Rockrider MTB Protektoren im Test: Feel good!

Mit zwei spannenden Neuheiten startet Decathlons Eigenmarke Rockrider in den Sommer bzw. Spätsommer 2023. Die speziell für den All Mountain- und Enduro-Sport konzipierten Ellbogen- und Knieschoner sollen dem Rider sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren gewährleisten. Entwickelt wurden die neuen Modelle zusammen mit dem Protektorenspezialisten D3O. Wir haben für Euch die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O auf dem Trail getestet.

Die neuen Rockrider MTB Protektoren im Test

Der All Mountain- und Enduro-Sport ist kaum an Vielseitigkeit zu überbieten. Anspruchsvolle Passagen und Trails stehen hier ebenso auf dem Programm wie längere Transferstrecken über Stock und Stein. Garniert wird der Spaß natürlich besonders durch herausfordernde Steingärten, Wurzelfelder, Drops und Sprünge. Durch das hohe Sturzrisiko lohnt sich auf jeden Fall das Anlegen von Protektoren. Wie beim Sport selbst ist höchste Vielseitigkeit gefragt. Die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieschoner wurden speziell für All Mountain und Enduro Rider entwickelt, die sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren suchen.

Vorgeformte und luftdurchlässige D3O Protektoren

Dreh- und Angelpunkt der Schoner sind die vorgeformten und luftdurchlässigen D3O LP1 L1, Typ A, Level 1 Protektoren. Damit erfüllen die Pads die DIN EN 1621-1 für Gelenkprotektoren im Bereich Motorradfahrer-Schutzbekleidung. Sowohl die Knie- als auch die Ellbogenschoner weisen eine EB0804044 CE- und UKCA-Zertifizierung auf. Die ergonomisch designten Protektoren sind zudem flexibel und stellen so eine hohe Bewegungsfreiheit sicher. Davon kann man sich schon vor dem Tragen ein Bild machen. Für eine leichte Entnahme, beispielsweise zum Waschen der Schoner, sind die Protektoren in einem eigenem Fach untergebracht.

Gestaltet sind die Schoner als „Strumpf“ – das heißt, die Schoner müssen übergestreift werden. Einen optimalen Halt gewährleistet an der Oberseite ein individuell verstellbares Gummiband mit Klett. Für ein Plus an Tragekomfort ist das Gummiband in Stoff eingeschlagen, wodurch beim Fahren nichts zwickt oder juckt. Das gefällt uns sehr gut. Der Knieschoner weist aufgrund seiner Länge ein weiteres Gummiband zwischen Kniekehle und Wade auf. Aber auch dieses verhält sich völlig unauffällig. Damit die Schoner nicht verrutschen, sind auf der Innenseite Silikonstreifen aufgebracht. Clever: Die vertikale Ausrichtung minimiert die Reibung mit der Körperbehaarung.

Durchdachter Aufbau sorgt für hohen Fahrkomfort

Bei der Hatz über Trails sorgen nicht nur die luftdurchlässigen D3O LP1-Pads für Kühlung, sondern ebenso die atmungsaktiven Trägermaterialien. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche Ellenbeuge und Kniekehle gelegt. Hier sorgt die Perforation für zusätzliche Kühlung. Überhaupt fallen die Schoner beim Fahren durch Unauffälligkeit auf. Einmal angezogen sitzen diese Präzise an Ort und Stelle. Bewegungen jeglicher Art haben keinerlei Einfluss auf die Positionierung. Frei interpretiert könnte man auch sagen, die Schoner sitzen wie angenagelt – glücklicherweise ist dies dank des durchdachten Aufbaus nicht notwendig.

Interessant sind zudem die funktionalen Schutzpads am Knie, die neben den D3O Hauptakteuren ebenfalls erheblich zum Schutz beitragen. Auf der Knieinnenseite, die gerne mal unfreiwillig Kontakt zum Oberrohr aufnimmt, ist eine D3O XTi Abdeckungen angebracht. Auch an den Wadenaußenseiten kommen zwei zusätzliche Schutzpads zum Einsatz. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht! Die Knie- und Ellbogenschoner sind außerdem für rechts und links unterschiedlich ausgeführt. Um eine bequeme Einstellung zu ermöglichen, zeigen die Klettverschlüsse hierbei jeweils nach außen. Ein kleines Etikett hilft dabei, dass die Seiten nicht vertauscht werden.

Nachhaltig – im doppelten Sinne

Nachhaltigkeit spielt natürlich eine immer größere Rolle. Dem kommt Rockrider bei den neuen Protektoren nach. Durch Eco-Design haben die Knieschoner laut Herstellerangaben 11 % weniger Umweltauswirkungen, bei den Ellbogenschonern sollen es sogar 15 % sein. Das Hauptmaterial und das Lycra sind in der Masse gefärbt und die Gummibänder bestehen zu 70 % aus recyceltem Polyester – so Decathlon weiter. Und selbst bei der Verpackung wurde nachgedacht. Wiederverwendbar soll sie nicht nur einen optimalen Waschprozess sicherstellen, sondern zudem als Schutz vor Schimmel bei längerer Lagerung sowie als Transportschutz dienen.

Nachhaltigkeit heißt natürlich auch, dass die Produkte nicht nur funktionell, sondern in gleichem Maße haltbar sein müssen. Wir haben die Rockrider MTB Protektoren ausgiebig auf den wilden Trails in der Eifel getestet. Dabei haben wir für den Test zum Teil weniger gepflegte Strecken in Angriff genommen. Das verstärkte Material an den stark beanspruchten Stellen zeigte sich hierbei erfreulich widerstandsfähig gegenüber den Sträuchern, die sich uns dann doch das eine oder andere Mal in den Weg stellten. Die Nähte machten nach dem Test ebenfalls noch einen guten Eindruck.

