Cateye Single Shot – Ein (fast) gesetzeskonformes Lampen-Duo im Test

Cateye dürfte wohl so ziemlich jedem Biker bekannt sein! Bei Cateye handelt es sich allerdings nicht um eine US-amerikanische Firma (wie viele meinen), sondern um ein japanisches Unternehmen mit dem Sitz in Osaka. Der Vertrieb von Cateye Produkten erfolgt in Deutschland über das Unternehmen Paul Lange & Co, welches unter anderem auch Shimano vertreibt. Unser Augenmerk galt einer alltagstauglichen Beleuchtung für das Bike, die auf dem Weg zur Arbeit und zur Schule, als auch danach auf Umwegen nach Hause über Trails benutzt werden kann. Schwerpunkt war für uns diesmal die Gesetzestreue (ähmmm) und dennoch die Möglichkeit, halbwegs sicher über Trails zu fahren. Wie gesagt, hier handelt es sich um einen Kompromiss – wer Trails taghell beleuchten will, sollte direkt zu speziellen Funzeln greifen!

Wir haben uns bewusst für die Kombination einer Lenkerlampe mit einer Helmlampe entschieden. Gesetzeskonform deshalb, weil die Cateye Single Shot 20 (HL-EL 610G RC) eine Lampe mit StVZO-Zulassung ist. Diese wanderte dann natürlich auch direkt an den Lenker. Im Gegensatz dazu ist die Single Shot (HL-EL 600 RC) ohne StVZO-Zulassung und kann, dank der mitgelieferten Helmhalterung, direkt am Helm befestigt werden. Man achte hier auf die Nuancen in der Artikelbezeichnung! Der Einsatzbereich ist somit schnell geklärt: Die Single Shot 20 wurde von uns als Stand-Alone-Lampe im Straßenverkehr benutzt, auf Trails wurde diese dann von der als Helmlampe montierten Single Shot unterstützt. Katzen sind für ihre Nachtsicht bekannt, kann das Cateye-Duo katzengleich überzeugen oder mutiert dieses Duo eher zur Blindschleiche?

Wollen wir ein wenig auf die Lampen eingehen. Beide Lampen besitzen einen internen NiMH-Akku, das Ladegerät ist jeweils im Lieferumfang enthalten. Die Single Shot 20 bietet laut Werk eine Beleuchtungsstärke von 20 LUX und ist mit einer speziellen Linse (ROL – Reverse Offset Lens) ausgestattet. Die Größe des Gehäuses entspricht in etwa einer Zigarettenschachtel, nicht unbedingt klein, dafür bietet der Akku aber genug Power – erst nach über 6 Stunden machte der Batterie-Indikator auf sich aufmerksam. Auffallend bei der Single Shot 20 ist die hohe Lichtausbeute ohne jegliche Störeinflüsse. Der Lichtkegel ist leider etwas begrenzt, wir würden uns mehr Seitenausleuchtung wünschen. Wenig überzeugt sind wir von der Lenkerbefestigung. Auf den ersten Blick macht die „Flex-Tight“-Befestigung, die eine Montage ohne Werkzeug ermöglicht, zwar einen guten Eindruck, aber dann… bei öfterem Gebrauch und vor allem, wenn die Finger steifgefroren sind, ist die De-/Montage der kompletten Lampe einschließlich Halter fast nicht mehr möglich. In einem späteren Stadium des Tests ließ sich die Lampenhalterung dann gar nicht mehr lösen – da half nur noch der Seitenschneider…schnipp. Ein schnelles Lösen des Lampenkörpers von dem Halter zeigt sich dagegen zum Glück weitaus unproblematischer.

Die Cateye Single Shot fällt deutlich kleiner aus als die Single Shot 20, ist aber auch mit der speziellen „ROL“ ausgestattet. Das Gewicht geht für eine Helmlampe noch in Ordnung, bewegt sich aber schon an der Obergrenze – der Lampenkörper beinhaltet auch bei der Single Shot den NiMH-Akku. Die Montage am Helm erfolgt dank des mitgelieferten Klettbandes sehr schnell und unkompliziert. Die Lampe ist aber nicht nur kleiner als ihre große Schwester, sondern leider auch bedeutend schwächer. Die Single Shot bietet zwei verschiedene Modi, abgesehen von dem Blinkmodus. Auch in der stärksten Stufe eignet sich diese Lampe nicht für den Stand-Alone Betrieb und wurde von uns deshalb nur in Verbindung mit der Single Shot 20 betrieben. Nach etwa zwei Stunden Brenndauer in der hellsten Brennstufe macht der Batterie-Indikator auf sich aufmerksam, das Licht bleibt einem allerdings etwas länger erhalten. Die Brenndauer erscheint uns für eine Helmlampe mit diesen Kriterien ausreichend, da die Single Shot nur als Unterstützung zur Single Shot 20 auf Trails eingesetzt wurde und wegen der fehlenden StVZO-Zulassung im Straßenverkehr nicht benutzt werden darf. Die Kombination beider Lampen zeigte sich für Trailfahrten durchaus brauchbar, eine taghelle Ausleuchtung darf man allerdings nicht erwarten.

