Rockrider MTB Protektoren im Test: Feel good!

Mit zwei spannenden Neuheiten startet Decathlons Eigenmarke Rockrider in den Sommer bzw. Spätsommer 2023. Die speziell für den All Mountain- und Enduro-Sport konzipierten Ellbogen- und Knieschoner sollen dem Rider sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren gewährleisten. Entwickelt wurden die neuen Modelle zusammen mit dem Protektorenspezialisten D3O. Wir haben für Euch die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O auf dem Trail getestet.

Die neuen Rockrider MTB Protektoren im Test

Der All Mountain- und Enduro-Sport ist kaum an Vielseitigkeit zu überbieten. Anspruchsvolle Passagen und Trails stehen hier ebenso auf dem Programm wie längere Transferstrecken über Stock und Stein. Garniert wird der Spaß natürlich besonders durch herausfordernde Steingärten, Wurzelfelder, Drops und Sprünge. Durch das hohe Sturzrisiko lohnt sich auf jeden Fall das Anlegen von Protektoren. Wie beim Sport selbst ist höchste Vielseitigkeit gefragt. Die neuen Rockrider Ellbogen- und Knieschoner wurden speziell für All Mountain und Enduro Rider entwickelt, die sowohl Schutz als auch Komfort beim Fahren suchen.

Vorgeformte und luftdurchlässige D3O Protektoren

Dreh- und Angelpunkt der Schoner sind die vorgeformten und luftdurchlässigen D3O LP1 L1, Typ A, Level 1 Protektoren. Damit erfüllen die Pads die DIN EN 1621-1 für Gelenkprotektoren im Bereich Motorradfahrer-Schutzbekleidung. Sowohl die Knie- als auch die Ellbogenschoner weisen eine EB0804044 CE- und UKCA-Zertifizierung auf. Die ergonomisch designten Protektoren sind zudem flexibel und stellen so eine hohe Bewegungsfreiheit sicher. Davon kann man sich schon vor dem Tragen ein Bild machen. Für eine leichte Entnahme, beispielsweise zum Waschen der Schoner, sind die Protektoren in einem eigenem Fach untergebracht.

Gestaltet sind die Schoner als „Strumpf“ – das heißt, die Schoner müssen übergestreift werden. Einen optimalen Halt gewährleistet an der Oberseite ein individuell verstellbares Gummiband mit Klett. Für ein Plus an Tragekomfort ist das Gummiband in Stoff eingeschlagen, wodurch beim Fahren nichts zwickt oder juckt. Das gefällt uns sehr gut. Der Knieschoner weist aufgrund seiner Länge ein weiteres Gummiband zwischen Kniekehle und Wade auf. Aber auch dieses verhält sich völlig unauffällig. Damit die Schoner nicht verrutschen, sind auf der Innenseite Silikonstreifen aufgebracht. Clever: Die vertikale Ausrichtung minimiert die Reibung mit der Körperbehaarung.

Durchdachter Aufbau sorgt für hohen Fahrkomfort

Bei der Hatz über Trails sorgen nicht nur die luftdurchlässigen D3O LP1-Pads für Kühlung, sondern ebenso die atmungsaktiven Trägermaterialien. Besonderes Augenmerk wurde auf die Bereiche Ellenbeuge und Kniekehle gelegt. Hier sorgt die Perforation für zusätzliche Kühlung. Überhaupt fallen die Schoner beim Fahren durch Unauffälligkeit auf. Einmal angezogen sitzen diese Präzise an Ort und Stelle. Bewegungen jeglicher Art haben keinerlei Einfluss auf die Positionierung. Frei interpretiert könnte man auch sagen, die Schoner sitzen wie angenagelt – glücklicherweise ist dies dank des durchdachten Aufbaus nicht notwendig.

Interessant sind zudem die funktionalen Schutzpads am Knie, die neben den D3O Hauptakteuren ebenfalls erheblich zum Schutz beitragen. Auf der Knieinnenseite, die gerne mal unfreiwillig Kontakt zum Oberrohr aufnimmt, ist eine D3O XTi Abdeckungen angebracht. Auch an den Wadenaußenseiten kommen zwei zusätzliche Schutzpads zum Einsatz. Da hat sich wirklich jemand Gedanken gemacht! Die Knie- und Ellbogenschoner sind außerdem für rechts und links unterschiedlich ausgeführt. Um eine bequeme Einstellung zu ermöglichen, zeigen die Klettverschlüsse hierbei jeweils nach außen. Ein kleines Etikett hilft dabei, dass die Seiten nicht vertauscht werden.