Fazit Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O

Mit den neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O beweist Decathlon, dass auch im Bereich Enduro in Zukunft mit der Marke gerechnet werden muss. Die Schoner sind durchdacht und qualitativ wirklich gut. Neben dem hohen Schutz begeistern die Protektoren zudem durch einen guten Tragekomfort – und das zu einem sehr fairen Preis.

Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O: Preise, Größen und Gewicht

  • Preise pro Paar: Ellbogen 49,99 Euro – Knie 59,99 Euro
  • Erhältliche Größen: S, M, L, XL
  • Gemessenes Gewicht (Größe M): Ellbogen 147 Gramm / Stck. – Knie 225 Gramm / Stck.

Web: www.decathlon.de

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Die Sigma iD.FREE Multisportuhr besticht durch eine Vielzahl an Funktionen. Auf dem smarten Alleskönner sind nicht weniger als sechs Sportprofile wie Radfahren und Laufen installiert. Sinnvolle Features wie Höhenmessung, Wettertrend und Kompass sollen Outdoor-Enthusiasten bei ihren Aktivitäten unterstützen. Selbst ein Crash Alert ist mit an Bord. Und das Ganze gibt es für knapp 170 Euro. Kann die Multisportuhr allerdings wirklich überzeugen?

Mit Blick auf die vielen Funktionen der Sigma iD.FREE Multisportuhr ist der Preis von knapp 170 Euro schon sehr klein. Sportuhren anderer Hersteller mit vergleichbaren Funktionen kosten deutlich mehr und machen dieses Modell nicht nur für Sparfüchse interessant. Wir konzentrieren uns in diesem Test auf die für das Biken wichtigen Ausstattungsmerkmale. Dazu gehören unter anderem GPS Empfang, Navigation, Bedienbarkeit und Ablesbarkeit. Zum Lieferumfang gehört eine SnapOn Bike Mount Befestigung, die eine schnelle und einfache Platzierung der Multisportuhr am Lenker ermöglicht. Natürlich kann die Uhr alternativ auch am Handgelenk getragen werden, aber wie gesagt: Bei uns dreht sich alles ums Biken.

Bis ins kleinste Detail nachvollziehbare Touren

Gesteuert wird die Multisportuhr über vier Tasten. Nach kurzer Eingewöhnung lässt sich schnell durch die Menüs blättern und Einfluss auf individuelle Daten nehmen. Mit einem Anzeigefeld von 24 x 21 mm ist die 42 Gramm leichte Smartwatch wirklich smart. Die Ablesbarkeit ist dank der hochauflösenden und kontrastreichen Darstellung dennoch sehr gut. Besonders bei der Navigation ein Muss, da die am Lenker befestigte Uhr recht weit von den Augen entfernt ist. Lediglich die etwas kleiner und nicht fett abgebildeten Ziffern lassen sich schlecht ablesen. Im Dunkeln lässt sich mittels der beiden unteren Tasten die Hintergrundbeleuchtung anschalten. Diese erlischt nach wenigen Sekunden automatisch. Für die Navigation im Dunkeln eher suboptimal.

Sigma iD.FREE: Die Multisportuhr mit Navigation, Crash-Alert und Herzfrequenzmessung im Test

Um die Sigma iD.FREE Multisportuhr optimal nutzen zu können, empfiehlt sich auf jeden Fall die Anbindung an das Smartphone und/oder den heimischen PC. Sigma stellt diesbezüglich zwei kostenfreie Anwendungen zur Verfügung: Das Sigma Data Center für den PC und die Sigma Link App. Die App zeigt eine Übersicht aller Daten, das Data Center bietet viele zusätzliche Funktionen. So ist hier nicht nur eine detaillierte Analyse der Daten möglich, sondern auch der Datenaustausch. Geplante und gefahrene Touren lassen sich bis ins Detail nachvollziehen und die Kartenansicht lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Wer die Sigma iD.FREE Multisportuhr nutzt, sollte sich also unbedingt die PC Software installieren. Die Anbindung an die Sigma Cloud ist möglich, aber kein Muss.

Doch zurück zur Uhr. Ein zuverlässiger GPS-Empfang ist für uns unabdingbar. Nicht nur für die Navigation durch fremde Gefilde, sondern auch im Falle eines Crashs. Diesbezüglich können wir bei der Sigma iD.FREE grünes Licht geben. Die Verbindung ist stabil und selbst in den tiefsten Wäldern der Eifel konnten wir zu keiner Zeit ein Problem mit dem Empfang feststellen. Lediglich der erstmalige Aufruf zu Beginn einer Tour lässt dann das eine oder andere Mal etwas auf sich warten. Das geht bei den Sigma Bike-Computern der ROX Modellreihe wesentlich schneller. Sobald die Verbindung steht, überzeugt diese allerdings durch Zuverlässigkeit. Ein sicheres Navigieren ist mit der Uhr also kein Problem.

Sigma iD.FREE Multisportuhr mit Navigation und barometrischer Höhenmessung

Da es sich um ein Monochrome-Display handelt, geschieht die Navigation lediglich per Richtungsanzeige. Für eine bessere Orientierung zeigt eine feine Linie den weiteren Verlauf der Strecke an. Beim Verlassen des Tracks wird eine Warnmeldung eingeblendet. Übertragen wird die geplante Tour vorab über das Sigma Data Center oder die Sigma Link App. Eine weitere Möglichkeit bietet die Anbindung des Smartphones in Verbindung mit der Komoot App. Die Abbiegehinweise werden dann direkt auf der Sigma iD.FREE angezeigt und optisch durch das Smart Light unterstützt. Ein weiteres Feature bei der Navigation ist die Möglichkeit des Setzens individueller POIs auf dem Track. Bei Erreichen der jeweiligen Position erscheint auf dem Display eine Notiz.

