SKS – Tools und Pumpen im Praxistest

Ohne Werkzeug geht heutzutage überhaupt nichts mehr! Schon direkt nach dem Kauf eines Bikes muss sich der stolze Käufer mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern beschäftigen. Wenn das Bike erstmal vernünftig rollt, sollte man sich bereits für unterwegs Gedanken machen. Pannen passieren meist schneller und unerwarteter als man denkt. Wir haben für euch von SKS das Minitool CT-WORX, die Suspensioneer Dämpferpumpe und die Handluftpumpe X-Alpin auf mehreren Touren abgecheckt.

Minitool: SKS CT-WORX

Wer eine Tour plant, egal ob es sich um eine anspruchsvolle Freeridetour oder einen Alpencross dreht, kommt an der Wahl von gutem und sinnvollen Werkzeug für unterwegs nicht vorbei. Das Werkzeug, welches benötigt werden könnte(!), füllt dann gerne schon mal eine kleine Werkzeugkiste. Aber wer schleppt auf einer Tour schon gerne eine Werkzeugkiste mit sich rum?! Findige Tüftler haben schon vor vielen Jahren Multifuntionswerkzeuge entwickelt, darunter auch Opas berühmter Knochenschlüssel. Dieser konnte zwar viel, aber eben auch nicht alles. Viele Jahre Entwicklung brachten die modernen Minitools hervor, darunter das CT-WORX von SKS. 20 Funktionen kompakt verstaut auf ein Maß von 94x40x35mm bei etwas über 220 Gramm sind schon bemerkenswert. Das CT-WORX bietet neben den herkömmlichen Werkzeugen aus Chrom-Vanadium-Stahl wie Innensechskant, Maul-/Ringschlüssel und Schraubendreher zusätzlich zwei Kunststoffreifenheber und einen Kettennieter. Im Neuzustand sind die Werkzeuge recht schwergängig, diese lockern sich aber bei öfterem Gebrauch. Ein Tool für alle Fälle und absolut empfehlenswert. Lediglich der Kettennieter aus Edelstahlguss glänzt nicht gerade durch Langlebigkeit. Preis: 19,99 Euro

Dämpferpumpe: SKS Suspensioneer

Immer mehr Bikes kommen mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern daher. Neben dem geringen Gewicht dieser Komponenten, spricht eine schnelle und unkomplizierte Anpassung an die eigenen Bedürfnisse für die luftunterstützen Dämpfer und Gabeln. Allerdings benötigt man dazu eine spezielle Dämpferpumpe. Die mit einem Präzisionsmanometer ausgestattete „Suspensioneer“ von SKS ist ein gutes Beispiel für diese Pumpengattung. Da die luftunterstützen Elemente zum Teil mit einem sehr hohen Luftdruck arbeiten, ist bei der Dämpferpumpe auf einen hohen Maximaldruck zu achten. Mit einem maximalen Druck von 25 bar ist die „Suspensioneer“ in diesem Segment ein Vorzeigemodell. Ein flexibler drehbarer Schlauchanschluss ist für die Dämpferpumpe ebenso wichtig wie ein gut ablesbares und sehr präzises Manometer. Ein Druckablassventil in der Pumpe sorgt zudem für eine optimale Feinabstimmung bei der Luftreduzierung. Auch hier punktet die SKS mit voller Punktzahl. Probleme hatten wir allerdings bei der SKS mit einem älteren Manitou SPV Dämpfer. Hier ließ sich der Aufsatz der SKS, bauartbedingt durch den Dämpfer, nicht weit genug auf das Ventil aufschrauben. Ein Adapter kann hier allerdings Abhilfe schaffen. Wichtig! Die maximal zulässigen Luftdruckwerte sind bei den Herstellern einzuholen und unbedingt zu beachten!
Preis: 29,99 Euro

