Panaracer CG 4X AM 26×2.35: Reifen-Test

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Test: In Zusammenarbeit mit der französischen Mountainbikelegende Cedric Gracia hat Panaracer bereits vor geraumer Zeit den CG 4X AM Reifen herausgebracht. Fahrerisch macht Cedric Gracia keine halben Sachen, aber wie sieht es mit einem Produkt aus, das seinen Namen trägt? Wir wollten es wissen!

Der Panaracer CG 4X AM ist multidirektional einsetzbar, aus diesem Grund weist der Reifen keine Angabe über die Laufrichtung auf. Die gut gemeinte Wahlfreiheit bei der Montage kann beim Endkunden allerdings auch für Verwirrung sorgen. Wir haben den Reifen sowohl vorne als auch hinten mit der scharfen Ausrichtung der Bremsstollen in Laufrichtung montiert. Einfacher gesagt: Die flache Profilseite zeigt ebenfalls in Laufrichtung. Die Waage bescheinigt dem Faltreifen ein Gewicht von 776 Gramm – ein durchaus anständiger Wert.

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Die Montage des Reifens gestaltet sich einfach und wird mit einem perfekten Sitz des Panaracer CG 4X AM auf der Felge belohnt. Endlich konnte es mit den schwarzen Gummis auf die Piste gehen! Getestet haben wir den Reifen auf den abwechslungsreichen Trails in der Südeifel mit einem hohen Anteil an Steinen, Wurzeln und Waldboden. Top Testbedingungen bot auch das Wetter mit heißen, trockenen Phasen und heftigen Regenschauern – kurz gesagt: Volles Programm!

Sobald der Reifen in Rotation gebracht wurde überzeugt dieser mit einem sehr ansprechenden Rollwiderstand. Ebenfalls sehr ansprechend sind das Lenkverhalten und die Spurstabilität des Reifens. Der Reifen läuft auf trockenem Untergrund sehr gut. In Kurven beißen sich die Stollen im Waldboden fest und vermitteln dem Rider ein souveränes Fahrgefühl. Ebenfalls ordentlich Grip bietet der Panaracer CG 4X AM Reifen auf losem Untergrund. Beim Driften verhält sich der Reifen extrem dosier- und kontrollierbar. Auf BMX Bahnen mit leicht schotterigem Untergrund gibt sich der Reifen keine Blöße! Top!

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Selbst harte Bremsmanöver bringen den Panaracer nicht aus der Ruhe bzw. der Spur. Spannend sind natürlich immer Testfahrten bei Nässe. Erstaunlichen Grip zeigt der Panaracer CG 4X AM Reifen auf nassen Steinen. Hier bestätigt der Reifen seine Stärken als Reifen für steinige und felsige Untergründe. Im Gegenzug hierzu ist allerdings ebenso erstaunlich, dass der Reifen auf nassen Wurzeln leichte Schwächen zeigt. Der Panaracer CG 4X AM Reifen reagiert auf feuchtem Holz mit Nervosität und Unruhe.

Fazit

Für uns präsentiert sich der Panaracer CG 4X AM Reifen als guter Reifen für die Hatz über Trails – auf BMX Bahnen sowieso! Selbst bei Nässe vermag der Reifen zu begeistern, lediglich nasse Wurzeln quittiert der Panaracer CG 4X AM mit Nervosität.

Produktdetails

 

XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 Mountainbike Lenker: Haltungsnoten

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Produktcheck: Bei der Anschaffung eines neuen Lenkers steht dem Mountainbiker eine Vielzahl an Modellen von verschiedensten Herstellern zur Auswahl. In allen erdenklichen Farben, Formen und Ausführungen buhlen die Handlebars um die Gunst des Käufers. Einer dieser Lenker ist der Pro Ride Riser-Bar HB-M16 von XLC, den wir für euch abgecheckt haben.

