XLC Pedal PD-M12 Colour Edition: Das preisgünstige Flatpedal im Test

Test: Im hart umkämpften Segment preisgünstiger Flatpedals sticht das XLC Pedal PD-M12 alleine schon aufgrund der ansprechenden Optik heraus. Das zur Colour Edition Serie gehörende Produkt ist in sechs attraktiven Farben erhältlich und weiß trotz eines Preises von unter 50 Euro mit einer hochwertigen Verarbeitung zu überzeugen. Wir haben uns für einen Test das XLC Pedal PD-M12 an die Bikes geschraubt.

Getreu nach der Aussage des US-amerikanischen Autopioniers Henry Ford „Sie können einen Ford in jeder Farbe haben, solange es schwarz ist“ agieren anscheinend auch viele Hersteller von Bike-Parts. Besonders im preisgünstigen Segment ist die Auswahl an guten Parts, die auch noch optisch etwas zu bieten haben, eher dürftig. Mit der Colour Edition Serie kontert XLC diesen Bereich konsequent mit einer breiten Produktpalette. Eines dieser Produkte ist das XLC Pedal PD-M12, welches wir für einen ausgiebigen Test an unsere Bikes geschraubt haben.

Der fließgepresste und CNC-bearbeitete Aluminiumkörper des XLC PD-M12 Pedals hat eine Auflagefläche von etwa 99 mm x 83 mm. Die Höhe des nicht-konkaven Pedals beträgt 13 mm, wobei der Bereich der Achse minimal höher ausfällt. Der sauber verarbeitete Käfig rotiert um eine CNC-gefertigte und gedichtete Achse aus CroMo. Für ein geschmeidiges Drehen sind Cartridge Lager verantwortlich. Montiert sind pro Seite und Pedal 13 auswechselbare Pins. Das Gewicht des Pärchens liegt bei 358 Gramm.

Obwohl die Pins nur 3 mm in die Höhe ragen, vermittelt das Pedal eine hohe Trittsicherheit. In ruppigen Passagen kann sich der Rider ebenso auf den guten Grip verlassen wie bei Nässe. Weder die nicht-konkave Bauform noch der leicht erhöhte Achsenbereich machen sich beim Fahren negativ bemerkbar – im Gegenteil, das Trittgefühl überzeugt. Beim Aufsetzen des XLC PD-M12 Pedals reduzieren die abgeschrägten Stirnflächen die Gefahr eines Hängenbleibens an Steinen oder Wurzeln.

Dank der offenen Gestaltung des Pedalkörpers bleibt der Grip auch bei Schlammschlachten erhalten. Druck und Power lassen sich selbst bei widrigen Bedingungen gut auf das Pedal transferieren. Natürlich zählen auch die inneren Werte: Abdichtung und Lager zeigen selbst nach einigen Wochen harten Einsatzes keine Verschleißerscheinungen. Die von Werk aus mit Schraubensicherung versehenen Pins waren zum Abschluss des Flatpedal-Tests vollständig vorhanden.

Fazit XLC Pedal PD-M12

Machen wir es kurz: Tolle Optik, sehr gute Funktion, überzeugender Grip, hochwertige Verarbeitung, ordentliches Gewicht – und das alles bei einem Preis von unter 50 Euro.

Produktdetails XLC Pedal PD-M12

  • Erhältlich in sechs unterschiedlichen Farben.
  • Gewicht Paar: 358 Gramm
  • Preis: 49,95 Euro
  • www.xlc-parts.com

PRISM Bremsschuhe im Test: Wie drückt der Schuh?

Mit der Untermarke PRISM bietet die Karlsruher BMX-Schmiede KHE unterschiedlichste Fahrradkomponenten im mittleren Preissegment an. Im Sortiment finden sich unter anderem Bremsschuhe mit verschiedenen Gummimischungen und somit auch Bremscharakteristiken. Für unseren Test haben wir uns die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 und die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 ans BMX geschraubt.

Auf der Suche nach PRISM Produkten führt bis auf wenige Ausnahmen nahezu kein Weg an dem Onlineshop von KHE Bikes vorbei. Die weltweit geschützte Untermarke von KHE gibt es bereits seit über 15 Jahren und richtet sich an BMX Rider, aber auch an MTB Dirt Jumper und Fixie Fahrer. Während für KHE Produkte eigentlich immer eigene Entwicklungen genommen werden, greift die Kultschmiede bei PRISM Komponenten auf vorhandene Werkzeuge zurück. Das Ziel der Karlsruher ist es, gute Produkte im mittleren Preissegment anbieten zu können.

Da die Bremsleistung von Bremsschuhen natürlich von diversen Faktoren abhängig ist, wollen wir Euch diese nicht vorenthalten. Getestet haben wir die Bremsschuhe bei trockenen Bedingungen im Bereich Old School BMX Freestyle. Bei der Bremse handelte es sich um eine Promax U-Brake aus Aluminium, gebremst wurde auf einer verchromten Felgenflanke. Besonders dem letzten Punkt muss besondere Beachtung geschenkt werden. Andere Konstellationen können ein völlig anderes Ergebnis bezüglich der Bremsperformance liefern!

PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70

Die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 werden von KHE Bikes als durchsichtige Bremsschuhe mit maximaler Bremswirkung angeboten. Der Bremsschuh kommt ohne Abdeckung und weist nur eine geringe Krümmung auf – auffallend ist die obere, etwas bauchige Kantenführung. Die Bremsfläche beträgt etwa 58 mm x 12 mm. Das Pärchen kostet 6,95 Euro und kommt mit speziellen Unterlegscheiben, die eine optimale Einstellung des Bremswinkels ermöglichen. Rollrichtung und Laufseite müssen bei der Montage nicht beachtet werden – die bauchige Seite sollte natürlich zum äußeren Felgenrand zeigen.

Mit der von KHE Bikes angegebenen „maximalen Bremsleistung“ hat die badische BMX Schmiede definitiv nicht übertrieben. Die transparenten Gummis packen selbst bei wenig Handkraft beherzt zu, bleiben dabei aber über den kompletten Bremsbereich sehr gut dosierbar. Kickturns oder Wheelies gehen richtig gut von der Hand, bei Front und Back Wheel Hops überzeugt der zuverlässige Grip. Kritik müssen sich die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 allerdings bei der Geräuschkulisse gefallen lassen – die lautstarken Bremsgeräusche sind auf Dauer etwas nervig.

PRISM Bremsschuhe lila /Y25

Mit einem komplett anderem Erscheinungsbild präsentieren sich die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 zum Preis von 4,95 Euro. Nicht nur farblich unterscheidet sich dieses Modell vom PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70, sondern auch vom Gesamtaufbau. Das schwarze Bremsgummi steckt in einer lila-farbigen Abdeckung und ist leicht gekrümmt. Auffallend ist die etwas längere, schlankere Ausführung. Bei der Montage muss die Rollrichtung und Laufseite beachtet werden – dank Aufdruck besteht keine Verwechslungsgefahr. Spezielle Unterlegscheiben gewährleisten auch bei diesem Bremsschuh eine ideale Bremswinkeleinstellung.

So unterschiedlich der Aufbau und die Optik, so verschieden auch die Bremseigenschaften. Bremsmanöver erfordern bedeutend mehr Handkraft – bezüglich der Bremsperformance können die PRISM Bremsschuhe lila /Y25 den PRISM Bremsschuhen transparent / P2 70 nicht das Wasser reichen. Dennoch gelingt das Tricksen mit dem farbigen Modell recht gut. Auf schnellen Tracks würden wir uns definitiv mehr Power wünschen. Was bei dieser Bremse heraussticht: Silence! Die Bremsschuhe geben auf der verchromten Felgenflanke keinen Laut von sich!

Fazit PRISM Bremsschuhe

Den Problemfall verchromte Felgenflanke meistern beide getesteten PRISM Bremsschuhe recht ordentlich. Die PRISM Bremsschuhe transparent / P2 70 bremsen stark wie ein Bär, äußern sich aber auch bezüglich der Lautstärke wie dieser. Das Modell Y25 hat weniger Biss, versieht dafür aber lautlos seinen Dienst. Unser Wunsch an KHE Bikes: Die Bremsleistung der P2 70 mit dem Flüsterton der Y25!

Web

www.khebikes.com

Bergamont Kiez Flow 2017: Das Dirtbike für Allrounder im Test

Test: Die Kiez Modelle der Hamburger Bikeschmiede Bergamont sprechen speziell Dirtbiker an. Charakteristisch für die Serie sind stabile Alu-Rahmen mit dirtspezifischer kompakter Geometrie sowie die Ausstattung mit praxisorientierten Parts. Das mit Schaltung ausgestattete Bergamont Kiez Flow, das wir im Test hatten, soll sowohl mit einem breiteren Einsatzbereich als auch einem niedrigen Preis punkten. Das perfekte Bike für Allrounder und Einsteiger also?

Das Bergamont Kiez Flow ist auf jeden Fall ein Hingucker! Der äußerst robust wirkende Rahmen kommt mit einer unübersehbaren neongelben Lackierung, die verbauten Parts fügen sich stimmig in das Gesamtbild ein. Bereits optisch lässt der Rahmen des Kiez Flow keine Zweifel an der Familienzugehörigkeit aufkommen. Die kompakte Geometrie mit den kurzen Kettenstreben und dem steilen Lenkwinkel verspricht auf den ersten Blick ein agiles Handling.

Tatsächlich orientiert sich die Geometrie des Kiez Flow an den anderen Kiez Modellen. Der Lenkwinkel von 69° und der Sitzwinkel von 73,5° bei Größe M sind nahezu identisch mit den Werten der Modelle Pro, 040 und Dirt. Unterschiede zeigen sich bei der Kettenstrebe, dem Radstand und dem Sitzrohr, die beim Flow – auch optisch – etwas länger ausfallen. Angeboten wird das Kiez Flow in fünf Rahmengrößen von S bis XXL.

