Vaude Syberia Gloves – Extreme Winterhandschuhe im Test

Jedes Kind kennt sie: Fäustlinge. Im Gegensatz zu den „normalen“ Handschuhen, wo jeder Finger sein eigenes Futeral besitzt, bieten die Fäustlinge im Allgemeinen einen weit höheren Schutz vor Kälte. Eine geringere Oberfläche und die Tatsache, dass sich die Finger gegenseitig wärmen, sprechen ganz klar für den Einsatz von Fäustlingen bei extremer Kälte. Aus Sicherheitsgründen muss man von Fäustlingen beim Biken jedoch abraten! Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an!

Vaude hat die Fäustlinge quasi geteilt und fasst nicht vier, sondern jeweils zwei Finger in einem gut isolierten Futeral zusammen. Die beiden zusammengefassten Finger wärmen sich gegenseitig und dennoch bleibt genug Spielraum, um bremsen oder schalten zu können. Was sich in der Theorie gut anhört, funktioniert in der Praxis tadellos. Zwar waren wir nicht bei sibirischen Temperaturen unterwegs, aber bei Temperaturen im einstelligen Minusbereich verspürten wir auch auf langen Touren keinerlei Kälte an den Fingern. Bei Temperaturen über null Grad werden die Handschuhe auf jeden Fall zu warm! Trotz der Dicke des Materials vermitteln die Handschuhe noch ein gutes Lenkgefühl. Die Syberia Gloves sind gut verarbeitet, bieten ein hoch abschließendes Ärmelbündchen und lassen sich bequem in der Waschmaschine bei 30 Grad waschen. Definitiv die wärmsten Bike-Handschuhe, die wir bis jetzt erfahren durften! Einen Nachteil haben die Handschuhe dennoch: Die Vaude Syberia Gloves eignen sich „eigentlich“ nur für Zweifinger-Bremser.

Fazit:

Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an! Ein tadellos funktionierendes System!

Größen: 7, 8, 9, 10, 11
Farbe: Schwarz
Preis: 35,00 Euro

Infos unter www.vaude.com

TSG Superlight Solid Color – Wie aus der Pistole geschossen! Test

Porno!!! Das war der erste Gedanke, der uns beim Anblick des neuen „Superlight Solid Color“ durch den Kopf geschossen ist. „Gun silver“ – Treffender hätte die Farbbenennung des Helms in Hochglanzsilber nicht ausfallen können. Der neue Dirthelm aus dem Hause TSG sieht aber nicht nur „wie aus der Pistole geschossen“ aus, sondern ist mit einem Gewicht von etwa 300 Gramm, das ist etwas mehr als ein Stück Butter, ein echtes Leichtgewicht! Wir haben uns den „TSG Superlight Solid Color“ mal „durch den Kopf“ gehen lassen!

Um es direkt am Anfang klarzustellen: Der Helm ist nicht nur in „gun silver“, sondern auch in „flat black“ erhältlich. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, mit dem „TSG Superlight Solid Color“ erhält man einen Helm, der die Ansprüche an einen guten modernen Helm erfüllt. Dazu zählt vor allem das In-Molding Verfahren, bei dem die Schale und der Hartschaum miteinander verpresst werden. Im Gegensatz zu den „herkömmlichen“ Helmen, wo der Hartschaum mit der Helmschale nur punktweise verklebt wird, ist das Resultat des In-Molding Verfahrens eine vollständige(!) Verbindung und bietet daher eine superstabile Helmkonstruktion bei einem geringen Gewicht.

Der Kinnriemen lässt sich gut anpassen und bietet einen bequemen Klickverschluss. Somit ist auch ein Anziehen des Helms mit Handschuhen, ohne nervige Friemelei, möglich. Der Helm wird in zwei Größen angeboten – die optimale Anpassung an den Schädel geschieht mit den beigelegten Pads. Der Tragekomfort des Helms ist klasse! Der Helm passt wie angegossen – rappelt, wackelt und drückt nicht. Die Lüftungslöcher sind groß genug gehalten, um auch in heißen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Bemerkenswert und vor allem spürbar, treffender müsste es hier wohl nicht spürbar heißen, ist das Gewicht des Helms! Natürlich geht die Minimierung des Gewichts nicht auf Kosten der Sicherheit! Selbstverständlich erfüllt der TSG die Norm CE EN 1078!

