Raus aus dem Alltag, rein in die Natur! Hier findest du packende Spots, detaillierte Tourenberichte und Inspirationen für deine nächste Ausfahrt abseits des Asphalts. Ergänzt wird unsere Streckensammlung durch wertvolles Outdoor-Wissen und praktische Guides – von der optimalen Vorbereitung bis hin zu wichtigen Erste-Hilfe-Tipps für die Bike-Saison.
Besonders im Herbst lohnt sich ein Urlaub im Salzkammergut. Die Berge und Seen erstrahlen jetzt in einem ganz speziellen Licht, und auch die Salzburger Altstadt wirkt mit ihren verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden nun noch magischer. Als Ausgangspunkt für schöne Radtouren bietet sich Eugendorf an. Nach Salzburg ist es nur ein Katzensprung, die deutlich längere Strecke nach Bad Ischl empfiehlt sich vor allem für ambitionierte Radler oder E-Biker. Der djd gibt Tipps für Radtouren Richtung Salzburg und zu den Seen des Salzkammerguts.
Foto: djd/SalzburgerLand/Christoph Oberschneider
Eugendorf ist ein idealer Knotenpunkt für Radrouten Richtung Salzburg und vor allem zu den traumhaften Seen im Salzkammergut wie dem Mondsee, dem Wolfgangsee oder dem nahen Salzburger Seenland. Bei den Strecken ist von leichten Routen für Hobbyradler und Familien mit Kindern bis hin zu anspruchsvollen Abschnitten für erfahrene Biker alles dabei. Auf rund 600 gut ausgebauten Radwegkilometern geht es durch das Alpenvorland, um das Seenland entlang von Wallersee, Mattsee und Obertrumer See zu erkunden. In Eugendorf selbst bieten viele Hotels und Gasthäuser Serviceleistungen für Radfahrer an, etwa eine sichere Radaufbewahrung und E-Bike-Ladestationen. Für den Fall einer Panne gibt es zwei Reparaturstationen – eine direkt im Ort und eine auf der Strecke.
Gaisberg: Hausberg der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg
Für Genussradler bietet sich eine gemütliche Tour von Eugendorf aus Richtung Norden entlang der Ischlerbahn-Trasse an. Vorbei am Golfplatz Eugendorf geht es über Thalgau entlang der idyllischen Fuschler Ache bis zur Drachenwand am Mondsee. Wer noch mehr Kilometer und ein paar Höhenmeter sammeln will, radelt weiter bis Bad Ischl oder umrundet den Mondsee und den Irrsee, um über den Kolomansberg wieder zurück nach Eugendorf zu fahren. Für Fans anspruchsvoller Strecken mit einigen „Bergwertungen“ ist der Salzburger Hausberg, der Gaisberg, mit 1.287 Metern Höhe fast schon Pflicht. Von dort geht der Blick auf die traumhafte Landschaft rund um die österreichische Landeshauptstadt Salzburg bis nach Bayern und ins Salzkammergut sowie auf den legendären Schafberg und den imposanten Dachstein-Gletscher.
Mit dem längsten Radwegenetz Deutschlands bietet die Hansestadt Hamburg unzählige Möglichkeiten für schöne Tagesausflüge mit dem Rad. Ob durch malerische Parks, entlang des weitläufigen Wassernetzes oder sogar hoch bis an die Ostsee, an reizvollen Strecken fehlt es definitiv nicht. Der Dienstradleasing-Anbieter Lease a Bike hat für den Herbst fünf schöne Touren zusammengefasst.
Foto: Lease a Bike / Focus
Der Norden Deutschlands ist bekanntlich recht flach. Doch er bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Tagesfahrradtouren: In Hamburg allein gibt es das längste Radwegenetz in Deutschland – und das sogar ohne auf Autostraßen fahren zu müssen. Parks und Waldgebiete rund um die Hansestadt laden zu entspannten Touren inmitten herbstlicher Natur ein. Und weil Hamburg ein weitläufiges Wassernetz hat, können Fahrradfahrer die maritimen Seiten der Stadt ganz nebenbei genießen. Von leichten bis hin zu schweren Touren bietet die Metropole im Norden für alle Radfahrer etwas. Ob an der Außenalster bis nach Stade, über den Marschbahndammweg oder aktiver bis hoch an die Ostsee – es gibt viele Möglichkeiten, die wunderschöne herbstliche Landschaft in Hamburg und Umgebung zu erkunden und dabei die regionalen Ausblicke zu genießen.
Die Speicherstadt-Außenalsterrunde in Hamburg
Der Startpunkt für diese Tour ist der Borgweg am Stadtpark. Durch den Stadtteil Uhlenhorst und den Ursprung des Welthafens Hamburg, dem Nicolaifleet, radeln Radfahrer mit Blick auf die historische Speicherstadt bis zur unterirdischen Sehenswürdigkeit dem St. Pauli Elbtunnel, welcher dann durchquert wird. Anschließend radeln sie über die 267 Meter lange Klütjenfelder Radwegbrücke am Oberhafenkanal entlang, der die Stadtteile HafenCity und Rothenburgsort verbindet, bis zur Außenalster. Hier können sie mit Blick auf das Wasser die Runde bis zum Anfangspunkt Borgweg vollenden – und wer mag, genießt zur Stärkung noch eines der gastronomischen Angebote mit Blick auf die Segler.