Der zweifach konifizierte, T4/T6 wärmebehandelte Aluminiumrahmen vermittelt einen sehr souveränen Eindruck. Kompromisse müssen bei der Leitungsverlegung gemacht werden: Sämtlich Züge und Leitungen sind außen verlegt. Sollte bei einem Sturz das Schaltauge zu Schaden kommen, lässt sich dieses unkompliziert austauschen. Über Steckachsen verfügt das Kiez Flow nicht – hier finden herkömmliche Schnellspanner Verwendung.

Interessant ist natürlich auch der Blick auf die verbauten Parts – was erwartet den Käufer bei einem Preis von etwa 600 Euro? Ausgeliefert wird das Bergamont Kiez Flow mit einer Suntour XCM 26“ Federgabel mit 100 mm Federweg, Stahlfeder und einstellbarer Federvorspannung. Ebenfalls von Suntour stammt die XCT Kurbel mit drei Kettenblättern. In Verbindung mit der Shimano Acera Schaltung stehen dem Rider 24 Gänge zur Verfügung.

Auf eine hydraulische Scheibenbremse muss der Rider trotz des günstigen Preises nicht verzichten. Verbaut ist am Kiez Flow des Modelljahres 2017 laut Liste die Tektro Draco 2 mit 160 mm Bremsscheiben – unser Testbike kam allerdings mit der Tektro Auriga. Eindeutig in Richtung Urban und Dirt geht die Bereifung Maxxis DTH, die auf Laufräder aus eigenem Hause aufgezogen sind. Komplettiert wird das Bergamont Kiez Flow durch viele Bauteile der Hamburger Bikeschmiede.

Besonders mit Blick auf Federgabel und Schaltung sicherlich keine High-End Ausstattung, was zu diesem Preis allerdings auch utopisch wäre. Die Ausstattung drückt den Preis ganz klar nach unten, leider aber auch das Gewicht nach oben: Mit den von uns gemessenen 15,1 Kilogramm ohne Pedale ist das Bergamont Kiez Flow sicherlich kein Leichtgewicht! Umso gespannter waren wir auf den praktischen Teil des Tests.

Kompakte Geometrie, kurze Kettenstrebe und 26 Zoll Laufräder – was sich in der Theorie nach Spaß anhört, bewahrheitet sich auch beim Riden. Das Bergamont Kiez Flow ist unglaublich handlich und agil, schon auf den ersten Metern auf Asphalt verleitet das Bike zum Spielen und zu Tricks. Da lässt der nächste Pumptrack nicht lange auf sich warten. Das Kiez Flow liegt richtig gut in der Hand und der schmale Lenker unterstützt das Tricksen zusätzlich.

Wir mussten gar nicht erst auf den nächsten Singletrail abbiegen, um die größte Schwäche des preisgünstigen Dirt-Bikes auszumachen: Die Federgabel. Sicherlich tut sie das, was eine Federgabel tun sollte: Federn. Abträglich für den vollkommenen Fahrspaß ist allerdings das ungestüme Ausfedern. Nicht nur auf dem Trail, sondern auch beim Pushen auf dem BMX Track sorgt das Ausfederverhalten der Suntour Federgabel für lange Gesichter.

Die recht gut rollenden und zum Einsatzgebiet passenden Maxxis Reifen haben wir im Verlauf des Tests gegen All Mountain Reifen ausgetauscht. Gründe hierfür waren unsere recht raue BMX Piste und die Frage, ob das Kiez Flow auf dem Trail überzeugen kann. Das agile Handling sorgt auch abseits von Spots für mächtig Fahrspaß, wobei das Bike allerdings Fehler nur wenig verzeihen mag. Ruppige, schnelle Abfahrten erfordern ein kräftiges Händchen, um das unruhige Fahrverhalten im Zaum zu halten.

Nicht förderlich zeigt sich auch hier die Suntour Federgabel, die den Fahrer nur mäßig unterstützt. Die preisgünstige Shimano Acera Schaltung funktionierte recht zufriedenstellend und ohne größere Probleme. Überrascht waren wir tatsächlich von den Tektro Bremsen, die einen richtig guten Job machten – wie gesagt, man beachte die Preisklasse, in der sich das Bergamont Kiez Flow bewegt. Touren sind bedingt möglich, aber die Geometrie ist eindeutig für den Spaß auf Spots ausgelegt, weniger auf ausgiebige Ausfahrten.

Trotz des Gewichts von über 15 Kilogramm animiert das Bergamont Kiez Flow zum Jumpen – und das erstaunlich leichtfüßig. Das Bike „segelt“ richtig gut, lässt sich schön in der Luft manövrieren und in die Landung pressen. Wer nach dem Spaß auf dem Spot noch nach Hause radeln muss, ist für die Schaltung auf jeden Fall sehr dankbar. Wer tatsächlich weitere Touren mit dem preisgünstigen Dirtbike anstrebt, sollte zumindest über einen anderen Sattel nachdenken.