Neuigkeiten gibt es zum Vertrieb von TSG Produkten in Deutschland. Vertrieben werden die TSG Produkte seit Juli 2007 von dem Dämpferspezialisten Shock Therapy in Hünstetten (www.shock-therapy.com).

Fazit:

Wieder einmal legt TSG die Messlatte für Dirthelme ein Stückchen höher. Der Spezialist für Skate- und BMX-Schutzbekleidung hat mit dem „TSG Superlight Solid Color“ einen Helm auf den Markt gebracht, der nicht nur Porno aussieht, sondern auch ein echtes Leichtgewicht ist!

Größen: S/M, L/XL
Farben: „gun silver“, „flat black“
Preis: etwa 70,00 Euro

Mehr Infos unter www.ridetsg.com

iXS Battle Jacket – Die Protektorenjacke im Test

Man muss nicht mit außergewöhnlichen seherischen Fähigkeiten begnadet sein, um die Übermacht des italienischen Giganten im Bereich der Schutzbekleidung zu bemerken. Die Rede ist natürlich von Dainese. Lange Zeit konnte kein anderer Hersteller auch nur im geringsten an den zugegebenerweise sehr guten Safety-Produkten dieser Firma kratzen. Mit dem Battle Jacket bietet die iXS Sports Division allerdings eine Protektorenjacke, die dem italienischen Giganten mächtig auf den Pelz rücken kann.

Die Firma iXS muss ja wohl nicht mehr genauer vorgestellt werden! Neben des Angebots an sehr guten Bekleidungsstücken (die Shorties hatten wir bereits im Test) ist die iXS Sports Division Titelsponsor des deutschen und schweizer Downhillcups. Das schweizer Unternehmen sitzt sozusagen am Puls des Sports. Was liegt da näher, als den Schützlingen Schutzausrüstung anzubieten? Wir haben uns für euch mit dem iXS Battle Jacket in Schale geworfen. Neben einer sehr guten Verarbeitung begeistert das iXS Battlejacket vor allem durch die sehr gute Passform. Die Protektorenjacke sitzt wie angegossen. Das kannten wir bis dato nur von Dainese. Nichts zwickt, beisst oder engt gar den Fahrer ein. Die Jacke ist sehr gut belüftet, sofern man bei Protektoren von Belüftung sprechen kann. Die Form und die Größe der Kunststoffschalen sind ebenfalls optimal.

Der Rückenschutz ist im unteren Rückgratbereich mit einem Schwenkarm ausgestattet, um eine optimale Bewegungsfreiheit zu garantieren. Der Rückenschutz passt sich perfekt dem Rücken an! Die Protektoren weisen allerdings keine Aluwaben zur Energieabsorbierung auf, unserer Ansicht nach ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz aus Italien. Bei der Polsterung des iXS Battle Jacket gibt es nichts zu kritisieren. Neben den üblichen Schutzbereichen wie Schulter, Ellbogen und Unterarm weist das iXS Battle Jacket zusätzlichen Schutz im Bereich der Nieren auf. Der Nierengurt zum Fixieren der Jacke und zum Schutz der Nieren kann ebenfalls voll überzeugen. Natürlich lässt sich der Rückenprotektor von der Jacke lösen, um ein Tragen der Jacke ohne Rückenschutz zu ermöglichen. Nur der Daumenschlaufe können wir nicht wirklich etwas abgewinnen.

Fazit:

Das iXS Battle Jacket ist definitiv mit Sinn und Verstand entwickelt worden und verdient höchstes Lob. Die guten Einstellmöglichkeiten runden das sehr gute Bild dieser Jacke ab.

Größen: S/M, M/L, L/XL
Preis: 239,95 Euro

Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

iXS Cesar MTB-Elite Shorts – Man(n) zeigt Bein!

