Flowtrail Ottweiler: Die MTB-Strecke im Abfahrts-Check

Unweit der Sportstadt St. Wendel haben emsige Streckenbauer mit dem Flowtrail Ottweiler ein echtes Highlight in der Region geschaffen. Wir haben der etwa 2,5 Kilometer langen Abfahrtsstrecke mit 120 Tiefenmetern einen Besuch abgestattet und sind very amused! Da ist etwas sehr feines entstanden!

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Dass die nahegelegene Sportstadt St. Wendel nicht mit sportlichen Highlights geizt, sollte für jeden geschichtsbewussten Mountainbiker kein Geheimnis sein. Bereits sechs Mal wurde hier im Saarland der Cross-Country Weltcup ausgetragen – kein Wunder also, dass im Umland der äußerst attraktiven Stadt auch eine Vielzahl an schönen MTB-Strecken zu finden sind. Tradition verpflichtet halt! Ebenfalls erste Sahne ist der wirklich fette Skatepark im Wendelinuspark mit Bowl und Miniramp. Doch jetzt kommen mit dem Flowtrail Ottweiler im Landkreis Neunkirchen auch die Abfahrts-orientierten Rider voll auf ihre Kosten. Bikerherz, was willst Du mehr?!

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Der Flowtrail Ottweiler ist in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt und somit für jeden Fahrertyp geeignet. Die Ausschilderung der gesamten Strecke ist vorbildlich, spezielle Schilder warnen zudem vor Drops. Die blaue Piste mit Wellen und schönen Kurven richtet sich an Bikepark-Einsteiger und vermittelt einen ersten Eindruck davon, was den Fahrspaß im Bikepark auszeichnet. Für Enduro-Rider, die auch den einen oder anderen Sprung nicht scheuen, bietet sich die rote Piste an. Mächtig zur Sache geht es auf der schwarzen Piste. Die fetten Jumps und der 2-Meter-Drop sollten nur von versierten Fahrern angesteuert werden.

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Die Strecken sind vorbildlich angelegt, verlaufen teilweise zusammen, aber auch wie oben beschrieben abschnittsweise getrennt voneinander. Die Anlieger garantieren Maximum-Warp und sorgen in Verbindung mit dem meist seichten Gefälle für mächtig Speed. Es wurde aber nicht nur ehrgeizig geschüppt, sondern auch gebaut. Northshore-Elemente sind ebenso zu finden wie eine coole Holzbrücke und ein Wallride. Die meisten Holzelemente sind mit Karnickeldraht versehen, um dem Rider auch bei Nässe ordentlich Grip zu gewährleisten. Der Flowtrail Ottweiler macht seiner Bezeichnung tatsächlich alle Ehre: Flow ist garantiert!

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Die Benutzung des Flowtrails Ottweiler ist kostenlos. Vor dem Besuch sollte auf der offiziellen Webseite nachgeschaut werden, ob die Piste freigegeben ist. In der Wintersaison von Anfang November bis Ende März ist die Strecke komplett gesperrt. Kostenloses Parken ist am Pflegeheim „Häuser im Eichenwäldchen“ an der B420 / Fürther Str. 31 möglich. Der Aufstieg zum Start der Strecke am Aussichtsturm Betzelhübel geschieht über ausgeschilderte Wald- und Wirtschaftswege. Betreiber des Flowtrails ist der Skiclub Ottweiler, der speziell für dieses Projekt um die Sparte Mountainbike erweitert wurde. So funktioniert Symbiose!

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Web

www.flowtrail-ottweiler.de

Der neue Bikepark Naboba in Idar-Oberstein: Hier geht was ab!

Bereits kurz vor der feierlichen Eröffnung am 26. August 2016 konnten wir uns auf dem neuen Bikepark Naboba in Idar-Oberstein austoben. Unser Fazit des sehr kurzweiligen Tages: Ein äußerst gelungener Parcours, den wir uns so – auch wegen seiner Unkompliziertheit – in vielen anderen Städten wünschen würden!

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Genau genommen handelt es sich bei dem Bikepark Naboba (Nahbollenbach) in Idar-Oberstein um eine Mischung aus Dirt-Spot, Biker-X und Pumptrack. Obwohl hier keine Obstacles und Nortshore-Elemente verbaut sind, vermittelt der Parcours Fahrspaß pur. Die sinnvoll angeordneten Jumps und Anlieger lassen sich flowig und geschmeidig abrocken, der Starthügel sorgt für den nötigen Schwung. Dank der unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Linien ist der Kurs, der durchgehend geöffnet ist und sich natürlich kostenfrei nutzen lässt, für jedes Fahrlevel geeignet.

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Insgesamt stehen den Ridern zwei Jumplines, ein Pumptrack und ein Geschicklichkeitsparcours zur Verfügung. Bei unserem Besuch war der Bikepark gerade fertiggestellt und daher noch recht rutschig, erfahrungsgemäß nimmt der Grip aber im Laufe der Zeit zu. Die Benutzung des Bikeparks Naboba geschieht natürlich auf eigene Gefahr, das Tragen eines Helms ist zwingend vorgeschrieben. Bei der Eröffnungsfeier am 26. August 2016 waren mehr als 500 Besucher vor Ort. Ein tolles Projekt, das viele Nachahmer finden sollte!

