SIGMA Buster 700 HL Helmleuchte im Test- wenn die Nacht zum Tag werden muss

Sigma Buster 700 HL

Als Frischluftfanatikerin hat man‘s im Winter nicht gerade leicht. Nass- bis eisigkaltes Wetter, in der Eifel gern von Oktober bis März, ist an sich schon schlimm genug. Das kurze Zeitfenster, an dem so etwas ähnliches wie Tageslich durch das Fenster dämmert, gibt dem inneren Schweinehund den Rest. Rolle fahren oder Indoor Cycling sind maximal second best, eigentlich aber keine Option. Was also tun, um nach Feierabend doch noch eine Runde drehen zu können? Licht muss her – und um mir meine Angst vor Schatten und Dunkelheit zu nehmen sogar eine ganze Menge. Die Sigma Buster 700 HL verspricht viel Licht für wenig Geld – also ab auf den Helm oder an den Lenker und los gehts!

Die Sigma Buster 700 HL ist ein kleines, 145 Gramm leichtes  Powerpaket, das bis zu 700 Lumen und 100 Meter Leuchtweite schafft. Der integrierte Li-Ionen Akku ist nach 4,5 Stunden mit Standard-Micro-USB Kabel aufgeladen, die Brenndauer langt je nach Leuchtmodus von 2 Stunden (Power – 700 Lumen) über 8 Stunden (Eco – 170 Lumen) bis hin zu 18 Stunden (Flashmodus – wofür braucht man den eigentlich?). Der Einschaltknopf dient gleichzeitig auch als Ladeindikator – das integrierte LED leuchtet unterhalb von 71% Akku-Kapazität grün, bei weniger als 30% rot. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universal-Helmhalterung, die eine horizontale Verstellung am Helm ermöglicht.

Hochwertig verarbeitet, einfache Montage!

Die Sigma Buster 700 HL wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Helm- oder auch Lenker-Montage ist schnell erledigt – sie lässt sich ohne große Friemelei denkbar einfach und ohne zusätzliches Werkzeug bewerkstelligen; dank des Klettbandes hält die Lampe sicher und bombenfest – sogar stundenlang (wir waren hier zunächst etwas skeptisch). Die Bedienung überzeugt, das Ein- und Ausschalten sowie der Lichtmodus-Wechsel ist simpel und intuitiv über einen einzigen Knopf möglich und funktioniert auch einwandfrei mit Handschuhen. Soweit, so gut.

Sigma Buster 700 HL

Und wie sieht es mit der Leuchtkraft aus?

700 Lumen sind schon eine ganze Menge Licht, und speziell für meine Bedürfnisse bei der dunklen Feierabendrunde über den Fahrradweg mehr als ausreichend. Der Lichtkegel genügt, um entfernte Hindernisse rechtzeitig gut wahrnehmen können, seien es größere Beschilderungen oder auch Zweige auf dem Schotterboden. An das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf gewöhne ich mich schnell, und ich fühle mich ausreichend sicher auf meiner Hausrunde. Die vom Hersteller angegebene Brenndauer passt und reicht gut aus. Auf Waldwege und Trails traue ich mich damit allerdings noch nicht. Hier müsste vielleicht noch eine zweite Lichtquelle für mehr Ausleuchtung sorgen.

Fazit Sigma Buster 700 HL

Man kann mit dem handlichen Powerpaket einfach nichts falsch machen. Für die geringe Größe und das kleine Gewicht leistet die Sigma Buster 700 HL erstaunlich viel Licht, und das zum kleinen Preis. Die Helmlampe ist für den nächtlichen Einsatz auf Straßen oder Feldwegen völlig ausreichend. Geht‘s beim Nightride eher traillastig zu, braucht es aber doch ein paar mehr Lumen am Helm. Die Sigma Buster 700 ist dann eine top Ergänzung für den Lenker. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Sigma Buster 700 HL

  • 4 Lichtmodi: Power (700 Lumen), Standard (350 Lumen), Eco (170 Lumen), Flash (700 Lumen)
  • Leuchtweite 100 Meter
  • Gewicht 145 Gramm
  • Spitzwassergeschützt IPX4
  • Ladezeit 4,5h
  • Max. Brenndauer: 2h (Powermodus) – 18h (Flashmodus)
  • https://www.sigmasport.com

Baiki – hält dein Zeug an deinem Fahrrad – oder? Test

Keine Feierabendrunde ohne Gretchenfrage: Riskier‘ ich’s ohne, oder muss der Rucksack mit? Aus der Not entstand die Idee des Start-Up Gründers Mathias Kimmling: Baiki, ein universelles Silikonband in Bikeform, praktisch, stylisch und erschwinglich, das Ersatzschlauch und Regenjacke sicher am Bike befestigen soll.

