B’TWIN MTB Gloves 520: Test Fahrradhandschuh

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Test: Nachdem wir Anfang des Jahres den B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 im Test hatten, wird es jetzt Zeit für die etwas luftigere Variante. Decathlon bietet mit dem B’TWIN MTB Gloves 520 einen Fahrradhandschuh „für das regelmäßige und intensive Mountainbiking“ an: Eine Aufforderung, der wir natürlich zu gerne nachkamen!

Wie sieht ein Handschuh für den besagten Aufgabenbereich eigentlich aus? Dafür muss man sich den B’TWIN Handschuh nur genauer anschauen: Die Handfläche besteht aus dem synthetischen Leder Chicron und der Handrücken aus belüftetem, dehnbarem Mesh-Gewebe. Die Bremsfinger und der Daumen sind an den Spitzen verstärkt, ebenso sind auf der Handinnenfläche Verstärkungen aufgebracht. Perforierter EVA Schaum schützt die Knöchel und dient zugleich der Belüftung. Durch den Klettverschluss lässt sich der Handschuh an die verschiedensten Handgelenksgrößen anpassen. Silikonprints an den Bremsfingern und am Daumen dienen der besseren Bedienbarkeit von Bremse und Schaltung. Einen Frotteebesatz am Daumen zum schnellen Reinigen der Brille weist der Handschuh allerdings nicht auf.

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Überzeugend wie der Aufbau und die Verarbeitung des Handschuhs sind auch die Passform und der Tragekomfort. Der leichte Handschuh sitzt ausgezeichnet und das weiche Material der Handinnenfläche vermittelt dem Rider ein sehr gutes Griffgefühl. Die Belüftung des Handschuhs ist gut und verhindert somit ein zu schnelles Schwitzen. Überrascht waren wir nach dem Test über die Robustheit des Handschuhs. Die Nähte haben gehalten und die Silikonprints zeigen keine Spur von Abnutzung. Selbst der stark beanspruchte Bereich des Daumens weist keine Auffälligkeiten auf. Top – und das für einen Preis von 19,90 Euro! Genau so sieht ein Handschuh für das regelmäßige und intensive Mountainbiking aus!

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Fazit

Mit dem Fahrradhandschuh  B’TWIN MTB Gloves 520 beweist Decathlon erneut, dass ein gutes Produkt nicht Unsummen kosten muss. Der Handschuh ist gut verarbeitet, bietet einen feinfühligen Griff und zeigt sich außerordentlich robust. Der Tragekomfort kann ebenso begeistern wie die Passform des Handschuhs. Ein Produkt mit einem top Preis-Leistungsverhältnis!

Produktdetails

B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 700 im Test

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Test: Mit durchgefrorenen Fingern sinkt der Spaß am Fahrradfahren schnell auf den Tiefpunkt. Da helfen kein Jammern und kein Klagen, warme Handschuhe müssen her! Wir haben uns mit dem B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 der Kälte gestellt!

In den letzten Wochen waren wir fast tagtäglich mit dem B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 unterwegs – auf dem MTB ebenso wie auf dem Road Racer. Es wird also Zeit für ein Resümee über den Handschuh, der bei Decathlon derzeit für schmale 12,90 Euro erhältlich ist. Kann ein Fahrrad-Winterhandschuh in diesem Preissegment den vielen Anforderungen überhaupt gerecht werden?

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Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh 700 besticht mit einer soliden und sauberen Verarbeitung. Trotz des niedrigen Preises wurde beim Handschuh weder auf einen Frottebesatz am Daumen noch auf Silikonprints an den Bremsfingern und am Daumen verzichtet. Das Bündchen sorgt für ein enges Abschließen und verhindert somit zuverlässig ein Eindringen von Kälte. Für eine leichtere Handhabung beim Anziehen könnte der Bund allerdings ruhig etwas länger ausfallen.

