Takachi TK70 – Helmtest – Kopfschutz ist Chefsache!

Da besonders im Bereich des Kopfes viel kaputt gehen kann, muss dieser natürlich besonders geschützt werden. Einen sehr guten Schutz bieten Motorradhelme aus dem Motocross- und Offroadbereich. Ein großes Manko dieser Helme ist meist das sehr hohe Gewicht. Wir haben für euch mit dem Takachi TK70 einen leichten und preiswerten Offroad-Helm gefunden, den wir euch nicht vorenthalten wollen. Denn eine Sache ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Der nächste Sturz kommt bestimmt!

Mit etwa 1350 Gramm Gewicht ist der Takachi unter den MotoX-Helmen ein Leichtgewicht. Selbst bei einem Vergleich mit speziellen MTB-Downhillhelmen steht der Takachi vom Gewicht nicht schlecht da. Der Helm aus Thermoplast ist entweder einfarbig für knapp 100 Euro zu erwerben oder aber, mit einem sehr ansprechenden Dekor, für knapp 110 Euro. Nicht nur das Dekor gefällt, sondern auch die markante Helmform. Neben der Optik bietet der Takachi TK70 aber noch einige Schmankerl mehr. So lässt sich dem TK70 bequem das Innenpolster entnehmen und die Belüftungskanäle weisen Insektengitter auf.

Die Belüftung kann natürlich den herkömmlichen MTB-Fullfacehelmen kein Paroli bieten. Ein kleiner Nachteil, den man aber als Abfahrtsfahrer angesichts des sehr hohen Schutzes gerne in Kauf nimmt. Fixiert wird der sehr gut sitzende Helm mittels Doppel-D Verschluss. Ein weiterer Vorteil dieses Helms ist die enorme Bandbreite der verfügbaren Größen. Von XS bis XXL sollte für jeden Kopf der passende Helm zu finden sein. Natürlich erfüllt der Takachi TK 70 als Motorradhelm die ECE-Norm, eine Verordnung, nach deren Richtlinien Schutzhelme für motorisierte Zweiräder hergestellt werden müssen! Für ein Maximum an Sicherheit!

Fazit:

Optisch sehr ansprechender Rundumschutz für den Kopf mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis!

Farben: Unifarben bzw. verschiedenfarbige Dekore erhältlich
Größen: XS – XXL
Gewicht: etwa 1350 Gramm
Preis: 99,95 Euro (uni), 109,95 Euro (Dekor)

Vertrieb: CYPACC GmbH – Mausgeatt 8-12 – 44866 Bochum

Mehr Infos unter www.takachi.de

Lizard Skins Knie/Schienbein Schützer Pro – Pro Shin Combo im Test

Auf dem Markt der Protektoren für Knie und Schienbein tummeln sich unzählig viele Hersteller. Nur wenige verdienen aber das Prädikat „besonders empfehlenswert“. Mit der neuen Knie/Schienbeinschüzer Combo von Lizard Skins ist eine sehr gute Alternative hinzugekommen. Der mit der Softcell Technologie ausgestattete Knie/Schienbeinschoner machte auf den ersten Blick einen so guten Eindruck auf uns, dass wir dem Schoner von Lizard Skins einen genaueren Blick und Test unterworfen haben. Mehr Schein als Sein oder doch absolut überzeugend?

Der Knie/Schienbeinschützer sieht schon mächtig aus. Dicke Plastikschalen schützen Schienbein und Knie vor harten und spitzen Gegenständen. Selbst der brutale Aufprall von Plattformpedalen lässt den Träger der Knie/Schienbein-Combo kalt. Für die Dämpfung und Minderung der Aufprallenergie zeigt sich das mit der Softcell Technologie ausgestattete 6 mm dicke Neopren verantwortlich. Die Stoßabsorbierung klappt hervorragend. Die Plattformpedalen, die oft genug das Schienbein malträtieren, bissen sich zwar nicht die Zähne aus, konnten aber keine Spuren auf dem Schienbein hinterlassen.

