Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike im Test

Test: Eines kann man Rose wirklich nicht vorwerfen: Stillstand! Für das Modelljahr 2015 wurde das beliebte und bewährte Enduro Bike Uncle Jimbo von den Bocholtern komplett überarbeitet. Beim 2016er Modell zeigt sich die Änderung zum Vorjahresmodell dagegen im Detail – doch alles zu seiner Zeit!

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Für unseren Test stand uns das letztjährige Rose Uncle Jimbo 3 zur Verfügung. Wir hatten das Vergnügen, das potente 2015er Enduro über mehrere Wochen auf Trails in der Eifel und in Südfrankreich ausgiebig quälen zu dürfen. Die Ausstattung des Bikes vermochte uns von Anfang an ebenso zu begeistern wie die feine Optik. Wo wir gerade bei der Optik sind: Besonders in Frankreich ernteten wir – also vielmehr Rose – höchstes Lob für das gelungene Finish!

Die Ausstattung wurde dem Einsatzgebiet entsprechend gut ausgewählt. An der Fox 36 Talas Fit RC2 mit 160mm Federweg und Steckachse gibt es sicherlich ebensowenig auszusetzen wie am Fox Float X CTD Dämpfer und der 11-fach SRAM X01 Schaltung. Höchste Funktion und Zuverlässigkeit sprechen für diese – zugegebenermaßen – nicht ganz preisgünstigen Parts. Bei den weiteren verbauten Komponenten gibt sich Rose ebenfalls keine Blöße.

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So gehört beispielsweise eine Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit 125 mm Verstellbereich und Fernbedienung zum Gesamtpaket des Rose Uncle Jimbo 3. Für den ordentlichen Antrieb ist das leichte e*thirteen TRSr Crankset mit 32 harten Zähnchen verantwortlich. Selbstverständlich rollt das Bike ab dem Modelljahr 2015 auf modernen 27,5 Zoll Laufrädern, in unserem Fall Mavic Crossmax Enduro WTS LTD.

Das Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike besticht mit einer unglaublich ausgewogenen Geometrie, die sowohl beim Uphill als auch beim Downhill ihre Stärken ausspielen kann. Der flache 66° Lenkwinkel und der vergleichsweise lange Radstand bescheren dem Rider in Kombination mit den 27,5“ Laufrädern satte Laufruhe und mächtig Fahrsicherheit. Ruppige Passagen bügelt das perfekt ansprechende Fahrwerk gnadenlos platt.

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An Handlichkeit und Wendigkeit büßt das Bike dabei in keinster Weise ein. Schnelle Corner lassen den „Onkel“ ebenso kalt wie anspruchsvolle Trailpassagen, in denen das Bike gefühlvoll um die Bäume gezirkelt werden muss. Die Anlenkung des Viergelenkers ist top, die Muskelkraft wird nahezu verlustfrei in Vorwärtsbewegung umgesetzt. Beim Uphill und beim Touren macht sich zudem der relativ steile Sitzwinkel positiv bemerkbar.

Eine zweigeteilte Meinung haben wir zu der Bereifung. Auf den steinigen und staubtrockenen Trails in der Provence überzeugten die Mavic Reifen mit einem sehr gutem Rollwiderstand und Grip. Anders sah es allerdings bei uns in der Eifel bei Schlamm und Matsch aus! Während der Crossmax Charge 27,5 x 2.4 Vorderradreifen noch punkten konnte, stießen wir mit dem Crossmax Roam XL 27,5 x 2.2 Hinterradreifen an seine bzw. unsere Grenzen.

Und was gibt es Neues in 2016? Um das Klappern der innenverlegten Züge zu reduzieren, wurde beim 2016er Modell ein neuer Zugeingang entwickelt, der die Züge im Rahmen unter Spannung setzt. Beim neuen Zugeingang werden die Züge am oberen Rahmeneintritt sowie unter dem Tretlager geklemmt. Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie soll eine bessere Umschlingung der Züge um das Steuerrohr sein.

Fazit Rose Uncle Jimbo 3

Auf der Suche nach dem idealen Enduro Bike sollte das Rose Uncle Jimbo 3 definitiv in die engere Wahl gezogen werden – egal ob 2015er oder 2016er Modell! Die hochwertige, praxisorientierte Ausstattung und das richtig gut funktionierende Fahrwerk überzeugen sowohl abfahrtsorientierte Rider als auch Tourenbiker. Mit dem Konfigurator lässt sich das Bike zudem vorab individuell anpassen.

