Gonso Arico V2 Bike Shorts im Test

Produktcheck: Die schöne Jahreszeit ist noch lange nicht vorbei! Mit dem Test der Gonso Arico V2 Bike Shorts greifen wir das Thema Sommer bewusst ein weiteres Mal auf. Wir sind uns ganz sicher, dass wir auch in den nächsten Wochen geschmeidig mit Shorts durch die Gegend cruisen werden. Ob mit oder ohne Gonso Arico V2 Bike Shorts werdet ihr nach dem Lesen des Tests wissen 😉

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Frei nach dem Motto „das Auge fährt mit“ präsentiert sich die Gonso Arico V2 Bike Shorts fesch und trendy. Im Gegensatz zu vielen anderen Bike Shorts sind sie Hosenbeine etwas kürzer geschnitten und reichen somit nicht ganz bis ans Knie. Der Schnitt ist leger, ohne dass die Shorts dabei flatterig wirkt. Die zweifarbige Gestaltung peppt den Look zusätzlich auf. Das verwendete extrem leichte Material ist atmungsaktiv und leicht stretchbar. Seitlich angebrachte Gummieinsätze sorgen ihrerseits für ein Plus an Passkomfort.

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Speziell angebrachte, mit Reißverschluss verschließbare Belüftungsschlitze sorgen für Kühlung an heißen Sommertagen. Die Gonso Arico V2 Bike Shorts ist geradezu ein Wunder an Stauraum. Nicht weniger als fünf Taschen bieten Platz für Kleingeld oder Schlüssel. Bei den Taschen handelt es sich um zwei Eingriff-Taschen, eine Klappentasche sowie zwei Reißverschluss-Gesäßtaschen. Ein weiteres Highlight der Hose ist das integrierte, tri-elastische RELAX GEL COMFORT Sitzpolster zum Einknöpfen. Das reflektierende, linksseitig aufgedruckte Logo sorgt im Dunkeln für etwas mehr Sicherheit.

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Passform, Funktionalität als auch Tragekomfort verdienen zweifelsohne das Prädikat fabelhaft. Die Gonso Arico V2 Bike Shorts lässt sich durch den legeren Schnitt sehr angenehm tragen, dank des weichen und elastischen Materials wird die Bewegungsfreiheit bei sportlichen Aktivitäten nicht eingeschränkt. Sehr gut gefällt uns ebenfalls das RELAX GEL COMFORT Sitzpolster, das selbst nach stundenlangem Fahren keine Scheuerstellen oder Druckstellen hinterlässt. Das nahtfrei geprägte Sitzpolster lässt sich praktischerweise mittels Druckknöpfen schnell entnehmen bzw. einsetzen.

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Wir hatten die Gonso Arico V2 Bike Shorts über Wochen im Dauereinsatz, dementsprechend oft mussten wir die Hose in der Waschmaschine waschen. Auch hier zeigt sich die erstklassige Qualität des Produkts: Die Hose hat weder auf andere Kleidungsstücke abgefärbt noch ist die Farbe verblasst. Selbst nach vielen Wäschen sieht die Hose noch absolut neuwertig aus. Wir konnten auch kein Verbleichen bei starker UV-Exposition – sprich Sonneneinstrahlung – feststellen. Der Stoff lässt nach unserem harten Test absolut keinerlei Verschleißerscheinungen erkennen!

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Fazit Gonso Arico V2 Bike Shorts

Die Gonso Arico V2 Bike Shorts besticht durch Funktionalität, Style, Passform und Tragekomfort. Ebenfalls herausragend präsentiert sich das RELAX GEL Sitzpolster, dass dem Biker selbst nach stundenlangen Ausfahrten ein optimales Sitzgefühl vermittelt. Klare Kaufempfehlung ohne Einschränkung!

Produktdetails Gonso Arico V2 Bike Shorts

  • Erhältlich in verschiedensten Größen
  • Fünf unterschiedliche Farben verfügbar
  • Preis: 79,95 Euro
  • www.gonso.de

Der neue Bikepark Naboba in Idar-Oberstein: Hier geht was ab!

Bereits kurz vor der feierlichen Eröffnung am 26. August 2016 konnten wir uns auf dem neuen Bikepark Naboba in Idar-Oberstein austoben. Unser Fazit des sehr kurzweiligen Tages: Ein äußerst gelungener Parcours, den wir uns so – auch wegen seiner Unkompliziertheit – in vielen anderen Städten wünschen würden!

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Genau genommen handelt es sich bei dem Bikepark Naboba (Nahbollenbach) in Idar-Oberstein um eine Mischung aus Dirt-Spot, Biker-X und Pumptrack. Obwohl hier keine Obstacles und Nortshore-Elemente verbaut sind, vermittelt der Parcours Fahrspaß pur. Die sinnvoll angeordneten Jumps und Anlieger lassen sich flowig und geschmeidig abrocken, der Starthügel sorgt für den nötigen Schwung. Dank der unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Linien ist der Kurs, der durchgehend geöffnet ist und sich natürlich kostenfrei nutzen lässt, für jedes Fahrlevel geeignet.

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Insgesamt stehen den Ridern zwei Jumplines, ein Pumptrack und ein Geschicklichkeitsparcours zur Verfügung. Bei unserem Besuch war der Bikepark gerade fertiggestellt und daher noch recht rutschig, erfahrungsgemäß nimmt der Grip aber im Laufe der Zeit zu. Die Benutzung des Bikeparks Naboba geschieht natürlich auf eigene Gefahr, das Tragen eines Helms ist zwingend vorgeschrieben. Bei der Eröffnungsfeier am 26. August 2016 waren mehr als 500 Besucher vor Ort. Ein tolles Projekt, das viele Nachahmer finden sollte!

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Der Bikepark Naboba in Idar-Oberstein befindet sich im Gewerbepark Nahetal an der John-F.-Kennedy Straße, etwa 400 Meter hinter der Messe direkt am Radweg zwischen Oberstein und Nahbollenbach.

