Mematec Heat Vario Plus Bike Glove Alpe d’Huez – Test beheizbare Winterhandschuhe

Lange mussten wir auf einen ernsthaften Einsatz der Mematec Heat Vario Plus Bike Glove Alpe d’Huez warten. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich schlicht und einfach ein beheizbarer Winterhandschuh für Radfahrer und Mountainbiker. Der Handschuh ist in vier verschiedenen Größen erhältlich, womit kleine als auch große Biker/innen in den Genuss einer schönen Wintertour kommen können. Bei den anfänglichen Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten wir uns noch kein abschließendes Urteil über den Handschuh erlauben.

Schon vor Einbruch des „richtigen“ Winters waren wir mit dem Handschuh unterwegs. Mal waren es die Temperaturen um den Gefrierpunkt, mal stundenlanges Fahren bei Regen – und manchmal kam auch beides zusammen. Während dieser Zeit konnten wir bereits wertvolle Erkenntnisse sammeln. Begeistert waren wir direkt von dem hervorragenden Kälteschutz. Der Bike Glove Alpe d’Huez ist auch ohne aktivierte Heizung ein sehr guter Winterhandschuh. Es war für uns unmöglich, jetzt bereits die Heizelemente zu aktivieren – es war einfach noch „zu warm“!

Der Handschuh bietet einen erstklassigen Wind- und Regenschutz. Nach langen Fahrten trat lediglich etwas Feuchtigkeit im Bereich der Handflächen ein, also dort, wo massiv Druck durch das Halten des Lenkers ausgeübt wird. Die Atmungsaktivität kann ebenfalls als gut bewertet werden. Der Winterhandschuh bietet trotz der Dicke seines Aufbaus ein sehr gutes Griffgefühl. Schaltvorgänge und Bremsmanöver gehen leicht und kontrolliert von der Hand. Was wir uns wünschen würden, wäre ein Frotteebesatz am Daumen zum schnellen Abwischen der Brille.

Die Verarbeitung des Winterhandschuhs gibt keinen Grund zur Kritik. Das Innenfutter ist im Handschuh fixiert, weist aber ein leichtes „Spiel“ auf. Zur Sicherheit sind Reflektorstreifen auf dem Handschuhrücken aufgebracht. Die Handschuhe reichen weit über den Ärmel und lassen sich per Klett in der Weite verstellen. Die auf jedem Handschuh aufgesetzte Einschubtasche bietet Platz für den Akku. Verschlossen wird die Tasche per Klett. Durch das Sichtfenster kann man sich über den Status des Akkus erkundigen – und diesen per Touch bedienen!

Dann kam endlich die sibirische Kälte mit zweistelligen Minusgraden. Die Akkus wanderten in die Einschubtasche und los ging’s! Durch das geringe Gewicht der Akkus (knapp 80 Gramm je Akku) bemerkt man diese nicht. Der Platz wurde gut gewählt, da die Akkus nicht die Bewegungsfreiheit einschränken. Mittels eines Steckers wird der Akku mit dem Handschuh verbunden – das natürlich je Seite. Per Touch auf den Akku, auch in der Einschubtasche steckend, lässt sich die Heizung anschalten und in der Stärke einstellen. Drei Heizstärken stehen dem Biker zur Verfügung.

In der schwächsten Stufe ist vom Hersteller eine Heiztemperatur von 28 Grad angegeben, in der stärksten Stufe satte 38 Grad. Unser Temperaturcheck bestätigt die vom Hersteller angegebenen Werte, in der schwächsten Stufe konnten wir allerdings 30 Grad ermitteln. Angezeigt wird die Heizleistung durch die auf dem Akku befindliche LED und ist daher auch während der Fahrt gut ablesbar. Ein Erlischen der LED zeigt das Ende der Heizaktivität an – der Akku ist leer! Zum Laden der Akkus können diese bequem in der Einschubtasche verbleiben.

