Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

Produktdetails

 

Schwalbe Nobby Nic 26×2.25 Evolution Line – Der Allround Reifen im Test

Test: Bei Produkten, die als Allrounder bezeichnet werden, schwingt oftmals ein leicht negativer Unterton mit. Ein Allrounder, so denken viele, deckt zwar einen breiten Einsatzbereich ab, bietet aber keinen nennenswerten Stärken. Mit dem seit Jahren beliebten Schwalbe Nobby Nic Evolution Line (HS411) haben wir uns bewusst für einen Reifen entschieden, der in unserem Test einen besonders breiten Bereich beim Mountainbiken abdecken sollte.

Der Reifen lag uns in der Ausführung SnakeSkin, TL-Ready und PSC (Pace Star Compound) mit der Dimension 26×2.25 vor. Vor der Montage führte der Weg des Reifens erstmal zur Waage. Das Gewicht des Faltreifens betrug bei unserer Messung etwa 596 Gramm und war somit nur unwesentlich schwerer als vom Werk angegeben. Bei der Montage muss lediglich auf die Laufrichtung geachtet werden, die Verwendung des Reifens ist unabhängig vom Einsatz als Vorderrad- bzw. Hinterradreifen. Die unkomplizierte Montage wird durch den guten Sitz des Schwalbe Reifens komplettiert.

Die ersten Eindrücke vom Nobby Nic haben wir auf Asphalt gesammelt. Der Reifen rollt ziemlich geräuscharm und leichtfüßig. Trotz des offenen Profils mit dem relativ großen Stollenabstand ribbelt der Reifen beim Fahren nicht. In den Kurven lässt sich das Bike sauber abkippen und am Kurvenausgang wieder aufrichten. Überzeugend ist auch der Grip in den Kurven, ein schwammiges Fahrgefühl kann dem Schwalbe definitiv nicht vorgeworfen werden! Eine überzeugende Vorstellung, die sich abseits der Straße fortsetzt.

Der Reifen bietet eine gute Dämpfung und überzeugt mit seinem Grip genauso wie mit seinem Bremsverhalten. Auf den gutmütig agierenden Reifen ist beim Downhill ebenso Verlass wie beim Uphill. Der Nobby Nic besticht mit einem guten Vortrieb selbst auf geröllartigem Untergrund. Erstaunlich ist, dass der Reifen sogar bei Nässe eine gute Performance bietet. Das offene Profil des Reifens sorgt für eine gute Selbstreinigung und die Stollen beißen sich energisch im Untergrund fest. Selbst nasse Wurzeln können geschmeidig gemeistert werden. Die Pannenanfälligkeit des Nobby Nic Reifens ist sehr gering, nur einmal mussten wir wegen eines Snakebites zum Flickzeug greifen. Ebenfalls überzeugend: Der geringe Verschleiß!

Fazit:

Der Allrounder macht an einem XC Bike ebenso eine gute Figur wie an einem AM Bike! Der Reifen ist zwar kein Spezialist in einem speziellen Bereich, überzeugt aber mit seiner starken Gesamtperformance! Ein sehr guter Allrounder, bei dem ein negativer Unterton fehl am Platz wäre! Ein Top Reifen für die Tour und den ambitionierten Einsatz im Gelände!

Rose Psycho Path 2 – Test – Grenzüberschreitung!

Die Bezeichnung ist natürlich großes Kino: Psycho Path! Obwohl die Wörter getrennt geschrieben werden, ist doch eine leichte (und wie wir vermuten gewollte) Zweideutigkeit nicht von der Hand zu weisen. Irritierend wie die Bezeichnung, gestaltet sich auch der Eindruck von dem Bike während des Tests. Dabei war vorab war doch eigentlich alles klar! In der Rubrik „Cross Country / Race“ geführt, werden durch die Einstufung ganz klare Grenzen aufgezeigt! Grenzen, die während des Tests allerdings immer mehr verschwammen!

Für den Test lag uns das aktuelle Rose Psycho Path 2 vor. Die Serie „Psycho Path“ umfasst drei Bikes, wobei das Psycho Path 2 in der goldenen Mitte angesiedelt ist. Das Bike ist für 1849 Euro in drei Größen erhältlich und drückt in der Größe S mit 9,8 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale! Die Standardausstattung des Bikes kann sich sehen lassen, eine individuellere Ausstattung ist bei Rose mit dem Bike Konfigurator ohne Probleme möglich. Wir haben angesichts der guten Standardausstattung jedoch auf Änderungen verzichtet.

