XLC Satteltasche BA-S59 für das Plus an Stauraum

Produktcheck: Wohin nur mit dem ganzen Plunder? Der Blick auf Multitool, Ersatzschlauch und Flickzeug macht klar: Das Zeugs muss mit! Selbst auf kleineren Touren ist der Griff zum Rucksack zwar durchaus sinnvoll, aber oftmals wenig erquickend. Schnelle Abhilfe schaffen Satteltaschen, die Platz für Werkzeug, Handy und Kleingeld bieten, aber dem Fahrer dennoch den Rücken freihalten. Wir haben uns mit der XLC Satteltasche BA-S59 das Plus an Stauraum unter den Sattel geschnallt.

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Befestigt wird die Satteltasche, die lediglich 83 Gramm wiegt, mittels dreier Klettbänder am Sattelgestell sowie am Sattelrohr. Die Befestigung ist nicht nur sehr universell, sondern bietet auch hohen Schutz vor dem unbeabsichtigten Lösen der Satteltasche. Wir haben die XLC Satteltasche BA-S59 aus robustem 600D Polyester sowohl am Rennrad als auch am Mountainbike eingesetzt, in beiden Fällen überzeugte der zuverlässige Halt. Dank der schmalen Gestaltung stört die Satteltasche nicht den Bewegungsablauf und zeigt sich somit – nicht nur optisch – sehr unauffällig.

Der Zugang zum Innern der Satteltasche erfolgt wie üblich von hinten über einen Reißverschluss. Im Verschlussdeckel ist ein kleines Netzfach für kleinere Gegenstände wie Kleingeld oder Flickzeug vorhanden. Ein am Deckel befestigter Schlüsselkarabiner gewährleistet, dass der Schlüssel nicht abhanden kommt. Im Fach selber befinden sich keine weiteren Unterteilungen. Für ein besseres Erkennen von innen befindlichen Gegenständen wurde der Innenraum knallig gelb gestaltet.

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Die Maße der XLC Satteltasche BA-S59 im Test beträgt 15 x 7,5 x 9 Zentimeter, das ergibt einen Stauraum von ungefähr 0,45 Litern. Neben diesem Modell ist auch eine größere Variante mit 0,8 Litern Stauraum erhältlich. Der Platz der kleineren Version reicht bereits für Multitool, Reifenheber, Flickzeug, Kleingeld, Einweg-Regenjacke sowie Rennradschlauch. Bei Mitnahme eines MTB Schlauchs muss dementsprechend Platz eingespart werden, beispielsweise durch Weglassen der Einweg-Regenjacke.

Lange Regenfahrten sollten der XLC Satteltasche BA-S59 bzw. den innen befindlichen Gegenständen erspart bleiben – oder es muss für Regenschutz gesorgt werden. Hier fehlt leider ein Regencover. Für Regen- und Nachtfahrten sorgt der Reflektorstreifen an der Außenseite des Deckels für eine Wahrnehmung durch andere, von hinten herannahende Verkehrsteilnehmer. Eine Extra-Lasche ermöglicht die Befestigung eines LED Rücklichts.

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Fazit XLC Satteltasche BA-S59

Kleine Satteltasche mit mächtig Stauraum! Die XLC Satteltasche BA-S59 lässt sich schnell befestigen, die Klettstreifen ermöglichen einen universellen Einsatz. Der Halt ist bombastisch, beim Fahren begeistert die Unauffälligkeit. Wir vermissen lediglich ein Regencover!

Produktdetails XLC Satteltasche BA-S59

  • Preis 15,95 Euro
  • Gewicht: 83 Gramm
  • Stauraum: 0,45 Liter
  • ISBN: 4055149048013
  • www.xlc-parts.com

OXELO Skaterschuhe im Test: Für mächtig Grip auf Flat-Pedals

Produktcheck: Die Kombination Plattformpedale und Skaterschuhe spricht für höchsten Grip und Trittsicherheit beim Riden. Als Nonplusultra gelten sicherlich die Skateschuhe mit dem berühmten Sohlen-Rautenmuster eines US-amerikanischen Herstellers, doch der Anschaffungspreis treibt so manchem Rider die Tränen in die Augen. Schlimmer noch, das Tragen beim Biken ruiniert die edlen Treter selbst im urbanen Umfeld relativ schnell. Wir haben uns nach preiswerten Alternativen umgeschaut und sind auf OXELO Skaterschuhe gestoßen.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low

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Neu im Sortiment von Decathlon ist der leichte Sommer Skateschuh OXELO Sneaker Vulca Canvas Low. Die Außenseite des Schuhs besteht aus 100% Baumwolle, womit der Einsatz auf urbanes Riden oder zumindest trockene Verhältnisse beschränkt ist. Lässig und leicht wie die Optik des OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low zeigt sich der Schuh auch beim Tragen. Der schlanke Schnitt macht einen schlanken Fuß, der niedrige Schaft gewährleistet maximale Bewegungsfreiheit.

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Die stabile, aber dennoch flexible Sohle aus 100% Naturkautschuk bietet in Kombination mit dem Profil exzellenten Grip auf Plattformpedalen. Das Trittgefühl ist sehr gut und vermittelt beim Fahren Sicherheit. Obwohl der Schuh lediglich 24,99 Euro kostet, ist die Verarbeitungsqualität erstaunlich gut. Die sauberen Klebestellen und Nähte wissen zu überzeugen. Erhältlich ist der Schuh in vielen Farben in den Größen 38 bis 45.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0

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Sehr hochwertig wirkt der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 mit einer Außenseite aus Rindsspaltleder (80%) und Polyester (20%). Der stylische Schuh verfügt für maximale Bewegungsfreiheit ebenfalls über einen niedrigen Schaft. Tragekomfort als auch Trittgefühl sind erstklassig. Einen sehr guten Grip auf dem Pedal gewährleistet die Sohle aus 100% Naturkautschuk. Auch bei ruppigen Aktionen vermittelte uns der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 einen sicheren Halt auf dem Pedal.

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Der Schuh besticht zudem mit Stabilität und einer richtig tollen Verarbeitung. Die geklebte und genähte Sohle ist hier ebenso hervorzuheben wie die doppelten Nähte, die fette 2 cm dicke Zunge und der Schaft aus Leder. Der Preis von 34,99 Euro ist eine echte Ansage! Verfügbar ist der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 in den Farben schwarz oder blau in vielen Größen.

