese magische Verbindung zwischen grobstolligen Reifen und verzerrten Gitarrenriffs? Warum fühlt sich der perfekte Trail wie ein verdammt geiles Solo an?
Ein Lebensgefühl abseits des Mainstreams
Es ist kein Geheimnis, dass Musik die Emotionen steuert. Doch beim Mountainbiken geht die Verbindung tiefer. Wenn du im harten Gelände unterwegs bist, schaltet das Gehirn in den Tunnelblick. Du fokussierst dich und musst im Bruchteil einer Sekunde entscheiden welche Linie du wählst oder wo du anbremst. Ein guter Trail hat einen Flow – genau wie ein Song. Wenn die Beats im Ohr mit der Trittfrequenz und dem Pumpen der Federelemente übereinstimmen, hast du deinen persönlichen Flow gefunden. Das Adrenalin pumpt, der Fokus schärft sich und die Anstrengung ist plötzlich wie weggeblasen. Hardrock und Metal liefern mit ihren treibenden Drums und aggressiven Riffs genau die Energie, die man braucht, um die eigenen Grenzen zu verschieben.
Mountainbiken und Rock ’n‘ Roll: Rebellion in seiner schönsten Form
Sowohl das Mountainbiken in seiner reinsten Form, angefangen mit den legendären Klunker-Bikes, als auch die Rockmusik sind als Rebellion gegen den faden Mainstream entstanden. Es geht darum, aus dem grauen Alltag auszubrechen, die Natur im rohen Zustand zu spüren und den Staub auf den Klamotten wie eine Auszeichnung zu tragen. Die Parallelen enden daher auch nicht auf dem Trail. Viele große Bike-Festivals erinnern mit ihrer lockeren Atmosphäre eher an ein Rock-Festival als an eine steife Sportveranstaltung. Abends im Fahrerlager zusammensitzen, kaltes Bier trinken und über Setups und den neuesten technischen Shit fachsimpeln – und im Hintergrund dröhnen dazu die Rockbeats aus den Boxen.
Die ultimative „Fraktur-Trail-Playlist“
Wir haben für dich die perfekten Songs für die verschiedenen Abschnitte deiner nächsten Tour herausgesucht.
Harter Uphill: Durchbeißen im Takt
Wenn die Oberschenkel brennen und die Steigung kein Ende nehmen will, brauchst du einen stampfenden, unnachgiebigen Beat, der dich erbarmungslos nach vorne peitscht. Episch, kraftvoll und absolut kompromisslos.
Unsere Anspieltipps:
Rammstein – Sonne
Metallica – Enter Sandman
Flowiger Singletrail: Freiheitsgefühl ohne Limit
Der Trail öffnet sich und windet sich in geschmeidigen Kurven durch den Wald. Zeit für klassischen, treibenden Rock ’n‘ Roll, der einfach nur gute Laune macht. Schnell, dreckig und mit einem fetten Grinsen im Gesicht.
Unsere Anspieltipps:
AC/DC – Highway to Hell
Motörhead – Ace of Spades
Technischer Downhill: Absolute Ekstase
Fette Steinfelder, fiese Wurzelteppiche und hohe Absätze, die volle Konzentration von dir fordern – die absolute Ekstase für Adrenalinjunkies. Hier brauchst du Musik, die so schnell und aggressiv ist wie die Piste, die du gerade runterprügelst.
Unsere Anspieltipps:
Slayer – Raining Blood
Slipknot – Duality
In diesem Sinne: Rauf auf den Bock, Finger weg von der Bremse und Rock ’n‘ Roll!
Gute Winter-Fahrradbekleidung gewährleistet, dass auch winterliche Touren bei Kälte nicht zur Tortur werden. Eine Stelle des Körpers neigt jedoch trotz Winterbekleidung schnell zum Auskühlen – und das schleichend und erstmal kaum wahrnehmbar: der untere Rücken bzw. der Bereich der Nieren. Abhilfe versprechen besonders bei Eiseskälte mobile Akku-Wärmegürtel. Mit dem Thermrup Wärmegürtel haben wir solch ein Modell beim Biken ausgiebig getestet.