Handluftpumpe: SKS X-Alpin

Unglaublich viele Pumpen tummeln sich auf dem Markt der Handluftpumpen. Gut die Hälfte dieser Pumpen haben den Namen Luftpumpe noch nicht einmal verdient. Wichtig ist neben den guten Pumpeigenschaften ein geringes Gewicht und die Montagemöglichkeit in Kombination mit dem Flaschenhalter. So stört die Pumpe nicht und ist immer parat. Zuverlässigkeit und gute Pumpeigenschaften kann man nicht genug betonen. Der Einsatz der Pumpen geschieht meist in Notsituationen. Wer sich in dieser Situation mit einer billigen Pumpe die Arme „weichpumpt“ oder gar den nötigen Luftdruck nicht aufbauen kann, wird sicherlich mehr als nur fluchen. Mit einem maximalen Druck von 6 bar und einem Gesamtgewicht von knapp 130 Gramm ist die SKS X-Alpin der perfekte Begleiter für Tour und Marathon. Die Bedienung von Auto-, Sclaverand- und Dunlopventil ist durch Umstecken des Ventilkopfes möglich, erfordert jedoch etwas Fingerspitzengefühl. Ein Nachteil der „kleinen“ Vertreter dieser Pumpenart. Ein Adapter kann aber die Friemelarbeit vermeiden und somit Abhilfe schaffen. Preis: 12,99 Euro

Mehr Infos unter www.sks-germany.de

UMF Freddy 1 Team – United Merida Freeriders – Test

Seien es Abfahrten vom knapp 3000 Meter hohen Gipfel des Dachsteinmassivs oder vom Tennengebirge in Österreich, Auftritte beim Vienna Air King oder beim Adidas Slopestyle, die „United Merida Freeriders“ lassen keine Gelegenheit aus, mächtig Kette zu geben. Unterstützt werden sie dabei mit UMF-Bikes. Merida will natürlich nicht nur das eigene Team mit Bikes versorgen, sondern auch auf dem Freeride-Markt ein ernstes Wörtchen mitreden. Mit dem UMF Freddy 1 hat Merida ein heißes Eisen im Feuer, welches auf dem stark umkämpften Markt der Freerider mitmischen soll.

Der erste flüchtige Blick auf das UMF Freddy zeigt eigentlich nichts sensationell Neues. Ein mit einer Wippe abgestützter Eingelenker stellt sicherlich zwar keine innovative Neuentwicklung dar, allerdings hat sich dieses Prinzip über viele Jahre bei anderen Firmen bestens bewährt. Aufsehenerregend ist dagegen der Bereich der unteren Dämpferaufnahme, ein Käfig zwischen Unterrohr, Sattelrohr und Tretlager. Auch die verbauten Rohre sind ein genaues Auge wert! Fast keines der verbauten Rohre ist rund! Das Bike wirkt auf den ersten Blick sehr kompakt und robust.

Bereits auf den ersten Metern auf der heimischen Abfahrtspiste bereitete das Freddy mächtig Spaß. Das UMF liegt sehr gut in der Hand und das Fahrwerk kann begeistern. Der Eingelenker spricht, trotz einer gewissen Straffheit, sensibel genug an und sorgt für ein sicheres Feeling auf dem Trail. Egal ob Wurzelpassagen oder verblockte Steinpassagen, das Zusammenspiel von Gabel und Hinterbau klappt beim UMF sehr gut. Lediglich bei schnellem Lastwechsel auf schnellen Kursen benötigt das Freddy etwas Körpereinsatz, weil sich hier eine leichte Trägheit bemerkbar macht.

Gaps und Kanten „schmatzt“ das Freddy geradezu weg. Selbst beim Jumpen und Dirten zeigte sich das Freddy erstaunlich spielfreudig und vermittelte in der Luft ein sehr gutes und sicheres Gefühl. Das UMF zeigt sich erstaunlich vorhersehbar und gutmütig. Eine Charakteristik, die zum Ausprobieren und Spielen einlädt. Trotz des Federwegs und des Gesamtgewichts von immerhin knapp 20 Kilogramm lässt sich das Freddy immer noch gut beschleunigen. Durch eine andere Dämpferanlenkung lässt sich der Federweg hinten von 17 cm auf 14 cm reduzieren.

