Acerbis Wave Cross Handschuh – Test

Hände haben es gut – im Gegensatz zu Nasen! Nasen werden konfrontiert und bombardiert mit Pollen aller Art und sind diesen erbarmunglos ausgesetzt. Jede heuschnupfentriefende Nase würde sich jetzt wünschen, mit Händen tauschen zu können, die ihrerseits wohlbehütet in schönen Gloves stecken. Zumindest manchmal. Die Acerbis Wave Cross Handschuhe machten im Vorfeld einen sehr guten Eindruck, doch manchmal täuscht sogar uns der erste Eindruck!

Mit dem Test des Wave Cross Handschuhs hatte bei uns ein Produkt der italienischen Firma Acerbis Premiere. Beim Motocross gehört Acerbis nicht nur zu den großen Marken im Bekleidungsbereich, sondern stellt auch viele Anbauteile aus Kunststoff für Motorräder her. Der Umfang der Produktpalette auf der Acerbis-Internetseite ist schon beeindruckend. Ebenso beeindruckend war für uns der erste Blick auf die Acerbis Wave Cross Handschuhe. Der Materialmix als auch die Verarbeitung gehen konform mit der guten Optik des Handschuhs. Der Handschuh sitzt wie angegossen und bietet einen hohen Tragekomfort – nicht zuletzt wegen des vorgeformten Schnittes. Der Bund ist kurz und lässt sich mittels eines Klettverschlusses anpassen als auch verschließen. Ebenfalls positiv ist die Belüftung des Handschuhs. Die verwendeten Materialen sind pflegeleicht und der Beanspruchung entsprechend sinnvoll eingesetzt. Auf dem Handrücken fügen sich die aufgesetzten Protektoren gut in das Gesamtbild des Handschuhs ein.

Die Bremsfinger als auch die Handinnenseite weisen Silikonapplikationen auf, die für einen besseren Grip sorgen. Oft verabschieden sich diese relativ schnell, bei dem Acerbis zeigen sich diese aber enorm abriebfest – das gefällt natürlich. Erst bei BMX-Oldschool-Tricks wie dem Cowbow in Verbindung mit dem Greifen des hartkantigen Kashimax Sattels verabschieden sich die Silikonapplikationen langsam aber sicher – aber welcher Mountainbiker macht schon solche Tricks? Die Nähte der Acerbis Wave Cross trotzten ebenfalls der Beanspruchung, auch im Zwischenbereich der Finger. Eine weitere Sache in Punkto Haltbarkeit macht sich bei dem Acerbis Wave Cross sehr bezahlt: Der aufgesetzte und verstärkte Bereich zwischen Daumen und Zeigefinger. Hier gibt es bei dem Handschuh ebenfalls null Probleme. Eine Schonung gab es für den Handschuh nicht! Er wurde beim BMX getragen, auf Touren, beim DH und auch beim Schaufeln – und wusste zu überzeugen. Eine Premiere, wie sie bei uns wohl kaum besser laufen konnte! Für knapp 50 Euro bekommt man einen sehr guten Handschuh, der sein Geld wirklich wert ist! Ach… ginge es mit dem Schutz der Nase mal so gut wie mit den Händen…

Fazit:

Der erste Eindruck täuschte also nicht! Der Acerbis Wave Cross Handschuh sitzt perfekt, bietet einen sehr hohen Tragekomfort und überzeugt in Punkto Stabilität!

Erhältliche Farben: Black, Orange, Blue, Yellow, Black Red
Preis: Etwa 50 Euro

Vertrieb: Mefo Sport – www.mefo.de

O’Neal Revolution Glove 2010 – It’s time for a revolution!

Wir haben mal wieder etwas sehr feines bei O’Neal entdeckt: Die Revolution Glove 2010. Erhältlich ist der Revolution in den Farben rot, schwarz und weiß. Dabei bezieht sich die Farbe auf das Material des Handrückens, der Bereich der Handfläche ist stylesicher in braun gehalten, was summasumarum einen geilen Kontrast ergibt. Wir hatten das rote Exemplar des Revolution Glove im Test, und holla die Waldfee, das rot nennen wir mal richtig rot. Die Handschuhe leuchten geradezu, aber konnte das postive Erscheinungsbild bis zum Testende anhalten?