Die zur Winora Group gehörende Marke XLC bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Fahrradkomponenten und Zubehörteilen zu fairen Preisen. Unter den angebotenen Lenkern befindet sich der speziell für Freeride und Downhill konzipierte Pro Ride Riser-Bar HB-M16. Gefertigt aus 7050er Aluminium liegt das Gewicht des Lenkers dank der 3-fach Konifizierung bei etwa 370 Gramm. Die Höhe des Pro Ride Riser-Bar HB-M16 beträgt 25 mm bei einer Biegung von 9°, der Klemmbereich hat einen Durchmesser von 31,8 mm.

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Auf dem Trail begeistert der Lenker mit einer sehr guten Lenkhaltung und hoher Steifigkeit. Die Lenkerbreite von 780 mm verleiht dem Rider ein Höchstmaß an Souveränität auf ruppigen Pisten. Allerdings liegt der Lenker nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern verleiht dem Bike auch einen coolen Touch. Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 ist in mehreren Farben erhältlich, wobei uns persönlich die eloxierten Modelle besonders gut gefallen. Sowohl die Verarbeitung als auch die optische Gestaltung sind sehr ansprechend und lassen keine Wünsche offen.

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Fazit

Der XLC Pro Ride Riser-Bar HB-M16 liegt nicht nur mächtig gut in der Hand, sondern sieht auch noch richtig zornig aus! Fetter Lenker für alle Gravity Biker, die neben der Funktion Wert auf die Optik legen.

Produktdetails

  • Lenkerbreite: 780 mm
  • Gewicht: Etwa 370 Gramm
  • Erhältliche Farben: Schwarz, weiß, gold eloxiert, rot eloxiert, grün eloxiert, blau eloxiert
  • Preis: 46,95 Euro
  • www.xlc-parts.com

Rose Soulfire 2 (2015): Der 26” Freerider im Test

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Test: Konsequent treibt Rose die Modellanpassung der MTB-Flotte von 26 auf 27.5 Zoll Laufräder voran. Im Bereich XC bis Enduro rollen die Rose Bikes bereits auf den größeren Laufrädern. Das Rose Soulfire, welches wir über mehrere Monate im Test hatten, rollt – zumindest noch – auf 26 Zoll Laufrädern.

Entgegen unserer sonstigen Tests fangen wir diesen Bericht nicht mit der Einleitung, sondern mit dem Schluss an. Den Grund hierfür schulden wir der Tatsache, dass das Soulfire 26“ – ohne jetzt pathetisch klingen zu wollen – in dieser Form das Letzte seiner Art sein wird. Wir waren im Test von den Leistungen und der Spielfreude des Bikes so angetan, dass wir uns kaum vorstellen können, dass dieses Bike noch irgendwie verbessert werden kann, ohne auf der anderen Seite irgendwelche Kompromisse eingehen zu müssen. Unser Tipp vorweg: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte beim diesjährigen Rose Soulfire zuschlagen!

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Mit dem Rose Soulfire 2 erhält der Rider ein Bike, das auf der Abfahrt liegt wie ein Brett. Die sensiblen 185 mm Federweg des Hecks saugen sich regelrecht auf der Piste fest, egal wie rau und ruppig es zugeht. Harmonisch zeigt sich in diesem Zusammenhang das Zusammenspiel mit der Suntour Durolux, die mit einer 20 mm Steckachse und schluckfreudigen 180 mm Federweg aufwarten kann. Agil lässt sich das Bike um die Ecken manövrieren und erfreut den Rider mit einer unglaublichen Verspieltheit. Die Gutmütigkeit des Fahrwerks erlaubt scharfes Fahren am Limit, das Fahrwerk bietet diesbezüglich ausreichend Reserven. Den Druck auf die Pedale wandelt das Bike „gnadenlos“ in Vortrieb um.

