iXS Mallet: Der Knie-Schienbeinschoner für Rennsport und Bikepark im Test

Test: Der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner wurde speziell für den Rennsport und das Shredden im Bikepark entwickelt. Ausgestattet mit einigen Schlüssel-Features soll der Schoner optimalen Schutz mit hervorragendem Tragekomfort kombinieren. Wir haben uns den iXS Mallet umgeschnallt und diverse Pisten abgerockt. Kann der Protektor in der Praxis halten, was der Hersteller verspricht?

Entgegen dem allgemeinen Trend zu Knieschonern setzen wir nach wie vor bevorzugt auf Knie-Schienbeinschoner. Steine und Pedale sind die Dinge, die wir sicher nicht am Schienbein haben wollen. Auch beim Sturz kann das Plus an Schoner nicht verkehrt sein. Einer dieser Kandidaten ist der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner für Rennsport und das Shredden im Bikepark. Von der Ausführungslänge liegt der Mallet grob zwischen dem Dagger Knieschoner und dem Cleaver Knie-Schienbeinschoner aus gleichem Hause. Auffällig ist im Vergleich zum Cleaver der verkürzte Schienbeinbereich. Der untere Bereich des Schienbeins liegt beim Mallet komplett frei. Das gewährleistet einerseits maximale Bewegungsfreiheit selbst bei höher geschnittenen Schuhen, andererseits aber auch Kompatibilität zu langen Race-Pants.

Angeboten wird der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner in vier Größen zum Preis von 99,90 Euro. Das Gewicht eines einzelnen Schoners in der Größe M liegt bei 252 Gramm. Die ArmadilloDuo Kompressions-/Hartschalen am Knie und Schienbein werden aus zwei Komponenten gefertigt. Das bewegliche Gelenksystem Squeezebox fungiert als Verbindung zwischen den beiden Hartschalen und sorgt zudem für Schutz. Als Trägermaterial findet atmungsaktives, antibakterielles und feuchtigkeitstransportierendes 3D AeroMesh Verwendung. Besondere Beachtung verdient auch die O-förmige, innenliegende Polsterung. Das sogenannte Knee Gusset umfasst die Kniescheibe und soll somit den Schoner optimal positionieren. Bei einem Sturz ist das Knee Gusset zudem für Absorption und Verteilung der Energie zuständig.

Das Anlegen der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner gestaltet sich dank der offenen Gestaltung denkbar unkompliziert. Ein nerviges über den Fuß bzw. Schuh Gefriemel entfällt also! Fixiert wird der Schoner durch vier Klettverschlüsse, die oberen beiden sind – bedingt durch das Mesh – besonders soft ausgeführt und verhindern somit zuverlässig das berühmt-berüchtigte Zwicken in der Kniekehle. So stellen wir uns das vor! Allerdings könnten die Klettverschlüsse unseres Erachtens etwas länger ausfallen. Der Schoner trägt sich sehr angenehm, selbst nach stundenlangem Tragen zeigen sich keine geröteten oder gar wunde Stellen. Die Fixierung ist in Kombination mit den Silikonabschlüssen top, Verrutschen ist für die iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner ein Fremdwort.

Das verwendete Aeromesh trägt seinen Teil zum Tragekomfort bei. Atmungsaktiv und antibakteriell wird nicht nur Feuchtigkeit abgeleitet, sondern auch die Geruchsbildung reduziert – das alles hat aber natürlich auch seine Grenzen. Die Dämpfung bei Fremdkontakt begeistert, von amtlicher Seite wird der Schutz durch den europäischen Sicherheitsstandard EN1621-1 resp. EN1621-2 bescheinigt. Der Kniebereich ist gut geschützt, die kurze Ausführung im Bereich des Schienbeins lässt allerdings etwas Platz für unangenehme Bekanntschaften. Beim Fahren macht der iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner genau das, was er unbedingt tun sollte: Nicht auffallen! Die Bewegungsfreiheit ist voll gegeben und lässt keine Wünsche offen. Die Verarbeitung des Schoners überzeugt auch noch nach dem Test. Weder Risse noch hässliche Ausfransungen trüben die Optik.

Fazit iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner

Schutz und Tragekomfort gehen beim iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner Hand in Hand. Beim Kauf sollte bedacht werden, dass der Schienbeinschutz kürzer ausfällt als beim iXS Cleaver.

Produktdetails iXS Mallet Knie-Schienbeinschoner

  • Erhältliche Größen: S, M, L und XL
  • Gewicht: 252 Gramm (Stck./Gr. M)
  • Preis: 99,90 Euro

Web

www.ixs-sportsdivision.com

www.sports-nut.de

Andreas Waldera

Andreas Waldera

Das Urgestein der Fraktur! Bereits im Jahre 1996 stößt Andreas als Team-Fahrer und Texter zur Fraktur, damals ein Fanzine ausschließlich für Downhill Biker. Nach vier Jahren ruft er das MTB/Lifestyle Onlinemagazin “Fraktur – Das Magazin” ins Leben – bis heute eine Herausforderung, die dem begeisterten Fahrradfahrer geradezu auf den Leib geschrieben ist.

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