Santa Cruz Nomad – Eine kurze beeindruckende Bekanntschaft – Test

Nomaden hält nichts lange an einem Ort. Unabhängig zu sein und schnell die Orte wechseln zu können, das ist die Maxime dieser Menschen, welche das sesshafte Leben ablehnen. Alles andere würde einem Gefängnis gleichkommen. Diese Charakterzüge sind auch bei dem Santa Cruz Nomad zu finden. Es will sich nicht in eine Kategorie einordnen lassen, um dort sein Leben fristen zu müssen. Nein, es ist der Nomade unter den Bikes. Wir hatten eine kurze, aber sehr interessante Begegnung mit dem Nomad.

Bei der ersten Begegnung stellte sich das Santa Cruz so vor, wie man es von Nomaden vermuten sollte. Das Nomad, eigentlich nur als Rahmen erhältlich, war auf lange und weite Touren eingestellt. Gleich wie die Nomaden in der Wüste, die den Ballast der Zivilisation schnell hinter sich lassen wollen. Der Aufbau unseres Nomad begünstigte diese Absicht. Doch mit ein wenig Aufmerksamkeit und Fingerspitzengefühl eröffnen sich für das Nomad unglaublich abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten.

Schon optisch hebt sich das Nomad von der Masse ab. Die Form des Rahmens erinnert an die Schnittigkeit eines Windhundes. Der Rahmen ist sehr verwindungssteif und bietet mit 165 mm Federweg genug Potential, auch gröberes Gelände unter die Stollen zu nehmen. Auch beim Ausfallende entflieht das Nomad dem Mainstream. Das Ausfallende ist mitsamt Schaltauge komplett austauschbar. Was wäre ein Santa Cruz ohne Virtual Pivot Point, kurz VPP, welches dafür sorgt, dass sich der Dämpfer immer in einer antriebsneutralen Position befindet?!

Standardmäßig wird das Nomad mit einem Fox Float R Dämpfer vertrieben. Wir haben das Nomad mit einem Fox DHX Air 5.0 Dämpfer kennengelernt, der unglaublich viele Einstellmöglichkeiten bietet. Erstaunlich leichtfüßig lässt es sich mit dem Nomad pedalieren. Sitzend lässt sich spielend so mancher Uphill bewältigen. Lange Freeridetouren werden mit dem Santa Cruz zu Genusstouren, zumal das Nomad sehr spurstabil läuft. Lediglich beim Fahren im Sitzen schob das Nomad in den Kurven leicht über das Vorderrad. Wiegetritt quittiert das VPP leider mit unschönem Pedalrückschlag.

Auf Singletrails, Northshores und technischen Trails fühlt sich das Nomad samt Fahrer sauwohl. Die Sitzposition würden wir als leicht hecklastig bezeichnen. Der Hinterbau des Nomad spricht sehr sensibel an und bügelt die Trails geradezu platt. Das Tretlager liegt sehr tief, weshalb beim Beschleunigen in der Kurve oder auf schmalen Singletrails am Hang aufgepasst werden muss. Ein großer Vorteil des Nomad ist die voll versenkbare Sattelstütze. Die Verarbeitung des Rahmens ist über alles erhaben. Das sehr edle Design gepaart mit der Funktionalität lässt sich Santa Cruz natürlich auch dementsprechend bezahlen.

Über die perfekten Komponenten für das Nomad lässt sich sicherlich genauso streiten wie über die Einstellung des Dämpfers. Hier muss der Käufer selber entscheiden, wo er die Schwerpunkte setzen möchte. Die Stärke des Nomad ist für uns die Hatz über Singletrails, wo es durchaus auch mal berghoch gehen kann. Drops und Kanten nimmt das Nomad auf der Abfahrt sehr gerne mit. Für den Vertrieb von Santa Cruz Bikes in Deutschland ist der Dämpferspezialist Shock Therapy verantwortlich.

Fazit:
Der Rahmen des Nomad glänzt mit einer sehr guten Verarbeitung, einem exklusiven Design, einem sehr guten Ansprechverhalten, allerdings aber auch mit Schwächen beim Wiegetritt.

Rahmengrößen: S, M, L und XL erhältlich (14, 17, 19 und 21 Zoll)
Gewicht: etwa 3,3 Kilogramm
Preis: ab 2639 Euro (inkl. Fox Float R Dämpfer)

Mehr Infos unter:
www.santacruzmtb.com
www.shock-therapy.com

GT Ruckus 2006 i-drive 7 3.0 – Der Freerider im Test

Die 1972 gegründete Firma GT war schon sehr früh im Radsportbereich wegweisend. Fahrer wie Greg Hill sorgten in den achtziger Jahren für die Erfolge bei BMX Rennen und die Skateparklegende Eddie Fiola heizte mit GT den Zuschauern mächtig ein. In den folgenden Jahren folgte ein auf und ab der Kultschmiede aus den USA, dennoch vermochte GT immer wieder mit Innovationen für Aufsehen zu sorgen. Die Produktplattform 2006 beinhaltet die meisten Neuentwicklungen seit 1972. Das Ruckus i-drive 7 3.0 ist eines davon. Wir haben in einem Test das Ruckus kräftig zur Brust genommen.

