Fuji Beartooth 1.1: Das 27.5″ Plus-Hardtail für Einsteiger im Test

Mit großen und scheinbar unaufhaltsamen Schritten schreitet die Evolution bei den MTB-Laufradmaßen voran: Nach 27.5″ und Fatbike stellt jetzt 27.5″+ das Maß aller Dinge dar. So verwundert es nicht, dass der Markt mittlerweile prall angereichert ist mit diversen 27.5″+ MTB Modellen. Auch die US-amerikanische Marke Fuji mischt hier mächtig mit und bietet unter anderem das Fuji Beartooth 1.1 an, ein preiswertes Plus-Hardtail für Einsteiger.

Natürlich sollten technische Neuerungen stets mit Vorsicht betrachtet werden und müssen auch nicht immer die Zustimmung des Einzelnen finden, doch die neue Plus-Dimension hat zweifelsohne Vorteile. Dank des größeren Luftvolumens können Plusreifen mit deutlich weniger Luftdruck gefahren werden, was wiederum mehr Grip und Sicherheit bedeutet. Gute Nachricht vorweg: Theorie und Praxis stimmen hier überein. Wir sind im Test übrigens mit etwa 1,2 bar unterwegs gewesen – und das komplett pannenfrei.

Widmen wir uns jetzt dem Hauptakteur des Tests: Dem Fuji Beartooth 1.1. Das Alu-Hardtail rollt auf Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen in der Dimension 27.5″ x 3.0″. Dank der Plus-Dimensionierung verfügt das Bike natürlich über den neuen 148mm Boost-Standard – der Reifen braucht schließlich Platz. Gleiches gilt auch für die Front: Hier versieht eine ausladende SR Suntour Raidon 27.5+ Federgabel mit 120 mm Federweg ihren Dienst. Eine ordentliche Verzögerung des Fuji Beartooth 1.1 Hardtails soll die hydraulische Shimano M365 Scheibenbremse gewährleisten. Verbaut ist vorne wie hinten eine 180 mm Bremsscheibe.

In Sachen Schaltung bleibt Fuji beim Beartooth One.1 dem japanischen Megakonzern treu: Das 2×10 Gang Arbeitsteam setzt sich aus Deore Umwerfer, Deore XT Schaltwerk und Shimano Deore Rapid Fire Schalthebel zusammen. Ein großer Teil der Komponenten stammt von der Komponentenmarke Oval Concepts. Dem aufmerksamen Betrachter wird sicherlich nicht die Vario-Sattelstütze entgangen sein, die wir nachträglich montiert haben. Serienmäßig kommt das 27.5″+ Trail-Hardtail mit Oval Concepts Alu-Sattelstütze und Sattel.

Das optisch harmonisch wirkende Beartooth ist sauber verarbeitet, nur die interne Leitungsverlegung wurde vom US-amerikanischen Hersteller nicht wirklich konsequent umgesetzt: Der Schaltzug für den Umwerfer verläuft innenliegend im Unterrohr, die hintere Bremsleitung sowie der Zug für das Schaltwerk hingegen außenliegend am Oberrohr. Interessant ist natürlich auch der Blick auf die Waage: 13,2 Kilogramm in der Größe 17″ – ohne Pedale. Erhältlich ist das Fuji Beartooth One.1 zu einem Preis von 1.399,00 Euro.

Getestet haben wir das Fuji Beartooth 1.1 auf den abwechslungsreichen Eifel-Trails bei eher widrigen, winterlichen Bedingungen – also auch bei Schnee. Die zentrale Sitzposition bietet dem Rider in Verbindung mit dem 130 mm Steuerrohr und dem kurzen Vorbau eine vergleichsweise aufrechte Sitzhaltung, die sich besonders bei Touren auszahlt. In diesem Bereich kann das preisgünstige Einsteiger-Hardtail dann auch prompt volle Punktzahl einfahren. Die effiziente Kraftumsetzung äußert sich mit einem kernigen Vortrieb und toller Beschleunigung.