Die deutsche Marke Thermrup hat sich auf die Entwicklung und Forschung von Wärmeprodukten spezialisiert. Herzstück der Produkte ist die patentierte Ferninfrarot-Technologie (FIR). Anstelle herkömmlicher Heizdrähte kommt bei den Thermrup Wärmeprodukten ein Gummi-Heizelement zum Einsatz, so natürlich auch bei dem Wärmegürtel in unserem Test. Die 20 x 13 cm große Heizfläche ist wasserdicht, wodurch der Gürtel bis zu 45°C per Hand oder in der Waschmaschine gewaschen werden kann.
Thermrup Wärmegürtel mit wiederaufladbarem 3000 mAh Li-Po Akku
Der Thermrup Wärmegürtel hat eine Länge von ungefähr 102 cm, wobei etwa 4 cm auf den Klettverschluss entfallen. Die Höhe im Bereich des Heizelements beträgt 16 cm, die sich zum Verschluss hin auf 9,5 cm verjüngt. Im Lieferumfang enthalten ist zudem eine Gürtel-Verlängerung von 20 cm. Der Klettverschluss gewährleistet eine sichere und individuelle Fixierung des Gurts unabhängig vom Taillenumfang – egal ob schmaler oder stabiler gebaut. Das flexible Material aus 70 % Neopren und 30 % Nylon hält nicht nur die Wärme dort, wo sie gewünscht wird, sondern wirkt auch der Kälte von außen entgegen.
Angegeben ist die Heizleistung des Thermrup Wärmegürtels mit maximal 15 Watt. Das hört sich erstmal wenig an, aber dazu gleich mehr. Einen mobilen Einsatz ermöglicht der mitgelieferte wiederaufladbare 3000 mAh Lithium-Polymer Akku. Aufgeladen ist der komplett entleerte Akku in knapp über 2,5 Stunden. Das Ladegerät sowie ein Adapter-Kabel für Netzbetrieb liegen ebenfalls bei, wodurch der Wärmegürtel zuhause auch direkt ohne Akku genutzt werden kann. Für den mobilen Einsatz, in unserem Fall beim Biken, wird der gummierte Akku sicher in einer am Wärmegürtel angebrachten kleinen Tasche verstaut. Eine kleine Grifflasche erleichtert die Entnahme des Akkus aus der Tasche.
Mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken
Bevor wir auf die Steuerung des Bedienelements eingehen, darf nicht unerwähnt bleiben, dass der Thermrup Wärmegürtel nicht explizit als Nierengurt angeboten wird, sondern als mobiler beheizbarer Wärmegürtel Ferninfrarot für Bauch/Rücken bzw. als Menstrual Heating Pad. Das ist insofern von Bedeutung, weil sich dies auf die Positionierung des Akkus sowie der Bedieneinheit auswirkt. Bei Verwendung als Bauchwärmegürtel befindet sich der Akku rechtsseitig und die Bedieneinheit gut erreichbar vor dem Akku, also seitlich vorne. Bei Verwendung als Rückenwärmer bzw. Nierengurt befindet sich der Akku hingegen linksseitig und das Bedienteil dementsprechend weniger gut erreichbar seitlich hinten.
Der hochwertig verarbeitete Thermrup Wärmegürtel lässt sich dank des Klettverschlusses schnell und unkompliziert anlegen. Nach Aktivierung der Heizung dauert es etwa 1 bis 2 Minuten, bis die Wärme deutlich spürbar wird. Die gewünschte Wärmestufe lässt sich per Tastendruck mit dem 3-stufigen Temperaturregler einstellen. Das Bedienteil zeigt nicht nur die eingestellte Temperaturstufe per Farbcode an, sondern auch die verbleibende Akkuleistung. Die anfänglich erwähnte maximale Leistung von 15 Watt sorgt für eine erstaunliche Wärmeerzeugung. In der Maximalstufe ist uns der Gürtel sogar schon fast zu heiß, weshalb wir auf unseren Bike-Touren meistens mit mittlerer Stufe unterwegs waren.