Distanz: 28 km
Fitnesslevel: Anfänger/leicht
Ahrensfelder Weg-Bredenbeker Teich-Runde
Bei dieser Fahrradtour starten Radfahrer am Oldenfelde Bahnhof. Sie fahren dann durch die grünen Wälder und Felder des Stellmoorer Tunneltals und das sumpfige Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal. Mit Blick auf den Bredenbeker Teich mit einigen Rastbänken und am Landgut Lindenhof vorbei radeln sie die Runde weiter am Lottbeker Stausee entlang. Über Volksdorf treten sie dann den Rückweg zum Ausgangspunkt Oldenfelde an.
Distanz: 29 km
Fitnesslevel: Anfänger/leicht
Von der Außenalster mitten in Hamburg bis nach Stade
Beginnend an der Außenalster mitten in der Hansestadt führt der Elberadweg aktivere Radler durch die Speicherstadt und an der Kirche St. Michaelis vorbei. Über den Finkenwerder Deichweg radeln sie anschließend weiter. Auf dem Weg liegt die historische Mühle Aurora und das gemütliche Café MöwenNest lädt zu einer Kuchenpause ein. Am Deich fahren Fahrradfahrer dann entspannt an der Elbe entlang weiter. Unterwegs locken zahlreiche Restaurants mit kulinarischen Erholungspausen.
Distanz: 50 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer
Über den Hamburger Marschbahndamm-Radweg
Aktivere Fahrradfahrer starten von der Bushaltestelle Zollenspieker (Fähre) und fahren den Elberadweg am Moorfleeter Hauptdeich entlang. Nur ca. zwei Kilometer weiter passieren sie die Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, eine ehemalige Wasseraufbereitungsanlage. Auf der umliegenden Parkfläche können sich Radfahrer mit Blick auf das historische Gebäude eine Pause gönnen und anschließend durch das Sperrwerk Billwerder fahren. Weiter pedalieren sie dann durch die Speicherstadt und am Oberhafenkanal vorbei. Über den autofreien und grünen Marschbahndamm führt die Tour bis zum Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen. Die Runde endet wieder am Zollenspieker.
Distanz: 52 km
Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer
Von den St. Pauli-Landungsbrücken bis nach Cuxhaven
Anspruchsvolle Fahrradfahrer können hier an den St. Pauli-Landungsbrücken starten. Vorbei am Hafen und zahlreichen Kanälen passieren die Radfahrer das Alte Land, ein riesiges Obstanbaugebiet. Danach radeln sie über Finkenwerder bis zur Hansestadt Buxtehude. Dort können sie die St. Petri Kirche besichtigen. Die Gassen der Altstadt mit ihren kleinen, traditionellen Geschäften laden zum entspannten Bummeln ein. Anschließend führt die Tour weiter über den Elberadweg an der immer breiter werdenden Elbe entlang bis nach Stade, wo Fahrradfahrer die Altstadt mit ihrem Schwedenspeicher und den Fachwerkhäusern erkunden können. Weiter geht es auf dem Elberadweg über das Kehdinger Moor mit der geheimnisvollen Hochmoor Landschaft und durch den Ort Freiburg/Elbe bis Cuxhaven an der Nordsee.
Distanz: 120 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack legt die Eifelgemeinde Pronsfeld jetzt mit einem komplett neu gebauten Mountainbike-Trail nach. Der Hochberg-Trail startet vom Aussichtspunkt oberhalb der Prüm und windet sich kurvenreich bergab bis zum Prümtal-Radweg. Realisiert wurde das gesamte Projekt unter Leitung des Ortsbürgermeisters Harald Urfels von vielen freiwilligen Mithelfern.
Wieder einmal beweist die kleine Gemeinde in der Eifel, wie unkompliziert ein zukunftsweisendes Projekt durchgeführt werden kann. Tatsächlich besitzt der neue Hochberg-Trail im Umkreis von 30 bis 40 Kilometern ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Im Fokus steht nämlich nicht das Fahren bergauf, sondern der Spaß bergab. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten richtet sich der Trail an geübte Biker, die ihr Rädchen im Griff haben. Um es auf den Punkt zu bringen: Das starke Gefälle und die engen Kurven unterstreichen den hohen technischen Anspruch der Strecke. Wer sein Bike also gut unter Kontrolle hat, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!
MTB Hochberg-Trail in Pronsfeld: Wie ist der Streckenverlauf?
Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Lines gewählt werden. Die Hauptlinie führt in engen und steilen Serpentinen ohne Drops oder Sprünge Richtung Tal. Leicht alpines Feeling vermittelt die Alternativ-Linie, die teilweise auf einem steinigen Grat verläuft. Hier sind AM- und Enduro-Biker perfekt aufgehoben. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine Race-Jumpline mit drei Tables abgebogen werden. Zwischen den beiden Lines sorgen zudem feine Kombinationsmöglichkeiten für erhöhten Fahrspaß.
Wie findet man den Mountainbike-Trail?
Der MTB Hochberg-Trail in der Eifelgemeinde Pronsfeld ist Teil eines Rundkurses und führt auch am Bikepark vorbei. Einen guten und einprägsamen Einstieg in die Runde bietet die Kreuzung am Lokdenkmal (Hauptstraße/Prümtal-Radweg). Von hier ist der Hochberg-Trail bereits ausgeschildert. Die erste Station ist schon nach kurzer Zeit erreicht: Der Pumptrack. Nach wenigen hundert Metern führt ein moderat ansteigender Wanderweg in den Wald. Nach knapp 50 Höhenmetern beginnt der Abfahrtsspaß. Unten angekommen und dem Radweg links folgend können so unzählige Runden gedreht werden. Insgesamt hat die komplette MTB-Tour ein Länge von etwa 2,1 Kilometern.
Wo parken, essen und schlafen in der Eifelgemeinde Pronsfeld?
Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Bikepark/Pumptrack oder am ehemaligen Bahnhof in Pronsfeld. Hungern muss hier ebenfalls niemand: Direkt an der Lok befindet sich das Café Stullwerk. Egal ob im Biergarten oder im historischen Eisenbahnwaggon, hier gibt es leckere Kuchen, Sandwiches und Getränke in nostalgischer Atmosphäre. Freunde der italienischen Küche mit all ihren Köstlichkeiten kommen im Ristorante Da Mario (Ecke Lünebacher Straße/Hauptstraße) auf ihre Kosten. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich bei privaten Anbietern. Der Wohnmobilstellplatz in Pronsfeld bietet zudem Stellplätze für 7,00€ pro Nacht.
In einem für die Region einzigartigen Projekt möchte die Eifelgemeinde Pronsfeld ihr Angebot für Mountainbiker deutlich erweitern. Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack gilt das Augenmerk diesmal ambitionierten Mountainbikern, die bergab für jeden Spaß zu haben sind. Oberhalb des Prümtal-Radwegs entsteht im Moment der MTB Hochberg-Trail, an dessen Gestaltung die Fraktur nicht ganz unbeteiligt ist.
Wie unkompliziert ein derartiges Projekt durchgeführt werden kann, beweist mit Bravour die Gemeinde Pronsfeld. Treibende Kraft ist hierbei Ortsbürgermeister Harald Urfeld, der mit seinen Ideen dem Ort definitiv neue Perspektiven eröffnet. Natürlich geht auch hier nichts ohne die Bürger und den Ortsgemeinderat, die tatkräftig hinter den Projekten stehen. Wo anderswo um Entscheidungen gerungen wird, werden in Pronsfeld schon längst die Ärmel hochgekrempelt. Die Pläne für den Hochberg-Trail liegen tatsächlich schon länger auf dem Tisch, doch Corona zwang alle Beteiligten immer wieder zur Zwangspause. Darunter auch die Fraktur. Zusammen mit dem Bürgermeister haben wir am Design der Strecke gefeilt. Seit dem Frühjahr laufen endlich die Arbeiten am Hochberg.
Projekt basiert ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit
Die Planung der Strecke war nicht ganz so einfach. Wir mussten uns auf das Gelände der Ortsgemeinde beschränken, Gespräche mit dem Eigentümer des benachbarten Grundstücks verliefen leider ohne positives Ergebnis. Der Hang ist nicht nur relativ schmal, sondern vor allem im mittleren Bereich sehr steil. Noch schwieriger ist somit die Umsetzung in die Realität. Die Befestigung der Strecke ist äußerst zeitintensiv und kraftraubend. Unermüdlich graben, hacken und schaufeln die Pronsfelder den Trail in den Hang. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass das gesamte Projekt ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit basiert. Dadurch zieht sich die Fertigstellung noch etwas hin.
Um es auf den Punkt zu bringen: Der Pronsfeld Hochberg-Trail wird nicht für Anfänger geeignet sein. In diesem Fall empfehlen wir den Besuch des Bikeparks mit dem Pumptrack, um die eigenen Skills zu verbessern. Wer sein Rädchen gut unter Kontrolle hat, wird am Hochberg-Trail auf seine Kosten kommen. Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Linien gewählt werden. Die eine Linie führt in engen und steilen Serpentinen Richtung Tal, die andere führt über einen teilweise steinigen Grat und vermittelt ein leicht alpines Feeling. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte, etwas ruppigere Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine von uns geshapte Race-Jumpline abgebogen werden.
