XLC Bike Rucksack BA-S48: Der 18 Liter Tagestouren-Rucksack im Test

Test: Tagestouren erfordern eine gute Planung – das betrifft nicht nur die Route, sondern auch das Gepäck. Fernab der Zivilisation kann ein vergessenes Multi-Tool oder eine fehlende Regenjacke ein unangenehmes Ende der Tour bedeuten. Natürlich muss auch an Verpflegung, Smartphone und Getränke gedacht werden – doch wohin mit dem ganzen Krempel? Klare Sache: Ein Bike-Rucksack muss her! Wir haben uns mit dem XLC Bike Rucksack BA-S48 in diverse Abenteuer gestürzt.

Der XLC Bike Rucksack BA-S48 bietet ein Fassungsvermögen von 18 Litern und gehört somit zur Kategorie Tagesrucksäcke. Genug Stauraum also für Jacke, Schlauch, Karten, Mini-Tool, Pumpe und Verpflegung. Natürlich ist der Rucksack für den Einsatz einer Trinkblase vorbereitet, doch dazu später mehr. Mit einem UVP von unter 50 Euro darf der XLC Bike Rucksack BA-S48 sicherlich als sehr preisgünstig bezeichnet werden, zumal im Internet die Preise teilweise noch weit darunter liegen. Hier lohnt sich also wirklich das Stöbern und Vergleichen.

Optik und Umsetzung des XLC Bike Rucksack BA-S48 überzeugen. Als Material findet wasserabweisendes Nylon Ripstop Verwendung – bei Ripstop handelt es sich um eine spezielle Webtechnik, mit der Stoffe besonders reißfest werden. Für ausgiebige Regeneinsätze wird ein knallgelbes Regencover mitgeliefert. Wesentlich unauffälliger ist der Rucksack selbst: Zwei Farbausführungen sind erhältlich: Grau/weiß sowie grau/blau/weiß – letztere Farbkombination hatten wir im Test. Das Gewicht des BA-S48 liegt bei guten 873 Gramm.

Die Verarbeitung des preisgünstigen Rucksacks gefällt, das Material macht ebenfalls einen souveränen Eindruck. Die Nähte sind sauber platziert, optische Mängel sind nicht erkennbar. Die Aufteilung des Stauraums in mehrere Fächer erlaubt eine ordentliche Trennung von Gepäckstücken – die saubere Jacke muss so beispielsweise nicht mit Schlauch oder Werkzeug in nur einem Fach Platz finden. Das Hauptfach ist über einen praktischen Zwei-Wege-Reißverschluss zugänglich. Drei eingenähte Fächer im Hauptfach bieten zusätzliche Trennmöglichkeiten.

Einen Zwei-Wege-Reißverschluss weist auch das vor dem Hauptfach platzierte geräumige Fach auf. Hier finden sich im Innern zwei eingenähte Trennfächer. Was wir im Rucksack vermissen ist ein Karabiner für Schlüssel, damit diese auf der Tour nicht verloren gehen. Mit Einfach-Reißverschluss sind die ebenfalls von außen zugänglichen Fächer für Regencover und Trinkblase ausgestattet. Weshalb gerade bei der Trinkblase auf einen Zwei-Wege-Reißververschluss verzichtet wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Der Trinkschlauch lässt sich beim geschlossenen Reißverschluss nur auf der rechten Seite heraus führen.

Zwingend geschlossen werden muss der Reißverschluss allerdings nicht: Eine mit zwei Klickverschlüssen gesicherte Überlappung schützt die Trinkblase vor dem Herausfallen. Alle Reißverschlüsse sind sauber eingenäht und bereiteten im Test keinerlei Probleme. Die an jedem Schieber angebrachten Ösen gewährleisten auch mit Handschuhen eine unkomplizierte Handhabung. Da die Schieber an der Oberseite zu einer Seite offen sind besteht allerdings die Gefahr, dass sich die Ösen auf Nimmerwiedersehen verabschieden – so ist es uns mit einer Öse am Hauptfach ergangen.

Das Fach für die Trinkblase ist ausreichend dimensioniert. Wir hatten während des Tests eine Trinkblase mit zwei Liter Volumen im Einsatz. Zu beachten ist, dass die Trinkblase nicht zum Lieferumfang gehört! Zusätzlicher Stauraum findet sich in Form eines kleinen Frontfaches, zwei seitlichen Netztaschen sowie zwei Taschen am Hüftgurt. Diese Fächer lassen sich allerdings alle nicht verschließen. Besonders an einer der beiden Hüftgurt-Taschen hätten wir gerne einen Reißverschluss gesehen.