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Der Bikepark Naboba in Idar-Oberstein befindet sich im Gewerbepark Nahetal an der John-F.-Kennedy Straße, etwa 400 Meter hinter der Messe direkt am Radweg zwischen Oberstein und Nahbollenbach.

Radfernwege-Guru Thorsten Brönner: Zwei neue Bücher für Radwander-Fans

Buchvorstellung: Im Bereich Tourenradfahren führt kein Weg an Thorsten Brönner vorbei! Der im Jahr 1976 in Lohr am Main geborene freie Autor und Fotograf hat in den vergangenen 25 Jahren knackige 270.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Herausgekommen sind dabei 18 Bücher und über 100 Artikel für Magazine. Die beiden neuesten Werke des in München lebenden Schriftstellers „Flussradwege abseits des Trubels“ und „Österreichs schönste Radfernwege“ wollen wir euch hier vorstellen.

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Flussradwege abseits des Trubels – Bruckmann Verlag

Im Bruckmann Verlag hat der Radfernwege-Guru Thorsten Brönner bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter auch „Deutschlands schönste Radfernwege“ und „Deutschlands schönste Flussradwege“. Sein neues Werk „Flussradwege abseits des Trubels“ ist eine Sammlung vergessener Flussradwege in Deutschland, die abseits der Massen Entspannung und Ruhe versprechen. Vorgestellt werden 30 Radtouren vom Norddeutschen Tiefland bis in den äußersten Süden. Schätze wie der Inn-Radweg und der Fünf-Flüsse-Radweg fehlen natürlich ebenso wenig wie der Ilmtal-Radwanderweg, Hunte-Radweg und RurUfer-Radweg. Jede Tour wird detailliert beschrieben, eine Toureninfo-Box gewährt einen kompakten Überblick mit wichtigen Streckendaten und Übersichtskarte. Die vielen eindrucksvollen Fotos in dem hochwertigen, großformatigen Hardcover-Buch verleiten zum Träumen und geben einen schönen Vorgeschmack dessen, was den Radwanderer vor Ort erwartet. So macht die Planung der nächsten Tour Spaß!

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Aller-Radweg
  • Alte-Salzstraße
  • Ammer-Amper-Radweg
  • Deutsche Fährstraße mit Oste-Radweg
  • Drei-Flüsse-Tour
  • Eder-Radweg
  • Elster-Radweg
  • Fulda-Radweg
  • Fünf-Flüsse-Radweg
  • Glan-Blies-Radweg
  • Hase-Ems-Tour
  • Havel-Radweg
  • Hunte-Radweg
  • Iller-Radweg
  • Ilmtal-Radwanderweg
  • Inn-Radweg
  • Kocher-Jagst-Radweg
  • Kunstwegen-Vechtetalroute
  • Naabtal-Radweg
  • Nagoldtalradweg und Enztal-Radweg
  • Nahe-Radweg
  • Oder-Neiße-Radweg
  • Radweg Liebliches Taubertal
  • Römer-Lippe-Route
  • RurUfer-Radweg
  • Schwarze-Elster-Radweg
  • Unstrut-Radweg
  • Vom Main zur Rhön
  • Werratal-Radweg
  • Wümme-Radweg

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  • Flussradwege abseits des Trubels
  • Thorsten Brönner
  • 168 Seiten, Hardcover
  • ISBN 978-3-7654-5719-7
  • Preis 29,99 Euro
  • Bruckmann Verlag (www.bruckmann.de)

Österreichs schönste Radfernwege – Styria Regional

Österreich ist ein wahres Radlerparadies! Schroffe Gipfel, grüne Berglandschaften, Wasserläufe und unzählige Badeseen, dazu gesellen sich noch eine beispielhafte Gastfreundschaft und kulinarische Hochgenüsse. Nicht umsonst ist Österreich eines der beliebtesten Reiseländer! Thorsten Brönner stellt in seinem Buch „Österreichs schönste Radfernwege“ 20 traumhafte Touren vor, die die bunte Vielfalt Österreichs auf beeindruckende Art und Weise demonstrieren. Die Radtouren erstrecken sich über die gesamte Republik und sind teilweise, wie beispielsweise der Innradweg oder der Alpe-Adria-Radweg, grenzüberschreitend. Jede Tour wird vom Autor, der in allen Bundesländern Österreichs unterwegs war, genau beschrieben und mit vielen Fotos vorgestellt. Auf einer Doppelseite findet der Leser zusätzlich die wichtigsten Fakten zur Tour, eine Übersichtskarte sowie ein Höhenprofil. Eine sehr wertvolle und lesenswerte Hilfe beim Planen des nächsten Radwander-Urlaubes im schönen Österreich.

