Skechers Dinghy Sneakers – …the „S“ im Test

Es ist ein schmerzvoller Abschied, doch irgendwann ist es so weit! Nach unzähligen Einsätzen und Schlammschlachten sind neue Schuhe angesagt – die „Alten“ haben es definitiv hinter sich! Die Sohle sieht aus wie vom Frettchen angefressen, in den Seiten raffen tiefe Löcher und jede Pfütze muss jetzt liebevoll umkurvt werden, um nicht direkt auf den ersten Metern nasse Füße zu bekommen. Neue Sneakers müssen her! Wir haben uns die Skechers Dinghy unter die Füße geschnallt und unserem Bike damit ordentlich die Sporen gegeben!

Obwohl das Unternehmen erst im Jahre 1992 in den USA gegründet wurde und somit eigentlich noch recht jung ist, zählt Skechers zu den ganz heißen Nummern bei trendigen Schuhen. Kein Wunder, handelt es sich beim Firmengründer um Robert Greenberg, seines Zeichens L.A. Gear Gründer. Zusammen mit seinem Sohn Michael stampfte er mit Skechers ein Unternehmen aus dem Boden, welches sich vor der Konkurrenz nicht zu scheuen braucht… zum Beispiel mit dem Skechers Dinghy. Mit dem Dinghy bietet Skechers einen Schuh an, der vom Tragekomfort und Sohlenprofil bestens für uns Biker geeignet ist.

Der klassisch schlichte Dinghy wirkt sehr hip – das Obermaterial besteht aus Leder und weist keine Lüftungslöcher oder unnötigen Nähte auf. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, der Schuh bietet einen sehr guten Schutz vor Nässe! Weitere Pluspunkte kann der Dinghy mit der Sohle einsammeln. Der Grip auf Plattformpedalen ist durch das Muster der Sohle sehr gut und weiß, selbst bei Nässe, zu begeistern. Die Sohle ist weder zu hart noch zu weich und vermittelt somit ein gutes und sicheres Fahrgefühl. Der Schuh sitzt wie angegossen und ist zudem äußerst bequem. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen, die Qualität kann ebenfalls absolut überzeugen. Ausziehen möchte man die Schuhe kaum noch und der Abschied vom alten zu Grabe getragenen Schuh ist somit bereits Geschichte 🙂

Tipp: Beim Kauf darauf achten, dass der Schuh recht groß ausfällt!

Fazit:

Mit der griffigen Sohle, dem Tragekomfort, dem guten Wetterschutz und der guten Verarbeitung kann der Skechers Dinghy voll punkten!

Größen: 6,5 bis 14
Preis: um die 60 Euro

Mehr Infos unter www.skechers.com

Alpina Spice L.E. – Der Radsporthelm im Test

Schon des Öfteren haben wir Helme des Sportartikelherstellers Alpina getestet und euch vorgestellt. Der sehr gute Tragekomfort, das unproblematische individuelle Anpassen der Helme und die gute Verarbeitung konnten bei uns im Test immer für volle Punktzahl sorgen. Der neue Alpina Spice L.E. setzt hier allerdings noch einen drauf! Optisch unterscheidet sich der Spice L.E. durch ein kleines, aber sehr markantes Detail von den „handelsüblichen“ Helmen.

Schon der erste Anblick versetzt einen geradezu in Entzücken! Der Alpina Spice L.E. zeigt nicht das typische glänzende Erscheinungsbild der „normalen“ Helme, sondern besticht durch seine matte Lackierung, welche den Helm sehr edel wirken lässt. Beim Befühlen des Helmes fällt die stumpfe Oberfläche auf – unsere Sorge, der Helm könnte nach wenigen Schmutzfahrten für sein Leben gezeichnet sein, bestätigte sich zum Glück nicht. Die Oberfläche des Alpina Spice L.E. zeigt sich sehr widerstandsfähig und lässt sich zudem gut reinigen.

Natürlich muss der Träger dieses Helmes nicht auf die sonst von Alpina Helmen gewohnten Vorzüge verzichten. So bietet der Alpina Spice L.E., der natürlich mit dem Inmolding-Verfahren hergestellt wird, auch die Highlights der anderen Top-Modelle von Alpina. Die Belüftung ist durch die großzügig dimensionierten und zahlreichen Belüftungslöcher erstklassig. Die Anpassung des Helmes an den Kopf geschieht kinderleicht mit dem „Run System“, dem bewährten Drehknopf-System von Alpina.

Die Helmbänder lassen sich ebenfalls sehr gut und schnell einstellen. Der Klickverschluss zum Verschließen des Helms ist leicht zu bedienen, sogar mit Handschuhen. Ein sehr großer Pluspunkt ist das Netzgewebe „Fly Net“ in den Frontöffnungen des Helms, welches den Kopf vor fliegendem Viehzeug bewahrt, ohne aber die Frischluftzufuhr zu kappen. Das Gewicht des Helms liegt bei tragefreundlichen ungefähren 260 Gramm. Wie alle Alpina Helme erfüllt auch der Spice L.E. natürlich die Norm CE EN 1078.