Wie testet man einen Handschuh? Da wir nicht eines der sündhaft teuren Printmagazine sind und uns somit Labortests nicht zur Verfügung stehen, bleibt uns nur eines: Der Test in der Praxis, der sich über viele Wochen hinwegstreckt. Nur so kann man die Handschuhe genug belasten, sei es bei der eigentlichen Aufgabe selbst, dem Biken, als auch beim Stürzen…autsch…was tun wir nicht alles für euch! Dazu kommen noch einige Einsätze beim Schaufeln, bei der notdürftigen Reparatur des Bikes unterwegs und den vielen Wäschen in der Waschmaschine. Kurz gesagt, alles was die Handschuhe auch bei Euch ertragen müssen.

Doch kommen wir zuerst zum Tragekomfort und hier weiß der Revolution bereits gekonnt Pluspunkte zu sammeln. Der Handschuh sitzt wie angegossen, durch die verfügbaren Größen von S bis XXL sollte auch für jeden die passende Größe vorhanden sein. Der Handschuh bietet ein sehr gutes Griffgefühl beim Anpacken des Lenkers und die schicke Gummierung an den Fingerspitzen sorgt für ein sicheres Betätigen der Bremse – schön, dass nicht einfach nur aufgesetzte gummierte Punkte zum Einsatz kommen!

Obwohl optisch sehr gelungen, ist der Handschuh eigentlich erstaunlich schlicht gehalten. Die aufgesetzten Protektoren wurden weitgehendst in der Farbe des Handrückens gehalten. Die Belüftung entspricht dem normalen Standard eines Handschuhs in dieser Klasse, erreicht wird das auch durch die verwendetete Textilie in den Fingerzwischenräumen. Der Revolution lässt sich dank des verlängerten Handflächeninnenbereichs hervorragend anziehen. Da diese aus „einem Guss“ besteht, also nicht extra eine Zunge angenäht wurde, bleibt der Revolution auch nach x-maligen Anziehen ohne Schaden.

Hier hat man bei anderen Handschuhen oft das Problem, dass sich eine angenähte Zunge mit der Zeit allmählich verabschiedet. Ebenfalls überzeugend ist die Stabilität des Handschuhs, keine Nähte lösten sich und die aufgesetzten Protektoren als auch die Gummierungen an den Fingerspitzen hielten. Ein Handschuh, der nicht nur durch die Passform, die Optik und die Verarbeitung überzeugen kann, sondern auch mit dem Preis: 26,90 Euro halten wir für sehr fair! Top!

 

Kona Supreme Gloves und JC Gloves – Handschuhe im Test

Rechtzeitig zur neuen Saison hatte Kona sechs neue Handschuhe vorgestellt, die für die verschiedenen Bereiche des Radfahrens entwickelt wurden. Vom Straßensport bis zum Downhill wurden die speziellen Anforderungen bezüglich des Materials und des Aufbaus der Handschuhe berücksichtigt. Mit den Supreme Gloves und den JC Gloves stehen Handschuhe bereit, die extra für Biker wie unsereins entwickelt wurden. Wir hatten die Gelegenheit, diese Handschuhe ausgiebig zu testen.

Kona Supreme Gloves

Supreme – das sorgt bei vielen von uns für glänzende Augen. Kein Wunder, tragen doch die Topprodukte von Kona diese Bezeichnung. Mit dem Supreme Glove bietet Kona einen Handschuh für den extremeren Geländeeinsatz wie zum Beispiel beim Downhill an. Wie schon die Bikes zeigt sich auch der Handschuh voll durchdacht. Das erste Augenmerk gilt dabei den Fingern, die nicht nur griffsichere Fingerspitzen im Bereich des Zeige- und Mittelfingers aufweisen, sondern auch im Bereich der Gelenke eine durchdachte Lösung zur Vermeidung von Spannung aufweisen.