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Alpe Adria Radweg
  • DonauRadweg
  • Drauradweg
  • Ennsradweg
  • EuroVelo 9
  • GlocknerRadweg und Nockalmstraße
  • Großglockner Hochalpenstraße
  • InnRadweg – MozartRadweg – TauernRadweg & Tauernradwegrunde
  • Jubiläumsradweg
  • KampThayaMarch Radweg
  • Mostviertel (Ybbstalradweg & Traisentalradweg)
  • Mühlviertelradweg
  • Murradweg
  • NeusiedlerseeRadweg
  • Raabtalradweg & Feistritztalradweg
  • Radwege in Vorarlberg
  • RömerRadweg
  • Salzkammergut Radweg
  • Steiermark Radtour
  • Weinland

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  • Österreichs schönste Radfernwege
  • Thorsten Brönner
  • 224 Seiten, Broschur
  • ISBN 978-3-7012-0211-9
  • Preis 22,90 Euro
  • Styria Regional (www.styriabooks.at)

Die besten Bikeparks: Hier geht’s rund!

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Geschmeidige Freeride Trails, knüppelharte Downhill Pisten, spektakuläre North-Shores oder auch leichte Beginnerstrecken – die Auswahl an passenden Bikeparks in Deutschland und Europa ist immens. Doch wohin genau soll der nächste Trip gehen? Mit detaillierten Hintergrundinformationen gestaltet sich die Suche nach dem perfekten Bikepark natürlich viel entspannter. Mit etwas Hilfe kommt jeder Biker garantiert auf seine Kosten!

An Streckenbeschreibungen und Auflistungen von Bikeparks mangelt es im Internet sicherlich nicht. Eine besonders übersichtliche und detaillierte Beschreibung der besten Bikeparks in Deutschland und Europa findet sich auf der Webseite von Bikeunit, dem Onlineshop für Freerider, Downhiller und Dirt Biker. Für einen ersten Überblick bietet sich die interaktive Karte an, die alle auf www.bikeunit.de/info/bikeparks/ vorgestellten Bikeparks beinhaltet. Die Karte zeigt allerdings nicht nur die Lage der Bikeparks an, sondern gibt bei einem Mausklick auch die ersten, wichtigen Infos zu den Strecken preis.

Die detaillierten Streckenbeschreibungen werden allerdings über die Bikepark Liste aufgerufen. Unterteilt ist die Streckenliste nach den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz/Italien. Der Bikepark Lenzerheide in der Schweiz fehlt hier natürlich ebenso wenig wie der Bikepark Leogang in Österreich oder der Bikepark Winterberg im Sauerland. An Infos zu den Bikeparks wird unter www.bikeunit.de definitiv nicht gespart. Neben den Strecken wird auch auf das Service-Angebot des Bikeparks eingegangen. So kann direkt in den eigenen vier Wänden abgecheckt werden, ob Lift, Bikeausrüstungs-Verleih oder Fahrradwerkstatt vorhanden sind.

Beantwortet werden auch die Fragen zu Angeboten wie Gastronomie oder Fahrtechnikseminaren. Auch nicht unwichtig: Gibt es vor Ort einen Bike-Wash? Bringt natürlich alles nichts, wenn der Biker vor verschlossenen Toren stehen würde! Doch auch hier sorgt Bikeunit mit Einblendung der genauen Öffnungszeiten vor. Als weiterer Service sind zudem die Preise für die Tages-/Halbtageskarten abgebildet. Nach den Fakten zum jeweiligen Bikepark folgt die detaillierte Beschreibung des Parks. Den Abschluss bildet jeweils die Anfahrt mit Kontaktadresse. Wir können nur sagen: Top!

Web

www.bikeunit.de/info/bikeparks/

 

La Buisse BMX-Spot – Frankreich – Klein aber fein!

Wer in Frankreich auf dem Weg nach Grenoble ist, sollte dem direkt an der D121 liegenden kleinen BMX-Spot einen Besuch abstatten. Klein aber fein ist hier die Devise. Keine Big Jumps oder Mega Dirts erwarten den Biker, sondern eine Strecke, die eine Mischung aus BMX Race und Pump Track darstellt. Gestartet wird vom Startberg, wo uns dann nach wenigen Metern Tables erwarten. Die Sprünge sind zwar nicht groß, aber das Allerlei ist Spaß pur.

Tables, Doubles und Anlieger mit unglaublich vielen Kombinationsmöglichkeiten sorgen für Kurzweile. Die Strecke ist in einem sehr guten Zustand und der Untergrund besteht aus Brechsand. Die Sprünge sind sehr gut geshaped und sinnvoll angeordnet. So muss es sein! Die Strecke ist auch für Anfänger geeignet, da alles fahrbar ist! Empfehlenswert zum ordentlichen Abrocken ist ein BMX, Hardtail oder ein smartes Fully.

Der frei zugängliche Spot liegt direkt an der Hauptstraße „Chemin de Pré Chapelle“ und kann bequem über die Straße „Rue Des Écoles“ erreicht werden. Neben Parkplätzen findet sich hier direkt noch ein kleiner Skatepark. Der kleine aber feine BMX-Spot ist auf jeden Fall einen Abstecher wert – und das Ganze mit einer traumhaften Kulisse zwanzig Kilometer vor Grenoble!

