Quechua Rucksack Fast Hiking Helium 10 Liter im Test

QUECHUA, die Bergsportmarke von Decathlon mit Firmensitz am Fuße des Mont Blanc, bietet mit dem QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER einen leichten Rucksack ideal für Wanderungen auf Mountain Trails mit dynamischem Laufschritt an. Wir haben das gute Stück des übrigens weltweit fünftgrößten Herstellers von Outdoor Artikeln beim Hiken und Biken auf den Mountain Trails der Eifel getestet.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Die inneren Werte.

Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L kommt mit insgesamt 4 Fächern daher: Im dem Rücken zugewandten Fach findet sich ein für die Wasserblase vorgesehener Bereich mit Öffnung für den Trinkschlauch, sowie ein zweiter, größerer Stauraum mit kleinem Kunststoffkarabiner. Das etwas kleinere Vorderfach ist mit einem vertikalen Reißverschluss versehen und nicht weiter unterteilt. Zusätzlich gibt‘s noch 2 kleine seitliche Fächer am Hüftgurt für den schnellen Zugriff. Das umschließende Tragesystem mit Brust- und Hüftgurt soll für einen stabilen Sitz sorgen. An beiden Schulterriemen befinden sich Führungshilfen und Klemmen für den Wasserschlauch. Weitere praktische Features: Verstellbare Gummiriemen und -Schlaufen, eine solide Lasche zum Aufhängen und eine Notfallpfeife. Das einfache Rückenteil weist kein zusätzliches Belüftungssystem auf. Das Fliegengewicht macht mit gerade mal knapp 400g seinem Namen alle Ehre. Die Verarbeitung wirkt hochwertig und strapazierfähig.

QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER: Der Praxis-Check.

Wir müssen eines vorweg nehmen: Der QUECHUA Rucksack Helium 10 L ist ein wahres Platzwunder. So klein und handlich der Rucksack von außen wirkt, so viel Stauraum bietet er im Inneren. Neben der gut gefüllten 2L Wasserblase, die im Übrigen im Lieferumfang enthalten ist, lassen sich im Rückenfach noch locker Regenjacke, Luftpumpe, Multitool, Fahrradlampe und Ersatzschlauch unterbringen; der Haustürschlüssel wird zuverlässig dank des Kunststoffkarabiners gesichert. Total praktisch und gut durchdacht: Die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Im Vorderfach verstauen wir zudem Smartphone, Taschentücher, Geldbörse und Müsliriegel. Und das Tragegefühl? Unauffälliger geht‘s kaum! Der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER lässt sich dank des funktionellen Tragesystems individuell einstellen und schmiegt sich auch gut gefüllt so perfekt an den Rücken, dass man ihn selbst auf mehrstündigen Touren kaum spürt. Auch bei etwas ruppigeren Abfahrten bleibt der Rucksack genau da, wo er sitzen soll. Kein Verrutschen, keine Druckstellen – perfekt! Der Inhalt bleibt dank wasserabweisender Beschichtung auch bei Regenschauern gut vor Nässe geschützt. Einziges kleines Manko ist die fehlende Belüftung am Rücken. Ansonsten weist der QUECHUA Rucksack auch nach vielen Einsätzen keinerlei Abnutzungsspuren auf.

Fazit: QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

Ein perfekter Begleiter – der QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER macht alles richtig. Er bietet genug Stauraum für Tagestouren und verhält sich dank hohem Tragekomfort unglaublich unauffällig, sowohl beim Wandern als beim auch Biken. Praktische Detaillösung: die Führungshilfen für den Trinkschlauch. Super Preis-Leistungsverhältnis – uneingeschränkte Kaufempfehlung!

