Fuji Altamira CX 1.3 Cyclocross im Test

Abseits von asphaltierten Strecken sind dem klassischen Rennrad schnell Grenzen gesetzt. Schon die Fahrt auf grobem Schotter wird zur Herausforderung für Fahrer und Material, das im Vergleich eher schwerfällige Mountainbike hingegen wird gnadenlos unterfordert. Welche Perspektiven bietet hier ein Cyclocrosser – und vor allem, wie hoch ist der Spaßfaktor? Wir haben das Fuji Altamira CX 1.3 getestet und über Stock und Stein der Eifel gejagt.

Cyclocross – Basics

Was macht eigentlich einen Cyclocrosser aus? Die Geometrie ist ähnlich der eines Rennrads, jedoch sind zum Beispiel die Reifen breiter und profilierter, der Rahmen wesentlich robuster und dennoch leicht. Das höhere Tretlager sorgt für mehr Bodenfreiheit, Scheibenbremsen für die nötige Bremskraft. Die Bikes sind, wie der Name sagt, für den Querfeldein-Einsatz abseits von befestigten Wegen ausgelegt – ermöglichen aber dank Anlehnung an die Rennrad-Geometrie auch auf Asphalt hohe Geschwindigkeiten. Ein Universal-Talent für alle Untergrund- und Wetterbedingungen also. Oder?

Cyclocross Fuji Altamira CX 1.3 – technische Daten

Das Fuji Altamira CX 1.3 wartet mit ultraleichtem C10 High Modulus Carbonrahmen auf, womit das Bike nur knapp über 8 Kilogramm auf die Waage bringt. Das abgeflachte Oberrohr soll das Schultern erleichtern. Die FC-330 Carbongabel ist vorne mit einer 12mm Steckachse versehen, hinten kommt ein Schnellspanner zum Einsatz. Die solide Sram Rival Schaltung (22 Gänge) und Sram Rival Scheibenbremsen versprechen zuverlässige Performance. Die Challenge Grifo 700 x 32c Bereifung auf Oval Concepts 723CX Laufrädern runden die attraktive Ausstattung ab.

Cyclocross Fuji Altamira CX 1.3 – Praxistest

Optisch kommt das Altamira CX 1.3 des US-amerikanischen Unternehmens mit japanischen Wurzeln, das nach dem höchsten japanischen Berg benannt wurde, eher unaufgeregt und schlicht daher. Außen verlaufende Bremsleitungen sind Geschmacksache, erleichtern aber immerhin die Wartung. Optische Überzeugungsarbeit ist aber bereits nach den ersten Touren nicht mehr notwendig. Das Rädchen bereitete uns absoluten Fahrspaß, und das auf fast jedem Untergrund. Leichtfüßig und wendig sowohl auf Asphalt als auch steinigen Waldpassagen, punktet das Bike mit extrem hoher Fahrstabilität, bestem Lenkverhalten und effizienter Kraftübertragung.

Die SRAM Bremsen lassen sich wie erwartet leicht und genau dosieren, packen ordentlich zu. Auch die Challenge Grifo Reifen wissen zu überzeugen und sorgen für ausreichend Grip bei gutem Rollverhalten – wir sind übrigens pannenfrei durch den gesamten Test gefahren! Insgesamt bietet die Geometrie hohen Fahrkomfort, selbst auf ausgedehnten Touren durch verschiedenste Gelände – wir haben uns im Sattel schon nach wenigen Tagen „wie zuhause“ gefühlt.

Für 2018 lautet das Motto übrigens „leichter, steifer, schneller“: Fuji spendiert dem Altamira CX in der kommenden Saison Flatmount Scheibenbremsen und eine 12mm Steckachse auch am hinteren Laufrad. Der Rahmen wurde um 200 Gramm erleichtert und wird nur noch bei 950 Gramm (raw) liegen, das höhere Tretlager sorgt für noch mehr Bodenfreiheit. 2 Varianten sollen zur Auswahl stehen, das Altamira CX 1.1 mit SRAM Force hydr. und das Altamira CX 1.3 mit SRAM Rival.

Fazit Fuji Altamira CX 1.3

Da passt einfach alles: Robustes, zuverlässiges Universaltalent mit solider Ausstattung, gutem Preis-Leistungsverhältnis – und nicht zuletzt ultrahohem Spaßfaktor.

