SE Bikes Quadangle Freestyle 24: Test BMX Cruiser

Test: Jedes Jahr aufs Neue starrt die Oldschool BMX Fangemeinde mit größtem Interesse auf die SE Bikes Modellpalette der kommenden Saison. Grund ist die seit vielen Jahren aufgelegte Retro Kollektion, welche die alten Klassiker in neuem Gewand wieder aufleben lässt. In den letzten beiden Jahren gehörte das Quadangle Freestyle 24, ein optisch sehr auffälliger BMX Cruiser, zur liebevoll gepflegten SE Racing Retro-Linie. Kann das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 das Flair der 1980er Jahre wieder aufleben lassen? Wir wollten es wissen!

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Die US-amerikanische BMX Kultschmiede führt die Retro-Line konsequent fort – auch 2017 wird es wieder so sein! Für 2015 und 2016 gewährte das 24″ Quadangle Freestyle einen Blick zurück in die BMX Geschichte. Wir hatten im Test das 2016er Modell mit leichten Änderungen bei der Ausstattung und Farbgebung gegenüber dem Vorjahresmodell. Das SE Quadangle Freestyle 24 basiert auf dem 20″ BMX des Jahres 1984. Die Geschichte des Bikes mit dem markanten, triangulierten Aufbau des Rahmens reicht sogar noch weiter zurück, war da aber noch als Race Bike konzipiert.

Der Blick auf den sauber verarbeiteten Rahmen des aktuellen 24 Zoll Modells aus 4130 CrMo lässt schon vor der ersten Ausfahrt das Herz schneller schlagen. Bei dem S-Bend Hinterbau, den fetten Ausfallenden und nicht zuletzt den Standing Plattforms an den Kettenstreben stand das Original aus den 80ern zweifelsohne Pate. Die Standing Platforms sind so platziert, dass diese die Hinterradbefestigung bzw. die Montage der mitgelieferten Axle-Pegs natürlich nicht beeinträchtigen.

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Kein SE Racing Bike ohne Landing Gear oder Standing Gear Fork – in diesem Fall die Standing Gear mit den Trittflächen auf den Gabelholmen! Freestyle in Reinkultur! SE Bikes spendierte dem Quadangle Freestyle 24 feine Komponenten, die bereits in den 1980er Jahren State of the Art waren. Der vierteilige breite SE Freestyle Cruiser Lenker aus CrMo lässt uns ebenso in Erinnerungen schwelgen wie der Kashimax Sattel und die ODI Mushrooms II Lenkergriffe.

Abgerundet wird das gelungene Gesamtbild des BMX Cruisers durch die dreiteilige CrMo BMX Kurbel, den SE BMX Vorbau und die farblich passenden Kenda Skinwall Reifen. Für die Verzögerung des Bikes zeigen sich U-Brakes aus dem Hause Promax verantwortlich. Zum Lieferumfang gehören zudem Axle-Pegs und ein Polsterset. Bei den Pedalen würden wir uns anstatt der Nylon-Pedalen standesgemäß eher Alu-Pedalen vom Schlage einer 80er Shimano DX wünschen. Komplett aufgebaut ohne Axle-Pegs drückt das 24″ BMX mit 13,5 Kilogramm auf die Waage.

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Vor der Kür kommt die Pflicht: Die Montage des SE Bikes Quadangle. Die größte Herausforderung für Mountainbiker bzw. BMX Einsteiger dürfte die Verlegung der Bremskabel sein. Für eine gute Bremsleistung müssen die Bremsen unbedingt korrekt eingestellt werden. Das betrifft nicht nur die Ausrichtung der Bremszüge am Rotor, sondern auch die Bremsbacken. Vor der Verlegung der Bremszüge kann ein wenig Fett und Öl den Innenzügen nicht schaden. Das Reinigen der Bremsflanken mit Verdünnung steigert ebenfalls die Bremsperformance.

Das SE Bikes Quadangle Freeytyle 24 trägt die Bezeichnung Freestyle nicht umsonst: Standing Platforms am Heck und Rotor sollen dem Rider ein Plus an Tricks ermöglichen. Optisch zweifelsohne oldschool verfügt das aktuelle 24 Zoll Quadangle über eine sehr moderne Rahmengeometrie. Dank der kurzen Kettenstreben bietet das Bike ein sehr agiles Handling. Schnell und flink lässt sich das Quadangle, ohne Anzeichen von Nervosität oder Unruhe, über den Parcours bewegen.

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Die Tricks gehen erstaunlich gut von der Hand. Wir hatten beim Fahren das Gefühl, wieder in den 1980er Jahren unterwegs zu sein – nur dass das Bike irgendwie – rein subjektiv – viel ruhiger und souveräner seinen Dienst versieht als wir es von unseren alten BMX Rädern kannten. Der Rahmen und die Gabel sind extrem verwindungssteif, in Kombination mit den gut ausgewählten Komponenten gelingen die Oldschool-Tricks richtig gut – und das Quadangle Freestyle 24 macht alles mit: Boomerang, Wheelies, Curb Endos, 180’s, Front-Wheel Hop und Kick-Turns – um nur einige zu nennen. Top!

