Filmer LED-Scheinwerfer im Test: Stilvoll durch Nacht und Wind

Fest verbaute LED-Fahrradscheinwerfer kommen in erster Linie an City- und Trekkingbikes zum Einsatz. Doch auch bei Cruisern kann ein permanent verbautes Frontlicht absolut Sinn machen. Besonders im Alltagseinsatz ist somit immer garantiert, dass das Licht an Bord ist. Filmer bietet zwei attraktive Modelle an, die sich optisch sehr gut an Retro-Bikes und Cruisern machen. Doch können die LED-Scheinwerfer halten, was die Optik verspricht?

Filmer Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Optisch machen die batteriebetriebenen Filmer LED-Scheinwerfer einiges her. Die stark spiegelnde Chromoberfläche verleiht den Frontlichtern einen sehr exklusiven Touch, wodurch besonders Liebhaber von Retro-Bikes und Beach-Cruisern angesprochen werden. Beide Lampenmodelle verfügen über das deutsche KBA Prüfzeichen und entsprechen somit der StVZO. Der oben befindliche Schalter dient nicht nur zum Ein- oder Ausschalten, sondern auch zur Regulierung der Leuchtstärke. Möglich sind je nach Anforderung 100% oder energiesparende 50%. Fest montiert werden die LED-Scheinwerfer mittels der mitgelieferten Halterung an der Gabelbrücke. Die Schutzklasse IPX4 gewährleistet einen Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Für die Inbetriebnahme sind jeweils vier AAA-Batterien erforderlich, die nicht zum Lieferumfang gehören.

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux im Praxistest

Das batteriebetriebene Filmer LED-Frontlicht (Art.-Nr. 40001) mit 40 Lux Beleuchtungsstärke und Reflektor besteht aus einem zweigeteilten Kunststoffgehäuse. Der vordere verchromte Teil mit der Linse kann für einen Batteriewechsel unkompliziert abgenommen werden. Durch die Verwendung von Kunststoff ist die Leuchte zudem ziemlich leicht. Lediglich 83 Gramm gehen inklusive Halterung zu Lasten des Gewichtskontos. Hinzu kommt das Gewicht der Batterien mit etwa 45 Gramm. Schwächer werdende Batterien lassen sich dank des integrierten Indikators vorzeitig erkennen. Rechtzeitig erkennen lassen sich auch Hindernisse auf der Fahrbahn. Der Nah- und Seitenbereich wird ausreichend ausgeleuchtet, der Fahrweg erstrahlt in hellem Licht – die Übergänge sind jedoch recht hart und wenig homogen. Mittels des Schalters lässt sich bei Bedarf für eine höhere Reichweite das Licht um 50% auf 20 Lux reduzieren. Erstaunlich ist, dass der Energiespar-Modus nur wenig an Helligkeit einbüßt.

Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Ähnlicher Aufbau, nur 20 Gramm Mehrgewicht, aber eine andere Optik: Der Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux (Art.-Nr. 40027) erstrahlt komplett in Chrom und besticht durch ein sehr edles Finish. Allerdings besteht auch dieses Gehäuse aus Kunststoff. Der Batteriewechsel gestaltet sich ähnlich wie beim Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux, der vordere abnehmbare Teil ist jedoch noch mit einer zusätzlichen Schraube gesichert. Schwächer werdende Batterien werden durch den Batterie-Indikator angezeigt. Der Lichtkegel ist leider nicht so homogen und geschmeidig wie die Optik des Fahrradscheinwerfers. Die Ausleuchtung des Fahrwegs grenzt sich sehr stark vom Seitenbereich ab. Besonders in Kurven sorgt das für Unsicherheit beim Fahren. Bei der Qualität des Chroms müssen ebenfalls Abstriche gemacht werden. Dieser ist relativ empfindlich. Entstandene Kratzer und Scheuerstellen lassen sich selbst mit Politur nicht mehr beseitigen oder zumindest abschwächen.

Filmer LED-Scheinwerfer im Test

Fazit Filmer LED-Scheinwerfer

Die beiden Filmer LED-Scheinwerfer im Test bieten zweifellos eine tolle Optik. Durch die Verwendung von Kunststoff sind die Leuchten zudem sehr leicht. Die Übergänge des Lichtfelds zwischen Seitenbereich und Fahrweg sind bei beiden Modellen recht hart. Beim Chrom sollte die Erwartungshaltung bezüglich der Langlebigkeit nicht zu hoch angesetzt werden. Echte Retro-Liebhaber, die auf Authentizität wert legen, dürften sich außerdem am Kunststoff stören.

Web: www.filmer.de

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test: Auffällig unauffällig

Nach dem Test des SKS Blade MTB Schutzblech-Sets haben wir uns dem S-Blade und S-Board gewidmet. Die ebenfalls im Set angebotenen Schutzbleche sind speziell für Road und Allroad konzipiert. Auch bei diesen Modellen verspricht der in Sundern beheimatete Hersteller eine sehr schnelle und unkomplizierte Montage. Wir haben die aus schlagfestem Hochleistungskunststoff gefertigten Spritzschützer für einen Test an unseren Crosser geschnallt.