Fazit:

Absolut top! Der Alpina Spice L.E. vereint sehr guten Tragekomfort, vorbildliche Einstellmöglichkeiten, Topverarbeitung und geniale Optik!

Größen: 53-57cm, 58-63cm
Farbe: weiß-silber matt, schwarz-silber matt
Preis: etwa 55 Euro

Mehr Infos unter www.alpina-eyewear.de

Simplon Elvox EN-3 – Das Enduro für Individualisten im Test

Es ist diese schnelle und verdammt enge erste Passage unseres Hometrails! Durch die Geschwindigkeit scheinen die Bäume zu einem Lattenzaun zu werden und der Trail spuckt einen von Kurve zu Kurve. Bereits hier offenbaren sich die ersten Schwächen eines Bikes…oder des Fahrers! Den Fahrer des Bikes in Creme/Olive, der mit einem phatten Grinsen im Gesicht diesen Trail, scheinbar wie auf Schienen, gerade hinter sich gelassen hat, scheint das nicht zu stören. Das Simplon Elvox zeigt eindrucksvoll, wie ein Enduro zu funktionieren hat!

Die Macher von Simplon Bikes sind stolz auf ihre Produkte und präsentieren sich dementsprechend selbstbewusst mit dem Slogan „Individual Bikes – Handmade with Pride“. Doch wir wollen jedoch erstmal nicht auf die umfangreiche Produktpalette oder die verschiedenen Ausstattungspakete eingehen, sondern auf die verschiedenen Hinterbautechniken bei Simplon. Während Simplon bei den Bikes wie dem Stomp (Bereich Cross-Country/Marathon) oder dem Lexx (Bereich All-Mountain) einen Viergelenker verbaut, setzt die Schmiede aus Österreich beim Enduro Elvox auf das VDP-Plus System.

Die Entwickler von Simplon haben ihre Hausaufgaben gemacht! Der Hinterbau mit dem virtuellen Drehpunkt funktioniert erstklassig, das macht sich nicht nur bergauf und bergab, sondern auch beim Bremsen bemerkbar. Auch in der Bremse stehend arbeitet das Fahrwerk unbeirrt weiter. Der Fox Float RP-23 XV Dämpfer fügt sich perfekt in das Gesamtgebilde ein. Pedalrückschlag ist beim Elvox kein Thema, selbst auf dem kleinen Kettenblatt kann der antriebsneutrale Hinterbau volle Punktzahl einfahren. Das Simplon Elvox bietet zwei verschiedene Befestigungspositionen mit 150mm bzw. 160mm Federweg. Massig Federweg, der sich beim Uphill jedoch nicht negativ bemerkbar macht, bergab aber mächtig rocken lässt!

Das Bike wirkt kurz und kompakt, ist sehr handlich und wendig, also perfekt um enge Spitzkehren zu meistern. Das Bike klettert hervorragend, wenn es sehr steil wird muss man jedoch die Front absenken, was mit der FOX 36 Talas RC2 kein Problem darstellt. Die Gabel lässt sich schnell und einfach per Hebel auf die Federwege 100, 130 und 160 mm einstellen. Nachteilig finden wir das nicht durchgehende Sattelrohr – hier wäre eine Telekopsattelstütze sicherlich von Vorteil. Trotz aller Handlichkeit und Wendigkeit des Elvox stellt sich auf schnellen Abfahrten keine Nervosität ein. Steine, Wurzeln, Kanten – we don’t care! Der Hinterbau spricht exzellent an und fühlt sich insgesamt nach mehr an. Durchschläge? Keine Spur!

Auch das Beschleunigungsverhalten kann sich, trotz des massigen Federwegs, sehen lassen. Tretstücke zwischen Kurven machen mit dem Simplon Elvox richtig Spaß, das Bike lässt sich schön in die Kurven drücken und gut wieder rausbeschleunigen. Das Fahrwerk zeigt auch hierbei keinerlei Anzeichen eines schwammigen Fahrverhaltens. Lediglich bei Nässe werden Grenzen gesetzt – das liegt aber nicht am Elvox selbst, sondern viel mehr an den Schwalbe Fat Albert, die sonst bei Trockenheit auf festem Untergrund keine Schwächen zeigen.

Man kann schon verstehen, dass die Macher stolz auf ihre Bikes sind…und auf die Handwerkskunst…die Verarbeitung ist ebenfalls einen Zungenschnalzer wert! Das nennt man mal Schweißnähte! Das Gesamtpaket im Test mit der FOX 36 Talas RC2 mit der Steckachsen-Schnellverschluss-Kombination und der Federwegsanpassung von 100mm bis 160mm, den XTR-Kurbeln, der X.0 Schaltgruppe von SRAM und den durchgehenden Schaltzügen lässt keine Wünsche offen…bis auf schraubbare Lenkergriffe! Ebenfalls exquisit: Die verbaute Magura Louise BAT mit den 203mm Bremsscheiben!