Früher war alles einfacher! Auf der einen Seite gab es die Downhiller mit ihren coolen, aber schweren MX-Pants – auf der anderen Seite gab es die XC-Fahrer mit ihren figurbetonten Spandex-Höschen. Mittlerweile fährt man mit Bikes, die mit ihren massigen Federwegen früher nur Downhillern vorbehalten waren, ausgiebige und anspruchsvolle Touren. Doch was zieht man dabei an? Seien wir ehrlich, neben der Funktion und dem Tragekomfort zählt natürlich auch der Style-Faktor!

Ganz klar…beim Downhill kommt nichts an eine gute MX-Hose ran – mit all ihren Stärken und Schwächen! Die äußerst robusten Hosen bieten einen sehr guten Schutz und sind aus dem Bereich des Downhills einfach nicht mehr wegzudenken! Wenn die Hosen nur nicht so verdammt warm wären! Etwas Abhilfe bringen die kurzbeinigen Vertreter dieser Gattung, die durch das robuste Material allerdings immer noch recht warm sind. Wer eine schöne Freeridetour mit vielen Kilometern zurücklegen will, wird meist nicht daran vorbeikommen, eine Spandexhose mit Sitzpolster anzuziehen. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel! Wer früher stylisch nicht komplett baden gehen wollte, kombinierte die zwei Hosen – sicherlich kein Optimum! Um genau dieses zu optimieren, stürzen sich die Hersteller auf die Entwicklung von Hosen, die von Haus aus beide Hosentypen miteinander kombinieren. iXS bietet mit der Cesar MTB-Elite Shorts eben eine solche Kombi-Hose mit einer extrem coolen Optik an.

Die iXS Cesar MTB-Elite Shorts ist nicht nur lässig geschnitten, sondern zeigt auf dem linken Hosenbein, genauer gesagt auf der Cargo-Tasche, einen Aufdruck. Der Style-Faktor ist damit schon mal gesichert. Die Hose besteht aus einer weichen Überhose und einer Innenhose mit Sitzpolster, welche mittels Druckknöpfe in der Überhose gehalten wird. Die Innenhose ist sehr weich und anschmiegsam. Ein Silikonband am Beinabschluss der Innenhose verhindert ein Hochrutschen der inneren Hosenbeine. Das Sitzpolster sorgt auch bei weiten Touren für ein angenehmes und entspanntes Fahren. Die robuste Überhose kann ebenfalls überzeugen. Unter den Reißverschlüssen auf der Vorderseite befinden sich zwei, mit einem Netz versehene Belüftungslöcher. Die zwei aufgenähten Cargo-Taschen auf den Seiten sehen lässig aus und bieten Stauplatz für ein Handy oder ähnliches. Damit nichts „flöten geht“ sind die Taschen mit Klettverschluss verschließbar. Die verwendeten pflegeleichten atmungsaktiven Materialien sorgen für einen sehr hohen Tragekomfort bei guter Belüftung. Ein Stretcheinsatz im hinteren Bereich der Überhose und die seitliche Straffung durch das eingearbeitete Gummiband sorgen für einen guten Sitz der Shorts. Eine direkte Anpassung des Hosenbundes bietet die iXS Cesar MTB-Elite Shorts, die recht groß ausfällt, leider nicht.

Fazit:

Sehr ansprechende Hose zum Freeriden! Die iXS Cesar MTB-Elite Shorts bietet nebem einem sehr guten Tragekomfort eine sehr lässige Optik!

Größen: S, M, L, XL, XXL, XXXL
Farbe: Schwarz, Khaki, Braun
Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

Kona Stinky Elbow und Knee Pads – Ellbogen-/Schienbeinschoner im Test

Stinky…wer denkt da nicht direkt an das Spaßbike von Kona? Kona sorgt mit dem Stinky nicht nur für den fahrbaren Untersatz im Bikepark, sondern bietet mit den Ellbogen- und Schienbeinschonern gleichen Namens direkt den passenden Schutz an. Kann Kona aber mit den Schonern ebenso überzeugen wie mit den Bikes? Wir haben uns die „Kona Stinky Elbow und Knee Pads“ umgeschnallt und es getestet!

