Rockrider All Mountain Short im Test: Nach lang kommt kurz

Der Frühling ist da! Spätestens jetzt offenbart der Blick in den Kleiderschrank bei vielen Ridern ein großes Defizit: Es fehlt ein adäquates Beinkleid. Nach dem Test der Rockrider All Mountain Pants für die Übergangszeit wollen wir heute deshalb mit der kurzen Variante nachlegen. Auch bei diesem Modell animiert der Preis, das gute Stück beim Online-Shopping mit einem schnellen Klick in den Warenkorb zu befördern. Eine gute Entscheidung oder eine überhastete Handlung, die spätestens nach der ersten Ausfahrt bereut wird?

Rockrider All Mountain Short im Test

Rockrider All Mountain Short: Die kurze Variante der Rockrider All Mountain Pants

Offensichtlich scheinen bei der Rockrider All Mountain Short die gleichen Designer am Werk gewesen zu sein wie bei der langen Ausführung der Hose. Schnitt und Optik sind nahezu identisch, sogar bei den Eigenschaften gibt es große Parallelen. So besteht die leichte Short ebenfalls aus wasserabweisenden, dehnbaren Materialien. Der Mix aus unterschiedlichen Stoffen und die breiten Gummibänder im Hüftbereich sollen eine gute Passform, hohen Tragekomfort und beste Bewegungsfreiheit gewährleisten. Für eine zusätzliche Fixierung weist die Rockrider All Mountain Short robuste Druckknöpfe auf, die zweireihige Anordnung ermöglicht eine individuelle Anpassung. Zwei mit einem Reißverschluss verschließbare Einschubtaschen auf der Vorderseite bieten Raum für Smartphone, Lift-Ticket und/oder Kleingeld. Im Rückenbereich ist die Hose wie die lange Ausführung höher geschnitten. Eine kleine Lasche erlaubt auch hier das Aufhängen der Hose an einem Haken.

Praxistest auf dem Trail

Optik, Aufbau und Verarbeitung können also in der Theorie überzeugen. Doch wie schlägt sich die Hose in der Praxis? Nach vielen Wochen im Einsatz dürfen wir behaupten: Ausgesprochen gut. Die Rockrider All Mountain Short trägt sich aufgrund ihres leichtgewichtigen Aufbaus unauffällig und punktet durch Komfort. Sinnvoll angeordnet gewährleisten die flexiblen Bereiche ein Plus an Bewegungsfreiheit. Das Tragen von Schonern bereitet – auch dank des etwas größer dimensionierten Beinabschlusses – keinerlei Schwierigkeiten. Das Material hält leichten Regen ab und lässt sich entsprechend unkompliziert reinigen. Die Atmungsaktivität ist gut, unterstützt wird die Funktionalität durch Belüftungseinsätze im Leistenbereich. Was uns bereits bei der Pants sehr beeindruckt hat: Die enorme Robustheit des Produkts. Weder die vielen Stunden im Sattel noch die unzähligen Runden in der Waschmaschine konnten die Short beeindrucken.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer kurzen, robusten und lässigen Radhose mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist, sollte sich unbedingt mal die Rockrider All Mountain Short anschauen.

Rockrider All Mountain Short: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz
  • Materialzusammensetzung: Hauptmaterial 88% Polyester (PES), 12% Elasthan, Einsatz 93% Polyamid (PA), 7% Elasthan
  • Größen: S bis 3XL
  • Preis: 39,99 Euro
  • Web: www.decathlon.de

SIGMA Buster 700 HL Helmleuchte im Test- wenn die Nacht zum Tag werden muss

Sigma Buster 700 HL

Als Frischluftfanatikerin hat man‘s im Winter nicht gerade leicht. Nass- bis eisigkaltes Wetter, in der Eifel gern von Oktober bis März, ist an sich schon schlimm genug. Das kurze Zeitfenster, an dem so etwas ähnliches wie Tageslich durch das Fenster dämmert, gibt dem inneren Schweinehund den Rest. Rolle fahren oder Indoor Cycling sind maximal second best, eigentlich aber keine Option. Was also tun, um nach Feierabend doch noch eine Runde drehen zu können? Licht muss her – und um mir meine Angst vor Schatten und Dunkelheit zu nehmen sogar eine ganze Menge. Die Sigma Buster 700 HL verspricht viel Licht für wenig Geld – also ab auf den Helm oder an den Lenker und los gehts!