Der Schutz der Lizard Skins ist allerdings nicht nur auf die Front des Schienbeins und des Knies beschränkt. Die seitlich weit reichenden Protektoren bieten zusätzlichen Schutz. Lediglich der hintere Bereich der Wade bleibt ungeschützt. Gehalten werden die Lizard Skins durch vier Klettstreifen, die mit Sinn und Verstand angebracht wurden. Nichts rutscht und kneift. Der Clou sind die in der Nähe der Kniekehle befindlichen zusätzlichen weichen Streifen, welche als Auflage für die oberen beiden Klettstreifen dienen. Diese sorgen dafür, das die oft von uns kritisierten Kneifattacken anderer Scheinbeinschoner bei den Lizard Skins ausblieben. Lizard Skins bietet hier eine sehr gute Lösung des Problems.

Auch das Waschen in der Waschmaschine bereitet den Lizard Skins keine Probleme. Obwohl die Lizard Skins gut belüftet sind, bleibt aber auch hier ein Schwitzen nicht aus. Wir denken, dass es hierfür auch keine Lösung gibt, außer direkt ohne Protektoren zu fahren. Aber wer möchte das schon?! Die sehr gute Verarbeitung des Lizard Skins rundet das Bild des sehr guten Schoners ab. Den Vertrieb von Produkten der Firma Lizard Skins hat der Dämpferspezialist Shock-Therapy übernommen. Infos unter www.shock-therapy.com

Fazit:

Sehr durchdachter Knie/Schienbeinschoner! Passt perfekt, verrutscht nicht, kneift nicht und bietet besten Schutz. Absolut empfehlenswert!

Preis: 69,99 Euro

Mehr Infos unter:
www.lizardskins.com
www.shock-therapy.com

Chiba Cooler Handschuh – Cooler geht es nicht! Test

Der Sommer zeigt sich von der besten Seite. Lange haben wir auf dieses Traumwetter warten müssen, welches nun für die harten Monate des Winters entschädigt. Die Schweißdrüsen haben Hochsaison. Während Hunde einfach ihre Zunge raushängen lassen, sorgen beim Menschen vor allem die Extremitäten für den Hitzeabbau des Körpers. Ähnlich wie bei einem Kühler eines Autos muss die Wärme abgeleitet werden. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat.

Wir kennen es alle, sich nach oder während einer Tour mit kaltem Nass wieder auf Touren zu bringen. Nichts ist in diesem Moment schöner. Problem bei uns Bikern ist auf Touren das Tragen von Handschuhen. Chiba hat einen Handschuh entwickelt, der neben dem erforderlichen Schutz sogar eine Leistungssteigerung bringen soll. Misstrauisch wie wir sind, haben wir uns den Chiba Cooler genauer angeschaut. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Tour sind denkbar einfach. Kein Gefrierfach muss herhalten, sondern lediglich ein Glas Leitungswasser reicht, um den Chiba Cooler Leben einzuhauchen. Das Kältepack ist einfach zu entnehmen und muss nur 1 bis 2 Minuten in ein Glas Wasser gelegt werden. Das Kältepack nimmt um die dreichfache Dicke während des Wasserbades zu. Erstaunlich ist, dass dennoch keine Sauerei mit dem Wasser zu erwarten ist. Das Kältepack mit dem „Rapid Thermal Cooler Gel“ bindet das Wasser erstklassig.

Die Testbedingungen herzustellen, war denkbar einfach. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat. Das Tragen des Chiba Cooler mit frischem Kältepack erwies sich als besonders angenehm. Das Cooler-System befindet sich am Puls der Innenhand und auf dem Handrücken. Die Kälte und die damit empfundene Erfrischung war sehr gut spürbar, dennoch blieb bei uns der große Aha-Effekt bezüglich der Leistungssteigerung aus. In diesem Punkt müssen wir den Ausführungen der Universitäten Münster und Dortmund Glauben schenken, die bestätigen, dass mit dem Chiba Cooler bei Ausbelastungstests höhere Leistungswerte erreicht werden. Lange Touren übersteht das Kältepack allerdings nicht ohne Auffrischung, obwohl laut Hersteller die Kühlung, je nach Temperatur, 8-20 Stunden halten soll. Aber auf jeder Tour sollte sich ein kleines Rinnsal finden, um die angenehme Frische wieder erfahren zu dürfen, da das Cooler-System immer wieder in kürzester Zeit aufladbar ist.