Die Stärke dieser Cateye-Kombination aus Lenker- und Helmbeleuchtung ist die unkomplizierte Handhabe und die Robustheit beider Lampen. Die Bedienung der Single Shot als auch der Single Shot 20 ist sehr simpel. Beide Lampen besitzen im hinteren Bereich einen Schalter, der sich auch gut mit gefrorenen Händen und Handschuhen bedienen lässt. Am einfachsten gestaltet sich die Bedienung der Single Shot 20 – An und Aus! Die Lampenkörper können schnell und einfach montiert werden und finden schnell Platz in der Arbeitstasche. Die Beleuchtungsdauer der Hauptlampe Single Shot 20 ist mehr als ausreichend, die Ladezeiten sind kurz genug um über Nacht den Akku wieder zu Kraft kommen zu lassen.

Preise:
Cateye Single Shot 20 um die 129 Euro
Cateye Single Shot um die 99 Euro

Mehr Infos unter www.cateye.de

Sigma Powerled Black und Karma Pro im Test

Biken im Dunkeln übt auf viele Biker einen besonderen Reiz aus! Aus der Notlage heraus, dass man im Winter sonst überhaupt nicht auf dem Bike sitzen würde, entwickelt sich bei vielen Bikern eine Begeisterung für die Fahrt ins Schwarze. Grundvorausstzung für den Spaß im Dunkeln ist allerdings eine gute Beleuchtung, damit der Spaß nicht ein abruptes und schmerzhaftes Ende findet. Wir haben die Powerled Black und die Karma Pro aus Sigma’s Power Light Serie für euch abgecheckt. Eine wahre Erleuchtung?

Sigma Karma Pro

Bereits die Evo Pro zeigt, dass gute Beleuchtung am Bike zu einem erschwinglichen Preis kein Wunschdenken bleiben muss. Bei der Evo Pro setzte Sigma das Augenmerk allerdings nicht nur auf die Lichtausbeute, sondern auch auf das Gewicht und die Maße. Mit der neuen Karma Pro, erhältlich für knapp 130 Euro, setzt Sigma die Messlatte noch ein Stück höher, allerdings ist die Karma nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen.

Der Akku und das Lampengehäuse der Karma wirken geradezu winzig. Der Gehäusekörper der Leuchte besteht nicht aus billigem Kunststoff, sondern aus Aluminium. Sehr fein! Die Montage der Karma am Lenker geschieht mittels Klickhalter und absolut werkzeugfrei. Für die Energieversorgung ist der superleichte IION-Lithium-Ionen-Akku verantwortlich, der bei der Karma Pro natürlich mitgeliefert wird. Die Verwendung eines vielleicht schon im Besitz befindlichen Sigma Nipack-Akkus ist allerdings nicht möglich. Die Karma lässt sich mit dem Klickschalter in drei verschiedenen Modi betreiben.

Eine schöne Lösung ist der in den Schalter integrierte Batterieindikator. Trotz des sehr kleinen Maßes des Akkus stehen dem Fahrer mit der stärksten Beleuchtung immer noch etwas über drei Stunden Fahrspaß bevor. Im Energiemodus verdreifacht sich dieser Wert sogar. Im Test überzeugte uns vor allem die gute Ausleuchtung der Karma. Der Lichtkegel ist nicht nur sehr breit, sondern auch fließend, wodurch man nicht durch Lichtirritationen abgelenkt wird. Optional ist für die Karma eine Helmhalterung erhältlich. Durch das geringe Maß und das niedrige Gewicht eignet sich die Karma übrigens auch als perfekte Helmlampe!

Sigma Powerled Black

Ebenfalls in der Power Series findet sich die Powerled Black, die für knapp 90 Euro erhältlich ist. Wie die Karma besitzt auch die Powerled Black ein Gehäuse aus Aluminium und ist ebenfalls nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen. Das Gehäusemaß lässt sich nicht mit der Karma vergleichen, da diese Lampe zwei Gesichter aufweisen kann.

Standardmäßig wird die Powerled Black mit vier handelsüblichen AA-Batterien betrieben, dementsprechend größer fällt natürlich das Gehäuse aus. Die Powerled Black kann somit auch als „normale“ Taschenlampe benutzt werden. Eine sehr praktische Angelegenheit! Allerdings lässt sich die Lampe auch mit dem optional erhältlichen Sigma IION-Akku betreiben. Das Batteriefach kann zu diesem Zweck abgeschraubt werden, womit die Gesamtlänge des Gehäuses von 14 cm auf etwa 8,2 cm schrumpft. Die Verringerung des Gehäuses und somit der Masse hat natürlich den Vorteil, dass die Lampe mit dem Klickhalter besser am Lenker fixiert bleibt.

Bei Verwendung der Powerled Black mit den mitgelieferten Batterien empfehlen wir, bei der Montag am Lenker die mitgelieferte Schraubhalterung zu verwenden. Wie schon bei der Karma kann auch hier ein vielleicht schon im Besitz befindlicher Sigma Nipack-Akku nicht verwendet werden! Das Umschalten zwischen den drei verschiedenen Lichtmodi geschieht per Klickschalter. Das Licht der Powerled ist für diese Preisklasse unglaublich hell! Durch die Bündelung des Lichts leidet allerdings etwas die Ausleuchtung im Randbereich. Sigma bietet für etwa 160 Euro die Powerled Black auch als Pro-Set mit IION-Akku und Ladegerät an.

Vergleich der Beleuchtungsstärke in Lux (Werksangaben):
Sigma Evo Pro: Mehr als 20 Lux
Karma Pro: 35 – 40 Lux
Powerled Black: 90 Lux

Im Gegensatz zur Mirage Evo Pro sind die Karma Pro als auch die Powerled Black nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen!

