Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm: Die Neulauflage des Klassikers im Test

In der heutigen schnelllebigen Zeit erlangen nur wenige Produkte echten Kultstatus. Hierzu gehört der Cratoni Interceptor Downhill-Helm, der unzählige Male ganz oben auf dem Siegertreppchen stand. Der französische Downhill-Star Nicolas Vouilloz prägte mit seinem Fahrstil und seinem ungebremsten Siegeswillen eine ganze Epoche – und mit ihm besagter Helm. Auch uns begleitet der Interceptor schon fast unser gesamtes Leben auf dem Mountainbike. Umso gespannter waren wir natürlich auf die Neulauflage des Klassikers in unserem Test.

Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm: Die Neulauflage des Klassikers im Test

Mit dem Interceptor 2.0 führt Cratoni den legendären Downhill-Helm in ein neues Zeitalter. Seit dem Launch der ersten Modells hat sich viel geändert. Nicht nur die Charakteristik der Strecken hat sich gewandelt, sondern auch das Material. Hohe Anforderungen, denen die Schutzbekleidung, insbesondere der Helm, gerecht werden muss. Cratoni hat den Interceptor nicht einfach nur an heutige Bedürfnisse angepasst, sondern von Grund auf neu aufgebaut. Geblieben sind das sehr markante Design, die exzellente Verarbeitung und die feinen Detaillösungen, die modernen Ansprüchen gerecht werden.

So verfügt der Cratoni Interceptor 2.0 über einen Brillen-Port, der es erlaubt, die Brille kurzerhand nach oben zu schieben und zu parken. Die Neulauflage des Klassikers bietet zudem eine Brillenband-Halterung für eine rutschfeste Fixierung der Google. Keine Kompromisse geht Cratoni bei der Sicherheit ein. Der Interceptor 2.0 Enduro Helm ist nicht nur nach den Normen CPSC und CE EN 1078 zertifiziert, sondern auch nach der Bikepark-Norm ASTM F1952-15. Damit eignet sich der Helm für härteste und risikobehaftete Einsätze. Trotz des hohen Schutzes besticht der Helm durch ein sehr niedriges Gewicht. 773 Gramm in der Größe S/M können sich wirklich sehen lassen.

Cratoni Interceptor 2.0: Großzügig bemessene Belüftungslöcher und ACT Luftkanaltechnik

Ein großer Unterschied zum Urmodell liegt bei der Wahl des Materials für die Außenschale. Nicht handlaminiertes Carbon-Glasfaser, sondern Polycarbonat ist bei dem Cratoni Interceptor 2.0 heute das Material der Wahl. Die Helmschale weist zudem sehr großzügig bemessene Belüftungslöcher auf. Das sorgt nicht nur für eine optimale Frischluftzufuhr, sondern ermöglicht auch ein äußerst niedriges Gewicht. Auf Insektenschutzgitter verzichtet der Helm vollends. Das Resultat: selbst auf anspruchsvollen Enduro-Touren, bei denen Tretpassagen unumgänglich sind, schränkt der Helm die Luftzufuhr ebenso wenig ein wie ein Open-Face Enduro-Helm.

Unterstützt wird die Belüftung durch ein innenseitig angelegtes Kanalsystem namens ACT Luftkanaltechnik. Das funktioniert auf jeden Fall ziemlich gut. Neben der Sicherheit, dem Design und der vorbildlichen Belüftung legte Cratoni bei der Entwicklung des Downhill-Helms auch großen Wert auf hohen Tragekomfort. Der Interceptor sitzt hervorragend und das antibakteriell behandelte Clean Tex Polster sorgt selbst nach vielen Einsätzen für hygienische Frische. Tatsächlich neigt der Helm nach längerem Tragen nicht zum Müffeln. Damit der Helm wirklich perfekt passt, liegen direkt Ersatzpads zur Größenregulierung bei.

Spezielle Downshell verhindert Dellen und Kratzer der EPS Innenschicht

Verschlossen wird der Helm durch das D-Ring Verschlusssystem. Das System ist bewährt und zuverlässig, erfordert beim Einfädeln aber etwas Fingerspitzengefühl. Freunde des Schnellverschlusses werden sich hier etwas umgewöhnen müssen, was allerdings kein Problem darstellen sollte. Um Dellen und Kratzer im Übergangsbereich der EPS Innenschicht zur PC Außenschicht zu vermeiden, ist dieser mit einer speziellen Downshell versehen. Selbstverständlich kommt der Helm mit Inmold Technologie Verbundbauweise, in der das Schutzmaterial EPS direkt in die Polycarbonat Schale eingeschäumt wird.

