Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Laut StVZO müssen Fahrräder mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgestattet sein – so besagt es jedenfalls § 64a Einrichtungen für Schallzeichen. Am Rennrad und am Gravelbike wirkt eine herkömmliche Fahrradklingel jedoch eher wie ein störender Fremdkörper, der die cleane Optik beeinträchtigt. Eine gute Lösung verspricht die Never2Far RNG Drop Bar Bell dank cleverer Montage-Idee.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Wie man’s auch macht, ist es ja bekanntlich falsch. Bin ich mit meinem Gravelbike zügig auf dem Radweg oder im Gelände unterwegs, kommt es unweigerlich zu Situationen, in denen ich mich bemerkbar machen muss oder möchte. Sei es einfach, um auf mich aufmerksam zu machen, sei es, um den Hundehalter vorzuwarnen oder das Ehepaar, das sich über die gesamte Breite des Weges verteilt hat, um mehr Platz zu bitten.

Nun ist meine Stimme nicht die lauteste, und wenn ich erst einmal in Hörweite bin, ist es eh zu spät. Aber auch die Klingel war bislang nicht immer die beste Lösung – allein schon wegen der störenden Optik und der oft ungenügenden Lautstärke: Mit noch ausreichend Abstand überhört, sorgte sie beim Näherkommen eher für empörtes Erschrecken sowie unkontrollierte (und unnötige) Ausweichsprünge in alle Richtungen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Um es direkt vorweg zu nehmen: die Road’N’Gravel (RNG) Klingel von NEVER2FAR überzeugt auf ganzer Linie. Das kleine Kraftpaket mit einem Durchmesser von ca. 3 cm und einem Gewicht von nur 53 g macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck. Mit Druck auf den gefederten Messingklöppel wird durch den Messingdom eine anhaltend laute, kaum zu überhörende Schwingung erzeugt.

Besonders clever ist die Montage-Idee: Die Never2Far RNG Drop Bar Bell wird an einem Lenkerende angebracht und ersetzt dort den Lenkerstopfen. Dank des im Lieferumfang enthaltenen Innensechskantschlüssels ist die Montage dann auch in weniger als 2 Minuten erledigt, das Lenkerband muss nicht neu gewickelt werden. Die Lenkerend-Klingel sitzt bombenfest und fügt sich schick und dennoch ganz unauffällig in die Bike-Optik ein.

Die Positionierung am Lenkerende schafft nicht nur ein sehr cleanes Erscheinungsbild am Lenker, sondern bietet darüber hinaus auch ein Plus an Sicherheit: Da ich – vor allem im Gelände – oft im Unterlenker unterwegs bin, um mehr Kontrolle über mein Bike zu haben, ist kein Umgreifen mehr notwendig, um die Klingel zu bedienen. Ich kann also wesentlich schneller reagieren wenn plötzlich ein Fußgänger auftaucht – und rechtzeitig auf mich aufmerksam machen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Fazit

Klein aber oho: Sehr feines, praktisches und StVZO konformes Sicherheitsgadget fürs Rennrad oder Gravelbike. Kinderleichte, schnelle und sichere Montage, optisch dezent am Lenkerende. Für alle gängigen Lenkerdurchmesser von 22,2 bis 23,8 mm geeignet. Lauter Klang, mit dem man sich rechtzeitig bemerkbar machen kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu erschrecken.

Produktdetails Never2Far RNG Drop Bar Bell

  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: blau
  • Gewicht: 53 Gramm
  • Preis: 18,90 Euro

Web: www.never2far.com

Filmer LED-Scheinwerfer im Test: Stilvoll durch Nacht und Wind

Fest verbaute LED-Fahrradscheinwerfer kommen in erster Linie an City- und Trekkingbikes zum Einsatz. Doch auch bei Cruisern kann ein permanent verbautes Frontlicht absolut Sinn machen. Besonders im Alltagseinsatz ist somit immer garantiert, dass das Licht an Bord ist. Filmer bietet zwei attraktive Modelle an, die sich optisch sehr gut an Retro-Bikes und Cruisern machen. Doch können die LED-Scheinwerfer halten, was die Optik verspricht?

Filmer Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Optisch machen die batteriebetriebenen Filmer LED-Scheinwerfer einiges her. Die stark spiegelnde Chromoberfläche verleiht den Frontlichtern einen sehr exklusiven Touch, wodurch besonders Liebhaber von Retro-Bikes und Beach-Cruisern angesprochen werden. Beide Lampenmodelle verfügen über das deutsche KBA Prüfzeichen und entsprechen somit der StVZO. Der oben befindliche Schalter dient nicht nur zum Ein- oder Ausschalten, sondern auch zur Regulierung der Leuchtstärke. Möglich sind je nach Anforderung 100% oder energiesparende 50%. Fest montiert werden die LED-Scheinwerfer mittels der mitgelieferten Halterung an der Gabelbrücke. Die Schutzklasse IPX4 gewährleistet einen Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Für die Inbetriebnahme sind jeweils vier AAA-Batterien erforderlich, die nicht zum Lieferumfang gehören.

