iXS Hex Knieschoner: Knie-/Schienbeinschoner mit einem Plus an Schutz im Test

Anders als die Produktbezeichnung vermuten lässt handelt es sich beim iXS Hex Knieschoner um einen Knie-/Schienbeinschoner. Damit richtet sich der Schoner besonders an Rider, die neben dem Knie auch das Schienbein geschützt wissen wollen. Das Plus an Schutz ist aber nicht der einzige Unterschied zu herkömmlichen Knieschonern. Wir haben uns die Schoner umgeschnallt und ausgiebig auf unseren Home-Trails in der Eifel getestet.

Wer auf der Suche nach einem Knie-/Schienbeinschoner ist, wird früher oder später auf den Hex Knieschoner von iXS stoßen. Die Schweizer Marke ist bekannt für ihr Engagement im Rennsport und das Portfolio dementsprechend ausgerichtet. Das Protektoren-Angebot umfasst direkt mehrere Produktlinien. Eine hiervon ist die Hex-Serie, die neben Pull-Over Protektorenwesten, einer Protektorenjacke und einem Ellbogenschoner ebenfalls einen Knieschoner beinhaltet. Charakteristisch für die Protektoren der Hex-Serie sind die 3D-designten Hex-Form-Elemente. Diese sollen zuverlässig bei harten Einschlägen schützen, indem sie die Aufprallenergie absorbieren und verteilen. Bestätigt wird der Schutz dem Einsatz entsprechend durch zertifizierte Prüfnormen – beim iXS Hex Knieschoner ist das die überarbeitete Gelenkprotektoren-Norm EN1621-1:2012 L1.

Auffällig ist die Flexibilität der Hex-Form-Elemente, die sich dadurch gut an das Knie bzw. das Schienbein anschmiegen. Dank der LoopLock-Verschlüsse lassen sich die Schoner leicht anlegen, ohne dass hierfür extra die Schuhe ausgezogen werden müssen. Besonders im Rahmen einer AM- oder Enduro-Tour ein großer Vorteil. Die ergonomische Formgebung und das AeroMesh-Material sorgen für ein sehr angenehmes Tragegefühl. An Ort und Stelle wird der Schoner durch drei Klettverschlüsse gehalten. Der empfindliche Bereich unterhalb der Kniekehle wird durch eine zusätzliche Stoffunterlage geschützt, wodurch bei korrekter Ausrichtung die Gefahr von Scheuerstellen wesentlich minimiert wird.

Offene Waben der Hex-Form-Elemente sorgen für Belüftung

Einmal fixiert sitzen die Schoner wie angenagelt. Auf ruppigen Trails bleiben die Schoner dort, wo sie hingehören – das ändert sich auch nicht bei einem Abflug. Vorteilhaft ist beim iXS Hex nicht nur der großzügig bemessene Schutz des Knies, sondern auch der erweiterte Schutz des Schienbeins. Allerdings sollte beachtet werden, dass bei diesem Schoner nicht das komplette Schienbein geschützt wird, sondern nur der obere Bereich. Vorteil: die im Vergleich zu Komplett-Schienbeinschonern kürzere Länge (knapp über 30 cm in der Größe S/M) ermöglicht einen unkomplizierten Transport selbst bei kleineren Rücksäcken. Damit eignet sich der Schoner perfekt für Touren, ohne dass er die ganze Zeit getragen werden muss.

Angezogen macht der Schoner nicht weiter auf sich aufmerksam. Er stört nicht, schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein und verrutscht sogar in Schiebe- und Tragepassagen nicht. Die offenen Waben der Hex-Form-Elemente und das schweißresistente, antibakterielle AeroMesh-Material gewährleisten trotz der guten Schutzfunktion eine gute Atmungsaktivität. Dank der antibakteriellen Eigenschaften neigen die Schoner auch nicht zum Müffeln. Die Verarbeitungsqualität ist iXS-typisch auf hohem Niveau und lässt ebenfalls keine Wünsche offen. Selbst nach etlichen Touren machen die Schoner noch einen sehr guten Eindruck.

Fazit iXS Hex Knieschoner

Der iXS Hex Knieschoner ist perfekt für alle Rider, die neben dem Knie auch den oberen Bereich des Schienbeins geschützt wissen wollen. Die im Vergleich zu herkömmlichen Schienbeinschonern etwas kürzere Ausführung ermöglicht ein unkompliziertes Mitführen auf Enduro- oder Freeride-Touren, ohne dass der Schoner die ganze Zeit getragen werden muss. Wobei ein langes Tragen gar kein Problem darstellt. Der Knie-/Schienbeinschoner sitzt sehr angenehm und verrutscht selbst in Schiebepassagen nicht.

Produktdetails

  • In verschiedenen Größen erhältlich
  • Gewicht (Paar): 386 Gramm (Größe S/M)
  • Norm: EN1621-1:2012 L1
  • Preis: 79,90 Euro

Web: www.ixs.com

Cratoni AllRace: Der ultraleichte All-Mountainhelm im Test

Mit einem sensationellen Gewicht von nur etwa 250 Gramm gehört der Cratoni AllRace zu den absoluten Leichtgewichten unter den Mountainbike Helmen. Trotz des minimalen Gewichts geizt der Helm nicht mit feinen Detaillösungen wie beispielsweise eine 3-fach Höhenverstellung. Was der Cratoni AllRace sonst noch zu bieten hat und wie er sich im Praxiseinsatz schlägt, zeigt unser Test.

