Special Burgen und Schlösser Tour: Etappe 3 – Von der Burgruine Volmarstein bis zum Dortmunder Hauptbahnhof

Von der Burgruine Volmarstein zum Wasserschloss Werdringen – Vom Wasserschloss Werdringen zur Burgruine Hohensyburg – Von der Hohensyburg zum „Forsthaus“ Freischütz – Vom Freischütz zum Wasserschloss Haus Rodenberg – Vom Wasserschloss Haus Rodenberg zur Hörder Burg – Von der Hörder Burg zum Dortmunder Hauptbahnhof / Gesamt Etappe 3: Etwa 53,5 Kilometer und 918 Höhenmeter

  • Von der Burgruine Volmarstein zum Wasserschloss Werdringen
    Etwa 8,5 Kilometer und 190 Höhenmeter
  • Vom Wasserschloss Werdringen zur Burgruine Hohensyburg
    Etwa 12 Kilometer und 360 Höhenmeter
  • Von der Hohensyburg zum „Forsthaus“ Freischütz
    Etwa 13 Kilometer und 300 Höhenmeter
  • Vom Freischütz zum Wasserschloss Haus Rodenberg
    Etwa 5 Kilometer und 13 Höhenmeter
  • Vom Wasserschloss Haus Rodenberg zur Hörder Burg
    Etwa 11 Kilometer und 55 Höhenmetern
  • Von der Hörder Burg zum Dortmunder Hauptbahnhof
    Etwa 4 Kilometer

Von der Burgruine Volmarstein zum Wasserschloss Werdringen

Eckdaten: Etwa 8,5 Kilometer und 190 Höhenmeter

Wir setzen unsere Fahrt auf der „Hauptstraße“ fort, die uns an der Kirche vorbei durch den Ort führt. Die Von-der-Recke-Straße rechts abbiegend fahren wir direkt am Volmarsteiner Dorfplatz vorbei. Wir kurbeln die Einbahnstraße leicht bergan. Erst mit dem Erreichen der Osthausstraße verlassen wir die Von-der-Recke-Straße und begeben uns jetzt auf ausgewiesenen Wanderweg mit der Kennzeichnung Raute. Immerhin haben wir alleine in Volmarstein, nach dem Verlassen der Burgruine, etwa 70 Höhenmeter gemacht.

Skizze Tourenverlauf Burgruine Volmarstein / Wasserschloss Werdringen

Erst mal werden wir uns auf Asphalt fortbewegen, dafür aber abseits der größeren Straßen. Möglichkeiten zur Einkehr und zum Stillen des Durstes gibt es in Volmarstein zur Genüge. Von der Burg über den Dorfplatz bis zur Margarethen Höhe – wer hier durstig und hungrig bleibt ist selber Schuld! Wie sollte es anders sein, mal wieder erwartet uns ein kurzes Stück Gehweg. Die Wanderroute führt uns über die Autobahn A1 und hier sollte man einen Blick nach rechts werfen. Wir erkennen das hier ansässige Unternehmen ABUS, dem Hersteller von Schlössern, Helmen und diversen anderen Dingen, die wir als Biker so brauchen! Nach der Autobahnüberfahrt überqueren wir die sehr stark befahrene Straße und biegen mit der Raute nach links ab. Auch wenn wir dem „Heiler Weg“ auf Asphalt folgen, es wird wieder ländlicher und angenehmer. Die Autobahn ist nur noch als Rauschen wahrnehmbar und wir tauchen in eine andere Welt ein. Der Blick nach links gleitet über das Ruhrtal, während der Blick nach rechts nicht mehr die Frage offen lässt, weshalb Hagen das Tor zum Sauerland darstellt. Die bewaldeten Hänge mit verheißungsvollen Höhenmeter locken, sind aber nicht Bestandteil unserer Tour. Mit dem Wanderweg A8 verlassen wir den Hauptteil des „Heiler Weg“ und folgen dem Wanderweg nach links. Wir passieren einige Häuser und fahren auf einem kleinen schmalen Weg in den Wald hinein. Der erste Teil des Weges ist wild und ungepflegt – und macht daher doppelt Spaß. Wir erreichen einen breiten Forstweg, der uns direkt zur Autobahn führt. Den Tunnel lassen wir allerdings unbeachtet und setzen unseren Weg auf dem Wanderweg A8 fort. Wir gelangen im weiteren Verlauf auf einen asphaltierten Waldweg und orientieren uns an der Gabelung links dem Kennzeichen X entsprechend, während der Wanderweg A8 nach rechts abzweigt. Der Wanderweg X führt uns durch den Tunnel und wir lassen somit die Autobahn hinter uns. Wir folgen brav dem Wanderweg X20 und lassen die Straße als auch die Bahnschienen hinter uns. Wir folgen dem kombinierten Geh- und Radweg, einem leicht ruppigen Feldweg. Wir dürfen hier sogar mal offiziell fahren! Am Ende des Feldweges gelangen wir wieder auf Asphalt. Während der Wanderweg X nach links führt, halten wir uns jetzt rechts.
Wir visieren bereits unser nächstes sehenswertes Etappenziel an: Das Wasserschloss Werdringen. Wir erreichen die Bundesstraße B226, halten uns kurz rechts und biegen direkt wieder links ab in die Westpreußenstraße. Die spätere Beschilderung weist uns in die Richtung Harkortsee und Hafen Baukey. Ein weiteres Mal unterqueren wir Bahnschienen und endlich wird es wieder ruhiger und ländlicher. Auf der Brockhauser Straße ist das Wasserschloss Werdringen bereits ausgeschildert. Wir statten dem romantischen Wasserschloss natürlich einen Besuch ab.

