Kona Stinky Elbow und Knee Pads – Ellbogen-/Schienbeinschoner im Test

Stinky…wer denkt da nicht direkt an das Spaßbike von Kona? Kona sorgt mit dem Stinky nicht nur für den fahrbaren Untersatz im Bikepark, sondern bietet mit den Ellbogen- und Schienbeinschonern gleichen Namens direkt den passenden Schutz an. Kann Kona aber mit den Schonern ebenso überzeugen wie mit den Bikes? Wir haben uns die „Kona Stinky Elbow und Knee Pads“ umgeschnallt und es getestet!

Optisch machen die Schoner einen sehr vielversprechenden Eindruck. Sowohl die Schienbeinschoner als auch die Ellbogenschoner weisen phatte Plastikschalen auf, die auf perforiertem Schaumstoff aufgenäht sind. Durch die Perforation des Schaumstoffs hält sich der „Schwitzfaktor“ in Grenzen. Die Schoner werden durch einen Strumpf im Bereich des Gelenks (Knie bzw. Ellbogen) gehalten und durch Klettstreifen fixiert. Ein bisschen enttäuscht sind wir von der Verarbeitungsqualität der Schoner. Hier hätten wir von Kona etwas mehr Liebe zum Detail erwartet.

Die Kona Stinky Elbow Pads sind für unter 40 Euro im Handel erhältlich. Geliefert werden die Schoner in einer praktischen Netztasche. Am Körper fixiert wird der Schoner durch einen Strumpf im Bereich des Ellbogens und durch zwei Klettverschlüsse. Den oberen Klettverschluss in der Ellbogenkehle empfinden wir als leicht störend. Sehr positiv bewerten wir den guten und rutschfreien Sitz der Pads. Die Schoner sind zudem sehr großflächig und bieten einen sehr guten Schutz. Wie die Schienbeinschoner haben wir auch die Ellbogenschoner nach den Einsätzen in die Waschmaschine verfrachtet. Das „Martyrium“ Waschmaschine konnte den Schonern aber ebenso wenig anhaben wie das Tragen selbst.

Die Kona Knee Pads werden ebenfalls in einer praktischen Netztasche ausgeliefert. Für unter 70 Euro kann jeder diesen Schoner sein Eigen nennen. Wie schon der Ellbogenschoner begeistert auch der Knie-/Schienbeinschoner durch seinen großflächigen Schutz. Die Schoner reichen nicht nur weit zum Fuß runter, sondern auch seitlich sehr weit rum. Da der Schoner im Bereich des Knies einen Strumpf aufweist, muss dieser über den Fuß gestülpt werden. Neben den drei Klettstreifen an der Wade wird der Schoner durch einen zwickenden Klettstreifen in der Kniekehle gehalten. Die Passform und der rutschfreie Sitz des Schoners sind einwandfrei. Selbst beim Pedalieren verrutschen die Knee Pads nicht. Ein bisschen unschlüssig waren wir uns über das Rechts und Links der Schoner. Wir denken aber, am sinnvollsten ist es, die Schoner mit der schwarzen Seite nach innen und der blauen Seite nach außen zu tragen, da sonst die Knieschale am Oberrohr schrabben kann. Nachteil ist das offene Ende der Wadenklettverschlüsse zum Bike hin.

Fazit:

Mit den Stinky Elbow und Knee Pads bietet Kona einen sehr guten Schutz zu einem fairen Preis an. Aufgrund der guten Passform und des rutschfreien Sitzes der Schoner, egal ob Ellbogen oder Knie-/Schienbein, sind die kleinen Schwächen der Schoner gut zu verschmerzen.