Cratoni AllRace: Ultraleichter Mountainbike Helm im Test

Zu einem Preis von 119,95 Euro findet sich bei Cratoni mit dem AllRace einer der leichtesten All-Mountainhelme der Welt. Trotz des von uns gemessenen Gewichts von nur 254 Gramm in der Gr. S/M muss und darf natürlich nicht auf Sicherheit verzichtet werden. So erfüllt das Modell selbstverständlich die Norm CE EN1078. Die Verarbeitung des Helms lässt Cratoni-typisch keine Wünsche offen – und auch an feinen Detaillösungen fehlt es nicht. So schützt die Downshell-Technologie mit umlaufenden Kanten die in diesem Bereich empfindliche EPS Innenschicht vor Beschädigungen. Weitere Features sind unter anderem das leicht bedienbare Steplock Mini-Schloss, das Insektenschutznetz und die ergonomische High-End Gurtbandführung.

Beim Cratoni AllRace handelt es sich um einen Allrounder für jegliche Touren mit dem Bike. Egal ob schnelle XC Runden auf dem Programm stehen oder herausfordernde Enduro-Stages, der Helm vermittelt in jedem Terrain ein hohes Maß an Sicherheit. Hierfür sorgt nicht nur die gute Passform, die dank 3-fach Höhenverstellung weiter optimiert werden kann, sondern auch die tief gezogene Helmschale. Selbst in ruppigen Passagen sitzt der Helm wackelfrei auf dem Kopf. Ungeachtet des Sicherheitsgefühls macht sich der Helm beim Fahren somit nicht bemerkbar. Das sensationelle Gewicht trägt hierzu ebenso bei wie die 19 Ventilationsöffnungen, die in Kombination mit dem Air Flow System selbst bei hitzigen Fahrten eine ausreichende Belüftung gewährleisten.

Fazit Cratoni AllRace Mountainbike Helm

Beim Cratoni AllRace handelt es sich um einen echten Allrounder für jegliche Touren mit dem Bike. Egal ob XC, All-Mountain oder Enduro, der extrem leichte Helm vermittelt in jedem Terrain ein sicheres Gefühl. Das sensationelle Gewicht und die angenehme Passform sprechen ebenso für sich wie die gute Verarbeitung. Lediglich auf das MIPS-System muss bei diesem Helm verzichtet werden.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (52-57 cm) / M-L (56-61 cm) / XXL (60-65 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Black-Red-Matt
  • Gewicht: 254 Gramm (Größe S/M)
  • Norm CE EN1078
  • Preis: 119,95 Euro

Web: www.cratoni.com

GermanXia E-Bike Umrüstsatz mit Vorderrad-Antrieb im Test

Das in Pulheim bei Köln ansässige Unternehmen GermanXia hat sich auf Mobilität im E-Bike Bereich spezialisiert. Neben Komplettbikes umfasst das Portfolio auch verschiedene Umrüstsätze, mit denen ein herkömmliches Fahrrad zum E-Bike umgerüstet werden kann. Einen besonders unkomplizierten Umbau verspricht der GermanXia E-Bike Vorderrad-Umrüstsatz, da hier grob umrissen lediglich das Vorderrad getauscht und wenige elektronische Elemente montiert werden müssen. Wir wollten wissen: wie unkompliziert ist der Umbau wirklich und wie bewährt sich der Antrieb im Praxistest?

GermanXia E-Bike Umrüstsatz mit Vorderrad-Antrieb im Test

Im Test: GermanXia Vorderrad-Antrieb mit LED Display und PAS-Sensor

Die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten der GermanXia E-Bike Umrüstsätze ermöglichen einen sehr individuellen Aufbau des Fahrrades zum Pedelec. Angeboten wird der bürstenlose, wartungsfreie 250 Watt Vorderrad-Nabenmotor in Kombination mit Laufrädern von 20 bis 28 Zoll. Der Vorderrad-Nabenmotor ist speziell auf die Laufradgröße abgestimmt. Für die Begrenzung der Unterstützung auf maximal 25 km/h sorgt ein interner Hallsensor. Wir hatten im Test die 26 Zoll Version als Standardpaket mit LED Display und PAS-Sensor. Bei der Bestellung müssen die Einbaubreite und die Möglichkeit der Scheibenbremsmontage explizit angegeben werden. Auch bei den Akkus bietet GermanXia mehrere Optionen an. Aufgrund der universellen Verwendbarkeit haben wir uns für einen 36V/11.6 Ah Trinkflaschen-Akku entschieden.

E-Bike Umrüstsatz: Erstaunlich wenig Teile

Erstaunlich ist der Blick auf die für den Umbau zum E-Bike benötigten Teile. Der Umrüstsatz besteht lediglich aus Akku, Laufrad, zwei Bremshebeln, Display, Controller, TF-Sensor und Kabeln – das war es schon. Das Gesamtgewicht in unserer Ausführung beträgt knapp 6,6 Kilogramm, den größten Teil davon beanspruchen der Akku mit 2933 Gramm und das Laufrad mit 2891 Gramm. Die Komponenten machen einen hochwertigen Eindruck. Das Vorderrad ist sauber eingespeicht und zentriert. Die Verwendung von dickeren Speichen in Kombination mit der robusten 36-Loch Alu-Felge spricht für den Qualitätsanspruch des Herstellers. Sowohl der Controller als auch der Akku und der Motor weisen zudem eine CE-Kennzeichnung auf. Nicht unwichtig, da der Hersteller damit erklärt, dass das Produkt den geltenden Anforderungen entspricht.

