Werkstatt: Federgabel und Dämpfer beim MTB einstellen

Ausgestattet mit Federgabel und Dämpfer meistern moderne Mountainbiker selbst die schwierigsten technischen Trails. Doch nur ein perfekt eingestelltes Fahrwerk kann sein volles Potenzial entfalten und dem Rider maximalen Fahrspaß bieten. Unsere Kollegen von pressedienst-fahrrad erklären anschaulich, wie jeder Biker sein passendes, individuelles Setup findet.

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1. Federgabel und Dämpfer Grundbegriffe/Glossar:

Warum Federung? Die Aufgabe jeder Federung ist es, das gefederte Rad bzw. die gefederten Räder am Boden zu halten. Nur am Boden kann ein Rad Seitenführungs-, Antriebs- und Bremsmomente übertragen.

Feder/Dämpfer: Jedes Federelement besitzt eine Federungs- und Dämpfungsfunktion. Moderne Federelemente setzen für die Federungsfunktion meist auf Luftkammern, seltener auf Spiralfedern aus Stahl oder Titan. Die Dämpfungsfunktion übernimmt bei allen meist Öl. Jede Ein- wie Ausfederbewegung wird gedämpft, sprich kontrolliert. Ein Ausfedervorgang ohne Dämpfung wie z. B. bei einer einfachen Spiralfeder würde das ausfedernde Rad nach dem Überfahren eines Hindernisses unkontrolliert springen lassen und so ein unruhiges Fahrverhalten zum Ergebnis haben.
Negativfederweg (engl. „sag“): Der Federweg, der allein durch das Aufsitzen genutzt wird, ohne dass das Rad in Bewegung ist oder Hindernisse überrollt. Der Negativfederweg dient dazu, dass das Federelement (Federgabel oder Dämpfer/Federbein) im Fahrbetrieb mit geringstem Losbrechmoment in beide Richtungen arbeiten kann, also sowohl ein- als auch ausfedern. Letzteres ist etwa beim Überfahren von Löchern wichtig – ohne Negativfederweg würde das gesamte Rad in das Loch „hineinfallen“, durch den Sag federt das entsprechende Federelement aus und stellt sofort Bodenkontakt her.
Federhärte: Beschreibt den Widerstand, den das Federelement dem Einfedervorgang entgegensetzt. Luftfederungen zeichnen sich durch eine extrem einfache Anpassbarkeit der Federhärte über den Luftdruck aus und lassen sich per Spezial-Luftpumpe z. B. für verschiedene Fahrergewichte einstellen. Stahl- oder Titanfedern müssen zur Veränderung der Federhärte gewechselt werden.
Zugstufendämpfung (engl. „rebound“): Beschreibt das Maß, in dem die Ausfederbewegung des Federelementes (Belastung auf Zug) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Ausfederbewegung.
Druckstufendämpfung (engl. „compression“): Beschreibt das Maß, in dem die Einfederbewegung des Federelements (Belastung auf Druck) gedämpft wird. Eine stärkere Dämpfung bewirkt eine verlangsamte Einfederbewegung.
Klicks: Die Einstellrädchen für Zug- und Druckstufe der Federelemente sind gerastert. Eine Drehung des Einstellers zur nächsten Raststufe verursacht ein deutlich vernehmbares Klick-Geräusch. Deshalb hat sich eingebürgert, von einer Veränderung um eine Raststufe als „ein Klick“ zu sprechen.

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2. Mountainbike Fahrwerk richtig einstellen – aber wie?

Schritt 1: Regelkreisprinzip
Alle hier genannten Startwerte und Faustregeln sind der Versuch, etwas zu verallgemeinern, was eigentlich nicht verallgemeinerbar ist. Zu verschieden sind persönliche Vorlieben, Streckenbeschaffenheiten oder Kinematiken (konstruktive Gegebenheiten wie die Anlenkung der Federung in unterschiedlichen Rahmen), um das eine allein seligmachende Setup zu finden. Ziel ist lediglich ein Start-Setup, das gut genug funktioniert, um sich von dort aus ggf. an das je nach Bedingungen und Vorlieben optimale Setup heranzutasten. Zum Ausprobieren und Verbessern einer Ausgangseinstellung empfiehlt es sich, auf einem wohlbekannten Trail/Wegabschnitt eine Probefahrt zu machen. Dieser sollte den Fahrer technisch nicht überfordern, denn je mehr Konzentration für die schlichte Bewältigung der Fahrsituation aufgebracht werden muss, desto weniger Konzentration bleibt übrig, um die Funktion der Federelemente zu bewerten. Nimmt man Veränderungen an der Basiseinstellung vor, sollte man immer nur jeweils einen Parameter ändern, erklärt Vincent Stoyhe vom MTB-Experten Nicolai: „Ändert man mehrere Parameter gleichzeitig, kann man möglicherweise Ursache und Wirkung eines veränderten Fahrverhaltens keinem der Parameter eindeutig zuordnen.“ Zudem sollte man sich über kleinschrittige Veränderungen langsam an das gewünschte Ergebnis herantasten, etwa indem man die Zugstufendämpfung schrittweise um je zwei Klicks erhöht, bis sich das Fahrwerk zu „langsam“ anfühlt und dann ggf. in die Gegenrichtung feinjustiert.

Schritt 2: Federhärte und Negativfederweg einstellen
Zunächst wird die Federhärte auf das Fahrergewicht angepasst. Bei den seltenen Stahl- und Titanfedern in Gabel oder Dämpfer gibt es in der Regel verschiedene Federn als Zubehör, die jeweils bestimmte Gewichtsbereiche abdecken, z. B. von 70 bis 90 Kilogramm Fahrergewicht. Austausch oder Umbau sollte in diesem Fall der Fachhändler übernehmen. Wesentlich verbreiteter sind Luftfederelemente. Hier kann in einem weiten Bereich die Federhärte über den Luftdruck eingestellt werden. Dafür wird eine spezielle Dämpferpumpe benötigt, betont Carsten Wollenhaupt vom Komponentenhersteller Sram, dem der Federungsspezialist Rock Shox angehört: „Typische Standpumpen arbeiten in einem geringeren Druckbereich. Ihre Manometer sind außerdem zu ungenau und ihr Kammervolumen zu groß, um die benötigten kleinschrittigen Anpassungen vorzunehmen.“

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Der benötigte Luftdruck wird über den gewünschten Negativfederweg eingestellt. Als Faustregel sollte man zwischen 20 und 30 Prozent Negativfederweg wählen. Je mehr Federweg zur Verfügung steht und je mehr Komfort der Fahrer wünscht, desto größer der zu wählende Sag. Diese Faustregel gilt sowohl für Vorder- als auch für Hinterradfederung. Einige Hersteller geben auf ihren Federelementen Luftdruckempfehlungen gestaffelt nach Fahrergewicht an. Das erleichtert es immens, einen tauglichen Ausgangswert zu finden. Ist dies nicht der Fall, hilft der Blick in die Bedienungsanleitung. Dort sind Minimal- und Maximalwerte für den Luftdruck angegeben, an denen man sich grob orientieren kann.