Die Sitzposition auf dem Freddy ist sehr zentral. Das Sattelrohr ist relativ steil und ermöglicht trrotz des Federwegs und des auf der Abfahrt gut ansprechenden Hinterbaus ein gutes Pedalieren, sicherlich auch ein Verdienst des Fox DHX 4.0 Dämpfers mit Pro Pedal. Lobenswert ist die Verwendung von zwei Kettenblättern. Selbst Uphills und längere Touren sind mit dem UMF Freddy 1 Team erstaunlich gut zu bewältigen. Durch das durchgehende Sattelrohr ist das Fahren mit einer langen Sattelstütze möglich, allerdings vermissen wir schmerzlich einen Sattelrohrschnellspanner.

Imposant ist die verbaute Manitou Travis. Das 1point5 Steurerohr und die 180mm Federweg für eine Singlecrowngabel sind schon sehr beeindruckend. Die Manitou zeigt sich recht steif, arbeitet sehr unauffällig und bietet genug Reserven. Das Ansprechverhalten der Travis könnte unserer Meinung nach allerdings etwas softer sein. Zur Hayes HFX-9 Bremse muss man nicht viele Worte verlieren. Zuverlässig und gut dosierbar versieht sie klaglos ihren Dienst. Durch die horizontalen Ausfallenden ist der Radwechsel etwas umständlich und macht in unseren Augen am Freddy, zumindest in der derzeitigen Version, nicht wirklich Sinn.

Nicht gekleckert wurde auch bei den anderen Parts. Bei der Schaltung setzt UMF ganz auf SRAM und als Schaltwerk wurde sogar ein SRAM X.0 verbaut. Die Schaltvorgänge sind sehr präzise und gehen gut von der Hand. Die Alex Supra D Felgen und die Truvativ Kurbeln, Vorbau und Lenker geben keinen Grund zum Nörgeln. Lediglich die Plattformpedalen von Truvativ zeigen sich bei Nässe etwas rutschig. Alles in allem ein Ausstattungspaket, welches sehr sinnvoll zusammengestellt ist und den Preis von knapp 2500 Euro für das UMF Freddy 1 Team absolut rechtfertigt.

Das Einsatzgebiet des Freddy ist überall dort anzusiedeln, wo es kernig zur Sache geht. Der Bikeparkbesuch macht mit dem Freddy ebenso viel Spaß wie die abendliche Freeridetour. Die Verarbeitung als auch die Qualität des Lacks geben uns keinen Grund zur Kritik. Hier zeigt sich die Erfahrung von Merida. Der typische Nachteil eines Eingelenkers, das Bremsstottern auf ruppigen Bremspassagen, lässt sich aufgrund des sonst überzeugenden Fahrwerks gut verschmerzen. Nicht ganz so glücklich ist dagegen die Zug- und Bremsleitungsverlegung.

Fazit:

Mit dem UMF Freddy 1 Team hat Merida einen sehr guten Freerider auf den Markt geworfen, der den Vergleich zu den etablierten Bikes der Konkurrenz nicht zu scheuen braucht. Durch die Alltaugstauglichkeit kommt das UMF Freddy 1 Team dem Ziel, ein Bike für jeden Einsatzzweck, gefährlich nahe!

Größen: 15 und 17 Zoll
Gewicht: etwa 19,9 Kilogramm
Preis: 2479 Euro

Mehr Infos unter www.umf-bikes.de

Nachtrag: Schnelle Reaktion von Merida auf Kritikpunkte (21.05.2007)

Sehr schnell reagierte Merida auf die Kritikpunkte des Tests. Für die Modellreihe 2008 wird der Rahmen überarbeitet. Der derzeitige Rahmen in 15 Zoll ist für einen Sattelrohrschnellspanner in diesem Bereich etwas eng. Der 17 Zoll Rahmen wird bereits mit einem Schnellspanner ausgeliefert. Die kritisierte Manitou Travis wird durch eine Marzocchi 66, ebenfalls mit 1point5, ersetzt werden.