Angegeben ist der gefütterte Handschuh im Decathlon Online-Shop für Temperaturen im Bereich von 5 bis 10 Grad, wir waren allerdings auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unterwegs. Je nach Kälteempfinden und Länge der Tour ist der Handschuh selbst bei Temperaturen knapp über 0 Grad einsetzbar – darunter wird es allerdings etwas frostig! Das kuschelige und weiche Fleecematerial im Innern des Handschuhs sorgt für einen sehr hohen Wohlfühlfaktor.

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Die Passform des Winterhandschuhs ist ausgezeichnet. Trotz eines ausgezeichneten Kälteschutzes ist der Handschuh nicht steif. Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuh vermittelt ein sehr gutes Griffgefühl, sowohl die Schaltung als auch die Bremse lassen sich feinfühlig bedienen. Das Material der Oberhand ist nicht nur windundurchlässig, sondern auch wasserabweisend und atmungsaktiv. Lediglich der Frotteebesatz bietet Nässe eine Angriffsfläche.

Fazit

Der B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 700 bietet einen hohen Tragekomfort und einen zuverlässigen Kälteschutz oberhalb des Gefrierpunktes. Die Verarbeitung ist erstaunlich gut und lässt auch nach dem Testende keine Schwächen erkennen! Nahezu unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis! Für noch kältere Wintertage hält Decathlon übrigens den B’TWIN Winter-Fahrradhandschuhe 720 bereit.

Produktdetails

Vaude Kuro Gloves – Test Handschuhe

Irgendwann reicht es wirklich mal… wer hat langsam nicht genug vom Winter?! Allerdings hat der lange, nie enden wollende Winter einen Vorteil: Ein extrem langer Test der Vaude Kuro Gloves. Wir haben uns, ausgestattet mit dem dünnen Softshell-Handschuh, mit beiden Fäusten durch den Winter geschlagen. Laut Vaude handelt es sich bei dem Kuro um einen Kälte-Profi. Nachdem der Handschuh bei uns in der Redaktion eingetroffen war, waren wir allerdings sehr überrascht. Dieser dünne und leichte Softshell-Handschuh soll unsere zarten Griffels vor der erbarmungslosen Kälte schützen?

100 Prozent winddichte Membrane hin oder her, wir waren mehr als skeptisch. Der erste Blick zeigt einen durchdachten Handschuh mit vielen Detaillösungen, die sich auch im Test behaupten konnten. Dazu zählen die Dämpfungselemente in den Handinnenflächen samt der Silikonprints für einen sicheren Griff. Erstaunlicherweise zeigten weder die Dämpfungselemente noch die Silikonprints nach dem Test Verschleißerscheinungen. Die Silikonprints sind nicht nur in den Handinnenflächen aufgebracht, sondern auch am Daumen und an den Brems- bzw. Schaltfingern. Dieser Bereich ist zusätzlich verstärkt ausgeführt.

Der Frotteebesatz am Daumen darf sicherlich als Standard angesehen werden. Auch der Bereich des Daumens ist verstärkt ausgeführt. Selbst hier konnten wir keinen Makel nach dem Test feststellen. Die Reflektorstreifen sorgen für ein Plus an Sicherheit im Dunkeln. Der Handschuh schließt hoch ab, womit wirksam ein Eindringen von Fahrtwind vermieden wird. Ein Einstellen des Bündchens ist nicht möglich, lediglich ein Gummiband sorgt für die Anpassung. Durch die sehr gute Passform des Handschuhs allerdings kein Grund zur Kritik. Der Handschuh sitzt wie angegossen, von den Fingerspitzen bis zum Bündchen.

Der Handschuh fühlt sich angenehm auf der Haut an und vermittelt ein gutes Fingerspitzengefühl. Erstaunlich ist, wie gut der Kuro die Hände vor dem Auskühlen schützt. Trotz des dünnen Materials konnten wir auch lange Touren bestreiten, ohne an den Händen bzw. den Fingern zu frieren – und das bei Temperaturen um den Gefrierpunkt! Selbst bei einsetzendem Regen oder Schnee braucht man sich keine Gedanken um den Handschuh bzw. trockene Hände zu machen. Natürlich ist hier irgendwann Schluss im Gelände, da es sich nicht um einen Regenhandschuh handelt, wobei man aber sagen muss, dass es eine Weile dauert bis die Nässe die Haut erreicht. Für uns sind die Vaude Kuro Gloves eine Überraschung – und das im positiven Sinn!