Ist ein Ausgangswert für den Luftdruck eingestellt, schiebt man die O-Ringe auf den Standrohren bzw. dem Kolben auf den minimal möglichen Federweg und nimmt die Grundposition auf dem Rad ein (mit leicht gebeugten Armen und Beinen zentral über dem Tretlager stehend). Eine zweite Person, die das Rad dabei stabilisiert, ist hilfreich. Alternativ kann man sich leicht mit dem Ellenbogen etwa an einer Wand abstützen. Nun steigt man vorsichtig ab, ohne auf dem Rad zu wippen. Der O-Ring hat sich beim Einfedern so weit verschoben, wie der Federweg durch Aufsitzen ausgenutzt wurde. Dann misst man, wie viele Zentimeter Federweg in der Grundposition genutzt wurden und setzt das ins Verhältnis zum maximal zur Verfügung stehenden Federweg. Auf die Gleitflächen gedruckte Skalen erleichtern etwa bei Rock Shox das Bemessen des Negativfederwegs. Ansonsten hilft ein Zollstock. Stellt man eine Federgabel mit 120 Millimeter Federweg ein und will einen Sag von 25 Prozent erzielen, sollte sich der O-Ring am Standrohr durch die oben beschriebene Prozedur um 30 Millimeter verschoben haben.

„Bei der Einstellung einer Hinterbaufederung gilt es zu beachten, dass diese anders als eine Federgabel durch ihre Anlenkung übersetzt“, gibt Vincent Stoyhe zu bedenken. Ein Beispiel: Ein Hersteller gibt 120 Millimeter Federweg am Hinterbau an. Der Kolben (der bewegliche Teil) des Dämpfers/Federbeins führt dazu einen maximalen Hub von 57 Millimetern aus. Der Hinterbau ist in diesem Fall um den Faktor 2,1 übersetzt. Stellt man nun den Sag auf die oben beschriebene Weise ein, setzt man den durch die Verschiebung des O-Rings angezeigten genutzten Weg ins Verhältnis zum maximalen Kolbenhub des Dämpfers/Federbeins, nicht zum angegebenen Federweg des Hinterbaus. Den maximalen Kolbenhub findet man entweder aufgedruckt oder ermittelt ihn durch Messen der Kolbenlänge im unbelasteten Zustand. Will man im genannten Beispiel wiederum einen Sag von 25 Prozent einstellen, sollte sich durch die bekannte Prozedur der O-Ring am Dämpfer/Federbein also um ca. 14,5 Millimeter verschieben (25 Prozent von 57 Millimetern Dämpferhub).
Nutzt man in der beschriebenen Position jeweils weniger als den gewünschten Negativfederweg, reduziert man den Luftdruck im Federelement. Nutzt man umgekehrt mehr, erhöht man ihn.

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Schritt 3: Zugstufendämpfung
Stimmt der Negativfederweg, stellt man im zweiten Schritt die Zugstufendämpfung ein. Dazu dreht man das Einstellrad für Rebound/Zugstufe Klick für Klick in die gewünschte Richtung. Die Bedienungsanleitung des Federelements verrät, wo sich das Einstellrad am Federelement findet. Die Dämpfung wird von der offenen, sprich ungedämpften Position aus gemessen und eingestellt. Das Einstellrad ist mit „+“ und „-“ beschriftet, wobei „+“ mehr Dämpfung, also eine langsamere Ausfedergeschwindigkeit bezeichnet. Rock Shox ergänzt diese Angabe um zwei eindeutige Piktogramme. Der Hase steht für schnelles Ausfedern/weniger Dämpfung, die Schildkröte für langsames Ausfedern/mehr Dämpfung.

Bei einem vollgefederten MTB (Fully) beginnt man am besten mit der Einstellung der Federgabel. Bei einem ausschließlich frontgefederten MTB (Hardtail) erübrigt sich diese Wahl natürlich. Zunächst sollte man die Dämpfung ganz öffnen, indem man das Einstellrad vollständig zu „-“/Hase dreht. Nun federt man die Gabel ein, indem man sich neben den Lenker stellt und die Gabel durch Drücken mit dem gesamten Oberkörper so weit wie möglich komprimiert. „Es kann hilfreich sein, dazu die Bremsen zu ziehen, da einem das Rad dann nicht wegrollen kann“, erläutert Heiko Böhle vom Radhersteller Felt. Nun lässt man ruckartig den Lenker los und beugt sich zurück. Die Gabel federt schlagartig und ungedämpft aus, wobei das Vorderrad in der Regel den Bodenkontakt verliert. Diesem Effekt gilt es nun zu begegnen, indem man Schritt für Schritt die Dämpfung so weit erhöht (Dreh in Richtung „+“/Schildkröte), bis das Vorderrad gerade eben nicht mehr abhebt. Nun ist eine taugliche Basiseinstellung erreicht.

Die richtige Abstimmung des Hinterbaus ist komplizierter. Früher gab man gern die Empfehlung, die Dämpfung so einzustellen, dass nach dem Überfahren eines Bordsteins der Hinterbau nur einmal „nachwippt“. Das ist allerdings schwierig zu bemessen und eine sehr pauschale Einstellung. Besser kann es sein, wieder ausgehend von einer komplett offenen Dämpfung („-“/Hase) diese Klick für Klick so weit zu erhöhen („+“/Schildkröte), bis sich die Ausfederbewegung der des Vorderrads vergleichbar anfühlt. Als Basiseinstellung sollte man einen mittleren Zustand anstreben, in dem der Hinterbau weder ruckartig ausfedert noch die Ausfederbewegung des Dämpfers spürbar langsam und zäh ist. Dazu komprimiert man wieder das Federelement durch Druck auf den Sattel oder das Oberrohr und lässt dann ruckartig los.

Aufgrund des komplexen Wechselverhältnisses zwischen Hinterbaukinematik und Dämpfer ist eine Faustregel in Klicks schlicht nicht zu geben. Dämpfer X kann in einem bestimmten Hinterbau mit drei Klicks Dämpfung genauso schnell oder langsam ausfedern wie Dämpfer Y im selben Hinterbau mit 15 Klicks. Man sollte allerdings darauf achten, dass der Hinterbau nicht nennenswert schneller ausfedert als die Federgabel. Beim Überrollen von Hindernissen wie z. B. Stufen kann dies sonst ein sehr frontlastiges Fahrverhalten bis hin zu Überschlaggefühlen verursachen. „Um das zu erproben, rollt man idealerweise eine kleine Proberunde mit dem Rad und komprimiert und entlastet während der Fahrt ruckartig Gabel und Dämpfer, um die Ausfederbewegung zu beobachten“, rät Böhle.

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Schritt 4: Druckstufendämpfung
Hochwertige Federelemente besitzen neben den oben beschriebenen Optionen eine externe Einstellmöglichkeit der Druckstufendämpfung. Oft ist diese als sogenannte Plattformdämpfung in drei Stufen einstellbar. In diesem Falle ist die Druckstufendämpfung ein Parameter, den man durchaus während der Fahrt verändern kann: offen/aktiv für den technischen Trail, halboffen/leicht gedämpft für die Auffahrt auf Schotter, geschlossen/Lockout im Wiegetritt. Je stärker man die Druckstufendämpfung erhöht, desto langsamer federt das Federelement ein, sowohl bei Druck von oben (etwa im Wiegetritt), wie auch bei Schlägen vom Untergrund. „Deshalb sollte man eine eventuell geschlossene Druckstufe wieder öffnen, wenn man von Schotter oder Asphalt ins Gelände abbiegt“, mahnt Nicolai-Mann Stoyhe.
Ist die Druckstufe nicht dreistufig, sondern klassisch über viele Klicks verstellbar oder liegt eine Kombination beider Technologien vor, sucht man wie bei Zugstufe und Federhärte zunächst eine Basiseinstellung. Anders als die eben genannten, stellt die richtige Einstellung der Druckstufe aber bereits ein höheres Level dar und setzt eine gewisse Erfahrung dabei voraus, die Bewegungen der Federelemente während der Fahrt wahrzunehmen und auf die eigenen Vorlieben anzupassen.