Bei Simplon legt man offensichtlich aber nicht nur großen Wert auf das perfekte Bike, sondern auch auf den Rundum-Service. Auf dem Rahmen gewährt der Hersteller 5 Jahre Garantie, die Lieferung eines bestellten Bikes soll ganzjährig innerhalb einer Woche nach Bestelleingang stattfinden. Das nennt man mal eine Ansage! Es sind drei verschiedene Grundmodelle des Simplon Elvox erhältlich: Das Elvox EN-1 ab 2699 Euro, das Elvox EN-2 ab 2999 Euro und das bei uns im Test vorgestellte Elvox EN-3 ab 4399 Euro.

Fazit:
Respekt!!! Ein Enduro der absoluten Spitzenklasse, welches keine Wünsche offen lässt. Bergauf als auch bergab kann das Fahrwerk absolut überzeugen. Die Verarbeitung ist ebenfalls absolut top! Ein rundum gelungenes Enduro!

Gewicht: etwa 14,1 Kilogramm (Aufbau wie im Test beschrieben / ohne Pedalen)
Farbe: Creme/Oliv
Größen: 44cm, 49cm und 53cm

Mehr Infos unter www.simplon.com

Kona Dawg Supreme im Test – Was kann man einem All-Mountain-Bike zumuten?

Muten wir in unseren Tests den All-Mountain-Bikes und den Enduro-Bikes zu viel zu? Schlagen wir über die Stränge? Bei einem unserer letzten Tests zeigten sich bei einem All-Mountain-Bike Schwächen, deren Offenbarung in einem US-amerikanischen Forum für helle Empörung sorgte. Jetzt stand wieder ein Test eines All-Mountain-Bikes an, des Kona Dawg Supreme. Sollten wir diesmal einen Gang zurückschalten? Nein, natürlich nicht!! So musste das Kona, wie die Bikes vorher auch, allerlei über sich ergehen lassen! Wie es abgeschnitten hat, lest ihr hier!

Das Kona Dawg Supreme gehört zu der begehrten Klasse der All-Mountain-Bikes. Und ehrlich gesagt – All-Mountain-Bikes sind etwas wunderbares! Leichtfüßig wie eine Elfe bergauf, dabei keine noch so weite Tour verabscheuend und bergab mit genug Potential, um es auch mal krachen zu lassen. Über Trails muss das Bike geradezu fliegen und Kanten, die in der Natur immer vorkommen, dürfen das Bike ebensowenig beeindrucken wie Jumps und Anlieger…All-Mountain eben!! Soweit die Theorie! Das Kona Dawg Supreme hat sich dieser Aufgabe gestellt!

Da steht es nun, das Kona Dawg Supreme! Wenn dieses Bike nur für die Optik bewertet werden würde, dann könnte das Dawg Supreme bereits jetzt mit voller Punktzahl auftrumpfen! Was für eine geile Lackierung! Das dunkle Rot-Metallic springt dem Betrachter geradezu entgegen und dürfte selbst Rot-Hasser gefallen. Auffallend ist das tiefe Oberrohr des Dawg, das dadurch sehr gestreckt, fast wie eine Raubkatze wirkt. Der zweite Blick gleitet über die verbauten Komponenten…ja, das sieht sehr gut aus…da wurde nicht gespart, aber kein Wunder, handelt es sich doch um das Topmodell Supreme für schlanke 4000 Euronen.

Beim Hinterbau setzt Kona auf bewährte Technik – der für Kona typische Eingelenker funktioniert auch beim Dawg erstklassig. Das Ansprechverhalten zeigt sich sportlich leicht straff, aber sensibel genug, um bockige Pisten glattzubügeln. Der von vielen Kritikern genannte Punkt des versteifenden Hinterbaus bei den Eingelenkern kann das Dawg gelassen kontern: Finger von der Bremse! Das Kona liegt sehr satt auf dem Trail, da kommt richtig Freude auf. Auf Trails und ruppigen Pisten vermittelt das Dawg hohe Sicherheit und bietet genug Reserven, um das Bike mal ruhig „laufen“ zu lassen!

Der wichtige und nicht zu unterschätzende Partner des Hinterbaus ist der verbaute FOX Float RP23 Dämpfer, der im Dawg hervorragende Dienste leistet. Das Dawg bietet 5″ Federweg, das sind nicht ganz 130mm, die mit den 140mm Federweg der verbauten FOX Float RLC Gabel hervorragend harmonieren. Die Gabel als auch der Luftdämper lassen sich sehr gut an den Fahrer anpassen – Kona beweist hier ein gutes Händchen bei der Wahl der Komponenten. Das Dawg lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, egal ob man über Wurzelteppiche fliegt oder über Kanten hämmert.