Datenblatt / Rahmengeometrie Fuji Altamira CX 1.3*

Size S

(49cm)

S/M

(52cm)

M

(54cm)

M/L

(56cm)

L

(58cm)

XL

(60cm)

Seat Tube Center To Top 490 520 540 560 580 600
Seat Tube Effective 490 520 540 560 580 610
Top Tube Effective 520 535 545 560 575 590
Head Tube Length 110 130 140 160 180 200
Seat Tube Angle 75° 74.5° 73° 73° 73° 73°
Headtube Angle 71 71.5 72 72 72 72
Chainstay Length 425 425 425 425 425 425
Wheelbase 1005 1010 1001 1016 1032 1047
Bottom Bracket Drop 67 67 67 67 67 67
Fork Offset 48 48 48 48 48 48
Trail 67.7 64.5 61.3 61.3 61.3 61.3
Stack 531 552 563 582 601 620
Reach 378 382 373 382 391 401
Standover 760 784 798 815 837 856
Stem 90 90 100 100 120 120
Handlebar Width 400 400 420 420 440 440
Crank 170 170 172.5 172.5 175 175
Wheel Size 700 700 700 700 700 700
Seat Post Diameter 31.6 31.6 31.6 31.6 31.6 31.6

*Herstellerangaben

Web

http://www.fujibikes.com/usa/

 

Decathlon B’TWIN Fahrradhandschuhe 500 im Test

Natürlich stellt ein Fahrradhandschuh mehr als nur ein modisches Accessoire dar. Schließlich übertragen sich beim Biken Vibrationen und Erschütterungen über den Lenker direkt auf die Hände, zudem liegt ein Teil des Körpergewichts auf Händen und Handgelenken. Nicht zuletzt ist auch ein Schutz vor Blasenbildung und Verletzungen sinnvoll. Umso besser wenn der Handschuh nicht nur seinen Job macht, sondern auch noch gut aussieht. Wir haben die unisex Fahrradhandschuhe 500 von B’TWIN getestet.

Optisch sind die Kurzhandschuhe in poppigem cyan blau und schwarz schon mal ein Hingucker (.B’TWIN bietet das Modell in 6 verschiedenen Farben an). Die Oberseite besteht aus sogenanntem Meshgewebe, das besonders leicht ist und – dünner als Baumwolle oder Polyester – gut belüften und Feuchtigkeit ableiten soll. Die Handinnenseiten sind mit dämpfendem Schaumstoff leicht gepolstert und bestehen aus einem etwas stärkeren Kunststoffgewebe. Im Daumenbereich wurde ein saugstarker, frottee-artiger Stoff zur Schweißabsorption verarbeitet.

Die Fahrradhandschuhe 500 von BTWIN lassen sich leicht überstreifen und sitzen wie angegossen. Dank eng anliegendem Schnitt und enorm leichtem, weichem Gewebe sind wir vom Tragekomfort absolut überzeugt. Nichts rutscht oder ziept. Auch der Grip am Lenker passt. Top! Wirklich überrascht hat uns die Belüftung – auch bei langen Rennrad Touren bei 30°C aufwärts war kaum Schweißbildung an den Händen zu bemerken. Einzig das Ausziehen war trotz Kerben in der Handfläche etwas schwierig, was aber auch daran liegen könnte, dass der Handschuh etwas klein ausfällt – im Zweifel also eventuell eine Nummer größer bestellen. Häufige Maschinen-Wäsche hat das Material übrigens bestens überstanden ohne Verlust von Farbintensität oder Passform, sogar bei 40°C statt der vom Hersteller Decathlon empfohlenen 30°C.

Fazit B’TWIN Fahrradhandschuhe kurz 500:

Leichter und dennoch robuster Unisex Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, top Belüftung und guter Verarbeitung. Super Preis-Leistungsverhältnis. Und gut aussehen kann er auch!

Produktdetails:

  • Größe S – 2XL
  • 6 Farben
  • Preis 9,99

www.decathlon.de/

 

Save the date: Eifelmarathon und MTB Allmountain Event in Waxweiler

Als böte die schöne Südeifel mit ihrer atemberaubenden Natur allein nicht schon hinreichend Gründe für einen Besuch, wartet die Ortsgemeinde Waxweiler am 11. Juni 2017 gleich mit zwei fetten Events auf: Neben dem 20. Eifelmarathon, der außer traditionellem Marathon und Halbmarathon auch einen 51,4km langen Ultramarathon anbietet, findet erstmalig der MTB Allmountain Event „Trails on Wax“ mit sehr vielversprechendem Rahmenprogramm statt.

