Cratoni AllSet: All Mountain Helm Test

Produktcheck: Nach der gelungenen Vorstellung des All Mountain/Enduro-Helms AllTrack im letzten Jahr hat der deutsche Helmspezialist Cratoni sein Sortiment um den AllSet erweitert. Dieser bedient die gleiche Zielgruppe wie der AllTrack, ist aber eine ganze Ecke preisgünstiger. Wir wollten natürlich wissen, wie sich der brandneue Cratoni AllSet auf dem Trail macht!

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Erhältlich ist der Cratoni AllSet in zwei Größen zu einem Preis von 99,95 Euro – und damit genau 50,00 Euro preisgünstiger als der Cratoni AllTrack. Trotz des vergleichsweise günstigen Preises geizt der im Inmolding Verfahren hergestellte Helm nicht mit zahlreichen Features. So lässt sich beispielsweise das LFS Light Fit System für einen optimierten Sitz dreifach in der Höhe verstellen. Die spezielle Downshell schützt vor Beschädigungen und erhöht somit die Langlebigkeit des Cratoni AllSet All Mountain Helms. Lästige Insekten hält das eingeschäumte Schutznetz vom Kopf fern.

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Der Blick auf die Waage zeigt bei dem uns vorliegenden Modell in der Größe S/M genau 314 Gramm. Die Passform des Helms ist großartig. Dank des LFS Light Fit System gestaltet sich die Größenanpassung denkbar unkompliziert und schnell. Der Tragekomfort verdient ebenfalls unser größtes Lob. Die Gurte sitzen perfekt, der Verschluss mit Rasterung erlaubt ein angenehmes, passgenaues Verschließen des Helms. Mit einer lässigen Handbewegung lässt sich der Verschluss schnell und ohne großes Gefriemel wieder öffnen – auch mit Handschuhen.

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Der Helm sitzt nahezu unmerklich auf dem Kopf. Nicht weniger als 14 großflächige Ventilationsöffnungen sorgen für eine gute Kühlung und Belüftung des Schädels. Zum hohen Tragekomfort trägt auch das antibakterielle CleanTex Innenfutter bei, das zum Reinigen entnommen werden kann. Der Sitz des Helms lässt keine Wünsche offen – so wie es sich für einen Helm für den Bereich All Mountain/Enduro gehört! Egal wie ruppig und schnell die Pisten sind, der AllSet sitzt wie festgenagelt auf dem Kopf.

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Um den hohen Anforderungen moderner Enduro Ridern zu entsprechen, hat Cratoni zusätzlich feine Detaillösungen in den Helm einfließen lassen. Das zweistufig arretierbare Visier zählt hier ebenso dazu wie der Kamera-Port, auf dem ein Kameraadapter fest montiert werden kann. Die Verarbeitung des Cratoni AllSet All Mountain Helms ist ebenfalls großes Kino, auch nach dem Test können wir keine Makel oder Schwachstellen feststellen.

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Fazit Cratoni AllSet All Mountain Helm

Der Cratoni AllSet überzeugt in allen Belangen! Optik, Passform, Tragekomfort und Verarbeitung sind großartig, der Helm ist definitiv jeden Cent wert! Sehr empfehlenswert!

Produktdetails Cratoni AllSet

  • Erhältlich in zwei Größen: S/M (54-58 cm), M/L (58-61 cm)
  • Vier verschiedene Ausführungen verfügbar
  • Preis: 99,95 Euro
  • www.cratoni.com

ZANIER Downhill Gloves: Mountainbike Handschuhe Test

Test: Das für hochwertige Wintersport-Handschuhe bekannte österreichische Familienunternehmen ZANIER dringt jetzt mit drei Handschuh-Modellen in den MTB Bereich vor. Speziell für den Abfahrtssport und den Einsatz in Bikeparks wurde der ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuh entwickelt, der dem Rider in allen Fahrsituationen ein Plus an Sicherheit bieten soll.

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Erhältlich sind die ZANIER Downhill Gloves in den Farben schwarz, weiß und – unübersehbar – neon-gelb. Wie auf den Bildern ersichtlich haben wir uns beim Testmodell für die krasse Ausführung in neon-gelb entschieden. Das Obermaterial des Handschuhs besteht aus einem weichen 4-Wege-Stretch Material, welches die Hand geschmeidig umgibt und somit für eine optimale Passform sorgt. Auf Polsterungen und Protektoren verzichtet das Lienzer Unternehmen zugunsten einer besseren Belüftung. Die gute Belüftung des Handrückens gewährleistet selbst bei sommerlich-heißen Temperaturen einen hohen Tragekomfort.