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux im Praxistest

Das batteriebetriebene Filmer LED-Frontlicht (Art.-Nr. 40001) mit 40 Lux Beleuchtungsstärke und Reflektor besteht aus einem zweigeteilten Kunststoffgehäuse. Der vordere verchromte Teil mit der Linse kann für einen Batteriewechsel unkompliziert abgenommen werden. Durch die Verwendung von Kunststoff ist die Leuchte zudem ziemlich leicht. Lediglich 83 Gramm gehen inklusive Halterung zu Lasten des Gewichtskontos. Hinzu kommt das Gewicht der Batterien mit etwa 45 Gramm. Schwächer werdende Batterien lassen sich dank des integrierten Indikators vorzeitig erkennen. Rechtzeitig erkennen lassen sich auch Hindernisse auf der Fahrbahn. Der Nah- und Seitenbereich wird ausreichend ausgeleuchtet, der Fahrweg erstrahlt in hellem Licht – die Übergänge sind jedoch recht hart und wenig homogen. Mittels des Schalters lässt sich bei Bedarf für eine höhere Reichweite das Licht um 50% auf 20 Lux reduzieren. Erstaunlich ist, dass der Energiespar-Modus nur wenig an Helligkeit einbüßt.

Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Ähnlicher Aufbau, nur 20 Gramm Mehrgewicht, aber eine andere Optik: Der Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux (Art.-Nr. 40027) erstrahlt komplett in Chrom und besticht durch ein sehr edles Finish. Allerdings besteht auch dieses Gehäuse aus Kunststoff. Der Batteriewechsel gestaltet sich ähnlich wie beim Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux, der vordere abnehmbare Teil ist jedoch noch mit einer zusätzlichen Schraube gesichert. Schwächer werdende Batterien werden durch den Batterie-Indikator angezeigt. Der Lichtkegel ist leider nicht so homogen und geschmeidig wie die Optik des Fahrradscheinwerfers. Die Ausleuchtung des Fahrwegs grenzt sich sehr stark vom Seitenbereich ab. Besonders in Kurven sorgt das für Unsicherheit beim Fahren. Bei der Qualität des Chroms müssen ebenfalls Abstriche gemacht werden. Dieser ist relativ empfindlich. Entstandene Kratzer und Scheuerstellen lassen sich selbst mit Politur nicht mehr beseitigen oder zumindest abschwächen.

Filmer LED-Scheinwerfer im Test

Fazit Filmer LED-Scheinwerfer

Die beiden Filmer LED-Scheinwerfer im Test bieten zweifellos eine tolle Optik. Durch die Verwendung von Kunststoff sind die Leuchten zudem sehr leicht. Die Übergänge des Lichtfelds zwischen Seitenbereich und Fahrweg sind bei beiden Modellen recht hart. Beim Chrom sollte die Erwartungshaltung bezüglich der Langlebigkeit nicht zu hoch angesetzt werden. Echte Retro-Liebhaber, die auf Authentizität wert legen, dürften sich außerdem am Kunststoff stören.

Web: www.filmer.de

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test: Auffällig unauffällig

Nach dem Test des SKS Blade MTB Schutzblech-Sets haben wir uns dem S-Blade und S-Board gewidmet. Die ebenfalls im Set angebotenen Schutzbleche sind speziell für Road und Allroad konzipiert. Auch bei diesen Modellen verspricht der in Sundern beheimatete Hersteller eine sehr schnelle und unkomplizierte Montage. Wir haben die aus schlagfestem Hochleistungskunststoff gefertigten Spritzschützer für einen Test an unseren Crosser geschnallt.

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test

Wenn es darauf ankommt: Extrem schnelle Montage für spontane Einsätze

Eine dauerhafte Montage von Schutzfängern kommt für uns an einem Crosser oder Rennrad nicht in Frage. Es muss also eine schnell montierbare und unkomplizierte Lösung zum Einsatz kommen. In diesem Punkt kann das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad auf jeden Fall volle Punktzahl einfahren. Dank der Quick-Release Befestigungen sind sowohl das vordere als auch hintere Schutzblech mit wenigen Handgriffen am Bike fixiert. Eine permanente Verschraubung oder spezielle Adapter sind nicht notwendig. Wobei wir kurz auf die Bezeichnung Schutzbleche eingehen wollen: Blech ist eigentlich die falsche Bezeichnung, handelt es sich genau genommen um schlagfestes Kunststoff. Und dieser ist zudem extrem flexibel und formbeständig.

Wie wird das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad am Bike montiert?

Wie bereits erwähnt geschieht die Montage am Bike völlig werkzeuglos. Lediglich bei der Erstmontage kann es erforderlich werden, dass der Winkel des hinteren S-Blade Schutzblechs mit Hilfe eines 4 Millimeter Innensechskantschlüssels justiert werden muss. Das war es dann schon. Befestigt wird das S-Blade mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Ebenso unkompliziert gestaltet sich die Montage des vorderen S-Boards. Zwei Gummistraps ermöglichen eine Fixierung an Gabeln mit unterschiedlichen Durchmessern. Somit stellen auch Aero-Gabeln kein Problem dar.