Effektiver Schutz vor kalten Nieren
Die FIR-Wärme verfehlt ihre Wirkung nicht. Die Wärme dringt tief in das Hautgewebe ein und breitet sich wohlig aus. Bei unseren Bike-Touren durch die winterliche Eifellandschaft wurde der untere Rückenbereich immer gut gewärmt und bewahrte uns somit effektiv vor kalten Nieren. Das steigert den Fahrgenuss deutlich. Unterstützend wirkte hierbei auch das Neopren, welches die Wärme im Körper speichert. Das flexible Material schmiegt sich dem Körper an und gewährleistet beim Biken ausreichend Bewegungsfreiraum. Die schlanke Gestaltung des Gürtels im Bauch- bzw. Verschlussbereich trägt ihren Teil dazu bei.
Der mitgelieferte 3000 mAh Li-Po Akku ist selbst für weitere Touren ausreichend dimensioniert. Abhängig von der gewählten Heizstufe gestaltet sich die mögliche maximale Heizdauer. Bei konsequenter Nutzung der höchsten Heizstufe (rot) hielt der Akku bei uns im Test knapp über 3 Stunden, in der mittleren Heizstufe (grün) reichte die Heizdauer über 4 Stunden und im schwächsten Heizmodus (blau) waren sogar knapp 8 Stunden möglich. Vom Körperempfinden ist der schwächste Modus als lauwarm zu bezeichnen, was aber in Kombination mit der Wärmekapselung des Neoprens bei Temperaturen knapp über 0° tatsächlich immer noch einen effektiven Schutz vor Auskühlung bietet.
Fazit
Nicht nur die Heizleistung und die mögliche Heizdauer wissen zu begeistern. Die Verarbeitung und der Tragekomfort des Thermrup Wärmegürtels bewegen sich ebenfalls auf hohem Niveau. Praktische Lösungen wie der Gummiüberzug des Akkus mit Grifflasche zeugen von der Detailverliebtheit der Designer. Bei Nutzung als Nierengurt befindet sich das Bedienteil seitlich hinten, wodurch die Bedienung etwas erschwert wird. Angesichts der vielen positiven Eigenschaften des Thermrup Wärmegürtels für uns allerdings ein vernachlässigbarer Punkt.
Thermrup Wärmegürtel Details
Maße: Etwa 102 x 16 cm – im Verschlussbereich 9,5 cm
Material: 70 % Neopren / 30 % Nylon
Akku: Li-Po 7,4 V / 3000 mAh
Angegebene max. Heizleistung: 15 Watt
Lieferumfang: Wärmegürtel, Verlängerung, Akku, Ladegerät, Adapter-Kabel für Netzbetrieb, Gebrauchsanweisung
Zum Preis von knapp 30 Euro bietet Rockbros eine Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern für unterschiedliche Sichtbedingungen an. Das Set enthält unter anderem ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas sowie einen Einsatz für Korrekturgläser. Was darf von einer Fahrradbrille mit solch einem Funktionsumfang zu dem Preis überhaupt erwartet werden?
Eine Fahrradbrille zum Preis von 29,99 Euro ist sicherlich noch nicht besonders redenswert. Wenn diese Brille aber mit vier Wechselgläsern, einem Mikrofaserbeutel, einem zusätzlichen Wechselnasenpad, einer EVA Box sowie einem Korrektureinsatz ausgeliefert wird, lässt das schon aufhorchen. Spätestens mit der Anmerkung, dass es sich bei einem der vier Wechselgläser um ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas handelt, dürfte das Interesse geweckt sein. Abgerundet mit einem 100% UV-Schutz vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung, leichtem TR-Rahmen und verstellbaren Nasenpads bleiben zumindest theoretisch keine Wünsche offen.
Rockbros Fahrradbrille: Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen
Bei der Rockbros Fahrradbrille handelt es sich um eine Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen. Die gewünschte, den jeweiligen Anforderungen entsprechende Scheibe wird einfach in den Rahmen gedrückt und ist somit sicher fixiert. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Linsen von transparent bis polarisiert. Die Befestigung des Nasenbügels geht ebenfalls fix von der Hand. Mit dem mitgelieferten Reinigungstuch lassen sich danach die bei der Montage des Glases hinterlassenen Fingerabdrücke wegwischen. Damit die Brille gut und angenehm sitzt, muss anschließend noch der Nasenbügel angepasst werden.
