BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Vorweg gesagt: Den Trackstand gibt es in zig verschiedenen Ausführungen, weshalb wir uns hier ausdrücklich mit einer speziellen Version beschäftigen wollen. Grundsätzlich geht es bei allen Varianten des BMX Old School Tricks Trackstand im Kern darum, das Bike im Stillstand auszubalancieren. Das kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen erfolgen. Ein Trick, der unseren Gleichgewichtssinn spielerisch schult.

Die in diesem Tutorial vorgestellte Ausführung wird im Sitzen und mit 90 Grad eingeschlagenem Lenker ausgeführt, das Ausbalancieren erfolgt mittels der Füße am Vorderrad. Es muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich Lenker und Sattel nicht in die Quere kommen. Ausgeführt werden kann der Trackstand auf kleinstem Raum, selbst in der Wohnung – also die ideale Balanceübung bei Regen und Schnee 😉

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Der Trackstand kann aus sehr langsamer Fahrt oder aus dem Stand begonnen werden – letzteres bietet sich zum Erlernen des Tricks an. Da diese Variante im Sitzen ausgeführt wird, können wir es uns bequem machen. Langsam an einen fiktiven Punkt heranfahren und das Bike ausrollen lassen – wir sitzen zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Sattel. Das Bike mit der Bremse komplett zum Stillstand bringen. Die linke Hand vom Lenker nehmen und mit der rechten Hand den Lenker ruckartig um 90 Grad drehen. Sofort beide Füße auf das Vorderrad absetzen, jeweils links und rechts von der Gabel, und mit dem Ausbalancieren des Bikes beginnen. Zum Ende des Tricks die Füße wieder auf die Pedale stellen, mit der rechten Hand den Lenker in die Gerade bringen und mit der linken Hand nachfassen. Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Walkaround / 360 Walkaround

Der BMX Old School Trick Walkaround durfte in den frühen 1980er Jahren in keiner Freestyle Show fehlen. So zeigte Mike Pardon den Walkaround in verschiedensten Varianten und begeisterte damals Judges und Zuschauer gleichermaßen. Beim Walkaround dreht sich das Vorderrad am Boden um die hintere Achse und beschreibt im Falle eines 360 Walkaround einen kompletten Kreis. Die Drehung wird durch das „Laufen“ auf dem Vorderrad vollzogen – daher der Name.

Der Walkaround bietet reichlich Spielraum für Interpretationen. Wir stellen beim Walkaround den rechten Fuß auf das Tretlager, der Fuß kann aber auch auf das Oberrohr gestellt werden. Kombinieren lässt sich der Trick ebenfalls mit Pegs – eigentlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Walkaround bedarf zwar einiger Übung, ist dann aber sehr smooth und lässig! Nicht verwechselt werden darf der Trick mit dem späteren Backside Walkaround bzw. Walkover.

BMX Old School Tricks – How To: 360 Walkaround

In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Linkes Pedal unten, rechtes Pedal oben – Bike rollen lassen.

Beim Ausrollen rechten Fuß vom Pedal nehmen und über den Sattel führen.

Rechten Fuß linksseitig auf das Tretlager stellen.

Jetzt beide Bremsen ziehen, dabei geschmeidig den Lenker um 90 Grad einschlagen, linken Fuß auf das Vorderrad absetzen und das BMX Rad nach vorne wegdrücken. Mit Verlagerung des Körperschwerpunkts dem kompletten Wegkippen des BMX Rades entgegenwirken.

Wenn der linke Fuß auf dem Vorderrad steht, das Bike mit Hilfe der Vorderradbremse und des Fußes ausbalancieren. Das Halten der Hinterradbremse stabilisiert das Bike.

Um die Front um das Heck kreisen zu lassen, mit leichten Fußbewegungen das Vorderrad drehen. Hierbei ist das Zusammenspiel von Betätigen und Lösen der Bremse mit dem ausgleichenden, balancierenden Fuß ausschlaggebend für das Gelingen des Tricks.

