Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Mit den Low- und Midcut Fahrradsneakern erweitert der Schuhhersteller Chrome sein Portfolio um eine neue Generation Bike Footwear. Optisch wirken die Modelle wie ganz normale Freizeitschuhe mit etwas dickerer Sohle, aber bei genauem Hinschauen fallen eine Menge Features auf. Welche Highlights auf Euch genau warten und wie sich die Schuhe in der Praxis bewähren, das verrät unser Test des Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuhs.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Trail Ready: Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh

Beim Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh handelt es sich laut Beschreibung um einen Schuh für alle Bike-Abenteuer. Das TR in der Bezeichnung steht für Trail Ready – im Gegensatz zu den anderen Low- und Midcut Fahrradsneakern von Chrome verfügt dieser Schuh über keine Aufnahme für ein Pedalsystem. Grip in allen Situationen soll die durchgehende Panaracer-Außensohle garantieren. Das Obermaterial besteht aus atmungsaktivem Mesh mit Wildleder-Overlays für eine erhöhte Stabilität. Weitere Merkmale des Schuhs sind die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen, die verstärkte Zunge und die Schnürsenkelgarage. Ein einfaches An- und Ausziehen soll die Zuglasche gewährleisten.

Perfekt zum Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack?

Auffallend ist der sehr robuste und massive Aufbau des Sneakers. Die Verarbeitung wirkt wie die verwendeten Materialien hochwertig. Ebenso fällt das recht hohe Gewicht des Schuhs auf, was für den angedachten und von uns bevorzugten Einsatzbereich allerdings keine Rolle spielt. Viel wichtiger sind für uns ein sicherer Halt auf dem Pedal, eine optimale Fußführung und ein gutes Tragegefühl, das auch ein Feedback des Bikes nicht ausschließt. Hohe Anforderungen, denen sich der Chrome Kursk TR im Test stellen musste. Wir haben den Flatpedal-Fahrradschuh beim Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack getestet – und natürlich auch einfach mal nur so beim Gehen, was ja auch ab und zu mal vorkommen soll.

Robuste Konstruktion und extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle

Der Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh vermittelt trotz der robusten Konstruktion ein erstaunlich leichtfüßiges Tragegefühl. Die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen sorgt für hohen Komfort beim Fahren wie beim Gehen oder Stehen. Sehr beeindruckend präsentiert sich der Bike-Sneaker in puncto Grip. Die extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle, die in Zusammenarbeit mit dem Fahrradreifenhersteller Panaracer entwickelt wurde, saugt sich regelrecht auf dem Pedal fest. Egal wie ruppig es auf dem Trail wird, einmal auf dem Pedal abgesetzt überzeugt der rutschsichere Halt. Selbst auf dem nassen Pedal besticht die Panaracer-Außensohle durch enormen Grip.

Chrome Kursk TR: Mehrschichtiger Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie

Die Sohle hat es in der Tat in sich. Sie verfügt über den gleichen Aufbau wie die anderen Mitglieder der Kursk-Familie, allerdings mit einem ausgeprägteren Profil. Der mehrschichtige Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie beinhaltet auch eine steife ¾-lange Nylonplatte. Das Ergebnis ist auf jeden Fall beeindruckend! Der Halt ist phänomenal, die Kraftübertragung top. Ebenso funktionell und auftrumpfend präsentiert sich das Obermaterial. Die Verwendung von atmungsaktivem Mesh fördert das angenehme Tragegefühl selbst bei wärmeren Temperaturen. Nicht weniger überzeugend ist der übrige Aufbau des Schuhs mit Schnürsenkelgarage und verstärkter Zunge. Das Aus- und Anziehen gestaltet sich dank der Zuglasche zudem äußerst einfach und unkompliziert.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Fazit

Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh überzeugt durch enormen Grip auf dem Pedal. Selbst bei schlechter Witterung steht wildem Shreddern nichts entgegen. Auch der Tragekomfort ist erstklassig. Die gute Verarbeitung, der langlebige Aufbau und die tolle Optik sorgen ihrerseits für Bestnoten.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh: Details