Auffallend beim GT ist neben der Dämpferbefestigung das i-drive System. Die erste Ausfahrt bescheinigt dem ausgetüfftelten System direkt gute Noten. Der Hinterbau des sehr verwindungssteifen Rahmens, mit etwa 180mm Federweg, spricht sensibel an und liegt satt auf dem Trail. Durch das i-drive System sind keine Antriebseinflüsse bemerkbar. Es pedaliert sehr angenehm und selbst größere Freeridetouren sind kein Problem. Dank der zwei verbauten Kettenblätter klettert das GT sogar noch recht anständig. Selbst im Wiegetritt kann das i-drive überzeugen. Das Handling des GT kann ebenso begeistern. Für schnelle Abfahrten würden wir uns dennoch einen etwas flacheren Lenkwinkel wünschen.

Die verbauten Komponenten verdienen Lob und Tadel gleichermaßen. Das leichte Untersteuern des GT wird durch die Wahl der vorne etwas breiteren Reifen gut unterbunden. Das Ruckus rollt auf Tioga Blue Dragon, vorne in der Breite 2.5, hinten in der Breite 2.3. Die Alex DP20 Disc Felgen können genauso überzeugen wie die Truvativ Kurbeln. Von Truvativ sind auch das Innenlager, der Lenker und die Sattelstütze. Die schraubbaren Griffe von GT sind ebenfalls mit einem großen Plus zu versehen. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht auf der anderen Seite dieses gute Bild durch andere Komponenten in Mitleidenschaft gezogen werden würde.

In keinster Weise konnte uns die verbaute Manitou Stance Blunt überzeugen. Das Ansprechverhalten der 150mm bietenden Federgabel ist sehr zäh und wirkt dem gut ansprechenden Rahmen entgegen. Wurzelpassagen und Steinfelder, die der Hinterbau mit einem lockeren Schmatzer absorbiert, zwangen uns dank der Stance zu akrobatischen Fahrmanövern. Leider sind auch die Einstellmöglichkeiten der Stance sehr dürftig. Bis auf die Einstellung der Zugstufe bietet die Stance Blunt keinerlei Möglichkeiten, schnell und unkompliziert die Gabel an den Fahrer und die Fahrweise anzupassen.

Ein weiterer negativer Punkt auf unserer Liste sind die Bremsen. Die Hayes Sole ist dem Power des GT nicht gewachsen. Hier würden wir uns von Hayes definitiv andere Bremsen wünschen. Die Verwendung des Maxle Schnellspann-Steckachsensystem von Rock Shox an der Hinterachse ist vorbildlich. Ohne Werkeug lässt sich schnell und unkompliziert das Hinterrad ausbauen. Leider verstummt die Freude beim Ausbau des Vorderrades, hier funktioniert ohne Werkzeug leider nichts mehr.

Auch das speziell für den Umwerfer angebrachte Rohr sollte GT noch einmal überdenken. Die kurze Schweißnaht kann im Falle eines Sturzes und der dadurch eventuell entstehenden seitlichen Belastung nicht gerecht werden. Bei uns verabschiedete sich so das Rohr samt Umwerfer. Der Rohrstummel kann aber durch eine interne Schraube zusätzlich fixiert werden, welche sich unter der Gummiabdeckung befindet. Wir empfehlen, unbedingt darauf zu acheten, das im Innern des Rohres diese Befestigungsschraube angebracht wurde!

Fahrtechnisch und vom Handling kann der Rahmen des GT begeistern. Harte Drops sind mit dem Ruckus ebenso möglich wie weite Touren. Das Bike lässt sich hervorragend pedalieren. Lediglich die Gabel und die Bremse stehen dem guten Fahrwerk des GT entgegen. Damit ist besonders auf ruppigen Abfahrten der Fahrspaß stark eingeschränkt. Für fetzige Downhills würden wir uns einen flacheren Lenkwinkel wünschen. Die Verarbeitung des GT kann, bis auf die Schweißnaht des Rohrstummels für den Umwerfer, absolut überzeugen. Auch die Lackierung zeigte kaum Macken nach dem Test. Der Preis von knapp 2000 Euro ist eine Kampfansage in der Klasse der Freerider.

Fazit:
Viele gute Komponenten, das sehr gut arbeitende i-drive und nicht zuletzt der Preis von knapp 2000 Euro sprechen für das GT Ruckus i-drive 7 3.0. Allerdings bleibt das GT durch die verbaute Manitou Stance Blunt und Hayes Sole weit unter seinen Möglichkeiten.

