Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Laut StVZO müssen Fahrräder mit mindestens einer helltönenden Glocke ausgestattet sein – so besagt es jedenfalls § 64a Einrichtungen für Schallzeichen. Am Rennrad und am Gravelbike wirkt eine herkömmliche Fahrradklingel jedoch eher wie ein störender Fremdkörper, der die cleane Optik beeinträchtigt. Eine gute Lösung verspricht die Never2Far RNG Drop Bar Bell dank cleverer Montage-Idee.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Wie man’s auch macht, ist es ja bekanntlich falsch. Bin ich mit meinem Gravelbike zügig auf dem Radweg oder im Gelände unterwegs, kommt es unweigerlich zu Situationen, in denen ich mich bemerkbar machen muss oder möchte. Sei es einfach, um auf mich aufmerksam zu machen, sei es, um den Hundehalter vorzuwarnen oder das Ehepaar, das sich über die gesamte Breite des Weges verteilt hat, um mehr Platz zu bitten.

Nun ist meine Stimme nicht die lauteste, und wenn ich erst einmal in Hörweite bin, ist es eh zu spät. Aber auch die Klingel war bislang nicht immer die beste Lösung – allein schon wegen der störenden Optik und der oft ungenügenden Lautstärke: Mit noch ausreichend Abstand überhört, sorgte sie beim Näherkommen eher für empörtes Erschrecken sowie unkontrollierte (und unnötige) Ausweichsprünge in alle Richtungen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Um es direkt vorweg zu nehmen: die Road’N’Gravel (RNG) Klingel von NEVER2FAR überzeugt auf ganzer Linie. Das kleine Kraftpaket mit einem Durchmesser von ca. 3 cm und einem Gewicht von nur 53 g macht einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck. Mit Druck auf den gefederten Messingklöppel wird durch den Messingdom eine anhaltend laute, kaum zu überhörende Schwingung erzeugt.

Besonders clever ist die Montage-Idee: Die Never2Far RNG Drop Bar Bell wird an einem Lenkerende angebracht und ersetzt dort den Lenkerstopfen. Dank des im Lieferumfang enthaltenen Innensechskantschlüssels ist die Montage dann auch in weniger als 2 Minuten erledigt, das Lenkerband muss nicht neu gewickelt werden. Die Lenkerend-Klingel sitzt bombenfest und fügt sich schick und dennoch ganz unauffällig in die Bike-Optik ein.

Die Positionierung am Lenkerende schafft nicht nur ein sehr cleanes Erscheinungsbild am Lenker, sondern bietet darüber hinaus auch ein Plus an Sicherheit: Da ich – vor allem im Gelände – oft im Unterlenker unterwegs bin, um mehr Kontrolle über mein Bike zu haben, ist kein Umgreifen mehr notwendig, um die Klingel zu bedienen. Ich kann also wesentlich schneller reagieren wenn plötzlich ein Fußgänger auftaucht – und rechtzeitig auf mich aufmerksam machen.

Never2Far RNG Drop Bar Bell: Die Lenkerend-Klingel für Road und Gravel im Test

Fazit

Klein aber oho: Sehr feines, praktisches und StVZO konformes Sicherheitsgadget fürs Rennrad oder Gravelbike. Kinderleichte, schnelle und sichere Montage, optisch dezent am Lenkerende. Für alle gängigen Lenkerdurchmesser von 22,2 bis 23,8 mm geeignet. Lauter Klang, mit dem man sich rechtzeitig bemerkbar machen kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu erschrecken.

Produktdetails Never2Far RNG Drop Bar Bell

  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: blau
  • Gewicht: 53 Gramm
  • Preis: 18,90 Euro

Web: www.never2far.com

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Gretchenfrage: Braucht es wirklich einen speziellen Gravel-Helm, oder ist ein Rennrad-Helm nicht genauso gut für geländelastige Graveltouren geeignet? Auch wenn ich generell eher minimalistische One-For-All-Lösungen bevorzuge, rufe ich begeistert „Yeeesssss!“, als ich den Cratoni Gravoq Helm entdecke. Super stylisch kommt der neue Kopfschmuck des baden-württembergischen Unternehmes daher. Hält das gute Stück auch in Bezug auf Sicherheit und Komfort, was die fesche Optik verspricht?

