Rockbros Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern im Test: Klare Sicht für kleines Geld?

Zum Preis von knapp 30 Euro bietet Rockbros eine Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern für unterschiedliche Sichtbedingungen an. Das Set enthält unter anderem ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas sowie einen Einsatz für Korrekturgläser. Was darf von einer Fahrradbrille mit solch einem Funktionsumfang zu dem Preis überhaupt erwartet werden?

 Rockbros Fahrradbrille

Eine Fahrradbrille zum Preis von 29,99 Euro ist sicherlich noch nicht besonders redenswert. Wenn diese Brille aber mit vier Wechselgläsern, einem Mikrofaserbeutel, einem zusätzlichen Wechselnasenpad, einer EVA Box sowie einem Korrektureinsatz ausgeliefert wird, lässt das schon aufhorchen. Spätestens mit der Anmerkung, dass es sich bei einem der vier Wechselgläser um ein grau-getöntes, polarisiertes TAC-Glas handelt, dürfte das Interesse geweckt sein. Abgerundet mit einem 100% UV-Schutz vor UVA-, UVB- und UVC-Strahlung, leichtem TR-Rahmen und verstellbaren Nasenpads bleiben zumindest theoretisch keine Wünsche offen.

Rockbros Fahrradbrille: Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen

Bei der Rockbros Fahrradbrille handelt es sich um eine Halfrim Sportbrille mit unten offenem Rahmen. Die gewünschte, den jeweiligen Anforderungen entsprechende Scheibe wird einfach in den Rahmen gedrückt und ist somit sicher fixiert. Zur Auswahl stehen vier verschiedene Linsen von transparent bis polarisiert. Die Befestigung des Nasenbügels geht ebenfalls fix von der Hand. Mit dem mitgelieferten Reinigungstuch lassen sich danach die bei der Montage des Glases hinterlassenen Fingerabdrücke wegwischen. Damit die Brille gut und angenehm sitzt, muss anschließend noch der Nasenbügel angepasst werden.

Die Rockbros Fahrradbrille vermittelt ein gutes Tragegefühl, sitzt allerdings nicht ganz so satt und bequem wie wir es von anderen Sportbrillen kennen. Die gesamte Struktur der Brille spiegelt den Preis wider, was sich auch durch ein Knarzen der Brille bei Verwringung äußert. Die aus einem Stück bestehenden Brillenbügel sind schlicht gestaltet, die Verjüngung am Ende sorgt für ausreichend Flexibilität. Gummierte Bügelenden würden nicht nur den Komfort erhöhen, sondern den Sitz der Brille bei schweißtreibenden Aktionen steigern. Natürlich darf hierbei nicht der Preis der Brille außer Acht gelassen werden: kein Meisterwerk, aber solide und funktionell.

Vier Linsen für unterschiedliche Bedingungen

Positiv überrascht waren wir von den vier Wechselgläsern. Sowohl das polarisierte TAC-Glas als auch die Polycarbonat-Linsen überzeugen durch eine verzerrungsfreie Sicht ohne unangenehme Reflektionen. Abhängig von den Sichtverhältnissen und den individuellen Anforderungen kann dank der vier Auswählmöglichkeiten das entsprechende Glas gewählt werden. So empfiehlt sich die gelbe Linse aufgrund der Kontraststeigerung besonders bei Bewölkung oder Fahrten im dunklen Wald. Die großzügig dimensionierten Gläser der Rockbros Fahrradbrille schützen die Augen zudem zuverlässig vor Wind, Staub, Nässe und Insekten.

Einem Beschlagen der Scheibe begegnet die Fahrradbrille mit einer guten Hinterlüftung. Unterstützt wird diese durch die Belüftungslöcher am oberen Rand der Scheibe. Das funktioniert wirklich gut. Minimaler Fahrtwind reicht aus, um die Sicht frei zu halten bzw. ein aufkommendes Beschlagen bei kräftezerrenden Uphills in Schach zu halten. Sagen wir wie es ist: teurere Brillen können das nicht unbedingt besser. Was die Kratzfestigkeit der Linsen angeht, bewegen sich diese im Mittelfeld. Für den Transport der Fahrradbrille bietet sich daher unbedingt die Unterbringung in der mitgelieferten EVA Box an. Dank des Karabinerhakens lässt sich die Box auch außen am Rucksack befestigen.

Fazit

Für knapp 30 Euro bietet die Rockbros Fahrradbrille mit 4 Wechselgläsern ein extrem faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die vier verzerrungsfreien Scheiben ermöglichen eine den jeweiligen Anforderungen entsprechend ideale Sicht. Ebenfalls überzeugend ist die Anti-Beschlag-Funktion der Brille. Lediglich der Rahmen spiegelt den Preis wider, was aber nicht zu Lasten der Stabilität und Funktionalität geht.

