B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 2 in unserer Testreihe ist der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer des französischen Sportartikel-Riesen Decathlon. Das für Rennräder, MTB und Trekkingbikes mit einem Felgendurchmesser zwischen 660 und 710 mm geeignete Einsteigermodell bietet für knapp 100 Euro 7 Widerstandsstufen, eine Lenkerfernbedienung – und immerhin Power von 550 Watt.

B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer – Technische Daten

Bezeichnung B’TWIN IN’RIDE 100
Preis 99,99 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 7 Stufen
Max. Bremsleistung 550 Watt* (bei 50 km/h in Widerstandsstufe 7)
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit k. A.
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad Schnellspann-Mechanismus
Zusammenklappbar ja

*Herstellerangaben

Montage

Ebenso wie das Modell von Klarfit wird der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Nur wenige Handgriffe sind bis zum ersten Einsatz erforderlich: Eine Flügelmutter zur Justierung des Motors muss installiert werden, der dazu benötigte Inbus Schlüssel ist im Lieferumfang enthalten. Am Hinterrad wird außerdem der beiliegende Schnellspanner eingebaut und die Position des Magnetwiderstandes entsprechend der Radgröße eingestellt. Einmalig werden dann nur noch die Spannringe für das Hinterrad ausgerichtet – und schon kann die Achse des Bikes mittels Schnellspanner und Flügelmutter fixiert werden.

Mittels Einstellhebel wird der zuvor grob eingestelle Abstand der Rolle nachjustiert, um optimalen Reifenkontakt sicherzustellen. Last but not least wird der Schalter zur Leistungseinstellung mit der Klemmschelle am Lenker angebracht. Verschiedene Justierringe zur Anpassung an den jeweiligen Lenkerdurchmesser liegen bei. Fertig!

Im Einsatz

Der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer macht einen hochwertigen Eindruck mit sehr solider Verarbeitung und toller Optik. Das Bike sitzt zudem bombenfest in der Spannvorrichtung – top! Nicht ganz überzeugt uns der Speed Controller am Lenker: Die Einstellung der Widerstände ist teilweise etwas schwergängig und optisch nur bei guter Ausleuchtung ablesbar (schwarze Markierung auf schwarzem Grund). 7 Rollwiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung, die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen allerdings eher gering aus. Prima hingegen die Geräuschkulisse – auf dem Rennradsattel mit profilfreien Reifen gibt es nichts zu meckern. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und vibrationsfrei. Genau wie das Klarfit Modell lässt sich der B‘TWIN Trainer nach dem Einsatz platzsparend zusammenklappen. Erwähnenswert ist sicher das breite Zubehör-Spektrum von Decathlon. So lässt sich der B‘TWIN IN‘RIDER 100 mit Hilfe eines Verbindungssets mit Smartphone & Co vernetzen und so zum Beispiel spezielle Trainings-Apps nutzen. Bodenmatte und Vorderradstütze können ebenfalls dazu erstanden werden.

Fazit B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer

Der B‘TWIN IN‘RIDE Rollentrainer von Decathlon macht eine gute Figur. Für kleines Geld gibt‘s nicht nur eine tolle Verarbeitung und eine einfache, schnelle Montage sondern auch ein vibrations- und geräuscharmes Training. Punktabzug gibt’s für die recht unübersichtliche Bedienungsanleitung und die geringen Rollwiderstands-Unterschiede. Überzeugend hingegen das breite Zubehör-Angebot wie zum Beispiel Konnektivität zu Smartphone oder Tablet.

Web

www.decathlon.de

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Focus Sam C Factory im Test: Let’s Rock’n’Roll!

Test: Für Enduristen mit Rennambitionen hält die zu den Derby Cycle gehörende Premiummarke Focus das Sam bereit. Im Praxistest konnten wir dem letztjährigen Factory Modell ordentlich auf den Zahn fühlen. Die von uns getestete Version ist zwar nicht mehr Teil des 2018er Sortiments, allerdings bietet Focus mit den aktuellen Carbon-Modellen Sam C SL und Sam C Pro zwei sehr attraktive Alternativen. Let’s Rock’n’Roll!

Mit der Sam Modellreihe hält die Bikeschmiede Focus ein sehr heißes Eisen für race-orientierte Enduristen im Feuer. Das Focus Sam C basiert auf einem leichten Carbon-Rahmen, der am Heck spendable 160 Millimeter Federweg bereit hält. In der Factory Ausführung von 2017 wird das Fahrwerk durch einen RockShox Monarch RT Dämpfer und eine absenkbare RockShox Yari RC 170 Millimeter Federgabel komplettiert.

Weiterhin finden sich am Testbike unter anderem SRAM Guide R Bremsen, 1×11 SRAM GX Schaltung (30 / 10-42 Zähne) und Truvativ Descendant Kurbeln. Über die Trails rollt das Sam C Factory mit 27.5“ DT Swiss EX 1501 Spline One Laufräder, auf die Focus die griffigen Continental Baron Projekt Protection in 2.4“ Breite aufgezogen hat. Das Gesamtpaket wiegt knapp 13,5 Kilogramm, der Preis liegt bzw. lag bei geschmeidigen 4.999,00 Euro.

