Special Alpencross: Etappe 5 – Croda da Lago und Monte Pelmo

Fahrzeit: 4:46 Stunden
Zurückgelegte Strecke: 32 Kilometer
Zurückgelegte Höhenmeter: 1675 Meter

Der erste Gedanke nach dem Aufwachen galt den am Abend entfernten Decken. Der Blick zu den Decken beruhigte uns. Die Decken lagen immer noch da wo wir sie abgelegt hatten. Die Nacht im Schlafsack war allerdings ungewohnt – zumindest für mich, der immer feudale Pensionen und Hotels bevorzugte. Für Markus war eine Übernachtung im Schlafsack eigentlich nichts Ungewöhnliches. Eine Übernachtung im Schlafsack in einem Gästezimmer war allerdings auch für ihn eine Premiere. Zumindest hatten wir die Schlafsäcke offensichtlich nicht umsonst mitgeschleppt.

Nach dem vorherigen „Ruhetag“ mit etwas über 80 Kilometern und 1000 Höhenmetern sollte uns am fünften Tag direkt zu Beginn ein Uphill Leckerbissen erwarten. Der fünfte Tag war gleichzeitig der Einstieg zu der 2002er Tour der faszination-alpen.de. Knapp 1200 Höhenmeter am Stück galten direkt am Anfang zu vernichten. Nach etwa 1000 Höhenmeter, die erst auf Asphalt beginnen und im späteren Verlauf auf immer loseres Geröll übergehen, besteht allerdings die Möglichkeit, im Rifugio Croda da Lago eine Stärkung zu sich nehmen. Was wir auch taten! Urlaub ist Urlaub! So genossen wir bei schönstem Sonnenschein und herrlichen Temperaturen mit einem herrlichem Blick auf den Federa-See und die umliegenden Berge sehr leckere Spaghetti. Nach der Stärkung verließen wir ab dem Rifugio Croda da Lago die bis dahin gefahrene Wanderroute 432, um auf den Wanderweg 434 zu wechseln, der sich am Croda da Lago bis zum Becco di Mezzodi empor streckt. Mit dem Wanderweg 434 erwartete uns ein technischer, aber sehr feiner Uphill über einen schmalen und steinigen Singletrail.

Am Croda da Lago

Der Federa-See, sprich der Lago Federa, ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Der auf 2038 Meter gelegene See dient auch vielen Wanderern als Etappenpunkt für die Besteigung des Croda da Lago und des Becco die Mezzodi. In diesem Bereich ist deshalb vermehrt mit Wanderern zu rechnen.

Der weitere Verlauf der Tour erfolgt abwärts über die Wanderroute 458 und 467 bis zum Rifugio Citta di Fiume mit schönen, zum Teil technischen Singletrailabfahrten. Der bis dahin perfekte Tag sollte dennoch einen negativen Beigeschmack bekommen. Im Gegensatz zur vorgegebenen Tour der www.faszination-alpen.de wählten wir ab dem Rifugio Citta di Fiume die Wanderroute 472. Ein Fehler wie sich herausstellen sollte. Die Wanderroute 472 ist für Biker definitiv nicht zu empfehlen, es sei denn, man schiebt sein Bike gerne.

Die Schiebepassagen bedeuteten mehr Frust als Lust. Genervt setzte ich einen Fuß vor den anderen. Natürlich ereilt einen in solchen Situationen auch noch Murphys Law. Das geniale Wetter wandelt sich – leider mal wieder – in Regen. Natürlich! Gefrustet durch die Schieberei, laut fluchend und dadurch nicht mehr mit der nötigen Aufmerksamkeit unterwegs, ging ich dann auch noch in einer endlich fahrbaren Abfahrt über den Lenker. Hier machte sich direkt der nächste Frust breit: Markus war voraus gefahren und ich lag kopfüber unter dem Fahrrad wenige Meter abseits des Weges. Von Markus keine Spur. Ich krabbelte wieder auf den Weg und fuhr bis zur nächsten Abzweigung, wo mich Markus erwartete.

Der Sturz blieb bis auf eine Prellung an den Rippen und einigen Löchern in der Regenkombi ohne Folgen. Nicht auszudenken, wenn hier unser Alpencross, aufgrund einer Verletzung, hätte beendet werden müssen. So konnte es nach einer Verschnaufpause und nachlassendem Adrenalinspiegel wieder weiter gehen.

Zwischen dem 2158 Meter hohen Crot und dem 3168 Meter hohen Monte Pelmo befindet sich der Gebirgspass Forcella Staulanza. Hier findet sich auch eine Raststätte und ein Parkplatz. Der Monte Pelmo gehört mit seinen 3168 Metern zu den höchsten Gipfeln der Dolomiten. Die Erstbesteigung des Monte Pelmo geschah übrigens erst im Jahre 1857 durch den Iren Sir John Ball.