Für wen kommt das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 nun in Frage? Wir sehen die Gruppe der Interessierten bei Mountainbikern, die Freestylen wollen, denen der Umstieg auf ein 20″ Bike allerdings zu krass erscheint. Eine andere Gruppe dürften ehemalige BMXer sein, die wieder einsteigen wollen und nicht auf den Flair der guten alten Zeit verzichten wollen. Und noch eine Zielgruppe sehen wir: Biker, die einfach nur ein verdammt geiles Bike mit einer tollen Optik ihr Eigen nennen möchten, zum urbanen Riden oder einfach nur zum gemütlichen Cruisen. Auch das kann das Quadangle in Perfektion!

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Fazit SE Bikes Quadangle Freestyle 24

Da werden Wünsche wahr! Das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 versprüht den Charme der 1980er Jahre, bietet aber das Fahrverhalten eines modernen Cruisers. Ein Bike für große Jungs halt 🙂 Sehr fein!

Produktdetails SE Bikes Quadangle Freestyle 24

  • Empfohlen ab einer Körpergröße von 160 cm
  • Gewicht ohne Axle-Pegs: 13,5 Kilogramm
  • Preis: 749,00 Euro
  •  www.sebikes.com
Begleitet uns und das SE Quadangle Freestyle 24 auf einer gemeinsamen Reise in die Welt der BMX Oldschool-Tricks: Übersicht BMX Old School Tricks

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Rahmengeometrie SE Bikes Quadangle Freestyle 24*

  • Top Tube: 21.75″
  • Seat Tube: 12″
  • Seat Tube Angle: 71°
  • Head Tube Angle: 74.5°
  • Chainstay: 15.4″
  • Wheelbase: 39.2″
  • Bottom Bracket Height: 13.8″
  • Seat Post Diameter 25.4mm
  • Stand Over Height 25.2″

*Herstellerangaben

Fuji Auric 1.5 Test: Eine Gratwanderung

Test: Mit dem Fuji Auric bietet der US-amerikanische Hersteller Fuji Advanced Sports bewusst ein Bike für die beiden Bereiche All Mountain und Enduro an. Auch wenn diese Bereiche sich teilweise stark überschneiden, ist dies auf den ersten Blick doch eine recht gewagte Gratwanderung. Kann das Fuji Auric 1.5 die Anforderungen sowohl von All Mountain Bikern als auch Enduro Ridern perfekt erfüllen?

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Der Test kann nicht ohne einen besonders aufmerksamen Blick auf das außergewöhnliche Hinterbau-System MLink erfolgen. Außergewöhnlich schon deshalb, weil die Fuji-Ingenieure den Umlenkhebel in der Mitte der Kettenstrebe platziert haben. Beim MLink Hinterbau handelt es sich um eine Mischung aus Viergelenker und VPP-System. Eine Konstruktion, die laut Fuji mit einer beeindruckenden – sprich nahezu wippfreien – Uphill-Performance bestechen soll. Auf jeden Fall macht das MLink Hinterbau-System neugierig. Als Dämpfer findet ein Rock Shox Monarch RT3 Debon Air Verwendung.

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Optisch macht das Fuji Auric 1.5 einiges her: Die farbliche Gestaltung mit Gloss Black, Silber und Blau wirkt edel und schlicht zugleich – geradezu ein wenig Understatement. Die Verarbeitung des Rahmens aus A6-SL Aluminium ist erstklassig, die Schweißnähte sauber ausgeführt. Intern verlegte Leitungen wurden ebenso berücksichtigt wie das Tapered Steuerrohr und ISCG 05 Aufnahme. Top-modern zeigt sich der Hinterbau mit dem neuen 148 Boost-Standard mit der 6 mm breiteren Nabe, das bringt auf jeden Fall mehr Steifigkeit.

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Obwohl der Hinterbau dem Reifen massig Platz gewährt, montiert der US-amerikanische Hersteller „lediglich“ Schwalbe Nobby Nic Pellen in der Ausführung 27.5″ x 2.35 – bereits das erste Zugeständnis an All Mountain Biker? Enduro-gerecht bietet das Fuji Auric hingegen 160 mm Federweg – sowohl am Heck als auch an der Front in Form einer Rock Shox Pike RC Solo Air 27.5 mit 15mm Steckachse. Die Schaltung entstammt ebenso wie die Bremse der XT Gruppe von Shimano. Verbaut sind vorne wie hinten Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 180 mm.

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Aus dem Hause Oval Concepts kommen Lenker, Vorbau, Sattel und Griffe. DT Swiss M1900 Spline Laufräder und die KS LEV Integra Vario-Sattelstütze mit einem Einstellbereich von 125 mm runden den guten Eindruck vom Fuji Auric 1.5 ab. Auch der Blick auf die Waage überzeugt: Das Gewicht in der Größe 17″ beträgt ohne Pedale 13,9 Kilogramm. Wollen wir noch kurz auf das Datenblatt schauen, da hier einige Werte besonders ins Auge stechen. Da ist einmal der recht steile Lenkwinkel mit 67 Grad, aber auch der lange Reach und das kurze Steuerrohr.