Die Optik des Focus Sam C Factory gleicht einer Kampfansage. Durch die neon-gelben Decals auf dem braunen Lack und das extravagante Design des Rahmens ist das Enduro alles andere als ein graues, verschüchtertes Mäuschen. Das Focus Sam C Factory möchte Action – und das nicht zu knapp! Die größte Stärke des Sam ist rasch ermittelt: Möglichst schnell bergab. Auffallend ist das straffe Fahrwerk des Mehrgelenkers, das vom Rider ein aktives Führen des Bikes fordert.

Der Hinterbau steckt souverän grobes Gelände weg, gibt aber auch immer Rückmeldung. Ein Verhalten, das aktiven Fahrern durchaus entgegen kommt. Passend hierzu zeigt sich auch das beherzte Beschleunigen sobald Druck auf das Pedal ausgeübt wird. Eigenschaften, die vor allem eines gewährleisten: Verdammt schnelles Shreddern. Das spritzige und agile Handling trägt seinen Teil zum schnellen Abrocken anspruchsvoller Stages bei.

Bei Sprüngen bzw. Gaps verhält sich das Focus Sam C Factory absolut gutmütig und begeistert mit einer tollen Gewichtsverteilung. Wer bergab Spaß haben möchte, muss natürlich erst mal nach oben. Der breite Übersetzungsbereich lässt hierfür genug Spielraum, doch so recht möchte beim Uphill trotz absenkbarer Gabel kein Spaß aufkommen. Das Bike klettert dennoch tapfer und belohnt den Kraftakt letztendlich mit einer fulminanten Abfahrt. Und genau letztere wollen wir unbedingt haben!

Fazit Focus Sam C Factory

Bergab eine Rakete, bergauf tapfer! Auf fordernden Stages und anspruchsvollen Abfahrtspisten ist das Focus Sam C Factory bei einer aktiven Fahrweise auf jeden Fall für Bestzeiten gut. Let’s Rock’n’Roll!

Produktdetails Focus Sam C Factory

  • Farbe: Braun/neon-gelb
  • Gewicht ohne Pedale: Etwa 13,5 Kilogramm
  • Ehemaliger Preis: 4.999,00 Euro
  • Web: www.focus-bikes.com

Klarfit Tourek Rollentrainer im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Ein sehr preisgünstiges Modell stellt der von www.electronik-star.de vertriebene Klarfit Tourek Rollentrainer dar. Für knapp 80 Euro gibt’s 6 Widerstandsstufen, Lenkerfernbedienung und sogar einen Führungsklotz für’s Vorderrad.

Klarfit Tourek Rollentrainer – Technische Daten

Bezeichnung Klarfit Tourek
Preis 79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber)
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 6 Stufen
Max. Bremsleistung keine Angabe
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit 100 kg lt. Website / 120 kg lt. Manual
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad Klemmnabe
Zusammenklappbar ja

Montage

Der Klarfit Tourek Rollentrainer wird nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Lediglich die Abstützschraube zur Bremsmotor-Justierung muss montiert werden. Obligatorisch muss zudem natürlich der im Lieferumfang enthaltene Schnellspanner am Bike ausgetauscht werden (Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb leider nicht zur Verfügung). Nun kann das Bike schon in den Klarfit Tourek Rollentrainer eingespannt werden: Im ersten Schritt wird die Hinterrad-Achse in der Klemmnabe mittels Flügelmutter fixiert – also mit der einen Hand das Bike zwischen den Kupplungen ausgerichtet, mit der anderen die Flügelschraube angezogen. Das ist zwar ein wenig umständlich, funktioniert aber dennoch denkbar schnell und einfach. Anschließend wird der Magnetwiderstand mittels Feststellschraube sowohl zur Anpassung an die Laufradgröße als auch einen schlupffreien, sicheren Reifenkontakt eingestellt. Zuletzt muss nur noch der Speed Controller am Lenker angebracht werden – verschiedene Klemmringe sorgen hierbei für Kompatibilität zu diversen Lenkerdurchmessern – und schon kann’s losgehen.

Im Einsatz

Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat einen durchweg stabilen, sicheren Stand, auch dank der gummierten Füße. Das Bike ist optimal fixiert. Praktisch: der im Lieferumfang enthaltene Führungsklotz für das Vorderrad. Der Speed Controller hat eine super Haptik, die Einstellung des Rollwiderstands erfolgt mühelos und ist optisch gut ablesbar durch die kontraststarke Darstellung. Ein wenig irritiert hat uns zwar, dass anstatt der angekündigten 7 lediglich 6 Stufen zur Verfügung stehen, diese reichen am Ende aber für unsere Zwecke vollends aus. Der Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe. Im Rennradsattel mit profilfreien Reifen ist die Geräuschkulisse des Klarfit Tourek für uns absolut akzeptabel. Als etwas störend empfanden wir allerdings die leichten Vibrationen, die sich bei allen Widerstandsstufen und geringen wie höheren Geschwindigkeiten bemerkbar machten – trotz dämpfender Gummimatte. Nach Gebrauch lässt sich der Rollentrainer übrigens platzsparend zusammenklappen. Leichte Abstriche gibt’s für die Verarbeitung – keine höhere Handwerkskunst, aber zweckdienlich.