Da wir einen 360 Walkaround machen, müssen wir uns natürlich einmal komplett drehen.

…und wir drehen…

…und wir drehen…

Sobald wir die Drehung komplettiert haben, wird das Bike stabilisiert.

Vorderradbremse ziehen und linken Fuß auf das linke Pedal stellen.

Bremse(n) gezogen lassen und Lenker in Fahrtrichtung drehen. Dabei darauf achten, dass der Körperschwerpunkt nicht nach vorne kippt. Rechten Fuß vom Tretlager nehmen und über den Sattel führen, gleichzeitig Vorderradbremse und – falls noch gezogen – Hinterradbremse lösen.

Rechten Fuß auf das rechte Pedal stellen und mit leichtem Oberkörperschwung weiterfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB im Test

Test: Speziell für BMXer und abfahrtsorientierte Mountainbiker führt das US-amerikanische Bekleidungslabel Fly Racing die Kinetic Crux BMX/MTB Pants im Sortiment. Bei der zweiten Generation der im MX-Style gehaltenen Hose hat Fly Racing einige Verbesserungen einfließen lassen, die sich jüngst in unserem Test behaupten mussten.

Laut Fly Racing vereint die neue Generation der Kinetic Crux Hose BMX/MTB die Wünsche und Bedürfnisse der Rider. Das Resultat zeigt sich beispielsweise in der 3″ längeren Ausführung der Hose, einer überarbeiteten Passform sowie einem geringeren Gewicht. Neben den Optimierungen wurden der Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants zudem einige sinnvolle Detaillösungen spendiert. Die Multi-Panel 600D Konstruktion soll dem Rider Komfort, Stabilität und Schutz gleichermaßen gewährleisten.

Tatsächlich überrascht uns der Tragekomfort der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB. Das robuste 600D Polyester kommt zwar auch bei handelsüblichen MX-Hosen zum Einsatz, das sperrige Tragegefühl bleibt bei dieser Pants allerdings aus. Auch wenn das Polyester selber nicht elastisch ist, sorgen Mesh-Einsätze und Stretch-Rib für Elastizität und Bewegungsfreiheit. Die Passform der Hose verdient großes Lob, die ergonomisch vorgeformten Kniebereiche tragen ihrerseits zum angenehmen Trage- und Fahrkomfort bei.

Luftig ausgeführt sorgen die Mesh-Einsätze im Wadenbereich und an der Kniekehle für eine gute Belüftung. Die sinnig angebrachten Stretch-Rib Einsätze im Sitzbereich und oberhalb des Knies folgen jeder Bewegung, egal ob beim Abrocken von Abfahrtspisten oder beim Freestylen. Dank des vorgeformten Kniebereichs stellt auch das Tragen von Knie-/Schienbeinprotektoren kein Problem dar. Die Verarbeitung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB ist top! Die Nähte sind sauber ausgeführt und ließen auch nach vielen Einsätzen keine Mängel erkennen.

Die Länge der Pants ist super – oftmals ein großes Manko bei MX-Hosen anderer Hersteller, die verkaufsstrategisch ein und dieselbe Hose „mal eben“ als BMX Hosen anpreisen. Dem ist bei Fly Racing nicht so. Für optimale Einstellbarkeit verfügt die Kinetic Crux Hose BMX/MTB über einen vielfach verstellbaren Ratschen-Verschluss und einen seitlichen Klettriemen. Ein zusätzliches Fixiersystem mit Klett entlastet den Ratschen-Verschluss und gewährleistet zudem einen absolut sicheren Sitz der Hose. Ebenfalls super: Die innen im hinteren Bereich aufgedruckten Silikonprints für einen rutschsicheren Halt der Buxe.