  • Erhältliche Größen: 7 bis 13
  • Gewicht: Etwa 530 Gramm / Schuh (Gr. 10.5)
  • Verfügbare Farbvarianten: Black/Grey oder Earth/Gum
  • Preis: 130,00 Euro

Web: www.chromeindustries.com

Body Glide Cycle Hautschutzbalsam im Test: Wirksame Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Langes Sitzen auf dem Sattel bereitet vielen Radfahrern große Probleme – wir von der Fraktur bilden da leider keine Ausnahme. Unser bisheriges Zaubermittel Hirschtalg minimiert zwar effektiv die Gefahr des Wundscheuerns, die Handhabung ist dann aber leider doch recht – sagen wir mal – „gewöhnungsbedürftig“. Einen sehr wirksamen Schutz bei gleichzeitig unkompliziertem Gebrauch verspricht der Hautschutzbalsam Body Glide Cycle. Die perfekte Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Body Glide Cycle: Pflanzliche Inhaltsstoffe und Verzicht auf Tierversuche

Body Glide gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche, vom Foot Glide über Skin Glide bis hin zum Cycle Glide. Letzt genannter Balsam soll Entzündungen reduzieren, die durch Reibungen beim Radfahren verursacht werden. Auch wenn Body Glide Cycle vorrangig als Gesäßschutz gedacht ist, kann es nach Angaben am gesamten Körper eingesetzt werden. Wir wollen uns im Rahmen dieses Tests allerdings auf die Sitzproblematik beschränken. Zum Einsatz kommen nach Angaben des Unternehmens pflanzliche, allergenfreie Inhaltsstoffe, auf Tierversuche wurde lobenswerter Weise verzichtet.

Der natürliche Schutz gegen wunde Haut im Test: Anwendung und Erfahrungen

Vom Aufbau her ähnelt Body Glide Cycle einem Deo-Stick. Der Balsam sitzt wohl geschützt in einer griffigen Kunststoffbox, und lässt sich mittels des unten angebrachtem Drehrädchens nach oben befördern. Aufgetragen wird der Hautschutz, der unter anderem das Provitamin B5 enthält, entweder direkt auf die gewünschten Körperstellen oder auf das Polster der Radhose. Die Hände kommen also nicht mit dem Balsam in Berührung. Schmierige Hände gehören dank des Sticks somit der Vergangenheit an. Erstaunlich ist, dass sich der trockene Schutzfilm nicht fettig anfühlt und keine sichtbaren Rückstände hinterlässt.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Unauffällig, aber dennoch sehr effizient

Im Gegensatz zu Hirschtalg ist Body Glide Cycle nach dem Auftragen absolut unauffällig und vermittelt ein trockenes Sitzgefühl. Das vom Klassiker gewohnte, anfänglich doch recht „unschöne“ Gefühl bleibt hier völlig aus. So unauffällig sich der nahezu geruchsneutrale Balsam auch präsentiert, die Effizienz weiß absolut zu begeistern. Trotz des sparsamen Verbrauchs bietet der Balsam einen sehr effektiven Schutz vor Wundreibung. Das Produkt ist nicht klebrig, verschmiert nicht die Wäsche und überzeugt selbst nach vielen Kilometern im Sattel durch eine langanhaltende Wirkung.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Fazit

Nach vielen Jahren mit Hirschtalg ist für uns die Zeit des Umstiegs gekommen. Body Glide Cycle überzeugt uns von der Handhabung ebenso wie vom Sitzgefühl und der Wirkung. Ein innovatives Produkt, das selbst über längere Distanzen effektiv Schutz vor Wundreibung bietet. Auf die Umverpackung aus Kunststoff könnten wir hingegen verzichten.