Die genaue Angabe erkämpfter Höhenmeter steht und fällt bei vielen Apps durch die Messung per GPS. Wer genaue Angaben möchte, sollte auf eine barometrische Höhenmessung zurückgreifen. Auch in diesem Punkt weiß die Sigma iD.FREE Multisportuhr durch die integrierte Funktion zu überzeugen. Ebenfalls positiv fallen die konfigurierbaren Sportprofile auf. Fünf Datenseiten mit bis zu drei Datenfeldern ermöglichen einen schnellen Blick auf die gewünschten Anzeigedaten. Mehr als drei Datenfelder machen angesichts des recht kleinen Displays auch keinen Sinn. Die Auswahl der möglichen Datenfelder ist sehr umfangreich und beinhaltet unter anderem ein Höhenprofil und einen Wettertrend.

An feinen Detaillösungen spart die Uhr trotz des überschaubaren Preises nicht. So reduziert der leicht erhöhte Rand die Gefahr von Kratzern im Display. Auch optisch lässt sich mit wenig Aufwand ein großer Effekt erzielen. Dank der Schnellverschlüsse lassen sich die Silikonarmbänder schnell austauschen. Sigma bietet diesbezüglich optional passende Armbänder in weiteren Farben an. Ein zusätzliches Feature ist der Crash Alert, den wir glücklicherweise nicht in der Praxis testen konnten bzw. mussten. Funktionieren soll das Ganze so: Sobald die iD.FREE einen Sturz erkannt hat, kann der Nutzer innerhalb von 30 Sekunden dem System eine Rückmeldung geben. Geschieht dies nicht, werden die als Notfallkontakte hinterlegten Nummern per SMS benachrichtigt.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten

Als Multisportuhr geizt die bis 50 Meter wasserdichte Sigma iD.FREE nicht mit einem vielfältigen Funktionsumfang. Die Herzfrequenzmessung per PPG-Sensor am Handgelenk ermöglicht ein effizientes Training und mit Hilfe ausgewählter Trainingsprogramme können bestimmte Ziele leichter erreicht werden. Im Alltag bietet das Activity Tracking einen Blick auf die zurückgelegten Schritte und die dabei verbrauchten Kalorien. Sogar eine Überwachung der Schlafphasen ist möglich. Der Einsatzbereich der Uhr ist so immens breit, dass eine komplette Beschreibung den Umfang dieses Tests weit überschreiten würde. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten.

So gefällt uns nicht, dass sich die Sigma iD.FREE nicht ausschalten lässt. Da die Akkulaufzeit ziemlich knapp bemessen ist, muss die Uhr selbst bei Nichtgebrauch vor der nächsten Tour unbedingt geladen werden. Mit GPS und Pulsmessung lässt sich die Uhr knapp 8 Stunden im Dauerbetrieb nutzen. Smart Notifications sind natürlich eine tolle Sache, doch die dem smarten Display geschuldeten kleinen Schriftzeichen erschweren das Lesen der eingehenden Nachrichten. Verbesserungswürdig ist auch die Synchronisation mit dem Smartphone, die klappt leider nicht immer auf Anhieb und muss dann wiederholt werden.

Fazit

Trotz des niedrigen Preises kann die Sigma iD.FREE in vielen Belangen mit teureren Modellen mithalten. Positiv hervorzuheben sind das schlanke Erscheinungsbild, die gute Verarbeitung und die vielen Funktionen. Besonders die Navigation und der Crash Alert bieten beim Biken einen absoluten Mehrwert. Der SnapOn Bike Mount Sockel ermöglicht zudem eine schnelle und unkomplizierte Befestigung am Lenker. Die Akkulaufzeit geht angesichts des Preises in Ordnung, etwas mehr würde der Multisportuhr aber gut zu Gesicht stehen.

Produktdetails Sigma iD.FREE

  • Gewicht: 42 Gramm
  • Größe: Etwa 52 x 35 x 13 mm (inklusive Bedienknöpfe und Befestigungssockel Armband)
  • Anzeigefeld: 24 x 21 mm
  • Material Display: Mineralglas
  • Material Arband: Silikon
  • Wasserdicht: Bis 5 ATM (50 Meter)
  • Verfügbare Farben: Plum (im Test), Gray, Green, Blue
  • Lieferumfang: SnapOn Bike Mount, Ladekabel
  • Preis: 169,95 Euro

Web: https://www.sigmasport.com

HeatPerformance: Beheizbare Handschuhe im Test

Eine denkbar ungünstige Eigenart des Winters sind bekanntlich die Temperaturen – vor allem in unseren Breitengraden. Wer sich beim Biken oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten nicht die Flossen abfrieren möchte, muss also dementsprechend handeln. Gute Handschuhe und Socken alleine reichen bei Werten im tieferen Minusbereich allerdings oftmals nicht mehr aus. Hilfe versprechen hier Varianten mit eingebauter Heizung. Das niederländische Unternehmen HeatPerformance bietet ein ganzes Füllhorn an beheizter Bekleidung an. Zwei dieser Produkte mussten während der ersten Kälteperiode ihre Fähigkeiten in der Eifel unter Beweis stellen.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

HeatPerformance: Spezielle Produkte für anwendungsspezifische Anforderungen

Die Marke HeatPerformance hat sich auf wärmende Bekleidung für drinnen und draußen spezialisiert. Mit eigens ausgerichteten Produkten wird hierbei auf anwendungsspezifische Anforderungen eingegangen. Der beheizte Fahrradhandschuh HeatPerformance ALLROUND richtet sich der Bezeichnung entsprechend an Radfahrer, kann aber genau so gut beim Wandern oder Laufen getragen werden. Beheizbare Socken werden in unterschiedlichen Dicken angeboten. Wir haben uns für das Modell HeatPerformance THIN entschieden, die von der Dicke her mit Tennissocken vergleichbar sind und somit perfekt zu Radschuhen oder Sneakern passen.