Fazit Klarfit Tourek Rollentrainer

Der Klarfit Tourek Rollentrainer hat eine breite Widerstandsspanne, die ein solides Training zum kleinen Preis ermöglicht. Die schnelle Montage sowie die einfache Bedienbarkeit machen die feste Rolle zu einem guten Trainingspartner. Punktabzug gibt’s lediglich für die leichten Vibrationen.

Web

www.electronik-star.de

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Preiswerte Rollentrainer im Test: Fit für die neue Saison?

Test: Langsam aber sicher werden die Tage wieder länger, und mit jedem Plus an Tageslicht steigt die Vorfreude auf die Bikesaison 2018. Während wir uns schon wie die Wutz auf lange, sonnig-warme Touren in Shorts und Trikot freuen, meldet das schlechte Gewissen nicht ganz unberechtigt ein paar Bedenken an. Schließlich fordern Gänsebraten, Weihnachtskekse und Co. ihren Tribut, und das schmuddelig kalte und nasse Winterwetter macht es dem inneren Schweinehund recht leicht. Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen und sich indoor auf die neue Saison vorbereiten und wieder in Form bringen? Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen.

Rollentrainer im Überblick

Na klar, die Nachteile des Rollentrainings liegen auf der Hand: Kein frischer Fahrtwind um die Nase, kein bisschen Natur vor Augen, eine mehr oder weniger laute Geräuschkulisse und Du bewegst Dich nicht vom Fleck. Andererseits bietet das Rollentraining ein völlig witterungsunabhängiges Training auf dem eigenen Bike, das sich individuell gestalten lässt und außer dem Rollentrainer kein zusätzliches Equipment braucht.  Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten: Bei der sogenannten „freien Rolle“ bewegt sich das Bike auf Walzen, die durch einen Treibriemen miteinander verbunden sind. Da hier nichts eingespannt oder fixiert wird, braucht man schon ein bisschen Übung und hohe Konzentration, um das Gleichgewicht zu halten. Andererseits punktet die freie Rolle mit einem realistischen Fahrgefühl bei geringem Gewicht und kleinem Packmaß. Bei den „Wheel-off-Trainern“ wird das Laufrad des Bikes ausgebaut und der Hinterbau direkt eingespannt. Neben sehr geringer Geräuschentwicklung gibt‘s hier natürlich keinerlei Reifenverschleiß. Die Wheel-off-Trainer sind allerdings recht kostspielig. In unserem Test haben wir uns auf die dritte Variante fokussiert, die „feste Rolle“, bei der das Hinterrad eingespannt und das Bike somit an der Hinterachse fixiert wird. Vorteil: Du kannst abschalten, nach Feierabend einfach mal locker vor Dich hin pedalieren und musst dazu nicht unbedingt allzu tief in die Geldbörse greifen.

Die Rollentrainer im Einzel-Test

Gesamtfazit

Wetterunabhängiges Rollentraining in den eigenen vier Wänden und auf dem eigenen Bike ist mit leichten Abstrichen schon für unter 100 Euro möglich. Allen drei getesteten Basic-Rollentrainern ist eine einfache Montage mit gutem Handling gemein. Auch Geräuschkulisse und Vibrationen hielten sich mehr oder weniger in akzeptablen Grenzen. Schwachstelle bei allen Testmodellen war die eher schwergängige und schlecht ablesbare Lenker-Fernbedienung. Der größte Unterschied zeigte sich in der subjektiv wahrgenommenen Bremsleistung: Diesbezüglich konnte uns der Tacx BLUE MATIC mit Abstand am meisten überzeugen, der selbst ambitionierten Bikern auf Dauer genug Bremsleistung entgegensetzt.

Die Details im Überblick

Bezeichnung Klarfit Tourek B’Twin In’Ride 100 Tacx Blue Matic
Preis 79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber) 99,99 Euro 159,00 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand Magnetwiderstand Magnetwiderstand
Bremswiderstände 6 Stufen 7 Stufen 10 Stufen
Max. Bremsleistung keine Angabe 550 Watt 700 Watt
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit 100 kg (Website)120 kg (Manual) keine Angabe keine Angabe
Mögliche Rad-Durchmesser 26 – 28 Zoll 26 – 28 Zoll 26 – 29 Zoll (Laufrad-Außendurchmesser 600-710mm)
Einspannung Fahrrad Klemmnabe Schnellspann-Mechanismus Schnellspann-Mechanismus
Vibration ●●
Verarbeitung ●●
Faltbar ja ja ja
Zubehör + + ++
Hinweis Führungsklotz für Vorderrad im Lieferumfang enthalten
Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb nicht zur Verfügung
Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen eher gering aus Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen signifikant