Arbeiten am Hochberg-Trail dauern noch etwas an
Wie bereits erwähnt laufen die Arbeiten am Hochberg-Trail derzeit auf Hochtouren. Die Strecke ist noch nicht fertiggestellt und somit auch noch nicht freigegeben. Einige Passagen auf den etwa 50 Höhenmetern müssen noch ausgebaut, befestigt und überarbeitet werden. Sobald der Trail am Hochberg offiziell befahren werden darf, wird das hier auf der Fraktur natürlich sofort kommuniziert. Eine Anreise nach Pronsfeld lohnt sich aber dennoch. Der Bikepark Pronsfeld erfreut sich großer Beliebtheit und im unweit frisch eröffneten Waggon-Cafe an der Lok wartet leckerer Kaffee und Kuchen auf Euch. Stay tuned!
Unermüdlich gräbt sich die Schaufel des Baggers in die weiche Erde. Mit gezielten Schaufelbewegungen nehmen die vielen Erdhaufen langsam erkennbare Formen an. Aus einem brachliegenden Gelände entsteht in der Eifelgemeinde Pronsfeld ein neuer MTB Spot mit Startberg, Tables, Anliegern und Wellen. Wir hatten das große Vergnügen, den Gestaltern von Turbomatik Bikeparks bei der Arbeit über die Baggerschaufel zu schauen.
Ein Pumptrack entsteht
Radfahren steht im Eifelkreis Bitburg-Prüm hoch im Kurs. Viele gut ausgebaute Radwege ziehen sich durch das gesamte Kreisgebiet, begleiten idyllische Flüsschen oder verlaufen auf ehemaligen Bahntrassen. Mountainbiker mit dicken Waden erfreuen sich an den unzähligen Forstwegen, die fernab von Städten und Menschen bis nach Luxemburg, Belgien oder an die Mosel führen. Eine große Lücke klaffte hingegen bei den Spots, egal ob Dirt, Flowtrail oder Pumptrack. Für spaß-orientiertes Biken mussten die Rider im Eifelkreis Bitburg-Prüm bisher die Fahrt zu dem Trail-Technik-Parcours Koulshore bei Daun oder dem Bikepark in St. Vith in Kauf nehmen. Die unweit von Prüm gelegene Gemeinde Pronsfeld hat jetzt allerdings mit einem für den Kreis einmaligen Projekt ordentlich nachgelegt. Nach etwa drei Jahren Vorlaufzeit und Planung begannen im Juni 2019 die finalen Arbeiten für den Bikepark Pronsfeld. Verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung des Bikeparks war Günter von Turbomatik Bikeparks.
Der Chef des sauerländischen Unternehmens ist allerdings nicht nur der kreative Kopf, sondern sitzt zudem selbst im Bagger. So wie auch an dem Tag, als wir uns mit ihm in Pronsfeld auf dem neuen Spot trafen. Wir wollten wissen, wie genau ein Bikepark dieser Größe entsteht. Erstaunt waren wir von dem Fingerspitzengefühl beim Führen des doch recht imposanten Baggers. Mit gezielten Schaufelbewegungen nahmen die Erdhaufen, die vorab von einem Radlader an die vorgesehenen Stellen aufgeschüttet wurden, bekannte Formen an – Wellen, Anlieger und Tables. Auch der Starthügel musste geformt werden. Für die Arbeiten mit dem Bagger werden definitiv ein gutes Auge, ein ruhiges Händchen und vertrauen in die Gravitation benötigt. Letzteres bereitete uns beim Zuschauen ein doch etwas mulmiges Gefühl: Öfters stand der Bagger so schief, dass das Schild zur Stabilisation ausgefahren werden musste. Der Kerl im Bagger hat echt Nerven wie Drahtseile! Die Frage, ob er schon mal mit einem Bagger umgekippt wäre, beneinte Günter lächelnd.
Ortsbürgermeister Harald Urfels, Günter Bracht von Turbomatik Bikeparks und Trail-Dog Spliff
Nach der schweißtreibenden Arbeit des Gestaltens kam uns eine große Ehre zu: Wir durften die Strecke erstmals abrollen. Obwohl die Strecke mitsamt der Jumps und Wellen noch komprimiert werden musste, rollte es sich schon verdammt geschmeidig. Die Erfahrung von Turbomatik Bikeparks zeigt sich im Detail. Alles passt, die einzelnen Elemente sind perfekt angeordnet. Die Wellen und Landungen sowie die Abstände ermöglichen ein ideales Pushen und somit auch mächtig Flow. Wir hatten Spaß, doch Günter musste nochmal ran! Der letzte Schritt war das Komprimieren der Strecke mit einer Rüttelplatte. Ganz fertig war der Bikepark Pronsfeld dann noch immer nicht. Die Balken für die Wippe und die North Shore Elemente lagen schon bereit. Innerhalb eines Tages standen auch diese. Feierabend und Abschluss des Projektes. Für uns begann jetzt der Spaß, Günter machte sich indes auf den Weg nach Hause ins Sauerland. Dort ist er aufgrund seiner Tätigkeit von Frühjahr bis Herbst nur noch selten. Das nächste Projekt wartet schon.