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test

Wenn es darauf ankommt: Extrem schnelle Montage für spontane Einsätze

Eine dauerhafte Montage von Schutzfängern kommt für uns an einem Crosser oder Rennrad nicht in Frage. Es muss also eine schnell montierbare und unkomplizierte Lösung zum Einsatz kommen. In diesem Punkt kann das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad auf jeden Fall volle Punktzahl einfahren. Dank der Quick-Release Befestigungen sind sowohl das vordere als auch hintere Schutzblech mit wenigen Handgriffen am Bike fixiert. Eine permanente Verschraubung oder spezielle Adapter sind nicht notwendig. Wobei wir kurz auf die Bezeichnung Schutzbleche eingehen wollen: Blech ist eigentlich die falsche Bezeichnung, handelt es sich genau genommen um schlagfestes Kunststoff. Und dieser ist zudem extrem flexibel und formbeständig.

Wie wird das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad am Bike montiert?

Wie bereits erwähnt geschieht die Montage am Bike völlig werkzeuglos. Lediglich bei der Erstmontage kann es erforderlich werden, dass der Winkel des hinteren S-Blade Schutzblechs mit Hilfe eines 4 Millimeter Innensechskantschlüssels justiert werden muss. Das war es dann schon. Befestigt wird das S-Blade mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Ebenso unkompliziert gestaltet sich die Montage des vorderen S-Boards. Zwei Gummistraps ermöglichen eine Fixierung an Gabeln mit unterschiedlichen Durchmessern. Somit stellen auch Aero-Gabeln kein Problem dar.

SKS S-Blade und S-Board Set: Auffällig unauffällig

Auffällig unauffällig gestalten sich mit dem SKS S-Blade und S-Board Set sowohl tägliche Einsätze im Alltag als auch das Training. Die Fenders fallen nahezu nicht auf, besonders das vordere S-Blade ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar. Auffällig ist beim Fahren auf regennassen Straßen oder Wegen allerdings der recht hohe Schutz vor aufwirbelnder Nässe. Vor allem der Bereich des Rückens und Gesäßes wird ideal geschützt. Nicht ganz vermeiden lassen sich hingegen nasse Füße und Schienbeine. Hier muss in Form von wasserdichten Schuhen oder Socken nachgeholfen werden, aber ansonsten verrichtet das S-Board einen sehr guten Dienst. Ruppige Wege müssen übrigens nicht gescheut werden: Die hochwertig verarbeiteten Fenders sitzen dank der Gummistraps bzw. des auf der Innenseite gummierten Spanngurts bombenfest!

Fazit

Universelle Passform, leichtgewichtig, schnell montierbar und hoher Schutzfaktor: Die perfekte Wahl für ambitionierte Cross-Rider, die auch bei Regenwetter unterwegs sein wollen, ohne sich dabei jedesmal komplett einzusauen. Mit empfohlenen Reifenbreiten von 30 bis 38 Millimetern eignet sich das Set allerdings nur bedingt für Gravelbikes mit sehr breiter Bereifung.

Produktdetails SKS S-Blade und S-Board Set 28″

  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 115 Gramm (vorne) / 93 Gramm (hinten)
  • Material: Schlagfester Hochleistungskunststoff
  • Montage: Quick-Release-Befestigung
  • Radgröße: 27,5″ / 28″
  • Reifenbreite: 30 bis 38 Millimeter
  • Preis: 25,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik im Test: Auf dem Holzweg?

Die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik sind auf jeden Fall ein echter Eyecatcher. Während der CNC-gefertigte Aluminium-Mittelsteg noch dezent in schwarz matt gehalten ist, sorgt die im Nylon-Bereich aufgedruckte Holzmaserung für Hingucker. Das Pedal ist auf jeden Fall nichts für Biker, die mit ihrem Gefährt nicht auffallen wollen. Doch ein schöner Teller alleine macht bekanntlich nicht satt. Wie sieht es also mit der Funktionalität aus und wie lange hält die Freude an?

Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik im Test

Angeboten wird die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik zu einem Preis von 39,98 Euro. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Ersatzpins aus Metall, die bei Verlust einfach in den Pedalkörper eingeschraubt werden können. Das gilt sowohl für den Aluminium- als auch Nylon-Teil. Der Pedalkörper rotiert sauber und geschmeidig um eine Chrom-Molybdän Achse mit gedichteten Lagern. Leichtgewichte sind die Pedale trotz des Nylon-Anteils nicht: Das Gewicht des Pärchens liegt bei 506 Gramm.

Getestet haben wir die Pedale über mehrere Wochen an verschiedenen Bikes mit unterschiedlichen Einsatzbereichen. Die größte Herausforderung stellte sicherlich das Shreddern über Trails dar. Gut für den Test, allerdings weniger schön für uns war das Wetter. Regen und Schlamm waren unsere ständigen Begleiter und sorgten so für harte Testbedingungen. Erstaunt waren wir über den Halt auf dem Pedal. Nylon ist ja immer so eine Sache, aber da alle Pins aus Metall sind, konnten sich diese schön in der Schuhsohle verbeißen. Resultat: Hervorragender Grip, selbst bei Nässe.