SKS S-Blade und S-Board Set: Auffällig unauffällig

Auffällig unauffällig gestalten sich mit dem SKS S-Blade und S-Board Set sowohl tägliche Einsätze im Alltag als auch das Training. Die Fenders fallen nahezu nicht auf, besonders das vordere S-Blade ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar. Auffällig ist beim Fahren auf regennassen Straßen oder Wegen allerdings der recht hohe Schutz vor aufwirbelnder Nässe. Vor allem der Bereich des Rückens und Gesäßes wird ideal geschützt. Nicht ganz vermeiden lassen sich hingegen nasse Füße und Schienbeine. Hier muss in Form von wasserdichten Schuhen oder Socken nachgeholfen werden, aber ansonsten verrichtet das S-Board einen sehr guten Dienst. Ruppige Wege müssen übrigens nicht gescheut werden: Die hochwertig verarbeiteten Fenders sitzen dank der Gummistraps bzw. des auf der Innenseite gummierten Spanngurts bombenfest!

Fazit

Universelle Passform, leichtgewichtig, schnell montierbar und hoher Schutzfaktor: Die perfekte Wahl für ambitionierte Cross-Rider, die auch bei Regenwetter unterwegs sein wollen, ohne sich dabei jedesmal komplett einzusauen. Mit empfohlenen Reifenbreiten von 30 bis 38 Millimetern eignet sich das Set allerdings nur bedingt für Gravelbikes mit sehr breiter Bereifung.

Produktdetails SKS S-Blade und S-Board Set 28″

  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 115 Gramm (vorne) / 93 Gramm (hinten)
  • Material: Schlagfester Hochleistungskunststoff
  • Montage: Quick-Release-Befestigung
  • Radgröße: 27,5″ / 28″
  • Reifenbreite: 30 bis 38 Millimeter
  • Preis: 25,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

SKS Blade Set bringt Farbe ins Spiel: MTB Schutzbleche im Test

Bei Schutzblechen am MTB scheiden sich die Geister. Für die eine Gruppe sind Fenders ein Must-have für Rides bei Regen, für die andere Gruppe hingegen ein optisches No-Go. Doch müssen Schutzbleche wirklich langweilig sein? Diese Frage kann zumindest beim SKS Blade Set verneint werden. Ausgestattet mit optisch abgesetzten Elementen in blau oder grün bringt das Set ordentlich Farbe ins Spiel.

Wir müssen zugeben, dass wir nicht die größten Fans von MTB Schutzblechen sind. Die meist in grau oder schwarz gehaltenen Fenders wirken auf uns am Bike wie Fremdkörper. Allerdings macht ein komplettes Einsauen auf Touren inklusive Beeinträchtigung der Sicht nicht wirklich Sinn, zumal die Witterung in den kommenden Monaten ja doch eher feuchter als trockener wird. Mit dem Blade Set in grün oder blau bietet SKS eine Lösung an, die nur wenig Kompromisse erfordert. Die farblich abgesetzten Spoiler der bewährten Mudguards Shockblade und X-Blade sollen nicht nur den Spritzschutz verbessern, sondern aufgrund des weicheren Kunststoffmaterials gleichzeitig als Kantenschoner beim Auf- und Absteigen dienen.

Flexibel und bruchsicher: SKS Blade Set aus 2-Komponenten Kunststoff

Gefertigt sind die Schutzbleche aus einem 2-Komponenten Kunststoff. Auffallend ist die hohe Flexibilität des Materials. Obwohl die Schutzbleche sehr formbeständig sind, geben diese bei einwirkenden Kräften von außen nach und nehmen danach sofort wieder ihre ursprüngliche Form an. Das Ganze geschieht ohne bleibende Schäden. Für den MTB Bereich natürlich optimal, da ein Sturz nie ausgeschlossen werden kann. Ausgelegt ist das Set für 29″ Laufräder, passt aber auch hervorragend für 27,5″ Bikes. Die empfohlene Reifenbreite beträgt zwischen 2.0″ und 3.0″, das von uns nachgemessene Gewicht liegt bei 108 Gramm (vorne) bzw. 228 Gramm (hinten). Werte, die selbst Leichtbau-Fanatiker überzeugen dürften.

Quick-Release-Adapter gewährleistet eine einfache und schnelle Befestigung

Überzeugend ist auch die Montage der Schutzbleche am Bike oder E-Bike. Für die Befestigung des Shockblades muss vor der ersten Fahrt ein Quick-Release-Adapter von unten im Gabelschaft montiert werden. Für unterschiedliche Durchmesser liegen verschiedene Konus-Adapter bei – sogar an den dafür benötigten Innensechskantschlüssel wurde gedacht. Danach wird das Shockblade einfach nur noch aufgeschoben oder – für die Demontage – runtergezogen. Eine geniale Lösung! Weitere Einstellungen sind nicht erforderlich, wodurch wir uns jetzt direkt dem hinteren Schutzblech zuwenden können.

