TSG Evolution Helm – Jetzt gibt es was auf die Murmel! Test

Nicht nur Timo Pritzel vertraut den Kunststoffschalen der bereits 1988 gegründeten Kultschmiede TSG. Der eigentlich aus dem Skateboardbereich stammende TSG Evolution Helm erfreut sich unglaublicher Beliebtheit bei Skateboardern. Wir haben uns den TSG Evolution, das Non-Plus-Ultra der Skateboarder, der mittlerweile auch BMXer und Mountainbiker in seinen Bann zieht, genauer angeschaut. Auffallend ist der tiefe Schnitt des Evolution. Der Ausschnitt an den Ohren und im Nacken ist tiefer als bei anderen Helmen.

Bereits das Überstülpen der Murmel lässt Freude aufkommen. Der TSG Evolution sitzt wie angegossen. Die Pads des Helms lassen sich dank Klett herausnehmen. Dadurch kann der Helm optimal gereinigt werden. Allerdings wird es mollig warm unter dem Helm. Die 14 Belüftungslöcher bringen nicht wirklich viel Abkühlung für den Schädel. Das Gewicht von etwa 450 Gramm halten wir akzeptabel und sollte auf keinen Fall mit dem Gewicht eines normalen MTB-Helms verglichen werden. Zu unterschiedlich sind Bauform und Einsatzzweck. Für die Stoßdämpfung sorgt, im Falle eines Sturzes, eine dicke Styroporschicht. Die Außenschale des Evolution besteht aus einer dicken Polycarbonatschicht. Verschlossen wird der Helm mit einem praktischen Schnappverschluss. Nervige Fummelorgien beim Schließen des TSG sind damit, selbst mit Handschuhen, ausgeschlossen.

Der sehr robuste Helm bietet sehr viel Sicherheit…nur das Verweigern sämtlicher sportlichen Aktivitäten mit dem Bike würde die Sicherheit definitiv steigern. Für die Verweigerer dieser Helmform sei noch erwähnt, dass durch den tiefen Nackenschutz in diesem Bereich erheblich mehr Sicherheit geboten wird, als bei einem herkömmlicher MTB-Helm. Die umfangreiche Farbpalette dürfte für jeden Biker das passende Outfit bieten. Natürlich erfüllt der TSG Evolution die gängigen Sicherheitsstandards wie der CE EN 1078 und der U.S. CPSC.

Fazit:

Phatte Optik gepaart mit hohem Schutz und einer perfekten Passform. Nicht nur das Non-Plus-Ultra für Skateboarder, sondern auch für BMXer, Dirter und alle, die sich im Skatepark tummeln!

Gewicht: etwa 450 Gramm
Größen: S/M, L/XL
Preis: etwa 49,95 Euro

Vertrieb:
KHE Fahrradhandels GmbH
Gablonzer Straße 10
76185 Karlsruhe

Mehr Infos unter:
www.ridetsg.com
www.khe-bmx.de

Burton Zoom Pack und Holst Model M – Fotorucksäcke im Test

Der Weihnachtsmann hat es gar nicht so schlecht. In seinem Sack, den er sich alljährlich geschwind über die Schulter wirft, transportiert er so Allerlei zu den Kindern dieser Welt. Ein großer Vorteil ist die Fahrt am Nachthimmel. Kein Gepolter und keine Wegunebenheiten bringen ihn und die Güter, die er transportieren muss, in Gefahr. So vermuten wir wenigstens, weil wer weiß schon wirklich, was dem guten Mann alles so widerfährt. Was einem hier auf Erden alles widerfahren kann, dass wissen wir dafür umso besser. Wie man seine Kamera auch an die entlegendsten Spots sicher transportieren kann, zeigen wir euch hier.

