Raus aus dem Alltag, rein in die Natur! Hier findest du packende Spots, detaillierte Tourenberichte und Inspirationen für deine nächste Ausfahrt abseits des Asphalts. Ergänzt wird unsere Streckensammlung durch wertvolles Outdoor-Wissen und praktische Guides – von der optimalen Vorbereitung bis hin zu wichtigen Erste-Hilfe-Tipps für die Bike-Saison.
Gute Nachrichten für alle Radler in der Eifel: Der langersehnte Lückenschluss des beliebten Enzradwegs entlang der L 4 zwischen Neuerburg und dem Ortsteil Daudistel wird endlich Realität. Die Bauarbeiten für den rund 1,2 Kilometer langen neuen Abschnitt haben begonnen.
Der Enzradweg führt durch Neuerburg
Wer auf dem Enzradweg unterwegs ist, kennt das Problem: Während von Prüm über Pronsfeld und Arzfeld bis Neuerburg seit zwei Jahrzehnten entspannt auf einer alten Bahntrasse geradelt werden kann, endete der Komfort bisher in Neuerburg abrupt. Radfahrer mussten auf die kurvige und stark frequentierte L 4 ausweichen, um weiter Richtung Mettendorf zu gelangen. Erst ab Daudistel ging es wieder auf einem echten Radweg weiter. Diese gefährliche Lücke wird nun geschlossen.
Das sind die Details zum Bauprojekt:
Der Streckenabschnitt: Der neue, rund 1,2 Kilometer lange Radweg wird parallel zur L 4 in einer Breite von 2,50 Metern komplett asphaltiert und erhält beidseitig 0,5 Meter breite Bankette.
Erster Bauabschnitt läuft: Aktuell wird die Enz am Bauanfang verlegt und die ersten 425 Meter des Radwegs hergestellt.
Zeitplan: Die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für Anfang 2027 geplant. Die darauffolgenden Bauabschnitte werden vom LBM Gerolstein rechtzeitig bekannt gegeben.
Die Kosten: Der erste Bauabschnitt schlägt mit rund 875.000 Euro zu Buche, die komplett vom Land Rheinland-Pfalz getragen werden. Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird außerdem die sanierungsbedürftige Stützwand sowie die L 4 selbst erneuert.
Für den Radtourismus in der Westeifel und die beliebte, 280 Kilometer lange Venn-Eifel-Mosel-Route ist dieser Ausbau ein riesiger Meilenstein, der die Strecke nicht nur attraktiver, sondern vor allem um ein Vielfaches sicherer macht.
Während die Eifel mit ihren erstklassig ausgebauten Radfernwegen eine perfekte Infrastruktur für das reine Kilometermachen bietet, zeigt sich die Herausforderung beim Bikepacking oft im Detail – besonders im Hitzesommer. Wer jedoch weiß, wo die legalen Oasen liegen, kann das Abenteuer Bikepacking perfekt mit erfrischenden Badestopps und erstklassigen Zeltnächten direkt am Wasser verbinden. Schnapp dir also deine Packtaschen, plan die Route und ab auf die Trails.
Die Eifel ist im Sommer ein absoluter Traum für Bikepacker und Gravel-Enthusiasten. Wer stundenlang im Sattel sitzt, träumt allerdings irgendwann nur noch von einer eiskalten Erfrischung. Doch die Enttäuschung ist leider oft vorprogrammiert: Viele idyllische Gewässer entpuppen sich als streng geschützte Naturschutzgebiete – Baden verboten! Damit deine Tour nicht zum Frust-Trip wird, verraten wir dir die besten Seen der Eifel, an denen du nicht nur legal abtauchen, sondern am Abend auch direkt das Zelt am Wasser aufschlagen kannst.
1. Comeback des Klassikers: Der Kronenburger See (Kronenburg / Dahlem)
Bikepacker, die im tiefen Süden der Nordeifel unterwegs sind, dürfen aufatmen. Nach einer aufwendigen, jahrelangen Sanierung der Staumauer infolge der Flutkatastrophe 2021 ist der Badebetrieb am Kronenburger See wieder offiziell und in vollem Umfang freigegeben. Auch wenn der alte Wasser-Seilgarten der Vergangenheit angehört, bieten die weitläufigen Liegewiesen und das klare Wasser die perfekte Regeneration für müde Radlermuskeln.
An welchem Radweg liegt’s? Der See ist ein strategischer Volltreffer für Radtourenfahrer. Er liegt unmittelbar an der Kyll-Radroute (einer der absoluten Hauptschlagadern für Bikepacking von Belgien bis nach Trier) und ist zudem perfekt über den Tälerroute-Radweg erreichbar.
Erfrischungs-Fakten: Die Nutzung der Freizeitanlage und das Baden sind absolut kostenlos. Vor Ort gibt es zudem sanitäre Anlagen und gastronomische Angebote für den schnellen Kaloriennachschub.
