Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Als Radreiseland ist Niedersachsen schon lange beliebt, jetzt gibt es zwischen Elbe und Weser neue Highlights für Rennradler, darunter der Stoppomat. Hierbei handelt es sich um eine fest installierte Zeitmessanlage. Auf einem zehn Kilometer langen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Neue Trainingsarena in Norddeutschland

Wo können Rennradler richtig Strecke machen, ohne vielen Autos zu begegnen, ständig an Ampeln zu bremsen oder gar auf schmalen Radwegen fahren zu müssen? Der weitläufige Landkreis Rotenburg (Wümme) zwischen Hamburg und Bremen bietet ein neues Streckennetz für Radsportler. Er ist gut erreichbar mit Regionalbahnen, in denen das eigene Rad mitfahren kann, an den kleinen Bahnhöfen gibt es aber auch Parkplätze. Rundherum verlaufen neun professionell ausgearbeitete Routen durch weite Felder und stille Moore, über sanfte Hügel und kurze Anstiege, durch idyllische Flusstäler und bäuerliche Dörfer ohne enge Gassen: Zum Einstieg für Familien und Feierabendfahrer sind die vier „Schleifchen“ von 60 bis 70 Kilometern geeignet. Gute 100 Kilometer zählen die vier Tagestour-Schleifen in allen Himmelsrichtungen. Und die Königsschleife führt Radsport-Enthusiasten auf ganzen 204 Kilometern durch den kompletten viertgrößten Landkreis von Niedersachsen.

Der „Stoppomat“: fest installierte Zeitmessanlage

Ein besonderes Highlight finden Rennradler in der RadReiseRegion Uelzen, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub für ihre 39 Themenrouten ausgezeichnet wurde: Der „Stoppomat“ ist eine fest installierte Zeitmessanlage und einzigartig in Norddeutschland. Auf einem zehn Kilometer langen, welligen Rundkurs bei Suderburg können alle Radsportler ihre Zeiten messen, kostenlos per Stempelkarte oder App. Wer seine Ergebnisse online einreicht, kann sich auch mit anderen vergleichen. Die verkehrsarmen Straßen und die sanft hügelige Naturlandschaft in der dünn besiedelten Heideregion bieten gute Trainingsbedingungen. Unter www.reiseland-niedersachsen.de/rennradfahren sind die Stoppomat-Zeitfahrstrecke und viele andere Radrouten auch in interaktiven Karten zu finden.

Stoppomat: Fest installierte Zeitmessanlage für Rennradler in Norddeutschland

Der erste Radmarathon-Cup an der Weser

Eine der bekanntesten Langstreckenradtouren Norddeutschlands feiert am 23. August ihr 15-jähriges Jubiläum und erreicht dabei einen neuen Höhepunkt: Die „Große Weserrunde“ wird erstmals Teil des German Cycling Radmarathon-Cups, einer der renommiertesten Veranstaltungsreihen im deutschen Radsportkalender. Über tausend Teilnehmende aus ganz Deutschland fahren dabei Strecken zwischen 80 und 350 Kilometern, von ambitionierten Hobbysportlern über Genussradler bis zu E-Bikern. Dabei geht es weniger um Geschwindigkeit als um Ausdauer, Teamgeist und das Erlebnis, persönliche Grenzen zu überwinden. Statt des Wettkampfs steht hier das Miteinander im Vordergrund: Gefahren wird ohne Zeitnahme, mit Fokus auf Fairness und Gemeinschaft.

Gastbeitrag von djd/TourismusMarketing Niedersachsen

Fotos: djd/TourismusMarketing Niedersachsen/PSV/Peter Gerlach

Drei neue ADFC-Qualitätsradrouten in Thüringen

In Deutschland führen nicht weniger als 320 Radfernwege auf rund 97.000 Kilometern durch die Natur, entlang von Flüssen, Seen und Bergen und vorbei an kulturellen Höhepunkten. Die besten zeichnet der ADFC jedes Jahr als ADFC-Qualitätsradroute aus. In diesem Jahr gibt es direkt drei Neuzugänge aus Thüringen. Der ADFC stellt die neuen Routen vor.

