Alpina Spice L.E. – Der Radsporthelm im Test

Schon des Öfteren haben wir Helme des Sportartikelherstellers Alpina getestet und euch vorgestellt. Der sehr gute Tragekomfort, das unproblematische individuelle Anpassen der Helme und die gute Verarbeitung konnten bei uns im Test immer für volle Punktzahl sorgen. Der neue Alpina Spice L.E. setzt hier allerdings noch einen drauf! Optisch unterscheidet sich der Spice L.E. durch ein kleines, aber sehr markantes Detail von den „handelsüblichen“ Helmen.

Schon der erste Anblick versetzt einen geradezu in Entzücken! Der Alpina Spice L.E. zeigt nicht das typische glänzende Erscheinungsbild der „normalen“ Helme, sondern besticht durch seine matte Lackierung, welche den Helm sehr edel wirken lässt. Beim Befühlen des Helmes fällt die stumpfe Oberfläche auf – unsere Sorge, der Helm könnte nach wenigen Schmutzfahrten für sein Leben gezeichnet sein, bestätigte sich zum Glück nicht. Die Oberfläche des Alpina Spice L.E. zeigt sich sehr widerstandsfähig und lässt sich zudem gut reinigen.

Natürlich muss der Träger dieses Helmes nicht auf die sonst von Alpina Helmen gewohnten Vorzüge verzichten. So bietet der Alpina Spice L.E., der natürlich mit dem Inmolding-Verfahren hergestellt wird, auch die Highlights der anderen Top-Modelle von Alpina. Die Belüftung ist durch die großzügig dimensionierten und zahlreichen Belüftungslöcher erstklassig. Die Anpassung des Helmes an den Kopf geschieht kinderleicht mit dem „Run System“, dem bewährten Drehknopf-System von Alpina.

Die Helmbänder lassen sich ebenfalls sehr gut und schnell einstellen. Der Klickverschluss zum Verschließen des Helms ist leicht zu bedienen, sogar mit Handschuhen. Ein sehr großer Pluspunkt ist das Netzgewebe „Fly Net“ in den Frontöffnungen des Helms, welches den Kopf vor fliegendem Viehzeug bewahrt, ohne aber die Frischluftzufuhr zu kappen. Das Gewicht des Helms liegt bei tragefreundlichen ungefähren 260 Gramm. Wie alle Alpina Helme erfüllt auch der Spice L.E. natürlich die Norm CE EN 1078.

Fazit:

Absolut top! Der Alpina Spice L.E. vereint sehr guten Tragekomfort, vorbildliche Einstellmöglichkeiten, Topverarbeitung und geniale Optik!

Größen: 53-57cm, 58-63cm
Farbe: weiß-silber matt, schwarz-silber matt
Preis: etwa 55 Euro

Mehr Infos unter www.alpina-eyewear.de

Kona Supreme Gloves und JC Gloves – Handschuhe im Test

Rechtzeitig zur neuen Saison hatte Kona sechs neue Handschuhe vorgestellt, die für die verschiedenen Bereiche des Radfahrens entwickelt wurden. Vom Straßensport bis zum Downhill wurden die speziellen Anforderungen bezüglich des Materials und des Aufbaus der Handschuhe berücksichtigt. Mit den Supreme Gloves und den JC Gloves stehen Handschuhe bereit, die extra für Biker wie unsereins entwickelt wurden. Wir hatten die Gelegenheit, diese Handschuhe ausgiebig zu testen.

Kona Supreme Gloves

Supreme – das sorgt bei vielen von uns für glänzende Augen. Kein Wunder, tragen doch die Topprodukte von Kona diese Bezeichnung. Mit dem Supreme Glove bietet Kona einen Handschuh für den extremeren Geländeeinsatz wie zum Beispiel beim Downhill an. Wie schon die Bikes zeigt sich auch der Handschuh voll durchdacht. Das erste Augenmerk gilt dabei den Fingern, die nicht nur griffsichere Fingerspitzen im Bereich des Zeige- und Mittelfingers aufweisen, sondern auch im Bereich der Gelenke eine durchdachte Lösung zur Vermeidung von Spannung aufweisen.