GermanXia E-Bike Umrüstsatz mit Vorderrad-Antrieb im Test

Es geht los: Montage des Vorderrades, des Akkus und des Controllers

Der Einbau des Vorderrades ist selbsterklärend. Das Motorkabel muss sich an der linken Seite befinden und nach dem Einbau nach hinten zeigen. Die mitgelieferten Nasenscheiben verhindern ein Verdrehen des Antriebs im Betrieb. Laut Hersteller sollte die Gabel vorzugsweise aus Stahl bestehen. Bei Federgabeln und Aluminiumgabeln darf der Einbau nur nach Rücksprache mit dem Hersteller oder Fachhändler erfolgen. Der Trinkflaschenakku wird mit der mitgelieferten Halteschiene am Flaschenhalter des Rahmens befestigt, lässt sich aber ebenso in der Seitentasche platzieren. Wir haben beides ausprobiert. Beim Controller empfiehlt der Hersteller die Unterbringung in einer wasserdichten Tasche unterhalb des Sattels, aber auch hier gibt es verschiedene, individuell passende Lösungsoptionen.

Trittsensor und Magnetscheibe montieren kann kniffelig werden

Komplizierter gestaltet sich hingegen der Einbau des Trittsensors und der Magnetscheibe. Für die Arbeit am Tretlager wird spezielles Werkzeug benötigt – und definitiv Erfahrung beim Schrauben. Der Trittsensor muss mittels des Anschlagbunds auf der rechten Seite des Tretlagers montiert werden. Hierfür ist es erforderlich sowohl die Kurbel als auch das Innenlager zu demontieren. Nicht vergessen werden darf die Magnetscheibe, die vor der Montage der Kurbel auf die Tretlagerwelle geschoben werden muss. Ausgelegt sind der PAS-Sensor und die Magnetscheibe für gängige Tretlagergehäuse, nicht aber für US BB. Das vom BMX bekannte 51 mm Tretlager findet sich oft an Cruisern. Hier bedarf es dann – wie in unserem Fall – eines individuellen Lösungsansatzes. Spätestens hier zeigt sich, dass der Umbau nicht mit wenigen Handgriffen erledigt ist.

Austausch der Bremshebel und anschließende Verkabelung

Die Montage der mitgelieferten Bremshebel macht absolut Sinn: Bei Betätigung des Hebels wird das E-Bike System vom Bremsvorgang unterrichtet, wodurch der Antrieb unmittelbar unterbrochen wird. Das trägt nicht nur enorm zur Fahrsicherheit bei, sondern schont gleichzeitig die Energiereserven. Die Bremshebel sind für Cantilever-Bremsen ausgelegt und lassen sich somit auch bei mechanischen Scheibenbremsen verwenden. Für den Betrieb des Motors ist der Austausch nicht zwingend erforderlich. Das Display wird gut erreichbar am Lenker befestigt. Die anschließende Verkabelung kann selbst ohne elektrische Vorkenntnisse in Angriff genommen werden. Dank der farbcodierten wasserdichten Stecker und Buchsen ist ein falsches Anschließen nahezu unmöglich. Die Pfeilmarkierungen auf den Steckern und Buchsen erleichtern die korrekte Ausrichtung.

Konfiguration des Systems entfällt

Nach dem E-Bike Umbau kann der GermanXia Vorderrad-Antrieb sofort in Betrieb genommen werden. Da eine Konfiguration des Systems mit dem LED Display weder nötig noch möglich ist, steht dem sofortigen Einsatz nichts im Wege – vorausgesetzt der Akku ist geladen. Das Aufladen des Akkus kann direkt am Bike oder auch nach Entnahme des Akkus erfolgen. Die seitliche Entnahme aus dem Akkuhalter heraus ermöglicht selbst auf engem Raum ein unkompliziertes Handling des Energiespeichers. Durchdacht ist ebenfalls die kleine Griffmulde für ein einfacheres Tragen. Ein weiteres Feature ist die Diebstahlsicherung des Akkus per Schlüssel. Abgerundet wird der Trinkflaschenakku durch eine per Taste aktivierbare Akku-Ladezustand-Anzeige.

Der GermanXia 26″ Vorderrad-Antrieb E-Bike Umbausatz im Praxistest

Die Tretunterstützung erfolgt bei Betätigung der Kurbel und setzt relativ schnell, wenn auch nicht sofort ein. Sobald das System eine Tretbewegung registriert, sorgt der GermanXia Vorderrad-Antrieb für Schub. Abhängig von der gewünschten Unterstützungsstufe kann der Vortrieb überraschend kraftvoll sein. Selbst ein schwerer Cruiser bekommt so ordentlich Beine. Die Unterstützung läuft etwas nach, das gilt ebenso, wenn die Tretbewegung beendet wird. Eine sofortige Unterbrechung der Tretunterstützung ist dennoch möglich. Hierfür muss nur einer der Bremshebel betätigt werden. Die Montage der mitgelieferten Bremshebel macht also absolut Sinn.

PAS-Sensor vs. Drehmomentsensor

Der Sensor hat einen entscheidenden Einfluss auf die Fahrcharakteristik. Im Gegensatz zum Drehmomentsensor – der gegen Aufpreis bei GermanXia erhältlich ist – signalisiert der PAS-Sensor dem System nur, dass eine Tretbewegung (in die richtige Richtung) stattgefunden hat. Von da an setzt die Unterstützung gemäß des eingestellten Modi ein. Das System agiert somit unabhängig vom Pedaldruck. Im Umkehrschluss bedeutet das auch, das selbst bei einer abgesprungenen Kette der Antrieb für Schub sorgt – vorausgesetzt es wird weiter in die Pedale getreten. Wer sich eine natürlich wirkende Unterstützung wünscht, kommt nicht an einem Drehmomentsensor vorbei. Nachteil: Der Drehmomentsensor ist teurer und das Kabel muss aus dem Tretlager herausgeführt werden.

