Univega RAM AM-5 – Das All-Mountain Bike im Test

Auf der Suche nach dem perfekten „Alltagsrad“ für das deutsche Mittelgebirge sind wir auf das Univega RAM AM-5 gestoßen. Neben der angenehmen Optik glänzt das Univega mit Parts, die bei vielen Bikern auf der Wunschliste für den Weihnachtsmann ganz oben stehen. Dem Einsatzgebiet entsprechend weist das RAM AM-5 ansprechende 150 mm Federweg an der Front als auch am Heck auf. So die Serie… bei uns am Testrad war die Fox Federgabel mit lediglich 140 mm Federweg verbaut. In der Größe 46 belastet das Univega die Waage mit 13,7 Kilogramm – ohne Pedale allerdings. Kann das Univega RAM AM-5 die hohen Erwartungen erfüllen?

Wenn wir es genau nehmen, und das sollte man auch, trägt das Bike die volle Bezeichnung Univega RAM AM-5 30-G XT Plus. Eines können wir der Bezeichnung – ohne hellseherische Fähigkeiten besitzen zu müssen – natürlich bereits vorweg entnehmen: Es ist irgendetwas von Shimano verbaut! Richtig!!! Es handelt sich um ein Shimano XT Tretlager und Schalthebel sowie ein Shimano XT Plus Schaltwerk und das Ganze mit 30 wunderbar schaltbaren Gängen. Wer bei den Bremsen auch die Japaner vermutet liegt dagegen falsch – hier kommt geballtes Wissen aus deutschen Landen: Magura. Bei der Kassette setzt das Univega RAM AM-5 auf die Konkurrenz von SRAM.

Wie immer eine Frage der Philosophie, aber eines ist sicher: Die Wahl der Komponenten ist gut getroffen. Die Funktion der Schaltung als auch der Magura MT2 Bremsen kann in allen Belangen überzeugen. Ein besonderer Hingucker sind natürlich die extravaganten Crankbrothers Iodine 2 Laufräder mit Steckachse vorne und hinten. Damit die Laufräder sich nicht einsam fühlen wurde aus gleichem Hause farblich passend der Vorbau und eine Sattelstütze montiert (letzteres allerdings nur in der Serie – dazu gleich mehr). Die Bereifung stammt aus dem Hause Schwalbe und der Hans kann’s und hat wirklich Dampf!

Dem Trend zu den Torx-Schrauben am Vorbau sehen wir mit leicht gemischten Gefühlen entgegen, da bei einem Sturz in der freien Wildbahn nicht immer ein Torx-Schlüssel zur Hand ist. Vario-Sattelstützen sind bei Enduro- und AM-Bikes mittlerweile Pflicht und auch hier lässt sich Univega nichts zu Schulden. Anders als in der Serie spendierte Univega dem Testbike allerdings eine KS Sattelstütze. Im Test mussten wir beim Ausfahren der Stütze das eine oder andere Mal nachhelfen, weil diese auf Knopfdruck vom Lenker aus nicht immer so wollte wie wir. In der Serie wird eine Vario-Sattelstütze von Crankbrothers verbaut, zu deren Funktion wir aber nichts sagen können. Nicht viele Worte müssen wir zur FOX 32 Talas Federgabel verlieren. Anpassung, Funktion und Ansprechverhalten kann man nur als top bezeichnen!

Überraschend war für uns das degressive Ansprechverhalten des Hinterbaus. Der Hinterbau agiert bei kleinen Stößen recht hart und zeigt sich im ersten Bereich des Federwegs ungewohnt straff. Perfekt eingestellt macht sich das natürlich positiv bei der Kraftübertragung bemerkbar, sofern es nicht ruppig wird. Bei gröberen Stößen, welche mehr Federweg beanspruchen, wird das Ansprechverhalten im mittleren Bereich spürbar softer. Die fehlende Progression läßt den Hinterbau im Wiegetritt ohne Blockierung des Dämpfers wegsacken. Den größeren Nachteil sehen wir allerdings eher bei Kanten und Drops, wo der Hinterbau bisweilen zum Durchschlagen neigt. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass auch hier das Testbike nicht ganz der Serie entsprach. In der Serie wird ein Rock Shox Monarch Dämpfer verbaut, wir hatten einen Fox Dämpfer im Einsatz.

Kurz übersetzt geschaltet ist uns ein leicht unrunder Tritt aufgefallen, womit wir eigentlich nicht gerechnet hätten. Die Verarbeitung des Bikes ist gut, der Lack könnte allerdings härter im Nehmen sein. Es sind diese kleinen Punkte, die das ansonsten gute Bild des Bikes etwas trüben. Auf dem Trail agiert das Bike erfrischend agil, bei hohem Tempo muß man in Kurven etwas Druck auf die Front bringen, um das letzte Quäntchen an Speed aus dem Trail zu quetschen. Ein kürzerer Vorbau würde dem Bike sicherlich gut stehen. Wir müssen an dieser Stelle nochmal auf die Gabel hinweisen, die am Testbike 10 mm weniger Federweg hatte als die Serie.