Der Handschuh sitzt perfekt wie ein Maßanzug und vermittelt ein sehr gutes Gefühl. Die Belüftung des Handschuhs kann sich ebenso sehen lassen wie die Verarbeitung – der Supreme Glove zeigte sich im Test äußerst robust und hart im Nehmen. Ebenfalls durchdacht ist der Aufbau der Innenhand in Verbindung mit der Kevlar Rutschplatte. Der Handrücken könnte etwas besser geschützt sein. Das Aussehen ist top! Die Optik wirkt bei der Ausführung in weiß/schwarz geradezu edel. Der Frottee-Besatz am Daumen und der Klettverschluss am Handgelenk runden das sehr gute Bild dieses Handschuhs ab. Der Handschuh trägt die Bezeichnung Supreme zu recht und verdient daher ein sehr gut!

Kona JC Gloves

Speziell für Parks und natürlich auch Gelände wurde der JC Glove entwickelt, dessen Bezeichnung von niemand geringerem als von CLUMP Fahrer John Cowan stammt. Damit weiß man schon ungefähr, welche Zielgruppe mit diesem Handschuh angesprochen werden soll. Sehr auffallend ist beim JC die einschichtige und geprägte Innenhand des Handschuhs. Der erste Griff am Lenker begeistert direkt durch den enormen Grip der Handschuhe – ein Abrutschen vom Lenker ist geradezu unmöglich. Der Handschuh weiß allerdings nicht nur durch den Antirutscheffekt zu überzeugen. Der Handschuh vermittelt ebenfalls ein sehr gutes Lenkgefühl und die Passform ist hervorragend.

Da es sich nicht um einen Downhillhandschuh handelt, ist der Schutz der Oberhand nicht ganz so ausgeprägt wie bei herkömmlichen Downhill-Handschuhen. Die Belüftung zeigt sich auch beim JC Glove gut gelöst und die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Nörgeln. Natürlich fehlt auch beim JC Glove weder der Frottee-Besatz am Daumen noch der Klettverschluss am Handgelenk. Optisch? Ziemlich chick und trendy – lobenswert kommt hinzu, dass die aufgedruckten Tribals selbst nach vielen Maschinenwäschen und vielen Einsätzen nicht gelitten haben. Kurzum: Ebenfalls sehr empfehlenswert!

Beide Handschuhe sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich. Der Preis bewegt sich bei etwa 35 Euro. Mehr Infos findet ihr unter www.konaworld.com

FOX Racing 180 Pant, Dirtpaw Gloves und HC Jersey – Test

Als Geoff Fox 1974 die Fox Racing Inc. gegründet hat, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, dass eines Tages seine Marke nicht mehr aus den Bereichen MX, BMX und MTB wegzudenken ist. Seien wir ehrlich, nicht nur dass jeder FOX kennt, sondern die meisten von uns haben diverse Trikots, Hosen oder Handschuhe mit dem Fuchskopf im Schrank liegen. Wir haben den preiswerteren FOX-Produkten, die für viele auch den Einstieg in die FOX-Welt darstellen, unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Weshalb sich die Bekleidung von FOX so großer Beliebtheit erfreut, lässt sich schon fast mit dem ersten Blick auf das Sortiment beantworten. Die FOX Produkte sind ziemlich stylisch und trendy, optisch bietet FOX hier großes Kino. Das zeigt sich nicht nur bei den Artikeln rund um den Bereich Motocross, sondern auch bei der Streetware. Selbst Nicht-Biker setzen mittlerweile auf das Fuchsköpfchen. Doch wie sieht es mit der Qualität der Produkte aus? Bekanntlich wird man von einem schönen Teller alleine nicht satt.

FOX 180 Pant

Bei den Hosen buhlt neben der 360 und der Blitz die preiswertere 180 um die Gunst der Käufer. Optisch zeigt sich die 180 zwar etwas schlichter als die beiden anderen Modelle, verstecken muss sich diese Hose dennoch nicht. Erfreulich ist das große Angebot für Kids und auch eine Girls-Version kann die 180 Pant vorweisen. Die ersten positiven Punkte kann die Hose direkt beim Anziehen sammeln. Das Innenfutter reicht bis zu den Knie und Angst vor Hochwasser muss niemand haben, weil die Hosenbeine lang genug sind – ein Punkt der für MX-Hosen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das Tragen von Schienbeinprotektoren ist also ohne Probleme möglich. Auch wenn die Hosenbeine im unteren Bereich luftdurchlässig gestaltet sind, wird es in der Hose muckelig warm. Kein Wunder, das Material ist sehr robust und strapazierfähig, die Knie sind sogar leicht gepolstert. Der Hitzeschutz im Innenkniebereich ist für uns Mountainbiker natürlich weniger interessant. Die Pants sitzen gut und engen durch die Verwendung von mehreren Stretcheinsätzen die Bewegungsfreiheit nicht ein. Über die Verarbeitung der 180 Pants kann man nicht klagen – die Nähte der Hose sind doppelt, im Schritt sogar dreifach ausgeführt, das spricht für ein langes Leben der Hose. Durch das Innenfutter scheuert nichts und die Hose lässt sich auch über Stunden bequem tragen! Eine kleine Tasche oder dergleichen sucht man leider vergeblich. Zum Lieferumfang gehören Hüftpolster, die sich per Klett befestigen lassen. Erhältlich ist die 180 Pant ab 119,95 Euro.