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Die Innenhand des ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuhs besteht aus dem Kunst-Wildleder Amara, welches nicht nur extrem robust ist, sondern auch mit hoher Griffigkeit besticht. Der Halt am Lenker überzeugt ebenso wie das Griffgefühl, welches dem Rider vermittelt wird. Das Fingerspitzengefühl ist top, Brems- und Schaltaktionen gehen feinfühlig von der Hand.  Die aufgedruckten Silikonprints sorgen für zusätzlichen Grip. Wie beim Handrücken konzentriert sich ZANIER bei der Innenhand auf das Wesentliche: Zusätzliche Polsterungen oder eine Verdoppelung des Materials sind nicht vorhanden, wurden aber auch während des Tests nicht vermisst!

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Eine individuelle Anpassung erlaubt der Klettverschluss am Abschluss des Handrückens. Der Handschuh schließt direkt unterhalb des Handgelenks ab und beschränkt somit in keiner Weise die Bewegungsfreiheit. Die angenähte Zunge am Abschluss der Innenhand erleichtert das Anziehen des Handschuhs. Die Verarbeitung des ZANIER Downhill Handschuhs verdient das Prädikat erstklassig! Saubere Nähte, die doppelt ausgeführt sind, überzeugen ebenso wie der feine Schnitt des Handschuhs. Selbst nach dem Test zeigten sich die Nähte unbeeindruckt der hinter ihnen liegenden Strapazen.

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Fazit ZANIER Downhill Gloves

Konzentration auf das Wesentliche, Top-Materialien und erstklassige Verarbeitung sind das Erfolgsrezept der ZANIER Downhill Gloves. Sehr empfehlenswert!

Produktdetails ZANIER Downhill Gloves

  • Größen: XS bis XXL
  • Verfügbare Farben: Weiß, schwarz und neon-gelb
  • Preis: 34,95 Euro
  • www.zaniergloves.com

XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 – Test

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 macht seiner Bezeichnung alle Ehre! Es ist nicht nur eines der flachsten Flat-Pedals auf dem Markt, sondern trotzt auch mit aktuellen Trendfarben dem langweiligen Allerlei. Wir haben uns ein Pärchen des ultraflachen Plattformpedals geschnappt und ausgiebig für Euch getestet.

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Optisch ist das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 äußerst gelungen. Die flache Bauweise, die großflächigen Aussparungen und die feinen Querstreben lassen das Pedal geradezu filigran wirken. Ein Eindruck, der sich beim Blick auf die Waage bestätigt: Das Pärchen wiegt lediglich 330 Gramm. Die Trittfläche des Pedals ist mit einer Länge von etwa 94 Millimetern sowie einer Breite von ungefähr 90 Millimetern ausreichend dimensioniert. Wird noch die Breite der ansteigenden Verdickung zum Kurbelarm hin dazu gerechnet, ergeben sich sogar 110 Millimeter – wobei dieser Wert tatsächlich nur als relative Breite bezeichnet werden darf. Der Pedalkörper rotiert geschmeidig um eine gedichtete Achse aus CroMo. In Sachen Lagerung vertraut XLC beim PD-M14 Flat-Pedal auf Cartridge- und Gleitlager.

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Der geschmiedete und CNC-bearbeitete Pedalkörper aus Aluminium weist eine leicht konkave Form auf: An der niedrigsten Stelle im Achsbereich hat der Pedalkörper eine Höhe von nur neun Millimetern, zur dicksten Stelle am äußeren Ende wächst die Höhe auf 10 Millimeter an – wie gesagt: ultraflach! Die Aussparungen sind großzügig bemessen, zudem verfügt das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 über eine verkürzte Achsenkonstruktion. Pro Pedal und Seite sollen sechs Pins mit einer Höhe von vier Millimetern einen sicheren Stand gewährleisten. Die Pins sind von oben verschraubt und verjüngen sich. Montiert werden die Pedale mittels eines 6 mm Innensechskantschlüssels.

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Die Verarbeitung des Pedals weiß zu überzeugen, wobei das zu einem Preis von knapp 100 Euro sicherlich auch erwartet werden darf. Erhältlich ist das Flat-Pedal in sechs Farben: Titanfarben, schwarz, rot, blau, orange und – im Test – limegreen. Im Praxistest überzeugte uns das PD-M14 Plattformpedal mit einem vom Wetter und den Witterungsbedingungen unabhängigen, guten Grip. Die 4 mm hohen Pins beißen sich in der Sohle fest, die konkave Bauform sorgt zusätzlich für ein Plus an Halt. Dank der großflächigen Aussparungen bietet das Pedal bei matschigen Verhältnissen eine gute Selbstreinigung.

