PRISM Bremsschuhe im Test: Wie drückt der Schuh?

Mit der Untermarke PRISM bietet die Karlsruher BMX-Schmiede KHE unterschiedlichste Fahrradkomponenten im mittleren Preissegment an. Im Sortiment finden sich unter anderem Bremsschuhe mit verschiedenen Gummimischungen und somit auch Bremscharakteristiken. Für unseren Test haben wir uns die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 und die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 ans BMX geschraubt.

Auf der Suche nach PRISM Produkten führt bis auf wenige Ausnahmen nahezu kein Weg an dem Onlineshop von KHE Bikes vorbei. Die weltweit geschützte Untermarke von KHE gibt es bereits seit über 15 Jahren und richtet sich an BMX Rider, aber auch an MTB Dirt Jumper und Fixie Fahrer. Während für KHE Produkte eigentlich immer eigene Entwicklungen genommen werden, greift die Kultschmiede bei PRISM Komponenten auf vorhandene Werkzeuge zurück. Das Ziel der Karlsruher ist es, gute Produkte im mittleren Preissegment anbieten zu können.

Da die Bremsleistung von Bremsschuhen natürlich von diversen Faktoren abhängig ist, wollen wir Euch diese nicht vorenthalten. Getestet haben wir die Bremsschuhe bei trockenen Bedingungen im Bereich Old School BMX Freestyle. Bei der Bremse handelte es sich um eine Promax U-Brake aus Aluminium, gebremst wurde auf einer verchromten Felgenflanke. Besonders dem letzten Punkt muss besondere Beachtung geschenkt werden. Andere Konstellationen können ein völlig anderes Ergebnis bezüglich der Bremsperformance liefern!

PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70

Die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 werden von KHE Bikes als durchsichtige Bremsschuhe mit maximaler Bremswirkung angeboten. Der Bremsschuh kommt ohne Abdeckung und weist nur eine geringe Krümmung auf – auffallend ist die obere, etwas bauchige Kantenführung. Die Bremsfläche beträgt etwa 58 mm x 12 mm. Das Pärchen kostet 6,95 Euro und kommt mit speziellen Unterlegscheiben, die eine optimale Einstellung des Bremswinkels ermöglichen. Rollrichtung und Laufseite müssen bei der Montage nicht beachtet werden – die bauchige Seite sollte natürlich zum äußeren Felgenrand zeigen.

Mit der von KHE Bikes angegebenen „maximalen Bremsleistung“ hat die badische BMX Schmiede definitiv nicht übertrieben. Die transparenten Gummis packen selbst bei wenig Handkraft beherzt zu, bleiben dabei aber über den kompletten Bremsbereich sehr gut dosierbar. Kickturns oder Wheelies gehen richtig gut von der Hand, bei Front und Back Wheel Hops überzeugt der zuverlässige Grip. Kritik müssen sich die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 allerdings bei der Geräuschkulisse gefallen lassen – die lautstarken Bremsgeräusche sind auf Dauer etwas nervig.

PRISM Bremsschuhe lila /Y25

Mit einem komplett anderem Erscheinungsbild präsentieren sich die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 zum Preis von 4,95 Euro. Nicht nur farblich unterscheidet sich dieses Modell vom PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70, sondern auch vom Gesamtaufbau. Das schwarze Bremsgummi steckt in einer lila-farbigen Abdeckung und ist leicht gekrümmt. Auffallend ist die etwas längere, schlankere Ausführung. Bei der Montage muss die Rollrichtung und Laufseite beachtet werden – dank Aufdruck besteht keine Verwechslungsgefahr. Spezielle Unterlegscheiben gewährleisten auch bei diesem Bremsschuh eine ideale Bremswinkeleinstellung.