Der sehr durchdachte Handschuh beweist auch in anderen Punkten seine Klasse. Neben einem Quick-Pull-Off, welches das Ausziehen des Handschuhs enorm erleichtert, ist der Handschuh bis 30 Grad waschbar. Die Qualität des Handschuhs konnnte uns voll überzeugen. Der Handschuh sitzt sehr gut und auch die Nähte bereiteten keinerlei Schwierigkeiten.

Fazit:

Auch wenn bei uns der Aha-Effekt ausblieb, bleibt festzustellen, dass der Chiba Cooler nicht nur cool aussieht und gut verarbeitet ist, sondern auch perfekt sitzt und dank Kühlpad angenehm kühlt. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung.

Größen: XS – XXL
Farben: royal-schwarz, schwarz
Preis: 32,90 Euro

Mehr Infos unter: www.chiba.de

iXS Freeride-Downhill Short – Des Freeriders / Downhillers Beinkleid

Bereits seit dem Jahre 2003 sorgt die iXS sports division als Hauptsponsor des iXS Downhill Cups für eine starke schweizer Rennserie. Gestartet wurde damals im Berner Oberland und mittlerweile präsentiert sich iXS auch als Hauptsponsor des deutschen Downhill Cups. Bei Unternehmen, die so stark in der Rennszene involviert sind, ist die Erwartungshaltung an deren Produkte natürlich besonders hoch. Speziell für Freerider und Downhiller findet sich bei iXS die iXS Freeride-Downhill Short. Wir haben uns für euch in Schale geschmissen.

Sehr chic. Geschmack ist bekanntlich Geschmackssache, aber die iXS Freeride-Downhill Short sieht definitiv gut aus. Von vorne, von hinten oder von der Seite, die Hose weiß optisch zu überzeugen. Die überwiegend in weiß gehaltene Short wird durch die schwarzen Stretchbereiche aufgewertet. Doch nicht nur die Optik sollte über den Kauf oder Nichtkauf eines Produktes entscheiden. Die iXS Short kann auch von der Verarbeitung voll überzeugen. Die vielen dreifach Nähte sorgen für ein langes Leben der Short. Das Innenfutter sorgte während des Tests, selbst bei heißen Temperaturen, für einen angenehmen Tragekomfort. Auch das Tragen von Schienbeinprotektoren bereitete keinerlei Probleme.

Die Hose erwies sich als äußerst hart im Nehmen und auch die vielen Waschmaschinenwäschen hinterließen keine Spuren. Neben der guten Verarbeitung und der Optik glänzt die iXS Freeride-Downhill Short mit einigen durchdachten Detaillösungen. Das Einstellen des Hüftumfangs ist doppelseitig möglich und sorgt so für einen angenehmen Sitz der Short. Das Manko vieler Shorts anderer Hersteller, wo es an einer Tasche mangelt, entgeht iXS gekonnt mit zwei verschließbaren Einschubtaschen. Natürlich wird die iXS Freeride-Downhill Short mit zwei entfernbaren Seitenpolstern ausgeliefert.

Fazit:

Überzeugend! Die iXS Freeride-Downhill Short glänzt neben der Optik und der Verarbeitung mit den durchdachten Detaillösungen.

Größen: S – XXL
Farbe: Weiss
Material: 100% Polyester
Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter: www.ixs-sportsdivision.com

TSG Evolution Helm – Jetzt gibt es was auf die Murmel! Test

Nicht nur Timo Pritzel vertraut den Kunststoffschalen der bereits 1988 gegründeten Kultschmiede TSG. Der eigentlich aus dem Skateboardbereich stammende TSG Evolution Helm erfreut sich unglaublicher Beliebtheit bei Skateboardern. Wir haben uns den TSG Evolution, das Non-Plus-Ultra der Skateboarder, der mittlerweile auch BMXer und Mountainbiker in seinen Bann zieht, genauer angeschaut. Auffallend ist der tiefe Schnitt des Evolution. Der Ausschnitt an den Ohren und im Nacken ist tiefer als bei anderen Helmen.