Das Gesichtsfeld des Cratoni Fullface-Helms ist sehr großzügig geschnitten. Am Rand des Blickfeldes sind lediglich die Spitze des abnehmbaren Visiers und der Kinnbügel wahrnehmbar – beides hat allerdings keinen Einfluss auf das primäre Sichtfeld. Der große Ausschnitt bietet zudem genug Raum für jegliche MX-Goggles. Wir haben den Helm mit der Madvision Goggle aus gleichem Hause getestet, die wir bereits vor wenigen Wochen im Test hatten. Auch das Tragen einer herkömmlichen Brille mit oder ohne Sehschärfe ist beim Cratoni Interceptor 2.0 Downhill-Helm problemlos möglich.

Fazit

Klassiker nicht nur im neuen Gewand, sondern auch mit vielen Neuerungen. Die Zertifizierung nach Bikepark-Norm ASTM F1952-15 entspricht ebenso modernen Anforderungen wie die Top-Belüftung und der außergewöhnlich hohe Tragekomfort. Verarbeitung und Qualität bewegen sich ebenfalls auf höchstem Niveau. Die Fans des Vorgängers mit handlaminierter Carbon-Glasfaser sollten sich zudem das geringe Gewicht der EPS-Schale vor Augen halten: die Neuauflage ist über 200 Gramm leichter als das vorherige Modell. Lediglich der Preis von knapp 280 Euro – angesichts der Qualitäten des Helms absolut gerechtfertigt – dürfte die Käuferschicht etwas eingrenzen. Auf jeden Fall ein würdiger Nachfolger.

Produktdetails Cratoni Interceptor 2.0

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58cm), M-L (58-61cm)
  • Farben: Black matt, white matt oder grey-lime matt (im Test)
  • Gewicht: 773 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CPSC, CE EN 1078 und ASTM F1952-15 (Bikepark-Norm)
  • Preis: 279,95 Euro

Web: www.cratoni.com

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Gretchenfrage: Braucht es wirklich einen speziellen Gravel-Helm, oder ist ein Rennrad-Helm nicht genauso gut für geländelastige Graveltouren geeignet? Auch wenn ich generell eher minimalistische One-For-All-Lösungen bevorzuge, rufe ich begeistert „Yeeesssss!“, als ich den Cratoni Gravoq Helm entdecke. Super stylisch kommt der neue Kopfschmuck des baden-württembergischen Unternehmes daher. Hält das gute Stück auch in Bezug auf Sicherheit und Komfort, was die fesche Optik verspricht?

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Die primäre Funktion eines Fahrradhelms ist natürlich die, den Kopf des Trägers zu schützen. Der Cratoni Gravoq hat die strengen Sicherheitstests der gängigen Helm-Standards entsprechend bestanden und erfüllt sowohl die europäische CE EN-1078-Norm als auch die amerikanischen bzw. australischen Richtlinien CPSC und AS. Die robuste Außenschale verfügt über insgesamt 17 Ventilationsöffnungen zur optimalen Luftzirkulation. Praktische Features: Neben Steckverschluss und ergonomischer Gurtbandführung ist der Cratoni Gravoq auch mit einem 360° Größenverstellsystem (CFS) mit mehrfacher Höhenverstellung ausgestattet. Somit lässt sich der Helm optimal an die individuelle Kopfform anpassen. Für ein Plus an Sicherheit sorgen zudem Reflektoren am Hinterkopf.

Auch im Praxistest liefert der Cratoni Gravoq einwandfrei ab! Dank der idealen Passform sitzt das Leichtgewicht, das in Größe S/M mit nur 249 Gramm auf die Waage drückt, auch auf ruppigeren Passagen wackelfrei. Er ist trotzdem – oder genau deswegen – kaum spürbar, vermittelt dem Träger aber dennoch ein hohes Sicherheitsgefühl. Dank Aussparungen oberhalb der Ohren gibt’s keine Druckstellen durch die Brillenbügel, und die Höhenverstellung erlaubt sogar einen tiefsitzenden Hairbun ;). Eine weitere überzeugende Detaillösung ist das antibakterielle CleanTex Polster, das sich dank Klettverschluss leicht entfernen/einsetzen und waschen lässt. Neben diesen funktionalen Parametern besticht der Gravoq, der aktuell in 4 schönen Farben mit mattem Finish erhältlich ist, last but not least durch die sehr feine Verarbeitung und coole, moderne Optik.