Wer sich per pedes oder Bike in einer der schönsten Landschaften Deutschlands austoben möchte, findet am Sonntag, 11. Juni 2017, im Örtchen Waxweiler des Eifelkreises Bitburg-Prüm allerbeste Vorraussetzungen dafür. Zum einen wird dort zum nunmehr 20. Mal der mittlerweile legendäre Eifelmarathon ausgetragen mit Alternativen für jedes Fitnesslevel. So starten Sonntag morgens zum Beispiel eine Walking Tour und ein Fitnesslauf von jeweils 10 km Länge und 50 Höhenmetern. Etwas härter zur Sache geht‘s beim Halbmarathon (21,1 km, 464 Höhenmeter), der am Schloss Hamm beginnt und am Biersdorfer See vorbei zurück nach Waxweiler führt. Die Teilnehmer werden nach einem gemeinsamen Marathonfrühstück per Shuttle zum Startpunkt kutschiert. Marathon (42,195 km, 764 Höhenmeter) und Ultramarathon (51,4 km, 983 Höhenmeter) starten ebenfalls um 9 Uhr in Waxweiler und führen u.a. über Mauel und Echtershausen zum Biersdorfer See. Eine gemeinsame Siegerehrung aller Läufe ist für 16 Uhr geplant. Auch die Kids kommen hier nicht zu kurz: Beim Kinder-Staffellauf können Teams aus jeweils 4 Kindern an einem 800 Meter Staffellauf teilnehmen, der Erlös kommt einem Kinderprojekt zu Gute.
Infos und Tips zu Anmeldung, Anreise, Ablauf, Strecken und Höhenprofile sind unter www.eifelmarathon.de zu finden.

1. MTB Allmountain Event „Trails on Wax“

Neben dem Eifelmarathon findet am 11. Juni 2017 erstmalig auch der MTB Allmountain Event „Trails on Wax“ statt, organisiert vom Radsportclub Lauperrath und den Trailhunters Mersch. Los geht‘s um 8 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück im Dorfgemeinschaftshaus Lünebach. Ein geschmeidiger Warmup führt die Biker über den Prümtal-Radweg pünktlich zum Start der Marathon-Läufe nach Waxweiler – und von dort weiter über schöne Waldwege und flowige Trails nach Biersdorf (22 km, 460 Höhenmeter). Nach dem Shuttle-Bus-Transfer zurück nach Waxweiler können sich die Teilnehmer im Dorfgemeinschaftshaus Waxweiler für den Nachmittag stärken: Zwei Eventköche sorgen mit einem 3-Gang Menü vom Feinsten für‘s leibliche Wohl. Gegen 13 Uhr werden die Organisatoren Christian Bode, Sven Weinand und Roland Barthel bei einer geführten Rundfahrt (18 km, 490 Höhenmeter) Schlüsselstellen des anschließenden All Mountainbike Etappenrennen erläutern. Per Shuttle geht‘s ab 15:30 Uhr dann zu insgesamt 3 Startpunkten – und von dort über abwechslungsreiche, spannende Trails in 3 Etappen zurück nach Waxweiler mit anschließender Siegerehrung (18 Uhr). Unterstützt wird „Trails on Wax“ unter anderem von Radsport Rolle aus Prüm mit einer Service Station am Bürgerhaus Waxweiler sowie je nach Verfügbarkeit kostenlosen Testbikes. Bei „Kids Race on Wax“ kommen auch die Kleinen nicht zu kurz und können zwischen 13:30 Uhr und 14:45 Uhr ihre Geschicklichkeit auf einem Bikeparcours trainieren.

Die Startgebühr für dieses abwechslungsreiche Mountainbike Event liegt bei 59 €, die Teilnahme erfolgt auf eigenes Risiko.

XLC Knie Protektor KW-S02 im Test

Produktcheck: Das Knie ist das größte Gelenk der Säugetiere, muss großen Belastungen standhalten und gleichzeitig ausreichend Beweglichkeit ermöglichen. Sein Aufbau ist äußerst kompliziert, Stürze extrem schmerzhaft und Heilung oft langwierig. Grund genug, dem beim Biken sehr exponierten Körperteil etwas Schutz zu gönnen. Zum Beispiel mit den XLC Knie Protektoren KW-S02? Wir haben die Softprotektoren aus dem Hause XLC getestet.

