Rose Xeon RS-200 Lady: Liebe auf den ersten Blick

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Test: Wow! Als wir das Paket mit meinem ersten (Test-)Rennrad öffnen, bin ich zunächst einmal sprachlos. Was für ein Sahnestückchen! Ein strahlend-schneeweißer Alu-Rahmen mit Carbon-Gabel, ein knallrot glänzendes Lenkerband, dazu der weiß-rote Sattel, schwarz-weiße Laufräder… sehr stylisch, sehr puristisch, sehr sportlich. Ich fühle mich quasi direkt underdressed. Und auch oversized, so filigran wirkt das Rädchen!

Da ich bis dato ausschließlich Erfahrungen auf vergleichsweise bulligen Mountainbikes gesammelt habe, frage ich mich unwillkürlich, wie mich diese schmalen 23er Reifen (die haben ja nicht mal Profil!!) und das federleichte Bike überhaupt zuverlässig tragen sollen. Andersherum ist das jedenfalls kein Problem – mühelos bugsiere ich das nur knapp über 7 kg wiegende Schneewittchen mit einer Hand die Treppen herunter (spätestens nach 2 Etagen hätte mein Bizeps das Mountainbike schon angemault), auf dem Weg zu unserem ersten gemeinsamen Einsatz.

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Die anfänglichen Bedenken lösen sich nicht nur sofort in Luft auf, sondern machen absoluter Begeisterung Platz. Das Rad fliegt geradezu über den Asphalt und ist dabei absolut spursicher. Selbst als ich mich endlich traue, auf steileren Abfahrten laufen zu lassen und ordentlich Tempo gewinne (übrigens nicht nur für meine Verhältnisse), kommen wir nicht mal ansatzweise ins Straucheln. Die 105er Schalt-/Bremshebel von Shimano lassen sich prima auch auf kleine Frauenhände einstellen, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes alles gut im Griff habe. Die Schaltung erfolgt präzise, reibungs- und nahezu geräuschlos. Die Bremsen tun genau das, was sie sollen und lassen sich sehr gut dosieren.

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Dank des auf die weibliche Anatomie zugeschnittenen Sattels kann ich sogar das olle Sitzpolster getrost zuhause lassen. Selbst der heftige Regenschauer ändert nichts an der guten Performance – das knallrote Lenkerband sieht nicht nur fesch aus, sondern bietet auch nass noch genügend Grip. Eigentlich möchte ich das Test-Rennrad gar nicht mehr hergeben. Wieso hab ich das noch nicht früher ausprobiert?!

Fazit

Liebe nicht nur auf den ersten Blick, auch die inneren Werte überzeugen. Großartig!!

Produktdetails

  • Gewicht: 7,2 kg (RH 49 cm/ Farbe anodized-black) ohne Pedale
  • Preis: 1449,00 Euro
  • www.roseversand.de

Centurion: Das No Pogo 800.27 im Test

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Test: Immer mehr Hersteller setzen bei ihren Enduros und All Mountain Bikes auf die laufruhigen 650B Laufräder. Seit der Modellsaison 2014 rollt auch das Centurion No Pogo auf dem neuen Laufradmaß 27,5 Zoll.

Die Geschichte des No Pogo begann bereits im Jahre 1996. Die permanente Weiterentwicklung des Bikes in den vielen Jahren machte auch vor der neuen Laufradgröße nicht Halt. 145 mm Federweg am Heck und die SR Suntour Epicon Federgabel mit 150 mm Federweg sollen beim Modell 2014 für maximalen Fahrspaß und Fahreffizienz sorgen. In der Rahmengröße 41 drückt das Bike mit 13,9 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale. Erhältlich ist das Centurion No Pogo 800.27 in vier Größen (41, 46, 51 und 56 cm) zu einem Preis von 2149 Euro.

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In unserem Test präsentiert sich das farblich stimmige Centurion als sehr agiles und handliches Bike. Willig folgt das All Mountain Bike jeder Lenkbewegung. In engen Kehren überzeugt das Handling ebenso wie bei schnellen Lastwechseln. Das No Pogo 800.27 zeigt sich sehr spurstabil und punktet auch bei hohem Tempo mit Laufruhe. Der antriebsneutrale Hinterbau sorgt für ein gutes und schnelles Vorankommen sowohl am Berg, als auch beim Beschleunigen aus Kurven.