Mit Sack und Pack auf dem Bike muss eine gute Lösung her, damit die wertvolle Ausrüstung nicht zu Schaden kommt. Zu finden sind im Handel einige gute Lösungen, zwei davon stellen wir euch hier vor. Wir haben uns den Burton Zoom Pack von Burton Snowboards und das Model M von Holst genauer angeschaut und umgeschnallt. Beide Rucksäcke sind keine speziellen Fotorucksäcke für Mountainbiker. Wie der Test aber zeigte, eignen sich dennoch beide Rucksäcke für uns Biker. Der Burton richtet sich vor allem an die Belange von Snowboardern und Skifahrern, der Holst spricht den allgemeinen Fotografen an, der seine Ausrüstung auf dem Rücken tragen möchte. So unterscheiden sich beide Fotorucksäcke enorm voreinander. Wir erläutern euch hier die Unterschiede und für wen welcher Rucksack geeignet ist.

Burton Snowboards – Burton Zoom Pack

Beim Burton Zoom Pack handelt es sich um einen professionellen Rucksack für Fotografen. Das ist bereits beim Aufbau des Burton erkennbar. Viele kleine und größere integrierte Taschen bieten Platz für Utensilien wie zum Beispiel Ersatzakkus oder Speicherkarten. Zudem kann am Rucksack bequem ein Stativ angebracht werden. Die wertvolle Ausrüstung findet im Innern des Burton Zoom Pack Platz. Dort gelangt man nur über das Rückenteil des Rucksacks hin. Auf der Rückseite des aufklappbaren Rückenteils finden sich Klarsichttaschen. Der innere Aufbau des Rucksackes ist durch Verwendung von Klettband variabel und bietet zudem durch das Kammernsystem einen guten Aufprallschutz. Im Falle eines Falles. Für die schnelle Handhabe ist der Burton allerdings weniger praktisch. Um die Kamera zu entnehmen, muss immer der Rucksack vom Rücken genommen werden. Vorteil hierbei ist allerdings der Diebstahlschutz.

Die Verarbeitung des Burton ist erstklassig. Lediglich eine Regenhülle vermissen wir bei diesem sehr durchdachten Rucksack. Die Schultergurte des Burton sind sehr breit und gut gepolstert, so dass diese nicht nur bei dicken Winterjacken, sondern auch bei dünnen Trikots keine Spuren hinterlassen Der Hüftgurt und der Brustgurt fixieren den Rucksack fest am Biker, ohne am Tragekomfort einzubüßen. So fixiert steht selbst harten Geländeeinsätzen nichts mehr im Weg. Durch das aufliegende Rückenteil auf dem Rücken, ohne Luftzirkulation, wird es auf dem Rücken allerdings mollig warm 😉

Fazit: Der perfekte Rucksack für den Transport der geliebten Kamera. Auch im wilden Gelände bleibt der Rucksack dort, wo er hingehört und schränkt in keinster Weise die Bewegungsfreiheit ein. Für die schnellen Shots zwischendurch finden wir den Burton Zoom Pack von der Handhabung etwas umständlich.

Volumen: 36 Liter
Preis: 159,95 Euro
Mehr Infos unter www.burton.com

holst-direct – holst Fotorucksack Modell M

Der holst-direct Fotorucksack Modell M definiert die Fotorucksäcke neu. Bei diesem Rucksack wurde vor allem auf den schnellen Zugriff zur Kamera Wert gelegt. Im Gegensatz zu anderen Rucksäcken muss der holst-direct nicht komplett vom Rücken abgestreift werden, um die Kamera zu entnehmen. Vor allem bei schnell wechselnden Einsatzorten, wie zum Beispiel bei einem Rennen, ist dies ein sehr großer Vorteil. Der Vorteil kann sich natürlich auch zum Nachteil wandeln, wenn im dichten Gedränge fremde Finger anfangen, am Rucksack rumzuhantieren. Hier muss man etwas aufpassen. Erreicht wird dieses geniale System durch eine spezielle Öffnung an der Rucksackseite. Ein sehr pfiffiges Konzept. Natürlich kann die Kamera auch weiterhin von oben entnommen werden. Selbst große Kameras mit montiertem Objektiv passen in den holst-direct Fotorucksack. Der Schutz der Kamera kann nach unserem Ermessen im Falle eines Falles nicht ganz an den Burton ranreichen. Durch den Einsatz von Klettbändern ist auch das Innenleben des Fotorucksacks weitgehend variabel. Hier findet aber kein Kammernsystem Verwendung. Schutz findet das Equipment durch die bei holst-direct als Zubehör zahlreich angebotenen Zusatz- und Objektivtaschen. Zwei Zusatztaschen gehören beim Modell M zum Lieferumfang dazu.