Der Handschuh sitzt perfekt wie ein Maßanzug und vermittelt ein sehr gutes Gefühl. Die Belüftung des Handschuhs kann sich ebenso sehen lassen wie die Verarbeitung – der Supreme Glove zeigte sich im Test äußerst robust und hart im Nehmen. Ebenfalls durchdacht ist der Aufbau der Innenhand in Verbindung mit der Kevlar Rutschplatte. Der Handrücken könnte etwas besser geschützt sein. Das Aussehen ist top! Die Optik wirkt bei der Ausführung in weiß/schwarz geradezu edel. Der Frottee-Besatz am Daumen und der Klettverschluss am Handgelenk runden das sehr gute Bild dieses Handschuhs ab. Der Handschuh trägt die Bezeichnung Supreme zu recht und verdient daher ein sehr gut!

Kona JC Gloves

Speziell für Parks und natürlich auch Gelände wurde der JC Glove entwickelt, dessen Bezeichnung von niemand geringerem als von CLUMP Fahrer John Cowan stammt. Damit weiß man schon ungefähr, welche Zielgruppe mit diesem Handschuh angesprochen werden soll. Sehr auffallend ist beim JC die einschichtige und geprägte Innenhand des Handschuhs. Der erste Griff am Lenker begeistert direkt durch den enormen Grip der Handschuhe – ein Abrutschen vom Lenker ist geradezu unmöglich. Der Handschuh weiß allerdings nicht nur durch den Antirutscheffekt zu überzeugen. Der Handschuh vermittelt ebenfalls ein sehr gutes Lenkgefühl und die Passform ist hervorragend.

Da es sich nicht um einen Downhillhandschuh handelt, ist der Schutz der Oberhand nicht ganz so ausgeprägt wie bei herkömmlichen Downhill-Handschuhen. Die Belüftung zeigt sich auch beim JC Glove gut gelöst und die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Nörgeln. Natürlich fehlt auch beim JC Glove weder der Frottee-Besatz am Daumen noch der Klettverschluss am Handgelenk. Optisch? Ziemlich chick und trendy – lobenswert kommt hinzu, dass die aufgedruckten Tribals selbst nach vielen Maschinenwäschen und vielen Einsätzen nicht gelitten haben. Kurzum: Ebenfalls sehr empfehlenswert!

Beide Handschuhe sind in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Farbausführungen erhältlich. Der Preis bewegt sich bei etwa 35 Euro. Mehr Infos findet ihr unter www.konaworld.com

FOX Racing 180 Pant, Dirtpaw Gloves und HC Jersey – Test

Als Geoff Fox 1974 die Fox Racing Inc. gegründet hat, hätte er sich wohl kaum träumen lassen, dass eines Tages seine Marke nicht mehr aus den Bereichen MX, BMX und MTB wegzudenken ist. Seien wir ehrlich, nicht nur dass jeder FOX kennt, sondern die meisten von uns haben diverse Trikots, Hosen oder Handschuhe mit dem Fuchskopf im Schrank liegen. Wir haben den preiswerteren FOX-Produkten, die für viele auch den Einstieg in die FOX-Welt darstellen, unsere Aufmerksamkeit geschenkt.

Weshalb sich die Bekleidung von FOX so großer Beliebtheit erfreut, lässt sich schon fast mit dem ersten Blick auf das Sortiment beantworten. Die FOX Produkte sind ziemlich stylisch und trendy, optisch bietet FOX hier großes Kino. Das zeigt sich nicht nur bei den Artikeln rund um den Bereich Motocross, sondern auch bei der Streetware. Selbst Nicht-Biker setzen mittlerweile auf das Fuchsköpfchen. Doch wie sieht es mit der Qualität der Produkte aus? Bekanntlich wird man von einem schönen Teller alleine nicht satt.