Die integrierten Heizspiralen verlaufen über die Außenhand und um die Fingerkuppen herum. Die Wirkung ist beeindruckend. Ein wohliges Gefühl umgibt die Hand. Welche Heizstufe man wählt bleibt den persönlichen Vorlieben vorbehalten. Die minimale Heizdauer hängt von der Heizleistung und von den Außentemperaturen ab! Der Hersteller gibt eine minimale Heizdauer von 3 Stunden an, wir hatten bei den eisigen Temperaturen Power für knapp über 1,5 Stunden. Allerdings gibt der Hersteller einen Anwendungsbereich von -8 Grad an. Bei uns war es kälter…

Das Laden der Lithium Polymer-Akkus nimmt leider allerdings einige Zeit in Anspruch. Wer klug ist lädt die Akkus über Nacht, damit diese wieder volle Leistung besitzen. Ein Überladen der Akkus ist dank der elektronischen Ladeüberwachung ausgeschlossen. Natürlich wäre es schöner, wenn die Akkus schneller geladen werden könnten. Wer nicht rechtzeitig die Akkus geladen hat muss ohne los! Einziges Manko des Handschuhs ist die lange Ladezeit, ansonsten verdient der beheizbare Handschuh volle Punktzahl – auch ohne aktivierte Heizung!

Erhältliche Größen: S/M/L/XL

Preise:
Bike Glove Alpe d’Huez: 86,00 Euro
Ladegerät + Akkus: 107,50 Euro

Fly Racing F-16 Pant – BMX Racewear im Test

Als Race BMXer stehen wir meist an den gleichen Bekleidungsständen – was Pants und Jerseys betrifft – wie unsere Kollegen aus dem MX-Bereich. Vor allem mit zwei Problemen haben wir hier immer zu kämpfen: Das manchmal doch recht steife Material und die oft sehr kurzen Hosenbeine. Fly Racing bietet Pants nicht nur für den Bereich MX, sondern auch explizit für den Bereich BMX an, so wie die Fly Racing F-16 Pant.

Um ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen: Auch hier deckt sich der Bereich BMX und MX – soll heißen, es handelt sich um die gleichen Hosen. Für uns also mal wieder eine Notlösung des Problems, da sich die Anforderungen ja doch leicht unterscheiden? Kann die Fly Racing F-16 Pant, die mit einem Preis von knapp 90 Euro eher im unteren Preissegment der MX-Hosen angesiedelt ist, unsere Erwartungen erfüllen?

Für den Vertrieb in Deutschland zeigt sich der Familienbetrieb Zupin aus Traunreut verantwortlich, der sich auf den Bereich Tuning und MX-Zubehör spezialisiert hat. Kein Wunder, war der Firmengründer Josef Zupin früher selbst sehr aktiv im Renngeschehen involviert. So vertreibt Zupin heute unter anderem Produkte der Firmen Brembo, Smith und Sinisalo – um nur wenige zu nennen – und natürlich Fly Racing.

Die F-16 Pant ist in den Farben grün/schwarz, schwarz/weiß, blau/weiß, rot/schwarz und schwarz/purple in allen erdenklichen Größen erhältlich. Natürlich bietet Fly Racing direkt hierzu passend Handschuhe und Jerseys in den entsprechenden Farben an. Wir wollen uns aber explizit der Pant widmen. Was kann die Hose, was kann sie nicht? In einem Punkt sind wir uns schon mal einig: Die Optik gefällt, ist weder ausgefallen noch bieder, spricht also ein breites Publikum an. Die Pant ist recht unkompliziert aufgebaut und geschnitten – so finden wir keine Lufteinlasschlitze oder einen hitzebeständigen Lederbesatz am Knie – im Bereich BMX auch eher unangebracht und von daher als positiv zu bewerten.