Die Sigma Buster 700 HL ist ein kleines, 145 Gramm leichtes  Powerpaket, das bis zu 700 Lumen und 100 Meter Leuchtweite schafft. Der integrierte Li-Ionen Akku ist nach 4,5 Stunden mit Standard-Micro-USB Kabel aufgeladen, die Brenndauer langt je nach Leuchtmodus von 2 Stunden (Power – 700 Lumen) über 8 Stunden (Eco – 170 Lumen) bis hin zu 18 Stunden (Flashmodus – wofür braucht man den eigentlich?). Der Einschaltknopf dient gleichzeitig auch als Ladeindikator – das integrierte LED leuchtet unterhalb von 71% Akku-Kapazität grün, bei weniger als 30% rot. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universal-Helmhalterung, die eine horizontale Verstellung am Helm ermöglicht.

Hochwertig verarbeitet, einfache Montage!

Die Sigma Buster 700 HL wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Helm- oder auch Lenker-Montage ist schnell erledigt – sie lässt sich ohne große Friemelei denkbar einfach und ohne zusätzliches Werkzeug bewerkstelligen; dank des Klettbandes hält die Lampe sicher und bombenfest – sogar stundenlang (wir waren hier zunächst etwas skeptisch). Die Bedienung überzeugt, das Ein- und Ausschalten sowie der Lichtmodus-Wechsel ist simpel und intuitiv über einen einzigen Knopf möglich und funktioniert auch einwandfrei mit Handschuhen. Soweit, so gut.

Sigma Buster 700 HL

Und wie sieht es mit der Leuchtkraft aus?

700 Lumen sind schon eine ganze Menge Licht, und speziell für meine Bedürfnisse bei der dunklen Feierabendrunde über den Fahrradweg mehr als ausreichend. Der Lichtkegel genügt, um entfernte Hindernisse rechtzeitig gut wahrnehmen können, seien es größere Beschilderungen oder auch Zweige auf dem Schotterboden. An das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf gewöhne ich mich schnell, und ich fühle mich ausreichend sicher auf meiner Hausrunde. Die vom Hersteller angegebene Brenndauer passt und reicht gut aus. Auf Waldwege und Trails traue ich mich damit allerdings noch nicht. Hier müsste vielleicht noch eine zweite Lichtquelle für mehr Ausleuchtung sorgen.

Fazit Sigma Buster 700 HL

Man kann mit dem handlichen Powerpaket einfach nichts falsch machen. Für die geringe Größe und das kleine Gewicht leistet die Sigma Buster 700 HL erstaunlich viel Licht, und das zum kleinen Preis. Die Helmlampe ist für den nächtlichen Einsatz auf Straßen oder Feldwegen völlig ausreichend. Geht‘s beim Nightride eher traillastig zu, braucht es aber doch ein paar mehr Lumen am Helm. Die Sigma Buster 700 ist dann eine top Ergänzung für den Lenker. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Sigma Buster 700 HL

  • 4 Lichtmodi: Power (700 Lumen), Standard (350 Lumen), Eco (170 Lumen), Flash (700 Lumen)
  • Leuchtweite 100 Meter
  • Gewicht 145 Gramm
  • Spitzwassergeschützt IPX4
  • Ladezeit 4,5h
  • Max. Brenndauer: 2h (Powermodus) – 18h (Flashmodus)
  • https://www.sigmasport.com

Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 im Test

Fahrrad-Handschuhe

Nach 4 Jahren im sommerlichen Dauereinsatz mussten wir unsere Decathlon B’TWIN Fahrrad-Handschuhe 500, die wir 2017 im Test bewerten durften, schweren Herzens in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken. Auf der Suche nach Ersatz fielen uns die Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 in die Hände. Sie mussten in den vergangenen 4 Monaten auf 2000 Gravel- und Mountainbike-Kilometern bei sehr viel Regen und leider nur wenig Sonne zeigen, was in ihnen steckt.