Tipps

Die Hersteller bieten ein mehr oder weniger breites Zubehörspektrum für ein angenehmeres Training an. Aufgrund von hohem Materialverschleiß definitiv empfehlenswert ist die Verwendung spezieller Rollentrainer-Reifen. Grundsätzlich gilt: keine Reifen mit grobem Profil! Auch Trainingsmatten sind eine sinnvolle Anschaffung, möchte man die Geräuschkulisse dämpfen und den Flokatiteppich vor heruntertropfendem Schweiß schützen. Alternativ bieten sich Schweißfänger an, die zusätzlich auch das Bike schützen. Um den Niveau Unterschied auszugleichen, der durch die erhöhte Fixierung des Hinterrads zustande kommt, und gleichzeitig die Front zu stabilisieren, sind Vorderradstützen sehr praktisch. Nach Feierabend zur Abwechslung mal eine kleine Runde durch spanische Gefilde radeln? Auf diversen Video-Plattformen gibt‘s schöne Trainings-Mitschnitte, mit denen sich der innere Schweinehund leichter austricksen und die eigene Motivation steigern lässt. Eine feine Sache, wenn man nicht so tief in die Tasche greifen und sich keinen interaktiven Trainer zulegen möchte.

Focus Mares Ultegra Cyclocross Bike im Test: Die Schlammschlacht möge beginnen!

Test: Kaum eine Fahrradmarke ist so sehr mit Cyclocross Tradition behaftet wie Focus. Mitgründer der Premiummarke war niemand Geringerer als Mike „The Bike“ Kluge, seines Zeichens mehrmaliger Deutscher Meister sowie Weltmeister 1992 im Querfeldein. Bereits von Anfang an flossen die wertvollen Erfahrungen des Cross-Spezialisten in die Produkte ein. Das aktuelle Focus Mares kann somit auf 25 Jahre Erfahrung im Bereich CX zurückgreifen. Unser Begleiter im herbst- und winterlichen Matsch war das Focus Mares Ultegra. Die Schlammschlacht konnte beginnen!

Die Premiummarke Focus gibt sich beim Mares ziemlich selbstsicher. Eingestuft als DIE Referenz im Cyclocross ist auch das Einsatzgebiet eindeutig definiert: Cyclocross Wettbewerbe. Entwickelt wurde das Focus Mares für Racer, die sich ein robustes und für extreme Anforderungen optimiertes CX Bike wünschen. Tatsächlich weist die Rennfeile sehr durchdachte Detaillösungen auf, die erst auf dem zweiten Blick auffallen. Die Mares Serie umfasst insgesamt acht Modelle, uns stand für den Test das Focus Mares Ultegra zur Verfügung. Mit einem Preis von 2.999,00 Euro immerhin das zweitteuerste Modell der Mares Reihe.

Das Focus Mares Ultegra baut auf einem leichten Carbon-Rahmen mit Vollcarbon-Gabel auf. Ausgestattet ist der Rennhobel der Bezeichnung entsprechend mit der Shimano 6800 Ultegra Schaltgruppe sowie Shimano Ultegra RS685 Scheibenbremsen. Bei der Lenkzentrale setzt Focus auf Aluminium: Verbaut sind BBB Deluxe Vorbau und Lenker. Die Carbon-Sattelstütze CPX Plus stammt ebenfalls aus dem Hause BBB. Auf die DT Swiss P1850 Spline Disc-Laufräder sind Continental Cyclo-X King 700x35C Faltreifen aufgezogen. Der Blick auf die Waage zeigt bei unserem Testbike in der Größe M ohne Pedale ein Gewicht von knapp 8,5 Kilogramm.

Die feine Optik geht einher mit einer exzellenten Verarbeitung des Rahmens und der Gabel. Bei genauerer Betrachtung fallen zudem zwei Detaillösungen auf: Die Focus R.A.T. Steckachsen und der Focus CX Chainguide. Der Hersteller verspricht mit der patentierten Steckachse einen Radwechsel in unter zehn Sekunden – und damit verspricht Focus in der Tat nicht zu viel! Schneller geht es auch nicht mit Schnellspannern! Ebenfalls top ist der eigens von Focus entwickelte CX Chainguard, der effektiv das Herunterfallen der Kette im rauen Gelände verhindert. Nicht zu verachtende Features, die im Wettkampf über Sieg oder Niederlage entscheiden können!

Die Steifigkeit und die aggressive Rahmengeometrie mit dem kurzen Oberrohr verleihen dem Focus Mares ein extrem agiles und präzises Handling. Unterstützt wird das direkte, willige Fahrverhalten durch eine extrem sportliche Sitzhaltung mit deutlicher Sattelüberhöhung. Pfeilschnell lässt sich das Mares durch enge Kehren jagen, Lastwechsel werden mit Bravour gemeistert. Die Verspieltheit des Bikes geht nicht zu Lasten eines souveränen Geradeauslaufs. Ebenfalls richtig Spaß bereitet der Vortrieb – das Mares hängt mächtig gut an der Kette. Jeden Druck auf das Pedal belohnt das CX Bike durch Schub. Die 2-fach Schaltung mit 46/36 Zähnen und 11 bzw. 22 Gänge (11/28) decken einen breiten Übersetzungsbereich ab, lediglich an sehr steilen Rampen könnte die Übersetzung etwas kürzer sein.