Doch genug der Theorie, es folgt die Praxis! Das breite Einsatzgebiet des Fuji Auric verlangte auch von uns ein hohes Maß an Flexibilität. In den vergangenen Wochen sind wir mit dem Fuji lange Touren gefahren, über Wald- und Forstwege geshreddert und auf Singletrail-Jagd gegangen. Was wir uns ebenfalls nicht nehmen lassen konnten: Der Besuch eines Bikeparks!

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Geradezu erstaunt waren wir von den Uphill-Qualitäten des Bikes. Die Sorge, dass die außergewöhnliche MLink Hinterbau-Konstruktion ein Wippen eher bevorzugen als entgegenwirken könnte bestätigte sich nicht. Nahezu wippfrei lässt sich das Fuji Auric die Berge hochpeitschen, die Seitensteifigkeit sorgt auch im Wiegetritt für beeindruckenden Vortrieb. Bei sehr steilen Auffahrten lässt sich die Nase des Bikes gut nach unten drücken. Die Sitzposition und Lenkhaltung erlauben auch nicht enden wollende Auffahrten. So fährt sich ein gutes All Mountain Bike!

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Auf Trails und bergab überzeugt das sehr agile Handling des Bikes, natürlich auch dem steilen Lenkwinkel geschuldet. Die lange Kettenstrebe sorgt ihrerseits dafür, dass das Bike selbst bei hohem Tempo ruhig und gelassen auf dem Trail liegt – hier macht sich der steile Lenkwinkel also nicht negativ bemerkbar. In schnellen Kurven bedarf es allerdings etwas Druck auf die Front, weil das Vorderrad sonst etwas zum Schwimmen neigt. Der MLink Hinterbau spricht sensibel an und eliminiert gelassen Wurzelteppiche und Steinfelder. Beschleunigungsorgien aus Kurven, kurze Antritte, mittelgroße Drops und spaßige Jumps gehen geschmeidig von der Hand. Genau so wollen wir das haben – Enduro par excellence!

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Beim Trail Riden und in Downhill Passagen würden wir uns allerdings eine andere Bereifung wünschen, weil der Nobby Nic zwar an seine Grenzen, nicht aber an die Grenzen des Bikes kommt. Wir würden vorne zudem eine weichere Gummimischung gegenüber hinten wählen. Die 180 mm Bremsscheibe vorne ist für uns etwas unterdimensioniert, beim Schwerpunkt ambitionierte Abfahrten würde sich der Griff zu einer 200er empfehlen. Während des Tests haben sich leider immer wieder die Plastikkappen an der Eintrittsöffnung für die interne Leitungsverlegung gelöst. Diese lassen sich aber schnell wieder rein drücken, also nicht wirklich ein Minuspunkt – eher ein Jammern auf sehr hohem Niveau 😉

Fazit Fuji Auric 1.5

Tolles Bike mit beeindruckenden Fahreigenschaften – und das in den beiden Bereich All Mountain und Enduro! Es geht also doch: Eine gelungene Gratwanderung  🙂

Produktdetails Fuji Auric 1.5

  • Erhältlich in den Größen 15″, 17″, 19″ und 21″
  • Gewicht ohne Pedale: 13,9 Kilogramm in der Größe 17″
  • Preis: 3.699,00 Euro
  • www.fujibikes.com

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Auric 1.5*

Size (S)15″ (M)17″ (L)19″ (XL)21″
Seat Tube, center to top 381 431.8 482.6 533.4
Top Tube, effective (mm) 571.5 605 625 645
Top Tube, effective (Inch) 22.5″ 23.8″ 24.6″ 25.4″
Head Tube 105 105 115 125
Seat Tube Angle 73 73 73 73
Head Tube Angle 67 67 67 67
Chainstay 438.1 438.1 438.1 438.1
Wheelbase 1125.8 1159.2 1180.4 1201.5
Fork Offset 44 44 44 44
Bottom Bracket Drop 10 10 10 10
Stack 612.7 612.7 621.9 631.1
Reach 384.2 417.7 434.9 452.1
Standover 760 782.1 771.4 792.9
Stem 50 50 60 70
Handlebar Width 760 760 760 760
Crank 170 175 175 175
Wheel size 27.5″ 27.5″ 27.5″ 27.5″
Seat post diameter 30.9 30.9 30.9 30.9

*Herstellerangaben

Flowtrail Ottweiler: Die MTB-Strecke im Abfahrts-Check

Unweit der Sportstadt St. Wendel haben emsige Streckenbauer mit dem Flowtrail Ottweiler ein echtes Highlight in der Region geschaffen. Wir haben der etwa 2,5 Kilometer langen Abfahrtsstrecke mit 120 Tiefenmetern einen Besuch abgestattet und sind very amused! Da ist etwas sehr feines entstanden!

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Dass die nahegelegene Sportstadt St. Wendel nicht mit sportlichen Highlights geizt, sollte für jeden geschichtsbewussten Mountainbiker kein Geheimnis sein. Bereits sechs Mal wurde hier im Saarland der Cross-Country Weltcup ausgetragen – kein Wunder also, dass im Umland der äußerst attraktiven Stadt auch eine Vielzahl an schönen MTB-Strecken zu finden sind. Tradition verpflichtet halt! Ebenfalls erste Sahne ist der wirklich fette Skatepark im Wendelinuspark mit Bowl und Miniramp. Doch jetzt kommen mit dem Flowtrail Ottweiler im Landkreis Neunkirchen auch die Abfahrts-orientierten Rider voll auf ihre Kosten. Bikerherz, was willst Du mehr?!

