Geonaute ON Move 220: Preisgünstige GPS-Uhr im Test

Egal ob beim Biken, Joggen oder Ski-Langlauf, Motivations- und Leistungssteigerung streben sowohl Profis als auch Freizeitsportler an. Dank moderner GPS-Uhren lassen sich Trainingserfolge unkompliziert bewerten und steigern. Kehrseite der Medaille: Die kleinen Helferlein schlagen beim Kauf schnell ein kräftiges Loch in die Haushaltskasse. Die Decathlon Eigenmarke Geonaute bietet mit der Geonaute ON Move 220 eine sehr preisgünstige GPS-Uhr an. Kann eine GPS-Uhr unter 100 Euro aber tatsächlich begeistern?

Kaum ein ambitionierter Sportler ist heutzutage noch ohne GPS-Uhr unterwegs. Die Branchenführer bieten ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten an, für die allerdings beim Kauf schnell ein paar hundert Euro fällig werden. Der Erfolg der GPS-Uhren gibt den Herstellern recht: Der Markt boomt! Ein Markt, den auch Decathlon mit der Geonaute ON Move 220 bedienen möchte. Geonaute ist eine junge Marke von Decathlon und hat sich auf Elektronik-Produkte für diverse Sportarten spezialisiert. Das Portfolio reicht vom MP3-Player über Herzfrequenzmesser bis hin zur GPS-Sportuhr.

Der Preis der Geonaute ON Move 220 ist zweifelsohne sehr heiß: Mit 79,99 Euro (ehemals 89,99 Euro) gehört die GPS-Uhr zu den preiswertesten Vertretern auf dem Markt. Der Herzfrequenzsensor Brustgurt gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher zu einem Preis von 39,99 Euro separat gekauft werden. Kompatibel mit Bluetooth Smart (4.0) fähigen Geräten sowie ANT+ lässt sich der Herzfrequenzsensor mit vielen Smartphones und GPS-Uhren verwenden – für den Brustgurt muss es also nicht unbedingt die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr sein.

Ausgeliefert wird der Geonaute ON Move 220 mit mehrsprachigem Handbuch und Micro-USB Übertragungskabel. Sowohl die Sportuhr als auch der optional erhältliche Herzfrequenz-Sensor kommen betriebsbereit beim Verbraucher an, die Sportuhr sollte vor dem ersten Gebrauch dennoch mittels des Micro-USB-Kabels komplett geladen werden. Mit einem Außendurchmesser von etwa 46 mm und einer Bauhöhe von etwa 16 mm eignet sich die Uhr sowohl für Frauen als auch Männer. Das Gewicht liegt bei genau 56 Gramm.

Der Connect zwischen HF-Sensor und der Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr erfolgt schnell und unkompliziert. Das GPS-Signal wird dank FastFix-Technologie innerhalb weniger Sekunden ebenfalls zuverlässig gefunden. Die Menüführung ist logisch aufgebaut, allerdings fordert das vergleichsweise kleine Display mit einem Durchmesser von etwa 25 mm und der daraus resultierenden kleinen Schriftgröße seinen Tribut beim Ablesen der Daten während sportlicher Aktivitäten. Für die Bedienung stehen vier Knöpfe zur Verfügung, mittels eines weiteren Knopfes lässt sich die Anzeige beleuchten.

Vor dem ersten Einsatz müssen alle relevanten Grundwerte wie Uhrzeit, Datum und Daten zur Person in die Uhr eingegeben werden. Die Geonaute ON Move 220 bietet alle Grundfunktionen, die ambitionierte Sportler für die Auswertung von Trainingseinheiten oder Wettbewerben benötigen. Dazu gehören die zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit, Rundenzeit und Kalorienverbrauch – die aktuellen Daten stehen dem Sportler während des gesamten Workouts zur Verfügung. Weitere Funktionen ermöglichen dem Träger zudem ein ganzheitliches Intervalltraining.

