ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike im Test

Test: Für nahezu jeden Bereich des Fahrradfahrens gibt es einen speziellen Fahrradtyp, der dem Rider maximale Performance bieten soll. Vor wenigen Jahren erblickten die ersten Fatbikes das Licht der Welt – aus dem anfänglich belächelten Trend entwickelte sich bis heute ein regelrechter Kult. Herausragendes Merkmal sind neben einer fetten Optik die Stärken bei Schnee und Sand. Bedingungen, die für die meisten von uns zugegebenermaßen nicht das ganze Jahr über vorliegen. Vor dem Test des ROSE THE TUSKER haben wir uns daher gefragt: Was kann das Bike – und: Lohnt sich so ein Fatbike wirklich?

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Tusker bezeichnet einen sehr mächtigen Elefanten mit riesigen Stoßzähnen – die traurige Wahrheit ist, dass in Afrika nur noch etwa vierzig dieser stattlichen und stolzen Lebewesen zu finden sind. Stolz und stattlich zeigt sich auch das ROSE THE TUSKER, das wir bei uns im Test hatten. Rose bietet das Fatbike in zwei verschiedenen Ausführungen an, wobei das ROSE THE TUSKER 2 in der Hierarchie oben steht. Erhältlich ist das Fatty in den zwei Größen M und L in jeweils zwei Farbvarianten. Bei unserem Testmodell handelt es sich um das ROSE THE TUSKER 2 in der Größe M und Farbvariante Iron Grey/White Green.

Im Gegensatz zu seinem tierischen Vorbild ist das ROSE THE TUSKER 2 ein regelrechtes Leichtgewicht. Trotz der fetten Optik belastete das Bike unsere Waage ohne montierte Pedale mit nur 13,8 Kilogramm. Die Verarbeitung des Bikes weiß zu überzeugen, die kompakte Bauweise und die Rahmenform gefällt ebenso wie die pausbackige, hauseigene Carbongabel. Die Ausstattung macht nicht nur auf dicke Hose, sondern überzeugt auch durch Funktion und Robustheit – weniger würden wir von einem Bike, das den Namen The Tusker trägt, auch nicht erwarten wollen.

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Für das Rollen über heimische Trails oder auch durch die Steppe wurden dem Tusker ROSE Fatbike 26″ Laufräder und voluminöse Schwalbe Jumbo Jim Evo Snakeskin Reifen in der Dimension 26×4.0 spendiert. Die Frage, die uns direkt ins Hirn schoss: Fette Optik, doch wie sieht es mit der Performance aus? Wer jetzt meint, das Rose Tusker würde wie ein schwerfälliger Elefant über die Trails dümpeln irrt gewaltig. Geradezu leichtfüßig lässt sich das Rose Fatbike beschleunigen und über die Trails jagen – wer hätte das gedacht!?

Die Rahmengeometrie ist der Hammer! Die Agilität und das Handling des Bikes treiben sogar einem Ex-BMX Rider die Freudentränen in die Augen. Das Bike vereint die Spielfreude eines BMX mit den Trail-Genen eines MTB. Wie bei allen Fatbikes steht und fällt der Fahrspaß natürlich mit dem idealen Luftdruck. Im Bereich von um die 0,5 Bar eleminieren die voluminösen Reifen gutmütig Wurzeln und Steine – selbst verborgen unter einer geschlossenen Schneedecke können diese den Fahrspaß nicht bremsen. Anfällig für Platten? Fehlanzeige!

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Nicht nur der niedrige Luftdruck, sondern auch die „Bauhöhe“ der Bereifung sorgt für ein extrem gutes Überrollverhalten. Obwohl das Tusker ein Komplett-Hardtail ist, darf behauptet werden: Es bügelt Unebenheiten einfach weg! Die überzeugende Lenkkontrolle verleiht dem Rider Souveränität, bei hohem Tempo bietet das Rose Fatbike höchste Laufruhe. Dank horizontalem Ausfallende ermöglicht die einstellbare Kettenstrebenlänge zusätzliches Finetuning.