KED Creeper – Oberstylische MX-Brille für den richtigen Durchblick! Test

Seit über 10 Jahren entwickelt KED in Freiberg am Neckar Helme und eine dazu passende Produktpalette. Teams wie das McDonald’s Racing Team oder das UMF-Team vertrauen den Produkten der württembergischen Firma. Neu im Sortiment von KED ist die Brille „Creeper“, eine MotoX-Goggle, die nicht nur den Fahrer gut aussehen lässt, sondern auch für gute Sicht und guten Schutz sorgen soll. Wir haben durch die KED Creeper mal ein genaueres Auge geworfen.

Zugegeben… die KED Creeper sieht schon ziemlich zornig aus! Besonders giftig wirkt die Creeper in der grünen Ausführung 🙂 Ein absoluter Hin- und Durchgucker! Doch die Optik alleine ist natürlich nur die halbe Miete. Nach dem Überstreifen der Brille über den Helm zeigt sich die Creeper weiterhin von ihrer besten Seite. Die Brille sitzt sehr gut, das Gesichtsfeld ist ebenfalls sehr gut, nichts drückt unangenehm im Gesicht und die Gläser weisen keinerlei Verzerrungen auf. Eine Silikonbeschichtung auf der Innenseite des Kopfbandes sorgt dafür, dass die Brille nicht vom Helm abrutscht.

Die kratzfesten Gläser erwiesen sich im Test als widerstandsfähig, wobei natürlich auch diese Gläser nicht unverwüstlich sind. Die Anti-Fog Beschichtung, die ein Beschlagen des Glases verhindern soll, konnte uns dagegen allerdings nicht zu 100 Prozent überzeugen. Ausgeliefert wird die KED Creeper mit einer klaren und einer getönten Scheibe mit 100% UV-Schutz. Der Wechsel der Gläser geht sehr einfach und schnell von der Hand. Optional ist der Einsatz mit Tear-off Abreißfolien. Vorteil: Mit einem schnellen Griff hat man wieder freie Sicht und ausserdem werden die Gläser zusätzlich geschützt.

Fazit:

Oberstylische MotoX-Goggle! Die sehr gute Passform und die phatte Optik gefallen auf Anhieb!

Erhältliche Farben: Grün und Schwarz

Preis: etwa 45 Euro

Mehr Infos unter:
www.ked-helmsysteme.com

iXS Assault Jacket – Schutz aus einem „Guss“

Das Anziehen einer Protektorenjacke gleicht oft dem Anlegen einer Ritterrüstung. Bei einigen Herstellern entsteht der Eindruck, die Protektorenjacke wäre ein Sammelsurium von Schälchen und Polstern, mühevoll zusammengehalten durch diverse Riemchen und Reißverschlüsse. Viele Biker wünschen sich eine Protektorenjacke, die schnell und einfach wie eine herkömmliche Jacke angezogen werden kann und nicht erst großartig „konfiguriert“ werden muss. Für all diese „stressgeplagten“ Menschen gibt es von iXS das Assault Jacket.

Das iXS Assault Jacket bietet alles, damit der Schutz nicht auf der Strecke bleibt – im wahrsten Sinne des Wortes. Der gut sitzende Rückenprotektor zeichnet die Jacke ebenso aus wie die Schulter- und Ellbogenschoner. Im direkten Vergleich zum „Battle Jacket“ von iXS weist das Assault Jacket weniger Plastikbesatz auf (besonders im Bereich des Brustkorbs), die Schulterblätter sind nicht so großflächig geschützt und der Rückenprotektor ist im unteren Bereich nicht schwenkbar. Auf guten Schutz muss man dennoch nicht verzichten! Die Polsterung ist wohl dimensioniert und macht einen sehr guten Eindruck. Natürlich besitzt auch das Assault Jacket diverse verstellbare Riemen zum optimalen Anpassen der Jacke an den Körper.