Das Dawg ist mit drei Kettenbättern ausgestattet und klettert erstaunlich gut. Der schluckfreudige Hinterbau geht also nicht zu Lasten der Uphilltauglichkeit, im Gegenteil. Der Hinterbau wippt nicht unnötig und verschwendet somit nicht wertvolle Energie, sorgt aber durch sein gutes Ansprechverhalten für viel Traktion auf losem Untergrund. Steile Rampen quittiert das Dawg nicht direkt mit einer steigenden Front und verdient sich damit einen weiteren Pluspunkt. Selbst mit einem kürzeren Vorbau, den wir während des Tests montiert haben, hebt das Kona nicht ungewollt die Nase.

Das Kona ist unglaublich handlich und agil. Jede Lenkbewegung wird sofort umgesetzt und der seitensteife Rahmen folgt brav dem gewünschten Fahrmanöver. Ein flexender Hinterbau muss auch bei einem All-Mountain-Bike nicht sein! Erstklassig! Sei es in engen Anliegern oder bei Jumps, das Kona zeigt sich selbst hier souverän. Die Fahrposition ist perfekt, als Fahrer bildet man eine Einheit mit dem Bike, sei es bergab in geduckter stehender Haltung oder sitzend beim Touren. Der WTB Laser V Race Sattel zeigte sich allerdings etwas „unkompatibel“ – auf langen Touren holt man sich schon mal ein wundes Hinterteil…aua…

Damit die Fahrfreude komplettiert wird, verbaut Kona am Supreme alles, was gut und teuer ist. So rollt das Dawg auf Mavic CrossMax ST Laufrädern, Lenker, Vorbau und Sattelstütze stammen aus Racesface’s Deus XC Gruppe, Shimano Shadow XTR Schaltwerk, Shimano XT Shifter, Umwerfer und Bremsen…da muss man eigentlich keine Worte mehr darüber verlieren. Das durchgehende Sattelrohr lässt jederzeit die schnelle Anpassung der Sattelhöhe zu…ein Ansatz für eine Kritik ist beim Kona Dawg Supreme wirklich schwer zu finden. Doch geben wir uns mal Mühe…

Vielleicht ist das jetzt der richtige Zeitpunkt, ein wenig auf die Bremse einzugehen. Ein bisschen unverständlich finden wir die Wahl der Bremsscheiben! Zu Gunsten der Bremspower, besonders bei Nässe, würden wir gerne auf größere Bremsscheiben statt der montierten 160er zurückgreifen! Den unbequemen Sattel hatten wir bereits weiter oben erwähnt. Sehr schön wäre die Verwendung von schraubbaren Griffen, allerdings ist dies kein „must-have“. Die Verwendung eines kürzeren Vorbaus und die Wahl anderer Reifen hängt vom Fahrer und vom Einsatzgebiet ab.

Fazit:

Was kann man einem All-Mountain-Bike also zumuten? Einem guten All-Mountain-Bike alles, wenn man die Grenzen beachtet – so wie wir es in unseren Tests zu tun pflegen! Das robuste Dawg zeigt sich hier als das fast perfekte Bike! Von Touren bis zu rasanten ruppigen Abfahrten…selbst Jumps machen richtig Laune! Das Dawg spricht insgesamt mehr den spielfreudigen Funbiker als den nach Bestzeiten hechelnden XC-Fahrer an. Überzeugend sind das sehr gute Handling, das gute Fahrwerk, das breite Einsatzgebiet, die Robustheit und die Zuverlässigkeit des Bikes! Top!

Gewicht: etwa 13,1 Kilogramm (ohne Pedalen)
Farbe: Red
Größen: S(15″), M(17″), L(18″), XL(19″), XXL(20″), XXXL(22″)
Preis: 3999 Euro

Mehr Infos unter www.konaworld.com

Kona Supreme Gloves und JC Gloves – Handschuhe im Test

Rechtzeitig zur neuen Saison hatte Kona sechs neue Handschuhe vorgestellt, die für die verschiedenen Bereiche des Radfahrens entwickelt wurden. Vom Straßensport bis zum Downhill wurden die speziellen Anforderungen bezüglich des Materials und des Aufbaus der Handschuhe berücksichtigt. Mit den Supreme Gloves und den JC Gloves stehen Handschuhe bereit, die extra für Biker wie unsereins entwickelt wurden. Wir hatten die Gelegenheit, diese Handschuhe ausgiebig zu testen.

Kona Supreme Gloves

Supreme – das sorgt bei vielen von uns für glänzende Augen. Kein Wunder, tragen doch die Topprodukte von Kona diese Bezeichnung. Mit dem Supreme Glove bietet Kona einen Handschuh für den extremeren Geländeeinsatz wie zum Beispiel beim Downhill an. Wie schon die Bikes zeigt sich auch der Handschuh voll durchdacht. Das erste Augenmerk gilt dabei den Fingern, die nicht nur griffsichere Fingerspitzen im Bereich des Zeige- und Mittelfingers aufweisen, sondern auch im Bereich der Gelenke eine durchdachte Lösung zur Vermeidung von Spannung aufweisen.