Overnight-Check (Camping): Direkt am Gewässer befindet sich der Campingpark Kronenburger See. Der Platz ist offiziell „Bett+Bike“-zertifiziert und extrem fahrradfreundlich eingestellt. Es gibt eine separate, wunderschöne Zeltwiese. Der absolute Luxus für Bikepacker: Ein abschließbarer, überdachter Fahrradraum sowie ein Aufenthaltsraum, falls am Sommerabend doch mal ein Gewitter aufzieht.
Unsere Andrea auf dem Weg durch die Eifel Toskana in Richtung Ahr und Freilinger See
2. Das Wald-Idyll für Genießer: Freilinger See (Freilingen / Blankenheim)
Wer den Staub der Trails abschütteln und Ruhe abseits des Massentourismus sucht, ist am Freilinger See goldrichtig. Eingebettet in dichten Wäldern besticht dieser künstlich angelegte See seit Jahren durch eine herausragende Wasserqualität. Die weitläufigen Liegewiesen bieten viel Schatten unter alten Bäumen – perfekt, um die strapazierten Beine hochzulegen und den Puls nach den Eifel-Anstiegen zu beruhigen.
An welchem Radweg liegt’s? Der See liegt zwar nicht direkt am Ahr-Radweg, ist von dort aber sehr gut erreichbar. Auch Bikepacker, die die anspruchsvollen Höhenzüge der Querverbindungen zwischen Erft- und Kyll-Radroute via Blankenheim bezwingen, steuern das Gewässer fast automatisch an.
Erfrischungs-Fakten: Der Zugang zum See und das Baden sind komplett kostenlos. Ein Kiosk mit angeschlossener Grillhütte sorgt dafür, dass kalte Getränke und Snacks griffbereit sind.
Overnight-Check (Camping): Nur wenige Gehminuten vom Ufer entfernt liegt das mehrfach ausgezeichnete „Eifel-Camp“ Freilinger See. Für Bikepacker haben die Betreiber hier ein echtes Ass im Ärmel: Die sogenannte „Bachwiese“. Diese großzügige, extrem ruhig gelegene Zeltwiese schmiegt sich direkt an einen kleinen Bachlauf unterhalb des Staudamms. Ein Koch- und Spülhaus sowie Sanitäranlagen befinden sich in unmittelbarer Nähe, sodass der Komfort trotz Wildnis-Feeling nicht zu kurz kommt.
3. Abkühlung im Vulkankrater: Die Maare bei Daun (Gemündener & Schalkenmehrener Maar)
Einmal im Krater eines erloschenen Vulkans abzutauchen, gehört auf jede Eifel Bikepacking-Bucket-List. Die Dauner Maare bieten dafür die spektakulärste Kulisse. Während viele Maare aus Gründen des strengen Naturschutzes komplett für Schwimmer gesperrt sind, haben das Gemündener Maar und das Schalkenmehrener Maar jeweils ein offizielles Naturbad integriert. Das Wasser ist tiefblau und bietet selbst im Hochsommer eine fantastische Erfrischung.
An welchem Radweg liegt’s? Diese beiden Spots sind ein absoluter Pflichtstopp für alle, die auf dem legendären Maare-Mosel-Radweg oder dem Kosmosradweg unterwegs sind. Auch vom Kyll-Radweg aus lässt sich ein toller, wenn auch knackiger Schlenker einbauen.
Erfrischungs-Fakten: Da es sich um offiziell bewirtschaftete Naturbäder mit erstklassiger Infrastruktur (Umkleiden, Steganlagen, Lebensrettern und Kiosk) handelt, wird ein kleiner, absolut fairer Eintritt erhoben. Das Geld ist für den Erhalt dieser Naturwunder bestens angelegt.
Overnight-Check (Camping): Direkt am Ufer des Schalkenmehrener Maars liegt der urige „Camping am Maar“, der an das örtliche Hotel Schneider angegliedert ist. Für die rund 10 Zeltstellplätze ist allerdings keine Vorab-Reservierung möglich: Bikepacker melden sich vor Ort an der Hotelrezeption – wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Der Platz bietet moderne Sanitäranlagen sowie Waschmaschinen und Trockner, was nach einer schweißtreibenden Eifel-Vulkantour ein echter Segen für die Radklamotten ist.
4. Das „Eifeler Meer“ für Kilometerfresser: Der Rursee (Nordeifel)
Wer den Nationalpark Eifel durchquert, kommt an diesem gigantischen Gewässer nicht vorbei. Der Rursee ist einer der größten Stauseen Deutschlands und eine absolute landschaftliche Wucht. Da das riesige Gewässer jedoch strengen Nutzungs- und Naturschutzregeln unterliegt, ist wildes Baden tabu. Für Bikepacker gibt es aber zwei legale Hotspots, die sich perfekt in eine Tour integrieren lassen: das Naturfreibad Rurberg und der Sonnenstrand Eschauel. Während Rurberg eine riesige, entspannte Liegewiese direkt am Biketrail bietet, kommt am Sonnenstrand Eschauel (Nideggen) mit echtem Sandstrand und dem dazugehörigen Beach Club echtes Urlaubsfeeling auf.