Alle Schoner einschließlich des Rückenprotektors sind fest auf dem Trägermaterial vernäht. Die Jacke sitzt perfekt, nichts engt ein oder stört in der Bewegungsfreiheit. Der Nierengurt fixiert das recht atmungsaktive Assault Jacket fest am Körper. Selbst nach langem Tragen der Jacke stellte sich kein Unbehagen ein. Lobenswerte sind neben der guten Verarbeitung auch die verfügbaren Größen des Assault Jacket, welche von XS/S bis XL/XXL reichen. Das Haupteinsatzgebiet des Assault Jacket sehen wir besonders beim 4X, Dual und natürlich beim BMX. Aber auch für Freerider ist diese Jacke sehr gut geeignet, während wir für den Einsatz beim Downhill doch das iXS Battle Jacket, wegen des erhöhten Schutzes, vorziehen.

Fazit:

Das iXS Assault Jacket überzeugt durch die sehr gute Passform, die Verarbeitung und die wohl dimensionierten Polster. Auf guten Schutz muss also niemand mehr verzichten, zumal die Jacke von der Größe XS/S bis XL/XXL erhältlich ist. Top!

Farbe: schwarz
Größen: XS/S bis XL/XXL
Preis: 159,90 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

iXS Hammer-Series knee guard – Der „schlanke“ Knie-/Schienbeinschoner

Speziell für Freeride, 4X und BMX bietet die iXS Sport-Division mit dem „Hammer-Series knee guard“ einen sehr schlanken Knie-/Schienbeinschoner an. Der super leichte Schoner macht vor allem beim BMX Sinn, wo klobige Downhillschoner mehr stören und beengen als nutzen. Auch die Freunde des Freeridens und von anspruchsvollen technischen Touren bekommen mit dem „Hammer-Series knee guard“ einen sehr gut sitzenden Schoner, der durch sein kleines Packmaß in allen Rucksäcken Platz finden dürfte. Ohne Schoner rauf, mit Schoner runter! Damit steht dem Abfahrtsspaß nichts mehr im Wege!

Fixiert wird der „Hammer-Series knee guard“ mit drei Klettstreifen. Vorteilhaft ist, dass der Schoner nicht mit einem „Strumpf“ ausgestattet ist und somit schnell und einfach angelegt werden kann. Der Schoner sitzt wie angegossen! Selbst nach langem Tragen scheuern, zwicken und stören die Schoner nicht. Lediglich der mittlere Klettstreifen ist für normal trainierte Waden ein bisschen zu lang ausgefallen und könnte etwas kürzer sein. Die zusätzlich auf dem stoßabsorbierenden Schaumstoff aufgebrachten Kunststoffschalen halten zuverlässig die „bösen“ Zähne und Pins der Pedalen vom Schienbein fern. Der „Hammer-Series knee guard“ bietet für seine „zarten“ Dimensionen einen sehr guten Schutz und passt hervorragend unter lange Race-Hosen. Beim Freeriden ist man für das kleine Packmaß ebenfalls sehr dankbar. Fanden die klobigen Downhillschoner im Rucksack kaum oder oft gar keinen Platz, dürfte sich dieses Problem des Platzmangels auch erledigt haben. Die Verarbeitung gibt keinen Grund zur Kritik und auch das Waschen in der Waschmaschine konnte den Schonern nichts anhaben.

Fazit:

Die super leichten „Hammer-Series knee guard“ sitzen wie angegossen und sind angenehm zu tragen. Durch das kleine Packmaß finden die Schoner zudem in fast jedem Rucksack Platz!