Das feine Handling geht Hand in Hand mit einer äußerst präzise arbeitenden Bremsanlage. Punktgenau lässt sich das Mares verzögern und in die Kurven drücken. Die grobstollige Continental Bereifung beißt sich regelrecht im Untergrund fest und gewährleistet maximalen Speed bei jeglichen Wetterbedingungen. Erstaunlich ist, dass die Bereifung vom Rollverhalten sogar auf Asphalt überzeugen kann. Hier konnten wir eine weitere Stärke des Focus Mares ausmachen: Touren! Obwohl das Bike für die Rennstrecke entwickelt wurde, lassen sich komfortabel Kilometer machen. Somit ist das Focus Mares Ultegra auch eine sehr gute Alternative für Rider, die auf der Suche nach einem sehr sportlichen Gravel-Bike sind. Für CX Racer ist dieses Bike ohnehin erste Wahl!

Fazit Focus Mares Ultegra

Das perfekte CX Bike für alle Rider, die keine Zeit verlieren wollen – egal ob beim Rennen oder Training! Doch trotz der ausgeprägten Race-Gene lassen sich mit dem Focus Mares Ultegra im Rahmen einer Gravel-Tour mächtig Kilometer klotzen. Chapeau!

Produktdetails Focus Mares Ultegra

  • Verfügbare Größen: XS, S, M, L, XL und XXL
  • Farbe: Carbon/White
  • Gewicht ohne Pedale: Etwa 8,5 Kilogramm (Gr. M)
  • Preis: 2.999,00 Euro
  • Web: www.focus-bikes.com

Datenblatt / Rahmengeometrie Focus Mares Ultegra*

  XS S M L XL XXL
Rahmenhöhe (mm) 480 510 540 560 580 600
Oberrohr (mm) 523 534 544 555 565 577
Lenkwinkel (°) 70 70 70,5 71 71 71,5
Sitzwinkel (°) 73,5 73,5 73,5 73,5 74,5 74,5
Kettenstrebenlänge (mm) 425 425 425 425 425 425
BB Drop (mm) 65 65 65 65 65 65
Steuerrohr (mm) 110 120 130 140 150 160
Gabeleinbaulänge (mm) 399 399 399 399 399 399
Gabelvorbiegung (mm) 45 45 45 45 45 45
Radstand (mm) 1003 1015 1020 1027 1037 1045
Stack (mm) 526 536 547 559 568 579
Reach (mm) 367 375 382 390 397 405

*Herstellerangaben

iXS Mallet: Der Knie-Schienbeinschoner für Rennsport und Bikepark im Test

Test: Der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner wurde speziell für den Rennsport und das Shredden im Bikepark entwickelt. Ausgestattet mit einigen Schlüssel-Features soll der Schoner optimalen Schutz mit hervorragendem Tragekomfort kombinieren. Wir haben uns den iXS Mallet umgeschnallt und diverse Pisten abgerockt. Kann der Protektor in der Praxis halten, was der Hersteller verspricht?

Entgegen dem allgemeinen Trend zu Knieschonern setzen wir nach wie vor bevorzugt auf Knie-Schienbeinschoner. Steine und Pedale sind die Dinge, die wir sicher nicht am Schienbein haben wollen. Auch beim Sturz kann das Plus an Schoner nicht verkehrt sein. Einer dieser Kandidaten ist der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner für Rennsport und das Shredden im Bikepark. Von der Ausführungslänge liegt der Mallet grob zwischen dem Dagger Knieschoner und dem Cleaver Knie-Schienbeinschoner aus gleichem Hause. Auffällig ist im Vergleich zum Cleaver der verkürzte Schienbeinbereich. Der untere Bereich des Schienbeins liegt beim Mallet komplett frei. Das gewährleistet einerseits maximale Bewegungsfreiheit selbst bei höher geschnittenen Schuhen, andererseits aber auch Kompatibilität zu langen Race-Pants.

Angeboten wird der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner in vier Größen zum Preis von 99,90 Euro. Das Gewicht eines einzelnen Schoners in der Größe M liegt bei 252 Gramm. Die ArmadilloDuo Kompressions-/Hartschalen am Knie und Schienbein werden aus zwei Komponenten gefertigt. Das bewegliche Gelenksystem Squeezebox fungiert als Verbindung zwischen den beiden Hartschalen und sorgt zudem für Schutz. Als Trägermaterial findet atmungsaktives, antibakterielles und feuchtigkeitstransportierendes 3D AeroMesh Verwendung. Besondere Beachtung verdient auch die O-förmige, innenliegende Polsterung. Das sogenannte Knee Gusset umfasst die Kniescheibe und soll somit den Schoner optimal positionieren. Bei einem Sturz ist das Knee Gusset zudem für Absorption und Verteilung der Energie zuständig.