Optisch machen die Schoner einen sehr vielversprechenden Eindruck. Sowohl die Schienbeinschoner als auch die Ellbogenschoner weisen phatte Plastikschalen auf, die auf perforiertem Schaumstoff aufgenäht sind. Durch die Perforation des Schaumstoffs hält sich der „Schwitzfaktor“ in Grenzen. Die Schoner werden durch einen Strumpf im Bereich des Gelenks (Knie bzw. Ellbogen) gehalten und durch Klettstreifen fixiert. Ein bisschen enttäuscht sind wir von der Verarbeitungsqualität der Schoner. Hier hätten wir von Kona etwas mehr Liebe zum Detail erwartet.

Die Kona Stinky Elbow Pads sind für unter 40 Euro im Handel erhältlich. Geliefert werden die Schoner in einer praktischen Netztasche. Am Körper fixiert wird der Schoner durch einen Strumpf im Bereich des Ellbogens und durch zwei Klettverschlüsse. Den oberen Klettverschluss in der Ellbogenkehle empfinden wir als leicht störend. Sehr positiv bewerten wir den guten und rutschfreien Sitz der Pads. Die Schoner sind zudem sehr großflächig und bieten einen sehr guten Schutz. Wie die Schienbeinschoner haben wir auch die Ellbogenschoner nach den Einsätzen in die Waschmaschine verfrachtet. Das „Martyrium“ Waschmaschine konnte den Schonern aber ebenso wenig anhaben wie das Tragen selbst.

Die Kona Knee Pads werden ebenfalls in einer praktischen Netztasche ausgeliefert. Für unter 70 Euro kann jeder diesen Schoner sein Eigen nennen. Wie schon der Ellbogenschoner begeistert auch der Knie-/Schienbeinschoner durch seinen großflächigen Schutz. Die Schoner reichen nicht nur weit zum Fuß runter, sondern auch seitlich sehr weit rum. Da der Schoner im Bereich des Knies einen Strumpf aufweist, muss dieser über den Fuß gestülpt werden. Neben den drei Klettstreifen an der Wade wird der Schoner durch einen zwickenden Klettstreifen in der Kniekehle gehalten. Die Passform und der rutschfreie Sitz des Schoners sind einwandfrei. Selbst beim Pedalieren verrutschen die Knee Pads nicht. Ein bisschen unschlüssig waren wir uns über das Rechts und Links der Schoner. Wir denken aber, am sinnvollsten ist es, die Schoner mit der schwarzen Seite nach innen und der blauen Seite nach außen zu tragen, da sonst die Knieschale am Oberrohr schrabben kann. Nachteil ist das offene Ende der Wadenklettverschlüsse zum Bike hin.

Fazit:

Mit den Stinky Elbow und Knee Pads bietet Kona einen sehr guten Schutz zu einem fairen Preis an. Aufgrund der guten Passform und des rutschfreien Sitzes der Schoner, egal ob Ellbogen oder Knie-/Schienbein, sind die kleinen Schwächen der Schoner gut zu verschmerzen.

Größen: S, M, L, XL
Preise: Stinky Elbow Pads 39,99 Euro, Stinky Knee Pads 69,99 Euro

Mehr Infos unter www.konaworld.com

Ortovox Free Rider 26+ – Rucksack mit Rückenprotektor – Test

Wirbelsäulenverletzungen sind eine üble Sache! Derartige Verletzungen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können vor allem auch bedeutend die Lebensqualität einschränken. Besonders beim Freeriden, wo auf verblockten und zum Teil rutschigen Trails hart am Limit gefahren wird, sind Stürze an der Tagesordnung. Da beim Freeriden ohnehin meistens ein Rucksack getragen wird, bieten sich hier vor allem spezielle Rucksäcke mit integriertem Wirbelsäulenschutz an. Der Ortovox Free Rider 26+ bietet neben einer feschen Optik vor allem eines: Das Spine Protection Rückensystem!

Eigentlich handelt es sich bei dem Ortovox Free Rider 26+ um einen speziellen Rucksack für Wintersportler. Dies wird auch beim Blick in den Rucksack bestätigt. Das Symbol für Biker ist durchgestrichen! Wieso, können wir uns nach dem Test allerdings nicht ganz erklären. Der Rucksack war unser täglicher Begleiter auf dem Weg zur Arbeit, beim Touren und im Bikepark…egal ob im Regen oder bei Sonnenschein. Viel musste der Ortovox über sich ergehen lassen und ertragen, und nicht selten diente er auch noch als Lastenesel für unseren Klappspaten. Was wären Freerider in unseren Breitengraden ohne selbstgebaute Trails?!