Das Wasserschloss Werdringen

In unmittelbarer Nähe zum Freiherr-vom-Stein-Turm und dem Harkortsee findet sich in Hagen-Vorhalle das idyllische Wasserschloss Werdringen. Die erste urkundliche Erwähnung erfuhr das Wasserschloss bereits im 13. Jahrhundert. Heute findet sich hier neben einem Museum für Ur- und Frühgeschichte ein Schloss-Café, welches zum Verweilen einlädt.

Tipp! Das Wasserschloss Werdringen bietet sich als guter Quereinstieg bzw. Querausstieg an, da der Stadtteil Hagen-Vorhalle eine S-Bahn Anbindung bietet.

Vom Wasserschloss Werdringen zur Burgruine Hohensyburg

Eckdaten: Etwa 12 Kilometer und 360 Höhenmeter

Weiter geht’s auf dem ausgeschilderten Radweg Richtung Freiherr-vom-Stein-Turm und im weiteren Verlauf auf dem Wanderweg = nach rechts in den Wald hinein. Der Weg schraubt sich leicht bergan und gut fahrbar nach oben. Wir passieren den Freiherr-vom-Stein-Turm zu unserer Linken und folgen weiterhin dem Wanderweg mit der Kennzeichnung = bzw. dem ausgefüllten Rechteck.

Skizze Tourenverlauf Wasserschloss Werdringen / Burgruine Hohensyburg
Freiherr-vom-Stein-Turm

Der Weg führt wieder bergab und nach einer Schussfahrt biegt der Wanderweg scharf rechts ab und führt über eine wilde Treppe – ein Traum, der nicht nur die Ärmchen durchschüttelt, sondern auch alle Plomben auf Wanderschaft schickt. Wir gelangen ein kurzes Stück auf eine Anliegerstraße und überqueren zusammen mit der Hauptstraße die Ruhr. Wir befinden uns immer noch auf dem ausgewiesenen Wanderweg, der uns direkt zum gegenüberliegenden Ufer der Ruhr nach Herdecke führt. Ein letztes Mal auf unserer Tour haben wir die Ruhr überquert. Jetzt folgen wir dem Radweg Richtung Schwerte. Einige hundert Meter radeln wir am Ufer der Ruhr entlang, passieren Freizeiteinrichtungen und Biergärten. Das leichte Surren der Reifen verrät, wie leicht wir auf dem Asphaltweg dahin rollen. Weitgehendst bleiben wir von Autos verschont.

Kurz vor der Schleuse biegen wir links in den Gerhart-Hauptmann-Weg ab und halten uns immer rechts, auf der Straße bleibend, den Berg hoch. Hoch heißt in diesem Fall wirklich hoch! Meter für Meter kurbeln wir in der Siedlung bergan. Wir bleiben auf dem Gerhart-Hauptmann-Weg bis dieser in die Straße „Auf den Brennen“ übergeht. Hier biegen wir nach rechts in die für Autos und Mopeds gesperrte kleine Anliegerstraße ab und gelangen wieder in den Wald. Wir fahren jetzt auf dem Wanderweg O – durch den Wald und auf Asphalt, dafür aber ohne Autos! Ein kurzes Stück verlassen wir, dem Wanderweg O folgend, zwar den Asphaltweg, gelangen aber letztendlich wieder auf den asphaltierten Waldweg.