Der Handschuh sitzt perfekt wie ein Maßanzug und vermittelt ein sehr gutes Gefühl. Die Belüftung des Handschuhs kann sich ebenso sehen lassen wie die Verarbeitung – der Supreme Glove zeigte sich im Test äußerst robust und hart im Nehmen. Ebenfalls durchdacht ist der Aufbau der Innenhand in Verbindung mit der Kevlar Rutschplatte. Der Handrücken könnte etwas besser geschützt sein. Das Aussehen ist top! Die Optik wirkt bei der Ausführung in weiß/schwarz geradezu edel. Der Frottee-Besatz am Daumen und der Klettverschluss am Handgelenk runden das sehr gute Bild dieses Handschuhs ab. Der Handschuh trägt die Bezeichnung Supreme zu recht und verdient daher ein sehr gut!

Kona JC Gloves

Speziell für Parks und natürlich auch Gelände wurde der JC Glove entwickelt, dessen Bezeichnung von niemand geringerem als von CLUMP Fahrer John Cowan stammt. Damit weiß man schon ungefähr, welche Zielgruppe mit diesem Handschuh angesprochen werden soll. Sehr auffallend ist beim JC die einschichtige und geprägte Innenhand des Handschuhs. Der erste Griff am Lenker begeistert direkt durch den enormen Grip der Handschuhe – ein Abrutschen vom Lenker ist geradezu unmöglich. Der Handschuh weiß allerdings nicht nur durch den Antirutscheffekt zu überzeugen. Der Handschuh vermittelt ebenfalls ein sehr gutes Lenkgefühl und die Passform ist hervorragend.

Da es sich nicht um einen Downhillhandschuh handelt, ist der Schutz der Oberhand nicht ganz so ausgeprägt wie bei herkömmlichen Downhill-Handschuhen. Die Belüftung zeigt sich auch beim JC Glove gut gelöst und die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Nörgeln. Natürlich fehlt auch beim JC Glove weder der Frottee-Besatz am Daumen noch der Klettverschluss am Handgelenk. Optisch? Ziemlich chick und trendy – lobenswert kommt hinzu, dass die aufgedruckten Tribals selbst nach vielen Maschinenwäschen und vielen Einsätzen nicht gelitten haben. Kurzum: Ebenfalls sehr empfehlenswert!

Beide Handschuhe sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich. Der Preis bewegt sich bei etwa 35 Euro. Mehr Infos findet ihr unter www.konaworld.com

FOX Racing 180 Pant, Dirtpaw Gloves und HC Jersey – Test

Als Geoff Fox 1974 die Fox Racing Inc. gegründet hat, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, dass eines Tages seine Marke nicht mehr aus den Bereichen MX, BMX und MTB wegzudenken ist. Seien wir ehrlich, nicht nur dass jeder FOX kennt, sondern die meisten von uns haben diverse Trikots, Hosen oder Handschuhe mit dem Fuchskopf im Schrank liegen. Wir haben den preiswerteren FOX-Produkten, die für viele auch den Einstieg in die FOX-Welt darstellen, unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Weshalb sich die Bekleidung von FOX so großer Beliebtheit erfreut, lässt sich schon fast mit dem ersten Blick auf das Sortiment beantworten. Die FOX Produkte sind ziemlich stylisch und trendy, optisch bietet FOX hier großes Kino. Das zeigt sich nicht nur bei den Artikeln rund um den Bereich Motocross, sondern auch bei der Streetware. Selbst Nicht-Biker setzen mittlerweile auf das Fuchsköpfchen. Doch wie sieht es mit der Qualität der Produkte aus? Bekanntlich wird man von einem schönen Teller alleine nicht satt.

FOX 180 Pant

Bei den Hosen buhlt neben der 360 und der Blitz die preiswertere 180 um die Gunst der Käufer. Optisch zeigt sich die 180 zwar etwas schlichter als die beiden anderen Modelle, verstecken muss sich diese Hose dennoch nicht. Erfreulich ist das große Angebot für Kids und auch eine Girls-Version kann die 180 Pant vorweisen. Die ersten positiven Punkte kann die Hose direkt beim Anziehen sammeln. Das Innenfutter reicht bis zu den Knie und Angst vor Hochwasser muss niemand haben, weil die Hosenbeine lang genug sind – ein Punkt der für MX-Hosen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das Tragen von Schienbeinprotektoren ist also ohne Probleme möglich. Auch wenn die Hosenbeine im unteren Bereich luftdurchlässig gestaltet sind, wird es in der Hose muckelig warm. Kein Wunder, das Material ist sehr robust und strapazierfähig, die Knie sind sogar leicht gepolstert. Der Hitzeschutz im Innenkniebereich ist für uns Mountainbiker natürlich weniger interessant. Die Pants sitzen gut und engen durch die Verwendung von mehreren Stretcheinsätzen die Bewegungsfreiheit nicht ein. Über die Verarbeitung der 180 Pants kann man nicht klagen – die Nähte der Hose sind doppelt, im Schritt sogar dreifach ausgeführt, das spricht für ein langes Leben der Hose. Durch das Innenfutter scheuert nichts und die Hose lässt sich auch über Stunden bequem tragen! Eine kleine Tasche oder dergleichen sucht man leider vergeblich. Zum Lieferumfang gehören Hüftpolster, die sich per Klett befestigen lassen. Erhältlich ist die 180 Pant ab 119,95 Euro.