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Der Flowtrail Ottweiler ist in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt und somit für jeden Fahrertyp geeignet. Die Ausschilderung der gesamten Strecke ist vorbildlich, spezielle Schilder warnen zudem vor Drops. Die blaue Piste mit Wellen und schönen Kurven richtet sich an Bikepark-Einsteiger und vermittelt einen ersten Eindruck davon, was den Fahrspaß im Bikepark auszeichnet. Für Enduro-Rider, die auch den einen oder anderen Sprung nicht scheuen, bietet sich die rote Piste an. Mächtig zur Sache geht es auf der schwarzen Piste. Die fetten Jumps und der 2-Meter-Drop sollten nur von versierten Fahrern angesteuert werden.

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Die Strecken sind vorbildlich angelegt, verlaufen teilweise zusammen, aber auch wie oben beschrieben abschnittsweise getrennt voneinander. Die Anlieger garantieren Maximum-Warp und sorgen in Verbindung mit dem meist seichten Gefälle für mächtig Speed. Es wurde aber nicht nur ehrgeizig geschüppt, sondern auch gebaut. Northshore-Elemente sind ebenso zu finden wie eine coole Holzbrücke und ein Wallride. Die meisten Holzelemente sind mit Karnickeldraht versehen, um dem Rider auch bei Nässe ordentlich Grip zu gewährleisten. Der Flowtrail Ottweiler macht seiner Bezeichnung tatsächlich alle Ehre: Flow ist garantiert!

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Die Benutzung des Flowtrails Ottweiler ist kostenlos. Vor dem Besuch sollte auf der offiziellen Webseite nachgeschaut werden, ob die Piste freigegeben ist. In der Wintersaison von Anfang November bis Ende März ist die Strecke komplett gesperrt. Kostenloses Parken ist am Pflegeheim „Häuser im Eichenwäldchen“ an der B420 / Fürther Str. 31 möglich. Der Aufstieg zum Start der Strecke am Aussichtsturm Betzelhübel geschieht über ausgeschilderte Wald- und Wirtschaftswege. Betreiber des Flowtrails ist der Skiclub Ottweiler, der speziell für dieses Projekt um die Sparte Mountainbike erweitert wurde. So funktioniert Symbiose!

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Web

www.flowtrail-ottweiler.de

Cratoni AllSet: All Mountain Helm Test

Produktcheck: Nach der gelungenen Vorstellung des All Mountain/Enduro-Helms AllTrack im letzten Jahr hat der deutsche Helmspezialist Cratoni sein Sortiment um den AllSet erweitert. Dieser bedient die gleiche Zielgruppe wie der AllTrack, ist aber eine ganze Ecke preisgünstiger. Wir wollten natürlich wissen, wie sich der brandneue Cratoni AllSet auf dem Trail macht!

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Erhältlich ist der Cratoni AllSet in zwei Größen zu einem Preis von 99,95 Euro – und damit genau 50,00 Euro preisgünstiger als der Cratoni AllTrack. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises geizt der im Inmolding Verfahren hergestellte Helm nicht mit zahlreichen Features. So lässt sich beispielsweise das LFS Light Fit System für einen optimierten Sitz dreifach in der Höhe verstellen. Die spezielle Downshell schützt vor Beschädigungen und erhöht somit die Langlebigkeit des Cratoni AllSet All Mountain Helms. Lästige Insekten hält das eingeschäumte Schutznetz vom Kopf fern.

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Der Blick auf die Waage zeigt bei dem uns vorliegenden Modell in der Größe S/M genau 314 Gramm. Die Passform des Helms ist großartig. Dank des LFS Light Fit System gestaltet sich die Größenanpassung denkbar unkompliziert und schnell. Der Tragekomfort verdient ebenfalls unser größtes Lob. Die Gurte sitzen perfekt, der Verschluss mit Rasterung erlaubt ein angenehmes, passgenaues Verschließen des Helms. Mit einer lässigen Handbewegung lässt sich der Verschluss schnell und ohne großes Gefriemel wieder öffnen – auch mit Handschuhen.

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Der Helm sitzt nahezu unmerklich auf dem Kopf. Nicht weniger als 14 großflächige Ventilationsöffnungen sorgen für eine gute Kühlung und Belüftung des Schädels. Zum hohen Tragekomfort trägt auch das antibakterielle CleanTex Innenfutter bei, das zum Reinigen entnommen werden kann. Der Sitz des Helms lässt keine Wünsche offen – so wie es sich für einen Helm für den Bereich All Mountain/Enduro gehört! Egal wie ruppig und schnell die Pisten sind, der AllSet sitzt wie festgenagelt auf dem Kopf.

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Um den hohen Anforderungen moderner Enduro Ridern zu entsprechen, hat Cratoni zusätzlich feine Detaillösungen in den Helm einfließen lassen. Das zweistufig arretierbare Visier zählt hier ebenso dazu wie der Kamera-Port, auf dem ein Kameraadapter fest montiert werden kann. Die Verarbeitung des Cratoni AllSet All Mountain Helms ist ebenfalls großes Kino, auch nach dem Test können wir keine Makel oder Schwachstellen feststellen.