Drei neue ADFC-Qualitätsradrouten in Thüringen
Foto: TV TWGL Lisa Kristin Schrötter

Der Saaleradweg vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen

Auf vielen verkehrsarmen Streckenabschnitten folgt der Saaleradweg rund 400 Kilometer dem Verlauf der Saale von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe. Auf neun Etappen geht es vom bayerischen Fichtelgebirge nach Thüringen, vorbei an Europas größtem zusammenhängenden Stauseegebiet, durch idyllische Naturparks und artenreiche Auwälder und durch die Weinregion Saale-Unstrut. Von Saalfeld bis zur Saalemündung in die Elbe bei Barby ist der Weg gut für Familien geeignet. Entlang der Route gibt es viele Übernachtungsangebote, darunter auch zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike Unterkünfte, und eine gute öffentliche Verkehrsanbindung.

Thüringer Städtekette verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte

Von Eisenach nach Altenburg führt die Radroute auf 230 Kilometern durch reizvolle Landschaft und verbindet sieben der schönsten Thüringer Städte miteinander. Kulturinteressierte und Tourenradler kommen hier besonders auf ihre Kosten. Ein Großteil der Strecke verläuft auf asphaltierten Radwegen, es gibt entlang der Strecke zahlreiche Bett+Bike Unterkünfte und eine gute Anbindung an die Bahn.

Werratal-Radweg: 300 Kilometer entlang der Werra

Der Werratal-Radweg folgt dem Verlauf der Werra über rund 300 Kilometer von ihrer Quelle im Thüringer Wald bis zum Zusammenfluss mit der Fulda und der Mündung in die Weser. Entlang der Strecke liegen das Biosphärenreservat Rhön, der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, die Kali-Bergbau-Gebiete der Region und das UNESCO-Welterbe Wartburg in Eisenach. Wer weiterradeln will, kann die Reise auf den ADFC-Qualitätsradrouten Fulda- oder Weser-Radweg fortsetzen. Das Übernachtungs- und Gastronomieangebot entlang der Strecke ist gut, ebenso die Anbindung an die Bahn.

Wodurch zeichnen sich die ADFC-Qualitätsradrouten aus?

Mit dem Gütesiegel „ADFC-Qualitätsradroute“ zeichnet der ADFC ausgewählte Radfernwege mit maximal fünf Sternen aus. Aktuell gibt es 47 ADFC-Qualitätsradrouten in Deutschland und zwei in Österreich. Berücksichtigt werden dabei die Radinfrastruktur, etwa Wegebreite, Oberfläche und Verkehrsbelastung, aber auch die touristische Infrastruktur entlang der Strecke, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Vermarktung.

Bett+Bike: perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot

Die besten Unterkünfte entlang der Strecken erkennen Radreisende am Label Bett+Bike. Rund 4300 Betriebe bieten in Deutschland ein perfekt auf Radreisende zugeschnittenes Angebot. Dazu gehören neben bequemen Betten und reichhaltigem Frühstück auch sichere Abstellmöglichkeiten fürs Fahrrad, Reparaturmöglichkeiten und Werkstattanbindung oder Trockenräume für nasse Kleidung. Mehr Infos auf www.bettundbike.de

Web: www.adfc.de

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails

Mit Eröffnung des WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang 2025 entsteht im Herzen des Rheingaus eine Destination, die sich der Erholung und der sportlichen Leidenschaft verschrieben hat. Eingebettet in den idyllischen Hahnwald oberhalb des malerischen Weinorts Kiedrich erwartet die Gäste hier ein Bike-Erlebnis auf hauseigenen Flowtrails.

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails
Foto: StefanSchuetz.com

Wenn das WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Anfang des kommenden Jahres seine Pforten öffnet, kommen auch die Freunde des gepflegten Gelände-Radsports nicht zu kurz. Die eigens für Mountainbiker konzipierten Flowtrails sollen durch ihre vielseitige Streckenführung und unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen jede Menge Action und Abwechslung gewährleisten. Egal ob über Wurzeln, Sprünge und Hindernisse oder durch sanfte Wellen und (Steil-)Kurven – das Zusammenspiel aus Geschwindigkeit, Flow und Technik ist nicht nur auf erfahrene Biker ausgerichtet, sondern berücksichtigt auch Einsteiger.

