Schwalbe Hans Dampf Super Gravity: Der Enduro Reifen (26 x 2.35) im Test

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Test: Angesichts des übermächtigen Angebots an 27,5 Zoll Bikes und dem dazu passenden Zubehör rückt das Ende der Ära 26 Zoll Bikes scheinbar unaufhaltsam immer näher. Besonders bei MTB Reifen macht sich der Wandel zu der neuen, modernen Laufradgröße sehr bemerkbar. Die Reifen-Hersteller scheinen offenbar kaum noch Interesse an der Entwicklung von 26 Zoll Reifen zu haben. Doch nicht jeder Rider ist gewillt, sein geliebtes und bewährtes 26 Zoll Bike herzugeben und umzusteigen! Für diese Biker – zu denen wir uns zugegebenermaßen auch zählen – bietet sich mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ein Top Enduro Reifen, mit dem noch lange nicht Ende im Gelände ist!

Als Allrounder hat sich der Schwalbe Hans Dampf schon seit der Markteinführung vor einigen Jahren in die Herzen der Trail Rider gefahren. Bereits im Juli 2011 hat sich unser Hans von der Fraktur dem Hans aus dem Hause Schwalbe gewidmet (siehe Test). Für die Neuauflage des Tests haben wir den Hans Dampf als Faltreifen in der Ausführung Super Gravity TL Easy 26 x 2.35 geordert und aufgezogen. Angegeben ist der Reifen laut Schwalbe mit einem Gewicht von 1015 Gramm, bei uns zeigten sich die Reifen sogar noch um etwa 5 Gramm leichter. Wenn wir ehrlich sein sollen: Der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ist so oder so kein Leichtgewicht! Der Reifen ist zwar für schlauchlose Montage geeignet, wir haben allerdings traditionell einen Schlauch eingezogen.

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Testgebiet waren diesmal nicht die mühsam geschaufelten Trails am Niederrhein, sondern die mehr oder weniger naturbelassenen Pfade in der Eifel mit all ihren Nettigkeiten wie Wurzelteppiche oder Steinfelder. Die griffige TrailStar Compound Mischung bietet auf den wechselhaften Untergründen einen erstaunlich guten Grip, selbst bei Nässe kann das Bike kontrolliert um die Ecken gezirkelt werden, ohne dass der Rider an Souveränität einbüßt. Nahezu bedenkenlos kann das Bike in die Kurven gedrückt werden – sowohl in schnellen als auch langsamen Passagen. Das Verhalten im Grenzbereich ist ebenso wie das Bremsverhalten vorbildlich. Zur Info: Vom Reifendruck bewegten wir uns, gemäß der angegebenen Werte von 1,6 bis 3,5 bar, im unteren Bereich.

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Der Tribut, der dem niedrigen Luftdruck zu zollen ist, spiegelt sich natürlich im höheren Rollwiderstand wider. Unterm Strich rollt der Reifen allerdings immer noch recht geschmeidig und wandelt die eingesetzte Energie gut in Vorwärtsbewegung um. Ein großes Problem beim Fahren mit niedrigem Luftdruck ist oftmals die Pannenanfälligkeit. Besonders bei Enduro Rennen kann eine Panne zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Wir waren im Test sehr überrascht, wie unanfällig der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity gegenüber Snakebites war. Egal ob Steine oder Wurzeln, wir mussten nicht ein einziges Mal den Reifen von der Felge ziehen. Top! Ebenfalls sehr erfreulich war nach dem Test der Blick auf die Reifen. Keine Stollen waren ab- oder eingerissen, und auch der geringe Verschleiß des Reifens konnte punkten!

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Erhältlich ist der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity zu einem Preis von 62,90 Euro – gewiss kein Pappenstiel! Die überzeugende Vorstellung und die Qualität des Reifens rechtfertigen unserer Meinung nach allerdings den hohen Preis. Rider, die mit größeren Laufrädern unterwegs sind, müssen nicht auf den Schwalbe Hans Dampf Super Gravity verzichten. Der Reifen ist auch in den Dimensionen 27.5 x 2.35 und 29 x 2.35 erhältlich.

