Schwalbe Nobby Nic 26×2.25 Evolution Line – Der Allround Reifen im Test

Test: Bei Produkten, die als Allrounder bezeichnet werden, schwingt oftmals ein leicht negativer Unterton mit. Ein Allrounder, so denken viele, deckt zwar einen breiten Einsatzbereich ab, bietet aber keinen nennenswerten Stärken. Mit dem seit Jahren beliebten Schwalbe Nobby Nic Evolution Line (HS411) haben wir uns bewusst für einen Reifen entschieden, der in unserem Test einen besonders breiten Bereich beim Mountainbiken abdecken sollte.

Der Reifen lag uns in der Ausführung SnakeSkin, TL-Ready und PSC (Pace Star Compound) mit der Dimension 26×2.25 vor. Vor der Montage führte der Weg des Reifens erstmal zur Waage. Das Gewicht des Faltreifens betrug bei unserer Messung etwa 596 Gramm und war somit nur unwesentlich schwerer als vom Werk angegeben. Bei der Montage muss lediglich auf die Laufrichtung geachtet werden, die Verwendung des Reifens ist unabhängig vom Einsatz als Vorderrad- bzw. Hinterradreifen. Die unkomplizierte Montage wird durch den guten Sitz des Schwalbe Reifens komplettiert.

Die ersten Eindrücke vom Nobby Nic haben wir auf Asphalt gesammelt. Der Reifen rollt ziemlich geräuscharm und leichtfüßig. Trotz des offenen Profils mit dem relativ großen Stollenabstand ribbelt der Reifen beim Fahren nicht. In den Kurven lässt sich das Bike sauber abkippen und am Kurvenausgang wieder aufrichten. Überzeugend ist auch der Grip in den Kurven, ein schwammiges Fahrgefühl kann dem Schwalbe definitiv nicht vorgeworfen werden! Eine überzeugende Vorstellung, die sich abseits der Straße fortsetzt.

Der Reifen bietet eine gute Dämpfung und überzeugt mit seinem Grip genauso wie mit seinem Bremsverhalten. Auf den gutmütig agierenden Reifen ist beim Downhill ebenso Verlass wie beim Uphill. Der Nobby Nic besticht mit einem guten Vortrieb selbst auf geröllartigem Untergrund. Erstaunlich ist, dass der Reifen sogar bei Nässe eine gute Performance bietet. Das offene Profil des Reifens sorgt für eine gute Selbstreinigung und die Stollen beißen sich energisch im Untergrund fest. Selbst nasse Wurzeln können geschmeidig gemeistert werden. Die Pannenanfälligkeit des Nobby Nic Reifens ist sehr gering, nur einmal mussten wir wegen eines Snakebites zum Flickzeug greifen. Ebenfalls überzeugend: Der geringe Verschleiß!

Fazit:

Der Allrounder macht an einem XC Bike ebenso eine gute Figur wie an einem AM Bike! Der Reifen ist zwar kein Spezialist in einem speziellen Bereich, überzeugt aber mit seiner starken Gesamtperformance! Ein sehr guter Allrounder, bei dem ein negativer Unterton fehl am Platz wäre! Ein Top Reifen für die Tour und den ambitionierten Einsatz im Gelände!

Rose Psycho Path 2 – Test – Grenzüberschreitung!

Die Bezeichnung ist natürlich großes Kino: Psycho Path! Obwohl die Wörter getrennt geschrieben werden, ist doch eine leichte (und wie wir vermuten gewollte) Zweideutigkeit nicht von der Hand zu weisen. Irritierend wie die Bezeichnung, gestaltet sich auch der Eindruck von dem Bike während des Tests. Dabei war vorab war doch eigentlich alles klar! In der Rubrik „Cross Country / Race“ geführt, werden durch die Einstufung ganz klare Grenzen aufgezeigt! Grenzen, die während des Tests allerdings immer mehr verschwammen!

Für den Test lag uns das aktuelle Rose Psycho Path 2 vor. Die Serie „Psycho Path“ umfasst drei Bikes, wobei das Psycho Path 2 in der goldenen Mitte angesiedelt ist. Das Bike ist für 1849 Euro in drei Größen erhältlich und drückt in der Größe S mit 9,8 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale! Die Standardausstattung des Bikes kann sich sehen lassen, eine individuellere Ausstattung ist bei Rose mit dem Bike Konfigurator ohne Probleme möglich. Wir haben angesichts der guten Standardausstattung jedoch auf Änderungen verzichtet.

Um den Carbon Rahmen tummeln sich hochwertige Komponenten, die zu Weihnachten auf so manchem Wunschzettel stehen: Rock Shox Reba RLT Solo Air Federgabel mit 100 mm Federweg, Formula RX Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheibe vorne und 160 mm Bremsscheibe hinten, DT Swiss X 1600 Spline 26″ Laufräder, Shimano XT Schaltwerk und Umwerfer, Shimano XT Tretlager, Schwalbe Thunder Burt Evo 26×2.1 Bereifung sowie Easton Parts, um nur einen kleinen Überblick zu gewinnen!