Body Glide Cycle: Details

  • Inhalt: 42 Gramm
  • Inhaltsstoffe*: Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Ozokerite, Glyceryl Behenate, Stearyl Alcohol, Allantoin, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Fragrance)
  • Preis: 17,95 Euro

    *Angaben des Herstellers

Web: www.bodyglide.info

Schöffel Shorts Steep Trail M im Test: Der Trail ruft!

Konzipiert für flowige Downhills und technisch anspruchsvolle Trails soll die Schöffel Shorts Steep Trail M nicht nur eine lässige Optik bieten, sondern auch genug Platz zum Tragen von Protektoren lassen. Die Mountainbike-Shorts weist zudem einige innovative Merkmale auf, die eines genaueren Blickes bedürfen. Ausreichend Gründe für uns, der Baggyhose einem Test zu unterziehen.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Lässig, cool…und funktionell!

Spezialisiert auf die Fertigung funktioneller Ski- und Outdoorbekleidung dreht sich bei Schöffel alles um Bewegung in der Natur. Nicht nur das Erleben der Natur als solche steht im Fokus, sondern auch die Verantwortung ihr gegenüber. So verwundert es nicht, dass die Schöffel Shorts Steep Trail M laut Angaben zu 70% aus recyceltem Material hergestellt wird. Der Stoff ist sehr leicht und weist ein gutes Stretch-Verhalten auf, wodurch die Hose auch bei starken Bewegungen einen sehr hohen Komfort gewährleistet. Das Zauberwort lautet hierbei Bodymapping. Das Bodymapping Prinzip ermöglicht individuell an den Körper angepasste Produkte, die auf die spezifischen Anforderungen des Trägers zugeschnitten sind. Das System führt unterschiedliche Materialeigenschaften nahtlos in einem einzigen Material zusammen.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Bodymapping und Lasercut

Besonders beim Tragen von Protektoren machen sich die Eigenschaften des Bodymapping Prinzips sehr positiv bemerkbar. Die Bewegungsfreiheit wird selbst bei wilder Action in keinster Weise eingeschränkt. Unterstützend wirken hierbei natürlich auch die vorgeformten Knie und der großzügig dimensionierte Beinabschluss, der ausreichend Platz für Protektoren lässt. Bei sommerlichen Temperaturen weiß die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch hohe Atmungsaktivität zu überzeugen. Die Lasercut Ventilation sorgt für ein Plus an Luft in der Buxe und trägt somit ihrerseits zum Tragekomfort bei. Sehr gut gefällt uns auch der hohe Bund und die beidseitige Einstellbarkeit per Klett. Das sorgt in Kombination mit den beiden vorderen Druckknöpfen für einen in allen Fahrsituationen rutschsicheren Sitz der Baggyhose.

Bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine kleine Ausnahme

Kleinere Dinge wie Schlüssel oder Liftkarte können in den beiden mit Reißverschluss ausgestatteten Oberschenkeltaschen verstaut werden. In diesen befinden sich zusätzlich noch kleine Einschubtaschen für Kleingeld, Handy etc. Der wasserabweisende 4-Wege-Stretch bietet Schmutz kaum Halt und lässt sich daher leicht reinigen. Seitlich an der Innenseite angebrachte Straps ermöglichen zudem die Fixierung einer Innerpants. Ein wirklich bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine winzige Ausnahme. Eine Kleinigkeit würden wir uns an der Schöffel Shorts Steep Trail M tatsächlich noch wünschen: Eine hinten angebrachte Aufhängelasche würde das Handling zum Beispiel zum Trocknen etwas erleichtern.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Fazit

Eine sehr durchdachte und funktionelle Baggyhose für All Mountain- und Endurobiker. Neben dem hohen Stylefaktor punktet die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch außerordentliche Qualität. Die Verwendung von recyceltem Material verdient zusätzlich Lob. Mit einem Preis von knapp 120 Euro gehört dieses Modell allerdings auch zu den teureren Vertretern, zumal für ein Sitzpolster zusätzlich investiert werden muss.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Orange, blau, blau
  • Materialzusammensetzung: Oberstoff: 94% Nylon / 6% Elastan / 70% recycelt
  • Größen: 48 bis 58
  • Preis: 119,95 Euro (Gr. 58: 139,95 Euro)