Fazit Bergamont Kiez Flow

Der Preis ist heiß – und erfordert Kompromissbereitschaft. Das Herzstück des Bergamont Kiez Flow Hardtails ist der Rahmen, der eine sehr gute Basis zum Aufrüsten bietet. Die Ausstattung erlaubt mehr oder weniger ein Abschweifen in andere Bereiche, jedoch mit Einschränkungen. Die größte Schwäche am Bergamont Kiez Flow sehen wir bei der verbauten Gabel. Das Bike eignet sich unserer Auffassung nach für Einsteiger, die zum Spot eine gewisse Strecke per Rad zurücklegen müssen oder sich noch nicht ganz sicher sind, wohin die Reise beim Biken gehen soll.

Produktdetails Bergamont Kiez Flow

Erhältlich in den Größen S bis XXL
Gewicht ohne Pedale: 15,1 Kilogramm
Preis: 629,00 Euro
http://www.bergamont.com/global_de/

Datenblatt / Rahmengeometrie Bergamont Kiez Flow*

S M L XL XXL
Seat tube length 330 mm 380 mm 420 mm 470 mm 510 mm
Top tube parallel 538 mm 550 mm 560 mm 573 mm 590 mm
Top tube horizontal 545 mm 560 mm 575 mm 590 mm 610 mm
Chainstay 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Headtube length 105 mm 110 mm 115 mm 125 mm 145 mm
Head angle 68,5° 69° 69° 69° 69,5°
Seat angle 73,5° 73,5° 73,5° 73,5° 73,5°
BB orientation -40 -40 -40 -40 -40
Wheelbase 1051 mm 1061 mm 1076 mm 1092 mm 1108 mm
Standover height 691 mm 707 mm 720 mm 732 mm 759 mm
Stack 570 mm 576 mm 581 mm 590 mm 611 mm
Reach 376 mm 389 mm 403 mm 415 mm 429 mm

*Herstellerangaben

Kenda Classic BMX Reifen mit Gumwall: Darf es etwas Retro sein?

Produktcheck: Kein anderer BMX Reifen steht so für die 1980er Jahre wie der legendäre Comp III. Das außergewöhnliche Profil des Tioga/Mitsuboshi Reifens schrieb Geschichte – und gilt bis heute als das i-Tüpfelchen beim Aufbau eines Retro-BMX. Die Original-Pelle aus den 80er Jahren ist nicht nur rar und teuer, sondern eignet sich aufgrund ihres Alters leider auch nur noch bedingt zum Fahren. Wer seinem Retro-BMX oder Retro-BMX-Cruiser dennoch das perfekte Outfit verleihen möchte, dem stehen mit den Kenda Classic BMX Reifen sehr gute Alternativen zur Verfügung.

Bei unserer Suche nach einem adäquaten Reifen für Oldschool BMX Räder sind wir auf den Webshop von Sella-Berolinum (www.sella-berolinum.de) gestoßen. Das Portfolio des Versenders reicht von A wie Antrieb bis Z wie Zahnkränze. Besonders Liebhaber von Retro-Bikes sollten mal ein Blick in den Shop werfen – hier werden teilweise Produkte angeboten, die bei vielen großen Shops vergeblich gesucht werden. In unserem Fall handelte es sich um den Kenda Classic BMX Reifen mit Gumwall.

Im Sella-Berolinum Online-Shop ist der Kenda Classic BMX Reifen sowohl in 20“ als auch 24“ erhältlich – somit kommen auch Retro-Cruiser in den Genuss eines authentischen Reifens. Zur Auswahl steht beim 24er Reifen die Reifenbreite 1.75 (47-406) und 2.125 (57-507), 20 Zoll Fans müssen sich mit der Breite 1.75 (47-406) begnügen. Die Preise liegen bei geschmeidigen 10,00 bzw. 10,50 Euro für die 24“ Reifen und bei 11,50 Euro für den 20“ Schlappen. Das Gewicht der 24″x 2,125 Ausführung liegt bei etwa 805 Gramm.

Im Gegensatz zu den Originalen aus den 1980er Jahren verfügt der Reifen über Gumwall – und nicht über Skinwall. BMX Reifen mit Skinwall sind im Netz zwar nach wie vor erhältlich, aber wesentlich teurer. Wir haben den Kenda Reifen sowohl vorne als auch hinten in der Dimension 24″x 2,125 geordert. Die Verarbeitungsqualität des sehr preisgünstigen Reifens kann absolut überzeugen – und die Optik begeistert sowieso. Der Kenda Classic BMX Reifen lässt sich gut aufziehen und rotiert sauber.

Bei der Montage des Reifens im Comp III Design muss keine Laufrichtung beachtet werden, da das Profil keine bestimmte Ausrichtung erfordert. Ebenfalls nicht unterschieden wird zwischen Vorder- und Hinterrad. Beim 24“ BMX Old School Cruiser bietet sich die Möglichkeit, wie in den 1980er Jahren üblich vorne einen breiteren und hinten einen schmaleren Reifen zu fahren. Das sorgt für ein Plus an Grip vorne und weniger rotierende Masse am Hinterrad für eine bessere Beschleunigung.