So unterschiedlich der Aufbau und die Optik, so verschieden auch die Bremseigenschaften. Bremsmanöver erfordern bedeutend mehr Handkraft – bezüglich der Bremsperformance können die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 den PRISM Bremsschuhen transparent / P2 70 nicht das Wasser reichen. Dennoch gelingt das Tricksen mit dem farbigen Modell recht gut. Auf schnellen Tracks würden wir uns definitiv mehr Power wünschen. Was bei dieser Bremse heraussticht: Silence! Die Bremsschuhe geben auf der verchromten Felgenflanke keinen Laut von sich!

Fazit PRISM Bremsschuhe

Den Problemfall verchromte Felgenflanke meistern beide getesteten PRISM Bremsschuhe recht ordentlich. Die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 bremsen stark wie ein Bär, äußern sich aber auch bezüglich der Lautstärke wie dieser. Das Modell Y25 hat weniger Biss, versieht dafür aber lautlos seinen Dienst. Unser Wunsch an KHE Bikes: Die Bremsleistung der P2 70 mit dem Flüsterton der Y25!

Web

www.khebikes.com

XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 – Test

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 macht seiner Bezeichnung alle Ehre! Es ist nicht nur eines der flachsten Flat-Pedals auf dem Markt, sondern trotzt auch mit aktuellen Trendfarben dem langweiligen Allerlei. Wir haben uns ein Pärchen des ultraflachen Plattformpedals geschnappt und ausgiebig für Euch getestet.

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Optisch ist das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 äußerst gelungen. Die flache Bauweise, die großflächigen Aussparungen und die feinen Querstreben lassen das Pedal geradezu filigran wirken. Ein Eindruck, der sich beim Blick auf die Waage bestätigt: Das Pärchen wiegt lediglich 330 Gramm. Die Trittfläche des Pedals ist mit einer Länge von etwa 94 Millimetern sowie einer Breite von ungefähr 90 Millimetern ausreichend dimensioniert. Wird noch die Breite der ansteigenden Verdickung zum Kurbelarm hin dazu gerechnet, ergeben sich sogar 110 Millimeter – wobei dieser Wert tatsächlich nur als relative Breite bezeichnet werden darf. Der Pedalkörper rotiert geschmeidig um eine gedichtete Achse aus CroMo. In Sachen Lagerung vertraut XLC beim PD-M14 Flat-Pedal auf Cartridge- und Gleitlager.

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Der geschmiedete und CNC-bearbeitete Pedalkörper aus Aluminium weist eine leicht konkave Form auf: An der niedrigsten Stelle im Achsbereich hat der Pedalkörper eine Höhe von nur neun Millimetern, zur dicksten Stelle am äußeren Ende wächst die Höhe auf 10 Millimeter an – wie gesagt: ultraflach! Die Aussparungen sind großzügig bemessen, zudem verfügt das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 über eine verkürzte Achsenkonstruktion. Pro Pedal und Seite sollen sechs Pins mit einer Höhe von vier Millimetern einen sicheren Stand gewährleisten. Die Pins sind von oben verschraubt und verjüngen sich. Montiert werden die Pedale mittels eines 6 mm Innensechskantschlüssels.

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Die Verarbeitung des Pedals weiß zu überzeugen, wobei das zu einem Preis von knapp 100 Euro sicherlich auch erwartet werden darf. Erhältlich ist das Flat-Pedal in sechs Farben: Titanfarben, schwarz, rot, blau, orange und – im Test – limegreen. Im Praxistest überzeugte uns das PD-M14 Plattformpedal mit einem vom Wetter und den Witterungsbedingungen unabhängigen, guten Grip. Die 4 mm hohen Pins beißen sich in der Sohle fest, die konkave Bauform sorgt zusätzlich für ein Plus an Halt. Dank der großflächigen Aussparungen bietet das Pedal bei matschigen Verhältnissen eine gute Selbstreinigung.

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Die verkürzte Achsenkonstruktion, die eine Trittposition unmittelbar auf Pedalachsenhöhe ermöglicht, bietet hohe Fahrsicherheit. Druck und Power lassen sich ideal auf das Pedal übertragen, das Bike lässt sich so perfekt pushen und in jede gewünschte Richtung manövrieren. Die optisch sehr auffallende Verdickung des Pedalkörpers zum Kurbelarm hin störte uns beim Fahren in keiner Weise. Die Strapazen des Tests hat das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überraschend gut überstanden. Abgesehen von den üblichen Macken am Pedalkörper begeistert das Pedal immer noch mit einer tollen Optik und reibungslosen Funktion.