Nachhaltig – im doppelten Sinne

Nachhaltigkeit spielt natürlich eine immer größere Rolle. Dem kommt Rockrider bei den neuen Protektoren nach. Durch Eco-Design haben die Knieschoner laut Herstellerangaben 11 % weniger Umweltauswirkungen, bei den Ellbogenschonern sollen es sogar 15 % sein. Das Hauptmaterial und das Lycra sind in der Masse gefärbt und die Gummibänder bestehen zu 70 % aus recyceltem Polyester – so Decathlon weiter. Und selbst bei der Verpackung wurde nachgedacht. Wiederverwendbar soll sie nicht nur einen optimalen Waschprozess sicherstellen, sondern zudem als Schutz vor Schimmel bei längerer Lagerung sowie als Transportschutz dienen.

Nachhaltigkeit heißt natürlich auch, dass die Produkte nicht nur funktionell, sondern in gleichem Maße haltbar sein müssen. Wir haben die Rockrider MTB Protektoren ausgiebig auf den wilden Trails in der Eifel getestet. Dabei haben wir für den Test zum Teil weniger gepflegte Strecken in Angriff genommen. Das verstärkte Material an den stark beanspruchten Stellen zeigte sich hierbei erfreulich widerstandsfähig gegenüber den Sträuchern, die sich uns dann doch das eine oder andere Mal in den Weg stellten. Die Nähte machten nach dem Test ebenfalls noch einen guten Eindruck.

Fazit Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O

Mit den neuen Rockrider Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O beweist Decathlon, dass auch im Bereich Enduro in Zukunft mit der Marke gerechnet werden muss. Die Schoner sind durchdacht und qualitativ wirklich gut. Neben dem hohen Schutz begeistern die Protektoren zudem durch einen guten Tragekomfort – und das zu einem sehr fairen Preis.

Ellbogen- und Knieprotektoren Feel D_Strong D3O: Preise, Größen und Gewicht

  • Preise pro Paar: Ellbogen 49,99 Euro – Knie 59,99 Euro
  • Erhältliche Größen: S, M, L, XL
  • Gemessenes Gewicht (Größe M): Ellbogen 147 Gramm / Stck. – Knie 225 Gramm / Stck.

Web: www.decathlon.de

Rockrider All Mountain Short im Test: Nach lang kommt kurz

Der Frühling ist da! Spätestens jetzt offenbart der Blick in den Kleiderschrank bei vielen Ridern ein großes Defizit: Es fehlt ein adäquates Beinkleid. Nach dem Test der Rockrider All Mountain Pants für die Übergangszeit wollen wir heute deshalb mit der kurzen Variante nachlegen. Auch bei diesem Modell animiert der Preis, das gute Stück beim Online-Shopping mit einem schnellen Klick in den Warenkorb zu befördern. Eine gute Entscheidung oder eine überhastete Handlung, die spätestens nach der ersten Ausfahrt bereut wird?

Rockrider All Mountain Short im Test

Rockrider All Mountain Short: Die kurze Variante der Rockrider All Mountain Pants

Offensichtlich scheinen bei der Rockrider All Mountain Short die gleichen Designer am Werk gewesen zu sein wie bei der langen Ausführung der Hose. Schnitt und Optik sind nahezu identisch, sogar bei den Eigenschaften gibt es große Parallelen. So besteht die leichte Short ebenfalls aus wasserabweisenden, dehnbaren Materialien. Der Mix aus unterschiedlichen Stoffen und die breiten Gummibänder im Hüftbereich sollen eine gute Passform, hohen Tragekomfort und beste Bewegungsfreiheit gewährleisten. Für eine zusätzliche Fixierung weist die Rockrider All Mountain Short robuste Druckknöpfe auf, die zweireihige Anordnung ermöglicht eine individuelle Anpassung. Zwei mit einem Reißverschluss verschließbare Einschubtaschen auf der Vorderseite bieten Raum für Smartphone, Lift-Ticket und/oder Kleingeld. Im Rückenbereich ist die Hose wie die lange Ausführung höher geschnitten. Eine kleine Lasche erlaubt auch hier das Aufhängen der Hose an einem Haken.

Praxistest auf dem Trail

Optik, Aufbau und Verarbeitung können also in der Theorie überzeugen. Doch wie schlägt sich die Hose in der Praxis? Nach vielen Wochen im Einsatz dürfen wir behaupten: Ausgesprochen gut. Die Rockrider All Mountain Short trägt sich aufgrund ihres leichtgewichtigen Aufbaus unauffällig und punktet durch Komfort. Sinnvoll angeordnet gewährleisten die flexiblen Bereiche ein Plus an Bewegungsfreiheit. Das Tragen von Schonern bereitet – auch dank des etwas größer dimensionierten Beinabschlusses – keinerlei Schwierigkeiten. Das Material hält leichten Regen ab und lässt sich entsprechend unkompliziert reinigen. Die Atmungsaktivität ist gut, unterstützt wird die Funktionalität durch Belüftungseinsätze im Leistenbereich. Was uns bereits bei der Pants sehr beeindruckt hat: Die enorme Robustheit des Produkts. Weder die vielen Stunden im Sattel noch die unzähligen Runden in der Waschmaschine konnten die Short beeindrucken.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer kurzen, robusten und lässigen Radhose mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist, sollte sich unbedingt mal die Rockrider All Mountain Short anschauen.