Details Rockbros Fahrradbrille

  • Verfügbare Rahmenfarben: Vier Farboptionen / im Test: schwarz
  • Anzahl der mitgelieferten Linsen: 4 Stck.
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel, Wechselnasenpad, EVA Box, Korrektureinsatz
  • Preis: 29,99 Euro

Web: www.rockbrosbike.de

Uvex Athletic CV Bike: Leichte Downhill-Goggle mit großem Sichtfeld im Test

Die Marke Uvex prägt seit sehr vielen Jahren mit ihren Goggles den Downhill- und MX-Sport. Für die Fraktur ist das Fürther Unternehmen somit natürlich keine unbekannte Größe. Den ersten Test auf der Fraktur musste bereits vor 20 Jahren die Uvex F 501 Supercross MX-Brille über sich ergehen lassen. Weitere Modelle folgten und mit der Uvex Athletic CV Bike hatten wir in den letzten Wochen die aktuelle Downhill-Goggle von Uvex Sports im Test.

Entwickelt wurde die Uvex Athletic CV Bike für fette Downhillaction. Dementsprechend verfügt die Goggle über Features, die eine hohe Reaktionsschnelligkeit und somit einen sicheren Ride gewährleisten sollen. So kommt der robuste, aber dennoch anschmiegsame Rahmen für eine bessere Passform mit Outriggers. Wir haben die Athletic CV Bike in Kombination mit zwei unterschiedlichen Downhill-Helmen getestet – und bei beiden Modellen saß die Brille sehr gut. Das weiche und fein strukturierte Polster sorgt seinerseits für ein äußerst angenehmes Tragegefühl. Die Brille vermittelt das Gefühl, als würde die Augenumgebung mitsamt Nasenrücken sanft auf ein Kissen gedrückt werden.

DH-Goggle mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung und Colorvision Technologie

Die verspiegelte zylindrische Single-Lens ist sowohl mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung als auch kontrastverstärkender Colorvision Technologie ausgestattet. Das Wetter während des Testzeitraums hat es der Brille definitiv nicht leicht gemacht. Nass-kalte Bedingungen und schlechte Sichtverhältnisse lassen Schwächen schnell erkennen. Ein großes Thema ist bei diesen Bedingungen immer ein schnelles Beschlagen der Scheibe. Nicht so bei der Uvex. Die Supravision Anti-Fog-Beschichtung funktioniert in Kombination mit der Gestaltung des Rahmens hervorragend. Ein unter sehr schlechten Bedingungen seitliches leichtes Beschlagen löst sich bei Fahrtwind schnell wieder auf. Wir hatten bei allen Abfahrten somit immer freie Sicht.

Uvex Athlectic CV Bike Google im Test

Ebenfalls überzeugend präsentiert sich die Colorvision Technologie. Die Kontrastwahrnehmung lässt keine Wünsche offen und die gelbe Tönung des Testmodells unterstützt das Kontrastsehen zusätzlich. Auch oder besonders in dunkleren Waldpassagen kann diese Kombi ihre Stärken voll ausspielen. Hindernisse und tiefhängende Äste lassen sich schnell erkennen, wodurch jeder Run sicherer wird. Sicherheit, die sich natürlich bei Bedarf in schnellere Zeiten umwandeln lässt. Nicht unerwähnt soll und darf in diesem Zusammenhang das große und verzerrungsfreie Sichtfeld bleiben. Ebenso wie der Schutz vor schädlichen UVA-, UVB- und UVC-Strahlen. Aber das setzen wir bei Uvex Produkten sowieso voraus.

Ist die Uvex Athletic CV Bike Goggle Korrekturbrillen-tauglich?

Laut Uvex kann die Athletic CV Bike aufgrund ihrer Form auch über eine Korrekturbrille getragen werden. So pauschal würden wir das allerdings nicht unterschreiben. Es kommt natürlich ganz stark auf die Größe und Form der Korrekturbrille an. Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass das Carrera-Modell 8862 passt. Die Carrera-Korrekturbrille hat eine Breite von 132 mm und eine Höhe von 45 mm. Clever: für die Brillenbügel weist der Rahmen der Athletic CV Bike auf der Innenseite eine spezielle Aussparung auf. Wer wirklich sicher sein möchte, sollte vorab testen, ob seine Korrekturbrille zur oder genauer gesagt in die Goggle passt.

Uvex Athlectic CV Bike Google im Test

Die Verarbeitung der gesamten Goggle ist auf sehr hohem Niveau. Die Kanten sind alle leicht abgerundet und der Schaumstoff schmiegt sich angenehm der Haut an. Das einstellbare und flexible Band weist auf der Innenseite zwei Silikonstreifen auf, wodurch die Brille auch bei ruppigen Aktionen immer gut fixiert ist. Die Scheibe ist relativ kratzfest und verspricht somit selbst über einen längeren Zeitraum eine einwandfreie Sicht. Punkten kann die Athletic CV Bike ebenso mit ihrem Gewicht. Unsere Waage verharrte bei leichten 119 Gramm. Das ist sogar weniger als vom Hersteller angegeben, der das Gewicht der Brille mit 130 Gramm beziffert.