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Die Lenkzentrale des Rose Bikes gefällt uns sehr gut. Die Vorbaulänge und die Lenkerbreite sind perfekt gewählt. Das Bike folgt unverzüglich jeder Anweisung des Bikers. Ein weiteres Element, wo sich das Bike samt Rider pudelwohl fühlen, ist die Luft. Jumps machen mit dem Soulfire mächtig Laune, das Bike bleibt stabil und lässt sich in der Luft fantastisch dirigieren. Eine weitere Stärke des Rose Soulfire sind Touren. Sicherlich bietet das Bike nicht die Leichtfüßigkeit einer Marathonfeile, aber der Rider kommt zum Ziel – und das überraschend entspannt. Die zwei Kettenblätter vorne, die Rock Shox Reverb Stealth Vario-Sattelstütze mit einem Einstellbereich von 125 mm und die recht zentrale Sitzposition tragen ihren Teil zur Tourenfreudigkeit des Bikes bei.

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Die Parts des Rose Soulfire 2 können sich durchaus sehen lassen. Zur Grundausstattung gehören unter anderem Spank Spoon Laufräder, Formula T1 Bremsen mit 203 mm Bremsscheiben sowie ein Rock Shox Vivid Air Dämpfer. Für präzise Schaltvorgänge ist ein Shimano XT/SLX Schaltungs-Mix verantwortlich, für die Kraftübertragung ist das Race Face Respond mit Bashguard zuständig. Grip auf den Trails garantiert der Hans Dampf Evo SnakeSkin in 26x 2.35 aus dem Hause Schwalbe. Wie immer steht es dem Käufer auch beim Rose Soulfire frei, das Bike nach seinen Vorlieben zu konfigurieren. Bei uns brachte das Bike in der Größe M ohne Pedale 15,5 Kilogramm auf die Waage – das entspricht genau der Herstellerangabe.

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Fazit

Trotz der sehr guten Vorstellung des Rose Soulfire 2 bleibt nur wenig Zeit zur Freude. Wie bereits erwähnt: Wer einen Freerider sucht, der Agilität, Verspieltheit und Laufruhe mit sehr guten Toureneigenschaften kombiniert, sollte jetzt zuschlagen! Applaus, Applaus!

Produktdetails

 

Rose Xeon RS-200 Lady: Liebe auf den ersten Blick

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Test: Wow! Als wir das Paket mit meinem ersten (Test-)Rennrad öffnen, bin ich zunächst einmal sprachlos. Was für ein Sahnestückchen! Ein strahlend-schneeweißer Alu-Rahmen mit Carbon-Gabel, ein knallrot glänzendes Lenkerband, dazu der weiß-rote Sattel, schwarz-weiße Laufräder… sehr stylisch, sehr puristisch, sehr sportlich. Ich fühle mich quasi direkt underdressed. Und auch oversized, so filigran wirkt das Rädchen!

Da ich bis dato ausschließlich Erfahrungen auf vergleichsweise bulligen Mountainbikes gesammelt habe, frage ich mich unwillkürlich, wie mich diese schmalen 23er Reifen (die haben ja nicht mal Profil!!) und das federleichte Bike überhaupt zuverlässig tragen sollen. Andersherum ist das jedenfalls kein Problem – mühelos bugsiere ich das nur knapp über 7 kg wiegende Schneewittchen mit einer Hand die Treppen herunter (spätestens nach 2 Etagen hätte mein Bizeps das Mountainbike schon angemault), auf dem Weg zu unserem ersten gemeinsamen Einsatz.

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Die anfänglichen Bedenken lösen sich nicht nur sofort in Luft auf, sondern machen absoluter Begeisterung Platz. Das Rad fliegt geradezu über den Asphalt und ist dabei absolut spursicher. Selbst als ich mich endlich traue, auf steileren Abfahrten laufen zu lassen und ordentlich Tempo gewinne (übrigens nicht nur für meine Verhältnisse), kommen wir nicht mal ansatzweise ins Straucheln. Die 105er Schalt-/Bremshebel von Shimano lassen sich prima auch auf kleine Frauenhände einstellen, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes alles gut im Griff habe. Die Schaltung erfolgt präzise, reibungs- und nahezu geräuschlos. Die Bremsen tun genau das, was sie sollen und lassen sich sehr gut dosieren.

