ABUS Salisbury und Xtreme easybag – Zwei Lenkertaschen im Test

Wer kennt es nicht? Bei langen Touren, besonders wenn sich diese über mehrere Tage erstrecken, ist das Packen des Reisegepäcks ein langwieriger und zeitraubender Aufwand. Man packt ein, stellt fest es ist zu viel, packt wieder aus, sortiert aus und packt wieder ein. Diese Prozedur wiederholt sich dann noch einige Male. Wenn man fertig ist stellt man fest, dass der Rucksack immer noch zu schwer ist. Eine Lösung wäre es, einen Teil des Gepäcks auszulagern und auf dem Bike, anstatt auf dem Rücken, zu transportieren. Wir haben deshalb für euch von ABUS die Lenkertasche ST 3350 KF Salisbury und von Xtreme die easybag Lenkertasche ans Bike geschraubt!

ABUS Lenkertasche ST 3350 KF Salisbury

Die Lenkertasche ST 3350 KF Salisbury bietet neben der Aufnahme des Gepäcks (immerhin 5,5 Liter Fassungsvermögen) den Vorteil, dass die Tourenkarte im handelsüblichen Querformat sichtbar im Blickfeld des Fahrers auf dem Deckel der Tasche in einer transparenten Hülle untergebracht werden kann. Besonders die sichtbare Aussparung für das GPS bzw. das Handy zeigt, dass man sich bei ABUS wirklich Gedanken bei dieser Lenkertasche gemacht hat. Die Hülle lässt sich natürlich komplett per Klett von der Tasche lösen. Doch bevor man mit der Tasche auf Reise gehen kann, muss die Tasche am Lenker befestigt werden. Das KLICKfix System ist ein einfach zu bedienendes Befestigungssystem mittels eines Adapters, bei dem die Tasche problemlos am Lenker befestigt und genauso unproblematisch wieder gelöst werden kann – und das ohne Werkzeug. Die notwendige Trägerplatte wird mit zwei Schraubklemmen am Lenker besfestigt und mit einem Seilzug gehalten. Der Seilzug wirkt den hohen Kräften entgegen, die durch die Last in der Tasche und den permanenten Erschütterungen durch das Fahren entstehen. Das System klappt ausgezeichnet, allerdings muss man auf den Durchmesser des Lenkers achten, da die Schellen nur für einen Lenkerdurchmesser von 22 bis 26 mm mitgeliefert werden. Im Zubehör sind allerdings KLICKfix-Schellen für Oversized-Lenker mit einem Durchmesser von 31,8 mm erhältlich – wenn nötig, dann also direkt mitbestellen! Sollte kurzfristig kein Adapter verfügbar sein, kann man sich notfalls mit Kabelbindern weiterbehelfen. Die Tasche ist gut gepolstert und bietet neben einem Tragegurt einen Regenschutz. Die Reflektorstreifen und die verschiedenenen Staufächer (die äußeren Fächer sind natürlich verschließbar) gefallen uns sehr gut und verdienen Lob. Der Lenkeradapter ist laut Hersteller bis zu 7 Kilogramm belastbar, allerdings würden wir empfehlen, aus Sicherheitsgründen wegen des hohen Schwerpunktes deutlich unter dieser Belastung zu bleiben. Der Preis von knapp 60 Euro ist bei der hohen Qualität und den durchdachten Detailslösungen absolut gerechtfertigt.

Xtreme Lenkertasche easybag L-T-S 3 WP

Deutlich günstiger in der Anschaffung ist die sytlische Xtreme Lenkertasche easybag L-T-S 3 WP. Diese kostet mit 33,90 Euro auf den ersten Blick fast nur die Hälfte der ABUS Lenkertasche. Doch der Eindruck täuscht! Wie die ABUS wird auch die Xtreme Lenkertasche mit dem KLICKfix System am Lenker befestigt. Da der Lenkeradapter nicht zum Lieferumfang gehört, muss der Adapter separat mitbestellt werden. Somit summieren sich zu dem Preis der Lenkertasche die Anschaffungskosten des Adapters – immerhin 15,90 Euro! Somit schrumpft der Preisvorteil der Xtreme Lenkertasche deutlich! Die Lenkertasche bietet ein Fassungsvermögen von 6 Litern und bietet im Frontbereich ein Netzfach für diverse Dinge. Die für die Tour nötige Karte kann in der transparenten Hülle auf dem Deckel im Sichtfeld des Fahrers untergebracht werden. Leider müssen wir hier eine große Kritik aussprechen! Handelsübliche Tourenkarten im Querformat passen nur nach großem Kampf in die Hülle. Nach mehreren Tagen ergab sich die Hülle als Fetzen, was uns bei der Tour schon sehr verärgert hat. Natürlich lässt sich auch bei der Xtreme easybag die Hülle per Klett von der Lenkertasche lösen und so auch gegen eine neue Hülle austauschen. Optisch kann die Tasche sehr punkten, da sie sich durch die runde Bauweise deutlich von den üblichen Lenkertaschen abhebt. Mit dem Schultergurt ausgestattet kann man diese auch schön als normale Alltagstasche, z. B. für die Kamera, durch die Stadt tragen. Ernüchternd ist der Blick in den Innenraum der Tasche. Die Lenkertasche ist mehr wie ein Hardcase aufgebaut und nicht gepolstert. Ebenfalls vermissen wir verschiedene Verstaumöglichkeiten. So kann es schon mal passieren, dass der Schlüssel auf einer Tour mächtig durch Klappern auf dem Taschenboden nervt. Dafür lässt sich der vernähte Nyloninnensack mit einer Kordel verschließen und durch die Bauweise benötigt die easybag Lenkertasche keinen Regenschutz – sie ist von Haus aus regendicht! Der Deckel der Tasche wird mit einem Klettverschluss verschlossen, wir waren zwar erst skeptisch, aber der Verschluss hält. Für uns eine schöne und praktische Lenkertasche für den täglichen Einsatz in der City, unserer Meinung nach für die Tour aber nur bedingt empfehlenswert.