Die ausgetüftelte Gestaltung der Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB zeigt sich auch bei den in verschiedenen Bereichen integrierten Soft-Flex-Logos, die nicht nur optisch einiges hermachen, sondern auch für Kühlung und Schutz sorgen. Apropos Schutz: Die Kinetic Crux wird natürlich mit herausnehmbaren Beckenpolstern ausgeliefert. Optisch trifft die stylische Hose ebenfalls voll unseren Geschmacksnerv. Der Farbsublimationsdruck mit den kräftigen Farben begeistert auch noch nach vielen Wäschen.

Bei den Reißverschlüssen verhält es sich ja oftmals so wie bei den Komplettbikes mit den Schläuchen. Frei nach dem Motto „sieht man eh nicht auf den ersten Blick“ kommen hier oftmals billige No Name Produkte zum Einsatz – nicht so bei der Kinetic Crux, hier finden hochwertige YKK-Reißverschlüsse Verwendung. Eine feine Detaillösung ist die kleine Innentasche am Bund für den Autoschlüssel oder Kleingeld. Auf dem rechten Oberschenkel befindet sich zudem eine mit Reißverschluss verschließbare Außentasche.

Fazit Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

Riders ready, watch the Fly Racing Kinetic Crux BMX/MTB Pants! Sehr durchdachte Hose, die keine Wünsche offen lässt!

Produktdetails Fly Racing Kinetic Crux Hose BMX/MTB

  • Verfügbar in den Größen 28 bis 38 und vielen Farbvarianten
  • Preis: 134,95 Euro
  • Material: Obermaterial: 100% Polyester, Futter: 100% Polyester
  • Ebenfalls in der Kollektion verfügbar: Helm, Trikot und Handschuhe
  • Erhältlich bei Zupin

BMX Old School Tricks – How To: Endo

Der BMX Old School Trick Endo darf in keinem Repertoire fehlen, da auf ihm viele andere Tricks beim Freestyle aufbauen. Auch wenn der Endo von der Ausführung eigentlich sehr simpel ist, verfehlt er bei Außenstehenden nicht seine Wirkung. Schon der legendäre Mike Buff vom BMX Action Trick Team, einer unserer ganz großen Vorbilder, wusste sich in den frühen 1980er Jahren mit dem Endo Trick eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Beim Endo wird durch einen abrupten Stopp das Hinterrad in die Höhe gezogen, das BMX steht somit nur auf dem Vorderrad. Den Stopp bzw. das Blockieren des Vorderrades kann der Rider mit drei unterschiedlichen Mitteln herbeiführen: Mit der Vorderradbremse, durch das Fahren vor einen Gegenstand (Curb Endo) oder mit dem Fuß in der Gabel. Wie in den frühen 1980er Jahren üblich machen wir den Endo Trick (die Erklärung des Curb Endo erfolgt an anderer Stelle) mit der Vorderradbremse. Wir wollen uns hier auch auf ebenen Untergrund beschränken, weitere Spielarten wären zum Beispiel der Ramp Endo auf der Rampe.

BMX Old School Tricks – How To: Endo

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In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Kurbel waagerecht zum Boden halten, Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht angewinkelt.

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Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und Körper strecken, dabei das Körpergewicht auf die Front des BMX verlagern. Das Hinterrad hebt vom Boden ab.

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Parallel zum steigenden Hinterrad das Gesäß hinter den Sattel in Richtung des Hinterrades bringen, die Arme bleiben gestreckt.

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Kurz vorm Kipppunkt das BMX ausbalancieren. Beim perfekten Endo „knutscht“ das Hinterrad den Allerwertesten. Während des gesamten Tricks bleibt die Vorderradbremse gezogen!

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Zum kontrollierten Absetzen des Hinterrades Körpergewicht leicht nach hinten und unten drücken.

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Sobald das Hinterrad den Boden berührt die Bremse lösen.