Bereits das Überstülpen der Murmel lässt Freude aufkommen. Der TSG Evolution sitzt wie angegossen. Die Pads des Helms lassen sich dank Klett herausnehmen. Dadurch kann der Helm optimal gereinigt werden. Allerdings wird es mollig warm unter dem Helm. Die 14 Belüftungslöcher bringen nicht wirklich viel Abkühlung für den Schädel. Das Gewicht von etwa 450 Gramm halten wir akzeptabel und sollte auf keinen Fall mit dem Gewicht eines normalen MTB-Helms verglichen werden. Zu unterschiedlich sind Bauform und Einsatzzweck. Für die Stoßdämpfung sorgt, im Falle eines Sturzes, eine dicke Styroporschicht. Die Außenschale des Evolution besteht aus einer dicken Polycarbonatschicht. Verschlossen wird der Helm mit einem praktischen Schnappverschluss. Nervige Fummelorgien beim Schließen des TSG sind damit, selbst mit Handschuhen, ausgeschlossen.

Der sehr robuste Helm bietet sehr viel Sicherheit…nur das Verweigern sämtlicher sportlichen Aktivitäten mit dem Bike würde die Sicherheit definitiv steigern. Für die Verweigerer dieser Helmform sei noch erwähnt, dass durch den tiefen Nackenschutz in diesem Bereich erheblich mehr Sicherheit geboten wird, als bei einem herkömmlicher MTB-Helm. Die umfangreiche Farbpalette dürfte für jeden Biker das passende Outfit bieten. Natürlich erfüllt der TSG Evolution die gängigen Sicherheitsstandards wie der CE EN 1078 und der U.S. CPSC.

Fazit:

Phatte Optik gepaart mit hohem Schutz und einer perfekten Passform. Nicht nur das Non-Plus-Ultra für Skateboarder, sondern auch für BMXer, Dirter und alle, die sich im Skatepark tummeln!

Gewicht: etwa 450 Gramm
Größen: S/M, L/XL
Preis: etwa 49,95 Euro

Vertrieb:
KHE Fahrradhandels GmbH
Gablonzer Straße 10
76185 Karlsruhe

Mehr Infos unter:
www.ridetsg.com
www.khe-bmx.de

Burton Zoom Pack und Holst Model M – Fotorucksäcke im Test

Der Weihnachtsmann hat es gar nicht so schlecht. In seinem Sack, den er sich alljährlich geschwind über die Schulter wirft, transportiert er so Allerlei zu den Kindern dieser Welt. Ein großer Vorteil ist die Fahrt am Nachthimmel. Kein Gepolter und keine Wegunebenheiten bringen ihn und die Güter, die er transportieren muss, in Gefahr. So vermuten wir wenigstens, weil wer weiß schon wirklich, was dem guten Mann alles so widerfährt. Was einem hier auf Erden alles widerfahren kann, dass wissen wir dafür umso besser. Wie man seine Kamera auch an die entlegendsten Spots sicher transportieren kann, zeigen wir euch hier.

Mit Sack und Pack auf dem Bike muss eine gute Lösung her, damit die wertvolle Ausrüstung nicht zu Schaden kommt. Zu finden sind im Handel einige gute Lösungen, zwei davon stellen wir euch hier vor. Wir haben uns den Burton Zoom Pack von Burton Snowboards und das Model M von Holst genauer angeschaut und umgeschnallt. Beide Rucksäcke sind keine speziellen Fotorucksäcke für Mountainbiker. Wie der Test aber zeigte, eignen sich dennoch beide Rucksäcke für uns Biker. Der Burton richtet sich vor allem an die Belange von Snowboardern und Skifahrern, der Holst spricht den allgemeinen Fotografen an, der seine Ausrüstung auf dem Rücken tragen möchte. So unterscheiden sich beide Fotorucksäcke enorm voreinander. Wir erläutern euch hier die Unterschiede und für wen welcher Rucksack geeignet ist.