Werkstatt: MTB Fahrradkette wechseln

Selbst bei guter Pflege muss die Fahrradkette nach einiger Laufzeit ersetzt werden, damit Kassette und Kettenblätter nicht zu sehr zu Schaden kommen. Grund hierfür ist das Längen der Kette, welches bei den kettenführenden Komponenten im Laufe der Zeit – im wahrsten Sinne des Wortes – eindrucksvolle Spuren hinterlässt. Ein rechtzeitiger Austausch der Kette schont also mächtig den Geldbeutel.

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Wann ist die MTB Kette verschlissen?

Die MTB Kette ist immensen Belastungen ausgesetzt. Neben der Kraftumsetzung spielen auch Faktoren wie häufige Gangwechsel und Verschmutzung eine große Rolle. Das Wechseln der Fahrradkette kann somit bereits nach 2000 oder 3000 gefahrenen Kilometern fällig werden. Als Faustregel gilt: Lässt sich die Kette am Kettenblatt wenige Millimeter anheben, sollte die Kette ausgetauscht werden. Eine andere Möglichkeit zur gezielten Überprüfung bieten spezielle Kettenlehren.

Welches Material wird benötigt?

Wir benötigen für unsere Einsatzzwecke auf jeden Fall eine neue hochwertige Kette, unsere Wahl fiel daher auf die 9-fach XLC Kette CC-C02 für 29,95 Euro, für 10-fach Schaltungen würde sich beispielsweise die XLC Kette CC-C03 für 35,95 Euro anbieten. Das bei den XLC Ketten mitgelieferte Kettenschloss erleichtert uns die Arbeit enorm. Die Wahl der Kette ist natürlich von den verbauten Komponenten abhängig. Für das spätere Kürzen der Kette wird ein Kettentrenner wie beispielsweise der XLC Kettennietentferner TO-S25 für 7,95 Euro benötigt, der eine sehr einfache Handhabung und zuverlässige Funktion bietet.

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Des Weiteren benötigen wir speziellen Kettenschmierstoff für Fahrradketten. Wir haben sehr gute Erfahrungen mit den Kettenschmierstoffen von Liqui Moly gesammelt. Dazu zählen das Bike Liqui Moly Kettenöl Dry Lube (6051) für trockene und staubige Bedingungen sowie das Liqui Moly Kettenöl Wet Lube (6052) für feuchte und schmutzige Einsätze. Ebenfalls ausgezeichnet ist das universell anwendbare Bike Kettenspray (20604) von Liqui Moly. Das Fahrradsortiment von Liqui Moly umfasst aber nicht nur Schmierstoffe, sondern auch Pflegeprodukte wie der hochwirksame Liqui Moly Bikecleaner (6053). Das Bike sieht danach aus wie neu – ungelogen!

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MTB Kette ausbauen

Um die Spannung von der Kette zu nehmen empfiehlt es sich, vorne auf das kleine Kettenblatt und hinten auf das kleinste Ritzel zu schalten. Das Öffnen der Kette kann entweder – falls vorhanden – über das Kettenschloss geschehen oder mit Hilfe eines Kettennietentferners. Da wir für die verschlissene Kette keine Verwendung mehr finden, greifen wir beherzt zum Kettentrenner. Die spezielle Führung des XLC Kettennietenfernes fixiert die Kette und erlaubt uns somit ein unkompliziertes Herausdrücken der Kettenniete.

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Alte Fahrradkette ausfädeln

Nachdem die Fahrradkette getrennt wurde, muss diese natürlich herausgefädelt werden. Im Bereich der Kettenblätter gestaltet sich das sehr einfach durch Herausziehen, an der Kassette und dem Schaltwerk ist etwas Fingerfertigkeit gefragt. Einweghandschuhe schützen vor schmutzigen Fingern. Wurde die alte Kette entfernt, kommt die neue Kette zum Einsatz. Bevor diese jedoch eingefädelt wird, muss die Länge überprüft und angepasst werden.

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MTB Fahrradkette kürzen

Der nächste Arbeitsschritt ist das Kürzen der neuen Kette. Da wir lediglich eine vorhandene Kette ersetzen, kann die neue Kette mit der alten Kette abgeglichen werden. Wichtig ist, dass die Anzahl der Glieder übereinstimmen muss! Sollte wie in unserem Fall zum späteren Verschließen der Kette ein Kettenschloss Verwendung finden, muss ein weiteres Glied beim Kürzen eingerechnet werden. Zum Kürzen kommt wieder ein Kettennietentferner zum Einsatz.

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Neue Fahrradkette einfädeln

Beim Einfädeln darauf achten, dass die Kette beim Schaltwerk ordnungsgemäß aufgelegt wird – das gilt auch für die Schaltröllchen! Sollte eine Kettenführung montiert sein, diese beim Einfädeln nicht vergessen! Auch hier sollte die Kette für die weiteren Arbeitsschritte wieder auf dem kleinen Kettenblatt und dem kleinsten Ritzel liegen. Bevor der nächste Arbeitsschritt folgt unbedingt den korrekten Sitz der Kette kontrollieren!

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Verschließen der neuen Kette

Für das Verschließen der Kette kommt in unserem Fall das mitgelieferte Kettenschloss zum Einsatz. Der Vorteil gegenüber dem Kettennieten liegt klar auf der Hand: Es geht schneller, ist unkomplizierter und besticht durch Leichtgängigkeit. Genietete Glieder können anfänglich steifer sein, zudem sind bei neueren Ketten spezielle Nietstifte erforderlich. Das Kettenschloss besteht aus zwei Teilen, die jeweils gegenüberliegend in die beiden Kettenenden gesteckt werden. Jetzt müssen nur noch die beiden Teile ineinander gesteckt werden, ein kurzer Ruck und die Kette ist zuverlässig verschlossen.

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Die Nachbehandlung mit qualitativ hochwertigem Kettenöl schützt die Kette und mindert den Verschleiß. Selbst bei einer neuen Kette kann das Auftragen nicht schaden, nach der ersten Regenfahrt ist das Nachfetten ohnehin unumgänglich!