Rahmengrößen: M, L
Farbe: bentonite blue
Gewicht: etwa 17,7 kg (ohne Pedalen)
Preis: 1999 Euro

Mehr Infos unter: www.gtbicycles.com

Chiba Cooler Handschuh – Cooler geht es nicht! Test

Der Sommer zeigt sich von der besten Seite. Lange haben wir auf dieses Traumwetter warten müssen, welches nun für die harten Monate des Winters entschädigt. Die Schweißdrüsen haben Hochsaison. Während Hunde einfach ihre Zunge raushängen lassen, sorgen beim Menschen vor allem die Extremitäten für den Hitzeabbau des Körpers. Ähnlich wie bei einem Kühler eines Autos muss die Wärme abgeleitet werden. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat.

Wir kennen es alle, sich nach oder während einer Tour mit kaltem Nass wieder auf Touren zu bringen. Nichts ist in diesem Moment schöner. Problem bei uns Bikern ist auf Touren das Tragen von Handschuhen. Chiba hat einen Handschuh entwickelt, der neben dem erforderlichen Schutz sogar eine Leistungssteigerung bringen soll. Misstrauisch wie wir sind, haben wir uns den Chiba Cooler genauer angeschaut. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Tour sind denkbar einfach. Kein Gefrierfach muss herhalten, sondern lediglich ein Glas Leitungswasser reicht, um den Chiba Cooler Leben einzuhauchen. Das Kältepack ist einfach zu entnehmen und muss nur 1 bis 2 Minuten in ein Glas Wasser gelegt werden. Das Kältepack nimmt um die dreichfache Dicke während des Wasserbades zu. Erstaunlich ist, dass dennoch keine Sauerei mit dem Wasser zu erwarten ist. Das Kältepack mit dem „Rapid Thermal Cooler Gel“ bindet das Wasser erstklassig.

Die Testbedingungen herzustellen, war denkbar einfach. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat. Das Tragen des Chiba Cooler mit frischem Kältepack erwies sich als besonders angenehm. Das Cooler-System befindet sich am Puls der Innenhand und auf dem Handrücken. Die Kälte und die damit empfundene Erfrischung war sehr gut spürbar, dennoch blieb bei uns der große Aha-Effekt bezüglich der Leistungssteigerung aus. In diesem Punkt müssen wir den Ausführungen der Universitäten Münster und Dortmund Glauben schenken, die bestätigen, dass mit dem Chiba Cooler bei Ausbelastungstests höhere Leistungswerte erreicht werden. Lange Touren übersteht das Kältepack allerdings nicht ohne Auffrischung, obwohl laut Hersteller die Kühlung, je nach Temperatur, 8-20 Stunden halten soll. Aber auf jeder Tour sollte sich ein kleines Rinnsal finden, um die angenehme Frische wieder erfahren zu dürfen, da das Cooler-System immer wieder in kürzester Zeit aufladbar ist.

Der sehr durchdachte Handschuh beweist auch in anderen Punkten seine Klasse. Neben einem Quick-Pull-Off, welches das Ausziehen des Handschuhs enorm erleichtert, ist der Handschuh bis 30 Grad waschbar. Die Qualität des Handschuhs konnnte uns voll überzeugen. Der Handschuh sitzt sehr gut und auch die Nähte bereiteten keinerlei Schwierigkeiten.

Fazit:

Auch wenn bei uns der Aha-Effekt ausblieb, bleibt festzustellen, dass der Chiba Cooler nicht nur cool aussieht und gut verarbeitet ist, sondern auch perfekt sitzt und dank Kühlpad angenehm kühlt. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung.

Größen: XS – XXL
Farben: royal-schwarz, schwarz
Preis: 32,90 Euro

Mehr Infos unter: www.chiba.de

iXS Freeride-Downhill Short – Des Freeriders / Downhillers Beinkleid

Bereits seit dem Jahre 2003 sorgt die iXS sports division als Hauptsponsor des iXS Downhill Cups für eine starke schweizer Rennserie. Gestartet wurde damals im Berner Oberland und mittlerweile präsentiert sich iXS auch als Hauptsponsor des deutschen Downhill Cups. Bei Unternehmen, die so stark in der Rennszene involviert sind, ist die Erwartungshaltung an deren Produkte natürlich besonders hoch. Speziell für Freerider und Downhiller findet sich bei iXS die iXS Freeride-Downhill Short. Wir haben uns für euch in Schale geschmissen.