Um den Carbon Rahmen tummeln sich hochwertige Komponenten, die zu Weihnachten auf so manchem Wunschzettel stehen: Rock Shox Reba RLT Solo Air Federgabel mit 100 mm Federweg, Formula RX Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheibe vorne und 160 mm Bremsscheibe hinten, DT Swiss X 1600 Spline 26″ Laufräder, Shimano XT Schaltwerk und Umwerfer, Shimano XT Tretlager, Schwalbe Thunder Burt Evo 26×2.1 Bereifung sowie Easton Parts, um nur einen kleinen Überblick zu gewinnen!

Dem Namen entsprechend haben wir das Psycho Path über unsere Psycho Trails in der Eifel gejagt. Hier findet sich alles, was das Mountainbiken so liebenswert macht: Wurzeln, Steine, technische Trails, kernige Uphills und höllenschnelle Abfahrten. Desweiteren haben wir mit dem Rose Bike noch etliche Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. So unterschiedlich auch die Gegebenheiten waren, wir müssen zugeben, dass wir mit dem Psycho Path in allen Bereichen einen Höllenspaß hatten!

Die entspannte Sitzposition ermöglicht nicht nur angenehmes Touren, sondern bietet auch ein gutes Fahrgefühl. Der breite Lenker und der kurze Vorbau sind eher untypisch für den Bereich XC, bescheren dem Bike aber eine unglaubliche Fahrkontrolle. Das Bike reagiert sehr direkt auf jede Lenkbewegung und lässt sich zielsicher wendig um die Ecken lenken. Die Spritzigkeit des Bikes zeigt sich auch beim Sprint. Ohne Übertreibung darf wirklich behauptet werden, dass das Rose „abgeht wie ein Zäpfchen“!

Die Schaltung arbeitet einwandfrei und trägt ihren Teil dazu bei, dass das Bike in allen Fahrsituationen perfekten Vortrieb bietet. Sehr angetan sind wir auch von den Abfahrtsqualitäten des Rose Bikes. Mit Höchsttempo ins Tal rasen bereitet mit dem sehr ruhig liegenden Bike höchsten Fahrspaß, selbst auf ruppigen Abfahrtspisten weiß das Psycho Path zu begeistern. Das Bike lässt sich schön in die Kurven dirigieren und fantastisch wieder heraus beschleunigen. Fast könnte man meinen, auf einem Dual Bike unterwegs zu sein!

Der Schwalbe Thunder Burt rollt zwar verdammt gut, aber im Fun Bereich und für mehr Reserven würden wir eher den Nobby aus gleichem Hause vorziehen. Wie bei allen Rose Bikes besticht auch das Psycho Path mit einer sehr guten Verarbeitung sowie innenverlegten Zügen. Unser Fazit: Das Rose Psycho Path 2 ist ein richtig geiles Bike, welches Agilität und Wendigkeit auf höchstem Niveau bietet. Das Bike von Rose begeistert mit mächtig viel Fahrspaß, definitiv weit über den Bereich XC hinaus! Grenzüberschreitung garantiert!

Mehr Infos unter www.roseversand.de

iXS Modest Denim Pants – Coole Five Pocket Jeans für Biker – Test

Nicht jedes Bekleidungsstück zum Biken kann für sich in Anspruch nehmen auch abseits des Bikens wirklich cool zu sein. Die iXS Modest Denim Pants macht nicht nur beim Biken eine gute Figur, sondern auch in der Schule oder abends im Pub. Die Hose wirkt auf den ersten Blick wie eine normale Jeans, nur viel cooler!

Die Jeans speziell für Biker weist eine exzellente Verarbeitung auf. Der hochwertige Jeansstoff besteht aus einem Materialmix aus 70% Baumwolle, 28% Polyester und 2% Elasthan. Diese feine Materialmischung bewirkt ein leichtes Stretchen der Hose. Die Hose ist nicht nur saubequem, sondern bietet auch eine perfekte Passform und viel Bewegungsfreiheit zum Abrocken – auf dem Bike wie auch auf einem Konzert! Für die nötige Sicherheit ist die Hose mehrfach vernäht. Neben der feinen Optik überzeugt die Jeans somit auch durch Stabilität.