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Die drei montierten Kettenblätter bieten dem Rider einen sehr breiten Übersetzungsbereich. Steile Uphills stellen somit genauso wenig ein Problem dar wie schnelle abschüssige Strecken. Das unkomplizierte Fahrverhalten des Bikes bestätigt sich auch auf der Abfahrt. Die Fahrwerksabstimmung mit den Komponenten verschiedener Hersteller ist den Entwicklern gelungen, lediglich auf schnellen ruppigen Abfahrten könnte das Gesamtpaket für unseren Geschmack noch einen Tick feinfühliger agieren.

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Auf dem Spot zeigt sich das Centurion beim Jumpen etwas kopflastig, lässt sich ansonsten aber wunderbar in der Luft dirigieren. Mit seinem Fahrverhalten deckt das Centurion einen vielseitigen und anspruchsvollen Einsatzbereich ab. Die Sitzposition ist sportlich komfortabel und erlaubt auch weite Touren. Dank der Vario-Sattelstütze mit einem Verstellbereich von 125 mm ist die optimale Sattelhöhe schnell und unkompliziert eingestellt. Um dabei nicht die Hand vom Lenker nehmen zu müssen, würden wir uns allerdings einen Remote-Hebel wünschen.

Fazit

Das Centurion No Pogo 800.27 überzeugt mit einem äußerst unkomplizierten Fahrverhalten und deckt zugleich einen sehr vielseitigen Einsatzbereich ab. Ein All Mountain Bike für die Tour in den Alpen als auch für die schnelle Feierabendrunde.

Produktdetails

COBOC eCycle – Das Pedelec der Superlative im Test

Es gibt viele Bikes die begeistern, aber nur wenige Fahrräder vermögen wirklich zu faszinieren! Das COBOC eCycle gehört zu der Sorte Fahrräder, die den Betrachter schon beim Anblick in den Bann ziehen. Das puristisch wirkende Bike besticht mit Eleganz und Dominanz gleichzeitig. Ohne Zweifel, das COBOC sieht schon im Stand schnell aus!

Der schöne und sauber verarbeitete Rahmen in lackschwarz beherbergt ein kleines Geheimnis: Im Unterrohr verbirgt sich ein Akku, der dem COBOC bzw. dem Fahrer mächtig Power verleiht! Keine hässliche Halterung, die sich optisch aufzwängt oder gar durch Klappern für Missmut sorgt! Ebenso unauffällig zeigt sich der starke Hinterradnabenmotor. Die sehr einfach zu bedienende Steuerzentrale des Systems ist im Oberrohr untergebracht, gut sichtbar für den Fahrer, aber kaum wahrnehmbar für Außenstehende! Es bedarf schon eines genauen zweiten Blickes, um das COBOC als Pedelec zu enttarnen!

Nicht nur optisch ist das COBOC ein Pedelec der Superlative! Auf die Waage verfrachtet, bleibt die Anzeige unterhalb der 14 Kilogramm Marke! Wahnsinn! Ein Eindruck, der sich beim Fahren bestätigt! Die über 500 Watt des Motors peitschen das leichte Gefährt mit unglaublichem Schub nach vorne. Sicherlich kann das COBOC eCycle gesetzestreu auch mit 25 km/h gefahren werden, aber wir konnten nicht anders, nein, wir wollten nicht anders! Im unbegrenzten Modus erreichten wir mit dem eCycle im Flachland eine Geschwindigkeit von knapp 42 km/h! Da das COBOC auf eine Schaltung verzichtet, muss die Übersetzung natürlich einen breiten Bereich abdecken. Das ist den Entwicklern bei unserem Bike im Test sehr gut gelungen. Die optimale Trittfrequenz hatten wir um die 20 – 25 km/h. Übrigens eine Geschwindigkeit, die mit dem eCycle auch ohne Motorunterstützung gut zu halten ist.

Vorbildlich zeigt sich der sparsame Motor auch bei der Leistungsentfaltung und Umsetzung! Der Motor spricht direkt und ohne Verzögerung auf die eingesetzte Muskelkraft an. Dadurch trübt sich im Laufe der Zeit die Wahrnehmung der eigenen Muskelkraft etwas – um wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen, sollte der Fahrer auch mal ohne Motorunterstützung fahren 😉 Beim Ausbleiben der Muskelkraft, zum Beispiel beim Bremsen oder beim Rollen, riegelt die Elektronik den Vorwärtsschub des Motors sofort ab. Eine perfekte Steuerung, die somit höchste Sicherheit bietet! Obwohl das COBOC eCycle sehr leicht ist, überzeugt die Steifheit des Bikes. Das COBOC ist extrem agil und reagiert sofort auf jede Lenkbewegung. Das Bike besticht auch bei hohem Tempo mit höchster Laufruhe und Souveränität.