Trotz der Breite von 3.0″ rollen die Schwalbe Nobby Nic Performance Reifen erstaunlich leichtfüßig über Asphalt und Trails. Das Plus in der Bezeichnung macht sich auch beim Komfort bemerkbar. Die Dämpfung erlaubt komfortables Touren und glättet in Kombination mit der gut ansprechenden SR Suntour Raidon Unebenheiten wie Steine oder Wurzeln. Die Federgabel lässt sich dank Luftunterstützung und einstellbarer Zugstufe perfekt an den Rider bzw. die Anforderungen anpassen. Zudem verfügt die Suntour mit den 32 mm Standrohren über eine zuschaltbare Lockout-Funktion.

Die Steuerzentrale agiert agil und setzt die Lenkbewegungen sofort in Richtungsänderung um. Das Fuji Beartooth 1.1 lässt sich nahezu spielerisch um enge Ecken zirkeln, neigt allerdings zu leichter Nervosität bei schnellen ruppigen Abfahrten. Kleinere Kanten und Drops lassen das Hardtail recht unbeeindruckt, das nahezu behäbige „Flugverhalten“ vermittelt dem Rider Sicherheit und Kontrolle. Das tiefe Tretlager bietet ein sattes Fahrgefühl auf dem Trail, Nachteil ist allerdings der schnellere Bodenkontakt des Pedals beim Pedalieren im unwegsamen Gelände oder in Hanglage.

Die Zuverlässigkeit des Bikes hat uns komplett überzeugt. Trotz der widrigen Bedingungen mit Schnee und Matsch funktionierte das Fuji Beartooth 1.1 ohne Zwischenfälle. Präzise und knackig gehen die Schaltvorgänge von der Hand, der Übersetzungsbereich ist breit angelegt. Steile Rampen stellen ebenso wenig ein Problem dar wie rasante Fahrten bergab – mit geschmeidigen Beinen kann der Rider bis um die 50 km/h pedalieren. Die Bremsleistung der Shimano Scheibenbremse ist gut, könnte für unseren Geschmack allerdings etwas mehr Biss vertragen.

Fazit Fuji Beartooth 1.1

Zuverlässiges und robustes Einsteiger-Hardtail mit soliden Komponenten und einem sehr breiten Einsatzbereich. Weite Touren sind ebenso möglich wie Ausflüge in ruppiges Gelände. Wünschen würden wir uns eine Vario-Sattelstütze und einen Kettenstrebenschutz.

Produktdetails Fuji Beartooth 1.1

  • Erhältlich in den Größen 17″, 19″ und 21″
  • Gewicht ohne Pedale: 13,2 Kilogramm (Größe 17″)
  • Preis: 1.399,00 Euro
  • www.fujibikes.de

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Beartooth 1.1*

(M)17″ (L)19″ (XL)21″
Seat Tube, Center To Top 432 483 533
Top Tube, Effective 590 610 625
Head Tube 130 130 130
Seat Tube Angle 73° 73° 73°
Head Tube Angle 69° 69° 69°
Chainstay 453 453 453
Wheelbase 1122 1142 1157
Fork Offset 60 60 60
Bottom Bracket Drop 51 51 51
Stack 389.4 409.4 424.4
Reach 656.5 656.5 656.5
Standover 810.8 833.5 856.8
Stem 50 60 70
Handlebar Width 760 760 760
Crank 175 175 175
Wheel Size 27.5″ 27.5″ 27.5″
Seat Post Diameter 30.9 30.9 30.9

*Herstellerangaben

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Vorweg gesagt: Den Trackstand gibt es in zig verschiedenen Ausführungen, weshalb wir uns hier ausdrücklich mit einer speziellen Version beschäftigen wollen. Grundsätzlich geht es bei allen Varianten des BMX Old School Tricks Trackstand im Kern darum, das Bike im Stillstand auszubalancieren. Das kann sowohl im Stehen als auch im Sitzen erfolgen. Ein Trick, der unseren Gleichgewichtssinn spielerisch schult.