Sehr lobenswert ist die untere Kettenführung. Diese hatten wir auch schon an privaten Bikes verbaut und waren sehr zufrieden. Die angenehme Sitzhaltung auf dem Univega lädt zu weiten Touren mit allem drum und dran im Bergischen ein, wo wir auch den Schwerpunkt des Bikes sehen. Letztendlich ist es allerdings immer schwer ein Urteil zu fällen, wenn das Bike nicht zu 100 Prozent der Serie entspricht. Wir können immer nur eine Bestandsaufnahme dessen machen, was wir vorliegen haben. Eines können wir mit Bestimmtheit sagen: Wir hatten Spaß!

Größen: S, M und L
Preis: 2999,99 Euro

Fuji Altamira 2.2 – Der Carbon Roadracer im Test

Mit dem Fuji Altamira 2.2 erwartete uns ein schicker Carbon Racer in geschmeidiger Carbon-Optik mit weiß/roten Absetzungen. Das Gewicht des Fuji Altamira 2.2 in der Größe 50 beträgt komplett aufgebaut, allerdings ohne montierte Pedale, 7,7 Kilogramm. Irgendwie fühlt sich das Altamira in der Hand leichter an, doch die Waage lügt nicht. Ein Wert der zwar nicht zu den absoluten Leichtgewichten zuzuordnen ist, aber dennoch als gut angesehen werden kann.

Ausgestattet ist das Altamira mit sehr feinen Komponenten, wobei sicherlich der Shimano Ultegra Di2 Schaltung das Hauptaugenmerk gilt. Zwanzig schaltfreudige Gänge stehen dem Racer zur Verfügung. Bei den Bremsen greift Fuji ebenfalls auf die Ultegra Gruppe zurück. Auf den Oval 327 aero Laufrädern sind die Slickreifen Vittoria Zaffiro Pro Slick in der Dimension 700cx23 aufgezogen. Ebenfalls von Oval stammen die Carbon-Sattelstütze, der Sattel, der Vorbau, der Lenker und das Tape. Sehr fein! Der Steuersatz von FSA und die Kurbeln von Rotor runden das gute Bild des Racers ab. Wir konnten es kaum abwarten endlich den Asphalt unter uns zu spüren.

Das Fuji Altamira 2.2 ist sehr wendig und agil. Die Sitzposition ist natürlich sportlich geduckt, lässt aber auch eine aufrechtere Sitzhaltung bei längeren Touren zu. Die seitliche Belastung des Rahmens weist zwar ein leichtes Flexen auf, was sich aber im Fahrbetrieb nicht negativ bemerkbar macht. Im Gegensatz zu komplett harten „Böcken“ bietet das Fuji einen recht hohen Dämpfungskomfort, was uns besonders bei langen Strecken sehr entgegen kam. Wir haben das Fuji Altamira 2.2 quer durch die Eifel gehetzt. Sei es von der Nordeifel bis in die Südeifel oder über den Islek nach Belgien und Luxemburg.

Das Altamira ist sprintstark und zeigt auch bei hohem Tempo keine Nervosität. Die Stärken des Bikes sind nicht nur beim Klettern zu finden, sondern auch bei schnellen Serpentinenabfahrten mit häufigen Lastwechseln und harten Bremsmanövern. Wobei wir hier schon beim Thema Bremsen sind. Die als Standard eingestuften Ultegra Bremsen verrichten zuverlässig ihre Arbeit, wobei wir den Biss, den wir von Bremsen am MTB gewohnt sind, allerdings auch hier vermissen.

Dennoch geht man auch im Rennradsport einen (mächtigen) technischen Schritt nach vorne: Stichwort Schaltung! Als wahr gewordener Traum darf sicherlich die verbaute Schaltgruppe Shimano Ultegra Di2 bezeichnet werden. Unglaublich leise und präzise gestalten sich die Gangwechsel – und das mit minimalsten Kraftaufwand. Hier wird schnell klar, dass der elektronischen Schaltung die Zukunft gehört. Nach der anfänglichen Skepsis möchte man auf diese Schaltung nicht mehr verzichten.

Überrascht waren wir auch von der hohen Laufzeit des Akkus. Angst vor Nässe bzw. Regen muss man auch nicht haben, die Shimano Ultegra Di2 ließ uns während des Tests zu keiner Zeit im Stich. Der Akku soll mindestens 1000 Kilometer halten, wobei dies natürlich stark von den Schaltgewohnheiten bzw. den Schaltvorgängen abhängig ist. Wir haben für die ausgedehnten Fahrten am Wochenende den Akku immer frisch geladen und konnten somit stets ohne Bedenken unsere Kilometer runterspulen. Einen Ausfall der Schaltung konnten wir nicht verzeichnen. Technik die begeistert!