Fazit XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

Das XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14 überzeugt mit einer soliden und sauberen Verarbeitung, einem guten Grip und Stabilität – eine tolle Optik gibt’s noch obendrein.

Produktdetails XLC Plattformpedal Colour Edition PD-M14

  • Geschmiedeter, CNC-bearbeiteter Aluminiumkörper
  • CroMo-Achse, gedichtet
  • Pins auswechselbar (Ersatzpins sind nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Gewicht Paar: 330 Gramm
  • Preis: 99,95 Euro
  • http://www.xlc-parts.com

XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel Test

Produktcheck: Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze ermöglicht dem Rider per Remote-Hebel am Lenker in allen Fahrsituationen eine komfortable Anpassung der Sattelhöhe. Auch bei diesem Produkt bietet die zur Winora Group gehörende Komponentenmarke dem Rider direkt mehrere Ausführungen an. Uns stand für den Test die Teleskopsattelstütze mit einer maximalen Höhenverstellung von 120 mm zur Verfügung.

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Erhältlich ist die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit drei maximal möglichen Höhenverstellungen. So sind neben dem uns vorliegenden Modell zwei weitere Modelle mit einer Höhenverstellung von 80 mm und 100 mm im Handel verfügbar. Dementsprechend unterschiedlich zeigen sich die Längen der Sattelstützen. Unser Modell mit einer Höhenverstellung von 120 mm weist eine Gesamtlänge von 425 mm auf, das mittlere Modell bringt es auf 400 mm, das kleinste Modell auf 350 mm.

Angeboten wird die SP-T06 Teleskop-Sattelstütze von XLC mit den Durchmessern 30,9 mm und 31,6 mm. Alle Stützen werden zudem in zwei Gewichtsklassen ausgeliefert: Als Standard-Modell für Fahrer von 80 bis 110 kg, die zweite Gewichtsklasse ist für leichte Fahrer von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Die Waage zeigt bei unserer Sattelstütze (Durchmesser 30,9 mm, maximales Fahrergewicht 90 kg) 674 Gramm an, hinzu kommen 90 Gramm für den Zug mit Auslösehebel.

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Zum Lieferumfang gehört neben der Sattelstütze selbstverständlich der Zug samt Auslösehebel – alles andere würde natürlich auch wenig Sinn machen. Die beiliegende Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache geht kurz und knapp auf die Funktionsweise und den Einbau der Sattelstütze ein. Kabelbinder oder Befestigungsmaterial für den Zug liegen nicht bei. Die Montage gestaltet sich denkbar einfach. Alte Sattelstütze raus, die XLC Vario-Sattelstütze rein.

Der Auslösehebel lässt sich dank Klappmechanismus ohne Demontage des Lenkergriffs und der Brems-/Schalteinheit am Lenker montieren. Danach nur noch den Auslösezug an der Sattelstütze einhängen und am Rahmen befestigen. Falls der Auslösezug zu lang sein sollte, kann dieser gekürzt werden. Mit einem 2 mm Inbus einfach die Stellschraube lösen, danach entsprechend Zug und Hülle mit einer Kabelschneidzange kürzen. Stellschraube wieder festziehen, fertig.

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Wir haben die Gunst der Stunde genutzt, das Testbike mit wenig Aufwand und sehr geringen Kosten optisch ein wenig zu Pimpen. Hierfür haben wir den langweiligen Original-Sattelstütz-Klemmring gegen ein farbiges Modell von XLC ausgetauscht. Erhältlich ist der XLC Sattelstütz-Klemmring PC-L04 in unterschiedlichen Farben, in unserem Fall ist es limegreen. Die farbliche Auffrischung des Bikes schlägt lediglich mit 8,95 Euro zu Buche.