Die Rockbros Fahrradbrille vermittelt ein gutes Tragegefühl, sitzt allerdings nicht ganz so satt und bequem wie wir es von anderen Sportbrillen kennen. Die gesamte Struktur der Brille spiegelt den Preis wider, was sich auch durch ein Knarzen der Brille bei Verwringung äußert. Die aus einem Stück bestehenden Brillenbügel sind schlicht gestaltet, die Verjüngung am Ende sorgt für ausreichend Flexibilität. Gummierte Bügelenden würden nicht nur den Komfort erhöhen, sondern den Sitz der Brille bei schweißtreibenden Aktionen steigern. Natürlich darf hierbei nicht der Preis der Brille außer Acht gelassen werden: kein Meisterwerk, aber solide und funktionell.
Vier Linsen für unterschiedliche Bedingungen
Positiv überrascht waren wir von den vier Wechselgläsern. Sowohl das polarisierte TAC-Glas als auch die Polycarbonat-Linsen überzeugen durch eine verzerrungsfreie Sicht ohne unangenehme Reflektionen. Abhängig von den Sichtverhältnissen und den individuellen Anforderungen kann dank der vier Auswählmöglichkeiten das entsprechende Glas gewählt werden. So empfiehlt sich die gelbe Linse aufgrund der Kontraststeigerung besonders bei Bewölkung oder Fahrten im dunklen Wald. Die großzügig dimensionierten Gläser der Rockbros Fahrradbrille schützen die Augen zudem zuverlässig vor Wind, Staub, Nässe und Insekten.
Einem Beschlagen der Scheibe begegnet die Fahrradbrille mit einer guten Hinterlüftung. Unterstützt wird diese durch die Belüftungslöcher am oberen Rand der Scheibe. Das funktioniert wirklich gut. Minimaler Fahrtwind reicht aus, um die Sicht frei zu halten bzw. ein aufkommendes Beschlagen bei kräftezerrenden Uphills in Schach zu halten. Sagen wir wie es ist: teurere Brillen können das nicht unbedingt besser. Was die Kratzfestigkeit der Linsen angeht, bewegen sich diese im Mittelfeld. Für den Transport der Fahrradbrille bietet sich daher unbedingt die Unterbringung in der mitgelieferten EVA Box an. Dank des Karabinerhakens lässt sich die Box auch außen am Rucksack befestigen.
Fazit
Für knapp 30 Euro bietet die Rockbros Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern ein extrem faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die vier verzerrungsfreien Scheiben ermöglichen eine den jeweiligen Anforderungen entsprechend ideale Sicht. Ebenfalls überzeugend ist die Anti-Beschlag-Funktion der Brille. Lediglich der Rahmen spiegelt den Preis wider, was aber nicht zu Lasten der Stabilität und Funktionalität geht.
Details Rockbros Fahrradbrille
Verfügbare Rahmenfarben: Vier Farboptionen / im Test: schwarz
Anzahl der mitgelieferten Linsen: 4 Stck.
Gewicht: 25 Gramm
Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel, Wechselnasenpad, EVA Box, Korrektureinsatz
Die Marke Uvex prägt seit sehr vielen Jahren mit ihren Goggles den Downhill- und MX-Sport. Für die Fraktur ist das Fürther Unternehmen somit natürlich keine unbekannte Größe. Den ersten Test auf der Fraktur musste bereits vor 20 Jahren die Uvex F 501 Supercross MX-Brille über sich ergehen lassen. Weitere Modelle folgten und mit der Uvex Athletic CV Bike hatten wir in den letzten Wochen die aktuelle Downhill-Goggle von Uvex Sports im Test.