Mit dem Fuji Altamira 2.2 erwartet den Käufer ein schicker Allrounder mit vielen Stärken. Das Altamira überzeugt auf langer Strecke ebenso wie auf kurzen sprintstarken Etappen. Das von Werk bevorzugte Einsatzgebiet des Uphills kann man getrost auch auf die Abfahrt und lange Touren erweitern. Der Racer liegt sehr gut in der Hand und überzeugt durch ein sehr gutes Handling, jede Lenkbewegung wird sofort umgesetzt. Kurz gesagt, nicht nur für Uphiller eine sehr gute Wahl! Neben den sehr guten Fahreigenschaften gefällt uns ebenso die Verarbeitung des Bikes, da gibt es nichts zu Meckern.

Der Rahmen aus C5 Ultra Hochmodulfasern ist nicht nur optisch gelungen, sondern auch auf dem aktuellen Stand der Dinge. So ist beispielsweise das Steuerrohr konisch ausgeführt und natürlich ist auch das Schaltauge austauschbar. Das Fuji Altamira 2.2 ist in den Größen S (44 cm) bis L/XL (58 cm) erhältlich. Dementsprechend angepasst sind natürlich auch die Lenkerbreite, die Vorbaulänge und die Kurbellänge. Top, ohne Einschränkungen empfehlenswert!

Größen: S (44 cm), S/M (47 cm), M (50 cm), M/L (53 cm), L (55 cm), L/XL (58 cm)
Preis: 3499 Euro

Sigma BC 14.12 Alti – Test – Der hat was auf dem Kasten!

Er ist smart, sieht ziemlich chick aus und hat zudem mächtig was auf bzw. im Kasten. Nein, wir reden hier nicht von einem Frauenschwarm,sondern dem neuen Sigma BC 14.12 Alti. Was den preisgünstigen kabelgebundenen Bikecomputer so besonders macht, ist alleine schon an der Zusatzbezeichnung „Alti“ erkennbar. Die Messung und Angabe der Höhenmeter war bislang nur wesentlich teureren Bikecomputern vorbehalten.

Für knapp 50 Euro darf man sich beim Sigma BC 14.12 Alti direkt an fünf Höhenmess-Funktionen erfreuen. Die aktuelle Höhe gehört neben der Starthöhe ebenso zum Funktionsumfang wie die bergauf erkämpften Höhenmeter, die maximale Tageshöhe als auch die Gesamthöhenmeter bergauf. In dem chicken Gehäuse stecken aber noch viel mehr nützliche Funktionen, die Auskunft über die wichtigsten Eckdaten der Tour liefern. Die üblichen Funktionen bezüglich der Geschwindigkeiten (aktuelle Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, Maximalgeschwindigkeit etc.) kommen ebensowenig zu kurz wie die Fahrzeit, die Gesamtfahrzeit als auch die Uhrzeit. Die Gesamtfahrzeit wird wie die Gesamtkilometer und die Gesamthöhe während der Fahrt ausgeblendet. Lobenswert finden wir auch die Temperaturanzeige und die Hintergrundbeleuchtung, beides keine Selbstverständlichkeit in dieser Preisklasse. Ebenfalls nicht selbstverständlich ist die Möglichkeit, den Bikecomputer am PC einstellen zu können.

Der Lieferumfang umfasst natürlich den Bikecomputer, den Sockel mit dem kabelgebundenen Sender sowie den Magneten samt Halterung. Die Länge des Kabels reicht auch für die Montage an einem phatten Enduro/Freerider. Die zwei mitgelieferten Gummiringe dienen der Befestigung des Senders und des Sockels. Die Bedienungsanleitung ist in mehreren Sprachen verfasst und leicht verständlich formuliert. Der Bikecomputer wird im sogenannten Tiefschlafmodus ausgeliefert, mit dem fünfsekündigen Drücken der beiden unteren Tasten (Mode 1 und SET) wird der BC 14.12 Alti aus dem Tiefschlaf gerissen. Jetzt kann die Einstellung des Bikecomputers erfolgen, die schnell und einfach von der Hand geht. Dazu zählt neben der Einheit (km/h oder mp/h) und der Uhrzeit unter anderem natürlich auch die Angabe des Radumfangs – nur so ist gewährleistet, dass der Bikecomputer uns die richtigen Werte anzeigt. Die Kalibrierung der aktuelle Höhe lässt sich dank der guten Beschreibung ohne Probleme durchführen.

Die Handhabe des kleinen Sigma Bikecomputers ist sehr einfach und intuitiv, auch während der Fahrt lassen sich die verschiedenen Funktionen aufrufen, ohne dass dieses zu einer halsbrecherischen Aktion wird. Die vielen Funktionen verbergen sich hinter den in grau gehaltenen vier Funktionstasten, die selbst mit Handschuhen oder verschwitzten Händen noch gut bedienbar sind. Das Gehäuse ist in weiß/grau gehalten – schlicht, aber dennoch chick. Die Ablesbarkeit der großen Ziffern verdient ebenfalls ein großes Lob, die Sprachauswahl – in unserem Fall Deutsch – lässt keine Fragen offen, um welchen Wert es sich hierbei genau handelt. Fehlfunktionen oder falsch angezeigte Werte konnten wir während des Tests nicht feststellen, wobei Störeinflüsse bei kabelgebundenen Bikecomputern auch nicht zu erwarten sind. Die vielen nützlichen Funktionen, die einfache Montage, die gute Bedienbarkeit, die gute Ablesbarkeit und letztendlich der faire Preis verdienen die Einstufung als Kaufempfehlung!