Von der angesprochenen Gesamtlänge des uns vorliegenden Modells XLC SP-T06 können maximal 235 mm im Sattelrohr versenkt werden. Konstruktionsbedingt wirft der Schaltzug durch die obenliegende Ansteuerung beim Absenken des Sattels eine Schlaufe. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich die Schlaufe nicht an der Wippe, dem Hinterrad oder anderen bewegten Teilen aufhängt. Ein kluge Planung kann viel Ärger ersparen.

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Der Auslösehebel lässt sich gut mit dem Daumen bedienen und ermöglicht somit eine sehr unkomplizierte Verstellung der Sattelhöhe. Auch in ruppigen Trailsektionen bereitet die Anpassung der Sattelhöhe keinerlei Probleme. Das Ausfahren der Sattelstütze ist gedämpft, ein unkontrolliertes Hochschnellen muss also nicht befürchtet werden. Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze überzeugte im Test durch Zuverlässigkeit, ein Nachjustieren der eingstellten Sattelhöhe war zu keiner Zeit nötig.

Fazit XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel

Die XLC SP-T06 Teleskop-Sattelstütze überzeugt durch unkomplizierte Montage, einfache Handhabung, Funktion und Zuverlässigkeit. Wer sich die Schlaufenbildung des Auslösezugs ersparen möchte, dem bietet XLC mit der SP-T07 eine Teleskop-Sattelstütze für die interne Zugverlegung an. Voraussetzung ist natürlich, dass der Rahmen für die interne Zugverlegung vorbereitet ist.

Produktdetails XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze

  • Remote-Hebel
  • Pneumatisches System
  • Drei Verstellbereiche mit 80, 100 und 120 mm erhältlich
  • Preis: 179,00 Euro
  • EAN: 4055149034276
  • http://www.bike-parts.de

XLC All Mountain Vario-Sattelstütze SP-T05 Test

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Produktcheck: Direkt in drei Ausführungen ist von der Marke XLC die All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 erhältlich. Abhängig von den Längen bieten die Vario-Sattelstützen eine maximale Höhenverstellung von 80 mm bis 120 mm. Doch damit nicht genug: Alle Stützen sind für zwei Gewichtsklassen sowie mit zwei Durchmessern verfügbar. Kein Durchblick mehr? Macht nichts, wir klären euch auf!

Warum einfach, wenn es auch etwas komplizierter geht! Vorteil der vielen Modellvarianten ist allerdings, dass jeder Rider für sich das perfekte Produkt wählen kann. Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist – abhängig vom Einsatzbereich – mit drei Höhenverstellungen erhältlich: 80 mm, 100 mm und 120 mm. Mit steigender Höhenverstellung steigen natürlich auch die Längen der Sattelstützen: 350 mm beim kleinsten Modell mit 80 mm Höhenverstellung, 400 mm bei der mittleren Ausführung und 425 mm beim Modell mit 120 mm Einstellbereich.

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Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist in allen Ausführungen mit einem Durchmesser von 30,9 mm sowie 31,6 mm verfügbar. Abhängig vom Gewicht des Fahrers unterstützt die Sattelstütze zudem zwei Gewichtsklassen: Die Standard-Ausführung richtet sich an Rider mit einem Gewicht von 80 bis 110 Kilogramm, die zweite Ausführung ist speziell für leichtere Fahrer mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Wir hatten im Test das Modell mit einer Höhenverstellung von 100 mm und einem Durchmesser von 30,9 mm, ausgelegt für ein Fahrergewicht bis 110 Kilogramm. Der Preis der SP-T05 Sattelstütze liegt bei 149,00 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Teleskopsattelstützen des Herstellers XLC verfügt die SP-T05 über einen Auslösehebel unter dem Sattel. Wer eine Lenkerbedienung wünscht, muss also entweder zu einer XLC SP-T06 oder XLC SP-T07 Teleskopsattelstütze greifen. Im Innern verfügt die Vario-Sattelstütze aus dem Hause x-cellent Components über ein pneumatisches System mit geschlossener Kartusche. Das Gewicht des uns vorliegenden Modells lag bei knapp 640 Gramm.