FOX 180 Pant

Bei den Hosen buhlt neben der 360 und der Blitz die preiswertere 180 um die Gunst der Käufer. Optisch zeigt sich die 180 zwar etwas schlichter als die beiden anderen Modelle, verstecken muss sich diese Hose dennoch nicht. Erfreulich ist das große Angebot für Kids und auch eine Girls-Version kann die 180 Pant vorweisen. Die ersten positiven Punkte kann die Hose direkt beim Anziehen sammeln. Das Innenfutter reicht bis zu den Knie und Angst vor Hochwasser muss niemand haben, weil die Hosenbeine lang genug sind – ein Punkt der für MX-Hosen nicht unbedingt selbstverständlich ist. Das Tragen von Schienbeinprotektoren ist also ohne Probleme möglich. Auch wenn die Hosenbeine im unteren Bereich luftdurchlässig gestaltet sind, wird es in der Hose muckelig warm. Kein Wunder, das Material ist sehr robust und strapazierfähig, die Knie sind sogar leicht gepolstert. Der Hitzeschutz im Innenkniebereich ist für uns Mountainbiker natürlich weniger interessant. Die Pants sitzen gut und engen durch die Verwendung von mehreren Stretcheinsätzen die Bewegungsfreiheit nicht ein. Über die Verarbeitung der 180 Pants kann man nicht klagen – die Nähte der Hose sind doppelt, im Schritt sogar dreifach ausgeführt, das spricht für ein langes Leben der Hose. Durch das Innenfutter scheuert nichts und die Hose lässt sich auch über Stunden bequem tragen! Eine kleine Tasche oder dergleichen sucht man leider vergeblich. Zum Lieferumfang gehören Hüftpolster, die sich per Klett befestigen lassen. Erhältlich ist die 180 Pant ab 119,95 Euro.

FOX HC Jersey

Farblich passend findet sich bei FOX zu den Hosen natürlich auch das dazugehörige Jersey. Die Jerseys der Serie HC zeigen sich äquivalent zu den Preisen der FOX 180 Pant und sind somit ebenfalls im unteren Preissegment bei FOX zu finden. Wie schon bei den Hosen gibt es auch hier spezielle Jerseys für Kids und eine Ausführung für Girls. Natürlich gefällt, wie schon bei der 180 Pant, die Optik des Jerseys. Ein spezieller Farbdruck, der ein Ausbleichen verhindert, sorgt dafür, dass das auch lange so bleibt. Das Jersey ist MotoX-typisch geschnitten, bietet einen V-Ausschnitt und kann natürlich perfekt über Protektoren getragen werden. Die Armbündchen sind schmal, allerdings handelt es sich nicht um Gummibündchen. Obwohl das HC Jersey von der Verarbeitung einen guten Eindruck macht, quittierte das Jersey ausgerechnet bei uns den ersten Abflug direkt mit einer aufgerissenenen Naht im Bereich des Ellbogens. Da das FOX HC Jersey im weiteren Verlauf des Tests allerdings keinen Grund mehr zur Kritik gab und auch die Überprüfung der anderen Nähte keine weiteren Schwachstellen zeigte, gehen wir davon aus, dass die äußeren Umstände etwas „unglücklich“ waren. Das FOX HC Jersey ist für 34,95 Euro erhältlich.