FOX HC Jersey

Farblich passend findet sich bei FOX zu den Hosen natürlich auch das dazugehörige Jersey. Die Jerseys der Serie HC zeigen sich äquivalent zu den Preisen der FOX 180 Pant und sind somit ebenfalls im unteren Preissegment bei FOX zu finden. Wie schon bei den Hosen gibt es auch hier spezielle Jerseys für Kids und eine Ausführung für Girls. Natürlich gefällt, wie schon bei der 180 Pant, die Optik des Jerseys. Ein spezieller Farbdruck, der ein Ausbleichen verhindert, sorgt dafür, dass das auch lange so bleibt. Das Jersey ist MotoX-typisch geschnitten, bietet einen V-Ausschnitt und kann natürlich perfekt über Protektoren getragen werden. Die Armbündchen sind schmal, allerdings handelt es sich nicht um Gummibündchen. Obwohl das HC Jersey von der Verarbeitung einen guten Eindruck macht, quittierte das Jersey ausgerechnet bei uns den ersten Abflug direkt mit einer aufgerissenenen Naht im Bereich des Ellbogens. Da das FOX HC Jersey im weiteren Verlauf des Tests allerdings keinen Grund mehr zur Kritik gab und auch die Überprüfung der anderen Nähte keine weiteren Schwachstellen zeigte, gehen wir davon aus, dass die äußeren Umstände etwas „unglücklich“ waren. Das FOX HC Jersey ist für 34,95 Euro erhältlich.

FOX Dirtpaw Gloves

Um komplett durchgestylt zu sein, dürfen natürlich nicht die richtigen Handschuhe fehlen. Wie sollte es anders sein, auch hier gibt es bei FOX Abhilfe. Die Dirtpaw Gloves glänzen nicht nur durch den Preis und die Optik, sondern auch durch die sehr gute Passform. Die Handschuhe sind im Handflächenbereich schlicht gestaltet, weisen aber dennoch eine leichte Polsterung der Handfläche und Silikon-Anti-Rutsch-Noppen auf den Bremsfingern auf. Die Oberseite des Handschuhs zeigt sich wesentlich großzügiger ausgestattet. So finden sich Gummiprotektoren und Neopren-Schutzpolster, welche die Hand schützen und zudem stylisch aussehen lassen. Was dem Handschuh komplett fehlt ist leider ein Frotteebesatz am Daumen. Am Handgelenk bietet der Dirtpaw einen Klettverschluss. Ebenfalls gut ist die Ventilation des Handschuhs. Der Handschuh ließ sich während des Test absolut stressfrei tragen, allerdings machten sich leider die Anti-Rutsch-Noppen der Bremsfinger relativ schnell auf und davon. Ein sehr feiner und empfehlenswerter Handschuh für relativ wenig Geld! Die Dirtpaw Gloves wandern für 28,95 Euro über die Ladentheke.

Vertrieb in Deutschland und Österreich:
YOKO Sportartikel GmbH
Am Hirtengarten 30
57290 Neunkirchen

Mehr Infos unter www.foxracing.de

Alpina Kosmic – Test – Die Sportbrille mit hohem Stylefaktor!

Im Moment kann man sie scharenweise sehen. Unaufhaltsam kommen sie dir entgegegen, um dir im letzten Moment auszuweichen…oder auch nicht. Nein, hier ist nicht von Mücken oder Fliegen die Rede, sondern von Bikern. Biker, die mit zusammengekniffenen Augen, sei es wegen der Sonne oder den gerade erwähnten Mücken oder Fliegen, fast blind ihren Weg suchen. Das muss nicht sein, eine Brille wirkt hier Wunder…so wie die Alpina Kosmic!