Produktdetails QUECHUA RUCKSACK FAST HIKING HELIUM 10 LITER

  • Volumen: 10 Liter
  • Gewicht: Knapp 400 Gramm (ohne Trinkblase)
  • Preis: 24,99 Euro
  • www.quechua.de

B’TWIN Trinkrucksack 900: 10 Liter Bike-Rucksack mit Trinkblase im Test

Test: Für eine bequeme und unkomplizierte Flüssigkeitsversorgung auf MTB Touren bietet sich ein Trinkrucksack an. Die auf Fahrräder und Radsport-Ausrüstung spezialisierte Decathlon Eigenmarke B’TWIN verfügt in ihrem Sortiment über mehrere Modelle, darunter auch den B’TWIN Trinkrucksack 900 mit einem Volumen von 10 Litern. Wir haben den preisgünstigen Trinkrucksack auf Touren und bei Enduro Rides getestet.

Mit einem Nutzvolumen von 10 Litern eignet sich der B’TWIN Trinkrucksack 900 ideal für Tagestouren. Vom Hersteller angegeben ist der Einsatzbereich Cross-Country-Marathon, aber auch oder gerade beim Enduro Riden kann das B’TWIN Produkt seine Stärken voll ausspielen. Auffallend ist in diesem Zusammenhang die sehr schlanke Form. Auf einer Länge von etwa 50 cm weist der Trinkrucksack lediglich eine Breite von ungefähr 22,5 cm auf. Besonders auf kurvigen Singletrails und in technischen Abfahrtspassagen gewährleistet der schmale Aufbau ein Plus an Bewegungsfreiheit.

Die anatomischen und schnell einstellbaren Träger sorgen in Kombination mit dem Bauchgurt und dem verstellbaren Brustgurt für eine sichere Fixierung des Trinkrucksacks. Selbst in ruppigen Passagen sitzt der B’TWIN Trinkrucksack 900 wie festgenagelt auf dem Rücken. Trotz des überzeugenden Halts wird weder die Bewegungsfreiheit eingeschränkt noch der Tragekomfort minimiert. Im Bereich des Rückens und der Hüften sorgen 3D-Pads für erhöhten Komfort und eine bessere Belüftung. Aussparungen im Rückenteil des Trinkrucksacks begünstigen zusätzlich die Luftzirkulation.

Wie es sich für einen Trinkrucksack gehört, ist im Lieferumfang eine Trinkblase inbegriffen. Diese bietet ein Volumen von zwei Litern und lässt sich dank der großen Öffnung sehr gut reinigen. Platz findet die Trinkblase in einem separaten Fach im Hauptfach. Die mittige Schlauchdurchführung erlaubt die Flüssigkeitszufuhr links oder rechts – ganz so wie es der Rider wünscht. Diesbezüglich sind an beiden Tragegurten jeweils eine Halteschlaufe für den Schlauch angebracht. Der Zugang zum Hauptfach ist durch einen weit zu öffnenden Zwei-Wege-Reißverschluss möglich.

Design-technisch geht der B’TWIN Trinkrucksack 900 seinen eigenen Weg. Der Stauraum für den Helm befindet sich nicht wie üblich außen in Form eines Netzfaches, sondern zwischen dem Hauptfach und dem Außenfach. Eine ungewöhnliche Lösung, die nur einen Nachteil mit sich bringt: Je mehr Haupt- und Außenfach beladen sind, desto kleiner wird das dazwischenliegende Helmfach. Andererseits lässt sich eine Regenjacke schnell und unkompliziert verstauen, ohne dass diese direkt dem hochspritzenden Regenwasser ausgesetzt ist.

Stauraum bietet der B’TWIN Trinkrucksack 900 auf verschiedenste Art und Weise – und das mehr als ausreichend. Bestes Beispiel hierfür ist das Außenfach. Die vielen kleinen innenliegenden Fächer und Taschen erlauben eine optimale Ordnung, was einen schnellen Zugriff ermöglicht. Das Außenfach lässt sich nahezu komplett aufklappen, hier würden wir uns allerdings anstatt des einfachen Reißverschlusses ebenfalls einen Zwei-Wege-Reißverschluss wünschen. Außen ist ein zusätzliche Einschubtasche angebracht, die sich mit einem versiegelten Reißverschluss verschließen lässt.