Farbe: schwarz
Größen: XS, S, M, L, XL
Preis: 39,95 Euro

Mehr Infos unter www.ixs-sportsdivision.com

Craft Rain Jacket und Pant – Regenbekleidung im Test

Bedingt durch die klimatischen und landschaftlichen Gegebenheiten setzten die Skandinavier schon oft Maßstäbe. Schwedische Autos galten bereits sehr früh als sehr sicher, ein finnisches Unternehmen ist der weltgrößte Mobiltelefonhersteller und beim Eishockey sind die Skandinavier sowieso Weltspitze. Doch auch Bekleidungstechnisch spielen die Skandinavier großes Kino, wie der Test der Regenbekleidung der schwedischen Firma Craft zeigt. Wir testeten für euch das „Bike Rain Jacket“ und die „Bike Rain Pant“.

Wer kennt es nicht? Spätestens beim Abrutschen von der Bärentatze ist es um viele Regenhosen geschehen. Schnell klafft ein großer Riss dort, wo eigentlich die Hose das Regen- und Spritzwasser vom Körper fernhalten sollte. Funktion ist eine Sache, Stabilität leider oft eine andere. Dass es auch anders geht, bewies uns der Test der „Bike Rain Jacket“ und der „Bike Rain Pant“ von Craft. Die Skandinavier legen hier weniger Wert auf Filigranität, sondern viel mehr auf gute Funktion bei einer sehr hohen Stabilität. Das merkt man bereits beim ersten Befühlen des Bekleidungsstoffes. Dieser fühlt sich relativ fest und dick an und vermittelt das Gefühl eines normalen Stoffes. Doch weit gefehlt! Bei dem Material handelt es sich um „vent air“, welches atmungsaktiv, wassendicht und winddicht ist. Der Schnitt der Hose und der Jacke sind sehr leger und stehen selbst Gegnern von Spandexklamotten gut zu Gesicht. Die Bündchen von Hose und Jacke sind eng anliegend. Ein Reißverschluss im Wadenbereich lässt ein schnelles und unkompliziertes Überstreifen der Hose zu und die angebrachten Klettverschlüsse sorgen für eine flatterfreie Fahrt. Die Verstärkung am Gesäß sorgt für ein langes Leben der „Bike Rain Pant“.

Die Jacke bietet für Achselschwitzer, ebenfalls durch einen Reißverschluss, spezielle Belüftungsschlitze an. Hose als auch Jacke weisen hinten eine kleine Extratasche auf und durch das Innenfutter ist die Craft Regenbekleidung angenehm zu tragen. Dass Trotz der Robustheit des Materials die Funktion nicht darunter leiden muss, zeigte der harte Test bei winterlichen als auch frühlingshaften Wetterbedingungen. Selbst bei Sturmwarnung waren wir mit der Jacke und der Hose unterwegs. Kein Vergnügen, aber die Craft Produkte zeigten sich von ihrer besten Seite und hielten den Unmengen von Regenwasser stand. Vorteil des legeren Schnittes ist, dass bei kühleren Temperaturen ohne Probleme etwas darunter getragen werden kann. Neben der Funktion begeistert vor allem die Stabilität. Trotz mehrfachen Hängenbleibens an den Pedalen und an unsinnigen Dornenbüschen zeigten sich Hose als auch Jacke nach dem Test in einem immer noch sehr guten Zustand.

Fazit:

Perfekt für alle, die einen hohen Anspruch an Funktion und Stabilität haben.

Bike Rain Jacket

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: neongelb, rot, schwarz, silber
  • Preis: 99,95 Euro

Bike Rain Pant

  • Größen: S bis XXL
  • Farben: schwarz
  • Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter www.craft.se

Princeton Tec Switchback 3 – 3×3 Watt Frontlampe im Test

Erwartungsvoll haben wir auf die neue Beleuchtungsserie „Switchback“ des Lampenspezialisten Princeton Tec aus den USA gewartet. Die aus Spritzgußaluminium bestehenden Lampenkorpusse und die verbauten 3-Watt Maxbright LED, je nach Modell in ein- bis dreifacher Ausführung, ließen uns vor dem Test ungeduldig mit den Hufen scharren. Umso freudiger war die Nachricht, die Switchback ist beim deutschen Vertrieb Fulmatech in Neubrunn verfügbar. Kann die Switchback 3 die hohen Erwartungen an eine knapp 500 Euro teure Beleuchtung erfüllen?