Anatomie & Theorie

Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkel, das Schienbein und die Kniescheibe, eine gerade mal ca. 6 Milimeter dicke Knorpelschicht. Die auf das Gelenk einwirkenden Kräfte sind enorm, wobei gerade die Muskelspannung die Gelenkbelastung massgeblich beeinflusst: So wird ein Kniegelenk bei einer Kniebeuge zwischen 0-30° mit 100-150% des Körpergewichts belastet, bei 55-100° bereits mit 200-250%. Bei einem nach unten gerichteten Sprung werden sogar Kräfte bis hin zu einem unglaublichen 24-fachen des Körpergewichts generiert! Zwar gehört Radfahren zu den eher gelenkschonenden Sportarten, aber nur bei gleichmäßiger und stoßfreier Belastung – Umstände, die bei heftigen Anstiegen oder ruppigeren Trails nicht wirklich immer gegeben sind. Kommt es zum Sturz, ist das Kniegelenk meist eine der ersten Kontaktstellen mit dem Boden und muss eine Menge kinetischer Energie absorbieren. Spätestens jetzt freut sich der Rider über den richtigen Protektor – aber was macht diesen eigentlich aus? Eine gute Energieabsorption sicherlich. Aber auch Passform und Tragekomfort spielen eine wesentliche Rolle. Zum einen sollte die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt werden und der Fahrspaß nicht leiden. Zum anderen sollte der Schoner wenn‘s drauf ankommt auch genau dort sitzen (bleiben), wo er gebraucht wird.
Der XLC Knie Protektor KW-S02 besteht aus einer Stretchkonstruktion aus sogenanntem Airprene – also Neopren mit integrierten Luftblasenwaben zur Optimierung der Atmungsaktivität. Je 2 elastische Klettverschlüsse ober- und unterhalb des Knies sorgen für die Fixierung am Bein. Im Frontbereich befindet sich eine massive PU Polsterung, an den Seitenbereichen sorgen aufgeschäumte Polster für extra Schutz. Ein Protektor in Größe S/M drückt mit etwa 215 Gramm auf unsere Waage.

Praxis

Das Anlegen der XLC Knie Protektoren geht überraschend flott und einfach, dank des flexiblen Materials können die Schützer für ganz Eilige sogar über die Schuhe gezogen werden. Die Fixierung mit Hilfe der Klettbänder ist praktisch und unterwegs auch schnell mal nach justiert – so denn überhaupt nötig. Ganz nach dem Motto „viel hilft viel“ hatten wir die Klettverschlüsse anfangs recht eng eingestellt, was sich jedoch als nicht notwendig erwies. Die Schoner saßen von Anfang bis Ende genau an der gewünschten Position. Das Stretchmaterial sorgte tatsächlich für idealen Tragekomfort – wir haben die „Jungs“ am Knie mitunter fast vergessen können! Weiterer Vorteil: Unser Test fand bei spätherbstlichen, schon recht kühlen Temperaturen statt. Dank der Protektoren waren die Kniebereiche angenehm temperiert, es kam nur zu geringer Schweißbildung.
Die Energieabsorption des XLC Knie Protektor KW-S02 konnten wir natürlich nicht ermitteln. Hier müssen wir uns auf die entsprechende CE Zertifizierung verlassen. Dabei gilt übrigens die EN 1621-1 2012 Norm für Gelenkprotektoren, die dem Schoner die Fähigkeit attestiert, mechanische Energie zu absorbieren – und dies über einen Schlagtest ermittelt. Bei fünf Schlägen mit 150-180 kN darf die Restkraft, die auf das Knie einwirken würde, nicht mehr als 50 kN betragen, und muss im Mittel unter 35kN liegen (Schutzlevel 1).

Fazit

Der XLC Knie Protektor KW-S02 ist eine feine Sache. Er fällt mit gerade mal gut 215 Gramm pro Stück (Größe S/M) kaum ins Gewicht, und ist beim Biken herrlich unauffällig – nichts drückt oder zwickt, die Schoner bleiben trotzdem an Ort und Stelle. An- und Ausziehen ist dank Stretch und Klett schnell erledigt. Top Produkt für den Allmountain-, Enduro- und Gravity Bereich, wenn auf zusätzlichen Schienbeinschutz verzichtet werden kann.