Ab Forcella Staulanza erwartet einen dann auf der ausgewiesenen MTB-Strecke sehr viel Downhillspaß. Die sehr technisch mit vielen Steinen, Wurzeln und Kehren durchsetzte Abfahrt lässt so manchen Bikepark vor Neid erblassen. Mein vorangegangener Sturz veranlasste uns das Tagesziel vorzuziehen und schon in Alleghe zu nächtigen. In Alleghe gestaltete sich die Suche nach einem preiswerten Zimmer ebenso zeitintensiv wie in Cortina d’Ampezzo. Wer suchet, der findet aber auch hier. Fündig wurden wir in Masare, einem kleinen Nachbarörtchen.

Die Betten und die Bettdecken waren diesmal hervorragend, warmes Wasser zum Duschen ist ja nicht unbedingt zwingend notwendig. Ich duschte mit kaltem Wasser, während Markus diesmal auf die Dusche verzichtete – wer konnte es ihm verdenken?!

Die kleine Gemeinde Alleghe liegt direkt am Lago d’Alleghe. Der See entstand im Jahre 1771 durch einen Erdrutsch. Dabei wurden die Ortschaften Fusine, Riete und Marin begraben und die Ortschaften Costa, Peron, Sommariva und Torre durch das aufstauende Wasser überflutet. Aus der damaligen Katastrophe entstand ein traumhafter See. Doch nicht nur Mountainbiker, Skifahrer und Wanderer haben Alleghe für sich entdeckt – durch die traumhafte Lage in den Dolomiten gastiert hier auch regelmäßig die Giro d’Italia.

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Special Alpencross: Etappe 4 – Durch das Pustertal und die Dolomiten

Fahrzeit: 4:40 Stunden
Zurückgelegte Strecke: 83 Kilometer
Zurückgelegte Höhenmeter: 1050 Meter

Das erste Mal bei unserem Alpencross machten sich nach der Nachtruhe die Beine bemerkbar. Es war aber nicht der Uphill der Tribut forderte, sondern die endlos erscheinende Überquerung des Felber Tauern im Schnee zu Fuß. Der Oberkörper schmerzte und der rechte Oberschenkel quittierte die vorangegangen Tragepassagen des dritten Tages mit einer Unzahl blauer Flecken. Der Griff zu den zum Trocknen aufgehängten Klamotten und Schuhe ließ die Laune auch nicht unbedingt besser werden.

Die Schuhe waren trotz allerlei Tricks immer noch nass. Widerwillig wurden die nassen Schuhe übergestreift. Das Wetter zeigte sich dagegen beim Start von seiner besten Seite. Mit dem vierten Tage verließen wir die beschriebene Tour von Achim Zahn um Anschluss an die Tour der www.faszination-alpen.de zu finden. Die Tour des vierten Tages glich einer Transrapid-Strecke. Eine schnelle, direkte und einfache Verbindung von Lienz nach Cortina d’Ampezzo stand uns bevor. Wir überschritten wieder eine Landesgrenze, diesmal von Österreich nach Italien. Da der Kraftakt des dritten Tages seinen Tribut forderte, waren wir mit dem unspektakulären Verlauf der Strecke nicht unbedingt unglücklich. Die Tour führte uns auf dem Pustertal-Radweg, später dem Drau-Radweg, durch das Pustertal an der Drau entlang. Bei dem Radweg handelt es sich um einen breiten asphaltierten und gut zu pedalierenden Weg, der uns bis nach Italien führt. Der Radweg gleicht geradezu einer Autobahn, was durch den enormen Fahrradbetrieb unterstrichen wurde. Der Übergang von Österreich nach Italien gestaltete sich wettertechnisch mal wieder von seiner gewohnten Seite.

Ein altes und leer stehendes Ospitale kurz vor Cortina d’Ampezzo

Bereits vor San Candido (Innichen) war wieder Regenkleidung angesagt. Schade eigentlich, da die Schuhe gerade trocken waren. Über einen breiten Radweg gelangten wir nach Dobbiaco (Toblach). Von nun an führte uns ein kiesiger Forstweg, ein ausgewiesener Radweg, durch die Pragser Dolomiten auf der einen Seite und die Sextener Dolomiten auf der anderen Seite. Das beeindruckende Landschaftsbild lässt uns schnell den Regen vergessen. Vielleicht gewöhnt man sich aber auch einfach nur an diese Wetterverhältnisse.

Die Dolomiten sind eine Gebirgskette, welche sich ausschließlich auf italienischem Gebiet (Venetien und Trentino-Südtirol) befindet. Den höchsten Berg bildet die Marmolata mit einer stattlichen Höhe von 3342 Metern. Unter den wichtigsten Bergmassiven der Dolomiten zählen unter anderem auch die Pragser Dolomiten und die Sextener Dolomiten, die wir in unsere Tour integriert haben. Die Sextener Dolomiten sind die nordöstlichste Gebirgsgruppe der Dolomiten.