Durchdachte Details & gute Verarbeitung

Der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 macht optisch den von Decathlon gewohnt guten Eindruck. Der Handrücken besteht aus luftig leichtem Meshgewebe, welches nicht nur die Luftzirkulation unterstützt, sondern durch hohen Elastananteil für guten Sitz sorgen soll. Die Handinnenseite besteht aus einem eher gummiartigen Material, mit mehreren dämpfenden Polsterbereichen. Diese enthalten das sogenannte Poron XRD-Gewebe – ein von der Roger Corporation entwickeltes, leichtes und weiches Material zur Stoßdämpfung, das bei dynamischer Beanspruchung mehr als 90 % der Energie absorbieren kann. Zudem sorgen Klettverschluss und Verstärkungen an Mittel- und Ringfinger für einfaches und fixes An- und Ausziehen. Praktisch finden wir die kleinen Laschen, an denen sich die Handschuhe prima zum Trocknen aufhängen lassen. Apropos Trocknen: An weiches und saugstarkes Material am äußeren Daumenbereich zur Schweißaufnahme ist natürlich ebenfalls gedacht worden.

Nicht nur für den Rennrad-Einsatz

Bezüglich des Tragekomforts der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 waren wir zunächst skeptisch. Die Passform ist perfekt, es entstehen keinerlei Falten, aber der Innenbereich ist zunächst recht unflexibel, fast ein bisschen steif. Dieses Thema hat sich allerdings nach ein paar Stunden im Einsatz auch schon wieder erledigt: Das Material wird mit der Zeit viel weicher und anschmiegsamer. Der für den Sommer konzipierte Handschuh sorgt für gute Belüftung und Luftzirkulation, und auch die Dämpfung und der Grip überzeugen uns – sowohl bei längeren Graveltouren als auch technischeren MTB Runden. Keine Blasen, kein Taubheitsgefühl, tiptop. Einziger Punktabzug: Im triefend nassen Zustand nach einem richtig ordentlichen Regenguss gibt’s statt Grip am Mountainbike-Lenker eher eine Rutsch-Partie, aber das ist ja glücklicherweise eher ein Ausnahmezustand. Einige Wochen und diverse Runden in der Waschmaschine später hat der Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 übrigens nichts von seiner Funktionaltät, Farbe oder Passform eingebüsst – und wir hoffen auf eine ähnlich lange Lebensdauer wie sein Vorgänger.

Fahrrad-Handschuhe

Fazit Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900:

Leichter Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, gutem Grip und top Belüftung.
Nicht nur für den Rennrad Einsatz geeignet.
Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails:

  • Größe XS – 3XL
  • 5 Farben
  • Preis 19,99

www.decathlon.de/

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test: Der zweite Streich folgt sogleich

Erst vor wenigen Tagen hatten wir das Rockrider Langarm-Trikot MTB ST 100 im Test. Nicht nur der Preis war heiß, sondern auch das Produkt. Zeitgleich musste aber noch ein weiterer Artikel des französischen Sportartikel-Giganten Decathlon seine Stärken unter Beweis stellen. Beim Rockrider All Mountain Langarm-Trikot handelt es sich ebenfalls um ein luftiges Shirt für den Sommer. Konnten wir mit diesem Trikot ähnlich gute Erfahrungen sammeln oder mussten wir diesmal die Reißleine ziehen?

Entwickelt wurde das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot laut Hersteller speziell für All Mountain Touren. Für uns heißt das also, dass dieses Shirt ein paar wichtige Funktionen erfüllen muss. Hierzu zählt natürlich ein über Stunden hinweg angenehmes Tragegefühl, hohe Bewegungsfreiheit, ein verlängertes Rückenteil und Robustheit – schließlich kann ja dann doch beim Fahren der eine oder andere Strauch im Weg sein. Schön wäre noch eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche sowie ein lässiger Look. Dann schauen wir mal…

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Leicht, atmungsaktiv und hoher Tragekomfort

Auffallend ist alleine schon das leichtgewichtige Auftreten des Shirts. Das aus 82% Polyester (PES) und 18% Elasthan bestehende Hauptmaterial lässt die Gewichtsanzeige der Waage bei läppischen 155 Gramm verharren. Ebenso leichtgewichtig präsentiert sich das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot dann auch beim Tragen selbst. Das Shirt macht genau das, was es tun soll: Es ist nicht wahrnehmbar. In Kombination mit dem körpernahen, dennoch lässigen Schnitt und der hohen Dehnungsfähigkeit schränkt das Trikot die Bewegungsfreiheit beim Fahren in keiner Weise ein. Die sehr hohe Atmungsaktivität und die gute Feuchtigkeitsableitung sorgen dafür, dass Rides bei Sommerhitze absolut erträglich bleiben.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Optisch langweilig und billig ist auf jeden Fall anders