Special Frankencross: Etappe 8 – Von Wettelsheim nach Harburg

Das Ziel ist in Sicht! Die achte Etappe mit 74 Kilometern und 1620 Höhenmetern stellt zum Abschluss unserer Tour nochmal enorme Anforderungen an den Fahrer und das Bike. Diese Etappe besticht, bis auf wenige Ausnahmen, vor allem durch die gute Fahrbarkeit der Wege. Die Highlights sind sicherlich die Steinerne Rinne und das Wahrzeichen des Ziels dieser Tour – das Schloss Harburg. Ein weiteres Highlight ist die Stadt Wemding mit der beeindrucken Stadtpfarrkirche St. Emmeram.

Der Marktplatz in Wemding mit der Stadtpfarrkirche St. Emmeram

Nach einer sehr guten Nacht mit ausreichend Schlaf und dem guten Frühstück im Landgasthaus Zum Hirschen kann die letzte Etappe in Angriff genommen werden. Der Weg von Wettelsheim bis Windischhausen erfolgt fast ausschließlich über breite und gut fahrbare Wirtschaftswege. Wir bewegen uns immer im Bereich des Tals mit Blick auf die bewaldeten Hänge und können kaum Steigungen oder Gefälle ausmachen. Der Frankenweg führt uns direkt nach Windischhausen auf die Straße. Von dort fahren wir auf Asphalt in die Richtung Auernheim. Schnell werden wir wieder von der Straße weggeführt. Der Forstweg am Rande des Tals wird wilder und zugewachsener, bleibt aber durchaus fahrbar.

Wir überqueren im weiteren Verlauf die Straße ST2218 und folgen dem Forstweg bergan. Die Beschilderung des Frankenwegs in diesem Bereich ist gut und man kommt gut vorwärts. Wir begleiten jetzt auch eine Weile den Altmühltal Panoramaweg. Über breite Wege gleiten wir über die Hochebene und genießen den Blick über die Mais- und Rapsfelder.

Der Frankenweg führt uns zu einem weiteren Highlight der Tour, die Steinerne Rinne. Ein schmaler Waldweg führt steil bergab. Wir passieren die Steinerne Rinne – selbstverständlich sollte sein, dass der Bereich der Rinne nicht betreten werden darf! Wir bleiben also unbedingt hinter der Absperrung!

Die Steinerne Rinne bei Wolfsbronn

Hier im Naturpark Altmühltal bekommen wir ein besonderes Naturschauspiel geboten: Die Steinerne Rinne! Ein kleiner Bach schlängelt sich auf einem Kalksockel über 120 Meter abwärts ins Tal. Der Sockel ist über ein Meter fünfzig hoch und wächst jährlich. Begünstigt wird dieses Schauspiel durch die Kalkabscheidungen des Wassers. Die Rinne bitte nicht berühren!

Auf Asphalt geht es nach Wolfsbronn, um danach auf gut fahrbaren Forstwegen weiter zu radeln. Nicht verpassen darf man die Abzweigung des Frankenweges nach links auf einen schmalen Weg. Wir erreichen abermals eine Steinerne Rinne, wenn auch nicht ganz so beeindruckend wie die Rinne vor Wolfsbronn. Natürlich darf auch hier der Bereich der Rinne nicht betreten werden! Der Frankenweg wird jetzt zu einem Trampelpfad und führt steil bergauf. Fahren ist hier unmöglich! Wir gelangen auf einen breiten Forstweg, dem wir nach rechts folgen und somit direkt zum Gelben Berg gelangen. Wir überqueren die Straße und fahren auf einem Forstweg bis zum Ort Spielberg. Nach etwa 23 Kilometern und 540 Höhenmetern ist ein Wendepunkt unseren Frankencrosses erreicht – wir fahren jetzt nur noch südwärts dem Ziel entgegen.

Der Gelbe Berg gehört zum Hahnenkamm, einem Ausläufer der Fränkischen Alb. In der Vergangenheit diente der Berg, dank seiner drei stark abfallenden Flanken, oftmals als Siedlungsplatz. Die Geschichte reicht zurück bis etwa dem 10. Jahrhundert v. Chr.!

Der Forstweg bietet ein munteres Auf und Ab. Der Frankenweg ist hier sehr gut befahrbar und wir kommen erfreulich gut vorwärts. Am Rechenberg erwartet uns mal wieder eine Wiesenpassage, bevor es auf einem Wirtschaftsweg weiter geht. Es folgt ein Wechselspiel aus Wald- und Wiesenwegen, welche uns letztendlich nach Hohentrüdingen führen. Schnell erreichen wir, am Roten Berg vorbei, den Rand von Hechlingen. Die Fahrt durch den Forst weist stellenweise einen leichten Trail Charakter auf und bereitet mächtig Spaß. Bevor wir den breiten und geschotterten Rad- bzw. Fußweg am Hahnenkammsee genießen dürfen, treibt uns der Frankenweg kurz auf- und direkt wieder abwärts. Nach dem See führt ein Forstweg sehr steil in den Wald hinein. Der Weg bis Ursheim ist zum Teil sehr zugewachsen und trübt daher ein wenig die Freude. Wenig Freude kommt auch in Ursheim selber auf – wir müssen erst eine Treppe und anschließend einen sehr steilen Wiesenhang hinauf. Fahren ist hier unmöglich!