Dem Namen entsprechend haben wir das Psycho Path über unsere Psycho Trails in der Eifel gejagt. Hier findet sich alles, was das Mountainbiken so liebenswert macht: Wurzeln, Steine, technische Trails, kernige Uphills und höllenschnelle Abfahrten. Desweiteren haben wir mit dem Rose Bike noch etliche Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. So unterschiedlich auch die Gegebenheiten waren, wir müssen zugeben, dass wir mit dem Psycho Path in allen Bereichen einen Höllenspaß hatten!

Die entspannte Sitzposition ermöglicht nicht nur angenehmes Touren, sondern bietet auch ein gutes Fahrgefühl. Der breite Lenker und der kurze Vorbau sind eher untypisch für den Bereich XC, bescheren dem Bike aber eine unglaubliche Fahrkontrolle. Das Bike reagiert sehr direkt auf jede Lenkbewegung und lässt sich zielsicher wendig um die Ecken lenken. Die Spritzigkeit des Bikes zeigt sich auch beim Sprint. Ohne Übertreibung darf wirklich behauptet werden, dass das Rose „abgeht wie ein Zäpfchen“!

Die Schaltung arbeitet einwandfrei und trägt ihren Teil dazu bei, dass das Bike in allen Fahrsituationen perfekten Vortrieb bietet. Sehr angetan sind wir auch von den Abfahrtsqualitäten des Rose Bikes. Mit Höchsttempo ins Tal rasen bereitet mit dem sehr ruhig liegenden Bike höchsten Fahrspaß, selbst auf ruppigen Abfahrtspisten weiß das Psycho Path zu begeistern. Das Bike lässt sich schön in die Kurven dirigieren und fantastisch wieder heraus beschleunigen. Fast könnte man meinen, auf einem Dual Bike unterwegs zu sein!

Der Schwalbe Thunder Burt rollt zwar verdammt gut, aber im Fun Bereich und für mehr Reserven würden wir eher den Nobby aus gleichem Hause vorziehen. Wie bei allen Rose Bikes besticht auch das Psycho Path mit einer sehr guten Verarbeitung sowie innenverlegten Zügen. Unser Fazit: Das Rose Psycho Path 2 ist ein richtig geiles Bike, welches Agilität und Wendigkeit auf höchstem Niveau bietet. Das Bike von Rose begeistert mit mächtig viel Fahrspaß, definitiv weit über den Bereich XC hinaus! Grenzüberschreitung garantiert!

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Schwalbe Racing Ralph 26×2.25 EVO – Reifentest

Schon seit einigen Jahren gehört der Schwalbe Racing Ralph zu den etablierten Wettkampfreifen. Mit unserem Test wollen wir den derzeitigen Stand des Reifens ermitteln, der von Schwalbe immer weiter entwickelt und verfeinert wird. Dem Endkunden steht der Reifen mittlerweile in vielen Variationen zur Verfügung. Im Test hatten wir den Racing Ralph in der Ausführung 26×2.25, SnakeSkin, TL-Ready und PaceStar Compound, kurz PSC. Der Reifen bringt bei uns 546 Gramm auf die Waage und bleibt damit sogar knapp unter dem von Schwalbe angegebenen Gewicht. Der Faltreifen ist, wie man der Bezeichnung entnehmen kann, für den schlauchlosen Einsatz geeignet. Ungeachtet dessen sind wir den Reifen allerdings mit Schlauch gefahren!

Geliefert wird der Reifen mit der internen Bezeichnung HS425 gefaltet in einem kleinen und platzsparenden Karton. Die Montage des Reifens gestaltet sich ohne Probleme und auch der gute Sitz des Reifens auf der Felge kann überzeugen. Für den Test haben wir uns auf unsere heimischen Trails im deutschen Mittelgebirge gewagt und zusätzlich etliche Kilometer auf Asphalt runtergespult. Wie nicht anders zu erwarten war glänzt der Schwalbe Racing Ralph mit einem sehr guten Rollverhalten. Durch den niedrigen Rollwiderstand fährt sich der Racing Ralph sehr kraftsparend und bestätigt somit seine Beliebtheit im Bereich Crosscountry. Der Leisetreter fällt akustisch durch seine sehr leisen Laufgeräusche kaum auf, lediglich auf asphaltiertem Untergrund ist ein leichtes Surren zu vernehmen.

Bei steilen Uphills überzeugt der Reifen mit einer sehr guten Performance, selbst auf losem Untergrund bietet der Racing Ralph eine sehr gute Traktion. Der optisch eher unauffällige Reifen begeistert allerdings nicht nur mit seinem Vortrieb. Eine sehr gute Performance zeigt der Reifen auch beim Bremsen, starke Verzögerungen bringen den Racing Ralph nicht aus der Ruhe. Die Seitenstollen sorgen für den nötigen Grip in den Kurven und erlauben besonders auf trockenen bis feuchten Waldböden hohe Geschwindigkeiten. Erstaunlicherweise beißt der Reifen auch bei schlammigeren Untergründen und bei nassen Wurzeln noch recht kräftig zu, kann aber natürlich nicht mit einem Nobby Nic oder Hans Dampf aus dem gleichen Hause mithalten. Die Pannensicherheit des Reifens ist gut, wenngleich auch nicht perfekt.