Cratoni bietet als Zusatzausstattung neben klassischer Unterziehmütze und Regenüberzieher auch einen C-Safe Crash Sensor an, der sich einfach am Helm montieren lässt und der im Falle eines Sturzes über das Smartphone den Standort an die eingerichteten Notfallkontakte sendet.

Fazit

Der Cratoni Gravoq lässt keine Gravel-Wünsche offen: Hochwertige Verarbeitung, sehr guter Tragekomfort, geringes Gewicht und eine wirklich feine Optik – bei einem mehr als fairen Preis-Leistungsverhältnis. Ein Rennrad-Helm wäre für jede Graveltour sicher genauso zweckdienlich, der Gravel-Helm von Cratoni füllt aber sehr gelungen und stylisch die Lücke zwischen Lifestyle- und Rennradhelm.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Sand-Matt
  • Gewicht: 249 Gramm (Größe S/M)
  • Normen CE EN1078, CPSC, AS
  • Preis: 99,95 Euro
  • Web: www.cratoni.com

Cratoni AllRace: Der ultraleichte All-Mountainhelm im Test

Mit einem sensationellen Gewicht von nur etwa 250 Gramm gehört der Cratoni AllRace zu den absoluten Leichtgewichten unter den Mountainbike Helmen. Trotz des minimalen Gewichts geizt der Helm nicht mit feinen Detaillösungen wie beispielsweise eine 3-fach Höhenverstellung. Was der Cratoni AllRace sonst noch zu bieten hat und wie er sich im Praxiseinsatz schlägt, zeigt unser Test.

Cratoni AllRace: Ultraleichter Mountainbike Helm im Test

Zu einem Preis von 119,95 Euro findet sich bei Cratoni mit dem AllRace einer der leichtesten All-Mountainhelme der Welt. Trotz des von uns gemessenen Gewichts von nur 254 Gramm in der Gr. S/M muss und darf natürlich nicht auf Sicherheit verzichtet werden. So erfüllt das Modell selbstverständlich die Norm CE EN1078. Die Verarbeitung des Helms lässt Cratoni-typisch keine Wünsche offen – und auch an feinen Detaillösungen fehlt es nicht. So schützt die Downshell-Technologie mit umlaufenden Kanten die in diesem Bereich empfindliche EPS Innenschicht vor Beschädigungen. Weitere Features sind unter anderem das leicht bedienbare Steplock Mini-Schloss, das Insektenschutznetz und die ergonomische High-End Gurtbandführung.

Beim Cratoni AllRace handelt es sich um einen Allrounder für jegliche Touren mit dem Bike. Egal ob schnelle XC Runden auf dem Programm stehen oder herausfordernde Enduro-Stages, der Helm vermittelt in jedem Terrain ein hohes Maß an Sicherheit. Hierfür sorgt nicht nur die gute Passform, die dank 3-fach Höhenverstellung weiter optimiert werden kann, sondern auch die tief gezogene Helmschale. Selbst in ruppigen Passagen sitzt der Helm wackelfrei auf dem Kopf. Ungeachtet des Sicherheitsgefühls macht sich der Helm beim Fahren somit nicht bemerkbar. Das sensationelle Gewicht trägt hierzu ebenso bei wie die 19 Ventilationsöffnungen, die in Kombination mit dem Air Flow System selbst bei hitzigen Fahrten eine ausreichende Belüftung gewährleisten.