Weiterer Stauraum findet sich am Hüftgurt. Rechts und links lassen sich Energieriegel, Smartphone oder ähnliches unterbringen. Vor dem Herausfallen schützt jeweils ein Reißverschluss. Am Rucksackboden ist eine weitere Tasche platziert, in der die Regenhülle untergebracht ist. Eine spezielle Befestigungslasche an der Außenseite erlaubt die Montage eines Rücklichts, wie zum Beispiel die hauseigene Zusatzbeleuchtung VIOO Clip. Nicht nur vom Design und der Funktion weiß der B’TWIN Trinkrucksack 900 zu begeistern, sondern auch durch die Verarbeitungsqualität.

Der stabile Tragegriff ermöglicht ein bequemes Tragen des Rucksacks abseits des Bikens. Für eine Komplettreinigung des Rucksacks lässt sich die innenliegende Rückenplatte entfernen. Allerdings vermissen wir an dem B’TWIN Trinkrucksack 900 zwei Dinge: Eine Signalpfeife am Brustgurt sollte an einem Bike-Rucksack ebenso vorhanden sein wie zusätzlich aufgebrachte Reflektionsstreifen.

Fazit B’TWIN Trinkrucksack 900

Schlanke Form, schlanker Preis, großer Nutzen: Der B’TWIN Trinkrucksack 900 überzeugt von der Funktion und vom Tragekomfort her ebenso wie von der Qualität. Kleine Detailschwächen wie die fehlenden Reflektionsstreifen oder das kleine Helmfach lassen sich bei dem Preis von knapp 40 Euro durchaus verschmerzen.

Produktdetails B’TWIN Trinkrucksack 900

Decathlon B’TWIN Fahrradhandschuhe 500 im Test

Natürlich stellt ein Fahrradhandschuh mehr als nur ein modisches Accessoire dar. Schließlich übertragen sich beim Biken Vibrationen und Erschütterungen über den Lenker direkt auf die Hände, zudem liegt ein Teil des Körpergewichts auf Händen und Handgelenken. Nicht zuletzt ist auch ein Schutz vor Blasenbildung und Verletzungen sinnvoll. Umso besser wenn der Handschuh nicht nur seinen Job macht, sondern auch noch gut aussieht. Wir haben die unisex Fahrradhandschuhe 500 von B’TWIN getestet.

Optisch sind die Kurzhandschuhe in poppigem cyan blau und schwarz schon mal ein Hingucker (.B’TWIN bietet das Modell in 6 verschiedenen Farben an). Die Oberseite besteht aus sogenanntem Meshgewebe, das besonders leicht ist und – dünner als Baumwolle oder Polyester – gut belüften und Feuchtigkeit ableiten soll. Die Handinnenseiten sind mit dämpfendem Schaumstoff leicht gepolstert und bestehen aus einem etwas stärkeren Kunststoffgewebe. Im Daumenbereich wurde ein saugstarker, frottee-artiger Stoff zur Schweißabsorption verarbeitet.

Die Fahrradhandschuhe 500 von BTWIN lassen sich leicht überstreifen und sitzen wie angegossen. Dank eng anliegendem Schnitt und enorm leichtem, weichem Gewebe sind wir vom Tragekomfort absolut überzeugt. Nichts rutscht oder ziept. Auch der Grip am Lenker passt. Top! Wirklich überrascht hat uns die Belüftung – auch bei langen Rennrad Touren bei 30°C aufwärts war kaum Schweißbildung an den Händen zu bemerken. Einzig das Ausziehen war trotz Kerben in der Handfläche etwas schwierig, was aber auch daran liegen könnte, dass der Handschuh etwas klein ausfällt – im Zweifel also eventuell eine Nummer größer bestellen. Häufige Maschinen-Wäsche hat das Material übrigens bestens überstanden ohne Verlust von Farbintensität oder Passform, sogar bei 40°C statt der vom Hersteller Decathlon empfohlenen 30°C.

Fazit B’TWIN Fahrradhandschuhe kurz 500:

Leichter und dennoch robuster Unisex Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, top Belüftung und guter Verarbeitung. Super Preis-Leistungsverhältnis. Und gut aussehen kann er auch!