Fazit OXELO Skateschuhe

Die OXELO Skateschuhe des Sportartikelriesen Decathlon präsentieren sich als sehr gute preiswerte Alternative zu den teureren Markenschuhen. Sowohl von der Verarbeitungsqualität als auch optisch spielen die OXELO Skaterschuhe in einer höheren Liga. Dämpfung und Fußbett spielen bei Skaterschuhen für unseren Einsatzbereich nur eine untergeordnete Rolle, weshalb hier keine Bewertung erfolgt. Klasse!

Web

www.oxelo.co.uk

Werkstatt: Federgabel und Dämpfer beim MTB einstellen

Ausgestattet mit Federgabel und Dämpfer meistern moderne Mountainbiker selbst die schwierigsten technischen Trails. Doch nur ein perfekt eingestelltes Fahrwerk kann sein volles Potenzial entfalten und dem Rider maximalen Fahrspaß bieten. Unsere Kollegen von pressedienst-fahrrad erklären anschaulich, wie jeder Biker sein passendes, individuelles Setup findet.

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1. Federgabel und Dämpfer Grundbegriffe/Glossar:

Warum Federung? Die Aufgabe jeder Federung ist es, das gefederte Rad bzw. die gefederten Räder am Boden zu halten. Nur am Boden kann ein Rad Seitenführungs-, Antriebs- und Bremsmomente übertragen.

Feder/Dämpfer: Jedes Federelement besitzt eine Federungs- und Dämpfungsfunktion. Moderne Federelemente setzen für die Federungsfunktion meist auf Luftkammern, seltener auf Spiralfedern aus Stahl oder Titan. Die Dämpfungsfunktion übernimmt bei allen meist Öl. Jede Ein- wie Ausfederbewegung wird gedämpft, sprich kontrolliert. Ein Ausfedervorgang ohne Dämpfung wie z. B. bei einer einfachen Spiralfeder würde das ausfedernde Rad nach dem Überfahren eines Hindernisses unkontrolliert springen lassen und so ein unruhiges Fahrverhalten zum Ergebnis haben.
Negativfederweg (engl. „sag“): Der Federweg, der allein durch das Aufsitzen genutzt wird, ohne dass das Rad in Bewegung ist oder Hindernisse überrollt. Der Negativfederweg dient dazu, dass das Federelement (Federgabel oder Dämpfer/Federbein) im Fahrbetrieb mit geringstem Losbrechmoment in beide Richtungen arbeiten kann, also sowohl ein- als auch ausfedern. Letzteres ist etwa beim Überfahren von Löchern wichtig – ohne Negativfederweg würde das gesamte Rad in das Loch „hineinfallen“, durch den Sag federt das entsprechende Federelement aus und stellt sofort Bodenkontakt her.
Federhärte: Beschreibt den Widerstand, den das Federelement dem Einfedervorgang entgegensetzt. Luftfederungen zeichnen sich durch eine extrem einfache Anpassbarkeit der Federhärte über den Luftdruck aus und lassen sich per Spezial-Luftpumpe z. B. für verschiedene Fahrergewichte einstellen. Stahl- oder Titanfedern müssen zur Veränderung der Federhärte gewechselt werden.
Zugstufendämpfung (engl. „rebound“): Beschreibt das Maß, in dem die Ausfederbewegung des Federelementes (Belastung auf Zug) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Ausfederbewegung.
Druckstufendämpfung (engl. „compression“): Beschreibt das Maß, in dem die Einfederbewegung des Federelements (Belastung auf Druck) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Einfederbewegung.
Klicks: Die Einstellrädchen für Zug- und Druckstufe der Federelemente sind gerastert. Eine Drehung des Einstellers zur nächsten Raststufe verursacht ein deutlich vernehmbares Klick-Geräusch. Deshalb hat sich eingebürgert, von einer Veränderung um eine Raststufe als „ein Klick“ zu sprechen.

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2. Mountainbike Fahrwerk richtig einstellen – aber wie?

Schritt 1: Regelkreisprinzip
Alle hier genannten Startwerte und Faustregeln sind der Versuch, etwas zu verallgemeinern, was eigentlich nicht verallgemeinerbar ist. Zu verschieden sind persönliche Vorlieben, Streckenbeschaffenheiten oder Kinematiken (konstruktive Gegebenheiten wie die Anlenkung der Federung in unterschiedlichen Rahmen), um das eine allein seligmachende Setup zu finden. Ziel ist lediglich ein Start-Setup, das gut genug funktioniert, um sich von dort aus ggf. an das je nach Bedingungen und Vorlieben optimale Setup heranzutasten. Zum Ausprobieren und Verbessern einer Ausgangseinstellung empfiehlt es sich, auf einem wohlbekannten Trail/Wegabschnitt eine Probefahrt zu machen. Dieser sollte den Fahrer technisch nicht überfordern, denn je mehr Konzentration für die schlichte Bewältigung der Fahrsituation aufgebracht werden muss, desto weniger Konzentration bleibt übrig, um die Funktion der Federelemente zu bewerten. Nimmt man Veränderungen an der Basiseinstellung vor, sollte man immer nur jeweils einen Parameter ändern, erklärt Vincent Stoyhe vom MTB-Experten Nicolai: „Ändert man mehrere Parameter gleichzeitig, kann man möglicherweise Ursache und Wirkung eines veränderten Fahrverhaltens keinem der Parameter eindeutig zuordnen.“ Zudem sollte man sich über kleinschrittige Veränderungen langsam an das gewünschte Ergebnis herantasten, etwa indem man die Zugstufendämpfung schrittweise um je zwei Klicks erhöht, bis sich das Fahrwerk zu „langsam“ anfühlt und dann ggf. in die Gegenrichtung feinjustiert.

