HeatPerformance: Beheizbare Handschuhe im Test

Eine denkbar ungünstige Eigenart des Winters sind bekanntlich die Temperaturen – vor allem in unseren Breitengraden. Wer sich beim Biken oder bei anderen Outdoor-Aktivitäten nicht die Flossen abfrieren möchte, muss also dementsprechend handeln. Gute Handschuhe und Socken alleine reichen bei Werten im tieferen Minusbereich allerdings oftmals nicht mehr aus. Hilfe versprechen hier Varianten mit eingebauter Heizung. Das niederländische Unternehmen HeatPerformance bietet ein ganzes Füllhorn an beheizter Bekleidung an. Zwei dieser Produkte mussten während der ersten Kälteperiode ihre Fähigkeiten in der Eifel unter Beweis stellen.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

HeatPerformance: Spezielle Produkte für anwendungsspezifische Anforderungen

Die Marke HeatPerformance hat sich auf wärmende Bekleidung für drinnen und draußen spezialisiert. Mit eigens ausgerichteten Produkten wird hierbei auf anwendungsspezifische Anforderungen eingegangen. Der beheizte Fahrradhandschuh HeatPerformance ALLROUND richtet sich der Bezeichnung entsprechend an Radfahrer, kann aber genau so gut beim Wandern oder Laufen getragen werden. Beheizbare Socken werden in unterschiedlichen Dicken angeboten. Wir haben uns für das Modell HeatPerformance THIN entschieden, die von der Dicke her mit Tennissocken vergleichbar sind und somit perfekt zu Radschuhen oder Sneakern passen.

Fakt ist: Mit eiskalten Fingern und Füßen macht Biken nicht nur keinen Spaß, sondern parallel hierzu verabschiedet sich das Feingefühl fürs Bike, vom Schalten und Bremsen mal ganz abgesehen. Wir waren deshalb sehr gespannt, wie sich die beheizbaren Handschuhe und Socken von HeatPerformance in der Praxis schlagen. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken kommen von Werk aus in einem hochwertigen Karton mit Magnetverschluss. Die Handschuhe werden grundsätzlich mit Batterien ausgeliefert, bei den Socken kann zwischen Optionen mit oder ohne Batterie gewählt werden.

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND

Die beheizten Fahrradhandschuhe sind für moderates Radfahren entwickelt worden und wirken optisch wie normale Winterhandschuhe. Das liegt unter anderem an der unauffälligen Positionierung des schlanken Akkus. Lediglich der im Betrieb beleuchtete Schalter oberhalb des Handgelenks weist auf die integrierte Heizung hin. Beheizt werden sowohl die Finger als auch der Handrücken. Der Handschuh besteht aus einer Mischung aus TPU und Neopren und ist somit wind- und wasserdicht. Das Innenfutter aus Baumwolle sorgt für ein angenehmes Tragegefühl. Eine Bedienung des Smartphones ermöglicht die Touchscreen-Fingerspitze.

Der HeatPerformance ALLROUND Heizhandschuh besticht durch hohen Tragekomfort und ein gutes Griffgefühl. Die Anti-Rutsch-Beschichtung auf der Handinnenseite gewährleistet selbst bei Nässe enormen Grip am Lenker. Bremse und Schaltung lassen sich ohne Einschränkungen bedienen. Das längere Bündchen sorgt dafür, dass der Handschuh auf dem Jackenärmel aufliegt und somit weder Kälte noch Nässe an die Haut gelangen. Die Wärmeverteilung ist ausgezeichnet und sogar bei eisigen Temperaturen bleibt durch die Wärme das Gefühl in den Fingern vollkommen erhalten. Dank der drei Heizstufen kann die Innentemperatur individuell angepasst werden.