GermanXia E-Bike Umrüstsatz mit Vorderrad-Antrieb im Test

Bedienung des Systems

Die übersichtliche Gestaltung des LED-Displays ermöglicht eine sehr einfache Bedienung des Systems. Zur Verfügung stehen insgesamt fünf Unterstützungsmodi, die per LED angezeigt werden. Vier LEDs geben den aktuellen Akkuzustand an. An- und Ausschalten lässt sich das System mittels eines separaten Knopfs. Die einzelnen Modi wirken sich spürbar auf den Grad der Unterstützung aus. Besonders in den beiden stärksten Modi überrascht der Antrieb durch enormen Zug – Zug deshalb, weil der Vorderradantrieb das Fahrrad zieht, und nicht schiebt wie bei einem Hinterrad- oder Mittelmotorantrieb. Wer bisher „nur“ mit einem „normalen“ Fahrrad unterwegs war, benötigt aufgrund der veränderten Fahrcharakteristik etwas Eingewöhnungszeit.

Reichweite des GermanXia Vorderrad-Antriebs mit 36V/11.6 Ah Trinkflaschen-Akku

Kaum ein Wert lässt mehr Raum für freie Interpretationen wie die Reichweite eines E-Bikes. Zu viele Faktoren haben Einfluss, um wirklich eine genaue Aussage treffen zu können. Unser Testbike verfügte nicht nur über sehr breite Reifen, sondern war mit einem Gesamtgewicht von knapp über 30 Kilogramm auch recht schwer. Hinzu kam noch das Fahrergewicht von etwa 80 Kilogramm. Dennoch waren bei günstigen Wetterverhältnissen und wenig Steigungen ohne Probleme 80 Kilometer möglich. Damit haben wir uns aber nicht begnügt und forderten das System in der Eifel heraus. Auf einer Tour, wo lediglich die beiden stärksten Unterstützungsstufen aktiviert waren, schaffte der Akku eine Reichweite von 34 Kilometern – und das mit 400 Höhenmetern.

Gewöhnungsfaktor Maximalstufe

Der PAS-Sensor ermöglicht ein sehr kraftsparendes Vorankommen mit dem Bike. Wie bereits beschrieben reicht ein leichtes Treten, und der Antrieb legt los. In der höchsten Unterstützungsstufe wird dank des maximalen Drehmoments von 42 Newtonmetern selbst schweren Stahlrössern ordentlich Leben eingehaucht. Wir waren von der Power des Antriebs wirklich überrascht. Der Unterstützungsgrad verringert sich natürlich mit steigender Fahrgeschwindigkeit progressiv und endet den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend bei 25 km/h. Um Schäden am Motor zu verhindern, verfügt das System über einen Thermoschutz. Selbst auf langen Steigungen in der Eifel mit Maximalstufe konnten wir keine Aussetzer durch eine thermische Überlastung feststellen.

Woher kommt das Knacken und Knarzen?

Allerdings ist eine andere Sache relativ schnell aufgefallen. Nach etwa 50 Kilometern machte sich der Antrieb durch ein Knacken und Knarzen bemerkbar. Die Ursache dessen war jedoch schnell ausgemacht: die Speichen hatten sich stark gelockert. Nach dem Festziehen und Zentrieren des Laufrades hatte sich das Problem erledigt. In Anbetracht der Tatsache, dass auch bei Neurädern nach kurzer Betriebszeit unbedingt eine Erstinspektion empfohlen wird, sehen wir das nicht als Minuspunkt an. Abgesehen hiervon überzeugte der GermanXia Vorderrad-Antrieb bei uns während der gesamten Testphase durch hohe Zuverlässigkeit. Dank der wasserdichten Stecker stellten selbst Fahrten bei Regen kein Problem dar.

GermanXia E-Bike Umrüstsatz mit Vorderrad-Antrieb im Test

Fazit

Der Umbau eines Fahrrades mit dem GermanXia Vorderrad-Antrieb stellt durchaus eine gute Alternative zu einem „fertigen“ E-Bike dar. Allerdings müssen einige Dinge beachtet werden, damit der Umbau nicht nur dem Gesetz entspricht, sondern auch ausreichend Fahrsicherheit bietet. Wer sich ein natürliches Fahrgefühl wünscht, sollte zudem nicht den PAS-Sensor, sondern einen Drehmomentsensor verbauen. Last but not least: Der Umbau erfordert handwerkliches Geschick, Fachkenntnisse und spezielles Werkzeug, weshalb wir für die Umrüstung unbedingt eine Fachwerkstatt empfehlen würden.

Wichtiger Hinweis: Wer sein Fahrrad mit dem Umbausatz umrüstet, wird zum Inverkehrbringer des umgerüsteten Pedelecs und steht dementsprechend auch in der Haftung!