Fakt ist: Mit eiskalten Fingern und Füßen macht Biken nicht nur keinen Spaß, sondern parallel hierzu verabschiedet sich das Feingefühl fürs Bike, vom Schalten und Bremsen mal ganz abgesehen. Wir waren deshalb sehr gespannt, wie sich die beheizbaren Handschuhe und Socken von HeatPerformance in der Praxis schlagen. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken kommen von Werk aus in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss. Die Handschuhe werden grundsätzlich mit Batterien ausgeliefert, bei den Socken kann zwischen Optionen mit oder ohne Batterie gewählt werden.

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND

Die beheizten Fahrradhandschuhe sind für moderates Radfahren entwickelt worden und wirken optisch wie normale Winterhandschuhe. Das liegt unter anderem an der unauffälligen Positionierung des schlanken Akkus. Lediglich der im Betrieb beleuchtete Schalter oberhalb des Handgelenks weist auf die integrierte Heizung hin. Beheizt werden sowohl die Finger als auch der Handrücken. Der Handschuh besteht aus einer Mischung aus TPU und Neopren und ist somit wind- und wasserdicht. Das Innenfutter aus Baumwolle sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Eine Bedienung des Smartphones ermöglicht die Touchscreen-Fingerspitze.

Der HeatPerformance ALLROUND Heizhandschuh besticht durch hohen Tragekomfort und ein gutes Griffgefühl. Die Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Handinnenseite gewährleistet selbst bei Nässe enormen Grip am Lenker. Bremse und Schaltung lassen sich ohne Einschränkungen bedienen. Das längere Bündchen sorgt dafür, dass der Handschuh auf dem Jackenärmel aufliegt und somit weder Kälte noch Nässe an die Haut gelangen. Die Wärmeverteilung ist ausgezeichnet und sogar bei eisigen Temperaturen bleibt durch die Wärme das Gefühl in den Fingern vollkommen erhalten. Dank der drei Heizstufen kann die Innentemperatur individuell angepasst werden.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN

Bei den HeatPerformance THIN handelt es sich um flauschige, beheizbare Socken. Etwa so dick wie Tennissocken können die aus 68% Bambusviskose, 20% Elastan und 12% Spandex bestehenden Socken ohne Probleme mit Sneakern, Turnschuhen oder Radschuhen getragen werden. Das Tragegefühl ist ausgezeichnet und ein Kratzen kommt selbst bei längeren Touren nicht auf. Die Bambusviskose fühlt sich angenehm weich an und verfügt über saugfähige und atmungsaktive Eigenschaften. Die Verwendung von Elasthan und Spandex sorgt wiederum für hohe Elastizität und eine gute Passform.

Die Heizelemente sind bei dem beheizbaren Socken sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zehen angebracht. Unsere Befürchtung, dieser Aufbau könnte beim Tragen stören, bestätigte sich nicht. Das Konzept hat natürlich einen guten Grund: Die Zehen sind die erste Stelle, an der die Kälte wahrgenommen wird. Der Rest des Fußes wird von den Zehen aus erwärmt. Das funktioniert wirklich wunderbar! Energie bezieht der Socken durch den im Beinstück eingeschlagenen Akku. Wie bei den Handschuhen stehen ebenfalls drei Heizstufen zur Verfügung, die sich bequem per Tastschalter einstellen lassen.

Pflege, Temperatur und Batterielaufzeit

Für die Energieversorgung sorgen pro Handschuh und Socke jeweils ein 7,4 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2600 mAh. Mit einem Gewicht von je 88 Gramm machen sich diese beim Tragen in keinster Weise bemerkbar. Die kompakten Maße von 70 x 58 x 10 mm sprechen ebenfalls für sich. Das Aufladen mit dem mitgelieferten Dual-Ladegerät nimmt knapp über vier Stunden in Anspruch. Das Einsetzen der Akkus in die Handschuhe und Socken geht schnell und einfach über die Bühne. Das Kabel ist lang genug, um den Stecker problemlos mit der Buchse verbinden zu können. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken können per Handwäsche gereinigt werden.

Die Batterielaufzeit ist natürlich von den Außentemperaturen und der Heizstufe abhängig und variiert somit stark. Unterschiedlich ist auch die Betriebszeit von Handschuhen und Socken. Grund hierfür dürften die umfangreicheren Heizelemente des Handschuhs sein. In der höchsten Heizstufe, die um die 60 Grad Wärme erzeugt, sind bei den Handschuhen zwei bis drei Stunden möglich, bei den Socken sogar drei bis vier Stunden. Die beiden schwächeren Heizstufen bringen um die 40 bzw. 50 Grad mit entsprechend längeren Wärmezeiten. Das wärmende Gefühl setzt übrigens sehr schnell ein: Innerhalb einer Minute darf man sich über warme Hände und Füße freuen.

Fazit

Wer selbst bei eisigen Temperaturen seine Outdoor-Aktivitäten nicht einschränken möchte, der ist mit den beheizbaren Handschuhen und Socken von HeatPerformance bestens beraten. Die langanhaltende Wärme, der gute Tragekomfort und die hohe Verarbeitungsqualität sprechen eindeutig für die Produkte. Die nächste Eiszeit kann also kommen!

Web: www.heatperformance.de

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND: Details, Ausführungen und Preise

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN: : Details, Ausführungen und Preise

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test- Hauptsache draußen!

Verdammt lang her, dass wir stolz wie Bolle mit unserem neuen Walkman – dem Kultgerät aus den 1980ern schlechthin – endlich auch unterwegs Eigenmitschnitte von Mal Sondocks Hitparade hören konnten. Viel ist seitdem passiert. Bandsalat oder nervtötendes Vorspulen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. MP3, Bluetooth und Co zum Dank war es nie einfacher, den Alltag durch den passenden Soundtrack zu bereichern. Das gilt in unserem Fall vor allem für sportliche Outdoor-Aktivitäten, und so waren wir sehr gespannt auf die Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der Take a Hike Serie.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds: Musik mit Mission

Skullcandy Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Utah, das Audiogeräte vor allem für den Outdoor Bereich entwickelt. Im Rahmen einer Kooperation mit POW (Protect our Winters) entstand die limitierte Sonderedition „Take a Hike“. Sie will dazu mobilisieren, unsere natürliche Umgebung abzufeiern und zu schützen. So fliesst ein Teil der Einnahmen für die In-Ear-Kopfhörer Dime 2 an POW, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben hat. Die mittlerweile weltweite Community aus Athleten und Wissenschaftlern wurde 2007 vom professionellen Snowboarder Jeremy Jones gegründet, nachdem er feststellen musste, dass sich die Schneebedingungen für seinen Sport durch den Klimawandel immer weiter verschlechterten. Ziel der Organisation ist es, Outdoor-Enthusiasten zu Klimaschützern zu machen – frei nach dem Motto: Beschütze das, was Du liebst! POW wird übrigens unter anderem auch von The North Face oder Patagonia unterstützt.