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Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Gonso Bluff V2: Die Active-Hose für kühle Temperaturen im Test

Produktcheck: Mit der semi-fit geschnittenen Bluff V2 Active-Hose bietet der schwäbische Hersteller Gonso eine optisch sehr ansprechende Alternative zu hautengen Radhosen. Der ausgeklügelte Material-Mix soll dem Radfahrer einen idealen Wetterschutz bei gleichzeitig hohem Tragekomfort gewährleisten. Also eine Hose wie gerufen für die momentan vorherrschenden Wetterbedingungen?!

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Wer knapp 130 Euro investiert erhält mit der Gonso Bluff V2 eine leger geschnittene Radhose, bei der Vorder- und Hinterhose aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Im vorderen Bereich der Hose findet Hightex-Softshell Verwendung, im hinteren Bereich kommt Hightex-Flexiplus zum Einsatz. Doch was genau steckt hinter den Bezeichnungen? Bei Hightex-Softshell handelt es sich um ein elastisches 3-Lagen-Laminat aus 100% Polyester. Hightex-Softshell ist 100% wasserdicht, winddicht und natürlich atmungsaktiv. Die Hinterhose besteht aus Hightex Flexiplus – im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Plus an Flexibilität. Das zeigt alleine schon der Blick auf das Etikett: 93% Polyamid und 7% Elastan. Auch hier ist das Material atmungsaktiv und wasserabweisend. Gute Windschutzeigenschaften gehen mit Strapazierfähigkeit und Formbeständigkeit einher.

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Die Wärmeisolation der Gonso Bluff V2 dürfte sogar die größten Frierpitter überzeugen. Selbst bei den usseligen Temperaturen im westlichsten Mittelgebirge Deutschlands schützte die Hose dank des flauschig wärmenden, winddichten Softshell-Gewebes zuverlässig vor dem Auskühlen. Die Wärmeregulierung funktioniert in Kombination mit dem Hightex-Flexiplus hervorragend, womit auch der unbeliebten Schweißbildung konsequent entgegengewirkt wird. Die Materialien fühlen sich auf der Haut sehr angenehm an und sorgen somit für ein angenehmes Tragegefühl. Der legere Schnitt der Hose sorgt in Verbindung mit dem elastischen Material und dem vorgeformten Kniebereich für uneingeschränkte Bewegungsfreiheit. Die Hose ist allerdings immer noch so eng geschnitten, dass diese nicht im Wind flattert. Die Verarbeitung der Gonso Bluff V2 ist absolut top!

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Mit dem Kordelzug am Bund lässt sich die Active-Hose fixieren, ein Verrutschen ist somit unmöglich. Gürtelschlaufen sind allerdings nicht vorhanden. Die Saumweite ist mittels Klettverschluss verstellbar und gewährleistet einen optimalen Abschluss. Für Wintertouren in der weißen Pracht verfügt die Gonso Bluff V2 zudem über einen Schneefang mit Gummibandabschluss. Zu den weiteren Features zählen zwei Reißverschluss-Taschen und aufgedruckte Reflektoren für erhöhte Sicherheit bei widrigen Sichtverhältnissen. Die Active-Hose besitzt kein Sitzpolster, womit sich ein entscheidender Vorteil bietet: Die Gonso Bluff V2 muss nach dem Tragen nicht jedes Mal in die Waschmaschine wandern.

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Eine Besonderheit bietet sich mit dem von uns getesteten Modell Gonso Bluff V2 (Produktnummer 17409) in der Ausführung in der Farbe Fire – diese wird so nicht mehr angeboten! Bei den Farben stehen aktuell Skydiver (blau) und Black zur Auswahl. Für Damen hält der Hersteller aus Albstadt die nahezu gleiche Gonso Pacific V2 (Produktnummer 27409) bereit – in den Farben Fire oder Black.

Fazit Gonso Bluff V2

Die Gonso Bluff V2 bietet dem Rider bei ungemütlichen Wetterbedingungen einen sehr guten Schutz vor dem Auskühlen – Touren im Winter gewinnen so auf jeden Fall an Attraktivität. Der durchdachte Material-Mix überzeugt in allen Belangen und besticht mit einem hervorragenden Wärmehaushalt und hohem Tragekomfort. Die Verarbeitung lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Qualität kostet natürlich ihren Preis – mit 129,95 Euro ist die Active-Hose allerdings jeden Cent wert.