Funktionalität vs. Optik

Die Selbstreinigung funktioniert bei den Rockbros Plattform-Pedalen in Holzoptik ebenfalls tadellos. Dank der offenen Gestaltung kann sich Schlamm gar nicht erst festsetzen. Das Design ist ziemlich durchdacht, was sich auch bei den leicht abgerundeten Kanten zeigt. Hierdurch wird bei unfreiwilligem Kontakt mit einem Stein oder einer Wurzel die Gefahr des Hängenbleibens reduziert. Die harten Bedingungen haben die Pedale funktionell souverän weggesteckt. Nach dem Test rotieren die Pedalkörper immer noch geschmeidig um die Achse, die Aluminium-Nylon-Kombination weist weiterhin kein Spiel auf.

Abnutzungserscheinungen zeigt allerdings die Holzoptik. Da die Maserung „nur“ auf dem Nylon aufgedruckt ist, verblasst diese von Fahrt zu Fahrt. Da auch bei lackierten und eloxierten Pedalen auf der Trittfläche eine Abnutzung normal ist, könnten wir diesen Umstand noch tolerieren. Im Laufe der Zeit kommt allerdings ein unschönes gelb-grün zum Vorschein. Für uns völlig unverständlich, weil die Konstruktion des Pedals eigentlich sehr durchdacht ist. Nach vielen Fahrten bleibt von der einstigen tollen Optik leider nicht viel über.

Fazit Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik

Die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik wissen bezüglich der Funktionalität absolut zu überzeugen. Der Grip und der Halt auf dem Pedal sind selbst bei Nässe sehr gut, und die gedicheten Lager lassen den Aluminium-Nylon-Pedalkörper geschmeidig um die Chrom-Molybdän Achse kreisen. Nicht überzeugend ist dagegen auf langer Sicht die Holzmaserung. Für Bikes, die wenig bewegt werden, wie beispielsweise Show-Cruiser, sind die Pedale allerdings ein echter Blickfang.

Größe: 109 x 110 mm
Gewicht (Paar): 506 Gramm
Preis: 39,98 Euro

Web: www.rockbrosbike.de

SKS Blade Set bringt Farbe ins Spiel: MTB Schutzbleche im Test

Bei Schutzblechen am MTB scheiden sich die Geister. Für die eine Gruppe sind Fenders ein Must-have für Rides bei Regen, für die andere Gruppe hingegen ein optisches No-Go. Doch müssen Schutzbleche wirklich langweilig sein? Diese Frage kann zumindest beim SKS Blade Set verneint werden. Ausgestattet mit optisch abgesetzten Elementen in blau oder grün bringt das Set ordentlich Farbe ins Spiel.

Wir müssen zugeben, dass wir nicht die größten Fans von MTB Schutzblechen sind. Die meist in grau oder schwarz gehaltenen Fenders wirken auf uns am Bike wie Fremdkörper. Allerdings macht ein komplettes Einsauen auf Touren inklusive Beeinträchtigung der Sicht nicht wirklich Sinn, zumal die Witterung in den kommenden Monaten ja doch eher feuchter als trockener wird. Mit dem Blade Set in grün oder blau bietet SKS eine Lösung an, die nur wenig Kompromisse erfordert. Die farblich abgesetzten Spoiler der bewährten Mudguards Shockblade und X-Blade sollen nicht nur den Spritzschutz verbessern, sondern aufgrund des weicheren Kunststoffmaterials gleichzeitig als Kantenschoner beim Auf- und Absteigen dienen.

Flexibel und bruchsicher: SKS Blade Set aus 2-Komponenten Kunststoff

Gefertigt sind die Schutzbleche aus einem 2-Komponenten Kunststoff. Auffallend ist die hohe Flexibilität des Materials. Obwohl die Schutzbleche sehr formbeständig sind, geben diese bei einwirkenden Kräften von außen nach und nehmen danach sofort wieder ihre ursprüngliche Form an. Das Ganze geschieht ohne bleibende Schäden. Für den MTB Bereich natürlich optimal, da ein Sturz nie ausgeschlossen werden kann. Ausgelegt ist das Set für 29″ Laufräder, passt aber auch hervorragend für 27,5″ Bikes. Die empfohlene Reifenbreite beträgt zwischen 2.0″ und 3.0″, das von uns nachgemessene Gewicht liegt bei 108 Gramm (vorne) bzw. 228 Gramm (hinten). Werte, die selbst Leichtbau-Fanatiker überzeugen dürften.