Auch beim holst-direct sind die Schultergurte sehr gut gepolstert. Da beim Modell M lediglich ein Brustgurst, aber kein Hüftgurt Verwendung findet, ist ein Geländeeinsatz nur bedingt möglich. Allerdings bietet das nächstgrößere Modell L die Möglichkeit, einen Hüftgurt als Zubehör zu erwerben. Leider weist der holst-direct nur sehr wenige Möglichkeiten auf, Kleinteile schnell und sicher zu verstauen. Hier sollte der Hersteller dem Rucksack noch die eine oder andere angenähte verschließbare Tasche spendieren. Die Verarbeitung des Rucksacks ist gut und auch die verwendeten Reißverschlüsse machen einen guten und soliden Eindruck. Lobenswert ist auch die Mitlieferung einer Regenhülle, damit bei sintflutartigen Regenfällen die geliebte Kamera trocken bleibt.

Fazit: Der perfekte Rucksack für den schnell wechselnden Einsatz vor Ort. Besonders der Einsatz bei Rennen und Veranstaltungen wird den Fotografen begeistern. Wo andere noch ihre Kamera auspacken, kann durch den schnellen Zugriff vielleicht schon der entscheidende Shot gemacht werden. Nur beim Biken im wilden Gelände und wegen der mangelnden angebrachten Taschen sammelt der holst-direct Modell M Minuspunkte.

Volumen: etwa 19 Liter
Preis: 69,50 Euro
Mehr Infos unter www.holst-direct.de

Adidas burna – Der Trendsetter unter den Goggles – Test

Trendsetter fallen auf und setzen Maßstäbe! Als in den siebziger Jahren ein kleiner Mann, namens Elton John, mit einer Vielzahl von bunten Brillen Musikgeschichte schrieb, gab es kurze Zeit später viele Nachahmer. Etwa ein Jahrzehnt später erfand die niederländische Firma Philips die CD. Weitere zwei Jahrzehnte später erfand wiederum Philips die genialen Kaffeepads, die mittlerweile in jedem Haushalt zu finden sind. Auch in diesem Marktsegment tummeln sich inzwischen eine Vielzahl von verschiedensten Anbietern. Die Produkte von Adidas werden schon seit vielen Jahren kopiert.

Mit der neuen Burna legt Adidas Eyewear nicht nur optisch mächtig Kohlen ins Feuer. Die nicht als reine Bikegoggle deklarierte Brille erfreut sich bereits jetzt größter Beliebtheit bei Skifahrern und Snowboardern, die für neue und auffallende Trends immer sehr offen sind. Biker fallen allerdings nicht in das typische Raster der Wintersportler und somit blieb nur ein Test der neuen Burna unter biketypischen Bedingungen. Getestet haben wir die Burna bei winterlichen Bedingungen beim Downhill im Bergischen Land. Das feuchtnasse Wetter deckt schnell Schwächen bei Brillen auf. Bedingungen, die der Besitzer einer Adidas Burna nicht fürchten muss. Bei den Testfahrten konnte die Burna mit einem optimalen Durchblick, im wahrsten Sinne des Wortes, überzeugen.