Auch bei den Komponenten gibt sich das ROSE THE TUSKER 2 keine Blöße. Knackige und präzise Gangwechsel ohne wenn und aber garantiert die SRAM X01 Schaltung. Selbst in der Eifel mit ordentlich Höhenmetern reichte uns der Schaltbereich mit 11 Gängen. Ein perfektes und punktgenaues Anbremsen auch bei hohem Tempo ermöglicht die SRAM Guide R Scheibenbremse. Wir hatten das Bike über mehrere Wochen im Einsatz, bei Regen, Trockenheit und Schnee. Allen Witterungsbedingungen trotzte das ROSE THE TUSKER mit einer mächtigen Portion Fahrspaß.

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Bleibt bei dieser überzeugenden Vorstellung noch Platz für Kritik? Kaum! Was wir vermissen ist eine Vario-Sattelstütze, das Nachrüsten stellt natürlich kein Problem dar – für eine interne Zugverlegung ist das Bike vorbereitet. Lediglich eine ganz kleine Sache müssen wir hier leider wirklich kritisieren: Die beiden rostenden Schrauben an der Flaschenhalter-Befestigung. Mit wenigen Cents lässt sich dieser kleine Schönheitsfehler allerdings schnell beseitigen.

Fazit ROSE THE TUSKER 2 26″ Fatbike

Fette Optik, fette Ausstattung und mächtig fetter Fahrspaß! Das ROSE THE TUSKER 2 ist auch ohne Schnee eine Spaßrakete für trailverliebte Rider! Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Ja, es lohnt sich!

Produktdetails ROSE THE TUSKER 2 26

  • Erhältlich in zwei Größen
  • Gewicht ohne Pedale: 13,8 Kilogramm in der Größe M
  • Preis: 2.199,00 Euro
  • www.roseversand.de

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Rahmengeometrie ROSE THE TUSKER 2 26 (Herstellerangaben)

Rahmengröße M L
Körpergröße (cm) ca. 160-182 183-200
Laufradgröße 26″ 26″
Sitzrohrlänge 430 470
Oberrohrlänge 595 630
Steuerrohrlänge 125 135
Lenkwinkel 69° 69°
Sitzwinkel 73° 73°
BB Drop -50 -50
Kettenstrebenlänge 444-459 444-459
Radstand 1121-1136 1156-1171
Reach 414 447
Stack 590 600
Tretlagerhöhe 320 320
Überstandshöhe (niedrigste/100 mm vor BB) 677/706 701/712

 

XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel Test

Produktcheck: Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze ermöglicht dem Rider per Remote-Hebel am Lenker in allen Fahrsituationen eine komfortable Anpassung der Sattelhöhe. Auch bei diesem Produkt bietet die zur Winora Group gehörende Komponentenmarke dem Rider direkt mehrere Ausführungen an. Uns stand für den Test die Teleskopsattelstütze mit einer maximalen Höhenverstellung von 120 mm zur Verfügung.

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Erhältlich ist die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit drei maximal möglichen Höhenverstellungen. So sind neben dem uns vorliegenden Modell zwei weitere Modelle mit einer Höhenverstellung von 80 mm und 100 mm im Handel verfügbar. Dementsprechend unterschiedlich zeigen sich die Längen der Sattelstützen. Unser Modell mit einer Höhenverstellung von 120 mm weist eine Gesamtlänge von 425 mm auf, das mittlere Modell bringt es auf 400 mm, das kleinste Modell auf 350 mm.

Angeboten wird die SP-T06 Teleskop-Sattelstütze von XLC mit den Durchmessern 30,9 mm und 31,6 mm. Alle Stützen werden zudem in zwei Gewichtsklassen ausgeliefert: Als Standard-Modell für Fahrer von 80 bis 110 kg, die zweite Gewichtsklasse ist für leichte Fahrer von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Die Waage zeigt bei unserer Sattelstütze (Durchmesser 30,9 mm, maximales Fahrergewicht 90 kg) 674 Gramm an, hinzu kommen 90 Gramm für den Zug mit Auslösehebel.

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Zum Lieferumfang gehört neben der Sattelstütze selbstverständlich der Zug samt Auslösehebel – alles andere würde natürlich auch wenig Sinn machen. Die beiliegende Bedienungsanleitung in deutscher und englischer Sprache geht kurz und knapp auf die Funktionsweise und den Einbau der Sattelstütze ein. Kabelbinder oder Befestigungsmaterial für den Zug liegen nicht bei. Die Montage gestaltet sich denkbar einfach. Alte Sattelstütze raus, die XLC Vario-Sattelstütze rein.