Fazit:

Sicherlich gibt es hellere und noch breiter ausleuchtende Beleuchtung fürs Bike, aber für solch eine High-End-Beleuchtung muss man mit mehreren hundert Euro allerdings auch sehr, sehr tief in die Tasche greifen. Sigma’s Powerled Black und Karma Pro bieten ein unglaublich gutes und fast nicht schlagbares Preis-/Leistungsverhältnis und ermöglichen den Trail-Nacht-Fahrspaß zum erschwinglichen Preis!

Infos unter www.sigmasport.com

SKS – Tools und Pumpen im Praxistest

Ohne Werkzeug geht heutzutage überhaupt nichts mehr! Schon direkt nach dem Kauf eines Bikes muss sich der stolze Käufer mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern beschäftigen. Wenn das Bike erstmal vernünftig rollt, sollte man sich bereits für unterwegs Gedanken machen. Pannen passieren meist schneller und unerwarteter als man denkt. Wir haben für euch von SKS das Minitool CT-WORX, die Suspensioneer Dämpferpumpe und die Handluftpumpe X-Alpin auf mehreren Touren abgecheckt.

Minitool: SKS CT-WORX

Wer eine Tour plant, egal ob es sich um eine anspruchsvolle Freeridetour oder einen Alpencross dreht, kommt an der Wahl von gutem und sinnvollen Werkzeug für unterwegs nicht vorbei. Das Werkzeug, welches benötigt werden könnte(!), füllt dann gerne schon mal eine kleine Werkzeugkiste. Aber wer schleppt auf einer Tour schon gerne eine Werkzeugkiste mit sich rum?! Findige Tüftler haben schon vor vielen Jahren Multifuntionswerkzeuge entwickelt, darunter auch Opas berühmter Knochenschlüssel. Dieser konnte zwar viel, aber eben auch nicht alles. Viele Jahre Entwicklung brachten die modernen Minitools hervor, darunter das CT-WORX von SKS. 20 Funktionen kompakt verstaut auf ein Maß von 94x40x35mm bei etwas über 220 Gramm sind schon bemerkenswert. Das CT-WORX bietet neben den herkömmlichen Werkzeugen aus Chrom-Vanadium-Stahl wie Innensechskant, Maul-/Ringschlüssel und Schraubendreher zusätzlich zwei Kunststoffreifenheber und einen Kettennieter. Im Neuzustand sind die Werkzeuge recht schwergängig, diese lockern sich aber bei öfterem Gebrauch. Ein Tool für alle Fälle und absolut empfehlenswert. Lediglich der Kettennieter aus Edelstahlguss glänzt nicht gerade durch Langlebigkeit. Preis: 19,99 Euro

Dämpferpumpe: SKS Suspensioneer

Immer mehr Bikes kommen mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern daher. Neben dem geringen Gewicht dieser Komponenten, spricht eine schnelle und unkomplizierte Anpassung an die eigenen Bedürfnisse für die luftunterstützen Dämpfer und Gabeln. Allerdings benötigt man dazu eine spezielle Dämpferpumpe. Die mit einem Präzisionsmanometer ausgestattete „Suspensioneer“ von SKS ist ein gutes Beispiel für diese Pumpengattung. Da die luftunterstützen Elemente zum Teil mit einem sehr hohen Luftdruck arbeiten, ist bei der Dämpferpumpe auf einen hohen Maximaldruck zu achten. Mit einem maximalen Druck von 25 bar ist die „Suspensioneer“ in diesem Segment ein Vorzeigemodell. Ein flexibler drehbarer Schlauchanschluss ist für die Dämpferpumpe ebenso wichtig wie ein gut ablesbares und sehr präzises Manometer. Ein Druckablassventil in der Pumpe sorgt zudem für eine optimale Feinabstimmung bei der Luftreduzierung. Auch hier punktet die SKS mit voller Punktzahl. Probleme hatten wir allerdings bei der SKS mit einem älteren Manitou SPV Dämpfer. Hier ließ sich der Aufsatz der SKS, bauartbedingt durch den Dämpfer, nicht weit genug auf das Ventil aufschrauben. Ein Adapter kann hier allerdings Abhilfe schaffen. Wichtig! Die maximal zulässigen Luftdruckwerte sind bei den Herstellern einzuholen und unbedingt zu beachten!
Preis: 29,99 Euro

Handluftpumpe: SKS X-Alpin

Unglaublich viele Pumpen tummeln sich auf dem Markt der Handluftpumpen. Gut die Hälfte dieser Pumpen haben den Namen Luftpumpe noch nicht einmal verdient. Wichtig ist neben den guten Pumpeigenschaften ein geringes Gewicht und die Montagemöglichkeit in Kombination mit dem Flaschenhalter. So stört die Pumpe nicht und ist immer parat. Zuverlässigkeit und gute Pumpeigenschaften kann man nicht genug betonen. Der Einsatz der Pumpen geschieht meist in Notsituationen. Wer sich in dieser Situation mit einer billigen Pumpe die Arme „weichpumpt“ oder gar den nötigen Luftdruck nicht aufbauen kann, wird sicherlich mehr als nur fluchen. Mit einem maximalen Druck von 6 bar und einem Gesamtgewicht von knapp 130 Gramm ist die SKS X-Alpin der perfekte Begleiter für Tour und Marathon. Die Bedienung von Auto-, Sclaverand- und Dunlopventil ist durch Umstecken des Ventilkopfes möglich, erfordert jedoch etwas Fingerspitzengefühl. Ein Nachteil der „kleinen“ Vertreter dieser Pumpenart. Ein Adapter kann aber die Friemelarbeit vermeiden und somit Abhilfe schaffen. Preis: 12,99 Euro