Sehr chic. Geschmack ist bekanntlich Geschmackssache, aber die iXS Freeride-Downhill Short sieht definitiv gut aus. Von vorne, von hinten oder von der Seite, die Hose weiß optisch zu überzeugen. Die überwiegend in weiß gehaltene Short wird durch die schwarzen Stretchbereiche aufgewertet. Doch nicht nur die Optik sollte über den Kauf oder Nichtkauf eines Produktes entscheiden. Die iXS Short kann auch von der Verarbeitung voll überzeugen. Die vielen dreifach Nähte sorgen für ein langes Leben der Short. Das Innenfutter sorgte während des Tests, selbst bei heißen Temperaturen, für einen angenehmen Tragekomfort. Auch das Tragen von Schienbeinprotektoren bereitete keinerlei Probleme.

Die Hose erwies sich als äußerst hart im Nehmen und auch die vielen Waschmaschinenwäschen hinterließen keine Spuren. Neben der guten Verarbeitung und der Optik glänzt die iXS Freeride-Downhill Short mit einigen durchdachten Detaillösungen. Das Einstellen des Hüftumfangs ist doppelseitig möglich und sorgt so für einen angenehmen Sitz der Short. Das Manko vieler Shorts anderer Hersteller, wo es an einer Tasche mangelt, entgeht iXS gekonnt mit zwei verschließbaren Einschubtaschen. Natürlich wird die iXS Freeride-Downhill Short mit zwei entfernbaren Seitenpolstern ausgeliefert.

Fazit:

Überzeugend! Die iXS Freeride-Downhill Short glänzt neben der Optik und der Verarbeitung mit den durchdachten Detaillösungen.

Größen: S – XXL
Farbe: Weiss
Material: 100% Polyester
Preis: 99,95 Euro

Mehr Infos unter: www.ixs-sportsdivision.com

Focus First Expert – Auf Abwegen – Der Marathonexperte im Test

Das Focus First Expert, von Focus selbst im Bereich Marathon angesiedelt, besticht durch eine mutige und sehr eigenwillige Anordnung des Dämpfers. Die verbauten Komponenten des Focus sind einen Zungenschnalzer wert. Ob das First Expert auch First Class ist, galt in einem harten Test herauszufinden. Neben vielen Einsätzen auf unseren Hometrails, in der Provence und in der Eifel musste das Focus noch eine andere Disziplin bewältigen: Kurzerhand haben wir mit dem First Expert an einem XC-Rennen teilgenommen. Konnte das Focus das Team der Fraktur überzeugen?

Beim First Expert fällt direkt die sehr ungewöhnliche Rahmenkonstruktion auf. Der DT Swiss SSD-190 Dämpfer findet Raum in einer Aussparung im Oberrohr, welches sich quasi am Dämpfer vorbeischlängelt. Unsere Bedenken, mit dem Oberschenkel permanent das Oberrohr an dieser verdickten Stelle zu streifen, bestätigte sich nicht. Vorteil dieser Rahmenkonstruktion ist der gute Schutz des Dämpfers vor Dreck. Während der Hebel zum Blockieren des absolut überzeugenden Dämpfers noch gut erreichbar ist, bedarf es bei der Einstellung der Zugstufe etwas Fingerspitzengefühl. Mit der passenden Pumpe stellt dagegen die Zugänglichkeit zum Ventil für die Luftunterstützung kein Problem dar.

Die Sitzposition auf dem First Expert ist angenehm sportlich. Wir würden die Sitzposition zwischen Tour und Race anordnen. Selbst lange Touren sind mit dem Focus ein Genuss. Der leicht gekröpfte und relativ breite Lenker sorgt zudem für ein gutes Handling. Die Magura Louise FR mit einer 180 mm Bremsscheibe vorne und einer 160 mm Bremsscheibe hinten verzögert das leichtfüßige Bike sicher und sehr gut dosierbar. Auch bei Schaltwerk und Umwerfer legt Focus höchsten Wert auf Präzision. Nicht weniger als Shimano XTR wurde an dem First Expert verbaut, bei den Schalthebeln finden immer noch XT-Hebel Verwendung.

Bei der Federgabel hat sich Focus für die Rock Shox Reba Race mit 100 mm Federweg entschieden. Die Wahl der Federgabel erweist sich als äußerst gelungen. Durch das Remote Poploc lässt sich die Reba schnell und unkompliziert vom Lenker aus blockieren. Auch das Lösen der Blockierung geschieht völlig ohne Kraftaufwand. Wie durchdacht die Rock Shox ist, zeigt das Motion Control, welches die Dämpfung der Gabel steuert. Zusätzlich erlaubt die Einstellung des Floodgates eine Feinjustierung der Sperrposition. Die Zug- als auch die Druckstufe sind bequem von außen einstellbar, zudem bietet die sehr sensibel ansprechende Gabel die Möglichkeit, den Positiv- als auch Negativfederweg mittels Autoventil einzustellen.