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Fazit Cratoni AllSet All Mountain Helm

Der Cratoni AllSet überzeugt in allen Belangen! Optik, Passform, Tragekomfort und Verarbeitung sind großartig, der Helm ist definitiv jeden Cent wert! Sehr empfehlenswert!

Produktdetails Cratoni AllSet

  • Erhältlich in zwei Größen: S/M (54-58 cm), M/L (58-61 cm)
  • Vier verschiedene Ausführungen verfügbar
  • Preis: 99,95 Euro
  • www.cratoni.com

ZANIER Downhill Gloves: Mountainbike Handschuhe Test

Test: Das für hochwertige Wintersport-Handschuhe bekannte österreichische Familienunternehmen ZANIER dringt jetzt mit drei Handschuh-Modellen in den MTB Bereich vor. Speziell für den Abfahrtssport und den Einsatz in Bikeparks wurde der ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuh entwickelt, der dem Rider in allen Fahrsituationen ein Plus an Sicherheit bieten soll.

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Erhältlich sind die ZANIER Downhill Gloves in den Farben schwarz, weiß und – unübersehbar – neon-gelb. Wie auf den Bildern ersichtlich haben wir uns beim Testmodell für die krasse Ausführung in neon-gelb entschieden. Das Obermaterial des Handschuhs besteht aus einem weichen 4-Wege-Stretch Material, welches die Hand geschmeidig umgibt und somit für eine optimale Passform sorgt. Auf Polsterungen und Protektoren verzichtet das Lienzer Unternehmen zugunsten einer besseren Belüftung. Die gute Belüftung des Handrückens gewährleistet selbst bei sommerlich-heißen Temperaturen einen hohen Tragekomfort.

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Die Innenhand des ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuhs besteht aus dem Kunst-Wildleder Amara, welches nicht nur extrem robust ist, sondern auch mit hoher Griffigkeit besticht. Der Halt am Lenker überzeugt ebenso wie das Griffgefühl, welches dem Rider vermittelt wird. Das Fingerspitzengefühl ist top, Brems- und Schaltaktionen gehen feinfühlig von der Hand.  Die aufgedruckten Silikonprints sorgen für zusätzlichen Grip. Wie beim Handrücken konzentriert sich ZANIER bei der Innenhand auf das Wesentliche: Zusätzliche Polsterungen oder eine Verdoppelung des Materials sind nicht vorhanden, wurden aber auch während des Tests nicht vermisst!

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Eine individuelle Anpassung erlaubt der Klettverschluss am Abschluss des Handrückens. Der Handschuh schließt direkt unterhalb des Handgelenks ab und beschränkt somit in keiner Weise die Bewegungsfreiheit. Die angenähte Zunge am Abschluss der Innenhand erleichtert das Anziehen des Handschuhs. Die Verarbeitung des ZANIER Downhill Handschuhs verdient das Prädikat erstklassig! Saubere Nähte, die doppelt ausgeführt sind, überzeugen ebenso wie der feine Schnitt des Handschuhs. Selbst nach dem Test zeigten sich die Nähte unbeeindruckt der hinter ihnen liegenden Strapazen.

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Fazit ZANIER Downhill Gloves

Konzentration auf das Wesentliche, Top-Materialien und erstklassige Verarbeitung sind das Erfolgsrezept der ZANIER Downhill Gloves. Sehr empfehlenswert!

Produktdetails ZANIER Downhill Gloves

  • Größen: XS bis XXL
  • Verfügbare Farben: Weiß, schwarz und neon-gelb
  • Preis: 34,95 Euro
  • www.zaniergloves.com

XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 – Test

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 macht seiner Bezeichnung alle Ehre! Es ist nicht nur eines der flachsten Flat-Pedals auf dem Markt, sondern trotzt auch mit aktuellen Trendfarben dem langweiligen Allerlei. Wir haben uns ein Pärchen des ultraflachen Plattformpedals geschnappt und ausgiebig für Euch getestet.

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Optisch ist das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 äußerst gelungen. Die flache Bauweise, die großflächigen Aussparungen und die feinen Querstreben lassen das Pedal geradezu filigran wirken. Ein Eindruck, der sich beim Blick auf die Waage bestätigt: Das Pärchen wiegt lediglich 330 Gramm. Die Trittfläche des Pedals ist mit einer Länge von etwa 94 Millimetern sowie einer Breite von ungefähr 90 Millimetern ausreichend dimensioniert. Wird noch die Breite der ansteigenden Verdickung zum Kurbelarm hin dazu gerechnet, ergeben sich sogar 110 Millimeter – wobei dieser Wert tatsächlich nur als relative Breite bezeichnet werden darf. Der Pedalkörper rotiert geschmeidig um eine gedichtete Achse aus CroMo. In Sachen Lagerung vertraut XLC beim PD-M14 Flat-Pedal auf Cartridge- und Gleitlager.