Web: www.schoeffel.com

Rockrider All Mountain Short im Test: Nach lang kommt kurz

Der Frühling ist da! Spätestens jetzt offenbart der Blick in den Kleiderschrank bei vielen Ridern ein großes Defizit: Es fehlt ein adäquates Beinkleid. Nach dem Test der Rockrider All Mountain Pants für die Übergangszeit wollen wir heute deshalb mit der kurzen Variante nachlegen. Auch bei diesem Modell animiert der Preis, das gute Stück beim Online-Shopping mit einem schnellen Klick in den Warenkorb zu befördern. Eine gute Entscheidung oder eine überhastete Handlung, die spätestens nach der ersten Ausfahrt bereut wird?

Rockrider All Mountain Short im Test

Rockrider All Mountain Short: Die kurze Variante der Rockrider All Mountain Pants

Offensichtlich scheinen bei der Rockrider All Mountain Short die gleichen Designer am Werk gewesen zu sein wie bei der langen Ausführung der Hose. Schnitt und Optik sind nahezu identisch, sogar bei den Eigenschaften gibt es große Parallelen. So besteht die leichte Short ebenfalls aus wasserabweisenden, dehnbaren Materialien. Der Mix aus unterschiedlichen Stoffen und die breiten Gummibänder im Hüftbereich sollen eine gute Passform, hohen Tragekomfort und beste Bewegungsfreiheit gewährleisten. Für eine zusätzliche Fixierung weist die Rockrider All Mountain Short robuste Druckknöpfe auf, die zweireihige Anordnung ermöglicht eine individuelle Anpassung. Zwei mit einem Reißverschluss verschließbare Einschubtaschen auf der Vorderseite bieten Raum für Smartphone, Lift-Ticket und/oder Kleingeld. Im Rückenbereich ist die Hose wie die lange Ausführung höher geschnitten. Eine kleine Lasche erlaubt auch hier das Aufhängen der Hose an einem Haken.

Praxistest auf dem Trail

Optik, Aufbau und Verarbeitung können also in der Theorie überzeugen. Doch wie schlägt sich die Hose in der Praxis? Nach vielen Wochen im Einsatz dürfen wir behaupten: Ausgesprochen gut. Die Rockrider All Mountain Short trägt sich aufgrund ihres leichtgewichtigen Aufbaus unauffällig und punktet durch Komfort. Sinnvoll angeordnet gewährleisten die flexiblen Bereiche ein Plus an Bewegungsfreiheit. Das Tragen von Schonern bereitet – auch dank des etwas größer dimensionierten Beinabschlusses – keinerlei Schwierigkeiten. Das Material hält leichten Regen ab und lässt sich entsprechend unkompliziert reinigen. Die Atmungsaktivität ist gut, unterstützt wird die Funktionalität durch Belüftungseinsätze im Leistenbereich. Was uns bereits bei der Pants sehr beeindruckt hat: Die enorme Robustheit des Produkts. Weder die vielen Stunden im Sattel noch die unzähligen Runden in der Waschmaschine konnten die Short beeindrucken.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer kurzen, robusten und lässigen Radhose mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist, sollte sich unbedingt mal die Rockrider All Mountain Short anschauen.

Rockrider All Mountain Short: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz
  • Materialzusammensetzung: Hauptmaterial 88% Polyester (PES), 12% Elasthan, Einsatz 93% Polyamid (PA), 7% Elasthan
  • Größen: S bis 3XL
  • Preis: 39,99 Euro
  • Web: www.decathlon.de

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test: Der zweite Streich folgt sogleich

Erst vor wenigen Tagen hatten wir das Rockrider Langarm-Trikot MTB ST 100 im Test. Nicht nur der Preis war heiß, sondern auch das Produkt. Zeitgleich musste aber noch ein weiterer Artikel des französischen Sportartikel-Giganten Decathlon seine Stärken unter Beweis stellen. Beim Rockrider All Mountain Langarm-Trikot handelt es sich ebenfalls um ein luftiges Shirt für den Sommer. Konnten wir mit diesem Trikot ähnlich gute Erfahrungen sammeln oder mussten wir diesmal die Reißleine ziehen?