Fazit

Für 99,50 Euro erhält der Käufer eine hochwertig verarbeitete Downhill-Goggle, die nicht mit Features geizt. Ausgestattet mit einem durchdachten Rahmen, Outriggers und einer verspiegelten Scheibe mit Supravision Anti-Fog-Beschichtung sowie kontrastverstärkender Colorvision Technologie kann die Uvex auch mit wesentlich teureren Goggles mithalten. Das niedrige Gewicht und der hohe Tragekomfort sprechen ebenso für sich.

Uvex Athletic CV Bike Details

  • Rahmenfarbe (im Test): black matt
  • Scheibe (im Test): mirror gold S1 / Basis: colorvision yellow (single lens cyl.)
  • Gewicht: 119 Gramm
  • Preis: 99,50 Euro (UVP)

Web: www.uvex.de

Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer im Test

Mit dem D3O Ghost Reactive Protective Baselayer hat die Multisportmarke Decathlon ihr Sortiment um einen universellen Rückenprotektor für Snowboarder, Skifahrer und Mountainbiker erweitert. Durch Weiterentwicklung des schockabsorbierenden D3O Ausgangsmaterials soll der Protective Baselayer eine bisher unerreichte Flexibilität bieten, die nur durch die Formbarkeit des Stoffes beschränkt wird. Wie sich der Red Dot Award prämierte Protektor-Baselayer beim Trail-Riden macht zeigt unser Test.

Anfang Oktober hat Decathlon einen universellen Protektor für Snowboarder, Skifahrer und Mountainbiker vorgestellt, der mit der innovativen D3O Technologie ausgestattet ist. In Zusammenarbeit mit dem Protektorenspezialisten D3O wurde deren schockabsorbierendes Ausgangsmaterial zu einem Elastomer weiterentwickelt, das sich ohne Kleber oder Nähte auf Gewebe und andere Materialien auftragen lässt und somit maximale Bewegungsfreiheit verspricht. Unverändert ist die Fähigkeit, bei einem Crash zu verhärten und so die Aufprallenergie zu absorbieren, während es im normalen Zustand extrem flexibel ist.

Ausgeliefert wird der Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer in einer ansprechenden Verkaufskartonage ohne zusätzliche Kunststoffhülle. Auffallend ist nach dem Auspacken das smarte Design des Protektors. Im Gegensatz zu vielen anderen Protektoren trägt dieser nicht dick auf. Dennoch muss auf einen zertifizierten Schutz nicht verzichtet werden. Der zweilagige und extrem flexible Rückenschutz entspricht der Norm EN1621-2 Level 1 für Rückenprotektoren. Wie wichtig ein Rückenprotektor ist, zeigt sich bei den zu schützenden Bereichen. Neben dem Rücken werden auch innere Organe wie die Nieren geschützt.

Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer im Test

Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer: wie eine zweite Haut

Der Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer weist zudem Protektoren im Bereich der Schultern, des Steißbeins sowie des Beckens auf. Vom Schnitt ist der kurzärmelige Baselayer wie ein T-Shirt, weshalb die Ellbogen und Unterarme nicht abgedeckt werden. Wie es die Bezeichnung schon vermuten lässt, wird das Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer als unterste Schicht direkt auf der Haut getragen. Hierdurch wird auch sichergestellt, dass die Protektoren im Falle eines Sturzes nicht verrutschen. Der vordere Reißverschluss ermöglicht ein unkompliziertes Anziehen ohne Verrenkungen.

Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer im Test

Dank der schlanken Gestaltung lässt sich der Baselayer unsichtbar unter der Bike-Wear tragen, egal ob Trikot oder Jacke. Er schmiegt sich dem Körper regelrecht wie eine zweite Haut an. Hierfür sorgen auch spezielle Einkerbungen, die eine noch höhere Flexibilität gewährleisten. Beim Riden hinterlässt der Baselayer keinen Eindruck. Das ist absolut positiv gemeint und soll heißen: man vergisst, dass man einen Schutz trägt. Weder bei der Bewegungsfreiheit noch vom Tragegefühl drängt sich der Protection-Baselayer auf. Das offene Design der Protektoren stellt in Kombination mit dem atmungsaktiven Trägermaterial zudem eine gute Belüftung sicher.