Unser Weg führte im weiteren Verlauf durch das Höhlensteintal und das Val di Landro mit einem beeindruckendem Blick auf die Höhenzüge der Dolomiten. Besonders beeindruckend sind die letzten Kilometer nach Cortina d’Ampezzo auf dem Bahnweg mit seinen Überquerungen der Schluchten und die Fahrten durch die Tunnel der ehemaligen Gleisanlagen. Die Suche nach einer preiswerten Übernachtungsmöglichkeit gestaltete sich zeitintensiver als zunächst vermutet.

Nach einiger Zeit fanden wir eine preisgünstige Pension. Die uns von der älteren Dame des Hauses bereitgestellten Decken entfernten wir vorsichtig von den Betten. Wir zogen es vor im Schlafsack zu übernachten, da die Decken ein Eigenleben zu führen schienen. Ein kurzer Blick zu den Decken, vor dem verdienten Schlaf, beruhigte: Die Decken hatten sich noch nicht fortbewegt.

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Special Alpencross: Etappe 3 – Im Schneesturm über den Felber Tauern nach Lienz

Fahrzeit: 7:20 Stunden
Zurückgelegte Strecke: 66 Kilometer
Zurückgelegte Höhenmeter: 1890 Meter

Alleine der Anblick der Hohen Tauern ließ mich schon fast vor Ehrfurcht erstarren. Nicht die Höhenmeter die vor uns lagen waren für mich besorgniserregend. Vielmehr war es jenes ungute Gefühl der Hilflosigkeit. Schlagartig wurde ich mir wieder meiner nicht vorhandenen Schwindelfreiheit bewusst. Auch wenn wir nicht wussten was uns genau erwarten würde, dieses ungute Gefühl war dennoch bereits vorhanden. Doch es nutzte alles nichts, wir mussten rüber!

Da geht’s lang! Wenn wir gewusst hätten…

Der Hauptkamm der Hohen Tauern ist etwa 120 Kilometer lang. Die höchste Stelle liegt mit dem Großglockner bei 3798 Metern. Hier befinden sich die höchsten Berge Österreichs – zusammen mit den Ötztaler Alpen (Wildspitze 3768 Meter). Kein Pass wurde in der Römerzeit in den Hohen Tauern mehr genutzt als der Felber Tauern. Der Gebirgspass liegt bei 2481 Meter. Niemals sollte man in diesen Höhen das Wetter unterschätzen! Weniger spektakulär ist die Fahrt mit dem Auto. Seit Mitte der sechziger Jahre sorgt der etwas über fünf Kilometer lange Felbertauerntunnel für die Verbindung zwischen Salzburg und Osttirol. Für uns als Mountainbiker im Rahmen des Alpencrosses natürlich keine Option!

Übernachtung im Tauernhaus Spital – Uriger geht es nicht!

Der Start von dem „Tauernhaus Spital“ auf dem asphaltierten Weg am Hintersee vorbei verlief genial. Uns begleitete bestes Wetter, die Sonne lachte und so gestaltete sich der knapp 1100 Höhenmeter umfassende Uphill zum Breitling als wahres Vergnügen.

Kurz bevor es richtig ungemütlich werden sollte
Obwohl es von den Temperaturen nicht besonders heiß war und von uns eher als angenehm empfunden wurde, strotzte die Sonne vor unglaublicher Kraft. Trotz Sonnenmilch verbrannte ich mir die Oberschenkel. Ein dickeres Auftragen der Sonnenmilch wäre sicherlich sinnvoll gewesen oder man hätte zumindest den Lichtschutzfaktor höher ansetzen müssen. Unglaublich, und das mir als Sonnenanbeter! Der asphaltierte Untergrund ging im späteren Verlauf in einen steinigen Forstweg über, um dann letztendlich zu einem Wiesenweg zu werden. Die Strapazen wurden mit einem phantastischen Blick auf den unten liegenden Hintersee und die gegenüberliegenden, mit Schneefetzen bedeckten Felsmassive belohnt. Unablässig schossen die Wassermassen mit einem unglaublichen Getöse ins Tal. Die Berge leben ihr eigenes imposantes Leben! Als der Höhenmesser 1800 Meter ü NN. anzeigte, musste die Windjacke übergestreift werden. Nicht das letzte Kleidungsstück an diesem Tage. Es wurde zusehends frischer. Wir erreichten die vom Gastwirt beschriebene Mauer und folgten aufgrund des heftigen Windes dessen Rat, etwa 50 Meter höher den Übergang zum Wanderweg zu finden. Ab jetzt folgte das, was ich immer zu vermeiden versuchte. Schieben, schieben und nichts als schieben. Zur Abwechslung durfte das Bike aber auch mal getragen werden. Die Tour wurde langsam zur Tortur. Immer mehr Schneefelder taten sich auf und das Wetter wurde immer bedrohlicher.