Die in diesem Tutorial vorgestellte Ausführung wird im Sitzen und mit 90 Grad eingeschlagenem Lenker ausgeführt, das Ausbalancieren erfolgt mittels der Füße am Vorderrad. Es muss auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sich Lenker und Sattel nicht in die Quere kommen. Ausgeführt werden kann der Trackstand auf kleinstem Raum, selbst in der Wohnung – also die ideale Balanceübung bei Regen und Schnee 😉

BMX Old School Tricks – How To: Trackstand

Der Trackstand kann aus sehr langsamer Fahrt oder aus dem Stand begonnen werden – letzteres bietet sich zum Erlernen des Tricks an. Da diese Variante im Sitzen ausgeführt wird, können wir es uns bequem machen. Langsam an einen fiktiven Punkt heranfahren und das Bike ausrollen lassen – wir sitzen zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Sattel. Das Bike mit der Bremse komplett zum Stillstand bringen. Die linke Hand vom Lenker nehmen und mit der rechten Hand den Lenker ruckartig um 90 Grad drehen. Sofort beide Füße auf das Vorderrad absetzen, jeweils links und rechts von der Gabel, und mit dem Ausbalancieren des Bikes beginnen. Zum Ende des Tricks die Füße wieder auf die Pedale stellen, mit der rechten Hand den Lenker in die Gerade bringen und mit der linken Hand nachfassen. Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Walkaround / 360 Walkaround

Der BMX Old School Trick Walkaround durfte in den frühen 1980er Jahren in keiner Freestyle Show fehlen. So zeigte Mike Pardon den Walkaround in verschiedensten Varianten und begeisterte damals Judges und Zuschauer gleichermaßen. Beim Walkaround dreht sich das Vorderrad am Boden um die hintere Achse und beschreibt im Falle eines 360 Walkaround einen kompletten Kreis. Die Drehung wird durch das „Laufen“ auf dem Vorderrad vollzogen – daher der Name.

Der Walkaround bietet reichlich Spielraum für Interpretationen. Wir stellen beim Walkaround den rechten Fuß auf das Tretlager, der Fuß kann aber auch auf das Oberrohr gestellt werden. Kombinieren lässt sich der Trick ebenfalls mit Pegs – eigentlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Der Walkaround bedarf zwar einiger Übung, ist dann aber sehr smooth und lässig! Nicht verwechselt werden darf der Trick mit dem späteren Backside Walkaround bzw. Walkover.

BMX Old School Tricks – How To: 360 Walkaround

In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Linkes Pedal unten, rechtes Pedal oben – Bike rollen lassen.

Beim Ausrollen rechten Fuß vom Pedal nehmen und über den Sattel führen.

Rechten Fuß linksseitig auf das Tretlager stellen.

Jetzt beide Bremsen ziehen, dabei geschmeidig den Lenker um 90 Grad einschlagen, linken Fuß auf das Vorderrad absetzen und das BMX Rad nach vorne wegdrücken. Mit Verlagerung des Körperschwerpunkts dem kompletten Wegkippen des BMX Rades entgegenwirken.

Wenn der linke Fuß auf dem Vorderrad steht, das Bike mit Hilfe der Vorderradbremse und des Fußes ausbalancieren. Das Halten der Hinterradbremse stabilisiert das Bike.

Um die Front um das Heck kreisen zu lassen, mit leichten Fußbewegungen das Vorderrad drehen. Hierbei ist das Zusammenspiel von Betätigen und Lösen der Bremse mit dem ausgleichenden, balancierenden Fuß ausschlaggebend für das Gelingen des Tricks.

Da wir einen 360 Walkaround machen, müssen wir uns natürlich einmal komplett drehen.

…und wir drehen…

…und wir drehen…

Sobald wir die Drehung komplettiert haben, wird das Bike stabilisiert.

Vorderradbremse ziehen und linken Fuß auf das linke Pedal stellen.

Bremse(n) gezogen lassen und Lenker in Fahrtrichtung drehen. Dabei darauf achten, dass der Körperschwerpunkt nicht nach vorne kippt. Rechten Fuß vom Tretlager nehmen und über den Sattel führen, gleichzeitig Vorderradbremse und – falls noch gezogen – Hinterradbremse lösen.

Rechten Fuß auf das rechte Pedal stellen und mit leichtem Oberkörperschwung weiterfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Endo

Der BMX Old School Trick Endo darf in keinem Repertoire fehlen, da auf ihm viele andere Tricks beim Freestyle aufbauen. Auch wenn der Endo von der Ausführung eigentlich sehr simpel ist, verfehlt er bei Außenstehenden nicht seine Wirkung. Schon der legendäre Mike Buff vom BMX Action Trick Team, einer unserer ganz großen Vorbilder, wusste sich in den frühen 1980er Jahren mit dem Endo Trick eindrucksvoll in Szene zu setzen.