Bevor man eine Grundeinstellung sucht, sollte man sich kurz überlegen, was man von der Federung möchte. Sucht man maximalen Komfort, sollte man den geschmeidigen Einfedervorgang z. B. nicht dadurch bremsen, dass man die Druckstufendämpfung erhöht. Ist man umgekehrt ein Fahrer, der aktiv mit dem Oberkörper oder aus den Beinen heraus fährt oder oft in den Wiegetritt geht, kann es sinnvoll sein, nicht die Federhärte, sondern die Druckstufendämpfung zu erhöhen. Das verhindert nämlich ein Wegtauchen der Gabel bei Krafteinwirkung durch den Fahrer, ohne die Funktion der Federung durch „totpumpen“, das heißt zu viel Druck, zu behindern. Ist Ersteres der Fall, kann man die Druckstufe getrost offen lassen und justiert erst dann nach, wenn man während der Fahrt den Eindruck hat, die Federung würde zu stark wippen oder zu sehr auf Fahrer-Input reagieren. Trifft das Zweite zu, sollte man als Ausgangseinstellung eine moderat geschlossene Druckstufe wählen, z. B. fünf von 15 Klicks. „Bei der Trockenübung im Stand sollte das Federelement immer noch geschmeidig einfedern“, so Christian Malik, Produktmanager bei Haibike.

Eine Besonderheit ist die Trennung der Druckstufendämpfung in High- und Low-Speed-Compression, wie sie bei Oberklasse-Federelementen vorkommt. Die Low-Speed-Dämpfung beeinflusst die Einfedergeschwindigkeit bei langsamer Krafteinwirkung wie etwa Druck vom Fahrer, während die High-Speed-Dämpfung die Einfedergeschwindigkeit bei schneller Krafteinwirkung wie etwa Bremswellen oder Wurzelteppichen reguliert. Diese letzte Einstellmöglichkeit verweigert sich jeder Faustregel und sollte individuell je nach Streckenbeschaffenheit und Bedürfnissen des Fahrers feinjustiert werden (s. FAQ).

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Schritt 5: Luftkammer-Spacer
Eine weitere Experteneinstellung besteht in der Verkleinerung des Luftvolumens in der Federseite des Federelements durch den Einbau sogenannter „Volume-Spacer“, wie etwa der „Bottomless Tokens“ für Rock-Shox-Gabeln. „Der Einbau ist mit wenigen Handgriffen in Federgabel oder Dämpfer zu erledigen“, weiß Malik.
Eine Verkleinerung des Luftvolumens im Federelement führt zu einer progressiveren Kennlinie. Das heißt, das Verhältnis von Krafteinwirkung zu freigegebenem Federweg steigt im Verlauf der Einfederbewegung nicht mehr linear, sondern progressiv an. Je mehr Federweg man also nutzt, desto größer wird der Widerstand dagegen, noch mehr Federweg zu nutzen. Das ist etwa als Durchschlagreserve bei großen Sprüngen sinnvoll. Die ersten 80 Prozent des Federwegs würden beispielsweise normal und leichtgängig nutzbar sein, während der Gegendruck aus der Federung für die letzten 20 Prozent enorm steigen würde – als Notfallreserve und Durchschlagschutz. Ein erhöhter Luftdruck und damit eine größere Federhärte hätten hier nicht denselben Effekt, da diese Maßnahme eine Verschlechterung des Einfederverhaltens auch auf den ersten 80 Prozent des Federwegs bedeuten würde. Auch die Veränderung der (Low-Speed-)Compression hätte nicht denselben Effekt, da diese die Kennlinie zu Beginn des Federwegs beeinflusst und nicht an dessen Ende.

Schritt 6: Aufschreiben
Hat man nun seine Basiseinstellung gefunden, ist es unbedingt ratsam, diese als Ausgangspunkt für weitere Experimente und zur Sicherheit gegen unbeabsichtigte Veränderungen zu notieren und aufzubewahren (etwa gemeinsam mit der Bedienungsanleitung).

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3. FAQ Federgabel und Dämpfer einstellen

Problem: Das Rad fühlt sich nervös an. Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verstärkt sich der Effekt.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound langsamer drehen (mehr Dämpfung).

Problem: Bei aufeinanderfolgenden Unebenheiten verhärtet das Fahrwerk oder stellt nicht den gleichen Federweg wie zu Beginn der Passage bereit.
Lösungsansatz: Zugstufe/Rebound schneller drehen (weniger Dämpfung).

Problem: Die Federgabel taucht beim Bremsen oder in Kurven stark weg bzw. nutzt sehr viel Federweg, ohne dass nennenswerte Hindernisse überrollt werden. Das Fahrwerk „wippt“ stark und fühlt sich sehr schwammig an.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu hoch (über 30 Prozent), muss der Luftdruck erhöht werden. Stimmt der Negativfederweg, (Low-Speed-)Compression erhöhen (mehr Dämpfung).

Problem: Das Fahrwerk ist unsensibel, nimmt Schläge nicht auf, leitet Vibrationen weiter.
Lösungsansatz: Negativfederweg kontrollieren. Ist dieser zu niedrig (unter 20 Prozent), Luftdruck vermindern. Stimmt der Negativfederweg, sollte die (Low-Speed-)Compression vermindert werden (weniger Dämpfung).

Problem: Beim Überfahren/-springen von Stufen lande ich immer zuerst auf dem Vorderrad.
Lösungsansatz: Zugstufe der Gabel überprüfen, ggf. schneller ausfedern lassen (weniger Dämpfung). Stimmt die Zugstufeneinstellung der Gabel, Zugstufendämpfung im Hinterbau erhöhen.

Text: pd-f/ab

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Werkstatt: MTB Scheibenbremsbeläge wechseln

Scheibenbremsen sind aus dem modernen Mountainbike Sport ebenso wenig wegzudenken wie Federgabeln, selbst bei Rennrädern kommen die Disc-Stopper immer mehr zum Einsatz. Die Scheibenbremsbeläge gehören zu den stark beanspruchten Verschleißteilen und müssen daher im Laufe der Zeit ersetzt werden.

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Welches Material wird benötigt?

Für das Wechseln der MTB Scheibenbremsbeläge werden abhängig vom Modell entweder Innensechskant- oder Torxschlüssel benötigt, desweiteren muss noch eine Spitzzange und ein Bremskolbenrücksteller vorhanden sein. Ein Montageständer ist Gold wert und erleichtert das Arbeiten immens. Zum Säubern und Pflegen kann ein weicher Lappen und vom Bremsen-Hersteller freigegebene Bremsflüssigkeit nicht schaden.