Entwickelt wurde das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot laut Hersteller speziell für All Mountain Touren. Für uns heißt das also, dass dieses Shirt ein paar wichtige Funktionen erfüllen muss. Hierzu zählt natürlich ein über Stunden hinweg angenehmes Tragegefühl, hohe Bewegungsfreiheit, ein verlängertes Rückenteil und Robustheit – schließlich kann ja dann doch beim Fahren der eine oder andere Strauch im Weg sein. Schön wäre noch eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche sowie ein lässiger Look. Dann schauen wir mal…

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Leicht, atmungsaktiv und hoher Tragekomfort

Auffallend ist alleine schon das leichtgewichtige Auftreten des Shirts. Das aus 82% Polyester (PES) und 18% Elasthan bestehende Hauptmaterial lässt die Gewichtsanzeige der Waage bei läppischen 155 Gramm verharren. Ebenso leichtgewichtig präsentiert sich das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot dann auch beim Tragen selbst. Das Shirt macht genau das, was es tun soll: Es ist nicht wahrnehmbar. In Kombination mit dem körpernahen, dennoch lässigen Schnitt und der hohen Dehnungsfähigkeit schränkt das Trikot die Bewegungsfreiheit beim Fahren in keiner Weise ein. Die sehr hohe Atmungsaktivität und die gute Feuchtigkeitsableitung sorgen dafür, dass Rides bei Sommerhitze absolut erträglich bleiben.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Optisch langweilig und billig ist auf jeden Fall anders

Ebenso wie die Funktion weiß auch die Gestaltung zu begeistern. Der obere Bereich des Rückens und der Brust sowie die Ärmel verfügen über ein gepixeltes Camouflage-Muster, zusätzlich aufgepeppt wird die Trennung zum unteren unifarbenen Bereich durch eine schräge Schnittführung. Die farblich auffällige Beschriftung und der V-Ausschnitt sorgen für zusätzlichen Pepp. Die Designer haben auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht, selbst an ein verlängertes Rückenteil wurde gedacht. Und auch qualitativ müssen keine faulen Kompromisse eingegangen werden. Verarbeitung und Nähte können sogar nach etlichen Einsätzen und Maschinenwäschen überzeugen.

Fazit

Das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot weiß sowohl vom Tragekomfort als auch vom Material und der Verarbeitung zu überzeugen. Ein tolles Design gibt es noch obendrein. Eigentlich unglaublich, dass dieses Trikot für unter 20 Euro zu haben ist. Über eine Tasche verfügt das Trikot leider nicht, allerdings wird bei AM Touren sowieso meist ein Rucksack getragen. Für alle Rider, die lieber ein Kurzarm-Trikot tragen, hält Decathlon eine dementsprechende Variante des Shirts bereit.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz/ schwarz oder navyblau/ walblau
  • Materialzusammensetzung: 82% Polyester (PES), 18% Elasthan
  • Größen: S bis XXL
  • Preis: 19,99 Euro

Web: www.decathlon.de

Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot – im Test

Gute 6 Monate testeten wir die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot der Decathlon-Hausmarke. Die für längere Radtouren konzipierte Winterjacke mit dem sperrigen Namen entpuppte sich dabei als anpassungsfähiger Allrounder, der uns nicht nur beim Biken im Winter sehr gute Dienste leistete. Unser Fazit nach einem halben Jahr im Dauereinsatz?