Das Anlegen der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner gestaltet sich dank der offenen Gestaltung denkbar unkompliziert. Ein nerviges über den Fuß bzw. Schuh Gefriemel entfällt also! Fixiert wird der Schoner durch vier Klettverschlüsse, die oberen beiden sind – bedingt durch das Mesh – besonders soft ausgeführt und verhindern somit zuverlässig das berühmt-berüchtigte Zwicken in der Kniekehle. So stellen wir uns das vor! Allerdings könnten die Klettverschlüsse unseres Erachtens etwas länger ausfallen. Der Schoner trägt sich sehr angenehm, selbst nach stundenlangem Tragen zeigen sich keine geröteten oder gar wunde Stellen. Die Fixierung ist in Kombination mit den Silikonabschlüssen top, Verrutschen ist für die iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner ein Fremdwort.

Das verwendete Aeromesh trägt seinen Teil zum Tragekomfort bei. Atmungsaktiv und antibakteriell wird nicht nur Feuchtigkeit abgeleitet, sondern auch die Geruchsbildung reduziert – das alles hat aber natürlich auch seine Grenzen. Die Dämpfung bei Fremdkontakt begeistert, von amtlicher Seite wird der Schutz durch den europäischen Sicherheitsstandard EN1621-1 resp. EN1621-2 bescheinigt. Der Kniebereich ist gut geschützt, die kurze Ausführung im Bereich des Schienbeins lässt allerdings etwas Platz für unangenehme Bekanntschaften. Beim Fahren macht der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner genau das, was er unbedingt tun sollte: Nicht auffallen! Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und lässt keine Wünsche offen. Die Verarbeitung des Schoners überzeugt auch noch nach dem Test. Weder Risse noch hässliche Ausfransungen trüben die Optik.

Fazit iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner

Schutz und Tragekomfort gehen beim iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner Hand in Hand. Beim Kauf sollte bedacht werden, dass der Schienbeinschutz kürzer ausfällt als beim iXS Cleaver.

Produktdetails iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner

  • Erhältliche Größen: S, M, L und XL
  • Gewicht: 252 Gramm (Stck./Gr. M)
  • Preis: 99,90 Euro

Web

www.ixs-sportsdivision.com

www.sports-nut.de

Rose Pro Cross Force: Das Multifunktionstool für Waldarbeiter im Test

Test: Jedes Jahr aufs Neue läutet die nasskalte Jahreszeit die Cyclocross-Saison ein. Waren die Rennräder für das Grobe früher eher nur bei eingefleischten Querfeldeinfahrern angesagt, nutzen immer mehr Radfahrer die Vorzüge dieser besonderen Fahrradspezies. Das Bocholter Unternehmen Rose Bikes agiert bereits seit vielen Jahren sehr aktiv im Cyclocross-Bereich. Mit der Rose Pro Cross Serie wird die ohnehin schon breit ausgelegte Palette um einen weiteren Spezialisten für Schlamm, Dreck und Schotter erweitert. Wir hatten das Top-Modell der Serie, das Rose Pro Cross Force, bei uns in der Eifel im Test.

Was macht einen Cyclocrosser aus? Ein Motto vereint auf jeden Fall alle Cyclocross-Bikes: Mit Vollgas über Stock und Stein, egal bei welchem Wetter. Dass die nasskalte Jahreszeit als Hauptsaison gilt, mag angesichts der Bedingungen zwar einleuchtend sein, aber wir sehen das Cyclocross-Bike unbedingt als Ganzjahres-Bike. Auch der Einsatzbereich ist gar nicht so eindeutig, wie es auf den ersten Blick scheinen mag. Tatsächlich stammt das Cyclocross-Bike aus dem Rennsport, doch immer mehr Fahrer verlangen einen Allrounder. Eine Gratwanderung für Hersteller, die natürlich alle Lager bedienen wollen. Wir gehören zu der Gattung Radfahrer, die einen Allrounder für das ganze Jahr bevorzugen, weniger ein kompromissloses, reinrassiges Race-Bike ausschließlich für Querfeldein-Rennen. Wir haben das Rose Pro Cross Force in der Eifel getestet, einer Region mit vielen Facetten. Somit musste das Bike nicht nur Feld- und Forstwege über sich ergehen lassen, sondern auch mit Wurzeln gespickte Singletrails.