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Dank des auf die weibliche Anatomie zugeschnittenen Sattels kann ich sogar das olle Sitzpolster getrost zuhause lassen. Selbst der heftige Regenschauer ändert nichts an der guten Performance – das knallrote Lenkerband sieht nicht nur fesch aus, sondern bietet auch nass noch genügend Grip. Eigentlich möchte ich das Test-Rennrad gar nicht mehr hergeben. Wieso hab ich das noch nicht früher ausprobiert?!

Fazit

Liebe nicht nur auf den ersten Blick, auch die inneren Werte überzeugen. Großartig!!

Produktdetails

  • Gewicht: 7,2 kg (RH 49 cm/ Farbe anodized-black) ohne Pedale
  • Preis: 1449,00 Euro
  • www.roseversand.de

Centurion: Das No Pogo 800.27 im Test

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Test: Immer mehr Hersteller setzen bei ihren Enduros und All Mountain Bikes auf die laufruhigen 650B Laufräder. Seit der Modellsaison 2014 rollt auch das Centurion No Pogo auf dem neuen Laufradmaß 27,5 Zoll.

Die Geschichte des No Pogo begann bereits im Jahre 1996. Die permanente Weiterentwicklung des Bikes in den vielen Jahren machte auch vor der neuen Laufradgröße nicht Halt. 145 mm Federweg am Heck und die SR Suntour Epicon Federgabel mit 150 mm Federweg sollen beim Modell 2014 für maximalen Fahrspaß und Fahreffizienz sorgen. In der Rahmengröße 41 drückt das Bike mit 13,9 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale. Erhältlich ist das Centurion No Pogo 800.27 in vier Größen (41, 46, 51 und 56 cm) zu einem Preis von 2149 Euro.

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In unserem Test präsentiert sich das farblich stimmige Centurion als sehr agiles und handliches Bike. Willig folgt das All Mountain Bike jeder Lenkbewegung. In engen Kehren überzeugt das Handling ebenso wie bei schnellen Lastwechseln. Das No Pogo 800.27 zeigt sich sehr spurstabil und punktet auch bei hohem Tempo mit Laufruhe. Der antriebsneutrale Hinterbau sorgt für ein gutes und schnelles Vorankommen sowohl am Berg, als auch beim Beschleunigen aus Kurven.

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Die drei montierten Kettenblätter bieten dem Rider einen sehr breiten Übersetzungsbereich. Steile Uphills stellen somit genauso wenig ein Problem dar wie schnelle abschüssige Strecken. Das unkomplizierte Fahrverhalten des Bikes bestätigt sich auch auf der Abfahrt. Die Fahrwerksabstimmung mit den Komponenten verschiedener Hersteller ist den Entwicklern gelungen, lediglich auf schnellen ruppigen Abfahrten könnte das Gesamtpaket für unseren Geschmack noch einen Tick feinfühliger agieren.

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Auf dem Spot zeigt sich das Centurion beim Jumpen etwas kopflastig, lässt sich ansonsten aber wunderbar in der Luft dirigieren. Mit seinem Fahrverhalten deckt das Centurion einen vielseitigen und anspruchsvollen Einsatzbereich ab. Die Sitzposition ist sportlich komfortabel und erlaubt auch weite Touren. Dank der Vario-Sattelstütze mit einem Verstellbereich von 125 mm ist die optimale Sattelhöhe schnell und unkompliziert eingestellt. Um dabei nicht die Hand vom Lenker nehmen zu müssen, würden wir uns allerdings einen Remote-Hebel wünschen.

Fazit

Das Centurion No Pogo 800.27 überzeugt mit einem äußerst unkomplizierten Fahrverhalten und deckt zugleich einen sehr vielseitigen Einsatzbereich ab. Ein All Mountain Bike für die Tour in den Alpen als auch für die schnelle Feierabendrunde.