Die WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat Trails im Überblick

Übungsparcours: Sicheres Terrain zum Üben und Trainieren

Hier finden Anfänger ideale Bedingungen zum sicheren Üben und Trainieren vor. Mit Drops, Steilkurven, Tables und verschiedenen Holzobstacles richtet sich dieser Bereich auch an Biker, die ihre Technik verbessern möchten.

Forst Flow: Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Der Forst Flow Trail (grüne Kategorie) startet direkt vom Hotelparkplatz und führt durch offene Wald- und Wiesenflächen – teilweise sogar vom Hotel aus einsehbar. Am Ende führen Northshores über die Wasserauffangbecken des Hotels hinweg.

Rinden Ride: Flow und Fun

Der Rinden Ride (grüne Kategorie) schlängelt sich mit Anliegern und Steilkurven durch den Wald und lädt Anfänger wie Fortgeschrittene ein, die Fahrt im Flow zu genießen. Ein Kurvenvergnügen, das die Rider immer wieder vor neue Überraschungen stellen soll..

WALD.WEIT Rheingau Hotel & Retreat eröffnet hauseigene Bike-Trails

Buchen Bounce: Ungebremster Fahrspaß

Auf dem Buchen Bounce Trail (blaue Kategorie) soll der Spaß im Vordergrund stehen: Dieser Trail mit harmonisch angelegten Kurven und Sprüngen windet sich durch den Wald und verspricht ungebremsten Fahrspaß.

Task Forst: Für Enduro-Fans

Der Task Forst Trail (rote Kategorie) ist eine anspruchsvolle Route über Wurzeln und Steine, die Enduro-Enthusiasten vor besondere Herausforderungen stellt. Task Forst soll hierbei den Charme einer „illegalen“ Strecke bieten: Wenig Bagger, viel Handarbeit und viele Wurzeln.

Rheinfall: Für echte Profis

Für die Experten hält der Rheinfall Trail (schwarze Kategorie) die anspruchsvollste Challenge bereit: Die steilen Abhänge, komplexen Northshores und Sprünge verlangen Präzision und fahrtechnisches Geschick. Eine Strecke, die selbst die besten Mountainbiker fordern soll.

Foto: StefanSchuetz.com

Der Flowtrail ist eine Mountainbike-Strecke der PG Hahnwald GmbH & Co. KG, die privaten Personen zur Nutzung zur Verfügung steht. Die Nutzung der Trails erfolgt auf eigene Gefahr. Kinder unter 14 Jahren sollten die Strecken sowie den Startplatz/Übungsplatz des Flowtrail Am Hahnwald nur in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person oder einer beauftragten Aufsichtsperson befahren. Das Befahren der Strecken und des Startplatzes/Übungsbereich ist natürlich nur mit Fahrradhelm gestattet. Darüber hinaus wird Schutzkleidung empfohlen – in schwarz markierten Abschnitten ist diese sogar Pflicht.

Web: www.wald-weit.com

Besonders im Herbst sehr reizvoll: Radtouren rund um Salzburg und Bad Ischl

Besonders im Herbst lohnt sich ein Urlaub im Salzkammergut. Die Berge und Seen erstrahlen jetzt in einem ganz speziellen Licht, und auch die Salzburger Altstadt wirkt mit ihren verwinkelten Gassen und historischen Gebäuden nun noch magischer. Als Ausgangspunkt für schöne Radtouren bietet sich Eugendorf an. Nach Salzburg ist es nur ein Katzensprung, die deutlich längere Strecke nach Bad Ischl empfiehlt sich vor allem für ambitionierte Radler oder E-Biker. Der djd gibt Tipps für Radtouren Richtung Salzburg und zu den Seen des Salzkammerguts.

Besonders im Herbst sehr reizvoll: Radtouren rund um Salzburg und Bad Ischl
Foto: djd/SalzburgerLand/Christoph Oberschneider

Eugendorf ist ein idealer Knotenpunkt für Radrouten Richtung Salzburg und vor allem zu den traumhaften Seen im Salzkammergut wie dem Mondsee, dem Wolfgangsee oder dem nahen Salzburger Seenland. Bei den Strecken ist von leichten Routen für Hobbyradler und Familien mit Kindern bis hin zu anspruchsvollen Abschnitten für erfahrene Biker alles dabei. Auf rund 600 gut ausgebauten Radwegkilometern geht es durch das Alpenvorland, um das Seenland entlang von Wallersee, Mattsee und Obertrumer See zu erkunden. In Eugendorf selbst bieten viele Hotels und Gasthäuser Serviceleistungen für Radfahrer an, etwa eine sichere Radaufbewahrung und E-Bike-Ladestationen. Für den Fall einer Panne gibt es zwei Reparaturstationen – eine direkt im Ort und eine auf der Strecke.