Bei der iXS Modest Denim Pants handelt es sich vom Aufbau um eine typische Five Pocket Jeans. Platz für Kleinkram bieten somit zwei Eingrifftaschen, zwei Gesäßtaschen und die sogenannte Uhrentasche (Coin Pocket). Der gerade Schnitt der Hose (Modern Straight Leg Fit) sorgt dafür, dass sich die Hose nicht in der Kette oder sonst wo verheddert, wo sie nicht hingehört. Die Hose fällt von der Größe normal aus und wird in den üblichen Jeansgrößen angeboten. Die Nieten und die Knöpfe der Knopfleiste zeigen einen Teil des iXS Logos. Sehr gut gefällt uns auch der sehr dezente und kaum auffallende iXS Aufdruck oberhalb der rechten Gesäßtasche. Für das Tragen eines Gürtels bietet die Hose selbstverständlich Gurtschlaufen. Die Hose ist in schwarz und pornösem grau erhältlich! Der Preis deckt sich mit einer herkömmlichen Jeans, das gute Stück kostet 79,95 Euro und ist definitiv jeden Cent wert!

iXS Trail RS – Test Enduro-Helm Schleyer Collection

Richie Schley hat wie kaum ein anderer Rider das Biken, so wie wir es heute lieben, maßgeblich mit beeinflusst. Die Legende des Freeridens, abgelichtet auf unzähligen Titelseiten von Fachzeitschriften, trägt auch heute noch entscheidend zur Entwicklung des Bikens bei. In Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bekleidungsspezialisten iXS wurde der iXS Trail RS Helm entwickelt, der sich an die breite Masse der Enduro-Rider richtet.

Die teilweise technisch sehr anspruchsvollen Trails erfordern einen erhöhten Schutz, dem der iXS Trail RS gerecht werden möchte. Besonders im hinteren Kopfbereich ist der Helm sehr tief geschnitten und bietet dadurch bedeutend mehr Schutz als ein herkömmlicher MTB Helm.

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Der optisch sehr ansprechende und im Inmolding-Verfahren hergestellte Helm begeistert mit seiner matten schnörkellosen Schlichtheit, die sehr dezente farbliche Absetzung des iXS Trail RS bietet einen feinen Kontrast! In der Größe M/L bringt der iXS Trail RS etwa 330 Gramm auf die Waage und bleibt damit sogar unter dem von iXS angegebenen Gewicht von 350 Gramm +-. Ein weiches Kinnpolster gehört ebenso zur Ausstattung des Helms wie der Reflektor am Hinterkopf. Das Helmschild ist mit Schrauben montiert, bei einem Sturz mit frontal auftretenden Kräften kann das Helmschild durch einen Schlitz an der mittleren Schraube nach hinten klappen. Das Innenpolster ist mit Klett befestigt und lässt sich zum Reinigen leicht entnehmen.

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Die individuelle Anpassung des Helmes ist großes Kino! Mit dem Ergo-Fit Ultra System lässt sich die Kopfhöhe in drei Schritten einstellen und dazu noch zusätzlich mit dem Verstellrad der Kopfumfang. Der Helm kann somit perfekt den persönlichen Anforderungen entsprechend angepasst werden. Besonders bei Brillenträgern wirkt sich dieses System mit den vielen Einstellmöglichkeiten sehr positiv aus. Der Helm sitzt nach dem Anpassen wackelfrei und satt auf dem Schädel – so muss es sein! Sehr lobenswert und clever ist der Kantenschutz des Styropors. Wo bei anderen Helmen das blanke Styropor an den Kanten hervorsticht, ist diese empfindliche Kante beim iXS Trail RS mit einem Kunststoff-Kantenschutz versehen. Klasse!

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Die 22 sehr großen und gut verteilten Ventilationsöffnungen sorgen in Verbindung mit den Lüftungskanälen für eine äußerst gute Belüftung des Kopfes. Selbst bei langen steilen Uphills in der prallen Sonne wird für eine ausreichende Kühlung des Kopfes gesorgt. Was wir am iXS Trail RS Helm vermissen ist ein Insektengitter an den vorderen Ventilationsöffnungen. Der fehlende Insektenschutz ist in unseren Augen allerdings auch der einzige Kritikpunkt an dem ansonsten sehr überzeugenden Helm.

Der iXS Trail RS ist in zwei Größen und verschiedenen Farben erhältlich. Der Preis liegt bei 99,95 Euro.