FOX HC Jersey

Farblich passend findet sich bei FOX zu den Hosen natürlich auch das dazugehörige Jersey. Die Jerseys der Serie HC zeigen sich äquivalent zu den Preisen der FOX 180 Pant und sind somit ebenfalls im unteren Preissegment bei FOX zu finden. Wie schon bei den Hosen gibt es auch hier spezielle Jerseys für Kids und eine Ausführung für Girls. Natürlich gefällt, wie schon bei der 180 Pant, die Optik des Jerseys. Ein spezieller Farbdruck, der ein Ausbleichen verhindert, sorgt dafür, dass das auch lange so bleibt. Das Jersey ist MotoX-typisch geschnitten, bietet einen V-Ausschnitt und kann natürlich perfekt über Protektoren getragen werden. Die Armbündchen sind schmal, allerdings handelt es sich nicht um Gummibündchen. Obwohl das HC Jersey von der Verarbeitung einen guten Eindruck macht, quittierte das Jersey ausgerechnet bei uns den ersten Abflug direkt mit einer aufgerissenenen Naht im Bereich des Ellbogens. Da das FOX HC Jersey im weiteren Verlauf des Tests allerdings keinen Grund mehr zur Kritik gab und auch die Überprüfung der anderen Nähte keine weiteren Schwachstellen zeigte, gehen wir davon aus, dass die äußeren Umstände etwas „unglücklich“ waren. Das FOX HC Jersey ist für 34,95 Euro erhältlich.

FOX Dirtpaw Gloves

Um komplett durchgestylt zu sein, dürfen natürlich nicht die richtigen Handschuhe fehlen. Wie sollte es anders sein, auch hier gibt es bei FOX Abhilfe. Die Dirtpaw Gloves glänzen nicht nur durch den Preis und die Optik, sondern auch durch die sehr gute Passform. Die Handschuhe sind im Handflächenbereich schlicht gestaltet, weisen aber dennoch eine leichte Polsterung der Handfläche und Silikon-Anti-Rutsch-Noppen auf den Bremsfingern auf. Die Oberseite des Handschuhs zeigt sich wesentlich großzügiger ausgestattet. So finden sich Gummiprotektoren und Neopren-Schutzpolster, welche die Hand schützen und zudem stylisch aussehen lassen. Was dem Handschuh komplett fehlt ist leider ein Frotteebesatz am Daumen. Am Handgelenk bietet der Dirtpaw einen Klettverschluss. Ebenfalls gut ist die Ventilation des Handschuhs. Der Handschuh ließ sich während des Test absolut stressfrei tragen, allerdings machten sich leider die Anti-Rutsch-Noppen der Bremsfinger relativ schnell auf und davon. Ein sehr feiner und empfehlenswerter Handschuh für relativ wenig Geld! Die Dirtpaw Gloves wandern für 28,95 Euro über die Ladentheke.

Vertrieb in Deutschland und Österreich:
YOKO Sportartikel GmbH
Am Hirtengarten 30
57290 Neunkirchen

Mehr Infos unter www.foxracing.de

Giant STP 0 – Das Urban Freeride Hardtail im Test

Urban Freeride bezeichnet nicht nur eine Disziplin beim Mountainbiken, sondern steht vor allem für Lifestyle und Unabhängigkeit. Unter die Räder kommt alles, was auch nur irgendwie mit dem Bike gefahren, gesprungen oder gesurft werden kann. Unter der Rubrik „Urban Freeride“ findet sich bei Giant die STP-Serie. Mit diesen Bikes will Giant die Biker ansprechen, die ihren Freiheitsdrang unabhängig vom Spot ausleben wollen. Ein Bike dieser Serie ist das Giant STP 0 bzw. Zero.

Die STP-Serie umfasst vier verschiedene Modelle, die sich durch markante Merkmale unterscheiden. Neben der Single Speed Ausführung „Giant STP Single Speed“ findet sich zum Beispiel auch ein STP mit einer Cro-Mo Gabel – BMX lässt grüßen! Wir beschäftigten uns allerdings mit dem Giant STP 0, welches neben der verbauten mechanischen Scheibenbremse Hayes MX4 mit einer Marzocchi Dirt Jumper 1 mit 100mm Federweg und Steckachse auftrumpft.