Der Auslösehebel lässt sich dank Klappmechanismus ohne Demontage des Lenkergriffs und der Brems-/Schalteinheit am Lenker montieren. Danach nur noch den Auslösezug an der Sattelstütze einhängen und am Rahmen befestigen. Falls der Auslösezug zu lang sein sollte, kann dieser gekürzt werden. Mit einem 2 mm Inbus einfach die Stellschraube lösen, danach entsprechend Zug und Hülle mit einer Kabelschneidzange kürzen. Stellschraube wieder festziehen, fertig.

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Wir haben die Gunst der Stunde genutzt, das Testbike mit wenig Aufwand und sehr geringen Kosten optisch ein wenig zu Pimpen. Hierfür haben wir den langweiligen Original-Sattelstütz-Klemmring gegen ein farbiges Modell von XLC ausgetauscht. Erhältlich ist der XLC Sattelstütz-Klemmring PC-L04 in unterschiedlichen Farben, in unserem Fall ist es limegreen. Die farbliche Auffrischung des Bikes schlägt lediglich mit 8,95 Euro zu Buche.

Von der angesprochenen Gesamtlänge des uns vorliegenden Modells XLC SP-T06 können maximal 235 mm im Sattelrohr versenkt werden. Konstruktionsbedingt wirft der Schaltzug durch die obenliegende Ansteuerung beim Absenken des Sattels eine Schlaufe. Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sich die Schlaufe nicht an der Wippe, dem Hinterrad oder anderen bewegten Teilen aufhängt. Ein kluge Planung kann viel Ärger ersparen.

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Der Auslösehebel lässt sich gut mit dem Daumen bedienen und ermöglicht somit eine sehr unkomplizierte Verstellung der Sattelhöhe. Auch in ruppigen Trailsektionen bereitet die Anpassung der Sattelhöhe keinerlei Probleme. Das Ausfahren der Sattelstütze ist gedämpft, ein unkontrolliertes Hochschnellen muss also nicht befürchtet werden. Die XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze überzeugte im Test durch Zuverlässigkeit, ein Nachjustieren der eingstellten Sattelhöhe war zu keiner Zeit nötig.

Fazit XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze mit Remote-Hebel

Die XLC SP-T06 Teleskop-Sattelstütze überzeugt durch unkomplizierte Montage, einfache Handhabung, Funktion und Zuverlässigkeit. Wer sich die Schlaufenbildung des Auslösezugs ersparen möchte, dem bietet XLC mit der SP-T07 eine Teleskop-Sattelstütze für die interne Zugverlegung an. Voraussetzung ist natürlich, dass der Rahmen für die interne Zugverlegung vorbereitet ist.

Produktdetails XLC SP-T06 Vario-Sattelstütze

  • Remote-Hebel
  • Pneumatisches System
  • Drei Verstellbereiche mit 80, 100 und 120 mm erhältlich
  • Preis: 179,00 Euro
  • EAN: 4055149034276
  • http://www.bike-parts.de

Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike im Test

Test: Eines kann man Rose wirklich nicht vorwerfen: Stillstand! Für das Modelljahr 2015 wurde das beliebte und bewährte Enduro Bike Uncle Jimbo von den Bocholtern komplett überarbeitet. Beim 2016er Modell zeigt sich die Änderung zum Vorjahresmodell dagegen im Detail – doch alles zu seiner Zeit!

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Für unseren Test stand uns das letztjährige Rose Uncle Jimbo 3 zur Verfügung. Wir hatten das Vergnügen, das potente 2015er Enduro über mehrere Wochen auf Trails in der Eifel und in Südfrankreich ausgiebig quälen zu dürfen. Die Ausstattung des Bikes vermochte uns von Anfang an ebenso zu begeistern wie die feine Optik. Wo wir gerade bei der Optik sind: Besonders in Frankreich ernteten wir – also vielmehr Rose – höchstes Lob für das gelungene Finish!

Die Ausstattung wurde dem Einsatzgebiet entsprechend gut ausgewählt. An der Fox 36 Talas Fit RC2 mit 160mm Federweg und Steckachse gibt es sicherlich ebensowenig auszusetzen wie am Fox Float X CTD Dämpfer und der 11-fach SRAM X01 Schaltung. Höchste Funktion und Zuverlässigkeit sprechen für diese – zugegebenermaßen – nicht ganz preisgünstigen Parts. Bei den weiteren verbauten Komponenten gibt sich Rose ebenfalls keine Blöße.