KLICKfix System

Das KLICKfix System ist wirklich eine feine Sache. Die Montage des Adapters ist unkompliziert und sollte für jeden geübten Schrauber kein Problem darstellen. Die Taschen werden oben eingehakt und mit einem Klick eingerastet. Das Lösen der Tasche vom Adapter geschieht ebenfalls sekundenschnell. Somit ist die Lenkertasche mobil und kann beim Verlassen des Fahrrades mitgenommen werden, ohne Werkzeug und ohne Stress. Der Adapter darf laut Angaben bis maximal 7 Kilogramm belastet werden, wir empfehlen aber wegen der Lenksicherheit deutlich unter dieser Grenze zu bleiben. Wir hatten auf unserer Tour die Lenkertaschen mit knapp 4 Kilogramm beschwert, was wir als guten Kompromiss empfanden. Man gewöhnt sich aber schnell an das Gewicht und die merkbar trägeren Lenkbewegungen. Für die Tour absolut top und empfehlenswert!

ABUS Satteltasche – Wenn einer eine Reise tut – Test

Ein Outsourcen des Gepäcks wäre, neben einer Lenkertasche, durch den Einsatz einer Satteltasche möglich. Doch nicht nur auf einer Tour macht eine Satteltasche Sinn, sondern auch für den täglichen Weg zur Arbeit. Wenn man die Luftpumpe am Rahmen befestigt, kann man so das Werkzeug und das Flickzeug bequem ohne Rucksack transportieren. Mit der ABUS Satteltasche ST 3085 KF Canson haben wir uns einen vielversprechenden Vertreter seiner Art unter den Sattel geschnallt!

1 Dose Bier, eine handelsübliche Menge Buttermilch oder eine kleine Flasche Öl – Die ABUS Satteltasche ST 3085 KF Canson bietet immerhin 0,5 Liter Stauraum. Natürlich sollte man nach Möglichkeit diese Flüssigkeiten nicht in die Satteltasche einfüllen, aber rein theoretisch könnte man es! Der Stauraum reicht, um das Werkzeug, das Flickzeug sowie einen dünnen Reserveschlauch zu verstauen! Damit das ganze Gedöns in der Satteltasche nicht nass wird, liefert ABUS direkt die passende Regenhülle mit – separat in einem kleinen Innenfach. Auch bei der Satteltasche findet sich zur Befestigung ein KLICKfix System. Die Trägerplatte wird direkt an die Sitzstreben des Sattels festgeschraubt. Eine Tätigkeit, die selbst unerfahrene Schrauber meistern können.

Die Satteltasche wird dann wie ein Schlitten auf die montierte Trägerplatte geschoben – klick. Das wackelt nicht, verrutscht nicht und sitzt bombenfest. Viele Satteltaschen anderer Hersteller werden nur durch Klemmung am Sattel gehalten und machen sich so, früher oder später, oft selbständig. Egal ob in der Stadt, Treppen runter oder auf dem ruppigen Trail – keine Frisur sitzt so gut und fest wie diese Satteltasche. Das KLICKfix System kann begeistern, zumal die Tasche ohne Aufwand wieder von der Trägerplatte gelöst werden kann – sekundenschnell und ohne Werkzeug. Wer einen Rückstrahler verwenden will, dem hat ABUS eine kleine Befestigungsschlaufe am Deckel spendiert. Der angebrachte Reflektorstreifen sorgt für ein Plus an Verkehrssicherheit. Knappe 18 Euro, die gut angelegt sind.

Mehr Infos unter www.abus.de

Sigma Mirage Evo + Evo X Pro – Der Klassiker im Test

Auch wenn die Sigma Mirage Evo bereits zum älteren Semester der Fahrradbeleuchtung gehört, wollen wir heute auf die „Grand Madame“ der Fahrradbeleuchtung eingehen. Der Grund hierfür ist, dass die Evo Mirage mittlerweile für kleines Geld zu erwerben ist – schlau ist der, der Preise vergleicht! Eine Fehlinvestition, wo die Konkurrenz sogar schon aus eigenem Hause, mit der Black LED beispielsweise, der Mirage Evo im Nacken sitzt?! Wir haben uns natürlich die Frage gestellt, ob wir die Sigma Mirage Evo im Test berücksichtigen sollten. Da sich diese Lampe aber nach wie vor großer Beliebtheit erfreut und weiterhin in jedem gutsortierten Fahrradgeschäft erhältlich ist, wollten wir die Sigma Mirage Evo im Test dann doch nicht außen vor lassen.