Der puristische Aufbau des eCycle zeigt sich alleine schon bei den fehlenden Schnellspannern, allerdings führen die meisten Biker sowieso ein Multi-Tool mit sich herum! Die Ladestation ist sehr voluminös und füllt einen kleinen Tagesrucksack zur Hälfte aus, andererseits handelt es sich um ein Schnellladegerät, welches den Akku innerhalb von 2 Stunden komplett lädt. Mit einer Akkuladung sind Touren von 60 Kilometern realistisch – ein Wert, der natürlich von vielen äußeren Faktoren abhängig ist und somit extrem schwanken kann. Der Akku mit über 300 Wattstunden lässt sich im Vergleich zu anderen Pedelecs nicht auf einer Tour „mal eben“ wechseln, aber dafür steckt der Akku komplett unsichtbar im Rahmen – und er kann nicht rappeln. Ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Objekt der Begierde, welches mit seinem Preis von knapp 5000 Euro allerdings einer exklusiven Bikerschicht vorbehalten ist.

Mehr Infos zum COBOC eCycle unter www.coboc.biz

Schwalbe Nobby Nic 26×2.25 Evolution Line – Der Allround Reifen im Test

Test: Bei Produkten, die als Allrounder bezeichnet werden, schwingt oftmals ein leicht negativer Unterton mit. Ein Allrounder, so denken viele, deckt zwar einen breiten Einsatzbereich ab, bietet aber keinen nennenswerten Stärken. Mit dem seit Jahren beliebten Schwalbe Nobby Nic Evolution Line (HS411) haben wir uns bewusst für einen Reifen entschieden, der in unserem Test einen besonders breiten Bereich beim Mountainbiken abdecken sollte.

Der Reifen lag uns in der Ausführung SnakeSkin, TL-Ready und PSC (Pace Star Compound) mit der Dimension 26×2.25 vor. Vor der Montage führte der Weg des Reifens erstmal zur Waage. Das Gewicht des Faltreifens betrug bei unserer Messung etwa 596 Gramm und war somit nur unwesentlich schwerer als vom Werk angegeben. Bei der Montage muss lediglich auf die Laufrichtung geachtet werden, die Verwendung des Reifens ist unabhängig vom Einsatz als Vorderrad- bzw. Hinterradreifen. Die unkomplizierte Montage wird durch den guten Sitz des Schwalbe Reifens komplettiert.

Die ersten Eindrücke vom Nobby Nic haben wir auf Asphalt gesammelt. Der Reifen rollt ziemlich geräuscharm und leichtfüßig. Trotz des offenen Profils mit dem relativ großen Stollenabstand ribbelt der Reifen beim Fahren nicht. In den Kurven lässt sich das Bike sauber abkippen und am Kurvenausgang wieder aufrichten. Überzeugend ist auch der Grip in den Kurven, ein schwammiges Fahrgefühl kann dem Schwalbe definitiv nicht vorgeworfen werden! Eine überzeugende Vorstellung, die sich abseits der Straße fortsetzt.

Der Reifen bietet eine gute Dämpfung und überzeugt mit seinem Grip genauso wie mit seinem Bremsverhalten. Auf den gutmütig agierenden Reifen ist beim Downhill ebenso Verlass wie beim Uphill. Der Nobby Nic besticht mit einem guten Vortrieb selbst auf geröllartigem Untergrund. Erstaunlich ist, dass der Reifen sogar bei Nässe eine gute Performance bietet. Das offene Profil des Reifens sorgt für eine gute Selbstreinigung und die Stollen beißen sich energisch im Untergrund fest. Selbst nasse Wurzeln können geschmeidig gemeistert werden. Die Pannenanfälligkeit des Nobby Nic Reifens ist sehr gering, nur einmal mussten wir wegen eines Snakebites zum Flickzeug greifen. Ebenfalls überzeugend: Der geringe Verschleiß!