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So gehört beispielsweise eine Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit 125 mm Verstellbereich und Fernbedienung zum Gesamtpaket des Rose Uncle Jimbo 3. Für den ordentlichen Antrieb ist das leichte e*thirteen TRSr Crankset mit 32 harten Zähnchen verantwortlich. Selbstverständlich rollt das Bike ab dem Modelljahr 2015 auf modernen 27,5 Zoll Laufrädern, in unserem Fall Mavic Crossmax Enduro WTS LTD.

Das Rose Uncle Jimbo 3 Enduro Bike besticht mit einer unglaublich ausgewogenen Geometrie, die sowohl beim Uphill als auch beim Downhill ihre Stärken ausspielen kann. Der flache 66° Lenkwinkel und der vergleichsweise lange Radstand bescheren dem Rider in Kombination mit den 27,5“ Laufrädern satte Laufruhe und mächtig Fahrsicherheit. Ruppige Passagen bügelt das perfekt ansprechende Fahrwerk gnadenlos platt.

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An Handlichkeit und Wendigkeit büßt das Bike dabei in keinster Weise ein. Schnelle Corner lassen den „Onkel“ ebenso kalt wie anspruchsvolle Trailpassagen, in denen das Bike gefühlvoll um die Bäume gezirkelt werden muss. Die Anlenkung des Viergelenkers ist top, die Muskelkraft wird nahezu verlustfrei in Vorwärtsbewegung umgesetzt. Beim Uphill und beim Touren macht sich zudem der relativ steile Sitzwinkel positiv bemerkbar.

Eine zweigeteilte Meinung haben wir zu der Bereifung. Auf den steinigen und staubtrockenen Trails in der Provence überzeugten die Mavic Reifen mit einem sehr gutem Rollwiderstand und Grip. Anders sah es allerdings bei uns in der Eifel bei Schlamm und Matsch aus! Während der Crossmax Charge 27,5 x 2.4 Vorderradreifen noch punkten konnte, stießen wir mit dem Crossmax Roam XL 27,5 x 2.2 Hinterradreifen an seine bzw. unsere Grenzen.

Und was gibt es Neues in 2016? Um das Klappern der innenverlegten Züge zu reduzieren, wurde beim 2016er Modell ein neuer Zugeingang entwickelt, der die Züge im Rahmen unter Spannung setzt. Beim neuen Zugeingang werden die Züge am oberen Rahmeneintritt sowie unter dem Tretlager geklemmt. Ein weiterer Vorteil der neuen Technologie soll eine bessere Umschlingung der Züge um das Steuerrohr sein.

Fazit Rose Uncle Jimbo 3

Auf der Suche nach dem idealen Enduro Bike sollte das Rose Uncle Jimbo 3 definitiv in die engere Wahl gezogen werden – egal ob 2015er oder 2016er Modell! Die hochwertige, praxisorientierte Ausstattung und das richtig gut funktionierende Fahrwerk überzeugen sowohl abfahrtsorientierte Rider als auch Tourenbiker. Mit dem Konfigurator lässt sich das Bike zudem vorab individuell anpassen.

Produktdetails Rose Uncle Jimbo 3

  • Erhältlich in den Größen: S, M, L und XL
  • Federweg: 160/165 mm (Front/Heck)
  • Ausführungen: Matt-Black/Green-Blue (Testbike), Raw Finish/Silver
  • Gewicht ohne Pedale: 13,9 Kilogramm (Rahmengröße M)
  • Preis: 4102,00 Euro (ursprünglicher Preis Modell 2015)
  • www.roseversand.de

XLC All Mountain Vario-Sattelstütze SP-T05 Test

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Produktcheck: Direkt in drei Ausführungen ist von der Marke XLC die All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 erhältlich. Abhängig von den Längen bieten die Vario-Sattelstützen eine maximale Höhenverstellung von 80 mm bis 120 mm. Doch damit nicht genug: Alle Stützen sind für zwei Gewichtsklassen sowie mit zwei Durchmessern verfügbar. Kein Durchblick mehr? Macht nichts, wir klären euch auf!