Eine weitere selbst auferlegte Einschränkung des Ortovox Free Rider 26+ besteht bei der Körpergröße. Ortovox gibt eine Körpergröße von 175 cm bis 195 cm für den optimalen Sitz des Rucksacks an. Dieser Einschränkung können wir zustimmen. Da der Rucksack relativ lang ist, sollte auf jeden Fall auf die Körpergröße geachtet werden! Dafür bietet der Ortovox mit einem Volumen von etwa 26 Litern genug Stauraum für die Schutzausrüstung bei ausgedehnten Freeridetouren. Die Schien- und Ellbogenprotektoren lassen sich natürlich nicht nur bequem im Rucksack verstauen, sondern auch, zum Beispiel zusammen mit einem Fullfacehelm, außen mit einem Riemen befestigen. Nicht selten baumelte bei uns, neben dem Helm, auch noch ein Klappspaten am Rucksack.

Der Ortovox Free Rider 26+ sitzt sehr gut und bequem. Mit dem breiten Hüftgurt und einem Brustgurt lässt sich der Rucksack hervorragend fixieren. Die Kopffreiheit, auch mit Helm, ist sehr gut und der Rucksack stört in keinster Weise beim Fahren. Der SPS-Rückenprotektor weist das CE-Prüfzeichen auf und vermittelt ein gutes und sicheres Gefühl. Nicht ganz überzeugen konnte uns dagegen die Belüftung des Rückens. Obwohl der Rückenprotektor mittels Schaumstoffpolster nur punktuell auf dem Rücken aufliegt und somit einen Luftkanal bildet, ist der Schwitzfaktor recht hoch. Zwei sinnvolle Gimmicks bietet der Ortovox mit der in den Hüftgurt integrierten kleinen Tasche, zum Beispiel für ein Handy, und der Signalpfeife am Brustgurt. Selbstverständlich und nicht weiter erwähnenswert ist für uns dagegen die Vorbereitung für die Aufnahme einer Trinkblase.

Die Verarbeitung des Free Rider 26+ gibt keinen Anlass zur Kritik. Lediglich die Beschriftung des Rucksacks macht sich mit der Zeit selbstständig. Das Material wie auch die Reißverschlüsse sind wasserabweisend, nach heftigen Platzregen und längeren Regenfahrten war der Rucksack von innen jedoch etwas klamm. Hier wäre eine separate Regenhülle erforderlich. Im Innern des Rucksacks befinden sich noch zwei kleinere mit Reißverschluss versehene Fächer. Der Rucksack ist in zwei Farben (grau und blau) für 129,95 Euro erhältlich. Eine sinnvolle Investition in die Gesundheit und viele weitere Freeridetouren!

Fazit:

Ein sehr guter Rucksack nicht nur für Wintersportler. Mit kleinen Änderungen und der Zugabe einer Regenhülle wäre der Rucksack perfekt für Freerider- auf dem Bike!

Preis: 129,95 Euro

Mehr Infos unter www.ortovox.de

KED Creeper – Oberstylische MX-Brille für den richtigen Durchblick! Test

Seit über 10 Jahren entwickelt KED in Freiberg am Neckar Helme und eine dazu passende Produktpalette. Teams wie das McDonald’s Racing Team oder das UMF-Team vertrauen den Produkten der württembergischen Firma. Neu im Sortiment von KED ist die Brille „Creeper“, eine MotoX-Goggle, die nicht nur den Fahrer gut aussehen lässt, sondern auch für gute Sicht und guten Schutz sorgen soll. Wir haben durch die KED Creeper mal ein genaueres Auge geworfen.