Das Rose Pro Cross Force ist das Top-Modell der Pro Cross Reihe, die im Bereich Cyclocross alleine schon bei Rose mit den Serien Gravel, Pro DX Cross, Team DX Cross und Xeon Cross konkurriert. Die Bocholter Bikeschmiede bietet die Pro Cross Serie unter dem Leitsatz „Des Waldarbeiters Multifunktionstool“ an – ein Motto, das auf uns kaum passender zutreffen könnte. Der Einsatzbereich des Allrounders ist mit Schotter, Dreck und Asphalt angegeben – auch das passt für uns perfekt! Es wurde also höchste Zeit für einen Test. Die Ausstattung des Top-Modells kann sich wahrlich sehen lassen. Der Rahmen aus 6061 T6 Ultralight Aluminium wird durch eine Vollcarbon-Gabel, DT Swiss P1750 Spline Disc Laufräder, Schwalbe X-ONE Reifen und einen Ergon SMC-40 Sport Gel Sattel komplettiert. Der Bezeichnung entsprechend finden SRAM Force Schaltungskomponenten sowie Kurbel und Bremsen aus gleicher Serie Verwendung.

Eine Feinabstimmung des gewünschten Bikes ermöglicht der Rose Online-Konfigurator. Hier lässt sich beispielsweise dem bevorzugten Einsatzbereich entsprechend die Übersetzung anpassen. Zu einem Grundpreis von 1.999,00 Euro bekommt der Käufer ein schön geschnürtes Gesamtpaket, das auch optisch überzeugen kann. Der mit nur etwa 1390 Gramm Gewicht bezifferte Rahmen besticht durch eine makellose Optik. Alleine schon die nahtlosen Übergänge zeugen von der Detailverliebtheit der Rose Rahmendesigner. Der Freiraum der Reifen ist großzügig dimensioniert – laut Hersteller sollen so Reifenbreiten bis 42 mm möglich sein. Die innen verlegte Zugführung sorgt für eine aufgeräumte, cleane Optik. Die Vollcarbon-Gabel kommt selbstverständlich mit 15 mm Steckachse, hinten versieht ein Schnellspanner seinen Dienst. Für Alltagsradler dürften sicherlich die Anschraubpunkte für Gepäckträger, Schutzbleche und Ständer interessant sein.

Beim Fahren punktet das Rose Pro Cross Force mit einem enorm starken Vortrieb. Der steife Rahmen sorgt in Verbindung mit der SRAM Force Kurbel für eine optimale Umsetzung der Kraft. Die sportlich-komfortable Sitzposition erlaubt ein effizientes Pedalieren, bei steilen Anstiegen im Wiegetritt und im Sprint kann die Seitensteifigkeit ebenfalls ihre Stärken voll ausspielen. Auffallend ist aber nicht nur der Vortrieb, sondern auch die enorme Laufruhe, mit der die Rose Ingenieure das Rose Pro Cross bedacht haben. Auf ruppigen Waldwegen zieht der Cyclocrosser ebenso sauber seine Linie wie bei Full-Speed auf Asphalt bergab. In schnellen Serpentinenkehren lässt sich das Rose Pro Cross schnell und souverän um die Ecken manövrieren. Das agile Handling gefällt, zeigt sich aber nicht ganz so verspielt wie bei anderen Cyclocrossern aus gleichem Hause. Der recht lange Radstand spielt hierbei ebenso eine Rolle wie der lange Reach. Die Ergonomie der Lenkzentrale lässt keine Wünsche offen: Angefangen von der Haltung bis zum angenehmen Griffgefühl des Lenkerbandes.

Mit dieser Vielzahl an Merkmalen bevorzugt das Rose Pro Cross vor allem weite und schnelle Touren im wechselhaften Terrain. Flotte Singletrails kommen dem Bike ebenfalls entgegen, sehr enge Kehren bedürfen allerdings etwas Nachdruck. Die 33 mm breite Schwalbe Bereifung X-ONE EVO BITE vorne und X-ONE EVO ALLROUND hinten krallt sich unbarmherzig in weiche Böden und sorgt so für schnelle Runden selbst bei matschigen Verhältnissen oder auf Schotter. Ein absoluter Traum ist die hydraulische SRAM Force Scheibenbremse mit 160 mm großen Bremsscheiben. Egal bei welchem Tempo und Wetter, das Rose Pro Cross Force lässt sich jederzeit punktgenau verzögern. Ebenfalls ein Traum sind die knackigen und präzisen Schaltvorgänge der SRAM Force Schaltung. Mehrere Wochen Einsatz bei wechselhaften Bedingungen zeigten keinerlei Einbuße bezüglich der Performance oder Zuverlässigkeit.

Fazit Rose Pro Cross Force

Ein sehr zuverlässiges Multifunktionstool, nicht nur für Waldarbeiter! Wie am ersten Tag lässt sich das Rose Pro Cross Force unbarmherzig durch die Eifel jagen. Toller Fahrkomfort geht hier Hand in Hand mit einer tadellosen Funktion und Zuverlässigkeit. Zweifellos eine sehr gute Antwort auf Sauwetter – aber nicht nur: Auch bei feinem Wetter bereitet der Rose Cyclocrosser richtig Spaß!