Ebenso wie die Funktion weiß auch die Gestaltung zu begeistern. Der obere Bereich des Rückens und der Brust sowie die Ärmel verfügen über ein gepixeltes Camouflage-Muster, zusätzlich aufgepeppt wird die Trennung zum unteren unifarbenen Bereich durch eine schräge Schnittführung. Die farblich auffällige Beschriftung und der V-Ausschnitt sorgen für zusätzlichen Pepp. Die Designer haben auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht, selbst an ein verlängertes Rückenteil wurde gedacht. Und auch qualitativ müssen keine faulen Kompromisse eingegangen werden. Verarbeitung und Nähte können sogar nach etlichen Einsätzen und Maschinenwäschen überzeugen.

Fazit

Das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot weiß sowohl vom Tragekomfort als auch vom Material und der Verarbeitung zu überzeugen. Ein tolles Design gibt es noch obendrein. Eigentlich unglaublich, dass dieses Trikot für unter 20 Euro zu haben ist. Über eine Tasche verfügt das Trikot leider nicht, allerdings wird bei AM Touren sowieso meist ein Rucksack getragen. Für alle Rider, die lieber ein Kurzarm-Trikot tragen, hält Decathlon eine dementsprechende Variante des Shirts bereit.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz/ schwarz oder navyblau/ walblau
  • Materialzusammensetzung: 82% Polyester (PES), 18% Elasthan
  • Größen: S bis XXL
  • Preis: 19,99 Euro

Web: www.decathlon.de

ZANIER Shredder und MTB Pro Handschuhe im Test: Ein schweres Erbe!

Seit einem halben Jahrhundert fokussiert sich die Tiroler Marke ZANIER auf die Hände von Sportlern. Neben Wanderhandschuhen und Sporthandschuhen finden sich in der Sommer-Kollektion auch spezielle Exemplare für uns Biker. Insbesondere die beiden Modelle Shredder und MTB Pro fielen uns sofort ins Auge – nicht nur aufgrund der coolen Optik, sondern auch wegen des unterschiedlichen Aufbaus. Ein Test, dem wir zugebenerweise extrem entgegenfieberten. Weshalb, wieso und warum unsere Erwartungen so riesig waren, wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Shredder & MTB Pro: ZANIER Handschuhe im Test

Rückblick ZANIER Downhill Gloves

Vor ziemlich genau fünf Jahren hatten wir bereits ein Handschuh-Modell der österreichischen Marke im Test. Der ZANIER Downhill Glove konnte hierbei auf ganzer Linie überzeugen. Der Halt am Lenker wusste ebenso zu begeistern wie das Griffgefühl. Die Verarbeitung des Handschuhs war erstklassig und selbst zum Abschluss des Tests zeigten sich die Nähte unbeeindruckt von den hinter ihnen liegenden Strapazen. Nach dem intensiven Test nutzten wir die ZANIER Downhill Gloves natürlich weiter – und das ganze zwei Jahre! Wir hatten noch nie einen Handschuh, der selbst bei intensivem Gebrauch dermaßen lange gehalten hat. Absolut top! Das ist einer der Gründe, weshalb unsere Erwartungen an die beiden neuen Modelle Shredder und MTB Pro so hoch waren.

ZANIER Shredder: Der Name ist Programm

Entwickelt wurde der ZANIER Shredder in Zusammenarbeit mit dem Bike-Youngstar Gabriel Wibmer. Das Einsatzgebiet ist klar definiert: Trails, enge Kurven und hohe Jumps. Die Innenhand des Handschuhs besteht aus speziell-perforiertem Amara. Der stark strapazierte Bereich zwischen Zeige-/Bremsfinger und Daumen ist verstärkt, ebenso wie die Daumenspitze selbst. Die farblich-abgesetzten Silikon-Prints der Ausführung Camo-Rot unterstützen den Grip und Halt, sowohl am Lenker als auch bei der Bedienung von Schaltung und Bremsen. Der ZANIER Shredder schließt direkt unterhalb des Handgelenks ab, ein Gummibund sorgt für optimalen Sitz und gewährleistet zudem ein schnelles An- und Ausziehen. Auf einen Klettverschluss wurde bei diesem Modell also bewusst verzichtet.