GermanXia 26″ Vorderrad-Antrieb mit 36V/11.6 Ah Trinkflaschen-Akku: Details

  • Antriebsart: Pedelec-Antrieb mit Tretkraftunterstützung bis 25 km/h
  • Antrieb: Bürstenloser, wartungsfreier 250 Watt Vorderrad Nabenmotor
  • Spitzenleistung*: 500 Watt
  • Max. Drehmoment*: 42 Nm
  • Gewicht des Umbausets: Etwa 6,6 Kilogramm (Akku: 2933 Gramm / Laufrad: 2891 Gramm)
  • Verfügbare Laufradgrößen: 20″ bis 28″
  • Alle Komponente sind zertifiziert und entsprechen den Anforderungen der CE, EMC und RoHS
  • Preis der getesteten Ausführung komplett: 822,00 Euro
  • Web: www.germanxia.de

*Angaben des Herstellers

Filmer LED-Scheinwerfer im Test: Stilvoll durch Nacht und Wind

Fest verbaute LED-Fahrradscheinwerfer kommen in erster Linie an City- und Trekkingbikes zum Einsatz. Doch auch bei Cruisern kann ein permanent verbautes Frontlicht absolut Sinn machen. Besonders im Alltagseinsatz ist somit immer garantiert, dass das Licht an Bord ist. Filmer bietet zwei attraktive Modelle an, die sich optisch sehr gut an Retro-Bikes und Cruisern machen. Doch können die LED-Scheinwerfer halten, was die Optik verspricht?

Filmer Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Optisch machen die batteriebetriebenen Filmer LED-Scheinwerfer einiges her. Die stark spiegelnde Chromoberfläche verleiht den Frontlichtern einen sehr exklusiven Touch, wodurch besonders Liebhaber von Retro-Bikes und Beach-Cruisern angesprochen werden. Beide Lampenmodelle verfügen über das deutsche KBA Prüfzeichen und entsprechen somit der StVZO. Der oben befindliche Schalter dient nicht nur zum Ein- oder Ausschalten, sondern auch zur Regulierung der Leuchtstärke. Möglich sind je nach Anforderung 100% oder energiesparende 50%. Fest montiert werden die LED-Scheinwerfer mittels der mitgelieferten Halterung an der Gabelbrücke. Die Schutzklasse IPX4 gewährleistet einen Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen. Für die Inbetriebnahme sind jeweils vier AAA-Batterien erforderlich, die nicht zum Lieferumfang gehören.

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux

Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux im Praxistest

Das batteriebetriebene Filmer LED-Frontlicht (Art.-Nr. 40001) mit 40 Lux Beleuchtungsstärke und Reflektor besteht aus einem zweigeteilten Kunststoffgehäuse. Der vordere verchromte Teil mit der Linse kann für einen Batteriewechsel unkompliziert abgenommen werden. Durch die Verwendung von Kunststoff ist die Leuchte zudem ziemlich leicht. Lediglich 83 Gramm gehen inklusive Halterung zu Lasten des Gewichtskontos. Hinzu kommt das Gewicht der Batterien mit etwa 45 Gramm. Schwächer werdende Batterien lassen sich dank des integrierten Indikators vorzeitig erkennen. Rechtzeitig erkennen lassen sich auch Hindernisse auf der Fahrbahn. Der Nah- und Seitenbereich wird ausreichend ausgeleuchtet, der Fahrweg erstrahlt in hellem Licht – die Übergänge sind jedoch recht hart und wenig homogen. Mittels des Schalters lässt sich bei Bedarf für eine höhere Reichweite das Licht um 50% auf 20 Lux reduzieren. Erstaunlich ist, dass der Energiespar-Modus nur wenig an Helligkeit einbüßt.

Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux

Ähnlicher Aufbau, nur 20 Gramm Mehrgewicht, aber eine andere Optik: Der Retro-Look Scheinwerfer 30 Lux (Art.-Nr. 40027) erstrahlt komplett in Chrom und besticht durch ein sehr edles Finish. Allerdings besteht auch dieses Gehäuse aus Kunststoff. Der Batteriewechsel gestaltet sich ähnlich wie beim Filmer LED-Scheinwerfer 40 Lux, der vordere abnehmbare Teil ist jedoch noch mit einer zusätzlichen Schraube gesichert. Schwächer werdende Batterien werden durch den Batterie-Indikator angezeigt. Der Lichtkegel ist leider nicht so homogen und geschmeidig wie die Optik des Fahrradscheinwerfers. Die Ausleuchtung des Fahrwegs grenzt sich sehr stark vom Seitenbereich ab. Besonders in Kurven sorgt das für Unsicherheit beim Fahren. Bei der Qualität des Chroms müssen ebenfalls Abstriche gemacht werden. Dieser ist relativ empfindlich. Entstandene Kratzer und Scheuerstellen lassen sich selbst mit Politur nicht mehr beseitigen oder zumindest abschwächen.

Filmer LED-Scheinwerfer im Test

Fazit Filmer LED-Scheinwerfer

Die beiden Filmer LED-Scheinwerfer im Test bieten zweifellos eine tolle Optik. Durch die Verwendung von Kunststoff sind die Leuchten zudem sehr leicht. Die Übergänge des Lichtfelds zwischen Seitenbereich und Fahrweg sind bei beiden Modellen recht hart. Beim Chrom sollte die Erwartungshaltung bezüglich der Langlebigkeit nicht zu hoch angesetzt werden. Echte Retro-Liebhaber, die auf Authentizität wert legen, dürften sich außerdem am Kunststoff stören.

Web: www.filmer.de

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test: Auffällig unauffällig

Nach dem Test des SKS Blade MTB Schutzblech-Sets haben wir uns dem S-Blade und S-Board gewidmet. Die ebenfalls im Set angebotenen Schutzbleche sind speziell für Road und Allroad konzipiert. Auch bei diesen Modellen verspricht der in Sundern beheimatete Hersteller eine sehr schnelle und unkomplizierte Montage. Wir haben die aus schlagfestem Hochleistungskunststoff gefertigten Spritzschützer für einen Test an unseren Crosser geschnallt.

SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad im Test

Wenn es darauf ankommt: Extrem schnelle Montage für spontane Einsätze

Eine dauerhafte Montage von Schutzfängern kommt für uns an einem Crosser oder Rennrad nicht in Frage. Es muss also eine schnell montierbare und unkomplizierte Lösung zum Einsatz kommen. In diesem Punkt kann das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad auf jeden Fall volle Punktzahl einfahren. Dank der Quick-Release Befestigungen sind sowohl das vordere als auch hintere Schutzblech mit wenigen Handgriffen am Bike fixiert. Eine permanente Verschraubung oder spezielle Adapter sind nicht notwendig. Wobei wir kurz auf die Bezeichnung Schutzbleche eingehen wollen: Blech ist eigentlich die falsche Bezeichnung, handelt es sich genau genommen um schlagfestes Kunststoff. Und dieser ist zudem extrem flexibel und formbeständig.

Wie wird das SKS S-Blade und S-Board Set für Road und Allroad am Bike montiert?

Wie bereits erwähnt geschieht die Montage am Bike völlig werkzeuglos. Lediglich bei der Erstmontage kann es erforderlich werden, dass der Winkel des hinteren S-Blade Schutzblechs mit Hilfe eines 4 Millimeter Innensechskantschlüssels justiert werden muss. Das war es dann schon. Befestigt wird das S-Blade mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Ebenso unkompliziert gestaltet sich die Montage des vorderen S-Boards. Zwei Gummistraps ermöglichen eine Fixierung an Gabeln mit unterschiedlichen Durchmessern. Somit stellen auch Aero-Gabeln kein Problem dar.

SKS S-Blade und S-Board Set: Auffällig unauffällig

Auffällig unauffällig gestalten sich mit dem SKS S-Blade und S-Board Set sowohl tägliche Einsätze im Alltag als auch das Training. Die Fenders fallen nahezu nicht auf, besonders das vordere S-Blade ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar. Auffällig ist beim Fahren auf regennassen Straßen oder Wegen allerdings der recht hohe Schutz vor aufwirbelnder Nässe. Vor allem der Bereich des Rückens und Gesäßes wird ideal geschützt. Nicht ganz vermeiden lassen sich hingegen nasse Füße und Schienbeine. Hier muss in Form von wasserdichten Schuhen oder Socken nachgeholfen werden, aber ansonsten verrichtet das S-Board einen sehr guten Dienst. Ruppige Wege müssen übrigens nicht gescheut werden: Die hochwertig verarbeiteten Fenders sitzen dank der Gummistraps bzw. des auf der Innenseite gummierten Spanngurts bombenfest!

Fazit

Universelle Passform, leichtgewichtig, schnell montierbar und hoher Schutzfaktor: Die perfekte Wahl für ambitionierte Cross-Rider, die auch bei Regenwetter unterwegs sein wollen, ohne sich dabei jedesmal komplett einzusauen. Mit empfohlenen Reifenbreiten von 30 bis 38 Millimetern eignet sich das Set allerdings nur bedingt für Gravelbikes mit sehr breiter Bereifung.

Produktdetails SKS S-Blade und S-Board Set 28″

  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 115 Gramm (vorne) / 93 Gramm (hinten)
  • Material: Schlagfester Hochleistungskunststoff
  • Montage: Quick-Release-Befestigung
  • Radgröße: 27,5″ / 28″
  • Reifenbreite: 30 bis 38 Millimeter
  • Preis: 25,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik im Test: Auf dem Holzweg?

Die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik sind auf jeden Fall ein echter Eyecatcher. Während der CNC-gefertigte Aluminium-Mittelsteg noch dezent in schwarz matt gehalten ist, sorgt die im Nylon-Bereich aufgedruckte Holzmaserung für Hingucker. Das Pedal ist auf jeden Fall nichts für Biker, die mit ihrem Gefährt nicht auffallen wollen. Doch ein schöner Teller alleine macht bekanntlich nicht satt. Wie sieht es also mit der Funktionalität aus und wie lange hält die Freude an?

Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik im Test

Angeboten wird die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik zu einem Preis von 39,98 Euro. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Ersatzpins aus Metall, die bei Verlust einfach in den Pedalkörper eingeschraubt werden können. Das gilt sowohl für den Aluminium- als auch Nylon-Teil. Der Pedalkörper rotiert sauber und geschmeidig um eine Chrom-Molybdän Achse mit gedichteten Lagern. Leichtgewichte sind die Pedale trotz des Nylon-Anteils nicht: Das Gewicht des Pärchens liegt bei 506 Gramm.

Getestet haben wir die Pedale über mehrere Wochen an verschiedenen Bikes mit unterschiedlichen Einsatzbereichen. Die größte Herausforderung stellte sicherlich das Shreddern über Trails dar. Gut für den Test, allerdings weniger schön für uns war das Wetter. Regen und Schlamm waren unsere ständigen Begleiter und sorgten so für harte Testbedingungen. Erstaunt waren wir über den Halt auf dem Pedal. Nylon ist ja immer so eine Sache, aber da alle Pins aus Metall sind, konnten sich diese schön in der Schuhsohle verbeißen. Resultat: Hervorragender Grip, selbst bei Nässe.