In Verbindung mit der Rock Shox Reba Race läuft das Focus First Expert zur Höchstform auf. Der Viergelenker mit 100 mm Federweg lässt sich hervorragend beschleunigen. Nichts wippt unnötig und trübt somit den Vorwärtsdrang. Bei Unebenheiten spricht der Viergelenker sensibel an und selbst größere Brocken werden noch weggeschluckt, ohne dass Unruhe ins Fahrwerk kommt. Hier zeigt sich die Klasse des DT Swiss Dämpfers. Vor allem die Kletterfähigkeit des Focus weiß zu überzeugen. Selbst sehr steile Uphills meistert das Focus ohne widerwillig die Nase zu heben.

Der sehr gut arbeitende Hinterbau sorgt für genialen Vortrieb. Selbst beim Wiegetritt kann die Traktion für Begeisterung sorgen. Zielstrebig lässt sich das gutmütige Focus über Singletrails peitschen. In Grenzsituationen am Rande der Traktion bleibt das Focus sehr gut beherrschbar und vermittelt dem Fahrer ein gutes und sicheres Gefühl. Lediglich in Kurven mit sehr hoher Geschwindigkeit konnten wir ein leicht schwammiges Fahrverhalten feststellen, welches aber keinen Grund zur Sorge darstellt.

Kommen wir zu unserem Lieblingspunkt Reifen. Am First Expert sind Continental in der Breite 2.3 verbaut. Vorne versieht ein Gravity Pro seinen Dienst, der definitiv mehr Traktion bietet als der hinten verbaute Flow Pro. Aber beide verbauten Continental weisen Schwächen auf losem Untergrund und vor allem bei Nässe auf. Absoluter Pluspunkt der Continental ist dagegen das sehr gute Rollverhalten. Vor allem Marathonfahrer wissen dies zu schätzen. Alles in allem kann man für den Einsatzbereich des First Expert die Reifenwahl als gut bezeichnen.

Neben vielen Einsätzen auf Trails am Niederhein, in Südfrankreich und in der Eifel, sollte das Focus First Expert seine Stärken bei einem Rennen unter Beweis stellen. Kurzerhand haben wir mit dem Focus das XC-Rennen in Kollerbeck bestritten und bei den Masters den achten Platz belegt. Ein Beweis, wie giftig aggressiv das Focus bewegt werden kann, wenn es sein muss. Ein Sporttourer mit einem unglaublichem Potential! Knapp 2200 Euro sind kein Pappenstiel für ein Bike, aber dafür bekommt man ein sehr gut durchdachtes System, welches perfekt funktioniert. Das Focus First Expert bereitet richtig Laune beim Fahren. Die Verarbeitungsqualität und Lackierung des Focus geben auch keinerlei Grund zur Kritik. Selbst im Bereich der Kettenstrebe wies die Lackierung kaum Macken auf. Die vielen verbauten Komponeten von FSA, wie zum Beispiel die Kurbel und der Lenker, versahen ihren Dienst ebenso perfekt und zuverlässig wie die DT Swiss Laufräder.

Fazit:

Erneut beweist Focus wieder, wie sportlich aggressiv Sporttourer sein können, ohne dabei an Komfort einbüßen zu müssen. Der genial arbeitende Viergelenker kann voll überzeugen und die verbauten Komponenten werden dem Focus First Expert absolut gerecht – First Class eben!

Preis: 2199 Euro
Gewicht: etwa 12,3 Kilogramm (ohne Pedalen)
Farbe: salt/bahamabeige
Rahmengrößen: 44, 49, 54 cm
Mehr Infos unter www.focus-bikes.de

TSG Evolution Helm – Jetzt gibt es was auf die Murmel! Test

Nicht nur Timo Pritzel vertraut den Kunststoffschalen der bereits 1988 gegründeten Kultschmiede TSG. Der eigentlich aus dem Skateboardbereich stammende TSG Evolution Helm erfreut sich unglaublicher Beliebtheit bei Skateboardern. Wir haben uns den TSG Evolution, das Non-Plus-Ultra der Skateboarder, der mittlerweile auch BMXer und Mountainbiker in seinen Bann zieht, genauer angeschaut. Auffallend ist der tiefe Schnitt des Evolution. Der Ausschnitt an den Ohren und im Nacken ist tiefer als bei anderen Helmen.

Bereits das Überstülpen der Murmel lässt Freude aufkommen. Der TSG Evolution sitzt wie angegossen. Die Pads des Helms lassen sich dank Klett herausnehmen. Dadurch kann der Helm optimal gereinigt werden. Allerdings wird es mollig warm unter dem Helm. Die 14 Belüftungslöcher bringen nicht wirklich viel Abkühlung für den Schädel. Das Gewicht von etwa 450 Gramm halten wir akzeptabel und sollte auf keinen Fall mit dem Gewicht eines normalen MTB-Helms verglichen werden. Zu unterschiedlich sind Bauform und Einsatzzweck. Für die Stoßdämpfung sorgt, im Falle eines Sturzes, eine dicke Styroporschicht. Die Außenschale des Evolution besteht aus einer dicken Polycarbonatschicht. Verschlossen wird der Helm mit einem praktischen Schnappverschluss. Nervige Fummelorgien beim Schließen des TSG sind damit, selbst mit Handschuhen, ausgeschlossen.