Die Basis unseres Tests war das Komplettset mit der Mirage Evo, dem Zusatzscheinwerfer Evo X und dem Nipack Powerakku. Beim Kauf eines Komplettsets sollte unbedingt auf den Umfang des Sets geachtet werden, damit man zum Beispiel nicht den Bleiakku statt des Nipack-Akkus sein eigen nennen darf. Spätestens bei der Montage weiß man die Vorteile des kleinen und handlichen Nipack Powerakkus zu schätzen. Die Montage des Akkus geschieht schnell und unkmopliziert mit einem Haltegummi an Lenker, Vorbau oder Rahmen. Ebenso unproblematisch gestaltet sich die Montage der beiden Frontlampen, hier aber nicht mit einem Haltegummi, sondern mit einem Klickhalter. Auch hier ist wieder kein Werkzeug nötig! Das kann schon mal von der Sigma überzeugen. Versteckt unter dem Gummi des Halters befindet sich eine kleine Schraube, nach deren Lösen sich die Lampe horizontal einstellen lässt. Der mitgelieferte T-Bone-Halter bietet eine Alternative zur direkten Montage der Lampen am Lenker – so müssen im Normalfall die Lampen hiermit nicht horizontal ausgerichtet werden. Optisch machen die beiden Scheinwerfer am Lenker bereits einiges her. Beim Lieferumfang zeigt Sigma ebenfalls keine Schwächen, so gehört neben den erforderlichen Kabeln auch das Ladegerät und eine Helmhalterung zum Set. Schon vor der Ausfahrt nerven die Steckkontakte etwas, da diese sehr fest zusammengepresst werden müssen, weil sonst ein Wackler entsteht. Eine kleine Hürde, die aber schnell zu meistern ist.

Wichtig zu erwähnen ist, dass nur die Mirage Evo mit ihren 5 Watt im Straßenverkehr zugelassen ist. Das Zuschalten des 10 Watt starken Zusatzscheinwerfers Evo X darf also nur abseits der Straßen geschehen! Die Mirage Evo bietet einen breiten Lichtkegel, der den Seitenbereich ausreichend ausleuchtet – ein Leuchtwunder darf man allerdings nicht erwarten. Störend sind für uns die Lichtirritationen, die man von der LED-Generation gar nicht mehr kennt. Allerdings bietet die Evo dafür ein „weiches“ Licht, nicht das „kalte“ Licht der LED, welches nicht jedem gefällt. Spätestens auf dem Trail muss die Mirage Evo X zugeschaltet werden, damit die Fahrt nicht ins „Schwarze“ geht. Das Licht der Evo X ist punktueller und heller und daher die perfekte Erweiterung des Lichts der Mirage Evo. Optimal ist daher der Einsatz der Mirage Evo für den Nahbereich und der Evo X für die Fernausleuchtung. Allerdings darf auch in dieser Kombination kein Lichtwunder erwartet werden. Wir sehen das Einsatzgebiet der Sigma Mirage Evo und Evo X im Bereich der Radtouren auf breiteren Wegen, für die Hatz über schmale Singletrails halten wir dieses Set allerdings für grenzwertig. Die Brenndauer beider Lampen zusammen reicht nur knapp eineinhalb Stunden, was schon arg wenig ist – die Evo alleine kann dagegen mit über vier Stunden betrieben werden. Auffällig war die Kälteempfindlichkeit des Akkus, bei Temperaturen im Minusbereich endete eine Ausfahrt bereits nach etwas über einer Stunde im Vollbetrieb. Abhilfe könnte das Verstauen des Akkus im Rucksack schaffen. Die Ladedauer des Akkus ist mit über fünf Stunden etwas lang, sollte beim Laden in der Nacht aber vertretbar sein.

By the way…natürlich sollte man dafür sorgen, auch von hinten gesehen zu werden! Zu der neuesten Generation der Rückleuchten bei Sigma gehört die Sigma Hiro. Auch hier ist die Montage mittels des Haltegummis unkompliziert, werkzeugfrei und schnell. So schlank das Gehäuse auch ist, die Leuchtkraft ist beeindruckend. Als Batterien finden zwei Size N Verwendung. Natürlich ist die Hiro StVZO zugelassen und mit einem Batterieindikator ausgestattet. Schön ist auch der Klickschalter, für den Batteriewechsel benötigt man als Werkzeug nur eine Münze oder ähnliches. Sigma Hiro?! Klein, aber fein!

Fazit:

Überzeugend ist die unkomplizierte Montage der Lampe und des Akkus. Die Lichtausbeute halten wir für unzureichend, wenn es um die Hatz über Singletrails geht. Für preisbewusste Tourer, die neben öffentlichen Straßen auch den Weg durch den Wald auf Forstwegen anstreben, ist dieses Beleuchtungsset immer noch eine sehr gute Wahl!