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Die verkürzte Achsenkonstruktion, die eine Trittposition unmittelbar auf Pedalachsenhöhe ermöglicht, bietet hohe Fahrsicherheit. Druck und Power lassen sich ideal auf das Pedal übertragen, das Bike lässt sich so perfekt pushen und in jede gewünschte Richtung manövrieren. Die optisch sehr auffallende Verdickung des Pedalkörpers zum Kurbelarm hin störte uns beim Fahren in keiner Weise. Die Strapazen des Tests hat das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überraschend gut überstanden. Abgesehen von den üblichen Macken am Pedalkörper begeistert das Pedal immer noch mit einer tollen Optik und reibungslosen Funktion.

Fazit XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überzeugt mit einer soliden und sauberen Verarbeitung, einem guten Grip und Stabilität – eine tolle Optik gibt’s noch obendrein.

Produktdetails XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

  • Geschmiedeter, CNC-bearbeiteter Aluminiumkörper
  • CroMo-Achse, gedichtet
  • Pins auswechselbar (Ersatzpins sind nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Gewicht Paar: 330 Gramm
  • Preis: 99,95 Euro
  • http://www.xlc-parts.com

Canyon Dude CF 8.0 Fatbike Test

Mit dem Test des Canyon Dude CF 8.0 wollen wir auch direkt eine Lanze für das Fatbike brechen. Für viele Nicht-Fatbiker ist lediglich der Einsatz bei Schnee ein wirklich einleuchtendes Argument für die Anschaffung eines Fatbikes. Schwerfällig, lahm und kaum vom Fleck zu bewegen, mit diesen Vorurteilen muss sich das Fatbike seit seiner Markteinführung herumschlagen. Das Canyon Dude CF 8.0 ist der beste Beweis dafür, dass ein Fatbike auch ohne winterliche Bedingungen eine agile und vielseitige Trail-Rakete sein kann!

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Die Koblenzer Bikeschmiede führt in ihrem Sortiment unter dem Modellnamen Dude vier Fatbikes zu Preisen zwischen 2199 und 2899 Euro. Alle Canyon Fatbikes verfügen über den Dude Carbonrahmen, Unterschiede gibt es bei den verbauten Parts und bei der Gabel. Sowohl das Canyon Dude CF 8.0 als auch das Canyon Dude CF 9.0 Unlimited sind mit der starren Carbongabel Canyon Rude CF ausgestattet, die beiden anderen Modelle CF 9.0 und CF 9.0 SL kommen mit Rock Shox Bluto RL Federgabel. Uns stand für den Test das preisgünstigste Canyon Fatbike Dude CF 8.0 zur Verfügung.

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Erhältlich ist das Canyon Dude CF 8.0 in drei Rahmengrößen, unser Testbike hatte die Größe M. Die fette Optik des Bikes wird durch den sauber verarbeiteten Rahmen, die kantige Gabel und natürlich die dicken Pellen bestimmt. Komplettiert werden die DT Swiss BR 2250 Laufräder mit 4.0″ breiten Schwalbe Jumbo Jim Reifen. Die Reifen aus dem Hause Schwalbe sind uns natürlich bereits bestens bekannt, die Stärken sind der ordentliche Grip und die fette Traktion in Verbindung mit dem niedrigen Rollwiderstand. In dieser für Fatbikes „schlanken“ Breite unterstützen die Reifen eine aggressive und sportliche Fahrweise.

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Schaltungstechnisch kann sich der Rider beim Canyon Dude CF 8.0 auf einen zuverlässigen und harmonischen Mix aus Shimano XT Schaltwerk, Shimano XT Umwerfer und Shimano SLX Schaltgriffe verlassen. Zur Verfügung stehen 2×10 Gänge, was einen sehr breiten Übersetzungsbereich gewährleistet. Für die Verzögerung ist die Shimano BR-M506 Scheibenbremse verantwortlich, gekurbelt wird mit der e.thirteen trs Fatbike-Kurbel. Einige Parts wie der Lenker oder Vorbau stammen aus eigenem Hause. Die voluminöse Optik des Canyon Dude CF 8.0 zeigt sich allerdings nicht beim Blick auf die Waage: 12,2 Kilogramm ohne Pedale, das ist verdammt leicht!

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Ein auf dem Oberrohr mit zwei Hohlschrauben montierter Sockel (Impact Protection Unit) verhindert, dass bei einem Sturz das Oberrohr durch den Lenker beschädigt wird. Die Hohlschrauben sind für einen mittleren Einschlag ausgelegt, bei härteren Einschlägen wie zum Beispiel einem heftigen Sturz dienen die Schrauben als Sollbruchstelle. Die spezielle Rahmenführung im Bereich des Sitzknotens erlaubt das Montieren von Reifen bis 4.8″. Die variablen Ausfallenden bieten zwei Positionsmöglichkeiten, womit die Kettenstrebenlänge bzw. der Radstand um 16 mm verändert werden kann.