An welchem Radweg liegt’s? Beide Spots liegen wie Perlen auf der Schnur direkt an der landschaftlich grandiosen RurUfer-Radroute. Wer die anspruchsvollen Höhenmeter rund um den Nationalpark hinter sich gebracht hat, rollt hier direkt auf die Uferpromenade.
Erfrischungs-Fakten: Das Naturfreibad im Rurseezentrum Rurberg ist komplett kostenlos zugänglich. Am Sonnenstrand Eschauel zahlt man ebenfalls keinen Eintritt für den Strand an sich, kann sich dafür aber im Beach Club mit einem eiskalten Getränk belohnen.
Overnight-Check (Camping): Am Rursee haben Radler die Qual der Wahl. Der beste Tipp für Bikepacker ist der „Camping Rursee“ in Simmerath-Rurberg. Er liegt direkt an der RurUfer-Radroute und bietet einen wunderschönen, naturnahen Zeltbereich. Wer es noch eine Spur uriger mag, steuert die „NabeDi-Zeltwiese“ in der Woffelsbacher Bucht an. Von dort aus hat man beim Zeltaufbau den perfekten Blick aufs Wasser. Tipp: Da die Plätze am Rursee heiß begehrt sind, lohnt sich in der absoluten Hochsaison ein kurzer Blick auf den Online-Belegungskalender vor der Anreise.
Wer aktuell in den Wäldern und auf Feldern unterwegs ist, kehrt selten ohne ungebetene Gäste heim. Der Sommer ist nicht nur für uns Biker absolute Hochsaison, sondern auch für Zecken und Bremsen. Damit die nächste Tour nicht im Juckreiz-Fiasko endet, haben wir die wichtigsten Fakten, vorbeugende Maßnahmen und die besten Erste-Hilfe-Tipps aus der Redaktions-Praxis zusammengetragen.
Hinweis der Redaktion: Der Artikel spiegelt ausschließlich unsere persönlichen Erfahrungen als Biker wider und ersetzt ausdrücklich keinen medizinischen Rat!
Foto: Erik Karits / Pixabay
Zecken und Bremsen: Wer lauert wo?
Früher gab es die Mär, Zecken würden auf Bäumen warten und sich auf ihre Opfer fallen lassen. Das ist natürlich totaler Quatsch. Die Zecke sitzt im hohen Gras, im Unterholz und im Farn am Trailrand und wird ganz unspektakulär im Vorbeifahren abgestreift. Ein Zeckenstich ist nicht ohne: Neben dem lästigen Jucken lauert die Gefahr von Krankheiten wie FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose.
Bei Bremsen handelt es sich hingegen um fliegenähnliche Biester, die vor allem an feuchten Waldrändern, Bachläufen und in der Nähe von Weiden leben. Sie reagieren auf Bewegung, Wärme und Schweiß – schlagen also genau dann zu, wenn man sich den Berg hochquält. Ihr Biss tut sofort weh, hinterlässt oft dicke Schwellungen und nicht selten fließt sogar etwas Blut.
Vorbeugen: Wie kann ich mich vor Zecken und Bremsen schützen?
Auf dem Markt gibt es verschiedene Wirkstoffe, die den körpereigenen „Duft“ für Insekten unattraktiv machen. Bei uns in der Praxis bewährt haben sich vor allem die nachfolgend aufgeführten Produkte. Wie bei allen frei verkäuflichen Mitteln sollte vor der Anwendung die Packungsbeilage aufmerksam gelesen werden – vor allem bezüglich möglicher Nebenwirkungen, Unverträglichkeiten oder der Anwendung bei Kindern.
Autan (Defense-Linie): Setzt auf den Wirkstoff Icaridin. Das hält Bremsen und Mücken für einige Stunden auf Distanz, muss aber bei starkem Schwitzen am Berg nachgelegt werden.
Anti Brumm (Forte / Zecken Stopp): Die klassische rote Variante setzt auf DEET – ein extrem starkes Repellent, das auch Zecken effektiv abwehrt. Achtung: DEET kann Kunststoffe (wie Brillenbügel oder Helmgurte) angreifen. Die „Zecken Stopp“-Variante nutzt hingegen Icaridin und Citriodora-Öl.
Ballistol Stichfrei (Classic): Der Klassiker für Haut und Gewebe. Riecht angenehm, pflegt ein wenig und bietet einen soliden Basisschutz für normale Runden.
Wichtig zu wissen: Während man sich gegen das FSME-Virus beim Arzt per Impfung schützen kann, gibt es gegen die bakteriell übertragene Borreliose aktuell keinen Impfstoff. Hier hilft nur schnelles Handeln – sprich das schnellstmögliche Entfernen der Zecke!
Wenn es dann doch passiert ist
Erste Regel: Nicht kratzen, um sekundäre Infektionen zu vermeiden! Das Eindringen von Bakterien in die Wunde kann im schlimmsten Fall zu einer schweren lokalen Entzündung oder gar zu einer Blutvergiftung (Sepsis) führen.