Preiswerte Alternative zum Original: XLC Scheibenbremsbeläge

Im Handel finden sich, neben den Bremsbelägen des Bremsenherstellers, eine Vielzahl an Alternativen zum Original. Machen wir uns nichts vor: Nicht immer ist der Griff zur preiswerteren Nachbildung die bessere Entscheidung! Die Scheibenbremsbeläge von XLC gehören zu denen, die allerdings bedenklos empfohlen werden können. Alle XLC Scheibenbremsbeläge sind selbstverständlich nach EN-Standard geprüft. Angeboten werden abhängig vom Bremsenmodell sowohl organische als auch gesinterte Bremsbeläge. Wir haben uns – bei XLC an der orange lackierten Bremsbelagrückseite erkennbar – für organische Bremsbeläge entschieden, die für alle Witterungsverhältnisse geeignet sind und sich durch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen guter Bremsleistung und niedrigem Verschleiß auszeichnen. Neben den einzelnen Belägen sind von XLC auch Brakepads in einer 25er-Box erhältlich – ideal für Werkstätten, Teams oder Vereine. Mehr Infos hierzu unter www.bike-parts.de

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MTB Scheibenbremsbeläge wechseln: Die ersten Schritte

Am einfachsten und sichersten gestalten sich die Arbeiten an der Bremsanlage mit Hilfe eines Montageständers. Der Montageständer gewährleistet auch bei ruppigeren Arbeiten einen festen Stand des Fahrrades. Der Wechsel der Bremsbeläge kann nicht mit einem eingebauten Laufrad erfolgen, daher: Das Laufrad muss raus! Dank Schnellspanner bzw. Schraubachse zum Glück eine schnelle und unkomplizierte Geschichte.

Führungsbolzen bzw. Halterungsschraube entfernen

Gesichert und gehalten werden die Bremsbeläge von einem Führungsbolzen bzw. der Halterungsschraube. Auch wenn die Hersteller hierbei mit eigenen Lösungen aufwarten, das Prinzip bleibt immer das gleiche. Gesichert werden der Bolzen bzw. die Schraube durch einen Splint oder Sicherungsclip. Im Gegensatz zum Sicherungsclip müssen bei einem Splint zunächst die umgebogenen Enden gerade ausgerichtet werden. Jetzt mit einer Spitzzange den Splint herausziehen bzw. den Sicherungsclip entfernen. Erst dann kann der Führungsbolzen bzw. die Halterungsschraube mit einem Innensechskant- oder Torx-Schlüssel herausgedreht werden.

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MTB Scheibenbremsbeläge entnehmen

Die Scheibenbremsbeläge können nun zusammen mit der Spreizklammer aus dem Bremssattel herausgezogen werden. Ein Blick auf die Bremsbeläge gibt darüber Aufschluss, ob die Bremse ordnungsgemäß funktioniert oder ein Fehler vorliegt. Beide Bremsbeläge sollten gleich und plan abgenutzt sein. Einseitig abgenutzte Bremsbeläge können auf einen klemmenden Kolben hinweisen. Bei Unregelmäßigkeiten also ab in die Fachwerkstatt! Nach der Entnahme der MTB Scheibenbremsbeläge kann ein vorsichtiges Säubern der Bremskolben mit einem weichen Lappen nicht schaden. Zur Pflege der Dichtungen vorsichtig etwas (!) Bremsflüssigkeit auftragen, allerdings unbedingt darauf achten, nur vom Hersteller freigegebene Bremsflüssigkeit zu verwenden. Überschüssige Bremsflüssigkeit entfernen – logisch, sie darf später natürlich nicht auf die Bremsfläche der Beläge gelangen!

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Bremskolben zurückdrücken

Jetzt wird’s ein bisschen kniffelig: Bei hydraulischen Scheibenbremsen müssen die Bremskolben zurück gedrückt werden. Durch die automatische Belagnachstellung haben sich die Kolben im Laufe der Zeit immer weiter aufeinander zubewegt. Mit dem Zurückdrücken der Kolben schaffen wir Platz für die neuen, unverschlissenen Beläge. Im Handel gibt es für diese Arbeit, die bei unsachgemäßer Durchführung erhebliche Schäden an der Bremse verursachen kann, spezielles Werkzeug, den sogenannten Bremskolbenrücksteller. Zur Not kann aber auch mit einem Reifenheber aus stabilem Kunststoff gearbeitet werden, nur sollte keinesfalls ein Schraubendreher zum Einsatz kommen. Bremskolben so weit zurück drücken, bis diese mit dem Gehäuse abschließen.

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Einsetzen der neuen Mountainbike Bremsbeläge

Die neuen Bremsbeläge werden mitsamt der Spreizklammer in den Bremssattel eingesetzt. Achtung: Bei asymetrischen Belägen unbedingt darauf achten, dass diese richtig ausgerichtet sind! Sonst passen die Halteschenkel für den Führungsbolzen nicht zu den Bohrungen im Gehäuse. Sobald die Bremsbeläge ausgerichtet sind muss der Führungsbolzen bzw. die Halterungsschraube eingesetzt und mit dem vorgeschriebenen Drehmoment verschraubt werden. Danach NICHT den Sicherungssplint bzw. den Sicherungsclip vergessen! Splint umbiegen und somit gegen herausrutschen sichern. Bei Verwendung eines Sicherungsclips daurauf achten, dass dieser sitzt! Danach Laufrad einbauen und Probe fahren! Nochmal Achtung: Neue Bremsbeläge müssen eingebremst werden!

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Die Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Canyon Dude CF 8.0 Fatbike Test

Mit dem Test des Canyon Dude CF 8.0 wollen wir auch direkt eine Lanze für das Fatbike brechen. Für viele Nicht-Fatbiker ist lediglich der Einsatz bei Schnee ein wirklich einleuchtendes Argument für die Anschaffung eines Fatbikes. Schwerfällig, lahm und kaum vom Fleck zu bewegen, mit diesen Vorurteilen muss sich das Fatbike seit seiner Markteinführung herumschlagen. Das Canyon Dude CF 8.0 ist der beste Beweis dafür, dass ein Fatbike auch ohne winterliche Bedingungen eine agile und vielseitige Trail-Rakete sein kann!

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Die Koblenzer Bikeschmiede führt in ihrem Sortiment unter dem Modellnamen Dude vier Fatbikes zu Preisen zwischen 2199 und 2899 Euro. Alle Canyon Fatbikes verfügen über den Dude Carbonrahmen, Unterschiede gibt es bei den verbauten Parts und bei der Gabel. Sowohl das Canyon Dude CF 8.0 als auch das Canyon Dude CF 9.0 Unlimited sind mit der starren Carbongabel Canyon Rude CF ausgestattet, die beiden anderen Modelle CF 9.0 und CF 9.0 SL kommen mit Rock Shox Bluto RL Federgabel. Uns stand für den Test das preisgünstigste Canyon Fatbike Dude CF 8.0 zur Verfügung.

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Erhältlich ist das Canyon Dude CF 8.0 in drei Rahmengrößen, unser Testbike hatte die Größe M. Die fette Optik des Bikes wird durch den sauber verarbeiteten Rahmen, die kantige Gabel und natürlich die dicken Pellen bestimmt. Komplettiert werden die DT Swiss BR 2250 Laufräder mit 4.0″ breiten Schwalbe Jumbo Jim Reifen. Die Reifen aus dem Hause Schwalbe sind uns natürlich bereits bestens bekannt, die Stärken sind der ordentliche Grip und die fette Traktion in Verbindung mit dem niedrigen Rollwiderstand. In dieser für Fatbikes „schlanken“ Breite unterstützen die Reifen eine aggressive und sportliche Fahrweise.