Quick-Release-Adapter gewährleistet eine einfache und schnelle Befestigung

Überzeugend ist auch die Montage der Schutzbleche am Bike oder E-Bike. Für die Befestigung des Shockblades muss vor der ersten Fahrt ein Quick-Release-Adapter von unten im Gabelschaft montiert werden. Für unterschiedliche Durchmesser liegen verschiedene Konus-Adapter bei – sogar an den dafür benötigten Innensechskantschlüssel wurde gedacht. Danach wird das Shockblade einfach nur noch aufgeschoben oder – für die Demontage – runtergezogen. Eine geniale Lösung! Weitere Einstellungen sind nicht erforderlich, wodurch wir uns jetzt direkt dem hinteren Schutzblech zuwenden können.

Mit wenigen Handgriffen am Bike oder E-Bike montiert: Das hintere X-Blade Schutzblech

Das hintere X-Blade wird lediglich mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze befestigt. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Das geht echt schnell von der Hand und ermöglicht so eine unglaublich schnelle Montage bzw. Demontage des hinteren Schutzblechs. Abschließend kann im letzten Schritt noch der Winkel und Abstand zum Hinterrad eingestellt werden. Hierfür wird ein 4 mm Innensechskantschlüssel benötigt, der in diesem Fall allerdings nicht zum Lieferumfang gehört.

SKS Blade Set im Test: Der Regen kann kommen

Das Set begeistert durch einen sehr guten Schutz. Besonders das äußerst unangenehme Durchnässen der Hose im Po-Bereich gehört mit dem X-Blade der Vergangenheit an. Gleiches gilt für den Rückenbereich, wodurch ein schnelles Auskühlen verhindert wird. Der auf der Innenseite gummierte Spanngurt gewährleistet selbst auf schlechteren Wegstrecken einen sicheren Halt. Da verrutscht nichts. Einen ebenso souveränen Eindruck hinterlässt das vordere Shockblade. Der Fender sitzt perfekt und bietet einen guten Schutz vor hochspritzendem Wasser und Dreck. Lediglich bei den Schuhen muss für zusätzlichen Schutz in Form von wasserdichten Socken etc. gesorgt werden. Ein Traum: Das Gesicht und die Brille werden nicht mehr eingesaut, das alleine ist die Sache schon wert!

Fazit SKS Blade Set

Das SKS Blade Set lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell am Bike oder E-Bike montieren und bietet einen sehr guten Schutz. Ebenfalls auf hohem Level präsentieren sich die Verarbeitungsqualität sowie das coole Design.

Produktdetails SKS Blade Set 29 Zoll

  • Erhältlich in zwei Farboptionen: Schwarz/grün oder schwarz/blau (im Test)
  • Gewicht: 108 Gramm (vorne) / 228 Gramm (hinten)
  • Material: 2-Komponenten Kunststoff
  • Montage: Quick-Release-Adapter (vorne) / Spanngurt-Spannhebel (hinten)
  • Preis: 44,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

Cratoni C-Mate Helm im Test: Trendsport trifft auf Urban-Lifestyle

Waren Skaterhelme früher ausschließlich Subkulturen wie BMX oder Skateboard vorbehalten, findet man diese heute immer öfter als Lifestyle-Produkt im urbanen Raum. Nicht nur E-Biker setzen vermehrt auf die markante Helmform, sondern auch Rider von Cruisern. Damit trifft Trendsport auf Urban-Lifestyle in all seinen Facetten. Der Cratoni C-Mate Helm kombiniert Design mit Alltagstauglichkeit und möchte so eine breite Anwenderschicht ansprechen. Ob das wirklich gelingen kann?

Cratoni C-Mate Helm im Test

Für den deutschen Helmhersteller Cratoni ist der in zwei Größen erhältliche C-Mate der richtige Fahrradhelm für kreative Street-Styler mit Köpfchen. Ausgeliefert wird der Helm serienmäßig mit einem kurzen Visier, welches durch einen Clip-Mechanismus leicht abnehmbar ist. Der größte offensichtliche Unterschied zu einem puristischen Skaterhelm ist das am Verstellsystem fest verbaute Rücklicht. Abgesehen hiervon handelt es sich um einen reinrassigen Skaterhelm. Die Helmschale besteht aus robustem Kunststoff in ABS-Bauweise. Im Gegensatz zum Inmolding-Verfahren werden bei dieser Herstellungsweise die Außenschale und der Kern separat voneinander produziert und in einem ergänzenden Arbeitsschritt miteinander verbunden. Mit 451 Gramm in der Größe S/M ist der C-Mate sicherlich kein Leichtgewicht, dafür bietet der Helm durch seine Bauform einen erweiterten Schutz im Bereich von Schläfen und Hinterkopf.

Die Verarbeitungsqualität des Helms ist ausgezeichnet, was sich auch in der hochwertigen Optik und dem Tragekomfort widerspiegelt. Das antibakterielle CleanTex-Innenfutter kann entnommen und somit bei Bedarf gereinigt werden. Dank des am Hinterkopf befindlichen Verstellsystems lässt sich der Cratoni C-Mate zudem sehr unkompliziert individuell einstellen. Die Riemen sind ebenfalls anpassbar, wodurch der Helm – einmal richtig eingestellt – wie angegossen sitzt. Der Steplock Ratschen-Verschluss zum Verschließen lässt sich selbst mit Handschuhen bedienen, ein weicher Schutz-Überzug sorgt für erhöhten Tragekomfort. Einen kühlen Kopf stellen zehn große Ventilationsöffnungen sicher. Innenliegende Lüftungsschlitze unterstützen die Luftzirkulation im Helm. Das funktioniert ziemlich gut, dennoch kann der Skaterhelm in diesem Punkt bauartbedingt natürlich nicht an herkömmliche Fahrradhelme heranreichen.