Bevor man sich der Wundpflege widmen kann, muss eine Zecke zuerst vollständig entfernt werden. In der Apotheke gibt es spezielle Zeckenzangen, Zeckenhaken oder Zeckenkarten, die ein unkompliziertes, sicheres und effektives Entfernen des Plagegeistes ermöglichen. Bei einer herkömmlichen Pinzette besteht die Gefahr, dass der Körper der Zecke zerdrückt wird – und somit gefährliche Krankheitserreger direkt in unsere Blutbahn befördert werden. Falls du unsicher bist, suche bitte immer einen Arzt auf!
Unser Top-Tipp: Die Hitze-Waffe
Elektronische Stichheiler (wie der bekannte Bite Away Stift oder die kompakten Geräte von Beurer) nutzen Physik statt Chemie. Der Stift wird für wenige Sekunden auf ca. 50 bis 53 °C erhitzt. Die konzentrierte Hitze kann die Proteine und Eiweißverbindungen im Insektenspeichel zersetzen, die für das Jucken und Anschwellen verantwortlich sind. Wer das Ding direkt nach dem Bremsenstich nutzt, verhindert die dicke Schwellung meist komplett. Funktioniert übrigens auch super bei Mückenstichen.
Lebenswichtiger Hinweis: Der elektronische Stichheiler darf niemals angewendet werden, solange die Zecke noch in der Haut steckt! Die Hitze würde die Zecke extrem stressen, wodurch sie im Todeskampf schlagartig infizierte Sekrete in die Blutbahn abgibt. Die Zecke muss immer zuerst mechanisch entfernt werden.
Wann bieten sich Gele an?
Ist der Stich älter oder kein elektronischer Stichheiler verfügbar, helfen kühlende und entzündungshemmende Gele wie Fenistil Gel oder Soventol Gel. Wer es natürlicher mag, kann auch auf reines Aloe-Vera-Gel zurückgreifen. Auch wenn diese Gele frei verkäuflich sind, sollte vor der ersten Anwendung immer ein Blick in den Beipackzettel geworfen werden. Selbst bewährte Wirkstoffe (wie Bamipin in Soventol) oder enthaltene Hilfsstoffe können in seltenen Fällen Hautreizungen auslösen, falls man hochallergisch reagiert. Im Zweifel gilt auch hier: Kurz in der Apotheke nachfragen.
Foto: Larneg / Pixabay
Bissstelle im Auge behalten – wann der Gang zum Arzt zwingend ist
Auch wenn die meisten Stiche harmlos verlaufen, sollte das „Souvenir“ aus dem Wald in den Tagen und Wochen danach genau genau werden. Bei folgenden Warnsignalen ist der Gang zum Arzt unumgänglich:
Warnsignal „Wanderröte“ (Erythema migrans): Wenn sich Tage oder sogar Wochen nach einem Zeckenstich eine kreisrunde, sich ausbreitende Rötung um die Einstichstelle bildet (oft in Form eines Rings, der in der Mitte blasser wird), ist das das klassische Leitsymptom für eine Borreliose-Infektion. Hier muss sofort ein Arzt draufschauen, um rechtzeitig mit Antibiotika gegenzusteuern.
Wichtig zu wissen: Die Wanderröte tritt nicht immer auf! Eine Borreliose kann auch schleichend verlaufen. Sollten Wochen oder Monate nach der Tour unspezifische Symptome wie Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Fieber oder unerklärliche neurologische Beschwerden auftreten, weise deinen Arzt unbedingt darauf hin, dass du im Sommer einen Zeckenstich hattest.
Heftige Bremsen-Allergien: Bremsenstiche neigen ohnehin dazu, dick zu werden. Wenn die Schwellung aber extreme Ausmaße annimmt, pocht, sich heiß anfühlt oder rote Streifen (Anzeichen einer Lymphbahnen-Entzündung / Lymphangitis) sichtbar werden, sollte das unbedingt medizinisch abgeklärt werden.
Fortschreitende Entzündungen: Beginnt die Einstichstelle extrem zu eitern oder breitet sich der Schmerz aus, ist ebenfalls Vorsicht geboten, um Komplikationen wie eine Sepsis zu vermeiden.
Allergischer Schock (Anaphylaxie): Sollten nach einem Stich oder Biss systemische Reaktionen wie Kreislaufprobleme, Atemnot, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen oder plötzliche, extreme Muskelschwäche einsetzen, gilt: Keine Zeit verlieren und sofort den Notruf (112) wählen!
Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel dient ausschließlich der Information, spiegelt die Erfahrungen unserer Redaktion wider und ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung durch einen Arzt. Im Zweifel oder bei anhaltenden Beschwerden sollte immer unverzüglich ein Mediziner aufgesucht werden!
Die Eifel ist für Outdoor-Enthusiastenlängst kein Geheimtipp mehr – und doch zeigt sie sich abseits der asphaltierten Straßen von einer völlig neuen, wilden Seite. Wer die Region mit dem Gravelbike erkundet, erlebt den perfekt abgestimmten Mix aus sportlicher Herausforderung, erdgeschichtlicher Faszination und grenzenloser Natur. Von den tiefen Wäldern der Nordeifel über die vulkanisch geprägte Landschaft der Vulkaneifel bis hin zu den schroffen Tälern der Südeifel: Dieses Revier verlangt nach breiten Reifen, Abenteuerlust und Entdeckergeist.