Der Classic Reifen von Kenda vermittelt ein sehr gutes Fahrgefühl und Sicherheit. Die Reifen im Comp III Design sind zwar nicht außerordentlich leicht, bieten aber eine gelungene Kombination aus Haftung, Bremsleistung und Rollverhalten.  Nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf staubigen Pisten und Rampen überzeugt der Reifen mit einem guten Grip – schnelle Runden auf dem BMX Race Track machen mit der Pelle ebenso Laune wie Old School Trick-Sessions im Skatepark. Wir würden sagen: Läuft!

Fazit Kenda Classic BMX Reifen

Die Kenda Classic BMX Reifen mit Gumwall versprühen den Charme der 1980er Jahre und sind beim Aufbau eines Retro-BMX das Tüpfelchen auf dem i. Dank des kleinen Preises dürften die Reifen der kleinste Kostenpunkt beim Aufbau des Traumbikes sein. Wer nicht unbedingt Wert auf einen Skinwall Reifen legt, ist mit dem Kenda Classic sehr gut bedient.

BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

Der Kickturn ist ein sehr beliebter BMX Old School Trick der 1980er Jahre. Ausführen lässt sich dieser Trick fast überall, sofern irgendetwas Rampen-ähnliches vorhanden ist. Dies kann sowohl eine Rampe als auch ein an eine Treppe gelegtes Brett sein. Der Kickturn lässt sich ebenfalls hervorragend an einem Erdwall ausführen, wenn dieser einen festen Untergrund bietet – eigentlich sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Im Grunde geht es bei dem Trick darum, das Vorderrad in die Luft zu ziehen und um 180 Grad zu drehen. Das Hinterrad bleibt hierbei am Boden. Der Kickturn bietet verschiedene coole Ausführungsvariationen. So lässt sich der Trick beispielsweise wunderbar in Kombination mit einem One-Footer oder X-up ausführen. Den One-Footed X-Up Kickturn hat RL Osborn salonfähig gemacht, weshalb diese Kombi gerne auch Osborn genannt wird.

BMX Old School Tricks – How To: Kickturn

In leicht gebeugter, aktiver Position mit mittlerer Geschwindigkeit gerade auf die Rampe zufahren.

Bike rollen lassen. Der Blick gilt der oberen Kante.

Kurz bevor das Vorderrad die obere Kante erreicht leicht in die gewünschte Drehrichtung einlenken. Den verbleibenden Schwung nutzen um das Vorderrad in die Luft zu ziehen. Finger befinden sich am Bremshebel der Hinterradbremse.

Darauf achten, dass das Hinterrad nicht über die obere Kante rollt. Körper in Drehrichtung kippen und dabei den Lenker mitziehen. Wichtig ist das geschmeidige Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Die Drehbewegung fortsetzen. Es gilt nach wie vor das Zusammenspiel zwischen Koordination, Drehbewegung, seichtem Pedaldruck und leichtem Betätigen der Hinterradbremse.

Wenn die Drehung fast abgeschlossen ist, das Absenken des Vorderrades einleiten – hierbei leicht, aber noch nicht komplett die Bremse lösen. Druck auf das Pedal leicht erhöhen – aufpassen, dass das Bike nicht überdreht wird.

Vorderrad vollständig absenken und Bremse komplett lösen.

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Achtung: Der Artikel dient nur zur Erklärung des Tricks und ersetzt weder Fahrlehrer noch Bike-Schule. Das Nachmachen erfolgt daher auf eigenes Risiko!

Werkstatt: Unter Spannung! Montage BMX / Cruiser Kettenspanner

Wie ärgerlich! Genussvoll ein paar Tricks mit dem BMX Cruiser auf’s Parkett gelegt – und dann das: Das Hinterrad hat sich verkantet und blockiert im wahrsten Sinne des Wortes den weiteren Fahrspaß. Bei horizontalen Ausfallenden ist diese „Panne“ leider keine Seltenheit. Abhilfe versprechen hier sogenannte Kettenspanner wie der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“.

Gegen ein Verrutschen des Hinterrades hilft im Normalfall nur bloße Gewalt. Nicht selten werden die Hinterradachsenmuttern von vielen Ridern deshalb bis zum Bluten der Arme angeknallt. Doch es geht auch wesentlich feinfühliger und materialschonender. Bereits in den 1980er Jahren wurden von BMX Fahrern die Kettenspanner von Omas Hollandrad genutzt. Eine Lösung, die angesichts der fetten Ausfallenden moderner Alu-Rahmen und 14 mm Achsen leider so nicht mehr funktioniert. Also Finger weg von Omas gutem Stück!

Eine ideale Lösung haben wir im Webshop von KHE Bikes gefunden. Der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“ gleicht vom Aufbau den altbewährten Kettenspannern, besteht zum überwiegenden Teil aus Aluminium und ist für 14 mm Achsen ausgelegt. Die Stahlschraube zum Feststellen und Kontern verfügt über eine selbstsichernde Mutter, die eine zuverlässige Fixierung gewährleistet. Die gegen das Ausfallende drückende Auflage des Kettenspanners ist breit dimensioniert und erlaubt so die unkomplizierte Montage an modernen Alu-Rahmen. Langlöcher bieten zudem eine perfekte Anpassung und Ausrichtung.