Fazit Cratoni C-Mate Helm

Geniale Optik, hoher Schutz und gefälliger Tragekomfort: Der Cratoni C-Mate macht sowohl im Skatepark als auch im urbanen Alltag eine gute Figur. Selbst wenn der Helm nicht an die Luftigkeit und Leichtigkeit eines herkömmlichen Fahrradhelms heranreichen kann, stilbewusste Urban-Lifestyler kommen voll auf ihre Kosten.

Produktdetails

  • Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • Farben: Sage Matt, Blue Matt, Blush Matt, Black Matt
  • Gewicht: 451 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CE EN1078
  • Preis: 69,95 Euro

Web: www.cratoni.com

Rockrider MTB Protektoren im Test: Feel good!

Mit zwei spannenden Neuheiten startet Decathlons Eigenmarke Rockrider in den Sommer bzw. Spätsommer 2023. Die speziell für den All Mountain- und Enduro-Sport konzipierten Ellbogen- und Knieschoner sollen dem Rider sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren gewährleisten. Entwickelt wurden die neuen Modelle zusammen mit dem Protektorenspezialisten D3O. Wir haben für Euch die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O auf dem Trail getestet.

Die neuen Rockrider MTB Protektoren im Test

Der All Mountain- und Enduro-Sport ist kaum an Vielseitigkeit zu überbieten. Anspruchsvolle Passagen und Trails stehen hier ebenso auf dem Programm wie längere Transferstrecken über Stock und Stein. Garniert wird der Spaß natürlich besonders durch herausfordernde Steingärten, Wurzelfelder, Drops und Sprünge. Durch das hohe Sturzrisiko lohnt sich auf jeden Fall das Anlegen von Protektoren. Wie beim Sport selbst ist höchste Vielseitigkeit gefragt. Die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieschoner wurden speziell für All Mountain und Enduro Rider entwickelt, die sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren suchen.

Vorgeformte und luftdurchlässige D3O Protektoren

Dreh- und Angelpunkt der Schoner sind die vorgeformten und luftdurchlässigen D3O LP1 L1, Typ A, Level 1 Protektoren. Damit erfüllen die Pads die DIN EN 1621-1 für Gelenkprotektoren im Bereich Motorradfahrer-Schutzbekleidung. Sowohl die Knie- als auch die Ellbogenschoner weisen eine EB0804044 CE- und UKCA-Zertifizierung auf. Die ergonomisch designten Protektoren sind zudem flexibel und stellen so eine hohe Bewegungsfreiheit sicher. Davon kann man sich schon vor dem Tragen ein Bild machen. Für eine leichte Entnahme, beispielsweise zum Waschen der Schoner, sind die Protektoren in einem eigenem Fach untergebracht.

Gestaltet sind die Schoner als „Strumpf“ – das heißt, die Schoner müssen übergestreift werden. Einen optimalen Halt gewährleistet an der Oberseite ein individuell verstellbares Gummiband mit Klett. Für ein Plus an Tragekomfort ist das Gummiband in Stoff eingeschlagen, wodurch beim Fahren nichts zwickt oder juckt. Das gefällt uns sehr gut. Der Knieschoner weist aufgrund seiner Länge ein weiteres Gummiband zwischen Kniekehle und Wade auf. Aber auch dieses verhält sich völlig unauffällig. Damit die Schoner nicht verrutschen, sind auf der Innenseite Silikonstreifen aufgebracht. Clever: Die vertikale Ausrichtung minimiert die Reibung mit der Körperbehaarung.

Durchdachter Aufbau sorgt für hohen Fahrkomfort

Bei der Hatz über Trails sorgen nicht nur die luftdurchlässigen D3O LP1-Pads für Kühlung, sondern ebenso die atmungsaktiven Trägermaterialien. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche Ellenbeuge und Kniekehle gelegt. Hier sorgt die Perforation für zusätzliche Kühlung. Überhaupt fallen die Schoner beim Fahren durch Unauffälligkeit auf. Einmal angezogen sitzen diese Präzise an Ort und Stelle. Bewegungen jeglicher Art haben keinerlei Einfluss auf die Positionierung. Frei interpretiert könnte man auch sagen, die Schoner sitzen wie angenagelt – glücklicherweise ist dies dank des durchdachten Aufbaus nicht notwendig.