Fazit

Top Allrounder, der den etwas höheren Rollwiderstand mit einem überzeugenden Grip wettmacht. Nachteil ist sicherlich das etwas hohe Gewicht – wer das verkraften kann, bekommt mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity allerdings einen Reifen mit Spaß-Garantie!

Produktdetails

XLC Multitool TO-M07: Multifunktions-Werkzeug Test

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Produktcheck: Für kleinere Reparaturen unterwegs bieten sich die sogenannten Multifunktionswerkzeuge an, die eine Vielzahl an Werkzeugen in einem einzigen Tool vereinen. Das 15-teilige XLC Multitool TO-M07 ist solch ein Werkzeugkasten im Kleinstformat.

Geradezu edel präsentiert sich der smarte Alleskönner mit einem schicken Alurahmen und einer hochwertigen Verarbeitung. Trotz seiner geringen Außenmaße von etwa 80 x 47 x 17 mm hält das XLC Multitool TO-M07 die wichtigsten Werkzeuge für eine Fahrradreparatur bereit. Dazu zählt neben einem Schlitz-Schraubendreher, einem Kreuz-Schraubendreher, sieben Innensechskant-Schlüsseln von 2 bis 8 mm sowie einem Torx T 25 Schlüssel auch ein Kettennietentferner. Letzterer dient zugleich als Nippelspanner in vier Größen. Trotz der geballten Ladung an Werkzeugen bleibt das Gewicht des Multitools unter 200 Gramm.

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Das XLC Multitool TO-M07 liegt gut in der Hand und bietet einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Werkzeuge. Diese sind anfänglich recht straff im Rahmen montiert, werden aber nach kurzem Gebrauch leichtgängiger. Der straffe Sitz der Werkzeuge lässt sich unkompliziert durch die Verschraubung des Rahmens schnell wieder herstellen. Somit ist sichergestellt, dass auch nach vielen Einsätzen das Multitool nicht klappert und rappelt. Die Qualität der einzelnen Werkzeuge ist gut, selbst nach oftmaligem Gebrauch bleiben diese voll funktionsfähig.

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Die Ausstattung des XLC Multitool TO-M07 lässt in der Praxis nahezu keine Wünsche offen. So wäre ein längerer Hebel am Kettennieter für eine leichtere Handhabung sicherlich besser, aber hier müssen aufgrund der Größe und des Gewichts Kompromisse eingegangen werden. Größer und schwerer geht natürlich immer, ist bei Multifunktionswerkzeugen aber definitiv nicht erwünscht. XLC hat diesbezüglich den perfekten Mittelweg gewählt. Erhältlich ist der Werkzeugkasten im Kleinstformat zu einem Preis von 19,95 Euro.

Fazit

Klein, leicht, handlich und zudem gut ausgestattet! Das XLC Multitool TO-M07 verfügt über die wichtigsten Werkzeuge für eine schnelle Reparatur unterwegs und lässt dabei weder einen Torx T 25 Schlüssel noch einen Kettennieter vermissen.

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Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

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XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 Mountainbike Lenker: Haltungsnoten

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Produktcheck: Bei der Anschaffung eines neuen Lenkers steht dem Mountainbiker eine Vielzahl an Modellen von verschiedensten Herstellern zur Auswahl. In allen erdenklichen Farben, Formen und Ausführungen buhlen die Handlebars um die Gunst des Käufers. Einer dieser Lenker ist der Pro Ride Riser-Bar HB-M16 von XLC, den wir für euch abgecheckt haben.