Die Montage des Kettenspanners gestaltet sich denkbar einfach. Zuerst Muttern und Unterlegscheiben der Hinterradachse entfernen – Laufrad im Rahmen belassen. Im nächsten Schritt den Kettenspanner auf die Achse schieben, die Führung muss zur Achsenmitte ausgerichtet sein. Danach die Unterlegscheiben und Muttern der Achse platzieren und ganz leicht mit der Hand anziehen. Mit den Muttern der beiden Kettenspanner das Hinterrad mittig ausrichten, dabei unbedingt auch auf die Kettenspannung achten. Wenn alles passt: Achsenmutter mit dem vorgeschriebenen Drehmoment festziehen.

Erhältlich ist der Clatch Kettenspanner 14mm / P3 20“ im KHE Bikes Online-Shop zum Preis von 4,95 Euro pro Stück. Wir empfehlen die Montage des Kettenspanners an beiden Seiten (links und rechts).

Alle Angaben dienen nur als Information und ersetzen nicht die Fach-Werkstatt! Aus diesem Grund übernehmen wir keine Haftung für Personen- oder Sachschäden!

Bergamont EnCore 9.0 Test: Dann lasst uns mal Gas geben!

Test: Die Hamburger Bikeschmiede Bergamont gibt im Enduro Rennsport richtig Gas! Das Bergamont Hayes Factory Team rund um André Kleindienst und Joseph Nation zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie ein Enduro Bike bei entsprechenden Skills in Perfektion bewegt werden kann. Beide Rider greifen auf das EnCore zurück, das neben der Team Edition noch in drei weiteren Ausführungen erhältlich ist. Im Rahmen unseres Tests konnten wir mit dem Bergamont EnCore 9.0 die Trails in der Eifel unsicher machen. Und wir dürfen verraten: Das Teil rockt!

Machen wir uns nichts vor: Vom Talent der Bergamont Hayes Factory Team Fahrer können auch wir nur träumen – was uns im direkten Vergleich zu den Top-Ridern an Skills fehlt, muss grob gesagt das Fahrwerk wieder gut machen. Die technischen Daten des Bergamont EnCore 9.0 hören sich diesbezüglich auf jeden Fall sehr verlockend an: 170 mm Federweg an der Front und 165 mm Federweg am Heck sollten das Gröbste auf dem Trail eliminieren – zumal feine Fox Float Performance Fahrwerkskomponenten verbaut sind.

Herzstück des Enduros ist ein Aluminium-Rahmen mit einer sehr modernen Geometrie. Der hochwertig wirkende Rahmen besteht aus 6013 Aluminium Ultra Lite Rohrsatz, ist T4/T6 wärmebehandelt und zudem dreifach konifiziert. Auffallend ist sicherlich das breit dimensionierte Unterrohr zur Erhöhung der Steifigkeit. Umlenkhebel und Kettenstreben sind hingegen aus High Modulus Carbon gefertigt – letztere werden durch fette Gummi-Protektoren vor Beschädigungen bzw. äußeren Einwirkungen geschützt.

Wie bereits erwähnt kommen Fox Float Performance Fahrwerkskomponenten zum Einsatz. Vorne versieht eine Fox 36 Float Performance Federgabel mit 15 mm Steckachse ihren Dienst, das Heck wird durch einen Fox Float X Performance Elite Series High Volume Dämpfer im Zaum gehalten. Auch bei den anderen verbauten Parts gibt es wohl kaum Grund zum Meckern: Die 1×11-fach Shimano Deore XT Schaltung (Zähne vorne/hinten: 30/11-42) macht an einem Enduro Bike ebenso Sinn wie die Magura MT5 Scheibenbremse und die e*thirteen TRS1+ Kettenführung.

Wie jedes moderne Enduro Mountainbike rollt das Bergamont EnCore 9.0 auf 27.5“ Laufrädern – in diesem Fall ist ein Sun Ringlé Charger Expert AL Laufradsatz verbaut, auf dem Maxxis High Roller 2 Reifen mit einer Breite von 2.4 aufgezogen sind. Unverzichtbar an einem Enduro ist eine Vario-Sattelstütze. Auch hier haben die Hamburger nicht geschlafen: Die Manitou Jack bietet einen großzügigen Verstellbereich bis 150 mm, selbstverständlich komfortabel vom Lenker aus bedienbar. Ohne Pedale bringt das Bergamont EnCore 9.0 in der Größe M 14,3 Kilogramm auf die Waage.

Nach der unkomplizierten Anpassung des luftgestützten Fahrwerks konnte es endlich losgehen! Der flache Lenkwinkel und der tiefe zentrale Schwerpunkt begeistern auf der Abfahrt mit einer extrem hohen Laufruhe, weder Wurzelteppiche noch Steinpassagen vermögen das Bergamont EnCore 9.0 aus der Ruhe zu bringen. Dank des präzisen Lenkverhaltens lässt sich das Enduro um die Ecken peitschen und im Grenzbereich sauber manövrieren. Obwohl das Bike recht gestreckt ist, lässt das EnCore 9.0 selbst enge Kurven schnell und sauber hinter sich.