Wegen des hochsommerlichen Wetters mit knackigen Temperaturen und ausbleibendem Regen musste die Strecke allerdings erst mal gesperrt werden. Um die unerträgliche Wartezeit für die Biker zu verkürzen, setzte sich Ortsbürgermeister Harald Urfeld mit der ortsansässigen Feuerwehr in Verbindung. Im Rahmen einer Feuerwehrübung rückte wenige Tage später die Feuerwehr Pronsfeld mit der Jugendfeuerwehr an. Mit gezielten Anweisungen wurde die Wasserentnahme aus dem benachbarten Bach geübt, Schläuche verbunden und der Track ausgiebig gewässert. Natürlich durfte auch das Kommando „Wasser marsch“ nicht fehlen. Der Ortsbürgermeister, selbst begeisterter Mountainbiker, machte sich vor Ort höchstpersönlich ein Bild vom Schaffen der Jugend. Auch für uns interessant, so etwas mal live zu sehen. Noch weitere Tage vergingen, am 23. Juli war es dann aber endlich so weit: Nach dem Aufstellen der Schilder wurde die Absperrung entfernt. Der Bikepark Pronsfeld ist jetzt für alle Biker frei zugänglich.
Das Team von Turbomatik aus dem sauerländischen Warstein macht genau das, wovon viele Biker träumen: Professionell Bikeparks planen und bauen. Die Streckenbau-Profis decken mit ihrem Angebot die gesamte Bandbreite des Radsports ab, vom Flowtrail über Dirt und BMX bis zum Downhill. Aber ist dieser Beruf wirklich ein Traumberuf oder am Ende doch nur harte Arbeit? Wir hatten den Günter von Turbomatik Bikeparks im Interview – und haben einiges über den Bau von professionellen Anlagen erfahren.
Foto: Turbomatik
Ihr seid ja schwer aktiv im Bau von Bikeparks. Seit wann baut Ihr professionelle Anlagen und wie kam es zu der Idee?
Inspiriert von Events wie dem „Münster Monster Mastership“- Skatecontest und den BMX- Contests im Kölner Jugendpark haben wir uns bereits 1988 eine eigene Quarter Pipe und verschiedene Streetramps für Skateboard & BMX gebaut. 1992 stand unser erster, kleiner BMX- Dirtspot. 1995 habe ich mir vom Azubi-Gehalt ein GT Mountainbike gekauft, und war dann schnell vom MTB Fieber infiziert. Da es zu der Zeit nur wenige Angebote in Sachen Trails, Skate- & Bikeparks gab, haben wir einfach selbst zu Werkzeug und Schaufel gegriffen.
Skate- & BMX Parks bauen wir professionell seit 2002 – Am Parkbau der BMX Worlds Köln, COS Cup Splash Festival, Skate & BMX Park Zeche Amalie Essen etc. waren wir beteiligt, Skate & BMX Park Wermelskirchen und Warstein waren beispielsweise eigene Projekte.
Outdoor- Bikeparks, Dirtparks, Tracks und Trails bauen wir seit 2008, da fiel der Startschuss für unseren eigenen Bikepark mit Lift – der „Warsteiner Bikepark“. Diesen haben wir dann ca. zwei Jahre lang selbst betrieben und dann an die jetzigen Betreiber weitergegeben.
Beim Bau unseres Parks sind glücklicherweise dann auch noch viele nette Leute aus der Szene zu uns gestoßen, unter anderem auch Felix Rosendahl und Mike Born. Vor allem Mike – er hat die längste Erfahrung im Bau von großen Slopestyle- Elementen und dicken Kickern – konnte dem ganzen Team gute Tipps beim Trailbau vermitteln.
Parallel zu den Bauprojekten haben wir auch viele „DIY“ Events und Contests organisiert und waren auch beispielsweise beim Dirtmasters Festival in Winterberg ab 2007 von Anfang an aktiv dabei.
Durch die gute Resonanz des Warsteiner Bikeparks kamen die ersten Aufträge dann quasi automatisch – wir wurden von verschiedenen Vereinen, Kommunen und Mountainbiker_innen angesprochen, ob wir auch woanders Parks & Pumptracks bauen würden.
Foto: Turbomatik
Ein Traumberuf – oder doch einfach nur verdammt harte Arbeit und viel Stress?
Definitiv ein Traumberuf, aber nichts für Träumer. Es steckt schon ein bisschen Organisation und Verantwortung dahinter.
Da wir häufig öffentliche Parks bauen, müssen natürlich alle Regularien beachtet werden. Zudem ist unser Ziel, möglichst viele Biker_innen glücklich zu machen, und dabei ist die Schwierigkeit,dass die kleinen Obstacles auch den Geübten noch Spaß machen sollen und die großen Kicker nicht gleich den Tod für die Anfänger und Normalos bedeuten. 🙂
Welches Projekt war für Euch die größte Herausforderung – und warum?