Beheizbare Handschuhe und Socken von HeatPerformance im Test

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN

Bei den HeatPerformance THIN handelt es sich um flauschige, beheizbare Socken. Etwa so dick wie Tennissocken können die aus 68% Bambusviskose, 20% Elastan und 12% Spandex bestehenden Socken ohne Probleme mit Sneakern, Turnschuhen oder Radschuhen getragen werden. Das Tragegefühl ist ausgezeichnet und ein Kratzen kommt selbst bei längeren Touren nicht auf. Die Bambusviskose fühlt sich angenehm weich an und verfügt über saugfähige und atmungsaktive Eigenschaften. Die Verwendung von Elasthan und Spandex sorgt wiederum für hohe Elastizität und eine gute Passform.

Die Heizelemente sind bei dem beheizbaren Socken sowohl oberhalb als auch unterhalb der Zehen angebracht. Unsere Befürchtung, dieser Aufbau könnte beim Tragen stören, bestätigte sich nicht. Das Konzept hat natürlich einen guten Grund: Die Zehen sind die erste Stelle, an der die Kälte wahrgenommen wird. Der Rest des Fußes wird von den Zehen aus erwärmt. Das funktioniert wirklich wunderbar! Energie bezieht der Socken durch den im Beinstück eingeschlagenen Akku. Wie bei den Handschuhen stehen ebenfalls drei Heizstufen zur Verfügung, die sich bequem per Tastschalter einstellen lassen.

Pflege, Temperatur und Batterielaufzeit

Für die Energieversorgung sorgen pro Handschuh und Socke jeweils ein 7,4 Volt Lithium-Ionen-Akku mit 2600 mAh. Mit einem Gewicht von je 88 Gramm machen sich diese beim Tragen in keinster Weise bemerkbar. Die kompakten Maße von 70 x 58 x 10 mm sprechen ebenfalls für sich. Das Aufladen mit dem mitgelieferten Dual-Ladegerät nimmt knapp über vier Stunden in Anspruch. Das Einsetzen der Akkus in die Handschuhe und Socken geht schnell und einfach über die Bühne. Das Kabel ist lang genug, um den Stecker problemlos mit der Buchse verbinden zu können. Sowohl die Handschuhe als auch die Socken können per Handwäsche gereinigt werden.

Die Batterielaufzeit ist natürlich von den Außentemperaturen und der Heizstufe abhängig und variiert somit stark. Unterschiedlich ist auch die Betriebszeit von Handschuhen und Socken. Grund hierfür dürften die umfangreicheren Heizelemente des Handschuhs sein. In der höchsten Heizstufe, die um die 60 Grad Wärme erzeugt, sind bei den Handschuhen zwei bis drei Stunden möglich, bei den Socken sogar drei bis vier Stunden. Die beiden schwächeren Heizstufen bringen um die 40 bzw. 50 Grad mit entsprechend längeren Wärmezeiten. Das wärmende Gefühl setzt übrigens sehr schnell ein: Innerhalb einer Minute darf man sich über warme Hände und Füße freuen.

Fazit

Wer selbst bei eisigen Temperaturen seine Outdoor-Aktivitäten nicht einschränken möchte, der ist mit den beheizbaren Handschuhen und Socken von HeatPerformance bestens beraten. Die langanhaltende Wärme, der gute Tragekomfort und die hohe Verarbeitungsqualität sprechen eindeutig für die Produkte. Die nächste Eiszeit kann also kommen!

Web: www.heatperformance.de

Beheizte Fahrradhandschuhe HeatPerformance ALLROUND: Details, Ausführungen und Preise

Dünne beheizbare Socken HeatPerformance THIN: : Details, Ausführungen und Preise

Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 im Test

Fahrrad-Handschuhe

Nach 4 Jahren im sommerlichen Dauereinsatz mussten wir unsere Decathlon B’TWIN Fahrrad-Handschuhe 500, die wir 2017 im Test bewerten durften, schweren Herzens in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken. Auf der Suche nach Ersatz fielen uns die Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 in die Hände. Sie mussten in den vergangenen 4 Monaten auf 2000 Gravel- und Mountainbike-Kilometern bei sehr viel Regen und leider nur wenig Sonne zeigen, was in ihnen steckt.