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Schaltungstechnisch kann sich der Rider beim Canyon Dude CF 8.0 auf einen zuverlässigen und harmonischen Mix aus Shimano XT Schaltwerk, Shimano XT Umwerfer und Shimano SLX Schaltgriffe verlassen. Zur Verfügung stehen 2×10 Gänge, was einen sehr breiten Übersetzungsbereich gewährleistet. Für die Verzögerung ist die Shimano BR-M506 Scheibenbremse verantwortlich, gekurbelt wird mit der e.thirteen trs Fatbike-Kurbel. Einige Parts wie der Lenker oder Vorbau stammen aus eigenem Hause. Die voluminöse Optik des Canyon Dude CF 8.0 zeigt sich allerdings nicht beim Blick auf die Waage: 12,2 Kilogramm ohne Pedale, das ist verdammt leicht!

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Ein auf dem Oberrohr mit zwei Hohlschrauben montierter Sockel (Impact Protection Unit) verhindert, dass bei einem Sturz das Oberrohr durch den Lenker beschädigt wird. Die Hohlschrauben sind für einen mittleren Einschlag ausgelegt, bei härteren Einschlägen wie zum Beispiel einem heftigen Sturz dienen die Schrauben als Sollbruchstelle. Die spezielle Rahmenführung im Bereich des Sitzknotens erlaubt das Montieren von Reifen bis 4.8″. Die variablen Ausfallenden bieten zwei Positionsmöglichkeiten, womit die Kettenstrebenlänge bzw. der Radstand um 16 mm verändert werden kann.

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Konzipiert wurde das Dude für den Spaß auf dem Trail, und da muss man den Hut vor den Entwicklern ziehen: Die Umsetzung der Vorgaben ist ihnen perfekt gelungen! Geschmeidig wie eine Raubkatze gleitet das Canyon Dude CF 8.0 über die Trails, der kernige Vortrieb und die Agilität des Fatbikes verdienen Bestnoten. Das direkte, aber dennoch gutmütige Lenkverhalten vermittelt dem Rider selbst in ruppigen Passagen absolute Kontrolle über das Geschehen. Die bemerkenswerte Laufruhe und beeindruckende Spurstabilität bei hohem Tempo geben dem Rider ein klares und eindeutiges Feedback: Bremse auf und weiter Kette geben!

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Die Schwalbe Reifen tragen ihren Teil dazu bei, dass das Canyon Dude CF 8.0 wie ein Brett auf dem Trail liegt. Traktion und Grip begeistern, auf Wurzeln und in Steinfeldern ebenso wie auf Waldboden, egal ob dieser nun trocken, matschig oder verschneit ist. Weite Touren lassen sich mit dem Canyon Fatbike dank des niedrigen Rollwiderstandes der Reifen und der angenehmen Sitzhaltung ebenfalls ohne Probleme unternehmen. Die Uphill-Eigenschaften sind gut, mit der kurzen Kettenstrebenlänge wird die Nase allerdings etwas leicht. Der Übersetzungsbereich der Schaltung lässt auch im Mittelgebirge keine Wünsche offen. Was wir an dem Canyon Dude CF 8.0 wirklich vermisst haben ist eine Vario-Sattelstütze. Somit noch eine gute Nachricht am Schluss: Der Rahmen ist für eine Sattelstütze mit interner Ansteuerung vorbereitet.

Fazit Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

Canyon hat mit dem Dude CF 8.0 Fatbike alles richtig gemacht: Tolle Verarbeitung, klasse Fahreigenschaften und als Garant jede Menge Fahrspaß – und das ganzjährig auf den Trails vor der Haustür! Mit dem Canyon Dude CF 8.0 Fatbike reicht die Saison vom 1. Januar bis zum 31. Dezember bei jeglicher Witterung – nicht alle Mountainbikes können das wirklich von sich behaupten!

Produktdetails Canyon Dude CF 8.0 Fatbike

  • Erhältlich in den Größen S, M und L
  • Gewicht ohne Pedale: 12,2 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.canyon.com

Rahmengeometrie Canyon Dude CF 8.0 Fatbike*

Rahmengröße S M L
Sitzrohrlänge 390 445 490
Oberrohrlänge 569 605 642
Steuerrohr 95 120 145
Lenkwinkel 68,5°
Sitzrohrwinkel 74°
Kettenstreben 439/455
Radstand 1104/1120
Stack 605 628 652
Reach 395 425 455
Überstandhöhe 761 781 781
Tretlager-Offset 60
Spacer 25
Vorbaulänge 60
Lenkerbreite 760
Kurbellänge 170 175 175
Sattelstütze Ø 30,9
Sattelstützenlänge 410
Laufradradius inkl. Reifen 373
Laufradgröße 26″
Federweg vorne 100

*Herstellerangaben

Werkstatt: Rennrad Lenkerband wechseln

Die letzte Saison hat deutliche Spuren hinterlassen: Irgendwie sieht das Lenkerband aus, als hätte sich ein Frettchen über den Lenker hergemacht! Doch kein Problem, mit geringem Kostenaufwand und wenigen Handgriffen lässt sich das Übel schnell wieder beseitigen. Wir zeigen, worauf beim Wechseln des Lenkerbandes geachtet werden muss!

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Was wird an Material benötigt?

Erstaunlich wenig: An „Werkzeug“ wird lediglich eine Schere benötigt, von einem Messer raten wir unbedingt ab. Zum Reinigen des Lenkers empfiehlt sich Spiritus oder Waschbenzin. Ebenfalls am Start sollte grobes Gewebeband sein – weshalb erklären wir gleich noch. Last but not least muss natürlich ein neues Set Rennlenkerband vorliegen. Farbe und Ausführung hängt ganz von den individuellen Vorlieben das Fahrers ab.

XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz

Wir haben uns für das XLC Lenkerband GR-T08 in schwarz entschieden. Argumente hierfür sind das ausgesprochen gute Preis-Leistungsverhältnis, die sehr gute Griffigkeit des Lenkerbandes und die stoßabsorbierende Gel-Polsterung. Besonders auf Langstrecken dürfen Fahrkomfort und handgelenkschonende Eigenschaften nicht zu kurz kommen – Gründe, weshalb das XLC Lenkerband GR-T08 für uns eine sehr gute Wahl darstellt. Preis: 15,95 Euro.

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Lenker vorbereiten: Die ersten Schritte

Als Erstes die Griffgummis nach vorne klappen und die beiden Lenkerendstopfen entfernen. Jetzt kann mit dem Abwickeln des Lenkerbandes begonnen werden. Keinesfalls ein Messer benutzen – bereits ein feiner Schnitt in das Carbon kann zu einem Bruch des Lenkers führen! Nach dem Abwickeln des Bandes den Lenker säubern und auf Beschädigung kontrollieren. Bei Beschädigung muss der Lenker ausgetauscht werden!

Rutschsichere Unterlage schaffen

Auch wenn das neue Lenkerband einen Klebestreifen hat, sollte eine rutsichere Unterlage geschaffen werden. Hierfür einfach ein Stück grobes Gewebeband im oberen Bereich längs über den Lenker kleben. Ein kleiner Trick, der im nachhinein vor viel Ärger bewahren kann.

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Befestigungsschelle abdecken

Der Bereich der Befestigungsschelle lässt sich beim Lenkerband-Wickeln nicht komplett abdecken, aber auch hier hilft ein kleiner Trick weiter! Einfach ein kurzes Stück vom neuen Lenkerband quer über die Schelle kleben.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Anfang

Jetzt kann endlich mit dem Wickeln des Lenkerbandes begonnen werden! Wichtig: Unten am Lenker beginnen, nicht oben! Lenkerband am Lenkerende ansetzen und darauf achten, dass ungefähr die Hälfte des Bandes übersteht. Einmal komplett umwickeln bevor mit der schrägen Führung des Lenkerbandes begonnen wird. Als grobe Regel beim Wickeln gilt, dass der Klebestreifen des Lenkerbandes immer auf dem Lenker liegen sollte. Somit hat ungefähr 2/3 des Lenkerbandes Kontakt zum Lenker, das restliche 1/3 des Bandes sollte überlappen.