Die aufgezogenen Maxxis Reifen bieten auf den unterschiedlichsten Untergründen bei verschiedenen Witterungsverhältnissen ausreichend Grip. Exakt dosierbar erlauben die Magura Bremsen ein punktgenaues Verzögern des Bikes. Die XT Schaltung funktioniert erwartungsgemäß perfekt, alles andere hätte uns an dieser Stelle allerdings auch verwundert. Die Kettenführung ist definitiv nicht fehl am Platz: Selbst auf ruppigsten Passagen konnten wir keinen einzigen Kettenabwurf vermerken.

So sehr ein Enduro auch auf Abfahrten getrimmt ist, die Uphill Qualitäten sollten definitiv nicht zu kurz kommen – eine Gratwanderung für alle Hersteller von Enduro Bikes. Mit dem EnCore haben die Hamburger ein Enduro auf die Räder gestellt, das weite Touren und Uphills nicht scheut. Die Übersetzung ist für ein breites Terrain ausgelegt, deutsches Mittelgebirge passt also! Das antriebsneutrale Fahrwerk und die entspannte Sitzposition tragen ihren Teil zum effizienten Touren bei. Lediglich sehr steile Rampen quittiert das Bergamont EnCore 9.0 mit dem Heben der Nase. Eine kleine Schwäche, die der EnCore Fahrer aber gerne in Kauf nimmt: Der nächste Downhill entlohnt voll und ganz!

Fazit Bergamont EnCore 9.0

Das Bergamont EnCore 9.0 rockt! Selbst wer nicht mit dem Talent der Top-Rider gepeitscht ist, kann mit diesem Enduro richtig schnell sein! Das Bergamont EnCore 9.0 liegt auf der Abfahrt verdammt gut in der Hand und punktet zudem auch bergauf. Die verbauten Komponenten sind top, die Verarbeitungsqualität des Rahmens begeistert!

Produktdetails Bergamont EnCore 9.0

Datenblatt / Rahmengeometrie Bergamont EnCore 9.0*

S M L XL
BB center to top of seattube 400,0 mm 440,0 mm 480,0 mm 515,0 mm
Top tube parallel 546,0 mm 566,0 mm 584,0 mm 607,0 mm
Top tube horizontal 586,0 mm 608,0 mm 629,0 mm 644,0 mm
Chainstay 430,0 mm 430,0 mm 430,0 mm 430,0 mm
Headtube length 100,0 mm 115,0 mm 130,0 mm 145,0 mm
Head angle 65,0° 65,0° 65,0° 65,0°
Seat angle 75,3° 75,3° 75,3° 75,3°
BB offset -14,0 mm -14,0 mm -14,0 mm -14,0 mm
Wheelbase 1.181,0 mm 1.202,0 mm 1.223,0 mm 1.240,0 mm
Standover height 771,0 mm 776,0 mm 795,0 mm 811,0 mm
Stack 574,0 mm 602,0 mm 615,0 mm 629,0 mm
Reach 435,0 mm 450,0 mm 465,0 mm 475,0 mm

*Herstellerangaben

Fuji Jari 1.3: Die neue Gravel Allroundmaschine von Fuji im Test

Wie in jedem Jahr wird auch die Saison 2017 von einem Begriff klar dominiert: In diesem Jahr heißt das Zauberwort Gravel Riding. Die neue Art des Rennradfahrens hat das Fat Bike endgültig aus den Headlines der Szene und Magazine weggefegt. Der US-amerikanische Bikehersteller Fuji entert seinerseits mit der neuen Jari Serie den Gravel Markt – ein Bike, das mit vielen Detaillösungen das Rennradfahren neu definiert. Wir konnten im Test das Fuji Jari 1.3 genauestens abchecken.

Bereits jetzt scheinen vielen Bikern beim Fallen des Wortes Gravel alle Gesichtszüge zu entgleisen. Klar, das Gravel Bike ist omnipräsent – doch da müssen jetzt alle durch! Für die Einen ist es Rennradfahren für Einsteiger, für die Anderen eine Art Cyclocross Bike und für die Nächsten ein Trekkingbike light. Irgendwie haben alle Parteien recht: Das Gravel Bike soll ja auch alle ansprechen – und im Falle des Fuji Jari klappt das sogar verdammt gut!

Im Grunde genommen steht Gravel für Kies und Schotter – Untergründe, die Rennradfahrer eigentlich meiden. Grund hierfür ist neben dem schlechten Rollverhalten das extrem unkomfortable Fahren sowie die ständige Angst um die Reifen. Genau in diese Lücke stoßen die Gravel Bikes hinein. Breitere Reifen, dazu schlauchlos, gewährleisten ein entspanntes Fahren über Kies und Schotter, zudem ist die Pannenanfälligkeit sehr gering. Wie gering, sollte unser Test bestätigen. Standardmäßig rollt das Fuji Jari 1.3 mit Clement X’Plor MSO 700x36c Bereifung, die auf Stan’s NoTubes Radler Laufräder aufgezogen sind.