Wir sind jetzt weit oberhalb der Ruhr. Das Gelände fällt steil rechts ab und die markanten Felsen verleihen dem Szenario ein leicht alpines Flair. Was für ein fantastischer Ausblick! Wir passieren einen Friedhof und ein auf der rechten Seite befindliches eingezäuntes Gelände. Hinter dem Gelände führt der Wanderweg O rechts nach oben ab, dem wir aber an dieser Stelle nicht folgen werden! Wir bleiben also auf dem Asphaltband und gelangen auf eine kleine Straße. Auch hier fahren wir geradeaus weiter und gelangen somit auf den Wanderweg X, der uns jetzt erst mal den Weg weisen wird.
„Im Kleff“ biegen wir dem X folgend rechts ab. Die kleine Asphaltstraße führt uns im Wald am Speicherbecken vorbei. Wir befinden uns hier im Herzen eines unglaublich schönen Terrain zum Biken. Im weiteren Verlauf orientieren wir uns jetzt am Wanderweg D, um nicht zur großen Straße zu gelangen. Wir gelangen auf dem Wanderweg X zum „Am Klusenberg“ und folgen jetzt dem Wanderweg X/A3/A4, eine Schotterpiste, durch den Wald. Wir bleiben auf dem Weg „Am Klusenberg“ und folgen weiterhin dem Wanderweg D. Der Wanderweg führt uns auf einen sehr schönen schmalen Trail, der leicht bergan führt. Der Blick nach rechts lässt Menschen mit Höhenangst erschrecken – es ist fast schon unglaublich, wie steil der Hang zur Ruhr abfällt. Ein mulmiges Gefühl! Der Wanderweg spuckt uns direkt auf die Hauptstraße aus. Auf der linken Seite befindet sich das Road Stop – unmenschlich! Mannomann, riecht das lecker nach Essen! Wer also Hunger oder Durst verspürt, ist hier bestens aufgehoben! Wir überqueren die Hauptstraße und lassen das Road Stop hinter uns.

Die restlichen Meter zur Burgruine folgen wir einfach den Hinweisschildern Richtung Hohensyburg. Auf Asphalt kurbeln wir die letzten Meter zur Burgruine Hohensyburg hoch. Eine unglaubliche Kulisse: Die Burgruine, das nahe Kaiser-Wilhelm-Denkmal und der Blick auf das beginnende Sauerland – und das Ganze hoch über der Ruhr! Ein Highlight dieser Tour, aber noch nicht das letzte Highlight! Wir haben noch etwas vor uns!

Die Burgruine Hohensyburg

Hoch über dem Zusammenfluss von der Ruhr und der Lenne in den Hengsteysee thront die Hohensyburg. Vor über 800 Jahren wurde die steinerne Burg gebaut, doch schon um 700 nach Christi befand sich hier eine Verteidigungsanlage. Die Burgruine, in unmittelbarer Nähe zum Casino, ist frei zugänglich und lohnt sich auf jeden Fall zu erkunden, da viele Teile der Burg noch erhalten sind.

Die Burgruine Hohensyburg
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Der Vincketurm, der bereits von weitem sichtbar ist, ist wesentlich neueren Datums. Der 26 Meter hohe Aussichtsturm wurde 1857 errichtet. Neben der Burgruine und dem Vincketurm findet sich ein weitere Sehenswürdigkeit: Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal.

Von der Hohensyburg zum „Forsthaus“ Freischütz

Eckdaten: Etwa 13 Kilometer und 300 Höhenmeter

Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal wählen wir den Wanderweg =, der mit dem Kaiser in unserem Rücken nach rechts abzweigt und uns auf den Wanderweg D/X9 führt. Der Wanderweg führt unterhalb des Kaisers entlang, quasi zu seinen Füßen. Diesen sehr spaßigen Trail fahren wir bis zur Ruhr runter. Es ist ein unglaublich schöner Trail, der sich teilweise in engen Serpentinen am Hang herunter schlängelt. Der Weg zeigt sich zum Teil sehr anspruchsvoll, technisch, ruppig und ist für Anfänger ungeeignet! Das verstehen wir unter einer genialen Abfahrt! Der Wanderweg beschert uns einen Kilometer Abfahrtsspaß mit mächtig viel Höhenmeter. Wir wollen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich um einen Wanderweg handelt und dieser natürlich auch von Wanderern und Fußgängern genutzt wird! Besonders am Wochenende ist die Burgruine und das Denkmal ein beliebtes Ausflugsziel. Dementsprechend hat man hier Vorsicht walten zu lassen und den Fußgängern den Vorrang zu gewähren! Rüpelhaftes Verhalten schadet uns allen!