Schritt 2: Federhärte und Negativfederweg einstellen
Zunächst wird die Federhärte auf das Fahrergewicht angepasst. Bei den seltenen Stahl- und Titanfedern in Gabel oder Dämpfer gibt es in der Regel verschiedene Federn als Zubehör, die jeweils bestimmte Gewichtsbereiche abdecken, z. B. von 70 bis 90 Kilogramm Fahrergewicht. Austausch oder Umbau sollte in diesem Fall der Fachhändler übernehmen. Wesentlich verbreiteter sind Luftfederelemente. Hier kann in einem weiten Bereich die Federhärte über den Luftdruck eingestellt werden. Dafür wird eine spezielle Dämpferpumpe benötigt, betont Carsten Wollenhaupt vom Komponentenhersteller Sram, dem der Federungsspezialist Rock Shox angehört: „Typische Standpumpen arbeiten in einem geringeren Druckbereich. Ihre Manometer sind außerdem zu ungenau und ihr Kammervolumen zu groß, um die benötigten kleinschrittigen Anpassungen vorzunehmen.“

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Der benötigte Luftdruck wird über den gewünschten Negativfederweg eingestellt. Als Faustregel sollte man zwischen 20 und 30 Prozent Negativfederweg wählen. Je mehr Federweg zur Verfügung steht und je mehr Komfort der Fahrer wünscht, desto größer der zu wählende Sag. Diese Faustregel gilt sowohl für Vorder- als auch für Hinterradfederung. Einige Hersteller geben auf ihren Federelementen Luftdruckempfehlungen gestaffelt nach Fahrergewicht an. Das erleichtert es immens, einen tauglichen Ausgangswert zu finden. Ist dies nicht der Fall, hilft der Blick in die Bedienungsanleitung. Dort sind Minimal- und Maximalwerte für den Luftdruck angegeben, an denen man sich grob orientieren kann.

Ist ein Ausgangswert für den Luftdruck eingestellt, schiebt man die O-Ringe auf den Standrohren bzw. dem Kolben auf den minimal möglichen Federweg und nimmt die Grundposition auf dem Rad ein (mit leicht gebeugten Armen und Beinen zentral über dem Tretlager stehend). Eine zweite Person, die das Rad dabei stabilisiert, ist hilfreich. Alternativ kann man sich leicht mit dem Ellenbogen etwa an einer Wand abstützen. Nun steigt man vorsichtig ab, ohne auf dem Rad zu wippen. Der O-Ring hat sich beim Einfedern so weit verschoben, wie der Federweg durch Aufsitzen ausgenutzt wurde. Dann misst man, wie viele Zentimeter Federweg in der Grundposition genutzt wurden und setzt das ins Verhältnis zum maximal zur Verfügung stehenden Federweg. Auf die Gleitflächen gedruckte Skalen erleichtern etwa bei Rock Shox das Bemessen des Negativfederwegs. Ansonsten hilft ein Zollstock. Stellt man eine Federgabel mit 120 Millimeter Federweg ein und will einen Sag von 25 Prozent erzielen, sollte sich der O-Ring am Standrohr durch die oben beschriebene Prozedur um 30 Millimeter verschoben haben.

„Bei der Einstellung einer Hinterbaufederung gilt es zu beachten, dass diese anders als eine Federgabel durch ihre Anlenkung übersetzt“, gibt Vincent Stoyhe zu bedenken. Ein Beispiel: Ein Hersteller gibt 120 Millimeter Federweg am Hinterbau an. Der Kolben (der bewegliche Teil) des Dämpfers/Federbeins führt dazu einen maximalen Hub von 57 Millimetern aus. Der Hinterbau ist in diesem Fall um den Faktor 2,1 übersetzt. Stellt man nun den Sag auf die oben beschriebene Weise ein, setzt man den durch die Verschiebung des O-Rings angezeigten genutzten Weg ins Verhältnis zum maximalen Kolbenhub des Dämpfers/Federbeins, nicht zum angegebenen Federweg des Hinterbaus. Den maximalen Kolbenhub findet man entweder aufgedruckt oder ermittelt ihn durch Messen der Kolbenlänge im unbelasteten Zustand. Will man im genannten Beispiel wiederum einen Sag von 25 Prozent einstellen, sollte sich durch die bekannte Prozedur der O-Ring am Dämpfer/Federbein also um ca. 14,5 Millimeter verschieben (25 Prozent von 57 Millimetern Dämpferhub).
Nutzt man in der beschriebenen Position jeweils weniger als den gewünschten Negativfederweg, reduziert man den Luftdruck im Federelement. Nutzt man umgekehrt mehr, erhöht man ihn.

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Schritt 3: Zugstufendämpfung
Stimmt der Negativfederweg, stellt man im zweiten Schritt die Zugstufendämpfung ein. Dazu dreht man das Einstellrad für Rebound/Zugstufe Klick für Klick in die gewünschte Richtung. Die Bedienungsanleitung des Federelements verrät, wo sich das Einstellrad am Federelement findet. Die Dämpfung wird von der offenen, sprich ungedämpften Position aus gemessen und eingestellt. Das Einstellrad ist mit „+“ und „-“ beschriftet, wobei „+“ mehr Dämpfung, also eine langsamere Ausfedergeschwindigkeit bezeichnet. Rock Shox ergänzt diese Angabe um zwei eindeutige Piktogramme. Der Hase steht für schnelles Ausfedern/weniger Dämpfung, die Schildkröte für langsames Ausfedern/mehr Dämpfung.

Bei einem vollgefederten MTB (Fully) beginnt man am besten mit der Einstellung der Federgabel. Bei einem ausschließlich frontgefederten MTB (Hardtail) erübrigt sich diese Wahl natürlich. Zunächst sollte man die Dämpfung ganz öffnen, indem man das Einstellrad vollständig zu „-“/Hase dreht. Nun federt man die Gabel ein, indem man sich neben den Lenker stellt und die Gabel durch Drücken mit dem gesamten Oberkörper so weit wie möglich komprimiert. „Es kann hilfreich sein, dazu die Bremsen zu ziehen, da einem das Rad dann nicht wegrollen kann“, erläutert Heiko Böhle vom Radhersteller Felt. Nun lässt man ruckartig den Lenker los und beugt sich zurück. Die Gabel federt schlagartig und ungedämpft aus, wobei das Vorderrad in der Regel den Bodenkontakt verliert. Diesem Effekt gilt es nun zu begegnen, indem man Schritt für Schritt die Dämpfung so weit erhöht (Dreh in Richtung „+“/Schildkröte), bis das Vorderrad gerade eben nicht mehr abhebt. Nun ist eine taugliche Basiseinstellung erreicht.

Die richtige Abstimmung des Hinterbaus ist komplizierter. Früher gab man gern die Empfehlung, die Dämpfung so einzustellen, dass nach dem Überfahren eines Bordsteins der Hinterbau nur einmal „nachwippt“. Das ist allerdings schwierig zu bemessen und eine sehr pauschale Einstellung. Besser kann es sein, wieder ausgehend von einer komplett offenen Dämpfung („-“/Hase) diese Klick für Klick so weit zu erhöhen („+“/Schildkröte), bis sich die Ausfederbewegung der des Vorderrads vergleichbar anfühlt. Als Basiseinstellung sollte man einen mittleren Zustand anstreben, in dem der Hinterbau weder ruckartig ausfedert noch die Ausfederbewegung des Dämpfers spürbar langsam und zäh ist. Dazu komprimiert man wieder das Federelement durch Druck auf den Sattel oder das Oberrohr und lässt dann ruckartig los.