Fazit Cratoni AllRace Mountainbike Helm

Beim Cratoni AllRace handelt es sich um einen echten Allrounder für jegliche Touren mit dem Bike. Egal ob XC, All-Mountain oder Enduro, der extrem leichte Helm vermittelt in jedem Terrain ein sicheres Gefühl. Das sensationelle Gewicht und die angenehme Passform sprechen ebenso für sich wie die gute Verarbeitung. Lediglich auf das MIPS-System muss bei diesem Helm verzichtet werden.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (52-57 cm) / M-L (56-61 cm) / XXL (60-65 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Black-Red-Matt
  • Gewicht: 254 Gramm (Größe S/M)
  • Norm CE EN1078
  • Preis: 119,95 Euro

Web: www.cratoni.com

Cratoni C-Mate Helm im Test: Trendsport trifft auf Urban-Lifestyle

Waren Skaterhelme früher ausschließlich Subkulturen wie BMX oder Skateboard vorbehalten, findet man diese heute immer öfter als Lifestyle-Produkt im urbanen Raum. Nicht nur E-Biker setzen vermehrt auf die markante Helmform, sondern auch Rider von Cruisern. Damit trifft Trendsport auf Urban-Lifestyle in all seinen Facetten. Der Cratoni C-Mate Helm kombiniert Design mit Alltagstauglichkeit und möchte so eine breite Anwenderschicht ansprechen. Ob das wirklich gelingen kann?

Cratoni C-Mate Helm im Test

Für den deutschen Helmhersteller Cratoni ist der in zwei Größen erhältliche C-Mate der richtige Fahrradhelm für kreative Street-Styler mit Köpfchen. Ausgeliefert wird der Helm serienmäßig mit einem kurzen Visier, welches durch einen Clip-Mechanismus leicht abnehmbar ist. Der größte offensichtliche Unterschied zu einem puristischen Skaterhelm ist das am Verstellsystem fest verbaute Rücklicht. Abgesehen hiervon handelt es sich um einen reinrassigen Skaterhelm. Die Helmschale besteht aus robustem Kunststoff in ABS-Bauweise. Im Gegensatz zum Inmolding-Verfahren werden bei dieser Herstellungsweise die Außenschale und der Kern separat voneinander produziert und in einem ergänzenden Arbeitsschritt miteinander verbunden. Mit 451 Gramm in der Größe S/M ist der C-Mate sicherlich kein Leichtgewicht, dafür bietet der Helm durch seine Bauform einen erweiterten Schutz im Bereich von Schläfen und Hinterkopf.

Die Verarbeitungsqualität des Helms ist ausgezeichnet, was sich auch in der hochwertigen Optik und dem Tragekomfort widerspiegelt. Das antibakterielle CleanTex-Innenfutter kann entnommen und somit bei Bedarf gereinigt werden. Dank des am Hinterkopf befindlichen Verstellsystems lässt sich der Cratoni C-Mate zudem sehr unkompliziert individuell einstellen. Die Riemen sind ebenfalls anpassbar, wodurch der Helm – einmal richtig eingestellt – wie angegossen sitzt. Der Steplock Ratschen-Verschluss zum Verschließen lässt sich selbst mit Handschuhen bedienen, ein weicher Schutz-Überzug sorgt für erhöhten Tragekomfort. Einen kühlen Kopf stellen zehn große Ventilationsöffnungen sicher. Innenliegende Lüftungsschlitze unterstützen die Luftzirkulation im Helm. Das funktioniert ziemlich gut, dennoch kann der Skaterhelm in diesem Punkt bauartbedingt natürlich nicht an herkömmliche Fahrradhelme heranreichen.

Fazit Cratoni C-Mate Helm

Geniale Optik, hoher Schutz und gefälliger Tragekomfort: Der Cratoni C-Mate macht sowohl im Skatepark als auch im urbanen Alltag eine gute Figur. Selbst wenn der Helm nicht an die Luftigkeit und Leichtigkeit eines herkömmlichen Fahrradhelms heranreichen kann, stilbewusste Urban-Lifestyler kommen voll auf ihre Kosten.

Produktdetails

  • Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • Farben: Sage Matt, Blue Matt, Blush Matt, Black Matt
  • Gewicht: 451 Gramm (Größe S/M)
  • Normen: CE EN1078
  • Preis: 69,95 Euro

Web: www.cratoni.com

iXS Trigger AM Trail/All-Mountain Helm im Test

iXS Trigger AM

Mit dem iXS Trigger AM hatten wir über mehrere Monate einen Open-Face Helm im Test, der speziell für den Trail/All-Mountain Bereich konzipiert ist. Zu den besonderen Merkmalen dieses Helms zählen unter anderem das Ergo-Fit Ultra System, die 3-stufige vertikale Anpassung sowie der Magnetverschluss. Wir wollten wissen, ob der Trigger AM auf dem Trail ebenso überzeugen kann wie auf dem Papier.