Mit wenigen Handgriffen am Bike oder E-Bike montiert: Das hintere X-Blade Schutzblech

Das hintere X-Blade wird lediglich mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze befestigt. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Das geht echt schnell von der Hand und ermöglicht so eine unglaublich schnelle Montage bzw. Demontage des hinteren Schutzblechs. Abschließend kann im letzten Schritt noch der Winkel und Abstand zum Hinterrad eingestellt werden. Hierfür wird ein 4 mm Innensechskantschlüssel benötigt, der in diesem Fall allerdings nicht zum Lieferumfang gehört.

SKS Blade Set im Test: Der Regen kann kommen

Das Set begeistert durch einen sehr guten Schutz. Besonders das äußerst unangenehme Durchnässen der Hose im Po-Bereich gehört mit dem X-Blade der Vergangenheit an. Gleiches gilt für den Rückenbereich, wodurch ein schnelles Auskühlen verhindert wird. Der auf der Innenseite gummierte Spanngurt gewährleistet selbst auf schlechteren Wegstrecken einen sicheren Halt. Da verrutscht nichts. Einen ebenso souveränen Eindruck hinterlässt das vordere Shockblade. Der Fender sitzt perfekt und bietet einen guten Schutz vor hochspritzendem Wasser und Dreck. Lediglich bei den Schuhen muss für zusätzlichen Schutz in Form von wasserdichten Socken etc. gesorgt werden. Ein Traum: Das Gesicht und die Brille werden nicht mehr eingesaut, das alleine ist die Sache schon wert!

Fazit SKS Blade Set

Das SKS Blade Set lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell am Bike oder E-Bike montieren und bietet einen sehr guten Schutz. Ebenfalls auf hohem Level präsentieren sich die Verarbeitungsqualität sowie das coole Design.

Produktdetails SKS Blade Set 29 Zoll

  • Erhältlich in zwei Farboptionen: Schwarz/grün oder schwarz/blau (im Test)
  • Gewicht: 108 Gramm (vorne) / 228 Gramm (hinten)
  • Material: 2-Komponenten Kunststoff
  • Montage: Quick-Release-Adapter (vorne) / Spanngurt-Spannhebel (hinten)
  • Preis: 44,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Die Sigma iD.FREE Multisportuhr besticht durch eine Vielzahl an Funktionen. Auf dem smarten Alleskönner sind nicht weniger als sechs Sportprofile wie Radfahren und Laufen installiert. Sinnvolle Features wie Höhenmessung, Wettertrend und Kompass sollen Outdoor-Enthusiasten bei ihren Aktivitäten unterstützen. Selbst ein Crash Alert ist mit an Bord. Und das Ganze gibt es für knapp 170 Euro. Kann die Multisportuhr allerdings wirklich überzeugen?

Mit Blick auf die vielen Funktionen der Sigma iD.FREE Multisportuhr ist der Preis von knapp 170 Euro schon sehr klein. Sportuhren anderer Hersteller mit vergleichbaren Funktionen kosten deutlich mehr und machen dieses Modell nicht nur für Sparfüchse interessant. Wir konzentrieren uns in diesem Test auf die für das Biken wichtigen Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören unter anderem GPS Empfang, Navigation, Bedienbarkeit und Ablesbarkeit. Zum Lieferumfang gehört eine SnapOn Bike Mount Befestigung, die eine schnelle und einfache Platzierung der Multisportuhr am Lenker ermöglicht. Natürlich kann die Uhr alternativ auch am Handgelenk getragen werden, aber wie gesagt: Bei uns dreht sich alles ums Biken.

Bis ins kleinste Detail nachvollziehbare Touren

Gesteuert wird die Multisportuhr über vier Tasten. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich schnell durch die Menüs blättern und Einfluss auf individuelle Daten nehmen. Mit einem Anzeigefeld von 24 x 21 mm ist die 42 Gramm leichte Smartwatch wirklich smart. Die Ablesbarkeit ist dank der hochauflösenden und kontrastreichen Darstellung dennoch sehr gut. Besonders bei der Navigation ein Muss, da die am Lenker befestigte Uhr recht weit von den Augen entfernt ist. Lediglich die etwas kleiner und nicht fett abgebildeten Ziffern lassen sich schlecht ablesen. Im Dunkeln lässt sich mittels der beiden unteren Tasten die Hintergrundbeleuchtung anschalten. Diese erlischt nach wenigen Sekunden automatisch. Für die Navigation im Dunkeln eher suboptimal.

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Um die Sigma iD.FREE Multisportuhr optimal nutzen zu können, empfiehlt sich auf jeden Fall die Anbindung an das Smartphone und/oder den heimischen PC. Sigma stellt diesbezüglich zwei kostenfreie Anwendungen zur Verfügung: Das Sigma Data Center für den PC und die Sigma Link App. Die App zeigt eine Übersicht aller Daten, das Data Center bietet viele zusätzliche Funktionen. So ist hier nicht nur eine detaillierte Analyse der Daten möglich, sondern auch der Datenaustausch. Geplante und gefahrene Touren lassen sich bis ins Detail nachvollziehen und die Kartenansicht lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Wer die Sigma iD.FREE Multisportuhr nutzt, sollte sich also unbedingt die PC Software installieren. Die Anbindung an die Sigma Cloud ist möglich, aber kein Muss.