Getestet haben wir die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr in Kombination mit dem Herzfrequenzsensor Brustgurt über mehrere Wochen beim Biken, Wandern und Ski-Langlaufen. Beeindruckt waren wir von der Messgenauigkeit, der zuverlässigen GPS-Verbindung und der einfachen Bedienung. Der Tragekomfort ist gut, dank des geringen Gewichts fällt die Geonaute ON Move 220 im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Das Armband aus Kunststoff bietet eine feine Einteilung und lässt sich somit gut anpassen.

Ebenfalls sehr gut hat uns die Betriebsdauer gefallen. Wir können die Herstellerangaben von sieben Stunden bei GPS-Betrieb absolut bestätigen – selbst Marathons oder weite Touren sind somit ohne Probleme möglich. Der interne Speicher bietet Kapazität für Trainingsergebnisse von über 80 Stunden. Die Schutzart IPX7 gibt an, dass die Uhr bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser geschützt ist – wir haben es nicht ausprobiert, aber einen unfreiwilligen Abgang in einen Bach sollte die Uhr also verkraften. Unsere Regenfahrten vertrug die Uhr ohne Probleme.

Für eine optimale Trainingsauswertung kommen ambitionierte Sportler nicht an einem externen Leistungsanalyse-Programme vorbei. Um die Daten auf dem PC/Smartphone bearbeiten bzw. einlesen zu können, muss eine von Geonaute kostenfrei angebotene Software auf dem Rechner installiert werden – das klappte bei uns am PC sowohl mit Windows 7 als auch Windows 10 problemlos. Für die Verwendung der App sind mindestens Android 4.3 oder iPhone 4s notwendig, beim PC läuft die Software nicht unter Windows XP oder MAC OS X 10.6.

Für die Auswertung der Trainingsdaten werden die kostenlose myGeonaute connect App und der Decathlon Coach unter www.decathloncoach.com zur Verfügung gestellt. Nach dem Übertragen der Daten können die Trainingssessions komfortabel verwaltet, ausgewertet und verglichen werden. Der virtuelle Fitnesscoach überzeugt mit einer klaren und strukturierten Gliederung. Die Optik ähnelt bekannten Programmen wie Strava – der Export der Daten nach Strava ist im GPX Format natürlich möglich.

Fazit Geonaute ON Move 220

Ein absoluter Preisknaller! Die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr besticht mit vielen Funktionen, zuverlässigen Werten, stabiler GPS-Verbindung und einer coolen Optik – und das zu einem sensationellen Preis!

Produktdetails Geonaute ON Move 220

  • Verfügbar in den Farben schwarz/rot, weiß und schwarz/blau
  • Gewicht: 56 Gramm
  • Preis: 79,99 Euro
  • Webseite Hersteller: www.geonaute.de
  • Erhältlich unter www.decathlon.com

Fuji Beartooth 1.1: Das 27.5″ Plus-Hardtail für Einsteiger im Test

Mit großen und scheinbar unaufhaltsamen Schritten schreitet die Evolution bei den MTB-Laufradmaßen voran: Nach 27.5″ und Fatbike stellt jetzt 27.5″+ das Maß aller Dinge dar. So verwundert es nicht, dass der Markt mittlerweile prall angereichert ist mit diversen 27.5″+ MTB Modellen. Auch die US-amerikanische Marke Fuji mischt hier mächtig mit und bietet unter anderem das Fuji Beartooth 1.1 an, ein preiswertes Plus-Hardtail für Einsteiger.

Natürlich sollten technische Neuerungen stets mit Vorsicht betrachtet werden und müssen auch nicht immer die Zustimmung des Einzelnen finden, doch die neue Plus-Dimension hat zweifelsohne Vorteile. Dank des größeren Luftvolumens können Plusreifen mit deutlich weniger Luftdruck gefahren werden, was wiederum mehr Grip und Sicherheit bedeutet. Gute Nachricht vorweg: Theorie und Praxis stimmen hier überein. Wir sind im Test übrigens mit etwa 1,2 bar unterwegs gewesen – und das komplett pannenfrei.