Die Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Reell Trigger Jeans: Lässige Straight Fit Flex Denim im Test

Produktcheck: Urban Riding, Dirten oder Freestyle BMX – coole Sportarten, die mit lässiger Bekleidung noch mehr Spaß machen. Was bietet sich hier nicht besser an als eine robuste Jeans aus dem Skate-Bereich? Bei der Reell Trigger Jeans, die wir jetzt im Test hatten, handelt es sich genau um solch eine Buxe.

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Die Reell Trigger Jeans mit geradem Schnitt und Regular Fit besticht mit einer cleanen Optik ohne modischen Firlefanz. Erhältlich ist die Jeans im klassischen 5-Pocket-Style in unterschiedlichen Farben, wir haben uns für das Modell in Black entschieden. Weitere Features der Reell Trigger Jeans sind Zip-Fly, Logo-Flag an der rechten Gesäßtasche und ein Lederpatch aus Kunstleder. Die Nieten und der Knopf weisen eine dezente Prägung auf und fügen sich ebenso harmonisch in das schicke Gesamtbild ein wie der aufgestickte Herstellernamen auf dem Coin Pocket.

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Das Erfolgsrezept einer guten Skate-Hose besteht aus der Zugabe von Elasthan, um die Jeans extrem geschmeidig zu halten. Auch bei der Reell Trigger Jeans sorgt Elasthan für ein Plus an Flexibilität und Komfort. In Zahlen ausgedrückt heißt das: 98% Baumwolle und 2% Elasthan. Für harte Action ist der Stoff etwas dicker ausgeführt, was weder den Tragekomfort noch die Bewegungsfreiheit einschränkt. Die satte Farbe begeistert ebenso wie die erstklassige Verarbeitung der Straight Fit Flex Denim.

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Beim Riden lässt die Hose keine Wünsche offen. Dank des leicht flexiblen Stoffes schmiegt sich die Hose sehr angenehm an und folgt zugleich jeder Bewegung. Die zeitlose Optik erlaubt dem Träger der Reell Trigger ein Kombinieren mit allen möglichen Bekleidungsstilen. Lässig und schick genug, um auch im Büro oder beim Chillen eine gute Note abzugeben. Angeboten wird die Reell Trigger Straight Fit Flex Denim in den Größen 28/30 bis 38/34 zu einem Preis von 59,95 Euro.

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Fazit Reell Trigger Jeans

Die Reell Trigger Jeans sieht nicht nur mega aus, sondern überzeugt zudem in Punkto Tragekomfort. Der robuste Stoff verzeiht auch die härtere Gangart, was uns beim Biken natürlich sehr entgegen kommt. Klare Kaufempfehlung!

Web

www.reelljeans.com

XLC Satteltasche BA-S59 für das Plus an Stauraum

Produktcheck: Wohin nur mit dem ganzen Plunder? Der Blick auf Multitool, Ersatzschlauch und Flickzeug macht klar: Das Zeugs muss mit! Selbst auf kleineren Touren ist der Griff zum Rucksack zwar durchaus sinnvoll, aber oftmals wenig erquickend. Schnelle Abhilfe schaffen Satteltaschen, die Platz für Werkzeug, Handy und Kleingeld bieten, aber dem Fahrer dennoch den Rücken freihalten. Wir haben uns mit der XLC Satteltasche BA-S59 das Plus an Stauraum unter den Sattel geschnallt.

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Befestigt wird die Satteltasche, die lediglich 83 Gramm wiegt, mittels dreier Klettbänder am Sattelgestell sowie am Sattelrohr. Die Befestigung ist nicht nur sehr universell, sondern bietet auch hohen Schutz vor dem unbeabsichtigten Lösen der Satteltasche. Wir haben die XLC Satteltasche BA-S59 aus robustem 600D Polyester sowohl am Rennrad als auch am Mountainbike eingesetzt, in beiden Fällen überzeugte der zuverlässige Halt. Dank der schmalen Gestaltung stört die Satteltasche nicht den Bewegungsablauf und zeigt sich somit – nicht nur optisch – sehr unauffällig.

Der Zugang zum Innern der Satteltasche erfolgt wie üblich von hinten über einen Reißverschluss. Im Verschlussdeckel ist ein kleines Netzfach für kleinere Gegenstände wie Kleingeld oder Flickzeug vorhanden. Ein am Deckel befestigter Schlüsselkarabiner gewährleistet, dass der Schlüssel nicht abhanden kommt. Im Fach selber befinden sich keine weiteren Unterteilungen. Für ein besseres Erkennen von innen befindlichen Gegenständen wurde der Innenraum knallig gelb gestaltet.

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Die Maße der XLC Satteltasche BA-S59 im Test beträgt 15 x 7,5 x 9 Zentimeter, das ergibt einen Stauraum von ungefähr 0,45 Litern. Neben diesem Modell ist auch eine größere Variante mit 0,8 Litern Stauraum erhältlich. Der Platz der kleineren Version reicht bereits für Multitool, Reifenheber, Flickzeug, Kleingeld, Einweg-Regenjacke sowie Rennradschlauch. Bei Mitnahme eines MTB Schlauchs muss dementsprechend Platz eingespart werden, beispielsweise durch Weglassen der Einweg-Regenjacke.

Lange Regenfahrten sollten der XLC Satteltasche BA-S59 bzw. den innen befindlichen Gegenständen erspart bleiben – oder es muss für Regenschutz gesorgt werden. Hier fehlt leider ein Regencover. Für Regen- und Nachtfahrten sorgt der Reflektorstreifen an der Außenseite des Deckels für eine Wahrnehmung durch andere, von hinten herannahende Verkehrsteilnehmer. Eine Extra-Lasche ermöglicht die Befestigung eines LED Rücklichts.

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Fazit XLC Satteltasche BA-S59

Kleine Satteltasche mit mächtig Stauraum! Die XLC Satteltasche BA-S59 lässt sich schnell befestigen, die Klettstreifen ermöglichen einen universellen Einsatz. Der Halt ist bombastisch, beim Fahren begeistert die Unauffälligkeit. Wir vermissen lediglich ein Regencover!