Durch den Lederbesatz am Knie bei den teuereren MX-Hosen wird der Bereich am Knie steifer – was wir beim BMX nicht wirklich gebrauchen können. Was ebenfalls fehlt ist eine kleine Tasche – die hätten wir uns allerdings gewünscht! Wohin nur mit dem (Auto-)Schlüssel? Die Hosenbeine sind recht lang, auch wenn hier zwei oder drei Zentimeter mehr besser wären. Die Hose sitzt ziemlich gut, das stabile Material hört sich vom Faktor „Knistern“ steifer an, als es wirklich ist. Die Fly Racing F-16 Pant schränkt die Bewegungsfreiheit in keinster Weise ein und der Bereich der Knie ist ausgeprägt genug, um das Tragen von Knie- und Schienbeinprotektoren zu ermöglichen, sofern diese nicht überdimensional ausfallen.

Die Nähte sind zweifach ausgeführt, an den stark beanspruchten Stellen dreifach! Der Abschluss der Hosenbeine weist ein Gummiband auf. Die vielen Stretcheinsätze sorgen für eine gute Passform und Bewegungsfreiheit. Der Bund kann mit einem Klett angepasst werden – allerdings nur auf der rechten Seite. Sofern der Einstellbereich gering ist, nicht weiter erwähnenswert – ansonsten sitzt die Hose etwas asymetrisch. Im Innern des Hosenbunds sind schmale Silikonstreifen aufgebracht, die ein Verrutschen der Hose vermeiden. Das Netzinnenfutter reicht vom Bund bis zum Knie. Dort ist es sinnigerweise fixiert.

Für den vollendeten Tragekomfort wäre ein komplettes Innenfutter sicherlich von Vorteil, allerdings würde das wahrscheinlich wieder den Preis anheben und beim Tragen von Protektoren ist dieser Punkt dann auch eher sekundär erwähnenswert. Die Fly Racing F-16 Pant hinterließ bei uns einen, dem Einsatzbereich entsprechenden, guten Eindruck – und das Ganze zu einem angemessenen Preis. Die feinen Nähte an den Gummiapplikationen könnten sicherlich genauer ausgeführt sein. Wichtiger sind jedoch die tragenden Nähte und diese hinterließen einen sehr guten Eindruck – auch noch nach dem Test. Wer eine robuste Pant in einer guten Qualität ohne Schnickschnack zu einem fairen Preis sucht, sollte zuschlagen.

Preis: 89,95 Euro
Farben: grün/schwarz, schwarz/weiß, blau/weiß, rot/schwarz und schwarz/purple
Größen: Von 18 bis 42 (in zweier Schritten)

Hersteller: Fly Racing (www.flyracing.com)
Vertrieb: Zupin (www.zupin.de)

O’Neal Mad Ass Protector Jacket – Test Protektorenjacke

Um wirksame Rückenprotektoren von denen zu unterscheiden, die nur unzureichend Schutz vor Verletzungen bieten, wurde die Prüfnorm CE EN 1621-2 eingeführt. Moderne Protektoren müssen sich dieser Prüfnorm stellen und man sollte in seinem eigenen Interesse auf die Zertifizierung achten. Das O’Neal Mad Ass Protector Jacket bedient sich des viscoelastischen Spezialschaums der Firma SAS-TEC aus Marktgröningen, welches diese Anforderungen erfüllt.

Im Gegensatz zu „herkömmlichen“ Protektoren finden keine Kunststoffschuppen mehr Verwendung. Der SAS-TEC Rückenprotektor fällt optisch vor allem durch seine Materialstärke auf: Die Dicke variiert zwischen 16 und knapp 19 mm. Die Stärken des Materials liegen aber im Verborgenen. Der Spezialschaum verhärtet sich beim Aufprall, ist mehrschlagfähig, passt sich gut dem Körper an und bietet einen Memoryeffekt – nach einer Verformung nimmt die Schaumplatte nach einer kurzen Zeit wieder ihre ursprüngliche Form ein.