Der Handschuh passt sich wie eine zweite Haut der Hand an und vermittelt ein sehr gutes Griffgefühl. Komfort und Belüftung lassen keinerlei Wünsche offen. Die Touch Funktion am Daumen sowie Zeigefinger erlaubt eine unkomplizierte Handhabung des Smartphones. Auch wenn der Hersteller davon abrät, musste der ZANIER Shredder bei uns natürlich einige Waschmaschinen-Runden über sich ergehen lassen. Trotz der vielen Strapazen präsentiert sich der Handschuh nach dem Test in einem super Zustand. Absolut überzeugend! Erhältlich ist das Modell Shredder in den Größen 6,5 bis 11 in unterschiedlichen Farbvarianten, der Preis liegt bei 39,99 Euro.

ZANIER MTB Pro: Leichter Handschuh mit ordentlich Grip für warme Sommertage

Die Oberhand des MTB Pro besteht komplett aus leichtem Mesh und eignet sich somit perfekt für anspruchsvolle Trail-Touren im Sommer. Besonders an den heißen, hinter uns liegenden Tagen haben wir den angenehmen Tragekomfort des leichten Handschuhs sehr schätzen gelernt. Das 4-Wege-Stretch passt sich optimal der Hand an und folgt jeder noch so kleinen Bewegung. Die Handinnenseite aus Amara ist vollständig mit kleinen Silikonprints in Hexagon-Form versehen. Das gewährleistet einen Hammer-Grip am Lenker, egal wie ruppig es wird. Auch beim Schalten und Bremsen sitzen die Finger wie angenagelt. Unsere Befürchtungen, dass sich diese kleinen Silikonprints durch die mechanische Belastung beim Riden schnell verabschieden könnten, bewahrheiteten sich zum Glück nicht.

Der ZANIER MTB Pro schließt ebenfalls direkt unterhalb des Handgelenks ab und sorgt somit für maximale Bewegungsfreiheit. Eine individuelle Anpassung des Handschuhs ermöglicht der Klettverschluss. Im Gegensatz zum ZANIER Shredder bietet der Trail-Handschuh keine Touch Funktion, das heißt zum Bedienen des Smartphones muss der MTB Pro tatsächlich ausgezogen werden. Wie nicht anders erwartet weiß auch dieser Handschuh durch eine tolle Verarbeitung zu überzeugen. Neben der uns vorliegenden Ausführung in schlichtem schwarz-weiß ist der MTB Pro auch in knalligen Farbvarianten verfügbar. Der Preis liegt unabhängig hiervon bei 34,99 Euro, verfügbar sind die Größen 6,5 bis 11.

Fazit

Zwei komplett verschiedene Handschuhe, sowohl vom Aufbau als auch den angedachten Einsatzbereichen. Was beide Modelle verbindet sind der hohe Tragekomfort, die tolle Verarbeitung und die durchdachten Detaillösungen. Absolut top – und das gilt für beide Handschuhe. Jetzt sind wir gespannt auf die nächsten zwei Jahre 😉

Web: zanier.com

Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot – im Test

Gute 6 Monate testeten wir die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot der Decathlon-Hausmarke. Die für längere Radtouren konzipierte Winterjacke mit dem sperrigen Namen entpuppte sich dabei als anpassungsfähiger Allrounder, der uns nicht nur beim Biken im Winter sehr gute Dienste leistete. Unser Fazit nach einem halben Jahr im Dauereinsatz?

Triban Fahrradjacke

Ungeeignete Fahrradbekleidung kann einem bekanntlich die schönste Tour verleiden. Suboptimale Passform und schlechter Sitz, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Wind- oder Regendurchlässigkeit, zu eng am Hals, zu kurz am Rücken – was anfangs vielleicht ein wenig nervt kann sich im Laufe der Tour zum absoluten Störenfried entwickeln. Umso wichtiger ist es, eine gute, wenn nicht sogar perfekte Fahrradjacke zu finden. Und um eins vorweg zu nehmen: Die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot ist sehr nah dran!  

Unter der Eigenmarke Triban des französischen Sportartikel-Herstellers Decathlon vermarktet, wurde die Fahrradjacke Strasse 500 Damen für regelmäßige Rennradtouren bei kaltem Wetter konzipiert. Geeignet für bis zu 0°C  bei bis zu 2-stündigen Touren soll die warme und leichte Jacke mit einer Innenseite aus Waffelfleece und Isoliermembran vor Kälte, Wind und Nieselregen schützen. Das atmungsaktive Material an den Seiten und unter den Armen soll zudem für eine gute Belüftung sorgen.