Das für Bike Rucksäcke obligatorische Haltesystem für einen Helm fehlt auch am XLC Bike Rucksack BA-S48 nicht. Dank der Kompressionsriemen lässt sich ungenutzter Raum eliminieren und der Rucksack auf Minimaltiefe zusammenschnüren. Eine körpernahe Form wird somit jederzeit gewährleistet. Die individuelle Anpassung an den Träger geschieht gewohnt unkompliziert. Die Riemen lassen sich schnell und einfach einstellen, der Brustgurt ist zudem höhenverstellbar. Weitere Features des XLC Bike Rucksack BA-S48 sind Reflexstreifen für Sicherheit im Dunkeln, Trageschlaufe sowie eine Notfallpfeife. An einer speziellen Öse lässt sich bei Bedarf zudem ein Rücklicht anstecken.

Beim Fahren präsentiert sich der XLC Bike Rucksack BA-S48 absolut unauffällig – das Beste, was ein Rucksack machen kann! Die Bewegungsfreiheit wird in keinster Weise eingeschränkt, auch die Kopffreiheit im Nackenbereich ist gegeben. Die breiten, gepolsterten Schultergurte liegen bequem auf und drücken nicht. Die am Rückteil des Rucksacks aufgebrachte Polsterung mit vertikaler Teilung sorgt für eine gute Verteilung des Gewichts als auch eine recht gute Belüftung gleichermaßen. Sicherlich schwitzt man bei sommerlichen Aktivitäten auch hier, aber das lässt sich nie ganz vermeiden.

Fazit XLC Bike Rucksack BA-S48

Preiswerter Tagesrucksack mit kleinen Schwächen, die angesichts der vielen positiven Eigenschaften und des guten Gesamteindrucks allerdings an Bedeutung verlieren. Eine sehr gute Alternative für Biker, die auf der Suche nach einem guten Tagesrucksack sind, aber die teuren Modelle diverser Hersteller angesichts der hohen Preise scheuen.

Produktdetails XLC Bike Rucksack BA-S48

  • Erhältliche Farben: grau/blau/weiß sowie grau/weiß
  • Fassungsvermögen: 18 Liter
  • Preis: 49,95 Euro
  • Gewicht: 873 Gramm
  • www.xlc-parts.com

BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

Der Kickturn ist ein sehr beliebter BMX Old School Trick der 1980er Jahre. Ausführen lässt sich dieser Trick fast überall, sofern irgendetwas Rampen-ähnliches vorhanden ist. Dies kann sowohl eine Rampe als auch ein an eine Treppe gelegtes Brett sein. Der Kickturn lässt sich ebenfalls hervorragend an einem Erdwall ausführen, wenn dieser einen festen Untergrund bietet – eigentlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde geht es bei dem Trick darum, das Vorderrad in die Luft zu ziehen und um 180 Grad zu drehen. Das Hinterrad bleibt hierbei am Boden. Der Kickturn bietet verschiedene coole Ausführungsvariationen. So lässt sich der Trick beispielsweise wunderbar in Kombination mit einem One-Footer oder X-up ausführen. Den One-Footed X-Up Kickturn hat RL Osborn salonfähig gemacht, weshalb diese Kombi gerne auch Osborn genannt wird.

BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

In leicht gebeugter, aktiver Position mit mittlerer Geschwindigkeit gerade auf die Rampe zufahren.

Bike rollen lassen. Der Blick gilt der oberen Kante.

Kurz bevor das Vorderrad die obere Kante erreicht leicht in die gewünschte Drehrichtung einlenken. Den verbleibenden Schwung nutzen um das Vorderrad in die Luft zu ziehen. Finger befinden sich am Bremshebel der Hinterradbremse.

Darauf achten, dass das Hinterrad nicht über die obere Kante rollt. Körper in Drehrichtung kippen und dabei den Lenker mitziehen. Wichtig ist das geschmeidige Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Die Drehbewegung fortsetzen. Es gilt nach wie vor das Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Wenn die Drehung fast abgeschlossen ist, das Absenken des Vorderrades einleiten – hierbei leicht, aber noch nicht komplett die Bremse lösen. Druck auf das Pedal leicht erhöhen – aufpassen, dass das Bike nicht überdreht wird.

Vorderrad vollständig absenken und Bremse komplett lösen.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Fuji Jari 1.3: Die neue Gravel Allroundmaschine von Fuji im Test

Wie in jedem Jahr wird auch die Saison 2017 von einem Begriff klar dominiert: In diesem Jahr heißt das Zauberwort Gravel Riding. Die neue Art des Rennradfahrens hat das Fat Bike endgültig aus den Headlines der Szene und Magazine weggefegt. Der US-amerikanische Bikehersteller Fuji entert seinerseits mit der neuen Jari Serie den Gravel Markt – ein Bike, das mit vielen Detaillösungen das Rennradfahren neu definiert. Wir konnten im Test das Fuji Jari 1.3 genauestens abchecken.

Bereits jetzt scheinen vielen Bikern beim Fallen des Wortes Gravel alle Gesichtszüge zu entgleisen. Klar, das Gravel Bike ist omnipräsent – doch da müssen jetzt alle durch! Für die Einen ist es Rennradfahren für Einsteiger, für die Anderen eine Art Cyclocross Bike und für die Nächsten ein Trekkingbike light. Irgendwie haben alle Parteien recht: Das Gravel Bike soll ja auch alle ansprechen – und im Falle des Fuji Jari klappt das sogar verdammt gut!