Das Fuji Jari 1.3 musste sich im Test jegliche Bodenbeschaffenheiten gefallen lassen: Schotter, Asphalt, Feldwege und besonders die in der Eifel dominanten Waldwege sollten zeigen, was in dem Bike steckt. Die sportlich-komfortable Sitzposition und das vergleichsweise lange Steuerrohr erlauben dem Rider sehr weite, entspannte Touren – in diesem Fall also eher Endurance-Rennrad als CX Bike. Erstaunt hat uns das extrem gute Lenkverhalten und die überragende Lenkkontrolle des Fuji Jari.

Der ergonomisch geformte Lenker wirkt optisch zwar etwas gewöhnungsbedürftig, besticht aber mit einer tollen Handhabung. Verschiedene Griffpositionen von aufrecht komfortabel bis geduckt pushend gewährleisten in jeder Situation die ideale Fahrhaltung. Besonders angetan waren wir vom souveränen Fahrverhalten auf ruppigen Waldwegen: Das Jari läuft hier richtig gut! Wir hatten nicht ein einziges Mal ein ungutes Gefühl. Den Wechsel zwischen den Untergründen nimmt das Fuji ebenfalls sehr gelassen hin – auf Asphalt lässt es sich geschmeidig wie ein Rennrad peitschen.

Nicht nur die Sitzposition gewährleistet Komfort, sondern auch die speziell geformten Sitzstreben des mehrfach konifizierten Alu-Rahmens. Im Gegensatz zum CX Bike, das eindeutig mehr in Richtung Wettkampf tendiert, wirken die Sitzstreben geradezu filigran. Für eine höhere Seitensteifigkeit spendierte das US-amerikanische Unternehmen mit japanischen Wurzel dem Jari sowohl vorne als auch hinten eine 12 mm Steckachse. Der Vortrieb und das präzise Lenkverhalten sprechen für sich. Fahrstabilität bei hohem Tempo – perfekt!

Im Gegensatz zum Rahmen ist die Gabel aus Carbon gefertigt – hier bedienten sich die Ingenieure der Gabel aus dem CX Bereich. Sowohl das Jari als auch das Cross aus dem Hause Fuji verfügen über die FC440 Full Carbon Gabel. Die intern verlegten Züge sorgen für eine saubere Optik und verhindern lästiges Klappern. An dem knapp unter 10 Kilogramm wiegenden Jari 1.3 kommt die 105 Gruppe einschließlich Scheibenbremse von Shimano zum Einsatz. Über die Zuverlässigkeit und Funktionalität der sehr bewährten Komponentengruppe brauchen wir kaum noch Worte zu verlieren.

Beim Fuji Jari 1.3 lohnt auch ein Blick auf die vielen liebevoll umgesetzten Detaillösungen Ausgelegt für weite Abenteuertouren verfügt das Jari über Low-Profile-Bento-Box Aufnahmen auf dem Oberrohr, drei Flaschenhalter sowie versteckte Schutzblechösen. Beim Tragen in unwegsamen Gelände macht sich das 2 mm dicke Silikonschutzpolster auf der Unterseite des Oberrohrs bezahlt. Wer noch breitere Reifen aufziehen möchte, kann dies beim Jari bis 700x45c bzw. 650x47c realisieren.

Fazit Fuji Jari 1.3

Die neue Gravel Allroundmaschine von Fuji bedeutet Fahrspaß pur! Extrem vielseitig, komfortabel und dennoch äußerst sportlich ist das Jari die perfekte Wahl für alle Radfahrer, die sich nicht auf einen Einsatzbereich festlegen wollen. Genau so stellen wir uns ein Gravel Bike vor! Kurz: Wir sind begeistert!

Produktdetails Fuji Jari 1.3

  • Erhältliche Größen in Deutschland: 52 cm bis 58 cm
  • Farbe: Satin green
  • Preis: 1.999,00 Euro
  • www.fujibikes.eu

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Jari 1.3*

XXS (46cm)

XS (49cm)

S (52cm)

M (54cm)

L (56cm)

XL (58cm)

XXL (61cm)

Seat Tube Center To Top

460

490

520

540

560

580

610

Seat Tube Effective

460

490

520

540

560

580

610

Top Tube Effective

510

525

535

545

560

575

595

Head Tube Length

110

120

140

150

170

190

210

Seat Tube Angle

74.5°

74.5°

74°

73°

73°

72.5°

72.5°

Headtube Angle

70.5

70.5

71

71.5

72

72

72

Chainstay Length

435

435

435

435

435

435

435

Wheelbase

1004

1020

1022

1016

1027

1037

1058

Bottom Bracket Drop

69

69

67

67

67

65

65

Fork Offset

48

48

48

48

48

48

48

Trail

73

73

70

67

64

64

64

Stack

532

541

560

572

592

609

628

Reach

363

375

375

370

379

383

397

Standover

748

767

790

804

824

841

865

Stem

80

80

80

90

90

110

110

Handlebar Width

400

400

400

420

420

440

460

Crank

165

170

170

172.5

172.5

175

175

Wheel Size

700

700

700

700

700

700

700

Seat Post Diameter

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

27.2

*Herstellerangaben