Widmen wir uns jetzt dem Hauptakteur des Tests: Dem Fuji Beartooth 1.1. Das Alu-Hardtail rollt auf Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen in der Dimension 27.5″ x 3.0″. Dank der Plus-Dimensionierung verfügt das Bike natürlich über den neuen 148mm Boost-Standard – der Reifen braucht schließlich Platz. Gleiches gilt auch für die Front: Hier versieht eine ausladende SR Suntour Raidon 27.5+ Federgabel mit 120 mm Federweg ihren Dienst. Eine ordentliche Verzögerung des Fuji Beartooth 1.1 Hardtails soll die hydraulische Shimano M365 Scheibenbremse gewährleisten. Verbaut ist vorne wie hinten eine 180 mm Bremsscheibe.

In Sachen Schaltung bleibt Fuji beim Beartooth One.1 dem japanischen Megakonzern treu: Das 2×10 Gang Arbeitsteam setzt sich aus Deore Umwerfer, Deore XT Schaltwerk und Shimano Deore Rapid Fire Schalthebel zusammen. Ein großer Teil der Komponenten stammt von der Komponentenmarke Oval Concepts. Dem aufmerksamen Betrachter wird sicherlich nicht die Vario-Sattelstütze entgangen sein, die wir nachträglich montiert haben. Serienmäßig kommt das 27.5″+ Trail-Hardtail mit Oval Concepts Alu-Sattelstütze und Sattel.

Das optisch harmonisch wirkende Beartooth ist sauber verarbeitet, nur die interne Leitungsverlegung wurde vom US-amerikanischen Hersteller nicht wirklich konsequent umgesetzt: Der Schaltzug für den Umwerfer verläuft innenliegend im Unterrohr, die hintere Bremsleitung sowie der Zug für das Schaltwerk hingegen außenliegend am Oberrohr. Interessant ist natürlich auch der Blick auf die Waage: 13,2 Kilogramm in der Größe 17″ – ohne Pedale. Erhältlich ist das Fuji Beartooth One.1 zu einem Preis von 1.399,00 Euro.

Getestet haben wir das Fuji Beartooth 1.1 auf den abwechslungsreichen Eifel-Trails bei eher widrigen, winterlichen Bedingungen – also auch bei Schnee. Die zentrale Sitzposition bietet dem Rider in Verbindung mit dem 130 mm Steuerrohr und dem kurzen Vorbau eine vergleichsweise aufrechte Sitzhaltung, die sich besonders bei Touren auszahlt. In diesem Bereich kann das preisgünstige Einsteiger-Hardtail dann auch prompt volle Punktzahl einfahren. Die effiziente Kraftumsetzung äußert sich mit einem kernigen Vortrieb und toller Beschleunigung.

Trotz der Breite von 3.0″ rollen die Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen erstaunlich leichtfüßig über Asphalt und Trails. Das Plus in der Bezeichnung macht sich auch beim Komfort bemerkbar. Die Dämpfung erlaubt komfortables Touren und glättet in Kombination mit der gut ansprechenden SR Suntour Raidon Unebenheiten wie Steine oder Wurzeln. Die Federgabel lässt sich dank Luftunterstützung und einstellbarer Zugstufe perfekt an den Rider bzw. die Anforderungen anpassen. Zudem verfügt die Suntour mit den 32 mm Standrohren über eine zuschaltbare Lockout-Funktion.

Die Steuerzentrale agiert agil und setzt die Lenkbewegungen sofort in Richtungsänderung um. Das Fuji Beartooth 1.1 lässt sich nahezu spielerisch um enge Ecken zirkeln, neigt allerdings zu leichter Nervosität bei schnellen ruppigen Abfahrten. Kleinere Kanten und Drops lassen das Hardtail recht unbeeindruckt, das nahezu behäbige „Flugverhalten“ vermittelt dem Rider Sicherheit und Kontrolle. Das tiefe Tretlager bietet ein sattes Fahrgefühl auf dem Trail, Nachteil ist allerdings der schnellere Bodenkontakt des Pedals beim Pedalieren im unwegsamen Gelände oder in Hanglage.