Rockrider All Mountain Short: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz
  • Materialzusammensetzung: Hauptmaterial 88% Polyester (PES), 12% Elasthan, Einsatz 93% Polyamid (PA), 7% Elasthan
  • Größen: S bis 3XL
  • Preis: 39,99 Euro
  • Web: www.decathlon.de

Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 im Test

Fahrrad-Handschuhe

Nach 4 Jahren im sommerlichen Dauereinsatz mussten wir unsere Decathlon B’TWIN Fahrrad-Handschuhe 500, die wir 2017 im Test bewerten durften, schweren Herzens in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken. Auf der Suche nach Ersatz fielen uns die Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 in die Hände. Sie mussten in den vergangenen 4 Monaten auf 2000 Gravel- und Mountainbike-Kilometern bei sehr viel Regen und leider nur wenig Sonne zeigen, was in ihnen steckt.

Durchdachte Details & gute Verarbeitung

Der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 macht optisch den von Decathlon gewohnt guten Eindruck. Der Handrücken besteht aus luftig leichtem Meshgewebe, welches nicht nur die Luftzirkulation unterstützt, sondern durch hohen Elastananteil für guten Sitz sorgen soll. Die Handinnenseite besteht aus einem eher gummiartigen Material, mit mehreren dämpfenden Polsterbereichen. Diese enthalten das sogenannte Poron XRD-Gewebe – ein von der Roger Corporation entwickeltes, leichtes und weiches Material zur Stoßdämpfung, das bei dynamischer Beanspruchung mehr als 90 % der Energie absorbieren kann. Zudem sorgen Klettverschluss und Verstärkungen an Mittel- und Ringfinger für einfaches und fixes An- und Ausziehen. Praktisch finden wir die kleinen Laschen, an denen sich die Handschuhe prima zum Trocknen aufhängen lassen. Apropos Trocknen: An weiches und saugstarkes Material am äußeren Daumenbereich zur Schweißaufnahme ist natürlich ebenfalls gedacht worden.

Nicht nur für den Rennrad-Einsatz

Bezüglich des Tragekomforts der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 waren wir zunächst skeptisch. Die Passform ist perfekt, es entstehen keinerlei Falten, aber der Innenbereich ist zunächst recht unflexibel, fast ein bisschen steif. Dieses Thema hat sich allerdings nach ein paar Stunden im Einsatz auch schon wieder erledigt: Das Material wird mit der Zeit viel weicher und anschmiegsamer. Der für den Sommer konzipierte Handschuh sorgt für gute Belüftung und Luftzirkulation, und auch die Dämpfung und der Grip überzeugen uns – sowohl bei längeren Graveltouren als auch technischeren MTB Runden. Keine Blasen, kein Taubheitsgefühl, tiptop. Einziger Punktabzug: Im triefend nassen Zustand nach einem richtig ordentlichen Regenguss gibt’s statt Grip am Mountainbike-Lenker eher eine Rutsch-Partie, aber das ist ja glücklicherweise eher ein Ausnahmezustand. Einige Wochen und diverse Runden in der Waschmaschine später hat der Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 übrigens nichts von seiner Funktionaltät, Farbe oder Passform eingebüsst – und wir hoffen auf eine ähnlich lange Lebensdauer wie sein Vorgänger.

Fahrrad-Handschuhe

Fazit Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900:

Leichter Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, gutem Grip und top Belüftung.
Nicht nur für den Rennrad Einsatz geeignet.
Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails:

  • Größe XS – 3XL
  • 5 Farben
  • Preis 19,99

www.decathlon.de/

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test: Der zweite Streich folgt sogleich

Erst vor wenigen Tagen hatten wir das Rockrider Langarm-Trikot MTB ST 100 im Test. Nicht nur der Preis war heiß, sondern auch das Produkt. Zeitgleich musste aber noch ein weiterer Artikel des französischen Sportartikel-Giganten Decathlon seine Stärken unter Beweis stellen. Beim Rockrider All Mountain Langarm-Trikot handelt es sich ebenfalls um ein luftiges Shirt für den Sommer. Konnten wir mit diesem Trikot ähnlich gute Erfahrungen sammeln oder mussten wir diesmal die Reißleine ziehen?