Der SAS-TEC Rückenprotektor findet in einer Hülle Platz, die mit zwei Reißverschlüssen an der Jacke befestigt wird. Die Tasche für den SAS-TEC Rückenprotektor wird ebenfalls mit einem Reißverschluss verschlossen und somit kann die Schaumplatte entnommen werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Jacke als auch die Trägerhülle für den Protektor können somit problemlos in der Waschmaschine gewaschen werden. Die SAS-TEC Schaumplatte kann unkompliziert mit einem milden Handwaschmittel separat gereinigt werden.

Der Träger mit der Hülle bietet nicht nur Platz für den SAS-TEC Rückenprotektor. Der untere Bereich des Rückens wird durch eine dicke Schaumschicht geschützt. Der angebrachte Hüftgurt sorgt dafür, dass sich der Rückenprotektor im unteren Bereich gut fixieren lässt – worauf wir gleich noch zurückkommen werden. Der Hüftgurt lässt sich nicht nur vorne durch den durchgehenden Klett gut anpassen, sondern bietet zusätzlich seitlich je ein Regulierungsband für den Stretchbereich. Der Tragekomfort ist ausgezeichnet.

Allerdings lässt sich der gesamte Rückenprotektor nur in Verbindung mit einer Motorradkombi separat tragen – beim MTB und bei MX/Enduro ist der Protektor im oberen Bereich nicht fixiert genug. Für die Verbindung zur Jacke, die als Träger dient, sorgen zwei Reißverschlüsse. In dieser Kombination ist der Rückenprotektor perfekt fixiert. Umgekehrt lässt sich die Jacke sehr gut ohne den hinteren Schutz tragen, wenn man mal ohne Rückenprotektor unterwegs sein möchte, aber weder auf den Brustschutz noch auf den Schulterschutz verzichten möchte.

Ein weiteres wesentliches Material der Protektorenjacke stellt Biofoam dar. Wir finden an der Mad Ass Protektorenjacke viele Bereiche, die wirksam geschützt werden – so wie beispielsweise die Schulterblätter, die Hüften und die Nieren. Die Brust wird neben dem Biofoam zusätzlich mit Hartplastikschalen geschützt – das gilt ebenso für die Schulter als auch die Ellbogen und die Unterarme. Die Jacke ist Dank des Mesheinsatzes relativ gut belüftet – wie gesagt, relativ!

Anpassen lässt sich die Jacke mit mehreren sinnvoll angebrachten Klettstreifen. So lässt sich der Schulterbereich ebenso einstellen – und somit fixieren – wie die Oberarme und die Unterarme. Ein weiterer Clou an der Jacke: Nach dem Abtrennen der Ärmel oberhalb des Ellbogens kann die Jacke auch kurzärmelig getragen werden. Natürlich ist das O’Neal Mad Ass Protector Jacket als moderne Protektorenjacke Neckbrace kompatibel.

Der Tragekomfort der Protektorenjacke kann begeistern. Der SAS-TEC Schaum passt sich sehr gut dem Rücken an. Die Jacke stört oder beeinträchtigt nicht die Bewegungsfreiheit. Auch an der Verarbeitung gibt es nichts zu makeln. Ein Sicherheitspaket, welches für 190 Euro erhältlich ist. Nur eine kleine Sache müssen wir dann doch bemängeln: Wir hätten gerne noch eine Lasche zum Aufhängen der Protektorenjacke!

Größen: S, M, L, XL, XXL
Preis: 189,90 Euro

O’Neal Shore Rain Jacket und Pants – Regenjacke und Regenhose – Test

Wer kennt es nicht?! Immerhin leben wir ja in Deutschland und der letzte Sommer hat uns mal wieder gezeigt: Richtig gutes Wetter haben wir dann wohl doch eher selten! Allerdings müssen wir über den Sommer nicht weiter philosophieren, nahtlos reiht sich jetzt der Herbst in das ohnehin herbstliche Wetter ein. Wer es nicht bereits vorher schon getan hat, sollte spätestens jetzt an gute Regenbekleidung denken. Was aber tun, wenn man vor lauter Protektoren scheinbar keine passende Regenbekleidung findet?!