Preis: 49,95 Euro

Vaude Craggy Softshell Pants – Die Hose für Mountainbiker im Test

Mit der Craggy Softshell Pants buhlt der Outdoor-Bekleidungsspezialist Vaude um die Gunst der Mountainbiker. Die Hose ist für mittlere bis kältere Temperaturen ausgelegt – traurig genug, dass zu dieser Jahreszeit aufgrund des vorherrschenden Wetters der Test von Übergangskleidung zur Tagesordnung gehört und somit aktueller ist denn je. Die Vaude Craggy Pants zeigt sich optisch zwar recht schlicht, doch auch bei dieser Hose darf man sich an einer perfekten Funktion erfreuen. Wovon wir weniger begeistert waren, wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten. Erhältlich ist die Hose in schwarz und grün (meadow) in verschiedenen Größen und ist dazu noch geschlechterspezifisch verfügbar. Regulär kostet die Craggy Softshell Pants 130 Euro, aber auch hier lohnt der Preisvergleich im Internet und beim Shop des Vertrauens.

Die Softshellhose besteht aus atmungsaktivem sowie winddichtem Material und hält auch einem kurzen Regenschauer stand. Die reflektierenden Elemente dienen der Sicherheit und sind optisch sinnig angeordnet, sodass diese nicht störend wirken. Das Innenfutter fühlt sich angenehm auf der Haut an und störende oder scheuernde Nähte konnten wir nicht feststellen. Ein optisches Highlight ist die Craggy in unseren Augen zwar nicht, aber die Funktion und das angenehme Tragen der Hose entschädigt für den etwas unspektakulären Look. Der Schnitt der Hose ist legere, die Bewegungsfreiheit wird absolut nicht beeinträchtigt. Durch die hoch reichenden seitlichen Reißverschlüsse am Beinabschluss ist ein bequemes An- und Ausziehen gewährleistet. Der Beinabschluss ist bei geschlossenem Reißverschluss eng anliegend.

Verstaumöglichkeiten bietet die Hose in Form von fünf Taschen: Eine Tasche findet sich seitlich am rechten Oberschenkel, dazu gesellen sich zwei Gesäßtaschen als auch zwei Eingrifftaschen. Geschützt werden die Taschen und deren Inhalt, mit Ausnahme der Eingrifftaschen, mittels eines Flaps, der mit Klett gesichert ist. Wichtige Dinge wie Schlüssel oder dergleichen würden wir dennoch eher an einem sichereren, zum Beispiel durch einen mit einem Reißverschluss gesicherten Ort verwahren. Die Verarbeitung ist top, auch nach dem langen Test, welcher logischerweise auch mehrmaliges Waschen in der Waschmaschine beinhaltete, konnten wir keine Schwachstellen feststellen, weder an den Nähten noch an den Reißverschlüssen. Die Hose zeigt sich sehr robust, für uns natürlich ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt.

Zwei Kritikpunkte muss sich die Hose allerdings im Bereich des Bundes gefallen lassen. Im Gegensatz zur Gravit Softshell Pants aus dem gleichen Hause ist der Bund der Craggy Pants leider nicht verstellbar. Hier bleibt nur der Griff zu einem Gürtel aus dem Zubehör. Gut, dass die Hose wenigstens Gürtelschlaufen aufweist. Ehrlich gesagt würden wir uns aber eher die Lösung wie bei der Gravit Softshell Pants wünschen. Der zweite Kritikpunkt ist die Weite des Bundes. Die Hose sitzt ansonsten gut, weshalb Vaude ausgerechnet den Bund unverhältnismäßig weit gestaltet hat, bleibt für uns ein Rätsel. Für uns ist die Ausführung des Bundes die Schwachstelle der Hose, die ansonsten von der Qualität, der Stabilität und der Funktion voll punkten kann.

Größen: Verschiedene Größen erhältlich, unterteilt in Men und Women
Erhältliche Farben: Schwarz/anthrazit, meadow
Preis: 130 Euro (Preisvergleich lohnt!)

Webseite des Herstellers: www.vaude.com

Hutchinson Squale – Test – Allround-Reifen mit speziellem Einsatzgebiet

Einen weiteren Allrounder verspricht Hutchinson mit dem Squale. Bei dem von uns getesteten Reifen handelt es sich um die 2.5er Pelle. Der Squale ist ein reinrassiger DH Reifen, was natürlich heißt, dass der Reifen eine Fahrtrichtung klar bevorzugt: Bergab! Uns soll’s recht sein!