Dime 2 – Retrodesign mit Funktionalität

Die In-Earbuds Dime 2 aus der Take a Hike Serie sind kabellose Bluetooth Kopfhörer, die zusammen mit dem zugehörigen Akkucase mit nur 32 Gramm auf unsere Waage drücken. Das Akkucase misst gerade mal ca. 6,2 x 3,9 cm. Es dient nicht nur als kleine, praktische Aufbewahrungsbox und Schutzhülle, sondern auch als Ladestation, um die Buds unterwegs mit Strom zu versorgen. So kommt das federleichte Kraftpaket mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer und weiteren 8,5 Stunden im Case insgesamt mit satten 12 Stunden Gesamtakkuzeit daher. Buds und Case werden in einer 100% recyclebaren Verpackung zusammen mit Anleitung, Ear Gels in verschiedenen Größen, Micro-USB Ladekabel und Kurzanleitung geliefert. Das wirklich gelungene 90er Jahre Retro-Design hebt sich erfrischend von der ansonsten eher schlicht-schwarzen Konkurrenz ab. Praktisches Feauture: Mithilfe eines kleinen Schlüsselbandes lässt sich das Akkucase zum Beispiel an einem Schlüsselbund befestigen.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Schön was auf die Ohren

Neben der gelungenen Optik warten die Skullcandy Dime 2 Earbuds aber auch mit inneren Werten auf, wie zum Beispiel der integrierten Tracking-Funktion Tile™ Technologie oder dem Auto Connect. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Ear Gels in 3 verschiedenen Größen sitzen die Buds perfekt im Ohr und bleiben da, wo sie sein sollen – auch bei etwas ruppigeren Touren. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Durch Druck auf die „Skulls“ können Power on/off, Play/Pause etc. leicht gesteuert werden. Etwas überrascht waren wir, dass es sich hier um keine Touch Funtkion handelt, sondern tatsächlich Druck auf einen Taster ausgeübt werden muss. Der Druckpunkt sitzt für unser Empfinden recht tief, heisst es ist schon deutlich und in der Ohrmuschel spürbarer Druck nötig – aber sicher reine Gewöhnungssache. Jedenfalls hat die Steuerung einen sehr klaren Vorteil: Die Bedienung klappt auch während der Fahrt mit Bikehandschuhen einwandfrei! Selbst mit stärker gefütterten Winterhandschuhen konnten wir mühelos den Druckpunkt finden. Mit dem Skullcandy Supreme Sound ausgestattet bleiben auch was den Sound betrifft keine Wünsche offen: Satter Klang, ausgewogenes Soundprofil, guter Bass – das passt!

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds Fazit

Wem 3,5h Akkulaufzeit reichen, der macht mit den Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der limitierten Sonderedition Take a Hike alles richtig. Das kleine, leichte Kraftpaket im supercooler Retro-Optik überzeugt auf ganzer Linie. Einfaches Handling, fetter Sound, und eine richtig gute Idee dahinter: Hauptsache draußen! Die zu 100% recyclebare Verpackung sowie ein möglichst geringer CO2 Abdruck bei der Herstellung runden die Sache ab. Das Preis Leistungsverhältnis. ist mehr als korrekt. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Skullcandy Dime 2 Earbuds

  • 12h Akkulaufzeit (3,5 Stunden via Kopfhörer und 8,5 Stunden im Case)
  • Integrierte Tracking-Funktion Tile™
  • Auto Connect
  • IPX4 schweiß- und wasserresistent
  • Bluetooth 5.2
  • Impedanz 16 Ohm +/- 15%
  • Treiber Durchmesser 6mm
  • Schalldruckpegel 95+/-3dB
  • Frequenzgang 20Hz – 20 kHz
  • Gewicht 32 Gramm
  • https://www.skullcandy.eu/

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Mit den Low- und Midcut Fahrradsneakern erweitert der Schuhhersteller Chrome sein Portfolio um eine neue Generation Bike Footwear. Optisch wirken die Modelle wie ganz normale Freizeitschuhe mit etwas dickerer Sohle, aber bei genauem Hinschauen fallen eine Menge Features auf. Welche Highlights auf Euch genau warten und wie sich die Schuhe in der Praxis bewähren, das verrät unser Test des Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuhs.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Trail Ready: Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh

Beim Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh handelt es sich laut Beschreibung um einen Schuh für alle Bike-Abenteuer. Das TR in der Bezeichnung steht für Trail Ready – im Gegensatz zu den anderen Low- und Midcut Fahrradsneakern von Chrome verfügt dieser Schuh über keine Aufnahme für ein Pedalsystem. Grip in allen Situationen soll die durchgehende Panaracer-Außensohle garantieren. Das Obermaterial besteht aus atmungsaktivem Mesh mit Wildleder-Overlays für eine erhöhte Stabilität. Weitere Merkmale des Schuhs sind die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen, die verstärkte Zunge und die Schnürsenkelgarage. Ein einfaches An- und Ausziehen soll die Zuglasche gewährleisten.

Perfekt zum Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack?