Entwickelt wurde das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot laut Hersteller speziell für All Mountain Touren. Für uns heißt das also, dass dieses Shirt ein paar wichtige Funktionen erfüllen muss. Hierzu zählt natürlich ein über Stunden hinweg angenehmes Tragegefühl, hohe Bewegungsfreiheit, ein verlängertes Rückenteil und Robustheit – schließlich kann ja dann doch beim Fahren der eine oder andere Strauch im Weg sein. Schön wäre noch eine mit einem Reißverschluss verschließbare Tasche sowie ein lässiger Look. Dann schauen wir mal…

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Leicht, atmungsaktiv und hoher Tragekomfort

Auffallend ist alleine schon das leichtgewichtige Auftreten des Shirts. Das aus 82% Polyester (PES) und 18% Elasthan bestehende Hauptmaterial lässt die Gewichtsanzeige der Waage bei läppischen 155 Gramm verharren. Ebenso leichtgewichtig präsentiert sich das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot dann auch beim Tragen selbst. Das Shirt macht genau das, was es tun soll: Es ist nicht wahrnehmbar. In Kombination mit dem körpernahen, dennoch lässigen Schnitt und der hohen Dehnungsfähigkeit schränkt das Trikot die Bewegungsfreiheit beim Fahren in keiner Weise ein. Die sehr hohe Atmungsaktivität und die gute Feuchtigkeitsableitung sorgen dafür, dass Rides bei Sommerhitze absolut erträglich bleiben.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot im Test

Optisch langweilig und billig ist auf jeden Fall anders

Ebenso wie die Funktion weiß auch die Gestaltung zu begeistern. Der obere Bereich des Rückens und der Brust sowie die Ärmel verfügen über ein gepixeltes Camouflage-Muster, zusätzlich aufgepeppt wird die Trennung zum unteren unifarbenen Bereich durch eine schräge Schnittführung. Die farblich auffällige Beschriftung und der V-Ausschnitt sorgen für zusätzlichen Pepp. Die Designer haben auf jeden Fall ihre Hausaufgaben gemacht, selbst an ein verlängertes Rückenteil wurde gedacht. Und auch qualitativ müssen keine faulen Kompromisse eingegangen werden. Verarbeitung und Nähte können sogar nach etlichen Einsätzen und Maschinenwäschen überzeugen.

Fazit

Das Rockrider All Mountain Langarm-Trikot weiß sowohl vom Tragekomfort als auch vom Material und der Verarbeitung zu überzeugen. Ein tolles Design gibt es noch obendrein. Eigentlich unglaublich, dass dieses Trikot für unter 20 Euro zu haben ist. Über eine Tasche verfügt das Trikot leider nicht, allerdings wird bei AM Touren sowieso meist ein Rucksack getragen. Für alle Rider, die lieber ein Kurzarm-Trikot tragen, hält Decathlon eine dementsprechende Variante des Shirts bereit.

Rockrider All Mountain Langarm-Trikot: Details

  • Verfügbare Farbvarianten: Schwarz/ schwarz oder navyblau/ walblau
  • Materialzusammensetzung: 82% Polyester (PES), 18% Elasthan
  • Größen: S bis XXL
  • Preis: 19,99 Euro

Web: www.decathlon.de

Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot – im Test

Gute 6 Monate testeten wir die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot der Decathlon-Hausmarke. Die für längere Radtouren konzipierte Winterjacke mit dem sperrigen Namen entpuppte sich dabei als anpassungsfähiger Allrounder, der uns nicht nur beim Biken im Winter sehr gute Dienste leistete. Unser Fazit nach einem halben Jahr im Dauereinsatz?

Triban Fahrradjacke

Ungeeignete Fahrradbekleidung kann einem bekanntlich die schönste Tour verleiden. Suboptimale Passform und schlechter Sitz, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Wind- oder Regendurchlässigkeit, zu eng am Hals, zu kurz am Rücken – was anfangs vielleicht ein wenig nervt kann sich im Laufe der Tour zum absoluten Störenfried entwickeln. Umso wichtiger ist es, eine gute, wenn nicht sogar perfekte Fahrradjacke zu finden. Und um eins vorweg zu nehmen: Die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot ist sehr nah dran!  

Unter der Eigenmarke Triban des französischen Sportartikel-Herstellers Decathlon vermarktet, wurde die Fahrradjacke Strasse 500 Damen für regelmäßige Rennradtouren bei kaltem Wetter konzipiert. Geeignet für bis zu 0°C  bei bis zu 2-stündigen Touren soll die warme und leichte Jacke mit einer Innenseite aus Waffelfleece und Isoliermembran vor Kälte, Wind und Nieselregen schützen. Das atmungsaktive Material an den Seiten und unter den Armen soll zudem für eine gute Belüftung sorgen.

Auf uns wirkt die Triban Fahrradjacke 500 Damen, die in fröhlich-leuchtendem Himbeerrot mit orange-roten Absätzen an Bund, Kragen und Innenseite daher kommt, extrem leicht und – für eine Winterjacke – doch recht dünn. Das soll reichen? Sowohl die etwas festere Außenseite als auch das Waffelfleece innen fühlen sich angenehm auf der Haut an. Die Passform ist soweit auch in Ordnung – vorsorglich aufgrund der Rezensionen in einer Nummer größer bestellt sind sowohl Arm- als auch Rückenlänge genau richtig. Die Jacke ist nicht zu weit geschnitten, bietet aber noch ausreichend Platz für Longsleeve und Co. Auch an Stauraum für’s Nötigste wurde gedacht: es gibt 2 Rückentaschen sowie eine seitliche Tasche, alles mit elastischen Bündchen aber – leider – ohne weitere Verschlussmöglichkeit.