Produktdetails:

  • Größe S – 2XL
  • 6 Farben
  • Preis 9,99

www.decathlon.de/

 

Geonaute ON Move 220: Preisgünstige GPS-Uhr im Test

Egal ob beim Biken, Joggen oder Ski-Langlauf, Motivations- und Leistungssteigerung streben sowohl Profis als auch Freizeitsportler an. Dank moderner GPS-Uhren lassen sich Trainingserfolge unkompliziert bewerten und steigern. Kehrseite der Medaille: Die kleinen Helferlein schlagen beim Kauf schnell ein kräftiges Loch in die Haushaltskasse. Die Decathlon Eigenmarke Geonaute bietet mit der Geonaute ON Move 220 eine sehr preisgünstige GPS-Uhr an. Kann eine GPS-Uhr unter 100 Euro aber tatsächlich begeistern?

Kaum ein ambitionierter Sportler ist heutzutage noch ohne GPS-Uhr unterwegs. Die Branchenführer bieten ein breites Sortiment an hochwertigen Produkten an, für die allerdings beim Kauf schnell ein paar hundert Euro fällig werden. Der Erfolg der GPS-Uhren gibt den Herstellern recht: Der Markt boomt! Ein Markt, den auch Decathlon mit der Geonaute ON Move 220 bedienen möchte. Geonaute ist eine junge Marke von Decathlon und hat sich auf Elektronik-Produkte für diverse Sportarten spezialisiert. Das Portfolio reicht vom MP3-Player über Herzfrequenzmesser bis hin zur GPS-Sportuhr.

Der Preis der Geonaute ON Move 220 ist zweifelsohne sehr heiß: Mit 79,99 Euro (ehemals 89,99 Euro) gehört die GPS-Uhr zu den preiswertesten Vertretern auf dem Markt. Der Herzfrequenzsensor Brustgurt gehört nicht zum Lieferumfang und muss daher zu einem Preis von 39,99 Euro separat gekauft werden. Kompatibel mit Bluetooth Smart (4.0) fähigen Geräten sowie ANT+ lässt sich der Herzfrequenzsensor mit vielen Smartphones und GPS-Uhren verwenden – für den Brustgurt muss es also nicht unbedingt die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr sein.

Ausgeliefert wird der Geonaute ON Move 220 mit mehrsprachigem Handbuch und Micro-USB Übertragungskabel. Sowohl die Sportuhr als auch der optional erhältliche Herzfrequenz-Sensor kommen betriebsbereit beim Verbraucher an, die Sportuhr sollte vor dem ersten Gebrauch dennoch mittels des Micro-USB-Kabels komplett geladen werden. Mit einem Außendurchmesser von etwa 46 mm und einer Bauhöhe von etwa 16 mm eignet sich die Uhr sowohl für Frauen als auch Männer. Das Gewicht liegt bei genau 56 Gramm.

Der Connect zwischen HF-Sensor und der Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr erfolgt schnell und unkompliziert. Das GPS-Signal wird dank FastFix-Technologie innerhalb weniger Sekunden ebenfalls zuverlässig gefunden. Die Menüführung ist logisch aufgebaut, allerdings fordert das vergleichsweise kleine Display mit einem Durchmesser von etwa 25 mm und der daraus resultierenden kleinen Schriftgröße seinen Tribut beim Ablesen der Daten während sportlicher Aktivitäten. Für die Bedienung stehen vier Knöpfe zur Verfügung, mittels eines weiteren Knopfes lässt sich die Anzeige beleuchten.

Vor dem ersten Einsatz müssen alle relevanten Grundwerte wie Uhrzeit, Datum und Daten zur Person in die Uhr eingegeben werden. Die Geonaute ON Move 220 bietet alle Grundfunktionen, die ambitionierte Sportler für die Auswertung von Trainingseinheiten oder Wettbewerben benötigen. Dazu gehören die zurückgelegte Distanz, Geschwindigkeit, Rundenzeit und Kalorienverbrauch – die aktuellen Daten stehen dem Sportler während des gesamten Workouts zur Verfügung. Weitere Funktionen ermöglichen dem Träger zudem ein ganzheitliches Intervalltraining.