Im Grunde genommen steht Gravel für Kies und Schotter – Untergründe, die Rennradfahrer eigentlich meiden. Grund hierfür ist neben dem schlechten Rollverhalten das extrem unkomfortable Fahren sowie die ständige Angst um die Reifen. Genau in diese Lücke stoßen die Gravel Bikes hinein. Breitere Reifen, dazu schlauchlos, gewährleisten ein entspanntes Fahren über Kies und Schotter, zudem ist die Pannenanfälligkeit sehr gering. Wie gering, sollte unser Test bestätigen. Standardmäßig rollt das Fuji Jari 1.3 mit Clement X’Plor MSO 700x36c Bereifung, die auf Stan’s NoTubes Radler Laufräder aufgezogen sind.

Das Fuji Jari 1.3 musste sich im Test jegliche Bodenbeschaffenheiten gefallen lassen: Schotter, Asphalt, Feldwege und besonders die in der Eifel dominanten Waldwege sollten zeigen, was in dem Bike steckt. Die sportlich-komfortable Sitzposition und das vergleichsweise lange Steuerrohr erlauben dem Rider sehr weite, entspannte Touren – in diesem Fall also eher Endurance-Rennrad als CX Bike. Erstaunt hat uns das extrem gute Lenkverhalten und die überragende Lenkkontrolle des Fuji Jari.

Der ergonomisch geformte Lenker wirkt optisch zwar etwas gewöhnungsbedürftig, besticht aber mit einer tollen Handhabung. Verschiedene Griffpositionen von aufrecht komfortabel bis geduckt pushend gewährleisten in jeder Situation die ideale Fahrhaltung. Besonders angetan waren wir vom souveränen Fahrverhalten auf ruppigen Waldwegen: Das Jari läuft hier richtig gut! Wir hatten nicht ein einziges Mal ein ungutes Gefühl. Den Wechsel zwischen den Untergründen nimmt das Fuji ebenfalls sehr gelassen hin – auf Asphalt lässt es sich geschmeidig wie ein Rennrad peitschen.

Nicht nur die Sitzposition gewährleistet Komfort, sondern auch die speziell geformten Sitzstreben des mehrfach konifizierten Alu-Rahmens. Im Gegensatz zum CX Bike, das eindeutig mehr in Richtung Wettkampf tendiert, wirken die Sitzstreben geradezu filigran. Für eine höhere Seitensteifigkeit spendierte das US-amerikanische Unternehmen mit japanischen Wurzel dem Jari sowohl vorne als auch hinten eine 12 mm Steckachse. Der Vortrieb und das präzise Lenkverhalten sprechen für sich. Fahrstabilität bei hohem Tempo – perfekt!

Im Gegensatz zum Rahmen ist die Gabel aus Carbon gefertigt – hier bedienten sich die Ingenieure der Gabel aus dem CX Bereich. Sowohl das Jari als auch das Cross aus dem Hause Fuji verfügen über die FC440 Full Carbon Gabel. Die intern verlegten Züge sorgen für eine saubere Optik und verhindern lästiges Klappern. An dem knapp unter 10 Kilogramm wiegenden Jari 1.3 kommt die 105 Gruppe einschließlich Scheibenbremse von Shimano zum Einsatz. Über die Zuverlässigkeit und Funktionalität der sehr bewährten Komponentengruppe brauchen wir kaum noch Worte zu verlieren.

Beim Fuji Jari 1.3 lohnt auch ein Blick auf die vielen liebevoll umgesetzten Detaillösungen Ausgelegt für weite Abenteuertouren verfügt das Jari über Low-Profile-Bento-Box Aufnahmen auf dem Oberrohr, drei Flaschenhalter sowie versteckte Schutzblechösen. Beim Tragen in unwegsamen Gelände macht sich das 2 mm dicke Silikonschutzpolster auf der Unterseite des Oberrohrs bezahlt. Wer noch breitere Reifen aufziehen möchte, kann dies beim Jari bis 700x45c bzw. 650x47c realisieren.

Fazit Fuji Jari 1.3

Die neue Gravel Allroundmaschine von Fuji bedeutet Fahrspaß pur! Extrem vielseitig, komfortabel und dennoch äußerst sportlich ist das Jari die perfekte Wahl für alle Radfahrer, die sich nicht auf einen Einsatzbereich festlegen wollen. Genau so stellen wir uns ein Gravel Bike vor! Kurz: Wir sind begeistert!