Durch die Climacool-Technologie wird die Luft so gelenkt, dass ein Beschlagen der Brille so gut wie ausgeschlossen ist. Selbst bei Tretpassagen kann die ausgefeilte Technik, in Verbindung mit der Beschichtung des Glases, ein Beschlagen weitgehendst verhindern. Wo die anderen Testfahrer mit den Brillen der Konkurrenz schon fluchten, überzeugte die Adidas, samt Fahrer, mit einem perfekten Durchblick. Bei starkem Seitenwind verspürt man einen leichten Zug auf die Augen, was aber keinen Grund zur Kritik darstellt. Aha, so funktioniert die Technik der Burna also. Da während der Fahrt der Wind immer von vorne kommt, zumindest es so sein sollte, verspürt der Fahrer keinerlei Beeinträchtigung oder gar Zug auf den Augen.

Luftzirklulation, die begeistert und funktioniert! Die Gesichtsauflage der Burna ist sehr gut, aber hier weisen auch die meisten Produkte der Konkurrenz keinen Grund zum Nörgeln auf. Ein gummiertes Band ist in dieser Preisklasse ebenso selbstverständlich wie das komfortable und einfache Auswechseln der Gläser. Auch diese können absolut überzeugen. Nichts verzerrt hier den Ausblick. Ferner bietet Adidas verschiedene Tönungen an, damit jeder für sich das optimale Glas findet.

Doch wir fanden auch bei der Adidas Burna einen Punkt zur Kritik. Bis jetzt hatten wir noch keine Brillen im Test, die wirklich kratzfest waren. Damit meinen wir kratzfest bei einem normalen Gebrauch. Bei einem Downhiller heisst das, dass die Brille in den Helm gesteckt wird oder am Lenker baumelt. Ein ordnungsgemäßes Verstauen im mitgelieferten Mikrofaserbeutel wäre zwar besser, ist allerdings in der Praxis kaum umsetzbar. Adidas bildet hierbei leider keine Ausnahme.

Fazit:

Die Adidas Burna kann absolut überzeugen. Das gute Gesichtsfeld und das beschlagfreie Verhalten selbst in extremen Situationen, dank der Climacool-Technlogie, lassen die Konkurrenz alt aussehen. Ein sehr durchdachtes System, welches sich Adidas natürlich auch bezahlen lässt.

Preis: 115,00 Euro

Verfügbare Farben (Frame): black matt, blue yellow, black red, silver, dark green neon, white/black

Mehr Infos unter www.adidas.com/eyewear

TSG Knee-Shinguard – Knie- und Schienbeinschoner im Test

Ich muss zugeben, dass ich damals schon recht stolz war! Als einer der ganz wenigen BMXer in Moers, der damals kleinsten Großstadt Deutschlands mit der genialen Postleitzahl 4130, trug ich bereits in den frühen 80er Jahren eine BMX-Race Hose. In den schrillen Farben des Teams Kuwahara dominierte aber nicht die Optik, sondern ein revolutionärer Schutz des Schienbeins und des Knies. Eine im Knie- und Schienbereich eingenähte hauchdünne Schaumstoffeinlage konnte zwar den schmerzhaften Aufprall einer Shimano DX-Pedale, damals des BMXers liebste Pedale, nicht verhindern, aber immerhin war das gute Gefühl eines theoretischen Schutzes vorhanden.

Nicht nur die Bikes haben sich im Laufe der Jahre verbessert, sondern auch die Schutzkleidung. Zum Glück! Schienbein- und Knieschützer gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Ausführungen. Einer der ganz großen Namen bei der Schutzausrüstung für BMXer ist TSG. Wer jetzt meint, TSG würde sich im Radbereich ausschließlich dem Freestyle-BMX widmen, irrt gewaltig. Im Sortiment der Protektoren findet sich bei TSG der speziell für Downhiller entwickelte TSG Knee-Shinguard.