Größen: S, M, L, XL
Preise: Stinky Elbow Pads 39,99 Euro, Stinky Knee Pads 69,99 Euro

Mehr Infos unter www.konaworld.com

Ortovox Free Rider 26+ – Rucksack mit Rückenprotektor – Test

Wirbelsäulenverletzungen sind eine üble Sache! Derartige Verletzungen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können vor allem auch bedeutend die Lebensqualität einschränken. Besonders beim Freeriden, wo auf verblockten und zum Teil rutschigen Trails hart am Limit gefahren wird, sind Stürze an der Tagesordnung. Da beim Freeriden ohnehin meistens ein Rucksack getragen wird, bieten sich hier vor allem spezielle Rucksäcke mit integriertem Wirbelsäulenschutz an. Der Ortovox Free Rider 26+ bietet neben einer feschen Optik vor allem eines: Das Spine Protection Rückensystem!

Eigentlich handelt es sich bei dem Ortovox Free Rider 26+ um einen speziellen Rucksack für Wintersportler. Dies wird auch beim Blick in den Rucksack bestätigt. Das Symbol für Biker ist durchgestrichen! Wieso, können wir uns nach dem Test allerdings nicht ganz erklären. Der Rucksack war unser täglicher Begleiter auf dem Weg zur Arbeit, beim Touren und im Bikepark…egal ob im Regen oder bei Sonnenschein. Viel musste der Ortovox über sich ergehen lassen und ertragen, und nicht selten diente er auch noch als Lastenesel für unseren Klappspaten. Was wären Freerider in unseren Breitengraden ohne selbstgebaute Trails?!

Eine weitere selbst auferlegte Einschränkung des Ortovox Free Rider 26+ besteht bei der Körpergröße. Ortovox gibt eine Körpergröße von 175 cm bis 195 cm für den optimalen Sitz des Rucksacks an. Dieser Einschränkung können wir zustimmen. Da der Rucksack relativ lang ist, sollte auf jeden Fall auf die Körpergröße geachtet werden! Dafür bietet der Ortovox mit einem Volumen von etwa 26 Litern genug Stauraum für die Schutzausrüstung bei ausgedehnten Freeridetouren. Die Schien- und Ellbogenprotektoren lassen sich natürlich nicht nur bequem im Rucksack verstauen, sondern auch, zum Beispiel zusammen mit einem Fullfacehelm, außen mit einem Riemen befestigen. Nicht selten baumelte bei uns, neben dem Helm, auch noch ein Klappspaten am Rucksack.

Der Ortovox Free Rider 26+ sitzt sehr gut und bequem. Mit dem breiten Hüftgurt und einem Brustgurt lässt sich der Rucksack hervorragend fixieren. Die Kopffreiheit, auch mit Helm, ist sehr gut und der Rucksack stört in keinster Weise beim Fahren. Der SPS-Rückenprotektor weist das CE-Prüfzeichen auf und vermittelt ein gutes und sicheres Gefühl. Nicht ganz überzeugen konnte uns dagegen die Belüftung des Rückens. Obwohl der Rückenprotektor mittels Schaumstoffpolster nur punktuell auf dem Rücken aufliegt und somit einen Luftkanal bildet, ist der Schwitzfaktor recht hoch. Zwei sinnvolle Gimmicks bietet der Ortovox mit der in den Hüftgurt integrierten kleinen Tasche, zum Beispiel für ein Handy, und der Signalpfeife am Brustgurt. Selbstverständlich und nicht weiter erwähnenswert ist für uns dagegen die Vorbereitung für die Aufnahme einer Trinkblase.

Die Verarbeitung des Free Rider 26+ gibt keinen Anlass zur Kritik. Lediglich die Beschriftung des Rucksacks macht sich mit der Zeit selbstständig. Das Material wie auch die Reißverschlüsse sind wasserabweisend, nach heftigen Platzregen und längeren Regenfahrten war der Rucksack von innen jedoch etwas klamm. Hier wäre eine separate Regenhülle erforderlich. Im Innern des Rucksacks befinden sich noch zwei kleinere mit Reißverschluss versehene Fächer. Der Rucksack ist in zwei Farben (grau und blau) für 129,95 Euro erhältlich. Eine sinnvolle Investition in die Gesundheit und viele weitere Freeridetouren!