Burton Snowboards – Burton Zoom Pack

Beim Burton Zoom Pack handelt es sich um einen professionellen Rucksack für Fotografen. Das ist bereits beim Aufbau des Burton erkennbar. Viele kleine und größere integrierte Taschen bieten Platz für Utensilien wie zum Beispiel Ersatzakkus oder Speicherkarten. Zudem kann am Rucksack bequem ein Stativ angebracht werden. Die wertvolle Ausrüstung findet im Innern des Burton Zoom Pack Platz. Dort gelangt man nur über das Rückenteil des Rucksacks hin. Auf der Rückseite des aufklappbaren Rückenteils finden sich Klarsichttaschen. Der innere Aufbau des Rucksackes ist durch Verwendung von Klettband variabel und bietet zudem durch das Kammernsystem einen guten Aufprallschutz. Im Falle eines Falles. Für die schnelle Handhabe ist der Burton allerdings weniger praktisch. Um die Kamera zu entnehmen, muss immer der Rucksack vom Rücken genommen werden. Vorteil hierbei ist allerdings der Diebstahlschutz.

Die Verarbeitung des Burton ist erstklassig. Lediglich eine Regenhülle vermissen wir bei diesem sehr durchdachten Rucksack. Die Schultergurte des Burton sind sehr breit und gut gepolstert, so dass diese nicht nur bei dicken Winterjacken, sondern auch bei dünnen Trikots keine Spuren hinterlassen Der Hüftgurt und der Brustgurt fixieren den Rucksack fest am Biker, ohne am Tragekomfort einzubüßen. So fixiert steht selbst harten Geländeeinsätzen nichts mehr im Weg. Durch das aufliegende Rückenteil auf dem Rücken, ohne Luftzirkulation, wird es auf dem Rücken allerdings mollig warm 😉

Fazit: Der perfekte Rucksack für den Transport der geliebten Kamera. Auch im wilden Gelände bleibt der Rucksack dort, wo er hingehört und schränkt in keinster Weise die Bewegungsfreiheit ein. Für die schnellen Shots zwischendurch finden wir den Burton Zoom Pack von der Handhabung etwas umständlich.

Volumen: 36 Liter
Preis: 159,95 Euro
Mehr Infos unter www.burton.com

holst-direct – holst Fotorucksack Modell M

Der holst-direct Fotorucksack Modell M definiert die Fotorucksäcke neu. Bei diesem Rucksack wurde vor allem auf den schnellen Zugriff zur Kamera Wert gelegt. Im Gegensatz zu anderen Rucksäcken muss der holst-direct nicht komplett vom Rücken abgestreift werden, um die Kamera zu entnehmen. Vor allem bei schnell wechselnden Einsatzorten, wie zum Beispiel bei einem Rennen, ist dies ein sehr großer Vorteil. Der Vorteil kann sich natürlich auch zum Nachteil wandeln, wenn im dichten Gedränge fremde Finger anfangen, am Rucksack rumzuhantieren. Hier muss man etwas aufpassen. Erreicht wird dieses geniale System durch eine spezielle Öffnung an der Rucksackseite. Ein sehr pfiffiges Konzept. Natürlich kann die Kamera auch weiterhin von oben entnommen werden. Selbst große Kameras mit montiertem Objektiv passen in den holst-direct Fotorucksack. Der Schutz der Kamera kann nach unserem Ermessen im Falle eines Falles nicht ganz an den Burton ranreichen. Durch den Einsatz von Klettbändern ist auch das Innenleben des Fotorucksacks weitgehend variabel. Hier findet aber kein Kammernsystem Verwendung. Schutz findet das Equipment durch die bei holst-direct als Zubehör zahlreich angebotenen Zusatz- und Objektivtaschen. Zwei Zusatztaschen gehören beim Modell M zum Lieferumfang dazu.

Auch beim holst-direct sind die Schultergurte sehr gut gepolstert. Da beim Modell M lediglich ein Brustgurst, aber kein Hüftgurt Verwendung findet, ist ein Geländeeinsatz nur bedingt möglich. Allerdings bietet das nächstgrößere Modell L die Möglichkeit, einen Hüftgurt als Zubehör zu erwerben. Leider weist der holst-direct nur sehr wenige Möglichkeiten auf, Kleinteile schnell und sicher zu verstauen. Hier sollte der Hersteller dem Rucksack noch die eine oder andere angenähte verschließbare Tasche spendieren. Die Verarbeitung des Rucksacks ist gut und auch die verwendeten Reißverschlüsse machen einen guten und soliden Eindruck. Lobenswert ist auch die Mitlieferung einer Regenhülle, damit bei sintflutartigen Regenfällen die geliebte Kamera trocken bleibt.