Zugegeben… die KED Creeper sieht schon ziemlich zornig aus! Besonders giftig wirkt die Creeper in der grünen Ausführung 🙂 Ein absoluter Hin- und Durchgucker! Doch die Optik alleine ist natürlich nur die halbe Miete. Nach dem Überstreifen der Brille über den Helm zeigt sich die Creeper weiterhin von ihrer besten Seite. Die Brille sitzt sehr gut, das Gesichtsfeld ist ebenfalls sehr gut, nichts drückt unangenehm im Gesicht und die Gläser weisen keinerlei Verzerrungen auf. Eine Silikonbeschichtung auf der Innenseite des Kopfbandes sorgt dafür, dass die Brille nicht vom Helm abrutscht.

Die kratzfesten Gläser erwiesen sich im Test als widerstandsfähig, wobei natürlich auch diese Gläser nicht unverwüstlich sind. Die Anti-Fog Beschichtung, die ein Beschlagen des Glases verhindern soll, konnte uns dagegen allerdings nicht zu 100 Prozent überzeugen. Ausgeliefert wird die KED Creeper mit einer klaren und einer getönten Scheibe mit 100% UV-Schutz. Der Wechsel der Gläser geht sehr einfach und schnell von der Hand. Optional ist der Einsatz mit Tear-off Abreißfolien. Vorteil: Mit einem schnellen Griff hat man wieder freie Sicht und ausserdem werden die Gläser zusätzlich geschützt.

Fazit:

Oberstylische MotoX-Goggle! Die sehr gute Passform und die phatte Optik gefallen auf Anhieb!

Erhältliche Farben: Grün und Schwarz

Preis: etwa 45 Euro

Mehr Infos unter:
www.ked-helmsysteme.com

iXS Assault Jacket – Schutz aus einem „Guss“

Das Anziehen einer Protektorenjacke gleicht oft dem Anlegen einer Ritterrüstung. Bei einigen Herstellern entsteht der Eindruck, die Protektorenjacke wäre ein Sammelsurium von Schälchen und Polstern, mühevoll zusammengehalten durch diverse Riemchen und Reißverschlüsse. Viele Biker wünschen sich eine Protektorenjacke, die schnell und einfach wie eine herkömmliche Jacke angezogen werden kann und nicht erst großartig „konfiguriert“ werden muss. Für all diese „stressgeplagten“ Menschen gibt es von iXS das Assault Jacket.

Das iXS Assault Jacket bietet alles, damit der Schutz nicht auf der Strecke bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Der gut sitzende Rückenprotektor zeichnet die Jacke ebenso aus wie die Schulter- und Ellbogenschoner. Im direkten Vergleich zum „Battle Jacket“ von iXS weist das Assault Jacket weniger Plastikbesatz auf (besonders im Bereich des Brustkorbs), die Schulterblätter sind nicht so großflächig geschützt und der Rückenprotektor ist im unteren Bereich nicht schwenkbar. Auf guten Schutz muss man dennoch nicht verzichten! Die Polsterung ist wohl dimensioniert und macht einen sehr guten Eindruck. Natürlich besitzt auch das Assault Jacket diverse verstellbare Riemen zum optimalen Anpassen der Jacke an den Körper.

Alle Schoner einschließlich des Rückenprotektors sind fest auf dem Trägermaterial vernäht. Die Jacke sitzt perfekt, nichts engt ein oder stört in der Bewegungsfreiheit. Der Nierengurt fixiert das recht atmungsaktive Assault Jacket fest am Körper. Selbst nach langem Tragen der Jacke stellte sich kein Unbehagen ein. Lobenswerte sind neben der guten Verarbeitung auch die verfügbaren Größen des Assault Jacket, welche von XS/S bis XL/XXL reichen. Das Haupteinsatzgebiet des Assault Jacket sehen wir besonders beim 4X, Dual und natürlich beim BMX. Aber auch für Freerider ist diese Jacke sehr gut geeignet, während wir für den Einsatz beim Downhill doch das iXS Battle Jacket, wegen des erhöhten Schutzes, vorziehen.

Fazit:

Das iXS Assault Jacket überzeugt durch die sehr gute Passform, die Verarbeitung und die wohl dimensionierten Polster. Auf guten Schutz muss also niemand mehr verzichten, zumal die Jacke von der Größe XS/S bis XL/XXL erhältlich ist. Top!

Farbe: schwarz
Größen: XS/S bis XL/XXL
Preis: 159,90 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com