Mystische Stimmung in der Schönecker Schweiz
Die Eifel bietet die perfekte Infrastruktur für unvergessliche Bikepacking-Trips oder knackige Tagestouren. Mit unserem Guide hast du die perfekte Planungsgrundlage für deinen nächsten Urlaub in der Eifel. Damit das Gravel-Abenteuer in der Eifel ein voller Erfolg wird, haben wir für dich zudem ein paar essenzielle Tipps zusammengefasst. Und natürlich kommen bei uns auch de Nederlandse bikepackers nicht zu kurz.
Die Regionen der Eifel im Detail: Vielfalt auf Schotter
1. Die Nordeifel: Waldmeer und Wasserwelten
Die Nordeifel besticht durch ihre endlosen, dichten Waldgebiete und die beeindruckenden Seenlandschaften rund um die Rurtalsperre. Graveler finden hier perfekt ausgebaute forstwirtschaftliche Wege mit moderaten, aber langen Anstiegen. Ein absolutes Highlight ist die Nähe zum Nationalpark Eifel, wo die Natur sich selbst überlassen wird. Die Strecken führen oft entlang alter Bahntrassen, die immer wieder spektakuläre Ausblicke auf die Täler freigeben.
2. Die Vulkaneifel: Auf den Spuren der Erdgeschichte
Das Graveln in der Vulkaneifel gleicht einer Zeitreise. Die Strecken führen vorbei an den berühmten Maaren, den „blauen Augen“ der Eifel, die durch vulkanische Explosionen entstanden sind. Der Untergrund wechselt hier oft zu dunklem, vulkanischem Sand und feinem Lavaschotter, was fahrtechnisch einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Die Topografie ist wellig und erfordert eine gute Krafteinteilung, belohnt aber mit epischen Panoramen.
3. Die Südeifel und der Islek: Tiefe Schluchten und Grenzquerungen
Wer die Herausforderung sucht, ist in der Südeifel richtig. Nahe der luxemburgischen Grenze wird das Terrain rauer. Tief eingeschnittene Flusstäler (wie das Our- oder Sauertal), spektakuläre Felsenformationen (wie in der Teufelsschlucht bei Irrel oder der Schönecker Schweiz) und knackige, steile Rampen prägen das Bild. Hier überschreitet man auf den Touren fast unbemerkt die Grenzen und genießt echtes, wildes Abenteuer-Feeling.
In den Tiefen des Isleks: Irrhausen
Bikepacking & Microadventures: Die Eifel als Overnighter-Paradies
Wer das echte Abenteuer sucht, schnallt sich Taschen und ein Zelt ans Rad und macht aus der Gravel-Tour ein Bikepacking-Erlebnis. Die Eifel eignet sich hervorragend für sogenannte „Overnighter“ (Touren mit einer Übernachtung) oder mehrtägige Runden. Das Besondere hierbei: Die Region setzt voll auf naturnahen Tourismus. Egal ob reiner Naturstellplatz oder gut ausgestatteter Komfort-Campingplatz, viele Betriebe in der Eifel sind hervorragend auf Radreisende eingestellt. Regionale Hotspots sind unter anderem die Campingplätze in Prüm oder Waxweiler im Islek.
(NL) Bikepacking in de Eifel: Tips voor de ultieme outdoorbeleving
Voor de Nederlandse bikepackers is de Eifel de perfecte achtertuin voor een avontuurlijk weekend weg. Schitterende natuur, uitdagende hoogtemeters en uitstekende faciliteiten voor tenten. Of je nu kiest voor een pure natuurcamping of een modernere camping met alle faciliteiten – veel locaties in de Eifel zijn volledig ingesteld op fietsers. De idyllische campings in bijvoorbeeld Prüm of Waxweiler zijn de ideale uitvalsbasis voor een legendarische ‚overnighter‘!
Die Eifel: Ein Paradies für Gravelbiker
Tipps für die Eifel-Tour
Bargeld ist Trumpf: In vielen kleinen Dorfcafés, Bäckereien oder Restaurants in der Eifel gilt nach wie vor: Nur Bares ist Wahres. Mit Karte oder Smartphone kommt man hier oft nicht weiter. Pack also genug Münzen und Scheine für den wohlverdienten Zwischenstopp ein.
Wasser-Management: In den tiefen Tälern und ausgedehnten Wäldern gibt es oft kilometerweit keine Tankstellen oder Supermärkte. Hab mindestens zwei große Flaschen am Rad und nutze jede Gelegenheit im Ort, um deine Vorräte aufzufüllen.
Digitale Pause (das berüchtigte Funkloch): In einigen Tälern der Vulkan- und Südeifel bricht das Mobilfunknetz komplett weg. Lade dir deine GPS-Tracks und Karten (z.B. via Komoot) unbedingt vor dem Start für die Offline-Nutzung herunter. Vertrau nicht auf den Live-Empfang!