Die Switchback wird in drei Versionen angeboten. Diese reicht von der Switchback 1 mit einer 3-Watt Maxbright LED über die Switchback 2 mit zwei verbauten LED bis zur Switchback 3 mit drei LED. Die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 249 Euro und 489 Euro. Stolze Preise, die natürlich die Erwartungen nach oben schrauben. Wir haben uns für den Test direkt das Königsmodell, die Switchback 3, gekrallt. Was darf der Käufer für etwa 500 Euro erwarten? Ganz klar viel! Und dies kann die Switchback 3 bereits beim Auspacken erfüllen. Optisch ansprechend wird das Produkt nicht in einer billigen Plastikverpackung dargeboten, sondern ordentlich verpackt in einem Karton. Bereits das Auspacken des sehr sicher verpackten Produktes zeigt, dass es sich bei der Switchback 3 um etwas Besonderes handeln muss. Dieser Eindruck wird noch durch den Lieferumfang verstärkt. Der Lieferumfang besteht neben dem Lamperkorpus aus einem Lithium-Ionen-Akku, einem Ladegerät für 220 Volt, ein weiteres Ladegerät für einen 12 Volt Zigarettenanzünder, einer Lenkerbefestigung, einer Helmbefestigung, einem Verlängerungskabel, Klettbefestigungsbändern und einer deutschen Gebrauchsanleitung als PDF-Datei auf CD. Lediglich eine gedruckte Gebrauchsanleitung vermissen wir.

Der Ladezustand des Akkus wird über drei verschiedene LED angezeigt: Grün steht für vollständig geladen, gelb für einen mittleren Akkuzustand und rot signalisiert Lowlevel. Der Akku kann mittels Klettband am Rahmen befestigt werden. Dünne CroMo-Rahmen haben etwas das Nachsehen, da die Auflagefläge des Akkus für „normale“ MTB-Rahmen ausgelegt ist. Durch das Klettband und die Gummierung am Akku bleibt dieser selbst bei wüsten Fahrmanövern an seinem Platz. Natürlich kann der Akku auch im Rucksack transportiert werden, durch das beigelegte Verängerungskabel ist die Länge des Kabels ausreichend. Die Verbindungsstecker sind sehr solide, stabil und wasserdicht. Den Lampenkorpus hatten wir im Test auf dem Helm als auch am Lenker im Einsatz. Die Helmbefestigung lässt sich gut fixieren, an das Gewicht des Korpusses auf dem Kopf muss man sich allerdings etwas gewöhnen. Leicht ist der Lampenkorpus nicht. Belohnt wird man mit einer sehr guten Lichtausbeute und wüsten Beschimpfungen von entgegenkommenden Wanderern und Joggern. Sollte jemand erblindet sein, bitten wir um Entschuldigung 😉 Das trifft die Sache schon ziemlich auf den Punkt. Die Lichtausbeute kann begeistern. Durch die beeindruckende Lichtstärke können selbst schmale Trails im Winter befahren werden. Der Lichtkegel ist leicht fokussiert und die Übergange von dunkel nach hell sind fließend. Lediglich die Randausleuchtung könnte etwas besser sein.