Aufgrund des komplexen Wechselverhältnisses zwischen Hinterbaukinematik und Dämpfer ist eine Faustregel in Klicks schlicht nicht zu geben. Dämpfer X kann in einem bestimmten Hinterbau mit drei Klicks Dämpfung genauso schnell oder langsam ausfedern wie Dämpfer Y im selben Hinterbau mit 15 Klicks. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Hinterbau nicht nennenswert schneller ausfedert als die Federgabel. Beim Überrollen von Hindernissen wie z. B. Stufen kann dies sonst ein sehr frontlastiges Fahrverhalten bis hin zu Überschlaggefühlen verursachen. „Um das zu erproben, rollt man idealerweise eine kleine Proberunde mit dem Rad und komprimiert und entlastet während der Fahrt ruckartig Gabel und Dämpfer, um die Ausfederbewegung zu beobachten“, rät Böhle.

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Schritt 4: Druckstufendämpfung
Hochwertige Federelemente besitzen neben den oben beschriebenen Optionen eine externe Einstellmöglichkeit der Druckstufendämpfung. Oft ist diese als sogenannte Plattformdämpfung in drei Stufen einstellbar. In diesem Falle ist die Druckstufendämpfung ein Parameter, den man durchaus während der Fahrt verändern kann: offen/aktiv für den technischen Trail, halboffen/leicht gedämpft für die Auffahrt auf Schotter, geschlossen/Lockout im Wiegetritt. Je stärker man die Druckstufendämpfung erhöht, desto langsamer federt das Federelement ein, sowohl bei Druck von oben (etwa im Wiegetritt), wie auch bei Schlägen vom Untergrund. „Deshalb sollte man eine eventuell geschlossene Druckstufe wieder öffnen, wenn man von Schotter oder Asphalt ins Gelände abbiegt“, mahnt Nicolai-Mann Stoyhe.
Ist die Druckstufe nicht dreistufig, sondern klassisch über viele Klicks verstellbar oder liegt eine Kombination beider Technologien vor, sucht man wie bei Zugstufe und Federhärte zunächst eine Basiseinstellung. Anders als die eben genannten, stellt die richtige Einstellung der Druckstufe aber bereits ein höheres Level dar und setzt eine gewisse Erfahrung dabei voraus, die Bewegungen der Federelemente während der Fahrt wahrzunehmen und auf die eigenen Vorlieben anzupassen.

Bevor man eine Grundeinstellung sucht, sollte man sich kurz überlegen, was man von der Federung möchte. Sucht man maximalen Komfort, sollte man den geschmeidigen Einfedervorgang z. B. nicht dadurch bremsen, dass man die Druckstufendämpfung erhöht. Ist man umgekehrt ein Fahrer, der aktiv mit dem Oberkörper oder aus den Beinen heraus fährt oder oft in den Wiegetritt geht, kann es sinnvoll sein, nicht die Federhärte, sondern die Druckstufendämpfung zu erhöhen. Das verhindert nämlich ein Wegtauchen der Gabel bei Krafteinwirkung durch den Fahrer, ohne die Funktion der Federung durch „totpumpen“, das heißt zu viel Druck, zu behindern. Ist Ersteres der Fall, kann man die Druckstufe getrost offen lassen und justiert erst dann nach, wenn man während der Fahrt den Eindruck hat, die Federung würde zu stark wippen oder zu sehr auf Fahrer-Input reagieren. Trifft das Zweite zu, sollte man als Ausgangseinstellung eine moderat geschlossene Druckstufe wählen, z. B. fünf von 15 Klicks. „Bei der Trockenübung im Stand sollte das Federelement immer noch geschmeidig einfedern“, so Christian Malik, Produktmanager bei Haibike.

Eine Besonderheit ist die Trennung der Druckstufendämpfung in High- und Low-Speed-Compression, wie sie bei Oberklasse-Federelementen vorkommt. Die Low-Speed-Dämpfung beeinflusst die Einfedergeschwindigkeit bei langsamer Krafteinwirkung wie etwa Druck vom Fahrer, während die High-Speed-Dämpfung die Einfedergeschwindigkeit bei schneller Krafteinwirkung wie etwa Bremswellen oder Wurzelteppichen reguliert. Diese letzte Einstellmöglichkeit verweigert sich jeder Faustregel und sollte individuell je nach Streckenbeschaffenheit und Bedürfnissen des Fahrers feinjustiert werden (s. FAQ).

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Schritt 5: Luftkammer-Spacer
Eine weitere Experteneinstellung besteht in der Verkleinerung des Luftvolumens in der Federseite des Federelements durch den Einbau sogenannter „Volume-Spacer“, wie etwa der „Bottomless Tokens“ für Rock-Shox-Gabeln. „Der Einbau ist mit wenigen Handgriffen in Federgabel oder Dämpfer zu erledigen“, weiß Malik.
Eine Verkleinerung des Luftvolumens im Federelement führt zu einer progressiveren Kennlinie. Das heißt, das Verhältnis von Krafteinwirkung zu freigegebenem Federweg steigt im Verlauf der Einfederbewegung nicht mehr linear, sondern progressiv an. Je mehr Federweg man also nutzt, desto größer wird der Widerstand dagegen, noch mehr Federweg zu nutzen. Das ist etwa als Durchschlagreserve bei großen Sprüngen sinnvoll. Die ersten 80 Prozent des Federwegs würden beispielsweise normal und leichtgängig nutzbar sein, während der Gegendruck aus der Federung für die letzten 20 Prozent enorm steigen würde – als Notfallreserve und Durchschlagschutz. Ein erhöhter Luftdruck und damit eine größere Federhärte hätten hier nicht denselben Effekt, da diese Maßnahme eine Verschlechterung des Einfederverhaltens auch auf den ersten 80 Prozent des Federwegs bedeuten würde. Auch die Veränderung der (Low-Speed-)Compression hätte nicht denselben Effekt, da diese die Kennlinie zu Beginn des Federwegs beeinflusst und nicht an dessen Ende.

Schritt 6: Aufschreiben
Hat man nun seine Basiseinstellung gefunden, ist es unbedingt ratsam, diese als Ausgangspunkt für weitere Experimente und zur Sicherheit gegen unbeabsichtigte Veränderungen zu notieren und aufzubewahren (etwa gemeinsam mit der Bedienungsanleitung).