Respekt im Nationalpark: Im Nationalpark Eifel gelten strenge Regeln zum Schutz der Natur. Fahre bitte ausschließlich auf den für den Radverkehr freigegebenen Wegen (gekennzeichnet mit dem Fahrrad-Symbol), um die Tier- und Pflanzenwelt nicht zu stören.
(NL) Tips voor onze Nederlandse vrienden
Cashgeld is koning: In veel kleine dorpscafés, bakkerijen of schuilhutten in de Eifel kun je nog steeds niet met een pinpas of telefoon betalen. Neem altijd voldoende contant geld mee voor je welverdiende pauze.
Watermanagement: In de diepe bossen en dalen van de Eifel zijn er soms kilometerslang geen supermarkten of tankstations. Neem minstens twee grote bidons mee en vul ze bij elke gelegenheid aan.
Digitale detox (of mobiele gaten): In sommige diepe valleien van de Vulkaneifel of Südeifel heb je absoluut geen mobiel bereik. Download je GPS-tracks en kaarten (zoals in Komoot) dus altijd offline voordat je vertrekt.
Respecteer de natuur: In het Nationaal Park Eifel gelden strenge regels. Fiets uitsluitend op de speciaal voor fietsers vrijgegeven paden.
So viel Zeit muss sein (auch bei schlechtem Wetter): Andrea mit einem Schaf im Dialog
🌿 Die grüne Seele der Fraktur
Das Graveln lebt vom Entdecken. Dass wir die Eifel heute mit so wachen Augen für die Details am Wegesrand durchstreifen, verdanken wir unserer Gravelspezialistin Andrea. Als unsere Expertin für die Pflanzen-, Kräuter- und Tierwelt hat sie der Fraktur die grüne Seele gegeben. Ihre Leidenschaft fährt auf jedem Kilometer mit uns mit.
Die offiziellen Tourenportale: Deine Planungsgrundlage
Damit die Tour nicht im Nirgendwo endet, stellen wir ausschließlich das offiziell geprüfte und gepflegte Wegenetz der Region vor. Die folgenden Portale der Eifelgemeinden und Tourismusverbände bieten GPS-Downloads, aktuelle Wegesperrungen und detaillierte Höhenprofile.
Mit der brandneuen „Hupfar Line“ präsentiert Sölden zum Saisonstart eine der längsten, durchgehenden Jumplines der Alpen. Beim Bau der reinen, hochkarätigen Jumpline wurde die Elite der Trail-Architektur involviert. Die Eröffnung dient gleichzeitig als Warm-Up für das bevorstehende Bike Republic Sölden Festival.
Der Name ist im Ötztaler Dialekt Programm: „Hupfar“ steht für Springen. Mit einer geplanten Gesamtlänge von 2,35 Kilometern wird mit der brandneuen „Hupfar Line“ eine der längsten und intensivsten Jumplines im gesamten Alpenraum realisiert. „Jumplines sind so fordernd, die fährt niemand am Stück durch. Deswegen integrieren wir auf der Gesamtlänge sechs bis acht Ruhezonen. Nach 1,5 Kilometern ist man froh um eine Pause“, erklärt BRS-Projektmanager Leo Linser.
Das Design der Strecke gleicht einem Kunstwerk und verbindet regionale Expertise mit internationalem Weltklasse-Niveau. Während der erste und dritte Abschnitt vom Tiroler Traildesigner Matthias Garber aus Reutte in Zusammenarbeit mit dem BRS-Team umgesetzt werden, trägt die zweite Sektion eine ganz besondere Handschrift: Das Swatch-Nines-Profi-Paar Sam Hodgson und Veronique Sandler zeichnet hier für Design und Bau verantwortlich.
Trotz der gewaltigen Dimensionen der „Hupfar Line“ betont BRS-Managing Director Dominik Linser den integrativen Charakter: „Die Strecke ist so gebaut, dass jeder Spaß haben kann. Die Hauptlinie ist komplett rollbar, niemand muss springen. Wer aber die maximale Airtime sucht, findet links und rechts der Strecke spezielle Add-ons und Obstacles.“ Dass dieses Konzept aufgeht, bestätigt auch Profibiker Korbinian Engstler begeistert nach den ersten Testrunden.
„Die ‚Hupfar Line‘ wird ihrem Namen absolut gerecht. Ich bin schon viele Jumplines weltweit gefahren. Diese Line hier können wirklich alle fahren, aber auch wir Profis haben extrem viel Spaß dabei. Das Ding ist perfekt geshapt und mega durchdacht!“, so der Profibiker. Der Schwung der Streckeneröffnung wird direkt in das Bike Republic Sölden Festival mitgenommen, das vom 18. bis 21. Juni erstmals im Frühsommer stattfindet.
Als Radreiseland ist Niedersachsen schon lange beliebt, jetzt gibt es zwischen Elbe und Weser neue Highlights für Rennradler, darunter der Stoppomat. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Zeitmessanlage. Auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App.