Fazit:

Ein sehr guter Rucksack nicht nur für Wintersportler. Mit kleinen Änderungen und der Zugabe einer Regenhülle wäre der Rucksack perfekt für Freerider- auf dem Bike!

Preis: 129,95 Euro

Mehr Infos unter www.ortovox.de

KED Creeper – Oberstylische MX-Brille für den richtigen Durchblick! Test

Seit über 10 Jahren entwickelt KED in Freiberg am Neckar Helme und eine dazu passende Produktpalette. Teams wie das McDonald’s Racing Team oder das UMF-Team vertrauen den Produkten der württembergischen Firma. Neu im Sortiment von KED ist die Brille „Creeper“, eine MotoX-Goggle, die nicht nur den Fahrer gut aussehen lässt, sondern auch für gute Sicht und guten Schutz sorgen soll. Wir haben durch die KED Creeper mal ein genaueres Auge geworfen.

Zugegeben… die KED Creeper sieht schon ziemlich zornig aus! Besonders giftig wirkt die Creeper in der grünen Ausführung 🙂 Ein absoluter Hin- und Durchgucker! Doch die Optik alleine ist natürlich nur die halbe Miete. Nach dem Überstreifen der Brille über den Helm zeigt sich die Creeper weiterhin von ihrer besten Seite. Die Brille sitzt sehr gut, das Gesichtsfeld ist ebenfalls sehr gut, nichts drückt unangenehm im Gesicht und die Gläser weisen keinerlei Verzerrungen auf. Eine Silikonbeschichtung auf der Innenseite des Kopfbandes sorgt dafür, dass die Brille nicht vom Helm abrutscht.

Die kratzfesten Gläser erwiesen sich im Test als widerstandsfähig, wobei natürlich auch diese Gläser nicht unverwüstlich sind. Die Anti-Fog Beschichtung, die ein Beschlagen des Glases verhindern soll, konnte uns dagegen allerdings nicht zu 100 Prozent überzeugen. Ausgeliefert wird die KED Creeper mit einer klaren und einer getönten Scheibe mit 100% UV-Schutz. Der Wechsel der Gläser geht sehr einfach und schnell von der Hand. Optional ist der Einsatz mit Tear-off Abreißfolien. Vorteil: Mit einem schnellen Griff hat man wieder freie Sicht und ausserdem werden die Gläser zusätzlich geschützt.

Fazit:

Oberstylische MotoX-Goggle! Die sehr gute Passform und die phatte Optik gefallen auf Anhieb!

Erhältliche Farben: Grün und Schwarz

Preis: etwa 45 Euro

Mehr Infos unter:
www.ked-helmsysteme.com

iXS Assault Jacket – Schutz aus einem „Guss“

Das Anziehen einer Protektorenjacke gleicht oft dem Anlegen einer Ritterrüstung. Bei einigen Herstellern entsteht der Eindruck, die Protektorenjacke wäre ein Sammelsurium von Schälchen und Polstern, mühevoll zusammengehalten durch diverse Riemchen und Reißverschlüsse. Viele Biker wünschen sich eine Protektorenjacke, die schnell und einfach wie eine herkömmliche Jacke angezogen werden kann und nicht erst großartig „konfiguriert“ werden muss. Für all diese „stressgeplagten“ Menschen gibt es von iXS das Assault Jacket.

Das iXS Assault Jacket bietet alles, damit der Schutz nicht auf der Strecke bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Der gut sitzende Rückenprotektor zeichnet die Jacke ebenso aus wie die Schulter- und Ellbogenschoner. Im direkten Vergleich zum „Battle Jacket“ von iXS weist das Assault Jacket weniger Plastikbesatz auf (besonders im Bereich des Brustkorbs), die Schulterblätter sind nicht so großflächig geschützt und der Rückenprotektor ist im unteren Bereich nicht schwenkbar. Auf guten Schutz muss man dennoch nicht verzichten! Die Polsterung ist wohl dimensioniert und macht einen sehr guten Eindruck. Natürlich besitzt auch das Assault Jacket diverse verstellbare Riemen zum optimalen Anpassen der Jacke an den Körper.