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3. FAQ Federgabel und Dämpfer einstellen

Problem: Das Rad fühlt sich nervös an. Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verstärkt sich der Effekt.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound langsamer drehen (mehr Dämpfung).

Problem: Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verhärtet das Fahrwerk oder stellt nicht den gleichen Federweg wie zu Beginn der Passage bereit.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound schneller drehen (weniger Dämpfung).

Problem: Die Federgabel taucht beim Bremsen oder in Kurven stark weg bzw. nutzt sehr viel Federweg, ohne dass nennenswerte Hindernisse überrollt werden. Das Fahrwerk „wippt“ stark und fühlt sich sehr schwammig an.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu hoch (über 30 Prozent), muss der Luftdruck erhöht werden. Stimmt der Negativfederweg, (Low-Speed-)Compression erhöhen (mehr Dämpfung).

Problem: Das Fahrwerk ist unsensibel, nimmt Schläge nicht auf, leitet Vibrationen weiter.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu niedrig (unter 20 Prozent), Luftdruck vermindern. Stimmt der Negativfederweg, sollte die (Low-Speed-)Compression vermindert werden (weniger Dämpfung).

Problem: Beim Überfahren/-springen von Stufen lande ich immer zuerst auf dem Vorderrad.
Lösungsansatz: Zugstufe der Gabel überprüfen, ggf. schneller ausfedern lassen (weniger Dämpfung). Stimmt die Zugstufeneinstellung der Gabel, Zugstufendämpfung im Hinterbau erhöhen.

Text: pd-f/ab

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Radfernwege-Guru Thorsten Brönner: Zwei neue Bücher für Radwander-Fans

Buchvorstellung: Im Bereich Tourenradfahren führt kein Weg an Thorsten Brönner vorbei! Der im Jahr 1976 in Lohr am Main geborene freie Autor und Fotograf hat in den vergangenen 25 Jahren knackige 270.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Herausgekommen sind dabei 18 Bücher und über 100 Artikel für Magazine. Die beiden neuesten Werke des in München lebenden Schriftstellers „Flussradwege abseits des Trubels“ und „Österreichs schönste Radfernwege“ wollen wir euch hier vorstellen.

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Flussradwege abseits des Trubels – Bruckmann Verlag

Im Bruckmann Verlag hat der Radfernwege-Guru Thorsten Brönner bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter auch „Deutschlands schönste Radfernwege“ und „Deutschlands schönste Flussradwege“. Sein neues Werk „Flussradwege abseits des Trubels“ ist eine Sammlung vergessener Flussradwege in Deutschland, die abseits der Massen Entspannung und Ruhe versprechen. Vorgestellt werden 30 Radtouren vom Norddeutschen Tiefland bis in den äußersten Süden. Schätze wie der Inn-Radweg und der Fünf-Flüsse-Radweg fehlen natürlich ebenso wenig wie der Ilmtal-Radwanderweg, Hunte-Radweg und RurUfer-Radweg. Jede Tour wird detailliert beschrieben, eine Toureninfo-Box gewährt einen kompakten Überblick mit wichtigen Streckendaten und Übersichtskarte. Die vielen eindrucksvollen Fotos in dem hochwertigen, großformatigen Hardcover-Buch verleiten zum Träumen und geben einen schönen Vorgeschmack dessen, was den Radwanderer vor Ort erwartet. So macht die Planung der nächsten Tour Spaß!

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Aller-Radweg
  • Alte-Salzstraße
  • Ammer-Amper-Radweg
  • Deutsche Fährstraße mit Oste-Radweg
  • Drei-Flüsse-Tour
  • Eder-Radweg
  • Elster-Radweg
  • Fulda-Radweg
  • Fünf-Flüsse-Radweg
  • Glan-Blies-Radweg
  • Hase-Ems-Tour
  • Havel-Radweg
  • Hunte-Radweg
  • Iller-Radweg
  • Ilmtal-Radwanderweg
  • Inn-Radweg
  • Kocher-Jagst-Radweg
  • Kunstwegen-Vechtetalroute
  • Naabtal-Radweg
  • Nagoldtalradweg und Enztal-Radweg
  • Nahe-Radweg
  • Oder-Neiße-Radweg
  • Radweg Liebliches Taubertal
  • Römer-Lippe-Route
  • RurUfer-Radweg
  • Schwarze-Elster-Radweg
  • Unstrut-Radweg
  • Vom Main zur Rhön
  • Werratal-Radweg
  • Wümme-Radweg

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  • Flussradwege abseits des Trubels
  • Thorsten Brönner
  • 168 Seiten, Hardcover
  • ISBN 978-3-7654-5719-7
  • Preis 29,99 Euro
  • Bruckmann Verlag (www.bruckmann.de)

Österreichs schönste Radfernwege – Styria Regional

Österreich ist ein wahres Radlerparadies! Schroffe Gipfel, grüne Berglandschaften, Wasserläufe und unzählige Badeseen, dazu gesellen sich noch eine beispielhafte Gastfreundschaft und kulinarische Hochgenüsse. Nicht umsonst ist Österreich eines der beliebtesten Reiseländer! Thorsten Brönner stellt in seinem Buch „Österreichs schönste Radfernwege“ 20 traumhafte Touren vor, die die bunte Vielfalt Österreichs auf beeindruckende Art und Weise demonstrieren. Die Radtouren erstrecken sich über die gesamte Republik und sind teilweise, wie beispielsweise der Innradweg oder der Alpe-Adria-Radweg, grenzüberschreitend. Jede Tour wird vom Autor, der in allen Bundesländern Österreichs unterwegs war, genau beschrieben und mit vielen Fotos vorgestellt. Auf einer Doppelseite findet der Leser zusätzlich die wichtigsten Fakten zur Tour, eine Übersichtskarte sowie ein Höhenprofil. Eine sehr wertvolle und lesenswerte Hilfe beim Planen des nächsten Radwander-Urlaubes im schönen Österreich.