Jeweils eine schwarze phatte Kunststoffschale schützt das Knie und das Schienbein vor Pedalen, Steine, Bäume und bissigen Hunden. Die beiden Kunststoffschalen sind auf einer dicken und stoßabsorbierenden Schaumstoffschicht aufgenäht. Der untere Teil des Schoners, im Bereich des Schienbeins, wird durch zwei Bänder mit Klettverschluss fixiert. Die obere Knieschale wird durch einen Nylonstrumpf gegen ein Verrutschen gesichert. Das System funktioniert ziemlich gut. Selbst Tretpassagen und Stürze lassen den Schoner nicht wandern. Nachteil ist das umständliche Anziehen des Schoners. Wegen des Nylonstrumpfes muss der Schoner über den Fuß gestülpt werden.

Den Schutz, den die TSG bieten, ist vorbildlich. Die Schienbeinschoner decken das komplette Schienbein ab und die überlappenden Schaumstoffzungen im Kniebereich bieten dem Knie, neben dem frontalen Schutz, zusätzlich einen seitlichen Schutz. Durch das Fehlen von Lüftungsschlitzen wird es allerdings mollig warm unter den Protektoren. Die Verarbeitung der TSG würden wir als zufriedenstellend bewerten. Die Kunststoffschalen sind mit einer phatten Einfachnaht vernäht, die Klettverschlüsse weisen eine Doppelnaht auf.

Fazit:

Perfekter Tragekomfort und effektiver Schutz zu einem günstigen Preis!

Größen: S/M – L/XL
Farbe: black/black
Preis: 45,90 Euro

Vertrieb:
KHE Fahrradhandels GmbH
Gablonzer Str. 10
76185 Karlsruhe

Mehr Infos unter:
www.khebikes.com
www.tsg.de

VAUDE Hyper Vent 14+3 Rucksack – Hightech im Packformat – Test

Wenn ein Wandersmann früher in die weite Welt hinauszog, verstaute er seine Habseligkeiten in einem gebündelten Stofftuch. An einen Stock gebunden und geschultert, stellte dies in der damaligen Zeit die perfekte Lösung für den Transport von Reisegepäck dar. Da diese Lösung natürlich auf Dauer keinen Bestand haben konnte, wurden im Laufe der Evolution Träger an den Beutel angenäht, um einen komfortableren Transport des Gepäcks auf dem Rücken zu ermöglichen. Auf eine körpergerechte Haltung oder eine Luftzirkulation im Rückenbereich wurde damals noch nicht geachtet. Was man heutzutage von VAUDE, dem Spezialisten für Outdoorartikel, an Rucksäcken bekommt, wäre den Menschen damals vorgekommen wie der Warp-Antrieb der Enterprise den heutigen Menschen.

Der Hyper Vent 14+3 deckt mit seinen raffinierten Detaillösungen die Bedürfnisse des modernen Bikers ab. Alleine schon die Produktbezeichnung lässt aufhorchen. Der Hyper Vent 14+3 bietet neben den eigentlichen 14 Liter Stauraum zusätzlich drei Liter Stauraum. Durch einen raffinierten Reißverschluss, gibt eine verborgene Stofffalte bei Bedarf zusätzlich diese drei Liter Stauraum frei. Der Vaude Hyper Vent besteht aus wasserabweisendem Material. Sollte es unterwegs arg nass werden, bietet der Hyper Vent für Regenfahrten eine im Rucksack integrierte Regenhülle. Zur Unterbringung von Kleinmaterial, wie zum Beispiel Handy oder sonstigem, weist der Hyper Vent 14+3 zwei mit Reißverschluss verschließbare Taschen auf.