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Der geschmiedete und CNC-bearbeitete Pedalkörper aus Aluminium weist eine leicht konkave Form auf: An der niedrigsten Stelle im Achsbereich hat der Pedalkörper eine Höhe von nur neun Millimetern, zur dicksten Stelle am äußeren Ende wächst die Höhe auf 10 Millimeter an – wie gesagt: ultraflach! Die Aussparungen sind großzügig bemessen, zudem verfügt das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 über eine verkürzte Achsenkonstruktion. Pro Pedal und Seite sollen sechs Pins mit einer Höhe von vier Millimetern einen sicheren Stand gewährleisten. Die Pins sind von oben verschraubt und verjüngen sich. Montiert werden die Pedale mittels eines 6 mm Innensechskantschlüssels.

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Die Verarbeitung des Pedals weiß zu überzeugen, wobei das zu einem Preis von knapp 100 Euro sicherlich auch erwartet werden darf. Erhältlich ist das Flat-Pedal in sechs Farben: Titanfarben, schwarz, rot, blau, orange und – im Test – limegreen. Im Praxistest überzeugte uns das PD-M14 Plattformpedal mit einem vom Wetter und den Witterungsbedingungen unabhängigen, guten Grip. Die 4 mm hohen Pins beißen sich in der Sohle fest, die konkave Bauform sorgt zusätzlich für ein Plus an Halt. Dank der großflächigen Aussparungen bietet das Pedal bei matschigen Verhältnissen eine gute Selbstreinigung.

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Die verkürzte Achsenkonstruktion, die eine Trittposition unmittelbar auf Pedalachsenhöhe ermöglicht, bietet hohe Fahrsicherheit. Druck und Power lassen sich ideal auf das Pedal übertragen, das Bike lässt sich so perfekt pushen und in jede gewünschte Richtung manövrieren. Die optisch sehr auffallende Verdickung des Pedalkörpers zum Kurbelarm hin störte uns beim Fahren in keiner Weise. Die Strapazen des Tests hat das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überraschend gut überstanden. Abgesehen von den üblichen Macken am Pedalkörper begeistert das Pedal immer noch mit einer tollen Optik und reibungslosen Funktion.

Fazit XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überzeugt mit einer soliden und sauberen Verarbeitung, einem guten Grip und Stabilität – eine tolle Optik gibt’s noch obendrein.

Produktdetails XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

  • Geschmiedeter, CNC-bearbeiteter Aluminiumkörper
  • CroMo-Achse, gedichtet
  • Pins auswechselbar (Ersatzpins sind nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Gewicht Paar: 330 Gramm
  • Preis: 99,95 Euro
  • http://www.xlc-parts.com

Canyon Dude CF 8.0 Fatbike Test

Mit dem Test des Canyon Dude CF 8.0 wollen wir auch direkt eine Lanze für das Fatbike brechen. Für viele Nicht-Fatbiker ist lediglich der Einsatz bei Schnee ein wirklich einleuchtendes Argument für die Anschaffung eines Fatbikes. Schwerfällig, lahm und kaum vom Fleck zu bewegen, mit diesen Vorurteilen muss sich das Fatbike seit seiner Markteinführung herumschlagen. Das Canyon Dude CF 8.0 ist der beste Beweis dafür, dass ein Fatbike auch ohne winterliche Bedingungen eine agile und vielseitige Trail-Rakete sein kann!

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Die Koblenzer Bikeschmiede führt in ihrem Sortiment unter dem Modellnamen Dude vier Fatbikes zu Preisen zwischen 2199 und 2899 Euro. Alle Canyon Fatbikes verfügen über den Dude Carbonrahmen, Unterschiede gibt es bei den verbauten Parts und bei der Gabel. Sowohl das Canyon Dude CF 8.0 als auch das Canyon Dude CF 9.0 Unlimited sind mit der starren Carbongabel Canyon Rude CF ausgestattet, die beiden anderen Modelle CF 9.0 und CF 9.0 SL kommen mit Rock Shox Bluto RL Federgabel. Uns stand für den Test das preisgünstigste Canyon Fatbike Dude CF 8.0 zur Verfügung.

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Erhältlich ist das Canyon Dude CF 8.0 in drei Rahmengrößen, unser Testbike hatte die Größe M. Die fette Optik des Bikes wird durch den sauber verarbeiteten Rahmen, die kantige Gabel und natürlich die dicken Pellen bestimmt. Komplettiert werden die DT Swiss BR 2250 Laufräder mit 4.0″ breiten Schwalbe Jumbo Jim Reifen. Die Reifen aus dem Hause Schwalbe sind uns natürlich bereits bestens bekannt, die Stärken sind der ordentliche Grip und die fette Traktion in Verbindung mit dem niedrigen Rollwiderstand. In dieser für Fatbikes „schlanken“ Breite unterstützen die Reifen eine aggressive und sportliche Fahrweise.

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Schaltungstechnisch kann sich der Rider beim Canyon Dude CF 8.0 auf einen zuverlässigen und harmonischen Mix aus Shimano XT Schaltwerk, Shimano XT Umwerfer und Shimano SLX Schaltgriffe verlassen. Zur Verfügung stehen 2×10 Gänge, was einen sehr breiten Übersetzungsbereich gewährleistet. Für die Verzögerung ist die Shimano BR-M506 Scheibenbremse verantwortlich, gekurbelt wird mit der e.thirteen trs Fatbike-Kurbel. Einige Parts wie der Lenker oder Vorbau stammen aus eigenem Hause. Die voluminöse Optik des Canyon Dude CF 8.0 zeigt sich allerdings nicht beim Blick auf die Waage: 12,2 Kilogramm ohne Pedale, das ist verdammt leicht!