Produktdetails Fuji Jari 1.3

  • Erhältliche Größen in Deutschland: 52 cm bis 58 cm
  • Farbe: Satin green
  • Preis: 1.999,00 Euro
  • www.fujibikes.eu

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Jari 1.3*

XXS (46cm)

XS (49cm)

S (52cm)

M (54cm)

L (56cm)

XL (58cm)

XXL (61cm)

Seat Tube Center To Top

460

490

520

540

560

580

610

Seat Tube Effective

460

490

520

540

560

580

610

Top Tube Effective

510

525

535

545

560

575

595

Head Tube Length

110

120

140

150

170

190

210

Seat Tube Angle

74.5°

74.5°

74°

73°

73°

72.5°

72.5°

Headtube Angle

70.5

70.5

71

71.5

72

72

72

Chainstay Length

435

435

435

435

435

435

435

Wheelbase

1004

1020

1022

1016

1027

1037

1058

Bottom Bracket Drop

69

69

67

67

67

65

65

Fork Offset

48

48

48

48

48

48

48

Trail

73

73

70

67

64

64

64

Stack

532

541

560

572

592

609

628

Reach

363

375

375

370

379

383

397

Standover

748

767

790

804

824

841

865

Stem

80

80

80

90

90

110

110

Handlebar Width

400

400

400

420

420

440

460

Crank

165

170

170

172.5

172.5

175

175

Wheel Size

700

700

700

700

700

700

700

Seat Post Diameter

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

*Herstellerangaben

Geonaute ON Move 220: Preisgünstige GPS-Uhr im Test

Egal ob beim Biken, Joggen oder Ski-Langlauf, Motivations- und Leistungssteigerung streben sowohl Profis als auch Freizeitsportler an. Dank moderner GPS-Uhren lassen sich Trainingserfolge unkompliziert bewerten und steigern. Kehrseite der Medaille: Die kleinen Helferlein schlagen beim Kauf schnell ein kräftiges Loch in die Haushaltskasse. Die Decathlon Eigenmarke Geonaute bietet mit der Geonaute ON Move 220 eine sehr preisgünstige GPS-Uhr an. Kann eine GPS-Uhr unter 100 Euro aber tatsächlich begeistern?

Kaum ein ambitionierter Sportler ist heutzutage noch ohne GPS-Uhr unterwegs. Die Branchenführer bieten ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten an, für die allerdings beim Kauf schnell ein paar hundert Euro fällig werden. Der Erfolg der GPS-Uhren gibt den Herstellern recht: Der Markt boomt! Ein Markt, den auch Decathlon mit der Geonaute ON Move 220 bedienen möchte. Geonaute ist eine junge Marke von Decathlon und hat sich auf Elektronik-Produkte für diverse Sportarten spezialisiert. Das Portfolio reicht vom MP3-Player über Herzfrequenzmesser bis hin zur GPS-Sportuhr.

Der Preis der Geonaute ON Move 220 ist zweifelsohne sehr heiß: Mit 79,99 Euro (ehemals 89,99 Euro) gehört die GPS-Uhr zu den preiswertesten Vertretern auf dem Markt. Der Herzfrequenzsensor Brustgurt gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher zu einem Preis von 39,99 Euro separat gekauft werden. Kompatibel mit Bluetooth Smart (4.0) fähigen Geräten sowie ANT+ lässt sich der Herzfrequenzsensor mit vielen Smartphones und GPS-Uhren verwenden – für den Brustgurt muss es also nicht unbedingt die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr sein.

Ausgeliefert wird der Geonaute ON Move 220 mit mehrsprachigem Handbuch und Micro-USB Übertragungskabel. Sowohl die Sportuhr als auch der optional erhältliche Herzfrequenz-Sensor kommen betriebsbereit beim Verbraucher an, die Sportuhr sollte vor dem ersten Gebrauch dennoch mittels des Micro-USB-Kabels komplett geladen werden. Mit einem Außendurchmesser von etwa 46 mm und einer Bauhöhe von etwa 16 mm eignet sich die Uhr sowohl für Frauen als auch Männer. Das Gewicht liegt bei genau 56 Gramm.

Der Connect zwischen HF-Sensor und der Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr erfolgt schnell und unkompliziert. Das GPS-Signal wird dank FastFix-Technologie innerhalb weniger Sekunden ebenfalls zuverlässig gefunden. Die Menüführung ist logisch aufgebaut, allerdings fordert das vergleichsweise kleine Display mit einem Durchmesser von etwa 25 mm und der daraus resultierenden kleinen Schriftgröße seinen Tribut beim Ablesen der Daten während sportlicher Aktivitäten. Für die Bedienung stehen vier Knöpfe zur Verfügung, mittels eines weiteren Knopfes lässt sich die Anzeige beleuchten.

Vor dem ersten Einsatz müssen alle relevanten Grundwerte wie Uhrzeit, Datum und Daten zur Person in die Uhr eingegeben werden. Die Geonaute ON Move 220 bietet alle Grundfunktionen, die ambitionierte Sportler für die Auswertung von Trainingseinheiten oder Wettbewerben benötigen. Dazu gehören die zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit, Rundenzeit und Kalorienverbrauch – die aktuellen Daten stehen dem Sportler während des gesamten Workouts zur Verfügung. Weitere Funktionen ermöglichen dem Träger zudem ein ganzheitliches Intervalltraining.