Gaisberg: Hausberg der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg

Für Genussradler bietet sich eine gemütliche Tour von Eugendorf aus Richtung Norden entlang der Ischlerbahn-Trasse an. Vorbei am Golfplatz Eugendorf geht es über Thalgau entlang der idyllischen Fuschler Ache bis zur Drachenwand am Mondsee. Wer noch mehr Kilometer und ein paar Höhenmeter sammeln will, radelt weiter bis Bad Ischl oder umrundet den Mondsee und den Irrsee, um über den Kolomansberg wieder zurück nach Eugendorf zu fahren. Für Fans anspruchsvoller Strecken mit einigen „Bergwertungen“ ist der Salzburger Hausberg, der Gaisberg, mit 1.287 Metern Höhe fast schon Pflicht. Von dort geht der Blick auf die traumhafte Landschaft rund um die österreichische Landeshauptstadt Salzburg bis nach Bayern und ins Salzkammergut sowie auf den legendären Schafberg und den imposanten Dachstein-Gletscher.

Gastbeitrag von djd

Fahrrad-Tagestouren-Tipps rund um die Hansestadt Hamburg

Mit dem längsten Radwegenetz Deutschlands bietet die Hansestadt Hamburg unzählige Möglichkeiten für schöne Tagesausflüge mit dem Rad. Ob durch malerische Parks, entlang des weitläufigen Wassernetzes oder sogar hoch bis an die Ostsee, an reizvollen Strecken fehlt es definitiv nicht. Der Dienstradleasing-Anbieter Lease a Bike hat für den Herbst fünf schöne Touren zusammengefasst.

Fahrrad-Tagestouren-Tipps rund um die Hansestadt Hamburg
Foto: Lease a Bike / Focus

Der Norden Deutschlands ist bekanntlich recht flach. Doch er bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Tagesfahrradtouren: In Hamburg allein gibt es das längste Radwegenetz in Deutschland – und das sogar ohne auf Autostraßen fahren zu müssen. Parks und Waldgebiete rund um die Hansestadt laden zu entspannten Touren inmitten herbstlicher Natur ein. Und weil Hamburg ein weitläufiges Wassernetz hat, können Fahrradfahrer die maritimen Seiten der Stadt ganz nebenbei genießen. Von leichten bis hin zu schweren Touren bietet die Metropole im Norden für alle Radfahrer etwas. Ob an der Außenalster bis nach Stade, über den Marschbahndammweg oder aktiver bis hoch an die Ostsee – es gibt viele Möglichkeiten, die wunderschöne herbstliche Landschaft in Hamburg und Umgebung zu erkunden und dabei die regionalen Ausblicke zu genießen.

Die Speicherstadt-Außenalsterrunde in Hamburg

Der Startpunkt für diese Tour ist der Borgweg am Stadtpark. Durch den Stadtteil Uhlenhorst und den Ursprung des Welthafens Hamburg, dem Nicolaifleet, radeln Radfahrer mit Blick auf die historische Speicherstadt bis zur unterirdischen Sehenswürdigkeit dem St. Pauli Elbtunnel, welcher dann durchquert wird. Anschließend radeln sie über die 267 Meter lange Klütjenfelder Radwegbrücke am Oberhafenkanal entlang, der die Stadtteile HafenCity und Rothenburgsort verbindet, bis zur Außenalster. Hier können sie mit Blick auf das Wasser die Runde bis zum Anfangspunkt Borgweg vollenden – und wer mag, genießt zur Stärkung noch eines der gastronomischen Angebote mit Blick auf die Segler.

  • Distanz: 28 km
  • Fitnesslevel: Anfänger/leicht

Ahrensfelder Weg-Bredenbeker Teich-Runde

Bei dieser Fahrradtour starten Radfahrer am Oldenfelde Bahnhof. Sie fahren dann durch die grünen Wälder und Felder des Stellmoorer Tunneltals und das sumpfige Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal. Mit Blick auf den Bredenbeker Teich mit einigen Rastbänken und am Landgut Lindenhof vorbei radeln sie die Runde weiter am Lottbeker Stausee entlang. Über Volksdorf treten sie dann den Rückweg zum Ausgangspunkt Oldenfelde an.