Kritikpunkte an dem gut durchdachten Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer zu finden ist schwer. Der Preis von 149,99 Euro erscheint auf den ersten Blick hoch, dafür erhält der Käufer allerdings ein qualitativ hochwertiges und innovatives Produkt. Schön wär sicherlich eine Lasche zum Aufhängen des Protektors. Konstruktionsbedingt – aber das ist ja wiederum der Kern des Baselayers – lassen sich die Protektoren nicht entfernen. Daher darf der Baselayer nur mit Handwäsche bei max. 40 Grad gewaschen werden. Aber das wird sowieso bei den meisten Protektorenjacken empfohlen.

Fazit

Wer einen guten und nahezu unauffälligen Rückenschutz mit maximaler Bewegungsfreiheit sucht, findet mit dem Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer das ideale Produkt. Der Protektoren-Baselayer besticht durch hohen Tragekomfort, innovative D30 Protektoren und eine gute Verarbeitung. Perfekt für lässiges Trail-Riden und lange Enduro-Touren. Selbst das Tragen eines Rucksacks ist problemlos möglich.

Decathlon D3O Ghost Reactive Protective Baselayer Details

Verfügbare Größen: S bis 2XL
Farbe: Rauchschwarz
Preis: 149,99 Euro

Web: www.decathlon.de

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Gelben Scheiben in Brillen wird allgemein eine Kontraststeigerung nachgesagt. Insbesondere bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Lichtverhältnissen kann ein verbessertes Kontrastsehen die Sicherheit enorm erhöhen. Mit der Swisseye Outbreak hält der deutsche Hersteller von Sport-, Freizeit-, Schutz- und Spezialbrillen ein Modell bereit, welches in unterschiedlichen Ausführungen – darunter auch mit gelber Linse – erhältlich ist. Wir haben die preisgünstige Brille auf MTB-Touren sowie bei der Hatz über Trails getestet.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Mit der Outbreak bietet Swisseye eine rahmenlose Sportbrille an, die für unterschiedliche Aktivitäten wie Radfahren, Laufen oder Skifahren konzipiert ist. Auffallend ist neben dem aerodynamischen Design die robust wirkende Polycarbonat-Konstruktion aus Rahmen, Scheibe und Nasenbügel. Für einen rutschsicheren Halt und einen angenehmen Tragekomfort verfügt die Brille über gummierte und dementsprechend flexible Bügel. Mit ihrem 100% UVA-, UVB- und UVC-Schutz entspricht das nur 25 Gramm wiegende Modell zudem der strengen Sicherheitsnorm EN 12312-1.

Die Swisseye Outbreak Brille überzeugt durch einen sehr angenehmen Tragekomfort und drückt weder im Bereich der Nase noch an den Ohren. Für schmalere Gesichtsformen ist das Modell auch als Gr. S Variante verfügbar. Das aerodynamische Design führt die Brille weit um das Gesicht herum, wodurch die Augen zuverlässig vor Fahrtwind, Staub, Regen und Insekten geschützt werden. Das Sichtfeld ist ausgezeichnet, selbst im seitlichen Bereich. Hochauflösend und verzerrungsfrei gewährleisten die Gläser eine optimale Sicht.

Swisseye Outbreak: Gelbe Gläser für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen

Bei schlechten Sichtverhältnissen wie Regen, Dämmerung oder schweren Wolken tauchen Trails im Wald in ein unangenehmes Dunkel. Besonders jetzt in der nasskalten und dunklen Jahreszeit eine Herausforderung. Die gelben Gläser der Swisseye Outbreak bieten tatsächlich eine bessere Kontrastwahrnehmung – das Umfeld wirkt zudem heller und freundlicher. Erreicht wird dies durch das Herausfiltern des im Licht befindlichen Blauanteils. Das sorgt wiederum für ein besseres Sehen bei dunkleren Lichtverhältnissen.

Die Gläser der Swisseye Outbreak Brille sind zudem mit einer Antifog- und Antiscratsch-Beschichtung versehen. Die Antifog-Eigenschaft konnte uns im Test allerdings nicht ganz überzeugen. Bei niedrigen Temperaturen neigen die Gläser zum Beschlagen, was besonders in sehr kraftraubenden und langsamen Uphill-Passagen auftritt. Hier hilft es dann nur noch die Brille während der Fahrt abzunehmen – nicht wirklich optimal. Bei ausreichend bzw. zunehmendem Fahrtwind sorgt die Antifog-Beschichtung zumindest schnell wieder für klare Sicht.

Swisseye Outbreak Brille im Test: Mit gelben Scheiben gegen das graue Allerlei

Fazit

Die leichtgewichtige Swisseye Outbreak besticht durch ein cooles Design, eine gute Verarbeitung und ein sehr angenehmes Tragegefühl. Ebenfalls top sind das weite Sichtfeld und die verzerrungsfreie Sicht. Die gelben Gläser sorgen zudem für ein kontrastreicheres Sehen bei schlechten Sichtverhältnissen. Lediglich die Antifog-Eigenschaft kann uns nicht ganz überzeugen.