Die „Fahrt“ zum Felber Tauern

Eine dunkle Wolkenfront stand direkt vor uns. „Auch das noch! Bloß jetzt nicht in ein Unwetter geraten“ schoss es mir durch den Kopf. Nervosität tat sich auf. Es folgten vermehrt Schiebepassagen durch Schneefelder, an Hängen, deren Ende man nicht abschätzen konnte. Vielleicht sogar zu meinem Glück. Wer weiß, ob nicht der Blick in einen Abgrund zur Umkehr gezwungen hätte. Es wurde bitterkalt. Die Temperatur schien ins Bodenlose zu fallen. Als dann auch noch Schneesturm aufkam, musste mal wieder die Regenkombi herhalten. Zeit und Lust für Fotos blieb nicht mehr. Wir mussten weiter!
Nicht auszudenken hier mit falscher Bekleidung unterwegs zu sein. Der Weg zur St. Pöltner Hütte wurde für mich zum persönlichen Alptraum. Menschen mit Höhenangst stoßen hier definitiv an ihre Grenzen. Dazu wurde die Sicht immer schlechter und die Eiskörner des Schneeregens pickten ins Gesicht. Spätestens jetzt stellte sich mir die Frage, was das noch mit Mountainbiken zu tun hat! Endlos erscheinende Stunden des Schiebens und Tragens der Bikes durch den Schnee vergingen. Irgendwann erreichten wir die St. Pöltner Hütte, die aufgrund des Schneesturms kaum noch zu erkennen war. Jetzt konnte ich nachempfinden, weshalb Menschen, die in die Alpen stiegen, nicht mehr zurückgekehrt sind. Wie unwirtlich und unmenschlich die Berge sein können! Ich hätte nie daran geglaubt, dass ich so brutal an meine eigenen Grenzen stoßen werde – so etwas kannte ich bis dahin nicht: Momente, in denen ich dachte, ich würde das nicht überstehen.

Kurz bevor es richtig ungemütlich werden sollte

Die vor uns liegende Abfahrt sollte sich anfänglich auch als nicht besonders angenehm herausstellen. Durch die widrigen Umstände war ein Fahren nur teilweise möglich, meist wurde geschoben, getragen oder gerollt. Zeitweise verloren wir die Orientierung, durchquerten zu Fuß mit dem geschulterten Bike einen eiskalten Bach um wenige hundert Meter später festzustellen, dass man sich genau diese Aktion dank einer Brücke hätte ersparen können. Wir waren wieder auf dem richtigen Weg. Mit fallenden Höhenmetern ließ der Sturm immer mehr nach und die Temperatur kletterte wieder in angenehmere Bereiche. Der Tauernbach blieb vorerst unser Begleiter. Irgendwann erreichten wir endlich den Tauerntalweg, einen breiten Forstweg. Am Tauernbach entlang ging es im Regen nach Matrei. Der weitere Verlauf erfolgte ohne nennenswerte Höhepunkte bei anhaltendem Regen an der Isel entlang bis nach Lienz. Die Anspannung und die Strapazen der Überquerung des Felber Tauern stand uns am Abend im Gesicht geschrieben. Genug Höhepunkte für einen Tag! Wir waren einfach nur froh diesen Tag überstanden zu haben!

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Special Alpencross: Etappe 2 – Von Hinterglemm in das Felber Tal

Fahrzeit: 4:38 Stunden
Zurückgelegte Strecke: 47 Kilometer
Zurückgelegte Höhenmeter: 1750 Meter

Es geht doch! Bereits der Blick aus dem Fenster der Pension auf die im Sonnenlicht erstrahlenden Berge verbreitete gute Laune. Die erste Etappe vom vorherigen Tag war nicht in den Beinen spürbar und nach einem guten Frühstück konnte es dann voller Tatendrang losgehen. Von Hinterglemm nach Lengau folgten wir bei schönstem Sonnenschein dem ausgewiesenen Radweg. Ab der Labeckalm begann unser erstes Abenteuer. Die Fahrt bis Mittersil ohne Karte! Irgendwie ging in dem ganzen Vorbereitungschaos zum Alpencross die benötigte Kompass-Karte mit der Nummer 29 verloren. Dies bescherte uns direkt zu Anfang des zweiten Tages das gewisse Extra an Höhenmeter. Wir verpassten die Abzweigung und kurbelten uns bis zur Lindlingalm hoch. Der gut fahrbare breite Weg bietet eine wunderbare Aussicht, ist aber leider vergebene Liebesmüh. Es gibt kein für uns in Frage kommendes Weiterkommen und so mussten wir leider Gottes wieder umdrehen. Ein bisschen Fragen hier, ein bisschen Fragen dort und der gesuchte Weg wurde dann doch gefunden.

Achtung! Die in vielen Foren und Büchern beschriebene Route über die Murnauer Scharte führt über Privatwege, die für Mountainbiker gesperrt sind!!! Auch wenn die Wege offiziell als Wanderwege gekennzeichnet sind, herrscht hier absolutes MTB Verbot! Wir empfehlen daher eine andere Route zu wählen! Es soll eine ausgeschilderte mittelschwere Alternativroute geben, die zwischen Schattberg und Zwölferkogel nach Niedernsill führt.