Produktdetails XLC Knie Protektor KW-S02

BUFF – Es war einmal eine kratzige Militärunterhose

Produktcheck: Tesa, Tempo, Zewa… es gibt diese praktischen Dinge im Alltag, auf die man nicht mehr verzichten möchte, und bei denen der Markenname als Synonym für eine ganze Produktgruppe steht. Genau so ist es auch mit Buffs, den multifunktionalen Schlauchtüchern, die sich aus dem Outdoor Bereich nicht mehr wegdenken lassen. Wir haben eine kleine Auswahl des überraschend großen Sortiments des spanischen Herstellers für Euch getestet.

buff-fraktur-magazin

Die Idee zum Buff verdanken wir dem katalanischen Gründer Joan Rojas, der sich auf seinen Motorradtouren zum Schutz vor Wind und Kälte Militärunterhosen um den Hals wickelte. Abgesehen von der zweifelhaften Optik war auch der Tragekomfort eher bescheiden, und so entwickelte er 1992 in der Textilfabrik seiner Familie einen nahtlosen Schlauch aus Mikrofaser. Der Erfolg gab ihm Recht – Joan brachte eine Kollektion auf den Markt, die nur 3 Jahre später auch in Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhältlich war. Mittlerweile Weltmarktführer exportiert Buff sein breites Sortiment, das nach wie vor in Spanien produziert wird, in über 80 Länder. Neben Funktionalität und Design ist auch Nachhaltigkeit ein Thema: Mit 1% Gewinnanteil aus den als „environmentally friendly“ gekennzeichneten Produktreihen unterstützt das Unternehmen Pojekte der Umweltschutzorganisation EOCA!

Dürfen wir vorstellen – der Original BUFF und seine Kollegen!

Original BUFF
– Material: 100% Polyester
– Preis: 17,95€
Ein wahres Allround-Talent – mit etwas Übung und wenigen Handgriffen als Halstuch, Stirnband, Haarband und so einiges mehr einsetzbar. Super leicht, schnelltrocknend, passt in die kleinste Rucksackecke – ab sofort unser Ganzjahresbegleiter auf allen Touren.

buff_original-fraktur-magazin

Microfiber Reversible Hat BUFF (Farbe: Eiko Multi)
– Material: 100% Polyester
– Preis: 22,95€
Im „Mix und Match“ passend zum Original Buff erhältlich – prima unter dem Bike-Helm zu tragen! Wir waren erst etwas skeptisch, aber die Mütze sitzt wie angegossen und verrutscht auch bei ruppigeren Trails nicht. Kopf und Ohren kühlen nicht aus. Dank des atmungsaktiven Materials bleibt alles schön trocken.

buff-microfiber-reversible-fraktur-magazin

Polar Neckwarmer BUFF (Farbe: Solid Navy)
– Material: 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 16,95€
Unser absoluter Favorit für kalte Tage. Aus Polartec gefertigt, sehr angenehmes Tragegefühl, geradezu flauschig-weich. Der symmetrisch geschnittene Schlauch kann auch als Maske getragen werden. Top atmungsaktiv.

buff-polar-neckwarmer-fraktur-magazin

Windproof Neckwarmer BUFF (Farbe: Mountain Bits Blue)
– 100% Polyester
– Preis: 34,95€
Außen Gore Windstopper Material, innen Mikrofleece – zuverlässiger Schutz vor Wind und Kälte. Der obere Bereich aus elastischer Mikrofaser wird beim Einsatz als Maske über die Nase gezogen und erleichtert so die Atmung. Kann ebenfalls als Schal oder Mütze getragen werden und ist wasserabweisend. Vorne länger geschnitten wird der Hals prima geschützt.

buff-windproof-neckwarmer_mountainbitsblue-fraktur-magazin

Windproof Bandana BUFF (Farbe: Green Hunt)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 42,95€
Eine Maske für den Outdoor Wintersport. Ebenfalls aus Gore Windstopper Material, etwas elastisch und wasserabweisend, vorne länger geschnitten. Lasercuts im Mund- und Ohrenbereich, Nasenöffnung. Farblich abgesetzte Flachnähte. Hat uns bei Minusgraden auf dem Bike sehr gute Dienste geleistet – Ohren, Nase, Kinn und Hals bleiben angenehm warm. Die Atmung wird dank der Lasercuts nicht eingeschränkt.