Diese muss gut über die Protektoren passen und genug Bewegungsfreiheit bieten, ohne allerdings wie ein Flattersack zu sitzen – weshalb Regenbekleidung zwei Nummern größer immer grenzwertig ist! Zudem muss die Regenbekleidung sehr robust und dazu auch noch atmungsaktiv sein! Wir haben uns mit und ohne Protektoren in die Regenkombo Shore Rain Jacket und Shore Rain Pants von O’Neal geworfen! Beim Überstreifen der Regenbekleidung über enganliegende Kleidung wie Spandex o.ä. fällt direkt auf: Die Jacke als auch die Hose fallen relativ groß aus. Ein bisschen fühlt man sich, als wenn man die Sachen vom großen Bruder auftragen müsste. Besonders die Hosenbeine sind im unteren Bereich sehr breit geschnitten. Auch die Regenjacke zeigt sich etwas big… Anders sieht die Sache aus, wenn man zur Schutzausrüstung greift. Besonders im Bereich der Schultern und der Knie zeigt sich das Plus an Material als sehr sinnig!

Auffallend ist das sehr robuste Material der Regenjacke und Regenhose, das Maxtura-Gewebe. Es ist schon erstaunlich, was dieses Gewebe so alles aushält! Das Material ist relativ dick und schwer, beansprucht also relativ viel Stauraum im Rucksack. Auch das Gewicht ist nicht ohne. Die Hose und die Jacke bringen zusammen knapp 980 Gramm auf die Waage – in der Größe M. Das Mehrgewicht lohnt, wir sind bei unserem Frankencross stundenlang durch den Regen gefahren ohne nass zu werden. Das Thema Atmungsaktivität ist immer ein heikles Thema. Auch bei der Regenkombo überzeugt die Atmungsaktivität, allerdings schwitzt man auch hier. Auf nackter Haut fühlt sich die Regenhose kalt an, da hier im Gegensatz zur Jacke kein Innenfutter vorhanden ist. Die Verarbeitung der Hose als auch der Jacke ist sehr gut. Der Blick in die Kleidung zeigt die doppelt verschweißten und versiegelten Nähte – wie gesagt, selbst nach stundenlangem Fahren im Regen kann einem dieser nichts anhaben.

Der Hosenbund als auch die Hosenbeine weisen als Abschluss ein Gummiband auf. Der Abschluss der Hosenbeine besitzt zusätzlich einen Reißverschluss, um einen besseres und bequemeres Anziehen zu ermöglichen. Schön sind die beiden seitlichen dicken Reflektorstreifen in diesem Bereich, welche als Überlappung den Reißverschluss schützen. Taschen besitzt die Hose leider nicht. Optisch zeigt sich die Hose – abgesehen von den O’Neal Aufdrucken – recht unspektakulär. Die Jacke hat optisch durch das aufgedruckte coole Muster mehr zu bieten. Die Ärmel der Jacke weisen als Abschluss ebenfalls ein Gummiband auf. Der Reißverschluss der Jacke ist versiegelt und am Rücken findet sich ein Reflektorstreifen. Die Jacke bietet zwei seitliche Taschen, die ebenfalls mit einem versiegelten Reißverschluss versehen sind. Die Jacke lässt sich im Hüftbereich durch eine Kordel in der Weite anpassen. Der Kragen ist durch den weichen Stoffbesatz sehr angenehm. Nur zwei Dinge vermissen wir an der Jacke: Eine Kapuze und eine Lasche zum Aufhängen.