Schwalbe Racing Ralph 26×2.25 EVO – Reifentest

Schon seit einigen Jahren gehört der Schwalbe Racing Ralph zu den etablierten Wettkampfreifen. Mit unserem Test wollen wir den derzeitigen Stand des Reifens ermitteln, der von Schwalbe immer weiter entwickelt und verfeinert wird. Dem Endkunden steht der Reifen mittlerweile in vielen Variationen zur Verfügung. Im Test hatten wir den Racing Ralph in der Ausführung 26×2.25, SnakeSkin, TL-Ready und PaceStar Compound, kurz PSC. Der Reifen bringt bei uns 546 Gramm auf die Waage und bleibt damit sogar knapp unter dem von Schwalbe angegebenen Gewicht. Der Faltreifen ist, wie man der Bezeichnung entnehmen kann, für den schlauchlosen Einsatz geeignet. Ungeachtet dessen sind wir den Reifen allerdings mit Schlauch gefahren!

Geliefert wird der Reifen mit der internen Bezeichnung HS425 gefaltet in einem kleinen und platzsparenden Karton. Die Montage des Reifens gestaltet sich ohne Probleme und auch der gute Sitz des Reifens auf der Felge kann überzeugen. Für den Test haben wir uns auf unsere heimischen Trails im deutschen Mittelgebirge gewagt und zusätzlich etliche Kilometer auf Asphalt runtergespult. Wie nicht anders zu erwarten war glänzt der Schwalbe Racing Ralph mit einem sehr guten Rollverhalten. Durch den niedrigen Rollwiderstand fährt sich der Racing Ralph sehr kraftsparend und bestätigt somit seine Beliebtheit im Bereich Crosscountry. Der Leisetreter fällt akustisch durch seine sehr leisen Laufgeräusche kaum auf, lediglich auf asphaltiertem Untergrund ist ein leichtes Surren zu vernehmen.

Bei steilen Uphills überzeugt der Reifen mit einer sehr guten Performance, selbst auf losem Untergrund bietet der Racing Ralph eine sehr gute Traktion. Der optisch eher unauffällige Reifen begeistert allerdings nicht nur mit seinem Vortrieb. Eine sehr gute Performance zeigt der Reifen auch beim Bremsen, starke Verzögerungen bringen den Racing Ralph nicht aus der Ruhe. Die Seitenstollen sorgen für den nötigen Grip in den Kurven und erlauben besonders auf trockenen bis feuchten Waldböden hohe Geschwindigkeiten. Erstaunlicherweise beißt der Reifen auch bei schlammigeren Untergründen und bei nassen Wurzeln noch recht kräftig zu, kann aber natürlich nicht mit einem Nobby Nic oder Hans Dampf aus dem gleichen Hause mithalten. Die Pannensicherheit des Reifens ist gut, wenngleich auch nicht perfekt.

Fazit:

Der Schwalbe Racing Ralph stellt sich uns in der von uns getesteten Ausführung als idealer Reifen für leichtes Gelände dar. Der Reifen rollt sehr gut, begeistert durch einen sehr guten Vortrieb und bietet zudem ausreichend Grip auf Trails.

Rose Granite Chief 1 27,5″ 2014 – Test – Wer ist der Chef auf dem Trail?

Test: Mit dem Granite Chief ist dem Versender Rose aus Bocholt vor einigen Jahren ein großer Wurf gelungen. Rose blieb aber trotz guter Kritiken nicht untätig! Das beliebte All-Mountainbike wird seit dem Erscheinen der ersten Generation ständig weiterentwickelt und verbessert. Waren die Veränderungen bis letztes Jahr meist sehr unscheinbar, hebt sich das Modell 2014 deutlich von den Vorgängern ab. Die 27,5 Zoll Laufräder sehen nicht nur relativ „big“ aus, sondern erforderten auch eine Anpassung des Rahmens wodurch ebenfalls die Charakteristik des Bikes geändert wurde. Doch der Reihe nach…

Normalerweise würden wir an dieser Stelle auf den Versand und die individuelle Konfiguration des Bikes eingehen. Wir können uns an dieser Stelle nur wiederholen: Der Versand erfolgte mal wieder sehr schnell und das Bike war sehr gut vormontiert. Seit Jahren kennen wir das von Rose nicht anders und hoffen, dass sich das auch nicht ändern wird! Aufgebaut ist das Rose Granite Chief 1 in der Serienkonfiguration mit einer Rock Shox Sektor Gold SoloAir mit 150 mm Federweg und einer 15 mm Steckachse. Die 145 Millimeter Federweg am Heck hält ein Rock Shox Monarch RT3 Dämpfer im Zaum.