baiki

Baiki ist ein elastisches Silikonband, das dank seiner besonderen Form unzählige Befestigungsmöglichkeiten am Fahrrad bieten soll – seien es Teile der Ausrüstung wie Luftpumpe, Schlauch oder Handy, seien es Fixierungen von Lampe oder Helm als provisorische Reparatur unterwegs. Mit gerade mal 10 Gramm Eigengewicht soll das Allroundtalent bis 800 Gramm belastbar und bis zu 250% seiner Größe dehnbar sein.

baiki

Baiki ist definitiv ein echter Hingucker. Im Test hatten wir das Baiki Farbset zum Preis von 22,99 Euro mit vier Baikis, umweltschonend verpackt und mit kurzer Anleitung, in den Farben pink, blau, weiß und schwarz. Die Montage scheint denkbar einfach: Teile des flexiblen Materials werden am Rahmen des Bikes befestigt, zusätzliches Werkzeug wird dazu nicht benötigt; aus den Rädern entstehen so Schlaufen von ca. 5 cm Durchmesser, die Gegenstände sicher fixieren sollen.

baiki

In der Praxis mussten wir zunächst schon ein bisschen friemeln, und die Montage am Rahmen unseres Mountainbikes funktionierte aufgrund des größeren Durchmessers nicht auf Anhieb. Mit ein bisschen Übung ließen sich Regenjacke und Fahrradschlauch aber schließlich problemlos fixieren – und blieben auch bei längeren Singletrails über Stock und Stein an Ort und Stelle. Baiki hielt auch der Belastungsprobe durch die Wasserflasche stand, überzeugte uns hier aber nicht zu 100%: Zum einen mussten wir auf einen schnellen Zugriff während der Fahrt verzichten, den ein Flaschenhalter ermöglicht. Zum anderen schaukelte die Flasche bei stärkeren Unebenheiten und klapperte am Rahmen.

Nach jedem Einsatz zog sich Baiki übrigens wieder einwandfrei zu seiner Ausgangsgröße und -form zurück.

Fazit Baiki

Mega Idee – stylisch, praktisch, strapazierfähig und vielfältig einsetzbar. Sehen wir in erster Linie für den urbanen (Rennrad-) Einsatz und zum Transport leichter Gegenstände wie Regenjacke oder Schlauch. Bei ruppigeren MTB-Touren oder schweren Gegenständen greifen wir zwar immer noch lieber zum Rucksack, haben Baiki für ‚Notfälle‘ aber von nun an immer dabei. Faires Preis-Leistungsverhältnis!

Produktdetails Baiki

  • Erhältlich in pink, blau, weiß und schwarz
  • Gewicht: etwa 10 Gramm
  • Einzelpreis: 7,49 Euro bzw. 7,99 Euro im Geschenkumschlag
  • www.baiki.eu

Tacx Cycletrainer Blue Matic im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 3 in unserer Testreihe ist der Cycletrainer BLUE MATIC des niederländischen Unternehmens Tacx, das sich auf die Entwicklung von Trainingsgeräten für Radsportler spezialisiert hat. Der Basic-Trainer Tacx BLUE MATIC ist für 26 – 29 Zoll Laufräder geeignet und verfügt über einen maximalen Widerstand von 700 Watt.

Tacx Cycletrainer Blue Matic – Technische Daten

Bezeichnung Tacx Cycletrainer Blue Matic
Preis 159,00 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 10 Stufen
Max. Bremsleistung 700 Watt*
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit k. A.
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 29 Zoll (Laufrad-Außendurchmesser 600 bis 710 mm)
Einspannung Fahrrad Schnellspann-Mechanismus
Zusammenklappbar ja

*Herstellerangaben

Montage

Der Aufbau des Tacx Cycletrainer BLUE MATIC gestaltet sich kinderleicht: Der Rahmen wird aufgeklappt und Gummifüsse aufgesteckt. Im zweiten Schritt wird die Bremseinheit in einer von zwei möglichen Positionen, abhängig vom Raddurchmesser, montiert. Anschließend wird am Hinterrad der Schnellspanner eingebaut. Großer Vorteil des Tacx Systems: Neben dem im Lieferumfang enthaltene Standard-Schnellspanner sind auch diverse andere Achsen bestellbar, wie zum Beispiel eine Steckachse 10mm für E-Thru Gewinde. Das Bike kann nun im Rollentrainer fixiert und eine Feinjustierung des Bremszylinders vorgenommen werden. Zu guter letzt muss nur noch der Schalter zur Leistungseinstellung am Lenker angebracht werden. Mitgelieferte Klemmgummis helfen bei der Anpassung an den Lenkerdurchmesser. Und schon kann‘s los gehen!