Preis: Etwa 50 Euro
Größen: 5 bis 12
Farben: Schwarz, schwarz-gelb

Mematec Heat Vario Plus Bike Glove Alpe d’Huez – Test beheizbare Winterhandschuhe

Lange mussten wir auf einen ernsthaften Einsatz der Mematec Heat Vario Plus Bike Glove Alpe d’Huez warten. Hinter diesem langen Namen verbirgt sich schlicht und einfach ein beheizbarer Winterhandschuh für Radfahrer und Mountainbiker. Der Handschuh ist in vier verschiedenen Größen erhältlich, womit kleine als auch große Biker/innen in den Genuss einer schönen Wintertour kommen können. Bei den anfänglichen Temperaturen um den Gefrierpunkt konnten wir uns noch kein abschließendes Urteil über den Handschuh erlauben.

Schon vor Einbruch des „richtigen“ Winters waren wir mit dem Handschuh unterwegs. Mal waren es die Temperaturen um den Gefrierpunkt, mal stundenlanges Fahren bei Regen – und manchmal kam auch beides zusammen. Während dieser Zeit konnten wir bereits wertvolle Erkenntnisse sammeln. Begeistert waren wir direkt von dem hervorragenden Kälteschutz. Der Bike Glove Alpe d’Huez ist auch ohne aktivierte Heizung ein sehr guter Winterhandschuh. Es war für uns unmöglich, jetzt bereits die Heizelemente zu aktivieren – es war einfach noch „zu warm“!

Der Handschuh bietet einen erstklassigen Wind- und Regenschutz. Nach langen Fahrten trat lediglich etwas Feuchtigkeit im Bereich der Handflächen ein, also dort, wo massiv Druck durch das Halten des Lenkers ausgeübt wird. Die Atmungsaktivität kann ebenfalls als gut bewertet werden. Der Winterhandschuh bietet trotz der Dicke seines Aufbaus ein sehr gutes Griffgefühl. Schaltvorgänge und Bremsmanöver gehen leicht und kontrolliert von der Hand. Was wir uns wünschen würden, wäre ein Frotteebesatz am Daumen zum schnellen Abwischen der Brille.

Die Verarbeitung des Winterhandschuhs gibt keinen Grund zur Kritik. Das Innenfutter ist im Handschuh fixiert, weist aber ein leichtes „Spiel“ auf. Zur Sicherheit sind Reflektorstreifen auf dem Handschuhrücken aufgebracht. Die Handschuhe reichen weit über den Ärmel und lassen sich per Klett in der Weite verstellen. Die auf jedem Handschuh aufgesetzte Einschubtasche bietet Platz für den Akku. Verschlossen wird die Tasche per Klett. Durch das Sichtfenster kann man sich über den Status des Akkus erkundigen – und diesen per Touch bedienen!

Dann kam endlich die sibirische Kälte mit zweistelligen Minusgraden. Die Akkus wanderten in die Einschubtasche und los ging’s! Durch das geringe Gewicht der Akkus (knapp 80 Gramm je Akku) bemerkt man diese nicht. Der Platz wurde gut gewählt, da die Akkus nicht die Bewegungsfreiheit einschränken. Mittels eines Steckers wird der Akku mit dem Handschuh verbunden – das natürlich je Seite. Per Touch auf den Akku, auch in der Einschubtasche steckend, lässt sich die Heizung anschalten und in der Stärke einstellen. Drei Heizstärken stehen dem Biker zur Verfügung.

In der schwächsten Stufe ist vom Hersteller eine Heiztemperatur von 28 Grad angegeben, in der stärksten Stufe satte 38 Grad. Unser Temperaturcheck bestätigt die vom Hersteller angegebenen Werte, in der schwächsten Stufe konnten wir allerdings 30 Grad ermitteln. Angezeigt wird die Heizleistung durch die auf dem Akku befindliche LED und ist daher auch während der Fahrt gut ablesbar. Ein Erlischen der LED zeigt das Ende der Heizaktivität an – der Akku ist leer! Zum Laden der Akkus können diese bequem in der Einschubtasche verbleiben.