Produktdetails Rose Pro Cross Force

  • Verfügbare Größen: 49, 52, 54, 56, 58, 60, 62 und 64 cm
  • Farben: Matt-Black/Shiny-Black/Grey oder Poppy-Orange/Iron-Grey/Black
  • Gewicht ohne Pedale: Etwa 8,4 Kilogramm (Gr. 54 cm)
  • Preis: 1.999,00 Euro
  • Web: www.rosebikes.de

Datenblatt / Rahmengeometrie Rose Pro Cross Force*

Rahmengröße 49cm 52cm 54cm 56cm 58cm 60cm 62cm 64cm
Sattelstützdurchmesser 27,2 27,2 27,2 27,2 27,2 27,2 27,2 27,2
Empfohlene Schrittlänge (in cm) 70-75 76-79 80-83 84-86 87-89 90-92 92-95 96-99
Sitzrohrlänge 482 512 532 552 572 592 612 632
Oberrohrlänge 512 522 534 542 550 560 575 590
Steuerrohrwinkel 70° 70,3° 70,5° 70,8° 71° 71,5° 71,5° 72°
Sitzrohrwinkel 75,5° 75° 74,5° 74,3° 74° 74° 73,5° 73,5°
Radstand 1022 1025 1031 1035 1038 1044 1054 1064
Vorderbau 602,5 605 611 615 619 624 634 644
Kettenstrebenlänge 427 427 427 427 427 427 427 427
Steuerrohrlänge 125 133 147 163 180 190 210 230
Stack 532,5 541 555 571 588 600 619 640
Reach 374 376 380 381 381 388 391,5 400

*Herstellerangaben

Quechua Rucksack Fast Hiking Helium 10 Liter im Test

QUECHUA, die Bergsportmarke von Decathlon mit Firmensitz am Fuße des Mont Blanc, bietet mit dem QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER einen leichten Rucksack ideal für Wanderungen auf Mountain Trails mit dynamischem Laufschritt an. Wir haben das gute Stück des übrigens weltweit fünftgrößten Herstellers von Outdoor Artikeln beim Hiken und Biken auf den Mountain Trails der Eifel getestet.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Die inneren Werte.

Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L kommt mit insgesamt 4 Fächern daher: Im dem Rücken zugewandten Fach findet sich ein für die Wasserblase vorgesehener Bereich mit Öffnung für den Trinkschlauch, sowie ein zweiter, größerer Stauraum mit kleinem Kunststoffkarabiner. Das etwas kleinere Vorderfach ist mit einem vertikalen Reißverschluss versehen und nicht weiter unterteilt. Zusätzlich gibt‘s noch 2 kleine seitliche Fächer am Hüftgurt für den schnellen Zugriff. Das umschließende Tragesystem mit Brust- und Hüftgurt soll für einen stabilen Sitz sorgen. An beiden Schulterriemen befinden sich Führungshilfen und Klemmen für den Wasserschlauch. Weitere praktische Features: Verstellbare Gummiriemen und -Schlaufen, eine solide Lasche zum Aufhängen und eine Notfallpfeife. Das einfache Rückenteil weist kein zusätzliches Belüftungssystem auf. Das Fliegengewicht macht mit gerade mal knapp 400g seinem Namen alle Ehre. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und strapazierfähig.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Der Praxis-Check.

Wir müssen eines vorweg nehmen: Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L ist ein wahres Platzwunder. So klein und handlich der Rucksack von außen wirkt, so viel Stauraum bietet er im Inneren. Neben der gut gefüllten 2L Wasserblase, die im Übrigen im Lieferumfang enthalten ist, lassen sich im Rückenfach noch locker Regenjacke, Luftpumpe, Multitool, Fahrradlampe und Ersatzschlauch unterbringen; der Haustürschlüssel wird zuverlässig dank des Kunststoffkarabiners gesichert. Total praktisch und gut durchdacht: Die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Im Vorderfach verstauen wir zudem Smartphone, Taschentücher, Geldbörse und Müsliriegel. Und das Tragegefühl? Unauffälliger geht‘s kaum! Der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER lässt sich dank des funktionellen Tragesystems individuell einstellen und schmiegt sich auch gut gefüllt so perfekt an den Rücken, dass man ihn selbst auf mehrstündigen Touren kaum spürt. Auch bei etwas ruppigeren Abfahrten bleibt der Rucksack genau da, wo er sitzen soll. Kein Verrutschen, keine Druckstellen – perfekt! Der Inhalt bleibt dank wasserabweisender Beschichtung auch bei Regenschauern gut vor Nässe geschützt. Einziges kleines Manko ist die fehlende Belüftung am Rücken. Ansonsten weist der QUECHUA Rucksack auch nach vielen Einsätzen keinerlei Abnutzungsspuren auf.

Fazit: QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

Ein perfekter Begleiter – der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER macht alles richtig. Er bietet genug Stauraum für Tagestouren und verhält sich dank hohem Tragekomfort unglaublich unauffällig, sowohl beim Wandern als beim auch Biken. Praktische Detaillösung: die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Super Preis-Leistungsverhältnis – uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Produktdetails QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

  • Volumen: 10 Liter
  • Gewicht: Knapp 400 Gramm (ohne Trinkblase)
  • Preis: 24,99 Euro
  • www.quechua.de