Im Einsatz

Der Tacx Cycletrainer BLUE MATIC macht rein optisch dank sehr hochwertiger, solider  Verarbeitung einiges her. Die Hebel zur Fixierung des Bikes im Spannmechanismus bzw. zur Anpressung des Bremszylinders liegen gut in der Hand und sind schön leichtgängig. Das Rad lässt sich einfach einspannen und sitzt optimal stabilisiert im Rollentrainer. Nicht ganz so optimal: der Schalter zur Widerstandseinstellung am Lenker ist eher schwergängig, die Anzeige kontrastarm und nur bei guter Ausleuchtung ablesbar. Beeindruckend hingegen die 700 Watt Power des Rollentrainers: 10 Bremswiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung und decken einen großen Widerstandsbereich ab. Die höheren Stufen sind mit größerer Übersetzung bei mittleren bis guten Konditionslevel kaum noch fahrbar und repräsentieren durchaus anspruchsvolle Anstiege. Mehr braucht es für ein ambitioniertes Training in den eigenen 4 Wänden nicht. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und angenehm, die Geräuschkulisse ist für uns im Rennradsattel mit profilfreien Reifen absolut akzeptabel – in unserer Testreihe war der Tacx Cycletrainer BLUE MATIC tatsächlich der leiseste Vertreter. Beim Training machten sich zwar leichte Vibrationen bemerkbar, die unseren „Fahrspaß“ allerdings in keiner Weise trübten.

Fazit Tacx Cycletrainer Blue Matic Rollentrainer

Gutes Handling, hohe Standfestigkeit, top Verarbeitung und eine ordentliche Portion Power – der Tacx BLUE MATIC überzeugt mit gutem Preis-Leistungsverhältnis und ist Spitzenreiter unserer kleinen Testreihe. 159 Euro sind hier sicherlich gut angelegt für ein hochwertiges Produkt, das beim Wintertraining oder bei Aufwärmphasen vor Wettbewerben wertvolle Dienste leistet. Der niederländische Trainingsspezialist bietet zudem ein reichhaltiges Zubehör-Programm an.

Optional erhältliche Trainer-Achsen für Tacx Blue Matic Rollentrainer

  • Trainer-Achse für E-Thru 10 mm (T1706)
  • Trainer-Achse für E-Thru 12 mm (T1707)
  • Trainerachse M12 x 1,75 für E-Thru (T1708)
  • Trainer-Adapter für Achse X-12 (T1709)
  • Trainer-Achse M12 x 1,5 für E-Thru (T1710)
  • Trainer-Achse M12 x 1 für E-Thru (T1711)

Web

www.tacxgermany.de

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B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 2 in unserer Testreihe ist der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer des französischen Sportartikel-Riesen Decathlon. Das für Rennräder, MTB und Trekkingbikes mit einem Felgendurchmesser zwischen 660 und 710 mm geeignete Einsteigermodell bietet für knapp 100 Euro 7 Widerstandsstufen, eine Lenkerfernbedienung – und immerhin Power von 550 Watt.

B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer – Technische Daten

Bezeichnung B’TWIN IN’RIDE 100
Preis 99,99 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 7 Stufen
Max. Bremsleistung 550 Watt* (bei 50 km/h in Widerstandsstufe 7)
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit k. A.
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad Schnellspann-Mechanismus
Zusammenklappbar ja

*Herstellerangaben

Montage

Ebenso wie das Modell von Klarfit wird der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Nur wenige Handgriffe sind bis zum ersten Einsatz erforderlich: Eine Flügelmutter zur Justierung des Motors muss installiert werden, der dazu benötigte Inbus Schlüssel ist im Lieferumfang enthalten. Am Hinterrad wird außerdem der beiliegende Schnellspanner eingebaut und die Position des Magnetwiderstandes entsprechend der Radgröße eingestellt. Einmalig werden dann nur noch die Spannringe für das Hinterrad ausgerichtet – und schon kann die Achse des Bikes mittels Schnellspanner und Flügelmutter fixiert werden.

Mittels Einstellhebel wird der zuvor grob eingestelle Abstand der Rolle nachjustiert, um optimalen Reifenkontakt sicherzustellen. Last but not least wird der Schalter zur Leistungseinstellung mit der Klemmschelle am Lenker angebracht. Verschiedene Justierringe zur Anpassung an den jeweiligen Lenkerdurchmesser liegen bei. Fertig!