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Konzipiert wurde das Dude für den Spaß auf dem Trail, und da muss man den Hut vor den Entwicklern ziehen: Die Umsetzung der Vorgaben ist ihnen perfekt gelungen! Geschmeidig wie eine Raubkatze gleitet das Canyon Dude CF 8.0 über die Trails, der kernige Vortrieb und die Agilität des Fatbikes verdienen Bestnoten. Das direkte, aber dennoch gutmütige Lenkverhalten vermittelt dem Rider selbst in ruppigen Passagen absolute Kontrolle über das Geschehen. Die bemerkenswerte Laufruhe und beeindruckende Spurstabilität bei hohem Tempo geben dem Rider ein klares und eindeutiges Feedback: Bremse auf und weiter Kette geben!

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Die Schwalbe Reifen tragen ihren Teil dazu bei, dass das Canyon Dude CF 8.0 wie ein Brett auf dem Trail liegt. Traktion und Grip begeistern, auf Wurzeln und in Steinfeldern ebenso wie auf Waldboden, egal ob dieser nun trocken, matschig oder verschneit ist. Weite Touren lassen sich mit dem Canyon Fatbike dank des niedrigen Rollwiderstandes der Reifen und der angenehmen Sitzhaltung ebenfalls ohne Probleme unternehmen. Die Uphill-Eigenschaften sind gut, mit der kurzen Kettenstrebenlänge wird die Nase allerdings etwas leicht. Der Übersetzungsbereich der Schaltung lässt auch im Mittelgebirge keine Wünsche offen. Was wir an dem Canyon Dude CF 8.0 wirklich vermisst haben ist eine Vario-Sattelstütze. Somit noch eine gute Nachricht am Schluss: Der Rahmen ist für eine Sattelstütze mit interner Ansteuerung vorbereitet.

Fazit Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

Canyon hat mit dem Dude CF 8.0 Fatbike alles richtig gemacht: Tolle Verarbeitung, klasse Fahreigenschaften und als Garant jede Menge Fahrspaß – und das ganzjährig auf den Trails vor der Haustür! Mit dem Canyon Dude CF 8.0 Fatbike reicht die Saison vom 1. Januar bis zum 31. Dezember bei jeglicher Witterung – nicht alle Mountainbikes können das wirklich von sich behaupten!

Produktdetails Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

  • Erhältlich in den Größen S, M und L
  • Gewicht ohne Pedale: 12,2 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.canyon.com

Rahmengeometrie Canyon Dude CF 8.0 Fatbike*

Rahmengröße S M L
Sitzrohrlänge 390 445 490
Oberrohrlänge 569 605 642
Steuerrohr 95 120 145
Lenkwinkel 68,5°
Sitzrohrwinkel 74°
Kettenstreben 439/455
Radstand 1104/1120
Stack 605 628 652
Reach 395 425 455
Überstandhöhe 761 781 781
Tretlager-Offset 60
Spacer 25
Vorbaulänge 60
Lenkerbreite 760
Kurbellänge 170 175 175
Sattelstütze Ø 30,9
Sattelstützenlänge 410
Laufradradius inkl. Reifen 373
Laufradgröße 26″
Federweg vorne 100

*Herstellerangaben

ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike im Test

Test: Für nahezu jeden Bereich des Fahrradfahrens gibt es einen speziellen Fahrradtyp, der dem Rider maximale Performance bieten soll. Vor wenigen Jahren erblickten die ersten Fatbikes das Licht der Welt – aus dem anfänglich belächelten Trend entwickelte sich bis heute ein regelrechter Kult. Herausragendes Merkmal sind neben einer fetten Optik die Stärken bei Schnee und Sand. Bedingungen, die für die meisten von uns zugegebenermaßen nicht das ganze Jahr über vorliegen. Vor dem Test des ROSE THE TUSKER haben wir uns daher gefragt: Was kann das Bike – und: Lohnt sich so ein Fatbike wirklich?

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Tusker bezeichnet einen sehr mächtigen Elefanten mit riesigen Stoßzähnen – die traurige Wahrheit ist, dass in Afrika nur noch etwa vierzig dieser stattlichen und stolzen Lebewesen zu finden sind. Stolz und stattlich zeigt sich auch das ROSE THE TUSKER, das wir bei uns im Test hatten. Rose bietet das Fatbike in zwei verschiedenen Ausführungen an, wobei das ROSE THE TUSKER 2 in der Hierarchie oben steht. Erhältlich ist das Fatty in den zwei Größen M und L in jeweils zwei Farbvarianten. Bei unserem Testmodell handelt es sich um das ROSE THE TUSKER 2 in der Größe M und Farbvariante Iron Grey/White Green.