Fazit:

Der Schwalbe Racing Ralph stellt sich uns in der von uns getesteten Ausführung als idealer Reifen für leichtes Gelände dar. Der Reifen rollt sehr gut, begeistert durch einen sehr guten Vortrieb und bietet zudem ausreichend Grip auf Trails.

Rose Granite Chief 1 27,5″ 2014 – Test – Wer ist der Chef auf dem Trail?

Test: Mit dem Granite Chief ist dem Versender Rose aus Bocholt vor einigen Jahren ein großer Wurf gelungen. Rose blieb aber trotz guter Kritiken nicht untätig! Das beliebte All-Mountainbike wird seit dem Erscheinen der ersten Generation ständig weiterentwickelt und verbessert. Waren die Veränderungen bis letztes Jahr meist sehr unscheinbar, hebt sich das Modell 2014 deutlich von den Vorgängern ab. Die 27,5 Zoll Laufräder sehen nicht nur relativ „big“ aus, sondern erforderten auch eine Anpassung des Rahmens wodurch ebenfalls die Charakteristik des Bikes geändert wurde. Doch der Reihe nach…

Normalerweise würden wir an dieser Stelle auf den Versand und die individuelle Konfiguration des Bikes eingehen. Wir können uns an dieser Stelle nur wiederholen: Der Versand erfolgte mal wieder sehr schnell und das Bike war sehr gut vormontiert. Seit Jahren kennen wir das von Rose nicht anders und hoffen, dass sich das auch nicht ändern wird! Aufgebaut ist das Rose Granite Chief 1 in der Serienkonfiguration mit einer Rock Shox Sektor Gold SoloAir mit 150 mm Federweg und einer 15 mm Steckachse. Die 145 Millimeter Federweg am Heck hält ein Rock Shox Monarch RT3 Dämpfer im Zaum.

Eine runde Sache sind im wahrsten Sinne des Wortes die DT Swiss M 1900 Spline Laufräder und die Gummis von Continental, die auf den Namen Mountain King II hören – wie gesagt alles in 27,5 Zoll. Wie es sich für ein All-Mountainbike gehört sind vorne drei Kettenblätter moniert, für die Gangwechsel zeichnet sich Shimano Deore verantwortlich. Das klappt, das funzt, super! Für die Zähmung des Chiefs bei jedem Speed sorgt die Formula C1 Bremse. Vorne sind 203 mm und hinten 180 mm Bremsscheiben verbaut. Der Race Face Ride Lenker mit einer Breite von 710 mm ist für den gedachten Bereich AM gut gewählt.

Für 1649 Euro bekommt der Biker somit ein gut geschnürtes Paket, was aber etwas auf die Waage drückt. Mit Pedale kommt das Bike an die 14 Kilogramm Marke, nicht wenig für ein AM! Das Rose Granite Chief 1 ist in den Größen S bis XL erhältlich, farblich bieten sich die beiden Variationen dark-grey/matt-black und anodized black. Natürlich verlaufen die Züge auch beim Modell 2014 innenliegend, was für eine aufgeräumte Optik sorgt. Das Rose Granite Chief weist gegenüber dem Vorgängermodell eine andere Geometrie und Kinematik auf. Der Hinterbau ist weniger progressiv, die Kennlinie linearer.

Auf dem Trail agiert das Fahrwerk des Chiefs sensibel und überzeugt beim Uphill ebenso wie auf der Abfahrt. Die gute Traktion sorgt für steten Vorwärtsdrang auch auf ruppigem und losem Untergrund. Durch das Gewicht des Bikes sollte der Rider allerdings keine Bestzeiten voraussetzen. Bergab bügelt das Granite Chief den Trail regelrecht platt, das Fahrwerk besticht mit feinstem Ansprechverhalten. Die Ingeneure haben ganze Arbeit geleistet, trotz der geringeren Progression neigt das Chief nicht zum Durchschlagen. Für Rider, die ein progressives Fahrwerk bevorzugen, ist das Chief allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

27,5 Zoll Laufräder bieten ein besseres Rollverhalten als 26 Zöller und ein agileres Lenkverhalten als die 29er. Diese Eigenschaften machen sich auch am Granite Chief bezahlt. Wendig und agil lässt sich das Granite Chief über kurvenreiche Trails jagen. In engen Kurven verlangt das Bike jedoch etwas Nachdruck. Hohes Tempo lässt das Bike samt Rider kalt. Der tiefe Schwerpunkt sorgt zudem für ein sicheres Fahrgefühl, die Kehrseite der Medaille ist jedoch die schnell aufsetzende Pedale, besonders in Hanglage. Die Gesamtperformance der Reifen ist gut, nur bei widrigen Bedingungen zeigen die Contis Schwächen.