Doch zurück zur Uhr. Ein zuverlässiger GPS-Empfang ist für uns unabdingbar. Nicht nur für die Navigation durch fremde Gefilde, sondern auch im Falle eines Crashs. Diesbezüglich können wir bei der Sigma iD.FREE grünes Licht geben. Die Verbindung ist stabil und selbst in den tiefsten Wäldern der Eifel konnten wir zu keiner Zeit ein Problem mit dem Empfang feststellen. Lediglich der erstmalige Aufruf zu Beginn einer Tour lässt dann das eine oder andere Mal etwas auf sich warten. Das geht bei den Sigma Bike-Computern der ROX Modellreihe wesentlich schneller. Sobald die Verbindung steht, überzeugt diese allerdings durch Zuverlässigkeit. Ein sicheres Navigieren ist mit der Uhr also kein Problem.

Sigma iD.FREE Multisportuhr mit Navigation und barometrischer Höhenmessung

Da es sich um ein Monochrome-Display handelt, geschieht die Navigation lediglich per Richtungsanzeige. Für eine bessere Orientierung zeigt eine feine Linie den weiteren Verlauf der Strecke an. Beim Verlassen des Tracks wird eine Warnmeldung eingeblendet. Übertragen wird die geplante Tour vorab über das Sigma Data Center oder die Sigma Link App. Eine weitere Möglichkeit bietet die Anbindung des Smartphones in Verbindung mit der Komoot App. Die Abbiegehinweise werden dann direkt auf der Sigma iD.FREE angezeigt und optisch durch das Smart Light unterstützt. Ein weiteres Feature bei der Navigation ist die Möglichkeit des Setzens individueller POIs auf dem Track. Bei Erreichen der jeweiligen Position erscheint auf dem Display eine Notiz.

Die genaue Angabe erkämpfter Höhenmeter steht und fällt bei vielen Apps durch die Messung per GPS. Wer genaue Angaben möchte, sollte auf eine barometrische Höhenmessung zurückgreifen. Auch in diesem Punkt weiß die Sigma iD.FREE Multisportuhr durch die integrierte Funktion zu überzeugen. Ebenfalls positiv fallen die konfigurierbaren Sportprofile auf. Fünf Datenseiten mit bis zu drei Datenfeldern ermöglichen einen schnellen Blick auf die gewünschten Anzeigedaten. Mehr als drei Datenfelder machen angesichts des recht kleinen Displays auch keinen Sinn. Die Auswahl der möglichen Datenfelder ist sehr umfangreich und beinhaltet unter anderem ein Höhenprofil und einen Wettertrend.

An feinen Detaillösungen spart die Uhr trotz des überschaubaren Preises nicht. So reduziert der leicht erhöhte Rand die Gefahr von Kratzern im Display. Auch optisch lässt sich mit wenig Aufwand ein großer Effekt erzielen. Dank der Schnellverschlüsse lassen sich die Silikonarmbänder schnell austauschen. Sigma bietet diesbezüglich optional passende Armbänder in weiteren Farben an. Ein zusätzliches Feature ist der Crash Alert, den wir glücklicherweise nicht in der Praxis testen konnten bzw. mussten. Funktionieren soll das Ganze so: Sobald die iD.FREE einen Sturz erkannt hat, kann der Nutzer innerhalb von 30 Sekunden dem System eine Rückmeldung geben. Geschieht dies nicht, werden die als Notfallkontakte hinterlegten Nummern per SMS benachrichtigt.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten

Als Multisportuhr geizt die bis 50 Meter wasserdichte Sigma iD.FREE nicht mit einem vielfältigen Funktionsumfang. Die Herzfrequenzmessung per PPG-Sensor am Handgelenk ermöglicht ein effizientes Training und mit Hilfe ausgewählter Trainingsprogramme können bestimmte Ziele leichter erreicht werden. Im Alltag bietet das Activity Tracking einen Blick auf die zurückgelegten Schritte und die dabei verbrauchten Kalorien. Sogar eine Überwachung der Schlafphasen ist möglich. Der Einsatzbereich der Uhr ist so immens breit, dass eine komplette Beschreibung den Umfang dieses Tests weit überschreiten würde. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten.

So gefällt uns nicht, dass sich die Sigma iD.FREE nicht ausschalten lässt. Da die Akkulaufzeit ziemlich knapp bemessen ist, muss die Uhr selbst bei Nichtgebrauch vor der nächsten Tour unbedingt geladen werden. Mit GPS und Pulsmessung lässt sich die Uhr knapp 8 Stunden im Dauerbetrieb nutzen. Smart Notifications sind natürlich eine tolle Sache, doch die dem smarten Display geschuldeten kleinen Schriftzeichen erschweren das Lesen der eingehenden Nachrichten. Verbesserungswürdig ist auch die Synchronisation mit dem Smartphone, die klappt leider nicht immer auf Anhieb und muss dann wiederholt werden.