Im Gegensatz zu seinem tierischen Vorbild ist das ROSE THE TUSKER 2 ein regelrechtes Leichtgewicht. Trotz der fetten Optik belastete das Bike unsere Waage ohne montierte Pedale mit nur 13,8 Kilogramm. Die Verarbeitung des Bikes weiß zu überzeugen, die kompakte Bauweise und die Rahmenform gefällt ebenso wie die pausbackige, hauseigene Carbongabel. Die Ausstattung macht nicht nur auf dicke Hose, sondern überzeugt auch durch Funktion und Robustheit – weniger würden wir von einem Bike, das den Namen The Tusker trägt, auch nicht erwarten wollen.

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Für das Rollen über heimische Trails oder auch durch die Steppe wurden dem Tusker ROSE Fatbike 26″ Laufräder und voluminöse Schwalbe Jumbo Jim Evo Snakeskin Reifen in der Dimension 26×4.0 spendiert. Die Frage, die uns direkt ins Hirn schoss: Fette Optik, doch wie sieht es mit der Performance aus? Wer jetzt meint, das Rose Tusker würde wie ein schwerfälliger Elefant über die Trails dümpeln irrt gewaltig. Geradezu leichtfüßig lässt sich das Rose Fatbike beschleunigen und über die Trails jagen – wer hätte das gedacht!?

Die Rahmengeometrie ist der Hammer! Die Agilität und das Handling des Bikes treiben sogar einem Ex-BMX Rider die Freudentränen in die Augen. Das Bike vereint die Spielfreude eines BMX mit den Trail-Genen eines MTB. Wie bei allen Fatbikes steht und fällt der Fahrspaß natürlich mit dem idealen Luftdruck. Im Bereich von um die 0,5 Bar eleminieren die voluminösen Reifen gutmütig Wurzeln und Steine – selbst verborgen unter einer geschlossenen Schneedecke können diese den Fahrspaß nicht bremsen. Anfällig für Platten? Fehlanzeige!

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Nicht nur der niedrige Luftdruck, sondern auch die „Bauhöhe“ der Bereifung sorgt für ein extrem gutes Überrollverhalten. Obwohl das Tusker ein Komplett-Hardtail ist, darf behauptet werden: Es bügelt Unebenheiten einfach weg! Die überzeugende Lenkkontrolle verleiht dem Rider Souveränität, bei hohem Tempo bietet das Rose Fatbike höchste Laufruhe. Dank horizontalem Ausfallende ermöglicht die einstellbare Kettenstrebenlänge zusätzliches Finetuning.

Auch bei den Komponenten gibt sich das ROSE THE TUSKER 2 keine Blöße. Knackige und präzise Gangwechsel ohne wenn und aber garantiert die SRAM X01 Schaltung. Selbst in der Eifel mit ordentlich Höhenmetern reichte uns der Schaltbereich mit 11 Gängen. Ein perfektes und punktgenaues Anbremsen auch bei hohem Tempo ermöglicht die SRAM Guide R Scheibenbremse. Wir hatten das Bike über mehrere Wochen im Einsatz, bei Regen, Trockenheit und Schnee. Allen Witterungsbedingungen trotzte das ROSE THE TUSKER mit einer mächtigen Portion Fahrspaß.

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Bleibt bei dieser überzeugenden Vorstellung noch Platz für Kritik? Kaum! Was wir vermissen ist eine Vario-Sattelstütze, das Nachrüsten stellt natürlich kein Problem dar – für eine interne Zugverlegung ist das Bike vorbereitet. Lediglich eine ganz kleine Sache müssen wir hier leider wirklich kritisieren: Die beiden rostenden Schrauben an der Flaschenhalter-Befestigung. Mit wenigen Cents lässt sich dieser kleine Schönheitsfehler allerdings schnell beseitigen.

Fazit ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike

Fette Optik, fette Ausstattung und mächtig fetter Fahrspaß! Das ROSE THE TUSKER 2 ist auch ohne Schnee eine Spaßrakete für trailverliebte Rider! Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, es lohnt sich!