Auffallend ist der sehr robuste und massive Aufbau des Sneakers. Die Verarbeitung wirkt wie die verwendeten Materialien hochwertig. Ebenso fällt das recht hohe Gewicht des Schuhs auf, was für den angedachten und von uns bevorzugten Einsatzbereich allerdings keine Rolle spielt. Viel wichtiger sind für uns ein sicherer Halt auf dem Pedal, eine optimale Fußführung und ein gutes Tragegefühl, das auch ein Feedback des Bikes nicht ausschließt. Hohe Anforderungen, denen sich der Chrome Kursk TR im Test stellen musste. Wir haben den Flatpedal-Fahrradschuh beim Shreddern auf Trails, beim Downhill und auf dem Pumptrack getestet – und natürlich auch einfach mal nur so beim Gehen, was ja auch ab und zu mal vorkommen soll.

Robuste Konstruktion und extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle

Der Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh vermittelt trotz der robusten Konstruktion ein erstaunlich leichtfüßiges Tragegefühl. Die Einlegesohle mit Fußgewölbeunterstützung und dämpfendem Fersenkissen sorgt für hohen Komfort beim Fahren wie beim Gehen oder Stehen. Sehr beeindruckend präsentiert sich der Bike-Sneaker in puncto Grip. Die extrem griffige, vulkanisierte Gummilaufsohle, die in Zusammenarbeit mit dem Fahrradreifenhersteller Panaracer entwickelt wurde, saugt sich regelrecht auf dem Pedal fest. Egal wie ruppig es auf dem Trail wird, einmal auf dem Pedal abgesetzt überzeugt der rutschsichere Halt. Selbst auf dem nassen Pedal besticht die Panaracer-Außensohle durch enormen Grip.

Chrome Kursk TR: Mehrschichtiger Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie

Die Sohle hat es in der Tat in sich. Sie verfügt über den gleichen Aufbau wie die anderen Mitglieder der Kursk-Familie, allerdings mit einem ausgeprägteren Profil. Der mehrschichtige Sohlenaufbau mit PowerPlate-Technologie beinhaltet auch eine steife ¾-lange Nylonplatte. Das Ergebnis ist auf jeden Fall beeindruckend! Der Halt ist phänomenal, die Kraftübertragung top. Ebenso funktionell und auftrumpfend präsentiert sich das Obermaterial. Die Verwendung von atmungsaktivem Mesh fördert das angenehme Tragegefühl selbst bei wärmeren Temperaturen. Nicht weniger überzeugend ist der übrige Aufbau des Schuhs mit Schnürsenkelgarage und verstärkter Zunge. Das Aus- und Anziehen gestaltet sich dank der Zuglasche zudem äußerst einfach und unkompliziert.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh mit vulkanisierter Panaracer Gummiaußensohle im Test

Fazit

Der Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh überzeugt durch enormen Grip auf dem Pedal. Selbst bei schlechter Witterung steht wildem Shreddern nichts entgegen. Auch der Tragekomfort ist erstklassig. Die gute Verarbeitung, der langlebige Aufbau und die tolle Optik sorgen ihrerseits für Bestnoten.

Chrome Kursk TR Flatpedal-Fahrradschuh: Details

  • Erhältliche Größen: 7 bis 13
  • Gewicht: Etwa 530 Gramm / Schuh (Gr. 10.5)
  • Verfügbare Farbvarianten: Black/Grey oder Earth/Gum
  • Preis: 130,00 Euro

Web: www.chromeindustries.com

Body Glide Cycle Hautschutzbalsam im Test: Wirksame Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Langes Sitzen auf dem Sattel bereitet vielen Radfahrern große Probleme – wir von der Fraktur bilden da leider keine Ausnahme. Unser bisheriges Zaubermittel Hirschtalg minimiert zwar effektiv die Gefahr des Wundscheuerns, die Handhabung ist dann aber leider doch recht – sagen wir mal – „gewöhnungsbedürftig“. Einen sehr wirksamen Schutz bei gleichzeitig unkompliziertem Gebrauch verspricht der Hautschutzbalsam Body Glide Cycle. Die perfekte Abhilfe gegen Sitzprobleme?

Body Glide Cycle: Pflanzliche Inhaltsstoffe und Verzicht auf Tierversuche

Body Glide gibt es für die verschiedensten Anwendungsbereiche, vom Foot Glide über Skin Glide bis hin zum Cycle Glide. Letzt genannter Balsam soll Entzündungen reduzieren, die durch Reibungen beim Radfahren verursacht werden. Auch wenn Body Glide Cycle vorrangig als Gesäßschutz gedacht ist, kann es nach Angaben am gesamten Körper eingesetzt werden. Wir wollen uns im Rahmen dieses Tests allerdings auf die Sitzproblematik beschränken. Zum Einsatz kommen nach Angaben des Unternehmens pflanzliche, allergenfreie Inhaltsstoffe, auf Tierversuche wurde lobenswerter Weise verzichtet.

Der natürliche Schutz gegen wunde Haut im Test: Anwendung und Erfahrungen

Vom Aufbau her ähnelt Body Glide Cycle einem Deo-Stick. Der Balsam sitzt wohl geschützt in einer griffigen Kunststoffbox, und lässt sich mittels des unten angebrachtem Drehrädchens nach oben befördern. Aufgetragen wird der Hautschutz, der unter anderem das Provitamin B5 enthält, entweder direkt auf die gewünschten Körperstellen oder auf das Polster der Radhose. Die Hände kommen also nicht mit dem Balsam in Berührung. Schmierige Hände gehören dank des Sticks somit der Vergangenheit an. Erstaunlich ist, dass sich der trockene Schutzfilm nicht fettig anfühlt und keine sichtbaren Rückstände hinterlässt.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Unauffällig, aber dennoch sehr effizient

Im Gegensatz zu Hirschtalg ist Body Glide Cycle nach dem Auftragen absolut unauffällig und vermittelt ein trockenes Sitzgefühl. Das vom Klassiker gewohnte, anfänglich doch recht „unschöne“ Gefühl bleibt hier völlig aus. So unauffällig sich der nahezu geruchsneutrale Balsam auch präsentiert, die Effizienz weiß absolut zu begeistern. Trotz des sparsamen Verbrauchs bietet der Balsam einen sehr effektiven Schutz vor Wundreibung. Das Produkt ist nicht klebrig, verschmiert nicht die Wäsche und überzeugt selbst nach vielen Kilometern im Sattel durch eine langanhaltende Wirkung.