Fazit

Trotz des niedrigen Preises kann die Sigma iD.FREE in vielen Belangen mit teureren Modellen mithalten. Positiv hervorzuheben sind das schlanke Erscheinungsbild, die gute Verarbeitung und die vielen Funktionen. Besonders die Navigation und der Crash Alert bieten beim Biken einen absoluten Mehrwert. Der SnapOn Bike Mount Sockel ermöglicht zudem eine schnelle und unkomplizierte Befestigung am Lenker. Die Akkulaufzeit geht angesichts des Preises in Ordnung, etwas mehr würde der Multisportuhr aber gut zu Gesicht stehen.

Produktdetails Sigma iD.FREE

  • Gewicht: 42 Gramm
  • Größe: Etwa 52 x 35 x 13 mm (inklusive Bedienknöpfe und Befestigungssockel Armband)
  • Anzeigefeld: 24 x 21 mm
  • Material Display: Mineralglas
  • Material Arband: Silikon
  • Wasserdicht: Bis 5 ATM (50 Meter)
  • Verfügbare Farben: Plum (im Test), Gray, Green, Blue
  • Lieferumfang: SnapOn Bike Mount, Ladekabel
  • Preis: 169,95 Euro

Web: https://www.sigmasport.com

SIGMA Buster 2000 HL im Test – Bring on the night!

Endlich ist es soweit – die Bike Saison 2022 hat begonnen, und auch in diesem Jahr stehen spannende Night Rides und 24h Rennen auf dem Programm. Da darf gutes Equipment nicht fehlen! Die Helmleuchte SIGMA Buster 2000 HL verspricht mit satten 2000 Lumen und einer Brenndauer von bis zu 20 Stunden ein guter Begleiter für jeden Night Ride zu sein. Wir haben das gute Stück getestet.

Technik, die begeistert.

Im Lieferumfang der SIGMA Buster 2000 HL sind neben der Helmleuchte selbst viele gutdurchdachte Einzelteile enthalten. So findet sich in der schicken Umverpackung unter anderem ein leistungsstarkes Battery Pack, das mittels vierstufigem Indikator seinen Ladezustand anzeigt. Mit Hilfe zweier Silikon Straps lässt sich die ca. 330 Gramm leichte Batterie sicher und kratzfrei am Rahmen befestigen. Bei Verwendung als Helmlampe, dafür ist die SIGMA Buster 2000 HL ja gedacht, ziehen wir aus Sicherheitsgründen jedoch die Verwahrung des Battery Packs mittels des mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack vor.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine, kabellose Remote Control, die sich mit einem O-Ring einfach am Lenker anbringen lässt und die Bedienung der SIGMA Buster 2000 HL durch fluoreszierender Tasten auch im Dunkeln ermöglicht. Zur Fixierung der Helmleuchte finden sich drei verschiedene Halterungen: Ein universeller Silikon-Strap, ein Helmhalter mit Klettverschluss sowie ein GoPro Adapter. Eine Lenkerhalterung gehört leider nicht zum Lieferumfang. Doch das nicht ohne Grund, wie wir von SIGMA erfuhren.

„Die Lenkerhalterungen werden in Deutschland nicht mitgeliefert, da die BUSTER-Leuchten Serie wegen der StVZO vom Gesetzgeber her nicht am Lenker angebracht werden dürfen. Im Ausland sind die Busters als Helm- und Lenkerleuchten erhältlich.“ – SIGMA-ELEKTRO GmbH

Die SIGMA Buster 2000 HL selbst wirkt durch ihr schlichtes Design und die eloxierte Aluminiumoberfläche mega edel! Sie drückt mit nur 112 Gramm auf unsere Waage und verfügt über insgesamt 7 Leuchtmodi, mit 2000 Lumen im High Power Modus. Leuchtmittel ist das sogenannte Cree LED, das sich durch geringen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer auszeichnet.

Einfache Montage.

Auch wenn die Vielzahl des Zubehör anfangs fast etwas unübersichtlich wirkt, ist die Montage der SIGMA Buster 2000 HL dann doch denkbar einfach und unkompliziert. Die Lampe wird auf der Führungsschiene der Helmhalterung fixiert und diese mittels Klettband an den Belüftungslöchern des Helms befestigt. Das klappt einwandfrei und hält erstaunlich zuverlässig. Die Kabel der Helmleuchte und des Battery Packs werden per praktischem Stecksystem verbunden. Sowohl Batterie als auch Lampe sind übrigens spritzschutzgeschützt nach IP44.

Ja, das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf wirkt anfangs etwas ungewohnt, vergisst man aber doch recht schnell.

Starke Leistung.

SIGMA verspricht nach einer Ladezeit des Battery Packs von 5h eine maximale Leuchtdauer von unglaublichen 20h im Eco Modus und 2,5h im High Power Modus. Weitere 5 Leuchtmodi stehen dem Rider zur Verfügung, die mittels Klick auf der Fernbedienung oder an der Lampe selbst gewechselt werden können. Die vom Hersteller angegeben Zeiten konnten wir im Versuch (bei Raumtemperatur) nachvollziehen. Die Lampe erhitzte sich dabei zwar recht stark, die Wärmeentwicklung war im „echten“ Einsatz dank Kühlrippen und Fahrtwind allerdings kein Thema mehr.