Mehr Infos unter www.sigmasport.com

Cateye Single Shot – Ein (fast) gesetzeskonformes Lampen-Duo im Test

Cateye dürfte wohl so ziemlich jedem Biker bekannt sein! Bei Cateye handelt es sich allerdings nicht um eine US-amerikanische Firma (wie viele meinen), sondern um ein japanisches Unternehmen mit dem Sitz in Osaka. Der Vertrieb von Cateye Produkten erfolgt in Deutschland über das Unternehmen Paul Lange & Co, welches unter anderem auch Shimano vertreibt. Unser Augenmerk galt einer alltagstauglichen Beleuchtung für das Bike, die auf dem Weg zur Arbeit und zur Schule, als auch danach auf Umwegen nach Hause über Trails benutzt werden kann. Schwerpunkt war für uns diesmal die Gesetzestreue (ähmmm) und dennoch die Möglichkeit, halbwegs sicher über Trails zu fahren. Wie gesagt, hier handelt es sich um einen Kompromiss – wer Trails taghell beleuchten will, sollte direkt zu speziellen Funzeln greifen!

Wir haben uns bewusst für die Kombination einer Lenkerlampe mit einer Helmlampe entschieden. Gesetzeskonform deshalb, weil die Cateye Single Shot 20 (HL-EL 610G RC) eine Lampe mit StVZO-Zulassung ist. Diese wanderte dann natürlich auch direkt an den Lenker. Im Gegensatz dazu ist die Single Shot (HL-EL 600 RC) ohne StVZO-Zulassung und kann, dank der mitgelieferten Helmhalterung, direkt am Helm befestigt werden. Man achte hier auf die Nuancen in der Artikelbezeichnung! Der Einsatzbereich ist somit schnell geklärt: Die Single Shot 20 wurde von uns als Stand-Alone-Lampe im Straßenverkehr benutzt, auf Trails wurde diese dann von der als Helmlampe montierten Single Shot unterstützt. Katzen sind für ihre Nachtsicht bekannt, kann das Cateye-Duo katzengleich überzeugen oder mutiert dieses Duo eher zur Blindschleiche?

Wollen wir ein wenig auf die Lampen eingehen. Beide Lampen besitzen einen internen NiMH-Akku, das Ladegerät ist jeweils im Lieferumfang enthalten. Die Single Shot 20 bietet laut Werk eine Beleuchtungsstärke von 20 LUX und ist mit einer speziellen Linse (ROL – Reverse Offset Lens) ausgestattet. Die Größe des Gehäuses entspricht in etwa einer Zigarettenschachtel, nicht unbedingt klein, dafür bietet der Akku aber genug Power – erst nach über 6 Stunden machte der Batterie-Indikator auf sich aufmerksam. Auffallend bei der Single Shot 20 ist die hohe Lichtausbeute ohne jegliche Störeinflüsse. Der Lichtkegel ist leider etwas begrenzt, wir würden uns mehr Seitenausleuchtung wünschen. Wenig überzeugt sind wir von der Lenkerbefestigung. Auf den ersten Blick macht die „Flex-Tight“-Befestigung, die eine Montage ohne Werkzeug ermöglicht, zwar einen guten Eindruck, aber dann… bei öfterem Gebrauch und vor allem, wenn die Finger steifgefroren sind, ist die De-/Montage der kompletten Lampe einschließlich Halter fast nicht mehr möglich. In einem späteren Stadium des Tests ließ sich die Lampenhalterung dann gar nicht mehr lösen – da half nur noch der Seitenschneider…schnipp. Ein schnelles Lösen des Lampenkörpers von dem Halter zeigt sich dagegen zum Glück weitaus unproblematischer.

Die Cateye Single Shot fällt deutlich kleiner aus als die Single Shot 20, ist aber auch mit der speziellen „ROL“ ausgestattet. Das Gewicht geht für eine Helmlampe noch in Ordnung, bewegt sich aber schon an der Obergrenze – der Lampenkörper beinhaltet auch bei der Single Shot den NiMH-Akku. Die Montage am Helm erfolgt dank des mitgelieferten Klettbandes sehr schnell und unkompliziert. Die Lampe ist aber nicht nur kleiner als ihre große Schwester, sondern leider auch bedeutend schwächer. Die Single Shot bietet zwei verschiedene Modi, abgesehen von dem Blinkmodus. Auch in der stärksten Stufe eignet sich diese Lampe nicht für den Stand-Alone Betrieb und wurde von uns deshalb nur in Verbindung mit der Single Shot 20 betrieben. Nach etwa zwei Stunden Brenndauer in der hellsten Brennstufe macht der Batterie-Indikator auf sich aufmerksam, das Licht bleibt einem allerdings etwas länger erhalten. Die Brenndauer erscheint uns für eine Helmlampe mit diesen Kriterien ausreichend, da die Single Shot nur als Unterstützung zur Single Shot 20 auf Trails eingesetzt wurde und wegen der fehlenden StVZO-Zulassung im Straßenverkehr nicht benutzt werden darf. Die Kombination beider Lampen zeigte sich für Trailfahrten durchaus brauchbar, eine taghelle Ausleuchtung darf man allerdings nicht erwarten.