Produktdetails XLC Satteltasche BA-S59

  • Preis 15,95 Euro
  • Gewicht: 83 Gramm
  • Stauraum: 0,45 Liter
  • ISBN: 4055149048013
  • www.xlc-parts.com

OXELO Skaterschuhe im Test: Für mächtig Grip auf Flat-Pedals

Produktcheck: Die Kombination Plattformpedale und Skaterschuhe spricht für höchsten Grip und Trittsicherheit beim Riden. Als Nonplusultra gelten sicherlich die Skateschuhe mit dem berühmten Sohlen-Rautenmuster eines US-amerikanischen Herstellers, doch der Anschaffungspreis treibt so manchem Rider die Tränen in die Augen. Schlimmer noch, das Tragen beim Biken ruiniert die edlen Treter selbst im urbanen Umfeld relativ schnell. Wir haben uns nach preiswerten Alternativen umgeschaut und sind auf OXELO Skaterschuhe gestoßen.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low

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Neu im Sortiment von Decathlon ist der leichte Sommer Skateschuh OXELO Sneaker Vulca Canvas Low. Die Außenseite des Schuhs besteht aus 100% Baumwolle, womit der Einsatz auf urbanes Riden oder zumindest trockene Verhältnisse beschränkt ist. Lässig und leicht wie die Optik des OXELO Skaterschuhe Sneaker Vulca Canvas Low zeigt sich der Schuh auch beim Tragen. Der schlanke Schnitt macht einen schlanken Fuß, der niedrige Schaft gewährleistet maximale Bewegungsfreiheit.

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Die stabile, aber dennoch flexible Sohle aus 100% Naturkautschuk bietet in Kombination mit dem Profil exzellenten Grip auf Plattformpedalen. Das Trittgefühl ist sehr gut und vermittelt beim Fahren Sicherheit. Obwohl der Schuh lediglich 24,99 Euro kostet, ist die Verarbeitungsqualität erstaunlich gut. Die sauberen Klebestellen und Nähte wissen zu überzeugen. Erhältlich ist der Schuh in vielen Farben in den Größen 38 bis 45.

OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0

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Sehr hochwertig wirkt der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 mit einer Außenseite aus Rindsspaltleder (80%) und Polyester (20%). Der stylische Schuh verfügt für maximale Bewegungsfreiheit ebenfalls über einen niedrigen Schaft. Tragekomfort als auch Trittgefühl sind erstklassig. Einen sehr guten Grip auf dem Pedal gewährleistet die Sohle aus 100% Naturkautschuk. Auch bei ruppigen Aktionen vermittelte uns der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 einen sicheren Halt auf dem Pedal.

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Der Schuh besticht zudem mit Stabilität und einer richtig tollen Verarbeitung. Die geklebte und genähte Sohle ist hier ebenso hervorzuheben wie die doppelten Nähte, die fette 2 cm dicke Zunge und der Schaft aus Leder. Der Preis von 34,99 Euro ist eine echte Ansage! Verfügbar ist der OXELO Skaterschuhe Sneaker Crush Low 2.0 in den Farben schwarz oder blau in vielen Größen.

Fazit OXELO Skateschuhe

Die OXELO Skateschuhe des Sportartikelriesen Decathlon präsentieren sich als sehr gute preiswerte Alternative zu den teureren Markenschuhen. Sowohl von der Verarbeitungsqualität als auch optisch spielen die OXELO Skaterschuhe in einer höheren Liga. Dämpfung und Fußbett spielen bei Skaterschuhen für unseren Einsatzbereich nur eine untergeordnete Rolle, weshalb hier keine Bewertung erfolgt. Klasse!

Web

www.oxelo.co.uk

Werkstatt: Federgabel und Dämpfer beim MTB einstellen

Ausgestattet mit Federgabel und Dämpfer meistern moderne Mountainbiker selbst die schwierigsten technischen Trails. Doch nur ein perfekt eingestelltes Fahrwerk kann sein volles Potenzial entfalten und dem Rider maximalen Fahrspaß bieten. Unsere Kollegen von pressedienst-fahrrad erklären anschaulich, wie jeder Biker sein passendes, individuelles Setup findet.

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1. Federgabel und Dämpfer Grundbegriffe/Glossar:

Warum Federung? Die Aufgabe jeder Federung ist es, das gefederte Rad bzw. die gefederten Räder am Boden zu halten. Nur am Boden kann ein Rad Seitenführungs-, Antriebs- und Bremsmomente übertragen.

Feder/Dämpfer: Jedes Federelement besitzt eine Federungs- und Dämpfungsfunktion. Moderne Federelemente setzen für die Federungsfunktion meist auf Luftkammern, seltener auf Spiralfedern aus Stahl oder Titan. Die Dämpfungsfunktion übernimmt bei allen meist Öl. Jede Ein- wie Ausfederbewegung wird gedämpft, sprich kontrolliert. Ein Ausfedervorgang ohne Dämpfung wie z. B. bei einer einfachen Spiralfeder würde das ausfedernde Rad nach dem Überfahren eines Hindernisses unkontrolliert springen lassen und so ein unruhiges Fahrverhalten zum Ergebnis haben.
Negativfederweg (engl. „sag“): Der Federweg, der allein durch das Aufsitzen genutzt wird, ohne dass das Rad in Bewegung ist oder Hindernisse überrollt. Der Negativfederweg dient dazu, dass das Federelement (Federgabel oder Dämpfer/Federbein) im Fahrbetrieb mit geringstem Losbrechmoment in beide Richtungen arbeiten kann, also sowohl ein- als auch ausfedern. Letzteres ist etwa beim Überfahren von Löchern wichtig – ohne Negativfederweg würde das gesamte Rad in das Loch „hineinfallen“, durch den Sag federt das entsprechende Federelement aus und stellt sofort Bodenkontakt her.
Federhärte: Beschreibt den Widerstand, den das Federelement dem Einfedervorgang entgegensetzt. Luftfederungen zeichnen sich durch eine extrem einfache Anpassbarkeit der Federhärte über den Luftdruck aus und lassen sich per Spezial-Luftpumpe z. B. für verschiedene Fahrergewichte einstellen. Stahl- oder Titanfedern müssen zur Veränderung der Federhärte gewechselt werden.
Zugstufendämpfung (engl. „rebound“): Beschreibt das Maß, in dem die Ausfederbewegung des Federelementes (Belastung auf Zug) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Ausfederbewegung.
Druckstufendämpfung (engl. „compression“): Beschreibt das Maß, in dem die Einfederbewegung des Federelements (Belastung auf Druck) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Einfederbewegung.
Klicks: Die Einstellrädchen für Zug- und Druckstufe der Federelemente sind gerastert. Eine Drehung des Einstellers zur nächsten Raststufe verursacht ein deutlich vernehmbares Klick-Geräusch. Deshalb hat sich eingebürgert, von einer Veränderung um eine Raststufe als „ein Klick“ zu sprechen.