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Optisch zeigt sich die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 sehr gefällig und ansprechend. Auffallend sind zudem die hochwertige Verarbeitung und die geringe Aufbauhöhe. Die Montage der Sattelstütze ist durch das Fehlen von Zügen oder Leitungen natürlich denkbar einfach: Alte Sattelstütze raus, SP-T05 rein! Montiert hatten wir die Sattelstütze an einem Enduro Bike und an einem Fat Bike. In letzterem Fall zeigte sich die Höhenverstellung mit 100 mm völlig ausreichend und maximierte ganz klar den Fahrspaß – bei einem Enduro Bike sollten man definitiv zum Modell mit größerem Einstellbereich greifen.

Die Höhenverstellung der Vario-Sattelstütze gestaltete sich während der Fahrt denkbar einfach, sofern es die Fahrsituation natürlich erlaubte. Mit einem Griff unter den Sattel konnte die Stütze in jeder beliebigen Höhe fixiert werden. Im Test funktionierte die Höhenverstellung ohne Ausfälle, egal wie eingesaut die Sattelstütze auch war. Die Sattelstütze hielt zuverlässig die gewählte Höhe ohne dass nachjustiert werden musste. Das Ausfahren der XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 geschah völlig gedämpft, Sorgen um den Unterleib waren also unnötig. Auch nach dem Test zeigte sich die Sattelstütze in einem bemerkenswert guten Zustand. Wir konnten weder ein Spiel noch eine beeinträchtigte Funktion feststellen.

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Fazit XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 präsentierte sich im Test sehr funktionell, unkompliziert und zuverlässig. Mit einem Preis von 149 Euro bietet die Vario-Sattelstütze ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

  • Erhältlich in vielen Ausführungen und Varianten
  • Pneumatisches System mit geschlossener Kartusche
  • Auslösung per Griff unter dem Sattel
  • Preis: 149,00 Euro
  • www.bike-parts.de

 

Schwalbe Hans Dampf Super Gravity: Der Enduro Reifen (26 x 2.35) im Test

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Test: Angesichts des übermächtigen Angebots an 27,5 Zoll Bikes und dem dazu passenden Zubehör rückt das Ende der Ära 26 Zoll Bikes scheinbar unaufhaltsam immer näher. Besonders bei MTB Reifen macht sich der Wandel zu der neuen, modernen Laufradgröße sehr bemerkbar. Die Reifen-Hersteller scheinen offenbar kaum noch Interesse an der Entwicklung von 26 Zoll Reifen zu haben. Doch nicht jeder Rider ist gewillt, sein geliebtes und bewährtes 26 Zoll Bike herzugeben und umzusteigen! Für diese Biker – zu denen wir uns zugegebenermaßen auch zählen – bietet sich mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ein Top Enduro Reifen, mit dem noch lange nicht Ende im Gelände ist!

Als Allrounder hat sich der Schwalbe Hans Dampf schon seit der Markteinführung vor einigen Jahren in die Herzen der Trail Rider gefahren. Bereits im Juli 2011 hat sich unser Hans von der Fraktur dem Hans aus dem Hause Schwalbe gewidmet (siehe Test). Für die Neuauflage des Tests haben wir den Hans Dampf als Faltreifen in der Ausführung Super Gravity TL Easy 26 x 2.35 geordert und aufgezogen. Angegeben ist der Reifen laut Schwalbe mit einem Gewicht von 1015 Gramm, bei uns zeigten sich die Reifen sogar noch um etwa 5 Gramm leichter. Wenn wir ehrlich sein sollen: Der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ist so oder so kein Leichtgewicht! Der Reifen ist zwar für schlauchlose Montage geeignet, wir haben allerdings traditionell einen Schlauch eingezogen.