Der Frankenweg gabelt sich erneut – wir wählen die Umgehung und folgen dem Frankenweg linker Hand. Sehr unterhaltsam und abwechslungsreich gestaltet sich die Fahrt bis Amerbach. Der Frankenweg führt uns über Felder und durch den Wald – zum Teil als Singletrail!

Den Ort Amerbach umgeht der Frankenweg. Über weite Felder gelangen wir, auf angenehm rollenden und leicht schotterigen Untergrund, nach Wemding. Wir passieren die Wallfahrtskirche am Ortsrand und durchqueren den mittelalterlich wirkenden Ort mit der beeindrucken Stadtpfarrkirche St. Emmeram. Der Frankenweg führt uns durch die engen Gassen. Die Stadt verlassend geht es auf einem gut fahrbaren breiten Waldweg wieder bergan. Anschließend erwartet uns bergab ein schöner, aber kurvenarmer Singletrail.

Die Stadt Harburg (Schwaben) mit der Burg Harburg

Auf den letzten Kilometern unseres Frankencrosses bekommen wir nochmal die gesamt Bandbreite des bisher erfahrenen Frankenweges geboten. Es folgen steile Anstiege – wenn auch nicht mehr ganz so steil und langatmig – und Forstwege, die mit Singletrails gewürzt sind. Natürlich fehlen auch nicht die Wiesenwege am Waldesrand, die uns immer wieder einen schönen Blick über das Land bieten. Schon von Weitem sehen wir oberhalb der Stadt Harburg die Burg Harburg. Was für ein Anblick! Wir gelangen nach Ronheim. Von Ronheim aus führt ein Fußweg nach Harburg. Ein steiler Uphill, der uns nochmal gut 30 Höhenmeter machen lässt. Der Frankenweg lotst uns direkt in den Stadtkern, wo man eigentlich die Tour beenden könnte. Doch offiziell sind wir noch nicht am Ende der Tour und des Frankenweges angelangt – dieser ist am Bahnhof von Harburg.

Es wird ein letztes Mal beschwerlich! Über Treppen und somit das Bike tragend gelangen wir direkt zum Fuße der Burg Harburg. Der Frankenweg führt als schmaler Weg am stark abfallenden Hang entlang. Tief unter uns sehen wir die Dächer der Stadt Harburg.

Die Burg Harburg ist die letzte Sehenswürdigkeit des Frankenweges. Die Burg direkt oberhalb der Stadt Harburg stammt aus dem 11. und 12. Jahrhundert. Die Burg ist sehr gut erhalten und der Anblick ist beeindruckend. Natürlich sind auch hier Führungen möglich – ein besonderes Highlight ist sicherlich die zweimal jährlich stattfindende Nachtführung bei Kerzenschein. Nähere Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite der Stadt Harburg.

Im weiteren Verlauf führt uns der Frankenweg wieder bergab an den Rand der Stadt Harburg. Die letzten Meter zum Bahnhof und zu unserem Ziel legen wir auf der Straße zurück. Ernüchternd ist der letzte Eindruck des Frankenweges – ein Werk und ein wenig ansprechender Bahnhof. Der richtige Ort für den Abschied…

Das Ende – oder der Anfang…

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Special Frankencross: Etappe 7 – Von Thalmässing nach Wettelsheim

Die siebte und vorletzte Etappe (etwa 49 km / 910 Hm) unserer Tour ist zwar kurz, aber die vielen Fahrten über die weichen Wiesenwege kosten dennoch sehr viel Energie. Die Festung Wülzburg oberhalb von Weißenburg ist unbedingt einen Besuch wert. Treuchtlingen liegt zwar nicht direkt am Frankenweg, würde sich aber als Zwischenstopp für die Nacht ebenfalls empfehlen.

Von Thalmässing gelangen wir über einen Wirtschaftsweg leicht bergan in den Wald hinein und im weiteren Verlauf auf einen Hohlweg, der steil bergan führt. In diesem Bereich muss man wieder sehr auf die Beschilderung achten. Immerhin treibt es uns auf dem kurzen Stück über 120 Höhenmeter hinauf. Wir durchstreifen auf breiten Wegen den Wald und gelangen bergab zu einer Straßenkurve, der wir nach rechts ein kurzes Stück bergab folgen. Der Frankenweg zweigt nach links ab und führt uns über eine zugewucherte Wiese – dieses Wegstück kann man wahrlich kaum als Weg bezeichnen!

Wieso denn jetzt Regen? Kleine Zwangspause…

Wir gelangen in den Wald und das ständige Auf und Ab auf den zum Teil recht matschigen Forstwegen kostet mächtig Körner. Oben angekommen muss man wieder sehr auf die Schilder achten. Der folgende Weg fängt unspektakulär an, entpuppt sich aber als genialer abwärts führender Singletrail. Wir überqueren eine Straße und der Weg wird wilder – sprich zugewachsener. Anschließend geht es über einen breiten und geschotterten Weg abermals aufwärts. Wir befahren die Hochebene entlang der Felder am Rande des Waldes. Abseits sehen wir kleinere Siedlungen. Erst mit Geyern durchqueren wir wieder einen Ort. Dem Frankenweg und der Straße folgend gelangen wir über Wiesen wiederum kurz in den Wald. Franken strotzt vor grünen und saftigen Wiesen – kurz vor Kaltenbuch bekommen wir eine Kostprobe dessen. Die Wiese ist so steil, dass wir absteigen müssen. Die Schafe am Rande des Weges schauen sich dieses Schauspiel nur zu gerne an.