  • Distanz: 29 km
  • Fitnesslevel: Anfänger/leicht

Von der Außenalster mitten in Hamburg bis nach Stade

Beginnend an der Außenalster mitten in der Hansestadt führt der Elberadweg aktivere Radler durch die Speicherstadt und an der Kirche St. Michaelis vorbei. Über den Finkenwerder Deichweg radeln sie anschließend weiter. Auf dem Weg liegt die historische Mühle Aurora und das gemütliche Café MöwenNest lädt zu einer Kuchenpause ein. Am Deich fahren Fahrradfahrer dann entspannt an der Elbe entlang weiter. Unterwegs locken zahlreiche Restaurants mit kulinarischen Erholungspausen.

  • Distanz: 50 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer

Über den Hamburger Marschbahndamm-Radweg

Aktivere Fahrradfahrer starten von der Bushaltestelle Zollenspieker (Fähre) und fahren den Elberadweg am Moorfleeter Hauptdeich entlang. Nur ca. zwei Kilometer weiter passieren sie die Stiftung Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe, eine ehemalige Wasseraufbereitungsanlage. Auf der umliegenden Parkfläche können sich Radfahrer mit Blick auf das historische Gebäude eine Pause gönnen und anschließend durch das Sperrwerk Billwerder fahren. Weiter pedalieren sie dann durch die Speicherstadt und am Oberhafenkanal vorbei. Über den autofreien und grünen Marschbahndamm führt die Tour bis zum Naturschutzgebiet Kirchwerder Wiesen. Die Runde endet wieder am Zollenspieker.

  • Distanz: 52 km
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/mittelschwer

Von den St. Pauli-Landungsbrücken bis nach Cuxhaven

Anspruchsvolle Fahrradfahrer können hier an den St. Pauli-Landungsbrücken starten. Vorbei am Hafen und zahlreichen Kanälen passieren die Radfahrer das Alte Land, ein riesiges Obstanbaugebiet. Danach radeln sie über Finkenwerder bis zur Hansestadt Buxtehude. Dort können sie die St. Petri Kirche besichtigen. Die Gassen der Altstadt mit ihren kleinen, traditionellen Geschäften laden zum entspannten Bummeln ein. Anschließend führt die Tour weiter über den Elberadweg an der immer breiter werdenden Elbe entlang bis nach Stade, wo Fahrradfahrer die Altstadt mit ihrem Schwedenspeicher und den Fachwerkhäusern erkunden können. Weiter geht es auf dem Elberadweg über das Kehdinger Moor mit der geheimnisvollen Hochmoor Landschaft und durch den Ort Freiburg/Elbe bis Cuxhaven an der Nordsee.

  • Distanz: 120 km (Rückfahrt optional mit S-Bahn oder Regionalbahn)
  • Fitnesslevel: Fortgeschrittene/schwer

Gastbeitrag von Lease a Bike

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison

Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack legt die Eifelgemeinde Pronsfeld jetzt mit einem komplett neu gebauten Mountainbike-Trail nach. Der Hochberg-Trail startet vom Aussichtspunkt oberhalb der Prüm und windet sich kurvenreich bergab bis zum Prümtal-Radweg. Realisiert wurde das gesamte Projekt unter Leitung des Ortsbürgermeisters Harald Urfels von vielen freiwilligen Mithelfern.

Wieder einmal beweist die kleine Gemeinde in der Eifel, wie unkompliziert ein zukunftsweisendes Projekt durchgeführt werden kann. Tatsächlich besitzt der neue Hochberg-Trail im Umkreis von 30 bis 40 Kilometern ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Im Fokus steht nämlich nicht das Fahren bergauf, sondern der Spaß bergab. Aufgrund der topografischen Gegebenheiten richtet sich der Trail an geübte Biker, die ihr Rädchen im Griff haben. Um es auf den Punkt zu bringen: Das starke Gefälle und die engen Kurven unterstreichen den hohen technischen Anspruch der Strecke. Wer sein Bike also gut unter Kontrolle hat, kommt hier auf jeden Fall auf seine Kosten!