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2. Mountainbike Fahrwerk richtig einstellen – aber wie?

Schritt 1: Regelkreisprinzip
Alle hier genannten Startwerte und Faustregeln sind der Versuch, etwas zu verallgemeinern, was eigentlich nicht verallgemeinerbar ist. Zu verschieden sind persönliche Vorlieben, Streckenbeschaffenheiten oder Kinematiken (konstruktive Gegebenheiten wie die Anlenkung der Federung in unterschiedlichen Rahmen), um das eine allein seligmachende Setup zu finden. Ziel ist lediglich ein Start-Setup, das gut genug funktioniert, um sich von dort aus ggf. an das je nach Bedingungen und Vorlieben optimale Setup heranzutasten. Zum Ausprobieren und Verbessern einer Ausgangseinstellung empfiehlt es sich, auf einem wohlbekannten Trail/Wegabschnitt eine Probefahrt zu machen. Dieser sollte den Fahrer technisch nicht überfordern, denn je mehr Konzentration für die schlichte Bewältigung der Fahrsituation aufgebracht werden muss, desto weniger Konzentration bleibt übrig, um die Funktion der Federelemente zu bewerten. Nimmt man Veränderungen an der Basiseinstellung vor, sollte man immer nur jeweils einen Parameter ändern, erklärt Vincent Stoyhe vom MTB-Experten Nicolai: „Ändert man mehrere Parameter gleichzeitig, kann man möglicherweise Ursache und Wirkung eines veränderten Fahrverhaltens keinem der Parameter eindeutig zuordnen.“ Zudem sollte man sich über kleinschrittige Veränderungen langsam an das gewünschte Ergebnis herantasten, etwa indem man die Zugstufendämpfung schrittweise um je zwei Klicks erhöht, bis sich das Fahrwerk zu „langsam“ anfühlt und dann ggf. in die Gegenrichtung feinjustiert.

Schritt 2: Federhärte und Negativfederweg einstellen
Zunächst wird die Federhärte auf das Fahrergewicht angepasst. Bei den seltenen Stahl- und Titanfedern in Gabel oder Dämpfer gibt es in der Regel verschiedene Federn als Zubehör, die jeweils bestimmte Gewichtsbereiche abdecken, z. B. von 70 bis 90 Kilogramm Fahrergewicht. Austausch oder Umbau sollte in diesem Fall der Fachhändler übernehmen. Wesentlich verbreiteter sind Luftfederelemente. Hier kann in einem weiten Bereich die Federhärte über den Luftdruck eingestellt werden. Dafür wird eine spezielle Dämpferpumpe benötigt, betont Carsten Wollenhaupt vom Komponentenhersteller Sram, dem der Federungsspezialist Rock Shox angehört: „Typische Standpumpen arbeiten in einem geringeren Druckbereich. Ihre Manometer sind außerdem zu ungenau und ihr Kammervolumen zu groß, um die benötigten kleinschrittigen Anpassungen vorzunehmen.“

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Der benötigte Luftdruck wird über den gewünschten Negativfederweg eingestellt. Als Faustregel sollte man zwischen 20 und 30 Prozent Negativfederweg wählen. Je mehr Federweg zur Verfügung steht und je mehr Komfort der Fahrer wünscht, desto größer der zu wählende Sag. Diese Faustregel gilt sowohl für Vorder- als auch für Hinterradfederung. Einige Hersteller geben auf ihren Federelementen Luftdruckempfehlungen gestaffelt nach Fahrergewicht an. Das erleichtert es immens, einen tauglichen Ausgangswert zu finden. Ist dies nicht der Fall, hilft der Blick in die Bedienungsanleitung. Dort sind Minimal- und Maximalwerte für den Luftdruck angegeben, an denen man sich grob orientieren kann.

Ist ein Ausgangswert für den Luftdruck eingestellt, schiebt man die O-Ringe auf den Standrohren bzw. dem Kolben auf den minimal möglichen Federweg und nimmt die Grundposition auf dem Rad ein (mit leicht gebeugten Armen und Beinen zentral über dem Tretlager stehend). Eine zweite Person, die das Rad dabei stabilisiert, ist hilfreich. Alternativ kann man sich leicht mit dem Ellenbogen etwa an einer Wand abstützen. Nun steigt man vorsichtig ab, ohne auf dem Rad zu wippen. Der O-Ring hat sich beim Einfedern so weit verschoben, wie der Federweg durch Aufsitzen ausgenutzt wurde. Dann misst man, wie viele Zentimeter Federweg in der Grundposition genutzt wurden und setzt das ins Verhältnis zum maximal zur Verfügung stehenden Federweg. Auf die Gleitflächen gedruckte Skalen erleichtern etwa bei Rock Shox das Bemessen des Negativfederwegs. Ansonsten hilft ein Zollstock. Stellt man eine Federgabel mit 120 Millimeter Federweg ein und will einen Sag von 25 Prozent erzielen, sollte sich der O-Ring am Standrohr durch die oben beschriebene Prozedur um 30 Millimeter verschoben haben.