Durchdachte Details & gute Verarbeitung

Der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 macht optisch den von Decathlon gewohnt guten Eindruck. Der Handrücken besteht aus luftig leichtem Meshgewebe, welches nicht nur die Luftzirkulation unterstützt, sondern durch hohen Elastananteil für guten Sitz sorgen soll. Die Handinnenseite besteht aus einem eher gummiartigen Material, mit mehreren dämpfenden Polsterbereichen. Diese enthalten das sogenannte Poron XRD-Gewebe – ein von der Roger Corporation entwickeltes, leichtes und weiches Material zur Stoßdämpfung, das bei dynamischer Beanspruchung mehr als 90 % der Energie absorbieren kann. Zudem sorgen Klettverschluss und Verstärkungen an Mittel- und Ringfinger für einfaches und fixes An- und Ausziehen. Praktisch finden wir die kleinen Laschen, an denen sich die Handschuhe prima zum Trocknen aufhängen lassen. Apropos Trocknen: An weiches und saugstarkes Material am äußeren Daumenbereich zur Schweißaufnahme ist natürlich ebenfalls gedacht worden.

Nicht nur für den Rennrad-Einsatz

Bezüglich des Tragekomforts der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 waren wir zunächst skeptisch. Die Passform ist perfekt, es entstehen keinerlei Falten, aber der Innenbereich ist zunächst recht unflexibel, fast ein bisschen steif. Dieses Thema hat sich allerdings nach ein paar Stunden im Einsatz auch schon wieder erledigt: Das Material wird mit der Zeit viel weicher und anschmiegsamer. Der für den Sommer konzipierte Handschuh sorgt für gute Belüftung und Luftzirkulation, und auch die Dämpfung und der Grip überzeugen uns – sowohl bei längeren Graveltouren als auch technischeren MTB Runden. Keine Blasen, kein Taubheitsgefühl, tiptop. Einziger Punktabzug: Im triefend nassen Zustand nach einem richtig ordentlichen Regenguss gibt’s statt Grip am Mountainbike-Lenker eher eine Rutsch-Partie, aber das ist ja glücklicherweise eher ein Ausnahmezustand. Einige Wochen und diverse Runden in der Waschmaschine später hat der Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 übrigens nichts von seiner Funktionaltät, Farbe oder Passform eingebüsst – und wir hoffen auf eine ähnlich lange Lebensdauer wie sein Vorgänger.

Fahrrad-Handschuhe

Fazit Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900:

Leichter Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, gutem Grip und top Belüftung.
Nicht nur für den Rennrad Einsatz geeignet.
Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails:

  • Größe XS – 3XL
  • 5 Farben
  • Preis 19,99

www.decathlon.de/

ZANIER Shredder und MTB Pro Handschuhe im Test: Ein schweres Erbe!

Seit einem halben Jahrhundert fokussiert sich die Tiroler Marke ZANIER auf die Hände von Sportlern. Neben Wanderhandschuhen und Sporthandschuhen finden sich in der Sommer-Kollektion auch spezielle Exemplare für uns Biker. Insbesondere die beiden Modelle Shredder und MTB Pro fielen uns sofort ins Auge – nicht nur aufgrund der coolen Optik, sondern auch wegen des unterschiedlichen Aufbaus. Ein Test, dem wir zugebenerweise extrem entgegenfieberten. Weshalb, wieso und warum unsere Erwartungen so riesig waren, wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Shredder & MTB Pro: ZANIER Handschuhe im Test

Rückblick ZANIER Downhill Gloves

Vor ziemlich genau fünf Jahren hatten wir bereits ein Handschuh-Modell der österreichischen Marke im Test. Der ZANIER Downhill Glove konnte hierbei auf ganzer Linie überzeugen. Der Halt am Lenker wusste ebenso zu begeistern wie das Griffgefühl. Die Verarbeitung des Handschuhs war erstklassig und selbst zum Abschluss des Tests zeigten sich die Nähte unbeeindruckt von den hinter ihnen liegenden Strapazen. Nach dem intensiven Test nutzten wir die ZANIER Downhill Gloves natürlich weiter – und das ganze zwei Jahre! Wir hatten noch nie einen Handschuh, der selbst bei intensivem Gebrauch dermaßen lange gehalten hat. Absolut top! Das ist einer der Gründe, weshalb unsere Erwartungen an die beiden neuen Modelle Shredder und MTB Pro so hoch waren.