Im Einsatz

Der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer macht einen hochwertigen Eindruck mit sehr solider Verarbeitung und toller Optik. Das Bike sitzt zudem bombenfest in der Spannvorrichtung – top! Nicht ganz überzeugt uns der Speed Controller am Lenker: Die Einstellung der Widerstände ist teilweise etwas schwergängig und optisch nur bei guter Ausleuchtung ablesbar (schwarze Markierung auf schwarzem Grund). 7 Rollwiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung, die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen allerdings eher gering aus. Prima hingegen die Geräuschkulisse – auf dem Rennradsattel mit profilfreien Reifen gibt es nichts zu meckern. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und vibrationsfrei. Genau wie das Klarfit Modell lässt sich der B‘TWIN Trainer nach dem Einsatz platzsparend zusammenklappen. Erwähnenswert ist sicher das breite Zubehör-Spektrum von Decathlon. So lässt sich der B‘TWIN IN‘RIDER 100 mit Hilfe eines Verbindungssets mit Smartphone & Co vernetzen und so zum Beispiel spezielle Trainings-Apps nutzen. Bodenmatte und Vorderradstütze können ebenfalls dazu erstanden werden.

Fazit B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer

Der B‘TWIN IN‘RIDE Rollentrainer von Decathlon macht eine gute Figur. Für kleines Geld gibt‘s nicht nur eine tolle Verarbeitung und eine einfache, schnelle Montage sondern auch ein vibrations- und geräuscharmes Training. Punktabzug gibt’s für die recht unübersichtliche Bedienungsanleitung und die geringen Rollwiderstands-Unterschiede. Überzeugend hingegen das breite Zubehör-Angebot wie zum Beispiel Konnektivität zu Smartphone oder Tablet.

Web

www.decathlon.de

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Klarfit Tourek Rollentrainer im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Ein sehr preisgünstiges Modell stellt der von www.electronik-star.de vertriebene Klarfit Tourek Rollentrainer dar. Für knapp 80 Euro gibt’s 6 Widerstandsstufen, Lenkerfernbedienung und sogar einen Führungsklotz für’s Vorderrad.

Klarfit Tourek Rollentrainer – Technische Daten

Bezeichnung Klarfit Tourek
Preis 79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber)
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 6 Stufen
Max. Bremsleistung keine Angabe
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit 100 kg lt. Website / 120 kg lt. Manual
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad Klemmnabe
Zusammenklappbar ja

Montage

Der Klarfit Tourek Rollentrainer wird nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Lediglich die Abstützschraube zur Bremsmotor-Justierung muss montiert werden. Obligatorisch muss zudem natürlich der im Lieferumfang enthaltene Schnellspanner am Bike ausgetauscht werden (Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb leider nicht zur Verfügung). Nun kann das Bike schon in den Klarfit Tourek Rollentrainer eingespannt werden: Im ersten Schritt wird die Hinterrad-Achse in der Klemmnabe mittels Flügelmutter fixiert – also mit der einen Hand das Bike zwischen den Kupplungen ausgerichtet, mit der anderen die Flügelschraube angezogen. Das ist zwar ein wenig umständlich, funktioniert aber dennoch denkbar schnell und einfach. Anschließend wird der Magnetwiderstand mittels Feststellschraube sowohl zur Anpassung an die Laufradgröße als auch einen schlupffreien, sicheren Reifenkontakt eingestellt. Zuletzt muss nur noch der Speed Controller am Lenker angebracht werden – verschiedene Klemmringe sorgen hierbei für Kompatibilität zu diversen Lenkerdurchmessern – und schon kann’s losgehen.

Im Einsatz

Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat einen durchweg stabilen, sicheren Stand, auch dank der gummierten Füße. Das Bike ist optimal fixiert. Praktisch: der im Lieferumfang enthaltene Führungsklotz für das Vorderrad. Der Speed Controller hat eine super Haptik, die Einstellung des Rollwiderstands erfolgt mühelos und ist optisch gut ablesbar durch die kontraststarke Darstellung. Ein wenig irritiert hat uns zwar, dass anstatt der angekündigten 7 lediglich 6 Stufen zur Verfügung stehen, diese reichen am Ende aber für unsere Zwecke vollends aus. Der Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe. Im Rennradsattel mit profilfreien Reifen ist die Geräuschkulisse des Klarfit Tourek für uns absolut akzeptabel. Als etwas störend empfanden wir allerdings die leichten Vibrationen, die sich bei allen Widerstandsstufen und geringen wie höheren Geschwindigkeiten bemerkbar machten – trotz dämpfender Gummimatte. Nach Gebrauch lässt sich der Rollentrainer übrigens platzsparend zusammenklappen. Leichte Abstriche gibt’s für die Verarbeitung – keine höhere Handwerkskunst, aber zweckdienlich.

Fazit Klarfit Tourek Rollentrainer

Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat eine breite Widerstandsspanne, die ein solides Training zum kleinen Preis ermöglicht. Die schnelle Montage sowie die einfache Bedienbarkeit machen die feste Rolle zu einem guten Trainingspartner. Punktabzug gibt’s lediglich für die leichten Vibrationen.

Web

www.electronik-star.de

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Preiswerte Rollentrainer im Test: Fit für die neue Saison?