Auf uns wirkt die Triban Fahrradjacke 500 Damen, die in fröhlich-leuchtendem Himbeerrot mit orange-roten Absätzen an Bund, Kragen und Innenseite daher kommt, extrem leicht und – für eine Winterjacke – doch recht dünn. Das soll reichen? Sowohl die etwas festere Außenseite als auch das Waffelfleece innen fühlen sich angenehm auf der Haut an. Die Passform ist soweit auch in Ordnung – vorsorglich aufgrund der Rezensionen in einer Nummer größer bestellt sind sowohl Arm- als auch Rückenlänge genau richtig. Die Jacke ist nicht zu weit geschnitten, bietet aber noch ausreichend Platz für Longsleeve und Co. Auch an Stauraum für’s Nötigste wurde gedacht: es gibt 2 Rückentaschen sowie eine seitliche Tasche, alles mit elastischen Bündchen aber – leider – ohne weitere Verschlussmöglichkeit.

Mittlerweile steht der Frühling vor der Tür und die Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot von Triban war die letzten 6 Monate im Dauereinsatz. Will heißen sie hat uns sowohl in Herbst und Winter, bei Wind, Wetter und Nieselregen, auf allen Radtouren mit Gravel- oder Mountain-Bike und auch beim Joggen richtig gute Dienste geleistet! Sie bietet völlig ausreichenden Schutz vor Wasser, Wind und – bei entsprechend gewähltem Midlayer – auch Kälte. Zudem wird für Belüftung und, dank der himbeerroten Farbe, auch gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesorgt. Wir waren anfangs skeptisch ob wir den nicht verschließbaren Rückentaschen etwas anvertrauen können. Allerdings waren Schlüssel und Handy beim Joggen als auch auf Touren auf überwiegend Asphalt dort sicher verstaut – nur bei ruppigeren MTB Trails haben wir auf Nummer sicher gesetzt und Wertsachen im Rucksack verstaut. Unsere Triban Fahrradjacke 500 Damen hat mittlerweile viele Maschinenwäschen bei 40°C erlebt und weder ihre schöne Farbe noch die gute Passform eingebüßt.

Triban Fahrradjacke

Fazit Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot

Unser Fazit nach 6 Monaten Dauereinsatz: Ganz klare Kaufempfehlung!! Perfekte Jacke für kühlere Tage, nicht nur im Winter und nicht nur fürs Biken auf der Straße. Tolle Passform, hoher Tragekomfort, Wind- und Regenschutz, und ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Fällt etwas klein aus – im Zweifel lieber eine Nummer größer bestellen.

Liebes Decathlon Team, wäre beim nächsten Mal noch ein Reißverschluss für die Rückentaschen und ein Aufhänger drin?

Produktdetails

iXS Trigger AM Trail/All-Mountain Helm im Test

iXS Trigger AM

Mit dem iXS Trigger AM hatten wir über mehrere Monate einen Open-Face Helm im Test, der speziell für den Trail/All-Mountain Bereich konzipiert ist. Zu den besonderen Merkmalen dieses Helms zählen unter anderem das Ergo-Fit Ultra System, die 3-stufige vertikale Anpassung sowie der Magnetverschluss. Wir wollten wissen, ob der Trigger AM auf dem Trail ebenso überzeugen kann wie auf dem Papier.

Papier ist bekanntlich geduldig, um so gespannter waren wir auf unser erstes Zusammentreffen mit dem iXS Trigger AM. Bereits nach dem Auspacken des Produktes kommt erste Freude auf. Der im Inmould-Verfahren gefertigte Trail/All-Mountain Helm weiß durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Das absorbierende EPS-Material schließt äußerst sauber mit der Helmschale ab. Ebenfalls begeistert sind wir von dem umlaufenden Kantenschutz, der den empfindlichen Schaum vor Beschädigungen bewahrt. Ein einfaches Platzieren der Goggle ermöglicht das dreistufig verstellbare Visier.