Produktdetails Gonso Bluff V2

  • Verfügbare Größen: S bis 3XL
  •  Preis: 129,95 Euro
  •  www.gonso.de

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

Der Front Wheel Hop ist im Grunde genommen eine Steigerung des Endo. Wie beim Endo wird durch das plötzliche Blockieren des Vorderrades das Hinterrad angehoben, kurz vor dem Kipppunkt beginnt das Hüpfen auf dem Vorderrad. Oftmals wird der Front Wheel Hop auch als Front Pogo bezeichnet, der heutzutage allerdings meistens auf Axle Pegs stehend ausgeführt wird.

Der Trick ist ziemlich lässig, bedarf allerdings – wie immer – etwas Übung. Für diesen Old School BMX Trick aus den frühen 1980er Jahren benötigen wir eine zuverlässig packende Vorderradbremse und Vertrauen zum Material – die auf das Steuerrohr und die Gabel wirkenden Kräfte sollten nicht unterschätzt werden.

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

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Mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Leicht gebeugte, aktive Position auf dem Bike annehmen. Kurbel etwa waagerecht zum Boden halten. Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht gebeugt. Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und das Körpergewicht auf die Front des Bikes verlagern. Achtung: Während der Durchführung des Tricks bleibt die Vorderradbremse die ganze Zeit gezogen! Bei dieser Aktion natürlich unbedingt darauf achten, dass man nicht vorne überkippt.

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Simultan zum Aufsteigen des Hinterrades das Gesäß leicht nach hinten bewegen. Kurz vorm Kipppunkt das Bike auf dem Vorderrad ausbalancieren und das Hüpfen einleiten. Hierfür Arme und Beine anwinkeln, Füße in die Pedale pressen und leicht hochspringen. Beim Hochhüpfen Arme und Beine simultan strecken.

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Beim Front Wheel Hop kommt es nicht auf die Höhe der Hops an! Ziel ist es, eine Folge von mehreren Hops hintereinander auszuführen. Beim Landen des Vorderrades Arme und Beine wieder anwinkeln. Jetzt können weitere Hops folgen oder aber der Trick beendet werden.

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Gewicht leicht nach hinten und unten drücken, das Hinterrad so kontrolliert absenken.

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Jetzt erst die Vorderradbremse lösen und mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

Der Bunny Hop ist der wichtigste BMX Trick überhaupt, da viele andere Tricks auf ihn aufbauen. Mit Hilfe dieses Basic Tricks, der oftmals auch als American Bunny Hop bezeichnet wird, kann der Rider ohne Rampe oder bauliche Gegebenheiten Objekte überspringen oder Ebenen überbrücken. Ein Muss für jeden Trickser!

Beim Bunny Hop wird mit einer schwungvollen Bewegung das Vorderrad hochgerissen, danach folgt das Nachziehen des Hinterrades. Der Bunny Hop kann bei jeder Geschwindigkeit und in jedem Gelände angewandt werden, zum Erlernen bietet sich aber das Ausführen des Tricks bei mittlerer Geschwindigkeit an. Anfänglich sollte der Trick zudem in ebenem Gelände ohne Hindernisse ausgeführt werden. Sobald der Bunny Hop perfekt sitzt können je nach Fahrlevel Bordsteine, Treppen oder was auch immer übersprungen werden.

BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

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Anfahrt in stehender Haltung mit mittlerer Geschwindigkeit. Bike rollen lassen, Kurbel in waagerechter Stellung halten.

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Geduckte Haltung annehmen mit gebeugten Ellbogen. Blick nach vorne.

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Den Lenker mit leicht nach hinten geneigter Haltung zum Körper ziehen, dabei das Vorderrad hochziehen. Die Kurbel bleibt weiterhin waagerecht ohne zu Pedalieren.