Produktdetails Rose Uncle Jimbo 3

  • Erhältlich in den Größen: S, M, L und XL
  • Federweg: 160/165 mm (Front/Heck)
  • Ausführungen: Matt-Black/Green-Blue (Testbike), Raw Finish/Silver
  • Gewicht ohne Pedale: 13,9 Kilogramm (Rahmengröße M)
  • Preis: 4102,00 Euro (ursprünglicher Preis Modell 2015)
  • www.roseversand.de

XLC All Mountain Vario-Sattelstütze SP-T05 Test

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Produktcheck: Direkt in drei Ausführungen ist von der Marke XLC die All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 erhältlich. Abhängig von den Längen bieten die Vario-Sattelstützen eine maximale Höhenverstellung von 80 mm bis 120 mm. Doch damit nicht genug: Alle Stützen sind für zwei Gewichtsklassen sowie mit zwei Durchmessern verfügbar. Kein Durchblick mehr? Macht nichts, wir klären euch auf!

Warum einfach, wenn es auch etwas komplizierter geht! Vorteil der vielen Modellvarianten ist allerdings, dass jeder Rider für sich das perfekte Produkt wählen kann. Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist – abhängig vom Einsatzbereich – mit drei Höhenverstellungen erhältlich: 80 mm, 100 mm und 120 mm. Mit steigender Höhenverstellung steigen natürlich auch die Längen der Sattelstützen: 350 mm beim kleinsten Modell mit 80 mm Höhenverstellung, 400 mm bei der mittleren Ausführung und 425 mm beim Modell mit 120 mm Einstellbereich.

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Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist in allen Ausführungen mit einem Durchmesser von 30,9 mm sowie 31,6 mm verfügbar. Abhängig vom Gewicht des Fahrers unterstützt die Sattelstütze zudem zwei Gewichtsklassen: Die Standard-Ausführung richtet sich an Rider mit einem Gewicht von 80 bis 110 Kilogramm, die zweite Ausführung ist speziell für leichtere Fahrer mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Wir hatten im Test das Modell mit einer Höhenverstellung von 100 mm und einem Durchmesser von 30,9 mm, ausgelegt für ein Fahrergewicht bis 110 Kilogramm. Der Preis der SP-T05 Sattelstütze liegt bei 149,00 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Teleskopsattelstützen des Herstellers XLC verfügt die SP-T05 über einen Auslösehebel unter dem Sattel. Wer eine Lenkerbedienung wünscht, muss also entweder zu einer XLC SP-T06 oder XLC SP-T07 Teleskopsattelstütze greifen. Im Innern verfügt die Vario-Sattelstütze aus dem Hause x-cellent Components über ein pneumatisches System mit geschlossener Kartusche. Das Gewicht des uns vorliegenden Modells lag bei knapp 640 Gramm.

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Optisch zeigt sich die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 sehr gefällig und ansprechend. Auffallend sind zudem die hochwertige Verarbeitung und die geringe Aufbauhöhe. Die Montage der Sattelstütze ist durch das Fehlen von Zügen oder Leitungen natürlich denkbar einfach: Alte Sattelstütze raus, SP-T05 rein! Montiert hatten wir die Sattelstütze an einem Enduro Bike und an einem Fat Bike. In letzterem Fall zeigte sich die Höhenverstellung mit 100 mm völlig ausreichend und maximierte ganz klar den Fahrspaß – bei einem Enduro Bike sollten man definitiv zum Modell mit größerem Einstellbereich greifen.

Die Höhenverstellung der Vario-Sattelstütze gestaltete sich während der Fahrt denkbar einfach, sofern es die Fahrsituation natürlich erlaubte. Mit einem Griff unter den Sattel konnte die Stütze in jeder beliebigen Höhe fixiert werden. Im Test funktionierte die Höhenverstellung ohne Ausfälle, egal wie eingesaut die Sattelstütze auch war. Die Sattelstütze hielt zuverlässig die gewählte Höhe ohne dass nachjustiert werden musste. Das Ausfahren der XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 geschah völlig gedämpft, Sorgen um den Unterleib waren also unnötig. Auch nach dem Test zeigte sich die Sattelstütze in einem bemerkenswert guten Zustand. Wir konnten weder ein Spiel noch eine beeinträchtigte Funktion feststellen.