Für die Anpassung des Helms steht dem Träger ein duales System zur Verfügung. Das Ergo-Fit Ultra System ermöglicht per Verstellrad mit Präzisionsverzahnung ein perfektes Anpassen an den Kopfumfang. Die im Helm befindlichen Fixierungspunkte gestatten zudem ein dreistufiges, vertikales Einstellen. Nach dem Anpassen sitzt der etwa 371 Gramm wiegende Trigger AM (Größe SM) wie angegossen. Verschlossen wird der Helm denkbar unkompliziert mittels eines Magnetverschlusses. Zeiten, in denen friemelig der Helm verschlossen werden musste, sind nunmehr vorbei. Der ausgeklügelte Verschluss verhindert zudem ein versehentliches Öffnen.

So komfortabel ausgestattet lassen sich auch lange Tage im Sattel sehr gut aushalten. Bei sommerlichen Temperaturen sorgen die vielen Lüftungsöffnungen für eine gute Kühlung des Kopfes. Die integrierten Kanäle gewährleisten hierbei eine hohe Luftzirkulation. Der Helm weiß in allen Fahrsituationen durch hohen Tragekomfort zu überzeugen. Einmal sorgfältig eingestellt sitzt der iXS Trigger AM selbst auf ruppigsten Trails wie eine perfekt drapierte Frisur. Ebenfalls problemlos gestaltet sich das Tragen einer Radbrille. Nach mehreren Monaten Einsatz sind wir immer noch von dem Helm begeistert. Selbst die Optik hat nach den vielen Einsätzen nicht gelitten.

Angeboten wird der von uns getestete iXS Trigger AM in zwei Größen und mehreren Farben zum Preis von 129,00 Euro. Seit Mitte Januar ist der Helm zusätzlich als MIPS-Variante verfügbar. Die im iXS Trigger AM MIPS integrierte MIPS-Polsterung reduziert Rotationskräfte auf das Gehirn, die durch schräg einwirkende Stöße auf den Kopf verursacht werden und zu Hirnverletzungen führen können. Die MIPS-Einlage verfügt hierfür über ein Zweifachsystem aus atmungsaktiver Komfortschicht und einer speziellen Beschichtung, die eine Rotation in alle Richtungen ermöglicht. Verfügbar ist der neue iXS Trigger AM MIPS zum Preis von 169,00 Euro.

Fazit iXS Trigger AM

Einer der besten Open-Face Helme, den wir je im Test hatten. Der iXS Trigger AM weiß durch eine Vielzahl an Detaillösungen und durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Als zusätzliche Option ist der Trigger AM seit Mitte Januar auch als MIPS-Variante erhältlich.

Produktdetails

  • Verfügbar in zwei Größen (SM 54-58 cm/ ML 58-62 cm)
  • Farben: Rot, Blau, Lime, Schwarz, Ocean oder Grau
  • Auch als MIPS-Variante erhältlich
  • Gewicht: 371 Gramm (Größe SM)
  • EN1078 / CPSC Certified
  • Ergo-Fit Ultra System (Kopfumfang), 3-stufige vertikale Anpassung
  • Preis: 129,00 Euro (mit MIPS 169,00 Euro)
  • Web: https://ixs.com/bike/

XLC Shorts für Gravity-Rider im Test

XLC Shorts

Für den Gravity-Bereich hält XLC zwei MTB-Shorts bereit, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sich die XLC Flowby Short Enduro der Artikelbezeichnung entsprechend an den Enduro-Rider richtet, stellt die XLC DH-Short die Alternative für Downhiller dar. Wir hatten beide Shorts im Test und können Euch somit nicht nur die Schwächen und Stärken aufzählen, sondern auch die expliziten Unterschiede zwischen den beiden Modellen.

XLC Shorts

XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24: Leichte MTB-Short für Gravity-Rider

Bei der XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24 handelt es sich um eine leichte und bequeme Radhose für Enduro-Fahrer. Der Preis von 90,00 Euro scheint auf den ersten Blick ein wenig hoch angesetzt zu sein, allerdings sollte hierbei beachtet werden, dass eine herausnehmbare Polster-Innenhose zum Lieferumfang gehört. Diese lässt sich mit zwei kleinen Schlaufen schnell und unkompliziert in der Radhose fixieren bzw. wieder entnehmen. Damit eignet sich die Flowby Short Enduro Men sowohl für Action im Bikepark als auch lange Touren im Sattel.