Der sehr robuste Helm bietet sehr viel Sicherheit…nur das Verweigern sämtlicher sportlichen Aktivitäten mit dem Bike würde die Sicherheit definitiv steigern. Für die Verweigerer dieser Helmform sei noch erwähnt, dass durch den tiefen Nackenschutz in diesem Bereich erheblich mehr Sicherheit geboten wird, als bei einem herkömmlicher MTB-Helm. Die umfangreiche Farbpalette dürfte für jeden Biker das passende Outfit bieten. Natürlich erfüllt der TSG Evolution die gängigen Sicherheitsstandards wie der CE EN 1078 und der U.S. CPSC.

Fazit:

Phatte Optik gepaart mit hohem Schutz und einer perfekten Passform. Nicht nur das Non-Plus-Ultra für Skateboarder, sondern auch für BMXer, Dirter und alle, die sich im Skatepark tummeln!

Gewicht: etwa 450 Gramm
Größen: S/M, L/XL
Preis: etwa 49,95 Euro

Vertrieb:
KHE Fahrradhandels GmbH
Gablonzer Straße 10
76185 Karlsruhe

Mehr Infos unter:
www.ridetsg.com
www.khe-bmx.de

Burton Zoom Pack und Holst Model M – Fotorucksäcke im Test

Der Weihnachtsmann hat es gar nicht so schlecht. In seinem Sack, den er sich alljährlich geschwind über die Schulter wirft, transportiert er so Allerlei zu den Kindern dieser Welt. Ein großer Vorteil ist die Fahrt am Nachthimmel. Kein Gepolter und keine Wegunebenheiten bringen ihn und die Güter, die er transportieren muss, in Gefahr. So vermuten wir wenigstens, weil wer weiß schon wirklich, was dem guten Mann alles so widerfährt. Was einem hier auf Erden alles widerfahren kann, dass wissen wir dafür umso besser. Wie man seine Kamera auch an die entlegendsten Spots sicher transportieren kann, zeigen wir euch hier.

Mit Sack und Pack auf dem Bike muss eine gute Lösung her, damit die wertvolle Ausrüstung nicht zu Schaden kommt. Zu finden sind im Handel einige gute Lösungen, zwei davon stellen wir euch hier vor. Wir haben uns den Burton Zoom Pack von Burton Snowboards und das Model M von Holst genauer angeschaut und umgeschnallt. Beide Rucksäcke sind keine speziellen Fotorucksäcke für Mountainbiker. Wie der Test aber zeigte, eignen sich dennoch beide Rucksäcke für uns Biker. Der Burton richtet sich vor allem an die Belange von Snowboardern und Skifahrern, der Holst spricht den allgemeinen Fotografen an, der seine Ausrüstung auf dem Rücken tragen möchte. So unterscheiden sich beide Fotorucksäcke enorm voreinander. Wir erläutern euch hier die Unterschiede und für wen welcher Rucksack geeignet ist.

Burton Snowboards – Burton Zoom Pack

Beim Burton Zoom Pack handelt es sich um einen professionellen Rucksack für Fotografen. Das ist bereits beim Aufbau des Burton erkennbar. Viele kleine und größere integrierte Taschen bieten Platz für Utensilien wie zum Beispiel Ersatzakkus oder Speicherkarten. Zudem kann am Rucksack bequem ein Stativ angebracht werden. Die wertvolle Ausrüstung findet im Innern des Burton Zoom Pack Platz. Dort gelangt man nur über das Rückenteil des Rucksacks hin. Auf der Rückseite des aufklappbaren Rückenteils finden sich Klarsichttaschen. Der innere Aufbau des Rucksackes ist durch Verwendung von Klettband variabel und bietet zudem durch das Kammernsystem einen guten Aufprallschutz. Im Falle eines Falles. Für die schnelle Handhabe ist der Burton allerdings weniger praktisch. Um die Kamera zu entnehmen, muss immer der Rucksack vom Rücken genommen werden. Vorteil hierbei ist allerdings der Diebstahlschutz.

Die Verarbeitung des Burton ist erstklassig. Lediglich eine Regenhülle vermissen wir bei diesem sehr durchdachten Rucksack. Die Schultergurte des Burton sind sehr breit und gut gepolstert, so dass diese nicht nur bei dicken Winterjacken, sondern auch bei dünnen Trikots keine Spuren hinterlassen Der Hüftgurt und der Brustgurt fixieren den Rucksack fest am Biker, ohne am Tragekomfort einzubüßen. So fixiert steht selbst harten Geländeeinsätzen nichts mehr im Weg. Durch das aufliegende Rückenteil auf dem Rücken, ohne Luftzirkulation, wird es auf dem Rücken allerdings mollig warm 😉

Fazit: Der perfekte Rucksack für den Transport der geliebten Kamera. Auch im wilden Gelände bleibt der Rucksack dort, wo er hingehört und schränkt in keinster Weise die Bewegungsfreiheit ein. Für die schnellen Shots zwischendurch finden wir den Burton Zoom Pack von der Handhabung etwas umständlich.