Wer der Chef auf dem Trail ist hängt immer noch von einem selber ab, Rose gibt dem Rider mit dem Granite Chief allerdings ein gutes Werkzeug in die Hand. Der Allrounder begeistert mit guten Fahreigenschaften und bereitet mächtig viel Spaß auf dem Trail. Das Rose Granite Chief ist ein auf die breite Masse zugeschnittenes Bike, welches seine Stärken besonders bei Touren im anspruchvollen Terrain ausspielen kann. Die Standardkomponenten sind gut gewählt, können aber bei der Bestellung individuell angepasst werden. Für Racer und Enduro Biker bietet sich das etwas potentere Uncle Jimbo aus gleichem Hause an.

Mehr Infos unter www.roseversand.de

Rose Verdita Green 8 (2013) – Das AM-Ladybike im Test

Wie kontinuierlich bei Rose die Bikes weiterentwickelt werden, zeigt sich uns mit dem Rose Verdita Green 8 des Jahres 2013, welches wir gerade im Test hatten. Kaum haben wir den Test des Ladybikes abgeschlossen, steht schon das Rose Verdita Green 2014 in den Startlöchern. Dennoch wollen wir euch den Test der Verdita Green 8 von 2013 natürlich nicht vorenthalten.

Die Verdita Green Serie wendet sich an Bikerinnen, die ein AM Bike suchen, welches speziell auf die Bedürfnisse von Frauen ausgelegt ist. Dazu zählt nicht einfach nur die Montage eines Lady-Sattels oder das Design des Bikes. Leider gibt es immer noch Hersteller, die hinter vorgehaltener Hand meinen, dass das reichen würde. Von entscheidender Bedeutung ist die Geometrie des Bikes. Dementsprechend kann auch nur eine Frau den Fahrtest der Verdita durchführen, um ein aussagekräftiges Urteil fällen zu können.

Bevor wir unsere Testfahrerin auf die Piste geschickt und über die Trails gejagt haben, mussten natürlich erst die Fakten zusammengetragen werden. Die von uns getestete Verdita Green 8 steht an der Spitze der Hierarchie der Verdita Green Serie. So verwundert es natürlich nicht, dass die Verdita Green 8 mit allerlei feinen Komponenten ausgestattet ist. Die Federgabel Fox 32 Talas CTD Remote FIT 150 mit 15 mm Steckachse und Kashima Beschichtung passt natürlich ebenso schön und gut ins Bild wie die spektakulär aussehenden Crank Brothers Iodine 3 Laufräder.

Der Fox Float CTD Dämpfer mit Kashima Beschichtung ist wie die Federgabel vom Lenker aus bedienbar. Auf eine Vario-Sattelstütze sollte kein All Mountain Bike heutzutage verzichten. Diese nützliche Komponente ist auch an der Verdita Green 8 verbaut. Genauer gesagt handelt es sich um die Kind Shock LEV mit 125 mm Travel, die ebenfalls vom Lenker aus bedienbar ist. Der Blick auf die vielen Leitungen und Züge am Lenker erinnert schon fast an ein Motorrad. Eine aufgeräumte Optik bietet die Verdita dank der durch den Rahmen verlaufenden Züge dennoch.

Erstaunlich ist, wie schnell unsere Testerin mit der Verdita klar kam. Die anspruchsvollen Trails in der Eifel, mit vielen Abfahrten und Steigungen, boten natürlich beste Testbedingungen. Wurzeln, Steine und das widrige Wetter steuerten ihren Teil dazu bei, dass die Bedingungen perfekt waren. Ein Terrain, wo die Verdita mit ihren 150 Millimeter Federweg ihre Stärken ausspielen und beweisen konnte. Bergauf überzeugt der Hinterbau ebenso wie bergab. Das Grinsen und die leuchtenden Augen unserer Testerin sprachen Bände.

Die Schwalbe Hans Dampf Reifen passen perfekt zur Verdita. Der Reifen ist voluminös, bietet mächtig Grip, Traktion und Bremsstabilität. Vorteile, die nicht mit einem hohen Rollwiderstand erkauft werden. Höchste Qualität und Funktion erwartet die Bikerin auch mit der SRAM X0 Schaltgruppe samt Tretlager. Die 30 Gänge sitzen auf Anhieb. Sehr gute Dosierbarkeit und mächtig Bremspower bietet die Scheibenbremse von Formula. Die Formula T1 sieht dabei noch richtig fesch aus und die180er Bremsscheiben zeigen sich ausreichend dimensioniert.