Details Swisseye Outbreak (mit gelben Scheiben)

  • Verfügbare Ausführungen: Fünf Varianten / im Test: gelbe Linse, schwarze Bügel
  • Größen: Auch in der Gr. S erhältlich
  • Material: Bruchsicheres PC, Polycarbonat-Linse
  • Gewicht: 25 Gramm
  • Mitgeliefertes Zubehör: Mikrofaserbeutel
  • Preis: 39,95 Euro

Web: www.swisseye.com

Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm: Die Neuauflage des Klassikers im Test

In der heutigen schnelllebigen Zeit erlangen nur wenige Produkte echten Kultstatus. Hierzu gehört der Cratoni Interceptor Downhill-Helm, der unzählige Male ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. Der französische Downhill-Star Nicolas Vouilloz prägte mit seinem Fahrstil und seinem ungebremsten Siegeswillen eine ganze Epoche – und mit ihm besagter Helm. Auch uns begleitet der Interceptor schon fast unser gesamtes Leben auf dem Mountainbike. Umso gespannter waren wir natürlich auf die Neulauflage des Klassikers in unserem Test.

Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm: Die Neulauflage des Klassikers im Test

Mit dem Interceptor 2.0 führt Cratoni den legendären Downhill-Helm in ein neues Zeitalter. Seit dem Launch der ersten Modells hat sich viel geändert. Nicht nur die Charakteristik der Strecken hat sich gewandelt, sondern auch das Material. Hohe Anforderungen, denen die Schutzbekleidung, insbesondere der Helm, gerecht werden muss. Cratoni hat den Interceptor nicht einfach nur an heutige Bedürfnisse angepasst, sondern von Grund auf neu aufgebaut. Geblieben sind das sehr markante Design, die exzellente Verarbeitung und die feinen Detaillösungen, die modernen Ansprüchen gerecht werden.

So verfügt der Cratoni Interceptor 2.0 über einen Brillen-Port, der es erlaubt, die Brille kurzerhand nach oben zu schieben und zu parken. Die Neulauflage des Klassikers bietet zudem eine Brillenband-Halterung für eine rutschfeste Fixierung der Google. Keine Kompromisse geht Cratoni bei der Sicherheit ein. Der Interceptor 2.0 Enduro Helm ist nicht nur nach den Normen CPSC und CE EN 1078 zertifiziert, sondern auch nach der Bikepark-Norm ASTM F1952-15. Damit eignet sich der Helm für härteste und risikobehaftete Einsätze. Trotz des hohen Schutzes besticht der Helm durch ein sehr niedriges Gewicht. 773 Gramm in der Größe S/M können sich wirklich sehen lassen.

Cratoni Interceptor 2.0: Großzügig bemessene Belüftungslöcher und ACT Luftkanaltechnik

Ein großer Unterschied zum Urmodell liegt bei der Wahl des Materials für die Außenschale. Nicht handlaminiertes Carbon-Glasfaser, sondern Polycarbonat ist bei dem Cratoni Interceptor 2.0 heute das Material der Wahl. Die Helmschale weist zudem sehr großzügig bemessene Belüftungslöcher auf. Das sorgt nicht nur für eine optimale Frischluftzufuhr, sondern ermöglicht auch ein äußerst niedriges Gewicht. Auf Insektenschutzgitter verzichtet der Helm vollends. Das Resultat: selbst auf anspruchsvollen Enduro-Touren, bei denen Tretpassagen unumgänglich sind, schränkt der Helm die Luftzufuhr ebenso wenig ein wie ein Open-Face Enduro-Helm.

Unterstützt wird die Belüftung durch ein innenseitig angelegtes Kanalsystem namens ACT Luftkanaltechnik. Das funktioniert auf jeden Fall ziemlich gut. Neben der Sicherheit, dem Design und der vorbildlichen Belüftung legte Cratoni bei der Entwicklung des Downhill-Helms auch großen Wert auf hohen Tragekomfort. Der Interceptor sitzt hervorragend und das antibakteriell behandelte Clean Tex Polster sorgt selbst nach vielen Einsätzen für hygienische Frische. Tatsächlich neigt der Helm nach längerem Tragen nicht zum Müffeln. Damit der Helm wirklich perfekt passt, liegen direkt Ersatzpads zur Größenregulierung bei.

Spezielle Downshell verhindert Dellen und Kratzer der EPS Innenschicht

Verschlossen wird der Helm durch das D-Ring Verschlusssystem. Das System ist bewährt und zuverlässig, erfordert beim Einfädeln aber etwas Fingerspitzengefühl. Freunde des Schnellverschlusses werden sich hier etwas umgewöhnen müssen, was allerdings kein Problem darstellen sollte. Um Dellen und Kratzer im Übergangsbereich der EPS Innenschicht zur PC Außenschicht zu vermeiden, ist dieser mit einer speziellen Downshell versehen. Selbstverständlich kommt der Helm mit Inmold Technologie Verbundbauweise, in der das Schutzmaterial EPS direkt in die Polycarbonat Schale eingeschäumt wird.