Fazit:

Der Allrounder macht an einem XC Bike ebenso eine gute Figur wie an einem AM Bike! Der Reifen ist zwar kein Spezialist in einem speziellen Bereich, überzeugt aber mit seiner starken Gesamtperformance! Ein sehr guter Allrounder, bei dem ein negativer Unterton fehl am Platz wäre! Ein Top Reifen für die Tour und den ambitionierten Einsatz im Gelände!

Rose Psycho Path 2 – Test – Grenzüberschreitung!

Die Bezeichnung ist natürlich großes Kino: Psycho Path! Obwohl die Wörter getrennt geschrieben werden, ist doch eine leichte (und wie wir vermuten gewollte) Zweideutigkeit nicht von der Hand zu weisen. Irritierend wie die Bezeichnung, gestaltet sich auch der Eindruck von dem Bike während des Tests. Dabei war vorab war doch eigentlich alles klar! In der Rubrik „Cross Country / Race“ geführt, werden durch die Einstufung ganz klare Grenzen aufgezeigt! Grenzen, die während des Tests allerdings immer mehr verschwammen!

Für den Test lag uns das aktuelle Rose Psycho Path 2 vor. Die Serie „Psycho Path“ umfasst drei Bikes, wobei das Psycho Path 2 in der goldenen Mitte angesiedelt ist. Das Bike ist für 1849 Euro in drei Größen erhältlich und drückt in der Größe S mit 9,8 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale! Die Standardausstattung des Bikes kann sich sehen lassen, eine individuellere Ausstattung ist bei Rose mit dem Bike Konfigurator ohne Probleme möglich. Wir haben angesichts der guten Standardausstattung jedoch auf Änderungen verzichtet.

Um den Carbon Rahmen tummeln sich hochwertige Komponenten, die zu Weihnachten auf so manchem Wunschzettel stehen: Rock Shox Reba RLT Solo Air Federgabel mit 100 mm Federweg, Formula RX Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheibe vorne und 160 mm Bremsscheibe hinten, DT Swiss X 1600 Spline 26″ Laufräder, Shimano XT Schaltwerk und Umwerfer, Shimano XT Tretlager, Schwalbe Thunder Burt Evo 26×2.1 Bereifung sowie Easton Parts, um nur einen kleinen Überblick zu gewinnen!

Dem Namen entsprechend haben wir das Psycho Path über unsere Psycho Trails in der Eifel gejagt. Hier findet sich alles, was das Mountainbiken so liebenswert macht: Wurzeln, Steine, technische Trails, kernige Uphills und höllenschnelle Abfahrten. Desweiteren haben wir mit dem Rose Bike noch etliche Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. So unterschiedlich auch die Gegebenheiten waren, wir müssen zugeben, dass wir mit dem Psycho Path in allen Bereichen einen Höllenspaß hatten!

Die entspannte Sitzposition ermöglicht nicht nur angenehmes Touren, sondern bietet auch ein gutes Fahrgefühl. Der breite Lenker und der kurze Vorbau sind eher untypisch für den Bereich XC, bescheren dem Bike aber eine unglaubliche Fahrkontrolle. Das Bike reagiert sehr direkt auf jede Lenkbewegung und lässt sich zielsicher wendig um die Ecken lenken. Die Spritzigkeit des Bikes zeigt sich auch beim Sprint. Ohne Übertreibung darf wirklich behauptet werden, dass das Rose „abgeht wie ein Zäpfchen“!

Die Schaltung arbeitet einwandfrei und trägt ihren Teil dazu bei, dass das Bike in allen Fahrsituationen perfekten Vortrieb bietet. Sehr angetan sind wir auch von den Abfahrtsqualitäten des Rose Bikes. Mit Höchsttempo ins Tal rasen bereitet mit dem sehr ruhig liegenden Bike höchsten Fahrspaß, selbst auf ruppigen Abfahrtspisten weiß das Psycho Path zu begeistern. Das Bike lässt sich schön in die Kurven dirigieren und fantastisch wieder heraus beschleunigen. Fast könnte man meinen, auf einem Dual Bike unterwegs zu sein!

Der Schwalbe Thunder Burt rollt zwar verdammt gut, aber im Fun Bereich und für mehr Reserven würden wir eher den Nobby aus gleichem Hause vorziehen. Wie bei allen Rose Bikes besticht auch das Psycho Path mit einer sehr guten Verarbeitung sowie innenverlegten Zügen. Unser Fazit: Das Rose Psycho Path 2 ist ein richtig geiles Bike, welches Agilität und Wendigkeit auf höchstem Niveau bietet. Das Bike von Rose begeistert mit mächtig viel Fahrspaß, definitiv weit über den Bereich XC hinaus! Grenzüberschreitung garantiert!