Interessant sind zudem die funktionalen Schutzpads am Knie, die neben den D3O Hauptakteuren ebenfalls erheblich zum Schutz beitragen. Auf der Knieinnenseite, die gerne mal unfreiwillig Kontakt zum Oberrohr aufnimmt, ist eine D3O XTi Abdeckungen angebracht. Auch an den Wadenaußenseiten kommen zwei zusätzliche Schutzpads zum Einsatz. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht! Die Knie- und Ellbogenschoner sind außerdem für rechts und links unterschiedlich ausgeführt. Um eine bequeme Einstellung zu ermöglichen, zeigen die Klettverschlüsse hierbei jeweils nach außen. Ein kleines Etikett hilft dabei, dass die Seiten nicht vertauscht werden.

Nachhaltig – im doppelten Sinne

Nachhaltigkeit spielt natürlich eine immer größere Rolle. Dem kommt Rockrider bei den neuen Protektoren nach. Durch Eco-Design haben die Knieschoner laut Herstellerangaben 11 % weniger Umweltauswirkungen, bei den Ellbogenschonern sollen es sogar 15 % sein. Das Hauptmaterial und das Lycra sind in der Masse gefärbt und die Gummibänder bestehen zu 70 % aus recyceltem Polyester – so Decathlon weiter. Und selbst bei der Verpackung wurde nachgedacht. Wiederverwendbar soll sie nicht nur einen optimalen Waschprozess sicherstellen, sondern zudem als Schutz vor Schimmel bei längerer Lagerung sowie als Transportschutz dienen.

Nachhaltigkeit heißt natürlich auch, dass die Produkte nicht nur funktionell, sondern in gleichem Maße haltbar sein müssen. Wir haben die Rockrider MTB Protektoren ausgiebig auf den wilden Trails in der Eifel getestet. Dabei haben wir für den Test zum Teil weniger gepflegte Strecken in Angriff genommen. Das verstärkte Material an den stark beanspruchten Stellen zeigte sich hierbei erfreulich widerstandsfähig gegenüber den Sträuchern, die sich uns dann doch das eine oder andere Mal in den Weg stellten. Die Nähte machten nach dem Test ebenfalls noch einen guten Eindruck.

Fazit Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O

Mit den neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O beweist Decathlon, dass auch im Bereich Enduro in Zukunft mit der Marke gerechnet werden muss. Die Schoner sind durchdacht und qualitativ wirklich gut. Neben dem hohen Schutz begeistern die Protektoren zudem durch einen guten Tragekomfort – und das zu einem sehr fairen Preis.

Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O: Preise, Größen und Gewicht

  • Preise pro Paar: Ellbogen 49,99 Euro – Knie 59,99 Euro
  • Erhältliche Größen: S, M, L, XL
  • Gemessenes Gewicht (Größe M): Ellbogen 147 Gramm / Stck. – Knie 225 Gramm / Stck.

Web: www.decathlon.de

HeatPerformance: Beheizbare Handschuhe im Test

Eine denkbar ungünstige Eigenart des Winters sind bekanntlich die Temperaturen – vor allem in unseren Breitengraden. Wer sich beim Biken oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten nicht die Flossen abfrieren möchte, muss also dementsprechend handeln. Gute Handschuhe und Socken alleine reichen bei Werten im tieferen Minusbereich allerdings oftmals nicht mehr aus. Hilfe versprechen hier Varianten mit eingebauter Heizung. Das niederländische Unternehmen HeatPerformance bietet ein ganzes Füllhorn an beheizter Bekleidung an. Zwei dieser Produkte mussten während der ersten Kälteperiode ihre Fähigkeiten in der Eifel unter Beweis stellen.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

HeatPerformance: Spezielle Produkte für anwendungsspezifische Anforderungen

Die Marke HeatPerformance hat sich auf wärmende Bekleidung für drinnen und draußen spezialisiert. Mit eigens ausgerichteten Produkten wird hierbei auf anwendungsspezifische Anforderungen eingegangen. Der beheizte Fahrradhandschuh HeatPerformance ALLROUND richtet sich der Bezeichnung entsprechend an Radfahrer, kann aber genau so gut beim Wandern oder Laufen getragen werden. Beheizbare Socken werden in unterschiedlichen Dicken angeboten. Wir haben uns für das Modell HeatPerformance THIN entschieden, die von der Dicke her mit Tennissocken vergleichbar sind und somit perfekt zu Radschuhen oder Sneakern passen.

Fakt ist: Mit eiskalten Fingern und Füßen macht Biken nicht nur keinen Spaß, sondern parallel hierzu verabschiedet sich das Feingefühl fürs Bike, vom Schalten und Bremsen mal ganz abgesehen. Wir waren deshalb sehr gespannt, wie sich die beheizbaren Handschuhe und Socken von HeatPerformance in der Praxis schlagen. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken kommen von Werk aus in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss. Die Handschuhe werden grundsätzlich mit Batterien ausgeliefert, bei den Socken kann zwischen Optionen mit oder ohne Batterie gewählt werden.