Unten angelangt schauen wir direkt auf die Ruhr. Grob visieren wir jetzt den Ebberg an und fahren links der Ruhr entgegen. Der Rad- und Gehweg ist breit und asphaltiert, kein Wunder also, dass der Weg von vielen Radlern, Nordic Walkern und Fußgängern genutzt wird. Wir folgen dem Asphaltstreifen am Haus Husen vorbei, einem Jugendferienheim der Pfadfinder. Da wir in diesem Bereich autofrei radeln, können wir die Tour am Rande des Ruhrtals mit den angrenzenden bewaldeten Hängen doppelt genießen.

Skizze Tourenverlauf Burgruine Hohensyburg / Freischütz

Wir folgen weiterhin der Kennzeichnung des Wanderweges XR und das Rauschen der Autobahn drängt sich uns immer mehr auf. Ein winziges Stück müssen wir auf den Verkehr achten, da wir am Ortsausgangsschild Dortmund-Syburg auf die Westhofener Straße treffen. Allerdings legen wir nur wenige Meter, der Kennzeichnung S links folgend, auf der Straße zurück. Der Wanderweg S knickt sofort stark rechts von der Westhofener Straße ab. Der raue Forstweg des Ebbergs steigt bergan und addiert einige Höhenmeter auf unsere Gesamtbilanz. Der Forstweg, zeitweise ein richtig schöner Singletrail, kostet mächtig Körner – es geht sehr steil bergauf! Der Wanderweg, der auch als Wanderweg D/X gekennzeichnet ist, führt direkt zum Naturfreundehaus Ebberg. Hier kann man die Körner, die man gerade beim Uphill verbrannt hat, wieder zu sich führen. Das Naturfreundehaus bietet eine sehr schöne Möglichkeit zur Einkehr und einen schönen Biergarten.

Auf dem Wanderweg S geht es weiter durch den Wald. Es erwartet uns ein schöner und mit Wurzeln bespickter Trail, der leicht bergan führt. Für die Freunde des Downhills und des Freeridens lohnt sich definitiv der Blick zur Seite. Wir gelangen auf eine Lichtung mit Blick über das Feld zur linken Seite und dem Wald zur rechten Seite. Wir stoßen auf eine kleine asphaltierte Straße, während wir linker Hand ein großes Gestüt erblicken. Der Wanderweg S folgt an dieser Stelle der kleinen Straße nach links, wir halten wir uns allerdings geradeaus und befahren den Wanderweg mit der Kennzeichnung XW. Bis zur Autobahnüberquerung erwartet uns ein netter Abfahrtsspaß – nicht sonderlich technisch, aber spaßig.