Produktdetails

COBOC eCycle – Das Pedelec der Superlative im Test

Es gibt viele Bikes die begeistern, aber nur wenige Fahrräder vermögen wirklich zu faszinieren! Das COBOC eCycle gehört zu der Sorte Fahrräder, die den Betrachter schon beim Anblick in den Bann ziehen. Das puristisch wirkende Bike besticht mit Eleganz und Dominanz gleichzeitig. Ohne Zweifel, das COBOC sieht schon im Stand schnell aus!

Der schöne und sauber verarbeitete Rahmen in lackschwarz beherbergt ein kleines Geheimnis: Im Unterrohr verbirgt sich ein Akku, der dem COBOC bzw. dem Fahrer mächtig Power verleiht! Keine hässliche Halterung, die sich optisch aufzwängt oder gar durch Klappern für Missmut sorgt! Ebenso unauffällig zeigt sich der starke Hinterradnabenmotor. Die sehr einfach zu bedienende Steuerzentrale des Systems ist im Oberrohr untergebracht, gut sichtbar für den Fahrer, aber kaum wahrnehmbar für Außenstehende! Es bedarf schon eines genauen zweiten Blickes, um das COBOC als Pedelec zu enttarnen!

Nicht nur optisch ist das COBOC ein Pedelec der Superlative! Auf die Waage verfrachtet, bleibt die Anzeige unterhalb der 14 Kilogramm Marke! Wahnsinn! Ein Eindruck, der sich beim Fahren bestätigt! Die über 500 Watt des Motors peitschen das leichte Gefährt mit unglaublichem Schub nach vorne. Sicherlich kann das COBOC eCycle gesetzestreu auch mit 25 km/h gefahren werden, aber wir konnten nicht anders, nein, wir wollten nicht anders! Im unbegrenzten Modus erreichten wir mit dem eCycle im Flachland eine Geschwindigkeit von knapp 42 km/h! Da das COBOC auf eine Schaltung verzichtet, muss die Übersetzung natürlich einen breiten Bereich abdecken. Das ist den Entwicklern bei unserem Bike im Test sehr gut gelungen. Die optimale Trittfrequenz hatten wir um die 20 – 25 km/h. Übrigens eine Geschwindigkeit, die mit dem eCycle auch ohne Motorunterstützung gut zu halten ist.

Vorbildlich zeigt sich der sparsame Motor auch bei der Leistungsentfaltung und Umsetzung! Der Motor spricht direkt und ohne Verzögerung auf die eingesetzte Muskelkraft an. Dadurch trübt sich im Laufe der Zeit die Wahrnehmung der eigenen Muskelkraft etwas – um wieder auf den Boden der Tatsachen zu gelangen, sollte der Fahrer auch mal ohne Motorunterstützung fahren 😉 Beim Ausbleiben der Muskelkraft, zum Beispiel beim Bremsen oder beim Rollen, riegelt die Elektronik den Vorwärtsschub des Motors sofort ab. Eine perfekte Steuerung, die somit höchste Sicherheit bietet! Obwohl das COBOC eCycle sehr leicht ist, überzeugt die Steifheit des Bikes. Das COBOC ist extrem agil und reagiert sofort auf jede Lenkbewegung. Das Bike besticht auch bei hohem Tempo mit höchster Laufruhe und Souveränität.

Der puristische Aufbau des eCycle zeigt sich alleine schon bei den fehlenden Schnellspannern, allerdings führen die meisten Biker sowieso ein Multi-Tool mit sich herum! Die Ladestation ist sehr voluminös und füllt einen kleinen Tagesrucksack zur Hälfte aus, andererseits handelt es sich um ein Schnellladegerät, welches den Akku innerhalb von 2 Stunden komplett lädt. Mit einer Akkuladung sind Touren von 60 Kilometern realistisch – ein Wert, der natürlich von vielen äußeren Faktoren abhängig ist und somit extrem schwanken kann. Der Akku mit über 300 Wattstunden lässt sich im Vergleich zu anderen Pedelecs nicht auf einer Tour „mal eben“ wechseln, aber dafür steckt der Akku komplett unsichtbar im Rahmen – und er kann nicht rappeln. Ein bis ins kleinste Detail durchdachtes Objekt der Begierde, welches mit seinem Preis von knapp 5000 Euro allerdings einer exklusiven Bikerschicht vorbehalten ist.