Volumen: 36 Liter
Preis: 159,95 Euro
Mehr Infos unter www.burton.com

holst-direct – holst Fotorucksack Modell M

Der holst-direct Fotorucksack Modell M definiert die Fotorucksäcke neu. Bei diesem Rucksack wurde vor allem auf den schnellen Zugriff zur Kamera Wert gelegt. Im Gegensatz zu anderen Rucksäcken muss der holst-direct nicht komplett vom Rücken abgestreift werden, um die Kamera zu entnehmen. Vor allem bei schnell wechselnden Einsatzorten, wie zum Beispiel bei einem Rennen, ist dies ein sehr großer Vorteil. Der Vorteil kann sich natürlich auch zum Nachteil wandeln, wenn im dichten Gedränge fremde Finger anfangen, am Rucksack rumzuhantieren. Hier muss man etwas aufpassen. Erreicht wird dieses geniale System durch eine spezielle Öffnung an der Rucksackseite. Ein sehr pfiffiges Konzept. Natürlich kann die Kamera auch weiterhin von oben entnommen werden. Selbst große Kameras mit montiertem Objektiv passen in den holst-direct Fotorucksack. Der Schutz der Kamera kann nach unserem Ermessen im Falle eines Falles nicht ganz an den Burton ranreichen. Durch den Einsatz von Klettbändern ist auch das Innenleben des Fotorucksacks weitgehend variabel. Hier findet aber kein Kammernsystem Verwendung. Schutz findet das Equipment durch die bei holst-direct als Zubehör zahlreich angebotenen Zusatz- und Objektivtaschen. Zwei Zusatztaschen gehören beim Modell M zum Lieferumfang dazu.

Auch beim holst-direct sind die Schultergurte sehr gut gepolstert. Da beim Modell M lediglich ein Brustgurst, aber kein Hüftgurt Verwendung findet, ist ein Geländeeinsatz nur bedingt möglich. Allerdings bietet das nächstgrößere Modell L die Möglichkeit, einen Hüftgurt als Zubehör zu erwerben. Leider weist der holst-direct nur sehr wenige Möglichkeiten auf, Kleinteile schnell und sicher zu verstauen. Hier sollte der Hersteller dem Rucksack noch die eine oder andere angenähte verschließbare Tasche spendieren. Die Verarbeitung des Rucksacks ist gut und auch die verwendeten Reißverschlüsse machen einen guten und soliden Eindruck. Lobenswert ist auch die Mitlieferung einer Regenhülle, damit bei sintflutartigen Regenfällen die geliebte Kamera trocken bleibt.

Fazit: Der perfekte Rucksack für den schnell wechselnden Einsatz vor Ort. Besonders der Einsatz bei Rennen und Veranstaltungen wird den Fotografen begeistern. Wo andere noch ihre Kamera auspacken, kann durch den schnellen Zugriff vielleicht schon der entscheidende Shot gemacht werden. Nur beim Biken im wilden Gelände und wegen der mangelnden angebrachten Taschen sammelt der holst-direct Modell M Minuspunkte.

Volumen: etwa 19 Liter
Preis: 69,50 Euro
Mehr Infos unter www.holst-direct.de

BMW Mountainbike Enduro im Test – Freude am Fahren?!

Bereits seit 1992 bietet BMW eine eigene Produktlinie für Fahrräder an. In früheren Jahren war die Optik der BMW Mountainbikes sehr gewöhnungsbedürftig und fand wenig Zustimmung bei den Bikern. Mit dem neuen Enduro MTB präsentiert sich BMW dafür umso selbstbewusster. Das Bike mit dem formschönen Alu-Rahmen wirkt sehr edel und gefällt auf Anhieb. Der Rahmen wird im Tiefziehverfahren hergestellt und ermöglicht so diese extravagante Rahmenform. Optik, die gefällt. Kann das BMW Enduro auch in der Praxis überzeugen?

Schon der erste Blick auf das BMW MTB Enduro zeigt die Liebe zum Detail. Die vorbildlichen Schweißnähte sind ebenso überzeugend wie die hochwertige zweifarbige Pulverbeschichtung. Bereits jetzt darf erwähnt werden, dass diese nicht nur edel aussieht, sondern auch von der Qualität zu überzeugen weiß. Understatement wird bei BMW groß geschrieben. Nur ein kleines BMW-Logo, das bekanntlich einen Propeller am Himmel abbildet, weist auf die Firma BMW hin. Kein riesiger Schriftzug, wie sonst üblich, ziert den Rahmen.