Auffallend ist die sehr steife und feste Karkasse des Reifens. Die macht schon vor der Montage des Reifens mächtig Eindruck! Der Reifen, der auch tubeless gefahren werden kann, macht auch bei Fahrten mit wenig Druck in den Reifen nicht schlapp. Der Squale ist als Vorderrad- und Hinterradreifen ausgelegt, man muss bei der Montage lediglich auf die Laufrichtung achten, die auf der Karkasse angegeben ist. Das in Frankreich hergestellte Stück Gummi wiegt um die 1300 Gramm (bei uns schwankte das Gewicht zwischen 1290 Gramm und 1305 Gramm) – pro Reifen!

Das Rollverhalten des Hutchinson Squale ist eher schwerfällig und erfordert beim Pedallieren einen erhöhten Kraftaufwand. Besonders auf wechselhaftem Untergrund spielt der Hutchinson Squale seine Stärken aus. Trockene schnelle Pisten mit Steinen, Wurzeln und Dreck liegen dem Squale ebenso wie feuchte Strecken bzw. Streckenabschnitte, wo der Reifen immer noch mit mächtig Grip überzeugen kann. Selbst auf feuchten Wurzeln geht der Reifen noch ziemlich gut und man kann somit weiterhin an schnellen Turns basteln.

Bei den von uns gefahrenen Reifen der Firma Hutchinson zeigt sich bis jetzt eine Gemeinsamkeit: Die Gutmütigkeit der Reifen und somit auch das sichere Fahrgefühl. Die Reifen brechen nicht unvorhersehbar aus, vielmehr ist der Übergang fließend und weich. Diese Gutmütigkeit weist auch der Squale auf. Dieses gutmütige Verhalten kann man als schneller Fahrer natürlich hervorragend auskosten und ausnutzen. Probleme hatten wir bei längerem Regen und den damit verbundenen matschigen Verhältnissen, hier bietet uns der Reifen definitiv nicht genug Grip.

Ein Problem sehen wir auch bei der Selbstreinigung. Für die widrigen Verhältnisse gibt es aus dem gleichen Hause allerdings den DZO. Wer den Hutchinson Squale bei trockenen bis nassen Bedingungen einsetzt, wird die größte Freude mit dem Squale haben. Die Gutmütigkeit des Reifens gepaart mit dem Biss lässt mächtig Spaß aufkommen. Das Lenkverhalten des Vorradreifens gibt keinen Grund zum Meckern und auch das Bremsverhalten ist zufriedenstellend, selbst beim Anbremsen in Kurven. Eben ein Allround-Reifen mit speziellem Einsatzgebiet.

Preis: Etwa 50 Euro

Webseite des Herstellers: www.hutchinsontires.com

Cratoni Miuro – Ein Helm, der (Damen-)Herzen schneller schlagen lässt!

Produktvorstellung: Der Anblick des Cratoni Miuro lässt das Herz von Bikern und Bikerinnen schneller schlagen. Der Helm wird in zwei Ausführungen angeboten, wobei wir die Version für Ladies vorliegen hatten. Das schöne Erscheinungsbild des Miuro mit den dezenten Decals gefällt auf Anhieb, selbst das Helmschild bringt sich optisch ansprechend in das homogene Gesamtbild ein. Feine farbliche Nuancen sorgen zusätzlich für ein frisches und keckes Aussehen.

Der Cratoni Miuro bietet einige sehr schöne Detaillösungen, wobei das augenscheinlichste Feature des Helmes erstmal das Rücklicht ist. Drei Leuchtdioden am Hinterkopf sorgen für ein Plus an Sicherheit im Dunkeln oder bei schlechten Sichtverhältnissen. Das abnehmbare Rücklicht bietet drei verschiedene Betriebsmodi und ist dank einer Silikonhülle wassergeschützt. Sehr einfach und unkompliziert gestaltet sich das Anpassen des Helmes an die Fahrerin. Der Verstellknopf zum Anpassen des Kopfumfanges funktioniert hervorragend, könnte aber unseres Erachtens für eine bessere Handhabung etwas größer ausfallen.

Der Helm steht Bikerinnen in drei attraktiven Ausführungen zur Verfügung: Silver-white-lime glossy (im Test), black-anthracite-purple glossy und white-silver-purple glossy. Erhältlich ist der Helm in den Größen S/M (52-55 cm) und M/L (54-59 cm). Bei uns drückte der Miuro in der Größe S/M mit knapp 235 Gramm auf die Waage. Für einen hohen Tragekomfort sorgen neben dem herausnehmbaren Cleantex-Polster die 20 großen Ventilationsöffnungen in Verbindung mit den Luftkanälen. Selbst bei hitzigen Temperaturen wird somit für eine ausreichende Kühlung des Kopfes gesorgt.