Für uns hingegen kam jede Warnung zu spät! Anstrengend, aber ohne technischen Anspruch, kämpften wir uns über Versorgungswege immer weiter nach oben.  Die letzten etwa einhundert Höhenmeter wurden mit dem geschulterten Bike zurückgelegt. Ein kleiner Vorgeschmack dessen, was uns am nächsten Tag zur Genüge erwarten sollte. Auf dem Gebirgskamm bläst einem der Wind fast das Hirn aus dem Schädel! Dennoch ist der Anblick auf die hohen und verschneiten Gebirgszüge der Alpen ein visueller Genuss. Welch ein fantastischer Anblick. Hinter uns liegend die mit Wäldern bedeckten grünen Berge, vor uns die unwirtlich wirkenden schneebedeckten Gebirgszüge der „Hohe Tauern“.

Vielleicht schon ahnend, was da auf uns zukommen würde?!
Faszinierend und einschüchternd zugleich…

Nach der Bürglhütte ging es Richtung Mittersil auf Forstwegen, im späteren Verlauf in Asphalt übergehend, am Mühltalbach mächtig bergab. Auch eine Karte ist endlich wieder mit von der Partie. Wir folgten dem Verlauf des Felber Baches auf Radwegen. Nach dem Wolframwerk sollte der letzte Uphill des Tages erfolgen. Eine kleine Straße führt bergauf zum Hintersee. Doch bis zum Hintersee sollte es an diesem Tage nicht mehr gehen. Unser Tagesziel für den zweiten Tag war das Tauernhaus Spital, eine urige Berghütte mit Übernachtungsmöglichkeit und guter Einkehrmöglichkeit. Hier gab es beim Abendessen vorab wichtige Informationen für die nächste Etappe: Der Überquerung des Felber Tauern. Gleichzeitig die Warnung des Wirtes, dass wir aufgrund der dort oben gerade herrschenden Wetterbedingungen mit starkem Wind und Schnee vielleicht doch eine andere Route wählen sollten. Wir hatten also die Wahl zwischen einer Wanderung durch Schnee bei mächtig viel Wind oder einer weiträumigen Umfahrung.

Wir entschieden uns für die erste Möglichkeit. Wir hatten keine Ahnung, was da auf uns zukommen würde. Jetzt sollte das Abenteuer richtig beginnen! Nach dem Motto „Ein Weizenbier macht müde Männer noch müder“ wurde der Tag mit einem Hefeweizen und leckeren Käsespätzle abgeschlossen.

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Special Alpencross: Etappe 1 – Von Berchtesgaden nach Saalbach-Hinterglemm

Fahrzeit: 6:41 Stunden
Zurückgelegte Strecke: 78 Kilometer
Zurückgelegte Höhenmeter 2295 Meter

Den Start unseres Alpencrosses bildete Berchtesgaden. Die Anreise erfolgte einen Abend vorher mit dem PKW. Wir hatten vorab mit dem Hotelbesitzer besprochen, dass wir das Auto für die Dauer unserer Tour auf dem Hotelparkplatz stehen lassen durften.

Nach einer mehr oder weniger gut geschlafenen Nacht konnte es dann endlich losgehen. Jetzt sollte sich herausstellen, ob das monatelange Training und die Vorbereitung auf den Alpencross sich auszahlen würden. Die erste Erkenntnis offenbarte sich direkt beim Verlassen des Hotels in Berchtesgaden. Auf das Wetter und die Vorhersage ist manchmal doch Verlass. Für das Berchtesgadener Land gelten der Juni und der Juli als die niederschlagreichsten Monate. Der Start unserer Alpenüberquerung erfolgte somit erwartungsgemäß bei allerschönstem Nieselregen. Die gelb-schwarze Regenkombi, für den Fall der Fälle eingepackt, wurde bereits von der ersten Minute an zu meinem Standardbekleidungsstück, auch wenn sich der Regen stellenweise mit Sonnenabschnitten abwechselte. Durch eine Großbaustelle in Berchtesgaden verpassten wir den Einstieg in die vorgegebene Route. Die ersten Kilometer unseres Alpencrosses wurden somit ziemlich unspektakulär auf der Bundesstraße B305 in Richtung Ramsau runtergespult. Bereits nach acht Kilometern ereilte uns die erste Panne und somit die erste unfreiwillige Pause: Plattfuß an meinem Bike. Frohen Mutes ging es nach der Reparatur weiter. Vor Ramsau wechselten wir auf den leicht zu radelnden Radfahrweg Richtung Ramsau, der sich am Flüsschen Ramsauer Ache bis zum Hintersee schlängelt. Dort ereilte mich dann Platten Nummer zwei. Zeit für den Reserveschlauch.