Alle Schoner einschließlich des Rückenprotektors sind fest auf dem Trägermaterial vernäht. Die Jacke sitzt perfekt, nichts engt ein oder stört in der Bewegungsfreiheit. Der Nierengurt fixiert das recht atmungsaktive Assault Jacket fest am Körper. Selbst nach langem Tragen der Jacke stellte sich kein Unbehagen ein. Lobenswerte sind neben der guten Verarbeitung auch die verfügbaren Größen des Assault Jacket, welche von XS/S bis XL/XXL reichen. Das Haupteinsatzgebiet des Assault Jacket sehen wir besonders beim 4X, Dual und natürlich beim BMX. Aber auch für Freerider ist diese Jacke sehr gut geeignet, während wir für den Einsatz beim Downhill doch das iXS Battle Jacket, wegen des erhöhten Schutzes, vorziehen.

Fazit:

Das iXS Assault Jacket überzeugt durch die sehr gute Passform, die Verarbeitung und die wohl dimensionierten Polster. Auf guten Schutz muss also niemand mehr verzichten, zumal die Jacke von der Größe XS/S bis XL/XXL erhältlich ist. Top!

Farbe: schwarz
Größen: XS/S bis XL/XXL
Preis: 159,90 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

iXS Hammer-Series knee guard – Der „schlanke“ Knie-/Schienbeinschoner

Speziell für Freeride, 4X und BMX bietet die iXS Sport-Division mit dem „Hammer-Series knee guard“ einen sehr schlanken Knie-/Schienbeinschoner an. Der super leichte Schoner macht vor allem beim BMX Sinn, wo klobige Downhillschoner mehr stören und beengen als nutzen. Auch die Freunde des Freeridens und von anspruchsvollen technischen Touren bekommen mit dem „Hammer-Series knee guard“ einen sehr gut sitzenden Schoner, der durch sein kleines Packmaß in allen Rucksäcken Platz finden dürfte. Ohne Schoner rauf, mit Schoner runter! Damit steht dem Abfahrtsspaß nichts mehr im Wege!

Fixiert wird der „Hammer-Series knee guard“ mit drei Klettstreifen. Vorteilhaft ist, dass der Schoner nicht mit einem „Strumpf“ ausgestattet ist und somit schnell und einfach angelegt werden kann. Der Schoner sitzt wie angegossen! Selbst nach langem Tragen scheuern, zwicken und stören die Schoner nicht. Lediglich der mittlere Klettstreifen ist für normal trainierte Waden ein bisschen zu lang ausgefallen und könnte etwas kürzer sein. Die zusätzlich auf dem stoßabsorbierenden Schaumstoff aufgebrachten Kunststoffschalen halten zuverlässig die „bösen“ Zähne und Pins der Pedalen vom Schienbein fern. Der „Hammer-Series knee guard“ bietet für seine „zarten“ Dimensionen einen sehr guten Schutz und passt hervorragend unter lange Race-Hosen. Beim Freeriden ist man für das kleine Packmaß ebenfalls sehr dankbar. Fanden die klobigen Downhillschoner im Rucksack kaum oder oft gar keinen Platz, dürfte sich dieses Problem des Platzmangels auch erledigt haben. Die Verarbeitung gibt keinen Grund zur Kritik und auch das Waschen in der Waschmaschine konnte den Schonern nichts anhaben.

Fazit:

Die super leichten „Hammer-Series knee guard“ sitzen wie angegossen und sind angenehm zu tragen. Durch das kleine Packmaß finden die Schoner zudem in fast jedem Rucksack Platz!

Farbe: schwarz
Größen: XS, S, M, L, XL
Preis: 39,95 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

Craft Rain Jacket und Pant – Regenbekleidung im Test

Bedingt durch die klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten setzten die Skandinavier schon oft Maßstäbe. Schwedische Autos galten bereits sehr früh als sehr sicher, ein finnisches Unternehmen ist der weltgrößte Mobiltelefonhersteller und beim Eishockey sind die Skandinavier sowieso Weltspitze. Doch auch Bekleidungstechnisch spielen die Skandinavier großes Kino, wie der Test der Regenbekleidung der schwedischen Firma Craft zeigt. Wir testeten für euch das „Bike Rain Jacket“ und die „Bike Rain Pant“.