Warum einfach, wenn es auch etwas komplizierter geht! Vorteil der vielen Modellvarianten ist allerdings, dass jeder Rider für sich das perfekte Produkt wählen kann. Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist – abhängig vom Einsatzbereich – mit drei Höhenverstellungen erhältlich: 80 mm, 100 mm und 120 mm. Mit steigender Höhenverstellung steigen natürlich auch die Längen der Sattelstützen: 350 mm beim kleinsten Modell mit 80 mm Höhenverstellung, 400 mm bei der mittleren Ausführung und 425 mm beim Modell mit 120 mm Einstellbereich.

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Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 ist in allen Ausführungen mit einem Durchmesser von 30,9 mm sowie 31,6 mm verfügbar. Abhängig vom Gewicht des Fahrers unterstützt die Sattelstütze zudem zwei Gewichtsklassen: Die Standard-Ausführung richtet sich an Rider mit einem Gewicht von 80 bis 110 Kilogramm, die zweite Ausführung ist speziell für leichtere Fahrer mit einem Gewicht von 55 bis 90 Kilogramm ausgelegt. Wir hatten im Test das Modell mit einer Höhenverstellung von 100 mm und einem Durchmesser von 30,9 mm, ausgelegt für ein Fahrergewicht bis 110 Kilogramm. Der Preis der SP-T05 Sattelstütze liegt bei 149,00 Euro.

Im Gegensatz zu den anderen Teleskopsattelstützen des Herstellers XLC verfügt die SP-T05 über einen Auslösehebel unter dem Sattel. Wer eine Lenkerbedienung wünscht, muss also entweder zu einer XLC SP-T06 oder XLC SP-T07 Teleskopsattelstütze greifen. Im Innern verfügt die Vario-Sattelstütze aus dem Hause x-cellent Components über ein pneumatisches System mit geschlossener Kartusche. Das Gewicht des uns vorliegenden Modells lag bei knapp 640 Gramm.

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Optisch zeigt sich die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 sehr gefällig und ansprechend. Auffallend sind zudem die hochwertige Verarbeitung und die geringe Aufbauhöhe. Die Montage der Sattelstütze ist durch das Fehlen von Zügen oder Leitungen natürlich denkbar einfach: Alte Sattelstütze raus, SP-T05 rein! Montiert hatten wir die Sattelstütze an einem Enduro Bike und an einem Fat Bike. In letzterem Fall zeigte sich die Höhenverstellung mit 100 mm völlig ausreichend und maximierte ganz klar den Fahrspaß – bei einem Enduro Bike sollten man definitiv zum Modell mit größerem Einstellbereich greifen.

Die Höhenverstellung der Vario-Sattelstütze gestaltete sich während der Fahrt denkbar einfach, sofern es die Fahrsituation natürlich erlaubte. Mit einem Griff unter den Sattel konnte die Stütze in jeder beliebigen Höhe fixiert werden. Im Test funktionierte die Höhenverstellung ohne Ausfälle, egal wie eingesaut die Sattelstütze auch war. Die Sattelstütze hielt zuverlässig die gewählte Höhe ohne dass nachjustiert werden musste. Das Ausfahren der XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 geschah völlig gedämpft, Sorgen um den Unterleib waren also unnötig. Auch nach dem Test zeigte sich die Sattelstütze in einem bemerkenswert guten Zustand. Wir konnten weder ein Spiel noch eine beeinträchtigte Funktion feststellen.

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Fazit XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

Die XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05 präsentierte sich im Test sehr funktionell, unkompliziert und zuverlässig. Mit einem Preis von 149 Euro bietet die Vario-Sattelstütze ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails XLC All Mountain Teleskopsattelstütze SP-T05

  • Erhältlich in vielen Ausführungen und Varianten
  • Pneumatisches System mit geschlossener Kartusche
  • Auslösung per Griff unter dem Sattel
  • Preis: 149,00 Euro
  • www.bike-parts.de

 

Schwalbe Hans Dampf Super Gravity: Der Enduro Reifen (26 x 2.35) im Test

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Test: Angesichts des übermächtigen Angebots an 27,5 Zoll Bikes und dem dazu passenden Zubehör rückt das Ende der Ära 26 Zoll Bikes scheinbar unaufhaltsam immer näher. Besonders bei MTB Reifen macht sich der Wandel zu der neuen, modernen Laufradgröße sehr bemerkbar. Die Reifen-Hersteller scheinen offenbar kaum noch Interesse an der Entwicklung von 26 Zoll Reifen zu haben. Doch nicht jeder Rider ist gewillt, sein geliebtes und bewährtes 26 Zoll Bike herzugeben und umzusteigen! Für diese Biker – zu denen wir uns zugegebenermaßen auch zählen – bietet sich mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ein Top Enduro Reifen, mit dem noch lange nicht Ende im Gelände ist!