Test: Langsam aber sicher werden die Tage wieder länger, und mit jedem Plus an Tageslicht steigt die Vorfreude auf die Bikesaison 2018. Während wir uns schon wie die Wutz auf lange, sonnig-warme Touren in Shorts und Trikot freuen, meldet das schlechte Gewissen nicht ganz unberechtigt ein paar Bedenken an. Schließlich fordern Gänsebraten, Weihnachtskekse und Co. ihren Tribut, und das schmuddelig kalte und nasse Winterwetter macht es dem inneren Schweinehund recht leicht. Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen und sich indoor auf die neue Saison vorbereiten und wieder in Form bringen? Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen.

Rollentrainer im Überblick

Na klar, die Nachteile des Rollentrainings liegen auf der Hand: Kein frischer Fahrtwind um die Nase, kein bisschen Natur vor Augen, eine mehr oder weniger laute Geräuschkulisse und Du bewegst Dich nicht vom Fleck. Andererseits bietet das Rollentraining ein völlig witterungsunabhängiges Training auf dem eigenen Bike, das sich individuell gestalten lässt und außer dem Rollentrainer kein zusätzliches Equipment braucht.  Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten: Bei der sogenannten „freien Rolle“ bewegt sich das Bike auf Walzen, die durch einen Treibriemen miteinander verbunden sind. Da hier nichts eingespannt oder fixiert wird, braucht man schon ein bisschen Übung und hohe Konzentration, um das Gleichgewicht zu halten. Andererseits punktet die freie Rolle mit einem realistischen Fahrgefühl bei geringem Gewicht und kleinem Packmaß. Bei den „Wheel-off-Trainern“ wird das Laufrad des Bikes ausgebaut und der Hinterbau direkt eingespannt. Neben sehr geringer Geräuschentwicklung gibt‘s hier natürlich keinerlei Reifenverschleiß. Die Wheel-off-Trainer sind allerdings recht kostspielig. In unserem Test haben wir uns auf die dritte Variante fokussiert, die „feste Rolle“, bei der das Hinterrad eingespannt und das Bike somit an der Hinterachse fixiert wird. Vorteil: Du kannst abschalten, nach Feierabend einfach mal locker vor Dich hin pedalieren und musst dazu nicht unbedingt allzu tief in die Geldbörse greifen.

Die Rollentrainer im Einzel-Test

Gesamtfazit

Wetterunabhängiges Rollentraining in den eigenen vier Wänden und auf dem eigenen Bike ist mit leichten Abstrichen schon für unter 100 Euro möglich. Allen drei getesteten Basic-Rollentrainern ist eine einfache Montage mit gutem Handling gemein. Auch Geräuschkulisse und Vibrationen hielten sich mehr oder weniger in akzeptablen Grenzen. Schwachstelle bei allen Testmodellen war die eher schwergängige und schlecht ablesbare Lenker-Fernbedienung. Der größte Unterschied zeigte sich in der subjektiv wahrgenommenen Bremsleistung: Diesbezüglich konnte uns der Tacx BLUE MATIC mit Abstand am meisten überzeugen, der selbst ambitionierten Bikern auf Dauer genug Bremsleistung entgegensetzt.

Die Details im Überblick

Bezeichnung Klarfit Tourek B’Twin In’Ride 100 Tacx Blue Matic
Preis 79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber) 99,99 Euro 159,00 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand Magnetwiderstand Magnetwiderstand
Bremswiderstände 6 Stufen 7 Stufen 10 Stufen
Max. Bremsleistung keine Angabe 550 Watt 700 Watt
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit 100 kg (Website)120 kg (Manual) keine Angabe keine Angabe
Mögliche Rad-Durchmesser 26 – 28 Zoll 26 – 28 Zoll 26 – 29 Zoll (Laufrad-Außendurchmesser 600-710mm)
Einspannung Fahrrad Klemmnabe Schnellspann-Mechanismus Schnellspann-Mechanismus
Vibration ●●
Verarbeitung ●●
Faltbar ja ja ja
Zubehör + + ++
Hinweis Führungsklotz für Vorderrad im Lieferumfang enthalten
Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb nicht zur Verfügung
Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen eher gering aus Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen signifikant

Tipps

Die Hersteller bieten ein mehr oder weniger breites Zubehörspektrum für ein angenehmeres Training an. Aufgrund von hohem Materialverschleiß definitiv empfehlenswert ist die Verwendung spezieller Rollentrainer-Reifen. Grundsätzlich gilt: keine Reifen mit grobem Profil! Auch Trainingsmatten sind eine sinnvolle Anschaffung, möchte man die Geräuschkulisse dämpfen und den Flokatiteppich vor heruntertropfendem Schweiß schützen. Alternativ bieten sich Schweißfänger an, die zusätzlich auch das Bike schützen. Um den Niveau Unterschied auszugleichen, der durch die erhöhte Fixierung des Hinterrads zustande kommt, und gleichzeitig die Front zu stabilisieren, sind Vorderradstützen sehr praktisch. Nach Feierabend zur Abwechslung mal eine kleine Runde durch spanische Gefilde radeln? Auf diversen Video-Plattformen gibt‘s schöne Trainings-Mitschnitte, mit denen sich der innere Schweinehund leichter austricksen und die eigene Motivation steigern lässt. Eine feine Sache, wenn man nicht so tief in die Tasche greifen und sich keinen interaktiven Trainer zulegen möchte.