Cratoni Gravoq Helm im Test: 100% Gravel

Die primäre Funktion eines Fahrradhelms ist natürlich die, den Kopf des Trägers zu schützen. Der Cratoni Gravoq hat die strengen Sicherheitstests der gängigen Helm-Standards entsprechend bestanden und erfüllt sowohl die europäische CE EN-1078-Norm als auch die amerikanischen bzw. australischen Richtlinien CPSC und AS. Die robuste Außenschale verfügt über insgesamt 17 Ventilationsöffnungen zur optimalen Luftzirkulation. Praktische Features: Neben Steckverschluss und ergonomischer Gurtbandführung ist der Cratoni Gravoq auch mit einem 360° Größenverstellsystem (CFS) mit mehrfacher Höhenverstellung ausgestattet. Somit lässt sich der Helm optimal an die individuelle Kopfform anpassen. Für ein Plus an Sicherheit sorgen zudem Reflektoren am Hinterkopf.

Auch im Praxistest liefert der Cratoni Gravoq einwandfrei ab! Dank der idealen Passform sitzt das Leichtgewicht, das in Größe S/M mit nur 249 Gramm auf die Waage drückt, auch auf ruppigeren Passagen wackelfrei. Er ist trotzdem – oder genau deswegen – kaum spürbar, vermittelt dem Träger aber dennoch ein hohes Sicherheitsgefühl. Dank Aussparungen oberhalb der Ohren gibt’s keine Druckstellen durch die Brillenbügel, und die Höhenverstellung erlaubt sogar einen tiefsitzenden Hairbun ;). Eine weitere überzeugende Detaillösung ist das antibakterielle CleanTex Polster, das sich dank Klettverschluss leicht entfernen/einsetzen und waschen lässt. Neben diesen funktionalen Parametern besticht der Gravoq, der aktuell in 4 schönen Farben mit mattem Finish erhältlich ist, last but not least durch die sehr feine Verarbeitung und coole, moderne Optik.

Cratoni bietet als Zusatzausstattung neben klassischer Unterziehmütze und Regenüberzieher auch einen C-Safe Crash Sensor an, der sich einfach am Helm montieren lässt und der im Falle eines Sturzes über das Smartphone den Standort an die eingerichteten Notfallkontakte sendet.

Fazit

Der Cratoni Gravoq lässt keine Gravel-Wünsche offen: Hochwertige Verarbeitung, sehr guter Tragekomfort, geringes Gewicht und eine wirklich feine Optik – bei einem mehr als fairen Preis-Leistungsverhältnis. Ein Rennrad-Helm wäre für jede Graveltour sicher genauso zweckdienlich, der Gravel-Helm von Cratoni füllt aber sehr gelungen und stylisch die Lücke zwischen Lifestyle- und Rennradhelm.

Produktdetails

  • Verfügbare Größen: S-M (54-58 cm) / M-L (57-61 cm)
  • In verschiedenen Farben erhältlich, im Test: Sand-Matt
  • Gewicht: 249 Gramm (Größe S/M)
  • Normen CE EN1078, CPSC, AS
  • Preis: 99,95 Euro
  • Web: www.cratoni.com

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test- Hauptsache draußen!

Verdammt lang her, dass wir stolz wie Bolle mit unserem neuen Walkman – dem Kultgerät aus den 1980ern schlechthin – endlich auch unterwegs Eigenmitschnitte von Mal Sondocks Hitparade hören konnten. Viel ist seitdem passiert. Bandsalat oder nervtötendes Vorspulen gehören glücklicherweise der Vergangenheit an. MP3, Bluetooth und Co zum Dank war es nie einfacher, den Alltag durch den passenden Soundtrack zu bereichern. Das gilt in unserem Fall vor allem für sportliche Outdoor-Aktivitäten, und so waren wir sehr gespannt auf die Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der Take a Hike Serie.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds: Musik mit Mission

Skullcandy Inc. ist ein amerikanisches Unternehmen mit Sitz in Utah, das Audiogeräte vor allem für den Outdoor Bereich entwickelt. Im Rahmen einer Kooperation mit POW (Protect our Winters) entstand die limitierte Sonderedition „Take a Hike“. Sie will dazu mobilisieren, unsere natürliche Umgebung abzufeiern und zu schützen. So fliesst ein Teil der Einnahmen für die In-Ear-Kopfhörer Dime 2 an POW, eine gemeinnützige Umweltorganisation, die sich den Kampf gegen den Klimawandel auf die Fahne geschrieben hat. Die mittlerweile weltweite Community aus Athleten und Wissenschaftlern wurde 2007 vom professionellen Snowboarder Jeremy Jones gegründet, nachdem er feststellen musste, dass sich die Schneebedingungen für seinen Sport durch den Klimawandel immer weiter verschlechterten. Ziel der Organisation ist es, Outdoor-Enthusiasten zu Klimaschützern zu machen – frei nach dem Motto: Beschütze das, was Du liebst! POW wird übrigens unter anderem auch von The North Face oder Patagonia unterstützt.