Mehr Infos unter www.sks-germany.de

Princeton Tec Switchback 3 – 3×3 Watt Frontlampe im Test

Erwartungsvoll haben wir auf die neue Beleuchtungsserie „Switchback“ des Lampenspezialisten Princeton Tec aus den USA gewartet. Die aus Spritzgußaluminium bestehenden Lampenkorpusse und die verbauten 3-Watt Maxbright LED, je nach Modell in ein- bis dreifacher Ausführung, ließen uns vor dem Test ungeduldig mit den Hufen scharren. Umso freudiger war die Nachricht, die Switchback ist beim deutschen Vertrieb Fulmatech in Neubrunn verfügbar. Kann die Switchback 3 die hohen Erwartungen an eine knapp 500 Euro teure Beleuchtung erfüllen?

Die Switchback wird in drei Versionen angeboten. Diese reicht von der Switchback 1 mit einer 3-Watt Maxbright LED über die Switchback 2 mit zwei verbauten LED bis zur Switchback 3 mit drei LED. Die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 249 Euro und 489 Euro. Stolze Preise, die natürlich die Erwartungen nach oben schrauben. Wir haben uns für den Test direkt das Königsmodell, die Switchback 3, gekrallt. Was darf der Käufer für etwa 500 Euro erwarten? Ganz klar viel! Und dies kann die Switchback 3 bereits beim Auspacken erfüllen. Optisch ansprechend wird das Produkt nicht in einer billigen Plastikverpackung dargeboten, sondern ordentlich verpackt in einem Karton. Bereits das Auspacken des sehr sicher verpackten Produktes zeigt, dass es sich bei der Switchback 3 um etwas Besonderes handeln muss. Dieser Eindruck wird noch durch den Lieferumfang verstärkt. Der Lieferumfang besteht neben dem Lamperkorpus aus einem Lithium-Ionen-Akku, einem Ladegerät für 220 Volt, ein weiteres Ladegerät für einen 12 Volt Zigarettenanzünder, einer Lenkerbefestigung, einer Helmbefestigung, einem Verlängerungskabel, Klettbefestigungsbändern und einer deutschen Gebrauchsanleitung als PDF-Datei auf CD. Lediglich eine gedruckte Gebrauchsanleitung vermissen wir.

Der Ladezustand des Akkus wird über drei verschiedene LED angezeigt: Grün steht für vollständig geladen, gelb für einen mittleren Akkuzustand und rot signalisiert Lowlevel. Der Akku kann mittels Klettband am Rahmen befestigt werden. Dünne CroMo-Rahmen haben etwas das Nachsehen, da die Auflagefläge des Akkus für „normale“ MTB-Rahmen ausgelegt ist. Durch das Klettband und die Gummierung am Akku bleibt dieser selbst bei wüsten Fahrmanövern an seinem Platz. Natürlich kann der Akku auch im Rucksack transportiert werden, durch das beigelegte Verängerungskabel ist die Länge des Kabels ausreichend. Die Verbindungsstecker sind sehr solide, stabil und wasserdicht. Den Lampenkorpus hatten wir im Test auf dem Helm als auch am Lenker im Einsatz. Die Helmbefestigung lässt sich gut fixieren, an das Gewicht des Korpusses auf dem Kopf muss man sich allerdings etwas gewöhnen. Leicht ist der Lampenkorpus nicht. Belohnt wird man mit einer sehr guten Lichtausbeute und wüsten Beschimpfungen von entgegenkommenden Wanderern und Joggern. Sollte jemand erblindet sein, bitten wir um Entschuldigung 😉 Das trifft die Sache schon ziemlich auf den Punkt. Die Lichtausbeute kann begeistern. Durch die beeindruckende Lichtstärke können selbst schmale Trails im Winter befahren werden. Der Lichtkegel ist leicht fokussiert und die Übergange von dunkel nach hell sind fließend. Lediglich die Randausleuchtung könnte etwas besser sein.

Die Switchback 3 bietet per Knopfdruck drei verschiedene Lichtstärken an und kann so den Gegebenheiten angepasst werden. Ein weiterer Modi versetzt die Switchback 3 in ein Blinklicht. Ein permanenter Druck auf den Schalter schaltet die Lampe komplett aus. Durch eine spezielle Technologie bleibt das Licht über die gesamte Leuchtdauer gleich. Der Hersteller gibt bei der Switchback 3 eine Leuchtdauer von 6 Stunden im höchsten Modus an. Der Wechsel in den Lowbereich des Akkus wird durch ein kurzes Blinken des Frontlichts signalisiert und durch eine rote Kontroll-LED angezeigt. Bei uns im Test war dieser Zustand im höchsten Modus nach etwa 4 Stunden erreicht. Sollte während der Ausfahrt der Akkuzustand auf Lowlevel fallen, braucht trotzdem niemand in Panik zu verfallen. Sogar mit der höchsten Lichtstärke bietet die Switchback 3 dann noch etwa etwa 2 1/2 Stunden Licht für den sicheren Heimweg. Die vom Hersteller angegebenen 6 Stunden erreichten wir im Test somit allerdings nicht ganz. Sehr positiv bewerten wir das Schnell-Ladesystem des Akkus, welches ein Laden des Akkus in etwa 2 1/2 Stunden ermöglicht. Ebenfalls praktisch und gut ist der Schutz vor Überladung des Akkus. Übrigens: Die markanten Kühlrippen des Lampenkorpusses machen tatsächlich Sinn…bei kühlen Außentemperaturen fällt die Hitzeentwicklung der drei Power-LED nicht weiter auf, bei warmen Außentemperaturen wird das Lampengehäuse aber ziemlich hot.