Guter Schutz und perfekte Sicht kann so einfach sein…und das auch noch gepaart mit einem hohen Stylefaktor – nicht dass wir Biker nicht eitel wären! Doch das alleine macht natürlich noch keine gute Brille aus. Wichtig ist natürlich eine gute Passform, die Brille muss gut sitzen und sollte nicht drücken oder stören. Auch hier kann die Alpina Kosmic voll punkten. Bei Fahrten im ruppigen Gelände bleiben Brille und Biker ebenso souverän und cool wie beim anschließenden Besuch im Biergarten.

Da die Geschmäcker natürlich verschieden sind, ist die Kosmic in verschiedenen Rahmenfarben und Linsenausführungen erhältlich. Bei der abgebildeten Brille handelt es sich um die Rahmenfarbe black-silver und der Linsenausführung „Ceramic“ in black gradient. Absolut nicht vergessen sollte man den Sicherheitsfaktor! Neben dem UV-Schutz zu 100% sind die hartbeschichteten Gläser bruchfest. Linsen mit der Varioflex-Technologie sind zudem automatisch tönend. Der Preis der Alpina Kosmic beträgt je nach Ausführung zwischen 35 und 60 Euro (mit den Varioflex-Linsen).

Und wehe, jetzt kommt uns noch mal einer mit zusammengekniffenen Augen entgegen 😉

Mehr Infos unter www.alpina-eyewear.de

Vaude Syberia Gloves – Extreme Winterhandschuhe im Test

Jedes Kind kennt sie: Fäustlinge. Im Gegensatz zu den „normalen“ Handschuhen, wo jeder Finger sein eigenes Futeral besitzt, bieten die Fäustlinge im Allgemeinen einen weit höheren Schutz vor Kälte. Eine geringere Oberfläche und die Tatsache, dass sich die Finger gegenseitig wärmen, sprechen ganz klar für den Einsatz von Fäustlingen bei extremer Kälte. Aus Sicherheitsgründen muss man von Fäustlingen beim Biken jedoch abraten! Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an!

Vaude hat die Fäustlinge quasi geteilt und fasst nicht vier, sondern jeweils zwei Finger in einem gut isolierten Futeral zusammen. Die beiden zusammengefassten Finger wärmen sich gegenseitig und dennoch bleibt genug Spielraum, um bremsen oder schalten zu können. Was sich in der Theorie gut anhört, funktioniert in der Praxis tadellos. Zwar waren wir nicht bei sibirischen Temperaturen unterwegs, aber bei Temperaturen im einstelligen Minusbereich verspürten wir auch auf langen Touren keinerlei Kälte an den Fingern. Bei Temperaturen über null Grad werden die Handschuhe auf jeden Fall zu warm! Trotz der Dicke des Materials vermitteln die Handschuhe noch ein gutes Lenkgefühl. Die Syberia Gloves sind gut verarbeitet, bieten ein hoch abschließendes Ärmelbündchen und lassen sich bequem in der Waschmaschine bei 30 Grad waschen. Definitiv die wärmsten Bike-Handschuhe, die wir bis jetzt erfahren durften! Einen Nachteil haben die Handschuhe dennoch: Die Vaude Syberia Gloves eignen sich „eigentlich“ nur für Zweifinger-Bremser.

Fazit:

Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an! Ein tadellos funktionierendes System!

Größen: 7, 8, 9, 10, 11
Farbe: Schwarz
Preis: 35,00 Euro

Infos unter www.vaude.com

TSG Superlight Solid Color – Wie aus der Pistole geschossen! Test

Porno!!! Das war der erste Gedanke, der uns beim Anblick des neuen „Superlight Solid Color“ durch den Kopf geschossen ist. „Gun silver“ – Treffender hätte die Farbbenennung des Helms in Hochglanzsilber nicht ausfallen können. Der neue Dirthelm aus dem Hause TSG sieht aber nicht nur „wie aus der Pistole geschossen“ aus, sondern ist mit einem Gewicht von etwa 300 Gramm, das ist etwas mehr als ein Stück Butter, ein echtes Leichtgewicht! Wir haben uns den „TSG Superlight Solid Color“ mal „durch den Kopf“ gehen lassen!