Die Zuverlässigkeit des Bikes hat uns komplett überzeugt. Trotz der widrigen Bedingungen mit Schnee und Matsch funktionierte das Fuji Beartooth 1.1 ohne Zwischenfälle. Präzise und knackig gehen die Schaltvorgänge von der Hand, der Übersetzungsbereich ist breit angelegt. Steile Rampen stellen ebenso wenig ein Problem dar wie rasante Fahrten bergab – mit geschmeidigen Beinen kann der Rider bis um die 50 km/h pedalieren. Die Bremsleistung der Shimano Scheibenbremse ist gut, könnte für unseren Geschmack allerdings etwas mehr Biss vertragen.

Fazit Fuji Beartooth 1.1

Zuverlässiges und robustes Einsteiger-Hardtail mit soliden Komponenten und einem sehr breiten Einsatzbereich. Weite Touren sind ebenso möglich wie Ausflüge in ruppiges Gelände. Wünschen würden wir uns eine Vario-Sattelstütze und einen Kettenstrebenschutz.

Produktdetails Fuji Beartooth 1.1

  • Erhältlich in den Größen 17″, 19″ und 21″
  • Gewicht ohne Pedale: 13,2 Kilogramm (Größe 17″)
  • Preis: 1.399,00 Euro
  • www.fujibikes.de

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Beartooth 1.1*

(M)17″ (L)19″ (XL)21″
Seat Tube, Center To Top 432 483 533
Top Tube, Effective 590 610 625
Head Tube 130 130 130
Seat Tube Angle 73° 73° 73°
Head Tube Angle 69° 69° 69°
Chainstay 453 453 453
Wheelbase 1122 1142 1157
Fork Offset 60 60 60
Bottom Bracket Drop 51 51 51
Stack 389.4 409.4 424.4
Reach 656.5 656.5 656.5
Standover 810.8 833.5 856.8
Stem 50 60 70
Handlebar Width 760 760 760
Crank 175 175 175
Wheel Size 27.5″ 27.5″ 27.5″
Seat Post Diameter 30.9 30.9 30.9

*Herstellerangaben

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Vorweg gesagt: Den Trackstand gibt es in zig verschiedenen Ausführungen, weshalb wir uns hier ausdrücklich mit einer speziellen Version beschäftigen wollen. Grundsätzlich geht es bei allen Varianten des BMX Old School Tricks Trackstand im Kern darum, das Bike im Stillstand auszubalancieren. Das kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen erfolgen. Ein Trick, der unseren Gleichgewichtssinn spielerisch schult.

Die in diesem Tutorial vorgestellte Ausführung wird im Sitzen und mit 90 Grad eingeschlagenem Lenker ausgeführt, das Ausbalancieren erfolgt mittels der Füße am Vorderrad. Es muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich Lenker und Sattel nicht in die Quere kommen. Ausgeführt werden kann der Trackstand auf kleinstem Raum, selbst in der Wohnung – also die ideale Balanceübung bei Regen und Schnee 😉

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Der Trackstand kann aus sehr langsamer Fahrt oder aus dem Stand begonnen werden – letzteres bietet sich zum Erlernen des Tricks an. Da diese Variante im Sitzen ausgeführt wird, können wir es uns bequem machen. Langsam an einen fiktiven Punkt heranfahren und das Bike ausrollen lassen – wir sitzen zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Sattel. Das Bike mit der Bremse komplett zum Stillstand bringen. Die linke Hand vom Lenker nehmen und mit der rechten Hand den Lenker ruckartig um 90 Grad drehen. Sofort beide Füße auf das Vorderrad absetzen, jeweils links und rechts von der Gabel, und mit dem Ausbalancieren des Bikes beginnen. Zum Ende des Tricks die Füße wieder auf die Pedale stellen, mit der rechten Hand den Lenker in die Gerade bringen und mit der linken Hand nachfassen. Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Walkaround / 360 Walkaround

Der BMX Old School Trick Walkaround durfte in den frühen 1980er Jahren in keiner Freestyle Show fehlen. So zeigte Mike Pardon den Walkaround in verschiedensten Varianten und begeisterte damals Judges und Zuschauer gleichermaßen. Beim Walkaround dreht sich das Vorderrad am Boden um die hintere Achse und beschreibt im Falle eines 360 Walkaround einen kompletten Kreis. Die Drehung wird durch das „Laufen“ auf dem Vorderrad vollzogen – daher der Name.