XLC Montageständer TO-S83 im Produktcheck

Produktcheck: Herbst- und Winterzeit ist Schrauberzeit! Die frühe Dunkelheit und das nass-kalte Klima laden regelrecht zu ausgiebigen Werkstatt-Sessions ein. Egal ob Wartung, Reparatur oder der Aufbau des Retro-Klassikers – alles, was bei schönem Wetter liegengeblieben ist, lässt sich jetzt wunderbar nachholen. Mit Hilfe eines Montageständers können diese Arbeiten bedeutend leichter und rückenfreundlicher ausgeführt werden. Kann der XLC Montageständer TO-S83 die Erwartungen erfüllen?

Für Arbeiten am Fahrrad wird qualitativ hochwertiges Werkzeug benötigt. Keine Binsenweisheit, sondern bittere Realität. Billiges Werkzeug erschwert nicht nur das Arbeiten, sondern vermurkst auch Schrauben und Material. Von Billigangeboten können wir daher nur abraten. Neben gutem Werkzeug lohnt auch die Anschaffung eines Montageständers. Das praktische Arbeitsgerät ermöglicht nicht nur die ordentliche Fixierung des Bikes, sondern bietet auch eine angenehme, ergonomische Arbeitshöhe. Sicherlich kann auch auf den Knie rutschend gearbeitet werden, aber das ist weder komfortabel noch gesundheitsfördernd. Ein Vertreter in diesem Bereich ist der zweibeinige XLC Montageständer TO-S83 für knapp 90,00 Euro.

Wir hatten den XLC Montageständer TO-S83 bereits den Sommer über im Einsatz und konnten das Produkt daher ausgiebig testen. Ausgelegt ist der Montageständer für Fahrräder bis maximal 20 Kilogramm. Für unsere Bikes und Rennräder mehr als ausreichend, knapp wird es hingegen bei E-Bikes. Das Aufstellen des XLC Montageständers geht denkbar einfach und schnell von der Hand. Die beiden Standbeine werden zuverlässig durch einen Schnellspanner fixiert. Die Standfläche beträgt etwa 80×85 cm, womit die Verwendung auch in engen Räumen möglich ist. Kunststoffkappen am Hauptträger und an den Beinenden verhindern ein Wegrutschen.

Die Teleskop-Funktion erlaubt eine Arbeitshöhe von 105 bis 150 cm. Das Einstellen der Höhe geschieht hier ebenfalls unkompliziert via Schnellspanner. Natürlich ist vor dem Arbeiten auf die ordnungsgemäße Fixierung zu achten. Der Klemmarm ist horizontal wie vertikal rotierbar – das erlaubt eine ideale Positionierung des Bikes. Die Ausladung beträgt 25 cm. Gehalten wird der Rahmen von einer Klemmvorrichtung mit einem Klemmmaß von bis zu 55 mm. Die Halteklaue verfügt nicht nur über einen lackschonenden Einsatz, sondern auch Aussparungen für Leitungen. Dem Abquetschen von Bremsleitungen kann somit effektiv vorgebeugt werden.

Als weiteres Feature besitzt der XLC Montageständer TO-S83 eine Werkzeugablage mit Unterteilungen. Werkzeug, Schrauben und Pflegemittel finden so griffbereit Platz. Dank der geringen Packmaße und des schnellen Aufbaus bietet sich der Montageständer auch für mobile Einsätze an – zum Beispiel bei Wettbewerben oder am heimischen Spot. Überzeugt haben uns zudem der gute und sichere Stand sowie die zuverlässige Fixierung des Bikes. So machen die Arbeiten am Bike Spaß – und das ganze ohne Rückenschmerzen oder wunde Knie.

Fazit XLC Montageständer TO-S83

Große Hilfe zum (recht) kleinen Preis. Die zweibeinige Ausführung spart Platz, bietet aber dennoch einen guten und sicheren Stand. Zusammengeklappt findet der XLC Montageständer TO-S83 in jeder Zimmerecke Platz. Der schnelle Aufbau, die soliden Schraubverbindungen und die unkomplizierte, zuverlässige Fixierung können punkten. Nachteil ist einzig die maximale Belastbarkeit von 20 Kilogramm.