Papier ist bekanntlich geduldig, um so gespannter waren wir auf unser erstes Zusammentreffen mit dem iXS Trigger AM. Bereits nach dem Auspacken des Produktes kommt erste Freude auf. Der im Inmould-Verfahren gefertigte Trail/All-Mountain Helm weiß durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Das absorbierende EPS-Material schließt äußerst sauber mit der Helmschale ab. Ebenfalls begeistert sind wir von dem umlaufenden Kantenschutz, der den empfindlichen Schaum vor Beschädigungen bewahrt. Ein einfaches Platzieren der Goggle ermöglicht das dreistufig verstellbare Visier.

Für die Anpassung des Helms steht dem Träger ein duales System zur Verfügung. Das Ergo-Fit Ultra System ermöglicht per Verstellrad mit Präzisionsverzahnung ein perfektes Anpassen an den Kopfumfang. Die im Helm befindlichen Fixierungspunkte gestatten zudem ein dreistufiges, vertikales Einstellen. Nach dem Anpassen sitzt der etwa 371 Gramm wiegende Trigger AM (Größe SM) wie angegossen. Verschlossen wird der Helm denkbar unkompliziert mittels eines Magnetverschlusses. Zeiten, in denen friemelig der Helm verschlossen werden musste, sind nunmehr vorbei. Der ausgeklügelte Verschluss verhindert zudem ein versehentliches Öffnen.

So komfortabel ausgestattet lassen sich auch lange Tage im Sattel sehr gut aushalten. Bei sommerlichen Temperaturen sorgen die vielen Lüftungsöffnungen für eine gute Kühlung des Kopfes. Die integrierten Kanäle gewährleisten hierbei eine hohe Luftzirkulation. Der Helm weiß in allen Fahrsituationen durch hohen Tragekomfort zu überzeugen. Einmal sorgfältig eingestellt sitzt der iXS Trigger AM selbst auf ruppigsten Trails wie eine perfekt drapierte Frisur. Ebenfalls problemlos gestaltet sich das Tragen einer Radbrille. Nach mehreren Monaten Einsatz sind wir immer noch von dem Helm begeistert. Selbst die Optik hat nach den vielen Einsätzen nicht gelitten.

Angeboten wird der von uns getestete iXS Trigger AM in zwei Größen und mehreren Farben zum Preis von 129,00 Euro. Seit Mitte Januar ist der Helm zusätzlich als MIPS-Variante verfügbar. Die im iXS Trigger AM MIPS integrierte MIPS-Polsterung reduziert Rotationskräfte auf das Gehirn, die durch schräg einwirkende Stöße auf den Kopf verursacht werden und zu Hirnverletzungen führen können. Die MIPS-Einlage verfügt hierfür über ein Zweifachsystem aus atmungsaktiver Komfortschicht und einer speziellen Beschichtung, die eine Rotation in alle Richtungen ermöglicht. Verfügbar ist der neue iXS Trigger AM MIPS zum Preis von 169,00 Euro.

Fazit iXS Trigger AM

Einer der besten Open-Face Helme, den wir je im Test hatten. Der iXS Trigger AM weiß durch eine Vielzahl an Detaillösungen und durch eine sehr hochwertige Verarbeitung zu überzeugen. Als zusätzliche Option ist der Trigger AM seit Mitte Januar auch als MIPS-Variante erhältlich.

Produktdetails

  • Verfügbar in zwei Größen (SM 54-58 cm/ ML 58-62 cm)
  • Farben: Rot, Blau, Lime, Schwarz, Ocean oder Grau
  • Auch als MIPS-Variante erhältlich
  • Gewicht: 371 Gramm (Größe SM)
  • EN1078 / CPSC Certified
  • Ergo-Fit Ultra System (Kopfumfang), 3-stufige vertikale Anpassung
  • Preis: 129,00 Euro (mit MIPS 169,00 Euro)
  • Web: https://ixs.com/bike/

Cratoni Agravic: Der Allround MTB Helm im Test

Test: Einen wahren Allrounder für jeden Einsatzzweck verspricht Cratoni mit dem Modell Agravic. Der preisgünstigste MTB Helm des deutschen Helm- und Sportbrillenherstellers kommt mit einigen Features der teureren Modelle. Wir haben über einen Zeitraum von mehreren Wochen dem Cratoni Agravic ordentlich auf den Zahn gefühlt. Kann der Helm trotz des relativ niedrigen Preises wirklich überzeugen?