Anfänglich hatte die Sattelstütze das Problem, nach Betätigung nicht selbst nach oben zu fahren – am Anfang musste mit der Hand nachgeholfen werden. Der fi’zi:k Ariona Donna Sattel ist ein spezieller Damensattel, der auch lange Touren ermöglicht. Super ist die Verwendung von den ergonomischen Ergon GA1 Evo Lenkergriffen. Die Verdita wird ohne Pedale ausgeliefert. Ohne Pedale drückt die Verdita Green 8 in der Größe S mit 13,1 Kilogramm auf die Waage. Abschließendes Zitat unserer Testerin: „Die Optik ist grandios, irgendwie schlicht, aber bissig und autoritär. Es hat für mich eine gute ‚Passform‘ und ist handlich und wendig. Die Schaltung ist toll!“

Tipp! Durch den Modellwechsel sind jetzt lohnenswerte Schnäppchen möglich. Der größte und auffälligste Unterschied zum neuen Modell sind vor allem die an der 2014er Verdita verbauten 27,5 Zoll Laufräder. Unsere im Test befindliche Verdita rollte noch auf 26 Zoll Laufrädern.

Erhältliche Farben: rocky-grey/matt-black und anodized black
Größen: S, M und L
Preis: 2999 Euro (ehemaliger Preis: 3799 Euro)

Rose Count Solo 8 (2013) – Das kompromisslose Hardtail im Test

Mit der Solo Count Serie spricht Rose den ambitionierten XC- und Marathonfahrer an. Die Bikes der Serie zeichnen sich durch ein niedriges Gewicht, einen verwindungssteifen Rahmen und sinnvoll gewählte Parts aus. Je nach Größe der Haushaltskasse bieten sich dem Racer verschiedene Ausstattungsvariationen an. Neben den 26 Zöllern bietet Rose zudem auch drei 27,5er Count Solo Modelle an. Wir bleiben in diesem Test allerdings dem 26 Zoll MTB treu und haben uns das Rose Count Solo 8 vorgenommen.

Das Rose Count Solo 8 stellt die Spitze der Serie dar. Ein Blick auf die verbauten Komponenten lässt uns schwärmen: SRAM X0 Schaltung und Tretlager, DT Swiss XR 1450 Spline Laufräder, Formula R1 Racing Bremse mit Carbonhebel, Easton Lenker und Vorbau sowie die Fox Talas Federgabel. Bei Letzterem müssen wir allerdings darauf hinweisen, dass die Federgabel von Fox nicht der Serienausstattung entspricht. An dem Rose Count Solo 8 ist normalerweise eine Magura TS8 SL 100 Federgabel verbaut.

Die Verarbeitung des Bikes ist gut, die Übergange an den Rohren könnten, zumindest in dieser Preisklasse, etwas feiner sein. Die Optik entspricht dem diesjährigen Design der Rose Bikes, die Familienzugehörigkeit ist also unverkennbar. Um hässliche Beschädigungen durch Steinschlag zu verhindern, ist am Unterrohr eine Schutzfolie aufgebracht. Die innenverlegten Züge sorgen für eine aufgeräumte Optik und beugen Scheuerstellen vor. Nicht zum Lieferumfang gehören Pedale. Diese müssten beim Kauf direkt mitbestellt werden.

Das Gewicht des Rose Count Solo 8 ohne Pedale bleibt unterhalb der magischen 10 Kilogramm Marke. 9,8 Kilogramm in der Größe S ist ein Wert, der sich sehen lassen kann! Das niedrige Gewicht des Bikes geht zum Glück nicht zu Lasten der Steifheit des Rahmens. Der Rahmen bietet somit beste Voraussetzungen, die eingebrachte Energie konsequent in Vorwärtsdrang umzusetzen. Die Schwalbe Rocket Ron sind für den Einsatzbereich sehr gut gewählt, lediglich bei Nässe und Schlamm zeigen sich beim Reifen Schwächen.

Beim Count Solo 8 ist es geradezu egal, ob das Ziel in der Ebene oder oben auf dem Berg liegt. Die Schaltvorgänge der SRAM X0 Schaltung sind knackig und präzise. Gnadenlos lässt sich das Bike über die Trails peitschen. Das Rose liegt dank des 685 mm breiten Easton EC 70 Carbon Lenkers gut in der Hand und zeigt sich flink auf dem Trail, ohne nervös zu wirken. Die sportliche leicht gestreckte Sitzhaltung unterstreicht den Anspruch des Bikes für den Bereich XC und Marathon. Die Bremsen sind von der Funktion, nicht aber von der Geräuschkulisse, ein Traum.

Sehr lobenswert ist, dass Rose das Count Solo 8 mit ergonomischen Lenkergriffen ausgestattet hat. Somit wird einschlafenden Händen und einem Taubheitsgefühl entgegengewirkt. Das Rose Count Solo 8 stellt sich uns als kompromissloses, renntaugliches und sehr zuverlässiges Arbeitsgerät dar. Eine Sänfte ist das Count Solo allerdings nicht. Fahrfehler und ruppige Passagen gibt das Rose Count Solo direkt an den Fahrer weiter. Durch das gute Handling kann der Fahrer allerdings dementsprechend reagieren. Ein Bike für Hardtail-Liebhaber und Kenner!