FOX Dirtpaw Gloves

Um komplett durchgestylt zu sein, dürfen natürlich nicht die richtigen Handschuhe fehlen. Wie sollte es anders sein, auch hier gibt es bei FOX Abhilfe. Die Dirtpaw Gloves glänzen nicht nur durch den Preis und die Optik, sondern auch durch die sehr gute Passform. Die Handschuhe sind im Handflächenbereich schlicht gestaltet, weisen aber dennoch eine leichte Polsterung der Handfläche und Silikon-Anti-Rutsch-Noppen auf den Bremsfingern auf. Die Oberseite des Handschuhs zeigt sich wesentlich großzügiger ausgestattet. So finden sich Gummiprotektoren und Neopren-Schutzpolster, welche die Hand schützen und zudem stylisch aussehen lassen. Was dem Handschuh komplett fehlt ist leider ein Frotteebesatz am Daumen. Am Handgelenk bietet der Dirtpaw einen Klettverschluss. Ebenfalls gut ist die Ventilation des Handschuhs. Der Handschuh ließ sich während des Test absolut stressfrei tragen, allerdings machten sich leider die Anti-Rutsch-Noppen der Bremsfinger relativ schnell auf und davon. Ein sehr feiner und empfehlenswerter Handschuh für relativ wenig Geld! Die Dirtpaw Gloves wandern für 28,95 Euro über die Ladentheke.

Vertrieb in Deutschland und Österreich:
YOKO Sportartikel GmbH
Am Hirtengarten 30
57290 Neunkirchen

Mehr Infos unter www.foxracing.de

Vaude Syberia Gloves – Extreme Winterhandschuhe im Test

Jedes Kind kennt sie: Fäustlinge. Im Gegensatz zu den „normalen“ Handschuhen, wo jeder Finger sein eigenes Futeral besitzt, bieten die Fäustlinge im Allgemeinen einen weit höheren Schutz vor Kälte. Eine geringere Oberfläche und die Tatsache, dass sich die Finger gegenseitig wärmen, sprechen ganz klar für den Einsatz von Fäustlingen bei extremer Kälte. Aus Sicherheitsgründen muss man von Fäustlingen beim Biken jedoch abraten! Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an!

Vaude hat die Fäustlinge quasi geteilt und fasst nicht vier, sondern jeweils zwei Finger in einem gut isolierten Futeral zusammen. Die beiden zusammengefassten Finger wärmen sich gegenseitig und dennoch bleibt genug Spielraum, um bremsen oder schalten zu können. Was sich in der Theorie gut anhört, funktioniert in der Praxis tadellos. Zwar waren wir nicht bei sibirischen Temperaturen unterwegs, aber bei Temperaturen im einstelligen Minusbereich verspürten wir auch auf langen Touren keinerlei Kälte an den Fingern. Bei Temperaturen über null Grad werden die Handschuhe auf jeden Fall zu warm! Trotz der Dicke des Materials vermitteln die Handschuhe noch ein gutes Lenkgefühl. Die Syberia Gloves sind gut verarbeitet, bieten ein hoch abschließendes Ärmelbündchen und lassen sich bequem in der Waschmaschine bei 30 Grad waschen. Definitiv die wärmsten Bike-Handschuhe, die wir bis jetzt erfahren durften! Einen Nachteil haben die Handschuhe dennoch: Die Vaude Syberia Gloves eignen sich „eigentlich“ nur für Zweifinger-Bremser.

Fazit:

Vaude hat den Vorteil der wärmenden Fäustlinge mit dem Vorteil der Beweglichkeit von „normalen“ Handschuhen kombiniert und bietet mit den Syberia Gloves eine geniale Lösung für die kalte Jahreszeit an! Ein tadellos funktionierendes System!

Größen: 7, 8, 9, 10, 11
Farbe: Schwarz
Preis: 35,00 Euro

Infos unter www.vaude.com

Vaude Race Gloves Long – Neu für 2008 – Handschuh – Vorstellung

Einer der führenden Hersteller im Bereich von Outdoor-Bekleidung ist das Unternehmen Vaude aus Tettnang. Neben einer sehr umfangreichen Produktpalette für Mountain- und Outdoorsportler bietet der Outdoor-Spezialist mit seinem zweitgrößten Segment Mountainbikesport ein sehr großes Sortiment für uns Biker an, darunter natürlich auch Handschuhe. Für das Jahr 2008 hat Vaude die Race Gloves Long im Programm. Wir hatten die Chance, bereits vorab ein Vorserienmuster des brandheißen Handschuhs für euch abzuchecken.