Mehr Infos zum COBOC eCycle unter www.coboc.biz

Schwalbe Nobby Nic 26×2.25 Evolution Line – Der Allround Reifen im Test

Test: Bei Produkten, die als Allrounder bezeichnet werden, schwingt oftmals ein leicht negativer Unterton mit. Ein Allrounder, so denken viele, deckt zwar einen breiten Einsatzbereich ab, bietet aber keinen nennenswerten Stärken. Mit dem seit Jahren beliebten Schwalbe Nobby Nic Evolution Line (HS411) haben wir uns bewusst für einen Reifen entschieden, der in unserem Test einen besonders breiten Bereich beim Mountainbiken abdecken sollte.

Der Reifen lag uns in der Ausführung SnakeSkin, TL-Ready und PSC (Pace Star Compound) mit der Dimension 26×2.25 vor. Vor der Montage führte der Weg des Reifens erstmal zur Waage. Das Gewicht des Faltreifens betrug bei unserer Messung etwa 596 Gramm und war somit nur unwesentlich schwerer als vom Werk angegeben. Bei der Montage muss lediglich auf die Laufrichtung geachtet werden, die Verwendung des Reifens ist unabhängig vom Einsatz als Vorderrad- bzw. Hinterradreifen. Die unkomplizierte Montage wird durch den guten Sitz des Schwalbe Reifens komplettiert.

Die ersten Eindrücke vom Nobby Nic haben wir auf Asphalt gesammelt. Der Reifen rollt ziemlich geräuscharm und leichtfüßig. Trotz des offenen Profils mit dem relativ großen Stollenabstand ribbelt der Reifen beim Fahren nicht. In den Kurven lässt sich das Bike sauber abkippen und am Kurvenausgang wieder aufrichten. Überzeugend ist auch der Grip in den Kurven, ein schwammiges Fahrgefühl kann dem Schwalbe definitiv nicht vorgeworfen werden! Eine überzeugende Vorstellung, die sich abseits der Straße fortsetzt.

Der Reifen bietet eine gute Dämpfung und überzeugt mit seinem Grip genauso wie mit seinem Bremsverhalten. Auf den gutmütig agierenden Reifen ist beim Downhill ebenso Verlass wie beim Uphill. Der Nobby Nic besticht mit einem guten Vortrieb selbst auf geröllartigem Untergrund. Erstaunlich ist, dass der Reifen sogar bei Nässe eine gute Performance bietet. Das offene Profil des Reifens sorgt für eine gute Selbstreinigung und die Stollen beißen sich energisch im Untergrund fest. Selbst nasse Wurzeln können geschmeidig gemeistert werden. Die Pannenanfälligkeit des Nobby Nic Reifens ist sehr gering, nur einmal mussten wir wegen eines Snakebites zum Flickzeug greifen. Ebenfalls überzeugend: Der geringe Verschleiß!

Fazit:

Der Allrounder macht an einem XC Bike ebenso eine gute Figur wie an einem AM Bike! Der Reifen ist zwar kein Spezialist in einem speziellen Bereich, überzeugt aber mit seiner starken Gesamtperformance! Ein sehr guter Allrounder, bei dem ein negativer Unterton fehl am Platz wäre! Ein Top Reifen für die Tour und den ambitionierten Einsatz im Gelände!

Rose Psycho Path 2 – Test – Grenzüberschreitung!

Die Bezeichnung ist natürlich großes Kino: Psycho Path! Obwohl die Wörter getrennt geschrieben werden, ist doch eine leichte (und wie wir vermuten gewollte) Zweideutigkeit nicht von der Hand zu weisen. Irritierend wie die Bezeichnung, gestaltet sich auch der Eindruck von dem Bike während des Tests. Dabei war vorab war doch eigentlich alles klar! In der Rubrik „Cross Country / Race“ geführt, werden durch die Einstufung ganz klare Grenzen aufgezeigt! Grenzen, die während des Tests allerdings immer mehr verschwammen!