Die integrierten Heizspiralen verlaufen über die Außenhand und um die Fingerkuppen herum. Die Wirkung ist beeindruckend. Ein wohliges Gefühl umgibt die Hand. Welche Heizstufe man wählt bleibt den persönlichen Vorlieben vorbehalten. Die minimale Heizdauer hängt von der Heizleistung und von den Außentemperaturen ab! Der Hersteller gibt eine minimale Heizdauer von 3 Stunden an, wir hatten bei den eisigen Temperaturen Power für knapp über 1,5 Stunden. Allerdings gibt der Hersteller einen Anwendungsbereich von -8 Grad an. Bei uns war es kälter…

Das Laden der Lithium Polymer-Akkus nimmt leider allerdings einige Zeit in Anspruch. Wer klug ist lädt die Akkus über Nacht, damit diese wieder volle Leistung besitzen. Ein Überladen der Akkus ist dank der elektronischen Ladeüberwachung ausgeschlossen. Natürlich wäre es schöner, wenn die Akkus schneller geladen werden könnten. Wer nicht rechtzeitig die Akkus geladen hat muss ohne los! Einziges Manko des Handschuhs ist die lange Ladezeit, ansonsten verdient der beheizbare Handschuh volle Punktzahl – auch ohne aktivierte Heizung!

Erhältliche Größen: S/M/L/XL

Preise:
Bike Glove Alpe d’Huez: 86,00 Euro
Ladegerät + Akkus: 107,50 Euro

iXS DH-X1.1 Gloves – Ein Kunstwerk für die Hände – Test Handschuhe

Wir wissen nicht, was den Leutchen von iXS bei der Planung des DH-X1.1 Downhill und Freeride Handschuhs durch den Kopf gegangen ist, aber das Ergebnis kann sich wirklich – im wahrsten Sinne des Wortes – sehen lassen. Der Handschuh wirkt fast wie ein kleines Kunstwerk und bei so viel kreativem Schaffen kommen uns natürlich Zweifel, ob das Ganze nicht zu Lasten der Funktionalität und Haltbarkeit geht. Wir haben deshalb die Lage mal für euch „abgecheckt“!

Wir hatten im Test die iXS DH-X1.1 Gloves in der Ausführung schwarz. Die Einstufung in Schwarz lässt sicherlich kaum Spielraum, aber der Blick auf die Handschuhe zeigt uns ein farbenfrohes Szenario. Neben schwarz sehen wir die Farben türkis bzw. ein helles blau, lila und mint – Farbexperten mögen uns die grobe Einteilung verzeihen. Der farbliche Aufbau ist definitiv sehr geglückt und wirkt nicht wie ein Sammelsurium. Der größte Teil des Handschuhs ist in der Tat schwarz, die Zwischenräume der Finger sind lila, das Bündchen ist mint, der Handrücken weist einen Teil in türkis auf und die aufgebrachten Gummiapplikationen weisen alle drei genannten Farben auf – mit einem Hauch grau.

Soviel zur Optik – mal abgesehen von den Beschichtungen für einen besseren Halt auf den Griffen und den Brems- und Schaltfingern. Hier sind auch nochmal die Farben lila und mint vertreten – in Form von Punkten, Sternen, Balken und Klecksen. Damit haben wir auch schon den Brückenschlag zu der Funktionalität des Handschuhs. Das Bündchen lässt sich per Klett einstellen und zeigt sich außerordentlich geschmeidig. Der Handschuh ist MX typisch tief geschnitten für eine bessere Bewegungsfreiheit. Der stark beanspruchte Daumenbereich ist doppelt ausgeführt und verspricht ein langes Handschuhleben.