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison 2023

MTB Hochberg-Trail in Pronsfeld: Wie ist der Streckenverlauf?

Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Lines gewählt werden. Die Hauptlinie führt in engen und steilen Serpentinen ohne Drops oder Sprünge Richtung Tal. Leicht alpines Feeling vermittelt die Alternativ-Linie, die teilweise auf einem steinigen Grat verläuft. Hier sind AM- und Enduro-Biker perfekt aufgehoben. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine Race-Jumpline mit drei Tables abgebogen werden. Zwischen den beiden Lines sorgen zudem feine Kombinationsmöglichkeiten für erhöhten Fahrspaß.

Wie findet man den Mountainbike-Trail?

Der MTB Hochberg-Trail in der Eifelgemeinde Pronsfeld ist Teil eines Rundkurses und führt auch am Bikepark vorbei. Einen guten und einprägsamen Einstieg in die Runde bietet die Kreuzung am Lokdenkmal (Hauptstraße/Prümtal-Radweg). Von hier ist der Hochberg-Trail bereits ausgeschildert. Die erste Station ist schon nach kurzer Zeit erreicht: Der Pumptrack. Nach wenigen hundert Metern führt ein moderat ansteigender Wanderweg in den Wald. Nach knapp 50 Höhenmetern beginnt der Abfahrtsspaß. Unten angekommen und dem Radweg links folgend können so unzählige Runden gedreht werden. Insgesamt hat die komplette MTB-Tour ein Länge von etwa 2,1 Kilometern.

Eifelgemeinde Pronsfeld startet mit neuem Trail in die Mountainbike-Saison 2023

Wo parken, essen und schlafen in der Eifelgemeinde Pronsfeld?

Ausreichend Parkmöglichkeiten gibt es direkt am Bikepark/Pumptrack oder am ehemaligen Bahnhof in Pronsfeld. Hungern muss hier ebenfalls niemand: Direkt an der Lok befindet sich das Café Stullwerk. Egal ob im Biergarten oder im historischen Eisenbahnwaggon, hier gibt es leckere Kuchen, Sandwiches und Getränke in nostalgischer Atmosphäre. Freunde der italienischen Küche mit all ihren Köstlichkeiten kommen im Ristorante Da Mario (Ecke Lünebacher Straße/Hauptstraße) auf ihre Kosten. Übernachtungsmöglichkeiten finden sich bei privaten Anbietern. Der Wohnmobilstellplatz in Pronsfeld bietet zudem Stellplätze für 7,00€ pro Nacht.

Web-Links zum Thema:

www.pronsfeld.de
www.stullwerk.de
https://www.facebook.com/people/Ristorante-Pizzeria-Da-Mario/100063733474387/

Dank an Jan und Paul für das Foto-Shooting 🙂

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am MTB Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

In einem für die Region einzigartigen Projekt möchte die Eifelgemeinde Pronsfeld ihr Angebot für Mountainbiker deutlich erweitern. Nach dem 2019 gebauten Bikepark mit Jumpline und Pumptrack gilt das Augenmerk diesmal ambitionierten Mountainbikern, die bergab für jeden Spaß zu haben sind. Oberhalb des Prümtal-Radwegs entsteht im Moment der MTB Hochberg-Trail, an dessen Gestaltung die Fraktur nicht ganz unbeteiligt ist.

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

Wie unkompliziert ein derartiges Projekt durchgeführt werden kann, beweist mit Bravour die Gemeinde Pronsfeld. Treibende Kraft ist hierbei Ortsbürgermeister Harald Urfeld, der mit seinen Ideen dem Ort definitiv neue Perspektiven eröffnet. Natürlich geht auch hier nichts ohne die Bürger und den Ortsgemeinderat, die tatkräftig hinter den Projekten stehen. Wo anderswo um Entscheidungen gerungen wird, werden in Pronsfeld schon längst die Ärmel hochgekrempelt. Die Pläne für den Hochberg-Trail liegen tatsächlich schon länger auf dem Tisch, doch Corona zwang alle Beteiligten immer wieder zur Zwangspause. Darunter auch die Fraktur. Zusammen mit dem Bürgermeister haben wir am Design der Strecke gefeilt. Seit dem Frühjahr laufen endlich die Arbeiten am Hochberg.