Dime 2 – Retrodesign mit Funktionalität

Die In-Earbuds Dime 2 aus der Take a Hike Serie sind kabellose Bluetooth Kopfhörer, die zusammen mit dem zugehörigen Akkucase mit nur 32 Gramm auf unsere Waage drücken. Das Akkucase misst gerade mal ca. 6,2 x 3,9 cm. Es dient nicht nur als kleine, praktische Aufbewahrungsbox und Schutzhülle, sondern auch als Ladestation, um die Buds unterwegs mit Strom zu versorgen. So kommt das federleichte Kraftpaket mit 3,5 Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer und weiteren 8,5 Stunden im Case insgesamt mit satten 12 Stunden Gesamtakkuzeit daher. Buds und Case werden in einer 100% recyclebaren Verpackung zusammen mit Anleitung, Ear Gels in verschiedenen Größen, Micro-USB Ladekabel und Kurzanleitung geliefert. Das wirklich gelungene 90er Jahre Retro-Design hebt sich erfrischend von der ansonsten eher schlicht-schwarzen Konkurrenz ab. Praktisches Feauture: Mithilfe eines kleinen Schlüsselbandes lässt sich das Akkucase zum Beispiel an einem Schlüsselbund befestigen.

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Schön was auf die Ohren

Neben der gelungenen Optik warten die Skullcandy Dime 2 Earbuds aber auch mit inneren Werten auf, wie zum Beispiel der integrierten Tracking-Funktion Tile™ Technologie oder dem Auto Connect. Dank der im Lieferumfang enthaltenen Ear Gels in 3 verschiedenen Größen sitzen die Buds perfekt im Ohr und bleiben da, wo sie sein sollen – auch bei etwas ruppigeren Touren. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Durch Druck auf die „Skulls“ können Power on/off, Play/Pause etc. leicht gesteuert werden. Etwas überrascht waren wir, dass es sich hier um keine Touch Funtkion handelt, sondern tatsächlich Druck auf einen Taster ausgeübt werden muss. Der Druckpunkt sitzt für unser Empfinden recht tief, heisst es ist schon deutlich und in der Ohrmuschel spürbarer Druck nötig – aber sicher reine Gewöhnungssache. Jedenfalls hat die Steuerung einen sehr klaren Vorteil: Die Bedienung klappt auch während der Fahrt mit Bikehandschuhen einwandfrei! Selbst mit stärker gefütterten Winterhandschuhen konnten wir mühelos den Druckpunkt finden. Mit dem Skullcandy Supreme Sound ausgestattet bleiben auch was den Sound betrifft keine Wünsche offen: Satter Klang, ausgewogenes Soundprofil, guter Bass – das passt!

Skullcandy Dime 2 Earbuds im Test

Skullcandy Dime 2 Earbuds Fazit

Wem 3,5h Akkulaufzeit reichen, der macht mit den Skullcandy Dime 2 Earbuds aus der limitierten Sonderedition Take a Hike alles richtig. Das kleine, leichte Kraftpaket im supercooler Retro-Optik überzeugt auf ganzer Linie. Einfaches Handling, fetter Sound, und eine richtig gute Idee dahinter: Hauptsache draußen! Die zu 100% recyclebare Verpackung sowie ein möglichst geringer CO2 Abdruck bei der Herstellung runden die Sache ab. Das Preis Leistungsverhältnis. ist mehr als korrekt. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Skullcandy Dime 2 Earbuds

  • 12h Akkulaufzeit (3,5 Stunden via Kopfhörer und 8,5 Stunden im Case)
  • Integrierte Tracking-Funktion Tile™
  • Auto Connect
  • IPX4 schweiß- und wasserresistent
  • Bluetooth 5.2
  • Impedanz 16 Ohm +/- 15%
  • Treiber Durchmesser 6mm
  • Schalldruckpegel 95+/-3dB
  • Frequenzgang 20Hz – 20 kHz
  • Gewicht 32 Gramm
  • https://www.skullcandy.eu/

SIGMA Buster 2000 HL im Test – Bring on the night!