Auha – schwierig zu beantworten – vielleicht war es unser eigener Park (Warsteiner Bikepark), da der Bau relativ umfangreich war – mit Strecken für fast alle „Gravity- Disziplinen“. Zudem wurde das komplette Genehmigungsverfahren mit allen behördlichen Belangen und der gesamte Betrieb inkl. Lift, Hüttengastronomie etc. von uns abgewickelt.
Eigentlich liegt die größte Herausforderung jedoch darin, dass jeder einzelne Park richtig gut wird – auch der kleinste Spielplatz- Pumptrack. Auch wenn die Gegebenheiten mal nicht so optimal sind, z.B.: schwierige Gelände- und Bodenverhältnisse, Sauwetter, Termindruck etc., muss man die Gelassenheit bewahren und solange baggern, schaufeln und festklopfen, bis der Flow passt. Wenn das aktuelle Projekt genau so gut oder auch ein klitzekleines bisschen besser wird als das vorherige, haben wir unser Ziel erreicht! 😉
Im Frühjahr 2019 werdet Ihr in der Eifel-Gemeinde Pronsfeld einen neuen Bikepark aus dem Boden stampfen. Was macht das Projekt dort für Euch interessant?
Die Planungsphase für Pronsfeld ist quasi durch, allerdings sind noch einige behördliche Schritte abzuwarten. Der Park wird ein kleiner Übungsparcours mit Dirtline, Techniktrail & Pumptrack.
Wegen Naturschutzvorgaben ist nicht das komplette Gelände freigegeben, was jedoch in diesem Fall kein Nachteil ist.
Das Schöne am Park in Pronsfeld ist das leicht abschüssige Gelände für die Dirtjumps und den Trail und die relativ flache Ebene am Ende der Lines für den Pumptrack. Damit lässt sich die ganze Geschichte optimal kombinieren. Dadurch das der Techniktrail auch als Backtrack zum Starthügel genutzt werden kann, ist die ganze Zeit Bike-Action ohne Leerlauf angesagt.
Foto: Turbomatik
Viele Biker versuchen sich ja selbst im Bau von Pumptracks, Dirts und Flowlines. Was unterscheidet einen professionell gebauten Bikepark von einem mit Spaten und Schaufel selbst angelegten Home-Spot?
Privater Homespot, Bikeparks & Kicker für Events, Contests und Shows und die öffentliche Anlage als Trailpark oder Dirtspot sind mitunter komplett unterschiedliche Kisten mit teilweise komplett unterschiedlichen Vorgaben und Zielen.
Ein geil gebauter Homespot, der über Jahre mit viel Schaufelpower & Herzblut gewachsen ist, kann man nur schwer mit einem Spot vergleichen, welcher in 2-3 Wochen mit Bagger & Rüttelplatte entsteht.
Einer der besten „handshaped“ Dirtspots steht in der Nähe von Augsburg. Hier sind unsere Freunde vom Leafcycles Team seit nun fast 20 Jahren aktiv am buddeln. Da ist jeder Millimeter perfekt ausgenutzt – die perfekte Dirtjump-Pumptrack-Achterbahn.
Für einen handgebauten Homespot müssen ein paar glückliche Gegebenheiten passen, z.B.: die richtige Crew, das passende Gelände, guter Boden, der sich per Hand shapen lässt etc.Mit Maschinen kann man auch mit steinigem Material gute Ergebnisse erzielen, mit der Hand wird es da schwierig.
Ein weiterer grundlegender Unterschied ist die Sicherheit. Beim privaten Hometrail entstehen die Obstacles intuitiv, da kennen alle Ihren eigenen Spot, da darf und soll es komplett verspielt sein und zickzackmäßig abgehen – gerne mit technisch höherem Anspruch und vielen Kreuzungen, kleinen und großen Doubles, Drops, tricky North Shore Kram etc.
Beim öffentlichen, professionell gebauten Park achten wir z.B. sehr auf die Übersichtlichkeit. Beispielsweise keine Doubles in der Table Line oder umgekehrt. Auch technisch anspruchsvollere Klamotten findest Du bei uns nicht direkt nach Anliegern oder an unübersichtlichen Stellen.
Wie läuft ein Bikepark-Projekt eigentlich im Allgemeinen ab – von der ersten Idee über die Planung bis zur „Schlüsselübergabe“?
Meistens melden sich die interessierten Biker_innen bei uns, häufig auch Leute vom Jugendzentrum, Vereinen oder Verwaltung. Erste Ideen und Skizzen werden dann direkt per mail und Telefon hin- und hergeschickt.
Der nächste Schritt ist dann der Planungsworkshop vor Ort mit allen Interessierten und Beteiligten. Bei größeren Projekten auch mit mehreren Terminen. Hier greifen wir die Ideen der Locals auf und erarbeiten gemeinsam die ersten Entwurfskizzen für das Projekt.
Auf dieser Basis zeichnen wir dann die nötigen Bau- und Streckenpläne und erstellen für jedes Projekt ein passendes Konzept, sprich ein mehrseitigen Infoflyer mit Bildern und Beschreibungstexten, damit auch die beteiligten Fußgänger_innen verstehen, was wir da fahrradmäßig vorhaben.