Entwickelt wurde die Uvex Athletic CV Bike für fette Downhillaction. Dementsprechend verfügt die Goggle über Features, die eine hohe Reaktionsschnelligkeit und somit einen sicheren Ride gewährleisten sollen. So kommt der robuste, aber dennoch anschmiegsame Rahmen für eine bessere Passform mit Outriggers. Wir haben die Athletic CV Bike in Kombination mit zwei unterschiedlichen Downhill-Helmen getestet – und bei beiden Modellen saß die Brille sehr gut. Das weiche und fein strukturierte Polster sorgt seinerseits für ein äußerst angenehmes Tragegefühl. Die Brille vermittelt das Gefühl, als würde die Augenumgebung mitsamt Nasenrücken sanft auf ein Kissen gedrückt werden.
DH-Goggle mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung und Colorvision Technologie
Die verspiegelte zylindrische Single-Lens ist sowohl mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung als auch kontrastverstärkender Colorvision Technologie ausgestattet. Das Wetter während des Testzeitraums hat es der Brille definitiv nicht leicht gemacht. Nass-kalte Bedingungen und schlechte Sichtverhältnisse lassen Schwächen schnell erkennen. Ein großes Thema ist bei diesen Bedingungen immer ein schnelles Beschlagen der Scheibe. Nicht so bei der Uvex. Die Supravision Anti-Fog-Beschichtung funktioniert in Kombination mit der Gestaltung des Rahmens hervorragend. Ein unter sehr schlechten Bedingungen seitliches leichtes Beschlagen löst sich bei Fahrtwind schnell wieder auf. Wir hatten bei allen Abfahrten somit immer freie Sicht.
Ebenfalls überzeugend präsentiert sich die Colorvision Technologie. Die Kontrastwahrnehmung lässt keine Wünsche offen und die gelbe Tönung des Testmodells unterstützt das Kontrastsehen zusätzlich. Auch oder besonders in dunkleren Waldpassagen kann diese Kombi ihre Stärken voll ausspielen. Hindernisse und tiefhängende Äste lassen sich schnell erkennen, wodurch jeder Run sicherer wird. Sicherheit, die sich natürlich bei Bedarf in schnellere Zeiten umwandeln lässt. Nicht unerwähnt soll und darf in diesem Zusammenhang das große und verzerrungsfreie Sichtfeld bleiben. Ebenso wie der Schutz vor schädlichen UVA-, UVB- und UVC-Strahlen. Aber das setzen wir bei Uvex Produkten sowieso voraus.
Ist die Uvex Athletic CV Bike Goggle Korrekturbrillen-tauglich?
Laut Uvex kann die Athletic CV Bike aufgrund ihrer Form auch über eine Korrekturbrille getragen werden. So pauschal würden wir das allerdings nicht unterschreiben. Es kommt natürlich ganz stark auf die Größe und Form der Korrekturbrille an. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass das Carrera-Modell 8862 passt. Die Carrera-Korrekturbrille hat eine Breite von 132 mm und eine Höhe von 45 mm. Clever: für die Brillenbügel weist der Rahmen der Athletic CV Bike auf der Innenseite eine spezielle Aussparung auf. Wer wirklich sicher sein möchte, sollte vorab testen, ob seine Korrekturbrille zur oder genauer gesagt in die Goggle passt.
Die Verarbeitung der gesamten Goggle ist auf sehr hohem Niveau. Die Kanten sind alle leicht abgerundet und der Schaumstoff schmiegt sich angenehm der Haut an. Das einstellbare und flexible Band weist auf der Innenseite zwei Silikonstreifen auf, wodurch die Brille auch bei ruppigen Aktionen immer gut fixiert ist. Die Scheibe ist relativ kratzfest und verspricht somit selbst über einen längeren Zeitraum eine einwandfreie Sicht. Punkten kann die Athletic CV Bike ebenso mit ihrem Gewicht. Unsere Waage verharrte bei leichten 119 Gramm. Das ist sogar weniger als vom Hersteller angegeben, der das Gewicht der Brille mit 130 Gramm beziffert.
Fazit
Für 99,50 Euro erhält der Käufer eine hochwertig verarbeitete Downhill-Goggle, die nicht mit Features geizt. Ausgestattet mit einem durchdachten Rahmen, Outriggers und einer verspiegelten Scheibe mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung sowie kontrastverstärkender Colorvision Technologie kann die Uvex auch mit wesentlich teureren Goggles mithalten. Das niedrige Gewicht und der hohe Tragekomfort sprechen ebenso für sich.