ZANIER Shredder: Der Name ist Programm

Entwickelt wurde der ZANIER Shredder in Zusammenarbeit mit dem Bike-Youngstar Gabriel Wibmer. Das Einsatzgebiet ist klar definiert: Trails, enge Kurven und hohe Jumps. Die Innenhand des Handschuhs besteht aus speziell-perforiertem Amara. Der stark strapazierte Bereich zwischen Zeige-/Bremsfinger und Daumen ist verstärkt, ebenso wie die Daumenspitze selbst. Die farblich-abgesetzten Silikon-Prints der Ausführung Camo-Rot unterstützen den Grip und Halt, sowohl am Lenker als auch bei der Bedienung von Schaltung und Bremsen. Der ZANIER Shredder schließt direkt unterhalb des Handgelenks ab, ein Gummibund sorgt für optimalen Sitz und gewährleistet zudem ein schnelles An- und Ausziehen. Auf einen Klettverschluss wurde bei diesem Modell also bewusst verzichtet.

Der Handschuh passt sich wie eine zweite Haut der Hand an und vermittelt ein sehr gutes Griffgefühl. Komfort und Belüftung lassen keinerlei Wünsche offen. Die Touch Funktion am Daumen sowie Zeigefinger erlaubt eine unkomplizierte Handhabung des Smartphones. Auch wenn der Hersteller davon abrät, musste der ZANIER Shredder bei uns natürlich einige Waschmaschinen-Runden über sich ergehen lassen. Trotz der vielen Strapazen präsentiert sich der Handschuh nach dem Test in einem super Zustand. Absolut überzeugend! Erhältlich ist das Modell Shredder in den Größen 6,5 bis 11 in unterschiedlichen Farbvarianten, der Preis liegt bei 39,99 Euro.

ZANIER MTB Pro: Leichter Handschuh mit ordentlich Grip für warme Sommertage

Die Oberhand des MTB Pro besteht komplett aus leichtem Mesh und eignet sich somit perfekt für anspruchsvolle Trail-Touren im Sommer. Besonders an den heißen, hinter uns liegenden Tagen haben wir den angenehmen Tragekomfort des leichten Handschuhs sehr schätzen gelernt. Das 4-Wege-Stretch passt sich optimal der Hand an und folgt jeder noch so kleinen Bewegung. Die Handinnenseite aus Amara ist vollständig mit kleinen Silikonprints in Hexagon-Form versehen. Das gewährleistet einen Hammer-Grip am Lenker, egal wie ruppig es wird. Auch beim Schalten und Bremsen sitzen die Finger wie angenagelt. Unsere Befürchtungen, dass sich diese kleinen Silikonprints durch die mechanische Belastung beim Riden schnell verabschieden könnten, bewahrheiteten sich zum Glück nicht.

Der ZANIER MTB Pro schließt ebenfalls direkt unterhalb des Handgelenks ab und sorgt somit für maximale Bewegungsfreiheit. Eine individuelle Anpassung des Handschuhs ermöglicht der Klettverschluss. Im Gegensatz zum ZANIER Shredder bietet der Trail-Handschuh keine Touch Funktion, das heißt zum Bedienen des Smartphones muss der MTB Pro tatsächlich ausgezogen werden. Wie nicht anders erwartet weiß auch dieser Handschuh durch eine tolle Verarbeitung zu überzeugen. Neben der uns vorliegenden Ausführung in schlichtem schwarz-weiß ist der MTB Pro auch in knalligen Farbvarianten verfügbar. Der Preis liegt unabhängig hiervon bei 34,99 Euro, verfügbar sind die Größen 6,5 bis 11.