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Ein auf dem Oberrohr mit zwei Hohlschrauben montierter Sockel (Impact Protection Unit) verhindert, dass bei einem Sturz das Oberrohr durch den Lenker beschädigt wird. Die Hohlschrauben sind für einen mittleren Einschlag ausgelegt, bei härteren Einschlägen wie zum Beispiel einem heftigen Sturz dienen die Schrauben als Sollbruchstelle. Die spezielle Rahmenführung im Bereich des Sitzknotens erlaubt das Montieren von Reifen bis 4.8″. Die variablen Ausfallenden bieten zwei Positionsmöglichkeiten, womit die Kettenstrebenlänge bzw. der Radstand um 16 mm verändert werden kann.

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Konzipiert wurde das Dude für den Spaß auf dem Trail, und da muss man den Hut vor den Entwicklern ziehen: Die Umsetzung der Vorgaben ist ihnen perfekt gelungen! Geschmeidig wie eine Raubkatze gleitet das Canyon Dude CF 8.0 über die Trails, der kernige Vortrieb und die Agilität des Fatbikes verdienen Bestnoten. Das direkte, aber dennoch gutmütige Lenkverhalten vermittelt dem Rider selbst in ruppigen Passagen absolute Kontrolle über das Geschehen. Die bemerkenswerte Laufruhe und beeindruckende Spurstabilität bei hohem Tempo geben dem Rider ein klares und eindeutiges Feedback: Bremse auf und weiter Kette geben!

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Die Schwalbe Reifen tragen ihren Teil dazu bei, dass das Canyon Dude CF 8.0 wie ein Brett auf dem Trail liegt. Traktion und Grip begeistern, auf Wurzeln und in Steinfeldern ebenso wie auf Waldboden, egal ob dieser nun trocken, matschig oder verschneit ist. Weite Touren lassen sich mit dem Canyon Fatbike dank des niedrigen Rollwiderstandes der Reifen und der angenehmen Sitzhaltung ebenfalls ohne Probleme unternehmen. Die Uphill-Eigenschaften sind gut, mit der kurzen Kettenstrebenlänge wird die Nase allerdings etwas leicht. Der Übersetzungsbereich der Schaltung lässt auch im Mittelgebirge keine Wünsche offen. Was wir an dem Canyon Dude CF 8.0 wirklich vermisst haben ist eine Vario-Sattelstütze. Somit noch eine gute Nachricht am Schluss: Der Rahmen ist für eine Sattelstütze mit interner Ansteuerung vorbereitet.

Fazit Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

Canyon hat mit dem Dude CF 8.0 Fatbike alles richtig gemacht: Tolle Verarbeitung, klasse Fahreigenschaften und als Garant jede Menge Fahrspaß – und das ganzjährig auf den Trails vor der Haustür! Mit dem Canyon Dude CF 8.0 Fatbike reicht die Saison vom 1. Januar bis zum 31. Dezember bei jeglicher Witterung – nicht alle Mountainbikes können das wirklich von sich behaupten!

Produktdetails Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

  • Erhältlich in den Größen S, M und L
  • Gewicht ohne Pedale: 12,2 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.canyon.com

Rahmengeometrie Canyon Dude CF 8.0 Fatbike*

Rahmengröße S M L
Sitzrohrlänge 390 445 490
Oberrohrlänge 569 605 642
Steuerrohr 95 120 145
Lenkwinkel 68,5°
Sitzrohrwinkel 74°
Kettenstreben 439/455
Radstand 1104/1120
Stack 605 628 652
Reach 395 425 455
Überstandhöhe 761 781 781
Tretlager-Offset 60
Spacer 25
Vorbaulänge 60
Lenkerbreite 760
Kurbellänge 170 175 175
Sattelstütze Ø 30,9
Sattelstützenlänge 410
Laufradradius inkl. Reifen 373
Laufradgröße 26″
Federweg vorne 100

*Herstellerangaben

ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike im Test

Test: Für nahezu jeden Bereich des Fahrradfahrens gibt es einen speziellen Fahrradtyp, der dem Rider maximale Performance bieten soll. Vor wenigen Jahren erblickten die ersten Fatbikes das Licht der Welt – aus dem anfänglich belächelten Trend entwickelte sich bis heute ein regelrechter Kult. Herausragendes Merkmal sind neben einer fetten Optik die Stärken bei Schnee und Sand. Bedingungen, die für die meisten von uns zugegebenermaßen nicht das ganze Jahr über vorliegen. Vor dem Test des ROSE THE TUSKER haben wir uns daher gefragt: Was kann das Bike – und: Lohnt sich so ein Fatbike wirklich?

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Tusker bezeichnet einen sehr mächtigen Elefanten mit riesigen Stoßzähnen – die traurige Wahrheit ist, dass in Afrika nur noch etwa vierzig dieser stattlichen und stolzen Lebewesen zu finden sind. Stolz und stattlich zeigt sich auch das ROSE THE TUSKER, das wir bei uns im Test hatten. Rose bietet das Fatbike in zwei verschiedenen Ausführungen an, wobei das ROSE THE TUSKER 2 in der Hierarchie oben steht. Erhältlich ist das Fatty in den zwei Größen M und L in jeweils zwei Farbvarianten. Bei unserem Testmodell handelt es sich um das ROSE THE TUSKER 2 in der Größe M und Farbvariante Iron Grey/White Green.