Die Stärke dieser Cateye-Kombination aus Lenker- und Helmbeleuchtung ist die unkomplizierte Handhabe und die Robustheit beider Lampen. Die Bedienung der Single Shot als auch der Single Shot 20 ist sehr simpel. Beide Lampen besitzen im hinteren Bereich einen Schalter, der sich auch gut mit gefrorenen Händen und Handschuhen bedienen lässt. Am einfachsten gestaltet sich die Bedienung der Single Shot 20 – An und Aus! Die Lampenkörper können schnell und einfach montiert werden und finden schnell Platz in der Arbeitstasche. Die Beleuchtungsdauer der Hauptlampe Single Shot 20 ist mehr als ausreichend, die Ladezeiten sind kurz genug um über Nacht den Akku wieder zu Kraft kommen zu lassen.

Preise:
Cateye Single Shot 20 um die 129 Euro
Cateye Single Shot um die 99 Euro

Mehr Infos unter www.cateye.de

Sigma Powerled Black und Karma Pro im Test

Biken im Dunkeln übt auf viele Biker einen besonderen Reiz aus! Aus der Notlage heraus, dass man im Winter sonst überhaupt nicht auf dem Bike sitzen würde, entwickelt sich bei vielen Bikern eine Begeisterung für die Fahrt ins Schwarze. Grundvorausstzung für den Spaß im Dunkeln ist allerdings eine gute Beleuchtung, damit der Spaß nicht ein abruptes und schmerzhaftes Ende findet. Wir haben die Powerled Black und die Karma Pro aus Sigma’s Power Light Serie für euch abgecheckt. Eine wahre Erleuchtung?

Sigma Karma Pro

Bereits die Evo Pro zeigt, dass gute Beleuchtung am Bike zu einem erschwinglichen Preis kein Wunschdenken bleiben muss. Bei der Evo Pro setzte Sigma das Augenmerk allerdings nicht nur auf die Lichtausbeute, sondern auch auf das Gewicht und die Maße. Mit der neuen Karma Pro, erhältlich für knapp 130 Euro, setzt Sigma die Messlatte noch ein Stück höher, allerdings ist die Karma nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen.

Der Akku und das Lampengehäuse der Karma wirken geradezu winzig. Der Gehäusekörper der Leuchte besteht nicht aus billigem Kunststoff, sondern aus Aluminium. Sehr fein! Die Montage der Karma am Lenker geschieht mittels Klickhalter und absolut werkzeugfrei. Für die Energieversorgung ist der superleichte IION-Lithium-Ionen-Akku verantwortlich, der bei der Karma Pro natürlich mitgeliefert wird. Die Verwendung eines vielleicht schon im Besitz befindlichen Sigma Nipack-Akkus ist allerdings nicht möglich. Die Karma lässt sich mit dem Klickschalter in drei verschiedenen Modi betreiben.

Eine schöne Lösung ist der in den Schalter integrierte Batterieindikator. Trotz des sehr kleinen Maßes des Akkus stehen dem Fahrer mit der stärksten Beleuchtung immer noch etwas über drei Stunden Fahrspaß bevor. Im Energiemodus verdreifacht sich dieser Wert sogar. Im Test überzeugte uns vor allem die gute Ausleuchtung der Karma. Der Lichtkegel ist nicht nur sehr breit, sondern auch fließend, wodurch man nicht durch Lichtirritationen abgelenkt wird. Optional ist für die Karma eine Helmhalterung erhältlich. Durch das geringe Maß und das niedrige Gewicht eignet sich die Karma übrigens auch als perfekte Helmlampe!

Sigma Powerled Black

Ebenfalls in der Power Series findet sich die Powerled Black, die für knapp 90 Euro erhältlich ist. Wie die Karma besitzt auch die Powerled Black ein Gehäuse aus Aluminium und ist ebenfalls nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen. Das Gehäusemaß lässt sich nicht mit der Karma vergleichen, da diese Lampe zwei Gesichter aufweisen kann.

Standardmäßig wird die Powerled Black mit vier handelsüblichen AA-Batterien betrieben, dementsprechend größer fällt natürlich das Gehäuse aus. Die Powerled Black kann somit auch als „normale“ Taschenlampe benutzt werden. Eine sehr praktische Angelegenheit! Allerdings lässt sich die Lampe auch mit dem optional erhältlichen Sigma IION-Akku betreiben. Das Batteriefach kann zu diesem Zweck abgeschraubt werden, womit die Gesamtlänge des Gehäuses von 14 cm auf etwa 8,2 cm schrumpft. Die Verringerung des Gehäuses und somit der Masse hat natürlich den Vorteil, dass die Lampe mit dem Klickhalter besser am Lenker fixiert bleibt.

Bei Verwendung der Powerled Black mit den mitgelieferten Batterien empfehlen wir, bei der Montag am Lenker die mitgelieferte Schraubhalterung zu verwenden. Wie schon bei der Karma kann auch hier ein vielleicht schon im Besitz befindlicher Sigma Nipack-Akku nicht verwendet werden! Das Umschalten zwischen den drei verschiedenen Lichtmodi geschieht per Klickschalter. Das Licht der Powerled ist für diese Preisklasse unglaublich hell! Durch die Bündelung des Lichts leidet allerdings etwas die Ausleuchtung im Randbereich. Sigma bietet für etwa 160 Euro die Powerled Black auch als Pro-Set mit IION-Akku und Ladegerät an.