Produktdetails ROSE THE TUSKER 2 26

  • Erhältlich in zwei Größen
  • Gewicht ohne Pedale: 13,8 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.roseversand.de

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Rahmengeometrie ROSE THE TUSKER 2 26 (Herstellerangaben)

Rahmengröße M L
Körpergröße (cm) ca. 160-182 183-200
Laufradgröße 26″ 26″
Sitzrohrlänge 430 470
Oberrohrlänge 595 630
Steuerrohrlänge 125 135
Lenkwinkel 69° 69°
Sitzwinkel 73° 73°
BB Drop -50 -50
Kettenstrebenlänge 444-459 444-459
Radstand 1121-1136 1156-1171
Reach 414 447
Stack 590 600
Tretlagerhöhe 320 320
Überstandshöhe (niedrigste/100 mm vor BB) 677/706 701/712

 

Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike im Test

Test: Eines kann man Rose wirklich nicht vorwerfen: Stillstand! Für das Modelljahr 2015 wurde das beliebte und bewährte Enduro Bike Uncle Jimbo von den Bocholtern komplett überarbeitet. Beim 2016er Modell zeigt sich die Änderung zum Vorjahresmodell dagegen im Detail – doch alles zu seiner Zeit!

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Für unseren Test stand uns das letztjährige Rose Uncle Jimbo 3 zur Verfügung. Wir hatten das Vergnügen, das potente 2015er Enduro über mehrere Wochen auf Trails in der Eifel und in Südfrankreich ausgiebig quälen zu dürfen. Die Ausstattung des Bikes vermochte uns von Anfang an ebenso zu begeistern wie die feine Optik. Wo wir gerade bei der Optik sind: Besonders in Frankreich ernteten wir – also vielmehr Rose – höchstes Lob für das gelungene Finish!

Die Ausstattung wurde dem Einsatzgebiet entsprechend gut ausgewählt. An der Fox 36 Talas Fit RC2 mit 160mm Federweg und Steckachse gibt es sicherlich ebensowenig auszusetzen wie am Fox Float X CTD Dämpfer und der 11-fach SRAM X01 Schaltung. Höchste Funktion und Zuverlässigkeit sprechen für diese – zugegebenermaßen – nicht ganz preisgünstigen Parts. Bei den weiteren verbauten Komponenten gibt sich Rose ebenfalls keine Blöße.

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So gehört beispielsweise eine Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit 125 mm Verstellbereich und Fernbedienung zum Gesamtpaket des Rose Uncle Jimbo 3. Für den ordentlichen Antrieb ist das leichte e*thirteen TRSr Crankset mit 32 harten Zähnchen verantwortlich. Selbstverständlich rollt das Bike ab dem Modelljahr 2015 auf modernen 27,5 Zoll Laufrädern, in unserem Fall Mavic Crossmax Enduro WTS LTD.

Das Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike besticht mit einer unglaublich ausgewogenen Geometrie, die sowohl beim Uphill als auch beim Downhill ihre Stärken ausspielen kann. Der flache 66° Lenkwinkel und der vergleichsweise lange Radstand bescheren dem Rider in Kombination mit den 27,5“ Laufrädern satte Laufruhe und mächtig Fahrsicherheit. Ruppige Passagen bügelt das perfekt ansprechende Fahrwerk gnadenlos platt.

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An Handlichkeit und Wendigkeit büßt das Bike dabei in keinster Weise ein. Schnelle Corner lassen den „Onkel“ ebenso kalt wie anspruchsvolle Trailpassagen, in denen das Bike gefühlvoll um die Bäume gezirkelt werden muss. Die Anlenkung des Viergelenkers ist top, die Muskelkraft wird nahezu verlustfrei in Vorwärtsbewegung umgesetzt. Beim Uphill und beim Touren macht sich zudem der relativ steile Sitzwinkel positiv bemerkbar.

Eine zweigeteilte Meinung haben wir zu der Bereifung. Auf den steinigen und staubtrockenen Trails in der Provence überzeugten die Mavic Reifen mit einem sehr gutem Rollwiderstand und Grip. Anders sah es allerdings bei uns in der Eifel bei Schlamm und Matsch aus! Während der Crossmax Charge 27,5 x 2.4 Vorderradreifen noch punkten konnte, stießen wir mit dem Crossmax Roam XL 27,5 x 2.2 Hinterradreifen an seine bzw. unsere Grenzen.

Und was gibt es Neues in 2016? Um das Klappern der innenverlegten Züge zu reduzieren, wurde beim 2016er Modell ein neuer Zugeingang entwickelt, der die Züge im Rahmen unter Spannung setzt. Beim neuen Zugeingang werden die Züge am oberen Rahmeneintritt sowie unter dem Tretlager geklemmt. Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie soll eine bessere Umschlingung der Züge um das Steuerrohr sein.

Fazit Rose Uncle Jimbo 3

Auf der Suche nach dem idealen Enduro Bike sollte das Rose Uncle Jimbo 3 definitiv in die engere Wahl gezogen werden – egal ob 2015er oder 2016er Modell! Die hochwertige, praxisorientierte Ausstattung und das richtig gut funktionierende Fahrwerk überzeugen sowohl abfahrtsorientierte Rider als auch Tourenbiker. Mit dem Konfigurator lässt sich das Bike zudem vorab individuell anpassen.