Endlich ist es soweit – die Bike Saison 2022 hat begonnen, und auch in diesem Jahr stehen spannende Night Rides und 24h Rennen auf dem Programm. Da darf gutes Equipment nicht fehlen! Die Helmleuchte SIGMA Buster 2000 HL verspricht mit satten 2000 Lumen und einer Brenndauer von bis zu 20 Stunden ein guter Begleiter für jeden Night Ride zu sein. Wir haben das gute Stück getestet.

Technik, die begeistert.

Im Lieferumfang der SIGMA Buster 2000 HL sind neben der Helmleuchte selbst viele gutdurchdachte Einzelteile enthalten. So findet sich in der schicken Umverpackung unter anderem ein leistungsstarkes Battery Pack, das mittels vierstufigem Indikator seinen Ladezustand anzeigt. Mit Hilfe zweier Silikon Straps lässt sich die ca. 330 Gramm leichte Batterie sicher und kratzfrei am Rahmen befestigen. Bei Verwendung als Helmlampe, dafür ist die SIGMA Buster 2000 HL ja gedacht, ziehen wir aus Sicherheitsgründen jedoch die Verwahrung des Battery Packs mittels des mitgelieferten Verlängerungskabel im Rucksack vor.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist eine kleine, kabellose Remote Control, die sich mit einem O-Ring einfach am Lenker anbringen lässt und die Bedienung der SIGMA Buster 2000 HL durch fluoreszierender Tasten auch im Dunkeln ermöglicht. Zur Fixierung der Helmleuchte finden sich drei verschiedene Halterungen: Ein universeller Silikon-Strap, ein Helmhalter mit Klettverschluss sowie ein GoPro Adapter. Eine Lenkerhalterung gehört leider nicht zum Lieferumfang. Doch das nicht ohne Grund, wie wir von SIGMA erfuhren.

„Die Lenkerhalterungen werden in Deutschland nicht mitgeliefert, da die BUSTER-Leuchten Serie wegen der StVZO vom Gesetzgeber her nicht am Lenker angebracht werden dürfen. Im Ausland sind die Busters als Helm- und Lenkerleuchten erhältlich.“ – SIGMA-ELEKTRO GmbH

Die SIGMA Buster 2000 HL selbst wirkt durch ihr schlichtes Design und die eloxierte Aluminiumoberfläche mega edel! Sie drückt mit nur 112 Gramm auf unsere Waage und verfügt über insgesamt 7 Leuchtmodi, mit 2000 Lumen im High Power Modus. Leuchtmittel ist das sogenannte Cree LED, das sich durch geringen Stromverbrauch und eine lange Lebensdauer auszeichnet.

Einfache Montage.

Auch wenn die Vielzahl des Zubehör anfangs fast etwas unübersichtlich wirkt, ist die Montage der SIGMA Buster 2000 HL dann doch denkbar einfach und unkompliziert. Die Lampe wird auf der Führungsschiene der Helmhalterung fixiert und diese mittels Klettband an den Belüftungslöchern des Helms befestigt. Das klappt einwandfrei und hält erstaunlich zuverlässig. Die Kabel der Helmleuchte und des Battery Packs werden per praktischem Stecksystem verbunden. Sowohl Batterie als auch Lampe sind übrigens spritzschutzgeschützt nach IP44.

Ja, das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf wirkt anfangs etwas ungewohnt, vergisst man aber doch recht schnell.

Starke Leistung.

SIGMA verspricht nach einer Ladezeit des Battery Packs von 5h eine maximale Leuchtdauer von unglaublichen 20h im Eco Modus und 2,5h im High Power Modus. Weitere 5 Leuchtmodi stehen dem Rider zur Verfügung, die mittels Klick auf der Fernbedienung oder an der Lampe selbst gewechselt werden können. Die vom Hersteller angegeben Zeiten konnten wir im Versuch (bei Raumtemperatur) nachvollziehen. Die Lampe erhitzte sich dabei zwar recht stark, die Wärmeentwicklung war im „echten“ Einsatz dank Kühlrippen und Fahrtwind allerdings kein Thema mehr.