Der Walkaround bietet reichlich Spielraum für Interpretationen. Wir stellen beim Walkaround den rechten Fuß auf das Tretlager, der Fuß kann aber auch auf das Oberrohr gestellt werden. Kombinieren lässt sich der Trick ebenfalls mit Pegs – eigentlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Walkaround bedarf zwar einiger Übung, ist dann aber sehr smooth und lässig! Nicht verwechselt werden darf der Trick mit dem späteren Backside Walkaround bzw. Walkover.

BMX Old School Tricks – How To: 360 Walkaround

In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Linkes Pedal unten, rechtes Pedal oben – Bike rollen lassen.

Beim Ausrollen rechten Fuß vom Pedal nehmen und über den Sattel führen.

Rechten Fuß linksseitig auf das Tretlager stellen.

Jetzt beide Bremsen ziehen, dabei geschmeidig den Lenker um 90 Grad einschlagen, linken Fuß auf das Vorderrad absetzen und das BMX Rad nach vorne wegdrücken. Mit Verlagerung des Körperschwerpunkts dem kompletten Wegkippen des BMX Rades entgegenwirken.

Wenn der linke Fuß auf dem Vorderrad steht, das Bike mit Hilfe der Vorderradbremse und des Fußes ausbalancieren. Das Halten der Hinterradbremse stabilisiert das Bike.

Um die Front um das Heck kreisen zu lassen, mit leichten Fußbewegungen das Vorderrad drehen. Hierbei ist das Zusammenspiel von Betätigen und Lösen der Bremse mit dem ausgleichenden, balancierenden Fuß ausschlaggebend für das Gelingen des Tricks.

Da wir einen 360 Walkaround machen, müssen wir uns natürlich einmal komplett drehen.

…und wir drehen…

…und wir drehen…

Sobald wir die Drehung komplettiert haben, wird das Bike stabilisiert.

Vorderradbremse ziehen und linken Fuß auf das linke Pedal stellen.

Bremse(n) gezogen lassen und Lenker in Fahrtrichtung drehen. Dabei darauf achten, dass der Körperschwerpunkt nicht nach vorne kippt. Rechten Fuß vom Tretlager nehmen und über den Sattel führen, gleichzeitig Vorderradbremse und – falls noch gezogen – Hinterradbremse lösen.

Rechten Fuß auf das rechte Pedal stellen und mit leichtem Oberkörperschwung weiterfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB im Test

Test: Speziell für BMXer und abfahrtsorientierte Mountainbiker führt das US-amerikanische Bekleidungslabel Fly Racing die Kinetic Crux BMX/MTB Pants im Sortiment. Bei der zweiten Generation der im MX-Style gehaltenen Hose hat Fly Racing einige Verbesserungen einfließen lassen, die sich jüngst in unserem Test behaupten mussten.

Laut Fly Racing vereint die neue Generation der Kinetic Crux Hose BMX/MTB die Wünsche und Bedürfnisse der Rider. Das Resultat zeigt sich beispielsweise in der 3″ längeren Ausführung der Hose, einer überarbeiteten Passform sowie einem geringeren Gewicht. Neben den Optimierungen wurden der Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants zudem einige sinnvolle Detaillösungen spendiert. Die Multi-Panel 600D Konstruktion soll dem Rider Komfort, Stabilität und Schutz gleichermaßen gewährleisten.