Wer kennt es nicht? Spätestens beim Abrutschen von der Bärentatze ist es um viele Regenhosen geschehen. Schnell klafft ein großer Riss dort, wo eigentlich die Hose das Regen- und Spritzwasser vom Körper fernhalten sollte. Funktion ist eine Sache, Stabilität leider oft eine andere. Dass es auch anders geht, bewies uns der Test der „Bike Rain Jacket“ und der „Bike Rain Pant“ von Craft. Die Skandinavier legen hier weniger Wert auf Filigranität, sondern viel mehr auf gute Funktion bei einer sehr hohen Stabilität. Das merkt man bereits beim ersten Befühlen des Bekleidungsstoffes. Dieser fühlt sich relativ fest und dick an und vermittelt das Gefühl eines normalen Stoffes. Doch weit gefehlt! Bei dem Material handelt es sich um „vent air“, welches atmungsaktiv, wassendicht und winddicht ist. Der Schnitt der Hose und der Jacke sind sehr leger und stehen selbst Gegnern von Spandexklamotten gut zu Gesicht. Die Bündchen von Hose und Jacke sind eng anliegend. Ein Reißverschluss im Wadenbereich lässt ein schnelles und unkompliziertes Überstreifen der Hose zu und die angebrachten Klettverschlüsse sorgen für eine flatterfreie Fahrt. Die Verstärkung am Gesäß sorgt für ein langes Leben der „Bike Rain Pant“.

Die Jacke bietet für Achselschwitzer, ebenfalls durch einen Reißverschluss, spezielle Belüftungsschlitze an. Hose als auch Jacke weisen hinten eine kleine Extratasche auf und durch das Innenfutter ist die Craft Regenbekleidung angenehm zu tragen. Dass Trotz der Robustheit des Materials die Funktion nicht darunter leiden muss, zeigte der harte Test bei winterlichen als auch frühlingshaften Wetterbedingungen. Selbst bei Sturmwarnung waren wir mit der Jacke und der Hose unterwegs. Kein Vergnügen, aber die Craft Produkte zeigten sich von ihrer besten Seite und hielten den Unmengen von Regenwasser stand. Vorteil des legeren Schnittes ist, dass bei kühleren Temperaturen ohne Probleme etwas darunter getragen werden kann. Neben der Funktion begeistert vor allem die Stabilität. Trotz mehrfachen Hängenbleibens an den Pedalen und an unsinnigen Dornenbüschen zeigten sich Hose als auch Jacke nach dem Test in einem immer noch sehr guten Zustand.

Fazit:

Perfekt für alle, die einen hohen Anspruch an Funktion und Stabilität haben.

Bike Rain Jacket

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: neongelb, rot, schwarz, silber
  • Preis: 99,95 Euro

Bike Rain Pant

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: schwarz
  • Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter www.craft.se

Vaude Race Gloves Long – Neu für 2008 – Handschuh – Vorstellung

Einer der führenden Hersteller im Bereich von Outdoor-Bekleidung ist das Unternehmen Vaude aus Tettnang. Neben einer sehr umfangreichen Produktpalette für Mountain- und Outdoorsportler bietet der Outdoor-Spezialist mit seinem zweitgrößten Segment Mountainbikesport ein sehr großes Sortiment für uns Biker an, darunter natürlich auch Handschuhe. Für das Jahr 2008 hat Vaude die Race Gloves Long im Programm. Wir hatten die Chance, bereits vorab ein Vorserienmuster des brandheißen Handschuhs für euch abzuchecken.