„Bei der Einstellung einer Hinterbaufederung gilt es zu beachten, dass diese anders als eine Federgabel durch ihre Anlenkung übersetzt“, gibt Vincent Stoyhe zu bedenken. Ein Beispiel: Ein Hersteller gibt 120 Millimeter Federweg am Hinterbau an. Der Kolben (der bewegliche Teil) des Dämpfers/Federbeins führt dazu einen maximalen Hub von 57 Millimetern aus. Der Hinterbau ist in diesem Fall um den Faktor 2,1 übersetzt. Stellt man nun den Sag auf die oben beschriebene Weise ein, setzt man den durch die Verschiebung des O-Rings angezeigten genutzten Weg ins Verhältnis zum maximalen Kolbenhub des Dämpfers/Federbeins, nicht zum angegebenen Federweg des Hinterbaus. Den maximalen Kolbenhub findet man entweder aufgedruckt oder ermittelt ihn durch Messen der Kolbenlänge im unbelasteten Zustand. Will man im genannten Beispiel wiederum einen Sag von 25 Prozent einstellen, sollte sich durch die bekannte Prozedur der O-Ring am Dämpfer/Federbein also um ca. 14,5 Millimeter verschieben (25 Prozent von 57 Millimetern Dämpferhub).
Nutzt man in der beschriebenen Position jeweils weniger als den gewünschten Negativfederweg, reduziert man den Luftdruck im Federelement. Nutzt man umgekehrt mehr, erhöht man ihn.

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Schritt 3: Zugstufendämpfung
Stimmt der Negativfederweg, stellt man im zweiten Schritt die Zugstufendämpfung ein. Dazu dreht man das Einstellrad für Rebound/Zugstufe Klick für Klick in die gewünschte Richtung. Die Bedienungsanleitung des Federelements verrät, wo sich das Einstellrad am Federelement findet. Die Dämpfung wird von der offenen, sprich ungedämpften Position aus gemessen und eingestellt. Das Einstellrad ist mit „+“ und „-“ beschriftet, wobei „+“ mehr Dämpfung, also eine langsamere Ausfedergeschwindigkeit bezeichnet. Rock Shox ergänzt diese Angabe um zwei eindeutige Piktogramme. Der Hase steht für schnelles Ausfedern/weniger Dämpfung, die Schildkröte für langsames Ausfedern/mehr Dämpfung.

Bei einem vollgefederten MTB (Fully) beginnt man am besten mit der Einstellung der Federgabel. Bei einem ausschließlich frontgefederten MTB (Hardtail) erübrigt sich diese Wahl natürlich. Zunächst sollte man die Dämpfung ganz öffnen, indem man das Einstellrad vollständig zu „-“/Hase dreht. Nun federt man die Gabel ein, indem man sich neben den Lenker stellt und die Gabel durch Drücken mit dem gesamten Oberkörper so weit wie möglich komprimiert. „Es kann hilfreich sein, dazu die Bremsen zu ziehen, da einem das Rad dann nicht wegrollen kann“, erläutert Heiko Böhle vom Radhersteller Felt. Nun lässt man ruckartig den Lenker los und beugt sich zurück. Die Gabel federt schlagartig und ungedämpft aus, wobei das Vorderrad in der Regel den Bodenkontakt verliert. Diesem Effekt gilt es nun zu begegnen, indem man Schritt für Schritt die Dämpfung so weit erhöht (Dreh in Richtung „+“/Schildkröte), bis das Vorderrad gerade eben nicht mehr abhebt. Nun ist eine taugliche Basiseinstellung erreicht.

Die richtige Abstimmung des Hinterbaus ist komplizierter. Früher gab man gern die Empfehlung, die Dämpfung so einzustellen, dass nach dem Überfahren eines Bordsteins der Hinterbau nur einmal „nachwippt“. Das ist allerdings schwierig zu bemessen und eine sehr pauschale Einstellung. Besser kann es sein, wieder ausgehend von einer komplett offenen Dämpfung („-“/Hase) diese Klick für Klick so weit zu erhöhen („+“/Schildkröte), bis sich die Ausfederbewegung der des Vorderrads vergleichbar anfühlt. Als Basiseinstellung sollte man einen mittleren Zustand anstreben, in dem der Hinterbau weder ruckartig ausfedert noch die Ausfederbewegung des Dämpfers spürbar langsam und zäh ist. Dazu komprimiert man wieder das Federelement durch Druck auf den Sattel oder das Oberrohr und lässt dann ruckartig los.

Aufgrund des komplexen Wechselverhältnisses zwischen Hinterbaukinematik und Dämpfer ist eine Faustregel in Klicks schlicht nicht zu geben. Dämpfer X kann in einem bestimmten Hinterbau mit drei Klicks Dämpfung genauso schnell oder langsam ausfedern wie Dämpfer Y im selben Hinterbau mit 15 Klicks. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Hinterbau nicht nennenswert schneller ausfedert als die Federgabel. Beim Überrollen von Hindernissen wie z. B. Stufen kann dies sonst ein sehr frontlastiges Fahrverhalten bis hin zu Überschlaggefühlen verursachen. „Um das zu erproben, rollt man idealerweise eine kleine Proberunde mit dem Rad und komprimiert und entlastet während der Fahrt ruckartig Gabel und Dämpfer, um die Ausfederbewegung zu beobachten“, rät Böhle.