Neue Trainingsarena in Norddeutschland
Wo können Rennradler richtig Strecke machen, ohne vielen Autos zu begegnen, ständig an Ampeln zu bremsen oder gar auf schmalen Radwegen fahren zu müssen? Der weitläufige Landkreis Rotenburg (Wümme) zwischen Hamburg und Bremen bietet ein neues Streckennetz für Radsportler. Er ist gut erreichbar mit Regionalbahnen, in denen das eigene Rad mitfahren kann, an den kleinen Bahnhöfen gibt es aber auch Parkplätze. Rundherum verlaufen neun professionell ausgearbeitete Routen durch weite Felder und stille Moore, über sanfte Hügel und kurze Anstiege, durch idyllische Flusstäler und bäuerliche Dörfer ohne enge Gassen: Zum Einstieg für Familien und Feierabendfahrer sind die vier „Schleifchen“ von 60 bis 70 Kilometern geeignet. Gute 100 Kilometer zählen die vier Tagestour-Schleifen in allen Himmelsrichtungen. Und die Königsschleife führt Radsport-Enthusiasten auf ganzen 204 Kilometern durch den kompletten viertgrößten Landkreis von Niedersachsen.
Der „Stoppomat“: fest installierte Zeitmessanlage
Ein besonderes Highlight finden Rennradler in der RadReiseRegion Uelzen, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub für ihre 39 Themenrouten ausgezeichnet wurde: Der „Stoppomat“ ist eine fest installierte Zeitmessanlage und einzigartig in Norddeutschland. Auf einem zehn Kilometer langen, welligen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App. Wer seine Ergebnisse online einreicht, kann sich auch mit anderen vergleichen. Die verkehrsarmen Straßen und die sanft hügelige Naturlandschaft in der dünn besiedelten Heideregion bieten gute Trainingsbedingungen. Unter www.reiseland-niedersachsen.de/rennradfahren sind die Stoppomat-Zeitfahrstrecke und viele andere Radrouten auch in interaktiven Karten zu finden.
Der erste Radmarathon-Cup an der Weser
Eine der bekanntesten Langstreckenradtouren Norddeutschlands feiert am 23. August ihr 15-jähriges Jubiläum und erreicht dabei einen neuen Höhepunkt: Die „Große Weserrunde“ wird erstmals Teil des German Cycling Radmarathon-Cups, einer der renommiertesten Veranstaltungsreihen im deutschen Radsportkalender. Über tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland fahren dabei Strecken zwischen 80 und 350 Kilometern, von ambitionierten Hobbysportlern über Genussradler bis zu E-Bikern. Dabei geht es weniger um Geschwindigkeit als um Ausdauer, Teamgeist und das Erlebnis, persönliche Grenzen zu überwinden. Statt des Wettkampfs steht hier das Miteinander im Vordergrund: Gefahren wird ohne Zeitnahme, mit Fokus auf Fairness und Gemeinschaft.
Gastbeitrag von djd/TourismusMarketing Niedersachsen
In Deutschland führen nicht weniger als 320 Radfernwege auf rund 97.000 Kilometern durch die Natur, entlang von Flüssen, Seen und Bergen und vorbei an kulturellen Höhepunkten. Die besten zeichnet der ADFC jedes Jahr als ADFC-Qualitätsradroute aus. In diesem Jahr gibt es direkt drei Neuzugänge aus Thüringen. Der ADFC stellt die neuen Routen vor.
Foto: TV TWGL Lisa Kristin Schrötter
Der Saaleradweg vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen
Auf vielen verkehrsarmen Streckenabschnitten folgt der Saaleradweg rund 400 Kilometer dem Verlauf der Saale von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe. Auf neun Etappen geht es vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen, vorbei an Europas größtem zusammenhängenden Stauseegebiet, durch idyllische Naturparks und artenreiche Auwälder und durch die Weinregion Saale-Unstrut. Von Saalfeld bis zur Saalemündung in die Elbe bei Barby ist der Weg gut für Familien geeignet. Entlang der Route gibt es viele Übernachtungsangebote, darunter auch zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike Unterkünfte, und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung.
Thüringer Städtekette verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte
Von Eisenach nach Altenburg führt die Radroute auf 230 Kilometern durch reizvolle Landschaft und verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte miteinander. Kulturinteressierte und Tourenradler kommen hier besonders auf ihre Kosten. Ein Großteil der Strecke verläuft auf asphaltierten Radwegen, es gibt entlang der Strecke zahlreiche Bett+Bike Unterkünfte und eine gute Anbindung an die Bahn.
Werratal-Radweg: 300 Kilometer entlang der Werra
Der Werratal-Radweg folgt dem Verlauf der Werra über rund 300 Kilometer von ihrer Quelle im Thüringer Wald bis zum Zusammenfluss mit der Fulda und der Mündung in die Weser. Entlang der Strecke liegen das Biosphärenreservat Rhön, der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, die Kali-Bergbau-Gebiete der Region und das UNESCO-Welterbe Wartburg in Eisenach. Wer weiterradeln will, kann die Reise auf den ADFC-Qualitätsradrouten Fulda- oder Weser-Radweg fortsetzen. Das Übernachtungs- und Gastronomieangebot entlang der Strecke ist gut, ebenso die Anbindung an die Bahn.