Das erste, was auffällt, ist der hervorragende Sitz des Handschuhs. Wie eine zweite Haut schmiegen sich die Vaude Race Gloves Long den Händen an, ohne jedoch zu eng zu wirken. Im Handflächenbereich weist der Handschuh zur Entlastung beeindruckende Dämpfungselemente auf. Unsere Befürchtung, diese würden beim Fahren vielleicht störend wirken, war völlig unbegründet. Der Handschuh vermittelt beim Fahren ein sehr gutes Feeling, weder das Gefühl zum Bike noch zu den Bremsen wird gestört.

Auf den Brems- und Schaltungsfingern (einschließlich Daumen) sind für eine erhöhte Griffigkeit Silikonprints aufgebracht. Die Verarbeitung des Handschuhs gibt ebenfalls keinen Grund zum Nörgeln. Die Race Gloves Long sind sehr gut belüftet, weshalb wir den Handschuh für die Saison von Frühjahr bis Herbst empfehlen. Natürlich fehlt bei den Vaude Race Gloves Long weder der Fleecebesatz am Daumen noch ein Klettverschluss. Einzig die Farbauswahl ist ein bisschen mager, den Handschuh gibt es leider nur in schwarz und anthrazit.

Fazit:

Mit den Vaude Race Gloves Long vertraut man seine Hände einem durchdachten und guten Handschuh an. Der leichte Handschuh sitzt perfekt und verdient auf jeden Fall das Prädikat empfehlenswert!

Preis: 35 Euro
Größen: 7 bis 11

Mehr Infos unter www.vaude.com

Vaude Suami Gloves – Winterhandschuhe im Test

Kinders, Kinders…kalt war es mal wieder! Auch wenn der Winter derzeit Achterbahn fährt, können wir doch sicher sein, dass es nochmal richtig kalt werden wird. Da wir selbst im tiefsten Winter nicht auf unsere Lieblingsbeschäftigung, dem Biken, verzichten wollen, ist gute Winterbekleidung absolut notwendig. Besonders bei den Händen setzt die eisige Kälte dem Biker stark zu. Bekleidungsspezialist Vaude bietet in seinem Sortiment das passende Kleidungsstück gegen steifgefrorene Finger. Wir haben uns mit dem Winterhandschuh Suami für euch in die Tiefen des Winters gestürzt.

Das erste Anprobieren und die erste Ausfahrt mit dem Handschuh ist gewöhnungsbedürftig. Durch die Dicke des Materials, der Handschuh soll schließlich wärmen, ist die Sensibilität natürlich nicht mit dünnen Sommerhandschuhen vergleichbar. Allerdings gewöhnt man sich schnell an die Handschuhe. Bei Temperaturen über 0 Grad wird es in den Suami Gloves mollig warm, die besten Tragebedingungen finden sich unter dem Gefrierpunkt bei etwa -5 Grad. Kälter geht, aber da macht sich nach einiger Zeit der Daumen bemerkbar. Die Ärmelbündchen reichen weit hoch und wärmen zusätzlich. Leider vermissen wir einen zusätzlichen Frotteebesatz am Daumen, welcher direkt zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen würde: Reinigungsfunktion und zusätzlicher Kälteschutz. Die Verarbeitung der Handschuhe ist sehr gut, die Suami Gloves lassen sich zudem bei 30 Grad problemlos waschen. Nur das Vaude-Logo verabschiedete sich bei uns nach einigen Wäschen.

Als sehr nützlich haben sich auch die Armlinge III und Beinlinge III von Vaude erwiesen. Diese auf kleinstes Packmaß verstaubaren Helferlein sollten auf keiner größeren Tour fehlen. Für die Übergangszeit eignen sie sich als Erweiterung für kurze Pants, im Winter bieten die Arm- und Beinlinge in Kombination mit langer Wäsche einen zusätzlichen Kälteschutz. Der Preis für die Armlinge III beträgt 29 Euro und für die Beinlinge III 39 Euro.