Qualitativ hochwertige Regenbekleidung, die wir aufgrund des Schnittes vor allem beim Tragen von Protektoren empfehlen würden. Das Material ist sehr robust und die Verarbeitung kann überzeugen.

Größen: S, M, L, XL, XXL
Preis: Shore Rain Jacket 59,90 Euro, Shore Rain Pant 39,90 Euro

Vertrieb: www.2wheel-distribution.com

VANS Cult Brasco – Vorstellung der Schuhe für BMX/MTB und Street

Sie begleiten uns quasi schon unser ganzes Leben und sind aus dem Bereich BMX und Skate nicht mehr wegzudenken: VANS Shoes. Auch wenn die Konkurrenz nicht schläft, stellen VANS immer noch das Nonplusultra in diesem Bereich dar. Immer trendy und vor allem mit dem super Grip auf den Pedalen sind VANS für uns immer noch die erste Wahl. Das ändert sich auch nicht mit dem VANS Cult Brasco!

Zu den Sohlen der Cult Brasco muss man keine Worte mehr verlieren – es sind halt VANS. Die vulkanisierte Sohle mit dem Waffelmuster ist altbewährt und klebt geradezu auf den Pedalen. Ein Abrutschen ist fast unmöglich, das weiche Gummi beißt sich regelrecht fest. Neben der Griffigkeit auf den Pedalen vermitteln die Sohlen ein gutes Gefühl für das Bike, ohne unbequem zu wirken. Nicht umsonst tragen wir mit Vorliebe Schuhe dieser Marke!

In Zusammenarbeit mit der BMX Cult Crew entstand der Cult Brasco. Das Obermaterial besteht zum größten Teil aus schwarzem Leder, weist aber auch Bereiche aus schwarzem Textil auf. Der Schuh wirkt schmal und edel. Die Passform und Passgenauigkeit ist – mal wieder – sehr gut. Der Cult Brasco ist im Innenbereich orange abgesetzt und mit den orangefarbenen Schnürsenkeln ein absoluter Eye Catcher. Wer es weniger auffällig mag, kann natürlich auch die ebenfalls mitgelieferten schwarzen Schnürsenkel verwenden.

Wer den Schuh höher geschnitten bevorzugt, kann zum Cult Atwood Mid aus der gleichen Produktlinie greifen. Die Schuhe gehen immer – im wahrsten Sinne des Wortes: Auf dem Bike, neben dem Bike, unter dem Bike, in der Schule, im Büro… Mit dem Cult Brasco überzeugt VANS mal wieder mit der Qualität, der Optik und der Funktion – was will man mehr? Vielleicht ein zweites Paar von den Schuhen 😉

Größen: Von 6.5 bis 13
Preis: 69,95 Euro (Cult Brasco)

Uvex XP CC – Der „All Mountain“ unter den Radhelmen – Test

Die Entwicklung beim Mountainbike nimmt keine Ende – im Gegenteil! Die Ansprüche an die Bikes und die Fahrer wachsen im gleichen Verhältnis wie die entsprechenden Unterrubriken des Bikens. Die Downhiller finden ein ebenso reichhaltiges Angebot an Bekleidung vor wie die Freerider oder die Dirter. Stiefmütterlich wurde bisher immer das Thema All Mountain Zubehör behandelt, war doch der Biker zwischen den Kategorien XC und Enduro hin- und hergerissen. Uvex hat mit dem uvex xp cc Radhelm einen Helm auf den Markt geworfen, der unserer Ansicht nach perfekt zum All Mountain passt!

Der uvex xp cc ist direkt in drei Ausführungen erhältlich: Black mat, black-red mat/shiny und white-petrol/shine, welchen wir im Test hatten. Auffallend ist der weit nach unten gezogene Hinterkopfbereich – in dieser Form kannten wir es bis jetzt mehr von Enduro-Helmen. Das Problem war bisher meist die unzureichende Belüftung – ein großes Problem bei schweißtreibenden Aktionen, die im Bereich AM ja doch häufiger vorkommen! Beim uvex xp cc sorgen große und sinnig angeordnete Belüftungslöcher für ausreichend Kühlung – und das von allen Seiten! Wir waren während des Tests von der Belüftung sehr angetan – ebenso wie von der hervorragenden Passform. Der Verschluss lässt sich einfach und mit Handschuhen bedienen.