Fazit

Robustes und kompaktes Powerpaket, tolle Ausstattung, praktische und durchdachte Features wie USB Port am Battery Pack und Fernbedienung. Dazu eine satte, homogene Ausleuchtung und ein leistungsstarker 6400 mAh Akku mit langem Atem. Hoher Tragekomfort. Perfekt für die abendliche Gravel Runde, und in Kombination mit der SIGMA Buster 700 HL am Lenker überzeugend für anspruchsvolle, trail-lastige Rides! Einziges klitzekleines Manko: die Schaltlogik. Man muss nacheinander sich durch alle 7 Leuchtmodi durchklicken, was mitunter etwas nervt. Weniger wäre hier vielleicht tatsächlich mehr. Tolles Feature des Battery Packs: ein USB Port ermöglicht das Laden anderer Geräte.

Korrektes Preis Leistungsverhältnis. Daumen hoch – night rides, wir kommen!

Produktdetails SIGMA Buster 2000 HL:

  • 7 Lichtmodi
    • High Power (2000 Lumen, 2,5h)
    • Power (1300 Lumen, 5h)
    • Standard (600 Lumen, 10h)
    • Eco (300 Lumen, 20h)
    • Blinkmodi: Flash (9h), Pulse (11h), SOS (10h)
  • Leuchtweite: 200 Meter
  • Gewicht: 105 Gramm
  • Spritzwassergeschützt IP44
  • Ladezeit 5h
  • Akku Kapazität: 6400 mAh
  • Lieferumfang
    • Lampe
    • Battery Pack
    • Ladegerät
    • Remote Control
    • Verlängerungskabel
    • Helmhalterung
    • Actioncam-Halterung

https://www.sigmasport.com/de/startseite

MTB 24-Stunden-Rennen: Die Termine 2022

24h Mountainbike-Rennen am Alfsee

  • Austragungsort: Rieste / Alfsee
  • Termin: 20.05. – 22.05.2022
  • Web: 24h-alfsee.de

24h MTB Race München

Bulls Night on Bike

  • Austragungsort: Radevormwald / Bergisches Land
  • Termin: 17.06. – 19.06.2022
  • Web: www.night-on-bike.de

Heavy24

Stöffel Race

2much4you

Driedorfer 24 Stunden Mountainbike Rennen

Rose 24 Stunden von Duisburg

SIGMA Buster 700 HL Helmleuchte im Test- wenn die Nacht zum Tag werden muss

Sigma Buster 700 HL

Als Frischluftfanatikerin hat man‘s im Winter nicht gerade leicht. Nass- bis eisigkaltes Wetter, in der Eifel gern von Oktober bis März, ist an sich schon schlimm genug. Das kurze Zeitfenster, an dem so etwas ähnliches wie Tageslich durch das Fenster dämmert, gibt dem inneren Schweinehund den Rest. Rolle fahren oder Indoor Cycling sind maximal second best, eigentlich aber keine Option. Was also tun, um nach Feierabend doch noch eine Runde drehen zu können? Licht muss her – und um mir meine Angst vor Schatten und Dunkelheit zu nehmen sogar eine ganze Menge. Die Sigma Buster 700 HL verspricht viel Licht für wenig Geld – also ab auf den Helm oder an den Lenker und los gehts!

Die Sigma Buster 700 HL ist ein kleines, 145 Gramm leichtes  Powerpaket, das bis zu 700 Lumen und 100 Meter Leuchtweite schafft. Der integrierte Li-Ionen Akku ist nach 4,5 Stunden mit Standard-Micro-USB Kabel aufgeladen, die Brenndauer langt je nach Leuchtmodus von 2 Stunden (Power – 700 Lumen) über 8 Stunden (Eco – 170 Lumen) bis hin zu 18 Stunden (Flashmodus – wofür braucht man den eigentlich?). Der Einschaltknopf dient gleichzeitig auch als Ladeindikator – das integrierte LED leuchtet unterhalb von 71% Akku-Kapazität grün, bei weniger als 30% rot. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universal-Helmhalterung, die eine horizontale Verstellung am Helm ermöglicht.

Hochwertig verarbeitet, einfache Montage!

Die Sigma Buster 700 HL wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Helm- oder auch Lenker-Montage ist schnell erledigt – sie lässt sich ohne große Friemelei denkbar einfach und ohne zusätzliches Werkzeug bewerkstelligen; dank des Klettbandes hält die Lampe sicher und bombenfest – sogar stundenlang (wir waren hier zunächst etwas skeptisch). Die Bedienung überzeugt, das Ein- und Ausschalten sowie der Lichtmodus-Wechsel ist simpel und intuitiv über einen einzigen Knopf möglich und funktioniert auch einwandfrei mit Handschuhen. Soweit, so gut.