Von Kaltenbuch an geht es unentwegt am Rande des Waldes entlang der Felder. Der Frankenweg führt hier meistens über Wiesenwege, die mal mehr, mal weniger wild ausfallen. Diese Wege kosten sehr viel Kraft. Alsbald führt der Weg steil bergab am Rohrberg zum Rohrberghaus. Man darf nicht die Abzweigung nach links verpassen, die uns nach Gänswirtshaus führt. Erst über Wiesen, dann den Ort Kehl durchquerend, geht es steil bergauf zur Festung Wülzburg. Wir verlassen die Straße schnell und bekommen natürlich mal wieder einen Wiesenweg zur Festung angeboten. Der Frankenweg beschreibt einen Rundgang um die Festung. Die Festung Wülzburg sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen! Im Innern der Burgmauern findet sich ein Gasthaus.

Die Festung Wülzburg oberhalb von Weißenburg war ursprünglich ein Benediktinerkloster. Erst im Jahre 1588 wurde das Kloster zu einer Festung umgewandelt. Der Frankenweg führt uns nicht nur direkt zu der Festung, sondern auch um die Festung herum. Da die Festung auf der höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb liegt, müssen wir uns den Weg dorthin hart erkämpfen. Das prächtige Tor lädt uns ein, diese Festung zu betreten. Interessant ist die Festung auch aus der Vogelperspektive: Der Grundriss der Festung stellt ein Pentagon dar. Der Innenhof ist tagsüber frei zugänglich. Natürlich werden auch Führungen und Besichtigungen angeboten.

Im Innern der Wülzburg

Der Frankenweg führt uns danach in den Weißenburger Wald. Der breite Forstweg bleibt uns eine Weile erhalten. Wir überqueren die Bundesstraße B13 und jetzt zeigt sich der Forstweg am Anfang sogar asphaltiert. Wir erreichen die Hochebene und müssen wieder mit Wiesenwegen vorlieb nehmen. Ein Teil der Wege ist so dermaßen zugewachsen, dass man meint, man wäre nicht mehr auf dem richtigen Weg! Der nächste Ort, den wir passieren, ist Dettenheim. Hier müssen wir die stark befahrene Bundesstraße B2 überqueren.

Der Frankenweg trägt uns jetzt im weiteren Verlauf über weite Felder den Nagelberg hinauf. Wir passieren einen Parkplatz und auf der Straße geht es bergab nach Graben. Ein breiter Wirtschaftsweg führt uns einen Berg hoch, wo wir ein kleines Waldgebiet umfahren. Die Abfahrt nach Bubenheim auf der schmalen asphaltierten Straße ist zwar unspektakulär, aber dafür schnell. Seitdem wir die Burg Wülzburg verlassen haben, können wir etwa 17 Kilometer und knapp 200 Höhenmeter notieren. Das kleine Örtchen Wettelsheim bietet sich sehr gut für eine Übernachtung an, da hier direkt mehrere Gasthäuser um die Gunst der Reisenden buhlen. Zur Übernachtung können wir das Landgasthof Zum Hirschen (An der Rohrach 46) empfehlen. Hier gibt es neben guten Zimmern zu fairen Preisen ein gutes Frühstück, welches genug Power für die letzte Etappe gibt.

Mit unserer Einkehr bzw. unserem Zwischenstopp in Wettelsheim befinden wir uns nur unweit der Stadt Treuchtlingen. Mit dem Befahren des Frankenweges kommen wir nicht in den direkten Kontakt zu der Stadt. Vom Nagelberg aus sehen wir Treuchtlingen nicht, da der Frankenweg uns zu der gegenüberliegenden Seite des Berges führt. Wer einen Stopp in Treuchtlingen einplant, muss den Frankenweg kurzfristig verlassen. Neben dem Kurpark locken vor allem die Burgruine Obere Veste (Burg Treuchtlingen) sowie das Stadtschloss aus dem 16. Jahrhundert. Treuchtlingen bietet einen Bahnhof, der von Augsburg, Nürnberg, Würzburg und Ingolstadt angefahren wird.

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Special Frankencross: Etappe 6 – Von Altdorf nach Thalmässing

Mit 83 Kilometern und 1660 Höhenmetern die längste Etappe unseres Frankencrosses. Der Frankenweg führt uns an der Burgruine Wolfstein vorbei, die unbedingt einen Besuch wert ist. Obwohl diese Etappe oft in der Hochebene verläuft, darf man die Anforderungen an die Kondition und Konzentration nicht unterschätzen. Obwohl wir Thalmässing als Etappenziel auserkoren haben, würde sich auch Berching als Etappenziel anbieten.