Wenn nötig, holen wir noch Fachleute mit ins Boot – Stichworte Naturschutz, Lärmschutz, Baurecht etc.
Wenn dann die Pläne von den Biker_innen und allen Beteiligten abgesegnet wurden, setzen wir uns hin und machen die Kostenaufstellung und schauen, was die Leute vor Ort ggf. selbst vorbereiten können.
Sofern dann alles gut läuft, müssen sich dann alle noch etwas gedulden bis alle Angebotsverfahren, Genehmigungen und Vorbereitungen durch sind, was leider auch mitunter noch viele Monate dauern kann.
Sobald dann Bautermin und Wetter passt, stellen wir das passende Team zusammen und legen los.
Gibt es seitens der Auftraggeber manchmal auch Ideen oder Vorgaben, die so nicht realisierbar sind?
Fast immer, aber oft sind es nur Details, die wir dann gemeinsam beim Workshop passend machen.
Wenn ihr die freie Wahl hättet: In welchen Regionen oder Ländern würdet ihr gerne unbedingt mal einen Spot aufziehen?
Jamaika & die Karibik wäre evtl. ganz nett, hahaha … Vielleicht klappt`s ja mal.
Wir haben in diesem Jahr 2 Planungen für Parks in Rumänien gemacht. Leider ist noch nicht klar, ob die Projekte realisiert werden.
Wir haben aber schon öfter die Erfahrung gemacht, dass die Leute in Gegenden, wo es noch nicht so viele Skatehallen, Betonparks oder Bikeparks gibt etwas engagierter sind und richtig Bock haben, hier etwas entstehen zu lassen. Solche Projekte sind natürlich für uns dann auch immer etwas Besonderes.
Was macht ihr eigentlich im Winter? Outdoor ist ja zumindest in Deutschland wahrscheinlich nicht viel machbar, oder?
Enduro fahren, Bier trinken und ausschlafen!
Aber leider nur manchmal, denn wir haben auch noch einen kleinen Bikeshop und der Winter ist natürlich die beste Zeit für die Bikepark-Planungen! 🙂
Vielen Dank für das Interview!
Danke Dir und der Fraktur Crew! Rock’n’Roll!
Mehr Infos zu den Bikepark Bau Profis von Turbomatik und deren Projekte findet ihr unter www.bikepark-bau.de
News: Mit einem für den Eifelkreis Bitburg-Prüm einmaligen Projekt startet die Gemeinde Pronsfeld in die Bike-Saison 2019. Angrenzend am viel genutzten Eifel-Ardennen-Radweg entsteht im Frühjahr nächsten Jahres ein neuer Bikepark. Wir haben uns mit Ortsbürgermeister Harald Urfels an der kommenden Location für Biker jeden Alters getroffen.
So viel Fahrspaß könnte ab Frühjahr 2019 auch in der Eifelgemeinde Pronsfeld auf dem Programm stehen
Im Eifelkreis Bitburg-Prüm tut sich was – und endlich auch für Mountainbiker jeden Alters, die nicht nur auf Waldwegen ihren Spaß suchen. Der neue Bikepark Pronsfeld soll jedoch mehr werden als nur ein Trainingsgelände, er soll auch Treffpunkt für Gleichgesinnte jeden Alters darstellen. Dabei trifft es sich natürlich hervorragend, dass die Location direkt an dem viel genutzten Eifel-Ardennen-Radweg angrenzt, der den Nürburgring in der Vulkaneifel mit dem belgischen St. Vith verbindet. Durch die 900 Einwohner zählende Gemeinde Pronsfeld führt außerdem der Prümtal-Radweg, auch hier bietet sich eine perfekte Verbindung zum neuen Bikepark.
Wir haben uns vor Ort mit dem Ortsbürgermeister Harald Urfels, selbst begeisterter Mountainbiker, zu einer Vorstellung des neuen Bikeparks getroffen. Das mit knapp über 27.000 Euro bezifferte Projekt, zu einem Großteil aus Fördergeldern finanziert, wurde nach etwa 2-jähriger Vorlaufzeit im August bewilligt. Jetzt steht der Realisierung durch das aus Warstein stammende Unternehmen turbomatik bikeparks nichts mehr im Wege. Die Arbeiten starten im Frühjahr 2019, der genaue Zeitpunkt der Eröffnung ist allerdings noch nicht genau bekannt. Neben den Erdbauarbeiten steht auch der Punkt Bepflanzung oben auf der Agenda.