Das Gesichtsfeld des Cratoni Fullface-Helms ist sehr großzügig geschnitten. Am Rand des Blickfeldes sind lediglich die Spitze des abnehmbaren Visiers und der Kinnbügel wahrnehmbar – beides hat allerdings keinen Einfluss auf das primäre Sichtfeld. Der große Ausschnitt bietet zudem genug Raum für jegliche MX-Goggles. Wir haben den Helm mit der Madvision Goggle aus gleichem Hause getestet, die wir bereits vor wenigen Wochen im Test hatten. Auch das Tragen einer herkömmlichen Brille mit oder ohne Sehschärfe ist beim Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm problemlos möglich.

Fazit

Klassiker nicht nur im neuen Gewand, sondern auch mit vielen Neuerungen. Die Zertifizierung nach Bikepark-Norm ASTM F1952-15 entspricht ebenso modernen Anforderungen wie die Top-Belüftung und der außergewöhnlich hohe Tragekomfort. Verarbeitung und Qualität bewegen sich ebenfalls auf höchstem Niveau. Die Fans des Vorgängers mit handlaminierter Carbon-Glasfaser sollten sich zudem das geringe Gewicht der EPS-Schale vor Augen halten: die Neuauflage ist über 200 Gramm leichter als das vorherige Modell. Lediglich der Preis von knapp 280 Euro – angesichts der Qualitäten des Helms absolut gerechtfertigt – dürfte die Käuferschicht etwas eingrenzen. Auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger.

Produktdetails Cratoni Interceptor 2.0

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58cm), M-L (58-61cm)
  • Farben: Black matt, white matt oder grey-lime matt (im Test)
  • Gewicht: 773 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CPSC, CE EN 1078 und ASTM F1952-15 (Bikepark-Norm)
  • Preis: 279,95 Euro

Web: www.cratoni.com

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Gretchenfrage: Braucht es wirklich einen speziellen Gravel-Helm, oder ist ein Rennrad-Helm nicht genauso gut für geländelastige Graveltouren geeignet? Auch wenn ich generell eher minimalistische One-For-All-Lösungen bevorzuge, rufe ich begeistert „Yeeesssss!“, als ich den Cratoni Gravoq Helm entdecke. Super stylisch kommt der neue Kopfschmuck des baden-württembergischen Unternehmes daher. Hält das gute Stück auch in Bezug auf Sicherheit und Komfort, was die fesche Optik verspricht?

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Die primäre Funktion eines Fahrradhelms ist natürlich die, den Kopf des Trägers zu schützen. Der Cratoni Gravoq hat die strengen Sicherheitstests der gängigen Helm-Standards entsprechend bestanden und erfüllt sowohl die europäische CE EN-1078-Norm als auch die amerikanischen bzw. australischen Richtlinien CPSC und AS. Die robuste Außenschale verfügt über insgesamt 17 Ventilationsöffnungen zur optimalen Luftzirkulation. Praktische Features: Neben Steckverschluss und ergonomischer Gurtbandführung ist der Cratoni Gravoq auch mit einem 360° Größenverstellsystem (CFS) mit mehrfacher Höhenverstellung ausgestattet. Somit lässt sich der Helm optimal an die individuelle Kopfform anpassen. Für ein Plus an Sicherheit sorgen zudem Reflektoren am Hinterkopf.

Auch im Praxistest liefert der Cratoni Gravoq einwandfrei ab! Dank der idealen Passform sitzt das Leichtgewicht, das in Größe S/M mit nur 249 Gramm auf die Waage drückt, auch auf ruppigeren Passagen wackelfrei. Er ist trotzdem – oder genau deswegen – kaum spürbar, vermittelt dem Träger aber dennoch ein hohes Sicherheitsgefühl. Dank Aussparungen oberhalb der Ohren gibt’s keine Druckstellen durch die Brillenbügel, und die Höhenverstellung erlaubt sogar einen tiefsitzenden Hairbun ;). Eine weitere überzeugende Detaillösung ist das antibakterielle CleanTex Polster, das sich dank Klettverschluss leicht entfernen/einsetzen und waschen lässt. Neben diesen funktionalen Parametern besticht der Gravoq, der aktuell in 4 schönen Farben mit mattem Finish erhältlich ist, last but not least durch die sehr feine Verarbeitung und coole, moderne Optik.

Cratoni bietet als Zusatzausstattung neben klassischer Unterziehmütze und Regenüberzieher auch einen C-Safe Crash Sensor an, der sich einfach am Helm montieren lässt und der im Falle eines Sturzes über das Smartphone den Standort an die eingerichteten Notfallkontakte sendet.