Mehr Infos unter www.roseversand.de

iXS Modest Denim Pants – Coole Five Pocket Jeans für Biker – Test

Nicht jedes Bekleidungsstück zum Biken kann für sich in Anspruch nehmen auch abseits des Bikens wirklich cool zu sein. Die iXS Modest Denim Pants macht nicht nur beim Biken eine gute Figur, sondern auch in der Schule oder abends im Pub. Die Hose wirkt auf den ersten Blick wie eine normale Jeans, nur viel cooler!

Die Jeans speziell für Biker weist eine exzellente Verarbeitung auf. Der hochwertige Jeansstoff besteht aus einem Materialmix aus 70% Baumwolle, 28% Polyester und 2% Elasthan. Diese feine Materialmischung bewirkt ein leichtes Stretchen der Hose. Die Hose ist nicht nur saubequem, sondern bietet auch eine perfekte Passform und viel Bewegungsfreiheit zum Abrocken – auf dem Bike wie auch auf einem Konzert! Für die nötige Sicherheit ist die Hose mehrfach vernäht. Neben der feinen Optik überzeugt die Jeans somit auch durch Stabilität.

Bei der iXS Modest Denim Pants handelt es sich vom Aufbau um eine typische Five Pocket Jeans. Platz für Kleinkram bieten somit zwei Eingrifftaschen, zwei Gesäßtaschen und die sogenannte Uhrentasche (Coin Pocket). Der gerade Schnitt der Hose (Modern Straight Leg Fit) sorgt dafür, dass sich die Hose nicht in der Kette oder sonst wo verheddert, wo sie nicht hingehört. Die Hose fällt von der Größe normal aus und wird in den üblichen Jeansgrößen angeboten. Die Nieten und die Knöpfe der Knopfleiste zeigen einen Teil des iXS Logos. Sehr gut gefällt uns auch der sehr dezente und kaum auffallende iXS Aufdruck oberhalb der rechten Gesäßtasche. Für das Tragen eines Gürtels bietet die Hose selbstverständlich Gurtschlaufen. Die Hose ist in schwarz und pornösem grau erhältlich! Der Preis deckt sich mit einer herkömmlichen Jeans, das gute Stück kostet 79,95 Euro und ist definitiv jeden Cent wert!

iXS Trail RS – Test Enduro-Helm Schleyer Collection

Richie Schley hat wie kaum ein anderer Rider das Biken, so wie wir es heute lieben, maßgeblich mit beeinflusst. Die Legende des Freeridens, abgelichtet auf unzähligen Titelseiten von Fachzeitschriften, trägt auch heute noch entscheidend zur Entwicklung des Bikens bei. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bekleidungsspezialisten iXS wurde der iXS Trail RS Helm entwickelt, der sich an die breite Masse der Enduro-Rider richtet.

Die teilweise technisch sehr anspruchsvollen Trails erfordern einen erhöhten Schutz, dem der iXS Trail RS gerecht werden möchte. Besonders im hinteren Kopfbereich ist der Helm sehr tief geschnitten und bietet dadurch bedeutend mehr Schutz als ein herkömmlicher MTB Helm.

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Der optisch sehr ansprechende und im Inmolding-Verfahren hergestellte Helm begeistert mit seiner matten schnörkellosen Schlichtheit, die sehr dezente farbliche Absetzung des iXS Trail RS bietet einen feinen Kontrast! In der Größe M/L bringt der iXS Trail RS etwa 330 Gramm auf die Waage und bleibt damit sogar unter dem von iXS angegebenen Gewicht von 350 Gramm +-. Ein weiches Kinnpolster gehört ebenso zur Ausstattung des Helms wie der Reflektor am Hinterkopf. Das Helmschild ist mit Schrauben montiert, bei einem Sturz mit frontal auftretenden Kräften kann das Helmschild durch einen Schlitz an der mittleren Schraube nach hinten klappen. Das Innenpolster ist mit Klett befestigt und lässt sich zum Reinigen leicht entnehmen.