Beim Endo wird durch einen abrupten Stopp das Hinterrad in die Höhe gezogen, das BMX steht somit nur auf dem Vorderrad. Den Stopp bzw. das Blockieren des Vorderrades kann der Rider mit drei unterschiedlichen Mitteln herbeiführen: Mit der Vorderradbremse, durch das Fahren vor einen Gegenstand (Curb Endo) oder mit dem Fuß in der Gabel. Wie in den frühen 1980er Jahren üblich machen wir den Endo Trick (die Erklärung des Curb Endo erfolgt an anderer Stelle) mit der Vorderradbremse. Wir wollen uns hier auch auf ebenen Untergrund beschränken, weitere Spielarten wären zum Beispiel der Ramp Endo auf der Rampe.

BMX Old School Tricks – How To: Endo

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In leicht gebeugter, aktiver Position mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Kurbel waagerecht zum Boden halten, Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht angewinkelt.

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Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und Körper strecken, dabei das Körpergewicht auf die Front des BMX verlagern. Das Hinterrad hebt vom Boden ab.

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Parallel zum steigenden Hinterrad das Gesäß hinter den Sattel in Richtung des Hinterrades bringen, die Arme bleiben gestreckt.

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Kurz vorm Kipppunkt das BMX ausbalancieren. Beim perfekten Endo „knutscht“ das Hinterrad den Allerwertesten. Während des gesamten Tricks bleibt die Vorderradbremse gezogen!

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Zum kontrollierten Absetzen des Hinterrades Körpergewicht leicht nach hinten und unten drücken.

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Sobald das Hinterrad den Boden berührt die Bremse lösen.

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Mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

Der Front Wheel Hop ist im Grunde genommen eine Steigerung des Endo. Wie beim Endo wird durch das plötzliche Blockieren des Vorderrades das Hinterrad angehoben, kurz vor dem Kipppunkt beginnt das Hüpfen auf dem Vorderrad. Oftmals wird der Front Wheel Hop auch als Front Pogo bezeichnet, der heutzutage allerdings meistens auf Axle Pegs stehend ausgeführt wird.

Der Trick ist ziemlich lässig, bedarf allerdings – wie immer – etwas Übung. Für diesen Old School BMX Trick aus den frühen 1980er Jahren benötigen wir eine zuverlässig packende Vorderradbremse und Vertrauen zum Material – die auf das Steuerrohr und die Gabel wirkenden Kräfte sollten nicht unterschätzt werden.

BMX Old School Tricks – How To: Front Wheel Hop

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Mit langsamer Geschwindigkeit an einen fiktiven Punkt heranfahren. Leicht gebeugte, aktive Position auf dem Bike annehmen. Kurbel etwa waagerecht zum Boden halten. Bike rollen lassen.

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Geduckte Stellung annehmen, Beine und Arme sind leicht gebeugt. Vorderradbremse mit voller Kraft ziehen und das Körpergewicht auf die Front des Bikes verlagern. Achtung: Während der Durchführung des Tricks bleibt die Vorderradbremse die ganze Zeit gezogen! Bei dieser Aktion natürlich unbedingt darauf achten, dass man nicht vorne überkippt.

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Simultan zum Aufsteigen des Hinterrades das Gesäß leicht nach hinten bewegen. Kurz vorm Kipppunkt das Bike auf dem Vorderrad ausbalancieren und das Hüpfen einleiten. Hierfür Arme und Beine anwinkeln, Füße in die Pedale pressen und leicht hochspringen. Beim Hochhüpfen Arme und Beine simultan strecken.

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Beim Front Wheel Hop kommt es nicht auf die Höhe der Hops an! Ziel ist es, eine Folge von mehreren Hops hintereinander auszuführen. Beim Landen des Vorderrades Arme und Beine wieder anwinkeln. Jetzt können weitere Hops folgen oder aber der Trick beendet werden.

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Gewicht leicht nach hinten und unten drücken, das Hinterrad so kontrolliert absenken.