Body Glide Hautschutzbalsam im Test

Fazit

Nach vielen Jahren mit Hirschtalg ist für uns die Zeit des Umstiegs gekommen. Body Glide Cycle überzeugt uns von der Handhabung ebenso wie vom Sitzgefühl und der Wirkung. Ein innovatives Produkt, das selbst über längere Distanzen effektiv Schutz vor Wundreibung bietet. Auf die Umverpackung aus Kunststoff könnten wir hingegen verzichten.

Body Glide Cycle: Details

  • Inhalt: 42 Gramm
  • Inhaltsstoffe*: Caprylic/Capric Triglyceride, Cetearyl Alcohol, Ozokerite, Glyceryl Behenate, Stearyl Alcohol, Allantoin, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Fragrance)
  • Preis: 17,95 Euro

    *Angaben des Herstellers

Web: www.bodyglide.info

Schöffel Shorts Steep Trail M im Test: Der Trail ruft!

Konzipiert für flowige Downhills und technisch anspruchsvolle Trails soll die Schöffel Shorts Steep Trail M nicht nur eine lässige Optik bieten, sondern auch genug Platz zum Tragen von Protektoren lassen. Die Mountainbike-Shorts weist zudem einige innovative Merkmale auf, die eines genaueren Blickes bedürfen. Ausreichend Gründe für uns, der Baggyhose einem Test zu unterziehen.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Lässig, cool…und funktionell!

Spezialisiert auf die Fertigung funktioneller Ski- und Outdoorbekleidung dreht sich bei Schöffel alles um Bewegung in der Natur. Nicht nur das Erleben der Natur als solche steht im Fokus, sondern auch die Verantwortung ihr gegenüber. So verwundert es nicht, dass die Schöffel Shorts Steep Trail M laut Angaben zu 70% aus recyceltem Material hergestellt wird. Der Stoff ist sehr leicht und weist ein gutes Stretch-Verhalten auf, wodurch die Hose auch bei starken Bewegungen einen sehr hohen Komfort gewährleistet. Das Zauberwort lautet hierbei Bodymapping. Das Bodymapping Prinzip ermöglicht individuell an den Körper angepasste Produkte, die auf die spezifischen Anforderungen des Trägers zugeschnitten sind. Das System führt unterschiedliche Materialeigenschaften nahtlos in einem einzigen Material zusammen.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Bodymapping und Lasercut

Besonders beim Tragen von Protektoren machen sich die Eigenschaften des Bodymapping Prinzips sehr positiv bemerkbar. Die Bewegungsfreiheit wird selbst bei wilder Action in keinster Weise eingeschränkt. Unterstützend wirken hierbei natürlich auch die vorgeformten Knie und der großzügig dimensionierte Beinabschluss, der ausreichend Platz für Protektoren lässt. Bei sommerlichen Temperaturen weiß die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch hohe Atmungsaktivität zu überzeugen. Die Lasercut Ventilation sorgt für ein Plus an Luft in der Buxe und trägt somit ihrerseits zum Tragekomfort bei. Sehr gut gefällt uns auch der hohe Bund und die beidseitige Einstellbarkeit per Klett. Das sorgt in Kombination mit den beiden vorderen Druckknöpfen für einen in allen Fahrsituationen rutschsicheren Sitz der Baggyhose.

Bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine kleine Ausnahme

Kleinere Dinge wie Schlüssel oder Liftkarte können in den beiden mit Reißverschluss ausgestatteten Oberschenkeltaschen verstaut werden. In diesen befinden sich zusätzlich noch kleine Einschubtaschen für Kleingeld, Handy etc. Der wasserabweisende 4-Wege-Stretch bietet Schmutz kaum Halt und lässt sich daher leicht reinigen. Seitlich an der Innenseite angebrachte Straps ermöglichen zudem die Fixierung einer Innerpants. Ein wirklich bis ins kleinste Detail durchdachter Aufbau – bis auf eine winzige Ausnahme. Eine Kleinigkeit würden wir uns an der Schöffel Shorts Steep Trail M tatsächlich noch wünschen: Eine hinten angebrachte Aufhängelasche würde das Handling zum Beispiel zum Trocknen etwas erleichtern.

Schöffel Shorts Steep Trail im Test

Fazit

Eine sehr durchdachte und funktionelle Baggyhose für All Mountain- und Endurobiker. Neben dem hohen Stylefaktor punktet die Schöffel Shorts Steep Trail M zudem durch außerordentliche Qualität. Die Verwendung von recyceltem Material verdient zusätzlich Lob. Mit einem Preis von knapp 120 Euro gehört dieses Modell allerdings auch zu den teureren Vertretern, zumal für ein Sitzpolster zusätzlich investiert werden muss.

Schöffel Shorts Steep Trail M: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Orange, blau, blau
  • Materialzusammensetzung: Oberstoff: 94% Nylon / 6% Elastan / 70% recycelt
  • Größen: 48 bis 58
  • Preis: 119,95 Euro (Gr. 58: 139,95 Euro)

Web: www.schoeffel.com

SIGMA Buster 2000 HL im Test – Bring on the night!

Endlich ist es soweit – die Bike Saison 2022 hat begonnen, und auch in diesem Jahr stehen spannende Night Rides und 24h Rennen auf dem Programm. Da darf gutes Equipment nicht fehlen! Die Helmleuchte SIGMA Buster 2000 HL verspricht mit satten 2000 Lumen und einer Brenndauer von bis zu 20 Stunden ein guter Begleiter für jeden Night Ride zu sein. Wir haben das gute Stück getestet.