Die zur Winora Group gehörende Marke XLC bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Fahrradkomponenten und Zubehörteilen zu fairen Preisen. Unter den angebotenen Lenkern befindet sich der speziell für Freeride und Downhill konzipierte Pro Ride Riser-Bar HB-M16. Gefertigt aus 7050er Aluminium liegt das Gewicht des Lenkers dank der 3-fach Konifizierung bei etwa 370 Gramm. Die Höhe des Pro Ride Riser-Bar HB-M16 beträgt 25 mm bei einer Biegung von 9°, der Klemmbereich hat einen Durchmesser von 31,8 mm.

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Auf dem Trail begeistert der Lenker mit einer sehr guten Lenkhaltung und hoher Steifigkeit. Die Lenkerbreite von 780 mm verleiht dem Rider ein Höchstmaß an Souveränität auf ruppigen Pisten. Allerdings liegt der Lenker nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern verleiht dem Bike auch einen coolen Touch. Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 ist in mehreren Farben erhältlich, wobei uns persönlich die eloxierten Modelle besonders gut gefallen. Sowohl die Verarbeitung als auch die optische Gestaltung sind sehr ansprechend und lassen keine Wünsche offen.

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Fazit

Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 liegt nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern sieht auch noch richtig zornig aus! Fetter Lenker für alle Gravity Biker, die neben der Funktion Wert auf die Optik legen.

Produktdetails

  • Lenkerbreite: 780 mm
  • Gewicht: Etwa 370 Gramm
  • Erhältliche Farben: Schwarz, weiß, gold eloxiert, rot eloxiert, grün eloxiert, blau eloxiert
  • Preis: 46,95 Euro
  • www.xlc-parts.com

Rose Soulfire 2 (2015): Der 26” Freerider im Test

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Test: Konsequent treibt Rose die Modellanpassung der MTB-Flotte von 26 auf 27.5 Zoll Laufräder voran. Im Bereich XC bis Enduro rollen die Rose Bikes bereits auf den größeren Laufrädern. Das Rose Soulfire, welches wir über mehrere Monate im Test hatten, rollt – zumindest noch – auf 26 Zoll Laufrädern.

Entgegen unserer sonstigen Tests fangen wir diesen Bericht nicht mit der Einleitung, sondern mit dem Schluss an. Den Grund hierfür schulden wir der Tatsache, dass das Soulfire 26“ – ohne jetzt pathetisch klingen zu wollen – in dieser Form das Letzte seiner Art sein wird. Wir waren im Test von den Leistungen und der Spielfreude des Bikes so angetan, dass wir uns kaum vorstellen können, dass dieses Bike noch irgendwie verbessert werden kann, ohne auf der anderen Seite irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Unser Tipp vorweg: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte beim diesjährigen Rose Soulfire zuschlagen!

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Mit dem Rose Soulfire 2 erhält der Rider ein Bike, das auf der Abfahrt liegt wie ein Brett. Die sensiblen 185 mm Federweg des Hecks saugen sich regelrecht auf der Piste fest, egal wie rau und ruppig es zugeht. Harmonisch zeigt sich in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel mit der Suntour Durolux, die mit einer 20 mm Steckachse und schluckfreudigen 180 mm Federweg aufwarten kann. Agil lässt sich das Bike um die Ecken manövrieren und erfreut den Rider mit einer unglaublichen Verspieltheit. Die Gutmütigkeit des Fahrwerks erlaubt scharfes Fahren am Limit, das Fahrwerk bietet diesbezüglich ausreichend Reserven. Den Druck auf die Pedale wandelt das Bike „gnadenlos“ in Vortrieb um.

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Die Lenkzentrale des Rose Bikes gefällt uns sehr gut. Die Vorbaulänge und die Lenkerbreite sind perfekt gewählt. Das Bike folgt unverzüglich jeder Anweisung des Bikers. Ein weiteres Element, wo sich das Bike samt Rider pudelwohl fühlen, ist die Luft. Jumps machen mit dem Soulfire mächtig Laune, das Bike bleibt stabil und lässt sich in der Luft fantastisch dirigieren. Eine weitere Stärke des Rose Soulfire sind Touren. Sicherlich bietet das Bike nicht die Leichtfüßigkeit einer Marathonfeile, aber der Rider kommt zum Ziel – und das überraschend entspannt. Die zwei Kettenblätter vorne, die Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit einem Einstellbereich von 125 mm und die recht zentrale Sitzposition tragen ihren Teil zur Tourenfreudigkeit des Bikes bei.