Getestet haben wir die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr in Kombination mit dem Herzfrequenzsensor Brustgurt über mehrere Wochen beim Biken, Wandern und Ski-Langlaufen. Beeindruckt waren wir von der Messgenauigkeit, der zuverlässigen GPS-Verbindung und der einfachen Bedienung. Der Tragekomfort ist gut, dank des geringen Gewichts fällt die Geonaute ON Move 220 im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Das Armband aus Kunststoff bietet eine feine Einteilung und lässt sich somit gut anpassen.

Ebenfalls sehr gut hat uns die Betriebsdauer gefallen. Wir können die Herstellerangaben von sieben Stunden bei GPS-Betrieb absolut bestätigen – selbst Marathons oder weite Touren sind somit ohne Probleme möglich. Der interne Speicher bietet Kapazität für Trainingsergebnisse von über 80 Stunden. Die Schutzart IPX7 gibt an, dass die Uhr bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser geschützt ist – wir haben es nicht ausprobiert, aber einen unfreiwilligen Abgang in einen Bach sollte die Uhr also verkraften. Unsere Regenfahrten vertrug die Uhr ohne Probleme.

Für eine optimale Trainingsauswertung kommen ambitionierte Sportler nicht an einem externen Leistungsanalyse-Programme vorbei. Um die Daten auf dem PC/Smartphone bearbeiten bzw. einlesen zu können, muss eine von Geonaute kostenfrei angebotene Software auf dem Rechner installiert werden – das klappte bei uns am PC sowohl mit Windows 7 als auch Windows 10 problemlos. Für die Verwendung der App sind mindestens Android 4.3 oder iPhone 4s notwendig, beim PC läuft die Software nicht unter Windows XP oder MAC OS X 10.6.

Für die Auswertung der Trainingsdaten werden die kostenlose myGeonaute connect App und der Decathlon Coach unter www.decathloncoach.com zur Verfügung gestellt. Nach dem Übertragen der Daten können die Trainingssessions komfortabel verwaltet, ausgewertet und verglichen werden. Der virtuelle Fitnesscoach überzeugt mit einer klaren und strukturierten Gliederung. Die Optik ähnelt bekannten Programmen wie Strava – der Export der Daten nach Strava ist im GPX Format natürlich möglich.

Fazit Geonaute ON Move 220

Ein absoluter Preisknaller! Die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr besticht mit vielen Funktionen, zuverlässigen Werten, stabiler GPS-Verbindung und einer coolen Optik – und das zu einem sensationellen Preis!

Produktdetails Geonaute ON Move 220

  • Verfügbar in den Farben schwarz/rot, weiß und schwarz/blau
  • Gewicht: 56 Gramm
  • Preis: 79,99 Euro
  • Webseite Hersteller: www.geonaute.de
  • Erhältlich unter www.decathlon.com

Fuji Beartooth 1.1: Das 27.5″ Plus-Hardtail für Einsteiger im Test

Mit großen und scheinbar unaufhaltsamen Schritten schreitet die Evolution bei den MTB-Laufradmaßen voran: Nach 27.5″ und Fatbike stellt jetzt 27.5″+ das Maß aller Dinge dar. So verwundert es nicht, dass der Markt mittlerweile prall angereichert ist mit diversen 27.5″+ MTB Modellen. Auch die US-amerikanische Marke Fuji mischt hier mächtig mit und bietet unter anderem das Fuji Beartooth 1.1 an, ein preiswertes Plus-Hardtail für Einsteiger.

Natürlich sollten technische Neuerungen stets mit Vorsicht betrachtet werden und müssen auch nicht immer die Zustimmung des Einzelnen finden, doch die neue Plus-Dimension hat zweifelsohne Vorteile. Dank des größeren Luftvolumens können Plusreifen mit deutlich weniger Luftdruck gefahren werden, was wiederum mehr Grip und Sicherheit bedeutet. Gute Nachricht vorweg: Theorie und Praxis stimmen hier überein. Wir sind im Test übrigens mit etwa 1,2 bar unterwegs gewesen – und das komplett pannenfrei.

Widmen wir uns jetzt dem Hauptakteur des Tests: Dem Fuji Beartooth 1.1. Das Alu-Hardtail rollt auf Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen in der Dimension 27.5″ x 3.0″. Dank der Plus-Dimensionierung verfügt das Bike natürlich über den neuen 148mm Boost-Standard – der Reifen braucht schließlich Platz. Gleiches gilt auch für die Front: Hier versieht eine ausladende SR Suntour Raidon 27.5+ Federgabel mit 120 mm Federweg ihren Dienst. Eine ordentliche Verzögerung des Fuji Beartooth 1.1 Hardtails soll die hydraulische Shimano M365 Scheibenbremse gewährleisten. Verbaut ist vorne wie hinten eine 180 mm Bremsscheibe.