Mittlerweile steht der Frühling vor der Tür und die Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot von Triban war die letzten 6 Monate im Dauereinsatz. Will heißen sie hat uns sowohl in Herbst und Winter, bei Wind, Wetter und Nieselregen, auf allen Radtouren mit Gravel- oder Mountain-Bike und auch beim Joggen richtig gute Dienste geleistet! Sie bietet völlig ausreichenden Schutz vor Wasser, Wind und – bei entsprechend gewähltem Midlayer – auch Kälte. Zudem wird für Belüftung und, dank der himbeerroten Farbe, auch gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesorgt. Wir waren anfangs skeptisch ob wir den nicht verschließbaren Rückentaschen etwas anvertrauen können. Allerdings waren Schlüssel und Handy beim Joggen als auch auf Touren auf überwiegend Asphalt dort sicher verstaut – nur bei ruppigeren MTB Trails haben wir auf Nummer sicher gesetzt und Wertsachen im Rucksack verstaut. Unsere Triban Fahrradjacke 500 Damen hat mittlerweile viele Maschinenwäschen bei 40°C erlebt und weder ihre schöne Farbe noch die gute Passform eingebüßt.

Triban Fahrradjacke

Fazit Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot

Unser Fazit nach 6 Monaten Dauereinsatz: Ganz klare Kaufempfehlung!! Perfekte Jacke für kühlere Tage, nicht nur im Winter und nicht nur fürs Biken auf der Straße. Tolle Passform, hoher Tragekomfort, Wind- und Regenschutz, und ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Fällt etwas klein aus – im Zweifel lieber eine Nummer größer bestellen.

Liebes Decathlon Team, wäre beim nächsten Mal noch ein Reißverschluss für die Rückentaschen und ein Aufhänger drin?

Produktdetails

Triban RC 520 Gravel: Das erste Gravel-Bike von Decathlon im Test

Vor etwa einem Jahr launchte das französische Unternehmen Decathlon die neue Rennradmarke Triban. Im Sortiment für komfort-orientierte Fahrer findet sich auch das Triban RC 520 Gravel, das erste Gravel-Bike der Marke. Mit einem Preis von 999,99 Euro setzt Decathlon den Preis erneut sensationell niedrig an. Kann das Triban RC 520 Gravel aber in der Praxis überzeugen?

Triban RC 520 Gravel

Mit der Schaffung vieler kleiner Eigenmarken hat Decathlon die ideale Basis geschaffen, noch individueller auf die unterschiedlichen Anforderungen verschiedenster Sportarten einzugehen. Vor etwa einem Jahr holte das französische Unternehmen erneut zum Schlag aus und launchte direkt zwei neue Rennradmarken. Unter dem Markennamen Triban finden sich Rennräder, bei denen Komfort auch auf längeren Strecken im Vordergrund steht. Ambitionierte Sportlerbedürfnisse bis hin zum Wettkampf deckt hingegen die Marke Van|Rysel ab.

Die neuen Triban RC Road-Cycling Modelle sollen sowohl Einsteiger als auch Allrounder ansprechen. Mit Preisen ab 259,99 Euro setzt die französische Marke die Mitbewerber natürlich mächtig unter Druck. Auch beim Triban RC 520 Gravel, dem einzigen Gravel-Bike im Sortiment, setzt Decathlon mit 999,99 Euro den Preis sensationell niedrig an. Für das Geld bekommt der Käufer ein optisch sehr ansprechendes und durchdacht designtes Rennrad, selbst der Blick auf die verbauten Parts weiß zu begeistern.

Triban RC 520 Gravel

Herzstück des Triban RC 520 Gravel ist der Triban-Evo-Rahmen aus 6061 T6 Aluminium. Hierbei handelt es sich um den gleichen Rahmen wie bei den Rennrädern RC 500/520. Das Gravel-Bike profitiert somit von einer dem gewünschten Einsatzbereich nicht unbedingt abträglichen Touren-freundlichen Geometrie mit vergleichsweise kurzem Oberrohr und höherem Stack. Die verbaute Triban-Evo-Gabel verfügt über Carbon-Holme und einen Alu-Schaft. Komplettiert wird der positive Eindruck durch die Möglichkeit des Anbringens von Schutzblechen und Gepäckträgern.

Ausgelegt ist der Triban-Evo-Rahmen für Reifen bis 36 Millimeter, das ist schon recht knapp bemessen und schränkt letztendlich die Auswahl an möglichen Gravel-Reifen enorm ein. Von Werk aus rollt das Decathlon Gravel-Bike auf Hutchinson Override 35 Reifen. Obwohl die Pneus samt den Triban Laufrädern Tubeless Ready sind, kommt das RC 520 Gravel serienmäßig mit Schläuchen. Ein Umbausatz mit Tubeless-Ventilen, Felgenbändern und Pannenschutzflüssigkeit ist auf Wunsch allerdings optional erhältlich.