Tatsächlich überrascht uns der Tragekomfort der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB. Das robuste 600D Polyester kommt zwar auch bei handelsüblichen MX-Hosen zum Einsatz, das sperrige Tragegefühl bleibt bei dieser Pants allerdings aus. Auch wenn das Polyester selber nicht elastisch ist, sorgen Mesh-Einsätze und Stretch-Rib für Elastizität und Bewegungsfreiheit. Die Passform der Hose verdient großes Lob, die ergonomisch vorgeformten Kniebereiche tragen ihrerseits zum angenehmen Trage- und Fahrkomfort bei.

Luftig ausgeführt sorgen die Mesh-Einsätze im Wadenbereich und an der Kniekehle für eine gute Belüftung. Die sinnig angebrachten Stretch-Rib Einsätze im Sitzbereich und oberhalb des Knies folgen jeder Bewegung, egal ob beim Abrocken von Abfahrtspisten oder beim Freestylen. Dank des vorgeformten Kniebereichs stellt auch das Tragen von Knie-/Schienbeinprotektoren kein Problem dar. Die Verarbeitung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB ist top! Die Nähte sind sauber ausgeführt und ließen auch nach vielen Einsätzen keine Mängel erkennen.

Die Länge der Pants ist super – oftmals ein großes Manko bei MX-Hosen anderer Hersteller, die verkaufsstrategisch ein und dieselbe Hose „mal eben“ als BMX Hosen anpreisen. Dem ist bei Fly Racing nicht so. Für optimale Einstellbarkeit verfügt die Kinetic Crux Hose BMX/MTB über einen vielfach verstellbaren Ratschen-Verschluss und einen seitlichen Klettriemen. Ein zusätzliches Fixiersystem mit Klett entlastet den Ratschen-Verschluss und gewährleistet zudem einen absolut sicheren Sitz der Hose. Ebenfalls super: Die innen im hinteren Bereich aufgedruckten Silikonprints für einen rutschsicheren Halt der Buxe.

Die ausgetüftelte Gestaltung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB zeigt sich auch bei den in verschiedenen Bereichen integrierten Soft-Flex-Logos, die nicht nur optisch einiges hermachen, sondern auch für Kühlung und Schutz sorgen. Apropos Schutz: Die Kinetic Crux wird natürlich mit herausnehmbaren Beckenpolstern ausgeliefert. Optisch trifft die stylische Hose ebenfalls voll unseren Geschmacksnerv. Der Farbsublimationsdruck mit den kräftigen Farben begeistert auch noch nach vielen Wäschen.

Bei den Reißverschlüssen verhält es sich ja oftmals so wie bei den Komplettbikes mit den Schläuchen. Frei nach dem Motto „sieht man eh nicht auf den ersten Blick“ kommen hier oftmals billige No Name Produkte zum Einsatz – nicht so bei der Kinetic Crux, hier finden hochwertige YKK-Reißverschlüsse Verwendung. Eine feine Detaillösung ist die kleine Innentasche am Bund für den Autoschlüssel oder Kleingeld. Auf dem rechten Oberschenkel befindet sich zudem eine mit Reißverschluss verschließbare Außentasche.

Fazit Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

Riders ready, watch the Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants! Sehr durchdachte Hose, die keine Wünsche offen lässt!

Produktdetails Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

  • Verfügbar in den Größen 28 bis 38 und vielen Farbvarianten
  • Preis: 134,95 Euro
  • Material: Obermaterial: 100% Polyester, Futter: 100% Polyester
  • Ebenfalls in der Kollektion verfügbar: Helm, Trikot und Handschuhe
  • Erhältlich bei Zupin