Die Stadt Berching im Naturpark Altmühltal

Den Start der sechsten Etappe bildet Altdorf. Die nächste größere Ortschaft, die wir passieren werden, ist Pilsach. Aus Altdorf hinaus führen breit angelegte Rad- und Wanderwege. Schnell verschlägt es den Frankenweg aber wieder in den Wald, wo wir eine gute Mischung aus Forstwegen und schönen Trails vorfinden. Auch wenn die Berge optisch kleiner werden, muss man mächtig bergan kurbeln. Die Anstiege gestalten sich zum Teil so heftig, dass wir vom Bike steigen müssen.

Wir durchqueren Sindlbach und der anfänglich asphaltierte Weg aus dem Ort hinaus wird zu einem Schotterweg, dem wir nach links folgen. Vom Feld gelangen wir in den Wald, wo es mächtig steil bergan geht. Der Forstweg ist etwas wilder und nach diesem Kraftakt können wir über die weiten Felder ohne nennenswerte Anstiege dahingleiten. Von der Hochebene gelangen wir nochmal in den Wald und im weiteren Verlauf nach Pilsach, wo uns asphaltierte Straßen erwarten. Die Gemeinde Pilsach liegt im Tal, was für uns natürlich heißt, dass wir wieder bergauf kurbeln müssen. Doch es soll noch viel beschwerlicher werden! Bevor wir den beschwerlichen Aufstieg zur Burgruine Wolfstein antreten, ein mit grobem Schotter und Steinen versetzter Forstweg, radeln wir erstmal über freie Felder. Der Untergrund gestaltet sich aus einer Mischung aus Gras, Asphalt und Schotter. Die Wege sind breit und gut fahrbar. Langsam taucht die Burgruine Wolfstein in unserem Blickfeld auf und wir können uns geistig auf den bevorstehenden Kraftakt vorbereiten.

Unterhalb der Burgruine stoßen wir auf einen breiten gut fahrbaren Forstweg, der uns erst in eine Siedlung und dann wieder in die Richtung der Burgruine leitet. Auf dem letzten Teilstück führt der Frankenweg als schmaler Trail bergan über einen Wiesenhang. Auch wenn dieser Weg fahrbar wäre, dieses Stück ist als Gehweg ausgeschildert! Kurz vor dem Erreichen der Burgruine Wolfstein passieren wir den Felsen Krähentisch.

In liebevoll restauriertem Zustand zeigt sich die Burgruine Wolfstein. Die Burg stammt etwa aus dem Jahre 1150 und bietet einen fantastischen Ausblick auf Neumarkt. Viele Mauern und der 22 Meter hohe Bergfried sind sehr gut erhalten. Wir entdecken bei unserem Rundgang verschiedene Gewölbe und auch Teile der Vorburg sind noch erhalten. Die Burgruine ist frei zugänglich und lohnt zum Entdecken. Der Verein Wolfsteinfreunde, der sich hingebungsvoll um die Burgruine Wolfstein kümmert, bietet auch Führungen an.

Die Burgruine Wolfstein im Visier

Von Altdorf aus haben wir bis zum Erreichen der Burgruine Wolfstein etwa 24 Kilometer zurückgelegt – mit über 600 Höhenmetern! Mit der Burgruine im Rücken folgen wir weiter dem Frankenweg. Bis nach Höhenberg bringt uns eine schöne Passage auf Forstwegen durch den Wald. Wir bewegen uns nun auf einer Hochebene – starke Steigungen sind im Moment nicht zu erwarten. Erstaunlich und abwechslungsreich ist der permanente Wechsel von Wald- und Feldpassagen. Dabei streifen wir idyllische kleine Dörfer wie Helena. Die Wege sind breit und gut fahrbar. In direkten Kontakt mit Autos gelangen wir nur selten. Nur bei der Überquerung der Bundesstraße B8 muss man höllisch aufpassen! Hier orientieren wir uns dem Frankenweg entsprechend nach rechts und fahren wieder über das weite Land. Wir bewegen uns auf Asphalt, mit Schotter versetzte Forstwege und Wiesenwege – ohne jeglichen Autoverkehr!

Die Asphaltbahnen, die wir befahren, nutzen wir als Regeneration. Wir haben noch eine lange und beschwerliche Tour vor uns! Entspannt radeln wir an Windrädern vorbei, die emsig ihrer Arbeit nachgehen. Nach dem Passieren des Ortes Deining-Bahnhof wird es wieder wilder. Eine kurze steile Auffahrt mit mächtigen Wurzeln zwingt uns zum Absteigen. Die Wege werden schmaler und wir tauchen tief in den Wald hinein. Oftmals führt uns der Frankenweg über Wiesen. Wir gelangen zu dem schönen kleinen Ort Roßthal und die folgenden Passagen über die Wiesen sind zum Teil leider recht unglücklich ausgeschildert. Ebenso unglücklich ausgeschildert ist der Frankenweg vor dem Örtchen Eismannsberg. Hier sollte man nicht den Weg zum Ort einschlagen, sondern sich weiter geradeaus am Waldesrand orientieren, um nachfolgend der Kurve nach links zu folgen, um auf den Schotterweg zu gelangen. Zur Orientierung bietet sich der Hochsitz auf dem Feld an. Man muss hier höllisch aufpassen, dass man nicht den Frankenweg verliert. Auf jeden Fall sollte man sich nicht bergab in Richtung Pollanten orientieren! Wir bleiben vorerst auf der Hochebene.