„In Pronsfeld sind wir bereits jetzt ein Fahrradknotenpunkt. Den Bikepark Pronsfeld möchten wir vielfältig nutzen um das Angebot für Einheimische, die Jugend und unsere Gäste zu erweitern. Der Park wird so angelegt, dass jeder ihn nutzen kann der Spaß am Fahrrad fahren hat.“ – Harald Urfels, Ortsbürgermeister der Gemeinde Pronsfeld
Den Startpunkt des neuen Bikeparks in Pronsfeld markiert ein etwa vier Meter hoher Startberg. Von hier aus geht es auf eine gerade verlaufende Flowline mit mehreren aufeinanderfolgenden Tables, die je nach Fahrlevel entweder gepusht, überfahren oder gesprungen werden können. Parallel zur Flowline entsteht zudem ein Übungsline mit diversen Northshore-Elementen wie beispielsweise einer Wippe. Den Abschluss des Parcours bildet ein ovaler Pumptrack mit zwei Berms (Anliegern), Rollers (Wellen) und Cross-Over für die Änderung der Fahrtrichtung. Alle Elemente des Bikeparks sind so konzipiert, dass sie von Bikern jeden Alters und jeder Könnensstufe gemeistert werden können.
Als böte die schöne Südeifel mit ihrer atemberaubenden Natur allein nicht schon hinreichend Gründe für einen Besuch, wartet die Ortsgemeinde Waxweiler am 11. Juni 2017 gleich mit zwei fetten Events auf: Neben dem 20. Eifelmarathon, der außer traditionellem Marathon und Halbmarathon auch einen 51,4km langen Ultramarathon anbietet, findet erstmalig der MTB Allmountain Event „Trails on Wax“ mit sehr vielversprechendem Rahmenprogramm statt.
Wer sich per pedes oder Bike in einer der schönsten Landschaften Deutschlands austoben möchte, findet am Sonntag, 11. Juni 2017, im Örtchen Waxweiler des Eifelkreises Bitburg-Prüm allerbeste Vorraussetzungen dafür. Zum einen wird dort zum nunmehr 20. Mal der mittlerweile legendäre Eifelmarathon ausgetragen mit Alternativen für jedes Fitnesslevel. So starten Sonntag morgens zum Beispiel eine Walking Tour und ein Fitnesslauf von jeweils 10 km Länge und 50 Höhenmetern. Etwas härter zur Sache geht‘s beim Halbmarathon (21,1 km, 464 Höhenmeter), der am Schloss Hamm beginnt und am Biersdorfer See vorbei zurück nach Waxweiler führt. Die Teilnehmer werden nach einem gemeinsamen Marathonfrühstück per Shuttle zum Startpunkt kutschiert. Marathon (42,195 km, 764 Höhenmeter) und Ultramarathon (51,4 km, 983 Höhenmeter) starten ebenfalls um 9 Uhr in Waxweiler und führen u.a. über Mauel und Echtershausen zum Biersdorfer See. Eine gemeinsame Siegerehrung aller Läufe ist für 16 Uhr geplant. Auch die Kids kommen hier nicht zu kurz: Beim Kinder-Staffellauf können Teams aus jeweils 4 Kindern an einem 800 Meter Staffellauf teilnehmen, der Erlös kommt einem Kinderprojekt zu Gute.
Infos und Tips zu Anmeldung, Anreise, Ablauf, Strecken und Höhenprofile sind unter www.eifelmarathon.de zu finden.
1. MTB Allmountain Event „Trails on Wax“
Neben dem Eifelmarathon findet am 11. Juni 2017 erstmalig auch der MTB Allmountain Event „Trails on Wax“ statt, organisiert vom Radsportclub Lauperrath und den Trailhunters Mersch. Los geht‘s um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus Lünebach. Ein geschmeidiger Warmup führt die Biker über den Prümtal-Radweg pünktlich zum Start der Marathon-Läufe nach Waxweiler – und von dort weiter über schöne Waldwege und flowige Trails nach Biersdorf (22 km, 460 Höhenmeter). Nach dem Shuttle-Bus-Transfer zurück nach Waxweiler können sich die Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus Waxweiler für den Nachmittag stärken: Zwei Eventköche sorgen mit einem 3-Gang Menü vom Feinsten für‘s leibliche Wohl. Gegen 13 Uhr werden die Organisatoren Christian Bode, Sven Weinand und Roland Barthel bei einer geführten Rundfahrt (18 km, 490 Höhenmeter) Schlüsselstellen des anschließenden All Mountainbike Etappenrennen erläutern. Per Shuttle geht‘s ab 15:30 Uhr dann zu insgesamt 3 Startpunkten – und von dort über abwechslungsreiche, spannende Trails in 3 Etappen zurück nach Waxweiler mit anschließender Siegerehrung (18 Uhr). Unterstützt wird „Trails on Wax“ unter anderem von Radsport Rolle aus Prüm mit einer Service Station am Bürgerhaus Waxweiler sowie je nach Verfügbarkeit kostenlosen Testbikes. Bei „Kids Race on Wax“ kommen auch die Kleinen nicht zu kurz und können zwischen 13:30 Uhr und 14:45 Uhr ihre Geschicklichkeit auf einem Bikeparcours trainieren.
Die Startgebühr für dieses abwechslungsreiche Mountainbike Event liegt bei 59 €, die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.