Fazit:

Gute Passform, guter Kälteschutz und gute Qualität zu einem fairen Preis! Absolut empfehlenswert!

Preis: 34,95 Euro

Infos unter www.vaude.com

Chiba Cooler Handschuh – Cooler geht es nicht! Test

Der Sommer zeigt sich von der besten Seite. Lange haben wir auf dieses Traumwetter warten müssen, welches nun für die harten Monate des Winters entschädigt. Die Schweißdrüsen haben Hochsaison. Während Hunde einfach ihre Zunge raushängen lassen, sorgen beim Menschen vor allem die Extremitäten für den Hitzeabbau des Körpers. Ähnlich wie bei einem Kühler eines Autos muss die Wärme abgeleitet werden. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat.

Wir kennen es alle, sich nach oder während einer Tour mit kaltem Nass wieder auf Touren zu bringen. Nichts ist in diesem Moment schöner. Problem bei uns Bikern ist auf Touren das Tragen von Handschuhen. Chiba hat einen Handschuh entwickelt, der neben dem erforderlichen Schutz sogar eine Leistungssteigerung bringen soll. Misstrauisch wie wir sind, haben wir uns den Chiba Cooler genauer angeschaut. Die Vorbereitungen für die bevorstehende Tour sind denkbar einfach. Kein Gefrierfach muss herhalten, sondern lediglich ein Glas Leitungswasser reicht, um den Chiba Cooler Leben einzuhauchen. Das Kältepack ist einfach zu entnehmen und muss nur 1 bis 2 Minuten in ein Glas Wasser gelegt werden. Das Kältepack nimmt um die dreichfache Dicke während des Wasserbades zu. Erstaunlich ist, dass dennoch keine Sauerei mit dem Wasser zu erwarten ist. Das Kältepack mit dem „Rapid Thermal Cooler Gel“ bindet das Wasser erstklassig.

Die Testbedingungen herzustellen, war denkbar einfach. Bei Außentemperaturen über 30 Grad im Schatten sollte der Chiba Cooler zeigen, was er wirklich drauf hat. Das Tragen des Chiba Cooler mit frischem Kältepack erwies sich als besonders angenehm. Das Cooler-System befindet sich am Puls der Innenhand und auf dem Handrücken. Die Kälte und die damit empfundene Erfrischung war sehr gut spürbar, dennoch blieb bei uns der große Aha-Effekt bezüglich der Leistungssteigerung aus. In diesem Punkt müssen wir den Ausführungen der Universitäten Münster und Dortmund Glauben schenken, die bestätigen, dass mit dem Chiba Cooler bei Ausbelastungstests höhere Leistungswerte erreicht werden. Lange Touren übersteht das Kältepack allerdings nicht ohne Auffrischung, obwohl laut Hersteller die Kühlung, je nach Temperatur, 8-20 Stunden halten soll. Aber auf jeder Tour sollte sich ein kleines Rinnsal finden, um die angenehme Frische wieder erfahren zu dürfen, da das Cooler-System immer wieder in kürzester Zeit aufladbar ist.

Der sehr durchdachte Handschuh beweist auch in anderen Punkten seine Klasse. Neben einem Quick-Pull-Off, welches das Ausziehen des Handschuhs enorm erleichtert, ist der Handschuh bis 30 Grad waschbar. Die Qualität des Handschuhs konnnte uns voll überzeugen. Der Handschuh sitzt sehr gut und auch die Nähte bereiteten keinerlei Schwierigkeiten.

Fazit:

Auch wenn bei uns der Aha-Effekt ausblieb, bleibt festzustellen, dass der Chiba Cooler nicht nur cool aussieht und gut verarbeitet ist, sondern auch perfekt sitzt und dank Kühlpad angenehm kühlt. Auf jeden Fall eine lohnenswerte Anschaffung.

Größen: XS – XXL
Farben: royal-schwarz, schwarz
Preis: 32,90 Euro

Mehr Infos unter: www.chiba.de