Nach der Überquerung der Autobahn folgen wir weiterhin der Kennzeichnung X und D – also links abbiegen! Wir bewegen uns jetzt erst mal auf Asphalt fort, meist aber ohne nennenswerten Kontakt zu Autos – abgesehen von der Hauptstraße, die wir überqueren müssen. Wir erreichen den Dortmunder Stadtteil Holzen. Die Kennzeichnung des Wanderweges XW/D führt uns durch den Ort. Über den Heideweg gelangen wir zur Straße „Feldmark“.
Auch wenn wir uns, langsam aber sicher, Dortmund nähern, haben wir noch Highlights parat – wie zum Beispiel den Schwerter Wald, den wir als nächstes anvisieren. Wir folgen der Kennzeichnung des Wanderweges D/X und fahren somit auch ein Stück der Radtour Hörde. In unmittelbarer Nähe zur Autobahn A1 führt uns die Radtour Hörde über eine weitgehendst autofreie Asphaltstraße. Wir orientieren uns weiter an der Kennzeichnung D und fahren an der Ecke Klusenweg / Bergerhof, direkt vor dem Ortseingangsschild Schwerte, in den Krinkelweg. Der Wanderweg D führt uns kurze Zeit später vom Asphalt weg – wir verlassen also die Straße rechts abzweigend und überqueren einen kleinen Bach. Keine Sorge, wir bleiben trockenen Fußes, da wir hier eine Brücke vorfinden. Hinter der Brücke führt uns der Wanderweg A2 nach links. Endlich sind wir wieder im Wald unterwegs. Vogelgezwitscher umgibt uns und die Stollen der Reifen krallen sich freudig in den Waldboden. Bis zur Überquerung der Straße bleiben wir auf dem Wanderweg mit der Kennzeichnung A2. Wir visieren grob unser Etappenziel an, das Freischütz, bleiben aber weiterhin auf dem Wanderweg A2 – der uns letztendlich zu unserem Etappenziel führen wird. Wir fahren durch ein schönes und hügeliges Waldgebiet. Man muss ein wenig Obacht auf die Kennzeichnung A2 geben, da diese nicht immer sonderlich offensichtlich ist. Der Wanderweg A2 führt uns direkt zum Freischütz, einem Freizeitparadies für jung und alt.

Das „Forsthaus“ Freischütz

Das Freischütz sticht als Etappenziel etwas aus unserer Burgen und Schlösser Tour heraus. Das Freischütz, einst als Forsthaus gebaut um den Wilderern das Handwerk zu legen, dient heute als Freizeitzentrum. Am Rande des Schwerter Waldes direkt an der Hörder Straße gelegen, ist die Eventlocation sehr gut mit dem Auto, dem Motorrad, dem Fahrrad und sogar mit dem Bus erreichbar. Die Gastronomie, der Biergarten und das Kinder Spielparadies sorgen dafür, dass im Freischütz immer etwas los ist.

Vom Freischütz zum Wasserschloss Haus Rodenberg

Eckdaten: Etwa 5 Kilometer und 13 Höhenmeter

Nach der Rast im Freischütz folgen wir dem Wanderweg A1 und nutzen die Brücke über die stark befahrene Hörder Straße. Der Wanderweg führt uns über einen mit Wurzeln bespickten schmalen Weg auf einen breiten, aber leicht ruppigen Forstweg, der mit Steinen durchsetzt ist. Wir bleiben auf dem Wanderweg A1, bis wir nur noch die Wahl nach links oder rechts haben. Während der Wanderweg A1 leicht bergan nach rechts führt, wählen wir den Wanderweg O nach links. Dem Wanderweg mit der Kennzeichnung O folgend passieren wir eine Schutzhütte zu unserer rechten Seite und orientieren uns immer geradeaus, dem ausgefüllten Rechteck entsprechend. Dieser breite Weg bringt uns direkt nach Aplerbeck. Wir gelangen auf die Schwerter Straße und werden jetzt dem ausgewiesenen Radweg R10 bis zum Haus Rodenberg folgen. Relativ stressfrei gelangen wir so zum Ortskern, da der Radweg auch durch einen großen Sport- und Freizeitpark mit einem Skatepark führt! Wir erreichen das Wasserschloss Haus Rodenberg mit einem herrlichen Biergarten vor einer herrlichen Kulisse.

Das Wasserschloss Haus Rodenberg

Das Wasserschloss Haus Rodenberg liegt mitten im Dortmunder Ortsteil Aplerbeck. Die erste urkundliche Erwähnung des Wasserschlosses fand vor über 700 Jahren statt. So schön das Schloss auch ist, leider handelt es sich nur noch um die Vorburg mit dem Wirtschaftsteil. Der angrenzende See und die schöne Kulisse sorgen natürlich dafür, dass das Wasserschloss immer gut besucht wird. Die Gastronomie und der Biergarten sind sehr zu empfehlen.

Tipp! Der Dortmunder Stadtteil Aplerbeck bietet neben einem Bahnhof eine sehr zentrale U-Bahn-Haltestelle.