Eine runde Sache sind im wahrsten Sinne des Wortes die DT Swiss M 1900 Spline Laufräder und die Gummis von Continental, die auf den Namen Mountain King II hören – wie gesagt alles in 27,5 Zoll. Wie es sich für ein All-Mountainbike gehört sind vorne drei Kettenblätter moniert, für die Gangwechsel zeichnet sich Shimano Deore verantwortlich. Das klappt, das funzt, super! Für die Zähmung des Chiefs bei jedem Speed sorgt die Formula C1 Bremse. Vorne sind 203 mm und hinten 180 mm Bremsscheiben verbaut. Der Race Face Ride Lenker mit einer Breite von 710 mm ist für den gedachten Bereich AM gut gewählt.

Für 1649 Euro bekommt der Biker somit ein gut geschnürtes Paket, was aber etwas auf die Waage drückt. Mit Pedale kommt das Bike an die 14 Kilogramm Marke, nicht wenig für ein AM! Das Rose Granite Chief 1 ist in den Größen S bis XL erhältlich, farblich bieten sich die beiden Variationen dark-grey/matt-black und anodized black. Natürlich verlaufen die Züge auch beim Modell 2014 innenliegend, was für eine aufgeräumte Optik sorgt. Das Rose Granite Chief weist gegenüber dem Vorgängermodell eine andere Geometrie und Kinematik auf. Der Hinterbau ist weniger progressiv, die Kennlinie linearer.

Auf dem Trail agiert das Fahrwerk des Chiefs sensibel und überzeugt beim Uphill ebenso wie auf der Abfahrt. Die gute Traktion sorgt für steten Vorwärtsdrang auch auf ruppigem und losem Untergrund. Durch das Gewicht des Bikes sollte der Rider allerdings keine Bestzeiten voraussetzen. Bergab bügelt das Granite Chief den Trail regelrecht platt, das Fahrwerk besticht mit feinstem Ansprechverhalten. Die Ingeneure haben ganze Arbeit geleistet, trotz der geringeren Progression neigt das Chief nicht zum Durchschlagen. Für Rider, die ein progressives Fahrwerk bevorzugen, ist das Chief allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

27,5 Zoll Laufräder bieten ein besseres Rollverhalten als 26 Zöller und ein agileres Lenkverhalten als die 29er. Diese Eigenschaften machen sich auch am Granite Chief bezahlt. Wendig und agil lässt sich das Granite Chief über kurvenreiche Trails jagen. In engen Kurven verlangt das Bike jedoch etwas Nachdruck. Hohes Tempo lässt das Bike samt Rider kalt. Der tiefe Schwerpunkt sorgt zudem für ein sicheres Fahrgefühl, die Kehrseite der Medaille ist jedoch die schnell aufsetzende Pedale, besonders in Hanglage. Die Gesamtperformance der Reifen ist gut, nur bei widrigen Bedingungen zeigen die Contis Schwächen.

Wer der Chef auf dem Trail ist hängt immer noch von einem selber ab, Rose gibt dem Rider mit dem Granite Chief allerdings ein gutes Werkzeug in die Hand. Der Allrounder begeistert mit guten Fahreigenschaften und bereitet mächtig viel Spaß auf dem Trail. Das Rose Granite Chief ist ein auf die breite Masse zugeschnittenes Bike, welches seine Stärken besonders bei Touren im anspruchvollen Terrain ausspielen kann. Die Standardkomponenten sind gut gewählt, können aber bei der Bestellung individuell angepasst werden. Für Racer und Enduro Biker bietet sich das etwas potentere Uncle Jimbo aus gleichem Hause an.

Mehr Infos unter www.roseversand.de

Rose Verdita Green 8 (2013) – Das AM-Ladybike im Test

Wie kontinuierlich bei Rose die Bikes weiterentwickelt werden, zeigt sich uns mit dem Rose Verdita Green 8 des Jahres 2013, welches wir gerade im Test hatten. Kaum haben wir den Test des Ladybikes abgeschlossen, steht schon das Rose Verdita Green 2014 in den Startlöchern. Dennoch wollen wir euch den Test der Verdita Green 8 von 2013 natürlich nicht vorenthalten.