Das auf der Innenhand angebrachte Polster sorgt für Schutz und entspanntes Fahren. Die Gummiapplikationen und die verschiedenen Materialien des Handschuhs sind sinnig angebracht. Der Handschuh sitzt wirklich perfekt und man hat einen sicheren Grip. Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und man hat ein gutes Lenk- und Bremsgefühl. Der Handschuh scheuert und kratzt nicht und ist sogar dabei noch atmungsaktiv. Die Verarbeitung gibt keinen Grund zum Meckern und der Handschuh zeigte keine Ausfallerscheinungen – und das, wo wir neben dem Fahren nebenbei, den Handschuh tragend, noch einen Spot umgeschaufelt haben. Erhältlich ist der schlanke Handschuh für schlanke 29,95 Euro.

Preis: 29,95 Euro
Größen: S bis XXL
Erhältliche Farben: Schwarz, weiß

O’Neal Winter Glove 2011 – Winter und Lenker fest im Griff?! Test Handschuhe

Sieben Grad Minus! Dass trotz dieser Temperaturen unmittelbar nach einer Ausfahrt die Finger immer noch flink über die Tastatur tanzen und diesen Text verfassen können, ist nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Es ist kalt, es ist Winter, letzteres genauer gesagt seit heute – zumindest für die Meteorologen, gefühlt aber auch für uns! In den letzten Wochen waren wir auf unseren Ausfahrten und auch auf dem Weg zur Arbeit mit dem O’Neal Winter Glove unterwegs. Hat man mit diesem Handschuh den Winter als auch den Lenker fest im Griff?

Nichts ist nerviger und frustrierender als durchgefrorene Finger – vielleicht noch die Streichung des Weihnachtsgeldes, damit der dicke Chef seiner Freundin ein Auto schenken kann!? Bei dem letzten Punkt sind wir leider machtlos, aber bei dem ersten Punkt können wir euch weiterhelfen! Der O’Neal Winter Glove ist ein Winterhandschuh (wer hätte das gedacht?!) mit Anleihen an die Optik eines MX-Handschuhs. Normale MX-Handschuhe sind bei der Witterung für die meisten sterblichen Biker allerdings ein „No Go“! Für knapp 35 Euro ist der Winter Glove in schwarz, abgesetzt mit weiß und grau, erhältlich. Die Handinnenfläche wird durch ein synthetisches Leder geschützt, während auf der Oberhand Neopren und Elasthan Verwendung finden. Im Innern des Handschuhs ist eine muckelige und kuschelige Dämmung aus Fleece eingearbeitet. Die Oberhand ist wasser- und windabweisend, weshalb man den Handschuh allgemein als wasserabweisend bezeichnen darf, aber nicht als wasserdicht – der Winter Glove ist ja auch kein Regenhandschuh.

Wir haben den Handschuh auf dem Bike und bei Fahrten mit dem Scooter getragen. Dabei konnte uns weder Nieselregen noch Kälte den Spaß am Fahren vermiesen. Der Handschuh bietet ein sehr gutes Griffgefühl und durch die warmen Finger gehen auch Schalt- und Bremsvorgänge wie gewohnt locker von der Hand – im wahrsten Sinne des Wortes. Sehr positiv zu bemerken sind die aufgesetzten Fingerkuppen im Bereich der Fingernägel. Das Ärmelbündchen ist länger als bei herkömmlichen MX-Handschuhen, ist aber ebenso eng anliegend und lässt sich auch wie bei MX-Handschuhen typisch per Klett verschließen. Nachteil des eng anliegenden Ärmelbündchens ist natürlich, dass der Handschuh nicht über die Ärmel der Jacke reicht und dadurch eine Angriffsfläche für Wind und Wasser geboten wird. Aufgesetzte Protektoren besitzt der O’Neal Winter Glove 2011 nicht. Die Bremsfinger weisen einen Dehnbereich und einen Silikonbesatz für eine bessere Griffigkeit der Bremshebel auf. Die Freude über den Silikonbesatz ist allerdings nur von kurzer Dauer, während wir beim Handschuh an sich keinerlei Ausfälle zu verzeichnen hatten.

Fazit O’Neal Winter Glove 2011

Die Verarbeitung ist top, der Handschuh bietet ein sehr gutes Griffgefühl und einen sehr hohen Tragekomfort. Der Handschuh strotzt der Kälte und lässt die winterliche Ausfahrt zu einer Genusstour werden!