Wodurch zeichnen sich die ADFC-Qualitätsradrouten aus?
Mit dem Gütesiegel „ADFC-Qualitätsradroute“ zeichnet der ADFC ausgewählte Radfernwege mit maximal fünf Sternen aus. Aktuell gibt es 47 ADFC-Qualitätsradrouten in Deutschland und zwei in Österreich. Berücksichtigt werden dabei die Radinfrastruktur, etwa Wegebreite, Oberfläche und Verkehrsbelastung, aber auch die touristische Infrastruktur entlang der Strecke, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Vermarktung.
Bett+Bike: perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot
Die besten Unterkünfte entlang der Strecken erkennen Radreisende am Label Bett+Bike. Rund 4300 Betriebe bieten in Deutschland ein perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot. Dazu gehören neben bequemen Betten und reichhaltigem Frühstück auch sichere Abstellmöglichkeiten fürs Fahrrad, Reparaturmöglichkeiten und Werkstattanbindung oder Trockenräume für nasse Kleidung. Mehr Infos auf www.bettundbike.de
Mit Eröffnung des WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang 2025 entsteht im Herzen des Rheingaus eine Destination, die sich der Erholung und der sportlichen Leidenschaft verschrieben hat. Eingebettet in den idyllischen Hahnwald oberhalb des malerischen Weinorts Kiedrich erwartet die Gäste hier ein Bike-Erlebnis auf hauseigenen Flowtrails.
Foto: StefanSchuetz.com
Wenn das WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang des kommenden Jahres seine Pforten öffnet, kommen auch die Freunde des gepflegten Gelände-Radsports nicht zu kurz. Die eigens für Mountainbiker konzipierten Flowtrails sollen durch ihre vielseitige Streckenführung und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen jede Menge Action und Abwechslung gewährleisten. Egal ob über Wurzeln, Sprünge und Hindernisse oder durch sanfte Wellen und (Steil-)Kurven – das Zusammenspiel aus Geschwindigkeit, Flow und Technik ist nicht nur auf erfahrene Biker ausgerichtet, sondern berücksichtigt auch Einsteiger.
Die WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Trails im Überblick
Übungsparcours: Sicheres Terrain zum Üben und Trainieren
Hier finden Anfänger ideale Bedingungen zum sicheren Üben und Trainieren vor. Mit Drops, Steilkurven, Tables und verschiedenen Holzobstacles richtet sich dieser Bereich auch an Biker, die ihre Technik verbessern möchten.
Forst Flow: Für Einsteiger und Fortgeschrittene
Der Forst Flow Trail (grüne Kategorie) startet direkt vom Hotelparkplatz und führt durch offene Wald- und Wiesenflächen – teilweise sogar vom Hotel aus einsehbar. Am Ende führen Northshores über die Wasserauffangbecken des Hotels hinweg.
Rinden Ride: Flow und Fun
Der Rinden Ride (grüne Kategorie) schlängelt sich mit Anliegern und Steilkurven durch den Wald und lädt Anfänger wie Fortgeschrittene ein, die Fahrt im Flow zu genießen. Ein Kurvenvergnügen, das die Rider immer wieder vor neue Überraschungen stellen soll..
Buchen Bounce: Ungebremster Fahrspaß
Auf dem Buchen Bounce Trail (blaue Kategorie) soll der Spaß im Vordergrund stehen: Dieser Trail mit harmonisch angelegten Kurven und Sprüngen windet sich durch den Wald und verspricht ungebremsten Fahrspaß.
Task Forst: Für Enduro-Fans
Der Task Forst Trail (rote Kategorie) ist eine anspruchsvolle Route über Wurzeln und Steine, die Enduro-Enthusiasten vor besondere Herausforderungen stellt. Task Forst soll hierbei den Charme einer „illegalen“ Strecke bieten: Wenig Bagger, viel Handarbeit und viele Wurzeln.
Rheinfall: Für echte Profis
Für die Experten hält der Rheinfall Trail (schwarze Kategorie) die anspruchsvollste Challenge bereit: Die steilen Abhänge, komplexen Northshores und Sprünge verlangen Präzision und fahrtechnisches Geschick. Eine Strecke, die selbst die besten Mountainbiker fordern soll.
Foto: StefanSchuetz.com
Der Flowtrail ist eine Mountainbike-Strecke der PG Hahnwald GmbH & Co. KG, die privaten Personen zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Nutzung der Trails erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder unter 14 Jahren sollten die Strecken sowie den Startplatz/Übungsplatz des Flowtrail Am Hahnwald nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder einer beauftragten Aufsichtsperson befahren. Das Befahren der Strecken und des Startplatzes/Übungsbereich ist natürlich nur mit Fahrradhelm gestattet. Darüber hinaus wird Schutzkleidung empfohlen – in schwarz markierten Abschnitten ist diese sogar Pflicht.