Triban Fahrradjacke

Ungeeignete Fahrradbekleidung kann einem bekanntlich die schönste Tour verleiden. Suboptimale Passform und schlechter Sitz, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Wind- oder Regendurchlässigkeit, zu eng am Hals, zu kurz am Rücken – was anfangs vielleicht ein wenig nervt kann sich im Laufe der Tour zum absoluten Störenfried entwickeln. Umso wichtiger ist es, eine gute, wenn nicht sogar perfekte Fahrradjacke zu finden. Und um eins vorweg zu nehmen: Die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot ist sehr nah dran!  

Unter der Eigenmarke Triban des französischen Sportartikel-Herstellers Decathlon vermarktet, wurde die Fahrradjacke Strasse 500 Damen für regelmäßige Rennradtouren bei kaltem Wetter konzipiert. Geeignet für bis zu 0°C  bei bis zu 2-stündigen Touren soll die warme und leichte Jacke mit einer Innenseite aus Waffelfleece und Isoliermembran vor Kälte, Wind und Nieselregen schützen. Das atmungsaktive Material an den Seiten und unter den Armen soll zudem für eine gute Belüftung sorgen.

Auf uns wirkt die Triban Fahrradjacke 500 Damen, die in fröhlich-leuchtendem Himbeerrot mit orange-roten Absätzen an Bund, Kragen und Innenseite daher kommt, extrem leicht und – für eine Winterjacke – doch recht dünn. Das soll reichen? Sowohl die etwas festere Außenseite als auch das Waffelfleece innen fühlen sich angenehm auf der Haut an. Die Passform ist soweit auch in Ordnung – vorsorglich aufgrund der Rezensionen in einer Nummer größer bestellt sind sowohl Arm- als auch Rückenlänge genau richtig. Die Jacke ist nicht zu weit geschnitten, bietet aber noch ausreichend Platz für Longsleeve und Co. Auch an Stauraum für’s Nötigste wurde gedacht: es gibt 2 Rückentaschen sowie eine seitliche Tasche, alles mit elastischen Bündchen aber – leider – ohne weitere Verschlussmöglichkeit.

Mittlerweile steht der Frühling vor der Tür und die Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot von Triban war die letzten 6 Monate im Dauereinsatz. Will heißen sie hat uns sowohl in Herbst und Winter, bei Wind, Wetter und Nieselregen, auf allen Radtouren mit Gravel- oder Mountain-Bike und auch beim Joggen richtig gute Dienste geleistet! Sie bietet völlig ausreichenden Schutz vor Wasser, Wind und – bei entsprechend gewähltem Midlayer – auch Kälte. Zudem wird für Belüftung und, dank der himbeerroten Farbe, auch gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesorgt. Wir waren anfangs skeptisch ob wir den nicht verschließbaren Rückentaschen etwas anvertrauen können. Allerdings waren Schlüssel und Handy beim Joggen als auch auf Touren auf überwiegend Asphalt dort sicher verstaut – nur bei ruppigeren MTB Trails haben wir auf Nummer sicher gesetzt und Wertsachen im Rucksack verstaut. Unsere Triban Fahrradjacke 500 Damen hat mittlerweile viele Maschinenwäschen bei 40°C erlebt und weder ihre schöne Farbe noch die gute Passform eingebüßt.

Triban Fahrradjacke

Fazit Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot

Unser Fazit nach 6 Monaten Dauereinsatz: Ganz klare Kaufempfehlung!! Perfekte Jacke für kühlere Tage, nicht nur im Winter und nicht nur fürs Biken auf der Straße. Tolle Passform, hoher Tragekomfort, Wind- und Regenschutz, und ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Fällt etwas klein aus – im Zweifel lieber eine Nummer größer bestellen.

Liebes Decathlon Team, wäre beim nächsten Mal noch ein Reißverschluss für die Rückentaschen und ein Aufhänger drin?