Fazit

Zwei komplett verschiedene Handschuhe, sowohl vom Aufbau als auch den angedachten Einsatzbereichen. Was beide Modelle verbindet sind der hohe Tragekomfort, die tolle Verarbeitung und die durchdachten Detaillösungen. Absolut top – und das gilt für beide Handschuhe. Jetzt sind wir gespannt auf die nächsten zwei Jahre 😉

Web: zanier.com

Decathlon B’TWIN Fahrradhandschuhe 500 im Test

Natürlich stellt ein Fahrradhandschuh mehr als nur ein modisches Accessoire dar. Schließlich übertragen sich beim Biken Vibrationen und Erschütterungen über den Lenker direkt auf die Hände, zudem liegt ein Teil des Körpergewichts auf Händen und Handgelenken. Nicht zuletzt ist auch ein Schutz vor Blasenbildung und Verletzungen sinnvoll. Umso besser wenn der Handschuh nicht nur seinen Job macht, sondern auch noch gut aussieht. Wir haben die unisex Fahrradhandschuhe 500 von B’TWIN getestet.

Optisch sind die Kurzhandschuhe in poppigem cyan blau und schwarz schon mal ein Hingucker (.B’TWIN bietet das Modell in 6 verschiedenen Farben an). Die Oberseite besteht aus sogenanntem Meshgewebe, das besonders leicht ist und – dünner als Baumwolle oder Polyester – gut belüften und Feuchtigkeit ableiten soll. Die Handinnenseiten sind mit dämpfendem Schaumstoff leicht gepolstert und bestehen aus einem etwas stärkeren Kunststoffgewebe. Im Daumenbereich wurde ein saugstarker, frottee-artiger Stoff zur Schweißabsorption verarbeitet.

Die Fahrradhandschuhe 500 von BTWIN lassen sich leicht überstreifen und sitzen wie angegossen. Dank eng anliegendem Schnitt und enorm leichtem, weichem Gewebe sind wir vom Tragekomfort absolut überzeugt. Nichts rutscht oder ziept. Auch der Grip am Lenker passt. Top! Wirklich überrascht hat uns die Belüftung – auch bei langen Rennrad Touren bei 30°C aufwärts war kaum Schweißbildung an den Händen zu bemerken. Einzig das Ausziehen war trotz Kerben in der Handfläche etwas schwierig, was aber auch daran liegen könnte, dass der Handschuh etwas klein ausfällt – im Zweifel also eventuell eine Nummer größer bestellen. Häufige Maschinen-Wäsche hat das Material übrigens bestens überstanden ohne Verlust von Farbintensität oder Passform, sogar bei 40°C statt der vom Hersteller Decathlon empfohlenen 30°C.

Fazit B’TWIN Fahrradhandschuhe kurz 500:

Leichter und dennoch robuster Unisex Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, top Belüftung und guter Verarbeitung. Super Preis-Leistungsverhältnis. Und gut aussehen kann er auch!

Produktdetails:

  • Größe S – 2XL
  • 6 Farben
  • Preis 9,99

www.decathlon.de/

 

ZANIER Downhill Gloves: Mountainbike Handschuhe Test

Test: Das für hochwertige Wintersport-Handschuhe bekannte österreichische Familienunternehmen ZANIER dringt jetzt mit drei Handschuh-Modellen in den MTB Bereich vor. Speziell für den Abfahrtssport und den Einsatz in Bikeparks wurde der ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuh entwickelt, der dem Rider in allen Fahrsituationen ein Plus an Sicherheit bieten soll.

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Erhältlich sind die ZANIER Downhill Gloves in den Farben schwarz, weiß und – unübersehbar – neon-gelb. Wie auf den Bildern ersichtlich haben wir uns beim Testmodell für die krasse Ausführung in neon-gelb entschieden. Das Obermaterial des Handschuhs besteht aus einem weichen 4-Wege-Stretch Material, welches die Hand geschmeidig umgibt und somit für eine optimale Passform sorgt. Auf Polsterungen und Protektoren verzichtet das Lienzer Unternehmen zugunsten einer besseren Belüftung. Die gute Belüftung des Handrückens gewährleistet selbst bei sommerlich-heißen Temperaturen einen hohen Tragekomfort.