Skizze Tourenverlauf Freischütz / Wasserschloss Haus Rodenberg
Das Wasserschloss Haus Rodenberg in Dortmund-Aplerbeck

Vom Wasserschloss Haus Rodenberg zur Hörder Burg

Eckdaten: Etwa 11 Kilometer und 55 Höhenmeter

Unser letztes Ziel, abgesehen vom Dortmunder Hauptbahnhof, ist die Hörder Burg. Die Burg liegt im Dortmunder Stadtteil Hörde und die Fahrt dahin ist, trotz der Fahrt in der Nähe der Großstadt Dortmund, anfänglich weitgehendst überraschend angenehm. Wir folgen also weiter dem Radweg R10 und fahren eine Weile parallel zur Emscher über breite ausgebaute Radwege. Wir gelangen nachfolgend in eine Siedlung und in die Straße „Nagelpötchen“, die uns auf die stark befahrene Schüruferstraße ausspuckt, auf die wir nach rechts abbiegen. Unser Wegweiser bleibt weiterhin der Radweg R10. Vor dem Blausielweg, wo der Radweg R10 weiterhin entlang führt, biegen wir allerdings nach rechts in die neu geschaffene Grün- und Erholungsanlage ab.

Wir erhaschen hier einen ersten Blick auf den Phoenix-See. Unter uns huschen die Autos über die B236. Von der Sulpkestraße, der wir nach links folgen, kommen wir auf die Berghofener Straße. Wir sind bereits seit einiger Zeit nur noch auf Asphalt unterwegs – ein Tribut den man zahlen muss, wenn man in einer Großstadt unterwegs ist. Weiter geht es wieder auf dem Radweg R10 und wir gelangen im weiteren Verlauf auf die Landstraße L661. Entlang der stark befahrenen Landstraße radeln wir Richtung Witten und Hombruch. Dortmund-Hombruch dürfte übrigens vielen Bikern wegen des dort befindlichen Bikeparks und Skateparks ein Begriff sein. Ein Besuch der lohnt, aber nicht zu unserer Tour gehört. Irgendwann geht alles zu Ende und auch wir bereiten uns langsam auf die letzten Kilometer vor. Kurz vor dem Dortmunder Ortsteil Benninghofen, Ecke „Am Marksbach“ / „An der Goymark“, folgen wir dem Radweg nach rechts und verlassen somit den Radweg R10. Wir orientieren uns immer geradeaus und schöne Trails sind jetzt nicht mehr zu erwarten. Über die Benninghofer Straße und die Straße „Stiftskamp“ gelangen wir zur Faßstraße, die uns direkt zur Hörder Burg bringt.

Skizze Tourenverlauf Wasserschloss Haus Rodenberg / Hörder Burg

Die Hörder Burg

Das letzte Ziel unserer Reise ist die aus dem 12. Jahrhundert stammende Hörder Burg. Einst als Wasserburg gebaut, befindet sich die Burg jetzt wieder in der Nähe eines Gewässers. Ausschlaggebend hierfür war die Demontage des Stahlwerks auf Phoenix-Ost, Folge des Niedergangs der heimischen Stahlindustrie. Im Oktober 2010 fand die Flutung des Phoenix-Sees statt, dort wo früher die Hermannshütte stand. Die Arbeiten am Phoenix-See sind noch nicht abgeschlossen, weshalb der Blick auf den künstlichen See zur Zeit noch einer Baustelle gleicht – noch…. Dortmund ist mit dem Phoenix-See definitiv um eine Attraktion reicher. Wir sind gespannt, wie sehr sich das Hörder Stadtbild durch den attraktiven See verändern wird.

Von der Hörder Burg zum Dortmunder Hauptbahnhof

Von Hörde aus ist die Fahrt zur Dortmunder Innenstadt und dem Hauptbahnhof bereits ausgeschildert. Die Fahrt ist jetzt nur noch zweckmäßig zu betrachten, obwohl die Dortmunder Innenstadt sehr viel zu bieten hat. Viele Cafés, Kneipen und Biergärten sorgen für ein munteres Treiben in der recht großzügig geschnittenen Innenstadt. Dortmund wirkt im Vergleich zu vielen anderen Städten des Ruhrgebietes nicht so gequetscht und erscheint dadurch sehr freundlich und sympathisch. Bei einem Heimspiel des BVB versinkt die Stadt in gelb-schwarz und trotz der vielen Fans bleibt es hier ruhig – zumindest haben wir bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht.

Von Hörde aus sind es bis zum Bahnhof, über den ausgewiesenen Fahrradweg, etwas über vier Kilometer. Alternativ kann man sich natürlich auch der Bahn oder der U-Bahn bedienen, schließlich befinden wir uns hier in einer Großstadt mit einer sehr guten Anbindung.

 

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