Das erste, was auffällt, ist der hervorragende Sitz des Handschuhs. Wie eine zweite Haut schmiegen sich die Vaude Race Gloves Long den Händen an, ohne jedoch zu eng zu wirken. Im Handflächenbereich weist der Handschuh zur Entlastung beeindruckende Dämpfungselemente auf. Unsere Befürchtung, diese würden beim Fahren vielleicht störend wirken, war völlig unbegründet. Der Handschuh vermittelt beim Fahren ein sehr gutes Feeling, weder das Gefühl zum Bike noch zu den Bremsen wird gestört.

Auf den Brems- und Schaltungsfingern (einschließlich Daumen) sind für eine erhöhte Griffigkeit Silikonprints aufgebracht. Die Verarbeitung des Handschuhs gibt ebenfalls keinen Grund zum Nörgeln. Die Race Gloves Long sind sehr gut belüftet, weshalb wir den Handschuh für die Saison von Frühjahr bis Herbst empfehlen. Natürlich fehlt bei den Vaude Race Gloves Long weder der Fleecebesatz am Daumen noch ein Klettverschluss. Einzig die Farbauswahl ist ein bisschen mager, den Handschuh gibt es leider nur in schwarz und anthrazit.

Fazit:

Mit den Vaude Race Gloves Long vertraut man seine Hände einem durchdachten und guten Handschuh an. Der leichte Handschuh sitzt perfekt und verdient auf jeden Fall das Prädikat empfehlenswert!

Preis: 35 Euro
Größen: 7 bis 11

Mehr Infos unter www.vaude.com

Vaude Suami Gloves – Winterhandschuhe im Test

Kinders, Kinders…kalt war es mal wieder! Auch wenn der Winter derzeit Achterbahn fährt, können wir doch sicher sein, dass es nochmal richtig kalt werden wird. Da wir selbst im tiefsten Winter nicht auf unsere Lieblingsbeschäftigung, dem Biken, verzichten wollen, ist gute Winterbekleidung absolut notwendig. Besonders bei den Händen setzt die eisige Kälte dem Biker stark zu. Bekleidungsspezialist Vaude bietet in seinem Sortiment das passende Kleidungsstück gegen steifgefrorene Finger. Wir haben uns mit dem Winterhandschuh Suami für euch in die Tiefen des Winters gestürzt.

Das erste Anprobieren und die erste Ausfahrt mit dem Handschuh ist gewöhnungsbedürftig. Durch die Dicke des Materials, der Handschuh soll schließlich wärmen, ist die Sensibilität natürlich nicht mit dünnen Sommerhandschuhen vergleichbar. Allerdings gewöhnt man sich schnell an die Handschuhe. Bei Temperaturen über 0 Grad wird es in den Suami Gloves mollig warm, die besten Tragebedingungen finden sich unter dem Gefrierpunkt bei etwa -5 Grad. Kälter geht, aber da macht sich nach einiger Zeit der Daumen bemerkbar. Die Ärmelbündchen reichen weit hoch und wärmen zusätzlich. Leider vermissen wir einen zusätzlichen Frotteebesatz am Daumen, welcher direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde: Reinigungsfunktion und zusätzlicher Kälteschutz. Die Verarbeitung der Handschuhe ist sehr gut, die Suami Gloves lassen sich zudem bei 30 Grad problemlos waschen. Nur das Vaude-Logo verabschiedete sich bei uns nach einigen Wäschen.

Als sehr nützlich haben sich auch die Armlinge III und Beinlinge III von Vaude erwiesen. Diese auf kleinstes Packmaß verstaubaren Helferlein sollten auf keiner größeren Tour fehlen. Für die Übergangszeit eignen sie sich als Erweiterung für kurze Pants, im Winter bieten die Arm- und Beinlinge in Kombination mit langer Wäsche einen zusätzlichen Kälteschutz. Der Preis für die Armlinge III beträgt 29 Euro und für die Beinlinge III 39 Euro.

Fazit:

Gute Passform, guter Kälteschutz und gute Qualität zu einem fairen Preis! Absolut empfehlenswert!

Preis: 34,95 Euro

Infos unter www.vaude.com