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Die Innenhand des ZANIER Downhill Mountainbike-Handschuhs besteht aus dem Kunst-Wildleder Amara, welches nicht nur extrem robust ist, sondern auch mit hoher Griffigkeit besticht. Der Halt am Lenker überzeugt ebenso wie das Griffgefühl, welches dem Rider vermittelt wird. Das Fingerspitzengefühl ist top, Brems- und Schaltaktionen gehen feinfühlig von der Hand.  Die aufgedruckten Silikonprints sorgen für zusätzlichen Grip. Wie beim Handrücken konzentriert sich ZANIER bei der Innenhand auf das Wesentliche: Zusätzliche Polsterungen oder eine Verdoppelung des Materials sind nicht vorhanden, wurden aber auch während des Tests nicht vermisst!

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Eine individuelle Anpassung erlaubt der Klettverschluss am Abschluss des Handrückens. Der Handschuh schließt direkt unterhalb des Handgelenks ab und beschränkt somit in keiner Weise die Bewegungsfreiheit. Die angenähte Zunge am Abschluss der Innenhand erleichtert das Anziehen des Handschuhs. Die Verarbeitung des ZANIER Downhill Handschuhs verdient das Prädikat erstklassig! Saubere Nähte, die doppelt ausgeführt sind, überzeugen ebenso wie der feine Schnitt des Handschuhs. Selbst nach dem Test zeigten sich die Nähte unbeeindruckt der hinter ihnen liegenden Strapazen.

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Fazit ZANIER Downhill Gloves

Konzentration auf das Wesentliche, Top-Materialien und erstklassige Verarbeitung sind das Erfolgsrezept der ZANIER Downhill Gloves. Sehr empfehlenswert!

Produktdetails ZANIER Downhill Gloves

  • Größen: XS bis XXL
  • Verfügbare Farben: Weiß, schwarz und neon-gelb
  • Preis: 34,95 Euro
  • www.zaniergloves.com

Vaude Kuro Gloves – Test Handschuhe

Irgendwann reicht es wirklich mal… wer hat langsam nicht genug vom Winter?! Allerdings hat der lange, nie enden wollende Winter einen Vorteil: Ein extrem langer Test der Vaude Kuro Gloves. Wir haben uns, ausgestattet mit dem dünnen Softshell-Handschuh, mit beiden Fäusten durch den Winter geschlagen. Laut Vaude handelt es sich bei dem Kuro um einen Kälte-Profi. Nachdem der Handschuh bei uns in der Redaktion eingetroffen war, waren wir allerdings sehr überrascht. Dieser dünne und leichte Softshell-Handschuh soll unsere zarten Griffels vor der erbarmungslosen Kälte schützen?

100 Prozent winddichte Membrane hin oder her, wir waren mehr als skeptisch. Der erste Blick zeigt einen durchdachten Handschuh mit vielen Detaillösungen, die sich auch im Test behaupten konnten. Dazu zählen die Dämpfungselemente in den Handinnenflächen samt der Silikonprints für einen sicheren Griff. Erstaunlicherweise zeigten weder die Dämpfungselemente noch die Silikonprints nach dem Test Verschleißerscheinungen. Die Silikonprints sind nicht nur in den Handinnenflächen aufgebracht, sondern auch am Daumen und an den Brems- bzw. Schaltfingern. Dieser Bereich ist zusätzlich verstärkt ausgeführt.

Der Frotteebesatz am Daumen darf sicherlich als Standard angesehen werden. Auch der Bereich des Daumens ist verstärkt ausgeführt. Selbst hier konnten wir keinen Makel nach dem Test feststellen. Die Reflektorstreifen sorgen für ein Plus an Sicherheit im Dunkeln. Der Handschuh schließt hoch ab, womit wirksam ein Eindringen von Fahrtwind vermieden wird. Ein Einstellen des Bündchens ist nicht möglich, lediglich ein Gummiband sorgt für die Anpassung. Durch die sehr gute Passform des Handschuhs allerdings kein Grund zur Kritik. Der Handschuh sitzt wie angegossen, von den Fingerspitzen bis zum Bündchen.