Um es direkt am Anfang klarzustellen: Der Helm ist nicht nur in „gun silver“, sondern auch in „flat black“ erhältlich. Egal, für welche Variante man sich entscheidet, mit dem „TSG Superlight Solid Color“ erhält man einen Helm, der die Ansprüche an einen guten modernen Helm erfüllt. Dazu zählt vor allem das In-Molding Verfahren, bei dem die Schale und der Hartschaum miteinander verpresst werden. Im Gegensatz zu den „herkömmlichen“ Helmen, wo der Hartschaum mit der Helmschale nur punktweise verklebt wird, ist das Resultat des In-Molding Verfahrens eine vollständige(!) Verbindung und bietet daher eine superstabile Helmkonstruktion bei einem geringen Gewicht.

Der Kinnriemen lässt sich gut anpassen und bietet einen bequemen Klickverschluss. Somit ist auch ein Anziehen des Helms mit Handschuhen, ohne nervige Friemelei, möglich. Der Helm wird in zwei Größen angeboten – die optimale Anpassung an den Schädel geschieht mit den beigelegten Pads. Der Tragekomfort des Helms ist klasse! Der Helm passt wie angegossen – rappelt, wackelt und drückt nicht. Die Lüftungslöcher sind groß genug gehalten, um auch in heißen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Bemerkenswert und vor allem spürbar, treffender müsste es hier wohl nicht spürbar heißen, ist das Gewicht des Helms! Natürlich geht die Minimierung des Gewichts nicht auf Kosten der Sicherheit! Selbstverständlich erfüllt der TSG die Norm CE EN 1078!

Neuigkeiten gibt es zum Vertrieb von TSG Produkten in Deutschland. Vertrieben werden die TSG Produkte seit Juli 2007 von dem Dämpferspezialisten Shock Therapy in Hünstetten (www.shock-therapy.com).

Fazit:

Wieder einmal legt TSG die Messlatte für Dirthelme ein Stückchen höher. Der Spezialist für Skate- und BMX-Schutzbekleidung hat mit dem „TSG Superlight Solid Color“ einen Helm auf den Markt gebracht, der nicht nur Porno aussieht, sondern auch ein echtes Leichtgewicht ist!

Größen: S/M, L/XL
Farben: „gun silver“, „flat black“
Preis: etwa 70,00 Euro

Mehr Infos unter www.ridetsg.com

iXS Battle Jacket – Die Protektorenjacke im Test

Man muss nicht mit außergewöhnlichen seherischen Fähigkeiten begnadet sein, um die Übermacht des italienischen Giganten im Bereich der Schutzbekleidung zu bemerken. Die Rede ist natürlich von Dainese. Lange Zeit konnte kein anderer Hersteller auch nur im geringsten an den zugegebenerweise sehr guten Safety-Produkten dieser Firma kratzen. Mit dem Battle Jacket bietet die iXS Sports Division allerdings eine Protektorenjacke, die dem italienischen Giganten mächtig auf den Pelz rücken kann.

Die Firma iXS muss ja wohl nicht mehr genauer vorgestellt werden! Neben des Angebots an sehr guten Bekleidungsstücken (die Shorties hatten wir bereits im Test) ist die iXS Sports Division Titelsponsor des deutschen und schweizer Downhillcups. Das schweizer Unternehmen sitzt sozusagen am Puls des Sports. Was liegt da näher, als den Schützlingen Schutzausrüstung anzubieten? Wir haben uns für euch mit dem iXS Battle Jacket in Schale geworfen. Neben einer sehr guten Verarbeitung begeistert das iXS Battlejacket vor allem durch die sehr gute Passform. Die Protektorenjacke sitzt wie angegossen. Das kannten wir bis dato nur von Dainese. Nichts zwickt, beisst oder engt gar den Fahrer ein. Die Jacke ist sehr gut belüftet, sofern man bei Protektoren von Belüftung sprechen kann. Die Form und die Größe der Kunststoffschalen sind ebenfalls optimal.

Der Rückenschutz ist im unteren Rückgratbereich mit einem Schwenkarm ausgestattet, um eine optimale Bewegungsfreiheit zu garantieren. Der Rückenschutz passt sich perfekt dem Rücken an! Die Protektoren weisen allerdings keine Aluwaben zur Energieabsorbierung auf, unserer Ansicht nach ein Nachteil gegenüber der Konkurrenz aus Italien. Bei der Polsterung des iXS Battle Jacket gibt es nichts zu kritisieren. Neben den üblichen Schutzbereichen wie Schulter, Ellbogen und Unterarm weist das iXS Battle Jacket zusätzlichen Schutz im Bereich der Nieren auf. Der Nierengurt zum Fixieren der Jacke und zum Schutz der Nieren kann ebenfalls voll überzeugen. Natürlich lässt sich der Rückenprotektor von der Jacke lösen, um ein Tragen der Jacke ohne Rückenschutz zu ermöglichen. Nur der Daumenschlaufe können wir nicht wirklich etwas abgewinnen.