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Fazit XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 präsentierte sich im Test sehr funktionell, unkompliziert und zuverlässig. Mit einem Preis von 149 Euro bietet die Vario-Sattelstütze ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

  • Erhältlich in vielen Ausführungen und Varianten
  • Pneumatisches System mit geschlossener Kartusche
  • Auslösung per Griff unter dem Sattel
  • Preis: 149,00 Euro
  • www.bike-parts.de

 

Schwalbe Hans Dampf Super Gravity: Der Enduro Reifen (26 x 2.35) im Test

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Test: Angesichts des übermächtigen Angebots an 27,5 Zoll Bikes und dem dazu passenden Zubehör rückt das Ende der Ära 26 Zoll Bikes scheinbar unaufhaltsam immer näher. Besonders bei MTB Reifen macht sich der Wandel zu der neuen, modernen Laufradgröße sehr bemerkbar. Die Reifen-Hersteller scheinen offenbar kaum noch Interesse an der Entwicklung von 26 Zoll Reifen zu haben. Doch nicht jeder Rider ist gewillt, sein geliebtes und bewährtes 26 Zoll Bike herzugeben und umzusteigen! Für diese Biker – zu denen wir uns zugegebenermaßen auch zählen – bietet sich mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ein Top Enduro Reifen, mit dem noch lange nicht Ende im Gelände ist!

Als Allrounder hat sich der Schwalbe Hans Dampf schon seit der Markteinführung vor einigen Jahren in die Herzen der Trail Rider gefahren. Bereits im Juli 2011 hat sich unser Hans von der Fraktur dem Hans aus dem Hause Schwalbe gewidmet (siehe Test). Für die Neuauflage des Tests haben wir den Hans Dampf als Faltreifen in der Ausführung Super Gravity TL Easy 26 x 2.35 geordert und aufgezogen. Angegeben ist der Reifen laut Schwalbe mit einem Gewicht von 1015 Gramm, bei uns zeigten sich die Reifen sogar noch um etwa 5 Gramm leichter. Wenn wir ehrlich sein sollen: Der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ist so oder so kein Leichtgewicht! Der Reifen ist zwar für schlauchlose Montage geeignet, wir haben allerdings traditionell einen Schlauch eingezogen.

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Testgebiet waren diesmal nicht die mühsam geschaufelten Trails am Niederrhein, sondern die mehr oder weniger naturbelassenen Pfade in der Eifel mit all ihren Nettigkeiten wie Wurzelteppiche oder Steinfelder. Die griffige TrailStar Compound Mischung bietet auf den wechselhaften Untergründen einen erstaunlich guten Grip, selbst bei Nässe kann das Bike kontrolliert um die Ecken gezirkelt werden, ohne dass der Rider an Souveränität einbüßt. Nahezu bedenkenlos kann das Bike in die Kurven gedrückt werden – sowohl in schnellen als auch langsamen Passagen. Das Verhalten im Grenzbereich ist ebenso wie das Bremsverhalten vorbildlich. Zur Info: Vom Reifendruck bewegten wir uns, gemäß der angegebenen Werte von 1,6 bis 3,5 bar, im unteren Bereich.

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Der Tribut, der dem niedrigen Luftdruck zu zollen ist, spiegelt sich natürlich im höheren Rollwiderstand wider. Unterm Strich rollt der Reifen allerdings immer noch recht geschmeidig und wandelt die eingesetzte Energie gut in Vorwärtsbewegung um. Ein großes Problem beim Fahren mit niedrigem Luftdruck ist oftmals die Pannenanfälligkeit. Besonders bei Enduro Rennen kann eine Panne zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Wir waren im Test sehr überrascht, wie unanfällig der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity gegenüber Snakebites war. Egal ob Steine oder Wurzeln, wir mussten nicht ein einziges Mal den Reifen von der Felge ziehen. Top! Ebenfalls sehr erfreulich war nach dem Test der Blick auf die Reifen. Keine Stollen waren ab- oder eingerissen, und auch der geringe Verschleiß des Reifens konnte punkten!