Fazit

Robustes und kompaktes Powerpaket, tolle Ausstattung, praktische und durchdachte Features wie USB Port am Battery Pack und Fernbedienung. Dazu eine satte, homogene Ausleuchtung und ein leistungsstarker 6400 mAh Akku mit langem Atem. Hoher Tragekomfort. Perfekt für die abendliche Gravel Runde, und in Kombination mit der SIGMA Buster 700 HL am Lenker überzeugend für anspruchsvolle, trail-lastige Rides! Einziges klitzekleines Manko: die Schaltlogik. Man muss nacheinander sich durch alle 7 Leuchtmodi durchklicken, was mitunter etwas nervt. Weniger wäre hier vielleicht tatsächlich mehr. Tolles Feature des Battery Packs: ein USB Port ermöglicht das Laden anderer Geräte.

Korrektes Preis Leistungsverhältnis. Daumen hoch – night rides, wir kommen!

Produktdetails SIGMA Buster 2000 HL:

  • 7 Lichtmodi
    • High Power (2000 Lumen, 2,5h)
    • Power (1300 Lumen, 5h)
    • Standard (600 Lumen, 10h)
    • Eco (300 Lumen, 20h)
    • Blinkmodi: Flash (9h), Pulse (11h), SOS (10h)
  • Leuchtweite: 200 Meter
  • Gewicht: 105 Gramm
  • Spritzwassergeschützt IP44
  • Ladezeit 5h
  • Akku Kapazität: 6400 mAh
  • Lieferumfang
    • Lampe
    • Battery Pack
    • Ladegerät
    • Remote Control
    • Verlängerungskabel
    • Helmhalterung
    • Actioncam-Halterung

https://www.sigmasport.com/de/startseite

MTB 24-Stunden-Rennen: Die Termine 2022

24h Mountainbike-Rennen am Alfsee

  • Austragungsort: Rieste / Alfsee
  • Termin: 20.05. – 22.05.2022
  • Web: 24h-alfsee.de

24h MTB Race München

Bulls Night on Bike

  • Austragungsort: Radevormwald / Bergisches Land
  • Termin: 17.06. – 19.06.2022
  • Web: www.night-on-bike.de

Heavy24

Stöffel Race

2much4you

Driedorfer 24 Stunden Mountainbike Rennen

Rose 24 Stunden von Duisburg

SIGMA Buster 700 HL Helmleuchte im Test- wenn die Nacht zum Tag werden muss

Sigma Buster 700 HL

Als Frischluftfanatikerin hat man‘s im Winter nicht gerade leicht. Nass- bis eisigkaltes Wetter, in der Eifel gern von Oktober bis März, ist an sich schon schlimm genug. Das kurze Zeitfenster, an dem so etwas ähnliches wie Tageslich durch das Fenster dämmert, gibt dem inneren Schweinehund den Rest. Rolle fahren oder Indoor Cycling sind maximal second best, eigentlich aber keine Option. Was also tun, um nach Feierabend doch noch eine Runde drehen zu können? Licht muss her – und um mir meine Angst vor Schatten und Dunkelheit zu nehmen sogar eine ganze Menge. Die Sigma Buster 700 HL verspricht viel Licht für wenig Geld – also ab auf den Helm oder an den Lenker und los gehts!

Die Sigma Buster 700 HL ist ein kleines, 145 Gramm leichtes  Powerpaket, das bis zu 700 Lumen und 100 Meter Leuchtweite schafft. Der integrierte Li-Ionen Akku ist nach 4,5 Stunden mit Standard-Micro-USB Kabel aufgeladen, die Brenndauer langt je nach Leuchtmodus von 2 Stunden (Power – 700 Lumen) über 8 Stunden (Eco – 170 Lumen) bis hin zu 18 Stunden (Flashmodus – wofür braucht man den eigentlich?). Der Einschaltknopf dient gleichzeitig auch als Ladeindikator – das integrierte LED leuchtet unterhalb von 71% Akku-Kapazität grün, bei weniger als 30% rot. Im Lieferumfang enthalten ist eine Universal-Helmhalterung, die eine horizontale Verstellung am Helm ermöglicht.

Hochwertig verarbeitet, einfache Montage!

Die Sigma Buster 700 HL wirkt sehr hochwertig und gut verarbeitet. Die Helm- oder auch Lenker-Montage ist schnell erledigt – sie lässt sich ohne große Friemelei denkbar einfach und ohne zusätzliches Werkzeug bewerkstelligen; dank des Klettbandes hält die Lampe sicher und bombenfest – sogar stundenlang (wir waren hier zunächst etwas skeptisch). Die Bedienung überzeugt, das Ein- und Ausschalten sowie der Lichtmodus-Wechsel ist simpel und intuitiv über einen einzigen Knopf möglich und funktioniert auch einwandfrei mit Handschuhen. Soweit, so gut.