Fazit:

Das iXS Battle Jacket ist definitiv mit Sinn und Verstand entwickelt worden und verdient höchstes Lob. Die guten Einstellmöglichkeiten runden das sehr gute Bild dieser Jacke ab.

Größen: S/M, M/L, L/XL
Preis: 239,95 Euro

Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

iXS Cesar MTB-Elite Shorts – Man(n) zeigt Bein!

Früher war alles einfacher! Auf der einen Seite gab es die Downhiller mit ihren coolen, aber schweren MX-Pants – auf der anderen Seite gab es die XC-Fahrer mit ihren figurbetonten Spandex-Höschen. Mittlerweile fährt man mit Bikes, die mit ihren massigen Federwegen früher nur Downhillern vorbehalten waren, ausgiebige und anspruchsvolle Touren. Doch was zieht man dabei an? Seien wir ehrlich, neben der Funktion und dem Tragekomfort zählt natürlich auch der Style-Faktor!

Ganz klar…beim Downhill kommt nichts an eine gute MX-Hose ran – mit all ihren Stärken und Schwächen! Die äußerst robusten Hosen bieten einen sehr guten Schutz und sind aus dem Bereich des Downhills einfach nicht mehr wegzudenken! Wenn die Hosen nur nicht so verdammt warm wären! Etwas Abhilfe bringen die kurzbeinigen Vertreter dieser Gattung, die durch das robuste Material allerdings immer noch recht warm sind. Wer eine schöne Freeridetour mit vielen Kilometern zurücklegen will, wird meist nicht daran vorbeikommen, eine Spandexhose mit Sitzpolster anzuziehen. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel! Wer früher stylisch nicht komplett baden gehen wollte, kombinierte die zwei Hosen – sicherlich kein Optimum! Um genau dieses zu optimieren, stürzen sich die Hersteller auf die Entwicklung von Hosen, die von Haus aus beide Hosentypen miteinander kombinieren. iXS bietet mit der Cesar MTB-Elite Shorts eben eine solche Kombi-Hose mit einer extrem coolen Optik an.

Die iXS Cesar MTB-Elite Shorts ist nicht nur lässig geschnitten, sondern zeigt auf dem linken Hosenbein, genauer gesagt auf der Cargo-Tasche, einen Aufdruck. Der Style-Faktor ist damit schon mal gesichert. Die Hose besteht aus einer weichen Überhose und einer Innenhose mit Sitzpolster, welche mittels Druckknöpfe in der Überhose gehalten wird. Die Innenhose ist sehr weich und anschmiegsam. Ein Silikonband am Beinabschluss der Innenhose verhindert ein Hochrutschen der inneren Hosenbeine. Das Sitzpolster sorgt auch bei weiten Touren für ein angenehmes und entspanntes Fahren. Die robuste Überhose kann ebenfalls überzeugen. Unter den Reißverschlüssen auf der Vorderseite befinden sich zwei, mit einem Netz versehene Belüftungslöcher. Die zwei aufgenähten Cargo-Taschen auf den Seiten sehen lässig aus und bieten Stauplatz für ein Handy oder ähnliches. Damit nichts „flöten geht“ sind die Taschen mit Klettverschluss verschließbar. Die verwendeten pflegeleichten atmungsaktiven Materialien sorgen für einen sehr hohen Tragekomfort bei guter Belüftung. Ein Stretcheinsatz im hinteren Bereich der Überhose und die seitliche Straffung durch das eingearbeitete Gummiband sorgen für einen guten Sitz der Shorts. Eine direkte Anpassung des Hosenbundes bietet die iXS Cesar MTB-Elite Shorts, die recht groß ausfällt, leider nicht.

Fazit:

Sehr ansprechende Hose zum Freeriden! Die iXS Cesar MTB-Elite Shorts bietet nebem einem sehr guten Tragekomfort eine sehr lässige Optik!

Größen: S, M, L, XL, XXL, XXXL
Farbe: Schwarz, Khaki, Braun
Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com