Giant verzichtet bei dem Alu-Rahmen auf unnötige Schnörkeleien und verpasst dem STP dort Verstärkungen, wo diese auch gebraucht werden. Trotz der schnörkellosen Optik sticht das Giant durch die gelb-schwarze Lackierung direkt ins Auge. Erhältlich ist das STP 0 lediglich in der Größe L, bezeichnend für 15 Zoll. Die Oberrohrlänge beträgt 585mm, die Kettenstrebenlänge 401mm und der Lenkwinkel 69 Grad – kurz gesagt relativ gebräuchliche Werte für ein Bike dieser Klasse.

Nicht nur optisch passt die Marzocchi Dirt Jumper 1 hervorragend zum STP. Die phatten Decals der Gabel sorgen mit der auffallenden Lackierung des Rahmens für Hingucker. Die Dirt Jumper 1 lässt sich durch die externe Einstellung der Zugstufe als auch durch die Luftunterstützung perfekt an den Spot bzw. die Bedürfnisse des Fahrers anpassen. Von der Funktion gibt es an der Marzocchi nichts zu meckern und die Steckachse sorgt für eine hohe Steifheit der Gabel.

Erstaunlich ist die Bremskraft und der gute Druckpunkt der mechanischen Hayes MX4, die trotz der nur 160mm „großen“ Bremsscheiben vorne und hinten recht gute Verzögerungsdienste leistet. Der Einsatzbereich bezieht sich hierbei natürlich auf den Bereich Urban, Dirt und Dual. Ebenfalls Sinn und Verstand macht die verbaute Truvativ Kettenführung, welche die Kette sicher im Zaum hält. Acht Gänge (SRAM) bietet das STP, das ist völlig ausreichend, für den passenden Gang ist also stets gesorgt.

Auf die Waage bringt das STP knapp 15,2 Kilogramm. Beim Sprint wirkt das Bike erstaunlicherweise leicht träge. Das Handling des Bikes ist gut, könnte aber etwas agiler sein. Auf dem Trail liegt das STP 0 hervorragend. Man kann dem STP sogar eine leichte Tourentauglichkeit zusprechen, dank des durchgehenden Sattelrohrs lässt sich das STP gut pedalieren und man haut sich nicht mit dem Knie direkt das Kinn auf. Nur bergauf sollte es nicht gehen…und wenn dann nur auf den Starthügel 😉

Höchstpunktzahl erntet das STP Zero in der Luft, souverän beansprucht das Giant den Luftraum für sich und lässt sich erstklassig manövrieren. Auch in schnellen Kurven kann das Bike dank des steifen Rahmens absolut begeistern – das Giant STP bietet genug Reserven und lässt sich im Drift wunderbar kontrollieren. Das Bike rollt auf Kendas K-Rad in der Größe 26×2.3, für den gedachten Einsatzzweck auf festem Untergrund ebenfalls eine gute Wahl. Ein Bike mit Spaßgarantie!

Fazit:
Das Giant STP ist eine robuste Spaßmaschine, die nicht nur beim Urbanriding, sondern auch auf dem Trail richtig Fun bereitet. Der steife Rahmen macht einen sehr guten Eindruck und bietet viel Reserven. Das sinnvoll zusammengestellte Gesamtpaket rundet das gute Bild des STP 0 ab.

Größen: L (15″)
Farbe: gelb-schwarz
Gewicht: 15,2 Kilogramm
Preis: 800 Euro

Mehr Infos unter www.giant-bicycles.com

Yeti 575 Carbon im Test – Über Mythen und Legenden…

Test: Um das Yeti ranken sich Mythen und Legenden. Nicht greifbar und fernab der Zivilisation lebt es in entfernten Gegenden und nur wenige Menschen können behaupten, jemals dieses seltene Geschöpf gesehen zu haben – wenn überhaupt! Nicht viel anders verhält es sich mit den Bikes der Kultschmiede Yeti. Mit dem Yeti 575 Carbon hatten wir solch ein edles Bike im Test, mit einem für uns überraschenden Ergebnis! Ein Bericht über Mythen und Legenden…

Bereits optisch liegt das Yeti auf einem sehr hohen Level. Für Innovationen und ausgefeilte Technik war die Schmiede Yeti schon immer sehr bekannt – man denke hier an das Lawwill und das 303. Auch das Yeti 575 Carbon zeigt sich ansprechend und interessant zugleich. Dafür sorgt nicht nur das „Hydroforming“ Oberrohr und das markant wirkende Unterrohr, sondern auch der Hinterbau…und auf diesen sollte man mal ein genaues Auge werfen!