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Die individuelle Anpassung des Helmes ist großes Kino! Mit dem Ergo-Fit Ultra System lässt sich die Kopfhöhe in drei Schritten einstellen und dazu noch zusätzlich mit dem Verstellrad der Kopfumfang. Der Helm kann somit perfekt den persönlichen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Besonders bei Brillenträgern wirkt sich dieses System mit den vielen Einstellmöglichkeiten sehr positiv aus. Der Helm sitzt nach dem Anpassen wackelfrei und satt auf dem Schädel – so muss es sein! Sehr lobenswert und clever ist der Kantenschutz des Styropors. Wo bei anderen Helmen das blanke Styropor an den Kanten hervorsticht, ist diese empfindliche Kante beim iXS Trail RS mit einem Kunststoff-Kantenschutz versehen. Klasse!

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Die 22 sehr großen und gut verteilten Ventilationsöffnungen sorgen in Verbindung mit den Lüftungskanälen für eine äußerst gute Belüftung des Kopfes. Selbst bei langen steilen Uphills in der prallen Sonne wird für eine ausreichende Kühlung des Kopfes gesorgt. Was wir am iXS Trail RS Helm vermissen ist ein Insektengitter an den vorderen Ventilationsöffnungen. Der fehlende Insektenschutz ist in unseren Augen allerdings auch der einzige Kritikpunkt an dem ansonsten sehr überzeugenden Helm.

Der iXS Trail RS ist in zwei Größen und verschiedenen Farben erhältlich. Der Preis liegt bei 99,95 Euro.

Schwalbe Racing Ralph 26×2.25 EVO – Reifentest

Schon seit einigen Jahren gehört der Schwalbe Racing Ralph zu den etablierten Wettkampfreifen. Mit unserem Test wollen wir den derzeitigen Stand des Reifens ermitteln, der von Schwalbe immer weiter entwickelt und verfeinert wird. Dem Endkunden steht der Reifen mittlerweile in vielen Variationen zur Verfügung. Im Test hatten wir den Racing Ralph in der Ausführung 26×2.25, SnakeSkin, TL-Ready und PaceStar Compound, kurz PSC. Der Reifen bringt bei uns 546 Gramm auf die Waage und bleibt damit sogar knapp unter dem von Schwalbe angegebenen Gewicht. Der Faltreifen ist, wie man der Bezeichnung entnehmen kann, für den schlauchlosen Einsatz geeignet. Ungeachtet dessen sind wir den Reifen allerdings mit Schlauch gefahren!

Geliefert wird der Reifen mit der internen Bezeichnung HS425 gefaltet in einem kleinen und platzsparenden Karton. Die Montage des Reifens gestaltet sich ohne Probleme und auch der gute Sitz des Reifens auf der Felge kann überzeugen. Für den Test haben wir uns auf unsere heimischen Trails im deutschen Mittelgebirge gewagt und zusätzlich etliche Kilometer auf Asphalt runtergespult. Wie nicht anders zu erwarten war glänzt der Schwalbe Racing Ralph mit einem sehr guten Rollverhalten. Durch den niedrigen Rollwiderstand fährt sich der Racing Ralph sehr kraftsparend und bestätigt somit seine Beliebtheit im Bereich Crosscountry. Der Leisetreter fällt akustisch durch seine sehr leisen Laufgeräusche kaum auf, lediglich auf asphaltiertem Untergrund ist ein leichtes Surren zu vernehmen.

Bei steilen Uphills überzeugt der Reifen mit einer sehr guten Performance, selbst auf losem Untergrund bietet der Racing Ralph eine sehr gute Traktion. Der optisch eher unauffällige Reifen begeistert allerdings nicht nur mit seinem Vortrieb. Eine sehr gute Performance zeigt der Reifen auch beim Bremsen, starke Verzögerungen bringen den Racing Ralph nicht aus der Ruhe. Die Seitenstollen sorgen für den nötigen Grip in den Kurven und erlauben besonders auf trockenen bis feuchten Waldböden hohe Geschwindigkeiten. Erstaunlicherweise beißt der Reifen auch bei schlammigeren Untergründen und bei nassen Wurzeln noch recht kräftig zu, kann aber natürlich nicht mit einem Nobby Nic oder Hans Dampf aus dem gleichen Hause mithalten. Die Pannensicherheit des Reifens ist gut, wenngleich auch nicht perfekt.

Fazit:

Der Schwalbe Racing Ralph stellt sich uns in der von uns getesteten Ausführung als idealer Reifen für leichtes Gelände dar. Der Reifen rollt sehr gut, begeistert durch einen sehr guten Vortrieb und bietet zudem ausreichend Grip auf Trails.