Beim Schalten kann sich der Fahrer auf die Zuverlässigkeit der bewährten Shimano 105 R7000 Gruppe verlassen. Aus dieser stammen Schalthebel, Umwerfer und Schaltwerk. Ausgestattet mit zwei Kettenblättern (50/34) und 11/32 Kassette stehen 22 Gänge mit einem recht breiten Übersetzungsbereich zur Verfügung. Selbst steilere Anstiege im Mittelgebirge lassen sich so noch bewältigen. Über die präzisen Schaltvorgänge müssen angesichts der verbauten Komponenten keine Worte verloren werden – die Schaltung funktioniert einfach!

Triban RC 520 Gravel

Ebenso souverän wie die Schaltung präsentieren sich auch die Bremsen. Im Gegensatz zu den rein mechanischen Scheibenbremsen, die normalerweise in dieser Preisklasse (mit Tendenz nach oben) verbaut werden, setzt Decathlon hier auf die TRP HY/RD mit hydraulischen Kolben. Die Ansteuerung der semi-hydraulischen Bremse erfolgt wie gewohnt per mechanischem Bremszug. Bremsverhalten, Dosierbarkeit und Biss wissen zu überzeugen, selbst bei längeren Abfahrten konnten wir keine nachlassende Bremsleistung oder ein Fading feststellen.

Ausgerüstet mit diesem soliden Ausstattungspaket können mit dem RC 520 Gravel jegliche Ziele anvisiert werden – und bekanntlich ist der Weg das Ziel! Angesichts der Tatsache, dass der Rahmen von den Rennrad-Modellen RC 500/520 stammt, verwundern auch nicht die Fahreigenschaften. Das Fahrverhalten erinnert tatsächlich sehr an das von Endurance-Rennrädern. Das Triban liegt stabil in der Spur und lässt auch bei höheren Geschwindigkeiten keine Nervosität aufkommen. Die vom Fahrer eingesetzte Energie wird bemerkenswert energisch in Vorwärtsdrang umgewandelt.

Der steile Lenkwinkel und die kurzen Kettenstreben sorgen indes für Agilität: Das Triban RC 520 Gravel lässt sich recht geschmeidig um Ecken lenken. Der Triban-Gravel-Lenker gewährleistet mit 16° Flare eine gute Haptik, ausreichend Griffkontrolle und hohen Komfort. Selbst längere Strecken ließen sich dank der Komfort-Geometrie des Rahmens und der verbauten Lenkzentrale entspannt zurücklegen. Sowohl auf Asphalt als auch auf Schotterpisten begeistern die Laufruhe und die gute Beherrschbarkeit des Gravel-Bikes.

Triban RC 520 Gravel

Wer einen Abstecher durch den Wald machen möchte, sollte dies nicht unbedingt nach ausgedehnten Regenphasen einplanen. Auf schlüpfrigem Untergrund kommen die Hutchinson Override 35 Reifen leider sehr schnell an ihre Grenzen, bei der Traktion ebenso wie beim Grip. Mehr Volumen, ein Plus an Breite und eine stärkere Profilierung würde ambitionierten Gravel-Bikern entgegenkommen. Stark sind die Pneus allerdings auf Asphalt, von der Haftung als auch vom Rollverhalten.

Fazit Triban RC 520 Gravel

Das Triban RC 520 Gravel ist ein absoluter Preisknaller! Das erste Gravel-Bike von Decathlon bereitet mächtig Fahrspaß und stellt dank der sehr soliden Ausstattung auch auf längere Sicht eine gute Investition dar. Wir würden uns im Bereich Gravel allerdings etwas mehr Reifenfreiheit für voluminösere Reifen wünschen. Steckachsen wären zwar zeitgemäß und sinnvoll, sind aber angesichts des Preises sicherlich nicht zwingend erforderlich. Vorbildlich: Decathlon gewährt auf Rahmen, Vorbau und Lenker eine lebenslange Garantie.

Produktdetails Triban RC 520 Gravel

  • Verfügbare Größen: XS bis XL
  • Gewicht: Etwa 10,5 Kilogramm (Größe M ohne Pedale)
  • Preis: 999,99 Euro
  • Web: www.decathlon.de

Datenblatt / Geometrie Triban RC 520 Gravel*

GrößeXSSMLXL
Sitzrohr (mm)450480500520530
Oberrohr (mm)515530548564580
Steuerrohr (mm)115130155185215
Lenkwinkel69,8°70,8°71,5°73,0°73,0°
Sitzwinkel75,0°74,5°73,5°73,5°73,0°
Kettenstreben (mm)425425425425425
Radstand (mm)101010121014,510161026
Stack (mm)524542569603633
Reach (mm)375380379385386
Vorbau (mm)8080100110120
Kurbellänge (mm)170170172,5175175

*Herstellerangaben

B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer im Test

Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen. Nummer 2 in unserer Testreihe ist der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer des französischen Sportartikel-Riesen Decathlon. Das für Rennräder, MTB und Trekkingbikes mit einem Felgendurchmesser zwischen 660 und 710 mm geeignete Einsteigermodell bietet für knapp 100 Euro 7 Widerstandsstufen, eine Lenkerfernbedienung – und immerhin Power von 550 Watt.