BMX Old School Tricks – How To: Endo

Der BMX Old School Trick Endo darf in keinem Repertoire fehlen, da auf ihm viele andere Tricks beim Freestyle aufbauen. Auch wenn der Endo von der Ausführung eigentlich sehr simpel ist, verfehlt er bei Außenstehenden nicht seine Wirkung. Schon der legendäre Mike Buff vom BMX Action Trick Team, einer unserer ganz großen Vorbilder, wusste sich in den frühen 1980er Jahren mit dem Endo Trick eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Beim Endo wird durch einen abrupten Stopp das Hinterrad in die Höhe gezogen, das BMX steht somit nur auf dem Vorderrad. Den Stopp bzw. das Blockieren des Vorderrades kann der Rider mit drei unterschiedlichen Mitteln herbeiführen: Mit der Vorderradbremse, durch das Fahren vor einen Gegenstand (Curb Endo) oder mit dem Fuß in der Gabel. Wie in den frühen 1980er Jahren üblich machen wir den Endo Trick (die Erklärung des Curb Endo erfolgt an anderer Stelle) mit der Vorderradbremse. Wir wollen uns hier auch auf ebenen Untergrund beschränken, weitere Spielarten wären zum Beispiel der Ramp Endo auf der Rampe.

BMX Old School Tricks – How To: Endo

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In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Kurbel waagerecht zum Boden halten, Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht angewinkelt.

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Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und Körper strecken, dabei das Körpergewicht auf die Front des BMX verlagern. Das Hinterrad hebt vom Boden ab.

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Parallel zum steigenden Hinterrad das Gesäß hinter den Sattel in Richtung des Hinterrades bringen, die Arme bleiben gestreckt.

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Kurz vorm Kipppunkt das BMX ausbalancieren. Beim perfekten Endo „knutscht“ das Hinterrad den Allerwertesten. Während des gesamten Tricks bleibt die Vorderradbremse gezogen!

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Zum kontrollierten Absetzen des Hinterrades Körpergewicht leicht nach hinten und unten drücken.

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Sobald das Hinterrad den Boden berührt die Bremse lösen.

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Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Gonso Bluff V2: Die Active-Hose für kühle Temperaturen im Test

Produktcheck: Mit der semi-fit geschnittenen Bluff V2 Active-Hose bietet der schwäbische Hersteller Gonso eine optisch sehr ansprechende Alternative zu hautengen Radhosen. Der ausgeklügelte Material-Mix soll dem Radfahrer einen idealen Wetterschutz bei gleichzeitig hohem Tragekomfort gewährleisten. Also eine Hose wie gerufen für die momentan vorherrschenden Wetterbedingungen?!

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Wer knapp 130 Euro investiert erhält mit der Gonso Bluff V2 eine leger geschnittene Radhose, bei der Vorder- und Hinterhose aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Im vorderen Bereich der Hose findet Hightex-Softshell Verwendung, im hinteren Bereich kommt Hightex-Flexiplus zum Einsatz. Doch was genau steckt hinter den Bezeichnungen? Bei Hightex-Softshell handelt es sich um ein elastisches 3-Lagen-Laminat aus 100% Polyester. Hightex-Softshell ist 100% wasserdicht, winddicht und natürlich atmungsaktiv. Die Hinterhose besteht aus Hightex Flexiplus – im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Plus an Flexibilität. Das zeigt alleine schon der Blick auf das Etikett: 93% Polyamid und 7% Elastan. Auch hier ist das Material atmungsaktiv und wasserabweisend. Gute Windschutzeigenschaften gehen mit Strapazierfähigkeit und Formbeständigkeit einher.

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Die Wärmeisolation der Gonso Bluff V2 dürfte sogar die größten Frierpitter überzeugen. Selbst bei den usseligen Temperaturen im westlichsten Mittelgebirge Deutschlands schützte die Hose dank des flauschig wärmenden, winddichten Softshell-Gewebes zuverlässig vor dem Auskühlen. Die Wärmeregulierung funktioniert in Kombination mit dem Hightex-Flexiplus hervorragend, womit auch der unbeliebten Schweißbildung konsequent entgegengewirkt wird. Die Materialien fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an und sorgen somit für ein angenehmes Tragegefühl. Der legere Schnitt der Hose sorgt in Verbindung mit dem elastischen Material und dem vorgeformten Kniebereich für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die Hose ist allerdings immer noch so eng geschnitten, dass diese nicht im Wind flattert. Die Verarbeitung der Gonso Bluff V2 ist absolut top!