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Testgebiet waren diesmal nicht die mühsam geschaufelten Trails am Niederrhein, sondern die mehr oder weniger naturbelassenen Pfade in der Eifel mit all ihren Nettigkeiten wie Wurzelteppiche oder Steinfelder. Die griffige TrailStar Compound Mischung bietet auf den wechselhaften Untergründen einen erstaunlich guten Grip, selbst bei Nässe kann das Bike kontrolliert um die Ecken gezirkelt werden, ohne dass der Rider an Souveränität einbüßt. Nahezu bedenkenlos kann das Bike in die Kurven gedrückt werden – sowohl in schnellen als auch langsamen Passagen. Das Verhalten im Grenzbereich ist ebenso wie das Bremsverhalten vorbildlich. Zur Info: Vom Reifendruck bewegten wir uns, gemäß der angegebenen Werte von 1,6 bis 3,5 bar, im unteren Bereich.

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Der Tribut, der dem niedrigen Luftdruck zu zollen ist, spiegelt sich natürlich im höheren Rollwiderstand wider. Unterm Strich rollt der Reifen allerdings immer noch recht geschmeidig und wandelt die eingesetzte Energie gut in Vorwärtsbewegung um. Ein großes Problem beim Fahren mit niedrigem Luftdruck ist oftmals die Pannenanfälligkeit. Besonders bei Enduro Rennen kann eine Panne zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Wir waren im Test sehr überrascht, wie unanfällig der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity gegenüber Snakebites war. Egal ob Steine oder Wurzeln, wir mussten nicht ein einziges Mal den Reifen von der Felge ziehen. Top! Ebenfalls sehr erfreulich war nach dem Test der Blick auf die Reifen. Keine Stollen waren ab- oder eingerissen, und auch der geringe Verschleiß des Reifens konnte punkten!

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Erhältlich ist der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity zu einem Preis von 62,90 Euro – gewiss kein Pappenstiel! Die überzeugende Vorstellung und die Qualität des Reifens rechtfertigen unserer Meinung nach allerdings den hohen Preis. Rider, die mit größeren Laufrädern unterwegs sind, müssen nicht auf den Schwalbe Hans Dampf Super Gravity verzichten. Der Reifen ist auch in den Dimensionen 27.5 x 2.35 und 29 x 2.35 erhältlich.

Fazit

Top Allrounder, der den etwas höheren Rollwiderstand mit einem überzeugenden Grip wettmacht. Nachteil ist sicherlich das etwas hohe Gewicht – wer das verkraften kann, bekommt mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity allerdings einen Reifen mit Spaß-Garantie!

Produktdetails

Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

Produktdetails

 

XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 Mountainbike Lenker: Haltungsnoten

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Produktcheck: Bei der Anschaffung eines neuen Lenkers steht dem Mountainbiker eine Vielzahl an Modellen von verschiedensten Herstellern zur Auswahl. In allen erdenklichen Farben, Formen und Ausführungen buhlen die Handlebars um die Gunst des Käufers. Einer dieser Lenker ist der Pro Ride Riser-Bar HB-M16 von XLC, den wir für euch abgecheckt haben.

Die zur Winora Group gehörende Marke XLC bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Fahrradkomponenten und Zubehörteilen zu fairen Preisen. Unter den angebotenen Lenkern befindet sich der speziell für Freeride und Downhill konzipierte Pro Ride Riser-Bar HB-M16. Gefertigt aus 7050er Aluminium liegt das Gewicht des Lenkers dank der 3-fach Konifizierung bei etwa 370 Gramm. Die Höhe des Pro Ride Riser-Bar HB-M16 beträgt 25 mm bei einer Biegung von 9°, der Klemmbereich hat einen Durchmesser von 31,8 mm.

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Auf dem Trail begeistert der Lenker mit einer sehr guten Lenkhaltung und hoher Steifigkeit. Die Lenkerbreite von 780 mm verleiht dem Rider ein Höchstmaß an Souveränität auf ruppigen Pisten. Allerdings liegt der Lenker nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern verleiht dem Bike auch einen coolen Touch. Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 ist in mehreren Farben erhältlich, wobei uns persönlich die eloxierten Modelle besonders gut gefallen. Sowohl die Verarbeitung als auch die optische Gestaltung sind sehr ansprechend und lassen keine Wünsche offen.