Sigma Buster 700 HL

Und wie sieht es mit der Leuchtkraft aus?

700 Lumen sind schon eine ganze Menge Licht, und speziell für meine Bedürfnisse bei der dunklen Feierabendrunde über den Fahrradweg mehr als ausreichend. Der Lichtkegel genügt, um entfernte Hindernisse rechtzeitig gut wahrnehmen können, seien es größere Beschilderungen oder auch Zweige auf dem Schotterboden. An das zusätzliche Gewicht auf dem Kopf gewöhne ich mich schnell, und ich fühle mich ausreichend sicher auf meiner Hausrunde. Die vom Hersteller angegebene Brenndauer passt und reicht gut aus. Auf Waldwege und Trails traue ich mich damit allerdings noch nicht. Hier müsste vielleicht noch eine zweite Lichtquelle für mehr Ausleuchtung sorgen.

Fazit Sigma Buster 700 HL

Man kann mit dem handlichen Powerpaket einfach nichts falsch machen. Für die geringe Größe und das kleine Gewicht leistet die Sigma Buster 700 HL erstaunlich viel Licht, und das zum kleinen Preis. Die Helmlampe ist für den nächtlichen Einsatz auf Straßen oder Feldwegen völlig ausreichend. Geht‘s beim Nightride eher traillastig zu, braucht es aber doch ein paar mehr Lumen am Helm. Die Sigma Buster 700 ist dann eine top Ergänzung für den Lenker. Klare Kaufempfehlung!

Produktdetails Sigma Buster 700 HL

  • 4 Lichtmodi: Power (700 Lumen), Standard (350 Lumen), Eco (170 Lumen), Flash (700 Lumen)
  • Leuchtweite 100 Meter
  • Gewicht 145 Gramm
  • Spitzwassergeschützt IPX4
  • Ladezeit 4,5h
  • Max. Brenndauer: 2h (Powermodus) – 18h (Flashmodus)
  • https://www.sigmasport.com

Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 im Test

Fahrrad-Handschuhe

Nach 4 Jahren im sommerlichen Dauereinsatz mussten wir unsere Decathlon B’TWIN Fahrrad-Handschuhe 500, die wir 2017 im Test bewerten durften, schweren Herzens in ihren wohlverdienten Ruhestand schicken. Auf der Suche nach Ersatz fielen uns die Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 in die Hände. Sie mussten in den vergangenen 4 Monaten auf 2000 Gravel- und Mountainbike-Kilometern bei sehr viel Regen und leider nur wenig Sonne zeigen, was in ihnen steckt.

Durchdachte Details & gute Verarbeitung

Der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 macht optisch den von Decathlon gewohnt guten Eindruck. Der Handrücken besteht aus luftig leichtem Meshgewebe, welches nicht nur die Luftzirkulation unterstützt, sondern durch hohen Elastananteil für guten Sitz sorgen soll. Die Handinnenseite besteht aus einem eher gummiartigen Material, mit mehreren dämpfenden Polsterbereichen. Diese enthalten das sogenannte Poron XRD-Gewebe – ein von der Roger Corporation entwickeltes, leichtes und weiches Material zur Stoßdämpfung, das bei dynamischer Beanspruchung mehr als 90 % der Energie absorbieren kann. Zudem sorgen Klettverschluss und Verstärkungen an Mittel- und Ringfinger für einfaches und fixes An- und Ausziehen. Praktisch finden wir die kleinen Laschen, an denen sich die Handschuhe prima zum Trocknen aufhängen lassen. Apropos Trocknen: An weiches und saugstarkes Material am äußeren Daumenbereich zur Schweißaufnahme ist natürlich ebenfalls gedacht worden.