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Die Parts des Rose Soulfire 2 können sich durchaus sehen lassen. Zur Grundausstattung gehören unter anderem Spank Spoon Laufräder, Formula T1 Bremsen mit 203 mm Bremsscheiben sowie ein Rock Shox Vivid Air Dämpfer. Für präzise Schaltvorgänge ist ein Shimano XT/SLX Schaltungs-Mix verantwortlich, für die Kraftübertragung ist das Race Face Respond mit Bashguard zuständig. Grip auf den Trails garantiert der Hans Dampf Evo SnakeSkin in 26x 2.35 aus dem Hause Schwalbe. Wie immer steht es dem Käufer auch beim Rose Soulfire frei, das Bike nach seinen Vorlieben zu konfigurieren. Bei uns brachte das Bike in der Größe M ohne Pedale 15,5 Kilogramm auf die Waage – das entspricht genau der Herstellerangabe.

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Fazit

Trotz der sehr guten Vorstellung des Rose Soulfire 2 bleibt nur wenig Zeit zur Freude. Wie bereits erwähnt: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte jetzt zuschlagen! Applaus, Applaus!

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Rose Xeon RS-200 Lady: Liebe auf den ersten Blick

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Test: Wow! Als wir das Paket mit meinem ersten (Test-)Rennrad öffnen, bin ich zunächst einmal sprachlos. Was für ein Sahnestückchen! Ein strahlend-schneeweißer Alu-Rahmen mit Carbon-Gabel, ein knallrot glänzendes Lenkerband, dazu der weiß-rote Sattel, schwarz-weiße Laufräder… sehr stylisch, sehr puristisch, sehr sportlich. Ich fühle mich quasi direkt underdressed. Und auch oversized, so filigran wirkt das Rädchen!

Da ich bis dato ausschließlich Erfahrungen auf vergleichsweise bulligen Mountainbikes gesammelt habe, frage ich mich unwillkürlich, wie mich diese schmalen 23er Reifen (die haben ja nicht mal Profil!!) und das federleichte Bike überhaupt zuverlässig tragen sollen. Andersherum ist das jedenfalls kein Problem – mühelos bugsiere ich das nur knapp über 7 kg wiegende Schneewittchen mit einer Hand die Treppen herunter (spätestens nach 2 Etagen hätte mein Bizeps das Mountainbike schon angemault), auf dem Weg zu unserem ersten gemeinsamen Einsatz.

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Die anfänglichen Bedenken lösen sich nicht nur sofort in Luft auf, sondern machen absoluter Begeisterung Platz. Das Rad fliegt geradezu über den Asphalt und ist dabei absolut spursicher. Selbst als ich mich endlich traue, auf steileren Abfahrten laufen zu lassen und ordentlich Tempo gewinne (übrigens nicht nur für meine Verhältnisse), kommen wir nicht mal ansatzweise ins Straucheln. Die 105er Schalt-/Bremshebel von Shimano lassen sich prima auch auf kleine Frauenhände einstellen, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes alles gut im Griff habe. Die Schaltung erfolgt präzise, reibungs- und nahezu geräuschlos. Die Bremsen tun genau das, was sie sollen und lassen sich sehr gut dosieren.

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Dank des auf die weibliche Anatomie zugeschnittenen Sattels kann ich sogar das olle Sitzpolster getrost zuhause lassen. Selbst der heftige Regenschauer ändert nichts an der guten Performance – das knallrote Lenkerband sieht nicht nur fesch aus, sondern bietet auch nass noch genügend Grip. Eigentlich möchte ich das Test-Rennrad gar nicht mehr hergeben. Wieso hab ich das noch nicht früher ausprobiert?!