Die Einstufung eines Produktes in eine Preisgruppe ist natürlich immer relativ. Wenn wir den Cratoni Agravic MTB Helm als relativ preiswert bezeichnen, bedeutet das in diesem Fall exakt 79,95 Euro. Sicherlich gibt es beim Discounter um die Ecke billigere Fahrrad-Helme, qualitativ vergleichbare Produkte anderer Markenhersteller sind oftmals hingegen wiederum teurer. Für die knapp 80 Euro erhält der Käufer einen optisch äußerst ansprechenden und sehr gut verarbeiteten Helm. Herstellungsmakel sind ebenso wenig ersichtlich wie unsaubere Ecken oder scharfe Kanten. Neben der schicken Schale lohnt allerdings auch ein Blick auf die vielen feinen Detaillösungen.

Hierzu zählt unter anderem das Light Fit System (LFS), welches eine schnelle und unproblematische Anpassung des Helms an individuelle Anforderungen ermöglicht. Ein besonderer Clou ist in diesem Zusammenhang sicherlich die dreifache Höhenverstellung, die sich etwas versteckt unterm Polster befindet. Das Innenpolster aus antibakteriellem CleanTex lässt sich herausnehmen und bei Bedarf reinigen. Sehr gut gefällt uns auch das Insektengitter, das unangenehme Gäste vom Kopf fernhält. Gefertigt wird der Helm mit der sogenannten Inmold Technologie, bei der die Außenschale des Helms mit der EPS-Innenschale verpresst wird.

Das Gewicht des Agravic MTB Helms gibt Cratoni mit 230 Gramm an, bei uns auf der Waage blieb die Anzeige bei genau 232 Gramm stehen. Ein Wert, der sich durchaus sehen lassen kann! Beim Riden fällt der Cratoni Helm in keinster Weise auf – genau so sollte es auch sein! Einmal perfekt angepasst sitzt der Agravic nicht nur sehr bequem auf dem Kopf, sondern auch absolut wackelfrei. Ebenfalls überzeugend ist der Ratschenverschluss, der sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Dank einer speziell angebrachten Lasche kann der Verschluss mit einer einzigen Handbewegung sofort gelöst werden. Für ein Plus an Komfort spendierten die Designer dem Helm zudem einen über den Verschluss ragenden Polsterstreifen.

Die zwanzig großzügig bemessenen Ventilationsöffnungen gewährleisten selbst bei der derzeit herrschenden Hitze eine gute Kühlung des Kopfes. Auch nach stundenlangem Tragen des Helms überzeugt der erstklassige Tragekomfort. Weder Druck- noch Scheuerstellen trüben den Fahrspaß. Unproblematisch zeigt sich ebenfalls das Tragen des Helms in Verbindung mit einer Brille. Nach mehreren Wochen Einsatz auf dem Trail und auf der Straße weist der Cratoni Agravic bis auf die üblichen Gebrauchsspuren keinerlei Mängel auf.

Fazit Cratoni Agravic

Erstklassiger Tragekomfort, sehr hochwertige Verarbeitung, pfiffige Detaillösungen und ein cooles Design: Der Cratoni Agravic MTB Helm weiß in allen Belangen zu überzeugen – und das zu einem extrem fairen Preis.

Cratoni Agravic Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58 cm), L-XL (58-62 cm)
  • Farben: Mehrere Farbkombinationen erhältlich
  • Gewicht (Gr. S-M): 232 Gramm
  • Preis: 79,95 Euro
  • Hersteller: www.cratoni.com

Rose Pacer im Test – ein Helm für alle Fälle

Die Bocholter Bikeschmiede ROSE bietet mit dem ROSE Pacer einen preisgünstigen Fahrradhelm mit breitem Einsatzspektrum aus dem Hause CRATONI an. Wir haben das gute Stück in einem Langzeittest auf seine Allround-Qualitäten bei MTB, Rennrad und Cross Bike unterzogen.