Der Hyper Vent lässt sich, mit wenigen Handgriffen, schnell und unkompliziert auf den Biker einstellen. Der Clou sind hierbei die längenverstellbaren Schulterträger. Für sehr große Biker können diese Träger zusätzlich im Innenbereich des Rucksackes angepasst werden. Kaum erwähnenswert ist die Tatsache, dass der Hyper Vent einen vom übrigen Gepäck getrennten Stauraum für den Trinkbeutel und einen Trinkschlauchausgang vorweist. Der Vaude Rucksack bietet, durch die breiten Schulterträger und das durchdachte Rückensystem, einen außergewöhnlichen Tragekomfort und schränkt die Bewegungsfreiheit in keinster Weise ein. Auch die Luftzirkulation im Rückenbereich kann überzeugen. Wir hatten den Hyper Vent mehrere Monate im täglichen Einsatz, sei es auf Touren oder auch nur auf dem Weg zur Arbeit. Selbst nach dieser Zeit zeigt der Hyper Vent keine Ermüdungserscheinungen. Qualität, die das Team der Fraktur überzeugt!

Preis: 54,95 Euro
Farben: d’grey/l’grey, iceblue/anthracite, red/anthracite, royal/grey

Mehr Infos unter: www.vaude.de

VAUDE – Ramp 16 – Der Rucksack für Freerider im Test

Freeride ist die Faszination des Mountainbikens pur. Mit eigener Muskelkraft werden Berggipfel erzwungen, um danach lässig auf Singletrails bergab ins Tal zu fegen. Dabei ist jede Serpentinenkurve, Wurzelpassage oder Kante eine willkommene Herausforderung. Kein ernsthafter Freerider wird hier ohne Schutzkleidung fahren. Das Tragen eines Helmes, egal ob Fullface oder Nussschälchen, sollte selbstverständlich sein. Schienbeinprotektoren, je nach Anforderung sogar Rückenprotektoren, gehören mittlerweile zur Standardausrüstung eines jeden Freeriders. Bei einer langen Tour darf natürlich auch nicht die Trinkflüssigkeit fehlen. Wer so bepackt in die Berge zieht, wird nicht an einem guten Rucksack vorbeikommen.

Rucksack ist nicht gleich Rucksack. Oft sieht man die verschiedensten Biker mit geradezu abenteuerlich bepackten Rucksäcken. Die Schienbeinprotektoren baumeln hier, der Fullfacehelm baumelt dort. Oft endet dieses Szenario mit einem ungewollten Zwischenstopp, wenn sich einer der baumelnden Protektoren in den Speichen verfangen hat. Zähneknirschen muss nicht sein, wenn man bereits bei der Wahl des Rucksackes auf die Anforderungen achtet. Bergauf sollte der Rucksack, neben der Trinkflüssigkeit, die Schienbeinprotektoren und den Helm aufnehmen. Diese sollten selbst im Wiegetritt nicht sinnlos rumbaumeln und somit den Biker unnötig belasten. Bergab darf der Rucksack die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und muss zudem perfekt wackelfrei sitzen.

Eine sehr gute Lösung ist der Vaude Ramp 16 Rucksack. Mit einem Fassungsvermögen von 16 Litern bietet dieser speziell für Freerider entwickelte Rucksack genug Stauraum für eine ausgedehnte Freeridetour. Mit zwei versteckten Trinksystemausgängen und einem vom übrigen Stauraum getrennten Fach für den Trinkbeutel, ist die Versorgung mit dem wertvollen Nass unkompliziert gewährleistet. Nicht nur der Trinkbeutel, sondern auch Müsliriegel und Schienbeinprotektoren finden genug Platz im Ramp 16. Ein kleines, mit einem Reißverschluss verschließbares Innenfach, bietet Stauraum für Kleingeld oder das Handy. Die Scheinbeinprotektoren können wahlweise auch in der großen Netzaußentasche untergebracht werden, die sogar bequem einen Crosscountryhelm aufnehmen kann. Die große breite Helmhalterung sorgt selbst bei Fullfacehelmen für eine perfekte und wackelfreie Befestigung. Ein Manko bei den meisten Rucksäcken!