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Erhältlich ist der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity zu einem Preis von 62,90 Euro – gewiss kein Pappenstiel! Die überzeugende Vorstellung und die Qualität des Reifens rechtfertigen unserer Meinung nach allerdings den hohen Preis. Rider, die mit größeren Laufrädern unterwegs sind, müssen nicht auf den Schwalbe Hans Dampf Super Gravity verzichten. Der Reifen ist auch in den Dimensionen 27.5 x 2.35 und 29 x 2.35 erhältlich.

Fazit

Top Allrounder, der den etwas höheren Rollwiderstand mit einem überzeugenden Grip wettmacht. Nachteil ist sicherlich das etwas hohe Gewicht – wer das verkraften kann, bekommt mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity allerdings einen Reifen mit Spaß-Garantie!

Produktdetails

XLC Multitool TO-M07: Multifunktions-Werkzeug Test

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Produktcheck: Für kleinere Reparaturen unterwegs bieten sich die sogenannten Multifunktionswerkzeuge an, die eine Vielzahl an Werkzeugen in einem einzigen Tool vereinen. Das 15-teilige XLC Multitool TO-M07 ist solch ein Werkzeugkasten im Kleinstformat.

Geradezu edel präsentiert sich der smarte Alleskönner mit einem schicken Alurahmen und einer hochwertigen Verarbeitung. Trotz seiner geringen Außenmaße von etwa 80 x 47 x 17 mm hält das XLC Multitool TO-M07 die wichtigsten Werkzeuge für eine Fahrradreparatur bereit. Dazu zählt neben einem Schlitz-Schraubendreher, einem Kreuz-Schraubendreher, sieben Innensechskant-Schlüsseln von 2 bis 8 mm sowie einem Torx T 25 Schlüssel auch ein Kettennietentferner. Letzterer dient zugleich als Nippelspanner in vier Größen. Trotz der geballten Ladung an Werkzeugen bleibt das Gewicht des Multitools unter 200 Gramm.

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Das XLC Multitool TO-M07 liegt gut in der Hand und bietet einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Werkzeuge. Diese sind anfänglich recht straff im Rahmen montiert, werden aber nach kurzem Gebrauch leichtgängiger. Der straffe Sitz der Werkzeuge lässt sich unkompliziert durch die Verschraubung des Rahmens schnell wieder herstellen. Somit ist sichergestellt, dass auch nach vielen Einsätzen das Multitool nicht klappert und rappelt. Die Qualität der einzelnen Werkzeuge ist gut, selbst nach oftmaligem Gebrauch bleiben diese voll funktionsfähig.

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Die Ausstattung des XLC Multitool TO-M07 lässt in der Praxis nahezu keine Wünsche offen. So wäre ein längerer Hebel am Kettennieter für eine leichtere Handhabung sicherlich besser, aber hier müssen aufgrund der Größe und des Gewichts Kompromisse eingegangen werden. Größer und schwerer geht natürlich immer, ist bei Multifunktionswerkzeugen aber definitiv nicht erwünscht. XLC hat diesbezüglich den perfekten Mittelweg gewählt. Erhältlich ist der Werkzeugkasten im Kleinstformat zu einem Preis von 19,95 Euro.

Fazit

Klein, leicht, handlich und zudem gut ausgestattet! Das XLC Multitool TO-M07 verfügt über die wichtigsten Werkzeuge für eine schnelle Reparatur unterwegs und lässt dabei weder einen Torx T 25 Schlüssel noch einen Kettennieter vermissen.

Produktdetails

Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

Produktdetails

 

Rose Soulfire 2 (2015): Der 26” Freerider im Test

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Test: Konsequent treibt Rose die Modellanpassung der MTB-Flotte von 26 auf 27.5 Zoll Laufräder voran. Im Bereich XC bis Enduro rollen die Rose Bikes bereits auf den größeren Laufrädern. Das Rose Soulfire, welches wir über mehrere Monate im Test hatten, rollt – zumindest noch – auf 26 Zoll Laufrädern.