Die Switchback 3 bietet per Knopfdruck drei verschiedene Lichtstärken an und kann so den Gegebenheiten angepasst werden. Ein weiterer Modi versetzt die Switchback 3 in ein Blinklicht. Ein permanenter Druck auf den Schalter schaltet die Lampe komplett aus. Durch eine spezielle Technologie bleibt das Licht über die gesamte Leuchtdauer gleich. Der Hersteller gibt bei der Switchback 3 eine Leuchtdauer von 6 Stunden im höchsten Modus an. Der Wechsel in den Lowbereich des Akkus wird durch ein kurzes Blinken des Frontlichts signalisiert und durch eine rote Kontroll-LED angezeigt. Bei uns im Test war dieser Zustand im höchsten Modus nach etwa 4 Stunden erreicht. Sollte während der Ausfahrt der Akkuzustand auf Lowlevel fallen, braucht trotzdem niemand in Panik zu verfallen. Sogar mit der höchsten Lichtstärke bietet die Switchback 3 dann noch etwa etwa 2 1/2 Stunden Licht für den sicheren Heimweg. Die vom Hersteller angegebenen 6 Stunden erreichten wir im Test somit allerdings nicht ganz. Sehr positiv bewerten wir das Schnell-Ladesystem des Akkus, welches ein Laden des Akkus in etwa 2 1/2 Stunden ermöglicht. Ebenfalls praktisch und gut ist der Schutz vor Überladung des Akkus. Übrigens: Die markanten Kühlrippen des Lampenkorpusses machen tatsächlich Sinn…bei kühlen Außentemperaturen fällt die Hitzeentwicklung der drei Power-LED nicht weiter auf, bei warmen Außentemperaturen wird das Lampengehäuse aber ziemlich hot.

Fazit:

Zugegeben, 489 Euro sind für eine Fahrradbeleuchtung nicht gerade ein Pappenstiel, aber dafür bekommt man ein sehr gute Beleuchtung in einer sehr guten Qualität. Absolut empfehlenswert!

Preis: 489 Euro

Vertrieb:
FULMATECH OHG
Mainzer Str. 3
97277 Neubrunn

Mehr Infos unter www.fulmatech.com

Vaude Race Gloves Long – Neu für 2008 – Handschuh – Vorstellung

Einer der führenden Hersteller im Bereich von Outdoor-Bekleidung ist das Unternehmen Vaude aus Tettnang. Neben einer sehr umfangreichen Produktpalette für Mountain- und Outdoorsportler bietet der Outdoor-Spezialist mit seinem zweitgrößten Segment Mountainbikesport ein sehr großes Sortiment für uns Biker an, darunter natürlich auch Handschuhe. Für das Jahr 2008 hat Vaude die Race Gloves Long im Programm. Wir hatten die Chance, bereits vorab ein Vorserienmuster des brandheißen Handschuhs für euch abzuchecken.

Das erste, was auffällt, ist der hervorragende Sitz des Handschuhs. Wie eine zweite Haut schmiegen sich die Vaude Race Gloves Long den Händen an, ohne jedoch zu eng zu wirken. Im Handflächenbereich weist der Handschuh zur Entlastung beeindruckende Dämpfungselemente auf. Unsere Befürchtung, diese würden beim Fahren vielleicht störend wirken, war völlig unbegründet. Der Handschuh vermittelt beim Fahren ein sehr gutes Feeling, weder das Gefühl zum Bike noch zu den Bremsen wird gestört.

Auf den Brems- und Schaltungsfingern (einschließlich Daumen) sind für eine erhöhte Griffigkeit Silikonprints aufgebracht. Die Verarbeitung des Handschuhs gibt ebenfalls keinen Grund zum Nörgeln. Die Race Gloves Long sind sehr gut belüftet, weshalb wir den Handschuh für die Saison von Frühjahr bis Herbst empfehlen. Natürlich fehlt bei den Vaude Race Gloves Long weder der Fleecebesatz am Daumen noch ein Klettverschluss. Einzig die Farbauswahl ist ein bisschen mager, den Handschuh gibt es leider nur in schwarz und anthrazit.

Fazit:

Mit den Vaude Race Gloves Long vertraut man seine Hände einem durchdachten und guten Handschuh an. Der leichte Handschuh sitzt perfekt und verdient auf jeden Fall das Prädikat empfehlenswert!

Preis: 35 Euro
Größen: 7 bis 11

Mehr Infos unter www.vaude.com