Größen: S bis XXL
Preis: 34,90 Euro

Vaude Tura Gloves – Für eine Handbreit Wasser unterm Bike

Handschuhe wollen artgerecht gehalten werden. Je nach Gattung brauchen sie entweder Wärme oder mögen es dann doch lieber nasskalt. Logischerweise widmen wir uns im Moment eher der Gattung „Land unter“ und „Eisbrecher“. Mit den Vaude Tura Gloves haben wir uns bei sintflutartigen Regenergüssen ebenso auf das Bike geschwungen wie bei einsetzendem Frost. Verhältnisse, die normalerweise nicht wirklich zum Biken einladen, es sei denn, man ist mit der richtigen Kleidung unterwegs. Als bekennende Vierrad-Verweigerer nützt ja alles nix – wir müssen raus in den Lebensraum der Vaude Tura Gloves!

Bei aller Liebe zum Bike – und bei aller Skepsis Autos gegenüber – nicht immer hat man wirklich Lust, auf das Bike zu steigen. Spätestens früh morgens vor der Arbeit, wenn der Blick aus dem Fenster schweift und das Nass der Straße das Licht der Straßenlaternen widerspiegeln, kommt dann doch ein wenig Lustlosigkeit auf. Alleine schon der Gedanke an nasse und kalte Hände lässt einen schnell die Lust auf das Biken verlieren. Was bringt einem nach Feierabend oder am Wochenende der schönste Trail, wenn man durch Kälte schmerzende Finger und Hände kaum noch den Lenker halten kann – geschweige denn schalten oder bremsen kann? Ein Dauerthema ist bei uns auf der Fraktur immer die Wahl der Handschuhe – gerade bei den jetzt einsetzenden winterlichen Bedingungen.

Die Auswahl an Handschuhen ist riesig, alleine Vaude hat einige dieser Bekleidungsstücke im Sortiment – für jeden Lebensraum findet man dort das passende Exemplar. Auf der Suche nach warmen und vor allem wasserabweisenden Handschuhen sind wir auf die Vaude Tura Gloves aufmerksam geworden. Der aus CEPLEX hergestellte Handschuh bietet dem Regen die Stirn bei gleichzeitiger Atmungsaktivität. Wir sind mit dem Handschuh morgens zur Arbeit, abends im Dunkeln durch den Wald und am Wochenende dann noch unsere Lieblingstrails gefahren. Bei warmen Handschuhen hatten wir oft das Problem, dass das Griffgefühl mit steigender Isolation dementsprechend abnahm. Das war die erste Überraschung bei den Vaude Tura Gloves – das für diese Klasse sehr gute Griffgefühl. Ein Vorteil, der auch beim Schalten und Bremsen voll zum Tragen kommt. Neben dem guten Griffgefühl gefällt uns auch der Tragekomfort – die perfekte warme kuschelige Garage für unsere Hände.

Für uns erwies sich die ideale Außentemperatur für den Handschuh um den Gefrierpunkt. Bei Temperaturen um die 8 Grad war es in den Tura Gloves definitiv viel zu warm, bei 3 Grad minus und weniger war es für uns dann allerdings wieder zu kalt – zumindest mit jedem zunehmenden Kilometer. Ein ganz großer Pluspunkt waren die Fahrten im Regen. Keine nassen Hände und dadurch kühlten diese auch nicht aus – selbst lange Regenfahrten machten so richtig Spaß. Die Stulpe des Handschuhs ist weit und reicht über den Ärmelabschluss – zum Anpassen findet sich ein Kordelzug. Wasser und Kälte haben so keine Chance, in den Ärmel zu kriechen. Innerhalb der Stulpe ist ein eng anliegendes Srickbündchen eingenäht, welches zusätzlich für einen Kältestopp sorgt. Die Verarbeitung des Handschuhs kann ebenfalls überzeugen. Probleme mit den Nähten konnten wir auch nach dem Test nicht feststellen, selbst die Silikonprints an den Fingerspitzen und auf der Handfläche zeigten sich enorm hartnäckig. Erhältlich ist der Handschuh in der Farbe schwarz zu einem Preis von 58 Euro.