Getestet haben wir die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr in Kombination mit dem Herzfrequenzsensor Brustgurt über mehrere Wochen beim Biken, Wandern und Ski-Langlaufen. Beeindruckt waren wir von der Messgenauigkeit, der zuverlässigen GPS-Verbindung und der einfachen Bedienung. Der Tragekomfort ist gut, dank des geringen Gewichts fällt die Geonaute ON Move 220 im wahrsten Sinne des Wortes nicht weiter ins Gewicht. Das Armband aus Kunststoff bietet eine feine Einteilung und lässt sich somit gut anpassen.

Ebenfalls sehr gut hat uns die Betriebsdauer gefallen. Wir können die Herstellerangaben von sieben Stunden bei GPS-Betrieb absolut bestätigen – selbst Marathons oder weite Touren sind somit ohne Probleme möglich. Der interne Speicher bietet Kapazität für Trainingsergebnisse von über 80 Stunden. Die Schutzart IPX7 gibt an, dass die Uhr bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser geschützt ist – wir haben es nicht ausprobiert, aber einen unfreiwilligen Abgang in einen Bach sollte die Uhr also verkraften. Unsere Regenfahrten vertrug die Uhr ohne Probleme.

Für eine optimale Trainingsauswertung kommen ambitionierte Sportler nicht an einem externen Leistungsanalyse-Programme vorbei. Um die Daten auf dem PC/Smartphone bearbeiten bzw. einlesen zu können, muss eine von Geonaute kostenfrei angebotene Software auf dem Rechner installiert werden – das klappte bei uns am PC sowohl mit Windows 7 als auch Windows 10 problemlos. Für die Verwendung der App sind mindestens Android 4.3 oder iPhone 4s notwendig, beim PC läuft die Software nicht unter Windows XP oder MAC OS X 10.6.

Für die Auswertung der Trainingsdaten werden die kostenlose myGeonaute connect App und der Decathlon Coach unter www.decathloncoach.com zur Verfügung gestellt. Nach dem Übertragen der Daten können die Trainingssessions komfortabel verwaltet, ausgewertet und verglichen werden. Der virtuelle Fitnesscoach überzeugt mit einer klaren und strukturierten Gliederung. Die Optik ähnelt bekannten Programmen wie Strava – der Export der Daten nach Strava ist im GPX Format natürlich möglich.

Fazit Geonaute ON Move 220

Ein absoluter Preisknaller! Die Geonaute ON Move 220 GPS-Uhr besticht mit vielen Funktionen, zuverlässigen Werten, stabiler GPS-Verbindung und einer coolen Optik – und das zu einem sensationellen Preis!

Produktdetails Geonaute ON Move 220

  • Verfügbar in den Farben schwarz/rot, weiß und schwarz/blau
  • Gewicht: 56 Gramm
  • Preis: 79,99 Euro
  • Webseite Hersteller: www.geonaute.de
  • Erhältlich unter www.decathlon.com

Rockrider FR 9 – Das Decathlon Bike im Test

In der Preisklasse um die 1300 Euro bietet der Markt unzählig viele Bikes im Bereich All-Mountain an. Das französische Sportkaufhaus Decathlon bietet zu diesem Preis, unter dem eigenen Label Rockrider, das FR 9 für Freeride und Downhill-Racing an. Das lässt uns natürlich aufhorchen! Was kann ein Bike in dieser Preisklasse dem ambitionierten Freerider bzw. Downhiller bieten? Eine Frage, der wir ausgiebig auf den Grund gegangen sind.

Standard ist nicht gefragt bei Decathlon. Auffallend ist das Hinterbausystem des Rockrider, kurz N.E.U.F. genannt. Damit bietet das Rockrider am Heck 150 mm Federweg. Für einen Downhiller oder Freerider ist das auf dem Papier eindeutig zu wenig, aber eine andere französische Firma, nämlich Sunn Bicycles, hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass weniger Federweg manchmal mehr ist – wenn das System perfekt funktioniert! Man denke hier an die Erfolge von Nicolas Vouilloz!