Als Allrounder hat sich der Schwalbe Hans Dampf schon seit der Markteinführung vor einigen Jahren in die Herzen der Trail Rider gefahren. Bereits im Juli 2011 hat sich unser Hans von der Fraktur dem Hans aus dem Hause Schwalbe gewidmet (siehe Test). Für die Neuauflage des Tests haben wir den Hans Dampf als Faltreifen in der Ausführung Super Gravity TL Easy 26 x 2.35 geordert und aufgezogen. Angegeben ist der Reifen laut Schwalbe mit einem Gewicht von 1015 Gramm, bei uns zeigten sich die Reifen sogar noch um etwa 5 Gramm leichter. Wenn wir ehrlich sein sollen: Der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity ist so oder so kein Leichtgewicht! Der Reifen ist zwar für schlauchlose Montage geeignet, wir haben allerdings traditionell einen Schlauch eingezogen.

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Testgebiet waren diesmal nicht die mühsam geschaufelten Trails am Niederrhein, sondern die mehr oder weniger naturbelassenen Pfade in der Eifel mit all ihren Nettigkeiten wie Wurzelteppiche oder Steinfelder. Die griffige TrailStar Compound Mischung bietet auf den wechselhaften Untergründen einen erstaunlich guten Grip, selbst bei Nässe kann das Bike kontrolliert um die Ecken gezirkelt werden, ohne dass der Rider an Souveränität einbüßt. Nahezu bedenkenlos kann das Bike in die Kurven gedrückt werden – sowohl in schnellen als auch langsamen Passagen. Das Verhalten im Grenzbereich ist ebenso wie das Bremsverhalten vorbildlich. Zur Info: Vom Reifendruck bewegten wir uns, gemäß der angegebenen Werte von 1,6 bis 3,5 bar, im unteren Bereich.

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Der Tribut, der dem niedrigen Luftdruck zu zollen ist, spiegelt sich natürlich im höheren Rollwiderstand wider. Unterm Strich rollt der Reifen allerdings immer noch recht geschmeidig und wandelt die eingesetzte Energie gut in Vorwärtsbewegung um. Ein großes Problem beim Fahren mit niedrigem Luftdruck ist oftmals die Pannenanfälligkeit. Besonders bei Enduro Rennen kann eine Panne zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Wir waren im Test sehr überrascht, wie unanfällig der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity gegenüber Snakebites war. Egal ob Steine oder Wurzeln, wir mussten nicht ein einziges Mal den Reifen von der Felge ziehen. Top! Ebenfalls sehr erfreulich war nach dem Test der Blick auf die Reifen. Keine Stollen waren ab- oder eingerissen, und auch der geringe Verschleiß des Reifens konnte punkten!

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Erhältlich ist der Schwalbe Hans Dampf Super Gravity zu einem Preis von 62,90 Euro – gewiss kein Pappenstiel! Die überzeugende Vorstellung und die Qualität des Reifens rechtfertigen unserer Meinung nach allerdings den hohen Preis. Rider, die mit größeren Laufrädern unterwegs sind, müssen nicht auf den Schwalbe Hans Dampf Super Gravity verzichten. Der Reifen ist auch in den Dimensionen 27.5 x 2.35 und 29 x 2.35 erhältlich.

Fazit

Top Allrounder, der den etwas höheren Rollwiderstand mit einem überzeugenden Grip wettmacht. Nachteil ist sicherlich das etwas hohe Gewicht – wer das verkraften kann, bekommt mit dem Schwalbe Hans Dampf Super Gravity allerdings einen Reifen mit Spaß-Garantie!

Produktdetails

XLC Multitool TO-M07: Multifunktions-Werkzeug Test

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Produktcheck: Für kleinere Reparaturen unterwegs bieten sich die sogenannten Multifunktionswerkzeuge an, die eine Vielzahl an Werkzeugen in einem einzigen Tool vereinen. Das 15-teilige XLC Multitool TO-M07 ist solch ein Werkzeugkasten im Kleinstformat.