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Mit dem Kordelzug am Bund lässt sich die Active-Hose fixieren, ein Verrutschen ist somit unmöglich. Gürtelschlaufen sind allerdings nicht vorhanden. Die Saumweite ist mittels Klettverschluss verstellbar und gewährleistet einen optimalen Abschluss. Für Wintertouren in der weißen Pracht verfügt die Gonso Bluff V2 zudem über einen Schneefang mit Gummibandabschluss. Zu den weiteren Features zählen zwei Reißverschluss-Taschen und aufgedruckte Reflektoren für erhöhte Sicherheit bei widrigen Sichtverhältnissen. Die Active-Hose besitzt kein Sitzpolster, womit sich ein entscheidender Vorteil bietet: Die Gonso Bluff V2 muss nach dem Tragen nicht jedes Mal in die Waschmaschine wandern.

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Eine Besonderheit bietet sich mit dem von uns getesteten Modell Gonso Bluff V2 (Produktnummer 17409) in der Ausführung in der Farbe Fire – diese wird so nicht mehr angeboten! Bei den Farben stehen aktuell Skydiver (blau) und Black zur Auswahl. Für Damen hält der Hersteller aus Albstadt die nahezu gleiche Gonso Pacific V2 (Produktnummer 27409) bereit – in den Farben Fire oder Black.

Fazit Gonso Bluff V2

Die Gonso Bluff V2 bietet dem Rider bei ungemütlichen Wetterbedingungen einen sehr guten Schutz vor dem Auskühlen – Touren im Winter gewinnen so auf jeden Fall an Attraktivität. Der durchdachte Material-Mix überzeugt in allen Belangen und besticht mit einem hervorragenden Wärmehaushalt und hohem Tragekomfort. Die Verarbeitung lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Qualität kostet natürlich ihren Preis – mit 129,95 Euro ist die Active-Hose allerdings jeden Cent wert.

Produktdetails Gonso Bluff V2

  • Verfügbare Größen: S bis 3XL
  •  Preis: 129,95 Euro
  •  www.gonso.de

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

Der Front Wheel Hop ist im Grunde genommen eine Steigerung des Endo. Wie beim Endo wird durch das plötzliche Blockieren des Vorderrades das Hinterrad angehoben, kurz vor dem Kipppunkt beginnt das Hüpfen auf dem Vorderrad. Oftmals wird der Front Wheel Hop auch als Front Pogo bezeichnet, der heutzutage allerdings meistens auf Axle Pegs stehend ausgeführt wird.

Der Trick ist ziemlich lässig, bedarf allerdings – wie immer – etwas Übung. Für diesen Old School BMX Trick aus den frühen 1980er Jahren benötigen wir eine zuverlässig packende Vorderradbremse und Vertrauen zum Material – die auf das Steuerrohr und die Gabel wirkenden Kräfte sollten nicht unterschätzt werden.

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

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Mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Leicht gebeugte, aktive Position auf dem Bike annehmen. Kurbel etwa waagerecht zum Boden halten. Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht gebeugt. Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und das Körpergewicht auf die Front des Bikes verlagern. Achtung: Während der Durchführung des Tricks bleibt die Vorderradbremse die ganze Zeit gezogen! Bei dieser Aktion natürlich unbedingt darauf achten, dass man nicht vorne überkippt.

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Simultan zum Aufsteigen des Hinterrades das Gesäß leicht nach hinten bewegen. Kurz vorm Kipppunkt das Bike auf dem Vorderrad ausbalancieren und das Hüpfen einleiten. Hierfür Arme und Beine anwinkeln, Füße in die Pedale pressen und leicht hochspringen. Beim Hochhüpfen Arme und Beine simultan strecken.

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Beim Front Wheel Hop kommt es nicht auf die Höhe der Hops an! Ziel ist es, eine Folge von mehreren Hops hintereinander auszuführen. Beim Landen des Vorderrades Arme und Beine wieder anwinkeln. Jetzt können weitere Hops folgen oder aber der Trick beendet werden.

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Gewicht leicht nach hinten und unten drücken, das Hinterrad so kontrolliert absenken.

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Jetzt erst die Vorderradbremse lösen und mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!