Nicht nur für den Rennrad-Einsatz

Bezüglich des Tragekomforts der Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 waren wir zunächst skeptisch. Die Passform ist perfekt, es entstehen keinerlei Falten, aber der Innenbereich ist zunächst recht unflexibel, fast ein bisschen steif. Dieses Thema hat sich allerdings nach ein paar Stunden im Einsatz auch schon wieder erledigt: Das Material wird mit der Zeit viel weicher und anschmiegsamer. Der für den Sommer konzipierte Handschuh sorgt für gute Belüftung und Luftzirkulation, und auch die Dämpfung und der Grip überzeugen uns – sowohl bei längeren Graveltouren als auch technischeren MTB Runden. Keine Blasen, kein Taubheitsgefühl, tiptop. Einziger Punktabzug: Im triefend nassen Zustand nach einem richtig ordentlichen Regenguss gibt’s statt Grip am Mountainbike-Lenker eher eine Rutsch-Partie, aber das ist ja glücklicherweise eher ein Ausnahmezustand. Einige Wochen und diverse Runden in der Waschmaschine später hat der Decathlon Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900 übrigens nichts von seiner Funktionaltät, Farbe oder Passform eingebüsst – und wir hoffen auf eine ähnlich lange Lebensdauer wie sein Vorgänger.

Fahrrad-Handschuhe

Fazit Triban Fahrrad-Handschuhe Rennrad RC 900:

Leichter Sommerhandschuh mit hohem Tragekomfort, gutem Grip und top Belüftung.
Nicht nur für den Rennrad Einsatz geeignet.
Sehr faires Preis-Leistungsverhältnis.

Produktdetails:

  • Größe XS – 3XL
  • 5 Farben
  • Preis 19,99

www.decathlon.de/

Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot – im Test

Gute 6 Monate testeten wir die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot der Decathlon-Hausmarke. Die für längere Radtouren konzipierte Winterjacke mit dem sperrigen Namen entpuppte sich dabei als anpassungsfähiger Allrounder, der uns nicht nur beim Biken im Winter sehr gute Dienste leistete. Unser Fazit nach einem halben Jahr im Dauereinsatz?

Triban Fahrradjacke

Ungeeignete Fahrradbekleidung kann einem bekanntlich die schönste Tour verleiden. Suboptimale Passform und schlechter Sitz, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Wind- oder Regendurchlässigkeit, zu eng am Hals, zu kurz am Rücken – was anfangs vielleicht ein wenig nervt kann sich im Laufe der Tour zum absoluten Störenfried entwickeln. Umso wichtiger ist es, eine gute, wenn nicht sogar perfekte Fahrradjacke zu finden. Und um eins vorweg zu nehmen: Die Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot ist sehr nah dran!  

Unter der Eigenmarke Triban des französischen Sportartikel-Herstellers Decathlon vermarktet, wurde die Fahrradjacke Strasse 500 Damen für regelmäßige Rennradtouren bei kaltem Wetter konzipiert. Geeignet für bis zu 0°C  bei bis zu 2-stündigen Touren soll die warme und leichte Jacke mit einer Innenseite aus Waffelfleece und Isoliermembran vor Kälte, Wind und Nieselregen schützen. Das atmungsaktive Material an den Seiten und unter den Armen soll zudem für eine gute Belüftung sorgen.

Auf uns wirkt die Triban Fahrradjacke 500 Damen, die in fröhlich-leuchtendem Himbeerrot mit orange-roten Absätzen an Bund, Kragen und Innenseite daher kommt, extrem leicht und – für eine Winterjacke – doch recht dünn. Das soll reichen? Sowohl die etwas festere Außenseite als auch das Waffelfleece innen fühlen sich angenehm auf der Haut an. Die Passform ist soweit auch in Ordnung – vorsorglich aufgrund der Rezensionen in einer Nummer größer bestellt sind sowohl Arm- als auch Rückenlänge genau richtig. Die Jacke ist nicht zu weit geschnitten, bietet aber noch ausreichend Platz für Longsleeve und Co. Auch an Stauraum für’s Nötigste wurde gedacht: es gibt 2 Rückentaschen sowie eine seitliche Tasche, alles mit elastischen Bündchen aber – leider – ohne weitere Verschlussmöglichkeit.