Geradezu edel präsentiert sich der smarte Alleskönner mit einem schicken Alurahmen und einer hochwertigen Verarbeitung. Trotz seiner geringen Außenmaße von etwa 80 x 47 x 17 mm hält das XLC Multitool TO-M07 die wichtigsten Werkzeuge für eine Fahrradreparatur bereit. Dazu zählt neben einem Schlitz-Schraubendreher, einem Kreuz-Schraubendreher, sieben Innensechskant-Schlüsseln von 2 bis 8 mm sowie einem Torx T 25 Schlüssel auch ein Kettennietentferner. Letzterer dient zugleich als Nippelspanner in vier Größen. Trotz der geballten Ladung an Werkzeugen bleibt das Gewicht des Multitools unter 200 Gramm.

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Das XLC Multitool TO-M07 liegt gut in der Hand und bietet einen schnellen Zugriff auf die einzelnen Werkzeuge. Diese sind anfänglich recht straff im Rahmen montiert, werden aber nach kurzem Gebrauch leichtgängiger. Der straffe Sitz der Werkzeuge lässt sich unkompliziert durch die Verschraubung des Rahmens schnell wieder herstellen. Somit ist sichergestellt, dass auch nach vielen Einsätzen das Multitool nicht klappert und rappelt. Die Qualität der einzelnen Werkzeuge ist gut, selbst nach oftmaligem Gebrauch bleiben diese voll funktionsfähig.

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Die Ausstattung des XLC Multitool TO-M07 lässt in der Praxis nahezu keine Wünsche offen. So wäre ein längerer Hebel am Kettennieter für eine leichtere Handhabung sicherlich besser, aber hier müssen aufgrund der Größe und des Gewichts Kompromisse eingegangen werden. Größer und schwerer geht natürlich immer, ist bei Multifunktionswerkzeugen aber definitiv nicht erwünscht. XLC hat diesbezüglich den perfekten Mittelweg gewählt. Erhältlich ist der Werkzeugkasten im Kleinstformat zu einem Preis von 19,95 Euro.

Fazit

Klein, leicht, handlich und zudem gut ausgestattet! Das XLC Multitool TO-M07 verfügt über die wichtigsten Werkzeuge für eine schnelle Reparatur unterwegs und lässt dabei weder einen Torx T 25 Schlüssel noch einen Kettennieter vermissen.

Produktdetails

Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

Produktdetails

 

XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 Mountainbike Lenker: Haltungsnoten

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Produktcheck: Bei der Anschaffung eines neuen Lenkers steht dem Mountainbiker eine Vielzahl an Modellen von verschiedensten Herstellern zur Auswahl. In allen erdenklichen Farben, Formen und Ausführungen buhlen die Handlebars um die Gunst des Käufers. Einer dieser Lenker ist der Pro Ride Riser-Bar HB-M16 von XLC, den wir für euch abgecheckt haben.

Die zur Winora Group gehörende Marke XLC bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Fahrradkomponenten und Zubehörteilen zu fairen Preisen. Unter den angebotenen Lenkern befindet sich der speziell für Freeride und Downhill konzipierte Pro Ride Riser-Bar HB-M16. Gefertigt aus 7050er Aluminium liegt das Gewicht des Lenkers dank der 3-fach Konifizierung bei etwa 370 Gramm. Die Höhe des Pro Ride Riser-Bar HB-M16 beträgt 25 mm bei einer Biegung von 9°, der Klemmbereich hat einen Durchmesser von 31,8 mm.

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Auf dem Trail begeistert der Lenker mit einer sehr guten Lenkhaltung und hoher Steifigkeit. Die Lenkerbreite von 780 mm verleiht dem Rider ein Höchstmaß an Souveränität auf ruppigen Pisten. Allerdings liegt der Lenker nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern verleiht dem Bike auch einen coolen Touch. Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 ist in mehreren Farben erhältlich, wobei uns persönlich die eloxierten Modelle besonders gut gefallen. Sowohl die Verarbeitung als auch die optische Gestaltung sind sehr ansprechend und lassen keine Wünsche offen.

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Fazit

Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 liegt nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern sieht auch noch richtig zornig aus! Fetter Lenker für alle Gravity Biker, die neben der Funktion Wert auf die Optik legen.

Produktdetails

  • Lenkerbreite: 780 mm
  • Gewicht: Etwa 370 Gramm
  • Erhältliche Farben: Schwarz, weiß, gold eloxiert, rot eloxiert, grün eloxiert, blau eloxiert
  • Preis: 46,95 Euro
  • www.xlc-parts.com