Vergleich der Beleuchtungsstärke in Lux (Werksangaben):
Sigma Evo Pro: Mehr als 20 Lux
Karma Pro: 35 – 40 Lux
Powerled Black: 90 Lux

Im Gegensatz zur Mirage Evo Pro sind die Karma Pro als auch die Powerled Black nicht im Geltungsbereich der StVZO zugelassen!

Fazit:

Sicherlich gibt es hellere und noch breiter ausleuchtende Beleuchtung fürs Bike, aber für solch eine High-End-Beleuchtung muss man mit mehreren hundert Euro allerdings auch sehr, sehr tief in die Tasche greifen. Sigma’s Powerled Black und Karma Pro bieten ein unglaublich gutes und fast nicht schlagbares Preis-/Leistungsverhältnis und ermöglichen den Trail-Nacht-Fahrspaß zum erschwinglichen Preis!

Infos unter www.sigmasport.com

SKS – Tools und Pumpen im Praxistest

Ohne Werkzeug geht heutzutage überhaupt nichts mehr! Schon direkt nach dem Kauf eines Bikes muss sich der stolze Käufer mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern beschäftigen. Wenn das Bike erstmal vernünftig rollt, sollte man sich bereits für unterwegs Gedanken machen. Pannen passieren meist schneller und unerwarteter als man denkt. Wir haben für euch von SKS das Minitool CT-WORX, die Suspensioneer Dämpferpumpe und die Handluftpumpe X-Alpin auf mehreren Touren abgecheckt.

Minitool: SKS CT-WORX

Wer eine Tour plant, egal ob es sich um eine anspruchsvolle Freeridetour oder einen Alpencross dreht, kommt an der Wahl von gutem und sinnvollen Werkzeug für unterwegs nicht vorbei. Das Werkzeug, welches benötigt werden könnte(!), füllt dann gerne schon mal eine kleine Werkzeugkiste. Aber wer schleppt auf einer Tour schon gerne eine Werkzeugkiste mit sich rum?! Findige Tüftler haben schon vor vielen Jahren Multifuntionswerkzeuge entwickelt, darunter auch Opas berühmter Knochenschlüssel. Dieser konnte zwar viel, aber eben auch nicht alles. Viele Jahre Entwicklung brachten die modernen Minitools hervor, darunter das CT-WORX von SKS. 20 Funktionen kompakt verstaut auf ein Maß von 94x40x35mm bei etwas über 220 Gramm sind schon bemerkenswert. Das CT-WORX bietet neben den herkömmlichen Werkzeugen aus Chrom-Vanadium-Stahl wie Innensechskant, Maul-/Ringschlüssel und Schraubendreher zusätzlich zwei Kunststoffreifenheber und einen Kettennieter. Im Neuzustand sind die Werkzeuge recht schwergängig, diese lockern sich aber bei öfterem Gebrauch. Ein Tool für alle Fälle und absolut empfehlenswert. Lediglich der Kettennieter aus Edelstahlguss glänzt nicht gerade durch Langlebigkeit. Preis: 19,99 Euro

Dämpferpumpe: SKS Suspensioneer

Immer mehr Bikes kommen mit luftunterstützten Federgabeln und Dämpfern daher. Neben dem geringen Gewicht dieser Komponenten, spricht eine schnelle und unkomplizierte Anpassung an die eigenen Bedürfnisse für die luftunterstützen Dämpfer und Gabeln. Allerdings benötigt man dazu eine spezielle Dämpferpumpe. Die mit einem Präzisionsmanometer ausgestattete „Suspensioneer“ von SKS ist ein gutes Beispiel für diese Pumpengattung. Da die luftunterstützen Elemente zum Teil mit einem sehr hohen Luftdruck arbeiten, ist bei der Dämpferpumpe auf einen hohen Maximaldruck zu achten. Mit einem maximalen Druck von 25 bar ist die „Suspensioneer“ in diesem Segment ein Vorzeigemodell. Ein flexibler drehbarer Schlauchanschluss ist für die Dämpferpumpe ebenso wichtig wie ein gut ablesbares und sehr präzises Manometer. Ein Druckablassventil in der Pumpe sorgt zudem für eine optimale Feinabstimmung bei der Luftreduzierung. Auch hier punktet die SKS mit voller Punktzahl. Probleme hatten wir allerdings bei der SKS mit einem älteren Manitou SPV Dämpfer. Hier ließ sich der Aufsatz der SKS, bauartbedingt durch den Dämpfer, nicht weit genug auf das Ventil aufschrauben. Ein Adapter kann hier allerdings Abhilfe schaffen. Wichtig! Die maximal zulässigen Luftdruckwerte sind bei den Herstellern einzuholen und unbedingt zu beachten!
Preis: 29,99 Euro