Fazit: Der perfekte Rucksack für den schnell wechselnden Einsatz vor Ort. Besonders der Einsatz bei Rennen und Veranstaltungen wird den Fotografen begeistern. Wo andere noch ihre Kamera auspacken, kann durch den schnellen Zugriff vielleicht schon der entscheidende Shot gemacht werden. Nur beim Biken im wilden Gelände und wegen der mangelnden angebrachten Taschen sammelt der holst-direct Modell M Minuspunkte.

Volumen: etwa 19 Liter
Preis: 69,50 Euro
Mehr Infos unter www.holst-direct.de

Adidas burna – Der Trendsetter unter den Goggles – Test

Trendsetter fallen auf und setzen Maßstäbe! Als in den siebziger Jahren ein kleiner Mann, namens Elton John, mit einer Vielzahl von bunten Brillen Musikgeschichte schrieb, gab es kurze Zeit später viele Nachahmer. Etwa ein Jahrzehnt später erfand die niederländische Firma Philips die CD. Weitere zwei Jahrzehnte später erfand wiederum Philips die genialen Kaffeepads, die mittlerweile in jedem Haushalt zu finden sind. Auch in diesem Marktsegment tummeln sich inzwischen eine Vielzahl von verschiedensten Anbietern. Die Produkte von Adidas werden schon seit vielen Jahren kopiert.

Mit der neuen Burna legt Adidas Eyewear nicht nur optisch mächtig Kohlen ins Feuer. Die nicht als reine Bikegoggle deklarierte Brille erfreut sich bereits jetzt größter Beliebtheit bei Skifahrern und Snowboardern, die für neue und auffallende Trends immer sehr offen sind. Biker fallen allerdings nicht in das typische Raster der Wintersportler und somit blieb nur ein Test der neuen Burna unter biketypischen Bedingungen. Getestet haben wir die Burna bei winterlichen Bedingungen beim Downhill im Bergischen Land. Das feuchtnasse Wetter deckt schnell Schwächen bei Brillen auf. Bedingungen, die der Besitzer einer Adidas Burna nicht fürchten muss. Bei den Testfahrten konnte die Burna mit einem optimalen Durchblick, im wahrsten Sinne des Wortes, überzeugen.

Durch die Climacool-Technologie wird die Luft so gelenkt, dass ein Beschlagen der Brille so gut wie ausgeschlossen ist. Selbst bei Tretpassagen kann die ausgefeilte Technik, in Verbindung mit der Beschichtung des Glases, ein Beschlagen weitgehendst verhindern. Wo die anderen Testfahrer mit den Brillen der Konkurrenz schon fluchten, überzeugte die Adidas, samt Fahrer, mit einem perfekten Durchblick. Bei starkem Seitenwind verspürt man einen leichten Zug auf die Augen, was aber keinen Grund zur Kritik darstellt. Aha, so funktioniert die Technik der Burna also. Da während der Fahrt der Wind immer von vorne kommt, zumindest es so sein sollte, verspürt der Fahrer keinerlei Beeinträchtigung oder gar Zug auf den Augen.

Luftzirklulation, die begeistert und funktioniert! Die Gesichtsauflage der Burna ist sehr gut, aber hier weisen auch die meisten Produkte der Konkurrenz keinen Grund zum Nörgeln auf. Ein gummiertes Band ist in dieser Preisklasse ebenso selbstverständlich wie das komfortable und einfache Auswechseln der Gläser. Auch diese können absolut überzeugen. Nichts verzerrt hier den Ausblick. Ferner bietet Adidas verschiedene Tönungen an, damit jeder für sich das optimale Glas findet.