Fazit

Liebe nicht nur auf den ersten Blick, auch die inneren Werte überzeugen. Großartig!!

Produktdetails

  • Gewicht: 7,2 kg (RH 49 cm/ Farbe anodized-black) ohne Pedale
  • Preis: 1449,00 Euro
  • www.roseversand.de

Centurion: Das No Pogo 800.27 im Test

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Test: Immer mehr Hersteller setzen bei ihren Enduros und All Mountain Bikes auf die laufruhigen 650B Laufräder. Seit der Modellsaison 2014 rollt auch das Centurion No Pogo auf dem neuen Laufradmaß 27,5 Zoll.

Die Geschichte des No Pogo begann bereits im Jahre 1996. Die permanente Weiterentwicklung des Bikes in den vielen Jahren machte auch vor der neuen Laufradgröße nicht Halt. 145 mm Federweg am Heck und die SR Suntour Epicon Federgabel mit 150 mm Federweg sollen beim Modell 2014 für maximalen Fahrspaß und Fahreffizienz sorgen. In der Rahmengröße 41 drückt das Bike mit 13,9 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale. Erhältlich ist das Centurion No Pogo 800.27 in vier Größen (41, 46, 51 und 56 cm) zu einem Preis von 2149 Euro.

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In unserem Test präsentiert sich das farblich stimmige Centurion als sehr agiles und handliches Bike. Willig folgt das All Mountain Bike jeder Lenkbewegung. In engen Kehren überzeugt das Handling ebenso wie bei schnellen Lastwechseln. Das No Pogo 800.27 zeigt sich sehr spurstabil und punktet auch bei hohem Tempo mit Laufruhe. Der antriebsneutrale Hinterbau sorgt für ein gutes und schnelles Vorankommen sowohl am Berg, als auch beim Beschleunigen aus Kurven.

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Die drei montierten Kettenblätter bieten dem Rider einen sehr breiten Übersetzungsbereich. Steile Uphills stellen somit genauso wenig ein Problem dar wie schnelle abschüssige Strecken. Das unkomplizierte Fahrverhalten des Bikes bestätigt sich auch auf der Abfahrt. Die Fahrwerksabstimmung mit den Komponenten verschiedener Hersteller ist den Entwicklern gelungen, lediglich auf schnellen ruppigen Abfahrten könnte das Gesamtpaket für unseren Geschmack noch einen Tick feinfühliger agieren.

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Auf dem Spot zeigt sich das Centurion beim Jumpen etwas kopflastig, lässt sich ansonsten aber wunderbar in der Luft dirigieren. Mit seinem Fahrverhalten deckt das Centurion einen vielseitigen und anspruchsvollen Einsatzbereich ab. Die Sitzposition ist sportlich komfortabel und erlaubt auch weite Touren. Dank der Vario-Sattelstütze mit einem Verstellbereich von 125 mm ist die optimale Sattelhöhe schnell und unkompliziert eingestellt. Um dabei nicht die Hand vom Lenker nehmen zu müssen, würden wir uns allerdings einen Remote-Hebel wünschen.

Fazit

Das Centurion No Pogo 800.27 überzeugt mit einem äußerst unkomplizierten Fahrverhalten und deckt zugleich einen sehr vielseitigen Einsatzbereich ab. Ein All Mountain Bike für die Tour in den Alpen als auch für die schnelle Feierabendrunde.

Produktdetails

COBOC eCycle – Das Pedelec der Superlative im Test

Es gibt viele Bikes die begeistern, aber nur wenige Fahrräder vermögen wirklich zu faszinieren! Das COBOC eCycle gehört zu der Sorte Fahrräder, die den Betrachter schon beim Anblick in den Bann ziehen. Das puristisch wirkende Bike besticht mit Eleganz und Dominanz gleichzeitig. Ohne Zweifel, das COBOC sieht schon im Stand schnell aus!