Der Helm sitzt top und verrutscht auch bei ruppigen Trails nicht. Sehr gut gefällt uns auch das Fliegengitter, welches bei Bedarf in den Helm eingesetzt werden kann. Der Verschluss des Kinnriemens ist okay, könnte aber in unseren Augen hinsichtlich der Handhabung noch verbessert werden. Die sehr gute Verarbeitung des Helmes geht Hand in Hand mit der schönen Optik, da gibt es nichts zu kritisieren. Ein Helm, der auf der Straße als auch im Gelände eine sehr gute Vorstellung abgibt! Erhältlich ist der schicke Helm zu einem Preis von 79,95 Euro.

Wieso nicht mal… Rennrad fahren – Unterwegs mit dem Rose Xeon DX

Nichts scheint gegensätzlicher zu sein als das Mountainbiken und das Rennrad fahren. Während der Biker Dreck liebt und es möglichst ruppig zur Sache gehen soll, bevorzugt der Rennradfahrer aalglatte Straßen. Optisch unterscheiden sich nicht nur die Fahrräder, sondern teilweise auch die Kleidungsstücke der Fahrer. Der Trend beim Biken geht, dank des Freeride Gedankens, zu lockeren und cooleren Klamotten, beim Rennrad scheint das, bis auf wenige Ausnahmen, nahezu undenkbar. Und wenn wir ehrlich sind, so richtig Grüne sind sich beide Parteien nicht. Und trotz der „Hürden“ kann der Griff des Mountainbikers zum Rennrad nicht nur Sinn machen, sondern letztendlich auch viel Spaß bereiten. Doch worauf ist beim Kauf eines Rennrades zu achten und was erwartet den Biker letztendlich?

Als Mountainbiker kennt man sich aus: SRAM X0 Schaltung, 2.5 er Bereifung, Matschreifen, SAG und so weiter und so fort. Schauen wir uns Rennräder an, merken wir schnell, dass wir umdenken müssen. Andere Bezeichnungen, andere Größen, andere Schaltgruppen etc. zeigen, dass wir es hier mit einer ganz anderen Materie zu tun haben. Dennoch gibt es auch viele Parallelen – zum Glück! Wie beim Mountainbike muss die Rahmengröße passen. Entweder berät der Händler vor Ort oder aber der Hersteller/Versender hat auf seiner Webseite eine Größentabelle abgebildet, die Auskunft über die richtige Rahmengröße gibt. Im Gegensatz zum MTB tendieren wir von der Fraktur beim Rennrad, sollte man sich genau zwischen zwei Rahmengrößen befinden, zum größeren Rahmen.

Die guten Erfahrungen mit den Mountainbikes des Versenders Rose haben uns dazu bewegt, im Rose Online Shop ein Rennrad zu bestellen. Die einfache Konfiguration und Zusammenstellung des Fahrrades geht schnell von der Hand und Randnotizen geben dem Besteller immer wieder gute Tipps zur Hand, wie zum Beispiel bei der Wahl der Übersetzung. Wir haben uns für den Langstreckenracer Rose Xeon DX-4400 entschieden. Das Rose Xeon DX ist speziell für lange Strecken ausgelegt und kommt somit unserem Ziel, Tagestouren um die 200 Kilometer zurückzulegen, sehr entgegen. Der Unterschied zum „normalen“ Racer ist vor allem in der etwas komfortableren Geometrie zu finden. Das Gewicht (Größe M) liegt mit den von uns verbauten Pedale und Bikecomputer bei 8,9 Kilogramm.

Selbst als eingefleischte Mountainbiker müssen wir dem Rose Versand Respekt zollen, da der Versender definitiv Mut zur Lücke beweist, nämlich dem Einsatz von Scheibenbremsen am Rennrad. Für uns Mountainbiker eine Normalität, ist die Akzeptanz der Roadracer den Scheibenbremsen gegenüber im Moment noch eher etwas zurückhaltend. Widmen wir uns nun dem Bestellvorgang. Vorab sollte man wissen, auf welchen Hersteller man bei der Schaltgruppe und bei den Bremsen setzt. Während das Rose Xeon DX-3000 mit Shimanos Ultegra Gruppe bestückt ist und auch Shimano Scheibenbremsen verbaut hat, setzt das Rose Xeon DX-4400 auf SRAM Force und Avid Bremsen. Bei den Scheibenbremsen beider Hersteller handelt es sich um mechanische Bremsen.

Nun steht der Konfiguration des Rädchens nichts mehr im Wege. Die Online-Konfiguration ist denkbar einfach, wobei man aber einige Punkte beachten sollte. Ein besonderes Augenmerk sollte man, mal abgesehen von der Farbe des Rahmens und der Gabel, der Kassettenabstufung schenken. Die eingeblendete Infobox informiert darüber, ob man zu einer Profiübersetzung oder doch lieber zu einer Bergübersetzung greifen sollte. Das Xeon DX kann, nicht nur bei der Übersetzung, perfekt an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Wem beispielsweise die standardmäßig verbauten Reifen zu breit sind, wählt halt schmalere. Man wünscht sich einen anderen Sattel oder Lenker? Kein Problem! Ein eventueller Aufpreis wird direkt angezeigt.