Produktdetails Rose Uncle Jimbo 3

  • Erhältlich in den Größen: S, M, L und XL
  • Federweg: 160/165 mm (Front/Heck)
  • Ausführungen: Matt-Black/Green-Blue (Testbike), Raw Finish/Silver
  • Gewicht ohne Pedale: 13,9 Kilogramm (Rahmengröße M)
  • Preis: 4102,00 Euro (ursprünglicher Preis Modell 2015)
  • www.roseversand.de

XLC All Mountain Vario-Sattelstütze SP-T05 Test

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Produktcheck: Direkt in drei Ausführungen ist von der Marke XLC die All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 erhältlich. Abhängig von den Längen bieten die Vario-Sattelstützen eine maximale Höhenverstellung von 80 mm bis 120 mm. Doch damit nicht genug: Alle Stützen sind für zwei Gewichtsklassen sowie mit zwei Durchmessern verfügbar. Kein Durchblick mehr? Macht nichts, wir klären euch auf!

Warum einfach, wenn es auch etwas komplizierter geht! Vorteil der vielen Modellvarianten ist allerdings, dass jeder Rider für sich das perfekte Produkt wählen kann. Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist – abhängig vom Einsatzbereich – mit drei Höhenverstellungen erhältlich: 80 mm, 100 mm und 120 mm. Mit steigender Höhenverstellung steigen natürlich auch die Längen der Sattelstützen: 350 mm beim kleinsten Modell mit 80 mm Höhenverstellung, 400 mm bei der mittleren Ausführung und 425 mm beim Modell mit 120 mm Einstellbereich.

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Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist in allen Ausführungen mit einem Durchmesser von 30,9 mm sowie 31,6 mm verfügbar. Abhängig vom Gewicht des Fahrers unterstützt die Sattelstütze zudem zwei Gewichtsklassen: Die Standard-Ausführung richtet sich an Rider mit einem Gewicht von 80 bis 110 Kilogramm, die zweite Ausführung ist speziell für leichtere Fahrer mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Wir hatten im Test das Modell mit einer Höhenverstellung von 100 mm und einem Durchmesser von 30,9 mm, ausgelegt für ein Fahrergewicht bis 110 Kilogramm. Der Preis der SP-T05 Sattelstütze liegt bei 149,00 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Teleskopsattelstützen des Herstellers XLC verfügt die SP-T05 über einen Auslösehebel unter dem Sattel. Wer eine Lenkerbedienung wünscht, muss also entweder zu einer XLC SP-T06 oder XLC SP-T07 Teleskopsattelstütze greifen. Im Innern verfügt die Vario-Sattelstütze aus dem Hause x-cellent Components über ein pneumatisches System mit geschlossener Kartusche. Das Gewicht des uns vorliegenden Modells lag bei knapp 640 Gramm.

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Optisch zeigt sich die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 sehr gefällig und ansprechend. Auffallend sind zudem die hochwertige Verarbeitung und die geringe Aufbauhöhe. Die Montage der Sattelstütze ist durch das Fehlen von Zügen oder Leitungen natürlich denkbar einfach: Alte Sattelstütze raus, SP-T05 rein! Montiert hatten wir die Sattelstütze an einem Enduro Bike und an einem Fat Bike. In letzterem Fall zeigte sich die Höhenverstellung mit 100 mm völlig ausreichend und maximierte ganz klar den Fahrspaß – bei einem Enduro Bike sollten man definitiv zum Modell mit größerem Einstellbereich greifen.

Die Höhenverstellung der Vario-Sattelstütze gestaltete sich während der Fahrt denkbar einfach, sofern es die Fahrsituation natürlich erlaubte. Mit einem Griff unter den Sattel konnte die Stütze in jeder beliebigen Höhe fixiert werden. Im Test funktionierte die Höhenverstellung ohne Ausfälle, egal wie eingesaut die Sattelstütze auch war. Die Sattelstütze hielt zuverlässig die gewählte Höhe ohne dass nachjustiert werden musste. Das Ausfahren der XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 geschah völlig gedämpft, Sorgen um den Unterleib waren also unnötig. Auch nach dem Test zeigte sich die Sattelstütze in einem bemerkenswert guten Zustand. Wir konnten weder ein Spiel noch eine beeinträchtigte Funktion feststellen.