Erhältliche Farben: sunny-yellow/matt-black sowie anodized black
Größen: S, M, L und XL
Preis: 2699 Euro

Infos unter www.roseversand.de

Canyon Strive AL 8.0 – Das Enduro im Test

Obwohl das Canyon Strive AL 8.0 voluminös wirkt, drückt das Enduro in der Größe S (16,5″) gerade mal mit 14,5 Kilogramm auf die Waage – ohne montierte Pedale allerdings. Durch die schöne Rahmenform schmeichelt das Bike dem Auge. Die Liste der Komponenten liest sich nicht nur ganz hervorragend, sondern die Parts passen auch farblich sehr gut zum Bike. Das gelungene Gesamtbild wird durch die grüne Wippe und die grünen SUN Ringle Charger Laufräder komplettiert. Ob das Canyon Strive AL 8.0 mit seinen 160 mm Federweg in der Praxis so gut funktioniert, wie es im Stand aussieht, sollte unser Test klären.

Geliefert wird das Bike von Canyon wohl behütet im Bikeguard. In dem sehr stabilen Karton findet das Bike perfekten Schutz vor äußeren Einflüssen. Das durchdachte Innenleben des Kartons garantiert zudem einen sicheren Versand der beigepackten Laufräder und Zubehör. Das Bike muss natürlich nach der Lieferung montiert werden, was aber für den ambitionierten Schrauber kein Problem darstellt. Das benötigte Material samt Torx-Schlüssel und Drehmomentschlüssel liegt bei. Zusätzlich findet sich im Karton noch eine Dämpferpumpe und ein Entlüftungskit für die Sattelstütze. Top, besser geht es nicht!

Top sind auch die Fahrleistungen, zumindest wenn der Weg leicht bergab führt. Auf dem Trail offenbart das Strive seine Klasse. Auch wenn der Federweg mit 160 mm begrenzt ist, das Strive liegt unglaublich satt auf der Piste. Fette Steine und Wurzeln eliminiert das sensibel ansprechende Fahrwerk, als würde man lediglich über ein kleines Stöckchen fahren. Das Zusammenspiel der Fox 34 Talas CTD mit dem Anti-Squat-Kinematics Hinterbau funktioniert erstklassig. Durch das gute Handling lässt sich das Bike ohne Gnade über die Trails peitschen und um die Ecken jagen. Das Strive lässt sich mit Druck in die Kurven drücken und begeistert das Herz des Racers. Erstaunlich, was dieses Enduro für Reserven hat.

Doch nicht nur auf den Trails bergab begeistert das Canyon Strive AL 8.0. Mit einer gelassenen Gutmütigkeit lässt sich das Strive die Berge hoch treten. Beim Hochfahren agiert der Hinterbau sehr unauffällig, solange man im Sattel sitzen bleibt, ansonsten lässt sich am Dämpfer noch das Propedal aktivieren. Antriebseinflüsse sind für das Strive ein Fremdwort. Vor weiten Touren muss man ebenfalls nicht zurückschrecken. An die Fahrleistungen eines XC-Racers oder eines leichten AM kommt das Strive zwar nicht heran, aber irgendwo wartet schon der nächste Trail und dann gibt es gnadenlos Saures für die Mitfahrer.

Der Aufbau des Bikes und der flache Lenkwinkel bestätigen das Einsatzgebiet des Bikes: Ein Enduro für alle Zwecke, aber mit einem massiven Schwerpunkt im Bereich Fun und Trail. Mit den Maxxis Reifen, vorne ist ein Minion DHF 26×2.5 und hinten ist ein Ardent 26×2.4 montiert, hat Canyon geschickt die optimale Reifenwahl getroffen. Die Avid Elixir 5 Bremse (hinten ist eine 180 mm Bremsscheibe und vorne eine 200 mm Bremsscheiben verbaut) arbeitet ohne Tadel. Die vom Lenker versenkbare Rock Shox Reverb Sattelstütze ist top, da gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Sinnvoll wie auch zuverlässig ist die Kettenführung mit zwei Kettenblättern.

Auch wenn es langsam langweilig wird, selbst bei der Verarbeitung des Rahmens und der Qualität des Lacks finden wir keinen Ansatzpunkt für eine Kritik. Zusätzlich hat Canyon diverse Lackschoner am Unterrohr, auf der Kettenstrebe und an brenzeligen Stellen platziert. Das Einzige, was wir wirklich am Strive bemängeln (könnten), dass das hintere Laufrad nicht ohne Werkzeug montiert bzw. demontiert werden kann. Allerdings haben die meisten von uns auf einer Tour immer ein Multitool dabei und die Steckachse bietet zusätzliche Steifheit. Unser Fazit? Das Canyon Strive AL 8.0 gehört bei den Enduros zu den absoluten Top Bikes!