Produktdetails XLC Montageständer TO-S83

  • Maximale Belastbarkeit: 20 Kilogramm
  • Standfläche: 80×85 cm
  • Arbeitshöhe: 105 bis 150 cm
  • Preis: 89,95 Euro
  • www.xlc-parts.com

Sigma ROX 7.0 GPS: Fahrradcomputer mit GPS Navigation im Test

Test: Leistungsorientierten Radfahrern bietet Sigma Sport mit der ROX GPS Serie direkt drei professionelle Fahrradcomputer für Training und Wettkampf an. Letztes Jahr hat das Unternehmen die Nachfolger des Top-Modells ROX 10.0 in den Handel gebracht. Der Sigma ROX 7.0 GPS, den wir über mehrere Wochen ausgiebig testen konnten, richtet sich in erster Linie an Biker, die sich zwar alle wichtigen Fahrrad-Funktionen und GPS-Navigation wünschen, aber auf Analysen und Leistungsauswertungen verzichten können bzw. wollen.

Vor etwa einem Jahr präsentierte Sigma Sport der Öffentlichkeit die neuen ROX Modelle 7.0 GPS und 11.0 GPS. Obwohl die beiden Fahrradcomputer als Nachfolger des Top-Modells ROX 10.0 ins Rennen geschickt wurden, ist der ROX 10.0 nach wie vor erhältlich. Die neue Generation besticht vor allem durch ihr markantes Design und dem Vier-Tasten-Bedienkonzept. Optimiert wurden von dem Pfälzer Unternehmen unter anderem die Screens und die Darstellung einzelner Werte. Ebenfalls geändert wurde auch die Lenkerhaltung, die jetzt um 20% kleiner ausfällt.

Obwohl sich der Sigma ROX 7.0 GPS und der Sigma ROX 11.0 GPS ähneln wie eineiige Zwillinge, unterscheidet sich der Leistungsumfang enorm. Das 7.0er ROX Modell kommt im Gegensatz zum teureren ROX 11.0 komplett ohne Herzfrequenz-, Leistungs- und Trittfrequenz-Funktionen daher. Bezüglich der Fahrrad-Funktionen gibt es bis auf die HF-basierte Kalorienauswertung keinerlei Einschränkungen. Auch bei den Höhen-Funktionen mit barometrischer Höhenmessung begegnen sich die beiden neuen Modelle auf Augenhöhe.

Leichte Unterschiede gibt es bei den Runden- und automatischen Runden-Funktionen – hier hat das kleinere Modell teilweise sogar die Nase vorne. Ein Vergleich der Funktionen lohnt sich also genauso wie der Vergleich der Preise. Welche Funktionen benötige ich wirklich – und was ist mir das Plus an Funktionen wert? Wie das Vorgänger-Modell bieten die beiden neuen ROX Modelle GPS Navigations-Funktionen im Bereich Trackansicht, Tracknavigation und Rückführung auf gleicher Strecke.

Ausgeliefert wird das Sigma ROX 7.0 GPS mit zwei Lenkerhaltern zzgl. Kabelbindern, einem USB-Verbindungskabel sowie einer mehrsprachigen Kurzanleitung. Erhältlich ist der smarte Bike-Computer zu einem Preis von 134,95 Euro in schwarz oder weiß. Der ROX 7.0 GPS wiegt 65 Gramm, hinzu kommen 6 Gramm für die neue Lenkerbefestigung. Ein zusätzlicher Sensor für die Geschwindigkeit und gefahrenen Kilometer ist dank GPS nicht nötig. Praktisch: Sigma Sport liefert direkt zwei Halter mit, womit der Sigma ROX ohne Aufwand an zwei Rädern genutzt werden kann.

Im Lieferumfang des ROX 7.0 GPS enthalten ist zudem der Zugangscode zum Sigma Data Center. Unter www.sigma-download.com lässt sich das Sigma Data Center für Windows, Mac OS, Android und iOS herunterladen. Wir haben die Windows-Version heruntergeladen und installiert. Nach dem Aufruf des Programms wurde mittels eines Updates direkt auf die aktuellste Version upgegraded. Für die Darstellung im Data Center greift Sigma auf das Openstreetmap Kartenmaterial zurück, wodurch keine Karten gekauft bzw. kostenpflichtige Nutzungslizenzen erworben werden müssen.

Der Sigma ROX 7.0 GPS lässt sich auch ohne Sigma Data Center nutzen, allerdings ist dies kaum zu empfehlen. Für eine volle Nutzung des smarten Fahrradcomputers ist die Installation des Programms notwendig. Neben einer detaillierten Auswertung der getrackten Werte lassen sich mittels des Programms auch Strecken anlegen und auf das Gerät übertragen. Zusätzlich lassen sich individuelle Wegpunkte mit Notizen einbinden. Über die Bedienerfreundlichkeit des Programms lässt sich streiten – unseres Erachtens dürfte die Handhabung gerne etwas intuitiver und unkomplizierter sein.