Fazit

Der Cratoni Gravoq lässt keine Gravel-Wünsche offen: Hochwertige Verarbeitung, sehr guter Tragekomfort, geringes Gewicht und eine wirklich feine Optik – bei einem mehr als fairen Preis-Leistungsverhältnis. Ein Rennrad-Helm wäre für jede Graveltour sicher genauso zweckdienlich, der Gravel-Helm von Cratoni füllt aber sehr gelungen und stylisch die Lücke zwischen Lifestyle- und Rennradhelm.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Sand-Matt
  • Gewicht: 249 Gramm (Größe S/M)
  • Normen CE EN1078, CPSC, AS
  • Preis: 99,95 Euro
  • Web: www.cratoni.com

O’Neal Park FR Knieschützer Carbon: Der leichte Knie-/Schienbeinschoner im Test

Hochfliegende Steine, ein Abrutschen vom Pedal und nicht zuletzt auch ein Abflug: Das Schienbein muss beim Shredden über Trails einiges einstecken. Ein großflächiger Schutz des Schienbeins macht also absolut Sinn. Mit dem Park FR Knieschützer Carbon bietet die US-amerikanische Offroad-Bekleidungsmarke O’Neal einen Schoner an, der neben dem Knie- einen vollständigen Schienbeinschutz aufweist. Zeit für einen Test.

O'Neal Park FR Knieschützer Carbon

Der O’Neal Park FR Knieschützer Carbon besteht aus einer Kombination aus Soft- und Hartschalenprotektoren. Das „Carbon“ in der Produktbezeichnung bezieht sich auf den Carbon-Look – gefertigt sind die Hartschalen aus Kunststoff. Zertifizierte Sicherheit gewährleistet die Norm EN1621-1. Die Hartschalen sind fest vernäht und bilden somit eine untrennbare Einheit mit dem stoßabsorbierenden Schaumstoff. Für Belüftung sorgen die Ventilationslöcher und die perforierten Schaumeinsätze. Gehalten wird der Schoner durch drei einzeln verstellbare Klettbänder, wobei der oberste oberhalb der Kniekehle besonders breit dimensioniert ist.

O’Neal Park FR Knieschützer Carbon mit tief reichendem Schienbeinschutz

Die Schoner sitzen beim Fahren sehr gut und verrutschen nicht. Das verlängerte Neoprenmaterial an der Oberseite unterstützt den sicheren Halt des Protektors selbst in ruppigen Passagen. Bezüglich des Tragekomforts müssen wir allerdings zwei kleine Einschränkungen einräumen. So ist der untere Klettstreifen ziemlich kurz ausgefallen und muss daher recht straff gezogen werden, was beim längeren Tragen etwas unangenehm wird. Der zweite Punkt bezieht sich auf die obere Hartschale am Knie. Beim Stehen drückt diese leicht oberhalb des Knies, wobei die Polsterung aber gute Dienste leistet und den Druck spürbar minimiert.

Volle Punktzahl kann der 576 Gramm (Größe M) leichte Schoner mit der Verarbeitung und dem großflächigen Schutz einfahren. Das Knie und das Schienbein werden auch im seitlichen Bereich optimal geschützt. Dank des tief reichenden Schienbeinschoners bleibt selbst ein Abrutschen vom Pedal ohne Folgen. Abgesehen von den erwähnten Einschränkungen bietet der O’Neal Park FR Knieschützer Carbon durch die ergonomische Formgebung und die Belüftung einen guten Tragekomfort. Ebenfalls überzeugend ist die Qualität des Schoners. Die sauberen Nähte und das hochwertige Material sprechen für sich.

Fazit

Der O’Neal Park FR Knieschützer Carbon punktet mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Schoner zeichnet sich nicht nur durch die Optik aus, sondern bietet auch einen guten Schutz des Knies und Schienbeins. Ebenfalls überzeugend ist die Verarbeitung des Schoners. Leichte Abstriche gibt es – bedingt durch das kurze untere Klettband – beim Tragekomfort.

Produktdetails

  • Größen: In verschiedenen Größen erhältlich von XS bis XXL
  • Farbe: Black/White
  • Gewicht (Paar): 576 Gramm (Größe M)
  • Norm: Zertifiziert nach EN1621-1
  • Preis: 69,99 Euro

Web: www.oneal.eu

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Beim Shredden auf der letzten Rille kann selbst ein kleiner Fahrfehler weitreichende Folgen haben – sei es in Form einer schlechteren Zeit oder eines Sturzes. Hier heißt es den Überblick zu bewahren, sowohl psychisch als auch optisch. Letzteres lässt sich mit einer Goggle erreichen, doch die Auswahl ist groß. Wir haben uns für den Test der Cratoni Madvision Downhill-Goggle entschieden, da diese einige tolle Features mit an Bord hat. Aber ist die MX-Brille den stolzen Preis von knapp 160 Euro wert?