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Schritt 4: Druckstufendämpfung
Hochwertige Federelemente besitzen neben den oben beschriebenen Optionen eine externe Einstellmöglichkeit der Druckstufendämpfung. Oft ist diese als sogenannte Plattformdämpfung in drei Stufen einstellbar. In diesem Falle ist die Druckstufendämpfung ein Parameter, den man durchaus während der Fahrt verändern kann: offen/aktiv für den technischen Trail, halboffen/leicht gedämpft für die Auffahrt auf Schotter, geschlossen/Lockout im Wiegetritt. Je stärker man die Druckstufendämpfung erhöht, desto langsamer federt das Federelement ein, sowohl bei Druck von oben (etwa im Wiegetritt), wie auch bei Schlägen vom Untergrund. „Deshalb sollte man eine eventuell geschlossene Druckstufe wieder öffnen, wenn man von Schotter oder Asphalt ins Gelände abbiegt“, mahnt Nicolai-Mann Stoyhe.
Ist die Druckstufe nicht dreistufig, sondern klassisch über viele Klicks verstellbar oder liegt eine Kombination beider Technologien vor, sucht man wie bei Zugstufe und Federhärte zunächst eine Basiseinstellung. Anders als die eben genannten, stellt die richtige Einstellung der Druckstufe aber bereits ein höheres Level dar und setzt eine gewisse Erfahrung dabei voraus, die Bewegungen der Federelemente während der Fahrt wahrzunehmen und auf die eigenen Vorlieben anzupassen.

Bevor man eine Grundeinstellung sucht, sollte man sich kurz überlegen, was man von der Federung möchte. Sucht man maximalen Komfort, sollte man den geschmeidigen Einfedervorgang z. B. nicht dadurch bremsen, dass man die Druckstufendämpfung erhöht. Ist man umgekehrt ein Fahrer, der aktiv mit dem Oberkörper oder aus den Beinen heraus fährt oder oft in den Wiegetritt geht, kann es sinnvoll sein, nicht die Federhärte, sondern die Druckstufendämpfung zu erhöhen. Das verhindert nämlich ein Wegtauchen der Gabel bei Krafteinwirkung durch den Fahrer, ohne die Funktion der Federung durch „totpumpen“, das heißt zu viel Druck, zu behindern. Ist Ersteres der Fall, kann man die Druckstufe getrost offen lassen und justiert erst dann nach, wenn man während der Fahrt den Eindruck hat, die Federung würde zu stark wippen oder zu sehr auf Fahrer-Input reagieren. Trifft das Zweite zu, sollte man als Ausgangseinstellung eine moderat geschlossene Druckstufe wählen, z. B. fünf von 15 Klicks. „Bei der Trockenübung im Stand sollte das Federelement immer noch geschmeidig einfedern“, so Christian Malik, Produktmanager bei Haibike.

Eine Besonderheit ist die Trennung der Druckstufendämpfung in High- und Low-Speed-Compression, wie sie bei Oberklasse-Federelementen vorkommt. Die Low-Speed-Dämpfung beeinflusst die Einfedergeschwindigkeit bei langsamer Krafteinwirkung wie etwa Druck vom Fahrer, während die High-Speed-Dämpfung die Einfedergeschwindigkeit bei schneller Krafteinwirkung wie etwa Bremswellen oder Wurzelteppichen reguliert. Diese letzte Einstellmöglichkeit verweigert sich jeder Faustregel und sollte individuell je nach Streckenbeschaffenheit und Bedürfnissen des Fahrers feinjustiert werden (s. FAQ).

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Schritt 5: Luftkammer-Spacer
Eine weitere Experteneinstellung besteht in der Verkleinerung des Luftvolumens in der Federseite des Federelements durch den Einbau sogenannter „Volume-Spacer“, wie etwa der „Bottomless Tokens“ für Rock-Shox-Gabeln. „Der Einbau ist mit wenigen Handgriffen in Federgabel oder Dämpfer zu erledigen“, weiß Malik.
Eine Verkleinerung des Luftvolumens im Federelement führt zu einer progressiveren Kennlinie. Das heißt, das Verhältnis von Krafteinwirkung zu freigegebenem Federweg steigt im Verlauf der Einfederbewegung nicht mehr linear, sondern progressiv an. Je mehr Federweg man also nutzt, desto größer wird der Widerstand dagegen, noch mehr Federweg zu nutzen. Das ist etwa als Durchschlagreserve bei großen Sprüngen sinnvoll. Die ersten 80 Prozent des Federwegs würden beispielsweise normal und leichtgängig nutzbar sein, während der Gegendruck aus der Federung für die letzten 20 Prozent enorm steigen würde – als Notfallreserve und Durchschlagschutz. Ein erhöhter Luftdruck und damit eine größere Federhärte hätten hier nicht denselben Effekt, da diese Maßnahme eine Verschlechterung des Einfederverhaltens auch auf den ersten 80 Prozent des Federwegs bedeuten würde. Auch die Veränderung der (Low-Speed-)Compression hätte nicht denselben Effekt, da diese die Kennlinie zu Beginn des Federwegs beeinflusst und nicht an dessen Ende.

Schritt 6: Aufschreiben
Hat man nun seine Basiseinstellung gefunden, ist es unbedingt ratsam, diese als Ausgangspunkt für weitere Experimente und zur Sicherheit gegen unbeabsichtigte Veränderungen zu notieren und aufzubewahren (etwa gemeinsam mit der Bedienungsanleitung).

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3. FAQ Federgabel und Dämpfer einstellen

Problem: Das Rad fühlt sich nervös an. Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verstärkt sich der Effekt.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound langsamer drehen (mehr Dämpfung).

Problem: Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verhärtet das Fahrwerk oder stellt nicht den gleichen Federweg wie zu Beginn der Passage bereit.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound schneller drehen (weniger Dämpfung).

Problem: Die Federgabel taucht beim Bremsen oder in Kurven stark weg bzw. nutzt sehr viel Federweg, ohne dass nennenswerte Hindernisse überrollt werden. Das Fahrwerk „wippt“ stark und fühlt sich sehr schwammig an.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu hoch (über 30 Prozent), muss der Luftdruck erhöht werden. Stimmt der Negativfederweg, (Low-Speed-)Compression erhöhen (mehr Dämpfung).

Problem: Das Fahrwerk ist unsensibel, nimmt Schläge nicht auf, leitet Vibrationen weiter.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu niedrig (unter 20 Prozent), Luftdruck vermindern. Stimmt der Negativfederweg, sollte die (Low-Speed-)Compression vermindert werden (weniger Dämpfung).