Entgegen unserer sonstigen Tests fangen wir diesen Bericht nicht mit der Einleitung, sondern mit dem Schluss an. Den Grund hierfür schulden wir der Tatsache, dass das Soulfire 26“ – ohne jetzt pathetisch klingen zu wollen – in dieser Form das Letzte seiner Art sein wird. Wir waren im Test von den Leistungen und der Spielfreude des Bikes so angetan, dass wir uns kaum vorstellen können, dass dieses Bike noch irgendwie verbessert werden kann, ohne auf der anderen Seite irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Unser Tipp vorweg: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte beim diesjährigen Rose Soulfire zuschlagen!

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Mit dem Rose Soulfire 2 erhält der Rider ein Bike, das auf der Abfahrt liegt wie ein Brett. Die sensiblen 185 mm Federweg des Hecks saugen sich regelrecht auf der Piste fest, egal wie rau und ruppig es zugeht. Harmonisch zeigt sich in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel mit der Suntour Durolux, die mit einer 20 mm Steckachse und schluckfreudigen 180 mm Federweg aufwarten kann. Agil lässt sich das Bike um die Ecken manövrieren und erfreut den Rider mit einer unglaublichen Verspieltheit. Die Gutmütigkeit des Fahrwerks erlaubt scharfes Fahren am Limit, das Fahrwerk bietet diesbezüglich ausreichend Reserven. Den Druck auf die Pedale wandelt das Bike „gnadenlos“ in Vortrieb um.

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Die Lenkzentrale des Rose Bikes gefällt uns sehr gut. Die Vorbaulänge und die Lenkerbreite sind perfekt gewählt. Das Bike folgt unverzüglich jeder Anweisung des Bikers. Ein weiteres Element, wo sich das Bike samt Rider pudelwohl fühlen, ist die Luft. Jumps machen mit dem Soulfire mächtig Laune, das Bike bleibt stabil und lässt sich in der Luft fantastisch dirigieren. Eine weitere Stärke des Rose Soulfire sind Touren. Sicherlich bietet das Bike nicht die Leichtfüßigkeit einer Marathonfeile, aber der Rider kommt zum Ziel – und das überraschend entspannt. Die zwei Kettenblätter vorne, die Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit einem Einstellbereich von 125 mm und die recht zentrale Sitzposition tragen ihren Teil zur Tourenfreudigkeit des Bikes bei.

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Die Parts des Rose Soulfire 2 können sich durchaus sehen lassen. Zur Grundausstattung gehören unter anderem Spank Spoon Laufräder, Formula T1 Bremsen mit 203 mm Bremsscheiben sowie ein Rock Shox Vivid Air Dämpfer. Für präzise Schaltvorgänge ist ein Shimano XT/SLX Schaltungs-Mix verantwortlich, für die Kraftübertragung ist das Race Face Respond mit Bashguard zuständig. Grip auf den Trails garantiert der Hans Dampf Evo SnakeSkin in 26x 2.35 aus dem Hause Schwalbe. Wie immer steht es dem Käufer auch beim Rose Soulfire frei, das Bike nach seinen Vorlieben zu konfigurieren. Bei uns brachte das Bike in der Größe M ohne Pedale 15,5 Kilogramm auf die Waage – das entspricht genau der Herstellerangabe.

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Fazit

Trotz der sehr guten Vorstellung des Rose Soulfire 2 bleibt nur wenig Zeit zur Freude. Wie bereits erwähnt: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte jetzt zuschlagen! Applaus, Applaus!

Produktdetails

 

B’TWIN MTB Gloves 520: Test Fahrradhandschuh

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Test: Nachdem wir Anfang des Jahres den B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 im Test hatten, wird es jetzt Zeit für die etwas luftigere Variante. Decathlon bietet mit dem B’TWIN MTB Gloves 520 einen Fahrradhandschuh „für das regelmäßige und intensive Mountainbiking“ an: Eine Aufforderung, der wir natürlich zu gerne nachkamen!

Wie sieht ein Handschuh für den besagten Aufgabenbereich eigentlich aus? Dafür muss man sich den B’TWIN Handschuh nur genauer anschauen: Die Handfläche besteht aus dem synthetischen Leder Chicron und der Handrücken aus belüftetem, dehnbarem Mesh-Gewebe. Die Bremsfinger und der Daumen sind an den Spitzen verstärkt, ebenso sind auf der Handinnenfläche Verstärkungen aufgebracht. Perforierter EVA Schaum schützt die Knöchel und dient zugleich der Belüftung. Durch den Klettverschluss lässt sich der Handschuh an die verschiedensten Handgelenksgrößen anpassen. Silikonprints an den Bremsfingern und am Daumen dienen der besseren Bedienbarkeit von Bremse und Schaltung. Einen Frotteebesatz am Daumen zum schnellen Reinigen der Brille weist der Handschuh allerdings nicht auf.