Der Helm sitzt wirklich überraschend gut, druck- und wackelfrei auf dem Kopf. Man hat geradezu das Gefühl im Helm zu versinken. Die Anpassung des uvex xp cc geschieht schnell und unkompliziert – schneller hatten wir noch nie einen Helm angepasst! Mit einem Gewicht von 254 Gramm bleibt der Helm sogar noch leicht unter der Gewichtsangabe von uvex (260 Gramm). Der Helm wird natürlich mit dem Inmould-Verfahren hergestellt und entspricht natürlich der CE EN 1078. Der Wohlfühl-Faktor wird durch Insektengitter in den vorderen Belüftungslöchern und der wechselbaren Innenausstattung erhöht. Das Ganze verpackt uvex in einer äußerst dekorativen matten Schale, denn auch ein All Mountainbiker möchte lässig aussehen!

Wir wollen den Einsatzbereich des uvex xp cc allerdings nicht nur auf den Bereich All Mountain festlegen. Auch der Endurist findet mit diesem Radhelm einen optimalen Helm für seine Ansprüche! Die sehr gute Passform, die überzeugende Verarbeitung und die herausragende Qualität des Helmes verdienen höchstes Lob! Für die etwas über 250 Gramm muss man allerdings knapp 90 Euro auf die Ladentheke legen – eine Investition, die sicherlich lohnt!

Größe: 55-60
Preis: 89,95 Euro

iXS DH-X1.1 Gloves – Ein Kunstwerk für die Hände – Test Handschuhe

Wir wissen nicht, was den Leutchen von iXS bei der Planung des DH-X1.1 Downhill und Freeride Handschuhs durch den Kopf gegangen ist, aber das Ergebnis kann sich wirklich – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen. Der Handschuh wirkt fast wie ein kleines Kunstwerk und bei so viel kreativem Schaffen kommen uns natürlich Zweifel, ob das Ganze nicht zu Lasten der Funktionalität und Haltbarkeit geht. Wir haben deshalb die Lage mal für euch „abgecheckt“!

Wir hatten im Test die iXS DH-X1.1 Gloves in der Ausführung schwarz. Die Einstufung in Schwarz lässt sicherlich kaum Spielraum, aber der Blick auf die Handschuhe zeigt uns ein farbenfrohes Szenario. Neben schwarz sehen wir die Farben türkis bzw. ein helles blau, lila und mint – Farbexperten mögen uns die grobe Einteilung verzeihen. Der farbliche Aufbau ist definitiv sehr geglückt und wirkt nicht wie ein Sammelsurium. Der größte Teil des Handschuhs ist in der Tat schwarz, die Zwischenräume der Finger sind lila, das Bündchen ist mint, der Handrücken weist einen Teil in türkis auf und die aufgebrachten Gummiapplikationen weisen alle drei genannten Farben auf – mit einem Hauch grau.

Soviel zur Optik – mal abgesehen von den Beschichtungen für einen besseren Halt auf den Griffen und den Brems- und Schaltfingern. Hier sind auch nochmal die Farben lila und mint vertreten – in Form von Punkten, Sternen, Balken und Klecksen. Damit haben wir auch schon den Brückenschlag zu der Funktionalität des Handschuhs. Das Bündchen lässt sich per Klett einstellen und zeigt sich außerordentlich geschmeidig. Der Handschuh ist MX typisch tief geschnitten für eine bessere Bewegungsfreiheit. Der stark beanspruchte Daumenbereich ist doppelt ausgeführt und verspricht ein langes Handschuhleben.