XLC Shorts

Die Enduro-Radhose fällt durch ihren lässigen Schnitt und den soften Stoff auf, der nicht nur für eine coole Optik sorgt, sondern auch entscheidend zum hohen Tragekomfort beiträgt. Zwischen den Beinen und am Gesäß ist zudem elastischer Stoff eingearbeitet. Die Bewegungsfreiheit wird somit weder auf der Abfahrt noch bei schweißtreibenden Uphills eingeschränkt. Selbst beim Tragen von Knieschonern bleibt der Bewegungsablauf unbeeinträchtigt. Wer weitere Touren einplant, findet mit der mitgelieferten Innenhose ein ebenfalls hochwertiges Produkt. Die 3D bi-elastische Polsterung ist den Anforderungen entsprechend in verschiedene Bereiche unterteilt und nimmt langen Strecken den Schrecken. Silikonstraps an den Beinen verhindern ein Verrutschen der Innenhose.

Überhaupt punktet die XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24 durch eine gute Verarbeitung und viele Detaillösungen. An Gürtelschlaufen wurde ebenso gedacht wie an eine zusätzliche Schlaufe im Rückenbereich zum Aufhängen der Hose. Eine individuelle Anpassung erlauben zwei seitlich innen im Bund angebrachte Klettstreifen. Verschlossen wird die Shorts mittels eines Reißverschlusses mit abschließendem Klett. Zwei zusätzliche Knöpfe gewährleisten auch bei ruppigen Aktionen einen sicheren Sitz. Ferner finden sich noch zwei seitliche Einschubtaschen und eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche am linken Oberschenkel. Feine Prints, denen auch mehrmalige Waschgänge nichts anhaben konnten, sorgen für den optischen Feinschliff.

Produktdetails XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24

  • Farben: Schwarz/grau
  • Erhältliche Größen: M bis XXL
  • Preis: 90,00 Euro
  • Ebenfalls verfügbar als Damen-Version (Flowby Short Enduro Women TR-S26 – Preis: 85,00 Euro)

XLC DH-Short: Die Alternative für grobe Action

Für grobe Action bietet sich die XLC Downhill Short TR-S23 zum Preis von 60,00 Euro an. Der im Vergleich zur Flowby Short Enduro Men TR-S24 viel dickere Stoff ist nicht nur extrem robust, sondern auch wasserabweisend. Obwohl die Hose innen über atmungsaktiven Netzstoff verfügt, können wir nur sagen: Im Sommer wird es verdammt muckelig warm. Trotz der sehr robusten Ausführung bietet die XLC DH-Short ungeachtet dessen überraschend hohen Komfort. Damit die Hose optimal sitzt, kommt auf der Rückseite ein elastischer Webstoffstreifen zum Einsatz. Zwei verstellbare Hüftgurte mit Klettverschluss erlauben eine individuelle Anpassung. Das Tragen von Knieschonern bereitet auch bei diesem Modell natürlich keine Schwierigkeiten.

Verschließbaren Stauraum bietet die XLC Downhill Short TR-S23 direkt in dreifacher Form: Zwei Fronthosentaschen und eine Hosentasche auf der Rückseite bieten Platz für das Smartphone, die Liftkarte, den Autoschlüssel etc. Verschlossen wird die Shorts mittels eines Reißverschlusses und zwei zusätzlichen Knöpfen mit Gummiüberzug. Auf optischen Schnickschnack wurde bei der ausschließlich in grau erhältlichen Downhill-Hose komplett verzichtet. Für ein lockereres Erscheinungsbild sorgen die Marken-Prints außen an den Oberschenkeln und zwei vertikale Print-Streifen. Diese zeigten nach längerem Gebrauch der Shorts allerdings Abnutzungsspuren.

Produktdetails XLC Downhill Short TR-S23

  • Farben: Grau
  • Erhältliche Größen: M bis XXXL
  • Preis: 60,00 Euro

Fazit XLC Shorts für Gravity-Rider

Vergleichen lassen sich die beiden XLC Shorts für Gravity-Rider nicht wirklich. Die leichte XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24 besticht durch eine coole Optik, hohen Tragekomfort und viele Detaillösungen. Das Modell XLC DH-Short TR-S23 ist für das Grobe gedacht – und präsentiert sich dementsprechend robust. Wenn wir uns festlegen müssten, dann wäre unser Favorit ganz klar die XLC Flowby Short Enduro Men TR-S24.

Web: www.xlc-parts.com