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND

Die beheizten Fahrradhandschuhe sind für moderates Radfahren entwickelt worden und wirken optisch wie normale Winterhandschuhe. Das liegt unter anderem an der unauffälligen Positionierung des schlanken Akkus. Lediglich der im Betrieb beleuchtete Schalter oberhalb des Handgelenks weist auf die integrierte Heizung hin. Beheizt werden sowohl die Finger als auch der Handrücken. Der Handschuh besteht aus einer Mischung aus TPU und Neopren und ist somit wind- und wasserdicht. Das Innenfutter aus Baumwolle sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Eine Bedienung des Smartphones ermöglicht die Touchscreen-Fingerspitze.

Der HeatPerformance ALLROUND Heizhandschuh besticht durch hohen Tragekomfort und ein gutes Griffgefühl. Die Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Handinnenseite gewährleistet selbst bei Nässe enormen Grip am Lenker. Bremse und Schaltung lassen sich ohne Einschränkungen bedienen. Das längere Bündchen sorgt dafür, dass der Handschuh auf dem Jackenärmel aufliegt und somit weder Kälte noch Nässe an die Haut gelangen. Die Wärmeverteilung ist ausgezeichnet und sogar bei eisigen Temperaturen bleibt durch die Wärme das Gefühl in den Fingern vollkommen erhalten. Dank der drei Heizstufen kann die Innentemperatur individuell angepasst werden.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN

Bei den HeatPerformance THIN handelt es sich um flauschige, beheizbare Socken. Etwa so dick wie Tennissocken können die aus 68% Bambusviskose, 20% Elastan und 12% Spandex bestehenden Socken ohne Probleme mit Sneakern, Turnschuhen oder Radschuhen getragen werden. Das Tragegefühl ist ausgezeichnet und ein Kratzen kommt selbst bei längeren Touren nicht auf. Die Bambusviskose fühlt sich angenehm weich an und verfügt über saugfähige und atmungsaktive Eigenschaften. Die Verwendung von Elasthan und Spandex sorgt wiederum für hohe Elastizität und eine gute Passform.

Die Heizelemente sind bei dem beheizbaren Socken sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zehen angebracht. Unsere Befürchtung, dieser Aufbau könnte beim Tragen stören, bestätigte sich nicht. Das Konzept hat natürlich einen guten Grund: Die Zehen sind die erste Stelle, an der die Kälte wahrgenommen wird. Der Rest des Fußes wird von den Zehen aus erwärmt. Das funktioniert wirklich wunderbar! Energie bezieht der Socken durch den im Beinstück eingeschlagenen Akku. Wie bei den Handschuhen stehen ebenfalls drei Heizstufen zur Verfügung, die sich bequem per Tastschalter einstellen lassen.

Pflege, Temperatur und Batterielaufzeit

Für die Energieversorgung sorgen pro Handschuh und Socke jeweils ein 7,4 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2600 mAh. Mit einem Gewicht von je 88 Gramm machen sich diese beim Tragen in keinster Weise bemerkbar. Die kompakten Maße von 70 x 58 x 10 mm sprechen ebenfalls für sich. Das Aufladen mit dem mitgelieferten Dual-Ladegerät nimmt knapp über vier Stunden in Anspruch. Das Einsetzen der Akkus in die Handschuhe und Socken geht schnell und einfach über die Bühne. Das Kabel ist lang genug, um den Stecker problemlos mit der Buchse verbinden zu können. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken können per Handwäsche gereinigt werden.

Die Batterielaufzeit ist natürlich von den Außentemperaturen und der Heizstufe abhängig und variiert somit stark. Unterschiedlich ist auch die Betriebszeit von Handschuhen und Socken. Grund hierfür dürften die umfangreicheren Heizelemente des Handschuhs sein. In der höchsten Heizstufe, die um die 60 Grad Wärme erzeugt, sind bei den Handschuhen zwei bis drei Stunden möglich, bei den Socken sogar drei bis vier Stunden. Die beiden schwächeren Heizstufen bringen um die 40 bzw. 50 Grad mit entsprechend längeren Wärmezeiten. Das wärmende Gefühl setzt übrigens sehr schnell ein: Innerhalb einer Minute darf man sich über warme Hände und Füße freuen.

Fazit

Wer selbst bei eisigen Temperaturen seine Outdoor-Aktivitäten nicht einschränken möchte, der ist mit den beheizbaren Handschuhen und Socken von HeatPerformance bestens beraten. Die langanhaltende Wärme, der gute Tragekomfort und die hohe Verarbeitungsqualität sprechen eindeutig für die Produkte. Die nächste Eiszeit kann also kommen!

Web: www.heatperformance.de

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND: Details, Ausführungen und Preise

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN: : Details, Ausführungen und Preise

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test- Hauptsache draußen!