Handluftpumpe: SKS X-Alpin

Unglaublich viele Pumpen tummeln sich auf dem Markt der Handluftpumpen. Gut die Hälfte dieser Pumpen haben den Namen Luftpumpe noch nicht einmal verdient. Wichtig ist neben den guten Pumpeigenschaften ein geringes Gewicht und die Montagemöglichkeit in Kombination mit dem Flaschenhalter. So stört die Pumpe nicht und ist immer parat. Zuverlässigkeit und gute Pumpeigenschaften kann man nicht genug betonen. Der Einsatz der Pumpen geschieht meist in Notsituationen. Wer sich in dieser Situation mit einer billigen Pumpe die Arme „weichpumpt“ oder gar den nötigen Luftdruck nicht aufbauen kann, wird sicherlich mehr als nur fluchen. Mit einem maximalen Druck von 6 bar und einem Gesamtgewicht von knapp 130 Gramm ist die SKS X-Alpin der perfekte Begleiter für Tour und Marathon. Die Bedienung von Auto-, Sclaverand- und Dunlopventil ist durch Umstecken des Ventilkopfes möglich, erfordert jedoch etwas Fingerspitzengefühl. Ein Nachteil der „kleinen“ Vertreter dieser Pumpenart. Ein Adapter kann aber die Friemelarbeit vermeiden und somit Abhilfe schaffen. Preis: 12,99 Euro

Mehr Infos unter www.sks-germany.de

Princeton Tec Switchback 3 – 3×3 Watt Frontlampe im Test

Erwartungsvoll haben wir auf die neue Beleuchtungsserie „Switchback“ des Lampenspezialisten Princeton Tec aus den USA gewartet. Die aus Spritzgußaluminium bestehenden Lampenkorpusse und die verbauten 3-Watt Maxbright LED, je nach Modell in ein- bis dreifacher Ausführung, ließen uns vor dem Test ungeduldig mit den Hufen scharren. Umso freudiger war die Nachricht, die Switchback ist beim deutschen Vertrieb Fulmatech in Neubrunn verfügbar. Kann die Switchback 3 die hohen Erwartungen an eine knapp 500 Euro teure Beleuchtung erfüllen?

Die Switchback wird in drei Versionen angeboten. Diese reicht von der Switchback 1 mit einer 3-Watt Maxbright LED über die Switchback 2 mit zwei verbauten LED bis zur Switchback 3 mit drei LED. Die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen 249 Euro und 489 Euro. Stolze Preise, die natürlich die Erwartungen nach oben schrauben. Wir haben uns für den Test direkt das Königsmodell, die Switchback 3, gekrallt. Was darf der Käufer für etwa 500 Euro erwarten? Ganz klar viel! Und dies kann die Switchback 3 bereits beim Auspacken erfüllen. Optisch ansprechend wird das Produkt nicht in einer billigen Plastikverpackung dargeboten, sondern ordentlich verpackt in einem Karton. Bereits das Auspacken des sehr sicher verpackten Produktes zeigt, dass es sich bei der Switchback 3 um etwas Besonderes handeln muss. Dieser Eindruck wird noch durch den Lieferumfang verstärkt. Der Lieferumfang besteht neben dem Lamperkorpus aus einem Lithium-Ionen-Akku, einem Ladegerät für 220 Volt, ein weiteres Ladegerät für einen 12 Volt Zigarettenanzünder, einer Lenkerbefestigung, einer Helmbefestigung, einem Verlängerungskabel, Klettbefestigungsbändern und einer deutschen Gebrauchsanleitung als PDF-Datei auf CD. Lediglich eine gedruckte Gebrauchsanleitung vermissen wir.

Der Ladezustand des Akkus wird über drei verschiedene LED angezeigt: Grün steht für vollständig geladen, gelb für einen mittleren Akkuzustand und rot signalisiert Lowlevel. Der Akku kann mittels Klettband am Rahmen befestigt werden. Dünne CroMo-Rahmen haben etwas das Nachsehen, da die Auflagefläge des Akkus für „normale“ MTB-Rahmen ausgelegt ist. Durch das Klettband und die Gummierung am Akku bleibt dieser selbst bei wüsten Fahrmanövern an seinem Platz. Natürlich kann der Akku auch im Rucksack transportiert werden, durch das beigelegte Verängerungskabel ist die Länge des Kabels ausreichend. Die Verbindungsstecker sind sehr solide, stabil und wasserdicht. Den Lampenkorpus hatten wir im Test auf dem Helm als auch am Lenker im Einsatz. Die Helmbefestigung lässt sich gut fixieren, an das Gewicht des Korpusses auf dem Kopf muss man sich allerdings etwas gewöhnen. Leicht ist der Lampenkorpus nicht. Belohnt wird man mit einer sehr guten Lichtausbeute und wüsten Beschimpfungen von entgegenkommenden Wanderern und Joggern. Sollte jemand erblindet sein, bitten wir um Entschuldigung 😉 Das trifft die Sache schon ziemlich auf den Punkt. Die Lichtausbeute kann begeistern. Durch die beeindruckende Lichtstärke können selbst schmale Trails im Winter befahren werden. Der Lichtkegel ist leicht fokussiert und die Übergange von dunkel nach hell sind fließend. Lediglich die Randausleuchtung könnte etwas besser sein.