Problem: Beim Überfahren/-springen von Stufen lande ich immer zuerst auf dem Vorderrad.
Lösungsansatz: Zugstufe der Gabel überprüfen, ggf. schneller ausfedern lassen (weniger Dämpfung). Stimmt die Zugstufeneinstellung der Gabel, Zugstufendämpfung im Hinterbau erhöhen.

Text: pd-f/ab

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Radfernwege-Guru Thorsten Brönner: Zwei neue Bücher für Radwander-Fans

Buchvorstellung: Im Bereich Tourenradfahren führt kein Weg an Thorsten Brönner vorbei! Der im Jahr 1976 in Lohr am Main geborene freie Autor und Fotograf hat in den vergangenen 25 Jahren knackige 270.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Herausgekommen sind dabei 18 Bücher und über 100 Artikel für Magazine. Die beiden neuesten Werke des in München lebenden Schriftstellers „Flussradwege abseits des Trubels“ und „Österreichs schönste Radfernwege“ wollen wir euch hier vorstellen.

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Flussradwege abseits des Trubels – Bruckmann Verlag

Im Bruckmann Verlag hat der Radfernwege-Guru Thorsten Brönner bereits mehrere Bücher veröffentlicht, darunter auch „Deutschlands schönste Radfernwege“ und „Deutschlands schönste Flussradwege“. Sein neues Werk „Flussradwege abseits des Trubels“ ist eine Sammlung vergessener Flussradwege in Deutschland, die abseits der Massen Entspannung und Ruhe versprechen. Vorgestellt werden 30 Radtouren vom Norddeutschen Tiefland bis in den äußersten Süden. Schätze wie der Inn-Radweg und der Fünf-Flüsse-Radweg fehlen natürlich ebenso wenig wie der Ilmtal-Radwanderweg, Hunte-Radweg und RurUfer-Radweg. Jede Tour wird detailliert beschrieben, eine Toureninfo-Box gewährt einen kompakten Überblick mit wichtigen Streckendaten und Übersichtskarte. Die vielen eindrucksvollen Fotos in dem hochwertigen, großformatigen Hardcover-Buch verleiten zum Träumen und geben einen schönen Vorgeschmack dessen, was den Radwanderer vor Ort erwartet. So macht die Planung der nächsten Tour Spaß!

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Aller-Radweg
  • Alte-Salzstraße
  • Ammer-Amper-Radweg
  • Deutsche Fährstraße mit Oste-Radweg
  • Drei-Flüsse-Tour
  • Eder-Radweg
  • Elster-Radweg
  • Fulda-Radweg
  • Fünf-Flüsse-Radweg
  • Glan-Blies-Radweg
  • Hase-Ems-Tour
  • Havel-Radweg
  • Hunte-Radweg
  • Iller-Radweg
  • Ilmtal-Radwanderweg
  • Inn-Radweg
  • Kocher-Jagst-Radweg
  • Kunstwegen-Vechtetalroute
  • Naabtal-Radweg
  • Nagoldtalradweg und Enztal-Radweg
  • Nahe-Radweg
  • Oder-Neiße-Radweg
  • Radweg Liebliches Taubertal
  • Römer-Lippe-Route
  • RurUfer-Radweg
  • Schwarze-Elster-Radweg
  • Unstrut-Radweg
  • Vom Main zur Rhön
  • Werratal-Radweg
  • Wümme-Radweg

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  • Flussradwege abseits des Trubels
  • Thorsten Brönner
  • 168 Seiten, Hardcover
  • ISBN 978-3-7654-5719-7
  • Preis 29,99 Euro
  • Bruckmann Verlag (www.bruckmann.de)

Österreichs schönste Radfernwege – Styria Regional

Österreich ist ein wahres Radlerparadies! Schroffe Gipfel, grüne Berglandschaften, Wasserläufe und unzählige Badeseen, dazu gesellen sich noch eine beispielhafte Gastfreundschaft und kulinarische Hochgenüsse. Nicht umsonst ist Österreich eines der beliebtesten Reiseländer! Thorsten Brönner stellt in seinem Buch „Österreichs schönste Radfernwege“ 20 traumhafte Touren vor, die die bunte Vielfalt Österreichs auf beeindruckende Art und Weise demonstrieren. Die Radtouren erstrecken sich über die gesamte Republik und sind teilweise, wie beispielsweise der Innradweg oder der Alpe-Adria-Radweg, grenzüberschreitend. Jede Tour wird vom Autor, der in allen Bundesländern Österreichs unterwegs war, genau beschrieben und mit vielen Fotos vorgestellt. Auf einer Doppelseite findet der Leser zusätzlich die wichtigsten Fakten zur Tour, eine Übersichtskarte sowie ein Höhenprofil. Eine sehr wertvolle und lesenswerte Hilfe beim Planen des nächsten Radwander-Urlaubes im schönen Österreich.

Die Touren im Überblick (alphabetisch):

  • Alpe Adria Radweg
  • DonauRadweg
  • Drauradweg
  • Ennsradweg
  • EuroVelo 9
  • GlocknerRadweg und Nockalmstraße
  • Großglockner Hochalpenstraße
  • InnRadweg – MozartRadweg – TauernRadweg & Tauernradwegrunde
  • Jubiläumsradweg
  • KampThayaMarch Radweg
  • Mostviertel (Ybbstalradweg & Traisentalradweg)
  • Mühlviertelradweg
  • Murradweg
  • NeusiedlerseeRadweg
  • Raabtalradweg & Feistritztalradweg
  • Radwege in Vorarlberg
  • RömerRadweg
  • Salzkammergut Radweg
  • Steiermark Radtour
  • Weinland

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  • Österreichs schönste Radfernwege
  • Thorsten Brönner
  • 224 Seiten, Broschur
  • ISBN 978-3-7012-0211-9
  • Preis 22,90 Euro
  • Styria Regional (www.styriabooks.at)