Verdammt lang her, dass wir stolz wie Bolle mit unserem neuen Walkman – dem Kultgerät aus den 1980ern schlechthin – endlich auch unterwegs Eigenmitschnitte von Mal Sondocks Hitparade hören konnten. Viel ist seitdem passiert. Bandsalat oder nervtötendes Vorspulen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. MP3, Bluetooth und Co zum Dank war es nie einfacher, den Alltag durch den passenden Soundtrack zu bereichern. Das gilt in unserem Fall vor allem für sportliche Outdoor-Aktivitäten, und so waren wir sehr gespannt auf die Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der Take a Hike Serie.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds: Musik mit Mission

Skullcandy Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Utah, das Audiogeräte vor allem für den Outdoor Bereich entwickelt. Im Rahmen einer Kooperation mit POW (Protect our Winters) entstand die limitierte Sonderedition „Take a Hike“. Sie will dazu mobilisieren, unsere natürliche Umgebung abzufeiern und zu schützen. So fliesst ein Teil der Einnahmen für die In-Ear-Kopfhörer Dime 2 an POW, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben hat. Die mittlerweile weltweite Community aus Athleten und Wissenschaftlern wurde 2007 vom professionellen Snowboarder Jeremy Jones gegründet, nachdem er feststellen musste, dass sich die Schneebedingungen für seinen Sport durch den Klimawandel immer weiter verschlechterten. Ziel der Organisation ist es, Outdoor-Enthusiasten zu Klimaschützern zu machen – frei nach dem Motto: Beschütze das, was Du liebst! POW wird übrigens unter anderem auch von The North Face oder Patagonia unterstützt.

Dime 2 – Retrodesign mit Funktionalität

Die In-Earbuds Dime 2 aus der Take a Hike Serie sind kabellose Bluetooth Kopfhörer, die zusammen mit dem zugehörigen Akkucase mit nur 32 Gramm auf unsere Waage drücken. Das Akkucase misst gerade mal ca. 6,2 x 3,9 cm. Es dient nicht nur als kleine, praktische Aufbewahrungsbox und Schutzhülle, sondern auch als Ladestation, um die Buds unterwegs mit Strom zu versorgen. So kommt das federleichte Kraftpaket mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer und weiteren 8,5 Stunden im Case insgesamt mit satten 12 Stunden Gesamtakkuzeit daher. Buds und Case werden in einer 100% recyclebaren Verpackung zusammen mit Anleitung, Ear Gels in verschiedenen Größen, Micro-USB Ladekabel und Kurzanleitung geliefert. Das wirklich gelungene 90er Jahre Retro-Design hebt sich erfrischend von der ansonsten eher schlicht-schwarzen Konkurrenz ab. Praktisches Feauture: Mithilfe eines kleinen Schlüsselbandes lässt sich das Akkucase zum Beispiel an einem Schlüsselbund befestigen.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Schön was auf die Ohren

Neben der gelungenen Optik warten die Skullcandy Dime 2 Earbuds aber auch mit inneren Werten auf, wie zum Beispiel der integrierten Tracking-Funktion Tile™ Technologie oder dem Auto Connect. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Ear Gels in 3 verschiedenen Größen sitzen die Buds perfekt im Ohr und bleiben da, wo sie sein sollen – auch bei etwas ruppigeren Touren. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Durch Druck auf die „Skulls“ können Power on/off, Play/Pause etc. leicht gesteuert werden. Etwas überrascht waren wir, dass es sich hier um keine Touch Funtkion handelt, sondern tatsächlich Druck auf einen Taster ausgeübt werden muss. Der Druckpunkt sitzt für unser Empfinden recht tief, heisst es ist schon deutlich und in der Ohrmuschel spürbarer Druck nötig – aber sicher reine Gewöhnungssache. Jedenfalls hat die Steuerung einen sehr klaren Vorteil: Die Bedienung klappt auch während der Fahrt mit Bikehandschuhen einwandfrei! Selbst mit stärker gefütterten Winterhandschuhen konnten wir mühelos den Druckpunkt finden. Mit dem Skullcandy Supreme Sound ausgestattet bleiben auch was den Sound betrifft keine Wünsche offen: Satter Klang, ausgewogenes Soundprofil, guter Bass – das passt!

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds Fazit

Wem 3,5h Akkulaufzeit reichen, der macht mit den Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der limitierten Sonderedition Take a Hike alles richtig. Das kleine, leichte Kraftpaket im supercooler Retro-Optik überzeugt auf ganzer Linie. Einfaches Handling, fetter Sound, und eine richtig gute Idee dahinter: Hauptsache draußen! Die zu 100% recyclebare Verpackung sowie ein möglichst geringer CO2 Abdruck bei der Herstellung runden die Sache ab. Das Preis Leistungsverhältnis. ist mehr als korrekt. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Skullcandy Dime 2 Earbuds

  • 12h Akkulaufzeit (3,5 Stunden via Kopfhörer und 8,5 Stunden im Case)
  • Integrierte Tracking-Funktion Tile™
  • Auto Connect
  • IPX4 schweiß- und wasserresistent
  • Bluetooth 5.2
  • Impedanz 16 Ohm +/- 15%
  • Treiber Durchmesser 6mm
  • Schalldruckpegel 95+/-3dB
  • Frequenzgang 20Hz – 20 kHz
  • Gewicht 32 Gramm
  • https://www.skullcandy.eu/