Technik, die begeistert.

Im Lieferumfang der SIGMA Buster 2000 HL sind neben der Helmleuchte selbst viele gutdurchdachte Einzelteile enthalten. So findet sich in der schicken Umverpackung unter anderem ein leistungsstarkes Battery Pack, das mittels vierstufigem Indikator seinen Ladezustand anzeigt. Mit Hilfe zweier Silikon Straps lässt sich die ca. 330 Gramm leichte Batterie sicher und kratzfrei am Rahmen befestigen. Bei Verwendung als Helmlampe, dafür ist die SIGMA Buster 2000 HL ja gedacht, ziehen wir aus Sicherheitsgründen jedoch die Verwahrung des Battery Packs mittels des mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack vor.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine, kabellose Remote Control, die sich mit einem O-Ring einfach am Lenker anbringen lässt und die Bedienung der SIGMA Buster 2000 HL durch fluoreszierender Tasten auch im Dunkeln ermöglicht. Zur Fixierung der Helmleuchte finden sich drei verschiedene Halterungen: Ein universeller Silikon-Strap, ein Helmhalter mit Klettverschluss sowie ein GoPro Adapter. Eine Lenkerhalterung gehört leider nicht zum Lieferumfang. Doch das nicht ohne Grund, wie wir von SIGMA erfuhren.

„Die Lenkerhalterungen werden in Deutschland nicht mitgeliefert, da die BUSTER-Leuchten Serie wegen der StVZO vom Gesetzgeber her nicht am Lenker angebracht werden dürfen. Im Ausland sind die Busters als Helm- und Lenkerleuchten erhältlich.“ – SIGMA-ELEKTRO GmbH

Die SIGMA Buster 2000 HL selbst wirkt durch ihr schlichtes Design und die eloxierte Aluminiumoberfläche mega edel! Sie drückt mit nur 112 Gramm auf unsere Waage und verfügt über insgesamt 7 Leuchtmodi, mit 2000 Lumen im High Power Modus. Leuchtmittel ist das sogenannte Cree LED, das sich durch geringen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer auszeichnet.

Einfache Montage.

Auch wenn die Vielzahl des Zubehör anfangs fast etwas unübersichtlich wirkt, ist die Montage der SIGMA Buster 2000 HL dann doch denkbar einfach und unkompliziert. Die Lampe wird auf der Führungsschiene der Helmhalterung fixiert und diese mittels Klettband an den Belüftungslöchern des Helms befestigt. Das klappt einwandfrei und hält erstaunlich zuverlässig. Die Kabel der Helmleuchte und des Battery Packs werden per praktischem Stecksystem verbunden. Sowohl Batterie als auch Lampe sind übrigens spritzschutzgeschützt nach IP44.

Ja, das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf wirkt anfangs etwas ungewohnt, vergisst man aber doch recht schnell.

Starke Leistung.

SIGMA verspricht nach einer Ladezeit des Battery Packs von 5h eine maximale Leuchtdauer von unglaublichen 20h im Eco Modus und 2,5h im High Power Modus. Weitere 5 Leuchtmodi stehen dem Rider zur Verfügung, die mittels Klick auf der Fernbedienung oder an der Lampe selbst gewechselt werden können. Die vom Hersteller angegeben Zeiten konnten wir im Versuch (bei Raumtemperatur) nachvollziehen. Die Lampe erhitzte sich dabei zwar recht stark, die Wärmeentwicklung war im „echten“ Einsatz dank Kühlrippen und Fahrtwind allerdings kein Thema mehr.

Fazit

Robustes und kompaktes Powerpaket, tolle Ausstattung, praktische und durchdachte Features wie USB Port am Battery Pack und Fernbedienung. Dazu eine satte, homogene Ausleuchtung und ein leistungsstarker 6400 mAh Akku mit langem Atem. Hoher Tragekomfort. Perfekt für die abendliche Gravel Runde, und in Kombination mit der SIGMA Buster 700 HL am Lenker überzeugend für anspruchsvolle, trail-lastige Rides! Einziges klitzekleines Manko: die Schaltlogik. Man muss nacheinander sich durch alle 7 Leuchtmodi durchklicken, was mitunter etwas nervt. Weniger wäre hier vielleicht tatsächlich mehr. Tolles Feature des Battery Packs: ein USB Port ermöglicht das Laden anderer Geräte.

Korrektes Preis Leistungsverhältnis. Daumen hoch – night rides, wir kommen!

Produktdetails SIGMA Buster 2000 HL:

  • 7 Lichtmodi
    • High Power (2000 Lumen, 2,5h)
    • Power (1300 Lumen, 5h)
    • Standard (600 Lumen, 10h)
    • Eco (300 Lumen, 20h)
    • Blinkmodi: Flash (9h), Pulse (11h), SOS (10h)
  • Leuchtweite: 200 Meter
  • Gewicht: 105 Gramm
  • Spritzwassergeschützt IP44
  • Ladezeit 5h
  • Akku Kapazität: 6400 mAh
  • Lieferumfang
    • Lampe
    • Battery Pack
    • Ladegerät
    • Remote Control
    • Verlängerungskabel
    • Helmhalterung
    • Actioncam-Halterung

https://www.sigmasport.com/de/startseite

MTB 24-Stunden-Rennen: Die Termine 2022

24h Mountainbike-Rennen am Alfsee

  • Austragungsort: Rieste / Alfsee
  • Termin: 20.05. – 22.05.2022
  • Web: 24h-alfsee.de

24h MTB Race München

Bulls Night on Bike

  • Austragungsort: Radevormwald / Bergisches Land
  • Termin: 17.06. – 19.06.2022
  • Web: www.night-on-bike.de

Heavy24

Stöffel Race

2much4you

Driedorfer 24 Stunden Mountainbike Rennen

Rose 24 Stunden von Duisburg