Ein besonderer Zungenschnalzer, dieses robusten und etwas spartanisch anmutenden Rucksackes, ist das Trägersystem: Die extrem breiten Schulterträger und der phatte, mit Klettverschluss versehene Hüftgurt. Die breiten Schulterträger bieten neben zwei zusätzlichen kleinen Aufbewahrungsfächern eine Signalpfeife, bei der uns prompt drei Einsatzgebiete einfallen: Unbequeme Zeitgenossen bei der Abfahrt aus dem Weg pfeifen (sollte man allerdings nicht machen!), netten Girls hinterherpfeifen (darf man machen) und bei einem Abflug um Hilfe pfeifen (sollte man machen!). Die schönsten Freeridegebiete finden sich natürlich im sonnigen Süden. Da wir allerdings auch in unseren verregneten Breitengraden freeriden, vermissen wir eine integrierte Regenhülle beim Ramp 16. Zur provisorischen Abhilfe findet sich bei VAUDE eine Rucksack-Regenhülle (15,30 Euro). Leider gehört ein Trinkbeutel nicht zur Standardausrüstung des Ramp 16.

Erhältliche Farben: Anthracite/black, anthrazite/red
Volumen: 16 Liter
Preis: 59,95 Euro

Mehr Infos unter: www.vaude.de

Race Face Rally Freeride Armor Protektoren im Test

Kanada, das zweitgrößte Land der Erde, ist mehr als nur ein Land voller Menschen vom Schlage eines „Grizzly Adams“. Auch wenn die Fernsehserie „der Mann in den Bergen“ in den USA spielte, assoziiert man diese Serie, mit den gezeigten weiten Wäldern und der unberührten Natur, gerne mit Kanada. Fast die Hälfte der kanadischen Landmasse ist mit Wäldern bedeckt. Das sind immerhin 417 Millionen Hektar. Kanada ist aber weit mehr als nur ein Land mit riesigen Wäldern. Kanada bietet modernste Städte und ist zudem ein starker Industriestandort. Die kanadische Autoindustrie, zum Beispiel, ist die viertgrößte der Welt! Diese Bündelung der vermeintlichen Gegensätze, der Industrie und der Natur, macht Kanada zu dem, was wir als Biker lieben: Zu einem Freerideparadies.

Nicht nur feinste Bikes und Zubehör, sondern auch Spitzenfahrer, wie zum Beispiel Wade Simmons oder Richie Schley, kommen aus Kanada. Die Erfahrungen, die solche Fahrer sammeln, sind unbezahlbar. So verwundert es nicht, dass die Traditionsmarke Race Face, zusammen mit Profi-Freerider Wade Simmons, die Protektorenserie Rally Freeride Armor entwickelt hat. Den Rally Freeride Armor gibt es als Ellbogenschoner und als Knie-/Schienbeinschoner. Letzteren haben wir uns umgeschnallt und für euch getestet.

Auffallend ist der extrem tiefgezogene Schienbeinschutz. Den bei vielen anderen Schienbeinschonern zu bemängelnden unzureichenden Schutz des unteren Schienbeinbereichs hat Race Face meisterlich gelöst. Die harte Plastikschale reicht seitlich weit um das Schienbein rum und lässt nur den hinteren Bereich der Wade ungeschützt. Das Knie findet in einer separaten Plastikschale ebenfalls einen sehr guten Schutz. Auch hier reicht die Plastikschale seitlich weit um das Knie rum. Befestigt werden die Protektoren über Riemen mit Klettverschluss. Ein Überstreifen über den Fuß entfällt. Der Rally Freeride Armor lässt sich somit schnell und unkompliziert anziehen.

Kleine Probleme bereiteten die unteren Riemen des Schienbeinschoners. Da diese viel zu kurz waren oder unsere Beine zu dick, fanden die Riemen bei uns im Test keine Verwendung. Aber auch ohne die unteren Riemen hatten wir mit dem Sitz und dem Halt der Protektoren keinerlei Probleme. Die Knieschale wird durch zwei gekreuzte Riemen gehalten. Ein kleiner Kritikpunkt an den Protektoren, da diese gerne mal in der Kniekehle kneifen. Die Protektoren sitzen ansonsten perfekt und lassen dem Biker völlige Bewegungsfreiheit.