Produktdetails

iXS Trigger AM Trail/All-Mountain Helm im Test

iXS Trigger AM

Mit dem iXS Trigger AM hatten wir über mehrere Monate einen Open-Face Helm im Test, der speziell für den Trail/All-Mountain Bereich konzipiert ist. Zu den besonderen Merkmalen dieses Helms zählen unter anderem das Ergo-Fit Ultra System, die 3-stufige vertikale Anpassung sowie der Magnetverschluss. Wir wollten wissen, ob der Trigger AM auf dem Trail ebenso überzeugen kann wie auf dem Papier.

Papier ist bekanntlich geduldig, um so gespannter waren wir auf unser erstes Zusammentreffen mit dem iXS Trigger AM. Bereits nach dem Auspacken des Produktes kommt erste Freude auf. Der im Inmould-Verfahren gefertigte Trail/All-Mountain Helm weiß durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Das absorbierende EPS-Material schließt äußerst sauber mit der Helmschale ab. Ebenfalls begeistert sind wir von dem umlaufenden Kantenschutz, der den empfindlichen Schaum vor Beschädigungen bewahrt. Ein einfaches Platzieren der Goggle ermöglicht das dreistufig verstellbare Visier.

Für die Anpassung des Helms steht dem Träger ein duales System zur Verfügung. Das Ergo-Fit Ultra System ermöglicht per Verstellrad mit Präzisionsverzahnung ein perfektes Anpassen an den Kopfumfang. Die im Helm befindlichen Fixierungspunkte gestatten zudem ein dreistufiges, vertikales Einstellen. Nach dem Anpassen sitzt der etwa 371 Gramm wiegende Trigger AM (Größe SM) wie angegossen. Verschlossen wird der Helm denkbar unkompliziert mittels eines Magnetverschlusses. Zeiten, in denen friemelig der Helm verschlossen werden musste, sind nunmehr vorbei. Der ausgeklügelte Verschluss verhindert zudem ein versehentliches Öffnen.

So komfortabel ausgestattet lassen sich auch lange Tage im Sattel sehr gut aushalten. Bei sommerlichen Temperaturen sorgen die vielen Lüftungsöffnungen für eine gute Kühlung des Kopfes. Die integrierten Kanäle gewährleisten hierbei eine hohe Luftzirkulation. Der Helm weiß in allen Fahrsituationen durch hohen Tragekomfort zu überzeugen. Einmal sorgfältig eingestellt sitzt der iXS Trigger AM selbst auf ruppigsten Trails wie eine perfekt drapierte Frisur. Ebenfalls problemlos gestaltet sich das Tragen einer Radbrille. Nach mehreren Monaten Einsatz sind wir immer noch von dem Helm begeistert. Selbst die Optik hat nach den vielen Einsätzen nicht gelitten.

Angeboten wird der von uns getestete iXS Trigger AM in zwei Größen und mehreren Farben zum Preis von 129,00 Euro. Seit Mitte Januar ist der Helm zusätzlich als MIPS-Variante verfügbar. Die im iXS Trigger AM MIPS integrierte MIPS-Polsterung reduziert Rotationskräfte auf das Gehirn, die durch schräg einwirkende Stöße auf den Kopf verursacht werden und zu Hirnverletzungen führen können. Die MIPS-Einlage verfügt hierfür über ein Zweifachsystem aus atmungsaktiver Komfortschicht und einer speziellen Beschichtung, die eine Rotation in alle Richtungen ermöglicht. Verfügbar ist der neue iXS Trigger AM MIPS zum Preis von 169,00 Euro.

Fazit iXS Trigger AM

Einer der besten Open-Face Helme, den wir je im Test hatten. Der iXS Trigger AM weiß durch eine Vielzahl an Detaillösungen und durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Als zusätzliche Option ist der Trigger AM seit Mitte Januar auch als MIPS-Variante erhältlich.