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Rennradlenkerband wickeln ohne Wellen oder Beulen

In der Lenkerbiegung wird die Überlappung größer, es sollten aber keineswegs Wellen oder Beulen entstehen. Notfalls wieder ein Stück abwickeln und nochmals beginnen. Eine kleine Herausforderung ist der Bereich der Befestigungsschelle, auch hier auf einen guten Sitz ohne große Wellenbildung achten. Das Lenkerband muss von Anfang bis Ende mit leichtem Zug gewickelt werden. Das XLC Lenkerband GR-T08 lässt sich diesbezüglich hervorragend wickeln und führen.

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Rennradlenkerband wickeln – Der Endspurt

Das Lenkerband solange wickeln bis der Griffbereich komplett abgedeckt ist. Sollte das Band zu kurz sein: Nochmal Abwickeln und von vorne beginnen! Am Ende das Lenkerband schräg auslaufen lassen, nicht rechtwinkelig! Mit der Schere das Rennradlenkerband rechtwinkelig zum Lenker abschneiden, es entsteht also ein Keil bzw. eine Spitze. Auch hier gilt: Finger weg vom Messer!

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Lenkerband sichern und Arbeit beenden

Mit dem mitgelieferten Klebeband oder Isolierband den soeben geschnittenen Lenkerbandabschluss sichern. Zwei oder drei Umwicklungen reichen völlig. Darauf achten, dass kein Grat und keine Angriffsfläche entsteht. Als Nächstes die Griffgummis wieder zurückklappen und das überstehende Lenkerband in die Lenkerenden stopfen. Der letzte Arbeitsschritt ist das Platzieren der Lenkerendstopfen – dem XLC Lenkerband GR-T08 liegen neue Stopfen bei.

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Wie immer gilt: Übung macht den Meister 🙂

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike im Test

Test: Für nahezu jeden Bereich des Fahrradfahrens gibt es einen speziellen Fahrradtyp, der dem Rider maximale Performance bieten soll. Vor wenigen Jahren erblickten die ersten Fatbikes das Licht der Welt – aus dem anfänglich belächelten Trend entwickelte sich bis heute ein regelrechter Kult. Herausragendes Merkmal sind neben einer fetten Optik die Stärken bei Schnee und Sand. Bedingungen, die für die meisten von uns zugegebenermaßen nicht das ganze Jahr über vorliegen. Vor dem Test des ROSE THE TUSKER haben wir uns daher gefragt: Was kann das Bike – und: Lohnt sich so ein Fatbike wirklich?

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Tusker bezeichnet einen sehr mächtigen Elefanten mit riesigen Stoßzähnen – die traurige Wahrheit ist, dass in Afrika nur noch etwa vierzig dieser stattlichen und stolzen Lebewesen zu finden sind. Stolz und stattlich zeigt sich auch das ROSE THE TUSKER, das wir bei uns im Test hatten. Rose bietet das Fatbike in zwei verschiedenen Ausführungen an, wobei das ROSE THE TUSKER 2 in der Hierarchie oben steht. Erhältlich ist das Fatty in den zwei Größen M und L in jeweils zwei Farbvarianten. Bei unserem Testmodell handelt es sich um das ROSE THE TUSKER 2 in der Größe M und Farbvariante Iron Grey/White Green.

Im Gegensatz zu seinem tierischen Vorbild ist das ROSE THE TUSKER 2 ein regelrechtes Leichtgewicht. Trotz der fetten Optik belastete das Bike unsere Waage ohne montierte Pedale mit nur 13,8 Kilogramm. Die Verarbeitung des Bikes weiß zu überzeugen, die kompakte Bauweise und die Rahmenform gefällt ebenso wie die pausbackige, hauseigene Carbongabel. Die Ausstattung macht nicht nur auf dicke Hose, sondern überzeugt auch durch Funktion und Robustheit – weniger würden wir von einem Bike, das den Namen The Tusker trägt, auch nicht erwarten wollen.

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Für das Rollen über heimische Trails oder auch durch die Steppe wurden dem Tusker ROSE Fatbike 26″ Laufräder und voluminöse Schwalbe Jumbo Jim Evo Snakeskin Reifen in der Dimension 26×4.0 spendiert. Die Frage, die uns direkt ins Hirn schoss: Fette Optik, doch wie sieht es mit der Performance aus? Wer jetzt meint, das Rose Tusker würde wie ein schwerfälliger Elefant über die Trails dümpeln irrt gewaltig. Geradezu leichtfüßig lässt sich das Rose Fatbike beschleunigen und über die Trails jagen – wer hätte das gedacht!?

Die Rahmengeometrie ist der Hammer! Die Agilität und das Handling des Bikes treiben sogar einem Ex-BMX Rider die Freudentränen in die Augen. Das Bike vereint die Spielfreude eines BMX mit den Trail-Genen eines MTB. Wie bei allen Fatbikes steht und fällt der Fahrspaß natürlich mit dem idealen Luftdruck. Im Bereich von um die 0,5 Bar eleminieren die voluminösen Reifen gutmütig Wurzeln und Steine – selbst verborgen unter einer geschlossenen Schneedecke können diese den Fahrspaß nicht bremsen. Anfällig für Platten? Fehlanzeige!

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Nicht nur der niedrige Luftdruck, sondern auch die „Bauhöhe“ der Bereifung sorgt für ein extrem gutes Überrollverhalten. Obwohl das Tusker ein Komplett-Hardtail ist, darf behauptet werden: Es bügelt Unebenheiten einfach weg! Die überzeugende Lenkkontrolle verleiht dem Rider Souveränität, bei hohem Tempo bietet das Rose Fatbike höchste Laufruhe. Dank horizontalem Ausfallende ermöglicht die einstellbare Kettenstrebenlänge zusätzliches Finetuning.

Auch bei den Komponenten gibt sich das ROSE THE TUSKER 2 keine Blöße. Knackige und präzise Gangwechsel ohne wenn und aber garantiert die SRAM X01 Schaltung. Selbst in der Eifel mit ordentlich Höhenmetern reichte uns der Schaltbereich mit 11 Gängen. Ein perfektes und punktgenaues Anbremsen auch bei hohem Tempo ermöglicht die SRAM Guide R Scheibenbremse. Wir hatten das Bike über mehrere Wochen im Einsatz, bei Regen, Trockenheit und Schnee. Allen Witterungsbedingungen trotzte das ROSE THE TUSKER mit einer mächtigen Portion Fahrspaß.

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Bleibt bei dieser überzeugenden Vorstellung noch Platz für Kritik? Kaum! Was wir vermissen ist eine Vario-Sattelstütze, das Nachrüsten stellt natürlich kein Problem dar – für eine interne Zugverlegung ist das Bike vorbereitet. Lediglich eine ganz kleine Sache müssen wir hier leider wirklich kritisieren: Die beiden rostenden Schrauben an der Flaschenhalter-Befestigung. Mit wenigen Cents lässt sich dieser kleine Schönheitsfehler allerdings schnell beseitigen.

Fazit ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike

Fette Optik, fette Ausstattung und mächtig fetter Fahrspaß! Das ROSE THE TUSKER 2 ist auch ohne Schnee eine Spaßrakete für trailverliebte Rider! Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, es lohnt sich!