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Fazit

Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 liegt nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern sieht auch noch richtig zornig aus! Fetter Lenker für alle Gravity Biker, die neben der Funktion Wert auf die Optik legen.

Produktdetails

  • Lenkerbreite: 780 mm
  • Gewicht: Etwa 370 Gramm
  • Erhältliche Farben: Schwarz, weiß, gold eloxiert, rot eloxiert, grün eloxiert, blau eloxiert
  • Preis: 46,95 Euro
  • www.xlc-parts.com

Schwalbe Nobby Nic 26×2.25 Evolution Line – Der Allround Reifen im Test

Test: Bei Produkten, die als Allrounder bezeichnet werden, schwingt oftmals ein leicht negativer Unterton mit. Ein Allrounder, so denken viele, deckt zwar einen breiten Einsatzbereich ab, bietet aber keinen nennenswerten Stärken. Mit dem seit Jahren beliebten Schwalbe Nobby Nic Evolution Line (HS411) haben wir uns bewusst für einen Reifen entschieden, der in unserem Test einen besonders breiten Bereich beim Mountainbiken abdecken sollte.

Der Reifen lag uns in der Ausführung SnakeSkin, TL-Ready und PSC (Pace Star Compound) mit der Dimension 26×2.25 vor. Vor der Montage führte der Weg des Reifens erstmal zur Waage. Das Gewicht des Faltreifens betrug bei unserer Messung etwa 596 Gramm und war somit nur unwesentlich schwerer als vom Werk angegeben. Bei der Montage muss lediglich auf die Laufrichtung geachtet werden, die Verwendung des Reifens ist unabhängig vom Einsatz als Vorderrad- bzw. Hinterradreifen. Die unkomplizierte Montage wird durch den guten Sitz des Schwalbe Reifens komplettiert.

Die ersten Eindrücke vom Nobby Nic haben wir auf Asphalt gesammelt. Der Reifen rollt ziemlich geräuscharm und leichtfüßig. Trotz des offenen Profils mit dem relativ großen Stollenabstand ribbelt der Reifen beim Fahren nicht. In den Kurven lässt sich das Bike sauber abkippen und am Kurvenausgang wieder aufrichten. Überzeugend ist auch der Grip in den Kurven, ein schwammiges Fahrgefühl kann dem Schwalbe definitiv nicht vorgeworfen werden! Eine überzeugende Vorstellung, die sich abseits der Straße fortsetzt.

Der Reifen bietet eine gute Dämpfung und überzeugt mit seinem Grip genauso wie mit seinem Bremsverhalten. Auf den gutmütig agierenden Reifen ist beim Downhill ebenso Verlass wie beim Uphill. Der Nobby Nic besticht mit einem guten Vortrieb selbst auf geröllartigem Untergrund. Erstaunlich ist, dass der Reifen sogar bei Nässe eine gute Performance bietet. Das offene Profil des Reifens sorgt für eine gute Selbstreinigung und die Stollen beißen sich energisch im Untergrund fest. Selbst nasse Wurzeln können geschmeidig gemeistert werden. Die Pannenanfälligkeit des Nobby Nic Reifens ist sehr gering, nur einmal mussten wir wegen eines Snakebites zum Flickzeug greifen. Ebenfalls überzeugend: Der geringe Verschleiß!

Fazit:

Der Allrounder macht an einem XC Bike ebenso eine gute Figur wie an einem AM Bike! Der Reifen ist zwar kein Spezialist in einem speziellen Bereich, überzeugt aber mit seiner starken Gesamtperformance! Ein sehr guter Allrounder, bei dem ein negativer Unterton fehl am Platz wäre! Ein Top Reifen für die Tour und den ambitionierten Einsatz im Gelände!