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Jetzt erst die Vorderradbremse lösen und mit kräftigem Pedaldruck losfahren.

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BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

Der Bunny Hop ist der wichtigste BMX Trick überhaupt, da viele andere Tricks auf ihn aufbauen. Mit Hilfe dieses Basic Tricks, der oftmals auch als American Bunny Hop bezeichnet wird, kann der Rider ohne Rampe oder bauliche Gegebenheiten Objekte überspringen oder Ebenen überbrücken. Ein Muss für jeden Trickser!

Beim Bunny Hop wird mit einer schwungvollen Bewegung das Vorderrad hochgerissen, danach folgt das Nachziehen des Hinterrades. Der Bunny Hop kann bei jeder Geschwindigkeit und in jedem Gelände angewandt werden, zum Erlernen bietet sich aber das Ausführen des Tricks bei mittlerer Geschwindigkeit an. Anfänglich sollte der Trick zudem in ebenem Gelände ohne Hindernisse ausgeführt werden. Sobald der Bunny Hop perfekt sitzt können je nach Fahrlevel Bordsteine, Treppen oder was auch immer übersprungen werden.

BMX Old School Tricks – How To: Bunny Hop

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Anfahrt in stehender Haltung mit mittlerer Geschwindigkeit. Bike rollen lassen, Kurbel in waagerechter Stellung halten.

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Geduckte Haltung annehmen mit gebeugten Ellbogen. Blick nach vorne.

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Den Lenker mit leicht nach hinten geneigter Haltung zum Körper ziehen, dabei das Vorderrad hochziehen. Die Kurbel bleibt weiterhin waagerecht ohne zu Pedalieren.

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Am vermeintlich höchsten Punkt des Vorderrades (nicht zu hoch ziehen!) den Lenker mit einer fließenden Bewegung nach vorne drücken, die Beine strecken und nachfolgend das Hinterrad mit anwinkelnden Beinen nachziehen. Die Füße müssen hierfür sinnbildlich in die Pedale gekrallt werden.

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In der Luft das Bike in eine waagerechte Position bringen. Landung vorbereiten.

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Die Landung geschieht im Normalfall mit beiden Rädern gleichzeitig. Wer etwas die Knochen schonen möchte, kann auch mit dem Hinterrad zuerst landen.

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Die geduckte Haltung aufgeben und Fahrt fortsetzen. Erst jetzt wieder in die Pedale treten 😉

American Bunny Hop vs. English Bunny Hop

Der Bunny Hop darf nicht mit dem einfacheren Hop bzw. English Bunny Hop verwechselt werden. Besonders für Einsteiger bietet sich oftmals zuerst das Erlernen des English Bunny Hop an. Hierbei wird im Gegensatz zum American Bunny Hop mit beiden Rädern gleichzeitig vom Boden abgesprungen. Mit einer geschmeidigen Aufwärtsbewegung wird das komplette Fahrrad hochgezogen. Dieser Trick lässt sich mit nahezu jedem Fahrrad durchführen, vom Klapprad bis zum Hollandrad – wovon wir aus Stabilitätsgründen allerdings absehen würden.

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BMX Old School Tricks – How To…

Fette Jumps, mächtig Air Time und immer krassere Tricks – was die Top-Rider heutzutage bei BMX und MTB Contests aus dem Ärmel schütteln scheint für Außenstehende pure Magie zu sein. Mit Zauber hat das aber wahrlich nichts zu tun: Im Grunde genommen basieren die Stunts auf den Tricks aus den Ende 70er und 80er Jahren – die Zeit, in der das BMX Rad die Welt eroberte. Zeit also für einen Rückblick! Begleitet uns in die Welt der BMX Old School Tricks.

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Viele Tricks scheinen im BMX Sport selbstverständlich, über deren Entstehung und Wurzeln wissen allerdings nur die wenigsten Rider Bescheid. Wusstet ihr beispielsweise, dass Bob Haro 1978 mit dem „Rock Walk“ den ersten Flatland Trick überhaupt auf den Asphalt zauberte? Oder dass der Trick „The Boomerang“, einer der ältesten Fahrrad-Tricks, von Pat Romano vom Kunstfahrrad auf das BMX transferiert wurde? Wir wollen mit unserer „BMX Old School Tricks – How To…“ Serie die alten Freestyle Tricks aufzeigen und zum Nachmachen animieren.