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Alpe Adria Radweg
  • DonauRadweg
  • Drauradweg
  • Ennsradweg
  • EuroVelo 9
  • GlocknerRadweg und Nockalmstraße
  • Großglockner Hochalpenstraße
  • InnRadweg – MozartRadweg – TauernRadweg & Tauernradwegrunde
  • Jubiläumsradweg
  • KampThayaMarch Radweg
  • Mostviertel (Ybbstalradweg & Traisentalradweg)
  • Mühlviertelradweg
  • Murradweg
  • NeusiedlerseeRadweg
  • Raabtalradweg & Feistritztalradweg
  • Radwege in Vorarlberg
  • RömerRadweg
  • Salzkammergut Radweg
  • Steiermark Radtour
  • Weinland

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  • Österreichs schönste Radfernwege
  • Thorsten Brönner
  • 224 Seiten, Broschur
  • ISBN 978-3-7012-0211-9
  • Preis 22,90 Euro
  • Styria Regional (www.styriabooks.at)

Werkstatt: MTB Scheibenbremsbeläge wechseln

Scheibenbremsen sind aus dem modernen Mountainbike Sport ebenso wenig wegzudenken wie Federgabeln, selbst bei Rennrädern kommen die Disc-Stopper immer mehr zum Einsatz. Die Scheibenbremsbeläge gehören zu den stark beanspruchten Verschleißteilen und müssen daher im Laufe der Zeit ersetzt werden.

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Welches Material wird benötigt?

Für das Wechseln der MTB Scheibenbremsbeläge werden abhängig vom Modell entweder Innensechskant- oder Torxschlüssel benötigt, desweiteren muss noch eine Spitzzange und ein Bremskolbenrücksteller vorhanden sein. Ein Montageständer ist Gold wert und erleichtert das Arbeiten immens. Zum Säubern und Pflegen kann ein weicher Lappen und vom Bremsen-Hersteller freigegebene Bremsflüssigkeit nicht schaden.

Preiswerte Alternative zum Original: XLC Scheibenbremsbeläge

Im Handel finden sich, neben den Bremsbelägen des Bremsenherstellers, eine Vielzahl an Alternativen zum Original. Machen wir uns nichts vor: Nicht immer ist der Griff zur preiswerteren Nachbildung die bessere Entscheidung! Die Scheibenbremsbeläge von XLC gehören zu denen, die allerdings bedenklos empfohlen werden können. Alle XLC Scheibenbremsbeläge sind selbstverständlich nach EN-Standard geprüft. Angeboten werden abhängig vom Bremsenmodell sowohl organische als auch gesinterte Bremsbeläge. Wir haben uns – bei XLC an der orange lackierten Bremsbelagrückseite erkennbar – für organische Bremsbeläge entschieden, die für alle Witterungsverhältnisse geeignet sind und sich durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen guter Bremsleistung und niedrigem Verschleiß auszeichnen. Neben den einzelnen Belägen sind von XLC auch Brakepads in einer 25er-Box erhältlich – ideal für Werkstätten, Teams oder Vereine. Mehr Infos hierzu unter www.bike-parts.de

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MTB Scheibenbremsbeläge wechseln: Die ersten Schritte

Am einfachsten und sichersten gestalten sich die Arbeiten an der Bremsanlage mit Hilfe eines Montageständers. Der Montageständer gewährleistet auch bei ruppigeren Arbeiten einen festen Stand des Fahrrades. Der Wechsel der Bremsbeläge kann nicht mit einem eingebauten Laufrad erfolgen, daher: Das Laufrad muss raus! Dank Schnellspanner bzw. Schraubachse zum Glück eine schnelle und unkomplizierte Geschichte.

Führungsbolzen bzw. Halterungsschraube entfernen

Gesichert und gehalten werden die Bremsbeläge von einem Führungsbolzen bzw. der Halterungsschraube. Auch wenn die Hersteller hierbei mit eigenen Lösungen aufwarten, das Prinzip bleibt immer das gleiche. Gesichert werden der Bolzen bzw. die Schraube durch einen Splint oder Sicherungsclip. Im Gegensatz zum Sicherungsclip müssen bei einem Splint zunächst die umgebogenen Enden gerade ausgerichtet werden. Jetzt mit einer Spitzzange den Splint herausziehen bzw. den Sicherungsclip entfernen. Erst dann kann der Führungsbolzen bzw. die Halterungsschraube mit einem Innensechskant- oder Torx-Schlüssel herausgedreht werden.

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MTB Scheibenbremsbeläge entnehmen

Die Scheibenbremsbeläge können nun zusammen mit der Spreizklammer aus dem Bremssattel herausgezogen werden. Ein Blick auf die Bremsbeläge gibt darüber Aufschluss, ob die Bremse ordnungsgemäß funktioniert oder ein Fehler vorliegt. Beide Bremsbeläge sollten gleich und plan abgenutzt sein. Einseitig abgenutzte Bremsbeläge können auf einen klemmenden Kolben hinweisen. Bei Unregelmäßigkeiten also ab in die Fachwerkstatt! Nach der Entnahme der MTB Scheibenbremsbeläge kann ein vorsichtiges Säubern der Bremskolben mit einem weichen Lappen nicht schaden. Zur Pflege der Dichtungen vorsichtig etwas (!) Bremsflüssigkeit auftragen, allerdings unbedingt darauf achten, nur vom Hersteller freigegebene Bremsflüssigkeit zu verwenden. Überschüssige Bremsflüssigkeit entfernen – logisch, sie darf später natürlich nicht auf die Bremsfläche der Beläge gelangen!

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Bremskolben zurückdrücken

Jetzt wird’s ein bisschen kniffelig: Bei hydraulischen Scheibenbremsen müssen die Bremskolben zurück gedrückt werden. Durch die automatische Belagnachstellung haben sich die Kolben im Laufe der Zeit immer weiter aufeinander zubewegt. Mit dem Zurückdrücken der Kolben schaffen wir Platz für die neuen, unverschlissenen Beläge. Im Handel gibt es für diese Arbeit, die bei unsachgemäßer Durchführung erhebliche Schäden an der Bremse verursachen kann, spezielles Werkzeug, den sogenannten Bremskolbenrücksteller. Zur Not kann aber auch mit einem Reifenheber aus stabilem Kunststoff gearbeitet werden, nur sollte keinesfalls ein Schraubendreher zum Einsatz kommen. Bremskolben so weit zurück drücken, bis diese mit dem Gehäuse abschließen.

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Einsetzen der neuen Mountainbike Bremsbeläge

Die neuen Bremsbeläge werden mitsamt der Spreizklammer in den Bremssattel eingesetzt. Achtung: Bei asymetrischen Belägen unbedingt darauf achten, dass diese richtig ausgerichtet sind! Sonst passen die Halteschenkel für den Führungsbolzen nicht zu den Bohrungen im Gehäuse. Sobald die Bremsbeläge ausgerichtet sind muss der Führungsbolzen bzw. die Halterungsschraube eingesetzt und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment verschraubt werden. Danach NICHT den Sicherungssplint bzw. den Sicherungsclip vergessen! Splint umbiegen und somit gegen herausrutschen sichern. Bei Verwendung eines Sicherungsclips daurauf achten, dass dieser sitzt! Danach Laufrad einbauen und Probe fahren! Nochmal Achtung: Neue Bremsbeläge müssen eingebremst werden!