Mit dem D3O Ghost Reactive Protective Baselayer hat die Multisportmarke Decathlon ihr Sortiment um einen universellen Rückenprotektor für Snowboarder, Skifahrer und Mountainbiker erweitert. Durch Weiterentwicklung des schockabsorbierenden D3O Ausgangsmaterials soll der Protective Baselayer eine bisher unerreichte Flexibilität bieten, die nur durch die Formbarkeit des Stoffes beschränkt wird. Wie sich der Red Dot Award prämierte Protektor-Baselayer beim Trail-Riden macht zeigt unser Test.
Anfang Oktober hat Decathlon einen universellen Protektor für Snowboarder, Skifahrer und Mountainbiker vorgestellt, der mit der innovativen D3O Technologie ausgestattet ist. In Zusammenarbeit mit dem Protektorenspezialisten D3O wurde deren schockabsorbierendes Ausgangsmaterial zu einem Elastomer weiterentwickelt, das sich ohne Kleber oder Nähte auf Gewebe und andere Materialien auftragen lässt und somit maximale Bewegungsfreiheit verspricht. Unverändert ist die Fähigkeit, bei einem Crash zu verhärten und so die Aufprallenergie zu absorbieren, während es im normalen Zustand extrem flexibel ist.
Ausgeliefert wird der Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer in einer ansprechenden Verkaufskartonage ohne zusätzliche Kunststoffhülle. Auffallend ist nach dem Auspacken das smarte Design des Protektors. Im Gegensatz zu vielen anderen Protektoren trägt dieser nicht dick auf. Dennoch muss auf einen zertifizierten Schutz nicht verzichtet werden. Der zweilagige und extrem flexible Rückenschutz entspricht der Norm EN1621-2 Level 1 für Rückenprotektoren. Wie wichtig ein Rückenprotektor ist, zeigt sich bei den zu schützenden Bereichen. Neben dem Rücken werden auch innere Organe wie die Nieren geschützt.
Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer: wie eine zweite Haut
Der Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer weist zudem Protektoren im Bereich der Schultern, des Steißbeins sowie des Beckens auf. Vom Schnitt ist der kurzärmelige Baselayer wie ein T-Shirt, weshalb die Ellbogen und Unterarme nicht abgedeckt werden. Wie es die Bezeichnung schon vermuten lässt, wird das Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer als unterste Schicht direkt auf der Haut getragen. Hierdurch wird auch sichergestellt, dass die Protektoren im Falle eines Sturzes nicht verrutschen. Der vordere Reißverschluss ermöglicht ein unkompliziertes Anziehen ohne Verrenkungen.
Dank der schlanken Gestaltung lässt sich der Baselayer unsichtbar unter der Bike-Wear tragen, egal ob Trikot oder Jacke. Er schmiegt sich dem Körper regelrecht wie eine zweite Haut an. Hierfür sorgen auch spezielle Einkerbungen, die eine noch höhere Flexibilität gewährleisten. Beim Riden hinterlässt der Baselayer keinen Eindruck. Das ist absolut positiv gemeint und soll heißen: man vergisst, dass man einen Schutz trägt. Weder bei der Bewegungsfreiheit noch vom Tragegefühl drängt sich der Protection-Baselayer auf. Das offene Design der Protektoren stellt in Kombination mit dem atmungsaktiven Trägermaterial zudem eine gute Belüftung sicher.
Kritikpunkte an dem gut durchdachten Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer zu finden ist schwer. Der Preis von 149,99 Euro erscheint auf den ersten Blick hoch, dafür erhält der Käufer allerdings ein qualitativ hochwertiges und innovatives Produkt. Schön wär sicherlich eine Lasche zum Aufhängen des Protektors. Konstruktionsbedingt – aber das ist ja wiederum der Kern des Baselayers – lassen sich die Protektoren nicht entfernen. Daher darf der Baselayer nur mit Handwäsche bei max. 40 Grad gewaschen werden. Aber das wird sowieso bei den meisten Protektorenjacken empfohlen.