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Fazit XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 präsentierte sich im Test sehr funktionell, unkompliziert und zuverlässig. Mit einem Preis von 149 Euro bietet die Vario-Sattelstütze ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

  • Erhältlich in vielen Ausführungen und Varianten
  • Pneumatisches System mit geschlossener Kartusche
  • Auslösung per Griff unter dem Sattel
  • Preis: 149,00 Euro
  • www.bike-parts.de

 

Schwalbe Hans Dampf Super Gravity: Der Enduro Reifen (26 x 2.35) im Test

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Test: Angesichts des übermächtigen Angebots an 27,5 Zoll Bikes und dem dazu passenden Zubehör rückt das Ende der Ära 26 Zoll Bikes scheinbar unaufhaltsam immer näher. Besonders bei MTB Reifen macht sich der Wandel zu der neuen, modernen Laufradgröße sehr bemerkbar. Die Reifen-Hersteller scheinen offenbar kaum noch Interesse an der Entwicklung von 26 Zoll Reifen zu haben. Doch nicht jeder Rider ist gewillt, sein geliebtes und bewährtes 26 Zoll Bike herzugeben und umzusteigen! Für diese Biker – zu denen wir uns zugegebenermaßen auch zählen – bietet sich mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ein Top Enduro Reifen, mit dem noch lange nicht Ende im Gelände ist!

Als Allrounder hat sich der Schwalbe Hans Dampf schon seit der Markteinführung vor einigen Jahren in die Herzen der Trail Rider gefahren. Bereits im Juli 2011 hat sich unser Hans von der Fraktur dem Hans aus dem Hause Schwalbe gewidmet (siehe Test). Für die Neuauflage des Tests haben wir den Hans Dampf als Faltreifen in der Ausführung Super Gravity TL Easy 26 x 2.35 geordert und aufgezogen. Angegeben ist der Reifen laut Schwalbe mit einem Gewicht von 1015 Gramm, bei uns zeigten sich die Reifen sogar noch um etwa 5 Gramm leichter. Wenn wir ehrlich sein sollen: Der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ist so oder so kein Leichtgewicht! Der Reifen ist zwar für schlauchlose Montage geeignet, wir haben allerdings traditionell einen Schlauch eingezogen.

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Testgebiet waren diesmal nicht die mühsam geschaufelten Trails am Niederrhein, sondern die mehr oder weniger naturbelassenen Pfade in der Eifel mit all ihren Nettigkeiten wie Wurzelteppiche oder Steinfelder. Die griffige TrailStar Compound Mischung bietet auf den wechselhaften Untergründen einen erstaunlich guten Grip, selbst bei Nässe kann das Bike kontrolliert um die Ecken gezirkelt werden, ohne dass der Rider an Souveränität einbüßt. Nahezu bedenkenlos kann das Bike in die Kurven gedrückt werden – sowohl in schnellen als auch langsamen Passagen. Das Verhalten im Grenzbereich ist ebenso wie das Bremsverhalten vorbildlich. Zur Info: Vom Reifendruck bewegten wir uns, gemäß der angegebenen Werte von 1,6 bis 3,5 bar, im unteren Bereich.

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Der Tribut, der dem niedrigen Luftdruck zu zollen ist, spiegelt sich natürlich im höheren Rollwiderstand wider. Unterm Strich rollt der Reifen allerdings immer noch recht geschmeidig und wandelt die eingesetzte Energie gut in Vorwärtsbewegung um. Ein großes Problem beim Fahren mit niedrigem Luftdruck ist oftmals die Pannenanfälligkeit. Besonders bei Enduro Rennen kann eine Panne zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Wir waren im Test sehr überrascht, wie unanfällig der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity gegenüber Snakebites war. Egal ob Steine oder Wurzeln, wir mussten nicht ein einziges Mal den Reifen von der Felge ziehen. Top! Ebenfalls sehr erfreulich war nach dem Test der Blick auf die Reifen. Keine Stollen waren ab- oder eingerissen, und auch der geringe Verschleiß des Reifens konnte punkten!

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Erhältlich ist der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity zu einem Preis von 62,90 Euro – gewiss kein Pappenstiel! Die überzeugende Vorstellung und die Qualität des Reifens rechtfertigen unserer Meinung nach allerdings den hohen Preis. Rider, die mit größeren Laufrädern unterwegs sind, müssen nicht auf den Schwalbe Hans Dampf Super Gravity verzichten. Der Reifen ist auch in den Dimensionen 27.5 x 2.35 und 29 x 2.35 erhältlich.

Fazit

Top Allrounder, der den etwas höheren Rollwiderstand mit einem überzeugenden Grip wettmacht. Nachteil ist sicherlich das etwas hohe Gewicht – wer das verkraften kann, bekommt mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity allerdings einen Reifen mit Spaß-Garantie!

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