Der Handschuh fühlt sich angenehm auf der Haut an und vermittelt ein gutes Fingerspitzengefühl. Erstaunlich ist, wie gut der Kuro die Hände vor dem Auskühlen schützt. Trotz des dünnen Materials konnten wir auch lange Touren bestreiten, ohne an den Händen bzw. den Fingern zu frieren – und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt! Selbst bei einsetzendem Regen oder Schnee braucht man sich keine Gedanken um den Handschuh bzw. trockene Hände zu machen. Natürlich ist hier irgendwann Schluss im Gelände, da es sich nicht um einen Regenhandschuh handelt, wobei man aber sagen muss, dass es eine Weile dauert bis die Nässe die Haut erreicht. Für uns sind die Vaude Kuro Gloves eine Überraschung – und das im positiven Sinn!

Preis: Etwa 50 Euro
Größen: 5 bis 12
Farben: Schwarz, schwarz-gelb

O’Neal Winter Glove 2011 – Winter und Lenker fest im Griff?! Test Handschuhe

Sieben Grad Minus! Dass trotz dieser Temperaturen unmittelbar nach einer Ausfahrt die Finger immer noch flink über die Tastatur tanzen und diesen Text verfassen können, ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Es ist kalt, es ist Winter, letzteres genauer gesagt seit heute – zumindest für die Meteorologen, gefühlt aber auch für uns! In den letzten Wochen waren wir auf unseren Ausfahrten und auch auf dem Weg zur Arbeit mit dem O’Neal Winter Glove unterwegs. Hat man mit diesem Handschuh den Winter als auch den Lenker fest im Griff?

Nichts ist nerviger und frustrierender als durchgefrorene Finger – vielleicht noch die Streichung des Weihnachtsgeldes, damit der dicke Chef seiner Freundin ein Auto schenken kann!? Bei dem letzten Punkt sind wir leider machtlos, aber bei dem ersten Punkt können wir euch weiterhelfen! Der O’Neal Winter Glove ist ein Winterhandschuh (wer hätte das gedacht?!) mit Anleihen an die Optik eines MX-Handschuhs. Normale MX-Handschuhe sind bei der Witterung für die meisten sterblichen Biker allerdings ein „No Go“! Für knapp 35 Euro ist der Winter Glove in schwarz, abgesetzt mit weiß und grau, erhältlich. Die Handinnenfläche wird durch ein synthetisches Leder geschützt, während auf der Oberhand Neopren und Elasthan Verwendung finden. Im Innern des Handschuhs ist eine muckelige und kuschelige Dämmung aus Fleece eingearbeitet. Die Oberhand ist wasser- und windabweisend, weshalb man den Handschuh allgemein als wasserabweisend bezeichnen darf, aber nicht als wasserdicht – der Winter Glove ist ja auch kein Regenhandschuh.

Wir haben den Handschuh auf dem Bike und bei Fahrten mit dem Scooter getragen. Dabei konnte uns weder Nieselregen noch Kälte den Spaß am Fahren vermiesen. Der Handschuh bietet ein sehr gutes Griffgefühl und durch die warmen Finger gehen auch Schalt- und Bremsvorgänge wie gewohnt locker von der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes. Sehr positiv zu bemerken sind die aufgesetzten Fingerkuppen im Bereich der Fingernägel. Das Ärmelbündchen ist länger als bei herkömmlichen MX-Handschuhen, ist aber ebenso eng anliegend und lässt sich auch wie bei MX-Handschuhen typisch per Klett verschließen. Nachteil des eng anliegenden Ärmelbündchens ist natürlich, dass der Handschuh nicht über die Ärmel der Jacke reicht und dadurch eine Angriffsfläche für Wind und Wasser geboten wird. Aufgesetzte Protektoren besitzt der O’Neal Winter Glove 2011 nicht. Die Bremsfinger weisen einen Dehnbereich und einen Silikonbesatz für eine bessere Griffigkeit der Bremshebel auf. Die Freude über den Silikonbesatz ist allerdings nur von kurzer Dauer, während wir beim Handschuh an sich keinerlei Ausfälle zu verzeichnen hatten.