Fazit:

Zugegeben, 489 Euro sind für eine Fahrradbeleuchtung nicht gerade ein Pappenstiel, aber dafür bekommt man ein sehr gute Beleuchtung in einer sehr guten Qualität. Absolut empfehlenswert!

Preis: 489 Euro

Vertrieb:
FULMATECH OHG
Mainzer Str. 3
97277 Neubrunn

Mehr Infos unter www.fulmatech.com

Sigma Sport BC 1106 – Bikecomputer im Test

Viele Bikecomputer glänzen mit Funktionen, die von den meisten Bikern nicht genutzt werden. Der Mehrwert der Funktionen drückt zudem noch kräftig auf die Geldbörse. Eine Lösung des Problems wäre die Anschaffung des Sigma Sport BC 1106. Die wichtigsten Funktionen werden hier in einem kleinen und robusten Gehäuse vereint. Wir haben uns den kleinen starken Bikecomputer von Sigma Sport genauer angeschaut.

Der Sigma Sport BC 1106 glänzt mit Funktionalität. Hier wird nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen, sondern den wichtigsten Funktionen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Auffallend ist bereits das Befestigungssystem des BC 1106. Der Bikecomputer wird nicht, wie in der Vergangenheit, gleich einem Schlitten auf den Befestigungssockel aufgeschoben, sondern gesteckt und gedreht. Wer im Besitz von Zubehör von Drittanbietern ist, wie zum Beispiel ein NaviiOn, kommt nicht drumherum, die alte Befestigung, parallel zum neuen Befestigungssockel, weiter zu benutzen.

Die Montage des Fahrradcomputers gestaltet sich äußerst einfach. Im Lieferumfang befindet sich alles, um den Sigma Sport BC 1106 direkt einsetzen zu können. Der erste Blick auf die Anzeige des BC 1106 gefällt. Die Anzeige ist übersichtlich und sehr gut ablesbar. Keine kryptischen Abkürzungen erscheinen auf dem Display, sondern Volltextanzeigen. Somit muss man sich keine Abkürzungen für irgendwelche Anzeigen merken. Ein weiterer Vorteil ist die Einstellbarkeit des Kontrastes der Anzeige.

Doch welche Funktionen bietet der Sigma Sport BC 1106? Kurz gesagt alles, was der Biker für eine Tour benötigt. Darunter fällt neben der Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit und der Maximalgeschwindigkeit natürlich die Anzeige der Tageskilometer und der Gesamtkilometer. Ein weiterer Clou des BC 1106 ist die Einstellbarkeit von zwei Radgrößen, welche durch einen optional erhältlichen „Bike 2 Sensor“ automatisch erkannt werden. Die Gesamtkilometer und die Gesamtfahrzeit werden für das jeweilige Rad angezeigt.

Ein großes Ärgernis bereiten viele Bikecomputer bei einem notwendigen Batteriewechsel. Nicht jedoch der BC 1106! Durch einen integrierten Speicherchip bleiben die wertvollen Daten auch nach einem Batteriewechsel erhalten. Als Energieversorger findet eine 3 Volt Lithium Batterie Verwendung. Sollte mal irgendetwas verloren gehen oder ein zweiter Sensor o.ä. benötigt werden, stellt dies auch kein Problem dar. Bei Sigma Sport lässt sich alles nachbestellen.

Fazit:

Klein, quadratisch, praktisch, gut. Der Sigma Sport BC 1106 überzeugt durch eine gute Ablesbarkeit und die simple Bedienung.

Preis: 21,95 Euro

Mehr Infos unter www.sigmasport.com

Yukon Extreme-Bike – Das Ende der Qual der Wahl – Beleuchtung Test

Autofahrer haben es gut! Zu jeder Gelegenheit bietet sich dem Fahrer eines PKW bei Dunkelheit das passende Licht. Abblendlicht, Fernlicht, Stand- und Parklicht. Wollte sich in der Vergangenheit ein Biker für eine Lichtquelle entscheiden, hatte dieser meist die Qual der Wahl. Unzählige Hersteller und Produkte werben um die Gunst des Bikers. Das richtige und passende Licht für die persönlichen Bedürfnisse zu finden, wurde für viele Biker zu einem „Tanz auf dem Drahtseil“. Den Luxus einer variablen Lichtstärke bieten leider nur sehr wenige Hersteller. Einige Hersteller haben dieses Manko mittels einer zweiten, zuschaltbaren Lampe gelöst. Eine Lösung, die nicht immer unbedingt praktisch ist. Es geht aber auch anders…

Princeton Tec bietet mit der Yukon Extreme-Bike eine geradezu geniale Lösung an. In einer Lampe vereint, bietet die Verwendung einer 2-Faden-Xenonlampe und dreier Hochleistungs-LEDs dem Biker, bequem per Knopfdruck, direkt vier verschiedene Lichtstärken an. Diese reichen von einer äußerst energiesparenden Notbeleuchtung bis zu einer extremen Lichtstärke für die Hatz auf Singletrails. Je nach Brennmodi beträgt die Lebensdauer eines Batteriesets zwischen drei Stunden und 200 Stunden. Die Handhabe der Yukon ist denkbar einfach und perfekt zugleich. Mittels eines Druckschalters am Lampengehäuse kann bequem, auch während der Fahrt, die Lichtstärke gewählt werden.