Doch wir fanden auch bei der Adidas Burna einen Punkt zur Kritik. Bis jetzt hatten wir noch keine Brillen im Test, die wirklich kratzfest waren. Damit meinen wir kratzfest bei einem normalen Gebrauch. Bei einem Downhiller heisst das, dass die Brille in den Helm gesteckt wird oder am Lenker baumelt. Ein ordnungsgemäßes Verstauen im mitgelieferten Mikrofaserbeutel wäre zwar besser, ist allerdings in der Praxis kaum umsetzbar. Adidas bildet hierbei leider keine Ausnahme.

Fazit:

Die Adidas Burna kann absolut überzeugen. Das gute Gesichtsfeld und das beschlagfreie Verhalten selbst in extremen Situationen, dank der Climacool-Technlogie, lassen die Konkurrenz alt aussehen. Ein sehr durchdachtes System, welches sich Adidas natürlich auch bezahlen lässt.

Preis: 115,00 Euro

Verfügbare Farben (Frame): black matt, blue yellow, black red, silver, dark green neon, white/black

Mehr Infos unter www.adidas.com/eyewear

TSG Knee-Shinguard – Knie- und Schienbeinschoner im Test

Ich muss zugeben, dass ich damals schon recht stolz war! Als einer der ganz wenigen BMXer in Moers, der damals kleinsten Großstadt Deutschlands mit der genialen Postleitzahl 4130, trug ich bereits in den frühen 80er Jahren eine BMX-Race Hose. In den schrillen Farben des Teams Kuwahara dominierte aber nicht die Optik, sondern ein revolutionärer Schutz des Schienbeins und des Knies. Eine im Knie- und Schienbereich eingenähte hauchdünne Schaumstoffeinlage konnte zwar den schmerzhaften Aufprall einer Shimano DX-Pedale, damals des BMXers liebste Pedale, nicht verhindern, aber immerhin war das gute Gefühl eines theoretischen Schutzes vorhanden.

Nicht nur die Bikes haben sich im Laufe der Jahre verbessert, sondern auch die Schutzkleidung. Zum Glück! Schienbein- und Knieschützer gibt es mittlerweile in allen erdenklichen Ausführungen. Einer der ganz großen Namen bei der Schutzausrüstung für BMXer ist TSG. Wer jetzt meint, TSG würde sich im Radbereich ausschließlich dem Freestyle-BMX widmen, irrt gewaltig. Im Sortiment der Protektoren findet sich bei TSG der speziell für Downhiller entwickelte TSG Knee-Shinguard.

Jeweils eine schwarze phatte Kunststoffschale schützt das Knie und das Schienbein vor Pedalen, Steine, Bäume und bissigen Hunden. Die beiden Kunststoffschalen sind auf einer dicken und stoßabsorbierenden Schaumstoffschicht aufgenäht. Der untere Teil des Schoners, im Bereich des Schienbeins, wird durch zwei Bänder mit Klettverschluss fixiert. Die obere Knieschale wird durch einen Nylonstrumpf gegen ein Verrutschen gesichert. Das System funktioniert ziemlich gut. Selbst Tretpassagen und Stürze lassen den Schoner nicht wandern. Nachteil ist das umständliche Anziehen des Schoners. Wegen des Nylonstrumpfes muss der Schoner über den Fuß gestülpt werden.

Den Schutz, den die TSG bieten, ist vorbildlich. Die Schienbeinschoner decken das komplette Schienbein ab und die überlappenden Schaumstoffzungen im Kniebereich bieten dem Knie, neben dem frontalen Schutz, zusätzlich einen seitlichen Schutz. Durch das Fehlen von Lüftungsschlitzen wird es allerdings mollig warm unter den Protektoren. Die Verarbeitung der TSG würden wir als zufriedenstellend bewerten. Die Kunststoffschalen sind mit einer phatten Einfachnaht vernäht, die Klettverschlüsse weisen eine Doppelnaht auf.

Fazit:

Perfekter Tragekomfort und effektiver Schutz zu einem günstigen Preis!

Größen: S/M – L/XL
Farbe: black/black
Preis: 45,90 Euro

Vertrieb:
KHE Fahrradhandels GmbH
Gablonzer Str. 10
76185 Karlsruhe

Mehr Infos unter:
www.khebikes.com
www.tsg.de