Die Switchback 3 bietet per Knopfdruck drei verschiedene Lichtstärken an und kann so den Gegebenheiten angepasst werden. Ein weiterer Modi versetzt die Switchback 3 in ein Blinklicht. Ein permanenter Druck auf den Schalter schaltet die Lampe komplett aus. Durch eine spezielle Technologie bleibt das Licht über die gesamte Leuchtdauer gleich. Der Hersteller gibt bei der Switchback 3 eine Leuchtdauer von 6 Stunden im höchsten Modus an. Der Wechsel in den Lowbereich des Akkus wird durch ein kurzes Blinken des Frontlichts signalisiert und durch eine rote Kontroll-LED angezeigt. Bei uns im Test war dieser Zustand im höchsten Modus nach etwa 4 Stunden erreicht. Sollte während der Ausfahrt der Akkuzustand auf Lowlevel fallen, braucht trotzdem niemand in Panik zu verfallen. Sogar mit der höchsten Lichtstärke bietet die Switchback 3 dann noch etwa etwa 2 1/2 Stunden Licht für den sicheren Heimweg. Die vom Hersteller angegebenen 6 Stunden erreichten wir im Test somit allerdings nicht ganz. Sehr positiv bewerten wir das Schnell-Ladesystem des Akkus, welches ein Laden des Akkus in etwa 2 1/2 Stunden ermöglicht. Ebenfalls praktisch und gut ist der Schutz vor Überladung des Akkus. Übrigens: Die markanten Kühlrippen des Lampenkorpusses machen tatsächlich Sinn…bei kühlen Außentemperaturen fällt die Hitzeentwicklung der drei Power-LED nicht weiter auf, bei warmen Außentemperaturen wird das Lampengehäuse aber ziemlich hot.

Fazit:

Zugegeben, 489 Euro sind für eine Fahrradbeleuchtung nicht gerade ein Pappenstiel, aber dafür bekommt man ein sehr gute Beleuchtung in einer sehr guten Qualität. Absolut empfehlenswert!

Preis: 489 Euro

Vertrieb:
FULMATECH OHG
Mainzer Str. 3
97277 Neubrunn

Mehr Infos unter www.fulmatech.com

Sigma Sport BC 1106 – Bikecomputer im Test

Viele Bikecomputer glänzen mit Funktionen, die von den meisten Bikern nicht genutzt werden. Der Mehrwert der Funktionen drückt zudem noch kräftig auf die Geldbörse. Eine Lösung des Problems wäre die Anschaffung des Sigma Sport BC 1106. Die wichtigsten Funktionen werden hier in einem kleinen und robusten Gehäuse vereint. Wir haben uns den kleinen starken Bikecomputer von Sigma Sport genauer angeschaut.

Der Sigma Sport BC 1106 glänzt mit Funktionalität. Hier wird nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen, sondern den wichtigsten Funktionen erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt. Auffallend ist bereits das Befestigungssystem des BC 1106. Der Bikecomputer wird nicht, wie in der Vergangenheit, gleich einem Schlitten auf den Befestigungssockel aufgeschoben, sondern gesteckt und gedreht. Wer im Besitz von Zubehör von Drittanbietern ist, wie zum Beispiel ein NaviiOn, kommt nicht drumherum, die alte Befestigung, parallel zum neuen Befestigungssockel, weiter zu benutzen.

Die Montage des Fahrradcomputers gestaltet sich äußerst einfach. Im Lieferumfang befindet sich alles, um den Sigma Sport BC 1106 direkt einsetzen zu können. Der erste Blick auf die Anzeige des BC 1106 gefällt. Die Anzeige ist übersichtlich und sehr gut ablesbar. Keine kryptischen Abkürzungen erscheinen auf dem Display, sondern Volltextanzeigen. Somit muss man sich keine Abkürzungen für irgendwelche Anzeigen merken. Ein weiterer Vorteil ist die Einstellbarkeit des Kontrastes der Anzeige.

Doch welche Funktionen bietet der Sigma Sport BC 1106? Kurz gesagt alles, was der Biker für eine Tour benötigt. Darunter fällt neben der Anzeige der aktuellen Geschwindigkeit, der Durchschnittsgeschwindigkeit und der Maximalgeschwindigkeit natürlich die Anzeige der Tageskilometer und der Gesamtkilometer. Ein weiterer Clou des BC 1106 ist die Einstellbarkeit von zwei Radgrößen, welche durch einen optional erhältlichen „Bike 2 Sensor“ automatisch erkannt werden. Die Gesamtkilometer und die Gesamtfahrzeit werden für das jeweilige Rad angezeigt.

Ein großes Ärgernis bereiten viele Bikecomputer bei einem notwendigen Batteriewechsel. Nicht jedoch der BC 1106! Durch einen integrierten Speicherchip bleiben die wertvollen Daten auch nach einem Batteriewechsel erhalten. Als Energieversorger findet eine 3 Volt Lithium Batterie Verwendung. Sollte mal irgendetwas verloren gehen oder ein zweiter Sensor o.ä. benötigt werden, stellt dies auch kein Problem dar. Bei Sigma Sport lässt sich alles nachbestellen.

Fazit:

Klein, quadratisch, praktisch, gut. Der Sigma Sport BC 1106 überzeugt durch eine gute Ablesbarkeit und die simple Bedienung.

Preis: 21,95 Euro

Mehr Infos unter www.sigmasport.com