Die Lampe lässt sich hervorragend ausrichten, da diese vertikal als auch horizontal einstellbar ist. Durch den Schnellverschluss kann die Lampe samt Batterietasche schnell und einfach demontiert werden. Langfinger haben somit keine Chance, sich mal eben schnell eine hochwertige Lampe zu organisieren. Die Yukon wird mit einem Lenkerhalter als auch einer Helmbefestigung ausgeliefert. Ein weiterer Pluspunkt der Yukon Extreme-Bike ist die Einstellbarkeit der Lichtstreuung. Ein Punkt, wo die meisten Beleuchtungen anderer Hersteller passen müssen.

Betrieben wird die Yukon Extreme-Bike mittels acht Batterien der Größe AA. Im Lieferumfang sind die Batterien, nicht weniger als die Qualitätsbatterien mit dem Kupferkopf, enthalten. Im Verlauf des Tests haben wir die Batterien gegen NiMH 2500 mAh Akkus, ohne nennenswerte Einbußen, ausgetauscht. Durch die integrierte Elektronik der Yukon wird ein weitgehend gleichstarkes Licht erreicht. Sollten die Batterien bei der höchsten Lichtstärke in die Knie gehen, schaltet die Lampe automatisch auf ein schwächeres Licht um.

Obwohl das Kabel von dem Batteriepack zur Lampe lang genug ist, würden wir den Einsatz eines Spiralkabels begrüßen. Die Yukon ist etwas filigraner verarbeitet als die Lampen der Konkurrenz. Nachteil ist hier die schnellere Beschädigung bei Stürzen, welche natürlich nicht immer ausbleiben. Für Schäden der Lampe bei normalem Betrieb gewährt Princeton Tec allerdings eine lebenslange Garantie.

Fazit:
Der Betrieb mit handelsüblichen Akkus oder Batterien, und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, garantieren einen langfristigen Einsatz der Yukon Bike-Extreme. Eine Investition in die Zukunft, auch wenn die 85,95 Euro auf den ersten Blick abschrecken mögen.

Preis: 85,95 Euro
Vertrieb: Fulmatech OHG

Mehr Infos unter www.fulmatech.com

Fahrradflickzeug – Mehr als nur Flickwerk? Test

Jede noch so schöne Tour oder Abfahrt wird dem Biker vermiest durch den Verlust des Luftdrucks der Reifen. Nicht selten bedeutet es das Aus für diese Unternehmung. Nicht jeder Biker möchte direkt zu einem Ersatzschlauch greifen, sei es aus ökonomischen oder aus ökologischen Gründen. Der Handel überschüttet den Hilfesuchenden mit Produkten aller Art zum Flicken des in Mitleidenschaft gezogenen Schlauchs. Wir haben einige dieser Vertreter unter die Lupe genommen, um zu testen, ob es sich bei der Reparatur letztendlich nur um ein Provisorium handelt oder um eine dauerhafte Lösung.

Dabei haben wir auf die verschiedensten Vertreter von Flickzeug zurückgegriffen. Darunter befinden sich nicht nur die herkömmlichen Flickenpflaster, sondern auch selbstklebende Flicken und ein Reifenpannenspray. Um die Alltagstauglichkeit zu überprüfen, haben wir diesen Versuch nicht in einem sterilen Labor, sondern direkt bei Tour und Training durchgeführt. Also immer dann, wenn nicht uns, sondern dem Reifen wirklich die Luft ausging.

Im Test:

Selbstklebende Flicken:

  • Prophete 5101

Pannenspray:

  • Prophete 5210

Flickmatten:

  • Prophete 5106

Fahrradflickzeug Kombiboxen/Reparaturboxen:

  • Prophete 5043
  • Victoria Flickzeug
  • Victoria Flickzeug super + air
  • TIP TOP TT 05 / TIP TOP TT 05 Profi
  • TIP TOP TT 06

Selbstklebende Flicken:

Prophete 5101

Wenn es besonders schnell gehen soll, bietet der Handel unter dem Begriff „selbstklebende Flicken“, wie der Name schon besagt, selbstklebende Flicken an. Der Einsatz dieser Flicken soll dabei besonders einfach von statten gehen. Das Aufbringen geschieht völlig ohne Einsatz externer Vulkanisierlösung, die sonst ein wesentlicher Bestandteil zur Flickenmontage ist. Einfach das Loch im Schlauch lokalisieren, den selbstklebenden Flicken aufkleben und gut ist. Keine Wartezeiten, kein Geschmiere mit der Vulkanisierlösung. Prophete bietet unter der Artikelnummer 5101 solch einen Wunderflicken an. Dieser Flicken ist 5-schichtig aufgebaut und verspricht somit ein langes Flickenleben. Selbst ein Aufrauhen soll laut Anleitung nicht nötig sein. Leider bestätigte sich dies im Test nicht. Ohne ein Aufrauhen des Schlauches konnten wir keine befriedigende Verbindung des Flickens mit dem Schlauch feststellen. Nach einem Aufrauhen des Schlauches saß der Flicken aber erstaunlich fest. Im Laufe der Zeit, das bezieht sich hier auf mehrere Tage, unterwandert aber die zurückgehaltene Luft den Flicken nach und nach, bis dieser die Luft wieder freigibt. Letztendlich kann man festhalten, das die selbstklebenden Reifenflicken als Notreparatur bestens geeignet sind, wenn man den Schlauch vor der Flickenmontage ein bißchen aufrauht. Allerdings sollte der Schlauch nach dem Einsatz gewechselt, oder der Flicken entfernt werden und durch einen „normalen“ Flicken ausgetauscht werden.

Fazit: Für die schnelle und unkomplizierte Notreparatur für Unterwegs, jedoch keine dauerhafte Lösung

Inhalt: 4 Flicken
Preis: 3,49 Euro
Mehr Infos unter www.prophete.de

Pannenspray

Prophete 5210

Noch einfacher als der Einsatz von selbstklebenden Flicken versprechen Pannensprays. Hierzu muß noch nicht einmal das Laufrad ausgebaut werden oder der Mantel von der Felge gezogen werden, vorausgesetzt, die Pannenursache steckt nicht noch im Schlauch oder Mantel. Prophete bietet in seinem Sortiment ein Pannenspray dieser Art an. Hierbei muß man nur das Ventil der Dose auf das Schlauchventil setzen, egal ob es sich um ein Auto- oder französisches Ventil handelt. Die anschließend frei werdende „Flickmasse“ strömt in den Schlauch und muß nur durch das Drehen des Rades im Schlauch verteilt werden. Dabei entfällt sogar ein späteres Aufpumpen. Soweit die Theorie. Klappt auch ganz gut, wenn ein kleines Loch im Schlauch ist. Bei einem phatten Snakebite ist das Projekt zum Scheitern verurteilt, und die entstehende Sauerei bedeutet mehr Frust als alles andere. Auf jeden Fall klebt das Zeug wie Teufel. Auch dort, wo es nicht kleben soll.

Fazit: Für uns stellt Pannenspray keine Alternative dar

Inhalt: 50ml
Preis: 4,95 Euro
Mehr Infos unter www.prophete.de

Flickmatten

Prophete 5106

Eine preiswerte Möglichkeit bieten Flickmatten zum selber Schneiden. Der Vorteil liegt darin, daß neben des günstigen Preises, eine individuelle Größe der Flicken möglich ist. Nachteil ist, daß man natürlich unterwegs nicht immer eine Schere oder Messer mit sich führt, um die Flicken zu schneiden. Dementsprechend muß man Schneidzeug mit sich führen, die Flicken vor der Tour schneiden oder die Flicken für die Reparatur zu Hause verwenden. Ein weiterer Nachteil dieser Flicken besteht darin, daß die Flicken zum Rand hin nicht flacher werden. Dadurch bildet sich eine Angriffsstelle für Reibung. Auch dem Ausdehnungsdrang des Schlauches können die selfmade Flicken aufgrund ihres Aufbaus nicht ganz folgen. Die Verbindung des Flickens zum Schlauch konnte uns aber überzeugen. Nur das Lösen des Flickens von der Trägerfolie zauberte uns manchmal die Zornesfalte auf die Stirn. Das Set 5106 von Prophete beinhaltet neben den Flickmatten auch Vulkanisierlösung.

Fazit: Gute und preiswerte Alternative

Inhalt: 2 Flickgummis 80x65mm, Vulkanisierlösung 10g
Preis: 1,49 Euro
Mehr Infos unter www.prophete.de

Fahrradflickzeug Kombiboxen / Reparaturboxen

Prophete 5043

Prophete bietet unter der Artikelnummer 5043 eine Box mit Fahrradflickzeug an. Diese beinhaltet neben der Vulkanisierlösung und verschiedenen Flicken auch zwei Reifenheber aus Kunststoff. Die Qualität der Flicken als auch der Reifenheber sind sehr gut. Die aus Kunststoff bestehenden Reifenheber helfen Kratzer in der Felge zu vermeiden. Die Flicken verflachen zum Flickenrand und gehen eine hartnäckige Verbindung mit dem Schlauch ein. Das Dehnungsverhalten der Flicken konnte uns ebenfalls überzeugen. Da die Flicken in schwarz gehalten sind, sieht ein Schlauch auch nach mehreren Reparaturen nicht nach einem Flickwerk aus.

Fazit: Diese Box gefiel uns sehr gut und kann ohne Einschränkung empfohlen werden.

Inhalt: 4 Flicken in 3 Größen, Vulkanisierlösung 5g, 2 Reifenheber, u.a.
Preis: 2,79 Euro
Mehr Infos unter www.prophete.de

Victoria Flickzeug

Die Albert Kienzle GmbH & Co. KG bietet unter dem schlichten Namen „Victoria Flickzeug“ eine Box mit Flicken und Vulkanisierlösung an. Die Flicken überzeugen. Eine sehr gute Verbindung mit dem Schlauch und die Verflachung zum Flickenrand bedeuten ein langes Flickenleben. Die Flicken sind in schwarz gehalten und lassen den Schlauch auch nach der Reparatur nicht als Flickwerk erscheinen. Die Flicken lassen sich sehr gut vom Trägermaterial lösen und verhindern somit unnötige Knibbelarbeit. Auch bei den Victoria Flicken kann uns das Dehnungsverhalten überzeugen.