buff-windproof-bandana-fraktur-magazin

Windproof Balaclava BUFF (Farbe: Schwarz)
– 100% Polyester/ Gore Windstopper
– Preis: 49,95€
Der Ninja unter den Buffs 🙂 Hält super warm, trägt aber nicht dick auf – also gibt‘s kein Problem mit dem Helm! Der gesamte Kopf- und Halsbereich wird zuverlässig vor Kälte, Nässe und Wind geschützt. Wie beim Windproof Bandana BUFF sorgen Lasercuts für ausreichend Sauerstoff. Tragekomfort steht auch hier ganz weit oben dank weicher Innenschicht und hoher Atmungsaktivität.

buff-windproof-balaclava-fraktur-magazin

Polar Balaclava BUFF (Farbe: Military)
– 100% Polyester/ Classic 100 Polartec®
– Preis: 29.95€
Die flauschige Variante – sehr weich und geradezu kuschelig mit hohem Wohlfühlfaktor. Saß bei uns ein wenig lockerer als die Gore Variante, und verfügt nicht über Lasercuts.

buff-polar-balaclava-military-fraktur-magazin

Fazit

Alle von uns getesten Buffs haben ihren Job richtig gut gemacht! Die Vielfalt der Schnitte, Einsatzbereiche und Designs ist enorm, da ist für jeden etwas dabei, selbst für Hunde! Übrigens sehr übersichtlich gestaltet: die Website der spanischen Firma, auf der man nach Geschlecht oder Einsatz schnell das geeignete Produkt findet. Positiv hervorheben möchten wir an dieser Stelle auch die Fertigung in Spanien sowie die Mitfinanzierung von Umweltschutzprojekten.

WEB

http://www.buff.eu

x-cellent bike components: Ungestörter Filmgenuss dank XLC Full Face Helm BH-F03

Produktcheck: Mit Helmen ist es ähnlich wie mit dem Popcorn futternden Sitznachbar im Kino: Stört auch nur irgendetwas, kann das durchaus den Genuss am ganzen Film bzw. Ride vermiesen und die Konzentration unweigerlich auf sich ziehen – bei ruppigen, anspruchsvollen Abfahrten eher kontraproduktiv. Neben Tragekomfort sind natürlich Sicherheit und nicht zuletzt auch das Design wichtig. Wir haben getestet, was der XLC Full-Face Helm BH-F03 zu bieten hat.

xlc-bh-f03-01-fraktur-magazin

Allgemeines zum XLC BH-F03

Die Komponentenmarke XLC wurde 2005 gegründet und gehört neben Haibike oder der eBike Marke Sinus zur Winora Group mit Hauptsitz im fränkischen Schweinfurt. Der mittelständische Fahrradhersteller hat sich die Verbindung innovativer Ideen mit selbstbewusstem Design auf die Fahne geschrieben und investiert laut eigenen Aussagen viel Zeit, Energie und Herzblut in die Gestaltung seiner Räder und Produkte. Kaum verwunderlich also, dass der XLC Full-Face Helm BH-F03 extrem stylisch daher kommt.

xlc-bh-f03-03-fraktur-magazin

Auf die inneren Werte kommt es an!

Der matt-schwarze 2-in-1 Helm besteht aus einer ABS-Helmschale (einem Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymer, das sich u.a. durch hohe Schlagzähigkeit und Beständigkeit auszeichnet), einem abnehmbaren Helmschild sowie einem durch insgesamt 4 Innensechskantschrauben fixierten Kinnschutz. Montage/ Demontage des Kinnschutzes gestaltete sich in unserem Test als denkbar einfach und unkompliziert! Ein bisschen schade nur, dass etwas Farbe des Firmenlogo-Aufdrucks bei der Demontage des Kinnschutzes abgeplatzt ist. Der komplette Helm in Größe S/M drückt lediglich mit 719 Gramm auf unsere Waage, wovon die Helmschale nur knapp 550 Gramm ausmacht. Die Innenpolster inkl. Wangenschutz sind durch Klettverschlüsse schnell und einfach austauschbar. Fast überflüssig zu erwähnen, dass der Helm CE EN 1078 zertifiziert ist – eine Sicherheits-Prüfung, die Fahrradhelme in der EU und Schweiz bestehen müssen und bei der bestimmte Beschleunigungen bei Aufprall-Tests nicht überschritten werden dürfen.

xlc-bh-f03-02-fraktur-magazin

Passt perfekt – da gibt‘s nichts zu mäkeln!