Mittlerweile steht der Frühling vor der Tür und die Fahrradjacke Strasse 500 Damen himbeerrot von Triban war die letzten 6 Monate im Dauereinsatz. Will heißen sie hat uns sowohl in Herbst und Winter, bei Wind, Wetter und Nieselregen, auf allen Radtouren mit Gravel- oder Mountain-Bike und auch beim Joggen richtig gute Dienste geleistet! Sie bietet völlig ausreichenden Schutz vor Wasser, Wind und – bei entsprechend gewähltem Midlayer – auch Kälte. Zudem wird für Belüftung und, dank der himbeerroten Farbe, auch gute Sichtbarkeit im Straßenverkehr gesorgt. Wir waren anfangs skeptisch ob wir den nicht verschließbaren Rückentaschen etwas anvertrauen können. Allerdings waren Schlüssel und Handy beim Joggen als auch auf Touren auf überwiegend Asphalt dort sicher verstaut – nur bei ruppigeren MTB Trails haben wir auf Nummer sicher gesetzt und Wertsachen im Rucksack verstaut. Unsere Triban Fahrradjacke 500 Damen hat mittlerweile viele Maschinenwäschen bei 40°C erlebt und weder ihre schöne Farbe noch die gute Passform eingebüßt.

Triban Fahrradjacke

Fazit Triban Fahrradjacke Strasse 500 Damen Himbeerrot

Unser Fazit nach 6 Monaten Dauereinsatz: Ganz klare Kaufempfehlung!! Perfekte Jacke für kühlere Tage, nicht nur im Winter und nicht nur fürs Biken auf der Straße. Tolle Passform, hoher Tragekomfort, Wind- und Regenschutz, und ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis. Fällt etwas klein aus – im Zweifel lieber eine Nummer größer bestellen.

Liebes Decathlon Team, wäre beim nächsten Mal noch ein Reißverschluss für die Rückentaschen und ein Aufhänger drin?

Produktdetails

XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 – Der leichte Allround-Handschuh im Test

In diesem Sommer durften wir drei Handschuh-Modelle der Komponenten-Marke XLC Parts testen. Nach dem Langfingerhandschuh Enduro CG-L13 haben wir uns den XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 vorgeknöpft – ein besonders leichter und atmungsaktiver Sommerhandschuh für den Allround-Einsatz, der nicht nur durch seine Optik punktet.

XLC Kurzfingerhandschuh

Neben einem Fahrradhelm sollten sicherlich Fahrradhandschuhe zur Ausstattung eines jeden Bikers gehören und ebenso konsequent getragen werden. Sie sorgen für einen besseren Grip am Lenker und somit für Deine Sicherheit. Zudem schützen sie vor Blasenbildung und können Deine Hände auch bei einem Sturz vor fiesen Schürfwunden bewahren. Umso besser, wenn der Handschuh zudem nicht nur hohen Tragekomfort bietet sondern auch noch gut aussieht. Wir haben den XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 getestet.

Très chic – der XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 ist optisch ein echter Hingucker und macht sofort gute Laune. Die Oberhand des mega stylischen Damen-Handschuhs besteht aus leichtem Nylon Mesh Gewebe, in unserem Fall weiß mit roten Punkten und seitlich angebrachtem, blauem XLC Logo. In die hellgraue Innenhand aus Synthetik-Leder sind Gelpolster integriert. Schwarzes Frotteegewebe am Daumen, schwarzes Stretchmaterial sowie Ausziehhilfen zwischen den Fingern runden die Optik perfekt ab.

Auch in Sachen Tragekomfort punktet der der XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 auf ganzer Linie. Das An- und Ausziehen klappt einwandfrei – wir waren zunächst etwas skeptisch, ob ein einfacher Bundabschluss ohne Klettverschlüsse nicht doch etwas Handakrobatik erfordert und / oder das Material auf Dauer leidet. Die Handschuhe sitzen wie angegossen, ohne Bewegungsfreiheit oder gar den Blutkreislauf einzuschränken. Das leichte Mesh-Material der Oberseite sorgt für optimale Belüftung, das etwas robustere Synthetik-Leder für optimalen Grip am Lenker. Top – auch bei langen Touren bei hochsommerlichen Temperaturen. Praktisch: Der Frottee-Einsatz am Daumen zum Schweiß-Abwischen.
Übrigens büßte der XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10 auch nach mehreren Runden in der Waschmaschine weder seine Farbintensität noch Passform ein.

Fazit XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10: 

Der leichte XLC CG-S10 überzeugt nicht nur funktional auf ganzer Linie, sondern punktet auch durch sein Design und die gute Verarbeitung. Top – und dazu noch ein super Preis-Leistungsverhältnis. 

Produktdetails XLC Kurzfingerhandschuh CG-S10:

  • Verfügbar in drei Ausführungen
  • Erhältliche Größen: XS bis XXL
  • Preis: 20,00 Euro
  • www.xlc-parts.com