Wir beließen es bei unserem Rad bei der vorkonfigurierten Ausstattung. Da wir ja nicht aus unserer Haut können, haben wir die leichten Spank Spike Plattformpedale verbaut. Um direkt die Frage vorweg zu beantworten: Ja, die MTB Pedale passen! Die meisten werden sicherlich Klickpedale montieren, aber das soll jeder für sich entscheiden. Die Lieferung verlief optimal, aber anders kennen wir es vom Rose Versand auch nicht. Das Bike ist nahezu fertig montiert, nur wenige Handgriffe muss man selbst erledigen. Darunter zählt unter anderem das Ausrichten des Lenkers und die Montage der Pedale. Natürlich sollte man die Schrauben überprüfen, aber auch hier konnten wir keinen Ausreißer entdecken. Jetzt konnte es los gehen…

Das Rose Xeon DX sieht nicht nur schnell aus, es ist es auch. Unglaublich, wie der steife Alu-Rahmen die eingesetzte Kraft in Vorwärtsenergie umwandelt. Es ist schon fast beängstigend, wie schnell man mit dem Rennrad auf Geschwindigkeit kommt und – besser noch – das hohe Tempo auch halten kann. Das Xeon fliegt geradezu über den Asphalt und wer hätte gedacht, dass man auf dem Untergrund Spaß haben kann. Die Reifen surren leise und man merkt, dass das Rad für genau diese Aufgabe geschaffen wurde. Es ist wirklich wahr: Im Vergleich zum Rennrad ist das MTB ein Trekker, da kann man das MTB pimpen wie man will. Allerdings wird auch etwas anderes klar: Um wirklich Freude mit einem Rennrad zu haben, braucht man eine gute Asphaltdecke.

Nicht immer sind die Straßen perfekt. Bei schnellen Straßen bergab sind Schlaglöcher alles andere als witzig. Wo man mit dem MTB einfach „drüberbrät“, ist beim Rennrad schon hartes zupacken angesagt. Wir sind mit dem Xeon DX am Niederrhein als auch in der Eifel unterwegs gewesen. Während viele Fahrradfahrer den flachen Niederrhein wegen des stetigen und gleichmäßigen Vorankommens schätzen, lieben wir die Eifel. Es ist ein Traum, mit dem Xeon DX die schmalen und wenig befahrenen Kommunalstraßen hoch zu peitschen, um dann wieder ins nächste Tal kurvig bergab zu schießen. Das Xeon DX offenbart hier erstaunliche Stärken. Das Xeon liegt wie ein Brett. Der steife Rahmen sorgt für hohe Kurven- und Bremsstabilität.

Die verbaute Avid BB 7 ROAD Bremse mit den 160 mm Bremsscheiben verzögert zuverlässig und ist sehr gut dosierbar, womit auch (Scheibenbrems-)Anfänger nicht vor einer unlösbaren Aufgabe stehen. Selbst lange Abfahrten und heftiges Bremsen bringen die Bremsen nicht ans Limit. Im Vergleich zum MTB ist die am DX-4400 verbaute Bremse weitaus weniger bissig, was angesichts der schmalen Reifen und dem „schlanken“ Profil sicherlich Sinn macht. Wo wir schon bei den Reifen sind: Die Continental Grand Prix 4000 S (bei uns verbaut waren 700x25C) bieten sogar bei Nässe noch ordentlich Grip. Ein „Ausflug“ auf einen matschigen Wanderweg haben uns die Reifen aber nicht verziehen – null Grip, aber wer startet schon solche Aktionen?!

Die SRAM FORCE Schaltung bietet knackige Gangwechsel, die auf Anhieb sitzen. Gewöhnungsbedürftig ist der Schaltvorgang an sich, der Schalthebel befindet sich auf der Innenseite des Bremshebels. Ein Vorgang, an den man sich allerdings schnell gewöhnt. Skepsis hatten wir anfänglich wegen des fi’zi:k Arione CX MG Sattels. Nach etlichen Kilometern im Sattel können wir aber sagen: Top das Teil! Ebenfalls gewöhnungsbedürftig ist die sehr nach vorne gebeugte Sitzhaltung. Die ersten Ausfahrten machten sich am Ende des Tages nicht im Rücken oder in den Beinen, sondern in den Oberarmen bemerkbar. Vorteilhaft an einem Rennradlenker sind die verschiedenen Griffpositionen, um die Handgelenke ein wenig zu entlasten.

Manchmal steckt der Teufel im Detail. Unser MTB Helm mit einem etwas längeren Schirm beeinträchtigt auf dem Rennrad etwas die Sicht. Eine andere Sache verwundert aber noch mehr: Der Spaß mit dem Xeon! Früher undenkbar, jetzt aber „leider“ Realität. Oft ertappt man sich, dass man das MTB stehen lässt und dann zum Rennrad greift. Wobei wir aber noch eine Sache dringend ansprechen wollen: Ob man mit dem Rennrad Spaß hat, hängt nicht nur von der Straße/Strecke ab, sondern auch vom Verkehr und der Toleranz der Autofahrer gegenüber Radfahrern bzw. Rennradfahrern. Im Gegensatz zum MTB können wir mit dem Rennrad den Verkehr (abgesehen von gesperrten Straßen und Radwegen) nicht einfach mal „aussperren“.