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Am vermeintlich höchsten Punkt des Vorderrades (nicht zu hoch ziehen!) den Lenker mit einer fließenden Bewegung nach vorne drücken, die Beine strecken und nachfolgend das Hinterrad mit anwinkelnden Beinen nachziehen. Die Füße müssen hierfür sinnbildlich in die Pedale gekrallt werden.

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In der Luft das Bike in eine waagerechte Position bringen. Landung vorbereiten.

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Die Landung geschieht im Normalfall mit beiden Rädern gleichzeitig. Wer etwas die Knochen schonen möchte, kann auch mit dem Hinterrad zuerst landen.

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Die geduckte Haltung aufgeben und Fahrt fortsetzen. Erst jetzt wieder in die Pedale treten 😉

American Bunny Hop vs. English Bunny Hop

Der Bunny Hop darf nicht mit dem einfacheren Hop bzw. English Bunny Hop verwechselt werden. Besonders für Einsteiger bietet sich oftmals zuerst das Erlernen des English Bunny Hop an. Hierbei wird im Gegensatz zum American Bunny Hop mit beiden Rädern gleichzeitig vom Boden abgesprungen. Mit einer geschmeidigen Aufwärtsbewegung wird das komplette Fahrrad hochgezogen. Dieser Trick lässt sich mit nahezu jedem Fahrrad durchführen, vom Klapprad bis zum Hollandrad – wovon wir aus Stabilitätsgründen allerdings absehen würden.

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BMX Old School Tricks – How To…

Fette Jumps, mächtig Air Time und immer krassere Tricks – was die Top-Rider heutzutage bei BMX und MTB Contests aus dem Ärmel schütteln scheint für Außenstehende pure Magie zu sein. Mit Zauber hat das aber wahrlich nichts zu tun: Im Grunde genommen basieren die Stunts auf den Tricks aus den Ende 70er und 80er Jahren – die Zeit, in der das BMX Rad die Welt eroberte. Zeit also für einen Rückblick! Begleitet uns in die Welt der BMX Old School Tricks.

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Viele Tricks scheinen im BMX Sport selbstverständlich, über deren Entstehung und Wurzeln wissen allerdings nur die wenigsten Rider Bescheid. Wusstet ihr beispielsweise, dass Bob Haro 1978 mit dem „Rock Walk“ den ersten Flatland Trick überhaupt auf den Asphalt zauberte? Oder dass der Trick „The Boomerang“, einer der ältesten Fahrrad-Tricks, von Pat Romano vom Kunstfahrrad auf das BMX transferiert wurde? Wir wollen mit unserer „BMX Old School Tricks – How To…“ Serie die alten Freestyle Tricks aufzeigen und zum Nachmachen animieren.

Für die meisten Tricks benötigen wir weder einen fetten Skatepark noch eine Jump-Line – oftmals reicht eine Garageneinfahrt, ein Parkplatz oder eine Straße – im besten Fall ohne Autoverkehr. Sollte dann noch eine Laterne in den Abendstunden für ausreichend Beleuchtung sorgen, lässt sich das Wintertraining um eine weitere, wichtige Komponente erweitern. So seid ihr auf jeden Fall in der kommenden Saison fit für neue Herausforderungen!

Standesgemäß nutzen wir für die Tricks das SE Quadangle Freestyle 24, das nicht nur ein sehr agiles Handling und Stabilität bietet, sondern auch optisch in unsere Zeitreise passt. Die Axle-Pegs, die wir anfänglich nicht brauchen, werden im weiteren Verlauf der Serie Verwendung finden. Im Gegensatz zum modernen BMX Style benötigen wir Tatsache eine funktionierende Vorder- und Hinterradbremse. Und eines noch: Klick-Pedale gehen gar nicht!

Viel Spaß – und denkt daran: Übung macht den Meister 🙂

BMX Old School Tricks – How To…

To be continued! Stay tuned!