Funktionalität vs. Optik

Die Selbstreinigung funktioniert bei den Rockbros Plattform-Pedalen in Holzoptik ebenfalls tadellos. Dank der offenen Gestaltung kann sich Schlamm gar nicht erst festsetzen. Das Design ist ziemlich durchdacht, was sich auch bei den leicht abgerundeten Kanten zeigt. Hierdurch wird bei unfreiwilligem Kontakt mit einem Stein oder einer Wurzel die Gefahr des Hängenbleibens reduziert. Die harten Bedingungen haben die Pedale funktionell souverän weggesteckt. Nach dem Test rotieren die Pedalkörper immer noch geschmeidig um die Achse, die Aluminium-Nylon-Kombination weist weiterhin kein Spiel auf.

Abnutzungserscheinungen zeigt allerdings die Holzoptik. Da die Maserung „nur“ auf dem Nylon aufgedruckt ist, verblasst diese von Fahrt zu Fahrt. Da auch bei lackierten und eloxierten Pedalen auf der Trittfläche eine Abnutzung normal ist, könnten wir diesen Umstand noch tolerieren. Im Laufe der Zeit kommt allerdings ein unschönes gelb-grün zum Vorschein. Für uns völlig unverständlich, weil die Konstruktion des Pedals eigentlich sehr durchdacht ist. Nach vielen Fahrten bleibt von der einstigen tollen Optik leider nicht viel über.

Fazit Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik

Die Rockbros Plattform-Pedale in Holzoptik wissen bezüglich der Funktionalität absolut zu überzeugen. Der Grip und der Halt auf dem Pedal sind selbst bei Nässe sehr gut, und die gedicheten Lager lassen den Aluminium-Nylon-Pedalkörper geschmeidig um die Chrom-Molybdän Achse kreisen. Nicht überzeugend ist dagegen auf langer Sicht die Holzmaserung. Für Bikes, die wenig bewegt werden, wie beispielsweise Show-Cruiser, sind die Pedale allerdings ein echter Blickfang.

Größe: 109 x 110 mm
Gewicht (Paar): 506 Gramm
Preis: 39,98 Euro

Web: www.rockbrosbike.de

SKS Blade Set bringt Farbe ins Spiel: MTB Schutzbleche im Test

Bei Schutzblechen am MTB scheiden sich die Geister. Für die eine Gruppe sind Fenders ein Must-have für Rides bei Regen, für die andere Gruppe hingegen ein optisches No-Go. Doch müssen Schutzbleche wirklich langweilig sein? Diese Frage kann zumindest beim SKS Blade Set verneint werden. Ausgestattet mit optisch abgesetzten Elementen in blau oder grün bringt das Set ordentlich Farbe ins Spiel.

Wir müssen zugeben, dass wir nicht die größten Fans von MTB Schutzblechen sind. Die meist in grau oder schwarz gehaltenen Fenders wirken auf uns am Bike wie Fremdkörper. Allerdings macht ein komplettes Einsauen auf Touren inklusive Beeinträchtigung der Sicht nicht wirklich Sinn, zumal die Witterung in den kommenden Monaten ja doch eher feuchter als trockener wird. Mit dem Blade Set in grün oder blau bietet SKS eine Lösung an, die nur wenig Kompromisse erfordert. Die farblich abgesetzten Spoiler der bewährten Mudguards Shockblade und X-Blade sollen nicht nur den Spritzschutz verbessern, sondern aufgrund des weicheren Kunststoffmaterials gleichzeitig als Kantenschoner beim Auf- und Absteigen dienen.

Flexibel und bruchsicher: SKS Blade Set aus 2-Komponenten Kunststoff

Gefertigt sind die Schutzbleche aus einem 2-Komponenten Kunststoff. Auffallend ist die hohe Flexibilität des Materials. Obwohl die Schutzbleche sehr formbeständig sind, geben diese bei einwirkenden Kräften von außen nach und nehmen danach sofort wieder ihre ursprüngliche Form an. Das Ganze geschieht ohne bleibende Schäden. Für den MTB Bereich natürlich optimal, da ein Sturz nie ausgeschlossen werden kann. Ausgelegt ist das Set für 29″ Laufräder, passt aber auch hervorragend für 27,5″ Bikes. Die empfohlene Reifenbreite beträgt zwischen 2.0″ und 3.0″, das von uns nachgemessene Gewicht liegt bei 108 Gramm (vorne) bzw. 228 Gramm (hinten). Werte, die selbst Leichtbau-Fanatiker überzeugen dürften.

Quick-Release-Adapter gewährleistet eine einfache und schnelle Befestigung

Überzeugend ist auch die Montage der Schutzbleche am Bike oder E-Bike. Für die Befestigung des Shockblades muss vor der ersten Fahrt ein Quick-Release-Adapter von unten im Gabelschaft montiert werden. Für unterschiedliche Durchmesser liegen verschiedene Konus-Adapter bei – sogar an den dafür benötigten Innensechskantschlüssel wurde gedacht. Danach wird das Shockblade einfach nur noch aufgeschoben oder – für die Demontage – runtergezogen. Eine geniale Lösung! Weitere Einstellungen sind nicht erforderlich, wodurch wir uns jetzt direkt dem hinteren Schutzblech zuwenden können.

Mit wenigen Handgriffen am Bike oder E-Bike montiert: Das hintere X-Blade Schutzblech

Das hintere X-Blade wird lediglich mittels eines Spanngurts und Spannbügels an der Sattelstütze befestigt. Der Spanngurt lässt sich mit wenigen Handgriffen den Anforderungen entsprechend anpassen, danach muss nur noch der Spannbügel ein- und umgelegt werden. Das geht echt schnell von der Hand und ermöglicht so eine unglaublich schnelle Montage bzw. Demontage des hinteren Schutzblechs. Abschließend kann im letzten Schritt noch der Winkel und Abstand zum Hinterrad eingestellt werden. Hierfür wird ein 4 mm Innensechskantschlüssel benötigt, der in diesem Fall allerdings nicht zum Lieferumfang gehört.