B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer – Technische Daten

Bezeichnung B’TWIN IN’RIDE 100
Preis 99,99 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand
Bremswiderstände 7 Stufen
Max. Bremsleistung 550 Watt* (bei 50 km/h in Widerstandsstufe 7)
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit k. A.
Mögliche Rad-Durchmesser 26 bis 28 Zoll
Einspannung Fahrrad Schnellspann-Mechanismus
Zusammenklappbar ja

*Herstellerangaben

Montage

Ebenso wie das Modell von Klarfit wird der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer nahezu vollständig zusammengebaut geliefert. Nur wenige Handgriffe sind bis zum ersten Einsatz erforderlich: Eine Flügelmutter zur Justierung des Motors muss installiert werden, der dazu benötigte Inbus Schlüssel ist im Lieferumfang enthalten. Am Hinterrad wird außerdem der beiliegende Schnellspanner eingebaut und die Position des Magnetwiderstandes entsprechend der Radgröße eingestellt. Einmalig werden dann nur noch die Spannringe für das Hinterrad ausgerichtet – und schon kann die Achse des Bikes mittels Schnellspanner und Flügelmutter fixiert werden.

Mittels Einstellhebel wird der zuvor grob eingestelle Abstand der Rolle nachjustiert, um optimalen Reifenkontakt sicherzustellen. Last but not least wird der Schalter zur Leistungseinstellung mit der Klemmschelle am Lenker angebracht. Verschiedene Justierringe zur Anpassung an den jeweiligen Lenkerdurchmesser liegen bei. Fertig!

Im Einsatz

Der B‘TWIN IN‘RIDE 100 Rollentrainer macht einen hochwertigen Eindruck mit sehr solider Verarbeitung und toller Optik. Das Bike sitzt zudem bombenfest in der Spannvorrichtung – top! Nicht ganz überzeugt uns der Speed Controller am Lenker: Die Einstellung der Widerstände ist teilweise etwas schwergängig und optisch nur bei guter Ausleuchtung ablesbar (schwarze Markierung auf schwarzem Grund). 7 Rollwiderstände stehen prinzipiell zur Verfügung, die Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen allerdings eher gering aus. Prima hingegen die Geräuschkulisse – auf dem Rennradsattel mit profilfreien Reifen gibt es nichts zu meckern. Der Rollentrainer fährt sich insgesamt sehr rund und vibrationsfrei. Genau wie das Klarfit Modell lässt sich der B‘TWIN Trainer nach dem Einsatz platzsparend zusammenklappen. Erwähnenswert ist sicher das breite Zubehör-Spektrum von Decathlon. So lässt sich der B‘TWIN IN‘RIDER 100 mit Hilfe eines Verbindungssets mit Smartphone & Co vernetzen und so zum Beispiel spezielle Trainings-Apps nutzen. Bodenmatte und Vorderradstütze können ebenfalls dazu erstanden werden.

Fazit B’TWIN IN’RIDE 100 Rollentrainer

Der B‘TWIN IN‘RIDE Rollentrainer von Decathlon macht eine gute Figur. Für kleines Geld gibt‘s nicht nur eine tolle Verarbeitung und eine einfache, schnelle Montage sondern auch ein vibrations- und geräuscharmes Training. Punktabzug gibt’s für die recht unübersichtliche Bedienungsanleitung und die geringen Rollwiderstands-Unterschiede. Überzeugend hingegen das breite Zubehör-Angebot wie zum Beispiel Konnektivität zu Smartphone oder Tablet.

Web

www.decathlon.de

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Preiswerte Rollentrainer im Test: Fit für die neue Saison?

Test: Langsam aber sicher werden die Tage wieder länger, und mit jedem Plus an Tageslicht steigt die Vorfreude auf die Bikesaison 2018. Während wir uns schon wie die Wutz auf lange, sonnig-warme Touren in Shorts und Trikot freuen, meldet das schlechte Gewissen nicht ganz unberechtigt ein paar Bedenken an. Schließlich fordern Gänsebraten, Weihnachtskekse und Co. ihren Tribut, und das schmuddelig kalte und nasse Winterwetter macht es dem inneren Schweinehund recht leicht. Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen und sich indoor auf die neue Saison vorbereiten und wieder in Form bringen? Wir haben 3 klassische Rollentrainer im unteren Preissegment getestet und möchten Sie Euch vorstellen.