Für die meisten Tricks benötigen wir weder einen fetten Skatepark noch eine Jump-Line – oftmals reicht eine Garageneinfahrt, ein Parkplatz oder eine Straße – im besten Fall ohne Autoverkehr. Sollte dann noch eine Laterne in den Abendstunden für ausreichend Beleuchtung sorgen, lässt sich das Wintertraining um eine weitere, wichtige Komponente erweitern. So seid ihr auf jeden Fall in der kommenden Saison fit für neue Herausforderungen!

Standesgemäß nutzen wir für die Tricks das SE Quadangle Freestyle 24, das nicht nur ein sehr agiles Handling und Stabilität bietet, sondern auch optisch in unsere Zeitreise passt. Die Axle-Pegs, die wir anfänglich nicht brauchen, werden im weiteren Verlauf der Serie Verwendung finden. Im Gegensatz zum modernen BMX Style benötigen wir Tatsache eine funktionierende Vorder- und Hinterradbremse. Und eines noch: Klick-Pedale gehen gar nicht!

Viel Spaß – und denkt daran: Übung macht den Meister 🙂

BMX Old School Tricks – How To…

To be continued! Stay tuned!

SE Bikes Quadangle Freestyle 24: Test BMX Cruiser

Test: Jedes Jahr aufs Neue starrt die Oldschool BMX Fangemeinde mit größtem Interesse auf die SE Bikes Modellpalette der kommenden Saison. Grund ist die seit vielen Jahren aufgelegte Retro Kollektion, welche die alten Klassiker in neuem Gewand wieder aufleben lässt. In den letzten beiden Jahren gehörte das Quadangle Freestyle 24, ein optisch sehr auffälliger BMX Cruiser, zur liebevoll gepflegten SE Racing Retro-Linie. Kann das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 das Flair der 1980er Jahre wieder aufleben lassen? Wir wollten es wissen!

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Die US-amerikanische BMX Kultschmiede führt die Retro-Line konsequent fort – auch 2017 wird es wieder so sein! Für 2015 und 2016 gewährte das 24″ Quadangle Freestyle einen Blick zurück in die BMX Geschichte. Wir hatten im Test das 2016er Modell mit leichten Änderungen bei der Ausstattung und Farbgebung gegenüber dem Vorjahresmodell. Das SE Quadangle Freestyle 24 basiert auf dem 20″ BMX des Jahres 1984. Die Geschichte des Bikes mit dem markanten, triangulierten Aufbau des Rahmens reicht sogar noch weiter zurück, war da aber noch als Race Bike konzipiert.

Der Blick auf den sauber verarbeiteten Rahmen des aktuellen 24 Zoll Modells aus 4130 CrMo lässt schon vor der ersten Ausfahrt das Herz schneller schlagen. Bei dem S-Bend Hinterbau, den fetten Ausfallenden und nicht zuletzt den Standing Plattforms an den Kettenstreben stand das Original aus den 80ern zweifelsohne Pate. Die Standing Platforms sind so platziert, dass diese die Hinterradbefestigung bzw. die Montage der mitgelieferten Axle-Pegs natürlich nicht beeinträchtigen.

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Kein SE Racing Bike ohne Landing Gear oder Standing Gear Fork – in diesem Fall die Standing Gear mit den Trittflächen auf den Gabelholmen! Freestyle in Reinkultur! SE Bikes spendierte dem Quadangle Freestyle 24 feine Komponenten, die bereits in den 1980er Jahren State of the Art waren. Der vierteilige breite SE Freestyle Cruiser Lenker aus CrMo lässt uns ebenso in Erinnerungen schwelgen wie der Kashimax Sattel und die ODI Mushrooms II Lenkergriffe.