SKS Blade Set im Test: Der Regen kann kommen

Das Set begeistert durch einen sehr guten Schutz. Besonders das äußerst unangenehme Durchnässen der Hose im Po-Bereich gehört mit dem X-Blade der Vergangenheit an. Gleiches gilt für den Rückenbereich, wodurch ein schnelles Auskühlen verhindert wird. Der auf der Innenseite gummierte Spanngurt gewährleistet selbst auf schlechteren Wegstrecken einen sicheren Halt. Da verrutscht nichts. Einen ebenso souveränen Eindruck hinterlässt das vordere Shockblade. Der Fender sitzt perfekt und bietet einen guten Schutz vor hochspritzendem Wasser und Dreck. Lediglich bei den Schuhen muss für zusätzlichen Schutz in Form von wasserdichten Socken etc. gesorgt werden. Ein Traum: Das Gesicht und die Brille werden nicht mehr eingesaut, das alleine ist die Sache schon wert!

Fazit SKS Blade Set

Das SKS Blade Set lässt sich mit wenigen Handgriffen schnell am Bike oder E-Bike montieren und bietet einen sehr guten Schutz. Ebenfalls auf hohem Level präsentieren sich die Verarbeitungsqualität sowie das coole Design.

Produktdetails SKS Blade Set 29 Zoll

  • Erhältlich in zwei Farboptionen: Schwarz/grün oder schwarz/blau (im Test)
  • Gewicht: 108 Gramm (vorne) / 228 Gramm (hinten)
  • Material: 2-Komponenten Kunststoff
  • Montage: Quick-Release-Adapter (vorne) / Spanngurt-Spannhebel (hinten)
  • Preis: 44,99 Euro

Web: www.sks-germany.com

Cratoni C-Mate Helm im Test: Trendsport trifft auf Urban-Lifestyle

Waren Skaterhelme früher ausschließlich Subkulturen wie BMX oder Skateboard vorbehalten, findet man diese heute immer öfter als Lifestyle-Produkt im urbanen Raum. Nicht nur E-Biker setzen vermehrt auf die markante Helmform, sondern auch Rider von Cruisern. Damit trifft Trendsport auf Urban-Lifestyle in all seinen Facetten. Der Cratoni C-Mate Helm kombiniert Design mit Alltagstauglichkeit und möchte so eine breite Anwenderschicht ansprechen. Ob das wirklich gelingen kann?

Cratoni C-Mate Helm im Test

Für den deutschen Helmhersteller Cratoni ist der in zwei Größen erhältliche C-Mate der richtige Fahrradhelm für kreative Street-Styler mit Köpfchen. Ausgeliefert wird der Helm serienmäßig mit einem kurzen Visier, welches durch einen Clip-Mechanismus leicht abnehmbar ist. Der größte offensichtliche Unterschied zu einem puristischen Skaterhelm ist das am Verstellsystem fest verbaute Rücklicht. Abgesehen hiervon handelt es sich um einen reinrassigen Skaterhelm. Die Helmschale besteht aus robustem Kunststoff in ABS-Bauweise. Im Gegensatz zum Inmolding-Verfahren werden bei dieser Herstellungsweise die Außenschale und der Kern separat voneinander produziert und in einem ergänzenden Arbeitsschritt miteinander verbunden. Mit 451 Gramm in der Größe S/M ist der C-Mate sicherlich kein Leichtgewicht, dafür bietet der Helm durch seine Bauform einen erweiterten Schutz im Bereich von Schläfen und Hinterkopf.

Die Verarbeitungsqualität des Helms ist ausgezeichnet, was sich auch in der hochwertigen Optik und dem Tragekomfort widerspiegelt. Das antibakterielle CleanTex-Innenfutter kann entnommen und somit bei Bedarf gereinigt werden. Dank des am Hinterkopf befindlichen Verstellsystems lässt sich der Cratoni C-Mate zudem sehr unkompliziert individuell einstellen. Die Riemen sind ebenfalls anpassbar, wodurch der Helm – einmal richtig eingestellt – wie angegossen sitzt. Der Steplock Ratschen-Verschluss zum Verschließen lässt sich selbst mit Handschuhen bedienen, ein weicher Schutz-Überzug sorgt für erhöhten Tragekomfort. Einen kühlen Kopf stellen zehn große Ventilationsöffnungen sicher. Innenliegende Lüftungsschlitze unterstützen die Luftzirkulation im Helm. Das funktioniert ziemlich gut, dennoch kann der Skaterhelm in diesem Punkt bauartbedingt natürlich nicht an herkömmliche Fahrradhelme heranreichen.

Fazit Cratoni C-Mate Helm

Geniale Optik, hoher Schutz und gefälliger Tragekomfort: Der Cratoni C-Mate macht sowohl im Skatepark als auch im urbanen Alltag eine gute Figur. Selbst wenn der Helm nicht an die Luftigkeit und Leichtigkeit eines herkömmlichen Fahrradhelms heranreichen kann, stilbewusste Urban-Lifestyler kommen voll auf ihre Kosten.

Produktdetails

  • Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • Farben: Sage Matt, Blue Matt, Blush Matt, Black Matt
  • Gewicht: 451 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CE EN1078
  • Preis: 69,95 Euro

Web: www.cratoni.com