Größen: S (16,5″), M (18,5″) und L (20″)
Farben: blue ice und snow forest
Preis: 2699 Euro

VDO GP7 – Bike GPS Navigation im Test

Wer kennt es nicht? Da steht man mitten im Nirgendwo, und selbst wenn eine Karte vorliegt, hat man längst die Orientierung verloren. Probleme, die nicht nur in tiefsten Wäldern auftreten, sondern auch auf weiten Feldern und im Großstadtdschungel. In solch einem Fall ist eine GPS Navigation natürlich Gold wert. Auch wer mit dem Rad weite Strecken zurücklegt, kann mit dem Navi viel Zeit und Nerven sparen. Der andauernde Blick in das Papierkartenwerk ist auf Dauer in der Tat anstrengend und nervend. Ein Navi ist hier schon eine feine Geschichte, zumindest in der Theorie. Wie verlässlich zeigt sich der VDO GP7?

Zum Lieferumfang gehört neben dem VDO GP7 eine Micro-SD-Karte samt Adapter, das Befestigungsmaterial für die Lenkermontage, ein USB-Kabel, eine DVD (enthält die Software Map Manager, die Recovery Software und Manuals), das Ladekabel und ziemlich kurz gefasste Manuals, darunter die Schnellstartanleitung. Die Schnellstartanleitung beinhaltet wichtige Infos zur Inbetriebnahme des Gerätes und die Handhabe der wichtigsten Funktionen. Die Halterung für den Lenker ist mit den beiliegenden Kabelbindern in Sekundenschnelle befestigt. Die Kerben in der Halterung lassen eine Montage am Lenker als auch am Vorbau zu. Neben der Lenkerhalterung gehört noch eine Universalbefestigung (flacher Untergrund) zum Lieferumfang. Ein Geschwindigkeits-Sender lag unserem Gerät nicht bei, ist aber optional erhältlich. Abgesehen vom Geschwindigkeits-Sender ist natürlich noch weiteres Zubehör wie beispielsweise ein Trittfrequenz-Sender oder Puls-Sender optional erhältlich.

Bevor wir starten können muss erstmal die im Lieferumfang enthaltene Micro-SD-Karte, auf der sich die Karten befinden, in das Gerät eingesetzt werden. Diese Karten sind bereits freigeschaltet und können somit sofort genutzt werden. Nach dem Entfernen des Deckels auf der Rückseite des VDO GP7 (dank der handlichen Drehschraube ohne Werkzeug, Geldmünzen und Fingernägel möglich) und Entnahme des Akkus kann die Micro-SD-Karte unproblematisch eingesetzt werden. Das Hauptmenü begrüßt uns mit sechs Auswahlpunkten: Karte, Suche, Routenplanung, Einstellungen, Profile und „My Menu“. Die Bedienung geschieht natürlich per Touch auf dem Display. Aufgeladen wird der VDO GP7 mit dem mitgelieferten Netzkabel. Leider weist weder das Netzkabel noch der VDO GP7 (wenn er ausgeschaltet ist) einen Ladezustand auf. Man kann also nur vermuten, wann der Akku des VDO GP7 voll geladen ist.

Zum Lieferumfang gehört eine Software, die zur Routenplanung auf dem heimischen PC installiert werden kann. Das Programm trägt den hübschen Namen MyNav Map Manager. Wir haben die Software auf einem PC mit Windows 7 installiert. Die Installation der DVD ist selbsterklärend und auch für Computer Laien durchführbar. Nach dem ersten Start des installierten Programms muss im UnlockManager der Schlüssel eingegeben werden. Die Aktivierung ist zwar recht unkompliziert, allerdings sind wir keine Freunde solcher „Schutzmaßnahmen“. Die Lizenzbegrenzung halten wir nicht gerade für Anwenderfreundlich und bei erneuten Installationen ist Mehraufwand in Form von weiteren Freischaltungen nötig. Optisch zeigt sich die Software wie das Bild auf dem Navi – was für das Navi völlig in Ordnung geht, versprüht auf dem PC dann doch einen leicht angestaubten Charakter.

Wie bereits beschrieben wird der VDO GP7 mittels der Lenkerbefestigung am Lenker gehalten. Leider muss man recht viel Kraft aufwenden, um den VDO GP7 in den Führungsschlitten der Halterung zu pressen. Nicht ganz unproblematisch war auch das Entfernen des Navis aus der Halterung. Ob es nun an unseren Wurstfingern lag oder an unserer unbändigen Kraft, nach wenigen Einsätzen hatten wir die Lenkerbefestigung schon in Mitleidenschaft gezogen. Sicher ist aber, dass der Navi bombenfest am Lenker sitzt! Selbst im ruppigsten Gelände bleibt der VDO GP7 sicher am Lenker platziert. Entwarnung können wir auch für Regenfahrten geben! Der VDO GP7 ist ziemlich gut vor Nässe geschützt. Angst vor Regen muss man also nicht haben, auch nach stundenlangen Regenfahrten in der Eifel versah das Gerät ohne Probleme seinen Dienst.