Für den Test lag uns das aktuelle Rose Psycho Path 2 vor. Die Serie „Psycho Path“ umfasst drei Bikes, wobei das Psycho Path 2 in der goldenen Mitte angesiedelt ist. Das Bike ist für 1849 Euro in drei Größen erhältlich und drückt in der Größe S mit 9,8 Kilogramm auf die Waage – ohne Pedale! Die Standardausstattung des Bikes kann sich sehen lassen, eine individuellere Ausstattung ist bei Rose mit dem Bike Konfigurator ohne Probleme möglich. Wir haben angesichts der guten Standardausstattung jedoch auf Änderungen verzichtet.

Um den Carbon Rahmen tummeln sich hochwertige Komponenten, die zu Weihnachten auf so manchem Wunschzettel stehen: Rock Shox Reba RLT Solo Air Federgabel mit 100 mm Federweg, Formula RX Scheibenbremsen mit 180 mm Bremsscheibe vorne und 160 mm Bremsscheibe hinten, DT Swiss X 1600 Spline 26″ Laufräder, Shimano XT Schaltwerk und Umwerfer, Shimano XT Tretlager, Schwalbe Thunder Burt Evo 26×2.1 Bereifung sowie Easton Parts, um nur einen kleinen Überblick zu gewinnen!

Dem Namen entsprechend haben wir das Psycho Path über unsere Psycho Trails in der Eifel gejagt. Hier findet sich alles, was das Mountainbiken so liebenswert macht: Wurzeln, Steine, technische Trails, kernige Uphills und höllenschnelle Abfahrten. Desweiteren haben wir mit dem Rose Bike noch etliche Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. So unterschiedlich auch die Gegebenheiten waren, wir müssen zugeben, dass wir mit dem Psycho Path in allen Bereichen einen Höllenspaß hatten!

Die entspannte Sitzposition ermöglicht nicht nur angenehmes Touren, sondern bietet auch ein gutes Fahrgefühl. Der breite Lenker und der kurze Vorbau sind eher untypisch für den Bereich XC, bescheren dem Bike aber eine unglaubliche Fahrkontrolle. Das Bike reagiert sehr direkt auf jede Lenkbewegung und lässt sich zielsicher wendig um die Ecken lenken. Die Spritzigkeit des Bikes zeigt sich auch beim Sprint. Ohne Übertreibung darf wirklich behauptet werden, dass das Rose „abgeht wie ein Zäpfchen“!

Die Schaltung arbeitet einwandfrei und trägt ihren Teil dazu bei, dass das Bike in allen Fahrsituationen perfekten Vortrieb bietet. Sehr angetan sind wir auch von den Abfahrtsqualitäten des Rose Bikes. Mit Höchsttempo ins Tal rasen bereitet mit dem sehr ruhig liegenden Bike höchsten Fahrspaß, selbst auf ruppigen Abfahrtspisten weiß das Psycho Path zu begeistern. Das Bike lässt sich schön in die Kurven dirigieren und fantastisch wieder heraus beschleunigen. Fast könnte man meinen, auf einem Dual Bike unterwegs zu sein!

Der Schwalbe Thunder Burt rollt zwar verdammt gut, aber im Fun Bereich und für mehr Reserven würden wir eher den Nobby aus gleichem Hause vorziehen. Wie bei allen Rose Bikes besticht auch das Psycho Path mit einer sehr guten Verarbeitung sowie innenverlegten Zügen. Unser Fazit: Das Rose Psycho Path 2 ist ein richtig geiles Bike, welches Agilität und Wendigkeit auf höchstem Niveau bietet. Das Bike von Rose begeistert mit mächtig viel Fahrspaß, definitiv weit über den Bereich XC hinaus! Grenzüberschreitung garantiert!

Mehr Infos unter www.roseversand.de