ROSE Pacer II Fahrradhelm: Äußere und innere Werte

Der im unteren Preissegment angesiedelte Fahrradhelm ROSE Pacer II macht optisch einen absolut soliden Eindruck: Das Design kommt schlicht und unaufdringlich in matt schwarz/weiß/grau und ROSE Logo auf dem Helmschild. 20 großzügige Belüftungsschlitze sollen für ausreichend Luftaustausch sorgen. Im Lieferumfang enthalten sind 2 Innenpolster, sowohl mit als auch ohne Fliegengitter.

Die Verarbeitung ist gut – es gibt keine scharfen Kanten und nur geringfügige Ausfransungen. Der Helm ist im typischen In-Mold-Verfahren hergestellt – dabei wird die äußere, harte Polycarbonat-Schale aus einer Kunststoffplatte mit Thermoformverfahren geformt und in den Innenraum anschließend der Styroporkern geschäumt. Dadurch entsteht ein fester Verbund zwischen Außen- und Innenschale, was dank gleichmäßiger Energieverteilung einen guten Schutz gegen mechanische Einwirkung bietet und für optimale Stabilität sorgt. Der ROSE Pacer ist zudem mit dem sogenannten ANATOMIC FIT System ausgestattet, welches eine einfache Einhandverstellung zur Anpassung an den Kopfumfang verspricht. Auffällig ist das geringe Gewicht des Fahrradhelms: Unser getestetes Modell matte/black/white Größe 54-58 brachte gerade Mal 229 Gramm auf die Waage, womit er sich hinter seinen hochpreisigen Konkurrenten keineswegs verstecken muss. 

ROSE Pacer II Fahrradhelm: Praxistest

Die ersten nötigen Handgriffe sind sehr schnell erledigt: Visier und Innenpolster eingesetzt, sowie Helm an den Kopfumfang angepasst mit Hilfe der Einhandverstellung an der Rückseite. Hier hält der Pacer, was der Hersteller verspricht: Das ANATOMIC FIT System erlaubt eine prima Feinjustierung ohne jegliche Fummelei. Die seitlichen Gurte mit Plastikclip lassen sich ebenso problemlos einstellen. Der ROSE Pacer II besticht insgesamt durch einen enorm hohen Tragekomfort – die Passform ist für uns absolut perfekt, es gibt auch mit Pferdeschwanz keinerlei Druckstellen. Dank des geringen Gewichts vergisst man geradezu, einen Helm auf dem Kopf zu tragen. Eine schnelle Nachjustierung während der Tour ist sogar mit Handschuhen möglich. Apropos Tour: Der ROSE Pacer II hat uns mittlerweile mehr als 6 Monate lang begleitet – sei es auf holprigen Abfahrten mit dem MTB oder auf langen Rennrad-Tagestouren mit ordentlich Höhenmetern bei den frühsommerlichen Temperturen der letzten Wochen. Nichts drückte oder wackelte, auch nach stundenlangem Einsatz. Die 20 Belüftungsschlitze erledigten ihren Job einwandfrei und sorgten stets für ausreichend und effektive Luftzirkulation. Auch nach einem halben Jahr zeigen sich übrigens keine Abnutzungserscheinungen.

Das mittlerweile erhältliche Nachfolge-Modell ROSE Pacer III ist in den Ausführungen schwarz oder weiß und 2 Größen (54-58 und 58-62) zum Preis von 64,00 Euro erhältlich.

Fazit

Super Passform, hoher Tragekomfort & solide Verarbeitung zu einem absolut fairen Preis – wir sind vom Allrounder ROSE Pacer II absolut begeistert!

https://www.rosebikes.de

iXS XACT Helm: Der Full Face Helm für Enduro- und Bikepark-Rider im Praxistest

Test: Für anspruchsvolle Enduro Stages und herausfordernde Sessions im Bikepark empfiehlt sich das Tragen eines Full Face Helms. Auf dem Markt sind viele Modelle in den unterschiedlichsten Preisklassen erhältlich. Alleine im Sortiment von iXS finden sich mit dem XACT und dem XULT gleich zwei Full Face Helme für kernige MTB Einsätze. Der preisgünstige iXS XACT basiert auf den Technologien des weitaus teureren XULT, was den Helm nicht nur für Einsteiger interessant macht. Wir konnten den iXS XACT Full Face Helm in den letzten Wochen ausgiebig testen.