Wir werden sicherlich nicht zu Rennradfahrern mutieren, aber wir haben das Rennrad und in diesem Fall das Rose Xeon DX-4400 schätzen und lieben gelernt. Das Rennrad ist für uns keine Alternative zum MTB, dafür ist der Einsatzbereich zu unterschiedlich. Für uns ist das Rennrad ein Zugewinn an Spaß auf zwei Rädern, natürlich ist auch der (wirtschaftliche) Nutzen des Rennrades nicht außer Acht zu lassen. Wieso die 80 Kilometer zu Tante Trude nicht mit dem Rad zurücklegen und dafür das Auto stehen lassen?! Sicherlich lassen sich auch mit dem MTB diese Strecken zurücklegen, allerdings mit mehr Kraftaufwand, dazu noch langsamer und daraus resultierend mit weniger Fahrspaß. Ob Rennrad fahren cool ist? Das liegt an uns, und wir sind Biker 😉

Erhältliche Farben: lava-red/matt-black, sugar-white/matt-black sowie iron-grey/matt-black
Größen: XXS, XS, S, M, L, XL und XXL
Preis: 1945,00 Euro

Vaude Escape Jacket III – Die Mehr-als-eine-Regenjacke im Test

Die Funktion des atmungsaktiven und wasser-/winddichten CEPLEX Materials begeistert uns jedes Mal aufs Neue. Aus diesem erstklassigen Stoff fertigt Vaude so allerlei nützliche Kleidungsstücke. Eines davon ist das Escape Bike Jacket III. Wir hatten die Allzweck-Jacke durch den Winter hinweg bis jetzt im Test. Wer sich diese leichte Jacke anschaut, wird sich direkt wundern: Winter??? Des Rätsels Lösung ist, dass wir das Escape Bike Jacket III als Windblocker genutzt haben und darunter eine (ebenfalls atmungsaktive) Softshell Jacke trugen. So ließen sich auch Temperaturen unter Null Grad meistern, ohne das unser Gebiss vor Kälte anfing zu klappern.

Die ideale Jahreszeit für die Jacke würden wir in der Übergangszeit sehen und im Sommer – während und nach einem kühlenden Regen. Die bereits erwähnte Funktionalität der Jacke ist top und macht diese wettertechnisch universell einsetzbar. Das Material alleine ist natürlich nur die halbe Miete. Der Schnitt des Escape Bike Jacket III ist zwar recht legere, aber nicht flatterig. Die Jacke ist somit nicht nur angenehm zu tragen, sondern verleiht dem Träger zusätzlich einen coolen Look. Ein weiterer Vorteil des lockeren Schnitts ist, dass man unter der Jacke nach Belieben seine Shirts und Trikots variieren kann. Ein nicht zu unterschätzendes Plus bei längeren Touren, zumal abseits des Radfahrens das Vaude Escape Bike Jacket III auch nicht unbedingt nach einer Bikejacke aussieht.

Dennoch wurde das Thema Radfahren konsequent umgesetzt. Der Abschluss der Ärmel als auch der Saum lassen sich einstellen – der Ärmabschluss mit einem Klett, der Saum mit einer Kordel. Lobenswert ist bei dem Escape Jacket ebenfalls die ausreichende Verwendung von Reflektionsstreifen. Das zweigeteilte Innenfutter ist angenehm auf der Haut zu tragen, wobei sich allerdings bei uns im Verlauf des Tests die Naht des Innenfutters im linken Ärmel gelöst hat. Unter den Achseln findet sich je eine Ventilationsöffnung, die mit einem Reißverschluss geöffnet bzw. geschlossen werden kann. Verstaumöglichkeiten bietet die Jacke in Form zweier Fronttaschen und einer Rücktasche. Diese Taschen sind alle mit einem Reißverschluss und einfachem Flap versehen. Pfiffig, wenn auch nicht neu, ist die Unterbringung der zusammengerollten Kapuze im Kragen. Somit entfällt der Kritikpunkt, dass sich die Kapuze nicht entfernen lässt.

Eine sehr gute Jacke, die auch von der Verarbeitung nahezu komplett begeistern kann. Abgesehen von der einen Naht im Ärmel zeigten die Nähte als auch die Reißverschlüsse nach dem Test keinen einzigen Makel.

Erhältliche Farben: Black, red, blue, tarn, marine, meadow, apple green
Größen (geschlechterspezifisch erhältlich):
Women: 36 bis 48
Men: S bis XXXL
Preis: 120 Euro (Preisvergleich lohnt!)

Hersteller: www.vaude.com