Produktdetails ROSE THE TUSKER 2 26

  • Erhältlich in zwei Größen
  • Gewicht ohne Pedale: 13,8 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.roseversand.de

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Rahmengeometrie ROSE THE TUSKER 2 26 (Herstellerangaben)

Rahmengröße M L
Körpergröße (cm) ca. 160-182 183-200
Laufradgröße 26″ 26″
Sitzrohrlänge 430 470
Oberrohrlänge 595 630
Steuerrohrlänge 125 135
Lenkwinkel 69° 69°
Sitzwinkel 73° 73°
BB Drop -50 -50
Kettenstrebenlänge 444-459 444-459
Radstand 1121-1136 1156-1171
Reach 414 447
Stack 590 600
Tretlagerhöhe 320 320
Überstandshöhe (niedrigste/100 mm vor BB) 677/706 701/712

 

XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel Test

Produktcheck: Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze ermöglicht dem Rider per Remote-Hebel am Lenker in allen Fahrsituationen eine komfortable Anpassung der Sattelhöhe. Auch bei diesem Produkt bietet die zur Winora Group gehörende Komponentenmarke dem Rider direkt mehrere Ausführungen an. Uns stand für den Test die Teleskopsattelstütze mit einer maximalen Höhenverstellung von 120 mm zur Verfügung.

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Erhältlich ist die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit drei maximal möglichen Höhenverstellungen. So sind neben dem uns vorliegenden Modell zwei weitere Modelle mit einer Höhenverstellung von 80 mm und 100 mm im Handel verfügbar. Dementsprechend unterschiedlich zeigen sich die Längen der Sattelstützen. Unser Modell mit einer Höhenverstellung von 120 mm weist eine Gesamtlänge von 425 mm auf, das mittlere Modell bringt es auf 400 mm, das kleinste Modell auf 350 mm.

Angeboten wird die SP-T06 Teleskop-Sattelstütze von XLC mit den Durchmessern 30,9 mm und 31,6 mm. Alle Stützen werden zudem in zwei Gewichtsklassen ausgeliefert: Als Standard-Modell für Fahrer von 80 bis 110 kg, die zweite Gewichtsklasse ist für leichte Fahrer von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Die Waage zeigt bei unserer Sattelstütze (Durchmesser 30,9 mm, maximales Fahrergewicht 90 kg) 674 Gramm an, hinzu kommen 90 Gramm für den Zug mit Auslösehebel.

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Zum Lieferumfang gehört neben der Sattelstütze selbstverständlich der Zug samt Auslösehebel – alles andere würde natürlich auch wenig Sinn machen. Die beiliegende Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache geht kurz und knapp auf die Funktionsweise und den Einbau der Sattelstütze ein. Kabelbinder oder Befestigungsmaterial für den Zug liegen nicht bei. Die Montage gestaltet sich denkbar einfach. Alte Sattelstütze raus, die XLC Vario-Sattelstütze rein.

Der Auslösehebel lässt sich dank Klappmechanismus ohne Demontage des Lenkergriffs und der Brems-/Schalteinheit am Lenker montieren. Danach nur noch den Auslösezug an der Sattelstütze einhängen und am Rahmen befestigen. Falls der Auslösezug zu lang sein sollte, kann dieser gekürzt werden. Mit einem 2 mm Inbus einfach die Stellschraube lösen, danach entsprechend Zug und Hülle mit einer Kabelschneidzange kürzen. Stellschraube wieder festziehen, fertig.

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Wir haben die Gunst der Stunde genutzt, das Testbike mit wenig Aufwand und sehr geringen Kosten optisch ein wenig zu Pimpen. Hierfür haben wir den langweiligen Original-Sattelstütz-Klemmring gegen ein farbiges Modell von XLC ausgetauscht. Erhältlich ist der XLC Sattelstütz-Klemmring PC-L04 in unterschiedlichen Farben, in unserem Fall ist es limegreen. Die farbliche Auffrischung des Bikes schlägt lediglich mit 8,95 Euro zu Buche.

Von der angesprochenen Gesamtlänge des uns vorliegenden Modells XLC SP-T06 können maximal 235 mm im Sattelrohr versenkt werden. Konstruktionsbedingt wirft der Schaltzug durch die obenliegende Ansteuerung beim Absenken des Sattels eine Schlaufe. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich die Schlaufe nicht an der Wippe, dem Hinterrad oder anderen bewegten Teilen aufhängt. Ein kluge Planung kann viel Ärger ersparen.

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Der Auslösehebel lässt sich gut mit dem Daumen bedienen und ermöglicht somit eine sehr unkomplizierte Verstellung der Sattelhöhe. Auch in ruppigen Trailsektionen bereitet die Anpassung der Sattelhöhe keinerlei Probleme. Das Ausfahren der Sattelstütze ist gedämpft, ein unkontrolliertes Hochschnellen muss also nicht befürchtet werden. Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze überzeugte im Test durch Zuverlässigkeit, ein Nachjustieren der eingstellten Sattelhöhe war zu keiner Zeit nötig.

Fazit XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel

Die XLC SP-T06 Teleskop-Sattelstütze überzeugt durch unkomplizierte Montage, einfache Handhabung, Funktion und Zuverlässigkeit. Wer sich die Schlaufenbildung des Auslösezugs ersparen möchte, dem bietet XLC mit der SP-T07 eine Teleskop-Sattelstütze für die interne Zugverlegung an. Voraussetzung ist natürlich, dass der Rahmen für die interne Zugverlegung vorbereitet ist.

Produktdetails XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze

  • Remote-Hebel
  • Pneumatisches System
  • Drei Verstellbereiche mit 80, 100 und 120 mm erhältlich
  • Preis: 179,00 Euro
  • EAN: 4055149034276
  • http://www.bike-parts.de

Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike im Test

Test: Eines kann man Rose wirklich nicht vorwerfen: Stillstand! Für das Modelljahr 2015 wurde das beliebte und bewährte Enduro Bike Uncle Jimbo von den Bocholtern komplett überarbeitet. Beim 2016er Modell zeigt sich die Änderung zum Vorjahresmodell dagegen im Detail – doch alles zu seiner Zeit!

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Für unseren Test stand uns das letztjährige Rose Uncle Jimbo 3 zur Verfügung. Wir hatten das Vergnügen, das potente 2015er Enduro über mehrere Wochen auf Trails in der Eifel und in Südfrankreich ausgiebig quälen zu dürfen. Die Ausstattung des Bikes vermochte uns von Anfang an ebenso zu begeistern wie die feine Optik. Wo wir gerade bei der Optik sind: Besonders in Frankreich ernteten wir – also vielmehr Rose – höchstes Lob für das gelungene Finish!

Die Ausstattung wurde dem Einsatzgebiet entsprechend gut ausgewählt. An der Fox 36 Talas Fit RC2 mit 160mm Federweg und Steckachse gibt es sicherlich ebensowenig auszusetzen wie am Fox Float X CTD Dämpfer und der 11-fach SRAM X01 Schaltung. Höchste Funktion und Zuverlässigkeit sprechen für diese – zugegebenermaßen – nicht ganz preisgünstigen Parts. Bei den weiteren verbauten Komponenten gibt sich Rose ebenfalls keine Blöße.