Der iXS XACT Full Face Helm ist der beste Beweis dafür, dass ein Plus an Schutz bezahlbar ist. Erhältlich ist der Enduro Helm in vier Größen und fünf Farbvarianten zu einem Preis von 169,00 Euro. Im Vergleich hierzu muss beim Top-Modell iXS XULT mit der Faser-verstärkten Polymer Schale (FRP) wesentlich tiefer in die Tasche gegriffen werden. Abgesehen von der ABS Helmschale weist der iXS XACT erstaunlich viele Features des Top-Modells auf. Gemeinsamkeiten finden sich beim VORTEX Belüftungssystem und dem EPR Emergency Padding Release System. Letzteres ermöglicht im Falle eines Sturzes ein schnelles und unkompliziertes Ausziehen des Helms.

Beim Kauf eines Mountainbike Helmes sollte immer auf die entsprechende Zertifizierung des Produkts geachtet werden. Der iXS XACT erfüllt diesbezüglich direkt mehrere Normen. Neben der EN1078 Norm entspricht der Enduro Helm dem amerikanischen CPSC Sicherheitsstandard sowie dem ASTM Downhill Mountainbike Standard für Race-Helme. Für eine sichere und stufenlose Fixierung sorgt der Doppel-D Sicherheitsverschluss, der sich dank einer angebrachten Lasche selbst mit Handschuhen schnell wieder lösen lässt. Beim Einfädeln des Kinnriemens in den Verschluss ist allerdings etwas Fingerfertigkeit angesagt.

In der Größe M/L drückt der iXS XACT mit einem Gewicht von 1017 Gramm auf unsere Waage. Ein sehr guter Wert, vor allem mit Blick auf die Ausstattung und Verarbeitung des äußerst robust wirkenden Helms. Beim Riden präsentiert sich der Helm extrem unauffällig. Der Tragekomfort und die Passform überzeugen auf ganzer Linie. Die ergonomischen Backenpolster gefallen diesbezüglich ebenso wie das restliche Helmfutter. Bei Bedarf lässt sich die Polsterung herausnehmen und waschen. Die Kinnriemen sind ebenfalls gepolstert und sorgen ihrerseits für Komfort.

Auffallend ist die aufwändig gestaltete Belüftung des Helms. Hier hat iXS offensichtlich viel Energie in die Entwicklung einer optimalen Luftstromverteilung investiert. Besonders der Blick in das Innere des Helms zeigt das System im Detail. Die durch die Lüftungsöffnungen einströmende Luft wird durch verschiedene Kanäle geleitet und sorgt so für eine ausreichende Kühlung, weitere Luftkanäle sind für die Ableitung warmer Luft verantwortlich. iXS nennt dieses System VORTEX, wir sagen dazu: Wirklich Gelungen!

Die markante Form des iXS XACT Full Face Helms geht Hand in Hand mit der lässigen Farbgestaltung. Perfekt in das Erscheinungsbild integriert ist das höhenverstellbare Kurzvisier. Wir haben im Test mehrere Goggles ausprobiert, alle Brillen passten hervorragend in den geräumigen Gesichtsausschnitt. Durch die horizontale Mulde am Hinterkopf wird zudem das Brillenband sicher am Platz gehalten. Last but not least weiß auch die saubere Verarbeitung des XACT zu begeistern. Schwachstellen und Verarbeitungsmängel waren selbst nach dem Test nicht auszumachen.

Fazit iXS XACT Helm

Toller Tragekomfort, hervorragende Belüftung und hochwertige Verarbeitung: Der iXS XACT Helm präsentiert sich mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Klarer Tipp für alle Enduro- und Bikepark-Rider, die einen guten Full Face Helm zu einem sehr fairen Preis erwerben wollen.

Produktdetails iXS XACT Helm

  • Erhältliche Größen: XS, S/M, M/L und L/XL
  • Verfügbar in fünf Farbkombinationen
  • Gewicht: 1017 Gramm (Gr. M/L)
  • Preis: 169,00 Euro

Web

www.ixs-sportsdivision.com

www.sports-nut.de