Der Hintersee

Leider haben wir den geschichtsträchtigen und sehr schönen See, der für die Nationalsozialisten im zweiten Weltkrieg eine große Rolle spielte, nur bei schlechtem Wetter erleben dürfen. Doch nicht nur die Nationalsozialisten genossen den Ausblick auf den Hintersee. Einige Maler verewigten den See in ihren Werken und zudem war der See die Kulisse in mehreren Filmen. Die tiefste Stelle des Sees beträgt 18 Meter und die Wassertemperatur im Sommer mit etwa 15 Grad lässt leicht frösteln.

Ab dem Hintersee verschlug es uns endlich in die Berge. Über ausgewiesene Radwege fuhren wir über Hirschbichl und St. Martin Richtung Vorderkaserklamm. Mittlerweile bewegten wir uns auf österreichischem Boden. Die bisherige Fahrt über Asphalt und feinem Schotter zeichnete sich nicht gerade durch technische Highlights aus. Nach etwa vier Stunden Fahrzeit zeigte sich allmählich das Wetter von einer freundlicheren Seite. Immer mehr kam die Sonne zum Vorschein, die uns bis zum Tagesziel in Saalbach-Hinterglemm erhalten blieb. Allerdings waren bis dahin noch einige Hürden zu überwinden. Zumindest ging es leichter bekleidet weiter. Der Regenkombi wurde im Rucksack verstaut und man konnte wieder Bein zeigen.

Die Fahrt über den Vorderkaserklamm an der Schüttach und im weiteren Verlauf am Römer Bach entlang hoch zum Römersattel, beinhaltete zum Teil auch kurze Schiebepassagen. Zugegebenerweise wäre die Fahrt in umgekehrter Fahrtrichtung ein genialer Downhill. Ein schöner Singletrail ist dieser Weg allemal. Es geht steil und technisch bergauf. Vom Römer-Sattel ging es über den Truppenübungsplatz Hochfilzen, der vom österreichischen Bundesheer für Biathlon und das Jagdkommando genutzt wird, unspektakulär zur Gaststätte „Eiserne Hand“. Kurioserweise ist der fahrtechnische Anspruch beim Uphill höher als bei den Abfahrten.

Am Römersattel

Der Wanderweg über den Römersattel verbindet das Pinzgauer Saalachtal mit Hochfilzen und bildet die Grenze zwischen Salzburg und Nordtirol. Bei der Fahrt durch den Truppenübungsplatz Hochfilzen auf keinen Fall den Weg verlassen! Fotografieren ist hier ebenfalls nicht erlaubt!

Nach der Gaststätte „Eiserne Hand“ folgte eine konditionell recht anspruchsvolle Auffahrt über Radwanderwege zur Burgeralm bei 1256 m ü.NN. Nach Erreichen des Spielberghaus bei 1311 m ü.NN hatten wir das Soll für den ersten Tag an zu überwindenden Höhenmetern absolviert. Bis Saalbach ging es im weiteren Verlauf nur noch bergab. Die letzten Meter von Saalbach nach Hinterglemm legten wir auf Straße zurück. Langsam drängte die Zeit, durch die Pannen hatten wir genug Zeit verloren. Desweiteren bieten Gaststätten, selbst in einer Touristenhochburg wie Hinterglemm, meist nur bis 21.00 Uhr warme Küche. Zum Glück fand sich sehr schnell die am Ortseingang befindliche Frühstückspension. Der heiß ersehnten Dusche und einem guten Essen im Ort stand somit nichts mehr im Wege. Trotz der Platten und des anfänglich schlechten Wetters ein gelungener Auftakt zu unserem ersten Alpencross. Gut gelaunt, geschafft und müde konnten wir somit unsere erste Nacht in Österreich genießen.

Über Saalbach-Hinterglemm muss man kaum Worte verlieren. Die kleine Gemeinde ist ein Ski- und Mountainbikeparadies vom Feinsten. Zusätzlich locken viele Sportveranstaltungen Stars und Zuschauer aus aller Welt, so wie die jährlich im Herbst stattfindenden World Games of Mountain Biking. Nicht uninteressant ist für Mountainbiker auch die Nähe zum Bikepark Leogang.
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Bike Park Colorado – „Bonjour, my name is Christian…“

Im März 1998 wurde ein Meilenstein beim Downhill gelegt. Mit über 212 km/h fuhr der sympatische Franzose Christian Taillefer in Vars (Frankreich) einen neuen Weltrekord ein…auf einer vereisten Skipiste. Doch Christian ist nicht nur auf der Suche nach Weltrekorden. Er entwickelt Bikes, richtet Downhilltouren aus und eröffnete Mitte dieses Jahres inmitten der Provence in Frankreich den „Bike Park Colorado“. Grund genug für die FRAKTUR, dem Bikepark bei Villars in der Nähe von Apt persönlich einen Besuch abzustatten. Kaum angekommen, kam uns Christian Taillefer mit freudigem Gesicht entgegengelaufen. „Bonjour, my name is Christian“.