In Sachen Schaltung bleibt Fuji beim Beartooth One.1 dem japanischen Megakonzern treu: Das 2×10 Gang Arbeitsteam setzt sich aus Deore Umwerfer, Deore XT Schaltwerk und Shimano Deore Rapid Fire Schalthebel zusammen. Ein großer Teil der Komponenten stammt von der Komponentenmarke Oval Concepts. Dem aufmerksamen Betrachter wird sicherlich nicht die Vario-Sattelstütze entgangen sein, die wir nachträglich montiert haben. Serienmäßig kommt das 27.5″+ Trail-Hardtail mit Oval Concepts Alu-Sattelstütze und Sattel.

Das optisch harmonisch wirkende Beartooth ist sauber verarbeitet, nur die interne Leitungsverlegung wurde vom US-amerikanischen Hersteller nicht wirklich konsequent umgesetzt: Der Schaltzug für den Umwerfer verläuft innenliegend im Unterrohr, die hintere Bremsleitung sowie der Zug für das Schaltwerk hingegen außenliegend am Oberrohr. Interessant ist natürlich auch der Blick auf die Waage: 13,2 Kilogramm in der Größe 17″ – ohne Pedale. Erhältlich ist das Fuji Beartooth One.1 zu einem Preis von 1.399,00 Euro.

Getestet haben wir das Fuji Beartooth 1.1 auf den abwechslungsreichen Eifel-Trails bei eher widrigen, winterlichen Bedingungen – also auch bei Schnee. Die zentrale Sitzposition bietet dem Rider in Verbindung mit dem 130 mm Steuerrohr und dem kurzen Vorbau eine vergleichsweise aufrechte Sitzhaltung, die sich besonders bei Touren auszahlt. In diesem Bereich kann das preisgünstige Einsteiger-Hardtail dann auch prompt volle Punktzahl einfahren. Die effiziente Kraftumsetzung äußert sich mit einem kernigen Vortrieb und toller Beschleunigung.

Trotz der Breite von 3.0″ rollen die Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen erstaunlich leichtfüßig über Asphalt und Trails. Das Plus in der Bezeichnung macht sich auch beim Komfort bemerkbar. Die Dämpfung erlaubt komfortables Touren und glättet in Kombination mit der gut ansprechenden SR Suntour Raidon Unebenheiten wie Steine oder Wurzeln. Die Federgabel lässt sich dank Luftunterstützung und einstellbarer Zugstufe perfekt an den Rider bzw. die Anforderungen anpassen. Zudem verfügt die Suntour mit den 32 mm Standrohren über eine zuschaltbare Lockout-Funktion.

Die Steuerzentrale agiert agil und setzt die Lenkbewegungen sofort in Richtungsänderung um. Das Fuji Beartooth 1.1 lässt sich nahezu spielerisch um enge Ecken zirkeln, neigt allerdings zu leichter Nervosität bei schnellen ruppigen Abfahrten. Kleinere Kanten und Drops lassen das Hardtail recht unbeeindruckt, das nahezu behäbige „Flugverhalten“ vermittelt dem Rider Sicherheit und Kontrolle. Das tiefe Tretlager bietet ein sattes Fahrgefühl auf dem Trail, Nachteil ist allerdings der schnellere Bodenkontakt des Pedals beim Pedalieren im unwegsamen Gelände oder in Hanglage.

Die Zuverlässigkeit des Bikes hat uns komplett überzeugt. Trotz der widrigen Bedingungen mit Schnee und Matsch funktionierte das Fuji Beartooth 1.1 ohne Zwischenfälle. Präzise und knackig gehen die Schaltvorgänge von der Hand, der Übersetzungsbereich ist breit angelegt. Steile Rampen stellen ebenso wenig ein Problem dar wie rasante Fahrten bergab – mit geschmeidigen Beinen kann der Rider bis um die 50 km/h pedalieren. Die Bremsleistung der Shimano Scheibenbremse ist gut, könnte für unseren Geschmack allerdings etwas mehr Biss vertragen.

Fazit Fuji Beartooth 1.1

Zuverlässiges und robustes Einsteiger-Hardtail mit soliden Komponenten und einem sehr breiten Einsatzbereich. Weite Touren sind ebenso möglich wie Ausflüge in ruppiges Gelände. Wünschen würden wir uns eine Vario-Sattelstütze und einen Kettenstrebenschutz.