Fazit
Wer einen guten und nahezu unauffälligen Rückenschutz mit maximaler Bewegungsfreiheit sucht, findet mit dem Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer das ideale Produkt. Der Protektoren-Baselayer besticht durch hohen Tragekomfort, innovative D30 Protektoren und eine gute Verarbeitung. Perfekt für lässiges Trail-Riden und lange Enduro-Touren. Selbst das Tragen eines Rucksacks ist problemlos möglich.
Gelben Scheiben in Brillen wird allgemein eine Kontraststeigerung nachgesagt. Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Lichtverhältnissen kann ein verbessertes Kontrastsehen die Sicherheit enorm erhöhen. Mit der Swisseye Outbreak hält der deutsche Hersteller von Sport-, Freizeit-, Schutz- und Spezialbrillen ein Modell bereit, welches in unterschiedlichen Ausführungen – darunter auch mit gelber Linse – erhältlich ist. Wir haben die preisgünstige Brille auf MTB-Touren sowie bei der Hatz über Trails getestet.
Mit der Outbreak bietet Swisseye eine rahmenlose Sportbrille an, die für unterschiedliche Aktivitäten wie Radfahren, Laufen oder Skifahren konzipiert ist. Auffallend ist neben dem aerodynamischen Design die robust wirkende Polycarbonat-Konstruktion aus Rahmen, Scheibe und Nasenbügel. Für einen rutschsicheren Halt und einen angenehmen Tragekomfort verfügt die Brille über gummierte und dementsprechend flexible Bügel. Mit ihrem 100% UVA-, UVB- und UVC-Schutz entspricht das nur 25 Gramm wiegende Modell zudem der strengen Sicherheitsnorm EN 12312-1.
Die Swisseye Outbreak Brille überzeugt durch einen sehr angenehmen Tragekomfort und drückt weder im Bereich der Nase noch an den Ohren. Für schmalere Gesichtsformen ist das Modell auch als Gr. S Variante verfügbar. Das aerodynamische Design führt die Brille weit um das Gesicht herum, wodurch die Augen zuverlässig vor Fahrtwind, Staub, Regen und Insekten geschützt werden. Das Sichtfeld ist ausgezeichnet, selbst im seitlichen Bereich. Hochauflösend und verzerrungsfrei gewährleisten die Gläser eine optimale Sicht.
Swisseye Outbreak: Gelbe Gläser für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen
Bei schlechten Sichtverhältnissen wie Regen, Dämmerung oder schweren Wolken tauchen Trails im Wald in ein unangenehmes Dunkel. Besonders jetzt in der nasskalten und dunklen Jahreszeit eine Herausforderung. Die gelben Gläser der Swisseye Outbreak bieten tatsächlich eine bessere Kontrastwahrnehmung – das Umfeld wirkt zudem heller und freundlicher. Erreicht wird dies durch das Herausfiltern des im Licht befindlichen Blauanteils. Das sorgt wiederum für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen.
Die Gläser der Swisseye Outbreak Brille sind zudem mit einer Antifog- und Antiscratsch-Beschichtung versehen. Die Antifog-Eigenschaft konnte uns im Test allerdings nicht ganz überzeugen. Bei niedrigen Temperaturen neigen die Gläser zum Beschlagen, was besonders in sehr kraftraubenden und langsamen Uphill-Passagen auftritt. Hier hilft es dann nur noch die Brille während der Fahrt abzunehmen – nicht wirklich optimal. Bei ausreichend bzw. zunehmendem Fahrtwind sorgt die Antifog-Beschichtung zumindest schnell wieder für klare Sicht.
Fazit
Die leichtgewichtige Swisseye Outbreak besticht durch ein cooles Design, eine gute Verarbeitung und ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ebenfalls top sind das weite Sichtfeld und die verzerrungsfreie Sicht. Die gelben Gläser sorgen zudem für ein kontrastreicheres Sehen bei schlechten Sichtverhältnissen. Lediglich die Antifog-Eigenschaft kann uns nicht ganz überzeugen.
Details Swisseye Outbreak (mit gelben Scheiben)
Verfügbare Ausführungen: Fünf Varianten / im Test: gelbe Linse, schwarze Bügel