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Die Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Werkstatt: Rennrad Lenkerband wechseln

Die letzte Saison hat deutliche Spuren hinterlassen: Irgendwie sieht das Lenkerband aus, als hätte sich ein Frettchen über den Lenker hergemacht! Doch kein Problem, mit geringem Kostenaufwand und wenigen Handgriffen lässt sich das Übel schnell wieder beseitigen. Wir zeigen, worauf beim Wechseln des Lenkerbandes geachtet werden muss!

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Was wird an Material benötigt?

Erstaunlich wenig: An „Werkzeug“ wird lediglich eine Schere benötigt, von einem Messer raten wir unbedingt ab. Zum Reinigen des Lenkers empfiehlt sich Spiritus oder Waschbenzin. Ebenfalls am Start sollte grobes Gewebeband sein – weshalb erklären wir gleich noch. Last but not least muss natürlich ein neues Set Rennlenkerband vorliegen. Farbe und Ausführung hängt ganz von den individuellen Vorlieben das Fahrers ab.

XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz

Wir haben uns für das XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz entschieden. Argumente hierfür sind das ausgesprochen gute Preis-Leistungsverhältnis, die sehr gute Griffigkeit des Lenkerbandes und die stoßabsorbierende Gel-Polsterung. Besonders auf Langstrecken dürfen Fahrkomfort und handgelenkschonende Eigenschaften nicht zu kurz kommen – Gründe, weshalb das XLC Lenkerband GR-T08 für uns eine sehr gute Wahl darstellt. Preis: 15,95 Euro.

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Lenker vorbereiten: Die ersten Schritte

Als Erstes die Griffgummis nach vorne klappen und die beiden Lenkerendstopfen entfernen. Jetzt kann mit dem Abwickeln des Lenkerbandes begonnen werden. Keinesfalls ein Messer benutzen – bereits ein feiner Schnitt in das Carbon kann zu einem Bruch des Lenkers führen! Nach dem Abwickeln des Bandes den Lenker säubern und auf Beschädigung kontrollieren. Bei Beschädigung muss der Lenker ausgetauscht werden!

Rutschsichere Unterlage schaffen

Auch wenn das neue Lenkerband einen Klebestreifen hat, sollte eine rutsichere Unterlage geschaffen werden. Hierfür einfach ein Stück grobes Gewebeband im oberen Bereich längs über den Lenker kleben. Ein kleiner Trick, der im nachhinein vor viel Ärger bewahren kann.

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Befestigungsschelle abdecken

Der Bereich der Befestigungsschelle lässt sich beim Lenkerband-Wickeln nicht komplett abdecken, aber auch hier hilft ein kleiner Trick weiter! Einfach ein kurzes Stück vom neuen Lenkerband quer über die Schelle kleben.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Anfang

Jetzt kann endlich mit dem Wickeln des Lenkerbandes begonnen werden! Wichtig: Unten am Lenker beginnen, nicht oben! Lenkerband am Lenkerende ansetzen und darauf achten, dass ungefähr die Hälfte des Bandes übersteht. Einmal komplett umwickeln bevor mit der schrägen Führung des Lenkerbandes begonnen wird. Als grobe Regel beim Wickeln gilt, dass der Klebestreifen des Lenkerbandes immer auf dem Lenker liegen sollte. Somit hat ungefähr 2/3 des Lenkerbandes Kontakt zum Lenker, das restliche 1/3 des Bandes sollte überlappen.

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Rennradlenkerband wickeln ohne Wellen oder Beulen

In der Lenkerbiegung wird die Überlappung größer, es sollten aber keineswegs Wellen oder Beulen entstehen. Notfalls wieder ein Stück abwickeln und nochmals beginnen. Eine kleine Herausforderung ist der Bereich der Befestigungsschelle, auch hier auf einen guten Sitz ohne große Wellenbildung achten. Das Lenkerband muss von Anfang bis Ende mit leichtem Zug gewickelt werden. Das XLC Lenkerband GR-T08 lässt sich diesbezüglich hervorragend wickeln und führen.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Endspurt

Das Lenkerband solange wickeln bis der Griffbereich komplett abgedeckt ist. Sollte das Band zu kurz sein: Nochmal Abwickeln und von vorne beginnen! Am Ende das Lenkerband schräg auslaufen lassen, nicht rechtwinkelig! Mit der Schere das Rennradlenkerband rechtwinkelig zum Lenker abschneiden, es entsteht also ein Keil bzw. eine Spitze. Auch hier gilt: Finger weg vom Messer!

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Lenkerband sichern und Arbeit beenden

Mit dem mitgelieferten Klebeband oder Isolierband den soeben geschnittenen Lenkerbandabschluss sichern. Zwei oder drei Umwicklungen reichen völlig. Darauf achten, dass kein Grat und keine Angriffsfläche entsteht. Als Nächstes die Griffgummis wieder zurückklappen und das überstehende Lenkerband in die Lenkerenden stopfen. Der letzte Arbeitsschritt ist das Platzieren der Lenkerendstopfen – dem XLC Lenkerband GR-T08 liegen neue Stopfen bei.

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Wie immer gilt: Übung macht den Meister 🙂

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel Test

Produktcheck: Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze ermöglicht dem Rider per Remote-Hebel am Lenker in allen Fahrsituationen eine komfortable Anpassung der Sattelhöhe. Auch bei diesem Produkt bietet die zur Winora Group gehörende Komponentenmarke dem Rider direkt mehrere Ausführungen an. Uns stand für den Test die Teleskopsattelstütze mit einer maximalen Höhenverstellung von 120 mm zur Verfügung.

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Erhältlich ist die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit drei maximal möglichen Höhenverstellungen. So sind neben dem uns vorliegenden Modell zwei weitere Modelle mit einer Höhenverstellung von 80 mm und 100 mm im Handel verfügbar. Dementsprechend unterschiedlich zeigen sich die Längen der Sattelstützen. Unser Modell mit einer Höhenverstellung von 120 mm weist eine Gesamtlänge von 425 mm auf, das mittlere Modell bringt es auf 400 mm, das kleinste Modell auf 350 mm.