Beim N.E.U.F. Federungssystem dreht sich die Schwinge auf einer Führungsbahn in einem exzentrischen Winkel. An dieser Stelle können wir bereits verraten, dass dieses System einwandfrei funktioniert! Der Hinterbau arbeitet, ohne Einflüsse auf die Bremsen und auf die Kraftübertragung haben. Hier müssen wir den Entwicklern des Systems unser Lob aussprechen, doch leider ist das nur die halbe Miete, wie wir noch feststellen mussten.

Aufgebaut ist das FR 9 mit einer Rock Shox Domain 302 mit 180 mm Federweg, die leider kaum Einstellmöglichkeiten zulässt. Bei den Bremsen vertrauen die Franzosen auf die bewährte Hayes Nine und spendierten dem Bike direkt die 203 mm großen Scheiben. Eine gute Wahl…damit verzögert das Bike zuverlässig und sehr gut dosierbar. Viele der verbauten Komponenten stammen aus dem eigenen Hause, auch hier gibt es nichts zu meckern.

Den ersten Kritikpunkt müsste sich das Rockrider eigentlich beim Gewicht gefallen lassen…etwa 18,9 Kilogramm bringt das Rockrider FR 9 auf die Waage. Für einen Freerider wäre dieser Wert allerdings okay, weshalb wir das Gewicht erstmal unberücksichtigt lassen. Da wir mit der Theorie anscheinend etwas Probleme haben, gibt es nur eine Lösung: Ab auf den Trail, hier kann das Rockrider FR 9 zeigen, was in ihm steckt, ungeachtet der Theorie!

Das Bike zeigt sich vom Beschleunigungsverhalten ziemlich schwerfällig, bergauf oder Touren sind zwar möglich, kostet aber richtig Körner. Die verbauten Michelin saugen einem regelrecht die Kraft aus den Beinen. Sei es drum, irgendwann geht es bergab und dann wird gerockt! Vom Werk aus ist das FR 9 mit einer 450er Feder versehen. Bei einem Fahrergewicht von knapp über 70 Kilogramm zeigt sich der Hinterbau aber viel zu straff und unsensibel.

Trotz des sehr straffen Hinterbaus schlägt der Hinterbau bei Kompressionen und Kanten durch. Das Ansprechverhalten des Hinterbaus ist sehr linear. Eventuell könnte hier der Einbau eines anderen, progressiveren Dämpfers Abhilfe schaffen. Weshalb die Entwickler bei Decathlon das vielversprechende System mit dem X-Fusion Vector RPV Dämpfer so schlecht abgestimmt haben, bleibt uns ein Rätsel! Hier wäre sicherlich mehr drin gewesen!

Das FR 9 agiert leider nervös und unsensibel, radikalere Linien über Wurzeln und Steine werden zu abenteuerlichen Fahrmanövern – schnelle Zeiten sind so nicht möglich. Das Bike ist zu unharmonisch und fährt sich leicht stelzig. Die Rock Shox Domain spricht im Gegensatz zum Hinterbau sehr gut an. Bei Nässe zeigen zudem die Michelin Reifen Schwächen. Obwohl das FR 9 sehr handlich ist, leidet der Fahrspaß durch die genannten Schwächen – egal ob bergab oder bergauf.

Fazit:
Weshalb Decathlon das Rockrider FR 9 so schlecht abgestimmt hat, bleibt ein Rätsel. Für uns ist die Einstufung Downhill-Racing und Freeride definitiv zu hoch gegriffen, für ein Enduro ist das FR 9 allerdings zu schwer – abgesehen von den Schwachpunkten. Ein Blick lohnt auf die verbauten Rockrider-Komponenten, wie zum Beispiel die Pedalen…echt zornig 🙂

Gewicht: etwa 18,9 Kilogramm
Größen: M und L
Preis: 1299,90 Euro

Mehr Infos unter www.decathlon.de