Die Verdita Green Serie wendet sich an Bikerinnen, die ein AM Bike suchen, welches speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgelegt ist. Dazu zählt nicht einfach nur die Montage eines Lady-Sattels oder das Design des Bikes. Leider gibt es immer noch Hersteller, die hinter vorgehaltener Hand meinen, dass das reichen würde. Von entscheidender Bedeutung ist die Geometrie des Bikes. Dementsprechend kann auch nur eine Frau den Fahrtest der Verdita durchführen, um ein aussagekräftiges Urteil fällen zu können.

Bevor wir unsere Testfahrerin auf die Piste geschickt und über die Trails gejagt haben, mussten natürlich erst die Fakten zusammengetragen werden. Die von uns getestete Verdita Green 8 steht an der Spitze der Hierarchie der Verdita Green Serie. So verwundert es natürlich nicht, dass die Verdita Green 8 mit allerlei feinen Komponenten ausgestattet ist. Die Federgabel Fox 32 Talas CTD Remote FIT 150 mit 15 mm Steckachse und Kashima Beschichtung passt natürlich ebenso schön und gut ins Bild wie die spektakulär aussehenden Crank Brothers Iodine 3 Laufräder.

Der Fox Float CTD Dämpfer mit Kashima Beschichtung ist wie die Federgabel vom Lenker aus bedienbar. Auf eine Vario-Sattelstütze sollte kein All Mountain Bike heutzutage verzichten. Diese nützliche Komponente ist auch an der Verdita Green 8 verbaut. Genauer gesagt handelt es sich um die Kind Shock LEV mit 125 mm Travel, die ebenfalls vom Lenker aus bedienbar ist. Der Blick auf die vielen Leitungen und Züge am Lenker erinnert schon fast an ein Motorrad. Eine aufgeräumte Optik bietet die Verdita dank der durch den Rahmen verlaufenden Züge dennoch.

Erstaunlich ist, wie schnell unsere Testerin mit der Verdita klar kam. Die anspruchsvollen Trails in der Eifel, mit vielen Abfahrten und Steigungen, boten natürlich beste Testbedingungen. Wurzeln, Steine und das widrige Wetter steuerten ihren Teil dazu bei, dass die Bedingungen perfekt waren. Ein Terrain, wo die Verdita mit ihren 150 Millimeter Federweg ihre Stärken ausspielen und beweisen konnte. Bergauf überzeugt der Hinterbau ebenso wie bergab. Das Grinsen und die leuchtenden Augen unserer Testerin sprachen Bände.

Die Schwalbe Hans Dampf Reifen passen perfekt zur Verdita. Der Reifen ist voluminös, bietet mächtig Grip, Traktion und Bremsstabilität. Vorteile, die nicht mit einem hohen Rollwiderstand erkauft werden. Höchste Qualität und Funktion erwartet die Bikerin auch mit der SRAM X0 Schaltgruppe samt Tretlager. Die 30 Gänge sitzen auf Anhieb. Sehr gute Dosierbarkeit und mächtig Bremspower bietet die Scheibenbremse von Formula. Die Formula T1 sieht dabei noch richtig fesch aus und die180er Bremsscheiben zeigen sich ausreichend dimensioniert.

Anfänglich hatte die Sattelstütze das Problem, nach Betätigung nicht selbst nach oben zu fahren – am Anfang musste mit der Hand nachgeholfen werden. Der fi’zi:k Ariona Donna Sattel ist ein spezieller Damensattel, der auch lange Touren ermöglicht. Super ist die Verwendung von den ergonomischen Ergon GA1 Evo Lenkergriffen. Die Verdita wird ohne Pedale ausgeliefert. Ohne Pedale drückt die Verdita Green 8 in der Größe S mit 13,1 Kilogramm auf die Waage. Abschließendes Zitat unserer Testerin: „Die Optik ist grandios, irgendwie schlicht, aber bissig und autoritär. Es hat für mich eine gute ‚Passform‘ und ist handlich und wendig. Die Schaltung ist toll!“

Tipp! Durch den Modellwechsel sind jetzt lohnenswerte Schnäppchen möglich. Der größte und auffälligste Unterschied zum neuen Modell sind vor allem die an der 2014er Verdita verbauten 27,5 Zoll Laufräder. Unsere im Test befindliche Verdita rollte noch auf 26 Zoll Laufrädern.

Erhältliche Farben: rocky-grey/matt-black und anodized black
Größen: S, M und L
Preis: 2999 Euro (ehemaliger Preis: 3799 Euro)