Angeboten wird die SP-T06 Teleskop-Sattelstütze von XLC mit den Durchmessern 30,9 mm und 31,6 mm. Alle Stützen werden zudem in zwei Gewichtsklassen ausgeliefert: Als Standard-Modell für Fahrer von 80 bis 110 kg, die zweite Gewichtsklasse ist für leichte Fahrer von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Die Waage zeigt bei unserer Sattelstütze (Durchmesser 30,9 mm, maximales Fahrergewicht 90 kg) 674 Gramm an, hinzu kommen 90 Gramm für den Zug mit Auslösehebel.

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Zum Lieferumfang gehört neben der Sattelstütze selbstverständlich der Zug samt Auslösehebel – alles andere würde natürlich auch wenig Sinn machen. Die beiliegende Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache geht kurz und knapp auf die Funktionsweise und den Einbau der Sattelstütze ein. Kabelbinder oder Befestigungsmaterial für den Zug liegen nicht bei. Die Montage gestaltet sich denkbar einfach. Alte Sattelstütze raus, die XLC Vario-Sattelstütze rein.

Der Auslösehebel lässt sich dank Klappmechanismus ohne Demontage des Lenkergriffs und der Brems-/Schalteinheit am Lenker montieren. Danach nur noch den Auslösezug an der Sattelstütze einhängen und am Rahmen befestigen. Falls der Auslösezug zu lang sein sollte, kann dieser gekürzt werden. Mit einem 2 mm Inbus einfach die Stellschraube lösen, danach entsprechend Zug und Hülle mit einer Kabelschneidzange kürzen. Stellschraube wieder festziehen, fertig.

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Wir haben die Gunst der Stunde genutzt, das Testbike mit wenig Aufwand und sehr geringen Kosten optisch ein wenig zu Pimpen. Hierfür haben wir den langweiligen Original-Sattelstütz-Klemmring gegen ein farbiges Modell von XLC ausgetauscht. Erhältlich ist der XLC Sattelstütz-Klemmring PC-L04 in unterschiedlichen Farben, in unserem Fall ist es limegreen. Die farbliche Auffrischung des Bikes schlägt lediglich mit 8,95 Euro zu Buche.

Von der angesprochenen Gesamtlänge des uns vorliegenden Modells XLC SP-T06 können maximal 235 mm im Sattelrohr versenkt werden. Konstruktionsbedingt wirft der Schaltzug durch die obenliegende Ansteuerung beim Absenken des Sattels eine Schlaufe. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich die Schlaufe nicht an der Wippe, dem Hinterrad oder anderen bewegten Teilen aufhängt. Ein kluge Planung kann viel Ärger ersparen.

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Der Auslösehebel lässt sich gut mit dem Daumen bedienen und ermöglicht somit eine sehr unkomplizierte Verstellung der Sattelhöhe. Auch in ruppigen Trailsektionen bereitet die Anpassung der Sattelhöhe keinerlei Probleme. Das Ausfahren der Sattelstütze ist gedämpft, ein unkontrolliertes Hochschnellen muss also nicht befürchtet werden. Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze überzeugte im Test durch Zuverlässigkeit, ein Nachjustieren der eingstellten Sattelhöhe war zu keiner Zeit nötig.

Fazit XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel

Die XLC SP-T06 Teleskop-Sattelstütze überzeugt durch unkomplizierte Montage, einfache Handhabung, Funktion und Zuverlässigkeit. Wer sich die Schlaufenbildung des Auslösezugs ersparen möchte, dem bietet XLC mit der SP-T07 eine Teleskop-Sattelstütze für die interne Zugverlegung an. Voraussetzung ist natürlich, dass der Rahmen für die interne Zugverlegung vorbereitet ist.

Produktdetails XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze

  • Remote-Hebel
  • Pneumatisches System
  • Drei Verstellbereiche mit 80, 100 und 120 mm erhältlich
  • Preis: 179,00 Euro
  • EAN: 4055149034276
  • http://www.bike-parts.de

XLC Multitool TO-M07: Multifunktions-Werkzeug Test

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Produktcheck: Für kleinere Reparaturen unterwegs bieten sich die sogenannten Multifunktionswerkzeuge an, die eine Vielzahl an Werkzeugen in einem einzigen Tool vereinen. Das 15-teilige XLC Multitool TO-M07 ist solch ein Werkzeugkasten im Kleinstformat.

Geradezu edel präsentiert sich der smarte Alleskönner mit einem schicken Alurahmen und einer hochwertigen Verarbeitung. Trotz seiner geringen Außenmaße von etwa 80 x 47 x 17 mm hält das XLC Multitool TO-M07 die wichtigsten Werkzeuge für eine Fahrradreparatur bereit. Dazu zählt neben einem Schlitz-Schraubendreher, einem Kreuz-Schraubendreher, sieben Innensechskant-Schlüsseln von 2 bis 8 mm sowie einem Torx T 25 Schlüssel auch ein Kettennietentferner. Letzterer dient zugleich als Nippelspanner in vier Größen. Trotz der geballten Ladung an Werkzeugen bleibt das Gewicht des Multitools unter 200 Gramm.

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Das XLC Multitool TO-M07 liegt gut in der Hand und bietet einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Werkzeuge. Diese sind anfänglich recht straff im Rahmen montiert, werden aber nach kurzem Gebrauch leichtgängiger. Der straffe Sitz der Werkzeuge lässt sich unkompliziert durch die Verschraubung des Rahmens schnell wieder herstellen. Somit ist sichergestellt, dass auch nach vielen Einsätzen das Multitool nicht klappert und rappelt. Die Qualität der einzelnen Werkzeuge ist gut, selbst nach oftmaligem Gebrauch bleiben diese voll funktionsfähig.

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Die Ausstattung des XLC Multitool TO-M07 lässt in der Praxis nahezu keine Wünsche offen. So wäre ein längerer Hebel am Kettennieter für eine leichtere Handhabung sicherlich besser, aber hier müssen aufgrund der Größe und des Gewichts Kompromisse eingegangen werden. Größer und schwerer geht natürlich immer, ist bei Multifunktionswerkzeugen aber definitiv nicht erwünscht. XLC hat diesbezüglich den perfekten Mittelweg gewählt. Erhältlich ist der Werkzeugkasten im Kleinstformat zu einem Preis von 19,95 Euro.

Fazit

Klein, leicht, handlich und zudem gut ausgestattet! Das XLC Multitool TO-M07 verfügt über die wichtigsten Werkzeuge für eine schnelle Reparatur unterwegs und lässt dabei weder einen Torx T 25 Schlüssel noch einen Kettennieter vermissen.

Produktdetails