Das auf der Innenhand angebrachte Polster sorgt für Schutz und entspanntes Fahren. Die Gummiapplikationen und die verschiedenen Materialien des Handschuhs sind sinnig angebracht. Der Handschuh sitzt wirklich perfekt und man hat einen sicheren Grip. Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und man hat ein gutes Lenk- und Bremsgefühl. Der Handschuh scheuert und kratzt nicht und ist sogar dabei noch atmungsaktiv. Die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Meckern und der Handschuh zeigte keine Ausfallerscheinungen – und das, wo wir neben dem Fahren nebenbei, den Handschuh tragend, noch einen Spot umgeschaufelt haben. Erhältlich ist der schlanke Handschuh für schlanke 29,95 Euro.

Preis: 29,95 Euro
Größen: S bis XXL
Erhältliche Farben: Schwarz, weiß

iXS X-Fly-by BC Shorts – Die Hose für DEIN Lebensgefühl? Test

Backcountry steht für das Hinterland, die Freiheit und das Lebensgefühl, welches das Biken uns vermittelt. Biken ist mehr als nur ein Hobby, Biken ist Lebensinhalt und Lebensauffassung. Mehr als nur im Kopf und beim Bike zeigt sich das auch zusehends bei der Auswahl der Bekleidung. Hersteller wie iXS unterstützen den Biker und dessen Lebensgefühl und bieten direkt ein ganzes Sortiment an – fernab von Race und Stress. Mit der iXS X-Fly-by BC Shorts haben wir uns einen Vertreter dieser Reihe geschnappt!

Ein Hauch von Nichts vermittelt die iXS X-Fly-by BC Shorts beim Tragen. Die Hose ist nicht nur super leicht, sondern auch sehr weich und anschmiegsam. Die luftige Shorts zeigt also nicht das für MX-Shorts typische steife Verhalten. Der Stretch im Bereich des Gesäßes sorgt für eine sehr gute Passform. Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und somit steht auch dem Tricksen nichts im Wege. Die Passform der Hose kann absolut überzeugen und die Bundregulierung verdient ein Lob. Damit die Hose aber nicht nur legere aussieht, sondern auch sinnvoll beim Biken getragen werden kann, zeichnet sich die Hose durch einen weiteren Vorteil gegenüber herkömmlichen MX-Shorts aus: Der recht strapazierfähige Stoff, aus dem die Fly-by Shorts besteht, ist atmungsaktiv und sorgt somit dafür, dass man auch bei kräftezerrenden Aktionen nicht im Schweiß badet.

Die Verarbeitung der iXS X-Fly-by BC Shorts ist sehr gut und gibt uns keinen Grund zur Kritik. Stoff und Nähte scheuern nicht und reizen somit auch nicht die Haut. Die Hose besitzt neben den zwei Eingrifftaschen zusätzlich zwei Cargotaschen, die sich optisch sehr gut ins Gesamtbild einfügen. Die Hose ist in beige und in schwarz erhältlich. Wir hatten, wie auf den Bildern ersichtlich, die Ausführung in beige. Unser Farbgefühl würde die iXS X-Fly-by allerdings eher im Bereich der Farbe Ocker ansiedeln. Die aufgedruckten Decals und die Absetzung in braun sehen schon ziemlich lässig und trendy aus. Das Tragen von Schienbein- und Knieprotektoren bereitet keine Probleme, lediglich der Klettaufsatz von diversen Schonern kann den Rand der Hosenbeine fusselig werden lassen. Die Hose ist in den Größen S bis XXL erhältlich und kostet knapp 70 Euro. Für eine kurze Hose nicht wenig Geld, aber dennoch sinnvoll angelegt, zumal die iXS X-Fly-by BC Shorts auch ohne Bike lässig zu tragen ist!

Preis: Etwa 70 Euro
Größen: S bis XXL
Erhältliche Farben: Schwarz, beige