Produktdetails Fuji Beartooth 1.1

  • Erhältlich in den Größen 17″, 19″ und 21″
  • Gewicht ohne Pedale: 13,2 Kilogramm (Größe 17″)
  • Preis: 1.399,00 Euro
  • www.fujibikes.de

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Beartooth 1.1*

(M)17″ (L)19″ (XL)21″
Seat Tube, Center To Top 432 483 533
Top Tube, Effective 590 610 625
Head Tube 130 130 130
Seat Tube Angle 73° 73° 73°
Head Tube Angle 69° 69° 69°
Chainstay 453 453 453
Wheelbase 1122 1142 1157
Fork Offset 60 60 60
Bottom Bracket Drop 51 51 51
Stack 389.4 409.4 424.4
Reach 656.5 656.5 656.5
Standover 810.8 833.5 856.8
Stem 50 60 70
Handlebar Width 760 760 760
Crank 175 175 175
Wheel Size 27.5″ 27.5″ 27.5″
Seat Post Diameter 30.9 30.9 30.9

*Herstellerangaben

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Vorweg gesagt: Den Trackstand gibt es in zig verschiedenen Ausführungen, weshalb wir uns hier ausdrücklich mit einer speziellen Version beschäftigen wollen. Grundsätzlich geht es bei allen Varianten des BMX Old School Tricks Trackstand im Kern darum, das Bike im Stillstand auszubalancieren. Das kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen erfolgen. Ein Trick, der unseren Gleichgewichtssinn spielerisch schult.

Die in diesem Tutorial vorgestellte Ausführung wird im Sitzen und mit 90 Grad eingeschlagenem Lenker ausgeführt, das Ausbalancieren erfolgt mittels der Füße am Vorderrad. Es muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich Lenker und Sattel nicht in die Quere kommen. Ausgeführt werden kann der Trackstand auf kleinstem Raum, selbst in der Wohnung – also die ideale Balanceübung bei Regen und Schnee 😉

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Der Trackstand kann aus sehr langsamer Fahrt oder aus dem Stand begonnen werden – letzteres bietet sich zum Erlernen des Tricks an. Da diese Variante im Sitzen ausgeführt wird, können wir es uns bequem machen. Langsam an einen fiktiven Punkt heranfahren und das Bike ausrollen lassen – wir sitzen zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Sattel. Das Bike mit der Bremse komplett zum Stillstand bringen. Die linke Hand vom Lenker nehmen und mit der rechten Hand den Lenker ruckartig um 90 Grad drehen. Sofort beide Füße auf das Vorderrad absetzen, jeweils links und rechts von der Gabel, und mit dem Ausbalancieren des Bikes beginnen. Zum Ende des Tricks die Füße wieder auf die Pedale stellen, mit der rechten Hand den Lenker in die Gerade bringen und mit der linken Hand nachfassen. Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Walkaround / 360 Walkaround

Der BMX Old School Trick Walkaround durfte in den frühen 1980er Jahren in keiner Freestyle Show fehlen. So zeigte Mike Pardon den Walkaround in verschiedensten Varianten und begeisterte damals Judges und Zuschauer gleichermaßen. Beim Walkaround dreht sich das Vorderrad am Boden um die hintere Achse und beschreibt im Falle eines 360 Walkaround einen kompletten Kreis. Die Drehung wird durch das „Laufen“ auf dem Vorderrad vollzogen – daher der Name.

Der Walkaround bietet reichlich Spielraum für Interpretationen. Wir stellen beim Walkaround den rechten Fuß auf das Tretlager, der Fuß kann aber auch auf das Oberrohr gestellt werden. Kombinieren lässt sich der Trick ebenfalls mit Pegs – eigentlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Walkaround bedarf zwar einiger Übung, ist dann aber sehr smooth und lässig! Nicht verwechselt werden darf der Trick mit dem späteren Backside Walkaround bzw. Walkover.

BMX Old School Tricks – How To: 360 Walkaround

In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Linkes Pedal unten, rechtes Pedal oben – Bike rollen lassen.

Beim Ausrollen rechten Fuß vom Pedal nehmen und über den Sattel führen.

Rechten Fuß linksseitig auf das Tretlager stellen.

Jetzt beide Bremsen ziehen, dabei geschmeidig den Lenker um 90 Grad einschlagen, linken Fuß auf das Vorderrad absetzen und das BMX Rad nach vorne wegdrücken. Mit Verlagerung des Körperschwerpunkts dem kompletten Wegkippen des BMX Rades entgegenwirken.

Wenn der linke Fuß auf dem Vorderrad steht, das Bike mit Hilfe der Vorderradbremse und des Fußes ausbalancieren. Das Halten der Hinterradbremse stabilisiert das Bike.

Um die Front um das Heck kreisen zu lassen, mit leichten Fußbewegungen das Vorderrad drehen. Hierbei ist das Zusammenspiel von Betätigen und Lösen der Bremse mit dem ausgleichenden, balancierenden Fuß ausschlaggebend für das Gelingen des Tricks.

Da wir einen 360 Walkaround machen, müssen wir uns natürlich einmal komplett drehen.

…und wir drehen…

…und wir drehen…

Sobald wir die Drehung komplettiert haben, wird das Bike stabilisiert.

Vorderradbremse ziehen und linken Fuß auf das linke Pedal stellen.