Sigma Buster 700 HL

Und wie sieht es mit der Leuchtkraft aus?

700 Lumen sind schon eine ganze Menge Licht, und speziell für meine Bedürfnisse bei der dunklen Feierabendrunde über den Fahrradweg mehr als ausreichend. Der Lichtkegel genügt, um entfernte Hindernisse rechtzeitig gut wahrnehmen können, seien es größere Beschilderungen oder auch Zweige auf dem Schotterboden. An das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf gewöhne ich mich schnell, und ich fühle mich ausreichend sicher auf meiner Hausrunde. Die vom Hersteller angegebene Brenndauer passt und reicht gut aus. Auf Waldwege und Trails traue ich mich damit allerdings noch nicht. Hier müsste vielleicht noch eine zweite Lichtquelle für mehr Ausleuchtung sorgen.

Fazit Sigma Buster 700 HL

Man kann mit dem handlichen Powerpaket einfach nichts falsch machen. Für die geringe Größe und das kleine Gewicht leistet die Sigma Buster 700 HL erstaunlich viel Licht, und das zum kleinen Preis. Die Helmlampe ist für den nächtlichen Einsatz auf Straßen oder Feldwegen völlig ausreichend. Geht‘s beim Nightride eher traillastig zu, braucht es aber doch ein paar mehr Lumen am Helm. Die Sigma Buster 700 ist dann eine top Ergänzung für den Lenker. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Sigma Buster 700 HL

  • 4 Lichtmodi: Power (700 Lumen), Standard (350 Lumen), Eco (170 Lumen), Flash (700 Lumen)
  • Leuchtweite 100 Meter
  • Gewicht 145 Gramm
  • Spitzwassergeschützt IPX4
  • Ladezeit 4,5h
  • Max. Brenndauer: 2h (Powermodus) – 18h (Flashmodus)
  • https://www.sigmasport.com

Baiki – hält dein Zeug an deinem Fahrrad – oder? Test

Keine Feierabendrunde ohne Gretchenfrage: Riskier‘ ich’s ohne, oder muss der Rucksack mit? Aus der Not entstand die Idee des Start-Up Gründers Mathias Kimmling: Baiki, ein universelles Silikonband in Bikeform, praktisch, stylisch und erschwinglich, das Ersatzschlauch und Regenjacke sicher am Bike befestigen soll.

baiki

Baiki ist ein elastisches Silikonband, das dank seiner besonderen Form unzählige Befestigungsmöglichkeiten am Fahrrad bieten soll – seien es Teile der Ausrüstung wie Luftpumpe, Schlauch oder Handy, seien es Fixierungen von Lampe oder Helm als provisorische Reparatur unterwegs. Mit gerade mal 10 Gramm Eigengewicht soll das Allroundtalent bis 800 Gramm belastbar und bis zu 250% seiner Größe dehnbar sein.

baiki

Baiki ist definitiv ein echter Hingucker. Im Test hatten wir das Baiki Farbset zum Preis von 22,99 Euro mit vier Baikis, umweltschonend verpackt und mit kurzer Anleitung, in den Farben pink, blau, weiß und schwarz. Die Montage scheint denkbar einfach: Teile des flexiblen Materials werden am Rahmen des Bikes befestigt, zusätzliches Werkzeug wird dazu nicht benötigt; aus den Rädern entstehen so Schlaufen von ca. 5 cm Durchmesser, die Gegenstände sicher fixieren sollen.

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In der Praxis mussten wir zunächst schon ein bisschen friemeln, und die Montage am Rahmen unseres Mountainbikes funktionierte aufgrund des größeren Durchmessers nicht auf Anhieb. Mit ein bisschen Übung ließen sich Regenjacke und Fahrradschlauch aber schließlich problemlos fixieren – und blieben auch bei längeren Singletrails über Stock und Stein an Ort und Stelle. Baiki hielt auch der Belastungsprobe durch die Wasserflasche stand, überzeugte uns hier aber nicht zu 100%: Zum einen mussten wir auf einen schnellen Zugriff während der Fahrt verzichten, den ein Flaschenhalter ermöglicht. Zum anderen schaukelte die Flasche bei stärkeren Unebenheiten und klapperte am Rahmen.

Nach jedem Einsatz zog sich Baiki übrigens wieder einwandfrei zu seiner Ausgangsgröße und -form zurück.

Fazit Baiki

Mega Idee – stylisch, praktisch, strapazierfähig und vielfältig einsetzbar. Sehen wir in erster Linie für den urbanen (Rennrad-) Einsatz und zum Transport leichter Gegenstände wie Regenjacke oder Schlauch. Bei ruppigeren MTB-Touren oder schweren Gegenständen greifen wir zwar immer noch lieber zum Rucksack, haben Baiki für ‚Notfälle‘ aber von nun an immer dabei. Faires Preis-Leistungsverhältnis!

Produktdetails Baiki

  • Erhältlich in pink, blau, weiß und schwarz
  • Gewicht: etwa 10 Gramm
  • Einzelpreis: 7,49 Euro bzw. 7,99 Euro im Geschenkumschlag
  • www.baiki.eu