Das Laden des Bike-Computers geschieht mittels des mitgelieferten USB-Verbindungskabels, Ladevorgang und Status werden auf dem Display angezeigt. Eine Gummiklappe schützt den USB-Port vor Schmutz und Wasser. Nach dem allerersten Einschalten des Sigma ROX 7.0 GPS Fahrradcomputers sind die üblichen Einstellungen wie Sprache oder Datum vorzunehmen. Unter einer Gummihaut stecken auch die vier Tasten, mit denen sich der ROX bedienen lässt. Die Tasten sind ausreichend dimensioniert, um auch mit Handschuhen bedient werden zu können.

Durch seine Größe von knapp 74 mm x 50 mm ermöglichte der Sigma ROX 7.0 GPS den Entwicklern die Realisierung eines 1,7 Zoll Full-Dot-Matrix-LCD Displays mit einer Auflösung von 160×128 Pixeln. Dank der wählbaren Kachelgrößen lassen sich die Werte je nach Einstellung ideal ablesen. Überzeugend ist auch die Darstellung bei direkter Sonneneinstrahlung. Für Fahrten im Dunkeln bietet der Fahrradcomputer eine Hintergrundbeleuchtung.

Der Empfang des GPS-Signals geht zügig und vor allem zuverlässig über die Bühne. Sobald das GPS Signal verfügbar ist, kann mit der Messung begonnen werden – hierzu muss der Start per Knopfdruck bestätigt werden. Selbst im Mittelgebirge war der Empfang des GPS Signals vorbildlich und ermöglichte somit eine lückenlose Aufzeichnung der gefahrenen Touren. Bei Stillstand stoppt das Gerät automatisch, womit sich auch realistische Trainingszeiten ergeben. Statusänderungen meldet der ROX durch ein Piepsen, welches sich allerdings lautlos stellen lässt.

Am Gerät selbst lassen sich alle Daten der Trainingseinheiten ablesen – das betrifft die aktuellen Werte ebenso wie vergangene. Für eine genaue Betrachtung der gefahrenen Tracks und Werte ist allerdings das Einlesen ins Sigma Data Center erforderlich. Dieses geschieht wie das Laden per USB-Verbindungskabel. Sowohl die textliche als auch die grafische Darstellung überzeugt. Auf ein Höhenprofil muss hierbei ebenso wenig verzichtet werden wie auf eine Kartenansicht. Vorbereite Tracks lassen sich per Data Center auf den Fahrradcomputer übertragen, womit auch eine spätere GPS Navigation möglich wird.

Die GPS Navigation ist erstaunlich genau und die Ablesbarkeit auch im Gelände gut. Zu bedenken ist hierbei allerdings, dass der Wegverlauf ausschließlich per Linie ohne Hintergrundgrafik dargestellt wird. Der Sigma ROX 7.0 GPS bildet im Gegensatz zum Data Center keine Karten ab. Lediglich bei Wegkreuzungen mit mehreren, naheliegenden Abzweigungen kann der weitere Wegverlauf etwas unklar werden. Allerdings meldet sich die Navigation nach mehreren Metern mit der Meldung, dass der Track verlassen wurde. Zu den weiteren Navigations-Funktionen zählen auch die zu erwartende Ankunftszeit und die Entfernung bis zum Ziel.

Die Bedienung des Sigma ROX 7.0 GPS erscheint anfangs etwas umständlich. Obwohl das Gerät nur vier Tasten besitzt, hangelten wir uns anfänglich etwas unbeholfen durch die Menüführung. Hier gilt: Übung macht den Meister! Nach einer „Einarbeitungsphase“ stellt die Bedienung keine Probleme mehr dar. Laut Sigma Sport soll der Akku 13 Stunden Betrieb ermöglichen, in unserem Test hielt der Akku zwischen 10 und 11 Stunden – für ausgiebige Tagestouren reicht das allerdings allemal. Das Aufladen geschieht sehr zügig, bei Mehrtages- Touren sollte unbedingt entweder ein USB-Netzteil oder eine USB-Powerbank mitgeführt werden.

Fazit Sigma ROX 7.0 GPS

Erstklassige Verarbeitung, Zuverlässigkeit und ein wirklich gelungenes Design kombiniert mit tollen Fahrradcomputer-Funktionen, GPS Navigation und STRAVA Anbindung: Der Sigma ROX 7.0 GPS ist sein Geld definitiv wert!

Produktdetails Sigma ROX 7.0 GPS