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Mit 159,95 Euro bewegt sich die Cratoni Madvision Downhill-Goggle im oberen Preissegment. Wer so viel Geld in die Hand nimmt, erwartet einiges – und das zu Recht. Bei Cratoni ist die Madvision das Top-Modell im MX Brillen-Sortiment. Tatsächlich finden sich bei Cratoni vier verschiedene Modelle von 29,95 Euro bis zu besagten 159,95 Euro. Hierfür erhält der Käufer eine sehr schicke Goggle, die mit modernsten Features bzw. Technologien ausgestattet ist. Im Lieferumfang sind zudem 10 Tear-Offs (Abreißfolien) enthalten. Angeboten wird die Cratoni Madvision Downhill-Goggle in drei Modellvarianten. Neben der im Test befindlichen Brille mit Rahmen in black matt und Glas mit Amber-Tönung und blauem Spiegel gibt es noch die Rahmenfarben sage matt und neonyellow matt – beide mit Glas in amber mit rotem Spiegel.

Die 176 Gramm leichte Cratoni Madvision Downhill-Goggle verfügt über bewegliche Outrigger, wodurch die Brille nahezu zu jedem Fullface-Helm passen sollte. Wir haben die Madvision in Kombination mit dem neuen Cratoni Interceptor 2.0 sowie mit einem XLC Full Face Helm älteren Baujahres getestet. Bei beiden Helmen sorgten die beweglichen Outrigger und das breite Anti-Slip Brillenband für eine optimale Anpassung an die Helmform. Damit sitzt die Brille nicht nur ideal, sondern auch wackelfrei und rutschfest. Einen großen Teil zum Tragekomfort trägt zudem das Triple-Layer Foam mit 3D Textur bei. Der weiche Schaumstoff schmiegt sich sehr angenehm an die Haut an. Der Rahmen selbst ist flexibel genug, um sich seinerseits an unterschiedliche Gesichtsformen anzupassen.

Cratoni Madvision mit Color+ Sport Glas

Neben dem Rahmen kommt natürlich dem Glas eine enorme Bedeutung zu. Zum Einsatz kommt das kontrastverstärkende High-Definition Glas Color+ Sport mit 100% UV-Schutz und Tear Off Pins. Und hier macht sich ein großer Unterschied zu preiswerteren Goggles auf dem Markt bemerkbar. Das Color+ Sport Glas mit Amber-Tönung besticht durch eine hohe Farbbrillianz, beeindruckende Sehtiefe sowie kontrastreiche Wahrnehmung. Der Tönungsgrad beträgt 13%, was der Kategorie 3 entspricht, also dem Einsatz bei sonnigen Verhältnissen. Überzeugen kann ebenfalls das groß dimensionierte Sichtfeld der Goggle. Der Rahmen ist nur am äußersten Rand wahrnehmbar, wodurch die Sicht nicht eingeschränkt wird. Das Glas ist zudem absolut verzerrungsfrei, auch im seitlichen Bereich.

Gerade jetzt mit den kühleren Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit müssen Goggles über eine weitere wichtige Eigenschaft verfügen: Anti-Fog. Das Color+ Sport Glas kommt diesbezüglich natürlich mit einer Anti-Fog Beschichtung. In Kombination mit dem gut belüfteten Rahmen wird fast in jeder Situation ein Beschlagen des Glases unterbunden. Lediglich bei schnaufendem Schieben bergauf legte sich am äußersten Rand ein kleiner Schleier, der aber – oben angekommen – ohne zutun schnell wieder verschwand. Beim Fahren hatten wir zu keiner Zeit Probleme, weder bei Highspeed noch in sehr technischen, langsamen Passagen. Was uns ebenfalls überzeugt hat ist die hohe Resistenz des Glases gegenüber Kratzern. By the way: Für die Cratoni Madvison ist optional auch ein klares Ersatzglas erhältlich.

Cratoni Madvision Downhill-Goggle im Test: Speed needs control!

Fazit

Der Preis erscheint auf den ersten Blick hoch, dafür erhält der Käufer allerdings eine Goggle, die keinerlei Wünsche offen lässt. Die Qualität der Brille ist auf allen Ebenen erstklassig. Nicht nur der Rahmen weiß zu überzeugen, sondern auch das Color+ Sport Glas. Die hohe Farbbrillianz, die beeindruckende Sehtiefe und die kontrastreiche Wahrnehmung bewegen sich auf höchstem Niveau. Was wir uns von Cratoni allgemein bei den MX-Brillen wünschen würden, wäre eine einfachere Darstellung der verfügbaren Ersatzteile auf der Webseite.

Web: www.cratoni.com