Eifelgemeinde Pronsfeld legt nach: Arbeiten am Hochberg-Trail laufen auf Hochtouren

Projekt basiert ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit

Die Planung der Strecke war nicht ganz so einfach. Wir mussten uns auf das Gelände der Ortsgemeinde beschränken, Gespräche mit dem Eigentümer des benachbarten Grundstücks verliefen leider ohne positives Ergebnis. Der Hang ist nicht nur relativ schmal, sondern vor allem im mittleren Bereich sehr steil. Noch schwieriger ist somit die Umsetzung in die Realität. Die Befestigung der Strecke ist äußerst zeitintensiv und kraftraubend. Unermüdlich graben, hacken und schaufeln die Pronsfelder den Trail in den Hang. Erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass das gesamte Projekt ohne Ausnahme auf ehrenamtlicher Mitarbeit basiert. Dadurch zieht sich die Fertigstellung noch etwas hin.

Pronsfeld Hochberg-Trail: Fahrtechnik dringend erforderlich

Um es auf den Punkt zu bringen: Der Pronsfeld Hochberg-Trail wird nicht für Anfänger geeignet sein. In diesem Fall empfehlen wir den Besuch des Bikeparks mit dem Pumptrack, um die eigenen Skills zu verbessern. Wer sein Rädchen gut unter Kontrolle hat, wird am Hochberg-Trail auf seine Kosten kommen. Nach dem Start am Aussichtspunkt Pronsfeld kann nach wenigen Metern zwischen zwei Linien gewählt werden. Die eine Linie führt in engen und steilen Serpentinen Richtung Tal, die andere führt über einen teilweise steinigen Grat und vermittelt ein leicht alpines Feeling. Beide Strecken treffen in einer Senke wieder zusammen. Diese spuckt den Rider dann auf das letzte, etwas ruppigere Teilstück aus. Am Ende kann auf Wunsch noch auf eine von uns geshapte Race-Jumpline abgebogen werden.

Arbeiten am Hochberg-Trail dauern noch etwas an

Wie bereits erwähnt laufen die Arbeiten am Hochberg-Trail derzeit auf Hochtouren. Die Strecke ist noch nicht fertiggestellt und somit auch noch nicht freigegeben. Einige Passagen auf den etwa 50 Höhenmetern müssen noch ausgebaut, befestigt und überarbeitet werden. Sobald der Trail am Hochberg offiziell befahren werden darf, wird das hier auf der Fraktur natürlich sofort kommuniziert. Eine Anreise nach Pronsfeld lohnt sich aber dennoch. Der Bikepark Pronsfeld erfreut sich großer Beliebtheit und im unweit frisch eröffneten Waggon-Cafe an der Lok wartet leckerer Kaffee und Kuchen auf Euch. Stay tuned!

Turbomatik Bikeparks: Die bauen Spaß! Neuer MTB Spot in der Eifelgemeide Pronsfeld

Unermüdlich gräbt sich die Schaufel des Baggers in die weiche Erde. Mit gezielten Schaufelbewegungen nehmen die vielen Erdhaufen langsam erkennbare Formen an. Aus einem brachliegenden Gelände entsteht in der Eifelgemeinde Pronsfeld ein neuer MTB Spot mit Startberg, Tables, Anliegern und Wellen. Wir hatten das große Vergnügen, den Gestaltern von Turbomatik Bikeparks bei der Arbeit über die Baggerschaufel zu schauen.

Ein Pumptrack entsteht

Radfahren steht im Eifelkreis Bitburg-Prüm hoch im Kurs. Viele gut ausgebaute Radwege ziehen sich durch das gesamte Kreisgebiet, begleiten idyllische Flüsschen oder verlaufen auf ehemaligen Bahntrassen. Mountainbiker mit dicken Waden erfreuen sich an den unzähligen Forstwegen, die fernab von Städten und Menschen bis nach Luxemburg, Belgien oder an die Mosel führen. Eine große Lücke klaffte hingegen bei den Spots, egal ob Dirt, Flowtrail oder Pumptrack. Für spaß-orientiertes Biken mussten die Rider im Eifelkreis Bitburg-Prüm bisher die Fahrt zu dem Trail-Technik-Parcours Koulshore bei Daun oder dem Bikepark in St. Vith in Kauf nehmen. Die unweit von Prüm gelegene Gemeinde Pronsfeld hat jetzt allerdings mit einem für den Kreis einmaligen Projekt ordentlich nachgelegt. Nach etwa drei Jahren Vorlaufzeit und Planung begannen im Juni 2019 die finalen Arbeiten für den Bikepark Pronsfeld. Verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung des Bikeparks war Günter von Turbomatik Bikeparks.