Im Gegensatz zu seinem tierischen Vorbild ist das ROSE THE TUSKER 2 ein regelrechtes Leichtgewicht. Trotz der fetten Optik belastete das Bike unsere Waage ohne montierte Pedale mit nur 13,8 Kilogramm. Die Verarbeitung des Bikes weiß zu überzeugen, die kompakte Bauweise und die Rahmenform gefällt ebenso wie die pausbackige, hauseigene Carbongabel. Die Ausstattung macht nicht nur auf dicke Hose, sondern überzeugt auch durch Funktion und Robustheit – weniger würden wir von einem Bike, das den Namen The Tusker trägt, auch nicht erwarten wollen.

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Für das Rollen über heimische Trails oder auch durch die Steppe wurden dem Tusker ROSE Fatbike 26″ Laufräder und voluminöse Schwalbe Jumbo Jim Evo Snakeskin Reifen in der Dimension 26×4.0 spendiert. Die Frage, die uns direkt ins Hirn schoss: Fette Optik, doch wie sieht es mit der Performance aus? Wer jetzt meint, das Rose Tusker würde wie ein schwerfälliger Elefant über die Trails dümpeln irrt gewaltig. Geradezu leichtfüßig lässt sich das Rose Fatbike beschleunigen und über die Trails jagen – wer hätte das gedacht!?

Die Rahmengeometrie ist der Hammer! Die Agilität und das Handling des Bikes treiben sogar einem Ex-BMX Rider die Freudentränen in die Augen. Das Bike vereint die Spielfreude eines BMX mit den Trail-Genen eines MTB. Wie bei allen Fatbikes steht und fällt der Fahrspaß natürlich mit dem idealen Luftdruck. Im Bereich von um die 0,5 Bar eleminieren die voluminösen Reifen gutmütig Wurzeln und Steine – selbst verborgen unter einer geschlossenen Schneedecke können diese den Fahrspaß nicht bremsen. Anfällig für Platten? Fehlanzeige!

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Nicht nur der niedrige Luftdruck, sondern auch die „Bauhöhe“ der Bereifung sorgt für ein extrem gutes Überrollverhalten. Obwohl das Tusker ein Komplett-Hardtail ist, darf behauptet werden: Es bügelt Unebenheiten einfach weg! Die überzeugende Lenkkontrolle verleiht dem Rider Souveränität, bei hohem Tempo bietet das Rose Fatbike höchste Laufruhe. Dank horizontalem Ausfallende ermöglicht die einstellbare Kettenstrebenlänge zusätzliches Finetuning.

Auch bei den Komponenten gibt sich das ROSE THE TUSKER 2 keine Blöße. Knackige und präzise Gangwechsel ohne wenn und aber garantiert die SRAM X01 Schaltung. Selbst in der Eifel mit ordentlich Höhenmetern reichte uns der Schaltbereich mit 11 Gängen. Ein perfektes und punktgenaues Anbremsen auch bei hohem Tempo ermöglicht die SRAM Guide R Scheibenbremse. Wir hatten das Bike über mehrere Wochen im Einsatz, bei Regen, Trockenheit und Schnee. Allen Witterungsbedingungen trotzte das ROSE THE TUSKER mit einer mächtigen Portion Fahrspaß.

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Bleibt bei dieser überzeugenden Vorstellung noch Platz für Kritik? Kaum! Was wir vermissen ist eine Vario-Sattelstütze, das Nachrüsten stellt natürlich kein Problem dar – für eine interne Zugverlegung ist das Bike vorbereitet. Lediglich eine ganz kleine Sache müssen wir hier leider wirklich kritisieren: Die beiden rostenden Schrauben an der Flaschenhalter-Befestigung. Mit wenigen Cents lässt sich dieser kleine Schönheitsfehler allerdings schnell beseitigen.

Fazit ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike

Fette Optik, fette Ausstattung und mächtig fetter Fahrspaß! Das ROSE THE TUSKER 2 ist auch ohne Schnee eine Spaßrakete für trailverliebte Rider! Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, es lohnt sich!

Produktdetails ROSE THE TUSKER 2 26

  • Erhältlich in zwei Größen
  • Gewicht ohne Pedale: 13,8 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.roseversand.de

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Rahmengeometrie ROSE THE TUSKER 2 26 (Herstellerangaben)

Rahmengröße M L
Körpergröße (cm) ca. 160-182 183-200
Laufradgröße 26″ 26″
Sitzrohrlänge 430 470
Oberrohrlänge 595 630
Steuerrohrlänge 125 135
Lenkwinkel 69° 69°
Sitzwinkel 73° 73°
BB Drop -50 -50
Kettenstrebenlänge 444-459 444-459
Radstand 1121-1136 1156-1171
Reach 414 447
Stack 590 600
Tretlagerhöhe 320 320
Überstandshöhe (niedrigste/100 mm vor BB) 677/706 701/712