Der Tragekomfort des XLC Full-Face Helms BH-F03 lässt in unserem Test keine Wünsche offen. Den Kinnriemen schnell eingestellt, und schon passt das Teil wie angegossen. Der Helm sitzt fest, verrutscht nicht und erzeugt trotzdem auch nach mehreren Stunden Einsatz auf knackigen Eifel-Abfahrten keinerlei Druckstellen. Auch die Wangenpolster schmiegen sich gut an, ohne dass wir mit Hamsterbacken unterwegs sind, nichts piekst oder stört. Das Gesichtsfeld wird nicht eingeschränkt, der Rider hat durchweg freie Sicht. Die Belüftung war bei unseren Testbedingungen absolut zufriedenstellend. Tip-top!!

xlc-bh-f03-05-fraktur-magazin

Fazit XLC Full-Face Helm BH-F03

Der XLC Full-Face Helm BH-F03 hat in unserem Test sehr gut abgeschnitten. Der Tragekomfort ist sowohl mit als auch ohne Kinnschutz überragend, die Belüftung – zumindest bei herbstlichen Temperaturen – gut. Praktisch: 2 herausnehmbare Polstersätze in 8mm bzw. 10mm Stärke. Auch optisch hat uns der Helm- übrigens nur in der Variante matt-schwarz erhältlich – voll überzeugt. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Cratoni Shakedown ist unseres Erachtens nicht zu leugnen – zumal das Cratoni Label an verschiedenen Stellen des Helms auftaucht ;o). Ein tolles Preis-Leistungsverhältnis – und eine klare Kaufempfehlung für Allmountain oder Endurorider, die auch mal technisch anspruchsvoller unterwegs sind.

Produktdetails XLC Full-Face Helm BH-F03

Norrona Fjora Equaliser Lightweight Tee im Test

Produktcheck: Der norwegische Outdoor Bekleidungshersteller Norrona war uns bislang überhaupt kein Begriff. Umso gespannter waren wir nach einigen Recherchen auf unser erstes Test-Objekt – das Fjora Equaliser Lightweight Shirt durfte sich auf den schweißtreibenden Trails der Südeifel beweisen.

norrona-01-fraktur-magazin

Norrona ist ein 1929 gegründeter Familienbetrieb, dessen Fokus auf qualitativ hochwertigen Produkten mit cleanem Style und durchdachter Funktionalität liegt. Auch auf eine lange Lebensdauer und nachhaltige Produktion wird Wert gelegt. So verwendet Norrona zum Beispiel in zahlreichen Produkten recycelte und recycelbare Materialien. 2012 brachte der skandinavische Hersteller die erste Fleecejacke auf den Markt, die ausschließlich aus recycelten PET-Flaschen bestand. Die Norweger waren übrigens auch das erste europäische Unternehmen, das Gore-Tex einsetzte! Neben Produktlinien für u.a. Bergsteiger, Kletterer oder Snowboarder beinhaltet das breite Sortiment auch die Bikesport Serie Fjora. Namensgebend war ein kleiner Ort mitten in den Sunnmore-Fjorden an der südlichen Küstenregion Norwegens. Die aus früheren Zeiten stammenden Pfade, die von ansässigen Landwirten in die steilen Berghänge geschlagen wurden, stellen heute ein Trail-Paradies für Mountainbiker dar.

Für unseren Test kam das Norrona Fjora Equaliser Lightweight Tee in cool black zum Einsatz. Das Leichtgewicht bringt in Größe M gerade mal 126 Gramm auf unsere Waage. Zum Vergleich: das gute alte Baumwoll-Shirt wiegt locker das 1,5fache! Das Shirt besteht aus kupferdurchzogenen Fasern, die mit sogenannter Cupron Technologie hergestellt wurden – Kupfer ist in sehr geringer Dosis bereits toxisch für viele Mikroorganismen und reduziert so die durch sie verursachten schlechten (Schweiß-) Gerüche.