Der schöne und sauber verarbeitete Rahmen in lackschwarz beherbergt ein kleines Geheimnis: Im Unterrohr verbirgt sich ein Akku, der dem COBOC bzw. dem Fahrer mächtig Power verleiht! Keine hässliche Halterung, die sich optisch aufzwängt oder gar durch Klappern für Missmut sorgt! Ebenso unauffällig zeigt sich der starke Hinterradnabenmotor. Die sehr einfach zu bedienende Steuerzentrale des Systems ist im Oberrohr untergebracht, gut sichtbar für den Fahrer, aber kaum wahrnehmbar für Außenstehende! Es bedarf schon eines genauen zweiten Blickes, um das COBOC als Pedelec zu enttarnen!

Nicht nur optisch ist das COBOC ein Pedelec der Superlative! Auf die Waage verfrachtet, bleibt die Anzeige unterhalb der 14 Kilogramm Marke! Wahnsinn! Ein Eindruck, der sich beim Fahren bestätigt! Die über 500 Watt des Motors peitschen das leichte Gefährt mit unglaublichem Schub nach vorne. Sicherlich kann das COBOC eCycle gesetzestreu auch mit 25 km/h gefahren werden, aber wir konnten nicht anders, nein, wir wollten nicht anders! Im unbegrenzten Modus erreichten wir mit dem eCycle im Flachland eine Geschwindigkeit von knapp 42 km/h! Da das COBOC auf eine Schaltung verzichtet, muss die Übersetzung natürlich einen breiten Bereich abdecken. Das ist den Entwicklern bei unserem Bike im Test sehr gut gelungen. Die optimale Trittfrequenz hatten wir um die 20 – 25 km/h. Übrigens eine Geschwindigkeit, die mit dem eCycle auch ohne Motorunterstützung gut zu halten ist.

Vorbildlich zeigt sich der sparsame Motor auch bei der Leistungsentfaltung und Umsetzung! Der Motor spricht direkt und ohne Verzögerung auf die eingesetzte Muskelkraft an. Dadurch trübt sich im Laufe der Zeit die Wahrnehmung der eigenen Muskelkraft etwas – um wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen, sollte der Fahrer auch mal ohne Motorunterstützung fahren 😉 Beim Ausbleiben der Muskelkraft, zum Beispiel beim Bremsen oder beim Rollen, riegelt die Elektronik den Vorwärtsschub des Motors sofort ab. Eine perfekte Steuerung, die somit höchste Sicherheit bietet! Obwohl das COBOC eCycle sehr leicht ist, überzeugt die Steifheit des Bikes. Das COBOC ist extrem agil und reagiert sofort auf jede Lenkbewegung. Das Bike besticht auch bei hohem Tempo mit höchster Laufruhe und Souveränität.

Der puristische Aufbau des eCycle zeigt sich alleine schon bei den fehlenden Schnellspannern, allerdings führen die meisten Biker sowieso ein Multi-Tool mit sich herum! Die Ladestation ist sehr voluminös und füllt einen kleinen Tagesrucksack zur Hälfte aus, andererseits handelt es sich um ein Schnellladegerät, welches den Akku innerhalb von 2 Stunden komplett lädt. Mit einer Akkuladung sind Touren von 60 Kilometern realistisch – ein Wert, der natürlich von vielen äußeren Faktoren abhängig ist und somit extrem schwanken kann. Der Akku mit über 300 Wattstunden lässt sich im Vergleich zu anderen Pedelecs nicht auf einer Tour „mal eben“ wechseln, aber dafür steckt der Akku komplett unsichtbar im Rahmen – und er kann nicht rappeln. Ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Objekt der Begierde, welches mit seinem Preis von knapp 5000 Euro allerdings einer exklusiven Bikerschicht vorbehalten ist.

Mehr Infos zum COBOC eCycle unter www.coboc.biz