Schnell kommt man mit dem Franzosen ins Gespräch, der uns über die weiteren Pläne des Bikeparks aufklärte. Im Moment sei noch nicht alles fertiggestellt, er selber rechne noch mit etwa zwei Monaten Bauzeit. Dann wird aber alles, was einen Bikepark ausmacht, auch vorhanden sein. Bikeverleih, Bikeshop und Shuttleservice für Downhillfreaks. Dies wollten wir hören, und sahen uns den Bikepark genauer an. Phatte Dirtlines mit Startrampen, kleine Dualstrecken für die weniger geübten Biker und ein phatter BikerX. Das riesige Gelände weist genug Parkplätze für kommende Events aus und läßt auf eine starke Erweiterung, wie zum Beispiel mit NorthShores, hoffen.

Fazit:

Wer der Provence einen Besuch abstattet und in der Nähe von Apt ist, sollte dem „Bike Park Colorado“ einen Besuch abstatten.

Boppard Bikepark – Spot-Check

An Europas größter Rheinschleife läßt es sich gut leben. Die Einwohner der Stadt Boppard, etwa 20 Kilometer von Koblenz entfernt gelegen, werden mit einem herrlichen Blick auf eine geradezu bezaubernde Landschaft verwöhnt. Für den kulinarischen Genuß sorgt der in der Gegend angebaute Wein mit den obligatorischen Weinfesten im Spätsommer. Diese Tatsache lockt sehr viele Touristen in die Stadt, die trotz des starken Tourismus nichts von ihrem Charme eingebüßt hat. Der Blick in die Straßen läßt das Durchschnittsalter der Besucher auf über fünfzig vermuten.

Das könnte und sollte sich in Zukunft ändern. Grund dafür ist der Bikepark Boppard. Mit Erschaffung eines Erlebnisparks für Mountainbiker könnte in Zukunft ein frischer Wind durch Boppards Gassen wehen. Wie schon die Bikeparks im Sauerland zeigen, läßt es sich mit Mountainbiker gut leben. Netter Nebeneffekt für die Stadtherren und die Tourismusbranche ist das Klingeln in der Kasse. Wir haben uns am ersten Septemberwochenende 2005 auf den Weg nach Boppard gemacht, um die aktuelle Lage des Bikeparks abzuchecken.

Der Bikepark ist anhand des ortsansässigen Sessellitftes leicht zu finden. Wer nach Hinweisschildern zum Bikepark sucht, kann lange suchen. Es gibt keine. Auch die Anfrage beim Personal des Sesselliftes, bezüglich Mitnahme der Bikes, sorgt für lange Gesichter. Die Mitnahme der Bikes per Sessellift ist noch nicht bewilligt, da der Bikepark offiziell noch gar nicht eröffnet wurde. Schon im Mai hätte der Park, nach Aussage des Personals, eröffnet werden sollen. Bisher Fehlanzeige. Im Gespräch mit den Locals, den Erbauern der Strecke, zeigte sich leichte Frustration. Das ganze Projekt läuft mittlerweile fast zwei Jahre, die Abnahme der Strecke scheiterte, nach deren Aussage, bisher an Kleinigkeiten.

Tatsächlich zeigt sich bei der Begutachtung der Strecke die professionelle Bauweise der Rampen, Wallrides und Northshores. Wir haben schon offizielle Strecken gesehen, die im Vergleich zu Boppard geradezu aberteuerlich zusammengeschustert wurden und dennoch den Segen bei der Streckenabnahme fanden. Wir konnten in Boppard definitiv keine Mängel feststellen. Die Freeridestrecke, welche etwa 250 Höhenmeter Abfahrtsspaß bietet, ist mit Sinn und Verstand angelegt. Dabei bieten jede Menge Sprünge, Rampen, Wallrides und Anlieger Spaß für Anfänger als auch Pros.

Alle Teilstücke lassen sich umfahren und können daher auch von Novizen, mit entsprechender Vorsicht, unter die Räder genommen werden. Der staubige Untergrund bietet allerdings keinerlei Wurzeln oder Steinpassagen. Die Bezeichnung als Freeridestrecke, mit den zum Teil recht hohen Sprüngen, ist gerechtfertigt. Abseits des Bikeparks verläuft unter dem Sessellift ein steiniger und technisch anspruchsvoller alpiner Wanderweg, der des Downhillers Herz höher schlagen läßt. Da dieser Weg aber eigentlich nicht befahren werden sollte, werden wir hier nicht weiter ins Detail gehen.

Auf dem Berg, am Start des Freerides, können sich auch Dirtjumper heftigst austoben. Mehrere Dirtlines locken die Herren und Damen der Lüfte. Die über drei Meter hohe Startrampe sorgt für den nötigen Speed. Auch die Freerider kommen in den Genuß einer eigenen, etwa drei Meter hohen Startrampe. Man sieht, in diesem Park steckt Geld. Und sehr viel Arbeit. Das Hinhalten der Locals bezüglich einer offiziellen Eröffnung des Parks bedeutet natürlich Frust.
Unglaublich, wenn man sieht, daß der Park eigentlich fertig ist.