Sehr interessant ist bei dem abgestützten Eingelenker die „Alternativlösung“ der normalerweise verbauten Lager oberhalb der Hinterradachse. Anstatt der Lager besitzt das Yeti 575 Carbon an dieser Stelle „nur“ eine flexende Verbindung! Der Vorteil dieser Lösung: Leichter und wartungsärmer als herkömmliche Lager! Auch wenn man am Anfang dieser Lösung etwas skeptisch gegenübersteht, so viel können wir verraten, es funktioniert… und hält!

Der Modellname „575“ kommt nicht von ungefähr, sondern bezeichnet den Federweg am Heck mit 5,75 Zoll, also 146 mm. Auch die Bezeichnung „Carbon“ hat natürlich ihren Sinn, da der Hinterbau des Yeti 575 Carbon aus Carbon besteht. Mit dem satten Federweg ist das Yeti 575 für Long-Travel Federgabeln von 140mm bis 160mm Federweg vorgesehen. Das im Bereich All-Mountain anzusiedelnde 575 basiert auf Yeti’s XC-Racer AS-R, allerdings mit kräftigem Federwegzuwachs.

„AS“ steht bei Yeti für Active Suspension. Yeti verspricht sich durch das am Anfang des Federwegs straffere Ansprechverhalten eine bessere Dämpferperformance. Auch wenn es von Yeti so gewollt ist, wir konnten uns mit dem degressiven Fahrwerk nicht so recht anfreunden. Kleine Unebenheiten werden vom Fahrwerk kaum geschluckt und direkt an den Fahrer weitergegeben. Erst bei weiterer Beanspruchung des Federwegs wird der Hinterbau softer, ohne aber spürbar progressiv gegenzusteuern.

Die Sitzposition auf dem Yeti 575 ist leicht nach hinten verlagert. Das Yeti lässt sich hervorragend pedalieren, bietet guten Vortrieb und eignet sich hervorragend für ausgedehnte Touren mit viel Höhenmetern. Ein sehr großer Vorteil ist hier die voll versenkbare Sattelstütze. Auch bergab gefällt die Fahrerposition auf dem Bike. Das Yeti liegt sehr gut in der Hand. Der Lenkwinkel ist mit der verbauten Gabel für ein All-Mountain erstaunlich flach. Auf Trails entwickelt sich das Yeti durch das agile Handling zur Spaßmaschine.

Im Grenzbereich regiert das 575 leicht untersteuernd. Die Front unterstützend haben wir vorne einen breiteren Reifen als hinten montiert. Unser Bike rollte somit vorne mit einer 2.5er Walze, während hinten ein 2.25er Reifen seinen Dienst versah. Auffallend ist, dass der Carbon-Hinterbau des Yeti sehr schmal ausfällt. Wer hinten eine dickere „Pelle“ fahren möchte, wird enttäuscht sein. Viel mehr als den verbauten Reifen kann der Hinterbau leider nicht aufnehmen.

Ein weiterer Grund zur Kritik ist für uns der flexende Hinterbau des Yeti 575 Carbon. Hier würden wir uns mehr Seitensteifheit wünschen. Absolut top ist die Verarbeitung des Rahmens. Kein Makel stört das Auge! Erstklassig! Erhältlich ist das Yeti 575 Carbon als Rahmen mit dem FOX RP23 Dämpfer für etwa 1700 Euro. Komplettbikes variieren von der Austattung je nach Händler. Wir wollen dennoch kurz auf die verbauten Komponenten dieses Bikes, besonders auf die Marzocchi Gabel, eingehen.

Als große Enttäuschung erwies sich für uns die verbaute Marzocchi 55 ETA mit den stattlichen 160mm Federweg. Das sonst von Marzocchi-Gabeln gewohnte erstklassige Ansprechverhalten vermissten wir bei dieser Gabel allerdings komplett. Nur widerwillig gab die Marzocchi 55 ETA ihren Federweg frei und sorgte so für unseren Unmut. Eine Gabel mit Federwegsminimierung macht an dem Yeti 575 aber auf jeden Fall Sinn. Bei vollem Federweg einer Gabel des Kalibers wie der Marzocchi 55 wird die Nase des Yeti 575 bei steilen Rampen etwas leicht und fängt an zu steigen. Durch die Aktivierung des ETA der Marzocchi 55 ETA wurde die Klettereigenschaft erheblich verbessert. An den verbauten DT Swiss-Laufräder und der standfesten Magura Louise gibt es nichts auszusetzen und kann für den Einsatz am Yeti absolut empfohlen werden.

Fazit:
Mythen und Legenden…wenn man eine trifft, ist man ein wenig enttäuscht. Das Yeti macht durch das agile Handling Spaß und begeistert durch eine erstklassige Verarbeitung, das degressive Fahrwerk und der flexende Hinterbau stoßen aber, zumindest bei uns, auf wenig Gegenliebe.

Größen: S, M, L, XL
Farbe: schwarz, orange, grau, türkis
Gewicht des Rahmens: 2850 Gramm (Werksangabe)
Preis: etwa 1700 Euro

Mehr Infos unter www.yeticycles.ch