Rollentrainer im Überblick

Na klar, die Nachteile des Rollentrainings liegen auf der Hand: Kein frischer Fahrtwind um die Nase, kein bisschen Natur vor Augen, eine mehr oder weniger laute Geräuschkulisse und Du bewegst Dich nicht vom Fleck. Andererseits bietet das Rollentraining ein völlig witterungsunabhängiges Training auf dem eigenen Bike, das sich individuell gestalten lässt und außer dem Rollentrainer kein zusätzliches Equipment braucht.  Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Varianten: Bei der sogenannten „freien Rolle“ bewegt sich das Bike auf Walzen, die durch einen Treibriemen miteinander verbunden sind. Da hier nichts eingespannt oder fixiert wird, braucht man schon ein bisschen Übung und hohe Konzentration, um das Gleichgewicht zu halten. Andererseits punktet die freie Rolle mit einem realistischen Fahrgefühl bei geringem Gewicht und kleinem Packmaß. Bei den „Wheel-off-Trainern“ wird das Laufrad des Bikes ausgebaut und der Hinterbau direkt eingespannt. Neben sehr geringer Geräuschentwicklung gibt‘s hier natürlich keinerlei Reifenverschleiß. Die Wheel-off-Trainer sind allerdings recht kostspielig. In unserem Test haben wir uns auf die dritte Variante fokussiert, die „feste Rolle“, bei der das Hinterrad eingespannt und das Bike somit an der Hinterachse fixiert wird. Vorteil: Du kannst abschalten, nach Feierabend einfach mal locker vor Dich hin pedalieren und musst dazu nicht unbedingt allzu tief in die Geldbörse greifen.

Die Rollentrainer im Einzel-Test

Gesamtfazit

Wetterunabhängiges Rollentraining in den eigenen vier Wänden und auf dem eigenen Bike ist mit leichten Abstrichen schon für unter 100 Euro möglich. Allen drei getesteten Basic-Rollentrainern ist eine einfache Montage mit gutem Handling gemein. Auch Geräuschkulisse und Vibrationen hielten sich mehr oder weniger in akzeptablen Grenzen. Schwachstelle bei allen Testmodellen war die eher schwergängige und schlecht ablesbare Lenker-Fernbedienung. Der größte Unterschied zeigte sich in der subjektiv wahrgenommenen Bremsleistung: Diesbezüglich konnte uns der Tacx BLUE MATIC mit Abstand am meisten überzeugen, der selbst ambitionierten Bikern auf Dauer genug Bremsleistung entgegensetzt.

Die Details im Überblick

Bezeichnung Klarfit Tourek B’Twin In’Ride 100 Tacx Blue Matic
Preis 79,99 Euro (schwarz) bzw. 89,99 Euro (silber) 99,99 Euro 159,00 Euro
Bremssystem Magnetwiderstand Magnetwiderstand Magnetwiderstand
Bremswiderstände 6 Stufen 7 Stufen 10 Stufen
Max. Bremsleistung keine Angabe 550 Watt 700 Watt
Lenkerbedienung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung Lenker Kabelsteuerung
Max. Belastbarkeit 100 kg (Website)120 kg (Manual) keine Angabe keine Angabe
Mögliche Rad-Durchmesser 26 – 28 Zoll 26 – 28 Zoll 26 – 29 Zoll (Laufrad-Außendurchmesser 600-710mm)
Einspannung Fahrrad Klemmnabe Schnellspann-Mechanismus Schnellspann-Mechanismus
Vibration ●●
Verarbeitung ●●
Faltbar ja ja ja
Zubehör + + ++
Hinweis Führungsklotz für Vorderrad im Lieferumfang enthalten
Trainerachsen für andere Achsen-Typen stehen über den Vertrieb nicht zur Verfügung
Rollwiderstand steigt merklich und stetig bei Schaltung in die nächst höhere Stufe Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen fallen eher gering aus Einstellung der Widerstände etwas schwergängig, Unterschiede zwischen den einzelnen Stufen signifikant

Tipps

Die Hersteller bieten ein mehr oder weniger breites Zubehörspektrum für ein angenehmeres Training an. Aufgrund von hohem Materialverschleiß definitiv empfehlenswert ist die Verwendung spezieller Rollentrainer-Reifen. Grundsätzlich gilt: keine Reifen mit grobem Profil! Auch Trainingsmatten sind eine sinnvolle Anschaffung, möchte man die Geräuschkulisse dämpfen und den Flokatiteppich vor heruntertropfendem Schweiß schützen. Alternativ bieten sich Schweißfänger an, die zusätzlich auch das Bike schützen. Um den Niveau Unterschied auszugleichen, der durch die erhöhte Fixierung des Hinterrads zustande kommt, und gleichzeitig die Front zu stabilisieren, sind Vorderradstützen sehr praktisch. Nach Feierabend zur Abwechslung mal eine kleine Runde durch spanische Gefilde radeln? Auf diversen Video-Plattformen gibt‘s schöne Trainings-Mitschnitte, mit denen sich der innere Schweinehund leichter austricksen und die eigene Motivation steigern lässt. Eine feine Sache, wenn man nicht so tief in die Tasche greifen und sich keinen interaktiven Trainer zulegen möchte.