Bremse(n) gezogen lassen und Lenker in Fahrtrichtung drehen. Dabei darauf achten, dass der Körperschwerpunkt nicht nach vorne kippt. Rechten Fuß vom Tretlager nehmen und über den Sattel führen, gleichzeitig Vorderradbremse und – falls noch gezogen – Hinterradbremse lösen.

Rechten Fuß auf das rechte Pedal stellen und mit leichtem Oberkörperschwung weiterfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB im Test

Test: Speziell für BMXer und abfahrtsorientierte Mountainbiker führt das US-amerikanische Bekleidungslabel Fly Racing die Kinetic Crux BMX/MTB Pants im Sortiment. Bei der zweiten Generation der im MX-Style gehaltenen Hose hat Fly Racing einige Verbesserungen einfließen lassen, die sich jüngst in unserem Test behaupten mussten.

Laut Fly Racing vereint die neue Generation der Kinetic Crux Hose BMX/MTB die Wünsche und Bedürfnisse der Rider. Das Resultat zeigt sich beispielsweise in der 3″ längeren Ausführung der Hose, einer überarbeiteten Passform sowie einem geringeren Gewicht. Neben den Optimierungen wurden der Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants zudem einige sinnvolle Detaillösungen spendiert. Die Multi-Panel 600D Konstruktion soll dem Rider Komfort, Stabilität und Schutz gleichermaßen gewährleisten.

Tatsächlich überrascht uns der Tragekomfort der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB. Das robuste 600D Polyester kommt zwar auch bei handelsüblichen MX-Hosen zum Einsatz, das sperrige Tragegefühl bleibt bei dieser Pants allerdings aus. Auch wenn das Polyester selber nicht elastisch ist, sorgen Mesh-Einsätze und Stretch-Rib für Elastizität und Bewegungsfreiheit. Die Passform der Hose verdient großes Lob, die ergonomisch vorgeformten Kniebereiche tragen ihrerseits zum angenehmen Trage- und Fahrkomfort bei.

Luftig ausgeführt sorgen die Mesh-Einsätze im Wadenbereich und an der Kniekehle für eine gute Belüftung. Die sinnig angebrachten Stretch-Rib Einsätze im Sitzbereich und oberhalb des Knies folgen jeder Bewegung, egal ob beim Abrocken von Abfahrtspisten oder beim Freestylen. Dank des vorgeformten Kniebereichs stellt auch das Tragen von Knie-/Schienbeinprotektoren kein Problem dar. Die Verarbeitung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB ist top! Die Nähte sind sauber ausgeführt und ließen auch nach vielen Einsätzen keine Mängel erkennen.

Die Länge der Pants ist super – oftmals ein großes Manko bei MX-Hosen anderer Hersteller, die verkaufsstrategisch ein und dieselbe Hose „mal eben“ als BMX Hosen anpreisen. Dem ist bei Fly Racing nicht so. Für optimale Einstellbarkeit verfügt die Kinetic Crux Hose BMX/MTB über einen vielfach verstellbaren Ratschen-Verschluss und einen seitlichen Klettriemen. Ein zusätzliches Fixiersystem mit Klett entlastet den Ratschen-Verschluss und gewährleistet zudem einen absolut sicheren Sitz der Hose. Ebenfalls super: Die innen im hinteren Bereich aufgedruckten Silikonprints für einen rutschsicheren Halt der Buxe.

Die ausgetüftelte Gestaltung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB zeigt sich auch bei den in verschiedenen Bereichen integrierten Soft-Flex-Logos, die nicht nur optisch einiges hermachen, sondern auch für Kühlung und Schutz sorgen. Apropos Schutz: Die Kinetic Crux wird natürlich mit herausnehmbaren Beckenpolstern ausgeliefert. Optisch trifft die stylische Hose ebenfalls voll unseren Geschmacksnerv. Der Farbsublimationsdruck mit den kräftigen Farben begeistert auch noch nach vielen Wäschen.

Bei den Reißverschlüssen verhält es sich ja oftmals so wie bei den Komplettbikes mit den Schläuchen. Frei nach dem Motto „sieht man eh nicht auf den ersten Blick“ kommen hier oftmals billige No Name Produkte zum Einsatz – nicht so bei der Kinetic Crux, hier finden hochwertige YKK-Reißverschlüsse Verwendung. Eine feine Detaillösung ist die kleine Innentasche am Bund für den Autoschlüssel oder Kleingeld. Auf dem rechten Oberschenkel befindet sich zudem eine mit Reißverschluss verschließbare Außentasche.

Fazit Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

Riders ready, watch the Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants! Sehr durchdachte Hose, die keine Wünsche offen lässt!

Produktdetails Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

  • Verfügbar in den Größen 28 bis 38 und vielen Farbvarianten
  • Preis: 134,95 Euro
  • Material: Obermaterial: 100% Polyester, Futter: 100% Polyester
  • Ebenfalls in der Kollektion verfügbar: Helm, Trikot und Handschuhe
  • Erhältlich bei Zupin