Der Hinterbau des BMW Bikes mit 145 mm Federweg bei den Rahmengrößen M und L (die Rahmengröße S bietet lediglich 110 mm Federweg) arbeitet hervorragend. Sensibel schluckt der Viergelenker Unebenheiten weg und sorgt für gute Traktion. Bergauf als auch bergab kann das Fahrwerk des BMW Enduro absolut überzeugen. Der verbaute Manitou Radium RL Air Dämpfer leistet hervorragende Arbeit und lässt sich zum Tourenfahren bequem per Hebel blockieren. Der Hinterbau wurde bewusst in Matt gehalten und trotzt auch den hartnäckigen Schlägen der Kette.

Das Oberrohr des BMW Bikes ist sehr lang. Durch den schönen und praktischen Vario-Vorbau ist die Sitzposition aber leider viel zu gestreckt und trübt so etwas die Freude am Fahren. Dies ist sicherlich ein Zugeständnis an eine breitere Käuferschicht. Die Montage eines kurzen Vorbaus wirkte im Test aber direkt Wunder. Die Sitzposition wird aufrechter und das Bike handlicher. Mit dem kürzeren Vorbau lädt das Bike direkt zum Spielen ein. In diesem Zusammenhang würden wir einen breiteren Lenker empfehlen, um das Potential des BMW Enduro voll auszuschöpfen.

Bei der Federgabel hat sich BMW für die Manitou Black Platinum Air mit 120 mm Federweg entschieden, die sich mit ihrer Funktion sehr gut in das Gesamtkonzept einfügt. Die Einstellmöglichkeiten von Gabel und Dämpfer lassen eine gute Abstimmung an die persönlichen Bedürfnisse zu. Mit dem vollen zur Verfügung stehenden Federweg der Manitou Gabel werden steile Uphills allerdings zur Qual. Nervös hebt das BMW schnell die Nase und zwingt den Biker zu akrobatischen Balanceakten. Doch auch hier hat BMW mitgedacht. Die Reduzierung des Federwegs der Manitou Black auf 35 mm sorgt bei steilen Uphills für sicheres Vorankommen.

Die Absenkung der Gabel geschieht bequem vom Lenker mit einem Schalter. Durch ein erneutes Bedienen des Schalters und Entlastung des Vorderrades wird der volle Federweg wieder hergestellt. Eine perfekte Problemlösung! Dank des guten Fahrwerks mit dem sehr tiefen Tretlager liegt das BMW MTB Enduro satt auf den Trails. Besonders bei ruppigen Trails lernt man schnell das Fahrwerk zu schätzen. Probleme macht das tiefe Tretlager nur beim Pedalieren in Wurzelpassagen, Kurven und Steinfeldern.

Die Hayes HFX Mag XC Bremse sorgt mit ihrer guten Dosierbarkeit und dem herzhaften Biss für eine zuverlässige Verzögerung des Bikes. Die SRAM X.9 Schaltung glänzt durch präzise Schaltvorgänge und reiht sich nahtlos in das gut funktionierende Gesamtpaket ein. Sorgenkind sind für uns mal wieder die Continental Reifen. Die montierten Gravity Pro in der Größe 2.3 können uns weder von der Pannensicherheit noch vom Grip, besonders auf nassem Untergrund, überzeugen. Tourenfahrer werden bei den Continental Reifen jedoch den niedrigen Rollwiderstand zu schätzen wissen.

Sehr überrascht sind wir von der Robustheit des Bikes. Selbst harte Touren nimmt das BMW dem Biker nicht übel, wie auch unser Test auf dem Wildride im Fun-Park Todtnau zeigte. Somit kommen auch Freunde der härteren Gangart auf ihre Kosten, zumal das BMW eine aggressive Fahrweise zulässt. Haupteinsatzgebiet des BMW Mountainbike Enduro sind für uns aber schöne flowige Singletrails und sehr anspruchsvolle Touren. Und da darf es ruhig mal härter zur Sache gehen!

Erhältlich ist das Bike nicht nur bei ausgesuchten BMW Händlern und im Internet unter www.bmw-shop.com/lifestyle, sondern erstmalig auch über den Vertriebspartner Winora.

Fazit:

Mit dem BMW Mountainbike Enduro ist BMW ein großer Wurf geglückt. Das BMW MTB Enduro ist ein edles, erstklassiges und sehr hochwertiges Bike mit einem sehr breiten Einsatzgebiet. Die sehr gute Verarbeitung, das exclusive Design und die guten Fahreigenschaften verdienen unser höchstes Lob.

Preis: 2499 Euro
Größen: S, M und L (42, 45 und 50 cm)
Gewicht: etwa 14,2 Kilogramm

Mehr Infos unter www.bmw-shop.com/lifestyle