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So gehört beispielsweise eine Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit 125 mm Verstellbereich und Fernbedienung zum Gesamtpaket des Rose Uncle Jimbo 3. Für den ordentlichen Antrieb ist das leichte e*thirteen TRSr Crankset mit 32 harten Zähnchen verantwortlich. Selbstverständlich rollt das Bike ab dem Modelljahr 2015 auf modernen 27,5 Zoll Laufrädern, in unserem Fall Mavic Crossmax Enduro WTS LTD.

Das Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike besticht mit einer unglaublich ausgewogenen Geometrie, die sowohl beim Uphill als auch beim Downhill ihre Stärken ausspielen kann. Der flache 66° Lenkwinkel und der vergleichsweise lange Radstand bescheren dem Rider in Kombination mit den 27,5“ Laufrädern satte Laufruhe und mächtig Fahrsicherheit. Ruppige Passagen bügelt das perfekt ansprechende Fahrwerk gnadenlos platt.

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An Handlichkeit und Wendigkeit büßt das Bike dabei in keinster Weise ein. Schnelle Corner lassen den „Onkel“ ebenso kalt wie anspruchsvolle Trailpassagen, in denen das Bike gefühlvoll um die Bäume gezirkelt werden muss. Die Anlenkung des Viergelenkers ist top, die Muskelkraft wird nahezu verlustfrei in Vorwärtsbewegung umgesetzt. Beim Uphill und beim Touren macht sich zudem der relativ steile Sitzwinkel positiv bemerkbar.

Eine zweigeteilte Meinung haben wir zu der Bereifung. Auf den steinigen und staubtrockenen Trails in der Provence überzeugten die Mavic Reifen mit einem sehr gutem Rollwiderstand und Grip. Anders sah es allerdings bei uns in der Eifel bei Schlamm und Matsch aus! Während der Crossmax Charge 27,5 x 2.4 Vorderradreifen noch punkten konnte, stießen wir mit dem Crossmax Roam XL 27,5 x 2.2 Hinterradreifen an seine bzw. unsere Grenzen.

Und was gibt es Neues in 2016? Um das Klappern der innenverlegten Züge zu reduzieren, wurde beim 2016er Modell ein neuer Zugeingang entwickelt, der die Züge im Rahmen unter Spannung setzt. Beim neuen Zugeingang werden die Züge am oberen Rahmeneintritt sowie unter dem Tretlager geklemmt. Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie soll eine bessere Umschlingung der Züge um das Steuerrohr sein.

Fazit Rose Uncle Jimbo 3

Auf der Suche nach dem idealen Enduro Bike sollte das Rose Uncle Jimbo 3 definitiv in die engere Wahl gezogen werden – egal ob 2015er oder 2016er Modell! Die hochwertige, praxisorientierte Ausstattung und das richtig gut funktionierende Fahrwerk überzeugen sowohl abfahrtsorientierte Rider als auch Tourenbiker. Mit dem Konfigurator lässt sich das Bike zudem vorab individuell anpassen.

Produktdetails Rose Uncle Jimbo 3

  • Erhältlich in den Größen: S, M, L und XL
  • Federweg: 160/165 mm (Front/Heck)
  • Ausführungen: Matt-Black/Green-Blue (Testbike), Raw Finish/Silver
  • Gewicht ohne Pedale: 13,9 Kilogramm (Rahmengröße M)
  • Preis: 4102,00 Euro (ursprünglicher Preis Modell 2015)
  • www.roseversand.de

XLC All Mountain Vario-Sattelstütze SP-T05 Test

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Produktcheck: Direkt in drei Ausführungen ist von der Marke XLC die All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 erhältlich. Abhängig von den Längen bieten die Vario-Sattelstützen eine maximale Höhenverstellung von 80 mm bis 120 mm. Doch damit nicht genug: Alle Stützen sind für zwei Gewichtsklassen sowie mit zwei Durchmessern verfügbar. Kein Durchblick mehr? Macht nichts, wir klären euch auf!

Warum einfach, wenn es auch etwas komplizierter geht! Vorteil der vielen Modellvarianten ist allerdings, dass jeder Rider für sich das perfekte Produkt wählen kann. Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist – abhängig vom Einsatzbereich – mit drei Höhenverstellungen erhältlich: 80 mm, 100 mm und 120 mm. Mit steigender Höhenverstellung steigen natürlich auch die Längen der Sattelstützen: 350 mm beim kleinsten Modell mit 80 mm Höhenverstellung, 400 mm bei der mittleren Ausführung und 425 mm beim Modell mit 120 mm Einstellbereich.

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Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist in allen Ausführungen mit einem Durchmesser von 30,9 mm sowie 31,6 mm verfügbar. Abhängig vom Gewicht des Fahrers unterstützt die Sattelstütze zudem zwei Gewichtsklassen: Die Standard-Ausführung richtet sich an Rider mit einem Gewicht von 80 bis 110 Kilogramm, die zweite Ausführung ist speziell für leichtere Fahrer mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Wir hatten im Test das Modell mit einer Höhenverstellung von 100 mm und einem Durchmesser von 30,9 mm, ausgelegt für ein Fahrergewicht bis 110 Kilogramm. Der Preis der SP-T05 Sattelstütze liegt bei 149,00 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Teleskopsattelstützen des Herstellers XLC verfügt die SP-T05 über einen Auslösehebel unter dem Sattel. Wer eine Lenkerbedienung wünscht, muss also entweder zu einer XLC SP-T06 oder XLC SP-T07 Teleskopsattelstütze greifen. Im Innern verfügt die Vario-Sattelstütze aus dem Hause x-cellent Components über ein pneumatisches System mit geschlossener Kartusche. Das Gewicht des uns vorliegenden Modells lag bei knapp 640 Gramm.

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Optisch zeigt sich die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 sehr gefällig und ansprechend. Auffallend sind zudem die hochwertige Verarbeitung und die geringe Aufbauhöhe. Die Montage der Sattelstütze ist durch das Fehlen von Zügen oder Leitungen natürlich denkbar einfach: Alte Sattelstütze raus, SP-T05 rein! Montiert hatten wir die Sattelstütze an einem Enduro Bike und an einem Fat Bike. In letzterem Fall zeigte sich die Höhenverstellung mit 100 mm völlig ausreichend und maximierte ganz klar den Fahrspaß – bei einem Enduro Bike sollten man definitiv zum Modell mit größerem Einstellbereich greifen.

Die Höhenverstellung der Vario-Sattelstütze gestaltete sich während der Fahrt denkbar einfach, sofern es die Fahrsituation natürlich erlaubte. Mit einem Griff unter den Sattel konnte die Stütze in jeder beliebigen Höhe fixiert werden. Im Test funktionierte die Höhenverstellung ohne Ausfälle, egal wie eingesaut die Sattelstütze auch war. Die Sattelstütze hielt zuverlässig die gewählte Höhe ohne dass nachjustiert werden musste. Das Ausfahren der XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 geschah völlig gedämpft, Sorgen um den Unterleib waren also unnötig. Auch nach dem Test zeigte sich die Sattelstütze in einem bemerkenswert guten Zustand. Wir konnten weder ein Spiel noch eine beeinträchtigte Funktion feststellen.

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Fazit XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 präsentierte sich im Test sehr funktionell, unkompliziert und zuverlässig. Mit einem Preis von 149 Euro bietet die Vario-Sattelstütze ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

  • Erhältlich in vielen Ausführungen und Varianten
  • Pneumatisches System mit geschlossener Kartusche
  • Auslösung per Griff unter dem Sattel
  • Preis: 149,00 Euro
  • www.bike-parts.de