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Überzeugend wie der Aufbau und die Verarbeitung des Handschuhs sind auch die Passform und der Tragekomfort. Der leichte Handschuh sitzt ausgezeichnet und das weiche Material der Handinnenfläche vermittelt dem Rider ein sehr gutes Griffgefühl. Die Belüftung des Handschuhs ist gut und verhindert somit ein zu schnelles Schwitzen. Überrascht waren wir nach dem Test über die Robustheit des Handschuhs. Die Nähte haben gehalten und die Silikonprints zeigen keine Spur von Abnutzung. Selbst der stark beanspruchte Bereich des Daumens weist keine Auffälligkeiten auf. Top – und das für einen Preis von 19,90 Euro! Genau so sieht ein Handschuh für das regelmäßige und intensive Mountainbiking aus!

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Fazit

Mit dem Fahrradhandschuh  B’TWIN MTB Gloves 520 beweist Decathlon erneut, dass ein gutes Produkt nicht Unsummen kosten muss. Der Handschuh ist gut verarbeitet, bietet einen feinfühligen Griff und zeigt sich außerordentlich robust. Der Tragekomfort kann ebenso begeistern wie die Passform des Handschuhs. Ein Produkt mit einem top Preis-Leistungsverhältnis!

Produktdetails

B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 700 im Test

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Test: Mit durchgefrorenen Fingern sinkt der Spaß am Fahrradfahren schnell auf den Tiefpunkt. Da helfen kein Jammern und kein Klagen, warme Handschuhe müssen her! Wir haben uns mit dem B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 der Kälte gestellt!

In den letzten Wochen waren wir fast tagtäglich mit dem B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 unterwegs – auf dem MTB ebenso wie auf dem Road Racer. Es wird also Zeit für ein Resümee über den Handschuh, der bei Decathlon derzeit für schmale 12,90 Euro erhältlich ist. Kann ein Fahrrad-Winterhandschuh in diesem Preissegment den vielen Anforderungen überhaupt gerecht werden?

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Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 besticht mit einer soliden und sauberen Verarbeitung. Trotz des niedrigen Preises wurde beim Handschuh weder auf einen Frottebesatz am Daumen noch auf Silikonprints an den Bremsfingern und am Daumen verzichtet. Das Bündchen sorgt für ein enges Abschließen und verhindert somit zuverlässig ein Eindringen von Kälte. Für eine leichtere Handhabung beim Anziehen könnte der Bund allerdings ruhig etwas länger ausfallen.

Angegeben ist der gefütterte Handschuh im Decathlon Online-Shop für Temperaturen im Bereich von 5 bis 10 Grad, wir waren allerdings auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unterwegs. Je nach Kälteempfinden und Länge der Tour ist der Handschuh selbst bei Temperaturen knapp über 0 Grad einsetzbar – darunter wird es allerdings etwas frostig! Das kuschelige und weiche Fleecematerial im Innern des Handschuhs sorgt für einen sehr hohen Wohlfühlfaktor.

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Die Passform des Winterhandschuhs ist ausgezeichnet. Trotz eines ausgezeichneten Kälteschutzes ist der Handschuh nicht steif. Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh vermittelt ein sehr gutes Griffgefühl, sowohl die Schaltung als auch die Bremse lassen sich feinfühlig bedienen. Das Material der Oberhand ist nicht nur windundurchlässig, sondern auch wasserabweisend und atmungsaktiv. Lediglich der Frotteebesatz bietet Nässe eine Angriffsfläche.

Fazit

Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 700 bietet einen hohen Tragekomfort und einen zuverlässigen Kälteschutz oberhalb des Gefrierpunktes. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut und lässt auch nach dem Testende keine Schwächen erkennen! Nahezu unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis! Für noch kältere Wintertage hält Decathlon übrigens den B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 720 bereit.

Produktdetails