Wir gelangen zur Landstraße, die von Pollanten nach Eismannsberg führt. Nach Emersdorf führt uns eine schotterige Waldpiste leicht pedalierend stetig bergab. Mit dem Erreichen des Kaplansweg bekommen wir wieder ein wenig Singletrailspaß bergab. Im weiteren Verlauf führt uns ein schöner Waldweg bergab nach Berching. In Berching überqueren wir den Kanal und tauchen in die schöne alte Stadt mit dem herrlichen Stadtkern ein. Dem Ambiente entsprechend bieten sich uns viele Möglichkeiten, gepflegt den Durst und den Hunger zu stillen.

Die Burgruine Wolfstein auf dem Wolfsteinberg (Neumarkt i.d.OPf)

Schöner als Berching kann sich kaum eine Stadt präsentieren. Die Stadt im Naturpark Altmühltal mit der wunderbaren alten Stadtmauer nennt sich nicht umsonst Kleinod des Mittelalters. Vier Stadttore, dreizehn Türme, der herrliche Stadtkern und das historische Rathaus prägen das Bild Berchings.

Da wir seit Altdorf bereits über 60 Kilometer zurückgelegt und uns dabei anstrengende 1100 Höhenmeter erarbeitet haben, könnte man auch Berching als Etappenziel wählen. Thalmässing bietet zwar am Marktplatz gute Möglichkeiten zur Einkehr an, eine Zimmersuche gestaltet sich aber relativ schwer. Hier würde es sich anbieten vorab ein Zimmer für die Übernachtung zu buchen, um die Zimmersuche nicht dem Zufall und dem Glück zu überlassen!

Aus Berching hinaus folgen wir ein kurzes Stück dem Main-Donau-Kanal. Der Frankenweg führt uns dann vom Kanal weg und steil bergan durch eine Siedlung. Etwa 80 Höhenmeter machen wir alleine schon auf unserem Weg durch diese Siedlung! Doch wir müssen weiter bergauf! Von Asphalt gelangen wir auf einen Wirtschaftsweg. Schnell führt uns der Weg wieder in den Wald. Uns steht ein sehr zugewachsener Weg bevor. Dieser ist so verwildert, dass man den Hauptweg nutzen sollte, der leicht parallel verläuft. In diesem Fall sollte man natürlich nicht versäumen, sich wieder auf den Frankenweg einzufädeln. Nach diesem kurzen wilden Zwischenstück führt der Frankenweg als schöner Singletrail durch den Forst. Über den anschließenden Forstweg gelangen wir nach Rübling.

Wir folgen einem geschotterten Wirtschaftsweg entlang des Waldes und der Felder. Wir sind jetzt am Pfaffenberg unterwegs. Ein breiter Schotterweg führt schnell bergab in den Wald und das folgende Stück bergan ist sehr anstrengend. Der Frankenweg führt uns wiederum über Felder und das Befahren der Wiesenwege kostet Kraft. Es geht auf Schotter steil bergab bevor wir in einen Hohlweg gelangen. Die letzten Meter nach Obermässing legen wir schnell bergab auf der Straße zurück. Wir streifen die schöne Ortskirche zu unserer Linken. So steil der Weg bergab nach Obermässing war, so steil gestaltet sich auch der Weg aus dem Ort hinaus – allerdings diesmal bergauf! Der Weg ist sehr steil und kostet sehr viel Kraft. Wir gelangen auf einen Wiesenweg, der uns wieder in den Wald trägt. Erst auf Schotter pedalierend, später auf matschigen Forstwegen, soll uns wieder mächtig Spaß bevorstehen. Ein herrlich bergab führender Singletrail mit schönen Kurven erwartet uns. Der Trail spuckt uns direkt an der Brücke aus, die über die Autobahn A9 führt. Auch wir müssen über diese Brücke.

Unser Weg verläuft in Lohen direkt an der Kirchenmauer. Der Frankenweg führt uns alsbald hinaus auf die Felder. Uns erwarten asphaltierte als auch geschotterte Wege. In dieser herrlichen Gegend lässt der Weg, der in den Wald führt, natürlich nicht lange auf sich warten. Wir können uns jetzt auf Forstwegen austoben, die herrlich mit Wurzeln gespickt sind. Der letzte Anstieg dieser Etappe führt uns am Burgstall Landeck vorbei.

Unter dem Burgstall Landeck sollte man sich nicht zu viel vorstellen. Bereits im Jahre 1460 wurde die einstige Burg zerstört – nur noch der Burggraben ist erhalten. Besser erhalten ist dagegen die Burgruine Stauf, die allerdings nicht am Frankenweg liegt. Die Burgruine ist in privater Hand und kann nicht besichtigt werden!

Die Abfahrt nach Thalmässing gestaltet sich ungewöhnlich. Über Grünstreifen, nahezu schnurstracks geradeaus, steuern wir dem Ortskern entgegen. Allerdings ist Vorsicht geboten, da im unteren Bereich Treppen sind! Der Frankenweg verläuft durch den Ort.

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