Fazit: Das Flickzeug von Victoria weiß zu überzeugen

Inhalt: 6 Flicken in 3 Größen, Vulkanisierlösung 5g , u.a.
Mehr Infos bei A. Kienzle GmbH & Co. KG, Industriestraße 2, 74321 Bietigheim-Bissingen

Victoria Flickzeug super + air

Passend zum kleinen Bruder „Victoria Flickzeug“ bietet die Albert Kienzle GmbH & C. KG die Reparaturbox „Victoria Flickzeug super + air“ an. Bei der großen Box handelt es sich um ein komplettes Reparaturkit für die Tour. Komplett heißt in diesem Fall wirklich komplett. Angefangen von den Flicken und der Vulkanisierlösung bis hin zu den beiden Füllpatronen. Auch hier überzeugen die Flicken und die Verbindung, welche die Flicken mit dem Schlauch eingehen. Kein Wunder, denn es handelt sich um die gleichen Flicken wie beim kleinen Bruder, allerdings in etwas anderen Maßen und Mengen. Lediglich die im großen Set beigelegten Reifenheber kosten Minuspunkte. Diese sind zwar superstabil, aber leider vermackt man sich mit den Hebern aus Metall schnell die Felge.

Fazit: Komplett, kompakt, gut

Inhalt: 7 Flicken in 3 Größen,Vulkanisierlösung 5g, 2 Füllpatronen nebst Zubehör, Ventilaufsätze, 2 Reifenheber aus Metall, u.a.
Mehr Infos bei A. Kienzle GmbH & Co. KG, Industriestraße 2, 74321 Bietigheim-Bissingen

TIP TOP TT 05 / TT 05 Profi

Die Palette der vom Unternehmensbereich TIP TOP angebotenen Produkte der STAHLGRUBER Otto Gruber GmbH & Co KG ist so umfangreich, daß wir Jahre bräuchten, die komplette Palette der Reparaturmittel sowie des Zubehörs vorzustellen. Wir beschränken uns somit auf eine kleine Auswahl von TIP TOP Produkten. Das Schlauch-Reparatur-Set TT 05 beinhaltet neben den gebräuchlichsten Flickengrößen zwei Reifenheber aus Kunststoff. In der praktischen Plastikdose findet man somit das Notwendigste für die Reparatur eines Schlauches. Nur für Luft muß man bei diesem Set selber sorgen, oder man greift auf die größere Ausführung TT 05 Profi zurück, welche zusätzlich eine Füllpatrone enthält. Die Flicken sind, wie schon zu Großvaters Zeiten gewohnt, möchte man sagen, erstklassig. Die Flicken mit dem flachen und gezahnten Flickenrand gehen eine hartnäckige Verbindung mit dem Schlauch ein, bei einem sehr guten Dehnungsverhalten. Die Reifenheber aus Kunststoff schonen Schlauch und Felge. Lobenswert ist die Beigabe eines Mantelflickens für den Fall aller Fälle.

Fazit: Die Flicken von TIP TOP stellen für uns nach wie vor die Referenz unter den Flicken dar.

Inhalt: 4 Flicken in 3 Größen, 1 Mantelflicken, Vulkanisierlösung 5g , 2 Reifenheber aus Kunststoff, u.a. , 1 Füllpatrone nebst Zubehör (nur TT05 Profi)
Preis: 3,99 Euro (TT 05), 9,99 Euro (TT 05 Profi)
Mehr Infos unter www.rema-tiptop.de

TIP TOP TT 06

Die große Reparaturbox TT 06 weiß zu überzeugen. Zu den für eine Reparatur eines Schlauches notwendigen Flicken, Reifenhebern aus Kunststoff und der Vulkanisierlösung findet man noch einen Mantelflicken. Somit kann man der nächsten Tour ohne Angst entgegentreten. Die Luft geht einem dabei auch nicht aus, weil zum Lieferumfang noch zwei Füllpatronen gehören. Das ganze ist in einer praktischen Reparaturbox verstaut. Die Qualität der Flicken ist wie bereits erwähnt erstklassig und läßt in Puncto Verbindung zum Schlauch und Dehnverhalten keine Wünsche offen.

Fazit: Die Referenz der Fraktur praktisch verpackt

Inhalt: 6 Flicken in 3 Größen, 1 Mantelflicken, Vulkanisierlösung 5g, 2 Füllpatronen nebst Zubehör, Ventilaufsätze, 2 Reifenheber aus Kunststoff, u.a.
Preis: 15,99 Euro
Mehr Infos unter www.rema-tiptop.de

Fazit des Tests:

Das wichtigste bei einer Reparatur ist eine gute und saubere Vorbereitung. Jeder noch so gute Flicken hat keine Chance mit dem Schlauch eine dauerhafte Verbindung einzugehen, wenn die Vorbereitung schlecht ist. Ein sauber aufgebrachter Flicken kann bis zum Lebensende des Schlauches halten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Preisvergleich. Die Firma Prophete zum Beispiel vertreibt neben ihrem eigenen Flickzeug auch Reparaturmaterial von Tip-Top und Victoria.