Auf der Oberseite des Gerätes finden sich drei Tasten, von denen die mittlere Taste zum Ein- und Ausschalten des Gerätes dient. Lobenswert ist, dass die Tasten auch mit Handschuhen bedienbar sind. Die „eigentliche“ Bedienung des Navis wie die Standortbestimmung oder die Routenplanung erfolgt über das Touchscreen. Dies geschieht mit erhöhtem Fingerdruck, was aber eigentlich völlig in Ordnung geht, da ein zu druckempfindliches Gerät zu schnell ungewollt reagiert. Andererseits nervt die Bedienung dann doch, da man sich so nicht schnell durch die Menüs bzw. die Bedienoberfläche hangeln kann. Die Bedienung des Touchscreens während der Fahrt bereitete uns Probleme, zumal die Buttons unseres Erachtens zu klein abgebildet sind. Probleme hatten wir auch beim Verschieben der Karte während der Fahrt, hier gelangten wir recht oft ins Untermenü. Probleme, die nicht nur beim Einsatz mit dem MTB im Gelände auftraten, sondern leider auch auf der Straße mit dem Rennrad.

Die Größe des Displays ist für die Montage am Bike gut gewählt. Das Display ist entspiegelt und lässt sich somit in Verbindung mit der starken Hintergrundbeleuchtung recht gut ablesen, sofern es nicht direkter Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Bei direkter Sonnenstrahlung ist leider Schluss mit der guten Ablesbarkeit. Gut, dass der VDO GP7 rechtzeitig akustisch per Stimme auf Fahrtrichtungsänderungen hinweist. Als sehr gut darf man den GPS Empfang bezeichnen. Der Standort wird schnell ermittelt und auch die Berechnung von längeren Routen erfolgte überraschend schnell. Kursänderungen hat der VDO GP7 schnell umgesetzt. Der Aufbau der Karten könnte allerdings etwas schneller erfolgen. Das Navi bietet mehrere Arten der Fortbewegung an, darunter auch Rennrad und MTB. Die groben Einstellungen lassen sich mittels virtueller Schieberegler zusätzlich den verschiedenen persönlichen Anforderungen anpassen. So lässt sich beispielsweise der Anteil von Straßen oder Wanderwegen erhöhen oder absenken. Wir haben bei unseren Touren die voreingestellten Werte übernommen.

Die wenigen Handgriffe zur Planung einer Route sind schnell verinnerlicht. Beim Mountainbike sind wir allerdings nicht ganz auf unsere Kosten gekommen, da man leider auf die großen Wanderwege beschränkt ist – vielleicht erwarten wir hier aber auch einfach nur zu viel. Bei den Touren für das Rennrad sah es schon bedeutend besser aus, wobei wir doch einige Überraschungen erleben mussten. Die Planung der Touren entsprach zum größten Teil dem, wie wir unsere Touren planen würden – allerdings aber auch nur zum größten Teil! Leider kam es teilweise zu merkwürdigen Vorschlägen. So wurden wir in der Eifel ein kurzes Stück an der Bundesstraße B51 entlang geführt – für Radfahrer ein absoluter Graus und auf gar keinen Fall empfehlenswert! Auf einer Landstraße wurden wir in entgegengesetzter Richtung über einen Parkplatz geschickt. Leider kein Einzelfall war, dass teilweise die Radwege nicht in die Routenplanung einbezogen wurden, selbst wenn diese oftmals parallel zur Straße verliefen. Letztendlich führte uns der VDO GP7 aber immer bis zum Ziel.

Neben dem mitgelieferten Kartenmaterial kann man den VDO GP7 natürlich mit „fremden“ Kartenmaterial füttern. Damit ist man mit dem VDO GP7 recht flexibel, was das Kartenmaterial angeht. Die Anbindung an den PC mit dem Betriebssystem Windows 7 bereitete keinerlei Probleme. Neben der Tourenplanung am PC und der Übermittlung der Daten zum Navi ist somit auch das Auslesen des Navis und der gefahrenen Touren möglich. Die Laufzeit des Navis kann sich durchaus sehen lassen. Von der Laufzeit sind Tagestouren mit dem VDO GP7 kein Problem. Wir hatten das Gerät bei unseren Touren mehrmals über sechs Stunden im Betrieb. Der VDO GP7 ist in mehreren Ausführungen erhältlich, was letztendlich auch den Preis beeinflusst. Wahlweise wird der VDO GP7 mit Karten von Österreich, der Schweiz und Deutschland ausgeliefert. Die verschiedenen Länder-Versionen unterscheiden sich dann nochmal mit verschiedenen Ausstattungsvarianten. Unser Fazit nach dem Test? Ein robustes und gutes Navi, wobei der Hersteller in unseren Augen allerdings auch noch Spielraum nach oben hat, um das Gerät und die Software zu verbessern.

Preis: Abhängig von der Ausführung