norrona-02-fraktur-magazin

Das Shirt ist recht schlicht und zeitlos geschnitten, auf überflüssigen Schnickschnack wurde verzichtet. Lediglich eine mit farblich abgesetztem Reissverschluss verschließbare Brusttasche, die beim Biken einen kleinen sicheren Stauraum bietet, sowie das Wikinger Logo Stitching auf Brusttasche und an der Seite setzen ein paar optische Hingucker. Das Shirt sitzt locker-lässig und bietet maximale Bewegungsfreiheit beim Biken. Überraschend angenehm fühlt sich das Material auf der Haut an, was nicht jedes Trikot von sich behaupten kann. Der Feuchtigkeittransport ist trotz hochsommerlichen Temperaturen top! Weiterer Pluspunkt: das Shirt ist hinten etwas länger geschnitten, so dass auch im Sattel die Rückenpartie gut bedeckt ist.

norrona-03-fraktur-magazin

Fazit Norrona Fjora Equaliser Lightweight Tee

Unser nächstes Urlaubsziel ist gebongt – die Sunnmore-Fjorde in Norwegen, die Pate für die Mountainbike Linie von Norrona stand, mit ihren spektakulären Singeltrails vor atemberaubender Kulisse lassen wir uns bestimmt nicht entgehen. Ganz sicher mit im Gepäck: Das Fjora lightweight Shirt von Norrona! Mit 79,00 Euro ist das Shirt zwar kein Schnäppchen, aber dennoch eine gute Investition.

Web

www.norrona.com

 

Rose Damen Langarm-Trikotjacken – 2 Gründe, sich auf den Herbst zu freuen!

DSCF3360

Test: Kühlere Tage stehen vor der Tür – es wird also langsam Zeit, sich über wärmere Bike Bekleidung Gedanken zu machen. Nach dem Test des Rose Dots Damen Langarmtrikots und der ROSE Damen Thermo-Trikotjacke PIA tut der herannahende Abschied vom Sommer nicht mehr ganz so weh.

Das Rose DOTS Langarmtrikot begeistert uns sofort durch seine fesche und kontrastreiche Optik: Die weiße Fronseite wird durch schwarze Ärmel mit leuchtend blauem Abschluss und schwarzem Halsbündchen ergänzt. Die Rückseite weist die selbe Farbkombi auf mit weißen und schwarzen Anteilen sowie blauem Rose Logoprint. Praktisch: der durchgehende Front-Reißverschluss und die dreiteilige Rückentasche mit extra Reißverschluss-Tasche!

DSCF3362

Im Praxis Test sitzt das Trikot nicht nur wie angegossen, sondern fühlt sich auch angenehm leicht und – dank angerauter Innenseite – etwas wärmend auf der Haut an. Nach einigen schweißtreibenden Kilometern auf dem Bike zeigt sich, dass der Hersteller aus Bocholt nicht zu viel versprochen hat: Durch das sogenannte PRO FIBRE THERMO Material wird Feuchtigkeit schnell abtransportiert. Das elastische Material und die gute Passform sorgen gleichzeitig dafür, dass die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird. Tiptop! Der Reißverschluss war in unserem Test anfänglich zwar etwas „hakelig“, ließ sich nach ein paar Einsätzen aber reibungslos bedienen.

Die Thermo-Trikotjacke PIA kommt im Vergleich eher schlichter und klassisch daher: Die schwarze Vorder- und Rückfront wird durch einen weißen Brust-Bereich mit dezent farbigen Print aufgelockert. Auch hier finden sich ein farbiger Reflex Print auf der Rückenpartie sowie ein durchgängiger Front-Reißverschluss.

DSCF3354

DSCF3355

Das ebenfalls verwendete PRO FIBRE THERMO Material wirkt insgesamt etwas fester/ dicker als beim Rose DOTS Trikot – was sich natürlich positiv auf die Wärmespeicherung auswirkt, jedoch keinerlei Nachteile beim Abtransport von Schweiß zeigt. Bei Passform und Tragekomfort gibt’s auch hier nix zu meckern. Mehrfaches Waschen konnte übrigens beiden Trikots dank guter Verarbeitung und hoher Qualität nichts anhaben!

Fazit:

Beide Trikots überzeugen durch tolle Passform, hohen Tragekomfort und Funktionalität. Die etwas schlichtere Thermo-Trikotjacke PIA punktet bei uns durch die höhere Wärmespeicherung. Das Rose DOTS Langarmtrikot eignet sich prima für die Übergangszeit – und sehr stylisch ist es obendrein!.

Produktdetails:

  • Größen: 36 bis 46
  • Material: 100% Polyester (Rose DOTS) bzw. 90% Polyester, 10% Elasthan (Thermo-Trikotjacke PIA)
  • Preis: 49,95 Euro
  • www.rosebikes.de