Da der Sessellift uns Biker nicht befördern darf, bietet sich eine kleine asphaltierte Straße, die auch mit dem PKW befahren werden darf, zum Shutteln an. Die Straße läßt sich zur Not sogar mit einem DH-Boliden hochkurbeln. Das kostet natürlich Körner, die man eher für die Abfahrt gebrauchen könnte. Im Gespräch mit verschiedenen Bikern mischt sich die Begeisterung für diesen Park mit der Enttäuschung über den fehlenden Biketransport per Sessellift. Eine Tatsache, die sicherlich viele Biker von einem Besuch dieses schönen Bikeparks abhalten wird.

Also ihr Herren Stadträte und Verantwortlichen der Stadt Boppard, gebt den Bikepark, der ohnehin bereits kräftig befahren wird, und die Benutzung des Sesselliftes für den Biketransport, zu angemessenen und realistischen Preisen, offiziell endlich frei!

Fazit:

Sehr geiler Spot zum Austoben! Durchdacht und mit Sinn umgesetzt. Flow garantiert! Einzig die fehlende Transportmöglichkeit des Bikes mit dem Sessellift mindert den Spaß! Wir kommen auf jeden Fall wieder! Mit oder ohne Sessellift!

Anfahrt:
In Boppard am Sessellift der Straße bis zum Kyfhäuser Weg folgen, danach den Kyfhäuser Weg in Richtung Vierseenblick einschlagen. Etwa 1,5 Kilometer Anstieg.

Update Bikepark Boppard 05.10.2006: Sesselliftbetrieb für MTB

Seit Juni 2006 bietet der Bikepark Boppard endlich einen Sesselliftbetrieb auch für uns Biker an. Der Preis für den Transport eines Erwachsenen beträgt für die Tageskarte 20 Euro und für die 10er-Karte 37 Euro. Allerdings sollte man etwas Zeit mitbringen. Die Auffahrt dauert etwa 20 Minuten, dazu kommt natürlich noch die Wartezeit am Lift. Der ist zwar meist nicht überfüllt, aber für Mountainbikes gibt es nicht so viele Haken. Biker mit extremer Höhenangst können sich auf harte Zeiten einrichten! Der Sessellift erreicht eine Höhe von etwa 20 Metern. Der Sesselliftbetrieb läuft bis Ende Oktober. Viel Spaß!

SPOT-Knigge: Wie verhalte ich mich auf fremden Spots?

Niedergerissene Jumps, verwüstete Trails und die Optik einer Müllhalde! Immer öfter werden offizielle Spots, als auch inoffizielle Spots, willkürlich zerstört oder vollgemüllt. Auch die gut gemeinten Umbauaktionen Dritter sorgen immer wieder für Unwillen in den Kreisen der Spot-Erbauer und Schaufler. Dabei sind es oft nicht die Nicht-Biker, sondern die schwarzen Schafe in den eigenen Reihen, die für diesen unnötigen Ärger sorgen!

Für alle, die es noch nicht begriffen haben:
Es gibt unter Mountainbikern, wie auch unter BMXern, einen Ehrencodex, wie man sich auf fremden Spots zu verhalten hat!

Es es gar nicht so schwer, wenn man folgende kleine Regeln beachtet. Diese gelten sowohl für offizielle als auch inoffizielle Spots. Dabei ist es egal, ob es sich um Dirt, Dual, BMX oder Downhill handelt!!!

1. Du findest einen versteckten, inoffiziellen Spot? Freue Dich, habe Spaß und halte die Klappe! Tourismus ist das Letzte, was sich die Erbauer wünschen.

2. Die Erbauer haben sich bei dem Spot bestimmt ihre Gedanken gemacht. Also wird nichts verändert, erweitert oder umgebaut!

3. Falls Du was kaputt machst, auch nicht schlimm. Kann passieren. Dann richte alles wieder her, wie es im Original war!

4. Der Spot ist keine Müllhalde! Nehme Deinen Dreck wieder mit!

5. Hege keinen Gedanken daran, den Spot zu entschärfen, wenn er Dir zu extrem ist. Dann fahre besser woanders!

6. Hege keinen Gedanken daran, den Spot zu verschärfen, wenn er Dir zu easy ist. Dann freue Dich, wie gut Du bist, und fahre ebenfalls woanders!

7. Verlasse den Spot so, wie Du ihn vorgefunden hast!

8. Der Förster/Pächter ist nicht blöd! Meistens weiß er von den inoffiziellen Spots! Also reize ihn nicht weiter!

9. Lasse die Bäume und Sträucher am Leben, die noch da sind, und ziehe nicht unnötige Spuren durch Fauna und Flora!