Produktdetails

  • Verfügbar in zwei Größen (SM 54-58 cm/ ML 58-62 cm)
  • Farben: Rot, Blau, Lime, Schwarz, Ocean oder Grau
  • Auch als MIPS-Variante erhältlich
  • Gewicht: 371 Gramm (Größe SM)
  • EN1078 / CPSC Certified
  • Ergo-Fit Ultra System (Kopfumfang), 3-stufige vertikale Anpassung
  • Preis: 129,00 Euro (mit MIPS 169,00 Euro)
  • Web: https://ixs.com/bike/

XLC Langfingerhandschuh MTB CG-L14 im Test

Mit dem XLC Langfingerhandschuh MTB findet unsere kleine Test-Trilogie ihr Ende. Neben dem XLC Langfingerhandschuh Enduro (CG-L13) und dem XLC Kurzfingerhandschuh (CG-S10) haben wir in den letzten Wochen auch dem XLC Langfingerhandschuh MTB ordentlich auf die Finger geschaut. Was kann der Handschuh, der sprichwörtlich wie eine zweite Haut sitzt?

XLC Langfingerhandschuh

Der mit 25,00 Euro preislich sehr attraktive XLC Langfingerhandschuh MTB CG-L14 präsentiert sich in einer gefälligen Optik. Die Komponenten-Marke bietet diesen Handschuh direkt in vier verschiedenen Designs an, womit nahezu jeder Biker das optisch zu ihm passende Modell finden sollte. Auffallend ist die sehr luftige Konstruktion aus atmungsaktivem Netzstoff an der Oberhand. Die Innenhand besteht aus robustem Synthetik Leder und verfügt über Silikoneinsätze für mehr Grip. Der Daumenbereich ist zusätzlich verstärkt und gefällt uns ebenso gut wie die Verarbeitung des kompletten Handschuhs.

XLC Langfingerhandschuh

Auf einen mit Klettverschluss verschließbaren Abschluss haben die Designer bei XLC verzichtet. Zum Einsatz kommt ein mehr oder weniger flexibles Bündchen mit Ausziehhilfe. Dieser Bereich des Handschuhs konnte uns im Test leider nicht ganz überzeugen. Das Bündchen ist sehr eng und leider nicht so flexibel wie gewünscht. Das An- und Ausziehen wurde trotz Ausziehhilfe zum Geduldsspiel. Erstaunlich ist, dass der Handschuh trotz des kräftigen Ziehens keine Schäden davongetragen hat. Das spricht auf jeden Fall für die Qualität des Materials und der Verarbeitung. Uns gegenüber hat XLC angegeben, dass bei kommenden Produktionen das Bündchen weiter ausfallen wird.

XLC Langfingerhandschuh

Volle Punktzahl fährt der XLC Langfingerhandschuh MTB CG-L14 beim Tragekomfort an. Der Handschuh sitzt wie eine zweite Haut und vermittelt ein sehr gutes Griffgefühl. Beim Schalten und Bremsen gewährleisten die aufgebrachten Silikonprints hohe Bediensicherheit. Das flexible Netzgewebe schmiegt sich nicht nur smart an die Hand an, sondern begeistert auch durch eine sehr gute Luftdurchlässigkeit und sorgt somit für eine angenehme Kühlung. Natürlich haben wir während des Tests den Handschuh auch einige Runden in der Waschmaschine kreisen lassen, doch auch hier keinen Grund zur Beanstandung.

Fazit XLC Langfingerhandschuh MTB CG-L14

Der XLC Langfingerhandschuh MTB CG-L14 bietet ein äußerst faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Tragekomfort und Verarbeitung können absolut begeistern, das flexible Netzmaterial an der Oberhand sorgt für ausreichend Kühlung. Das enge Bündchen unseres Testmodells stößt bei uns allerdings auf Kritik – XLC hat uns gegenüber aber versichert, dass hier Abhilfe geschaffen wird.

Produktdetails

  • Verfügbar in vier Ausführungen
  • Erhältliche Größen: XS bis XXL
  • Preis: 25,00 Euro
  • Web: www.xlc-parts.com