Fazit:

Neben dem guten Griffgefühl gefallen die Vaude Tura Gloves durch den sehr guten und angenehmen Tragekomfort sowie durch die sehr gute Verarbeitung. Ein Top-Handschuh für die nasskalten Tage um den Gefrierpunkt!

Preis: 58,00 Euro
Erhältliche Größe: 6 – 11

Mehr Infos unter www.vaude.com

O’Neal Element Glove – Der preiswerte Handschuh im Test

Eigentlich kann man es ja nicht mehr hören! Uns werden von der Obrigkeit (mal wieder) drastische Sparkurse angedroht, die Arbeitgeber machen was sie wollen und wringen die Arbeitnehmer aus wie einen nassen Waschlappen. Das Geld wird knapper und die einzigen die anscheinend sparen können (und müssen) sind natürlich wieder wir! Mit dem Element Glove bietet O’Neal einen sehr preiswerten Handschuh für unter 20 Euro an – doch taugt der Handschuh was?

Ein bekannter Spruch, der da lautet „Was nix kostet, taugt nix!“, lässt angesichts des sehr niederigen Preises dann doch erstmal Skepsis aufkommen. Kein Wunder, stimmt der Spruch leider viel zu oft, aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Ist der O’Neal Element Glove einer dieser wenigen Ausnahmen? Optisch kann der Element Glove auf jeden Fall punkten, der Handschuh sieht verdammt chick aus und muss sich nicht hinter den teureren Modellen verstecken. In der uns vorliegenden weißen Version sieht der Handschuh ziemlich edel aus und passt optisch hervorragend zu den O’Neal Trail FR Knee Guard Schienbeinschonern, die wir letztens bereits im Test hatten. Was optisch direkt auffällt ist der fehlende Silikonbesatz an den Bremsfingern, womit man aber ehrlich gesagt ganz gut leben kann. Wir hatten jetzt im Test nicht das Gefühl, als wenn uns dadurch etwas lebenswichtiges fehlen würde.

Der Handschuh sitzt sehr gut und vermittelt ein gutes Gefühl. Der belüftete Handrücken mit den sich optisch gut ins Gesamtbild einfügenden Protektorenaufsätzen und die Stretcheinsätze zwischen den Fingern sind alles andere als Low-Budget. Der Handschuh schnürt nichts ab, kratzt nicht und flattert nicht wie eine leere Hose im Wind – auch hier müssen wir sagen: Top! Die Handinnenfläche ist aus Clarino und leicht anatomisch vorgeformt. Das größte Problem ist bei Handschuhen immer die Haltbarkeit, durch die hohe Beanspruchung lösen sich diese schon mal gerne in Wohlgefallen auf. Beim Element Glove waren auf den ersten Blick Zweifel wegen der Haltbarkeit aufgekommen. Die Nähte im Bereich zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger schienen eine gute Angriffsfläche zu bilden.

Doch wieder wusste der Element Glove zu überraschen. Die Nähte zeigten keinen wunden Punkt, der Stoffbesatz hielt und zeigte nach vielen Einsätzen lediglich eine leichte Verfilzung. Was nicht da ist, kann sich auch nicht von dannen machen: Das kann man wohl so für den fehlenden Silikonbesatz der Bremsfinger übernehmen. Wie schon angemerkt sehr gut verschmerzbar. Selbst nach vielen Einsätzen und Maschinenwäschen zeigte sich der O’Neal Element Glove immer noch von seiner besten Seite. Top! Übrigens: Es gibt den Handschuh übrigens auch in einer speziellen Version für Kinder und für Girls!

Fazit:

So macht sparen Spaß! Top Qualität, super Griffgefühl und hohe Stabilität zum Sparkurs! Kaufempfehlung! So sparen wir gerne! Hellas! Und auf die nächste Diätenerhöhung!

Farben: Blau, Rot, Schwarz, Weiß
Größen: S bis XXL
Preis: 19,90 Euro
Vertrieb: 2Wheel-Distribution (www.2wheel-distribution.com)

Mehr Infos unter www.oneal-europe.com