Fazit O’Neal Winter Glove 2011

Die Verarbeitung ist top, der Handschuh bietet ein sehr gutes Griffgefühl und einen sehr hohen Tragekomfort. Der Handschuh strotzt der Kälte und lässt die winterliche Ausfahrt zu einer Genusstour werden!

Größen: S bis XXL
Preis: 34,90 Euro

Kona Supreme Gloves und JC Gloves – Handschuhe im Test

Rechtzeitig zur neuen Saison hatte Kona sechs neue Handschuhe vorgestellt, die für die verschiedenen Bereiche des Radfahrens entwickelt wurden. Vom Straßensport bis zum Downhill wurden die speziellen Anforderungen bezüglich des Materials und des Aufbaus der Handschuhe berücksichtigt. Mit den Supreme Gloves und den JC Gloves stehen Handschuhe bereit, die extra für Biker wie unsereins entwickelt wurden. Wir hatten die Gelegenheit, diese Handschuhe ausgiebig zu testen.

Kona Supreme Gloves

Supreme – das sorgt bei vielen von uns für glänzende Augen. Kein Wunder, tragen doch die Topprodukte von Kona diese Bezeichnung. Mit dem Supreme Glove bietet Kona einen Handschuh für den extremeren Geländeeinsatz wie zum Beispiel beim Downhill an. Wie schon die Bikes zeigt sich auch der Handschuh voll durchdacht. Das erste Augenmerk gilt dabei den Fingern, die nicht nur griffsichere Fingerspitzen im Bereich des Zeige- und Mittelfingers aufweisen, sondern auch im Bereich der Gelenke eine durchdachte Lösung zur Vermeidung von Spannung aufweisen.

Der Handschuh sitzt perfekt wie ein Maßanzug und vermittelt ein sehr gutes Gefühl. Die Belüftung des Handschuhs kann sich ebenso sehen lassen wie die Verarbeitung – der Supreme Glove zeigte sich im Test äußerst robust und hart im Nehmen. Ebenfalls durchdacht ist der Aufbau der Innenhand in Verbindung mit der Kevlar Rutschplatte. Der Handrücken könnte etwas besser geschützt sein. Das Aussehen ist top! Die Optik wirkt bei der Ausführung in weiß/schwarz geradezu edel. Der Frottee-Besatz am Daumen und der Klettverschluss am Handgelenk runden das sehr gute Bild dieses Handschuhs ab. Der Handschuh trägt die Bezeichnung Supreme zu recht und verdient daher ein sehr gut!

Kona JC Gloves

Speziell für Parks und natürlich auch Gelände wurde der JC Glove entwickelt, dessen Bezeichnung von niemand geringerem als von CLUMP Fahrer John Cowan stammt. Damit weiß man schon ungefähr, welche Zielgruppe mit diesem Handschuh angesprochen werden soll. Sehr auffallend ist beim JC die einschichtige und geprägte Innenhand des Handschuhs. Der erste Griff am Lenker begeistert direkt durch den enormen Grip der Handschuhe – ein Abrutschen vom Lenker ist geradezu unmöglich. Der Handschuh weiß allerdings nicht nur durch den Antirutscheffekt zu überzeugen. Der Handschuh vermittelt ebenfalls ein sehr gutes Lenkgefühl und die Passform ist hervorragend.

Da es sich nicht um einen Downhillhandschuh handelt, ist der Schutz der Oberhand nicht ganz so ausgeprägt wie bei herkömmlichen Downhill-Handschuhen. Die Belüftung zeigt sich auch beim JC Glove gut gelöst und die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Nörgeln. Natürlich fehlt auch beim JC Glove weder der Frottee-Besatz am Daumen noch der Klettverschluss am Handgelenk. Optisch? Ziemlich chick und trendy – lobenswert kommt hinzu, dass die aufgedruckten Tribals selbst nach vielen Maschinenwäschen und vielen Einsätzen nicht gelitten haben. Kurzum: Ebenfalls sehr empfehlenswert!

Beide Handschuhe sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich. Der Preis bewegt sich bei etwa 35 Euro. Mehr Infos findet ihr unter www.konaworld.com