Selbst bei einem Sturz verrutschen die Race Face Protektoren nicht. Eine feine Sache, die man zu schätzen weiss, wenn man schon mal Schienbeinprotektoren getragen hat, die nach einem Sturz über dem Schuh hingen. Der spürbar dicke Schaumstoff sorgt für eine optimale Stoßabsorption. Natürlich schwitzt man auch in den Rally Freeride Armor, trotz durchlöchertem Schaumstoff und Luftschlitzen in den Plastikschalen. Dank der guten Qualität der Schoner ist aber auch das kein Problem. Selbst mehrmaliges Waschen in der Waschmaschine konnte den Rally Freeride Armor nichts anhaben.

Fazit:

Absolut empfehlenswert! Die Race Face Rally Freeride Armor Protektoren sitzen und passen perfekt, bieten einen sehr guten Schutz und lassen sich schnell und unkompliziert anziehen.

Farbe: light grey / black
Größen: S, M, L, XL
Preis: 99,90 Euro

Vertrieb:
bike action
Breitefeld 4
64839 Münster

Mehr Infos unter www.bikeaction.de

Adidas Response Windpro Jacket – Des Bikers edler Zwirn

Es ist mal wieder soweit…nicht nur Matsch und Schnee, sondern vor allem die früh hereinbrechende Nacht sorgen für das alljährliche Trainingsdefizit im Winter. Wer rastet der rostet, und so sollte trotz Eiseskälte und Dunkelheit das Bike nicht in der Ecke verstauben. Wer jedoch kältegeplagt mit seinen Zähnen lauter klappert als die Naben von Hügi klackern, wird nicht viel Spaß beim winterlichen Ausflug in den Wald haben. Die oft gepredigte Weisheit der Motorradfahrer „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, hat nichts von seiner Aktualität verloren. Adidas hat sich das Leiden der Biker zu Herzen genommen und bietet die, speziell für Mountainbiker entwickelte, „Response Windpro Jacket“ an.

Atmungsaktives und windabweisendes Material mit verlängertem Rückenteil und aufgebrachten Rückentaschen bilden die Basis für diese Jacke. Die elastischen Einsätze an der Seite und den Ärmeln sorgen für optimale Bewegungsfreiheit und gute Passform. Bei unseren Einsätzen um den Gefrierpunkt konnte die Jacke mit dem „climawarm“ Thermofutter absolut überzeugen. Frieren gehört dank „climawarm“ der Vergangenheit an. Durch das atmungsaktive Material und dem guten Schnitt der Jacke fühlt man sich selbst bei übelsten Tretpassagen noch wohl. Damit man auf dem Heimweg nicht noch vom Auto überfahren wird, was ja dann doch sehr ärgerlich wäre, sorgen die vielen aufgedruckten Reflektoren für gute Sichtbarkeit im Dunkeln. Vom Scheinwerfer angestrahlt erleuchtet man, passend zur Jahreszeit, wie ein Weihnachtsbaum. Den Pflegehinweisen von Adidas sollte man allerdings Beachtung schenken. Die Reflektoren leiden etwas unter der Wäsche mit der Waschmaschine. Die gute Verarbeitung und die Funktionalität wissen zu begeistern. Soviel Zufriedenheit und Qualität lässt sich Adidas aber auch bezahlen: Knapp 140 Euro für das „Response Windpro Jacket“ sind kein Pappenstiel!

Fazit:

Die ideale Jacke für die Übergangszeit. Qualität und Funktion die begeistern, aber das Portemonnaie auch enorm erleichtern!

Erhältliche Farben: poppy/schwarz, lagoon/schwarz, sun/schwarz
Material: 50% Polyester, 34% Plyamid, 16% Polyurethan
Preis: etwa 139 Euro

Mehr Infos unter: www.adidas-cycling.de