Der Chef des sauerländischen Unternehmens ist allerdings nicht nur der kreative Kopf, sondern sitzt zudem selbst im Bagger. So wie auch an dem Tag, als wir uns mit ihm in Pronsfeld auf dem neuen Spot trafen. Wir wollten wissen, wie genau ein Bikepark dieser Größe entsteht. Erstaunt waren wir von dem Fingerspitzengefühl beim Führen des doch recht imposanten Baggers. Mit gezielten Schaufelbewegungen nahmen die Erdhaufen, die vorab von einem Radlader an die vorgesehenen Stellen aufgeschüttet wurden, bekannte Formen an – Wellen, Anlieger und Tables. Auch der Starthügel musste geformt werden. Für die Arbeiten mit dem Bagger werden definitiv ein gutes Auge, ein ruhiges Händchen und vertrauen in die Gravitation benötigt. Letzteres bereitete uns beim Zuschauen ein doch etwas mulmiges Gefühl: Öfters stand der Bagger so schief, dass das Schild zur Stabilisation ausgefahren werden musste. Der Kerl im Bagger hat echt Nerven wie Drahtseile! Die Frage, ob er schon mal mit einem Bagger umgekippt wäre, beneinte Günter lächelnd.

Ortsbürgermeister Harald Urfels, Günter Bracht von Turbomatik Bikeparks und Trail-Dog Spliff

Nach der schweißtreibenden Arbeit des Gestaltens kam uns eine große Ehre zu: Wir durften die Strecke erstmals abrollen. Obwohl die Strecke mitsamt der Jumps und Wellen noch komprimiert werden musste, rollte es sich schon verdammt geschmeidig. Die Erfahrung von Turbomatik Bikeparks zeigt sich im Detail. Alles passt, die einzelnen Elemente sind perfekt angeordnet. Die Wellen und Landungen sowie die Abstände ermöglichen ein ideales Pushen und somit auch mächtig Flow. Wir hatten Spaß, doch Günter musste nochmal ran! Der letzte Schritt war das Komprimieren der Strecke mit einer Rüttelplatte. Ganz fertig war der Bikepark Pronsfeld dann noch immer nicht. Die Balken für die Wippe und die North Shore Elemente lagen schon bereit. Innerhalb eines Tages standen auch diese. Feierabend und Abschluss des Projektes. Für uns begann jetzt der Spaß, Günter machte sich indes auf den Weg nach Hause ins Sauerland. Dort ist er aufgrund seiner Tätigkeit von Frühjahr bis Herbst nur noch selten. Das nächste Projekt wartet schon.

Wegen des hochsommerlichen Wetters mit knackigen Temperaturen und ausbleibendem Regen musste die Strecke allerdings erst mal gesperrt werden. Um die unerträgliche Wartezeit für die Biker zu verkürzen, setzte sich Ortsbürgermeister Harald Urfeld mit der ortsansässigen Feuerwehr in Verbindung. Im Rahmen einer Feuerwehrübung rückte wenige Tage später die Feuerwehr Pronsfeld mit der Jugendfeuerwehr an. Mit gezielten Anweisungen wurde die Wasserentnahme aus dem benachbarten Bach geübt, Schläuche verbunden und der Track ausgiebig gewässert. Natürlich durfte auch das Kommando „Wasser marsch“ nicht fehlen. Der Ortsbürgermeister, selbst begeisterter Mountainbiker, machte sich vor Ort höchstpersönlich ein Bild vom Schaffen der Jugend. Auch für uns interessant, so etwas mal live zu sehen. Noch weitere Tage vergingen, am 23. Juli war es dann aber endlich so weit: Nach dem Aufstellen der Schilder wurde die Absperrung entfernt. Der Bikepark Pronsfeld ist jetzt für alle Biker frei zugänglich.

Mehr Infos zu den Bikepark Bau-Profis findet ihr unter https://www.bikepark-bau.de/