Abgerundet wird das gelungene Gesamtbild des BMX Cruisers durch die dreiteilige CrMo BMX Kurbel, den SE BMX Vorbau und die farblich passenden Kenda Skinwall Reifen. Für die Verzögerung des Bikes zeigen sich U-Brakes aus dem Hause Promax verantwortlich. Zum Lieferumfang gehören zudem Axle-Pegs und ein Polsterset. Bei den Pedalen würden wir uns anstatt der Nylon-Pedalen standesgemäß eher Alu-Pedalen vom Schlage einer 80er Shimano DX wünschen. Komplett aufgebaut ohne Axle-Pegs drückt das 24″ BMX mit 13,5 Kilogramm auf die Waage.

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Vor der Kür kommt die Pflicht: Die Montage des SE Bikes Quadangle. Die größte Herausforderung für Mountainbiker bzw. BMX Einsteiger dürfte die Verlegung der Bremskabel sein. Für eine gute Bremsleistung müssen die Bremsen unbedingt korrekt eingestellt werden. Das betrifft nicht nur die Ausrichtung der Bremszüge am Rotor, sondern auch die Bremsbacken. Vor der Verlegung der Bremszüge kann ein wenig Fett und Öl den Innenzügen nicht schaden. Das Reinigen der Bremsflanken mit Verdünnung steigert ebenfalls die Bremsperformance.

Das SE Bikes Quadangle Freeytyle 24 trägt die Bezeichnung Freestyle nicht umsonst: Standing Platforms am Heck und Rotor sollen dem Rider ein Plus an Tricks ermöglichen. Optisch zweifelsohne oldschool verfügt das aktuelle 24 Zoll Quadangle über eine sehr moderne Rahmengeometrie. Dank der kurzen Kettenstreben bietet das Bike ein sehr agiles Handling. Schnell und flink lässt sich das Quadangle, ohne Anzeichen von Nervosität oder Unruhe, über den Parcours bewegen.

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Die Tricks gehen erstaunlich gut von der Hand. Wir hatten beim Fahren das Gefühl, wieder in den 1980er Jahren unterwegs zu sein – nur dass das Bike irgendwie – rein subjektiv – viel ruhiger und souveräner seinen Dienst versieht als wir es von unseren alten BMX Rädern kannten. Der Rahmen und die Gabel sind extrem verwindungssteif, in Kombination mit den gut ausgewählten Komponenten gelingen die Oldschool-Tricks richtig gut – und das Quadangle Freestyle 24 macht alles mit: Boomerang, Wheelies, Curb Endos, 180’s, Front-Wheel Hop und Kick-Turns – um nur einige zu nennen. Top!

Für wen kommt das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 nun in Frage? Wir sehen die Gruppe der Interessierten bei Mountainbikern, die Freestylen wollen, denen der Umstieg auf ein 20″ Bike allerdings zu krass erscheint. Eine andere Gruppe dürften ehemalige BMXer sein, die wieder einsteigen wollen und nicht auf den Flair der guten alten Zeit verzichten wollen. Und noch eine Zielgruppe sehen wir: Biker, die einfach nur ein verdammt geiles Bike mit einer tollen Optik ihr Eigen nennen möchten, zum urbanen Riden oder einfach nur zum gemütlichen Cruisen. Auch das kann das Quadangle in Perfektion!

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Fazit SE Bikes Quadangle Freestyle 24

Da werden Wünsche wahr! Das SE Bikes Quadangle Freestyle 24 versprüht den Charme der 1980er Jahre, bietet aber das Fahrverhalten eines modernen Cruisers. Ein Bike für große Jungs halt 🙂 Sehr fein!

Produktdetails SE Bikes Quadangle Freestyle 24

  • Empfohlen ab einer Körpergröße von 160 cm
  • Gewicht ohne Axle-Pegs: 13,5 Kilogramm
  • Preis: 749,00 Euro
  •  www.sebikes.com
Begleitet uns und das SE Quadangle Freestyle 24 auf einer gemeinsamen Reise in die Welt der BMX Oldschool-Tricks: Übersicht BMX Old School Tricks

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Rahmengeometrie SE Bikes Quadangle Freestyle 24*

  • Top Tube: 21.75″
  • Seat Tube: 12″
  • Seat Tube Angle: 71°
  • Head Tube Angle: 74.5°
  • Chainstay: 15.4″
  • Wheelbase: 39.2″
  • Bottom Bracket Height: 13.8″
  • Seat Post Diameter 25.4mm
  • Stand Over Height 25.2″

*Herstellerangaben